Deutschland


Mit dem heutigen Tag ist die InnoTrans 2022 zu Ende gegangen - ein vorläufiges Fazit

Die gesamte Welt der Verkehrstechnik und Mobilität traf sich vom 20.09. – 23.09.2022 auf der Weltleitmesse InnoTrans in Berlin. Nach vier Jahren fand die Messe zum 13. Mal wieder auf dem Berliner Messegelände statt und verzeichnete eine ähnlich große Nachfrage wie ihre Vorgänger. Zahlreiche Besucher, hohe Internationalität und viele Geschäftsabschlüsse kennzeichnen die InnoTrans 2022 ebenso wie die breite Marktabdeckung und hohe Innovationsdichte. Mit 250 Weltpremieren präsentierten die Aussteller so viele Neuheiten wie noch nie zuvor. Auf dem Gleis- und Freigelände erwarteten die Fachbesucher 128 Fahrzeuge und Exponate.

Mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages ist die InnoTrans 2022 heute zu Ende gegangen           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Rund 140.000 Besucherinnen und Besucher aus über 131 Ländern kamen auf die Weltleitmesse. 2.834 Aussteller aus 56 Ländern waren vertreten. Auf dem Berliner Messegelände zeigten sie die gesamte Produkt- und Service-Vielfalt der Mobilitätsbranche.

 

„Die InnoTrans hat wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, dass sie der Branchengipfel ist, der heute zeigt, was morgen auf der Schiene und Straße ist. Hier präsentieren Aussteller Technologien für eine nachhaltige Mobilität zuerst. Außerdem ist die InnoTrans eine Plattform für den internationalen Austausch für ein transeuropäisches Verkehrsnetz“, betont Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin.

 

„Nach der pandemiebedingten Pause ist die InnoTrans 2022 phänomenal zurückgekehrt. Endlich ist die Branchenfamilie wieder zusammengekommen. Nach langem Warten konnten wir uns persönlich austauschen und in die Augen schauen“, sagt Kerstin Schulz, Direktorin der InnoTrans.

 

Bei der diesjährigen InnoTrans ist der Anteil von Erstbesuchern mit 56 Prozent besonders hoch. Insgesamt kommen 57,3 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Die hohe Quote bestätigt den Status der InnoTrans als Weltleitmesse. Die Fachbesucher interessieren sich vor allem für Schienenverkehrstechnik, Schienenverkehr-Infrastruktur sowie das 3,5 Kilometer umfassende Gleis- und Freigelände. Danach folgt bereits der neue Ausstellungsbereich Mobility+, eine Plattform für Dienstleistungen und Produkte rund um die ergänzende Mobilität zum ÖPNV.

 

 

Stimmen der Aussteller zur InnoTrans 2022:

 

 

Henri Poupart-Lafarge, CEO und Vorsitzender des Verwaltungsrats von Alstom

 

"Einmal mehr hat die InnoTrans 2022 ihr Ziel erreicht, ein einzigartiges Forum zu sein, um unsere gemeinsamen Leidenschaften für Innovationen im Transportwesen zu teilen. Das Alstom-Team möchte sich bei den Tausenden von Besuchern aus aller Welt bedanken, die gekommen sind, um unsere nachhaltigen und digitalen Mobilitätslösungen zu erleben. Es war eine große Freude, die Branche nach vier Jahren wieder versammelt zu sehen. Es war die Gelegenheit, unser Engagement für Nachhaltigkeit und unseren Aufruf zur Verkehrsverlagerung zu bekräftigen. Unter den vielen Geschäftsmöglichkeiten, die sich in Berlin ergeben haben, möchte ich die mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichneten Absichtserklärungen hervorheben, da sie unser Ziel unterstützen, zum umweltfreundlichsten Schienennetz beizutragen.“

 

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn

 

„Die Zukunft der Eisenbahn können wir nur gemeinsam mit starken Partnern gestalten. Deshalb ist der Austausch innerhalb der Branche auf der InnoTrans so wichtig. Für uns als DB war die InnoTrans 2022 ein voller Erfolg.“

 

Dr. Florian Eck, Geschäftsführer Deutsches Verkehrsforum

 

„Wir haben hier auf der InnoTrans eine Menge beeindruckender Lösungen gesehen, mit denen wir in eine nachhaltige und kundenorientierte Zukunft starten können. Diese Lösungen sind marktreif und skalierbar. Nach vier Jahren Pause hat man auf dieser InnoTrans auch gemerkt: Es herrscht Aufbruchstimmung in der Branche. Alle sind einhellig der Meinung, dass wir auf dem richtigen Weg in eine nachhaltige Zukunft sind – Hersteller, Politik, Betreiber und Kunden. Dieses Momentum müssen wir mitnehmen und nun in die Umsetzung gehen. Und vor allem muss die Finanzierung für die Infrastruktur und die Digitalisierung sichergestellt werden. Es heißt jetzt wirklich: Let’s move!“

 

Pedro Fortea, General Director, Mafex

 

„Wie immer ist die Messe für unsere Mitglieder aus der spanischen Eisenbahnindustrie ein großer Erfolg. Trotz vierjähriger Pause ist die InnoTrans eine lebendige, visionäre Veranstaltung. Besonders die hohe Qualität der Besucher macht die Messe zu einem optimalen Businessumfeld.“

 

Michael Peter, CEO von Siemens Mobility

 

„Die InnoTrans ist das wichtigste Treffen der Branche und wir haben uns sehr gefreut, unsere Kunden und Partner nach vier Jahren endlich wieder persönlich zu treffen. Unter dem Motto „Destination Digital“ haben wir ihnen unsere neue digitale Business-Plattform Siemens Xcelerator präsentiert, mit der wir offene digitale Schnittstellen für einen kontinuierlichen Datenaustausch zwischen allen Teilsystemen des Schienennetzes ermöglichen wollen. Damit helfen wir unseren Kunden dabei, einen nachhaltigen, komfortablen und kosteneffizienten Schienenverkehr der Zukunft bereitzustellen.“

 

Mateusz Figaszewski, PR E-mobility Business Development & PR Director, Solaris Bus & Coach

 

„Für uns ist die Messe sehr interessant, da wir viele unterschiedliche Kunden aus ganz Europa sowie Zulieferer und Geschäftspartner treffen können. Die InnoTrans ist eine großartige Plattform, um Neuigkeiten aus der Branche auszutauschen. Oft haben wir hier den allerersten Kontakt mit neuen Kunden. Wir können ihnen brandneue Technologien präsentieren wie unseren neuen Wasserstoffbus. In vier Tagen sprechen wir mit vielen Menschen, die sonst für uns nicht erreichbar wären.“

 

Peter Spuhler, CEO Stadler Rail AG

 

„Das Feedback der Besucher hat uns klar bestätigt, wie inspirierend der persönliche Austausch mit unseren Kunden und Partnern für die Zukunft der Mobilität ist. Stadler hat sich mit sieben hochmodernen und nachhaltigen Fahrzeugen und einem breiten Portfolio im Signalling- und Service-Bereich als innovativer Anbieter nachhaltiger Lösungen für die Schiene auf der InnoTrans präsentiert. Die Resonanz der Kunden zu unseren Weltpremieren war überwältigend. Am grossen Bahnhof von Stadler haben wir als Marktführer für alternative Antriebstechnologien unter anderem den ersten mit Wasserstoff betriebenen Triebzug FLIRT H2 für die USA präsentiert. Während der Messe konnten wir mit der staatlichen Verkehrsbehörde und dem Verkehrsministerium von Kalifornien eine Absichtserklärung zur Lieferung von vier Wasserstoffzügen unterzeichnen. Enormes Interesse hatten wir auch bei unseren weiteren Exponaten wie dem batterieelektrischen FLIRT Akku, der neuesten Straßenbahn-Generation TINA oder der neuesten Lokomotiven-Familie EURO9000.“

 

Geert Van Hecke, Head of Sales Public Transport, Van Hool

 

„Wir sind zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf der InnoTrans vertreten und werden sicher zurückkommen. Das Besondere ist für uns, dass wir hier auf dem Gelände nicht nur unser Fahrzeug präsentieren, sondern auch eine Demofahrt anbieten können.“

 

Axel Schuppe, Hauptgeschäftsführer Verband der Bahnindustrie (VDB):

 

„Die InnoTrans 2022 war eine fulminante Messe. Obwohl chinesische Aussteller weniger präsent waren als vor vier Jahren und russische überhaupt nicht, waren genauso viele Teilnehmer da wie 2018 – und es wurden sogar noch mehr hochwertige Geschäftskontakte geknüpft, und das bis zum Schlusstag. Das versprüht Optimismus für die kommenden zwei Jahre. Gleichzeitig ist eine dunkle Wolke über der Branche aufgezogen. Die Energiekrise, die Rohstoffpreise und die exorbitanten Energiekosten machen unseren Unternehmen schwer zu schaffen. Hier muss die Politik schnell und frei von Dogmen handeln. Tut sie nichts, werden Unternehmen aufgeben müssen oder abwandern.“

 

Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

 

„Die InnoTrans 2022 war geprägt von einer großen Zuversicht und Freude an Innovationen – und das trotz der aktuell schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage. In der Eisenbahnbranche denken wir immer strategisch und werfen wir den langen Blick nach vorne. Deshalb gibt uns ein Programm wie „Fit for 55“ der Europäischen Union Rückenwind: Wir wissen, dass wir dazu einen starken Beitrag liefern können. Die Innovationen und Themen, die auf der InnoTrans 2022 im Vordergrund standen, zeigen, dass wir hier tatsächlich gemeinsam die Zukunft gestalten. Umso wichtiger war es nach vier Jahren, sich wieder zu treffen und die Produkte vor Ort sehen zu können.“

 

Dr. Stefan Gutschling, Geschäftsführer Fachverband Elektrobahnen und -fahrzeuge,

ZVEI e.V. (Verband der Elektro- und Digitalindustrie)

 

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind die Lösungsanbieter, wenn es um die drei großen Herausforderungen bei der Gestaltung von moderner Mobilität geht – Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demographie. Gerade mit Blick auf die Dekarbonisierung ist die Bahn der größte Hebel, um die europäischen CO2-Ziele zu erreichen. Die InnoTrans 2022 hat gezeigt: Die Lösungen sind im Grunde da. Die große Bandbreite an Innovationen und Know-how zu sehen, war beeindruckend. Jetzt geht es um den Roll-out. Wir müssen es schaffen, diese Entwicklungen auf die Schiene zu bringen, und zwar europaweit, nicht national. Das ist durchaus ehrgeizig, aber auf der Messe war zu spüren, dass die Teilnehmenden geradezu euphorisch sind, sich auszutauschen und gemeinsam in die Umsetzung zu gehen.“

 

 

Kurz und bündig: Die InnoTrans kehrt eindrucksvoll zurück

 

• 2.834 Aussteller

• Rund 140.000 Besucher

• Zahlreiche Geschäftsabschlüsse

• Stimmen der Aussteller

 

Die nächste InnoTrans wird im Jahr 2024 vom 24. - 27. September stattfinden.




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InnoTrans 2022: Stadler setzt neue Massstäbe in Sachen nachhaltiger Mobilität

Stadler präsentiert an seinem grossen Bahnhof an der InnoTrans in Berlin Weltpremieren mit innovativen und nachhaltigen Antriebslösungen im Schienenverkehr. Zum ersten Mal stellt Stadler unter anderem seinen mit Wasserstoff betriebenen Triebzug FLIRT H2 für den amerikanischen Personenverkehr vor.

FLIRT H2 für den amerikanischen Personenverkehr an der InnoTrans                                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Auf der InnoTrans 2022 in Berlin stellt Stadler gleich sieben Fahrzeuge mit nachhaltigen Antriebslösungen vor. Alle sieben Fahrzeuge werden zum ersten Mal dem Fachpublikum und der Öffentlichkeit präsentiert. Neben nachhaltigen Fahrzeugkonzepten bietet Stadler an seinen Messeständen in der Halle 2.2 (Stand 160) und Halle hub27 (Stand 750) einen detaillierten Einblick in seine Lösungen im Bereich Service und Signalling.



FLIRT H2: SBCTA und Stadler stärken den nachhaltigen Schienenverkehr in den USA
Gleis T09/40, Fahrzeugpräsentation am 20. September 2022 um 14.00 Uhr
 
FLIRT Akku: Stadler und NAH.SH stellen den ersten batterieelektrischen Serientriebzug vor
Gleis T08/40, Fahrzeugpräsentation am 20. September 2022 um 15.30 Uhr
 
TINA: Stadler und HEAG mobilo präsentieren neue Strassenbahn in Berlin erstmals der Öffentlichkeit
Gleis T09/50, Fahrzeugpräsentation am 21. September 2022 um 11.00 Uhr
 
EURO9000: Stadler und ELP präsentieren die stärkste Hybrid-Lokomotive für Europa
Gleis T04/19, Fahrzeugpräsentation am 21. September 2022 um 14.00 Uhr
 
FLIRT (trimodal): Stadler und Transport for Wales stellen Triebzug für nachhaltigen Betrieb vor
Gleis T08/50, Fahrzeugpräsentation gemeinsam mit CITYLINK am 22. September 2022 um 11.00 Uhr
 
CITYLINK: Umweltfreundlicher Tram-Train von Stadler für Transport for Wales
Gleis T08/50, Fahrzeugpräsentation gemeinsam mit FLIRT (trimodal) am 22. September 2022 um 11.00 Uhr

METRO (IPEMU): Erster unabhängig angetriebener elektrischer Triebzug für Grossbritannien
Gleis T09/60, Fahrzeugpräsentation am 22. September 2022 um 14.00 Uhr
 
Signalling: Stadler präsentiert modulare Lösungen für alle Bahnen



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Stadler veröffentlicht ein neues Buch über seine Entwicklung

Stadler hat sein 80-jähriges Bestehen zum Anlass genommen, ein neues Buch über seine Geschichte und damit auch ein Stück Schweizer Bahngeschichte herauszugeben. Das unterhaltsame Lesebuch «Stadler – Von Bussnang in die Welt» ist mit seinen Geschichten über Stadler eine wertvolle Ergänzung zu dem 2010 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buch «Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug» von Autor Theo Weiss. Das neue Buch ist im Webshop unter stadlerrail.shop erhältlich.

Das neue Buch über seine Geschichte druckfrisch aus dem Hause Stadler                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Einst war die Schweizer Bahnindustrie weltweit führend. Heute ist sie es wieder. Klingende Namen wie SLM oder Sécheron, SIG oder MFO sind längst Geschichte, dafür ist mit Stadler ein anderer Name ins Bewusstsein der Bahnwelt gerückt. Während des Zweiten Weltkriegs gründete Ernst Stadler ein Ingenieurbüro, das sich als kleiner Nischenplayer im Schweizer Eisenbahnmarkt etablierte, bevor ab 1989 ein einzigartiges Kapitel Schweizer Industriegeschichte geschrieben wurde.

 

Autor Philipp Landmark erhebt mit dem fast 300 Seiten umfassenden, reich bebilderten Buch nicht den Anspruch, die ganze Stadler-Geschichte lückenlos darzustellen. Er zeigt vielmehr mit einzelnen Geschichten eine Reihe von wesentlichen Entwicklungen auf, die in der Summe Stadler zu dem machen, was das Unternehmen heute ist. Damit ergänzt das neue Buch die 2010 erschienene Publikation «Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug». Autor Theo Weiss verfolgte bei diesem inzwischen vergriffenen Werk einen stärker technischen und chronologischen Ansatz.

 

Natürlich kommt auch im neuen Buch die entscheidende Wendung von 1989 nicht zu kurz: Der gerade 30-jährige Peter Spuhler erwarb die Firma mit damals 18 Mitarbeitenden; bald wurde mit dem GTW, dem Gelenktriebwagen, der erste eigene Zug entwickelt. Er wurde zum Verkaufsschlager, die rasante Expansion von Stadler begann.

 

Aus dem kleinen Zugbauer im beschaulichen thurgauischen Bussnang ist längst ein global tätiges Unternehmen geworden, das mit dem als Regionalzug, aber auch als Intercity konfigurierbaren FLIRT einen Bestseller im Programm hat. Und ein Unternehmen, das von Metros und Trams für urbane Zentren bis zu Hochgeschwindigkeitszügen und kräftigen Streckenlokomotiven ein umfangreiches Fahrzeugportfolio anbietet. Trotzdem ist der Tailor-Made-Gedanke immer noch tief im Stadler-Bewusstsein verankert: Gibt es das vom Kunden benötigte Fahrzeug noch nicht, dann wird es entwickelt.


 

Das neue Buch ist ab sofort im Webshop unter stadlerrail.shop erhältlich


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Baustart am Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim

Die Deutsche Bahn hat mit den Bauarbeiten für den neuen Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim begonnen, dies ist der letzte Stuttgart-21-Abschnitt im Stuttgarter Talkessel. Auf dem Gelände des früheren Rangierbahnhofs entsteht ein moderner Abstellbahnhof. Insgesamt werden auf knapp zwölf Hektar Fläche 8,5 Kilometer Gleis verlegt. Auf diesen werden nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 Züge abgestellt.

Blick auf den ehemaligen Rangierbahnhof und künftigem Abstellbahnhof                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart-Untertürkheim entsteht der neue Abstellbahnhof Untertürkheim. Dort werden künftig Züge abgestellt. Er ist im Ringverkehr mit dem Stuttgarter Hauptbahnhof verbunden: über den Tunnel Ober-/Untertürkheim sowie über die Neckarbrücke und den Tunnel Bad Cannstatt. Der neue Abstellbahnhof ersetzt den bisherigen Abstellbahnhof am Rosensteinpark. Es entstehen 33 Abstellgleise mit einer Gesamtlänge von 8,5 Kilometern.

