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Stadler präsentiert sieben Innovationen an der InnoTrans

Vom 18. bis 21. September 2018 findet die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik InnoTrans in Berlin statt. Stadler wird als einer der grössten Aussteller sieben neu entwickelte Züge und Lokomotiven ausstellen und damit wieder einer der grössten Aussteller sein. Nebst der Fachmesse gibt es am 22. und 23. September auch wieder die beliebten Besuchertage für das Aussengelände.

Ein Highlight wird auch der KISS für die Schwedische Bahngesellschaft Mälab sein                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die sieben Stadler Innovationen an der InnoTrans im Überblick

 

 

KISS für Mälab:
 
Die Doppelstocktriebzüge sollen in der Region des Mälarsees, westlich von Stockholm, verkehren. Sie sind für eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen. Der Auftrag für Mälab ist der erste Abruf aus dem Rahmenvertrag, den das schwedische Leasingunternehmen Transitio im Jahr 2014 mit drei Anbietern für die Beschaffung von Regionalbahnfahrzeugen abgeschlossen hat. Stadler ist der einzige zugelassene Lieferant, der den Rahmenvertrag für zwei verschiedene Fahrzeugtypen unterschrieben hat: Für den einstöckigen FLIRT sowie den doppelstöckigen KISS.

 

 

FLIRT für die SOB:
 
Bei den elf FLIRT für die SOB handelt es sich um sechs achtteilige und fünf vierteilige Triebzüge der neusten Generation. Alle Züge erfüllen die neusten europäischen Behindertengleichstellungsgesetze und bieten ein Informationssystem mit vier bis sieben Bildschirmen pro Wagen. Die Züge fahren mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 160 km/h und verfügen über ein neuartiges, leichtes Drehgestell, welches bei Wartungsarbeiten einen schnellen Austausch ermöglicht. Ein achtteiliger „Traverso“ wird an der InnoTrans gezeigt werden.

 

 

S-Bahn Berlin:
 
Die S-Bahn Berlin GmbH hat mit dem Konsortium aus Stadler Pankow GmbH und Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 1380 Wagen abgeschlossen. Die ersten 106 Züge wurden verbindlich bestellt. Die S-Bahn Berlin, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn, plant den Einsatz der neuen Fahrzeuge auf etwa einem Drittel des gesamten S-Bahn-Streckennetzes von Berlin. Die ersten zehn Fahrzeuge werden bereits ab 2020 im Einsatz sein. Anschließend werden fortlaufend bis 2023 alle übrigen Fahrzeuge auf die Berliner Schienen gebracht.


 
METRO für SPT Glasgow Subway:
 
Die Züge für die Glasgow Subway sind gut 39 Meter lang und sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 58 km/h ausgelegt. Für einen sicheren Betrieb werden Platform Screen Doors (PSD) installiert. Die Glasgow Subway wird umfassend modernisiert und komplett auf ein vollautomatisches, zugführerloses System umgestellt. Eine durchgehende Bodenhöhe im ganzen Innenraum und sechs grosse Eingangstüren auf jeder Seite machen die Züge besonders benutzerfreundlich.


 
Tailor-Made-Züge für den RBS:
 
Die Züge werden vollklimatisiert und auf der gesamten Länge von 60 Metern durchgängig sein. Dank den acht Türen pro Zug und dem grösseren Stehplatzanteil können die Fahrgäste schneller ein- und aussteigen. Die Züge sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Der RBS hat seine Fahrgäste schon früh in die Beschaffung der neuen Fahrzeuge einbezogen. In einem so genannten Crowdsourcing konnten sie bereits im Herbst 2014 ihre Ideen und Bedürfnisse kundtun.
 
 
FLIRT für Abellio East Anglia:
 
Die 58 Züge umfassen 378 Wagen mit einer Kombination von 20 Intercity-Elektrotriebzügen mit je 12 Wagen und 38 bimodalen Regional-Triebzügen, jeweils in Konfigurationen mit 3 Wagen (14 Einheiten) und 4 Wagen (24 Einheiten), die mit Strom oder Diesel fahren können. Die FLIRT-Züge, die im Rahmen der Konzession für Greater Anglia eingesetzt werden, weisen zahlreiche Vorzüge auf: Klimaanlage, «2x2»-Sitzanordnung, Wi-Fi und Steckdosen im ganzen Zug, Niederflurbauweise für einen einfachen Ein- und Ausstieg, Fahrgastinformationssysteme mit Echtzeitinformationen sowie Bremsen mit Rückspeisung.


 
EURODUAL-Lokomotiven für die Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE:
 
Die EURODUAL-Lokomotive von Stadler ist eine Dual-Mode-Lokomotive mit einer beeindruckenden Leistung, sowohl im Diesel- als auch im Elektroantriebsmodus, die in verschiedenen Konfigurationen, Spurweiten und Fahrdrahtspannungen erhältlich ist. Die modulare Plattform bietet ebenfalls ein breites Spektrum an verschiedenen Antriebsleistungen im Diesel-Modus, um den individuellen Bedarf des Kunden adäquat zu decken. Die vielseitige Plattform der Lokomotive wurde für den Fracht- und Reisefernverkehr bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken entwickelt.

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Siemens zeigt vernetzte Mobilität auf der InnoTrans 2018

Vom 18. bis 21. September 2018 findet die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik InnoTrans in Berlin statt. Siemens ist in diesem Jahr wieder in Halle 4.2 sowie auf dem Aussengelände vertreten. Die Digitalisierung verändert die Mobilitätsbranche fundamental. Sie verbessert die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Infrastrukturen, optimiert Betriebsabläufe und reduziert Aufwand und Kosten. Digitale Innovationen in einem stärker vernetzten "Gesamtsystem Mobilität" stehen deshalb bei Siemens im Mittelpunkt der InnoTrans 2018. Unter dem Motto "Shaping connected mobility" wird Siemens neue, intelligente Lösungen präsentieren, die das Verkehrsmittel Bahn noch effizienter, sicherer und zuverlässiger machen.

Ein Highlight an der InnoTrans wird die Präsentaion des Velaro Novo sein                                              Visualisierung: Siemens

 

 

 

Unter dem Motto "Shaping connected mobility" präsentiert Siemens auf der InnoTrans digitale Innovationen in einem zunehmend stärker vernetzten "Gesamtsystem Mobilität". Die Lösungen werden das Verkehrsmittel Bahn noch effizienter, sicherer und zuverlässiger machen.

 

Die Digitalisierung verändert die Mobilitätsbranche fundamental: Sie verbessert die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Infrastrukturen, optimiert Betriebsabläufe und reduziert Aufwand sowie Kosten. Reisenden ermöglicht sie attraktive und nahtlose Mobilität von A nach B. Betreibern hilft sie, Infrastrukturen intelligenter zu machen, den Reisekomfort für Passagiere zu verbessern, Verfügbarkeit zu garantieren und nachhaltige Wertschöpfung über den gesamten Lebenszyklus zu erhöhen.

 

 

MindConnect Rail – sichere Datenübertragung aus sicherheitskritischen Infrastrukturen

 

MindConnect Rail ist eine modular aufgebaute, flexible Soft- und Hardware-Lösung zur sicheren Datenübertragung aus sicherheitskritischen Infrastrukturen. MindConnect Rail nutzt alle Funktionen der neuen Data Capture Unit (DCU), um einerseits vollen Datenzugriff zu ermöglichen und andererseits Cyber-Security zu garantieren. Die MindConnect-Rail-Lösung von Siemens ist ein zentrales Element der intelligenten Transportinfrastruktur für die digitale Integration von Schienen- und Straßenverkehr und das vernetzte "Gesamtsystem Mobilität" von morgen.

 

 

MindSphere, das IoT-Betriebssystem von Siemens, erschließt durch umfassendes Daten-Management neue digitale Lösungen für die Bahnindustrie

 

Jedes Schienenfahrzeug generiert große Datenmengen, die Auskunft über den Zustand und die Funktionsfähigkeit von Komponenten und Systemen geben. Das Gleiche gilt für Infrastrukturen. Das offene IoT-Betriebssystem MindSphere von Siemens ermöglicht durch Künstliche Intelligenz umfassendes Daten-Management und erschließt dadurch vollkommen neue Lösungen für die Bahnindustrie.

 

 

Railigent – das offene digitale Ökosystem – beinhaltet nun auch Partner-Applikationen

 

Die Railigent-Applikation-Suite von Siemens ermöglicht es, Bahndaten intelligent zu nutzen, Instandhaltung und Betrieb zu optimieren und eine hundertprozentige Verfügbarkeit zu garantieren. Railigent basiert auf MindSphere, dem IoT-Betriebssystem von Siemens. Bisher konnten mit Railigent vor allem Siemens-Systeme analysiert werden. Die Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen und die Integration von Partner-Applikationen soll Kunden nun ein umfassendes Asset-Management von Fahrzeugflotten und Bahninfrastrukturen ermöglichen. Mit der SKF GmbH, Strukton Rail b.v. und der Voith GmbH & Co. KGaA hat Siemens bereits Applikationen von drei Partnern integriert. Alle Unternehmen verfügen über spezifische Kompetenzen für die digitalisierte Zustandsüberwachung von Fahrzeugkomponenten und Bahninfrastruktur. Auf Basis der bereitgestellten Messdaten kann die Instandhaltung von Bahnsystemen optimiert und kosteneffizienter gestaltet werden. Das beinhaltet beispielsweise die Reduzierung von Lebenszyklus-Kosten, die Verlängerung von Instandhaltungs-Intervallen und das Vermeiden von Unfällen oder ungeplanten Ausfällen.

 

 

Neue Cloud-basierte Lösungen reduzieren den Bedarf an Hardware-Installationen

 

Das "Stellwerk in der Cloud" wird den Fernverkehr revolutionieren. Mit ihm können in Zukunft, unabhängig von räumlichen Beschränkungen, sowohl die Stellwerks- als auch die Bedienlogik an einem Ort zentralisiert werden. Betreiber erhalten auf diese Weise eine wirtschaftliche und effiziente Lösung, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Siemens arbeitet gemeinsam mit Partnern an der Umsetzung dieser Technologie.

 

 

Digital Station – das Zusammenspiel integrierter Mobilitätsangebote

 

Bahnhöfe sind Knotenpunkte für den intermodalen städtischen Verkehr. Nur wenn der Übergang zwischen den verschiedenen Transportsystemen nahtlos, bequem und zeitsparend ist, nutzen zunehmend mehr Menschen das effizienteste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel – den öffentlichen Personennahverkehr. Die Digital-Station-Lösungen von Siemens decken eine große Bandbreite an Funktionen ab, von Infrastrukturmanagement und durchgängiger intermodaler Reise-Information bis zur Datenauswertung für die kontinuierliche Optimierung des Betriebs. So können 100-prozentige Verfügbarkeit und Steigerung des Fahrgastdurchsatzes erreicht und der Reisekomfort kann verbessert werden – wichtige Voraussetzungen für einen attraktiveren Personennahverkehr.

 

 

Volle Transparenz für Bahn-Infrastrukturprojekte mit digitalem Zwilling

 

In Kooperation mit Softwarepartnern wie Bentley Systems nutzt Siemens mit "Building Information Modeling" einen digitalen Zwilling für Planung, Design und Bau von komplexen Bahn-Infrastrukturprojekten. Dieses computergenerierte Modell ist eine objektorientierte, parametrische und digitale 3D-Darstellung des Systems. Die Datenbasis schafft die Voraussetzung für umfassende Simulationen, um Systemkonflikte konsequent zu vermeiden, das Risiko von Verzögerungen zu reduzieren und die Installation zu beschleunigen.

 

Im Bereich Bahnelektrifizierung zeigt Siemens auf der InnoTrans eine weitere Neuheit: Das Unternehmen kann das elektrische Netzwerk und den Energiefluss erstmals in Echtzeit in einer datenbasierten Simulation darstellen. Das funktioniert mit der Kombination des Netzleitsystems SCADA (Sitras RSC) mit dem intelligenten Energiemanagement-System Sitras iEMS zusammen mit Sitras Sidytrac Real Time. Auf diese Weise lassen sich Lastspitzen vorhersagen und vermeiden, kritische Netzzustände transparent machen, Zugfahrpläne entsprechend der optimalen Energienutzung anpassen. Letztlich lässt sich damit der Leistungsbezug steuerbar machen und der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent senken.

 

 

Modulare Fahrzeug-Plattformen, die steigende Anforderungen in Flexibilität, Lebenszyklus-Kosten und Komfort erfüllen

 

Der neue Velaro Novo von Siemens ist eine konsequente Weiterentwicklung von drei Velaro-Generationen. Zahlreiche Innovationen im Detail machen den neuen Hochgeschwindigkeitszug zu einem einzigartigen, hocheffizienten Fahrzeug, das bis zu 30 Prozent weniger Energie verbraucht und die Investitions- und Instandhaltungskosten deutlich reduziert. Gleichzeitig wurde ein Kapazitätszuwachs von zehn Prozent realisiert. Der Velaro Novo ist durch sein Prinzip der leeren Röhre und durch zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten zukunftssicher und lässt sich auch noch nach Jahren im Betrieb an neue Vorstellungen und Anforderungen der Betreiber flexibel anpassen.

 

Siemens ist in diesem Jahr wieder in der Halle 4.2 und auf dem Freigelände vertreten. Neben den erwähnten Messe-Schwerpunkten zeigt das Unternehmen auf dem Freigelände folgende Fahrzeuge:

 

  • Avenio M Ulm: Für die neue Linie 2 hat die Stadtwerke-Tochtergesellschaft SWU Verkehr GmbH bei Siemens zwölf Multigelenk-Straßenbahnen der neuen Baureihe Avenio M bestellt, die für die Ulmer Strecken mit ihren starken Steigungen optimiert sind. In puncto Sicherheit setzt der Avenio M Maßstäbe: das Kollisionswarnsystem "Siemens Tram Assistant" unterstützt den Fahrer, Unfälle zu vermeiden.
  • Metro Sofia: Siemens stattet in Sofia die neue U-Bahnlinie 3 mit 20 U-Bahnen vom Typ Inspiro aus, inklusive Energiemanagement- und Zugsicherungssystem für automatisierten Fahrbetrieb sowie Bahnsteigtüren.
  • Cityval Rennes B: 25 Automated-People-Mover-Systeme (APM) vom Typ Cityval werden ab 2020 auf Rennes' zweiter U-Bahnlinie B unterwegs sein
  • Rhein-Ruhr-Express (RRX): Mit innovativem Design und digitaler Vernetzung setzt der RRX in Deutschlands bevölkerungsstärkster Region Rhein-Ruhr neue Maßstäbe bei Fahrgastkomfort und Verfügbarkeit. Ab Ende 2018 werden die ersten von insgesamt 82 Elektrotriebzügen vom Typ Desiro HC ausgeliefert.
  • Desiro City Moorgate: Der Desiro City ist die erfolgreiche Plattform mit höchster Flexibilität, perfektem Komfort und niedrigem Energieverbrauch für den britischen Markt. Die Züge für den Kunden Govia Thameslink Railway (GTR) sind bereits der dritte Auftrag für diese Zugplattform. Die ersten der 25 Züge werden ab Ende 2018 auf der Londoner Great-Northern-Strecke eingesetzt.
  • Desiro ML ÖBB cityjet, Prototyp mit Batterieantrieb: Alternative Antriebe werden für den Einsatz auf nicht-elektrifizierten Strecken immer wichtiger. In Zusammenarbeit mit dem Kunden ÖBB wurde ein Serienfahrzeug des Desiro ML ÖBB cityjet mit einer Batterie für oberleitungsfreies Fahren ausgerüstet.
  • Vectron MS: TDer Vectron ist die Universallokomotive für Europa, in der Mehrsystemausführung ermöglicht er grenzüberschreitenden Güter- und Personenverkehr in Europa. Der ausgestellte ÖBB-Vectron erlaubt den Einsatz in neun Ländern, er kann in Mehrfachtraktion mit anderen ÖBB-Fahrzeugen betrieben und somit flexibel in die Bestandsflotte des Kunden integriert werden.
  • Smartron: Der Smartron, die neue Lokomotive von Siemens, ist auf eine definierte Transportaufgabe zugeschnitten und kombiniert die Vorteile eines Standardprodukts mit der plattformerprobten Technologie des Vectron. Als vorkonfigurierte Lokomotive ist der Smartron für den Güterverkehr in Deutschland konzipiert und ermöglicht Kunden einen kosteneffizienten Betrieb bei hoher Betriebssicherheit.

