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Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht in Österreich

In Österreich entsteht Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge auf offener Strecke. Im „Open.Rail.Lab“ erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologie wie etwa Loks, die Eisenbahnkreuzungen oder Hindernisse auf den Schienen automatisch erkennen. Die Teststrecke zwischen Friedberg in der Steiermark und Oberwart im Burgenland ist über 25 Kilometer lang. Im „Open.Rail.Lab“ kann die gesamte Entwicklung der Technik für selbstfahrende Züge durchlaufen werden – von ersten Simulationen am Computer bis zu Testfahrten im normalen Bahnbetrieb. In die Aufrüstung der Strecke investiert das Infrastrukturministerium gemeinsam mit dem Land Burgenland und der Industrie rund 11 Millionen Euro. Darüber hinaus wird das Infrastrukturministerium jährlich rund fünf Millionen Euro für Forschungsprojekte rund um automatisiertes Bahnfahren bereitstellen.

Rund elf Millionen Euro Investitionen für Teststrecke von Bund, Land und Industrie   –   Infrastrukturministerium investiert weitere fünf Millionen Euro jährlich in Forschungsprojekte                                                             Bild Animation: Open.Rail.Lab

 

 

 

„Mit dem Open.Rail.Lab bekommt Österreich ein Testlabor für die Bahn der Zukunft. Im Burgenland werden künftig selbstfahrende Züge entwickelt und getestet, etwa intelligente Loks, die mit Eisenbahnkreuzungen und Autos kommunizieren und so Unfälle verhindern. Wir fördern gezielt Forschung rund um automatisiertes Bahnfahren. Damit tragen wir dazu bei, dass unsere heimischen Betriebe mit der neuen Technologie weltweit punkten und Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen. Und wir machen die Eisenbahn noch sicherer“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

 

„Im Burgenland entsteht mit dem Open.Rail.Lab ein zukunftsweisendes Forschungsvorhaben. Unter dem Titel ‚Open.Rail.Lab‘ wird Forschungseinrichtungen und Industrie die Möglichkeit geboten, ihre Kompetenzen, um Innovationen im Zuge der Digitalisierung auf der Schiene im großen Stil zu entwickeln und zu testen. Einzigartig sind die vielfältigen Möglichkeiten die eine offene Strecke zur Erprobung und Evaluierung von neuen Innovationen im Bereich der Schiene mit sich bringen. Diese Dynamik im Bereich der Mobilität 4.0 auf der Schiene ist eine große Chance, die Wertschöpfungs- und der Forschungsquote im Burgenland zu steigern. Ab dem kommenden Jahr werden die Planungen und Umsetzungen für die Adaptierungen und Erweiterungen der Infrastruktur für das Open Rail Lab stattfinden“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

 

„Die Bahn ist das Rückgrat des Transportes. Die österreichische Bahnindustrie und die Unternehmen sind an der Weiterentwickelung der Bahn der Zukunft interessiert. Die Automatisierung wie auf der Straße findet auch auf der Bahn statt, und die Unternehmen sind bereit die Bahn zukunftsfit zu machen. Für die Stärkung des österreichischen Wirtschaftsstandortes ist eine optimale Unterstützung durch ein Open.Rail.Lab von größter Bedeutung. Open.Rail.Lab ermöglicht den Unternehmen neue Entwicklungen und Erfindungen voranzutreiben. So stärken wir den Wirtschaftsstandort Österreich und seine Innovationskraft, damit wir unsere Nummer-1-Position nicht nur halten, sondern weiter ausbauen“, sagt der Obmann der Schienenbahnen-WKÖ Thomas Scheiber.

 

„Wir verstehen die Digitalisierung auch als Chance. Wir wollen die Modernisierungen mit gestalten und nicht nur dabei sein. Sollten selbstfahrende Züge auch abseits von isolierten Strecken einmal möglich werden, so ist für die MitarbeiterInnen damit sicherlich neues Spezialwissen verbunden. Dazu zählen etwa die Überwachung von Systemen, die Beurteilung der Lage in Notfallsituationen oder bei technischen Gebrechen. Gemeinsam mit den Arbeitgebern überarbeiten wir deshalb die Berufsbilder bei den Bahnen und definieren sie neu“, sagt vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit.

 

Die 25,5 Kilometer lange Teststrecke verläuft von Oberwart über Altpinkafeld, Pinkafeld und Schäffernsteg nach Friedberg. Sie umfasst insgesamt acht Haltestellen, zwölf Eisenbahnkreuzungen und einen 524 Meter langer Tunnel. Die Inbetriebnahme der Teststrecke erfolgt im Juni 2018.

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ÖBB: Schiene statt Strasse - Rail Cargo Group punktet mit Spezialtechnologie

Mit dem Ziel Containerwaren noch schneller und effektiver vom Werk via LKW zur Bahn zu transportieren, betreibt die Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH (FCP) derzeit ein Projekt zur Forcierung terminalautonomer Kombiverkehre. Der erste Probetransport im Rahmen des Projekts wurde Anfang Oktober 2017 mit dem technisch ausgereiften MOBILER-System der Rail Cargo Group (RCG) – Güterverkehrssparte der  Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) – durchgeführt.

Wolfgang Litschauer (RCG / Sales MOBILER) und Herbert Mayer (FCP / Projektleitung)                                  Foto: ÖBB / Mikula

 

 

 

Das Projekt

 

Sowohl national als auch international nimmt die Anzahl an Containertransporten stetig zu. Deshalb steht der rasche und unkomplizierte Containerumschlag  vom LKW  auf  die  Schiene  im Zentrum des von der Austrian Wirtschaftsservice GmbH geförderten Projekts „Combi Coop II“, das unter der Federführung von FCP betrieben wird. Innerhalb der Region Südburgenland, die seit 2013 eine deutliche Steigerung an Schienengütertransporten verzeichnet, werden konkrete Transportfälle unter Einbeziehung modernster Kombiverkehrssysteme in punkto Wirtschaftlichkeit geprüft. Das marktnahe Projekt zielt insbesondere darauf ab, Unternehmen, die über keinen eigenen Bahnanschluss verfügen, sowohl die kostenseitigen als auch die verkehrs- und umweltspezifischen Vorteile des Kombinierten Verkehrs auf der Schiene aufzuzeigen. Vor allem aufgrund der Verlagerung von Straßengüterverkehren auf die Schiene liefert das Projekt einen aktiven Beitrag zur Bahnoffensive in der Fläche und kann beispielgebend für weitere Regionen sein.

 

 

Der Testlauf

 

Im Rahmen der Probetransporte setzen die Projektverantwortlichen unter anderem auf logistisches Know-how und modernes Equipment der RCG: Durch das spezielle Behälterverschiebesystem der MOBILER-Technologie können MOBILER-Container nahezu überall rasch und unkompliziert zwischen LKW und Eisenbahnwaggons umgeschlagen werden – von einer einzigen Person, ohne jede fremde Hilfe und ohne aufwändige Terminalausrüstung, wie etwa Kräne. Ermöglicht wird dies durch eine besondere hydraulische Hub- und Verschubvorrichtung. Ein Bahnhof mit entsprechendem Ladegleis und Ladestraße ist ausreichend.

 

Der projektbezogene Einsatz des mittlerweile am Markt etablierten MOBILER-Systems erfolgte für das Abfallentsorgungsunternehmen Stipits Entsorgung GmbH in Rechnitz/Bezirk Oberwart im Burgenland. Dabei brachten MOBILER-LKW mehrere Container direkt an den Standort des Abfallentsorgers, wo die Behälter mit Altpapier und Kartonagen beladen wurden. Anschließend fuhren die MOBILER-LKW auf kurzem Transportweg zum Bahnhof Oberwart und luden die Container innerhalb weniger Minuten auf die Bahn um. Aufgrund des erfolgreichen Testlaufs sind weitere Probetransporte unter Anwendung der MOBILER-Technologie geplant. Zudem soll das schnelle und flexible Behälterverschiebesystem der RCG künftig weiterhin in der Region zum Einsatz kommen, da der Probetransport eindrucksvoll zeigte, wie Unternehmen durch effizienten Containerumschlag von zusätzlichen Potenzialen im Bahngüterverkehr profitieren können.

 

 

FCP – Ideen werden Wirklichkeit

 

Schwerpunkt des Unternehmens sind Dienstleistungen in den Bereichen Infrastruktur, Planung, Projektsteuerung, Begleitende Kontrolle, Generalplanung, Forschung und BauKG.

Besonderen Wert legen wir auf innovative Ideen und optimale Unterstützung unserer Auftraggeber, die wir auf Basis unseres Wissens und unserer Integrität 100%ig unterstützen. Prioritäten sehen wir in höchster Qualität, Termin- und Kostentreue. Die nachhaltige Entlastung der Umwelt hat ebenso hohe Priorität im Rahmen unserer Aktivitäten. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, die Chancen der zukünftigen Generationen zu wahren.

 

 

Rail Cargo Group: Güterverkehr der ÖBB

 

Die Rail Cargo Group ist mit rund 2,1 Mrd. EUR Umsatz jährlich und rund 8.400 MitarbeiterInnen eines der führenden Bahnlogistikunternehmen Europas. Ausgehend von den Heimmärkten Österreich und Ungarn bietet die Rail Cargo Group maßgeschneiderte Bahnlogistiklösungen zwischen Nordsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer und sorgt für sicheren, umweltfreundlichen und zuverlässigen Transport auf der Schiene. Operative Leitgesellschaft der Rail Cargo Group ist die Rail Cargo Austria AG.

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3900 Besucher strömten zum Tunnelfest in den Brenner Basistunnel

Bereits zum achten Mal hiess es für die Bevölkerung am vergangenen Sonntag "Gemma Tunnel schauen." In diesem Jahr konnten der Zufahrtstunnel Ahrental, die Querkaverne und Nothaltestelle besichtigt werden. Die Baumaschinen hatten eine kurze Ruhepause eingelegt und den Takt bestimmten die Besucher, die aus sämtlichen Bezirken Tirols angereist waren. Auch Gäste aus Südtirol und Deutschland wollten das Jahrhundertbauwerk aus nächste Nähe sehen. Ebenso gross war das Interesse der Anrainer entlang der Trasse. Die Dimension der Tunnelbaustelle und der ausgestellten Baumaschinen faszinierte Kinder und Erwachsene gleichermassen.