 

 

Kompletter Neubau

 

In einem ersten Schritt werden die alten Gleise des früheren Rangierbahnhofs abgebaut. Anschliessend werden neue Gleise verlegt, zahlreiche Oberleitungsmasten aufgestellt und Reinigungsanlagen für Züge gebaut.

 

 

Zahlreiche Eidechsen abgesammelt

 

Bevor die Bauarbeiten beginnen konnten, musste die Deutsche Bahn rund 8.600 Mauereidechsen umsiedeln, die auf dem nicht mehr genutzten Bahngelände lebten. Die Reptilien wurden auf eigens dafür eingerichtete Flächen entlang bestehender Bahnstrecken in Stuttgart gebracht.

 

 

Letzter Bauabschnitt in Stuttgart

 

Der neue Abstellbahnhof ist der letzte begonnene Bauabschnitt des Projekts im Stuttgarter Talkessel. Die im Talkessel zu bauenden rund 51 Kilometer Tunnelröhren sind bis auf wenige Dutzend Meter und damit zu 99,9 Prozent vorgetrieben. Beim Bau des künftigen Hauptbahnhofs sind 22 von 28 der charakteristischen Kelchstützen betoniert und weite Teile des Dachs bereits geschlossen. In wenigen Wochen folgt die Betonage von Kelchstütze Nummer 23.

 

Beim Gleisbau wurden in Stuttgart mittlerweile mehrere Kilometer Schienen verlegt, die bereits bis an den Hauptbahnhof heranreichen. Im künftigen Durchgangsbahnhof hat die Deutsche Bahn in der vergangenen Woche die erste Weiche der so genannten Festen Fahrbahn in Beton gegossen. Die Weiche befindet sich im Tunnel Nordkopf nur wenige Meter vor der neuen Bahnsteighalle und ist eine von insgesamt 48 Weichen, die im Nordkopf und im Südkopf den Übergang von den jeweils vier Zulaufgleisen auf acht Bahnsteiggleise bilden. Sie ermöglichen später ohne Kreuzungskonflikte eine hohe Flexibilität bei der Zufahrt zu und der Abfahrt von den Bahnsteigen im Durchgangsbahnhof.

 

Ehe die Schwellen des vorgefertigten Weichenkörpers einbetoniert werden konnten, haben Mitarbeiter der in diesem Abschnitt verantwortlichen Baufirmen diesen ersten Schienenabzweig in mehreren Schritten genau vermessen und ausgerichtet. Dabei war hier – wie stets beim Gleisbau – Millimeterarbeit gefragt. Im letzten, sehr aufwendigen Arbeitsschritt wurden schließlich rund 80 Kubikmeter Beton verbaut.

 

 

Neubaustrecke Wendlingen - Ulm

 

Am 11. Dezember 2022 wird die Neubaustrecke Wendlingen - Ulm in Betrieb gehen. Die Fahrt führt durch mehrere Tunnels und auch über die 85 Meter hohe Filstalbrücke. Die künftig im Reiseverkehr geltende Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Mit der neuen Strecke entstehen sowohl im Fernverkehr, als auch im Nahverkehr Vorteile für Reisende in Baden-Württemberg: Im Fernverkehr profitieren Reisende auf der Relation Frankfurt - München von einer rund 15 Minuten kürzeren Reisezeit, im Nahverkehr wird es stündlich in beide Richtungen eine Verbindung Ulm - Merklingen - Wendlingen geben. Damit ergeben sich auch für Pendlerinnen und Pendler neue Perspektiven: Ulm und Stuttgart rücken näher zusammen, mit dem Bahnhof Merklingen wird zudem eine ganze Region durch die Schiene neu erschlossen.





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DB beginnt in Stuttgart mit der Ausrüstung der S-Bahn-Stammstrecke mit Digitaltechnik

Wenn die Deutsche Bahn dieses Jahr während der Sommerferien die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke fortsetzt und dazu den Tunnel in Stuttgart erneut und für den Zugverkehr sperrt, fährt die S-Bahn wieder Halbstundentakt auf geänderten Linien.

• Die S-Bahn hält wie im vergangenen Jahr im Hauptbahnhof an den Gleisen 1 bis 5 

Busse fahren zu den innerstädtischen S-Bahn-Stationen weiter

• Die S15 verbindet auf direktem Weg Stationen im Norden mit Stuttgart-Vaihingen im Süden

 

                                                 --->     mit UPDATE vom 18. August 2022     <---

 

                                                 --->     mit UPDATE vom 19. August 2022     <---

Die S-Bahn Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld

werden vom 30. Juli bis 11. September 2022 nicht angefahren                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Der digitale Eisenbahnknoten in Stuttgart nimmt Gestalt an. Wenn die Deutsche Bahn (DB) in diesem Sommer die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke fortsetzt, beginnen auch die Arbeiten zur Ausrüstung der Strecke mit dem European Train Control System (ETCS). Dazu verlegt die DB jetzt rund 400 Kilometer neue Kabelleitungen. Das Umstellen von der heute konventionellen Signaltechnik macht allein die Stammstrecke mindestens 20 Prozent leistungsfähiger. Die Fahrgäste profitieren ab Ende 2025 von Angebotsausweitungen bei der S-Bahn. Bis dahin gehen die Arbeiten in den kommenden Jahren weiter.

 

Zum zweiten Mal sperrt die Bahn während der diesjährigen Sommerferien in Baden-Württemberg die Tunnelstrecke zwischen den Stuttgarter S-Bahn-Stationen Hauptbahnhof (tief) und Vaihingen. Von Samstag, 30. Juli 2022, bis zum Betriebsbeginn am Montag, 12. September 2022, gibt es umfangreiche Fahrplanänderungen. Die DB bittet ihre Reisenden, sich vor Fahrtantritt zu informieren. Die Fahrzeiten sind überwiegend länger. Auf vielen Verbindungen wird ein Umsteigen notwendig, nicht aber zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Vaihingen. Hier bietet die S15 tagsüber von Montag bis Freitag auch 2022 wieder direkte Verbindungen.

 

 

S-Bahn-Verkehr

 

Für sechs Wochen fahren die S-Bahnen – wie im vergangenen Jahr – die Stuttgarter Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld nicht an. Die Bahn leitet einen Teil der Züge um. Sie fahren ohne Halt zwischen Hauptbahnhof und Vaihingen. Zentraler Punkt im Liniennetz der S-Bahn ist Stuttgart Hauptbahnhof. Der S-Bahn-Betrieb verkehrt dann wieder von den Gleisen 1 bis 5. Auf allen S-Bahn-Linien fahren die Züge jeweils im Halbstundentakt und weitgehend zu den gewohnten Zeiten. In den Außenbereichen ergänzen die eigens während der Bauarbeiten eingesetzten Linien S12 und S15 die Verkehre auf bestimmten Streckenabschnitten zum gewohnten 15-Minuten-Takt. Mit der Linie S15 zwischen Bietigheim und Herrenberg erhält der Stuttgarter Norden ab Feuerbach auch 2022 eine Direktverbindung nach Vaihingen in den Süden Stuttgarts – mit Umfahrung der Innenstadt.

 

 

Busse fahren die S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke an

 

Während der Bauarbeiten fahren Busse die innerstädtischen S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke an. Die Busse sind als Schienenersatzverkehr (SEV) besonders gekennzeichnet. Die Bahn richtet zwei separate Buslinien ein. Die beiden Busrouten treffen zum Umsteigen an der Haltestelle Universität (Schleife) zusammen. Die Linie SEV1 fährt von Hauptbahnhof/Arnulf-Klett-Platz über Wilhelmsbau (in der entgegengesetzten Richtung: über Haltestelle Büchsenstraße), Feuersee, Schwabstraße, Westbahnhof zur Universität Stuttgart. Ab dort fahren die Busse der Linie SEV2 weiter über Stuttgart-Österfeld nach Stuttgart-Vaihingen. Im Bereich der Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Universität (Schleife) fahren von montags bis freitags die Ersatzbusse im Abstand von fünf Minuten. Die Busse der Linie SEV2 fahren alle 20 Minuten.

 

 

Ausweitung des Angebots bei Stadtbahnen U34 und Expressbussen X60

 

Für die Fahrgäste fahren darüber hinaus mehr Stadtbahnen und Expressbusse. Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) weiten die Verbindungen der Stadtbahn zwischen Vaihingen und Innenstadt aus. Dazu verlängern sie die Linie U34 Vogelsang–Rotebühlplatz–Heslach in der Hauptverkehrszeit bis Vaihingen. Auf der Expressbuslinie X60 Leonberg­–Flughafen/Messe fahren zur Taktverdichtung zusätzliche Busse zwischen den Haltestellen Leonberg Bahnhof und Universität (Schleife). An der Haltestelle Universität (Schleife) besteht Anschluss an die beiden Ersatzbuslinien der S-Bahn. Das ausgeweitete Angebot auf den Linien U34 und X60 finanziert der Verband Region Stuttgart.

 

Im Innenstadtbereich ist für kurze Entfernungen auch das Fahrrad eine Alternative. Hier bieten sich die Leihfahrräder und -pedelcs von RegioRadStuttgart an. Das Bikesharing-System von Landeshauptstadt Stuttgart und Deutscher Bahn hat zahlreiche Verleihstationen in der City. Wer eine VVS-Polygocard besitzt, hat bei jeder Ausleihe eines Fahrrads 30, bei Pedelecs 15 Freiminuten.

 

Webseite: regioradstuttgart.de

 

 

Busse auf Bestellung (On-Demand-Service) als Ergänzung

 

Als Ergänzung zum klassischen SEV bietet die S-Bahn Stuttgart auch in diesem Jahr wieder Busse auf Bestellung (On-Demand-Service) an: Auf Route 1 verbindet der On-Demand-Shuttle Vaihingen mit der Universität. Der Einsatz erfolgt von Montag bis Samstag jeweils zwischen 20 und 24 Uhr sowie am Sonntag von 8 bis 24 Uhr. Auf Route 2 bieten die Shuttles samstags und sonntags von 0 Uhr bis 8 Uhr Fahrgästen die zusätzliche Möglichkeit, nachts und früh morgens komfortabel aus der Innenstadt nach Hause zu kommen: Direkt und möglichst nah an das Ziel. Dazu halten die On-Demand-Busse nicht nur an den üblichen S-Bahn-Stationen, sondern bedienen darüber hinaus auf den Routen auch eine Vielzahl virtueller Haltestellen.

 

Fahrgäste bestellen den Service über die App Mobility Stuttgart der S-Bahn oder per Anruf bei der Telefonnummer 0711 93383798 zum Festnetz Ortstarif. Für die Mitfahrt im On-Demand-Service benötigen die Fahrgäste lediglich gültige DB-Fahrscheine oder VVS-Verbundfahrscheine oder ein 9-Euro-Ticket.

 

Mehr Information zum On-Demand-Service während der Stammstreckensperrung 2022 gibt es hier: s-bahn-stuttgart.de/on-demand-service

Für ein optimales Angebot während der Modernisierung der Stammstrecke arbeitet die S-Bahn Stuttgart mit der DB-Tochter ioki zusammen. Mit Hilfe der intelligenten Plattform ermöglicht ioki als Technologiepartner eine flexible und in den öffentlichen Nahverkehr integrierte On-Demand-Mobilität und stärkt so nachhaltig den ÖPNV in Stuttgart.

 

 

Fahrgäste können VVS-Angebote mit Zeitbeschränkungen flexibler nutzen

 

Abonnent:innen, die ein Ticket des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) mit einer Zeitbeschränkung haben, erhalten mehr Flexibilität. Während des Aktionszeitraums des 9-Euro-Tickets bis zum 31. August 2022 gelten für diese Angebote selbstverständlich wie bisher keine zeitliche Begrenzung. Im Zeitraum der Sperrung der Stammstrecke vom 1. bis 11. September 2022 können die Abonnent:innen die VVS-Tickets überwiegend eine halbe Stunde früher nutzen.

 

1. bis 11. September 2022 – Zeitregelungen für VVS-Angebote mit Zeitbeschränkungen:

  • Das 9-Uhr-Ticket und das 14-Uhr-juniorTicket gelten von Montag bis Freitag bereits ab 8.30 Uhr.
  • Die Ausweise der Studierenden gelten montags bis freitags bereits ab 17.30 Uhr als VVS-Ticket.
  • Die unentgeltliche Mitnahmeregelung (einer erwachsenen Person und aller eigenen Kinder oder bis zu 3 Kinder – jeweils 6 bis 17 Jahre) beim TicketPlus beginnt montags bis freitags schon um 18.30 Uhr. Ab 18.30 Uhr am Freitag wird beim TicketPlus die netzweite Gültigkeit vorgezogen.
  • Für die Mitnahme von Fahrrädern in S-Bahnen ist von montags bis freitags ein Kinderticket nur noch im Zeitraum 6 bis 8.30 Uhr notwendig.

 

Bahn kennzeichnet Wege zu Bushaltestellen in grüner Farbe

 

Die Wege zu den Haltestellen, an denen die als Ersatzverkehr gekennzeichneten Busse abfahren, markiert die Bahn mit einer grünen Bodenlinie. Die Wegeleitung bietet allen Bahnreisenden beim Umsteigen eine gute Orientierung. Damit das Umsteigen zwischen S-Bahnen und Bussen möglichst problemlos abläuft, setzt die DB zudem rund 60 Baustellen-Buddys zusätzlich für Service und Informationen ein. Diese sind in einem auffälligen rot gekleidet und leicht als Hilfe zu erkennen. Hilfe bieten an den größeren S-Bahn-Stationen auch die digitalen Vitrinen, in denen die Bahn ihre Fahrgäste über die Änderungen im S-Bahn-Verkehr informiert.

 

 

Aufenthalt in den Stationen wird für die Fahrgäste komfortabler

 

Parallel zum Start der digitalen Ausrüstung der Strecke setzt die Deutsche Bahn in diesem Jahr die Modernisierung der S-Bahn-Stationen fort. Nach der Station Stuttgart Hauptbahnhof (tief) im Vorjahr erhalten nun Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße und Universität ein helles und modernes Erscheinungsbild. Die Fahrgäste profitieren bereits nach den Sommerferien von mehr Komfort durch frische Wandpaneele und moderne Stützen mit Effektbeleuchtung. Neue Bahnsteigbeläge hat die Bahn bereits im vergangenen Jahr in den Stationen Stadtmitte und Schwabstraße verlegt. Einen neuen und modernen Bahnsteigbelag erhält während dieses Sommers auch die Station in Österfeld. Die DB investiert für die moderne Gestaltung der Stationen rund 40 Millionen Euro. Darin einbezogen sind unter anderem auch die Verbesserungen der Barrierefreiheit durch neue Aufzugs- und Fahrtreppenanlagen in den Stationen Stadtmitte und Feuersee. Den neuen Aufzug in der Station Stadtmitte können Fahrgäste nach den Sommerferien nutzen.

 

 

Zuverlässiger Einsatz der S-Bahnen auf Panoramabahn durch Schmieren

 

Einem zuverlässigen Einsatz der Stuttgarter S-Bahn-Fahrzeuge auf der Panoramabahn steht nichts mehr im Weg. Die DB Systemtechnik hat das komplexe Zusammenspiel von Rad und Schiene im Zusammenhang mit der erhöhten Radabnutzung durch das Befahren der innerstädtischen Gäubahnstrecke im vergangenen Jahr untersucht. Durch ein Schmieren der Schienen kann der Abrieb an Rädern und Schienen auf normalem Niveau gehalten werden. Eine Art Blaupause dafür ist die S-Bahn-Wendeschleife an der Schwabstraße, die vergleichbare Kurvenverhältnisse wie die Panoramabahn aufweist. Für das Schmieren der Schienen setzt die Bahn unter anderem drei stationäre Technikanlagen vor besonders engen Streckenbögen ein. In dem Betriebskonzept während der Stammstreckensperrung leitet die Bahn planmäßig die Linien S1, S15 und S23 zwischen Hauptbahnhof/Feuerbach und Vaihingen über die Panoramabahn um.

 

 

 


                                                                    Grafik:  VSS  Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart


Die Linienübersicht im Einzelnen:

 

  • S1 Kirchheim (Teck)–Herrenberg

Die S-Bahnen der Linie S1 halten oben in Stuttgart Hauptbahnhof. Die Bahn leitet die Züge ohne Halt zwischen Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen um.

  • S12 Esslingen (Neckar)–Schorndorf

Die S-Bahnen der Linie S12 fahren von Montag bis Freitag. Zwischen Esslingen (Neckar) und Stuttgart-Bad Cannstatt verkehren zusammen mit der S1 somit wie üblich vier Züge pro Stunde und je Richtung. Auf dem Linienabschnitt Bad Cannstatt–Schorndorf ergibt sich gemeinsam mit der S2 der gewohnte 15-Minuten-Takt.

  • S15 Bietigheim–Herrenberg

Die S-Bahnen der Linie S15 fahren tagsüber von Montag bis Freitag. Mit dem Umfahren der Innenstadt bietet sie für den Norden des S-Bahn-Netzes eine Direktverbindung von und nach Stuttgart-Vaihingen im Süden.

  • S2 Schorndorf–Stuttgart Hauptbahnhof

Die S-Bahnen der Linie S2 fahren zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof oben.

  • S23 Backnang–Filderstadt

Von Backnang fahren die S-Bahnen über Flughafen/Messe hinaus bis Filderstadt. Die S-Bahnen der Linie S23 halten oben in Stuttgart Hauptbahnhof. Die Bahn leitet die Züge ohne Halt zwischen Hauptbahnhof und Vaihingen um.

  • S30 Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt

Das Zugpendel der S30 stellt von Montag bis Freitag das gewohnte Zugangebot zwischen Vaihingen und Filderstadt sicher – samstags und sonntags zwischen Vaihingen und Flughafen/Messe.

  • S4 Backnang/Marbach (Neckar)–Stuttgart Hauptbahnhof

Die S-Bahnen der Linie S4 beginnen und enden oben in Stuttgart Hauptbahnhof.