Die Division Mobility wird zum 1. August 2018 als Siemens Mobility GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG. Die Mobilitätssparte von Siemens ist seit mehr als 160 Jahren führend bei der Entwicklung von Transportlösungen. Das Portfolio umfasst Innovationen aus den Bereichen Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierung, Straßenverkehrstechnik, Verkehrstelematiksysteme ebenso wie Bahnelektrifizierung. Im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, erzielte die Division Mobility einen Umsatz von 8,1 Milliarden Euro. Ende September 2017 hatte die Division weltweit rund 28.405 Beschäftigte.


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Siemens Vor-Pressekonferenz zur InnoTrans 2018
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Stadler gewinnt den ersten Auftrag in Frankreich für die innovative Lokomotivengeneration

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler, das französische Schienengüterverkehrsunternehmen VFLI und das Leasingunternehmen Alpha Trains haben die Kaufverträge für die ersten zwölf dieselelektrischen Lokomotiven EURO4001 und den Prototypen der Dual-Mode-Lokomotive EURODUAL unterschrieben. Beide Modelle gehören zur neuen Generation sechsachsiger Lokomotiven, die Stadler in Valencia für den europäischen Markt entwickelt hat. VFLI wird die 13 neuen Lokomotiven für Schienengütertransporte in Frankreich und Belgien einsetzen.

Prototyp EURODUAL                                                                                                                                                              Foto: Stadler

 

 

 

Das französische Schienengüterverkehrsunternehmen VFLI, eine Tochtergesellschaft von SNCF, nutzt die Lokomotiven von Stadler seit 2013 für seine Gütertransportdienstleistungen. Die Flotte des Unternehmens besteht derzeit aus 19 EURO4000-Lokomotiven, die letzten davon wurden Ende 2017 ausgeliefert. Mit diesen neuen Verträgen ist VFLI der erste französische Kunde der neuen Generation von Co’Co’-Lokomotiven, die Stadler in seinem Werk in Albuixech entworfen und hergestellt hat, um den Schienengütertransport in Europa zu erneuern.

 

Das Leasingunternehmen Alpha Trains besitzt eine Flotte von 30 EURO4000-Lokomotiven, die durch verschiedene Schienengüterunternehmen in Spanien und Portugal betrieben werden. Derzeit weitet Alpha Trains seine Geschäftstätigkeit durch das Leasing von zusätzlichen Stadler-Lokomotiven in Frankreich weiter aus..

 

Die EURODUAL ist die technologische Antwort von Stadler auf die Herausforderungen, die durch grenzübergreifende Korridore wie beispielsweise den Mittelmeer- und den Atlantischen Schienenfracht-Korridor entstanden sind. Iñigo Parra, CEO von Stadler Valencia, betont die Wichtigkeit des Projekts sowie die Vorteile der neuen Plattform: «Die EURODUAL ist das Resultat vieler Jahre Arbeit und Ressourcen, die wir in Forschung, Entwicklung und Innovation investiert haben. Mit ihrer Avantgarde-Technologie deckt die Lokomotive sämtliche Bedürfnisse effizient und zuverlässig ab. Den Bahnbetreibern werden dadurch zahlreiche ökonomische und ökologische Vorteile geboten.»

 

Einer der Verträge beinhaltet den Erwerb des Prototyps der EURODUAL durch VFLI, die Stadler für die Homologation der neuen Plattform in Frankreich und Belgien nutzt. Die vielseitige Lokomotive bietet zwei Lösungen in einem durch die Kombination von zwei Antriebsmodi: elektrisch und Diesel. Sie fährt auf elektrifizierten Strecken mit 25 kV AC und 1,5 kV DC mit einer Leistung von 7000 kW, wird für nicht elektrifizierte Strecken aber auch durch einen IIIB-Dieselmotor mit 2800 kW angetrieben. Dank ihrer hohen Leistungskraft und Zugkraft sowie dem hochmodernen Adhäsionskontrollsystem kann sie längere und schwerere Züge transportieren. Dazu kommt die operative Flexibilität, die durch die hochleistungsfähige Dieseltraktion und die ökologischen Vorteile der Elektrotraktion geboten wird.

 

Die Verträge beinhalten ebenfalls die Lieferung von zwölf dieselelektrischen Lokomotiven des Typs EURO4001. VFLI übernimmt drei Stück davon und wird die restlichen neun via Alpha Trains nutzen. Die EURO4001 ist die Nachfolgerin der sehr erfolgreichen EURO4000. Diese Lokomotive hat die unglaubliche Leistungskraft und Zuverlässigkeit ihrer Vorgängerin geerbt. Sie ist eine sechsachsige dieselelektrische Lokomotive mit AC/AC-Übertragung und einem Motor mit 2800 kW. Dieser entspricht den gemäss EG 26/2004 in Europa für Zugmaschinen geforderten Emissionsgrenzwerten der Stufen IIIB und V. Die leistungsstarke Lokomotive bietet hohe Flexibilität, Zugkraft, niedrigen Energieverbrauch und damit reduzierte Betriebskosten.

 

 

Über Stadler

 

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Produktions- und Engineering-Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Weissrussland und den USA sowie über 30 Servicestandorten arbeiten über 7600 Mitarbeitende. Servicestandorte betreibt Stadler an den Produktionsstandorten und darüber hinaus unter anderem auch in Algerien, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Russland, Schweden und in Grossbritannien. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste dieselelektrische Lokomotive. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

 

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug) hat sich bereits über 1500-mal in insgesamt 18 Ländern verkauft. Auch der KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde annähernd 300-mal in 11 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die EURO4000, wurde in 7 Ländern 140-mal verkauft. Stadler Service hält zudem in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 120 Millionen Kilometern instand.

 

 

Über VFLI

 

Seit der Gründung 1998 hat sich VFLI, ein Tochterunternehmen von SNFC, der staatlichen Eisenbahngesellschaft Frankreichs, zu einem führenden Eisenbahnunternehmen im Schienengüterverkehr entwickelt. Das dynamische Unternehmen verzeichnet nachhaltiges Wachstum und beschäftigt rund 900 Mitarbeitende, deren Arbeit sich vor allem um die Kundenbedürfnisse in Bezug auf Sicherheit, Qualität und Schnelligkeit dreht. So ist das Unternehmen in der Lage, massgeschneiderte Transportlösungen anzubieten. VFLI setzt das breite Fachwissen und die Professionalität gezielt ein, um die Schiene zum bevorzugten Transportsystem für Güter beliebt zu machen.

 

Das Unternehmen hat täglich rund 60 Züge auf dem französischen Bahnschienennetz (RFN) im Einsatz und kümmert sich ebenfalls um Logistikarbeiten an den Industriestandorten ihrer Kunden. Weiter teilt VFLI nicht nur das Fachwissen, sondern auch Schienenfahrzeuge und Schwermaschinen mit Unternehmen, die in der Eisenbahninstandhaltung aktiv sind.

 

 

Umfassender Zugbetrieb und optimale Verkehrsflüsse sprechen für die starken organisatorischen Fähigkeiten von VFLI, wenn es darum geht, massgeschneiderte Lösungen zu liefern. Darüber hinaus bietet das Unternehmen lokale Transporteinrichtungen an, damit multimodale Nutzer leicht von der Strasse auf die Schienen wechseln können.

 

VFLI ist ständig bemüht, seine CO2-Bilanz zu verbessern und optimiert Transportpläne laufend, um diese so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.

 

Im Jahr 2017 hat VFLI über 3,7 Milliarden Tonnenkilometer Waren transportiert und einen Umsatz von 154,5 Millionen Euro erzielt. Dies ist ein Anstieg von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. VFLI verfolgt auch im Jahr 2018 eine nachhaltige Wachstumsstrategie: Nach der Integration von Ecorail Transport plant das Unternehmen nun die Anstellung und Ausbildung von 100 Zugführern und Betriebspersonen.

 

 

Über Alpha Trains

 

Alpha Trains ist die führende Leasinggesellschaft für Schienenfahrzeuge in Kontinentaleuropa. Rund 100 Mitarbeitende aus 11 Ländern arbeiten in den Büros in Luxemburg, Antwerpen, Köln, Madrid und Paris. Alpha Trains besitzt 435 Personenzüge und 370 Lokomotiven und bietet massgeschneiderte Leasinglösungen, ein umfassendes Fachwissen in der Instandhaltung und Fahrzeugreparatur sowie langjährige Erfahrung in der Finanzierung neuer Bauprojekte an. Die Flotten von Alpha Trains sind durch viele öffentliche und private Betreiber in 15 europäischen Ländern im Einsatz. Die Aktionäre von Alpha Trains sind Arcus Infrastructure Fund, AMP Capital und Public Sector Pension Investment Board (PSP Investment).

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Stadler wächst auf über 7600 Mitarbeitende

2017 war für Stadler ein erfolgreiches Jahr. Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist nach den Währungsverwerfungen im Jahr 2015 gestärkt aus der Krise hervorgegangen und beschäftigt mehr Mitarbeitende denn je. Der Auftragseingang 2017 liegt bei rund 3.5 Mia. CHF.

Mit einem Auftragseingang von 3.496 Milliarden CHF blickt Stadler auf ein erfolgreiches  2017 zurück  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Geschäftsjahr 2017 stand im Zeichen des 75-jährigen Bestehens von Stadler. Gleichzeitig kann es als das Jahr in die neuere Firmengeschichte eingehen, in dem Stadler die schwierige Situation nach dem sogenannten Frankenschock gemeistert hat. Stadler wurde von der Aufhebung der Franken-Euro-Bindung im Jahr 2015 hart getroffen. Der Rekordauftragseingang des Folgejahres konnte ebenfalls währungsbedingt nicht zu einem Rekordumsatz führen. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben mit strategischen Entscheidungen auf die schwierige Situation reagiert, was auch im Geschäftsjahr 2017 noch in positivem Sinne deutlich spürbar war. Stadler ist es gelungen, ohne Entlassungen oder Kurzarbeit durch die Krise zu gehen und sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Die geplante Investition in ein neues Werk in St. Margrethen im Rahmen von 86 Millionen Schweizer Franken ist vor diesem Hintergrund auch als klares Zeichen für den Werkplatz Schweiz zu verstehen.
 
Stadler kann mit einem Auftragseingang von 3.496 Milliarden Schweizer Franken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Einen bedeutenden Teil dazu beigetragen haben grosse Aufträge aus der Schweiz (BLS, SBB und SOB) sowie aus weiteren europäischen Ländern wie Ungarn, Norwegen, den Niederlanden und Deutschland. Ebenso war der Rekordauftragseingang von 800 Millionen Schweizer Franken der Division Service von Bedeutung für dieses Ergebnis. Das entspricht mittlerweile 22 Prozent des gesamten Auftragseingangs. Aus Ungarn durfte Stadler nach den Bestellungen von insgesamt 143 FLIRT erstmals auch einen Rahmenvertrag für 40 KISS-Doppelstockzüge für MÁV-Start entgegennehmen.
 
Der Umsatz der Stadler Rail AG lag im Geschäftsjahr 2017 bei 2.4 Milliarden Schweizer Franken und damit etwa wieder auf dem Niveau vor dem Frankenschock. Die beiden vergangenen Geschäftsjahre konnten somit umsatztechnisch deutlich übertroffen werden. Die Finanzplanung für die kommenden Jahre sieht weiteres Wachstum vor. Stadler rechnet bis 2020 mit einer Umsatzsteigerung auf 3.9 Milliarden Schweizer Franken, welche bereits weitgehend mit Aufträgen unterlegt ist. Das ist die Folge des rekordhohen Auftragseingangs im Jahr 2016. Grosse Aufträge wie die Bestellung von 58 FLIRT durch East Anglia oder von 52 METRO durch Merseytravel werden erst in den kommenden Jahren umsatzwirksam.   
 
Die Zahl der Mitarbeitenden ist im Geschäftsjahr 2017 auf über 7600 angestiegen, davon sind nach wie vor über 3100 in der Schweiz angestellt. Dies ist die höchste Anzahl Beschäftigte der Unternehmensgeschichte.
 
 
Gut eingespieltes Führungs-Duo
 
Stadler geht mit einem starken Führungs-Duo in die Zukunft. Nach 30 Jahren in der Doppelfunktion des Verwaltungsratspräsidenten und des Group CEO hat Peter Spuhler per 1. Januar 2018 die operative Verantwortung an seinen langjährigen Stellvertreter Dr. Thomas Ahlburg übertragen. Das ermöglicht dem Eigentümer und Verwaltungsratspräsidenten, sich vermehrt auf die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens zu konzentrieren. Er fokussiert sich auf die strategische Produktentwicklung, die Gründung und den Aufbau von Joint Ventures mit lokalem Wertschöpfungsanteil und trägt die Verantwortung für sämtliche "Merger- and Acquisitions"-Projekte. Zudem kann er sich dank der neuen Aufgabenteilung wieder verstärkt der Kundenpflege widmen.
 
Dr. Thomas Ahlburg trägt als Group CEO die operative Verantwortung für die Gesamtgruppe. Dank seines Werdeganges bringt er ein hohes Mass an Fachkompetenz mit und als langjähriger Stellvertreter von Peter Spuhler stellt er die Kontinuität in der Führung sicher. Thomas Ahlburg geniesst das volle Vertrauen von Verwaltungsrat, Konzernleitung und Mitarbeitenden.
 
"Die Entscheidung war richtig, das hat sich nun nach einem halben Jahr deutlich gezeigt. Es ist eine der schwierigsten Herausforderungen für einen Unternehmer, einen geordneten und nachhaltigen Generationenwechsel einzuleiten. Die Aufgabenteilung zwischen Thomas Ahlburg und mir ist sinnvoll und gewinnbringend für das Unternehmen. Wir sind ein gut eingespieltes Team, das sich hervorragend ergänzt", sagt Peter Spuhler.
 