Der Brenner Basistunnel wird die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt                  Foto: Jan Hetfleisch / BBT

 

 

 

Die beiden BBT-Vorstände Prof. Konrad Bergmeister und Dott.-Ing. Raffaele Zurlo freuten sich über den großen Zuspruch der Bevölkerung. „Dieser Tunnel wird nach Fertigstellung Menschen vieler Nationen verbinden und Europa wird noch mehr zusammenwachsen. Schon heute sind auf dieser Baustelle Mitarbeiter und Mineure aus 11 verschiedenen Staaten vertreten“, zeigt sich Prof. Bergmeister von der Einzigartigkeit des Projektes überzeugt. „Bedanken möchte ich mich auch bei den Anrainern der betroffenen Gemeinden für das Verständnis während der Sprengphase. Oftmals war kein Wecker zum Aufstehen nötig“.

 

Der Tag des offenen Tunnels begann mit einem Gottesdienst mit Hochwürden Helmut Gatterer, der vom Bläserensemble der Musikkapelle Patsch unterstützt wurde. Danach erkundeten die Besucher den Baumaschinenpark mit Baggern, Bohrjumbos (sog. Spritzbüffel), Muldenkipper und Schalwagen. Die BBT-Mitarbeiter erklärten an Infoständen den Tunnelbau mit seinen Fachbegriffen wie Stollen, Schächten und Kavernen. Vor allem für die Kinder wurde viel geboten: ein Kinderatelier mit Künstler Ben Zanon und verschiedene Spielstationen ließen keine Langeweile aufkommen. Eine Radiostation sorgte für gute Unterhaltung und für Speis und Trank war ebenfalls bestens gesorgt.

 

Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein flach verlaufender Eisenbahntunnel, der Österreich und Italien verbindet. Er führt von Innsbruck nach Franzensfeste (55 km). Rechnet man die bereits bestehende Eisenbahnumfahrung Innsbruck dazu – in sie mündet der BBT – ist der Alpendurchstich 64 km lang. Er ist damit die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt.



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Info Broschüre Brenner Basistunnel
Der Brenner Basistunnel - ein neuer Verbindungsweg durch die Alpen
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Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt wieder – Güterverkehr kehrt mit hoher Auslastung zurück

Nach rund sieben Wochen Unterbrechung fahren seit heute wieder Züge auf der wichtigen Strecke zwischen Karlsruhe und Basel. Seit Betriebsstart in der Nacht um 0.01 Uhr verläuft der Bahnverkehr reibungslos. Insbesondere der Güterverkehr wird auf der Rheintalbahn mit hohem Aufkommen zurückkehren. Dies geht aus den Trassenanmeldungen der Güterverkehrsunternehmen hervor. An Spitzentagen sind bereits wieder fast 180 Güterzüge angemeldet.

Die Reisezüge und Güterzüge rollen wieder auf der Rheintalbahn                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

„Die Züge auf der Rheinbahn fahren wieder! Die mehrwöchige Sperrung war eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten, die wir vor allem durch die engagierte Zusammenarbeit gut gemeistert haben. Unseren Kunden möchten wir ausdrücklich für ihr Verständnis und ihre Geduld danken", betonte Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg.

 

 

Bis zu 30.000 Reisende täglich mit Bussen befördert

 

Auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Baden-Baden sind täglich bis zu 30.000 Reisende unterwegs, die während der Sperrung in Busse umsteigen mussten und damit rund eine Stunde länger unterwegs waren. Insgesamt fuhren die Busse jeden Tag bis zu 450 Mal zwischen Rastatt und Baden-Baden und zurück. In Rastatt halfen 60 zusätzliche Mitarbeiter den Reisenden beim Umsteigen und verteilten neben Wasser auch 400.000 Reisegutscheine im Wert von je 10 Euro.

 

Zudem haben die DB und der Karlsruher Verkehrsverbund sehr schnell und unbürokratisch Kulanzregelungen für Abokunden vereinbart: Diese erhalten für die Dauer der Sperrung die Hälfte ihres Ticketwerts zurück. Die DB wird dazu aktiv auf alle betroffenen DB-Abo-Kunden (Fern- und Nahverkehr) zugehen. Kunden mit jährlichem Bankeinzug erhalten eine Gutschrift auf ihr Konto, Kunden mit monatlicher Zahlung wird die Gutschrift mit dem nächstfälligen Monatsbetrag verrechnet. Die Abonnenten des KVV müssen sich proaktiv melden, um entschädigt zu werden.

 

 

3.000 Tonnen Beton stabilisieren die Rheintalbahn

 

Die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der Strecke verliefen reibungslos und waren sogar fünf Tage schneller fertig als ursprünglich geplant. Allein für die Betonplatten unter den Gleisen wurden rund 540 Tonnen Bewehrungsstahl und 3.000 Tonnen Beton verarbeitet.

 

Im Bereich der Tunnelbaustelle wurden an den Gleisen der Rheintalbahn wieder Sensoren und Messeinrichtungen installiert. Diese überwachen lückenlos und rund um die Uhr die Lage der Gleise über der Tunnelröhre.

 

Um den Anwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis zu danken – die Bauarbeiten liefen rund um die Uhr – lädt die DB am heutigen Abend (2. Oktober 2017) in Rastatt zu einer Anwohnerveranstaltung ein.


In der Süd-Nord Richtung war der ÖBB Nightjet EN 470 (Zürich -) Basel SBB - Berlin - Hamburg

der erste Reisezug, welcher die wieder frei gegebene Strecke passierte.


In der Nord-Süd Richtung verkehrte als erster Zug auf der wieder frei gegebenen Strecke ein

3100 Tonnen schwerer Ölzug von SBB Cargo International.

 

Nun gilt es, die Lehren aus diesem Streckenunterbruch zu ziehen: Nie wieder Rastatt, lautet die Devise. Das zeigt SBB Cargo International,  das Tochterunternehmen von SBB Cargo,  jetzt  mit  dieser  gezielt für das Szenario Rastatt beklebten Lok.

                                                                                                                                                                                        Foto: Daniel Beier

 

 

                                                                                                                                                                                           Foto: SBB Cargo


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Neuer Gigant im Zuggeschäft: Siemens und Alstom wollen gemeinsam europäischen Champion für Mobilitätslösungen schaffen

Siemens und Alstom haben heute eine Absichtserklärung über die Zusammenlegung des Mobilitätsgeschäfts von Siemens, einschliesslich der Sparte Bahnantriebe, mit Alstom unterzeichnet. Die Transaktion vereint zwei innovative Unternehmen der Bahnindustrie mit einzigartigem Kundenmehrwert und operativem Potenzial. Beide Geschäfte ergänzen sich im Hinblick auf ihre Aktivitäten und geografischen Standorte weitgehend. Siemens wird neu ausgegebene Anteile am zusammengeschlossenen Unternehmen in Höhe von 50 Prozent des Grundkapitals von Alstom auf vollständig verwässerter Basis sowie Bezugsrechte zur Akquisition von Alstom-Aktien in Höhe von zwei Prozentpunkten des Grundkapitals kurz vor dem Closing erhalten.

Siemens  stellt  den  Hochgeschwindigkeitszug  ICE  her,  von  Alstom  stammt  das  französische  Konkurrenzprodukt  TGV

                                                                                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

"Dieser deutsch-französische Zusammenschluss unter Gleichen sendet in vielerlei Hinsicht ein starkes Signal. Wir setzen die europäische Idee in die Tat um und schaffen gemeinsam mit unseren Freunden bei Alstom auf lange Sicht einen neuen europäischen Champion der Eisenbahnindustrie. Unsere Kunden in aller Welt erhalten dadurch ein innovativeres und wettbewerbsstärkeres Angebot", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. "Der Weltmarkt hat sich in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. Ein marktbeherrschender Akteur in Asien hat die globale Marktdynamik verändert. Gleichzeitig wird die Digitalisierung die Zukunft der Mobilität prägen. Gemeinsam können wir ein breiteres Angebotsspektrum anbieten und diese Transformation für unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre auf verantwortungsvolle und nachhaltige Weise vorantreiben", ergänzte Kaeser.

 

"Heute ist ein Schlüsselmoment in der Geschichte von Alstom, der die Stellung des Unternehmens als Plattform für die Konsolidierung des Bahnsektors untermauert. Mobilität bildet den Kern der Herausforderungen in der Welt von heute. Fakt ist, die Verkehrsträger der Zukunft werden sauber und wettbewerbsfähig sein. Dank der globalen Reichweite des Zusammenschlusses von Alstom und Siemens Mobility über alle Kontinente hinweg, seines Umfangs, des technologischen Know-hows sowie der einzigartigen Positionierung im Bereich des digitalen Verkehrs werden den Kunden und letztlich allen Menschen intelligentere und effizientere Systeme bereitgestellt, um die Mobilitätsherausforderungen der Städte und Länder zu bewältigen. Durch die Zusammenführung der erfahrenen Teams, der sich ergänzenden geografischen Standorte und innovativen Kompetenzen von Siemens Mobility mit unseren wird das neue Unternehmen Wertschöpfung für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre bieten", erklärte Henri Poupart-Lafarge, Vorstandsvorsitzender von Alstom SA. "Ich bin besonders stolz darauf, die Schaffung eines solchen Konzerns zu leiten, der zweifellos die Zukunft der Mobilität prägen wird."

 

Das neue Unternehmen hat einem Auftragsbestand von 61,2 Milliarden Euro, erwirtschaftet einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro, ein bereinigtes EBIT in Höhe von 1,2 Milliarden sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 8,0 Prozent. Diese Angaben basieren auf Informationen aus den letzten Jahresabschlüssen von Alstom und Siemens. In dieser neuen Aufstellung rechnen Siemens und Alstom mit jährlichen Synergien von 470 Millionen Euro spätestens im vierten Jahr nach dem Closing und zielen auf einen Mittelzufluss bei Closing zwischen 0,5 Milliarden Euro und 1 Milliarde Euro ab. Der Hauptsitz sowie die Geschäftsführung der Sparte Schienenfahrzeuge werden im Großraum Paris angesiedelt sein. Das neu formierte Unternehmen wird weiterhin in Frankreich notiert sein. Berlin wird zentraler Firmensitz der Sparte Mobilitätslösungen. Insgesamt wird das neue Unternehmen 62.300 Beschäftigte in mehr als 60 Ländern zählen.

 

Im Rahmen des Zusammenschlusses erhalten Alstoms Bestandsaktionäre am Vorabend des Closing-Tages zwei Sonderdividenden: eine unmittelbar nach Closing gezahlte Kontrollprämie von 4,00 Euro pro Aktie (Gesamtsumme 0,9 Milliarden Euro) sowie eine außerordentliche Dividende von bis zu 4,00 Euro je Aktie (Gesamtsumme 0,9 Milliarden Euro), die Alstom aus dem Erlös der Ausübung seines Put-Optionsrechts für die Joint Ventures mit General Electric in Höhe von ca. 2,5 Milliarden Euro – vorbehaltlich seiner Liquiditätslage – zahlt.