  • S5 Bietigheim-Bissingen–Stuttgart Hauptbahnhof

Die S-Bahnen der Linie S5 beginnen und enden oben in Stuttgart Hauptbahnhof.

  • S6 Weil der Stadt–Stuttgart Hauptbahnhof

Die S-Bahnen der Linie S6 beginnen und enden oben in Stuttgart Hauptbahnhof. Zusammen mit der S60 ergibt sich von Montag bis Samstag im Linienabschnitt zwischen Renningen und Stuttgart-Zuffenhausen der gewohnte tagsüber durchgängige 15-Minuten-Takt.

  • S60 Böblingen–Renningen/Stuttgart-Zuffenhausen

Die S-Bahnen der Linie S60 fahren von Montag bis Samstag zwischen Böblingen und Stuttgart-Zuffenhausen. Sonntags pendelt die S60 zwischen Böblingen und Renningen.

  • Zugangebot zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof auch mit Regionalverkehr

Einzelne Regionalexpress-Züge (RE) der Linien RE 14a und RE 14b ergänzen in diesem Jahr das Zugangebot auf der Panoramabahn zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof.

 

 


--->    wichtiges UPDATE vom 18. August 2022   <---

 

 

Die S-Bahn Stuttgart stellt ab Donnerstag, 18. August 2022 bis auf Weiteres das Linienkonzept während der Sperrung der Stammstrecke um. Wegen der eingeschränkten Anzahl an verfügbaren S-Bahn-Fahrzeugen fahren die Züge der Linien S1 und S23 nicht mehr zwischen Stuttgart Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof. Die Züge der Linie S1 fahren jeweils halbstündlich in den zwei Abschnitten Herrenberg–Stuttgart Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof (Gleise 1-5)–Kirchheim (Teck). Die Züge der Linie S23 fahren im 30-Minuten-Takt zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Gleise 1-5) und Waiblingen/Backnang. Zwischen Filderstadt und Stuttgart-Vaihingen fährt die S-Bahn einen Pendelverkehr. Auf den gesonderten Linien S12 und S15, mit denen Linienabschnitte der S1, S2 und S5 montags bis freitags zum üblichen 15-Minuten-Takt verdichtet wurden, fallen die Züge aus.

 

Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof fahren die Buslinien SEV1 und SEV2. Statt des bisherigen On-Demand-Services ab 20 Uhr setzt die S-Bahn Linienbusse ein. Die Bahn arbeitet so schnell wie möglich sowohl an Direktbussen als auch an einem Zugpendel. Für das Erreichen der frühen Flüge ab Stuttgart Flughafen fährt ab Freitag, 19. August, um 4.50 Uhr ein Reisebus ab Hauptbahnhof. Der Bus erreicht den Flughafen – ohne Zwischenhalt – um 5.18 Uhr.

 

Die Züge der Linien S4, S5, S6/S60 fahren planmäßig weiter.

 

 

Engmaschige Untersuchungen an Fahrzeugen und Strecke

 

Nach der Sperrung der Stammstrecke im vergangenen Jahr hat ein Expertenteam der DB den Einsatz der S-Bahn-Fahrzeuge auf der Umleitungsstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof umfassend untersucht. Ein Schmieren der Schienen und Räder wie auf der S-Bahn-Wendeschleife an der Schwabstraße vermindert die Reibung in den engen Bögen. Dazu hat die Bahn dieses Jahr drei stationäre Schmieranlagen auf der Panoramabahn in Betrieb genommen. Durchgeführte Testfahrten und Messungen sind positiv verlaufen. Parallel hat die Bahn engmaschige Kontrollen an Fahrzeugen und Strecken installiert. Dabei wurde aktuell wieder eine erhöhte Abnutzung an den Rädern der Baureihe 430 festgestellt. Alle Fahrzeuge des Typs werden aktuell zur Sicherheit vorsorglich in der S-Bahn-Werkstatt in Plochingen geprüft und falls erforderlich instandgesetzt. Das Expertenteam der DB hat die Untersuchungen zum komplexen Zusammenspiel von Rad und Schiene umgehend wieder aufgenommen.

 

 

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

 

Die Deutsche Bahn empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft. Informationen gibt es auch beim Kundendialog DB Regio Baden-Württemberg unter der Rufnummer 0711 2092-7087 (montags bis freitags, von 7 bis 20 Uhr).

 

 


--->    wichtiges UPDATE vom 19. August 2022   <---

 

Die S-Bahn Stuttgart stellt bis auf Weiteres das Linienkonzept während der Sperrung der Stammstrecke um. Wegen der eingeschränkten Anzahl an verfügbaren S-Bahn-Fahrzeugen fahren die Züge der Linien S1 und S23 nicht mehr zwischen Stuttgart Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof. Die Züge der Linie S1 fahren jeweils halbstündlich in den zwei Abschnitten Herrenberg–Stuttgart Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof (Gleise 1-5)–Kirchheim (Teck). Die Züge der Linie S23 fahren im Stundentakt zwischen Waiblingen und Backnang und werden mit Bussen ergänzt. Zwischen Filderstadt und Stuttgart-Vaihingen fährt die S-Bahn einen Pendelverkehr. Auf den gesonderten Linien S12 und S15, mit denen Linienabschnitte der S1, S2 und S5 montags bis freitags zum üblichen 15-Minuten-Takt verdichtet wurden, fallen die Züge aus.

 

Die Züge der Linien S2, S4, S5, S6/S60 fahren planmäßig weiter.

 

Für das Erreichen der frühen Flüge ab Stuttgart Flughafen fährt von Montag bis Freitag um 4.50 Uhr ein Reisebus ab Hauptbahnhof. Der Bus erreicht den Flughafen – ohne Zwischenhalt – um 5.18 Uhr. Die Stadtbahnen der Linie U6 der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) bieten zudem eine Direktverbindung zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Flughafen.

 

 

Direktbusse zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof

 

Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof setzt die DB am Wochenende zwischen 9 und 19 Uhr halbstündlich Direktbusse ein. Auch in der kommenden Woche sind Direktbusse geplant. Voraussichtlich ab Mitte nächster Woche ist zudem ein Zugpendel im Einsatz. Zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof fahren auch die Buslinien SEV1 und SEV2. Statt des bisherigen On-Demand-Services ab 20 Uhr setzt die S-Bahn von Montag bis Samstag (20-24 Uhr) und Sonntag (8-24 Uhr) Linienbusse ein. Die S-Bahn bietet den On-Demand-Service damit nur noch Samstag und Sonntag jeweils zwischen 0 und 8 Uhr an.

 

 

Mehr Zeit für An- und Abreise beim Spiel VfB gegen Freiburg einplanen

 

Die DB bittet die Besucherinnen und Besucher, die die S-Bahn nutzen wollen, sowohl bei der An- als auch bei der Abreise zum Stadion mehr Zeit einzuplanen. Die Bahn empfiehlt den Fahrgästen wegen des erwarteten hohen Fahrgastaufkommens ergänzend, bei An- und Abreise überall wo möglich auch auf den Regionalverkehr über Stuttgart-Bad Cannstatt auszuweichen. Für mehr Platzkapazitäten setzt die S-Bahn für die Fans zusätzliche Sonderfahrten zwischen Hauptbahnhof und Neckarpark sowie zwischen Plochingen und Neckarpark ein. Zwischen Hauptbahnhof, Stadtmitte und Stadion fahren zudem die Stadtbahnen der Linie U11 der SSB.

 

 

Engmaschige Untersuchungen an Fahrzeugen und Strecke

 

Nach der Sperrung der Stammstrecke im vergangenen Jahr hat ein Expertenteam der DB den Einsatz der S-Bahn-Fahrzeuge auf der Umleitungsstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart Hauptbahnhof umfassend untersucht. Ein Schmieren der Schienen und Räder wie auf der S-Bahn-Wendeschleife an der Schwabstraße vermindert die Reibung in den engen Bögen. Dazu hat die Bahn dieses Jahr drei stationäre Schmieranlagen auf der Panoramabahn in Betrieb genommen. Durchgeführte Testfahrten und Messungen sind positiv verlaufen. Parallel hat die Bahn engmaschige Kontrollen an Fahrzeugen und Strecken installiert. Dabei wurde aktuell wieder eine erhöhte Abnutzung an den Rädern der Baureihe 430 festgestellt. Alle Fahrzeuge des Typs werden aktuell zur Sicherheit vorsorglich in der S-Bahn-Werkstatt in Plochingen geprüft und falls erforderlich instandgesetzt. Das Expertenteam der DB hat die Untersuchungen zum komplexen Zusammenspiel von Rad und Schiene umgehend wieder aufgenommen. Aktuell führt die S-Bahn Stuttgart Messfahrten mit fabrikneuen Fahrzeugen auf dem während der Sperrung der Stammstrecke genutzten Abschnitt der Panoramabahn durch. Sie sollen weitere Erkenntnisse über den Einsatz von S-Bahn-Fahrzeugen auf dieser Strecke liefern.

 

 



Einschränkungen im Fahrplan auch beim Fern- und Regionalverkehr

 

Der S-Bahn-Betrieb über die fünf Gleise im Hauptbahnhof in Stuttgart

führt auch zu Anpassungen in den Fahrplänen von Fern- und Regionalverkehr

 

 

DB Fernverkehr

 

Die Züge der zweistündlichen Intercity-Linie (IC) 30 Hamburg–Koblenz–Stuttgart und der Intercity-Express-Linie (ICE) 47 Dortmund/Düsseldorf–Köln–Stuttgart fahren größtenteils von und nach Karlsruhe. Die Halte in Vaihingen (Enz) und Stuttgart Hauptbahnhof entfallen dabei. Mit den ICE Dortmund–Düsseldorf–Köln–Stuttgart–München haben Fahrgäste alle zwei Stunden eine direkte Verbindung zwischen Düsseldorf/Köln und Stuttgart.

 

Die Züge der stündlichen IC-Linie 87 Stuttgart–Horb–Singen–Zürich fahren wegen einer Streckensperrung zum zweigleisigen Ausbau der Gäubahn im Abschnitt Horb–Neckarhausen nur zwischen Rottweil und Singen/Zürich. Von und nach Zürich steigen die Fahrgäste teilweise in Singen (Hohentwiel) um. Zwischen Stuttgart und Rottweil bestehen Verbindungen mit S-Bahn und/oder Regionalverkehr sowie zusätzlich einem Ersatzverkehr mit Bussen.

 

Bis zum 19. August 2022 bestehen auf dem Abschnitt Stuttgart-Vaihingen – Eutingen nur Nahverkehrsverbindungen. Auf dem Abschnitt Eutingen – Rottweil verkehrt ein SEV mit Halt in Eutingen, Horb, Sulz, Oberndorf und Rottweil. Auf dem Abschnitt Rottweil – Singen verkehrt stündlich ein IC.

 

Ab dem 20. August 2022 bestehen auf dem Abschnitt Stuttgart-Vaihingen – Horb nur Nahverkehrsverbindungen. Auf dem Abschnitt Horb – Rottweil fährt ein SEV mit Halt in Horb, Sulz, Oberndorf und Rottweil. Auf dem Abschnitt Rottweil - Singen verkehrt stündlich ein IC.

 

Vom 30. Juli bis 11. September 2022 fährt ausserdem ein stündlicher SEV auf dem Abschnitt Herrenberg – Rottweil ohne Zwischenhalte. Dieser hat in Herrenberg Anschluss an die S1 von/nach Stuttgart Hbf und in Rottweil Anschluss an die IC-Züge von/nach Singen. Zwischen Rottweil und Singen bzw. Singen und Zürich fahren die IC-Züge stündlich, wobei allerdings jeweils in Singen ein Umstieg notwendig ist.

 

 

Regionalverkehr

  • IRE 4A/RE 4 Stuttgart–Horb–Rottweil–Tuttlingen–Singen–Konstanz
  • RE 14a/RB 14a Stuttgart–Eutingen im Gäu–Horb–Rottweil
  • RE 14b/RB 14b Stuttgart–Herrenberg–Eutingen im Gäu–Freudenstadt

(jeweils DB Regio Baden-Württemberg)

 

Die Regional-Express- (RE) und Regionalbahn-Züge (RB) der Linie 14 beginnen und enden in Böblingen statt in Stuttgart Hauptbahnhof. Auf der Strecke zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen fahren abweichend die S-Bahn-Linien S1, S15 und S23. Nur einzelne RE/RB-Züge der Linie 14 fahren zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen. Wegen der Arbeiten zum zweigleisigen Ausbau sowie zum Bau eines Elektronischen Stellwerks in Horb ist die Gäubahn im Abschnitt Rottweil–Horb und zum Teil bis Eutingen im Gäu für den Zugverkehr gesperrt. Das führt zu umfangreichen Fahrplanänderungen und einem Ersatzverkehr mit Bussen bei den Zügen von und nach Rottweil/Singen/Konstanz. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg/Eutingen im Gäu ersetzt DB Regio die ausfallenden IC-Züge.

 

  • IRE 6 Stuttgart–Reutlingen–Tübingen

(SWEG Bahn Stuttgart)

 

Die Interregio-Express-Züge (IRE) Stuttgart–Tübingen fahren nicht ab/bis Stuttgart Hauptbahnhof. Die Deutsche Bahn leitet die Züge nach Kornwestheim um. Die IRE-Züge halten dafür zusätzlich in Stuttgart-Untertürkheim. Zwischen Untertürkheim und Hauptbahnhof fahren die S-Bahnen der Linie S1, von und nach Bad Cannstatt zusätzlich S-Bahnen der Linie S12. Am Bahnhof Untertürkheim halten auch Stadtbahnen der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), die in Richtung Innenstadt (U4) und Bad Cannstatt Wilhelmsplatz (U13) fahren. Zwischen Kornwestheim und Stuttgart fahren die S-Bahnen der Linien S4, S5 und S15.

 

  • IRE 6a Stuttgart–Reutlingen–Tübingen–Aulendorf(–Ulm)
  • IRE 6b/RB 6b Stuttgart–Reutlingen–Tübingen–Rottenburg–Horb

(jeweils DB Regio Baden-Württemberg)

 

Sowohl die IRE-Züge Stuttgart–Aulendorf(–Ulm) als auch die IRE- und RB-Züge Stuttgart–Rottenburg–Horb beginnen und enden in Plochingen statt in Stuttgart Hauptbahnhof. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Plochingen weichen die Fahrgäste auf die Züge der Linien S1 Herrenberg–Kirchheim/Teck, RE 5 Stuttgart–Lindau-Reutin, RE 12 Heilbronn–Tübingen oder RB 18 Osterburken–Tübingen aus.

 

  • RE 8 Stuttgart–Heilbronn–Würzburg

(Go-Ahead Baden-Württemberg)

Die Züge der Linie RE 8 sind in der Regel nur zwischen Würzburg Hbf und Bietigheim-Bissingen im Einsatz. Sechs Zugverbindungen pro Tag (morgendliche Pendlerzüge sowie die letzte Tagesverbindung von Würzburg nach Stuttgart Hbf) enden bzw. starten weiterhin in Stuttgart Hbf. Zwischen Stuttgart und Bietigheim-Bissingen können Fahrgäste die S-Bahnen der Linie S5 oder die Züge der Linien RE 12 Tübingen–Stuttgart–Heilbronn sowie RB 18 Tübingen–Stuttgart–Heilbronn–Osterburken nutzen.

 

  • RE 12 Tübingen–Stuttgart–Heilbronn
  • RB 18 Tübingen–Stuttgart–Heilbronn–Osterburken

(SWEG Bahn Stuttgart)

Die Ankunfts- und Abfahrzeiten der Züge der Linien RE 12 und RB 18 sind leicht verändert und verschieben sich im Minutenbereich.

 

 

  • RB 17 Stuttgart–Pforzheim

(SWEG Bahn Stuttgart)

 

Die Züge der Linie RB 17 fahren überwiegend zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen. Die Halte in Ludwigsburg und Stuttgart Hauptbahnhof entfallen. Davon ausgenommen sind einzelne Zugfahrten in der Hauptverkehrszeit und spät abends. Zwischen Bietigheim-Bissingen und Stuttgart Hauptbahnhof fahren die S-Bahnen der Linie S5 sowie die Züge der Linien RE 12 Heilbronn–Stuttgart–Tübingen und RB 18 Osterburken–Heilbronn–Stuttgart–Tübingen. Fahrgäste weichen auf diese Linien aus.

 

 

  • MEX19/MEX 90 Stuttgart–Backnang–Schwäbisch Hall-Hessental(–Crailsheim)

(DB Regio Baden-Württemberg)

 

Die Linien der Metropolexpress-Züge (MEX) 19 und 90 werden im Fahrplan getauscht. Die Züge der Linie MEX 19 Gaildorf West–Stuttgart Hauptbahnhof fahren nur im Abschnitt zwischen Gaildorf West und Backnang. Die Züge der Linie MEX 90 fahren überwiegend zwischen Schwäbisch Hall-Hessental und Backnang. Die meisten Züge dieser Linie entfallen von 9 bis 18 Uhr zwischen Backnang und Stuttgart Hauptbahnhof. Morgens und abends fahren mehrere Züge zwischen Backnang und Stuttgart Hauptbahnhof mit späteren Ankunfts- und Abfahrzeiten. Auch am Morgen und am Abend fallen noch einzelne Zugfahrten zwischen Winnenden und Stuttgart Hauptbahnhof aus. Zwischen Backnang, Winnenden und Stuttgart Hauptbahnhof nutzen die Fahrgäste als Ersatz die S-Bahnen der Linie 23 Backnang–Filderstadt.