 
Rekordauftragseingang im Service-Geschäft
 
Stadler Service betreut mittlerweile 36 Prozent der ausgelieferten FLIRT-Triebzüge und dies zum Teil seit mehr als zehn Jahren. Von dieser langjährigen Erfahrung profitieren heute Kunden in total 16 Ländern und an über 35 Servicestandorten.
 
Im Geschäftsjahr 2017 konnte Stadler Service einen Rekordauftragseingang von über 800 Millionen Schweizer Franken verzeichnen. Dazu beigetragen haben Aufträge von Merseytravel, der die Instandhaltung der bestehenden Flotte sowie der neuen Flotte von 52 Fahrzeugen mit einer Vertragsdauer von 35 Jahren einschliesst. Ebenfalls Teil dieses Auftrags ist der Bau einer neuen Instandhaltungsanlage in Kirkdale/Liverpool, die nach der Fertigstellung vom Kunden übernommen wird. Dieser Auftrag bedeutet für Stadler einen grossen Fortschritt im britischen Markt.
 
In den Niederlanden konnte Stadler einen Vertrag mit Syntus unterzeichnen, der die Instandhaltung von 16 FLIRT-Triebzügen während 15 Jahren und einen neuen Standort in Hengelo vorsieht. Dieser wurde innerhalb von neun Monaten realisiert und ging im November 2017 in Betrieb. In Italien konnte die Division Service die Instandhaltung von 22 FLIRT-Zügen, kommerziell betrieben durch Trenitalia, bei Sisteme Territoriale für sich entscheiden – ein wichtiger Meilenstein in diesem Markt, da der Standort Venedig zur lokalen Drehscheibe ausgebaut wird. Für MÁV in Ungarn wird Stadler Service den Servicesupport und grosse Instandhaltungsaktivitäten für die vierte Flotte übernehmen.
 
Das Wachstum der Division Service ist auch Aufträgen im Ersatzteilbereich, Revisionen von Drehgestellen und Subsystemen für Kunden unter anderem aus Italien, der Schweiz, Norwegen, Ungarn, Tschechien und Finnland sowie Modernisierungen zu verdanken. Per 1. Januar 2017 wurde mit der ÖBB ein Joint Venture in Wien gegründet, um die Instandhaltung der Flotte von 17 KISS-Zügen der WESTbahn gewährleisten zu können.
 
 
SMILE auf Kurs
 
Die Produktion des von der SBB auf den Namen Giruno getauften Hochgeschwindigkeitszuges des Typs SMILE läuft weiterhin auf Hochtouren. Im Mai 2017 wurde der Roll-out im Beisein von Bundespräsidentin Doris Leuthard gefeiert. Am Osterwochenende dieses Jahres sind mit dem Giruno erstmals Fahrten mit 275 km/h im Gotthard-Basistunnel durchgeführt worden. Diese Rekordgeschwindigkeitsfahrten sind Teil der Test- und Erprobungsfahrten, um später einen sicheren und reibungslosen Betrieb der Züge im Fahrplanverkehr zu gewährleisten. Die Fahrt mit 275 km/h ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fahrzeugzulassung bis 250 km/h. Stadler hat bis jetzt alle 46 vertraglich zugesicherten Meilensteine erfüllt und befindet sich betreffend Zulassung auf Kurs.
 
 
Investition in den Werkplatz Schweiz
 
Stadler wird auch im Geschäftsjahr 2018 die Entwicklung und den Bau von Schienenfahrzeugen vorantreiben, die in Bezug auf Leistung, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Komfort der internationale Benchmark sind. Im Rahmen der weiteren Internationalisierung wird in der Schweiz und im Ausland gebaut: In St. Margrethen, Schweiz, entsteht ein neues Doppelstockzug-Kompetenzzentrum, in Salt Lake City, USA, ein neues Montagewerk für den US-Markt und in Kirkdale, Grossbritannien, ein neues Instandhaltungswerk für die Metro Liverpool.
 
Ziel des neuen Produktionsstandorts in St. Margrethen ist die Optimierung der Produktionsbedingungen für das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge. Das geplante Investment ist ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck. „Das zeigt, dass wir an den Werkplatz Schweiz glauben und ihn auch in schwierigen Zeiten verteidigen“, sagt Peter Spuhler. Die Verlagerung betrifft nur den Produktionsstandort in Altenrhein. Nicht betroffen ist der Hauptsitz in Bussnang, das Kompetenzzentrum für Drehgestelle in Winterthur oder das Inbetriebsetzungszentrum in Erlen.
 
 
Sieben Innovationen an der InnoTrans
 
Vom 18. bis 23. September 2018 findet in Berlin die InnoTrans, die weltgrösste Schienenfahrzeugmesse, statt. Stadler wird als einer der grössten Aussteller sieben neu entwickelte Züge und Lokomotiven ausstellen und damit wieder einer der grössten Aussteller sein.
 
FLIRT für die SOB:
 
Bei den elf FLIRT für die SOB handelt es sich um sechs achtteilige und fünf vierteilige Triebzüge der neusten Generation. Alle Züge erfüllen die neusten europäischen Behindertengleichstellungsgesetze und bieten ein Informationssystem mit vier bis sieben Bildschirmen pro Wagen. Die Züge fahren mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 160 km/h und verfügen über ein neuartiges, leichtes Drehgestell, welches bei Wartungsarbeiten einen schnellen Austausch ermöglicht. Ein achtteiliger „Traverso“ wird an der InnoTrans gezeigt werden.
 
METRO für SPT Glasgow Subway:
 
Die Züge für die Glasgow Subway sind gut 39 Meter lang und sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 58 km/h ausgelegt. Für einen sicheren Betrieb werden Platform Screen Doors (PSD) installiert. Die Glasgow Subway wird umfassend modernisiert und komplett auf ein vollautomatisches, zugführerloses System umgestellt. Eine durchgehende Bodenhöhe im ganzen Innenraum und sechs grosse Eingangstüren auf jeder Seite machen die Züge besonders benutzerfreundlich.
 
Tailor-Made-Züge für den RBS:
 
Die Züge werden vollklimatisiert und auf der gesamten Länge von 60 Metern durchgängig sein. Dank den acht Türen pro Zug und dem grösseren Stehplatzanteil können die Fahrgäste schneller ein- und aussteigen. Die Züge sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Der RBS hat seine Fahrgäste schon früh in die Beschaffung der neuen Fahrzeuge einbezogen. In einem so genannten Crowdsourcing konnten sie bereits im Herbst 2014 ihre Ideen und Bedürfnisse kundtun.
 
KISS für Schwedische Bahngesellschaft Mälab:
 
Die Doppelstocktriebzüge sollen in der Region des Mälarsees, westlich von Stockholm, verkehren. Sie sind für eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h zugelassen. Der Auftrag für Mälab ist der erste Abruf aus dem Rahmenvertrag, den das schwedische Leasingunternehmen Transitio im Jahr 2014 mit drei Anbietern für die Beschaffung von Regionalbahnfahrzeugen abgeschlossen hat. Stadler ist der einzige zugelassene Lieferant, der den Rahmenvertrag für zwei verschiedene Fahrzeugtypen unterschrieben hat: Für den einstöckigen FLIRT sowie den doppelstöckigen KISS.
 
FLIRT für Abellio East Anglia:
 
Die 58 Züge umfassen 378 Wagen mit einer Kombination von 20 Intercity-Elektrotriebzügen mit je 12 Wagen und 38 bimodalen Regional-Triebzügen, jeweils in Konfigurationen mit 3 Wagen (14 Einheiten) und 4 Wagen (24 Einheiten), die mit Strom oder Diesel fahren können. Die FLIRT-Züge, die im Rahmen der Konzession für Greater Anglia eingesetzt werden, weisen zahlreiche Vorzüge auf: Klimaanlage, «2x2»-Sitzanordnung, Wi-Fi und Steckdosen im ganzen Zug, Niederflurbauweise für einen einfachen Ein- und Ausstieg, Fahrgastinformationssysteme mit Echtzeitinformationen sowie Bremsen mit Rückspeisung.
 
EURODUAL-Lokomotiven für die Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE:
 
Die EURODUAL-Lokomotive von Stadler ist eine Dual-Mode-Lokomotive mit einer beeindruckenden Leistung, sowohl im Diesel- als auch im Elektroantriebsmodus, die in verschiedenen Konfigurationen, Spurweiten und Fahrdrahtspannungen erhältlich ist. Die modulare Plattform bietet ebenfalls ein breites Spektrum an verschiedenen Antriebsleistungen im Diesel-Modus, um den individuellen Bedarf des Kunden adäquat zu decken. Die vielseitige Plattform der Lokomotive wurde für den Fracht- und Reisefernverkehr bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken entwickelt.
 
S-Bahn Berlin:
 
Die S-Bahn Berlin GmbH hat mit dem Konsortium aus Stadler Pankow GmbH und Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 1380 Wagen abgeschlossen. Die ersten 106 Züge wurden verbindlich bestellt. Die S-Bahn Berlin, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn, plant den Einsatz der neuen Fahrzeuge auf etwa einem Drittel des gesamten S-Bahn-Streckennetzes von Berlin. Die ersten zehn Fahrzeuge werden bereits ab 2020 im Einsatz sein. Anschließend werden fortlaufend bis 2023 alle übrigen Fahrzeuge auf die Berliner Schienen gebracht.
 
 
Neue Produktfamilie WINK
 
Im November 2017 hat Arriva Netherlands bei Stadler 18 zweiteilige Züge des neuen Typs WINK bestellt. Das Akronym steht für „Wandelbarer Innovativer Nahverkehrs-Kurzzug“. Der WINK ist ein zweiteiliger Triebzug für Nebenlinien mit kleinerem Fahrgastaufkommen. Er nimmt in einem PowerPack genannten Mittelteil die Komponenten zur Energieerzeugung, die Traktionskomponenten und die Hilfsbetriebe auf. Das PowerPack lässt sich mit klassischen Bauteilen der Energieerzeugung und -speicherung ausrüsten, aber auch mit solchen, die komplett emissionsfreies Fahren ermöglichen. Der WINK ergänzt das Stadler-Produktportfolio der Regionalzüge. Stadler sieht mit diesem Fahrzeug weitere Absatzchancen schwergewichtig in West- und Zentraleuropa sowie in Grossbritannien.
 
 
Stadler tritt in das Signalling-Geschäft ein
 
Der globale Markt für Rollmaterial wächst weiterhin stark, gleichzeitig sieht sich Stadler mit einer starken Konsolidierung im Umfeld der Wettbewerber konfrontiert. Mit dem bevorstehenden Zusammenschluss der Zugsparten von Siemens und Alstom, ausgelöst durch das weitere Vordringen des chinesischen Konzerns CRRC, steht Stadler ein weiterer Industriegigant gegenüber. Die Grösse der Mitbewerber ist für Stadler gleichzeitig eine Möglichkeit, seine Stärken auszuspielen. Kurze Entscheidungswege, eine hohe Kundenbezogenheit und das Einhalten von Lieferterminen sind Qualitäten, für die Stadler bekannt ist – für Grosskonzerne hingegen stellen sie eine Herausforderung dar.
 
Durch den Zusammenschluss erreichen Siemens und Alstom im Bereich des so genannten Signallings jedoch eine Marktmacht von über 85 Prozent. Stadler sieht sich dadurch gezwungen, bei Ausschreibungen eine wichtige Zugkomponente bei Mitbewerbern einkaufen zu müssen. Um sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen, hat Stadler entschieden, im Bereich des Signallings und des automatisierten Bahnbetriebes, eigene Lösungen zu entwickeln. Stadler hat für die Marktsegmente Vollbahnen, Nebenbahnen und Metro eine Signalling-Strategie formuliert.
 
ETCS für Vollbahnen:
 
ETCS steht für European Train Control System und beschreibt den europäischen Standard der Zugbeeinflussung mit Ziel einer Vereinheitlichung und Interoperabilität auf sämtlichen europäischen Strecken. Die mit dem hohen Normierungsgrad verbundene Komplexität führt zu hohen Einstiegshürden für neue Mitbewerber. Stadler bietet im Joint Venture mit dem auf Zugsicherungen spezialisierten Unternehmen Mermec mit dem leistungsfähigen GUARDIA eine eigene Lösung für das ETCS-On-board-System an. Das komplett neu entwickelte System befindet sich zurzeit im Feldtest und im Zulassungsprozess in der Schweiz und wird zusätzlich zeitgleich in mehreren europäischen Ländern eingeführt.
 
Aktuell erfolgt der Einsatz von GUARDIA in fünf Projekten zur möglichst raschen Erreichung der Zulassung und Freigabe in mehreren europäischen Märkten.
 
CBTC für Metro:
 
CBTC steht für Communication Based Train Control. Die CBTC-Systeme sind das weltweit meistgewählte System für Metros. Metrozüge können so automatisiert und teilweise ohne Zugführer eingesetzt werden. Ziel ist, die Sicherheit, die Frequenz und die Pünktlichkeit auf den dicht befahrenen Trassen zu erhöhen.
 
Stadler entwickelt ein hochmodernes CBTC-System auf Basis neuster Technologien. Hierzu wurde ein auf Signalling spezialisiertes Team von Ingenieuren zusammengestellt. Diese haben ihre Büros in Wallisellen bezogen. Das Entwicklungswissen, das in dieser Abteilung geniert wird, soll auch auf die Sektoren der Vollbahnen und Nebenbahnen übertragen werden. 
 
ATO für Voll- und Nebenbahnen:
 
ATO steht für Automatic Train Operation und wird als Überbegriff für die verschiedenen Anwendungen von teil- oder vollautomatisiertem Fahren verwendet. Im Rahmen einer Branchenstudie hat Stadler die Bedürfnisse im Nebenbahnen-Bereich erhoben, woraus diverse Konzepte abgeleitet wurden. Auf diese Weise kann die weitere Entwicklung zielgerichtet und vor allem kundenorientiert vorangetrieben werden. Im Rahmen von SmartRail 4.0 läuft zudem ein von der SBB angeführtes Branchenprogramm zur Digitalisierung des Bahnwesens.
 
Stadler hat im Dezember erste Tests von automatisiertem Fahren (Beschleunigen und Bremsen) auf der ETCS-Level-2-Strecke zwischen Ostermundigen und Olten gemeinsam mit der SBB erfolgreich durchgeführt. Nun wird der Funktionalitätsumfang des automatisierten Fahrens ausgedehnt und auf ETCS-Level-1-Strecken getestet.
 
Die Stadler Rail Group ist mit dem soliden Auftragseingang, der mehr als soliden Bilanz und spezialisierten Standorten mit ausgewiesenem Know-how bestens für die Zukunft gerüstet.