 

Die Geschäftsaktivitäten der beiden Unternehmen ergänzen sich weitgehend. Das zusammengeschlossene Unternehmen wird ein stark erweitertes und breit gefächertes Produkt- und Lösungsspektrum anbieten, das kostengünstige Plattformen für den Massenmarkt sowie Spitzentechnologien umfasst, um die vielfältigen kundenspezifischen Anforderungen zu erfüllen. Die globale Präsenz eröffnet dem neuen Unternehmen den Zugang zu Wachstumsmärkten im Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika, Indien, Mittel- und Südamerika, wo Alstom vertreten ist, sowie in China, den USA und Russland, wo Siemens tätig ist. Die Kunden werden in hohem Maße von einer ausgewogenen größeren geografischen Präsenz, einem umfassenden Angebotsspektrum und umfangreichen Investitionen in digitale Dienstleistungen profitieren. Die Bündelung des Know-hows und der Innovationskraft beider Unternehmen wird entscheidende Innovationen, Kosteneffizienz und eine schnellere Reaktionsfähigkeit vorantreiben, die es dem neuen Unternehmen ermöglichen, besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.

 

Der Verwaltungsrat des zusammengeschlossenen Unternehmens wird aus elf Mitgliedern bestehen. Sechs Mitglieder inklusive des Vorsitzenden werden von Siemens entsendet. Vier unabhängige Mitglieder und der CEO komplettieren das Gremium. Um die Kontinuität der Unternehmensführung sicherzustellen, wird Henri Poupart-Lafarge als CEO das Unternehmen weiterführen und zum Verwaltungsrat gehören. Jochen Eickholt, CEO von Siemens Mobility, wird eine zentrale Rolle in dem zusammengeschlossenen Unternehmen übernehmen, das unter dem Namen Siemens Alstom firmieren wird.

 

Die geplante Transaktion wird vom Alstom-Verwaltungsrat (bezugnehmend auf einen Review-Prozess zur Vorbereitung der Transaktion durch den als Ad-hoc-Ausschuss fungierenden Prüfungsausschuss) sowie vom Siemens-Aufsichtsrat einstimmig befürwortet. Bouygues SA unterstützt die Transaktion vollumfänglich und wird im Verwaltungsrat von Alstom sowie auf der außerordentlichen Alstom-Hauptversammlung, die zur Abstimmung über diese Transaktion vor dem 31. Juli 2018 stattfinden muss, im Einklang mit der Entscheidung des Alstom-Vorstands für den Zusammenschluss stimmen. Der französische Staat unterstützt diese Transaktion ebenfalls unter der Prämisse von bestimmten Zusagen von Siemens, dazu zählt eine Stillhalteverpflichtung in Höhe von 50,5 Prozent am Grundkapital von Alstom über einen Zeitraum von vier Jahren nach dem Closing sowie bestimmte Governance-, Organisations- und Beschäftigungsschutzmechanismen. Der französische Staat bestätigt, dass die Anleihe von Alstom-Aktien seitens der Bouygues gemäß ihren Laufzeiten nicht später als 17. Oktober 2017 gekündigt wird, und dass die von Bouygues gewährten Optionsrechte nicht ausgeübt werden. Bouygues hat sich verpflichtet, seine Anteile bis zur außerordentlichen Hauptversammlung, die über die Transaktion entscheidet, oder spätestens bis zum 31. Juli 2018 zu behalten.

 

Alstom und Siemens werden gemäß französischem Recht die Unterrichtung und Konsultation der Betriebsräte in Frankreich vor Unterzeichnung der Transaktionsdokumente anstoßen. Sollte Alstom die Transaktion nicht weiterführen, wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 140 Millionen Euro fällig. Die Transaktion wird in Form einer Sacheinlage des Siemens-Mobility-Geschäfts einschließlich seiner Bahnantriebssparte an Alstom gegen neu ausgegebene Alstom-Aktien erfolgen. Sie unterliegt der Zustimmung der Alstom-Aktionäre – auch zu Zwecken der Aufhebung von Doppelstimmrechten, die im zweiten Quartal 2018 erwartet werden, der Freigabe durch die zuständigen Regulierungsbehörden, einschließlich der Freigabe ausländischer Investitionen in Frankreich und des Kartellamts, sowie der Bestätigung durch die französische Finanzmarktaufsicht (AMF), dass Siemens nach Vollzug der Fusion kein Pflichtangebot abgeben muss. Das Closing wird für Ende des Kalenderjahres 2018 erwartet.

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Peter Spuhler regelt Nachfolge des Group CEO bei Stadler

Per 1. Januar 2018 übernimmt Thomas Ahlburg neu die Funktion des Group CEO von Stadler. Peter Spuhler, Mehrheitsaktionär von Stadler, konzentriert sich nach 30 Jahren in der operativen Verantwortung von Stadler auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. 1989 hatte er die Firma mit damals 18 Mitarbeitern für circa 4,5 Millionen Schweizer Franken erworben. Heute zählt das Unternehmen über 7000 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 2 Milliarden Schweizer Franken.

Peter Spuhler übergibt die Funktion des Group CEO an Thomas Ahlburg und konzentriert sich per 1.1.2018 auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten                                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

In der Funktion des Verwaltungsratspräsidenten obliegen Peter Spuhler die sieben nicht übertragbaren Aufgaben des Verwaltungsrats gemäss dem Schweizerischen Obligationenrecht. Die Anpassung der Führungsstruktur ermöglicht es Peter Spuhler darüber hinaus, sich noch stärker auf die Führung des Strategieprozesses, auf „Mergers & Acquisitions“-Projekte, die strategischen Lokalisierungsanteile bei Joint Ventures, die Begleitung des Angebotsprozesses sowie dessen Freigabe, die strategische Produktentwicklung und speziell die Intensivierung der Kundenpflege zu konzentrieren.

 

Thomas Ahlburg führt seit 2012 das grösste Werk der Stadler-Gruppe in Bussnang und ist stellvertretender Group CEO. Sein Leistungsausweis in beiden Funktionen ist hervorragend und er geniesst das volle Vertrauen des Verwaltungsrates und der Belegschaft. Nach seinem Ingenieurstudium an der ETH Zürich und an der University of Cape Town (Südafrika) war Thomas Ahlburg zehn Jahre für die internationale Beratungsfirma Booz & Company tätig. In dieser Zeit hat er berufsbegleitend an der Georg-August-Universität in Göttingen promoviert. Danach bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei MT Aerospace, unter anderem als Leiter der Business-Unit Ariane 5. Vor seinem Wechsel zu Stadler im Jahr 2012 hatte er die Leitung des Bombardier-Werks in Görlitz inne. Der ETH-Ingenieur ist 47 Jahre alt, verheiratet mit der Harfenistin Nora Ahlburg und Vater eines sechsjährigen Sohnes. Die Familie wohnt seit 2012 in Kreuzlingen. Thomas Ahlburg ist in der IHK Thurgau als Vorstandsmitglied aktiv.

 

„Mit Thomas Ahlburg übernimmt ein Wegbegleiter meine Nachfolge, der mich in den letzten Jahren aus unternehmerischer, führungstechnischer, fachkundiger und vor allem auch aus menschlicher Sicht restlos überzeugt hat. Das Werk in Bussnang ist erstklassig geführt und hat sich unter der Ägide von Thomas zu einem Vorbild für die ganze Gruppe entwickelt. Ich bin stolz und dankbar, dass Thomas Ahlburg meine Nachfolge als Group CEO antritt und ich wünsche ihm viel Erfolg und Freude in dieser Funktion“, sagt Peter Spuhler.

 

Die Nachfolge von Thomas Ahlburg für die Leitung des Werks in Bussnang übernimmt Georg Kapeller. Er ist seit 2012 Produktionsleiter in Bussnang und war zuvor über zehn Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen im Engineering bei der Firma GDELS-Mowag in Kreuzlingen tätig. Nach seinem Maschinenbaustudium in Winterthur hat Georg Kapeller berufsbegleitend ein Mechatronik- und ein Betriebswirtschafts-Nachdiplomstudium, sowie die Generalstabsausbildung absolviert. Georg Kapeller ist im Thurgau aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie in Frauenfeld. Er ist 42 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

 

Mit der von langer Hand geplanten Anpassung der Führungsstruktur ist das Unternehmen optimal auf die kommenden Herausforderungen, das weitere Wachstum und die zunehmende Internationalisierung vorbereitet. Peter Spuhler bleibt mit 80 Prozent der Aktien Haupteigentümer von Stadler. 10 Prozent der Aktien befinden sich bei der RAG Stiftung und weitere 10 Prozent bei etwa 160 Kadermitarbeitern.

 

 

Über Stadler

 

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, UK und den USA arbeiten über 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reise­zugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste dieselelektrische Lok. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

 

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug) hat sich bereits über 1400-mal in insgesamt 17 Ländern verkauft. Auch der KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde 258-mal in 9 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die EURO4000, wurde in 7 Ländern 140-mal verkauft. Stadler Service hält zudem in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 120 Millionen Kilometern instand.

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Rheintalbahn: Verkehr rollt ab 2. Oktober 2017 wieder – fünf Tage früher als geplant

Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt am 2. Oktober 2017 wieder über die komplette Strecke. Der Deutschen Bahn (DB) und den Baufirmen ist es gelungen, den logistischen Einsatz von Personal und Maschinen nochmals zu optimieren und dadurch die Arbeiten früher als geplant abzuschliessen. „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden im Güter- und Personenverkehr. Daher ist es hilfreich, dass wir früher fertig werden“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

Hier rollt der Verkehr  ab 2. Oktober wieder,  fünf Tage früher als ursprünglich geplant                       Foto: DB AG / 14.09.2017

 

Am 12. August war es im Bereich Rastatt infolge von Vortriebsarbeiten im  Rastatter Tunnel zu einem Einbruch von Wasser und Erde in die im Bau befindliche Tunnelröhre gekommen. Oberbau und Gleise der darüber führenden Rheintalbahn senkten sich in dem Bereich ab. Zwischen Rastatt und Baden-Baden besteht seitdem eine Sperrung der wichtigen Magistrale für den Personen- und Güterverkehr. Nach bisherigen Planungen sollte der Verkehr erst am 7. Oktober wieder aufgenommen werden.

 

Bis zur Wiederinbetriebnahme der Strecke bleibt die Organisation von Umleitungsverkehren für den Güterverkehr eine große Aufgabe. Hier sorgt die vorgezogene Wiederinbetriebnahme der Gäubahn nach bereits beschleunigten Bauarbeiten am 7. September für etwas Entspannung. Zudem sind mittlerweile rund 70 zusätzliche Lokführer im Güterverkehr im Einsatz – vor allem für die Routen über Frankreich und Süddeutschland Richtung Italien. Lokführer kommen auch von Nachbarbahnen aus dem Ausland. Die Herausforderung: Diese Lokführer müssen nicht nur über die nötigen Kenntnisse der Fahrzeuge und Strecken verfügen, sondern auch Sprachkenntnisse haben.