 

 

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

 

Die Deutsche Bahn empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft. Informationen gibt es auch beim Kundendialog DB Regio Baden-Württemberg unter der Rufnummer 0711 2092-7087 (montags bis freitags, von 7 bis 20 Uhr). Für Nutzer:innen des ÖPNV in der Region hat die S-Bahn die App Mobility Stuttgart. Sie bietet zusätzlich die Vernetzung zum umweltfreundlichen Bikesharing von RegioRadStuttgart sowie zu den E-Scootern von Voi.

 

Go-Ahead Baden-Württemberg informiert die Fahrgäste zu den Änderungen im Fahrplan auf der Webseite go-ahead-bw.de/fahrplanabweichungen. Die Änderungen bei den Linien der SWEG Bahn Stuttgart finden Fahrgäste auf der Webseite sweg.de/verkehrsmeldungen.

 

 

 



Nach den Sommerferien weitet die S-Bahn das Angebot aus

 

Ab Montag, 12. September 2022, gibt es für die Fahrgäste der S-Bahn Stuttgart noch mehr tägliche Zugfahrten

und noch mehr Platz in den Zügen:

 

Neue S62 Weil der Stadt–Stuttgart-Zuffenhausen

 

Unmittelbar nach der Stammstreckensperrung startet zwischen Weil der Stadt und Stuttgart-Zuffenhausen die neue Linie S62. Der Verband Region Stuttgart und die S-Bahn reagieren damit auf die starke Nachfrage auf der S6 in der Zeit vor Corona. Die neue S62 ergänzt das Angebot auf der S6. In den Hauptverkehrszeiten – Montag bis Freitag zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 15.30 und 19 Uhr – fährt die S62 vorerst zwischen Weil der Stadt und Stuttgart-Zuffenhausen. Damit erhöht sich das Zugangebot zwischen Weil der Stadt und Stuttgart-Zuffenhausen am Tag um 13 Züge je Richtung.

 

Unter Berücksichtigung der infrastrukturellen Möglichkeiten im gesamten Streckenbereich hält die S62 zwischen Weil der Stadt und Stuttgart-Zuffenhausen zunächst an den S-Bahn-Stationen Leonberg, Ditzingen, Weilimdorf und Korntal. Die Fahrgäste profitieren neben dem dichteren Taktangebot zusätzlich auch von kürzeren Fahrzeiten. Von Weil der Stadt nach Ditzingen benötigt die S62 nur 16 Minuten anstatt 21 Minuten mit der S6. Mit den reduzierten Halten fungiert die S62 auf der Strecke als eine Art „Express-S-Bahn“. Sobald im Bahnhof Stuttgart-Feuerbach das Bahnsteiggleis 130 fertiggestellt ist, soll in einen nächsten Schritt die Linie bis dorthin verlängert werden.

 

 

S-Bahnen fahren in Rushhour überwiegend mit maximal möglicher Zuglänge

 

Für die mit Stuttgart 21 möglichen Angebotsausweitungen wächst die Fahrzeugflotte der S-Bahn Stuttgart von 157 auf 215 Fahrzeuge. Die bei Alstom bestellten 58 neuen Fahrzeuge des Typs 430 treffen im zweiten Halbjahr 2022 nach und nach ein. Die S-Bahn nutzt die einsatzbereiten Neufahrzeuge, um in der Hauptverkehrszeit mehr Züge mit drei zusammenhängenden S-Bahn-Fahrzeugen zu fahren. Die als „Langzüge“ bezeichneten Züge sind bei der S-Bahn in Stuttgart die maximal mögliche Zuglänge. Die Züge der S-Bahn-Linien S1 bis S3 fahren während der Hauptverkehrszeit in vollemUmfang als Langzüge. Die Züge der Linien S4 bis S6 stellt die S-Bahn überwiegend auf Langzüge um. Die komplette Umstellung erfolgt hier zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022.

 

 

Ohne Halte: Mehr S1-Züge zwischen Böblingen und Herrenberg

 

Auf der S1 fahren ab 12. September in der Hauptverkehrszeit mehr S-Bahnen zwischen Böblingen und Herrenberg. Die insgesamt acht neuen Zugfahrten sind ohne Halt zwischen beiden Städten. Hintergrund ist, dass die S-Bahnen während der Rushhour jetzt mit maximal möglicher Zuglänge fahren. Ein sogenannter „Langzug“, bestehend aus drei Triebfahrzeugen, kann in Böblingen aber nicht wenden, da das dafür vorgesehene Gleis zu kurz ist. Deshalb verlängert die S-Bahn Stuttgart die betreffenden Zugfahrten um den Abschnitt Böblingen–Herrenberg sowie auf der Rückfahrt um den Abschnitt Herrenberg–Böblingen. Da zu diesen Zeiten die schnellen Intercity-Züge Stuttgart–Zürich alle zwei Stunden fahren, gibt es keine Fahrplanreserven, um in Hulb, Ehningen, Gärtringen und Nufringen zu halten.

 

S1 ohne Halt zwischen Böblingen und Herrenberg:

 

Böblingen ab 8.44 Uhr, 14.44 Uhr, 16.44 Uhr und 18.44 Uhr

 

S1 ohne Halt zwischen Herrenberg und Böblingen:

 

Herrenberg ab 9.04 Uhr, 15.04 Uhr, 17.04 Uhr und 19.04 Uhr

 

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Nach Notvergabe: DB Regio NRW übernimmt ab 1. Februar 2022 S-Bahn Rhein-Ruhr und Ruhr-Sieg-Netz

Nach dem Aus von Abellio übernimmt DB Regio NRW ab dem 1. Februar 2022 die S-Bahn Rhein-Ruhr und das Ruhr-Sieg-Netz. Über die Notvergabe haben die Aufgabenträger für den Nahverkehr in NRW heute entschieden. DB Regio NRW fährt künftig die S-Bahn-Rhein-Ruhr mit den Linien S2, S3, S9, RB 32, RB 40 und RE 49. Erst 2019 hatte DB Regio NRW das wichtige S-Bahn-Netz im Herzen NRW's an Abellio übergeben. Auch für die Ruhr-Sieg-Strecken mit den Linien RE 16 und RB 46 und RB 91 übernimmt DB Regio NRW ab 1. Februar 2022 den Betrieb. Bereits 2019 war DB Regio NRW bei der Notvergabe für Keolis/Eurobahn eingesprungen und fährt seitdem auch die Linien S1 und S4.

Stadler Flirt3 XL von Abellio Rail NRW in Velbert-Langenberg auf der S9 Wuppertal Hbf - Essen Hbf - Haltern am See

                                                                                                                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

"Wir stehen ganz klar zu unserer Verantwortung als Anker und Stabilisator des Regionalverkehrs in NRW“, so DB-Regio NRW-Chef Frederik Ley. "Wir setzen jetzt alle Hebel in Bewegung, um Mitarbeitenden von Abellio möglichst schnell mit einem guten Angebot Sicherheit zu geben und den Verkehr ab 1. Februar 2022 bestmöglich auf die Schiene zu bringen. Dafür brauchen wir aber die 100prozentige Kooperation der Abellio-Führung. Jeder Tag zählt!“  

 

Noch vor Weihnachten will DB Regio NRW erste Arbeitsverträge abschließen und Regelungen zum Übergang für die Beschäftigten treffen. Dabei setzt die DB auf reges Interesse der Abellio-Mitarbeitenden. DB Regio NRW wird insgesamt rund 500 neue Kolleg:innen einstellen und schulen. Der gesamte Einstellungsprozess wird sich über die Weihnachtstage und das neue Jahr erstrecken.  

 

Auch die technischen Voraussetzungen muss DB Regio NRW jetzt auf den Weg bringen. Beispielsweise muss sie die Fahrzeuge für das Ruhr-Sieg-Netz auf Herz und Nieren überprüfen und übernehmen, Fahrplantrassen ummelden und Einsatzpläne für Kolleg:innen schreiben. „Ich bin meinem Team sehr dankbar, mit welchem Engagement sie sich dafür einsetzen, den Betriebsübergang in so kurzer Zeit zu stemmen. Viele Kolleginnen und Kollegen verschieben oder kürzen jetzt dafür ihren Weihnachtsurlaub“, so Ley. „Ich bin sehr stolz auf den Schulterschluss der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner – keiner will die Fahrgäste am Bahnsteig stehen lassen.“ Insgesamt muss das Team von DB Regio NRW in nur sechs Wochen den Verkehr für acht Linien mit über 10 Millionen Zugkilometer neu planen und organisieren. In normalen Ausschreibungsprozessen sind dafür zwei Jahre Zeit vorgesehen.



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Connecting Europe Express: Sonderzug zum «Jahr der Schiene» im Zeichen der klimafreundlichen Mobilität

Im europäischen Jahr der Schiene verkehrt der «Connecting Europe Express». Der Sonderzug symbolisiert den Beitrag der Bahn für den Klimaschutz. Am 27. und 28. September 2021 macht er Halt in der Schweiz. Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB-CEO Vincent Ducrot sind in Zürich zugestiegen und mit Vertretern von Verkehrsverbänden nach Bern gereist. Sie bekräftigten den Willen der Schweiz, die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter zu stärken, um sie für die Passagiere und die Wirtschaft noch attraktiver zu machen – und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Herald Ruijters, Vertreter der Europäischen Kommission in Zürich HB

                                                                                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Bundesrätin Simonetta Sommaruga: «Wir wollen die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter stärken – und wir stärken damit auch den Klimaschutz.»

 

Heute hat der «Connecting Europe Express» erstmals Halt in der Schweiz gemacht. Nach einer Begrüssung durch Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB CEO Vincent Ducrot im Zürcher Hauptbahnhof fuhr der Zug anschliessend mit geladenen Gästen weiter nach Bern. Dort wurden die Gäste von Marieke Kruit, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, und dem Exekutivdirektor der Gemeinschaft europäischer Eisenbahnen und Infrastrukturbetreiber (CER), Alberto Mazzola, empfangen.

 

2021 feiert Europa das Jahr der Schiene. Zu diesem Anlass ist der «Connecting Europe Express» unterwegs. Während fünf Wochen durchquert der europäische Sonderzug auf 20'000 Schienenkilometern 26 Länder und hält in über 100 Städten. Anlässlich des festlichen Empfangs heute in Zürich betonte Vincent Ducrot, CEO der SBB: «Die Eisenbahn hat eine lange Tradition in Europa, sie verbindet Länder, Menschen, Unternehmen. In Zeiten des Klimawandels hat sie aber auch eine wichtige zukunftsweisende Rolle.»

 

 

Bahn ist Teil der Lösung

 

Die Schweiz soll gemäss der Klimastrategie des Bundesrats per 2050 unter dem Strich keine Treibhausgase mehr ausstossen. Die klimafreundliche und ressourcenschonende und im Vergleich zu Flug, Bus und E-Auto unschlagbare Bahn ist hier Teil der Lösung: Jährlich vermeidet die Schweiz dank des Schienenanteils am Verkehr den Ausstoss von 5 Mio. Tonnen CO2, was 10 Prozent ihrer Gesamtemissionen entspricht.

 

Mit dem Ziel, den Zug für Reisende und Wirtschaft noch attraktiver zu machen und damit den Anteil der Bahn am Gesamtverkehr zu stärken, verbessert die SBB gemeinsam mit ihren Partnern die grenzüberschreitenden Verbindungen. Bereits vollbracht ist die Flachbahn durch die Alpen, die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT). Dank des Jahrhundertwerks verfügen der europäische Personen- und Güterverkehr über mehr Kapazitäten und schnellere, klimafreundliche Verbindungen durch die Schweiz. Dies trägt zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene bei.

 

Aufgrund der steigenden Beliebtheit weitet die SBB das Nachtzugangebot aus. Ab dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2021 fährt ein täglicher Nachtzug nach Amsterdam, später erfolgt ein Angebotsausbau nach Berlin und Hamburg und es kommt neu eine direkte Verbindung nach Leipzig und Dresden dazu.

 

Mit dem Fahrplan 2022 profitieren Bahnreisende zudem schrittweise von schnelleren Tagesverbindungen zwischen Zürich und München (neue Fahrzeit von 3 Stunden und 30 Minuten). Mit Genua und Bologna nimmt die SBB zwei attraktive Destinationen in Italien neu ins Angebot.

 

In ihrer Ansprache begrüsste Bundesrätin Simonetta Sommaruga das Engagement der SBB: «Wir wollen die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter stärken – und wir stärken damit auch den Klimaschutz». Es lohne sich, dazu europaweit eng zusammenzuarbeiten. Das zeige etwa der Fahrzeitgewinn für Reisen von Zürich nach München. «Und das zeigen die direkteren Verbindungen der SBB in verschiedene italienische Städte sowie die neuen Nachtzüge.»

 

 

Erste Fahrt in der Schweiz

 

Am 27. September 2021 erreichte der CEE aus München via Ulm - Stuttgart kommend den Grenzbahnhof in Schaffhausen.

Ab hier wurde der Zug mit der SBB Re 460 087-0 via Zürich nach Bern geführt.

 

 

Die Wagen des CEE

 

WLABmz       61 80 7290 017-7 ÖBB               Österreichische Bundesbahnen (der Nighjet Wagen ist ex DB)  
Apm(Pano)   61 85 1990 109-3 SBB-P            Schweizerische Bundesbahnen

WR               61 83 8890 110-9 TI                    Trenitalia, Italien
A Corail        61 87 1092 011-6 SNCF              Société Nationale des Chemins de fer Français, Frankreich
Bpmmbdz     61 80 8491 102-2 DB                   Deutsche Bahn AG
Ddmee         51 55 9491 102-3 MAV                Magyar Allamvasutak, Ungarn

 

 

Zug fährt weiter nach Basel

 

Nach dem Stop in Bern fährt der Zug morgen nach Basel, ins Containerterminal auf dem Güterbahnhofareal Wolf weiter. Dort treffen sich Vertreter:innen des Bundes, des öffentlichen Verkehrs und der verladenden Wirtschaft, um Verbesserungen für den Schienengüterverkehr zu besprechen. Dabei stehen die automatische Bremsprobe und Kupplung im Fokus. Danach übergibt die SBB den Zug in einem symbolischen Akt an die Deutsche Bahn DB.


Schaffhausen am Mittag des 27. September 2021:

SEV - Gewerkschaft des Verkehrspersonals begrüsst den Connecting Europe Express in der Schweiz

 


Medienkonferenz mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga

und  SBB CEO  Vincent Ducrot  im Zürcher  Hauptbahnhof

 


Nach der Begrüssung im Zürcher Hauptbahnhof fuhr der CEE anschliessend

mit geladenen Gästen (Zertifikatspflicht) weiter nach Bern

 


Connecting Europe Express am 27. September 2021 auf der Kohlendreieckbrücke kurz nach der
Abfahrt in Zürich HB (16.19)  auf dem Weg nach Bern (17.50)    Leservideo von Christoph Gubser

In Bern wurden die Gäste von Marieke Kruit, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, und dem Exekutivdirektor

der Gemeinschaft europäischer Eisenbahnen und Infrastrukturbetreiber (CER), Alberto Mazzola, empfangen.

Ab 19.10 - 20.00 Uhr ist der Zug für die Öffentlichkeit geöffnet.

 

 


UPDATE vom 28. September 2021

Auf seinem Weg quer durch Europa hat der CEE heute Mittag sein "Gastspiel" in der Schweiz beendet und ist via

Basel nach Deutschland "weitergezogen"! Von der SBB Re 460 087-0 hat die DB Europalok 101 057-8 den Zug übernommen.

 

 



Sonderzug zum EU-Jahr der Schiene

 

Mit dem Jahr der Schiene und dem Sonderzug «Connecting Europe Express» wollen die EU und die europäischen Bahnunternehmen den Bahnverkehr fördern und dazu beitragen, die europäischen Klimaziele zu erreichen. Der Zug dient als rollendes Forum für die Diskussion rund um Fragen der Zukunft der Bahn und deren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels. Vom 2. September bis zum 7. Oktober macht der Zug Halt in zahlreichen Städten. Verschiedene Veranstaltungen und eine Ausstellung in einem Sonderwagen bietet Interessierten Einblick in neue Technologien und Infrastrukturprojekte im Schienenverkehr in Europa.

CEE mit der ÖBB EU-Lok 1116 276 am 09. September 2021 bei Waitzendorf kurz vor St. Pölten                Foto: Dominik Pauli

 Unterwegs mit dem Sonderzug von Wien nach Zagreb                                                              Video:   Eisenbahn in Ö, D, CH

 

#EUYearofRail traveller Sebastian Reisinger:  Das ist der Connecting Europe Express                                                                      

 

In diesem Video von Sebastian Reisinger könnt ihr seine Fahrt mit dem Connecting Europe Express mitverfolgen und bekommt darüber hinaus auch einen Einblick in die Hintergründe dieser aussergewöhnlichen Verbindung.



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Neues ICE-Werk Nürnberg: Standortvorauswahl geht in nächste Runde

Die Standortsuche der Deutschen Bahn für ein neues ICE-Werk im Raum Nürnberg kommt voran. Aus der bisherigen Vorauswahl der DB von neun möglichen Standorten scheiden sechs als ungeeignet aus. Der Standort an der MUNA Feucht, der Bereich südlich der MUNA sowie der Standort Allersberg/Pyrbaum/Roth werden noch bis Ende des Jahres abschliessend untersucht. Dann beginnt das Raumordnungsverfahren, an dessen Ende die Regierung von Mittelfranken jeweils die Raumverträglichkeit der drei Standorte bewertet. Bis zum Frühjahr 2022 steht dann der für das Werk am besten geeignete Standort fest. Für diesen wird die DB anschließend eine konkrete Planung erstellen.