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Jahresmedienkonferenz 2018 Stadler Rail AG
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Deutsche Bahn verbessert Fernverkehrsangebot

Die Deutsche Bahn (DB) weitet ihr Angebot für Fernverkehrskunden erneut aus. Zum einen mit einem höheren Anteil an ICE-Zügen: Die Auslieferung weiterer ICE 4-Züge, der neuesten ICE-Generation, ermöglicht ein grösseres Platzangebot auf den besonders nachfragestarken Nord-Süd-Verbindungen. Zudem werden zwischen dem Ruhrgebiet und Hamburg drei Intercity-Fahrten durch ICE 1-Triebzüge ersetzt. Zum anderen mit einer schnelleren Verbindung: Auf der grenzüberschreitenden Eurocity-Linie Hamburg-Berlin-Prag verkürzt sich die Fahrzeit zwischen den beiden Hauptstädten durch den Einsatz von Mehrsystem-Lokomotiven auf rund vier Stunden. Das neue Angebot ist mit dem kleinen Fahrplanwechsel am 10. Juni 2018 in Kraft getreten.

Kürzere Fahrzeit Hamburg-Berlin-Prag dank Mehrsystem-Lokomotiven                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Rund 10 Minuten schneller zwischen Hamburg - Berlin und Prag

 

Die touristisch stark nachgefragte Eurocity-Verbindung Hamburg-Berlin-Prag wird beschleunigt. Von Prag nach Berlin sinkt die Reisezeit ab 10. Juni 2018 um zwölf Minuten auf nur noch knapp 4 Stunden 10 Minuten - zusätzlich zur bereits Ende 2017 erfolgten Beschleunigung um 13 Minuten. Von Berlin nach Prag reduziert sich die Fahrzeit um zehn Minuten auf in der Regel rund 4 Stunden 5 Minuten. Zwischen Hamburg und Prag beträgt die Fahrzeit künftig in beiden Richtungen rund 6 Stunden 40 Minuten.

 

Möglich wird dies durch den Einsatz von Mehrsystemlokomotiven, die einen zeitaufwändigen Lokwechsel in Dresden überflüssig machen. Die Eurocity-Linie fährt weitgehend im Zwei-Stunden-Takt. Zum Einsatz kommen modernisierte Reisezugwagen der Tschechischen Bahn mit Vollklimatisierung, kostenfreiem W-LAN und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

 

 

Erhöhtes Platzangebot auf nachfragestarken Verbindungen

 

Mit 18 Zugfahrten täglich sind mehr ICE 4-Züge auf dem Streckennetz unterwegs. Zwischen Hamburg und Stuttgart verkehren fünf Zugpaare, auf der Verbindung Hamburg-München werden vier Zugpaare unterwegs sein. Bisher waren es auf beiden Linien jeweils drei Zugpaare. Die neuen zwölfteiligen Triebzüge bieten 830 Fahrgästen Platz, viel Stauraum für Gepäck und ermöglichen eine Fahrradmitnahme. Auf diesen nachfragestarken Strecken reisen mehr als 10.000 Reisende pro Tag und damit etwa drei Prozent aller Fahrgäste des Fernverkehrs.

 

Auf der neuen Schnellfahrstrecke zwischen München und Berlin werden zwei besonders stark nachgefragte Fahrten am Wochenende ab 30. Juni um einen zusätzlichen Zugteil verstärkt. Damit verdoppelt sich das Platzangebot für den ICE 1506, samstags 14.55 Uhr ab München, und den ICE 1507 sonntags, 8.30 Uhr ab Berlin Hauptbahnhof.

 

 

Umstellung von IC-Fahrten auf ICE

 

Auf der Strecke Köln-Hamburg setzt die DB auf ausgewählten Verbindungen ICE-Züge statt IC-Züge ein und verbessert damit den Komfort für die Reisenden. Diese sind das ICE-Zugpaar 1022/1023 Hamburg–Köln–Frankfurt/Main (Hamburg Abfahrt 7.46 Uhr bzw. Ankunft 22.14 Uhr) sowie die Morgenverbindung ICE 1026 montags bis freitags von Bremen (Abfahrt 7.17 Uhr) nach Hamburg. Ebenso fährt wieder das Zugpaar ICE 274/279 Berlin–Braunschweig–Frankfurt/Main–Basel, das vorübergehend als IC im Einsatz war (ab 25. Juni 2018 Berlin Abfahrt 8:30 Uhr bzw. Ankunft 23.32 Uhr, davor baubedingt um eine Stunde versetzt).

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Siemens präsentiert den neuen Hochgeschwindigkeitszug "Velaro Novo"

Siemens präsentiert vom 18. bis 21. September auf der InnoTrans 2018, der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin, ein neues Fahrzeugkonzept für Hochgeschwindigkeitszüge. Der Velaro Novo setzt Maßstäbe in puncto Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und bietet gleichzeitig höchsten Fahrgastkomfort. Siemens hat die neue Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge für einen weltweiten Einsatz von 250 bis 360 km/h entwickelt.

Bei 300 km/h benötigt der neue Hochgeschwindigkeitszug bis zu 30 Prozent weniger Energie als bisherige Velaro-Modelle und spart damit im Durchschnitt jährlich 1.375 Tonnen CO2 ein. Das Fahrzeuggewicht konnte dank Leichtbaukonstruktion um 15 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig wurde der verfügbare Platz für Passagiere um zehn Prozent gesteigert. Die Wagenkästen folgen dem Prinzip der leeren Röhre. Das bedeutet, dass keine festen Einbauten vorhanden sind und sich die Innenräume nach den Vorstellungen des Kunden einrichten lassen.                                                              Visualisierung: Siemens

 

 

 

"Der Velaro Novo ist unsere Antwort auf globale Anforderungen im Hochgeschwindigkeitsverkehr. Der neue Zug setzt die Velaro-Erfolgsgeschichte fort und ermöglicht Betreibern einen verbesserten Fahrgastkomfort und Wirtschaftlichkeit über die gesamte Lebensdauer. Was wir heute präsentieren, ist das Ergebnis von fünf Jahren detaillierter Entwicklung: Eine Plattform mit einzigartig optimiertem Energieverbrauch und Wartungsaufwand, sowie maximaler Flexibilität und Zuverlässigkeit", sagt Sabrina Soussan, CEO der Division Mobility von Siemens.

 

Bei 300 km/h benötigt der neue Hochgeschwindigkeitszug bis zu 30 Prozent weniger Energie als bisherige Velaro-Modelle und spart damit im Durchschnitt jährlich 1.375 Tonnen CO2 ein. Das Fahrzeuggewicht konnte dank Leichtbaukonstruktion um 15 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig wurde der verfügbare Platz für Passagiere um zehn Prozent gesteigert. Die Wagenkästen folgen dem Prinzip der leeren Röhre. Das bedeutet, dass keine festen Einbauten vorhanden sind und sich die Innenräume nach den Vorstellungen des Kunden einrichten lassen. Konfigurationsmöglichkeiten wie diese machen den Velaro Novo zukunftssicher und flexibel, noch nach Jahren im Betrieb kann er an neue Anforderungen der Betreiber angepasst werden. Die Kosten für die Instandhaltung verringern sich dank der Integration modernster Mess- und Sensorentechnologie. Seit April 2018 erprobt Siemens Teile des neuen Hochgeschwindigkeitszugs. Der Novo-Testwagen, integriert in den ICE S der DB Systemtechnik, absolviert derzeit Testfahrten in ganz Deutschland.

 

Siemens hat bereits vier Generationen des Velaro entwickelt. Die Züge sind seit dem Jahr 2000 im Einsatz und derzeit in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Spanien, Frankreich, China, Russland, UK und in der Türkei in Betrieb. Täglich legen sie mehr als eine Million Flottenkilometer zurück. In Deutschland kennt man den Velaro als ICE 3 (Baureihe 407) der Deutschen Bahn AG.

 

2013 startete Siemens mit der Entwicklung des neuen Fahrzeugkonzepts Velaro Novo, ab 2023 kann Siemens erste Züge in den Einsatz bringen. Auf der InnoTrans 2018 stellt Siemens das Konzept im Rahmen einer digitalen Inszenierung zum ersten Mal einem internationalen Messepublikum vor.

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Siemens Vectron Mehrsystem-Lokomotiven für Hupac

Der Schweizer Anbieter für kombinierte Verkehre Hupac hatte Ende Mai 2017 bei Siemens acht Lokomotiven vom Typ Vectron MS bestellt. Die Mehrsystem-Fahrzeuge sind für den Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor (DACHINL) vorgesehen. Mit der 193 490-8 beginnt nun die Auslieferung der Lokomotiven. Mit dieser Investition in Vectron-Lokomotiven erhofft sich Hupac den Rhein-Alpen-Korridor durch die durchgehende Traktion deutlich effizienter bedienen zu können.

Siemens Vectron 193 490 am Badischen Bahnhof in Basel                                                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Lokomotiven verfügen über eine Leistung von 6,4 MW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Neben den nationalen Zugsicherungssystemen sind die Fahrzeuge mit dems Europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgerüstet. Gebaut werden sie im Siemens-Werk in München-Allach.

Mit den neuen Lokomotiven baut Hupac gemeinsam mit seinen Partnern das Angebot für Güterschienentransporte von zentralen europäischen Hubs, wie beispielsweise dem Logistikzentrum Rotterdam, über die Kernstrecken zwischen den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz bis in den Mittelmeerraum weiter aus. Die neuen Vectrons ermöglichen es den mit Hupac kooperierenden Betreibern, die europäischen Wirtschaftsräume nördlich und südlich der Alpen mit dem Betrieb durch den neuen Gotthard-Basistunnel miteinander zu verbinden.



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Ausbau des Angebots zwischen der Schweiz und Italien

Heute haben Trenitalia (Italienische Staatsbahnen FS) und SBB Personenverkehr vereinbart, das Angebot zwischen der Schweiz und Italien bis 2020 schrittweise auszubauen: Die Kunden werden von mehr und besseren Verbindungen zwischen den beiden Ländern profitieren können. Beim jährlichen Spitzentreffen unterzeichneten die beiden Parteien ein Kooperationsabkommen zur Verstärkung ihrer Zusammenarbeit.

Die Astoro/ETR 610 werden künftig nur noch ab Basel-Luzern/Bern und Genf nach Italien eingesetzt   Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit der Verlängerung des Kooperationsabkommens für weitere 10 Jahre bestätigen Trenitalia und SBB Personenverkehr langfristig ihre positive Zusammenarbeit.

 

Die Verbindungen zwischen der Schweiz und Italien werden in den nächsten Jahren verbessert und ausgebaut. Im Fahrplan 2020 werden auf der Lötschbergachse (Basel–Bern–Mailand) 4 Zugspaare anstatt wie bisher 3 verkehren. Falls sich der Markt gut entwickelt, ist auch ein fünftes Zugspaar denkbar.

 

Im Fahrplan 2021, nach der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels, wird sich die Reisezeit zwischen Zürich und Mailand von 3 Stunden und 30 Minuten auf 3 Stunden verkürzen, und das Angebot wird von 8 Zugspaaren pro Tag auf 10 ausgebaut. Ausserdem sind neue Direktverbindungen nach Genua und Bologna vorgesehen.

 

Zwischen Basel und Mailand via Luzern wird es 2 neue Verbindungen geben (zurzeit nur eine einzige). Die Drei-Länder-Züge (Deutschland, Schweiz und Italien) von Frankfurt nach Mailand werden weiter verkehren.

 

Zwischen Zürich und Mailand werden künftig ausschliesslich die neuen Giruno-Züge von Stadler eingesetzt. Zwischen Basel, Bern und Mailand sowie zwischen Genf, Lausanne und Mailand verkehren auch in Zukunft die Neigezüge Astoro/ETR 610. Zwischen Basel, Luzern und Mailand werden beide Zugtypen zum Einsatz kommen.

 

Die Parteien sind erfreut über die heutigen Vereinbarungen und betonen, dass die umfassende Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Italien zur Stärkung eines integrierten Bahnsystems beitragen wird.

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MRCE bestellt bei Siemens weitere 25 Vectron Lokomotiven

Das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven, Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat 25 weitere Lokomotiven vom Typ Vectron bei Siemens bestellt. Zehn Fahrzeuge sind in der Mehrsystemausführung für den Betrieb von den Niederlanden bis Südosteuropa vorgesehen. Sie werden Ende 2018 geliefert. Zehn weitere Vectron MS sollen auf dem Rhein-Alpen-Korridor zum Einsatz kommen und im zweiten Halbjahr 2019 geliefert werden. Fünf Lokomotiven sind darüber hinaus als Gleichstromlok (Vectron DC) ausgeführt, diese sollen innerhalb Italiens verkehren. Ihre Auslieferung ist ab März 2019 geplant.

Die Vectron-Flotte von MRCE wächst nun auf insgesamt 136 Lokomotiven                                                              Foto: Siemens

 

 

 

"Das langjährige Vertrauen von MRCE steht für die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Lokomotiven. Die Vectron-Flotte von MRCE wächst mit dieser neuen Bestellung auf insgesamt 136 Loks. Mit der Flexibilität der Vectron-Plattform profitieren unsere Kunden von maßgeschneiderten Lösungen für einen grenzüberschreitenden Verkehr", sagt Sabrina Soussan, CEO der Division Mobility.

 

"Wir freuen uns sehr, diese 25 zusätzlichen Lokomotiven bei Siemens zu bestellen. Mit diesem Auftrag vergrößern wir unsere Flotte für den Nord-Süd-Korridor und die osteuropäischen Märkte. Diese erweiterte Marktabdeckung erlaubt es uns, den besten und flexibelsten Service für unsere Kunden anzubieten", sagt Junichi Kondo, CEO von MRCE.

 

Die bestellten Mehrsystemlokomotiven verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Vectron DC leisten 5.200 kW. Sie sind mit den nationalen Zugsicherungssystemen ausgestattet, die Vectron MS-Lokomotiven erhalten zusätzlich das europäische Zugsicherungssystem ETCS.

 

Siemens hat inzwischen mehr als 700 Vectron-Lokomotiven an 37 Kunden in 15 Ländern verkauft. Die Flotte hat bisher eine Gesamtfahrleistung von mehr als 110 Millionen Kilometern absolviert. Die Lokomotiven sind derzeit in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.

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Stadler gewinnt ersten Grossauftrag in Slowenien – und kann gleich eine ganze Flotte liefern

Stadler entwickelt und baut für die slowenische Staatsbahn Slovenske Železnice 26 ein- und doppelstöckige Triebzüge. Der Auftrag umfasst elf Züge des Typs FLIRT EMU, fünf Züge des Typs FLIRT DMU und zehn Züge des Typs KISS EMU mit einer Option für 26 weitere Fahrzeuge. Die unterschiedlichen Zugstypen sind so konstruiert, dass sie in der Flotte gemischt eingesetzt werden können. Für Stadler ist es der erste Auftrag aus Slowenien – und ein lange erkämpfter Erfolg.