 

Aus Sicht der DB ist es erfreulich, dass die vereinbarte Kooperation zwischen den großen europäischen Bahnen Früchte trägt. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Meine Kollegen und ich stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Eisenbahnern in der Schweiz, in Österreich und in Frankreich. Die Zusammenarbeit funktioniert, und dafür sind wir dankbar.“



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InnoTrans 2018 Berlin: Weltleitmesse gefragt wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. In wenigen Tagen endet die Anmeldefrist für die InnoTrans 2018. Bereits jetzt – rund ein Jahr vor der nächsten Veranstaltung – zeichnet sich für den Branchenprimus eine beeindruckende Wiederbeteiligungsquote ab. Der aktuelle Buchungsstand übertrifft die Vergleichswerte der Vorveranstaltung um 25 Prozent.

Impressionen von der InnoTrans 2016 in Berlin                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Eine steigende Internationalisierung und der Wunsch nach mehr Ausstellungsfläche sind derzeit die wichtigsten Trends. Insgesamt wurden zehn Prozent mehr Standfläche angefragt, der Flächenbedarf allein auf Seiten der internationalen Aussteller wuchs um knapp 20 Prozent. Die InnoTrans wird vom 18. bis 21. September 2018 wieder einen kompletten Marktüberblick über das Produkt- und Dienstleistungsangebot der internationalen Verkehrsbranche bieten.

 

 

Bus Display 2018 auf Kurs

 

Die Premiere des Bus Displays im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Zahlreiche Hersteller von Nahverkehrsbussen konnten dank der neuen Präsentationsfläche ihre Fahrzeuge nicht nur im Static Display zeigen, sondern diese ebenso auf einem direkt angebundenen 500 Meter langen Demonstration Course vorführen. Diese spezielle Kombination von Ausstellungsfläche und angeschlossener Teststrecke ist bislang weltweit auf Messen einzigartig.

 

Zur InnoTrans 2018 wird der Ausstellungsschwerpunkt des Bus Displays das Thema Elektromobilität sein. Unter anderem präsentieren sich Sileo GmbH aus Deutschland, Solaris Bus & Coach aus Polen und VDL Bus & Coach bv aus den Niederlanden.

 

 

Fertigstellung von Halle 27 für 2019 geplant

 

Seit Sommer 2017 entsteht auf dem Frei- und Gleisgelände die neue multifunktionale Halle 27. Dabei wird durch die Verlegung eines neuen Gleisstranges die Gesamtkapazität des Gleisgeländes erhalten bleiben, die Präsentationsfläche auf dem bisherigen Freigelände wird sich hingegen verringern. Nach der Fertigstellung wird die Halle mit knapp 10.000 Bruttoquadratmetern Fläche die größte des Berliner Messegeländes sein und in den Folgejahren als Ausweichfläche für Modernisierungsarbeiten der Hallen rund um den Berliner Funkturm genutzt werden. Die Bauabschnitte werden zeitlich so terminiert, dass Großveranstaltungen möglichst wenig beeinträchtigt werden. Der Neubau ist der erste Schritt der Messe Berlin zur Umsetzung eines Masterplans, der das Berliner Messegelände für den globalen Wettbewerb modernisieren und Weltleitmessen wie der InnoTrans perspektivisch mehr Ausstellungsfläche sichern soll.

 

 

InnoTrans baut Career Konzept weiter aus

 

Rund 3.500 Berufseinsteiger aus allen Teilen der Welt reisten zur letzten InnoTrans, um die zahlreichen Angebote und Kontakte auf der Weltleitmesse für ihre Karriereleiter zu nutzen. Mit dabei waren unter anderem Studentengruppen aus China, Dänemark, Korea, Schweden und den Vereinigten Staaten. Die InnoTrans unterstützte 2016 erstmals auch zwei Studentenwettbewerbe in den USA und China, um Fachstudenten auf der Weltleitmesse die Möglichkeit zu bieten, ihre beruflichen Chancen in der weltweit vernetzten Branche auszuloten. Für 2018 ist die Vergabe von Career Awards in weiteren Ländern geplant.

 

 

“Mobility Vision Lab” zeigt Mobilitätsvisionen der Zukunft

 

„Wie sieht die Mobilität von morgen aus?“ Um diese spannende Frage wird sich auf der kommenden InnoTrans alles im Mobility Vision Lab (ehemals Future Mobility Park) drehen. Aus dem Übergang zwischen Halle 20 und 21 – der so genannten ‚Trompete‘ – machen kreative Entwickler einen Showroom visionärer Verkehrskonzepte. Im vergangenen Jahr beeindruckten internationale Unternehmen wie Moon, SkyWay, NEXT oder Hyperloop die Fachbesucher mit ihren Ideen und Vorstellungen.

 

 

Innovative Tunneltechnik

 

Als starkes Brückensegment zum Bereich Schieneninfrastruktur ist das Segment Tunnel Construction aus dem Messeportfolio nicht mehr wegzudenken. In Halle 5.2 werden 2018 wieder Branchenaussteller aus dem In- und Ausland ihre innovativen Lösungen für den Neubau und die Instandhaltung von Tunnelanlagen präsentieren. Bereits angemeldet sind renommierte Aussteller wie Herrenknecht AG und NIEDAX GMBH & CO. KG aus Deutschland sowie Talleres Zitron S.A. aus Spanien. Als Neuaussteller vertreten ist beispielsweise das Unternehmen Ultra Fog Ltd. aus Großbritannien, Hersteller von Wassernebelsprühsystemen zur Brandbekämpfung. Den Weg aus Südkorea nimmt erstmals SangSangDom Co., Ltd. auf sich, das Unternehmen stellt Tunnelinspektions-Roboter her. Begleitet wird das Messesegment Tunnel Construction vom International Tunnel Forum, das Fachbesucher in international besetzten Diskussionsforen über aktuell diskutierte Tunnelthemen informiert. Veranstalter ist die STUVA (Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen e.V.).

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Rheintalbahn: Schulterschluss der grossen Europäischen Eisenbahnen

Europäischer Schulterschluss der grossen Eisenbahnen: Die Chefs der deutschen, schweizerischen, österreichischen und französischen Bahnen haben auf Initiative von SBB CEO Andreas Meyer eine enge Kooperation vereinbart, um die Auswirkungen der Rheintalsperrung auf den Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass die Strecke erst am 7. Oktober wieder in Betrieb genommen werden kann, verständigten sich die Deutsche Bahn (DB), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sowie die Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) auf ein umfangreiches Massnahmenpaket.

Enge Zusammenarbeit von Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich im Güterverkehr: Um die Kapazitäten auf dem Nord-Süd-Korridor zu erhöhen, setzen die vier europäischen Bahnen zusätzliche Loks sowie Lokführer ein und vereinfachen die Regelungen im grenzüberschreitenden Verkehr.                                                                                            Grafik: SBB CFF FFS

 

 

 

Mit dem Ende der Urlaubszeit in Italien nehmen die Güterverkehre auf dem Nord-Süd-Korridor traditionell stark zu. Ohne abgestimmte Massnahmen kann die Nachfrage in den kommenden Wochen nicht gedeckt werden, mit entsprechenden Auswirkungen auf den europäischen Gütertransport und des Verlagerungsziels im alpenquerenden Verkehr. Mit ihrer Initiative wollen die vier Bahnchefs die Auswirkungen der Rheintalbahnsperrung für die Kunden im Güter- und Personenverkehr so gering wie möglich halten. Zudem haben die vier Bahnchefs Andreas Meyer (SBB), Dr. Richard Lutz (DB), Andreas Matthä (ÖBB) und Guillaume Pepy (SNCF) verabredet, sich regelmäßig eng abzustimmen. Sie waren sich einig, dass die anstehenden Herausforderungen nur gemeinsam zu lösen sind. "In einer schwierigen Situation müssen wir aussergewöhnliche Massnahmen ergreifen und die Stärken der integrierten Bahn nutzen", sagt Andreas Meyer, CEO SBB AG.

 

Neben den bereits getroffenen Massnahmen stellen die vier Bahnen gemeinsam zusätzliche Lokführer und Loks für die Korridore über Frankreich und Österreich bereit. Darüber hinaus werden Sprachvorgaben für den deutsch-französischen Grenzübertritt zeitlich befristet geändert, so dass auch deutschsprachige Lokführer bestimmte Strecken fahren können. Auch geplante Baustellen wurden kurzfristig angepasst, um auf den Ausweichstrecken möglichst schnell zusätzliche Trassenkapazitäten für den Schienengüterverkehr zu schaffen. Dies ermöglicht eine effiziente Ausnutzung der verschiedenen Umleitungskorridore, die gemeinsam mit den Nachbarbahnen abgestimmt werden. Um die Fahrt von Deutschland in die Schweiz weiter zu erleichtern, wird intensiv geprüft, zwischen Kornwestheim und Zürich einen Shuttleverkehr für Güterzüge einzurichten. Die Trassenkapazität kann dadurch in den nächsten Wochen gesteigert werden. Abklärungen dazu sind am Laufen, weitere Informationen kommen im Laufe der nächsten Woche.

 

Die Rheintalbahn ist eine der wichtigsten Achsen im Schienengüterverkehr mit täglich bis zu 200 Güterzügen. Im alpenquerenden Güterverkehr zwischen Nordeuropa und Italien via Schweiz hat der Schienengüterverkehr einen Marktanteil von 70 Prozent. Auf den Kombinierten Verkehr entfallen 50 Prozent. Ein grosser Teil der Züge kann über Strecken durch Deutschland, Österreich und Frankreich umgeleitet werden. Entsprechende Trassenangebote haben die beteiligten Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen nach der Sperrung ausgearbeitet. Zudem wurde eine Strassenüberbrückung Mannheim/Karlsruhe – Basel und eine Schifffahrs-Überbrückung nach Basel eingerichtet. Von dort werden die Güter dann jeweils mit der Bahn nach Italien weitergeleitet.