(v.l.n.r) Ronald Pofalla, Vorstand DB-Infrastruktur,  Kerstin Schreyer, Bayerische Verkehrsministerin,  Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer,  Marco König, Oberbürgermeister von Nürnberg und Berthold Huber, DB-Personenverkehrsvorstand                                                                                                                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Deutsche Bahn (DB) baut ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg und investiert dafür rund 400 Millionen Euro. Mehr als 450 Menschen werden im zehnten Werkstandort des DB-Fernverkehrs hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze finden. Mittelpunkt des Werks ist eine 450 Meter lange Wartungshalle. Auf sechs Gleisen können dort pro Tag bis zu 25 ICE-Züge fit gemacht werden. Die Betriebsaufnahme ist für 2030 geplant.

 

 

Neun Standorte wurden untersucht

 

Alle im April 2021 vorgestellten neun Standorte wurden intensiv untersucht und mit den Menschen vor Ort diskutiert. "Auch dank einer umfangreichen Beteiligung der Region können wir nun die Standorte aussortieren, an denen ein ICE-Werk für uns aufgrund sachlicher Erwägungen nicht vorstellbar ist. Wenn wir einen Standort mit unseren Zügen gar nicht erst erreichen können – zeitlich oder baulich – dann kann es dort auch kein betriebsnahes Werk geben und eine weitere Betrachtung wäre sinnlos. Jetzt liegt unser Fokus auf einem konstruktiven Dialog mit den Menschen an den drei Standorten, die im Rennen bleiben. Wir sind überzeugt davon, dass wir am Ende gemeinsam mit der Region eine gute Lösung finden.“, erklärt DB-Projektleiter Carsten Burmeister. 

 

"Das neue ICE-Werk Nürnberg ist immens wichtig für die klimafreundliche Mobilität von morgen in Bayern und dem ganzen Land. Wichtig sind aber auch die Anliegen der Menschen, die in der Nähe der möglichen Standorte leben, und natürlich die Natur. Wir möchten die unterschiedlichen Interessen zusammenbringen und werden dazu das Gespräch mit den Menschen in Feucht und Wendelstein sowie in Allersberg, Pyrbaum und Roth suchen.“, betont Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern. Beim Auswahlprozess für den finalen Standort legt die DB Wert auf Transparenz. Die DB veröffentlicht die Untersuchungsergebnisse für alle neun ursprünglich betrachteten Standorte im Herbst. Sie werden durch die Regierung von Mittelfranken im Raumordnungsverfahren öffentlich ausgelegt.

 

 

Dialog an verbleibenden Standorten wird intensiviert

 

Ab Oktober 2021 plant die DB dazu weitere Dialogangebote online und persönlich vor Ort. Die Termine werden rechtzeitig auf der Projekt-Webseite angekündigt. Thematische Schwerpunkte der Veranstaltungen werden die Bereiche „Mensch und Natur“ sein: Von Schallschutz bis Aufforstung wird es darum gehen, wie das ICE-Werk möglichst verträglich für Menschen, Pflanzen und Tiere gestaltet werden kann. Dazu wird die DB Ergebnisse aus Gutachten beispielsweise zu Schall oder Licht vorstellen und diese mit den Bürger:innen gemeinsam diskutieren.  

Auch das Informationsangebot auf der Projekt-Webseite wird ausgeweitet: Ein Projekt-Blog gibt künftig regelmässige Einblick in die Planung, über eine Infomail können Interessierte auf dem Laufenden bleiben.

 

 

Das neue ICE-Werk im Raum Nürnberg

 

Bis 2030 sollen mehr als 100 Mio. Menschen in 300 zusätzlichen ICE-Zügen in Deutschland unterwegs sein. Die DB will so das Angebot für klimafreundliches Reisen im ganzen Land verbessern. Damit die vielen neuen Züge gewartet, gereinigt und repariert werden können, braucht es zusätzliche Instandhaltungswerke. Im Raum Nürnberg soll das zehnte ICE-Instandhaltungswerk der DB entstehen. Es bietet neue Arbeitsplätze für rund 450 Mitarbeitende und bringt eine Investition von mehr als 400 Mio. Euro in die Region.

 

"Eine leistungsfähige Eisenbahn ist das Rückgrat für die Mobilitätswende", erklärt Berthold Huber, DB-Personenverkehrsvorstand. Allein für den Ausbau und die Modernisierung ihrer Fernverkehrsflotte investiert die DB bis 2026 die Rekordsumme von 8,5 Milliarden Euro, unter anderem in insgesamt 167 neue ICE 3 und 4. "Wir müssen heute die Weichen für Wachstum und Wartung der Flotte von morgen stellen. Die Entscheidung für das neue Werk in Nürnberg ist ein wichtiger Meilenstein."

 

Ronald Pofalla, Vorstand DB-Infrastruktur: "Nürnberg ist ein zentraler Knotenpunkt in unserem Netz und damit ein idealer Standort für unser neues Werk. Wir schaffen hier 450 attraktive Arbeitsplätze, die örtlichen Unternehmen können sich an den Ausschreibungen für den Bau des Werks beteiligen. Damit stärken wir die Wirtschaftskraft der gesamten Region."

 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: "Die Deutsche Bahn ist unser Top-Akteur für Klimaschutz und zukunftsfeste Jobs. In der Metropolregion Nürnberg, für eine gute und starke Heimat. Und in ganz Deutschland, um die Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Wir unterstützen diesen Schub, indem wir so viel in das System Schiene investieren wie nie zuvor."

 

Kerstin Schreyer, Bayerische Verkehrsministerin: "Das neue ICE-Werk sorgt in Nürnberg nicht nur für umweltfreundliche Mobilität und sichere Arbeitsplätze. Wir sorgen als Freistaat dafür, dass in der Region zusätzlich neuer Naturwald entstehen kann. Mehr als 300 Hektar Staatsforsten stellen wir als ökologische Ausgleichsfläche zur Verfügung. Das ist doppelt gut für unsere Natur und unsere Heimat Bayern."

 

Marco König, Oberbürgermeister von Nürnberg: "Ich freue mich, dass die Deutsche Bahn in den Standort Nürnberg investiert und 450 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Nürnberg festigt sich mit diesem vierten DB-Werk als wichtiger Bahn-Standort und zentraler Schienenknotenpunkt. Wir leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrswende. Die Stadt Nürnberg wird eng mit der Bahn während des Planungsprozesses zusammenarbeiten und dabei immer wieder auch die Interessen der Nürnbergerinnen und Nürnberger ins Zentrum rücken."



Europäische Nord-Süd- und Ost-West-Magistralen kreuzen sich in Nürnberg

 

In Nürnberg lernte die Eisenbahn in Deutschland vor fast 200 Jahren das Rollen. Zuletzt hat die fränkische Metropole als Bahnknotenpunkt noch stärker an Bedeutung gewonnen, unter anderem durch die Eröffnung der Hochgeschwindigkeits-verbindung München - Berlin im Jahr 2017. Schon heute verfügt Nürnberg über mehrere DB-Werke. Mehr als 5'000 DB-Mitarbeitende sind in der Metropolregion Nürnberg beschäftigt – die DB stärkt mit dem neuen ICE-Werk den Standort nachhaltig.

 

Die "Königlich privilegierte Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft" mit Sitz in Nürnberg erhielt am 19. Februar 1834 die "königlich bayerische Konzession" zum Bau einer Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Die Eröffnungsfahrt fand am 7. Dezember 1835 statt, womit in Deutschland die erste mit Lokomotiven betriebene Eisenbahn fuhr. Soweit so schön und aus aktuellem Anlass haben wir hier in diesem Video nun aber ein bisschen "ICE-Time" in Nürnberg und Fürth zusammengestellt.


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Zerstörungen in historischem Ausmass: DB zieht nach Flutkatastrophe eine erste Zwischenbilanz

Etwa eine Woche nach den schweren Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz zieht die Deutsche Bahn (DB) eine erste Zwischenbilanz. Vorstand Anlagen- und Instandhaltungsmanagement der DB Netz AG, Dr. Volker Hentschel: "In dieser Dimension wurde unsere Infrastruktur noch nie auf einen Schlag zerstört. Wir stehen vor einem gewaltigen Kraftakt.“

Heimersheim bei Bad Neuenahr-Ahrweiler                                     Drohnenaufnahme: Patrick Kuschfeld / © Deutsche Bahn

 

 

 

Hang- und Dammrutsche aber auch Gleisunter- und -überspülungen haben zu massiven Zerstörungen geführt. Besonders gravierend sind die Schäden an über 50 Brücken. Ausserdem haben die Wasserfluten Stationen und Haltepunkte sowie die Technik stark in Mitleidenschaft gezogen: 180 Bahnübergänge, knapp 40 Stellwerke, mehr als 1.000 Oberleitungs- und Signalmasten, Energieanlagen sowie Aufzüge und Beleuchtungsanlagen in den Bahnhöfen sind betroffen. „Nach erster Einschätzung gehen wir davon aus, dass die Wassermassen in unserem Netz und an den Bahnhöfen Schäden von rund 1,3 Milliarden Euro verursacht haben“, so Hentschel weiter.

 

Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, möglichst viele Strecken wieder befahrbar zu machen. Schon Ende letzter Woche haben die Arbeiten dazu begonnen. Sie folgen einem klaren Prinzip: Schnell zu realisierende Reparaturen und Baumaßnahmen mit hohem Nutzen für die Fahrgäste und den Bahnverkehr haben Priorität. Dafür sind von den DB-Bauteams im ersten Schritt vor allem auf den Hauptstrecken und Verbindungen mit kleineren Schäden behelfsmäßige Reparaturen durchgeführt worden. Gleichzeitig haben Fachkräfte beschädigte Oberleitungen ausgewechselt, Gleise gereinigt oder angeschwemmten Schutt entfernt. Die Arbeiten vor Ort sowie die Aufnahme der Schäden gehen unvermindert weiter.

 

Dr. Volker Hentschel: „Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die inmitten einer historischen Katastrophe seit Tagen rund um die Uhr daran arbeiten, Gleise und Anlagen zu erkunden und instand zu setzen. Unser Ziel ist es, dass wir etwa 80 Prozent der beschädigten Infrastruktur bis Jahresende wieder auf Vordermann bringen können. Die Bilder vor Ort zeigen jedoch sehr deutlich: einige Strecken sind auch heute noch überschwemmt oder komplett verschwunden. Dies alles wieder herzurichten wird Monate, wenn nicht Jahre dauern.“

 

Nach den ersten Reparaturen stehen nun aufwändigere Arbeiten an, die vom Austausch von Oberleitungs- und Signalmasten über den Bau neuer Bahnsteige, Brücken und Aufzüge bis zur Instandsetzung von Bahnübergängen reichen. Damit will die DB weitere spürbare Verbesserungen für den Schienenverkehr erzielen.

 

Für Strecken und Anlagen, die von den Wassermassen völlig zerstört wurden, ist ein längerer Planungs- und Bauzeitraum erforderlich. Gemeinsam mit Gemeinden, Ländern und dem Bund müssen hier mitunter völlig neue Verkehrskonzepte unter Berücksichtigung der jeweiligen landschaftlichen Gegebenheiten entwickelt werden.

 

Auf künftige Witterungsextreme und Folgen des Klimawandels bereitet sich die DB mit einer Resilienz-Strategie vor. Grundlage ist eine von der DB beauftragte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, die wissenschaftliche Prognosewerte für 34 Verkehrsregionen in Deutschland erarbeitet hat.

 

 

 

Spendenaktion: Hilfe für vom Unwetter betroffene DB-Beschäftigte

 

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit Partnern eine Spendenaktion für Mitarbeitende gestartet, die von den aktuellen Unwettern insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen sind. In den ersten Tagen sind bereits Spendengelder von über einer Million Euro zusammengekommen. Die Bahn wird die Summe, die die Bahn-Beschäftigten auf das Spendenkonto eingezahlt haben, verdoppeln. Die Aktion wurde gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat, der Stiftungsfamilie Bahn-Sozialwerk (BSW) und Eisenbahn-Waisenhort (EWH), der DEVK, der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und dem Fonds soziale Sicherung ins Leben gerufen.

 

DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Das Ausmass der Hochwasser-Schäden ist verheerend. Auch Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Bahn sind davon hart getroffen. Eisenbahn ist Team-Arbeit und Solidarität für uns nicht nur eine Worthülse. Die Hilfsbereitschaft des Team DB ist enorm und erfüllt uns mit Stolz.“

 

Mitarbeitende, die durch das Hochwasser Schäden erlitten haben, erhalten über die Stiftungsfamilie BSW und EWH 1.000 Euro Soforthilfe. Die ersten 100 Anträge sind dafür bereits eingegangen. Die Schäden reichen von vollgelaufenen Kellern und zerstörten Gärten bis hin zu zur Hälfte eingestürzten Häusern. Abhängig vom Ausmass des jeweiligen Schadens erhalten die Beschäftigten Hilfen, die über die 1.000 Euro Soforthilfe hinausgehen. Die sozialen Einrichtungen der DB mit der EVG und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sowie die DEVK bieten zusätzliche Unterstützung an.

 

Die Stiftungsfamilie BSW & EWH unterstützt Beschäftigte im Bahnbereich und deren Familien. Zu ihren Leistungen gehören beispielsweise Sozialberatungen, Integrationsangebote und Unterstützung in Notlagen. Die Geschichte des Bahn-Sozialwerks und des Eisenbahn-Waisenhorts geht bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück. Seit 2018 wirken die beiden Stiftungen unter dem Dach der Stiftungsfamilie.



Eifelbahn bei Urft (Steinfeld)

Urheber:  Patrick Kuschfeld (Drohnenaufnahmen)    -    ©  Deutsche Bahn

 


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Vordereinstieg bei den BVG-Bussen in Berlin startet wieder

In Berlin öffnet bei den Bussen der BVG in wenigen Tagen auch wieder die vordere Tür. Zugleich startet am kommenden Montag, 12. Juli 2021, ein Pilotversuch zum kontaktlosen Ticketkauf. Fahrscheine können dann ausschliesslich bargeldlos bezahlt werden. Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.

Ab kommenden Montag wird bei den BVG-Bussen auch die vordere Tür wieder geöffnet              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Messungen am Fahrerarbeitsplatz der verschiedenen Bustypen hatten in den vergangenen Wochen keine erhöhte Aerosolkonzentration in der Luft festgestellt. Nach der Auswertung der Ergebnisse verständigten sich der Vorstand und die Personalvertretungen der BVG in dieser Woche darauf, den Vordereinstieg und Ticketverkauf wieder zu ermöglichen. Bereits zuvor waren alle Busse der BVG, die regulär im Linieneinsatz sind, zum Schutz der Fahrer*innen mit Trennscheiben ausgestattet worden.

 

"Ich freue mich über dieses wichtige Signal an Berlin und an unsere Fahrgäste gleich dreifach“, sagt Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG. "Wir öffnen alle Türen und durchlüften unsere Fahrzeuge damit noch stärker. Unsere Fahrgäste können sich wieder besser im Bus verteilen. Und mit dem kontaktlosen Ticketverkauf testen wir ein modernes Bezahlsystem und gehen damit einen wichtigen Schritt in die Zukunft.“

 

"Die Gesundheit der Kolleg*innen, die jeden Tag dafür sorgen, dass Berlin mobil bleibt, hat für uns oberste Priorität“, betont Lothar Stephan. Vorsitzender des Gesamtpersonalrats der BVG „Die zusätzlichen Aerosolmessungen waren deshalb ein wichtiger Schritt, den wir durchgesetzt haben, damit unsere Kolleg*innen und die Fahrgäste gleichermaßen sicher und mit einem guten Gefühl ein Stück Normalität zurückgewinnen können.“

 

 

Zahlen bitte – aber mit Karte

 

Parallel zum Öffnen der Vordertüren startet am Montag der rein kontaktlose Ticketverkauf. Bezahlt wird mit Girokarte (EC-Karte) und Kreditkarte oder mit Smartphone-Technologien wie Apple- oder Google-Pay. So wird ein naher und längerer Kontakt zwischen dem Fahrpersonal und den Kund*innen vermieden. Genutzt wird dafür die NFC-Technologie. Die Abkürzung steht für Near Field Communication (Nahfeldkommunikation). Diese Technik ist bereits in den allermeisten EC- und Kreditkarten integriert und an dem Symbol mit vier geschwungenen Strichen zu erkennen.

 

Als weiteres neues Bezahlmedium plant die BVG außerdem eine Guthabenkarte ein, die individuell mit Geldbeträgen aufgeladen werden kann.

 

Neben der Kontaktreduzierung erwartet die BVG als positiven Effekt auch eine Zeitersparnis. Der Fahrscheinerwerb an jeder Haltestelle wird voraussichtlich sehr viel schneller erfolgen, die Abfahrt damit zügiger. Wie gross ein möglicher Effekt auf die Pünktlichkeit im Alltag ist, muss der Pilotversuch zeigen. Für die dauerhafte Einführung des kontaktlosen Vertriebs im Bus wird die BVG einen Tarifantrag bei der Tarifgenehmigungsbehörde stellen.

 

 

Mit Sicherheit gut unterwegs

 

Die Berliner Verkehrsbetriebe hatten gleich zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 zum Schutz von Fahrpersonal und Fahrgästen den Ticketverkauf im Bus eingestellt, die erste Tür geschlossen und den Fahrerbereich zunächst provisorisch mit Folien abgetrennt. Seitdem wurden rund 1.400 Busse mit Trennscheiben für den Fahrerarbeitsplatz ausgerüstet. Die BVG investierte hierfür rund 2,1 Millionen Euro, die Vielzahl der in Berlin eingesetzten Busmodelle machten Beschaffung und Einbau der Trennscheiben sehr aufwändig.

 

Zur guten Durchlüftung und der Abschirmung durch Trennscheiben kommt weiter der positive Effekt der Maskenpflicht: Seit April 2020 müssen Fahrgäste im Berliner Nahverkehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen, seit März dieses Jahres sind dabei FFP2-Masken vorgeschrieben. Die Maskendisziplin ist seit Monaten konstant hoch und liegt täglich im Bereich von 97 bis 99 Prozent.