Neue Stadler FLIRT und KISS für Slovenske Železnice                                                                                  Visualisierung: Stadler

 

 

 

Bereits Ende der 90er Jahre hatte sich Stadler um einen Auftrag für 30 Triebzüge in Slowenien beworben  und ihn nach einer hart umkämpften Ausschreibung an die Konkurrenz verloren. „Umso grösser ist unsere Freude, dass es nun 20 Jahre später, im zweiten Anlauf, geklappt hat und wir uns in Slowenien durchsetzen konnten“, sagt Peter Spuhler, Eigentümer und Verwaltungsratspräsident von Stadler. Er ist zusammen mit Verkaufschef Peter Jenelten nach Ljubljana gereist, um dort zusammen mit Dusan Mes, Generaldirektor von Slovenske Železnice, den Grossauftrag für die 26 ein- und doppelstöckigen Triebzüge für die slowenische Staatsbahn persönlich zu unterschreiben. 
Der Vertrag für die gemischttraktionsfähige Flotte umfasst Engineering, Bau und Lieferung von elf vierteiligen Zügen des Typs FLIRT EMU, fünf dreiteiligen Zügen des Typs FLIRT DMU und zehn dreiteiligen Zügen des doppelstöckigen Typs KISS EMU inklusive Garantieleistungen. Eingeschlossen ist eine Option für 26 weitere Züge. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 170 Millionen Euro.
 


Über 1500 FLIRT verkauft
 
Der FLIRT, der Bestseller von Stadler, konnte damit bereits über 1500-mal in insgesamt 18 Ländern verkauft werden. Auch der KISS ist sehr gefragt: Er wurde bereits fast 300-mal in 11 Ländern verkauft. Insgesamt sind die Züge von Stadler in 41 Ländern unterwegs. 
 
Die einstöckigen FLIRT sind für den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Normalspur zwischen Slowenien, Österreich und Kroatien vorgesehen. Sie werden auch in diesen Ländern zugelassen werden. Die doppelstöckigen KISS werden Strecken in Slowenien bedienen. Die Lieferung des ersten Fahrzeugs ist 24 Monate nach der Vertragsunterzeichnung vorgesehen.
 
Speziell am Auftrag der slowenischen Staatsbahn ist, dass der Bahnbetreiber nicht nur die Möglichkeit hat, die einstöckigen Fahrzeuge in Doppeltraktion zu führen, sondern die Strecken auch mit gemischten einstöckigen und doppelstöckigen Kompositionen bedienen kann. Dazu sagt Peter Jenelten, stellvertretender Group CEO und Leiter Marketing & Sales: „Stadler ist sehr stolz, nicht nur erstmals Züge nach Slowenien liefern zu dürfen, sondern in einer Beschaffung gleich eine aufeinander abgestimmte Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge zu bauen: Eine Flotte wie aus einem Guss“.
 


Infos über die Züge
 
Die elf vierteiligen elektrischen FLIRT mit langem Wagenkasten sind als Regionalfahrzeuge für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind 80,7 Meter lang, 2,82 Meter breit und 4,12 Meter hoch. Die komfortablen Züge bieten 235 Personen Sitzplätze, davon 12 in der ersten Klasse, und weiteren 227 Fahrgästen Stehplätze. 22 Plätze in der 2. Klasse und 2 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Im Fahrzeug finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Endwagen A gibt es ausserdem ein WC und ein kleines Abteil für den Zugbegleiter, in einem der Mittelwagen befindet sich das WC nach TSI PRM. Für optimalen Vortrieb sorgen die zwei angetriebenen Drehgestelle direkt unter dem Maschinenraum in den Endwagen.
 
Die zehn dreiteiligen elektrischen KISS sind als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind 79.84 Meter lang, 2.80 Meter breit und 4.63 Meter hoch. Die bequemen Züge bieten 292 Personen Sitzplätze, davon 16 in der ersten Klasse, und weiteren 264 Fahrgästen Stehplätze. 18 Plätze in der 2. Klasse und 4 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Im doppelstöckigen Fahrzeug finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Mittelwagen gibt es ausserdem ein Standard-WC und eines nach TSI PRM. Das Fahrzeug verfügt über zwei angetriebene Drehgestelle in den Endwagen.
 
Die fünf dreiteiligen dieselelektrischen FLIRT DMU sind als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt. Sie sind 70,40 Meter lang, 2,82 Meter breit und 4,12 Meter hoch. Die komfortablen Züge bieten 171 Fahrgästen Sitzplätze, davon 12 in der 1. Klasse, und weiteren 167 Reisenden Stehplätze. 16 Plätze in der 2. Klasse und 2 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Auch im FLIRT DMU finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Endwagen A gibt es ausserdem ein WC und ein kleines Abteil für den Zugbegleiter, im Mittelwagen befindet sich das WC nach TSI PRM. Das Fahrzeug verfügt über ein zusätzliches Wagenmodul, das PowerPack, das zwei Deutz-Dieselmotoren und einen Teil der Antriebsausrüstung aufnimmt. Für optimalen Vortrieb sorgen auch hier die zwei angetriebenen Drehgestelle direkt unter dem Maschinenraum in den Endwagen.

Flottenübersicht: KISS EMU,  FLIRT EMU und FLIRT DMU (v.l.n.r)                                                                  Visualisierung: Stadler

 

 

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Stadler präsentiert sieben Innovationen an der InnoTrans

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Vom 18. bis 21. September 2018 findet die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik InnoTrans in Berlin statt. Siemens ist in diesem Jahr wieder in Halle 4.2 sowie auf dem Aussengelände vertreten. Die Digitalisierung verändert die Mobilitätsbranche fundamental. Sie verbessert die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Infrastrukturen, optimiert Betriebsabläufe und reduziert Aufwand und Kosten. Digitale Innovationen in einem stärker vernetzten "Gesamtsystem Mobilität" stehen deshalb bei Siemens im Mittelpunkt der InnoTrans 2018. Unter dem Motto "Shaping connected mobility" wird Siemens neue, intelligente Lösungen präsentieren, die das Verkehrsmittel Bahn noch effizienter, sicherer und zuverlässiger machen.

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2017 war für Stadler ein erfolgreiches Jahr. Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist nach den Währungsverwerfungen im Jahr 2015 gestärkt aus der Krise hervorgegangen und beschäftigt mehr Mitarbeitende denn je. Der Auftragseingang 2017 liegt bei rund 3.5 Mia. CHF.

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ÖBB: Güterzug aus China erreicht planmässig Wien

Mit dem ersten direkten Güterzug von China bis nach Wien brachte die Rail Cargo Group (RCG) – Güterverkehrssparte der ÖBB – ihre nächste Zugverbindung zwischen Asien und Europa erfolgreich auf Schiene. Der von Chengdu gestartete und über die nördliche Seidenstraße abgewickelte Containerzug legte die etwa 9.800 Kilometer lange Strecke in nur 15 Tagen zurück. Unter der Teilnahme von Bundespräsident Alexander van der Bellen, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck, sowie Li Xiaosi, dem chinesischen Botschafter der Volksrepublik China, und ÖBB CEO Andreas Matthä wurde der Zug heute feierlich am Güterzentrum Wien Süd empfangen.

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Türkische Staatsbahn unterzeichnet mit Siemens einen Vertrag für zehn Hochgeschwindigkeitszüge

Die türkische Staatsbahn TCDD und Siemens haben einen Vertrag über zehn Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro abgeschlossen. Siemens hat im Rahmen der Ausschreibung das beste Angebot abgegeben. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 340 Mio. Euro. Der Vertrag beinhaltet die Wartung, Reparatur und Reinigung der Züge über einen Zeitraum von drei Jahren. Mit dieser Bestellung wird die türkische Velaro-Flotte auf 17 Züge anwachsen.

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Klimaschutz konkret: Zugreisen statt Flugreisen fördern

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Eurostar e320 Hochgeschwindigkeitszüge für Eurostar International Limited

Seit April 2018 ist der Velaro auf der Strecke London-Amsterdam via Brüssel unterwegs. Im Dezember 2010 erhielt Siemens von Eurostar International Ltd. einen Auftrag über zehn interoperable 16-teilige Hochgeschwindigkeitszüge, weitere sieben Züge bestellte das Unternehmen im Januar 2015. Diese basieren auf der weltweit variantenreichsten Hochgeschwindigkeitsplattform Velaro. Der erste Velaro nahm im November 2015 den Betrieb zwischen London und Paris durch den Eurotunnel auf. Im Mai 2017 folgte die Betriebsaufnahme auf der Strecke London-Brüssel.

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ÖV Schweiz bei Touristen so beliebt wie noch nie

Der ÖV Schweiz gewann bei Touristen im Jahr 2017 erneut an Beliebtheit. Verglichen zum Vorjahr gaben ausländische Gäste 17,5 Prozent mehr für Fahrausweise von Swiss Travel System aus. Der Umsatz stieg auf über 122 Millionen Franken, vor allem dank Gästen aus dem asiatischen Raum und den USA.

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Erste neue ÖBB VECTRON-Lok in Villach eingetroffen

Schmuck sieht sie aus, die neue ÖBB-Multisystemlok, welche vor wenigen Tagen in Villach eingetroffen ist. Umgehend wurde mit den Schulungen der Lokführer in Villach begonnen, denn das neue, für den Cargo-Bereich der ÖBB bestimmte, Kraftpaket soll so schnell wie möglich nicht nur in Österreich, sondern auch international zum Einsatz gelangen. Hinter der schlichten Nummer „1293.001“ verbirgt sich ein wahres Meisterwerk der Technik, mit der Möglichkeit unter verschiedenen Strom- und Sicherungssystemen zu fahren. Dadurch wird die neue Lokgeneration zum universell einsetzbaren Fahrzeug, von dem vor allem die Kunden profitieren.

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Les nouveaux trains Léman Express en service sur la ligne Genève - La Plaine

Les nouveaux trains «Flirt» aux couleurs du Léman Express assurent désormais les liaisons RER entre Genève et La Plaine. La mise en service anticipée de ces trains a été décidée suite aux problèmes de matériel roulant survenus sur cette ligne en début d'année. Elle profite désormais de la flotte la plus moderne de Suisse.

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Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) und Siemens gründen Gemeinschaftsunternehmen

Siemens und das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) haben die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Wartung und Instandhaltung von Lokomotiven vereinbart. Die Vereinbarung legt fest, dass Siemens und MRCE mit jeweils 50 Prozent am Joint Venture beteiligt sein werden und damit die gemeinsame Kontrolle über das neue Unternehmen ausüben. Die Gründung steht noch unter dem Vorbehalt der Freigaben der Kartellbehörden. Das Verfahren soll in der ersten Hälfte des Kalenderjahrs 2018 abgeschlossen werden.

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Tschechische Bardotka Loklokomotiven wieder mit Touristikzügen unterwegs

Die Tschechische Bahn České dráhy (ČD) betreibt in der Saison 2018 einige touristische Züge mit der Diesellok-Legende der Baureihe 749 (ehemalige T 478). Auch bisher schon waren die Loks der BR 749 als Musemuslok oder als "besondere Lok" für attraktive Touristenzüge im Einsatz, selten auch als Ersatzlok. Die legendären "Bardotka" Loklokomotiven tragen diesen Spitznamen übrigens in Anlehnung an die bekannte französiche Schauspielerin Brigitte Bardot.

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Siemens baut Strassenbahnsystem im Grossraum Kopenhagen

Siemens wurde im Konsortium mit dem Infrastrukturgeneralunternehmen Per Aarsleff A/S von der Entwicklungsgesellschaft für den städtischen Nahverkehr Greater Copenhagen Light Rail I/S mit dem Bau eines Straßenbahnsystems im Großraum Kopenhagen beauftragt. Der Lieferumfang von Siemens umfasst neben 27 vierteiligen Avenio-Straßenbahnen die Bahnelektrifizierung, die Signal- und Kommunikationstechnik sowie die Werkstattausrüstung und Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Gesamtprojektleitung und Systemintegration liegt in den Händen von Siemens. Das Straßenbahnsystem wird schlüsselfertig übergeben und soll 2024 in Betrieb gehen.

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RegioJet: Bereits 120.000 Passagiere auf neuer Zugstrecke Wien-Brünn-Prag

RegioJet ist führender privater Zug- und Busbetreiber in Mitteleuropa mit Hauptsitz in Brünn und Prag in der Tschechischen Republik. Am 10. Dezember 2017 hat das Unternehmen seinen Langstrecken-Zugservice von Wien über Brünn nach Prag gestartet. Viermal täglich fahren die gelben Züge in beide Richtungen. In nur zwei Monaten haben bereits 120.000 Passagiere die neue Verbindung genutzt. Das macht RegioJet zu einem der attraktivsten Anbieter im Schienenbahnverkehr zwischen Österreich und Tschechien.

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Stadler gewinnt Auftrag zum Bau von zwölf Strassenbahnen für das Bahnprojekt im Ballungsraum von Cochabamba in Bolivien

Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler hat einen Auftrag zum Bau von zwölf Strassenbahnen für das Bahnprojekt im Ballungsraum von Cochabamba in Bolivien gewonnen. Erstmals werden mit diesem Projekt und der Lieferung der Stadler-Strassenbahnen elektrische Trams in Bolivien verkehren. Die Fahrzeuge des Typs METELITSA werden bis zu 200 Fahrgästen Platz bieten und im Jahr 2020 in Verkehr gesetzt.

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Weltfrauentag: Frauenpower im ÖBB Konzern

Zum heutigen Weltfrauentag stehen die Social Media Kanäle der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ganz im Zeichen der Kolleginnen. Zu jeder vollen Stunde wird dort das Kurzportrait einer Mitarbeiterin aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen gepostet. Frauen stellen etwa die Hälfte der Bevölkerung und somit der produktiven, kreativen und inspirierenden Arbeitskraft Österreichs dar. Auf dieses Potenzial können und wollen wir nicht verzichten!

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Präsentation der ersten Lokomotive ÖBB 1293 – Vectron

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) investieren in die Zukunft des Güterverkehrs. Zum weiteren Ausbau der Internationalisierungsaktivitäten des Güterverkehrs der ÖBB werden bis zu 200 Elektro-Lokomotiven angeschafft. Mit der Lokomotivreihe 1293 von Siemens bekommt die ÖBB eine neue Lokomotive für den grenzüberschreitenden Güterverkehr. Die erste Siemens Vectron Lokomotive 1293 001-4 wurde heute in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt.

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SBB Cargo saniert Geschäft und stärkt System-Wagenladungsverkehr zwischen Wirtschaftsräumen

Der Güterverkehr wandelt sich fundamental: Während SBB Cargo International sein Ergebnis 2017 verbessern konnte, ist die Nachfrage im Einzel-Wagenladungsverkehr in der Schweiz eingebrochen. Die Güterbahn stellt sich deshalb neu auf: Sie stärkt den System-Wagenladungsverkehr für die effiziente Versorgung der Wirtschaftsräume. Im kleinteiligen, unregelmässigen Einzel-Wagenladungsverkehr werden bis 2023 rund 170 Bedienpunkte gemeinsam mit den Kunden auf Alternativen überprüft. Ziel ist, 2020 wieder eine schwarze Null zu erreichen und mit diesem Plan fit für Partner zu sein, die das Geschäft strategisch mitgestalten.