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150 Jahre Brennerbahn - Pionierprojekt und Meisterwerk des Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel

Heute vor 150 Jahren am 24. August 1867 wurde die Brennerbahn für den Personenverkehr freigegeben. Zuvor gab es am 10. Mai 1867 eine erste kurze Probefahrt und am 21. August 1867 wurde die Strecke von Bozen durch das Eisack- und Wipptal nach Innsbruck für den Güterverkehr eröffnet. Dies geschah damals ganz unspektakulär, ohne Reden, Presse oder Priester. Die Brennerbahn war ein Pionierprojekt und das Meisterwerk des umtriebigen Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel. Die ÖBB Taurus 1116 159-5 by Gudrun Geiblinger Design erinnert mit historischen Abbildungen von klassischen Zügen und alpinen Motiven an das Jubiläum der Bahnlinie über den Brenner. Über Carl von Etzel ist auch eine reich bebilderte Biografie erschienen, die auch seine anderen Werke würdigt.

Die  ÖBB Taurus  1116 159-5  erinnert  mit  historischen  Abbildungen  von  klassischen  Zügen  und  alpinen Motiven an das Jubiläum der Bahnlinie über den Brenner                                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Als vor 150 Jahren die Brennerbahn eröffnet wurde, geschah dies ganz ganz unspektakulär, ohne Reden, Presse oder Priester. Die Brennerbahn (italienisch Ferrovia del Brennero) wurde von 1864 bis 1867 nach Plänen und unter der Leitung von Karl Etzel von der k.k. priv. Südbahngesellschaft als Teil der Verbindung von Kufstein nach Ala (bzw. weiter in Richtung Verona) gebaut. Als Brennerbahn wird dabei die Teilstrecke mit der Alpenquerung von Innsbruck über den Brennerpass und Bozen nach Verona bezeichnet. Die Brennerbahn nimmt somit in Nordtirol ihren Anfang, durchquert Südtirol und das Trentino und endet in Venetien. Die Trasse verläuft dabei durch das Wipptal, Eisacktal und Etschtal. Die Brennerbahn ist Bestandteil der Eisenbahnachse Berlin–Palermo. Im Rahmen der Projektierung des Brennerbasistunnels samt Zulaufstrecken sollen umfangreiche Abschnitte durch neue Tunnels ergänzt werden.

Die Brennerbahn war ein Pionierprojekt und das Meisterwerk des umtriebigen Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel, der u. a. das Dianabad in Wien errichtete, wo vor 150 Jahren der Donauwalzer erstmals erklang, oder die gerade erst erbaute Semmeringbahn sanierte. Zum grossen Jubiläum "150 Jahre Brennerbahn" wurde ihm eine reich bebilderte Biografie gewidmet, die auch seine anderen Werke würdigt:



*  Carl von Etzel: Ein Leben für die Eisenbahn

** Angela Jursitzka/Helmut Pawelka
272 Seiten, 31 farb. und 88 sw. Abb., 15 x 22,5 cm, geb. mit SU;
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2017; ISBN 978-3-7022-3598-7



Carl von Etzel starb mit nur 53 Jahren, so wie er gelebt hatte, in einem Eisenbahnwaggon unterwegs zu einem seiner vielen bahnbrechenden Projekte. Er war ein genialer Eisenbahningenieur und massgeblich am Ausbau des Eisenbahnnetzes der Donaumonarchie beteiligt, baute aber auch grossteils die damalige Zentralbahn in der Schweiz. Als Brückenbauer zwischen Architektur und Bahnbau im wahrsten Sinn des Wortes schuf er zahlreiche beeindruckende Monumente, die bis heute an ihn erinnern.

 

* Die Biografie eines genialen Grenzgängers


Die einzige lieferbare Biografie von Carl von Etzel
Das Buch zum Jubiläum: 150 Jahre Brennerbahn (2017)

 

Carl von Etzel, 53 Jahre alt und nie frei von Sorgen, starb am 2. Mai 1865 in der kleinen Station Kemmelbach, heute Ybbs an der Donau. Sein Tod in einem Eisenbahnwaggon hat nichts mit Ironie des Schicksals zu tun, sondern ist die letzte Konsequenz seiner vielen Reisen, überwiegend auf jenen Bahnkilometern, die er geplant und gebaut hatte.

Etzel startete seine Laufbahn als Architekt in Paris und Wien, ehe er im Bahnbau seine Bestimmung erkannte. In seiner Heimat Württemberg leitete er den Bau der ersten Eisenbahnen. Dann fand er ein neues Interessensgebiet in der Schweiz, schuf dort auch bedeutende Hochbauten wie die „Bank in Basel“. 1857 folgte er dem Ruf der Donaumonarchie, wo er die Kronländer Ungarn, Kroatien und das Herzogtum Kärnten mit neuen Strecken an Wien anband. Und 1861 begann der geniale Grenzgänger zwischen Architektur und Bahnbau mit seinem Meisterwerk, der Brennerbahn, deren Eröffnung 1867 er nicht mehr erleben sollte.



** Die Verfasser Angela Jursitzka / Helmut Pawelka

ANGELA JURSITZKA, geb. Siegert, wohnt in Innsbruck, verfasste einen Tiroler Jugendkrimi und den historischen Roman „Das Gähnen der Götter“, schreibt Feuilletons bis zu Reisebeschreibungen. Die historische Feinheit „Alle Kriege wieder“ veröffentlichte 2015 der Verlag Bibliothek der Provinz, dem 2016 „Die Ehre der Frau Hitt“ folgte.

HELMUT PAWELKA  wohnt in Kramsach bei Rattenberg, ist Dr. jur. und Dr. phil., ehemaliger Pressesprecher der ÖBB im Ruhestand, als Kunsthistoriker und Fachautor für Eisenbahngeschichte aber noch sehr aktiv.

Angela Jursitzka/Helmut Pawelka

Carl von Etzel: Ein Leben für die Eisenbahn - 272 Seiten, 31 farb. und 88 sw. Abb., 15 x 22,5 cm, geb. mit SU;

Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2017; ISBN 978-3-7022-3598-7


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Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht in Österreich

In Österreich entsteht Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge auf offener Strecke. Im „Open.Rail.Lab“ erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologie wie etwa Loks, die Eisenbahnkreuzungen oder Hindernisse auf den Schienen automatisch erkennen. Die Teststrecke zwischen Friedberg in der Steiermark und Oberwart im Burgenland ist über 25 Kilometer lang. Im „Open.Rail.Lab“ kann die gesamte Entwicklung der Technik für selbstfahrende Züge durchlaufen werden – von ersten Simulationen am Computer bis zu Testfahrten im normalen Bahnbetrieb. In die Aufrüstung der Strecke investiert das Infrastrukturministerium gemeinsam mit dem Land Burgenland und der Industrie rund 11 Millionen Euro. Darüber hinaus wird das Infrastrukturministerium jährlich rund fünf Millionen Euro für Forschungsprojekte rund um automatisiertes Bahnfahren bereitstellen.

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ÖBB: Schiene statt Strasse - Rail Cargo Group punktet mit Spezialtechnologie

Mit dem Ziel Containerwaren noch schneller und effektiver vom Werk via LKW zur Bahn zu transportieren, betreibt die Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH (FCP) derzeit ein Projekt zur Forcierung terminalautonomer Kombiverkehre. Der erste Probetransport im Rahmen des Projekts wurde Anfang Oktober 2017 mit dem technisch ausgereiften MOBILER-System der Rail Cargo Group (RCG) – Güterverkehrssparte der  Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) – durchgeführt.

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3900 Besucher strömten zum Tunnelfest in den Brenner Basistunnel

Bereits zum achten Mal hiess es für die Bevölkerung am vergangenen Sonntag "Gemma Tunnel schauen." In diesem Jahr konnten der Zufahrtstunnel Ahrental, die Querkaverne und Nothaltestelle besichtigt werden. Die Baumaschinen hatten eine kurze Ruhepause eingelegt und den Takt bestimmten die Besucher, die aus sämtlichen Bezirken Tirols angereist waren. Auch Gäste aus Südtirol und Deutschland wollten das Jahrhundertbauwerk aus nächste Nähe sehen. Ebenso gross war das Interesse der Anrainer entlang der Trasse. Die Dimension der Tunnelbaustelle und der ausgestellten Baumaschinen faszinierte Kinder und Erwachsene gleichermassen.

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Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt wieder – Güterverkehr kehrt mit hoher Auslastung zurück

Nach rund sieben Wochen Unterbrechung fahren seit heute wieder Züge auf der wichtigen Strecke zwischen Karlsruhe und Basel. Seit Betriebsstart in der Nacht um 0.01 Uhr verläuft der Bahnverkehr reibungslos. Insbesondere der Güterverkehr wird auf der Rheintalbahn mit hohem Aufkommen zurückkehren. Dies geht aus den Trassenanmeldungen der Güterverkehrsunternehmen hervor. An Spitzentagen sind bereits wieder fast 180 Güterzüge angemeldet.

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Neuer Gigant im Zuggeschäft: Siemens und Alstom wollen gemeinsam europäischen Champion für Mobilitätslösungen schaffen

Siemens und Alstom haben heute eine Absichtserklärung über die Zusammenlegung des Mobilitätsgeschäfts von Siemens, einschliesslich der Sparte Bahnantriebe, mit Alstom unterzeichnet. Die Transaktion vereint zwei innovative Unternehmen der Bahnindustrie mit einzigartigem Kundenmehrwert und operativem Potenzial. Beide Geschäfte ergänzen sich im Hinblick auf ihre Aktivitäten und geografischen Standorte weitgehend. Siemens wird neu ausgegebene Anteile am zusammengeschlossenen Unternehmen in Höhe von 50 Prozent des Grundkapitals von Alstom auf vollständig verwässerter Basis sowie Bezugsrechte zur Akquisition von Alstom-Aktien in Höhe von zwei Prozentpunkten des Grundkapitals kurz vor dem Closing erhalten.

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Peter Spuhler regelt Nachfolge des Group CEO bei Stadler

Per 1. Januar 2018 übernimmt Thomas Ahlburg neu die Funktion des Group CEO von Stadler. Peter Spuhler, Mehrheitsaktionär von Stadler, konzentriert sich nach 30 Jahren in der operativen Verantwortung von Stadler auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. 1989 hatte er die Firma mit damals 18 Mitarbeitern für circa 4,5 Millionen Schweizer Franken erworben. Heute zählt das Unternehmen über 7000 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 2 Milliarden Schweizer Franken.

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Rheintalbahn: Verkehr rollt ab 2. Oktober 2017 wieder – fünf Tage früher als geplant

Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt am 2. Oktober 2017 wieder über die komplette Strecke. Der Deutschen Bahn (DB) und den Baufirmen ist es gelungen, den logistischen Einsatz von Personal und Maschinen nochmals zu optimieren und dadurch die Arbeiten früher als geplant abzuschliessen. „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden im Güter- und Personenverkehr. Daher ist es hilfreich, dass wir früher fertig werden“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

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InnoTrans 2018 Berlin: Weltleitmesse gefragt wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. In wenigen Tagen endet die Anmeldefrist für die InnoTrans 2018. Bereits jetzt – rund ein Jahr vor der nächsten Veranstaltung – zeichnet sich für den Branchenprimus eine beeindruckende Wiederbeteiligungsquote ab. Der aktuelle Buchungsstand übertrifft die Vergleichswerte der Vorveranstaltung um 25 Prozent.