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Mit dem heutigen Tag ist die InnoTrans 2022 zu Ende gegangen - ein vorläufiges Fazit

Die gesamte Welt der Verkehrstechnik und Mobilität traf sich vom 20.09. – 23.09.2022 auf der Weltleitmesse InnoTrans in Berlin. Nach vier Jahren fand die Messe zum 13. Mal wieder auf dem Berliner Messegelände statt und verzeichnete eine ähnlich große Nachfrage wie ihre Vorgänger. Zahlreiche Besucher, hohe Internationalität und viele Geschäftsabschlüsse kennzeichnen die InnoTrans 2022 ebenso wie die breite Marktabdeckung und hohe Innovationsdichte. Mit 250 Weltpremieren präsentierten die Aussteller so viele Neuheiten wie noch nie zuvor. Auf dem Gleis- und Freigelände erwarteten die Fachbesucher 128 Fahrzeuge und Exponate.

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InnoTrans 2022: Stadler setzt neue Massstäbe in Sachen nachhaltiger Mobilität

Stadler präsentiert an seinem grossen Bahnhof an der InnoTrans in Berlin Weltpremieren mit innovativen und nachhaltigen Antriebslösungen im Schienenverkehr. Zum ersten Mal stellt Stadler unter anderem seinen mit Wasserstoff betriebenen Triebzug FLIRT H2 für den amerikanischen Personenverkehr vor.

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Stadler veröffentlicht ein neues Buch über seine Entwicklung

Stadler hat sein 80-jähriges Bestehen zum Anlass genommen, ein neues Buch über seine Geschichte und damit auch ein Stück Schweizer Bahngeschichte herauszugeben. Das unterhaltsame Lesebuch «Stadler – Von Bussnang in die Welt» ist mit seinen Geschichten über Stadler eine wertvolle Ergänzung zu dem 2010 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buch «Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug» von Autor Theo Weiss. Das neue Buch ist im Webshop unter stadlerrail.shop erhältlich.

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Baustart am Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim

Die Deutsche Bahn hat mit den Bauarbeiten für den neuen Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim begonnen, dies ist der letzte Stuttgart-21-Abschnitt im Stuttgarter Talkessel. Auf dem Gelände des früheren Rangierbahnhofs entsteht ein moderner Abstellbahnhof. Insgesamt werden auf knapp zwölf Hektar Fläche 8,5 Kilometer Gleis verlegt. Auf diesen werden nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 Züge abgestellt.

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DB beginnt in Stuttgart mit der Ausrüstung der S-Bahn-Stammstrecke mit Digitaltechnik

Wenn die Deutsche Bahn dieses Jahr während der Sommerferien die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke fortsetzt und dazu den Tunnel in Stuttgart erneut und für den Zugverkehr sperrt, fährt die S-Bahn wieder Halbstundentakt auf geänderten Linien.

• Die S-Bahn hält wie im vergangenen Jahr im Hauptbahnhof an den Gleisen 1 bis 5 

Busse fahren zu den innerstädtischen S-Bahn-Stationen weiter

• Die S15 verbindet auf direktem Weg Stationen im Norden mit Stuttgart-Vaihingen im Süden

 

                                                 --->     mit UPDATE vom 18. August 2022     <---

 

                                                 --->     mit UPDATE vom 19. August 2022     <---

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Nach Notvergabe: DB Regio NRW übernimmt ab 1. Februar 2022 S-Bahn Rhein-Ruhr und Ruhr-Sieg-Netz

Nach dem Aus von Abellio übernimmt DB Regio NRW ab dem 1. Februar 2022 die S-Bahn Rhein-Ruhr und das Ruhr-Sieg-Netz. Über die Notvergabe haben die Aufgabenträger für den Nahverkehr in NRW heute entschieden. DB Regio NRW fährt künftig die S-Bahn-Rhein-Ruhr mit den Linien S2, S3, S9, RB 32, RB 40 und RE 49. Erst 2019 hatte DB Regio NRW das wichtige S-Bahn-Netz im Herzen NRW's an Abellio übergeben. Auch für die Ruhr-Sieg-Strecken mit den Linien RE 16 und RB 46 und RB 91 übernimmt DB Regio NRW ab 1. Februar 2022 den Betrieb. Bereits 2019 war DB Regio NRW bei der Notvergabe für Keolis/Eurobahn eingesprungen und fährt seitdem auch die Linien S1 und S4.

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Connecting Europe Express: Sonderzug zum «Jahr der Schiene» im Zeichen der klimafreundlichen Mobilität

Im europäischen Jahr der Schiene verkehrt der «Connecting Europe Express». Der Sonderzug symbolisiert den Beitrag der Bahn für den Klimaschutz. Am 27. und 28. September 2021 macht er Halt in der Schweiz. Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB-CEO Vincent Ducrot sind in Zürich zugestiegen und mit Vertretern von Verkehrsverbänden nach Bern gereist. Sie bekräftigten den Willen der Schweiz, die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter zu stärken, um sie für die Passagiere und die Wirtschaft noch attraktiver zu machen – und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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Neues ICE-Werk Nürnberg: Standortvorauswahl geht in nächste Runde

Die Standortsuche der Deutschen Bahn für ein neues ICE-Werk im Raum Nürnberg kommt voran. Aus der bisherigen Vorauswahl der DB von neun möglichen Standorten scheiden sechs als ungeeignet aus. Der Standort an der MUNA Feucht, der Bereich südlich der MUNA sowie der Standort Allersberg/Pyrbaum/Roth werden noch bis Ende des Jahres abschliessend untersucht. Dann beginnt das Raumordnungsverfahren, an dessen Ende die Regierung von Mittelfranken jeweils die Raumverträglichkeit der drei Standorte bewertet. Bis zum Frühjahr 2022 steht dann der für das Werk am besten geeignete Standort fest. Für diesen wird die DB anschließend eine konkrete Planung erstellen.

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Zerstörungen in historischem Ausmass: DB zieht nach Flutkatastrophe eine erste Zwischenbilanz

Etwa eine Woche nach den schweren Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz zieht die Deutsche Bahn (DB) eine erste Zwischenbilanz. Vorstand Anlagen- und Instandhaltungsmanagement der DB Netz AG, Dr. Volker Hentschel: "In dieser Dimension wurde unsere Infrastruktur noch nie auf einen Schlag zerstört. Wir stehen vor einem gewaltigen Kraftakt.“

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Vordereinstieg bei den BVG-Bussen in Berlin startet wieder

In Berlin öffnet bei den Bussen der BVG in wenigen Tagen auch wieder die vordere Tür. Zugleich startet am kommenden Montag, 12. Juli 2021, ein Pilotversuch zum kontaktlosen Ticketkauf. Fahrscheine können dann ausschliesslich bargeldlos bezahlt werden. Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.

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Heute vor 30 Jahren starteten die ersten ICE-Züge

Mit dem ICE 1 startete die Deutsche Bahn 1991 in die Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Am 29. Mai 1991 wurde der ICE-Betrieb mit einer Sternfahrt von Bonn, Hamburg, Mainz, Stuttgart und München zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eingeweiht. Nachdem die Züge parallel in den Bahnhof eingefahren waren, stellte Bundespräsident Richard von Weizsäcker um 12.00 Uhr symbolisch das Ausfahrsignal auf "Fahrt" und sagte: "Der Hochgeschwindigkeitsverkehr in der Bundesrepublik Deutschland ist damit eröffnet." Dem Triebfahrzeugführer des planmässigen Premieren-ICE übergab er symbolisch den Schlüssel für den Zug. Am 2. Juni 1991 fuhr der erste reguläre ICE um 5.53 Uhr in Hamburg-Altona Richtung München ab; in der Gegenrichtung erfolgte die Abfahrt in München um 6:41 Uhr.

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Happy Birthday - Der Berliner Hauptbahnhof wird 15

Unglaublich, wie die Zeit vergeht, der Kleene ist auch schon mitten im Teenager-Alter; der Berliner Hauptbahnhof feiert heute seinen fünfzehnten Geburtstag! Seit seiner Eröffnung am 26. Mai 2006 – pünktlich zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland – ist der Hauptbahnhof Herz und Motor des Berliner Schienennetzes. Hier kommen Touristinnen und Touristen an, hier fahren die Berlinerinnen und Berliner ab, und das bequem und klimafreundlich auf der Schiene. Anlässlich seines Teenager-Geburtstags zieht die Deutsche Bahn (DB) eine Bilanz.

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140 Jahre elektrische Straßenbahn - 140 Jahre E-Mobility

Es ist kein klassisches Jubiläum. Aber es ist ein Jahrestag mit Symbolkraft in Zeiten von Klimawandel und Mobilitätswende. Vor genau 140 Jahren, am 16. Mai 1881, fuhr die erste elektrische Straßenbahn mit Fahrgästen durch das damals noch eigenständige Lichterfelde, heute ein Ortsteil Berlins. Es war nicht nur der Beginn der Ära der „Elektrischen“ in der deutschen Hauptstadt. Es war der Beginn der Ära der elektrischen Schienenbahnen zur Personenbeförderung weltweit.

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DB stockt mit saisonalen Verbindungen Sommerfahrplan auf - Neu gehts erstmals auch im ICE ohne Umsteigen von Berlin zum Bodensee

Die Deutsche Bahn hat ihre Planungen für den Sommerfahrplan 2021 abgeschlossen. Ab Anfang Juli bietet die DB ihren Reisenden zahlreiche zusätzliche Verbindungen in beliebte Ferienregionen Deutschlands und nach Österreich an. Urlaubsziele wie Rügen, die ost- und nordfriesischen Inseln, Tirol und der Bodensee sind noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. Zusammen mit weiteren saisonalen Verbindungen stehen damit täglich über 10.000 Sitzplätze zusätzlich in den ICE- und IC-Zügen zur Verfügung. Alle Verbindungen sind ab dem 13. Mai 2021 buchbar.

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Mit der neuen Berliner U-Bahn auf Zeitreise in die Zukunft

Berlin bekommt neue U-Bahnen. Ein virtuelles 360°-Modell lädt jetzt zum Entdecken und Erleben der zukünftigen Züge ein. In Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum und dem Hersteller Stadler wird mit Wiedereröffnung des Museums am 1. Juni 2021 auch ein lebensgroßes Modell in einer Ausstellung zu sehen sein – Seite an Seite mit einem der ältesten U-Bahnwagen Deutschlands.

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Stadler Rail-Aktionäre stimmen allen Anträgen des Verwaltungsrates zu

An der 30. Generalversammlung der Stadler Rail AG haben die Aktionärinnen und Aktionäre heute alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.

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Stadler fürchtet Industriespionage in Deutschland

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler befürchtet, dass seine Betriebsgeheimnisse in fremde Hände geraten könnten. Man betrachte es mit Sorge, dass die deutsche Tochtergesellschaft des russischen Konkurrenten Transmashholding (TMH) in Zukunft die Wartung der Regionalzüge für den Bahnbetreiber Go-Ahead Bayern übernehme, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Welt am Sonntag.  Von einem "Wirtschaftskrimi". schreibt die Augsburger Allgemeine. "Besonders kritisch sehen wir dabei, dass es sich hier um russische Wettbewerber handelt, die in den europäischen Markt drängen und so Zugang zu geschützter und dem Betriebsgeheimnis unterliegender Technologie erhalten könnten", erklärte der Sprecher.

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ICE-Werk Nürnberg: Standortsuche geht in die nächste Phase

Die Deutsche Bahn (DB) baut ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg und investiert dafür rund 400 Millionen Euro. Mehr als 450 Menschen werden im zehnten Werkstandort des DB-Fernverkehrs hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze finden. Die Suche möglicher Standorte für das Werk im Vorfeld der Genehmigungsverfahren hat neun mögliche Gebiete ergeben. Diese werden in den kommenden Monaten eingehend geprüft und bewertet. Die Betriebsaufnahme ist für 2028 geplant. Mittelpunkt des Werks ist eine 450 Meter lange Wartungshalle. Auf sechs Gleisen können dort pro Tag bis zu 25 ICE-Züge fit gemacht werden.

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Auch in Berlin ist der Vordereinstieg beim Bus ab 3. Mai wieder möglich

Bei den Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe BVG öffnet bald auch wieder die vordere Tür. Mit dem, bis auf wenige Ausnahmen, abgeschlossenen Umbau der Fahrerarbeitsplätze in den Linienbussen können Fahrgäste ab Montag, 3. Mai 2021, wieder vorne einsteigen. Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.

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Stadler: Starkes zweites Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise

Stadler konnte im vergangenen Jahr trotz der Pandemie zahlreiche neue Aufträge im Gesamtwert von 4.33 Milliarden Schweizer Franken gewinnen. Damit liegt der Bestellungseingang erwartungsgemäss rund 15 Prozent unter dem ausserordentlich hohen Vorjahreswert (2019: 5.12 Milliarden Schweizer Franken). Während es bei vereinzelten bedeutenden Vergabeentscheiden aufgrund der Corona-Krise und der Rechtsmittelnutzung von Mitbewerbern zu Verzögerungen gekommen ist, nimmt Stadler keinen Nachfrageeinbruch wahr. Es kam weder zu Stornierungen laufender Aufträge noch wurden Ausschreibungen ausgesetzt. Der Auftragsbestand steigt auf über 16 Milliarden Schweizer Franken (2019: 15 Milliarden Schweizer Franken) und sichert Stadler eine solide Grundauslastung.

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In eigener Sache - Informationslinks zum Bahnverkehr in Europa

Schweren Herzens muss ich Euch mitteilen, dass es mir aus persönlichen Gründen nach 15 Jahren Website und über 10 Jahren auf Facebook nicht mehr möglich ist, die info24 Seite im bisherigen "intensiven Rahmen" weiterzuführen und ich bitte Euch um Verständnis, dass ich drezeit auch keine Nachrichten beantworten kann. Trotzdem hoffe ich auf eine gute Zu(g)kunft und dass noch nicht alle Türen ganz geschlossen sind und der Zug für info24 - ÖV Schweiz - Europa defintiv abgefahren ist.  Ob es reduziert noch etwas weitergehen könnte werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.
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Berlin tief verbunden. Die neue U5 ist eröffnet

Am heutigen Freitag, den 4. Dezember 2020, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die neue Linie U5 in Betrieb genommen. Mit 22 Kilometern Streckenlänge zwischen Hönow und Hauptbahnhof ist sie ab sofort die zweitlängste U-Bahnlinie der Hauptstadt. Kurz nach 12 Uhr mittags hielten erstmals Züge mit Fahrgästen auf den beiden neuen U-Bahnhöfen Rotes Rathaus und Unter den Linden.

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Basel SBB: Ersatz von Weichen führt zu Fahrplaneinschränkungen

Ab dem kommenden Wochenende erneuern die SBB und die DB Netz AG im Umfeld des Bahnhofs Basel SBB mehrere Weichen. Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es zu diversen Fahrplaneinschränkungen, so am 28. und 29. November 2020 zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof sowie am 5. und 6. sowie am 12. und 13. Dezember 2020 zwischen Basel SBB und Olten. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

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DB: Sanierung der Schnellfahrstrecken wird 2021 fortgesetzt

Die Sanierung der Schnellfahrstrecken der Deutschen Bahn (DB) geht in die nächste Runde: Ab dem 24. April 2021 stehen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover - Würzburg die nächsten Arbeiten an. Bis zum 16. Juli 2021 tauscht die DB zwischen Göttingen und Kassel insgesamt 75 Kilometer Gleis, 72.000 Schwellen, 95.000 Tonnen Schotter und 48 Weichen aus. Die DB investiert 114 Millionen Euro und macht damit die Strecke wieder fit für die Zukunft.

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Berlin: Die Züge rollen zum neu eröffneten Flughafenbahnhof BER

Bahn frei für den Zugverkehr zum Flughafen Berlin-Brandenburg. Am 25. Oktober 2020 hat die DB den Auftakt gegeben und den Verkehr zum neuen Flughafenbahnhof eröffnet. Zur Anbindung des neuen Hauptstadt-Flughafens wurden eigens zwei neue Bahnhöfe gebaut: der unterirdische barrierefreie Flughafenbahnhof, direkt unter dem Terminal - und der Bahnhof Waßmannsdorf. Die Station zwischen dem alten Bahnhof Schönefeld und dem neuen BER bindet den Schönefelder Ortsteil ab sofort an das S-Bahnnetz an. Der neue Flughafenbahnhof heisst nun offiziell "Flughafen BER – Terminal 1-2“.

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Weltleitmesse InnoTrans Berlin auf 2022 verschoben

Angesichts der dynamischen Lage rund um die Corona-Pandemie und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit wird die InnoTrans auf 2022 verschoben. Dies hat die Messe Berlin in Abstimmung mit internationalen Marktführern und führenden Verbänden entschieden. Die dreizehnte Ausgabe der Weltleitmesse für Verkehrstechnik findet vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin statt.