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Gotthard-Basistunnel: Jahrhundertprojekt gewinnt den European Railway Award 2018

Stellvertretend für alle Mitarbeitenden bei Bau und Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels (GBT) durften Peter Jedelhauser (SBB) und Renzo Simoni (ehemals CEO AlpTransit Gotthard AG) heute Abend in Brüssel den European Railway Award 2018 entgegennehmen. Verliehen wird der wichtigste Preis der europäischen Bahnbranche von der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen CER und vom Verband der europäischen Eisenbahnindustrie UNIFE.

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BVG in Berlin testet neuen Alstom E-Bus

Die Berliner Verkehrsbetriebe testen einen weiteren E-Bus. Ab morgen Dienstag, den 20. Februar 2018 und bis voraussichtlich Freitag, den 2. März 2018, ist das Modell Aptis des französischen Herstellers Alstom auf der Linie TXL zwischen Alexanderplatz und Flughafen Tegel unterwegs – zusätzlich zum Fahrplan. Es ist bereits der achte E-Bus, den die BVG testet.

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Wiener Linien: Buch arbeitet Zwangsarbeit in NS-Zeit auf

Ein neues Buch der Wiener Linien arbeitet die Zwangsarbeit in der NS-Zeit auf. Die Zwangsarbeit abseits der Konzentrationslager wurde lange Zeit von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Vor allem in den letzten Kriegsjahren waren Zwangsarbeiter für die deutsche Wirtschaft von eminenter Bedeutung. Um die Jahreswende 1944/45 waren im Deutschen Reich etwa 7,6 Millionen ausländische ZwangsarbeiterInnen eingesetzt.

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Stadler liefert acht KISS-Doppelstockzüge an AB Transitio – Ausbau der Präsenz in den nordischen Märkten

Stadler und AB Transitio haben einen Vertrag unterschrieben über acht KISS-Doppelstockzüge für Uppsala Länstrafik. Dank einer speziellen Ausstattung für kalte Temperaturen sind diese Züge äusserst gut geeignet für die anspruchsvollen Verhältnisse in Skandinavien. Neben der Übernahme von Swedtrac von Knorr-Bremse Anfang dieses Jahres, bedeutet dieser Auftrag einen weiteren Ausbau der Präsenz auf dem schwedischen Markt.

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Neuer Name für Neigezug SBB ETR 610: erster «Astoro» rollt frisch revidiert gegen Norden

Die gesamte Flotte der 19 Neigezüge des «Astoro» (SBB ETR 610) wird aufgerüstet und revidiert. Grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, mehr Platz für Velos, neue Technik und ein besserer Mobilfunkempfang verbessern den Reisekomfort und die Zuverlässigkeit auf der Nord-Süd-Achse. Heute hat der erste revidierte und aufgerüstete Zug das Alstom-Werk in Savigliano (Italien) verlassen.

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Stadler baut seine Marktpräsenz in Lateinamerika aus und verkauft als erster europäischer Hersteller Lokomotiven nach Bolivien

Stadler und das bolivianische Bahnunternehmen FCA (Ferroviaria Andina) haben einen Vertrag zur Lieferung von vorerst drei Lokomotiven der neuesten Generation der "SALi" (South American Light Loco) unterzeichnet, die speziell für den lateinamerikanischen Markt entworfen wurde und im Stadler-Werk in Valencia gebaut wird.

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Auf der InnoTrans 2018 wird's eng – Rund 5.000 m² Überhang

Die Bahn ist nicht nur ein vielseitiger und leistungsfähiger Verkehrsträger, mit ihrem hohen Anteil erneuerbarer Energien gilt sie auch als Vorreiterin einer klimaneutralen, elektrischen Mobilität. Die vom 18. bis 21. September 2018 stattfindende InnoTrans wird erneut Spiegel dieser Leistungskraft. Ein gutes halbes Jahr vor Ausstellungsbeginn kann die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik eine enorme Nachfrage vermelden: Das Berliner Messegelände ist weit überbucht. Das gab es noch nie.

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Stadler gewinnt zwei Aufträge in Polen

Stadler hat gleich zweifachen Grund zu feiern: Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler konnte in diesen Tagen zwei neue Aufträge in Polen unterschreiben. Für MPK Krakau baut Stadler 35 Strassenbahnen mit einer Option von 15 weiteren Fahrzeugen. Mit Koleje Mazowieckie schliesst Stadler einen Rahmenvertrag für die Lieferung von 71 FLIRT EMU ab. Weitere aussichtsreiche Ausschreibungen laufen.

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Vorteile und Tipps zur Planung eines Kurzurlaubs

Abschalten, den Alltag vergessen und einfach mal auf andere Gedanken kommen. Wer noch einige Resttage Urlaub hat, kann das mit einem Kurztrip hervorragend umsetzen. Ein Kurzurlaub lässt sich jederzeit im Kalenderjahr realisieren; damit dieser dann aber auch gelingt, sollten Sie einige Punkte beachten. Es gibt Jahreszeiten, in denen sich diese oder jene Aktivität eher anbietet als in anderen Monaten. Dies hängt ganz von den eigenen Präferenz und geplanten Aktivitäten ab. Absolut unabhängig ist derjenige, der für alles offen ist und die Gegebenheiten der jeweiligen Jahreszeit bedenkt und ausnützt.

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Happy New Year 2018

Bei Euch liebe  info24 Leserinnen und Leser möchten wir uns  ganz  herzlich  für die Treue im abgelaufenen Jahr bedanken und sagen "Prost" bis zum nächsten Jahr...
                        ...alles Gute für's 2018 und dass alle Eure Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen mögen!

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Frohe Weihnachten und allzeit gute Fahrt

Frohe Weihnachten  -  Joyeux Noël  -  Buon Natale  -  Merry Christmas  -  Vrolijk kerstfeest  -  God jul  -  Schéi Krëschtdeeg 

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Thalys erreicht mit über 7 Millionen Passagieren im 2017 einen Rekordwert

Der internationale Hochgeschwindigkeitszug Thalys verbindet seit 1997 Deutschland mit Paris und Brüssel. Zum ersten Mal in seiner über 20-jährigen Geschichte reisen innerhalb eines Jahres mehr als sieben Millionen Passagiere mit dem internationalen Hochgeschwindigkeitszug, damit blickt Thalys positiv auf das neue Jahr 2018.

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Jungfernfahrt auf der neuen grenzüberschreitenden Linie Mendrisio - Varese

Heute fand auf der neuen grenzüberschreitenden Linie Mendrisio - Varese FMV die Jungfernfahrt statt. Zahlreiche Behörden- und Bahnvertreter fuhren am Morgen in einem Extrazug von TILO in Mailand ab. Nach einem ersten Zwischenhalt in Varese ging die Fahrt weiter nach Mendrisio, wo Bundespräsidentin Doris Leuthard zustieg. Die Linie geht offiziell am 7. Januar 2018 in Betrieb.

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Österreich und Italien so nah wie noch nie – die neuen Verbindungen machen‘s möglich

Die ÖBB bauen ihr Angebot von Österreich nach Venedig deutlich aus. Seit dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017 stehen den Fahrgästen der ÖBB täglich insgesamt 3 Direktverbindungen zwischen Wien und Venedig sowohl am Tage als auch nachts zur Verfügung. Das neue ÖBB Railjet Angebot fährt tagsüber zweimal die Strecke Wien - Villach - Udine - Venedig. Die Abfahrtszeiten in Wien sind um 6.25 Uhr mit Ankunft in Venedig um 14.05 Uhr. Die zweite Verbindung verlässt Wien um 12.25 Uhr und kommt in Venedig um 20.05 Uhr an. Zusätzlich fährt der bewährte Nightjet täglich um 21.27 Uhr ab Wien mit Ankunft um 8.24 Uhr in Venedig.

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Strecke Berlin-Dresden geht pünktlich wieder ans Netz

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag geht nach 16 Monaten Sperrung die Strecke Berlin-Dresden wieder ans Netz. Regional- und Fernzüge fahren wieder auf der Verbindung über Elsterwerda. Seit August 2016 wurde auf 73 Kilometern im Land Brandenburg gebaut. Unter anderem wurden rund 840.000 Kubikmeter Erdstoffe bewegt; auf Eisenbahnwaggons verladen würde das einen Zug ergeben, der fast so lang wie die Strecke Berlin-Dresden im Land Brandenburg ist. 112.000 Eisenbahnschwellen, 134 Kilometer Schienen, hunderte Kilometer Kabel mussten verlegt, 1.800 neue Oberleitungsmaste aufgestellt werden. Erneuert wurden Bahnsteige und Bahnsteigzugänge sowie 7 Eisenbahnbrücken und 19 Durchlässe.

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ÖBB: Rail Cargo Group erweitert China-Angebot

Die Rail Cargo Group – Güterverkehrssparte der ÖBB – setzt ihre Strategie der Internationalisierung konsequent fort und intensiviert ihr Asienangebot. Nach dem erfolgreichen Start des China-Italien Zuges aus Taiyuan in China in das italienische Lugo – zuerst als Pilotprojekt und mittlerweile ein Regelverkehr einmal pro Monat – wird die Verbindung zwischen Italien und China weiter gestärkt. So wurde nun erstmals ein Containerzug vom italienischen Mortara bis in das chinesische Chengdu abgewickelt.

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Weitere Fortschritte bei der Verlagerung des Güterverkehrs durch die Alpen

Die Massnahmen zur Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs in der Schweiz von der Strasse auf die Schiene wirken: Die Zahl der Lastwagen- und Sattelschlepper-Fahrten durch die Alpen ging von Juli 2015 bis Juni 2017 um weitere 5,6 Prozent zurück, während der Schienengüterverkehr um 18,8 Prozent wuchs. Er erreichte per Ende 2016 einen Marktanteil von 71 Prozent. Das geht aus dem neuen Verlagerungsbericht hervor, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. Dezember 2017 verabschiedet hat.

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Rail Cargo Group baut seine Position auf der Seidenstrasse weiter aus

Die Rail Cargo Group – Güterverkehrssparte der ÖBB – setzt ihre Strategie der Internationalisierung konsequent fort und baut seine Position auf der Seidenstraße konsequent aus. So startete jetzt der erste transkontinentale Containerzug mit der Zieldestination Provinz Hunan in China vom RCG-Terminal BILK. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit COSCO weiter intensiviert. Ab sofort fahren zwischen Budapest und dem griechischen Hafen Piräus täglich Güterzüge.

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Direkt und komfortabler im Westen unterwegs: Umsteigefrei von Düsseldorf nach Luxemburg

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 erhalten Trier und Luxemburg eine attraktive Anbindung an das deutsche Fernverkehrsnetz. Entlang der Mosel wird es mit dem Fahrplanwechsel einmal am Tag eine umsteigefreie Bahnverbindung von Luxemburg und Trier über Koblenz, Bonn und Köln nach Düsseldorf geben. Bislang mussten Reisende in Koblenz umsteigen.

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Rastatt-Vorfall als Chance nutzen – Internationale Zusammenarbeit wird gestärkt

Im Nachgang an die mehrwöchige Sperre in Rastatt (D) ist der SBB und ihren Tochtergesellschaften ein Umsatzverlust von rund 26,5 Mio. CHF entstanden. Noch lässt sich nicht abschliessend einschätzen, wieviele Kunden im Güter- und Personenverkehr längerfristig auf andere Verkehrsträger ausgewichen sind. Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) übernehmen die Initiative zur Umsetzung gemeinsamer „Lessons Learned" aus der Branche. Ein besseres und international abgestimmtes Korridormanagement macht den Güterverkehr einfacher und zuverlässiger.

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Einführung trinationale Verbindung und 25 Jahre ICE in der Schweiz

Am 10. Dezember 2017 führt die SBB in Kooperation mit der Deutschen Bahn (DB) und Trenitalia eine neue tägliche Direktverbindung von Frankfurt über die Schweiz nach Mailand ein. Zudem feiern die DB und SBB das 25-jährige Bestehen der ICE-Verbindung von Deutschland in die Schweiz.

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DB Arriva bestellt für die Niederlande bei Stadler Züge mit innovativem Antriebskonzept für 170 Millionen Euro

Die DB-Tochter Arriva kauft für die Verkehre auf den „Nördlichen Linien“ in den Niederlanden 18 besonders umweltfreundliche Züge des Typs Stadler Flirtino. Der Wert des Vertrages mit dem Schweizer Hersteller beträgt 170 Millionen Euro. „Innovative Lösungen, die einen Mehrwert für den Kunden und die Umwelt schaffen, sind zentral für die Strategie von DB Arriva. Wir gehen mit diesen Zügen einen neuen Weg, der den nachhaltigen Schienenverkehr im Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln weiter voranbringt“, sagt Manfred Rudhart, CEO von DB Arriva, zum Abschluss des Vertrages.

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Abschluss SECO-Programm: Die letzten acht Guggummere haben Basel verlassen

Die letzten Trams des Typs Be 4/6 S der Basler Verkehrsbetriebe haben Basel verlassen und werden nach Sofia transportiert. Die letzte der insgesamt 28 sogenannten Guggummere (Gelenktram mit niederflurigem Sänftenteil) war am 26. Oktober 2017 noch auf der Linie 21 im Einsatz. In Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO übergibt die BVB seit Januar 2017 Trams dieser Flotte an die Verkehrsbetriebe der bulgarischen Hauptstadt. Die Trams sind dort bereits im Einsatz.

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SKODA: Letzte Doppelstock Einheit nach Litauen ausgeliefert

Die letzte Einheit der neuen Doppelstockgarnituren EJ 575 von Škoda Vagonka ist beim Kunden im litauischen Vilnius eingetroffen. Die Tochtergesellschaft von Škoda Transportation mit Sitz in Ostrava hat den Litauischen Bahnen schrittweise insgesamt drei Doppelstockeinheiten vom Typ EJ 575 mit einem Gesamtwert von 750 Millionen Kronen geliefert.

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Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht in Österreich

In Österreich entsteht Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge auf offener Strecke. Im „Open.Rail.Lab“ erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologie wie etwa Loks, die Eisenbahnkreuzungen oder Hindernisse auf den Schienen automatisch erkennen. Die Teststrecke zwischen Friedberg in der Steiermark und Oberwart im Burgenland ist über 25 Kilometer lang. Im „Open.Rail.Lab“ kann die gesamte Entwicklung der Technik für selbstfahrende Züge durchlaufen werden – von ersten Simulationen am Computer bis zu Testfahrten im normalen Bahnbetrieb. In die Aufrüstung der Strecke investiert das Infrastrukturministerium gemeinsam mit dem Land Burgenland und der Industrie rund 11 Millionen Euro. Darüber hinaus wird das Infrastrukturministerium jährlich rund fünf Millionen Euro für Forschungsprojekte rund um automatisiertes Bahnfahren bereitstellen.