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Rheintalbahn: Schulterschluss der grossen Europäischen Eisenbahnen

Europäischer Schulterschluss der grossen Eisenbahnen: Die Chefs der deutschen, schweizerischen, österreichischen und französischen Bahnen haben auf Initiative von SBB CEO Andreas Meyer eine enge Kooperation vereinbart, um die Auswirkungen der Rheintalsperrung auf den Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass die Strecke erst am 7. Oktober wieder in Betrieb genommen werden kann, verständigten sich die Deutsche Bahn (DB), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sowie die Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) auf ein umfangreiches Massnahmenpaket.

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150 Jahre Brennerbahn - Pionierprojekt und Meisterwerk des Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel

Heute vor 150 Jahren am 24. August 1867 wurde die Brennerbahn für den Personenverkehr freigegeben. Zuvor gab es am 10. Mai 1867 eine erste kurze Probefahrt und am 21. August 1867 wurde die Strecke von Bozen durch das Eisack- und Wipptal nach Innsbruck für den Güterverkehr eröffnet. Dies geschah damals ganz unspektakulär, ohne Reden, Presse oder Priester. Die Brennerbahn war ein Pionierprojekt und das Meisterwerk des umtriebigen Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel. Die ÖBB Taurus 1116 159-5 by Gudrun Geiblinger Design erinnert mit historischen Abbildungen von klassischen Zügen und alpinen Motiven an das Jubiläum der Bahnlinie über den Brenner. Über Carl von Etzel ist auch eine reich bebilderte Biografie erschienen, die auch seine anderen Werke würdigt.

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Mit einem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel

Stadler hat im Rahmen eines Wettbewerbs am Tag der offenen Tür einen Namen für seine neue Fahrzeugfamilie der Hochgeschwindigkeitszüge gefunden: SMILE. Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug, der bei Stadler bisher unter der technischen Bezeichnung EC250 lief, wurde der breiten Öffentlichkeit am Roll-out vom 18. Mai 2017 in Bussnang im Beisein der SBB und der Bundespräsidentin Doris Leuthard präsentiert. Die SBB hat als erste Bahnbetreiberin 29 dieser Züge bestellt und nennt sie „Giruno“. Der SMILE steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Stadler-Produkten FLIRT, KISS und TANGO.

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Stadler gewinnt Service-Auftrag in den Niederlanden und baut neues Depot in Hengelo

Am 18. Juli 2017 hat das niederländische Nahverkehrsunternehmen Syntus den Auftrag für die Instandhaltung von 16 Stadler-FLIRT an Stadler vergeben. Die Laufzeit des Service-Vertrages beträgt 15 Jahre. Stadler investiert für die Instandhaltung der Fahrzeuge in ein neues Depot in Hengelo.

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Mit dem IC Bus von Hamburg nach Amsterdam

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihre IC- Bus-Verbindungen in die niederländische Metropole Amsterdam sowie Groningen und Utrecht aus. Ab sofort können Fahrkarten für die neue Linie gebucht werden. Die IC Busse verkehren ab Mittwoch, 19. Juli 2017.

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Stadler Giruno fährt erstmals durch den Gotthard-Basistunnel

Am Sonntag, 2. Juli 2017, hat der EC250 zum ersten Mal den Gotthard-Basistunnel durchquert. Als nächstes sind für den Giruno Hochtastfahrten auf dem Eisenbahntestring in Tschechien zu bestehen. Für den Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler war die erste Durchfahrt des EC250 – wenn auch nur mit 100 km/h – durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt ein voller Erfolg. Die Fahrt hat gezeigt, dass der EC250 für die Erfüllung der Vorgaben in Bezug auf die extremen Umgebungsbedingungen im Tunnel gewappnet ist.

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DB Arriva gewinnt Wettbewerbsausschreibung im Wert von 550 Millionen Euro in Schweden

DB Arriva fährt für weitere acht Jahre die Verkehre auf dem südschwedischen Schienennetz Pågatågen. Das Unternehmen hat von der Verkehrsbehörde der Region Skåne nach offener Wettbewerbsausschreibung einen Vertrag in Höhe von 550 Millionen Euro für die Zeit von Dezember 2018 bis Dezember 2026 erhalten. DB Arriva betreibt die Verkehre im Bereich der Städte Malmö, Helsingborg und Trelleborg mit 520 Mitarbeitern seit 2007. Im Rahmen des derzeit laufenden Vertrages hatte die DB-Tochter bereits eine zweijährige Verlängerung bis Ende 2018 erhalten.

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Strojvedoucí Českých drah se chystají na provoz Vectronů

Die Tschechische Bahn České dráhy (ČD) hat mit der Schulung der Lokführer für die Siemens Vectron Lokomotiven im Personenverkehr begonnen. Ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 werden die Vectrons auf der EC-Linie Prag - Dresden - Berlin - Hamburg zum Einsatz kommen. Dieses Wochenende ist am 24. und 25. Juni 2017 die erste Betriebsschulung mit den Zügen 610 / 609 / 606 / 613 auf der Strecke Prag - Ústí nad Labem geplant.

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Roll-out des ersten bimodalen Stadler FLIRT

Stadler präsentierte am 15. Juni 2017 in Bussnang den ersten bimodalen FLIRT – bestimmt für die Region Valle d’Aosta. Im Beisein des Kunden und italienischen Gästen – Bahnbetreiber, Regionenvertreter aus dem Valle d’Aosta, dem Piemont, aus Molise und Kalabrien und Medienvertreter – präsentiert Stadler den ersten FLIRT mit bimodalem Antrieb. Das umweltfreundliche Fahrzeug ist für elektrifizierte Strecken mit 3 kV Gleichstrom und für nichtelektrifizierte mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgerüstet. Herausragend ist die niedrige Achslast, die max. 18 Tonnen beträgt.

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Stadler verzeichnet rekordhohen Bestellungseingang

2016 war für Stadler ein erfolgreiches Jahr. Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller konnte einen rekordhohen Bestellungseingang von 4,9 Mia. CHF verbuchen. Trotz anhaltend starken Frankenkurses liegen Umsatz und Jahresergebnis im Durchschnitt. Zudem führt Stadler zwei neue Gesellschaften in seiner Organisation. Hinzugekommen sind in den letzten zwölf Monaten Stadler Chemnitz und das Joint Venture Solaris Tram. Gleichzeitig mit dem Roll-out des Giruno feiert Stadler sein 75jähriges Firmenjubiläum.

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Ausstellernachfrage für InnoTrans 2018 so stark wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Die InnoTrans 2018 öffnet vom 18. bis 21. September 2018 ihre Tore in Berlin. Laut Early-Bird-Zwischenstand wird auch die 12. Ausgabe der InnoTrans noch internationaler und umfassender. Noch nie gab es nach Ablauf der Frühbucherfrist so viele Anmeldungen.

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Positive Bilanz und weiterer Angebotsausbau auf der internationalen Nord-Süd-Achse

Die Zusammenarbeit zwischen den italienischen Staatsbahnen (FS) und der SBB hat seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im vergangenen Jahr weiter an Fahrt aufgenommen. Renato Mazzoncini, CEO der italienischen Staatsbahnen (FS), und SBB CEO Andreas Meyer haben anlässlich eines Treffens in Mailand eine positive Bilanz der Kooperation auf der Nord-Süd-Achse gezogen und die Eckwerte des künftigen Angebotsausbaus im Personen- und Güterverkehr besprochen. Die Pünktlichkeit im internationalen Verkehr zwischen der Schweiz und Italien konnte zwar verbessert werden, weitere Optimierungen von Qualität und Komfort und der Angebotsausbau stehen im Fokus der künftigen Zusammenarbeit. Unter anderem soll ab Mitte Juni eine Verbindung am Wochenende und ab Dezember 2017 eine tägliche Verbindung Zürich-Venedig eingeführt werden. Ab 2021 soll die Reisezeit von Zürich nach Mailand auf 3 Stunden verkürzt werden.

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Roll-out Giruno: Stadler präsentiert den neuen Gotthard-Zug

Stadler feiert heute im Beisein der SBB den Roll-out des Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzuges Giruno. In feierlichem Rahmen und mit der Bundespräsidentin Doris Leuthard als Ehrengast präsentiert der Schweizer Schienenfahrzeughersteller nach nur zweieinhalb Jahren Entwicklungs- und Bauzeit den neuen Hochgeschwindigkeitstriebzug Giruno zum ersten Mal in Fahrt. Für den neuen Gotthard-Zug, der mit speziellem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden ist, startet nun das Zulassungsverfahren für die vier Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Ab Ende 2019 wird der Giruno durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt fahren und die Schweizer Städte Zürich und Basel mit Mailand, und später auch mit Frankfurt verbinden. Insgesamt baut Stadler für die Schweizerische Bundesbahn 29 elfteilige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzüge. Die Bestellung ist überdies mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge verbunden.

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Weitere elf neue Stadler KISS für die Luxemburgische Staatsbahn CFL

Im Oktober 2010 hatte die "Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois" (CFL) bei Stadler acht dreiteilige Doppelstocktriebzüge des Typs KISS bestellt. Ab Dezember 2014 wurden diese elektrischen Triebzüge in Luxemburg und grenzüberschreitend nach Deutschland eingesetzt. Ende April 2015 hat die CFL bei Stadler weitere elf Doppelstocktriebzüge bestellt, deren Auslieferung für den Zeitraum 2017 / 2018 geplant ist. Die Züge verfügen über je ca. 290 Sitzplätze, darunter ca. 30 in der 1. Klasse, sowie grosszügige Mehrzweckbereiche.

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Stadler liefert 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge nach Stockholm

Stadler hat sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und baut für Stockholm Transport (SL) 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf circa 232 Millionen Schweizer Franken. Die EMU (Electrical Multiple Units) werden auf der Strecke Roslagsbanan eingesetzt und verbinden Stockholm mit Bezirken im Norden und Osten der schwedischen Hauptstadt. Die Spurweite von 891 mm ist weltweit einzigartig. Die Notwendigkeit einer Spezialanfertigung kommt Stadler entgegen: Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist mit dem Tailor-Made-Bereich gross geworden und generiert damit nach wie vor zwischen 12 und 15 Prozent seines gruppenweiten Umsatzes.