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ÖBB präsentieren neuen Fahrplan: Mehr Züge – mehr Platz – mehr Sicherheit - Nachtzugnetz wächst

Am 13. Dezember 2020 tritt europaweit ein neuer Fahrplan in Kraft. Die ÖBB bieten den Fahrgästen Verbesserungen bei Nah- und Fernverkehrsverbindungen und setzen weiterhin auf sicheres, klimafreundliches und komfortables Reisen. "Mit unseren Kapazitätsausweitungen im Nah- und Fernverkehr, neuen Nachtzugverbindungen und Investitionen in moderne Züge gestalten wir das Bahnfahren für unsere Fahrgäste zukünftig noch komfortabler. Die Bahn steht nicht nur für klimafreundliches und bequemes Reisen, auch in Zeiten von Corona ist man mit den ÖBB sicher unterwegs. Trotz grosser finanzieller Herausforderung haben wir uns entschlossen, dieses Jahr beim Fahrplanwechsel unsere Ticketpreise nicht zu erhöhen“, so ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

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DB und SBB bauen das Bahnangebot zwischen Deutschland und der Schweiz in den kommenden Jahren weiter aus

Die Deutsche Bahn (DB) und die SBB bauen das Angebot im internationalen Personenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz mittelfristig weiter aus, unter anderem mit neuen Direktverbindungen von Hamburg ins Tessin und neuen Verbindungen von Deutschland ins Wallis. Ausserdem soll die Fahrzeit zwischen Destinationen der beiden Länder weiter verkürzt werden. Die beiden Bahnen haben dazu heute eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

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An den Ferienwochenenden gilt in der S-Bahn Mitteldeutschland ein Ticket für zwei Fahrgäste

Seit Juni fährt die S-Bahn Mitteldeutschland nach den vorangegangenen Corona-Einschränkungen wieder das fahrplanmässige Angebot. Als Mobilitätspartner im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) beteiligt sich DB Regio an der Aktion "2 auf 1“: An drei Wochenenden in den bevorstehenden Herbstferien kann jeder Fahrgast mit einem gültigen Einzelfahrschein oder einer 24-Stunden-Karte kostenfrei eine weitere Person mitnehmen. Die Aktion gilt an den Wochenenden 17. und 18. Oktober, 24. und 25. Oktober sowie 31. Oktober und 1. November 2020 in S-Bahn, Nahverkehrszug, Tram und Bus und richtet sich an alle Fahrgäste im Verbundgebiet.

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Deutliche Verbesserung für Fahrgäste zwischen Singen und Schaffhausen

Zur Verbesserung der Kapazität und damit auch der Fahrplanstabilität auf der Strecke Singen - Schaffhausen hat DB Regio bei einem gemeinsamen Termin in Schaffhausen mit Vertretern des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und dem Kanton Schaffhausen den Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs zugesagt. Mit dem Einsatz eines Triebwagens der Baureihe 426 als fünftes Fahrzeug soll der Zugverkehr für die Kundinnen und Kunden künftig wieder stabil laufen.

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DB baut mit dem Fahrplan 2021 ihren Fernverkehr weiter aus

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 baut die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr aus. Vor allem die zentralen Achsen Hamburg - Berlin, NRW - Berlin und München - Zürich profitieren davon. Auch der Ausbau und die Modernisierung der Fernverkehrsflotte schreiten voran. Somit stehen Ende des Jahres täglich 13'000 zusätzliche Sitzplätze in neuen Zügen zur Verfügung. DB-Fernverkehrschef Michael Peterson: "Zum 13. Dezember bringen wir mehr Angebot, Komfort und mehr Sitzplätze in neuen Zügen auf die Schiene als je zuvor. Wir starten zwischen Hamburg und Berlin erstmals einen Halbstundentakt und geben unseren Kunden damit einen Vorgeschmack auf den Deutschlandtakt.“

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Nach LKW-Unfall auf der A40: Ab Montag verkehrt die S1 wieder zwischen Essen und Mülheim-Styrum

Nach dem schweren Unfall eines Tank-LKW am 17. September 2020 können weitere Verbesserungen des Ersatzkonzeptes erwirkt werden. Ab Montag, 12. Oktober 2020, setzt die DB einen Pendelzug der S-Bahnlinie S1 zwischen Essen Hbf und Mülheim-Styrum ein. Parallel dazu laufen die Planungen für Behelfsbrücken auf Hochtouren. In den Herbstferien kann mit den Arbeiten begonnen werden. Ausserdem sind die Statik- und Materialprüfungen der benachbarten Brückenbauwerke weiter fortgeschritten, Ergebnisse sind im Laufe der kommenden Woche zu erwarten.

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Modernisierung der Strecke Dortmund - Hamm geht in die nächste Phase

Die DB setzt die Modernisierung ihrer Infrastruktur auf der Strecke zwischen Dortmund und Hamm fort. Vom 9. bis zum 26. Oktober 2020 laufen vier verschiedene Massnahmen, vor allem im Abschnitt rund um Kamen. In dieser Zeit ist die Strecke für den Zugverkehr gesperrt, denn die Experten der Bahn arbeiten an vier Baustellen gleichzeitig; an neuen Oberleitungen, Lärmschutzwänden, sowie am Bau einer Eisenbahnüberführung. Ausserdem finden letzte Arbeiten zur Modernisierung des Kamener Bahnhofs statt.

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Siemens Mobility gewinnt Deutschen Mobilitätspreis 2020

Das Projekt "RRX – digital und optimal vernetzt" von Siemens Mobility gewinnt den Deutschen Mobilitätspreis 2020. Eine hochkarätig besetzte Expertenjury hat das Projekt aus rund 300 Bewerbungen ausgewählt. Das Projekt sei ein wertvoller Beitrag zur Erreichung einer flexibel vernetzten und zukunftsweisenden Mobilität und stelle ein leuchtendes Beispiel für den Standort Deutschland dar, so das Urteil der Jury.

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Neues ICE-Werk für die Bahn-Metropole Nürnberg

Die Deutsche Bahn (DB) baut ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg und investiert dafür rund 400 Millionen Euro. Mehr als 450 Menschen werden im zehnten Werkstandort des DB-Fernverkehrs hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze finden. Die Genehmigungsverfahren laufen dazu nun an. Die Betriebsaufnahme ist für 2028 geplant. Das neue Werk wird zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben. Mittelpunkt des Werks ist eine 450 Meter lange Wartungshalle. Auf sechs Gleisen können dort pro Tag bis zu 25 ICE-Züge fit gemacht werden.

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Die neuen Stadler FLIRT für Go-Ahead für das E-Netz Allgäu

Die Fahrzeugproduktion der neuen Stadler FLIRT3 für Go-Ahead Bayern für das E-Netz Allgäu geht planmässig voran. In einer europaweiten Ausschreibung konnte sich Go-Ahead 2018 für den künftigen Bahnbetrieb auf dem E-Netz Allgäu durchsetzen und hat anschliessend bei Stadler 22 elektrische Triebzüge des Typs FLIRT bestellt. Den Vertrag mit einem Auftragsvolumen in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionen-Betrags hatten Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead, und Ulf Braker, Geschäftsführer von Stadler Pankow, während der InnoTrans 2018 in Berlin unterschrieben. Ab dem 12.Dezember 2021 werden die neuen elektrischen Triebzüge auf der Strecke München - Memmingen - Lindau zum Einsatz kommen.

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Transdev erhält 64 Stadler FLIRT für die S-Bahn Hannover

Die Transdev Hannover GmbH wurde 2019 gegründet und ist ein regionales Tochterunternehmen der Transdev-Gruppe. Als grösster privater Mobilitätsanbieter in Deutschland bringt Transdev jährlich rund 270 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel und demnächst auch in Hannover: Ab dem 12. Juni 2022 wird die Transdev Hannover GmbH die neue Betreiberin für alle 10 Linien im Netz der S-Bahn Hannover. Neben den 13 bestehenden Fahrzeugen wird sie hierfür 64 neue elektrische Triebzüge des Typs FLIRT von Stadler einsetzen.

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SBB und ÖBB wollen das Nachtzug-Angebot in Europa weiter ausbauen

Die SBB und die ÖBB verstärken im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit. Die beiden Bahnen wollen das bereits bestehende Angebot im Nachtzugverkehr von sechs auf zehn Linien ausbauen. Geplant sind neue Nachtzüge ab der Schweiz nach Amsterdam, Rom und Barcelona. Die SBB und die ÖBB haben heute ihre Ausbaupläne vorgestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der geplante Ausbau kann nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Schweizer Klimafonds sichergestellt werden.

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Elektrifizierung Allgäu – nach zweieinhalb Jahren Bauzeit folgen nun drei Monate Testbetrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke München - Lindau (ABS 48) nun weitgehend am Ziel angekommen. Im Sommer fanden die letzten Tätigkeiten an Gleisen und Oberleitungsanlagen statt. Alle grösseren Bauwerke, wie Brücken und Stellwerke konnten bereits früher vollendet werden. Seit Ende August 2020 stehen auch alle Streckenabschnitte unter Strom.

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RRX: Baugenehmigung für den Bereich Bochum erteilt

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt des Grossprojekts Rhein-Ruhr-Express (RRX) erteilt. Der Planfeststellungsabschnitt 5b umfasst die Ausbaumassnahmen auf dem Bochumer Stadtgebiet. Damit liegt nun nach Köln, Leverkusen, Langenfeld und Essen auf dem fünften Abschnitt Baurecht vor.

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Mit FAIRTIQ wird Bus- und Bahnfahren im VVO in Sachsen einfacher

FAIRTIQ ist ein innovatives Startup aus Bern mit dem Ziel, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr so leicht wie möglich zu machen. Die von FAIRTIQ entwickelte und betriebene, gebührenfreie Ticketing-App kann bereits für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Schweiz sowie in Teilen Deutschlands und inVorarlberg und Linz genutzt werden. Als erster Verbund in Sachsen führt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) – und mit ihm die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) – die innovative Ticketing-App FAIRTIQ in allen Verkehrsmitteln ein. Damit können die Kunden bargeld- und kontaktlos fahren und haben automatisch immer das richtige Ticket in der Tasche.

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Moderne Fahrzeuge für Nürnbergs älteste U-Bahn-Linie

Die U1 ist die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien und auch die mit den höchsten Fahrgastzahlen. Nach rund 40 Jahren haben die 42 Doppeltriebwagen des Typs DT1 ausgedient. Sie werden nun nach und nach durch 21 Vier-Wagen-Gliederzüge des Typs G1 ersetzt und sind ausschliesslich auf der mit Fahrern betriebenen U1 im Einsatz. Der Auftrag ging im Jahr 2015 an Siemens und eine Reihe von Subunternehmer. Nun ist es soweit: Die ersten drei Fahrzeuge der neuen VAG-Baureihe G1 wurden am 19. August 2020 offiziell in Betrieb genommen. Seit dem 20. August 2020 ist der G1 tagsüber vorerst einmal zwischen Fürth Stadthalle und Aufseßplatz als zusätzlicher Zug unterwegs.

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Mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

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Berlin: 100 Tage vor Eröffnung der neuen Strecke erfolgt der Start der U5-InfoTour

Am 4. Dezember 2020 ist es in Berlin endlich so weit: Die neue U5 fährt durch. Von Hönow bis Hauptbahnhof, von Hauptbahnhof bis Hönow. Über 150.000 Fahrgäste werden auf der Strecke täglich erwartet. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke erfolgt die Eröffnung von zwei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, direkt vor dem Berliner Regierungssitz, sowie Unter den Linden, dem Umsteigebahnhof zwischen U5 und U6. Die Eröffnung des technisch anspruchsvollsten U-Bahnhofs Museumsinsel erfolgt im Sommer 2021. 

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Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

Stadler war trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht von einem Nachfrageeinbruch betroffen und konnte weiterhin von einer führenden Marktposition profitieren. Es wurden keine laufenden Aufträge storniert und bereits im ersten Halbjahr 2020 hat Stadler neue Aufträge im Gesamtwert von 3.1 Milliarden Schweizer Franken gewonnen, davon 1.2 Milliarden Schweizer Franken im Bereich Service & Components. Das entspricht insgesamt einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Auftragsbestand steigt damit nochmals um 12 Prozent gegenüber dem Stand per Ende 2019 auf rekordhohe 16.8 Milliarden Schweizer Franken, davon über 4 Milliarden aus dem Segment Service & Components.

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BVG und Stadler stellen vor: Die Zug(k)unft der Berliner U-Bahn

Ab 2022 erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die ersten neuen U-Bahn-Wagen der Baureihen «J» und «JK» von Stadler für den Einsatz in der deutschen Hauptstadt. Mit der Flottenerneuerung wird das Rückgrat der Berliner Mobilität fit gemacht für die Zukunft. Ein historisch klug entwickeltes Liniennetz, architektonisch spannende Bahnhöfe aus verschiedenen Jahrzehnten, dichte Takte und Betriebszeiten beinahe rund um die Uhr machen die U-Bahn zu einem der Aushängeschilder und Leistungsträger Berlins. Im Jahr 2019 nutzten fast 600 Millionen Fahrgäste die verkehrsgelben Züge der BVG. Mit den modernen Fahrzeugen kommt ein weiterer Grund hinzu, auf die U-Bahn umzusteigen.

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Hitzewelle: DB zieht positive Bilanz

Trotz teils extremer Temperaturen sind die Züge der DB in den vergangenen Wochen verlässlich unterwegs gewesen. Nur 0,18 Prozent der Fernverkehrszüge konnten ihre Fahrt hitzebedingt nicht wie geplant zu Ende führen.

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Fragen und Antworten zum Bahnverkehr in Zeiten von Corona

Bei den europäischen Bahnen gilt wieder weitgehend der reguläre Fahrplan und auch Services wie Bahngastronomie werden wieder angeboten. Ausserdem gilt im öffentlichen Verkehr die Maskentragpflicht und es wird dringend gebeten die weiteren Schutzmassnahmen zu befolgen. Im heutigen Beitrag finden Sie die von der Deutschen Bahn (DB) zusammengestellten Informationen. Die Schutzkonzepte in anderen Ländern sind teilweise unterschiedlich und deshalb haben wir die Links zu den wichtigsten Bahnen in Europa nachfolgend ebenfalls aufgeführt. Dort können Sie sich jeweils tagesaktuell informieren.

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Digitale InnoTrans Vorschau ab September 2020 - Virtual Market Place bietet zahlreiche neue digitale Angebote

Bekannterweise wurde die für September geplante InnoTrans auf dem Berliner Messegelände auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben. Trotzdem ermöglicht die InnoTrans bereits ab September 2020 einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights der Weltleitmesse für Verkehrstechnik im kommenden Jahr. Bei der digitalen InnoTrans-Preview ab dem 21. September 2020 dreht sich alles um Innovationen in den Segmenten Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction.

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Die Deutsche Bahn macht sich schick: Neue Unternehmensbekleidung kommt zum 1. August 2020

Die Neue ist endlich da – und sie ist wirklich ein Hingucker! Ab dem 1. August 2020 tragen zehntausende DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zügen, Bussen, an Bahnhöfen und in Reisezentren die neue, moderne Unternehmensbekleidung in den Farben Burgundy und Blau. 

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DB legt Halbjahreszahlen 2020 vor - Corona lässt Umsatz und Ergebnis einbrechen

Mit Rekordinvestitionen stemmt sich die Deutsche Bahn (DB) gegen die Folgen der Corona-Pandemie, um wieder auf einen Wachstumspfad zurückzukehren. Einstweilen hat die weltweite Infektionswelle auch die DB wirtschaftlich hart getroffen und im ersten Halbjahr 2020 Umsatz und Ergebnis einbrechen lassen. Daher schliesst die DB die ersten sechs Monate mit einem operativen Verlust (EBIT bereinigt) in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ab. Hinzukommen ausserordentliche Effekte, die vor allem durch eine Sonderabschreibung auf die DB-Tochter Arriva von 1,4 Milliarden Euro geprägt sind. Zusammen führt dies im ersten Halbjahr zu einem Ergebnis nach Steuern von minus 3,7 Milliarden Euro.

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Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

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Nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung in Rüdesheim am Rhein

Der Start der Deutschen Bahn in ein Jahrzehnt der Investitionen ist auch in Rüdesheim am Rhein zu spüren. Nach vielen Jahren aktiver Nutzung wurde die Fussgängerunterführung "Rottland“ in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Rüdesheim am Rhein erneuert und nun in Betrieb genommen. Drei weitere Fussgängerunterführungen sowie eine Eisenbahnüberführung, ein neuer Bahnhof und eine Schallschutzwand im Stadtgebiet sind bereits in Planung. Insgesamt werden in den nächsten Jahren über 60 Millionen Euro in Bahnprojekte im Bereich des international beliebten Reiseziels investiert.

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ÖBB: Internationale Nachtzugverbindungen wieder in Betrieb

Die internationalen Nachtzugverbindungen der ÖBB sind seit heute wieder aktiv. Umweltfreundlich und bequem können nun wieder von Wien aus Metropolen wie Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Rom oder Venedig erreicht werden. Nach der Corona-Krise wurde heute der erste Nightjet nach Hamburg von Bundesministerin Leonore Gewessler, ÖBB CEO Andreas Matthä und ÖBB-Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber feierlich verabschiedet.

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10 Jahre info24 - ÖV Schweiz-Europa auf Facebook

Nach der Gründung im November 2005 hat info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch den Sprung auf Facebook gewagt. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat sich aber seit Mitte März 2020 auch unsere Seite verändert. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gab) wurden keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig waren (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), haben wir verzichtet. Dafür waren dann die Berichte über das Corona-Thema in Bezug auf den ÖV umso intensiver.

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DB Update zum internationalen Zugsangebot nach den Grenzöffnungen

Zusammen mit ihren europäischen Partnerbahnen fährt die Deutsche Bahn (DB) das Angebot an grenzüberscheitenden Verbindungen schrittweise wieder hoch. "Bis Ende Juni nehmen wir den internationalen Fernverkehr in alle Länder wieder auf. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. So lassen sich viele touristisch interessante Ziele bei unseren europäischen Nachbarn wieder gut und komfortabel mit dem Zug erreichen", sagt DB-Fernverkehrschef Michael Peterson.

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DB ICE4 verbindet Deutschland mit dem Berner Oberland

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni 2020 verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein. Die touristische Nachfrage aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, durch die Corona-Krise ist diese jedoch vorübergehend stark zurückgegangen.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB  "Astoro"  Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Zusätzliche ICE-Züge in die Urlaubsregionen

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihr touristisches Angebot für diesen Sommer weiter aus. Zusätzlich zu den bereits wieder aufgenommenen ICE- und IC-Linien werden die beliebten Urlaubsziele Rügen, Ostfriesische Inseln und Tirol somit noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. DB Fernverkehrs-Chef Michael Peterson: "Ein breites Verkehrsangebot für den Deutschland-Tourismus ist in diesem Jahr wichtiger denn je.“ Mit den drei zusätzlichen Direktverbindungen baut die Deutsche Bahn deshalb ihre touristischen Kapazitäten nochmals aus.