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ÖBB: Schiene statt Strasse - Rail Cargo Group punktet mit Spezialtechnologie

Mit dem Ziel Containerwaren noch schneller und effektiver vom Werk via LKW zur Bahn zu transportieren, betreibt die Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH (FCP) derzeit ein Projekt zur Forcierung terminalautonomer Kombiverkehre. Der erste Probetransport im Rahmen des Projekts wurde Anfang Oktober 2017 mit dem technisch ausgereiften MOBILER-System der Rail Cargo Group (RCG) – Güterverkehrssparte der  Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) – durchgeführt.

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3900 Besucher strömten zum Tunnelfest in den Brenner Basistunnel

Bereits zum achten Mal hiess es für die Bevölkerung am vergangenen Sonntag "Gemma Tunnel schauen." In diesem Jahr konnten der Zufahrtstunnel Ahrental, die Querkaverne und Nothaltestelle besichtigt werden. Die Baumaschinen hatten eine kurze Ruhepause eingelegt und den Takt bestimmten die Besucher, die aus sämtlichen Bezirken Tirols angereist waren. Auch Gäste aus Südtirol und Deutschland wollten das Jahrhundertbauwerk aus nächste Nähe sehen. Ebenso gross war das Interesse der Anrainer entlang der Trasse. Die Dimension der Tunnelbaustelle und der ausgestellten Baumaschinen faszinierte Kinder und Erwachsene gleichermassen.

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Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt wieder – Güterverkehr kehrt mit hoher Auslastung zurück

Nach rund sieben Wochen Unterbrechung fahren seit heute wieder Züge auf der wichtigen Strecke zwischen Karlsruhe und Basel. Seit Betriebsstart in der Nacht um 0.01 Uhr verläuft der Bahnverkehr reibungslos. Insbesondere der Güterverkehr wird auf der Rheintalbahn mit hohem Aufkommen zurückkehren. Dies geht aus den Trassenanmeldungen der Güterverkehrsunternehmen hervor. An Spitzentagen sind bereits wieder fast 180 Güterzüge angemeldet.

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Neuer Gigant im Zuggeschäft: Siemens und Alstom wollen gemeinsam europäischen Champion für Mobilitätslösungen schaffen

Siemens und Alstom haben heute eine Absichtserklärung über die Zusammenlegung des Mobilitätsgeschäfts von Siemens, einschliesslich der Sparte Bahnantriebe, mit Alstom unterzeichnet. Die Transaktion vereint zwei innovative Unternehmen der Bahnindustrie mit einzigartigem Kundenmehrwert und operativem Potenzial. Beide Geschäfte ergänzen sich im Hinblick auf ihre Aktivitäten und geografischen Standorte weitgehend. Siemens wird neu ausgegebene Anteile am zusammengeschlossenen Unternehmen in Höhe von 50 Prozent des Grundkapitals von Alstom auf vollständig verwässerter Basis sowie Bezugsrechte zur Akquisition von Alstom-Aktien in Höhe von zwei Prozentpunkten des Grundkapitals kurz vor dem Closing erhalten.

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Peter Spuhler regelt Nachfolge des Group CEO bei Stadler

Per 1. Januar 2018 übernimmt Thomas Ahlburg neu die Funktion des Group CEO von Stadler. Peter Spuhler, Mehrheitsaktionär von Stadler, konzentriert sich nach 30 Jahren in der operativen Verantwortung von Stadler auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. 1989 hatte er die Firma mit damals 18 Mitarbeitern für circa 4,5 Millionen Schweizer Franken erworben. Heute zählt das Unternehmen über 7000 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 2 Milliarden Schweizer Franken.

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Rheintalbahn: Verkehr rollt ab 2. Oktober 2017 wieder – fünf Tage früher als geplant

Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt am 2. Oktober 2017 wieder über die komplette Strecke. Der Deutschen Bahn (DB) und den Baufirmen ist es gelungen, den logistischen Einsatz von Personal und Maschinen nochmals zu optimieren und dadurch die Arbeiten früher als geplant abzuschliessen. „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden im Güter- und Personenverkehr. Daher ist es hilfreich, dass wir früher fertig werden“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

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InnoTrans 2018 Berlin: Weltleitmesse gefragt wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. In wenigen Tagen endet die Anmeldefrist für die InnoTrans 2018. Bereits jetzt – rund ein Jahr vor der nächsten Veranstaltung – zeichnet sich für den Branchenprimus eine beeindruckende Wiederbeteiligungsquote ab. Der aktuelle Buchungsstand übertrifft die Vergleichswerte der Vorveranstaltung um 25 Prozent.

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Rheintalbahn: Schulterschluss der grossen Europäischen Eisenbahnen

Europäischer Schulterschluss der grossen Eisenbahnen: Die Chefs der deutschen, schweizerischen, österreichischen und französischen Bahnen haben auf Initiative von SBB CEO Andreas Meyer eine enge Kooperation vereinbart, um die Auswirkungen der Rheintalsperrung auf den Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass die Strecke erst am 7. Oktober wieder in Betrieb genommen werden kann, verständigten sich die Deutsche Bahn (DB), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sowie die Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) auf ein umfangreiches Massnahmenpaket.

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150 Jahre Brennerbahn - Pionierprojekt und Meisterwerk des Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel

Heute vor 150 Jahren am 24. August 1867 wurde die Brennerbahn für den Personenverkehr freigegeben. Zuvor gab es am 10. Mai 1867 eine erste kurze Probefahrt und am 21. August 1867 wurde die Strecke von Bozen durch das Eisack- und Wipptal nach Innsbruck für den Güterverkehr eröffnet. Dies geschah damals ganz unspektakulär, ohne Reden, Presse oder Priester. Die Brennerbahn war ein Pionierprojekt und das Meisterwerk des umtriebigen Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel. Die ÖBB Taurus 1116 159-5 by Gudrun Geiblinger Design erinnert mit historischen Abbildungen von klassischen Zügen und alpinen Motiven an das Jubiläum der Bahnlinie über den Brenner. Über Carl von Etzel ist auch eine reich bebilderte Biografie erschienen, die auch seine anderen Werke würdigt.

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Mit einem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel

Stadler hat im Rahmen eines Wettbewerbs am Tag der offenen Tür einen Namen für seine neue Fahrzeugfamilie der Hochgeschwindigkeitszüge gefunden: SMILE. Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug, der bei Stadler bisher unter der technischen Bezeichnung EC250 lief, wurde der breiten Öffentlichkeit am Roll-out vom 18. Mai 2017 in Bussnang im Beisein der SBB und der Bundespräsidentin Doris Leuthard präsentiert. Die SBB hat als erste Bahnbetreiberin 29 dieser Züge bestellt und nennt sie „Giruno“. Der SMILE steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Stadler-Produkten FLIRT, KISS und TANGO.

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Stadler gewinnt Service-Auftrag in den Niederlanden und baut neues Depot in Hengelo

Am 18. Juli 2017 hat das niederländische Nahverkehrsunternehmen Syntus den Auftrag für die Instandhaltung von 16 Stadler-FLIRT an Stadler vergeben. Die Laufzeit des Service-Vertrages beträgt 15 Jahre. Stadler investiert für die Instandhaltung der Fahrzeuge in ein neues Depot in Hengelo.

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Mit dem IC Bus von Hamburg nach Amsterdam

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihre IC- Bus-Verbindungen in die niederländische Metropole Amsterdam sowie Groningen und Utrecht aus. Ab sofort können Fahrkarten für die neue Linie gebucht werden. Die IC Busse verkehren ab Mittwoch, 19. Juli 2017.

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Stadler Giruno fährt erstmals durch den Gotthard-Basistunnel

Am Sonntag, 2. Juli 2017, hat der EC250 zum ersten Mal den Gotthard-Basistunnel durchquert. Als nächstes sind für den Giruno Hochtastfahrten auf dem Eisenbahntestring in Tschechien zu bestehen. Für den Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler war die erste Durchfahrt des EC250 – wenn auch nur mit 100 km/h – durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt ein voller Erfolg. Die Fahrt hat gezeigt, dass der EC250 für die Erfüllung der Vorgaben in Bezug auf die extremen Umgebungsbedingungen im Tunnel gewappnet ist.

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DB Arriva gewinnt Wettbewerbsausschreibung im Wert von 550 Millionen Euro in Schweden

DB Arriva fährt für weitere acht Jahre die Verkehre auf dem südschwedischen Schienennetz Pågatågen. Das Unternehmen hat von der Verkehrsbehörde der Region Skåne nach offener Wettbewerbsausschreibung einen Vertrag in Höhe von 550 Millionen Euro für die Zeit von Dezember 2018 bis Dezember 2026 erhalten. DB Arriva betreibt die Verkehre im Bereich der Städte Malmö, Helsingborg und Trelleborg mit 520 Mitarbeitern seit 2007. Im Rahmen des derzeit laufenden Vertrages hatte die DB-Tochter bereits eine zweijährige Verlängerung bis Ende 2018 erhalten.

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Strojvedoucí Českých drah se chystají na provoz Vectronů

Die Tschechische Bahn České dráhy (ČD) hat mit der Schulung der Lokführer für die Siemens Vectron Lokomotiven im Personenverkehr begonnen. Ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die Vectrons auf der EC-Linie Prag - Dresden - Berlin - Hamburg zum Einsatz kommen. Dieses Wochenende ist am 24. und 25. Juni 2017 die erste Betriebsschulung mit den Zügen 610 / 609 / 606 / 613 auf der Strecke Prag - Ústí nad Labem geplant.

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Roll-out des ersten bimodalen Stadler FLIRT

Stadler präsentierte am 15. Juni 2017 in Bussnang den ersten bimodalen FLIRT – bestimmt für die Region Valle d’Aosta. Im Beisein des Kunden und italienischen Gästen – Bahnbetreiber, Regionenvertreter aus dem Valle d’Aosta, dem Piemont, aus Molise und Kalabrien und Medienvertreter – präsentiert Stadler den ersten FLIRT mit bimodalem Antrieb. Das umweltfreundliche Fahrzeug ist für elektrifizierte Strecken mit 3 kV Gleichstrom und für nichtelektrifizierte mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgerüstet. Herausragend ist die niedrige Achslast, die max. 18 Tonnen beträgt.

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Stadler verzeichnet rekordhohen Bestellungseingang

2016 war für Stadler ein erfolgreiches Jahr. Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller konnte einen rekordhohen Bestellungseingang von 4,9 Mia. CHF verbuchen. Trotz anhaltend starken Frankenkurses liegen Umsatz und Jahresergebnis im Durchschnitt. Zudem führt Stadler zwei neue Gesellschaften in seiner Organisation. Hinzugekommen sind in den letzten zwölf Monaten Stadler Chemnitz und das Joint Venture Solaris Tram. Gleichzeitig mit dem Roll-out des Giruno feiert Stadler sein 75jähriges Firmenjubiläum.

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Ausstellernachfrage für InnoTrans 2018 so stark wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Die InnoTrans 2018 öffnet vom 18. bis 21. September 2018 ihre Tore in Berlin. Laut Early-Bird-Zwischenstand wird auch die 12. Ausgabe der InnoTrans noch internationaler und umfassender. Noch nie gab es nach Ablauf der Frühbucherfrist so viele Anmeldungen.

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Positive Bilanz und weiterer Angebotsausbau auf der internationalen Nord-Süd-Achse

Die Zusammenarbeit zwischen den italienischen Staatsbahnen (FS) und der SBB hat seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im vergangenen Jahr weiter an Fahrt aufgenommen. Renato Mazzoncini, CEO der italienischen Staatsbahnen (FS), und SBB CEO Andreas Meyer haben anlässlich eines Treffens in Mailand eine positive Bilanz der Kooperation auf der Nord-Süd-Achse gezogen und die Eckwerte des künftigen Angebotsausbaus im Personen- und Güterverkehr besprochen. Die Pünktlichkeit im internationalen Verkehr zwischen der Schweiz und Italien konnte zwar verbessert werden, weitere Optimierungen von Qualität und Komfort und der Angebotsausbau stehen im Fokus der künftigen Zusammenarbeit. Unter anderem soll ab Mitte Juni eine Verbindung am Wochenende und ab Dezember 2017 eine tägliche Verbindung Zürich-Venedig eingeführt werden. Ab 2021 soll die Reisezeit von Zürich nach Mailand auf 3 Stunden verkürzt werden.

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Roll-out Giruno: Stadler präsentiert den neuen Gotthard-Zug

Stadler feiert heute im Beisein der SBB den Roll-out des Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzuges Giruno. In feierlichem Rahmen und mit der Bundespräsidentin Doris Leuthard als Ehrengast präsentiert der Schweizer Schienenfahrzeughersteller nach nur zweieinhalb Jahren Entwicklungs- und Bauzeit den neuen Hochgeschwindigkeitstriebzug Giruno zum ersten Mal in Fahrt. Für den neuen Gotthard-Zug, der mit speziellem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden ist, startet nun das Zulassungsverfahren für die vier Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Ab Ende 2019 wird der Giruno durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt fahren und die Schweizer Städte Zürich und Basel mit Mailand, und später auch mit Frankfurt verbinden. Insgesamt baut Stadler für die Schweizerische Bundesbahn 29 elfteilige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzüge. Die Bestellung ist überdies mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge verbunden.

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Weitere elf neue Stadler KISS für die Luxemburgische Staatsbahn CFL

Im Oktober 2010 hatte die "Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois" (CFL) bei Stadler acht dreiteilige Doppelstocktriebzüge des Typs KISS bestellt. Ab Dezember 2014 wurden diese elektrischen Triebzüge in Luxemburg und grenzüberschreitend nach Deutschland eingesetzt. Ende April 2015 hat die CFL bei Stadler weitere elf Doppelstocktriebzüge bestellt, deren Auslieferung für den Zeitraum 2017 / 2018 geplant ist. Die Züge verfügen über je ca. 290 Sitzplätze, darunter ca. 30 in der 1. Klasse, sowie grosszügige Mehrzweckbereiche.

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Stadler liefert 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge nach Stockholm

Stadler hat sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und baut für Stockholm Transport (SL) 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf circa 232 Millionen Schweizer Franken. Die EMU (Electrical Multiple Units) werden auf der Strecke Roslagsbanan eingesetzt und verbinden Stockholm mit Bezirken im Norden und Osten der schwedischen Hauptstadt. Die Spurweite von 891 mm ist weltweit einzigartig. Die Notwendigkeit einer Spezialanfertigung kommt Stadler entgegen: Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist mit dem Tailor-Made-Bereich gross geworden und generiert damit nach wie vor zwischen 12 und 15 Prozent seines gruppenweiten Umsatzes.

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Stadler liefert bis zu 40 Doppelstockzüge an MÁV-START

Die ungarische Eisenbahngesellschaft MÁV-START Zrt. und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über den Kauf von 40 elektrischen sechsteiligen Doppelstocktriebzügen unterschrieben. In der ersten Tranche hat MÁV-START zehn Kompositionen für insgesamt 195 Mio. Euro bestellt. Die neuen Triebzüge werden die ersten Doppelstockzüge in der Geschichte der ungarischen Eisenbahn sein und voraussichtlich im Herbst 2019 in Verkehr gesetzt.