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Stadler liefert bis zu 40 Doppelstockzüge an MÁV-START

Die ungarische Eisenbahngesellschaft MÁV-START Zrt. und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über den Kauf von 40 elektrischen sechsteiligen Doppelstocktriebzügen unterschrieben. In der ersten Tranche hat MÁV-START zehn Kompositionen für insgesamt 195 Mio. Euro bestellt. Die neuen Triebzüge werden die ersten Doppelstockzüge in der Geschichte der ungarischen Eisenbahn sein und voraussichtlich im Herbst 2019 in Verkehr gesetzt.

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Positive Zwischenbilanz auf den TGV/ICE-Linien von Frankfurt nach Paris, Brüssel und Amsterdam

Nahezu im Zwei-Stunden-Takt werden die Metropolen Paris, Brüssel und Amsterdam nach der Angebotsausweitung im Dezember 2016 von Frankfurt am Main aus erreicht. Durch die Ausweitung des Angebots haben sich die Fahrgastzahlen bereits in den ersten drei Monaten wesentlich erhöht.

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IC Bus München - Mailand hält ab 7. April 2017 auch in Chur

Die bestehende IC Bus-Linie München - Mailand wird ab dem 7. April 2017 in beiden Richtungen einen Zwischenstopp im Schweizerischen Chur einlegen. Die Busse fahren morgens ab der bayerischen Landeshauptstadt in Richtung Alpen und mittags zurück. Donnerstags bis montags kommt in beiden Richtungen eine zweite Abfahrt am Nachmittag hinzu. Die Fahrzeit vom Münchener ZOB aus beträgt rund 3 ½ Stunden. In Chur bestehen bequeme Anschlüsse für die Weiterreise per Bahn in die Wander- und Skigebiete Graubündens.

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Touristen mit Hochgeschwindigkeit nach Paris bringen: Alleo kooperiert mit ATOUT FRANCE

Alleo vermarktet den deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr und ist erfolgreich ins Jahr 2017 gestartet. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) und der französischen Bahn (SNCF) haben jetzt mit der französischen Zentrale für Tourismus ATOUT FRANCE eine gemeinsame Werbekampagne gestartet. Sie soll weitere Gäste mit ICE und TGV nach Paris, in die Provence und die vielen anderen attraktiven Ziele wie Marseille, Lyon oder Strassburg locken.

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Stadler liefert zehn EURODUAL-Lokomotiven an die Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft

Stadler Valencia und der deutsche Schienengüterverkehrsbetreiber Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE, haben einen Kaufvertrag über die Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven nach deutscher Konfiguration angekündigt. HVLE wurde 1892 gegründet und zählt derzeit zu den zehn grössten Schienengüterverkehrsunternehmen auf dem deutschen Markt. Alle Bereiche der Schienengüterverkehrsdienste sind abgedeckt, aber es gibt ein besonderes Fachwissen in Schwerlast (Schüttgut) sowie mit Gefahrgut und spezialisierten Transportarten. Heute betreibt HVLE eine Flotte mit 35 Lokomotiven.

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SBB und SNCF unterzeichnen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express

In der Zusammenarbeit zwischen der SBB und der SNCF ist heute ein entscheidender Schritt erfolgt: Die Chefs der beiden Bahnunternehmen haben in Paris einen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express unterzeichnet. Diese zukünftige grenzüberschreitende S-Bahn wird über 40 Bahnhöfe der Kantone Waadt und Genf sowie der Region Auvergne-Rhône-Alpes und somit über eine Million Einwohner bedienen.

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Flotte komplett – der 19. ETR 610 / RABe 503 ist abgeliefert

Unterwegs Richtung Norden: Der letzte von insgesamt 19 Zügen des Typs ETR 610 / RABe 503 hat die Werkshalle von Alstom in Savigliano (IT) verlassen. Damit ist die Neigezugflotte, die auf der Simplon- und Gotthardachse bis Mailand verkehrt, komplett.

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Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung: Erschütterungsmessungen stehen an

Im Rahmen der Planungen zu einer Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung untersucht die Deutsche Bahn (DB) mögliche Auswirkungen der geplanten Schienentrasse. Neben umfangreichen Lärmbetrachtungen messen und betrachten die Experten auch mögliche Erschütterungen und den so genannten sekundären Luftschall, der durch einen Eisenbahnbetrieb entstehen kann. Die Untersuchungen dienen dazu, im Planungsstadium konkrete Schutzmaßnahmen vorzusehen.

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SNCF Logistics neuer Partner von BLS Cargo

Die BLS verkauft 45 Prozent der Aktienanteile an ihrer Güterverkehrstochter BLS Cargo an SNCF Logistics. Die neue Partnerschaft zwischen den beiden Güterbahnen stärkt das erfolgreiche Geschäftsmodell auf dem Nord-Süd-Güterverkehrskorridor.

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Stadler gewinnt Auftrag für Bau und Unterhalt von 52 Metro-Zügen für Liverpool

Heute hat Stadler mit Merseytravel einen geschichtsträchtigen Vertrag im Wert von gegen 700 Millionen Pfund Sterling abgeschlossen. Stadler baut für das Merseyrail-Bahnnetz in der Liverpool City Region 52 Metro-Züge und übernimmt ab 2020 für 35 Jahre deren Wartung. Die neuen Züge ersetzen eine der ältesten Flotten Grossbritanniens. Sie werden mit einem völlig stufenlosen Zugang ausgestattet. Dies macht das Bahnnetz am Mersey zu einem der zugänglichsten des Landes. Im Stadtteil Kirkdale baut Stadler einen komplett neuen Service-Standort auf.

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SBB Cargo International: Langfristanmietung von 18 Siemens Vectron Lokomotiven

Verkehrswachstum, Wettbewerbsintensität und die neue Flachbahn infolge der Eröffnung des GBT erfordern den Einsatz von neuen Multisystemlokomotiven im internationalen, alpenquerenden Schienengüterverkehr. Die Antwort von SBB Cargo International dazu ist die Anmietung von 18 Mehrsystemlokomotiven des Typs Siemens Vectron für 15 Jahre.

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Stadler liefert erstmals Strassenbahnen nach Tschechien

Stadler gewinnt die Ausschreibung der Betreibergesellschaft Dopravní podnik Ostrava a.s. (DPO) über 40 Strassenbahnen. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf insgesamt rund 45 Mio. CHF. Es ist das erste Mal, dass Stadler einen Auftrag für Strassenbahnen aus Tschechien erhält.

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Basler Verkehrs-Betriebe übergibt Sofia 28 Guggummere-Trams

In Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO übergeben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) 28 sogenannte Guggummere (Gelenktram mit niederflurigem Sänftenteil) an die Verkehrsbetriebe in Sofia. Die ersten Trams des Typs Be 4/6 S (659-686) wurden am 17. und 18. Januar 2017 in Basel verladen. Nach einem kurzen Aufenthalt am Grenzbahnhof Buchs SG machten sich am 20. Januar 2017 die ersten vier Trams dort auf ihren gemeinsamen Weg in Richtung der bulgarischen Hauptstadt. Im April, Juli und November 2017 folgen je acht weitere Guggummere.

 

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ÖBB Fernbus HELLÖ erfolgreich und sicher unterwegs

Sechs Monate nach dem Markstart des ÖBB Fernbus-Anbieters HELLÖ ziehen die ÖBB eine erfreuliche Bilanz: Mehr als 100.000 Tickets wurden seit Sommer 2016 bereits verkauft. Auch in den sozialen Medien ist HELLÖ nach kurzer Zeit mit über 27.000 Facebook-Fans bereits eine fixe Grösse. Die Fahrgäste schätzen HELLÖ: Die Online-Plattform Fernbusse.de hat im Rahmen eines Nutzer- und Jury-Votings den Fernbusanbieter 2016 gesucht. Nur sechs Monate nach dem Marktstart belegt HELLÖ in der Kategorie Service den ersten Platz und in der Gesamtwertung Platz 2. Komfort und Sicherheit für die Fahrgäste stehen bei HELLÖ im Mittelpunkt: Voraussetzung dafür ist der Einsatz hochmoderner Busse sowie die penible Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten-Regelungen.

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Gute Fahrt ins 2017

Tschüüüüsss 2016 und gute Fahrt in's neue Jahr!                                                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Wir  bedanken  uns  bei  Euch  ganz  herzlich  für  das Interesse an info24 im abgelaufenen Jahr und wünschen Euch allen

ein  erfolgreiches  2017  bei  guter  Gesundheit  und  dass  Eure  Wünsche  und  Hoffnungen  in  Erfüllung  gehen  mögen!

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Frohe Weihnachten

                                                                                                                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

Mit  diesem  Bild  vom  Bahnhofplatz  aus  Frauenfeld  sagen  wir  ganz  herzlichen  Dank  für  Eure  Treue  zu  info 24  hier

auf  der  Website,  aber  auch  auf  unserer  Facebook Seite.   Wir  wünschen  allen  frohe  und  besinnliche  Weihnachten!   

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Sechs statt vier Mal von Frankfurt/M nach Brüssel und zurück

Immer mehr Reisende nutzen die internationalen Fernverkehrsverbindungen der DB. Seit mittlerweile über zehn Jahren verkehrt der ICE International der Deutschen Bahn (DB) zwischen Frankfurt/Main und Brüssel. Seit dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2016 verkehren die Züge täglich sechs statt bisher vier Mal je Richtung. 2015 reisten auf der Verbindung Frankfurt - Brüssel knapp 800.000 Fahrgäste.

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ÖBB Fahrplanwechsel im Dezember: Mehr Takt, mehr Angebot, mehr Service

Am 11. Dezember 2016 tritt europaweit der neue Fahrplan in Kraft,  ÖBB Kunden profitieren von neuen Reisemöglichkeiten, neuen Zügen und mehr Service. In vielen Bundesländern werden Fahrgäste künftig in neuen, modernen Railjets und Cityjets reisen und so bequem ans Ziel kommen. Im Nah- und Regionalverkehr wird das S-Bahn-Angebot ausgebaut, im Fernverkehr bieten die ÖBB neue Railjet-Verbindungen sowie ein deutlich erweitertes Nachtreisezug-Angebot unter der Marke Nightjet. Für die Kunden legen die ÖBB-Züge im neuen Jahr um 1,6 Millionen Kilometer mehr zurück als bisher. Dazu ergänzen die Hellö-Fernbusse das ÖBB Zugangebot seit Juli auf der Straße. In die Verbesserungen investieren die ÖBB rund eine Milliarde Euro: 775 Mio. Euro werden in neues Wagenmaterial investiert, 93 Mio. Euro in verbessertes Service und 85 Mio. Euro in neue Bahnhöfe.