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Positive Zwischenbilanz auf den TGV/ICE-Linien von Frankfurt nach Paris, Brüssel und Amsterdam

Nahezu im Zwei-Stunden-Takt werden die Metropolen Paris, Brüssel und Amsterdam nach der Angebotsausweitung im Dezember 2016 von Frankfurt am Main aus erreicht. Durch die Ausweitung des Angebots haben sich die Fahrgastzahlen bereits in den ersten drei Monaten wesentlich erhöht.

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IC Bus München - Mailand hält ab 7. April 2017 auch in Chur

Die bestehende IC Bus-Linie München - Mailand wird ab dem 7. April 2017 in beiden Richtungen einen Zwischenstopp im Schweizerischen Chur einlegen. Die Busse fahren morgens ab der bayerischen Landeshauptstadt in Richtung Alpen und mittags zurück. Donnerstags bis montags kommt in beiden Richtungen eine zweite Abfahrt am Nachmittag hinzu. Die Fahrzeit vom Münchener ZOB aus beträgt rund 3 ½ Stunden. In Chur bestehen bequeme Anschlüsse für die Weiterreise per Bahn in die Wander- und Skigebiete Graubündens.

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Touristen mit Hochgeschwindigkeit nach Paris bringen: Alleo kooperiert mit ATOUT FRANCE

Alleo vermarktet den deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr und ist erfolgreich ins Jahr 2017 gestartet. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) und der französischen Bahn (SNCF) haben jetzt mit der französischen Zentrale für Tourismus ATOUT FRANCE eine gemeinsame Werbekampagne gestartet. Sie soll weitere Gäste mit ICE und TGV nach Paris, in die Provence und die vielen anderen attraktiven Ziele wie Marseille, Lyon oder Strassburg locken.

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Stadler liefert zehn EURODUAL-Lokomotiven an die Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft

Stadler Valencia und der deutsche Schienengüterverkehrsbetreiber Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE, haben einen Kaufvertrag über die Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven nach deutscher Konfiguration angekündigt. HVLE wurde 1892 gegründet und zählt derzeit zu den zehn grössten Schienengüterverkehrsunternehmen auf dem deutschen Markt. Alle Bereiche der Schienengüterverkehrsdienste sind abgedeckt, aber es gibt ein besonderes Fachwissen in Schwerlast (Schüttgut) sowie mit Gefahrgut und spezialisierten Transportarten. Heute betreibt HVLE eine Flotte mit 35 Lokomotiven.

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SBB und SNCF unterzeichnen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express

In der Zusammenarbeit zwischen der SBB und der SNCF ist heute ein entscheidender Schritt erfolgt: Die Chefs der beiden Bahnunternehmen haben in Paris einen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express unterzeichnet. Diese zukünftige grenzüberschreitende S-Bahn wird über 40 Bahnhöfe der Kantone Waadt und Genf sowie der Region Auvergne-Rhône-Alpes und somit über eine Million Einwohner bedienen.

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Flotte komplett – der 19. ETR 610 / RABe 503 ist abgeliefert

Unterwegs Richtung Norden: Der letzte von insgesamt 19 Zügen des Typs ETR 610 / RABe 503 hat die Werkshalle von Alstom in Savigliano (IT) verlassen. Damit ist die Neigezugflotte, die auf der Simplon- und Gotthardachse bis Mailand verkehrt, komplett.

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Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung: Erschütterungsmessungen stehen an

Im Rahmen der Planungen zu einer Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung untersucht die Deutsche Bahn (DB) mögliche Auswirkungen der geplanten Schienentrasse. Neben umfangreichen Lärmbetrachtungen messen und betrachten die Experten auch mögliche Erschütterungen und den so genannten sekundären Luftschall, der durch einen Eisenbahnbetrieb entstehen kann. Die Untersuchungen dienen dazu, im Planungsstadium konkrete Schutzmaßnahmen vorzusehen.

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SNCF Logistics neuer Partner von BLS Cargo

Die BLS verkauft 45 Prozent der Aktienanteile an ihrer Güterverkehrstochter BLS Cargo an SNCF Logistics. Die neue Partnerschaft zwischen den beiden Güterbahnen stärkt das erfolgreiche Geschäftsmodell auf dem Nord-Süd-Güterverkehrskorridor.

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Stadler gewinnt Auftrag für Bau und Unterhalt von 52 Metro-Zügen für Liverpool

Heute hat Stadler mit Merseytravel einen geschichtsträchtigen Vertrag im Wert von gegen 700 Millionen Pfund Sterling abgeschlossen. Stadler baut für das Merseyrail-Bahnnetz in der Liverpool City Region 52 Metro-Züge und übernimmt ab 2020 für 35 Jahre deren Wartung. Die neuen Züge ersetzen eine der ältesten Flotten Grossbritanniens. Sie werden mit einem völlig stufenlosen Zugang ausgestattet. Dies macht das Bahnnetz am Mersey zu einem der zugänglichsten des Landes. Im Stadtteil Kirkdale baut Stadler einen komplett neuen Service-Standort auf.

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SBB Cargo International: Langfristanmietung von 18 Siemens Vectron Lokomotiven

Verkehrswachstum, Wettbewerbsintensität und die neue Flachbahn infolge der Eröffnung des GBT erfordern den Einsatz von neuen Multisystemlokomotiven im internationalen, alpenquerenden Schienengüterverkehr. Die Antwort von SBB Cargo International dazu ist die Anmietung von 18 Mehrsystemlokomotiven des Typs Siemens Vectron für 15 Jahre.

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Stadler liefert erstmals Strassenbahnen nach Tschechien

Stadler gewinnt die Ausschreibung der Betreibergesellschaft Dopravní podnik Ostrava a.s. (DPO) über 40 Strassenbahnen. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 45 Mio. CHF. Es ist das erste Mal, dass Stadler einen Auftrag für Strassenbahnen aus Tschechien erhält.

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Basler Verkehrs-Betriebe übergibt Sofia 28 Guggummere-Trams

In Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO übergeben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) 28 sogenannte Guggummere (Gelenktram mit niederflurigem Sänftenteil) an die Verkehrsbetriebe in Sofia. Die ersten Trams des Typs Be 4/6 S (659-686) wurden am 17. und 18. Januar 2017 in Basel verladen. Nach einem kurzen Aufenthalt am Grenzbahnhof Buchs SG machten sich am 20. Januar 2017 die ersten vier Trams dort auf ihren gemeinsamen Weg in Richtung der bulgarischen Hauptstadt. Im April, Juli und November 2017 folgen je acht weitere Guggummere.

 

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ÖBB Fernbus HELLÖ erfolgreich und sicher unterwegs

Sechs Monate nach dem Markstart des ÖBB Fernbus-Anbieters HELLÖ ziehen die ÖBB eine erfreuliche Bilanz: Mehr als 100.000 Tickets wurden seit Sommer 2016 bereits verkauft. Auch in den sozialen Medien ist HELLÖ nach kurzer Zeit mit über 27.000 Facebook-Fans bereits eine fixe Grösse. Die Fahrgäste schätzen HELLÖ: Die Online-Plattform Fernbusse.de hat im Rahmen eines Nutzer- und Jury-Votings den Fernbusanbieter 2016 gesucht. Nur sechs Monate nach dem Marktstart belegt HELLÖ in der Kategorie Service den ersten Platz und in der Gesamtwertung Platz 2. Komfort und Sicherheit für die Fahrgäste stehen bei HELLÖ im Mittelpunkt: Voraussetzung dafür ist der Einsatz hochmoderner Busse sowie die penible Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten-Regelungen.

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Gute Fahrt ins 2017

Tschüüüüsss 2016 und gute Fahrt in's neue Jahr!                                                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Wir  bedanken  uns  bei  Euch  ganz  herzlich  für  das Interesse an info24 im abgelaufenen Jahr und wünschen Euch allen

ein  erfolgreiches  2017  bei  guter  Gesundheit  und  dass  Eure  Wünsche  und  Hoffnungen  in  Erfüllung  gehen  mögen!

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Frohe Weihnachten

                                                                                                                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

Mit  diesem  Bild  vom  Bahnhofplatz  aus  Frauenfeld  sagen  wir  ganz  herzlichen  Dank  für  Eure  Treue  zu  info 24  hier

auf  der  Website,  aber  auch  auf  unserer  Facebook Seite.   Wir  wünschen  allen  frohe  und  besinnliche  Weihnachten!   

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Sechs statt vier Mal von Frankfurt/M nach Brüssel und zurück

Immer mehr Reisende nutzen die internationalen Fernverkehrsverbindungen der DB. Seit mittlerweile über zehn Jahren verkehrt der ICE International der Deutschen Bahn (DB) zwischen Frankfurt/Main und Brüssel. Seit dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2016 verkehren die Züge täglich sechs statt bisher vier Mal je Richtung. 2015 reisten auf der Verbindung Frankfurt - Brüssel knapp 800.000 Fahrgäste.

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ÖBB Fahrplanwechsel im Dezember: Mehr Takt, mehr Angebot, mehr Service

Am 11. Dezember 2016 tritt europaweit der neue Fahrplan in Kraft,  ÖBB Kunden profitieren von neuen Reisemöglichkeiten, neuen Zügen und mehr Service. In vielen Bundesländern werden Fahrgäste künftig in neuen, modernen Railjets und Cityjets reisen und so bequem ans Ziel kommen. Im Nah- und Regionalverkehr wird das S-Bahn-Angebot ausgebaut, im Fernverkehr bieten die ÖBB neue Railjet-Verbindungen sowie ein deutlich erweitertes Nachtreisezug-Angebot unter der Marke Nightjet. Für die Kunden legen die ÖBB-Züge im neuen Jahr um 1,6 Millionen Kilometer mehr zurück als bisher. Dazu ergänzen die Hellö-Fernbusse das ÖBB Zugangebot seit Juli auf der Straße. In die Verbesserungen investieren die ÖBB rund eine Milliarde Euro: 775 Mio. Euro werden in neues Wagenmaterial investiert, 93 Mio. Euro in verbessertes Service und 85 Mio. Euro in neue Bahnhöfe.

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Die Thalys-Züge werden modernisiert

Bis 2021 werden alle 26 Züge des internationalen Hochgeschwindigkeitszugs Thalys einem Wartungscheck unterzogen. Gleichzeitig werden sie innen und außen modernisiert. Den ersten modernisierten Thalys-Zug können Reisende bereits seit dem 07. Oktober 2016 nutzen.

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Deutsche Bahn verdoppelt Angebot an Nacht-IC/ICE

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Deutsche Bahn (DB) haben heute im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung ihre jeweiligen Nachtzugkonzepte für Deutschland vorgestellt. Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 werden die ÖBB ihr Nachtreisezugnetz deutlich ausbauen. Die DB konzentriert sich künftig auf nachts fahrende IC- und ICE-Züge und weitet ihr Angebot in diesem Bereich aus.

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Stadler unterzeichnet in Grossbritannien Vertrag für 58 FLIRT mit Abellio East Anglia und Rock Rail

Stadler hat seinen bisher grössten Auftrag in Grossbritannien gewonnen. Der Auftrag sieht die Lieferung von insgesamt 58 FLIRT für Abellio East Anglia Ltd im Wert von über GBP 600 Mio. vor. Das Projekt wird von Rock Rail finanziert, die Finanzierungsvereinbarung wurde gestern abgeschlossen. Der Zuschlag ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Stadler, denn dies ist der erste Auftrag, den das Unternehmen für den britischen Fernverkehrsmarkt erhalten hat.

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Vorübergehende Einschränkungen für langfristig erfolgreichen Güterverkehr

Mit dem Gotthard-Basistunnel geht im Dezember 2016 das Herzstück der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) in den fahrplanmässigen Betrieb. Per 2020 wird die NEAT mit Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels und des 4-Meter-Korridors auf den Zulaufstrecken ihren vollen Nutzen entfalten. Wegen den hierfür nötigen Bauarbeiten müssen 2017 auf der Nord-Süd-Achse Einschränkungen in Kauf genommen werden.

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Stadler stellt neue EURODUAL-Lokomotive für Grossbritannien (Class 88) vor

Zusammen mit Direct Rail Services und Beacon Rail Leasing Limited präsentierte Stadler an der InnoTrans 2016 in Berlin die Lokomotive EURODUAL UK im neuen Kleid. Die Class 88 ist eine Weiterentwicklung der Class-68-Lokomotive. Bei der Class 88 handelt es sich um eine vierachsige Zweikraftlokomotive, die an das britische Profil angepasst ist, über ein AC/AC-Traktionssystem verfügt und sich durch eine niedrige Achslast auszeichnet. Der erste Auftrag für diese modernen Zweikraftlokomotiven kam von Direct Rail Services im Rahmen einer Partnerschaft mit Beacon Rail Leasing Limited: 10 Fahrzeuge für Einsatz im Personen- und Güterverkehr in Grossbritannien. Die Fahrzeuge kombinieren einen 25-kV-Elektroantrieb mit einem Dieselantrieb und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h.

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Stadler und Nederlandse Spoorwegen präsentieren den FLIRT in seiner farbenfrohsten Gestalt

Stadler präsentierte in Berlin an der InnoTrans 2016 gemeinsam mit Nederlandse Spoorwegen (NS) den elektrischen FLIRT Niederflurtriebzug in seiner bisher farbenfrohsten Gestalt als NS Sprinter.  Die 58 von NS bestellten drei- und vierteiligen Züge werden von NS Reizigers betrieben und ab 2017 regionale Routen in den Niederlanden bedienen.  

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Stadler präsentiert die erste Variobahn für Aarhus (Dänemark)

Stadler und Aarhus Letbanen I/S präsentieren auf der InnoTrans gemeinsam die erste Variobahn für Aarhus. Die Bestellung umfasst 14 Fahrzeuge des Typs Variobahn und 12 Tram-Trains des Typs Tango. Über die Produktion der Variobahnen hinaus wird Stadler die Wartung der Fahrzeuge vor Ort in Aarhus für die kommenden 6 Jahre übernehmen.

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Stadler und die Aserbaidschanische Staatsbahn präsentieren den Schlafwagen

Gemeinsam mit der Aserbaidschanischen Staatsbahn (ADY) präsentierte Stadler auf der InnoTrans in Berlin den Schlafwagen für den Einsatz auf der internationalen Linie Baku - Tiflis - Istanbul. Um diesen grenzüberschreitenden Verkehr zu ermöglichen hat Stadler Drehgestelle mit Spurwechselradsätzen entwickelt. Der Auftrag ermöglichte Stadler den erfolgreichen Markteintritt in Aderbaidschan.

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Ein voller Erfolg für die InnoTrans 2016 Berlin

Heute nach vier Messetagen endet die elfte InnoTrans mit der bisher besten Bilanz ihrer Geschichte: neue Höchstwerte für Aussteller- und Fachbesucherbeteiligung, 149 Weltpremieren, 127 Fahrzeuge auf dem Frei- und Gleisgelände und eine gestiegene Besucherzufriedenheit. 2.955 Aussteller aus 60 Ländern zeigten auf dem Berliner Messegelände ihre umfassende Produktpalette und Services. Rund 145.000 Fachbesucher aus über 140 Ländern kamen für die diesjährige Weltleitmesse nach Berlin.

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