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Die Thalys-Züge werden modernisiert

Bis 2021 werden alle 26 Züge des internationalen Hochgeschwindigkeitszugs Thalys einem Wartungscheck unterzogen. Gleichzeitig werden sie innen und außen modernisiert. Den ersten modernisierten Thalys-Zug können Reisende bereits seit dem 07. Oktober 2016 nutzen.

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Deutsche Bahn verdoppelt Angebot an Nacht-IC/ICE

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Deutsche Bahn (DB) haben heute im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung ihre jeweiligen Nachtzugkonzepte für Deutschland vorgestellt. Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 werden die ÖBB ihr Nachtreisezugnetz deutlich ausbauen. Die DB konzentriert sich künftig auf nachts fahrende IC- und ICE-Züge und weitet ihr Angebot in diesem Bereich aus.

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Stadler unterzeichnet in Grossbritannien Vertrag für 58 FLIRT mit Abellio East Anglia und Rock Rail

Stadler hat seinen bisher grössten Auftrag in Grossbritannien gewonnen. Der Auftrag sieht die Lieferung von insgesamt 58 FLIRT für Abellio East Anglia Ltd im Wert von über GBP 600 Mio. vor. Das Projekt wird von Rock Rail finanziert, die Finanzierungsvereinbarung wurde gestern abgeschlossen. Der Zuschlag ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Stadler, denn dies ist der erste Auftrag, den das Unternehmen für den britischen Fernverkehrsmarkt erhalten hat.

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Vorübergehende Einschränkungen für langfristig erfolgreichen Güterverkehr

Mit dem Gotthard-Basistunnel geht im Dezember 2016 das Herzstück der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) in den fahrplanmässigen Betrieb. Per 2020 wird die NEAT mit Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels und des 4-Meter-Korridors auf den Zulaufstrecken ihren vollen Nutzen entfalten. Wegen den hierfür nötigen Bauarbeiten müssen 2017 auf der Nord-Süd-Achse Einschränkungen in Kauf genommen werden.

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Stadler stellt neue EURODUAL-Lokomotive für Grossbritannien (Class 88) vor

Zusammen mit Direct Rail Services und Beacon Rail Leasing Limited präsentierte Stadler an der InnoTrans 2016 in Berlin die Lokomotive EURODUAL UK im neuen Kleid. Die Class 88 ist eine Weiterentwicklung der Class-68-Lokomotive. Bei der Class 88 handelt es sich um eine vierachsige Zweikraftlokomotive, die an das britische Profil angepasst ist, über ein AC/AC-Traktionssystem verfügt und sich durch eine niedrige Achslast auszeichnet. Der erste Auftrag für diese modernen Zweikraftlokomotiven kam von Direct Rail Services im Rahmen einer Partnerschaft mit Beacon Rail Leasing Limited: 10 Fahrzeuge für Einsatz im Personen- und Güterverkehr in Grossbritannien. Die Fahrzeuge kombinieren einen 25-kV-Elektroantrieb mit einem Dieselantrieb und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h.

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Stadler und Nederlandse Spoorwegen präsentieren den FLIRT in seiner farbenfrohsten Gestalt

Stadler präsentierte in Berlin an der InnoTrans 2016 gemeinsam mit Nederlandse Spoorwegen (NS) den elektrischen FLIRT Niederflurtriebzug in seiner bisher farbenfrohsten Gestalt als NS Sprinter.  Die 58 von NS bestellten drei- und vierteiligen Züge werden von NS Reizigers betrieben und ab 2017 regionale Routen in den Niederlanden bedienen.  

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Stadler präsentiert die erste Variobahn für Aarhus (Dänemark)

Stadler und Aarhus Letbanen I/S präsentieren auf der InnoTrans gemeinsam die erste Variobahn für Aarhus. Die Bestellung umfasst 14 Fahrzeuge des Typs Variobahn und 12 Tram-Trains des Typs Tango. Über die Produktion der Variobahnen hinaus wird Stadler die Wartung der Fahrzeuge vor Ort in Aarhus für die kommenden 6 Jahre übernehmen.

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Stadler und die Aserbaidschanische Staatsbahn präsentieren den Schlafwagen

Gemeinsam mit der Aserbaidschanischen Staatsbahn (ADY) präsentierte Stadler auf der InnoTrans in Berlin den Schlafwagen für den Einsatz auf der internationalen Linie Baku - Tiflis - Istanbul. Um diesen grenzüberschreitenden Verkehr zu ermöglichen hat Stadler Drehgestelle mit Spurwechselradsätzen entwickelt. Der Auftrag ermöglichte Stadler den erfolgreichen Markteintritt in Aderbaidschan.

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Ein voller Erfolg für die InnoTrans 2016 Berlin

Heute nach vier Messetagen endet die elfte InnoTrans mit der bisher besten Bilanz ihrer Geschichte: neue Höchstwerte für Aussteller- und Fachbesucherbeteiligung, 149 Weltpremieren, 127 Fahrzeuge auf dem Frei- und Gleisgelände und eine gestiegene Besucherzufriedenheit. 2.955 Aussteller aus 60 Ländern zeigten auf dem Berliner Messegelände ihre umfassende Produktpalette und Services. Rund 145.000 Fachbesucher aus über 140 Ländern kamen für die diesjährige Weltleitmesse nach Berlin.

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Stadler enthüllt zusammen mit den Schweizerischen Bundesbahnen SBB den EC250/Giruno - den ersten serienmässigen Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug

Stadler präsentierte heute im Beisein des CEO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Andreas Meyer, sowie Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, den neuen Eurocity-Zug, der ab Ende 2019 durch den Gotthard-Basistunnel fahren wird und Basel/Zürich mit Mailand verbindet. Mit dem EC250 hat Stadler auf Basis des erfolgreichen FLIRT für die SBB einen Hochgeschwindigkeitszug entwickelt. Die Erstbestellung umfasst 29 elfteilige Züge mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge. Der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler ist der Höhepunkt an der diesjährigen InnoTrans und zeigt fassbar die Innovationskraft des Unternehmens.

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InnoTrans Berlin vom 20. bis 23. September 2016

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. Zu den fünf Messesegmenten der InnoTrans zählen Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die elfte InnoTrans findet vom 20. bis 23. September 2016 auf dem Berliner Messegelände statt.  Am kommenden Wochenende 24. und 25. September 2016 finden dann auch die Publikumstage "für Gross und Klein" statt. Etliche Ausstellungsstücke werden weltweit zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Nachfolgend finden Sie hier schon mal eine kleine Auswahl.          Die gesamte Liste der Fahrzeuge finden Sie hier

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InnoTrans 2016: Internationale Leitmesse startet mit neuen Spitzenwerten

Mit der InnoTrans 2016 startet morgen die größte InnoTrans aller Zeiten. Neue Bestwerte markieren die elfte Ausgabe: 2.950 Aussteller aus 60 Ländern füllen mit ihrem umfassenden Produkt- und Service-Portfolio das Berliner Messegelände bis auf den letzten Quadratmeter aus. 200 Firmen davon präsentieren sich auf der Weltleitmesse zum ersten Mal. Die Internationalität der Aussteller erreicht mit 62 Prozent ein neues Höchstniveau. Mit Beteiligungen aus Ägypten, Armenien, Aserbaidschan, Hongkong, Thailand und Vietnam heißt die InnoTrans erstmals Aussteller aus sechs weiteren Nationen willkommen.

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Es ist wieder soweit, es ist InnoTrans-Time

Die alle zwei Jahre auf dem Berliner Messegelände stattfindende internationale Leitmesse für Verkehrstechnik geht vom 20. bis 23. September 2016 bereits in die 11. Runde. 133'595 Fachbesucher aus 146 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2'761 Ausstellern aus 55 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Zu den fünf Messesegmenten der InnoTrans zählen Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin.

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Der 1000. Stadler FLIRT ist auf der Schiene

Heute feiert Stadler die Übergabe des 1000. FLIRT-Zugs. Der 1000. Stadler-FLIRT ist ein vierteiliges Breitspurfahrzeug für den Kunden Junakalusto Oy in Finnland. Die Auslieferung des Jubiläums-FLIRT wird im kleinen Kreis im Depot VR Ilmala in Helsinki feierlich begangen. Der allererste FLIRT wurde im Herbst 2004 an die SBB ausgeliefert.

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40 Jahre Tatra Strassenbahn in Berlin

Die Berliner Verkehrsbetriebe haben Grund zu feiern. Eine der bekanntesten Straßenbahnen Berlins, die Tatra, hat Geburtstag. 40 Jahre ist sie jetzt schon in Berlin unterwegs. Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Klaus-Dietrich Matschke, Bereichsleiter Straßenbahn, am heutigen Donnerstag, den 15. September 2016, eine restaurierte Tatra für die Sammlung historischer Fahrzeuge der BVG an den Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin.

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BAV ergreift Massnahmen für zuverlässigen Betrieb im GBT

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) will sicherstellen, dass der Verkehr durch den Gotthard-Basistunnel (GBT) nach der Inbetriebnahme im Dezember 2016 zuverlässig und reibungslos funktioniert. Es wird deshalb die befristete Betriebsbewilligung für bestimmte Güterloks nicht verlängern, welche beim Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 2 Störungen verursachen.

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Besuch aus Japan bei der Rhätischen Bahn

Eine hochrangige Delegation der Hakone Tozan Railway aus Japan besucht diese Woche die Rhätische Bahn (RhB). Die Delegation wird anlässlich des «Tag der offenen Baustelle» am Samstag, 10. September 2016, ein spezielles Japan-Abteil in einem der neuen Alvra-Gliederzüge enthüllen. Die RhB unterhält seit 1979 eine Schwesterbeziehung mit der Hakone Tozan Railway aus der gleichnamigen touristischen Region im Süden Tokyos. Ziel und Zweck dieser Partnerschaft ist, Synergien im touristischen Bereich zu fördern sowie bahntechnische Erfahrungen auszutauschen.

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Noch rund 100 Tage bis zur Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels

Am 11. Dezember 2016 geht der Gotthard-Basistunnel in den fahrplanmässigen Betrieb. Damit fällt in rund 100 Tagen der Startschuss für ein neues Eisenbahnzeitalter auf der Nord-Süd-Achse Gotthard. Die Flachbahn durch die Alpen bringt den Kunden im Güter- und Personenverkehr einen Leistungsschub mit kürzeren Fahrzeiten sowie mehr und zuverlässigeren Verbindungen. Auf der Gotthard-Panoramastrecke wird die SBB ein nachfragegerechtes, mehrstufiges und finanzierbares Angebot bieten. Bereits vor der fahrplanmässigen Inbetriebnahme können die Kunden durch das Jahrhundertbauwerk fahren. Noch bis Ende November verkehren die Sonderzüge „Gottardino“, die SBB bietet aufgrund der grossen Beliebtheit zusätzliche Fahrten an.

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