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In Stralsund entsteht eine neue Bereitstellungsanlage für ICE und IC-Züge

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in die Zukunft des Fernverkehrs im Nordosten Deutschlands. In Stralsund entsteht für 22 Millionen Euro bis zum Jahresende eine neue Bereitstellungsanlage für ICE- und Intercity-Züge. Der neue Boxenstopp der Bahn befindet sich auf einer Fläche westlich des Hauptbahnhofs, auf der künftig bis zu sieben Fernverkehrszüge gleichzeitig für ihren nächsten Einsatz vorbereitet werden können. Die Leistungsfähigkeit der neuen Anlage ist auf den verstärkten Einsatz von modernen und komfortablen ICE-Triebzügen an die Küste ausgelegt.

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InnoTrans Berlin: Neuer Termin im April 2021 positiv aufgenommen

Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans findet normalerweise alle zwei Jahre in Berlin statt. Im Jahr 2018 informierten sich 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern auf der Veranstaltung. Aufgrund der aktuellen Situation musste die für September 2020 geplante Messe auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben werden. Diese Entscheidung stösst auf grosse Unterstützung der Mobilitätsbranche und Verantwortlichen der InnoTrans verzeichnen ein rundum positives Feedback.

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Deutsche Bahn Bahn baut Angebot im In- und Ausland weiter aus

Die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot weiter hoch. Kunden steht damit ab dem Pfingstwochenende ein deutlich grösseres Angebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Wiederaufnahme der touristischen ICE- und IC-Linien werden auch besonders nachgefragte ICE-Städteverbindungen verstärkt: München - Dortmund via Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln, München - Dortmund via Stuttgart und Köln sowie Basel - Dortmund via Karlsruhe und Köln. Hier setzt die Bahn Züge mit der doppelten Zahl an Sitzplätzen (Doppeltraktion) ein. Auch im Regionalverkehr der DB geht es voran: Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Fahrplanangebot bereits wieder bei 95 Prozent.

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UPDATE zum internationalen Zugverkehr zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

Schritt für Schritt werden auch die grenzüberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wieder aufgenommen. Es gelten jedoch weiterhin die behördlichen Anordnungen der Länder. Ebenso zu beachten sind die aktuellen Einreisebeschränkungen beim Grenzübertritt. Nach Deutschland fahren ab dem kommenden Montag, 25. Mai 2020, unter anderem auch die ICE Züge auf der Linie Chur - Zürich - Basel - Hamburg sowie Interlaken - Bern - Basel - Berlin wieder planmässig. Nach Österreich wird mit den Regio und REX-Zügen der Grenz-Nahverkehr von Buchs SG nach Feldkirch sowie von St. Margrethen nach Bregenz wieder aufgenommen. Bereits seit dem 11. Mai 2020 verkehren nach Frankreich wieder TGV-Züge zwischen Basel und Paris sowie zwischen Genf und Paris. Der grenzüberschreitende Verkehr mit Italien bleibt hingegen bis auf weiteres eingestellt.

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Wiedereröffnung des DB Museums Nürnberg mit vielseitigem Sonderprogramm und neuen Ausstellungen

Am 19. Mai 2020 öffnet das DB Museum in Nürnberg seine Pforten wieder für Besucherinnen und Besucher. Mitte März wurde das Haus als präventive Massnahme zur Eindämmung von COVID-19 geschlossen. Umso mehr freut sich das Team darauf, nach rund zwei Monaten endlich wieder Gäste im Museum begrüssen zu dürfen. Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: "Lange Zeit hat im DB Museum das Wichtigste gefehlt – unsere Besucherinnen und Besucher. Daher ist es uns eine grosse Freude, dass Haus endlich wieder zu öffnen und neben einem vielseitigen Sonderprogramm gleich zwei neue Ausstellungen zeigen zu können.“

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Marktanteil der Schiene beim alpenquerenden Güterverkehr bleibt bei gut 70 Prozent

Im letzten Jahr wurden auf Strasse und Schiene weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Die Anzahl Lastwagenfahrten sank auf knapp 900'000. Da auch die Bahnen weniger Güter transportierten, beträgt ihr Anteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr unverändert 70.5 Prozent.

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BEG schreibt Regional­verkehr im Netz Regensburg/Donautal aus

Die Bayerische Eisenbahn­ge­sell­schaft (BEG), die den Schienen­per­so­nen­nah­verkehr (SPNV) in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hat die Ausschreibung für den Regional­verkehr im Netz Regensburg/Donautal veröffentlicht. In einem offenen europa­weiten Wettbe­werbs­ver­fahren ermittelt die BEG den künftigen Betreiber auf der Donautalbahn zwischen Ulm, Ingolstadt und Regensburg sowie auf der Strecke Nürnberg – Regensburg – Plattling.

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Siemens Mobility verkauft 1000. Vectron-Lokomotive

Siemens Mobility hat die 1000. Vectron-Lokomotive verkauft. Bestellt wurde die Jubiläums-Lokomotive von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Die Lokomotiven werden im Siemens Mobility-Werk in München-Allach gebaut. Der Auftrag der DSB umfasst acht Wechselstrom-Loks. Damit wurden bis dato insgesamt 1003 Vectron-Loks an 49 Kunden in 16 Ländern verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert.

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S-Bahn Berlin Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn werden ausgeschrieben - Betriebsstart ist Ende 2027

Die Länder Berlin und Brandenburg haben sich nach intensiven Gesprächen am 02. Mai 2020 auf eine gemeinsame Linie bei der geplanten Vergabe der beiden S-Bahn-Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn verständigt. Die wesentlichen Eckpunkte des Berliner Senatsbeschlusses vom November 2019 bleiben dabei erhalten: Ziel bei dieser grössten Ausschreibung in der Berliner S-Bahn-Geschichte ist ein effektiver Wettbewerb mit dem Ergebnis vernünftiger Preise bei dauerhaft guter Qualität.

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Berlin: Busse und Bahnen kehren ab Montag zum Regelfahrplan zurück

Die Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren ab kommendem Montag wieder nach dem Regelfahrplan. Nach Fahrgastrückgängen um bis zu 75 Prozent hatte die BVG ihr Angebot in den vergangenen Wochen um maximal 13 Prozent angepasst. So konnte trotz der sehr dynamischen und unvorhersehbaren Entwicklungen in der Corona-Krise ein langfristig zuverlässiges und planbares Angebot für die Berlinerinnen und Berliner sichergestellt werden. Ausser Betrieb bleibt die U55, hier stehen langfristig geplante Massnahmen zur Anbindung an die U5 an. Einige davon finden bereits ab der kommenden Woche statt, eine Vollsperrung ab Anfang Juni 2020 war ohnehin geplant.

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DB Regio erhält Zuschlag im Vergabe­ver­fahren Franken-Südthü­ringen

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat heute mitgeteilt, dass der Wettbewerb im Vergabeverfahren "Netz Franken-Südthüringen" zugunsten der DB entschieden wurde. DB Regio betreibt ab Dezember 2023 weiterhin die Regional­express-Linien (RE) Nürnberg – Sonneberg und Nürnberg – Saalfeld / – Würzburg sowie die Regionalbahn (RB) Bamberg – Kronach. Auch fünf tägliche RE-Verbin­dungen von Nürnberg und Coburg nach Erfurt über die Neubau­strecke wurden beauftragt.

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DB verlängert Sonderkulanz zur Stornierung von Fahrausweisen bis 4. Mai 2020

Die DB hat ihre Kulanzregelungen erneut angepasst. Die Sonderkulanz mit der Möglichkeit, bis 13. März 2020 gekaufte Tickets schnell und einfach online in einen drei Jahre gültigen Gutschein umzuwandeln, verlängert die DB für alle Tickets mit Reisedatum bis zum 4. Mai 2020. Zusätzlich macht die DB ihren Kunden für Reisen nach dem 4. Mai 2020 das Angebot, jedes bis einschliesslich 13. März 2020 gebuchte Fernverkehrsticket für Fahrten bis einschliesslich 31. Oktober 2020 flexibel ohne Zugbindung zu nutzen. Mit der Verordnung der Kontaktsperren in Deutschland ab dem 13. März hat die Deutsche Bahn eine weitreichende Kulanz und seitdem die Stornierung und flexible Nutzung von rund fünf Millionen Fahrten ermöglicht. Seit dem 2. April kann die Stornierung eines bei der Deutschen Bahn online oder mobil gebuchten Tickets auch schnell und direkt selbständig online gemacht werden.

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Aus drei wird eins: Markenzusammenführung bei Meridian, BOB und BRB

Zwei Unternehmen, vier Netze und drei Marken: Die Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH betreiben vier Netze in Bayern, verteilt auf drei Marken. Um es Fahrgästen verständlicher zu machen und nur noch mit einem Absender aufzutreten, fallen die Marken Meridian und BOB sukzessive weg und werden durch BRB ersetzt. Die beiden Unternehmen, Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH, bleiben unverändert bestehen. Mit BRB als Markennamen, ausgeschrieben Bayerische Regiobahn, werden die Unternehmen bereits ihrer regionalen Expertise gerecht.

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U1 und U3 in Berlin Kreuzberg wegen Bauarbeiten ein Jahr lang gesperrt

Nach Ostern beginnen wie geplant die bereits Ende 2018 angekündigten Sanierungsarbeiten an den Bauwerken von Deutschlands ältester U-Bahnstrecke. Ab Dienstag, den 14. April 2020, arbeitet die BVG rund zwölf Monate lang am Kreuzberger Hochbahnviadukt; an Gleisen, Stromanlagen und Brücken der Linien U1 und U3. Der U-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Kottbusser Tor und Warschauer Straße ist während der Arbeiten unterbrochen. Mitte Juni verlängert sich die Streckensperrung für eine Woche bis zum U-Bahnhof Hallesches Tor.

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Sanierung der Schnellfahrstrecke Stuttgart - Mannheim beginnt

Nach rund 30 Jahren Hochgeschwindigkeitsverkehr startet am Wochenende die Sanierung der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim. Bis zum 31. Oktober 2020 werden in 205 Tagen auf der wichtigen Fernverkehrsachse, auf der jährlich rund 24 Millionen Fahrgäste unterwegs sind, umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Baupensum ist enorm: Auf 99 Kilometern werden 440.000 Tonnen Schotter, 190 Kilometer Gleise, 54 Weichen und 300.000 Schwellen für rund 183 Millionen Euro erneuert.

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In Leipzig hat die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen

Wie angekündigt hat am vergangenen Montag, 30. März 2020 in Leipzig die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen. Damit sind auch einige Linienänderungen für Strassenbahnen, Busse und Nightliner in Kraft getreten Gleichzeitig wurden alle Fahrpläne auf veränderte Fahrtzeiten und Anschlüsse angepasst. Darüber hinaus dehnen die Verkehrsbetriebe aufgrund der aktuellen Situation den 15-Minuten-Takt auf alle Strassenbahn- sowie auf die wichtigsten Buslinien aus.

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Zugunglück bei Auggen: Brückenbauteil aus Stahl und Beton auf die Gleise der Rheintalbahn gestürzt

Am Donnerstagabend ist es auf der Rheintalstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel zu einem schweren Zugunglück gekommen, bei dem ein 51-jähriger Lokführer getötet wurde. Auslöser war ein auf die Gleise gestürztes, über 100 Tonnen schweres Betonteil einer alten Brücke, die dieses Wochenende hätte abgerissen werden sollen.

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DB 2019: Erstmals über 150 Millionen Reisende im Fernverkehr - Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht absehbar

Mit rund 151 Millionen Reisenden im Fernverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) einen neuen Fahrgastrekord erzielt und damit erstmals die Marke von 150 Millionen überschritten. Im Vergleich zum bereits starken Vorjahr nutzten 2019 nochmals 1,9 Prozent oder 2,8 Millionen Reisende mehr die ICE- und IC-Züge der DB – der fünfte Anstieg in Folge. Der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns wuchs in diesem Zeitraum um knapp ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro. Mit Spitzenausgaben für Schienennetz, Bahnhöfe und Züge baute die DB die grösste Investitionsoffensive ihrer Geschichte aus. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) sank gegenüber dem Vorjahr infolge hoher Zukunftsausgaben um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

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Info Links zum öffentlichen Verkehr in Europa

Der öffentliche Verkehr wurde in den letzten Tagen europaweit weiter eingeschränkt. Da sich die Situation im Bahnverkehr täglich, ja fast schon stündlich ändert, haben wir hier die wichtigsten Links zusammengestellt, wo Sie sich jeweils über die aktuelle Lage informieren können. Gesunde Fahrgäste, die eine Reise zwingend antreten müssen, sind gebeten:
1. vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen
2. ihre Billette elektronisch zu kaufen (zum Beispiel auf der Website oder in der App des Transportunternehmens)
3. die Hygieneanweisungen der Behördenzu befolgen

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Gemeinsam gegen Corona: DB schliesst Pakt mit EVG und GDL

Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen keine betriebsbedingten Kündigungen aus Anlass der Corona-Krise fürchten. Der Konzern und die Gewerkschaften haben dies jetzt in einer Vereinbarung ausgeschlossen. Diese regelt auch zusätzliche Arbeitsbefreiungen für Beschäftigte mit Kindern, Entgeltfortzahlungen, flexiblen Ausgleich versäumter Arbeitszeiten und sichert die Mitsprache der Betriebsräte bei Kurzarbeit. Die DB beschäftigt in Deutschland rund 200'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Empfehlungen der DB betreffend Stornierung von Fahrausweisen

Ab dem 2. April 2020 können Sie die Stornierung Ihres bei der Deutschen Bahn online oder mobil gebuchten Tickets schnell und direkt selbständig durchführen. Da das Anfragevolumen per Kontaktformular derzeit aussergewöhnlich hoch ist und es deshalb auch zu längeren Wartezeiten kommt empfieht die DB  dringend, zu warten, bis die neue Funktion zur Verfügung steht. Neben den bestehenden tariflichen Erstattungsregelungen gewährt die DB für alle bis einschliesslich 13. März 2020 gekauften Tickets für Reisen zwischen dem 13. März und 30. April 2020 weitgehende Sonderkulanzregelungen. Reisende mit Flexpreis Fernverkehr oder Flexpreis Business Tickets, bei denen eine kostenfreie Stornierung möglich ist, nutzen bitte die üblichen Stornierungswege.

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info24 - ÖV Schweiz-Europa wird sich verändern

 

Nach der Gründung im November 2005 ist info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch Facebook beigetreten. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus wird sich aber auch unsere Seite verändern. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gibt) werden bis auf weiteres keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig sind (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), werden wir verzichten. Über wichtige Themen in Bezug auf den ÖV werden wir aber in reduzierter Form weiterhin berichten.

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DB-Chef Dr. Richard Lutz: Wir weiten Kulanzregelungen für unsere Kunden aus

"Die Bahn ist Teil der Lebensadern dieses Landes. Jeden Tag bringen wir Millionen von Menschen und Gütern sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel. Deshalb wollen und werden wir unseren Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft leisten und den Bahnbetrieb so lange und so gut wie möglich aufrechterhalten", das sagte heute der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz in Berlin. "Natürlich haben wir Verständnis dafür, wenn unsere Kunden in der aktuellen Situation ihre gebuchte Reise noch einmal überdenken wollen. Aus diesem Grund haben wir uns bei der DB entschieden, eine deutschlandweite Sonderkulanz-Regelung einzurichten."

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In den Bussen bitte hinten einsteigen

Ab heute Donnerstag wird bis auf weiteres der Ein- und Ausstieg an der ersten Tür bei allen Bussen der BVG ausgesetzt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für alle Fahrgäste minimiert werden.

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Neue DB Intercity Doppelstockzüge (ex WESTbahn) auf Schiene

Die Deutsche Bahn hat ihr Angebot im Osten deutlich ausgebaut: Seit gestern Sonntag, 8. März, fahren zwischen Dresden, Berlin und Rostock im zwei-Stunden-Takt die neuen von der WESTbahn übernommenen Doppelstockzüge. Damit stehen täglich 5.000 zusätzliche Plätze für Fahrgäste zur Verfügung. Die neuen Züge haben zwei Reisecafés, WLAN, Platz für Fahrräder und einen Familienbereich. Wie bereits zuvor bei der WESTbahn wird auch für die Züge bei der DB ein Unterhalt beim ÖBB TS (Technische Services) Werk Jedlersdorf in Wien gemacht. Als willkommener Nebeneffekt ist dadurch auch die neue Intercity-Nachtverbindung von Wien über Berlin nach Rostock entstanden.

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Corona-Virus: DB umfassend vorbereitet

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute mitgeteilt, dass sie auf eine weitere Ausbreitung von Covid-19 in Deutschland umfassend vorbereitet ist. In Zügen und Bussen der DB gelten die bekannten Vorsorgehinweise des Robert-Koch-Instituts wie gründliches Händewaschen oder die schnelle Entsorgung von benutzten Taschentüchern. Die DB ist in ständigem Austausch mit den Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern, dem Bundesinnenministerium sowie dem Bundesverkehrsministerium, denen jeweils weitere Entscheidungen zum Bahnbetrieb obliegen. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen für Bahnkunden keinerlei Einschränkungen. 

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Neue Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag soll Reisezeit halbieren

Deutschland und Tschechien möchten auf der Schiene weiter zusammen wachsen! Heute haben beide Länder, der Freistaat Sachsen, die Deutsche Bahn sowie die tschechische Netzgesellschaft Správa železnic ihre Zusammenarbeit für eine neue grenzüberschreitende Bahnverbindung zwischen Dresden und Prag bekräftigt. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michal Fridrich, Leiter der Abteilung für internationale und europäische Angelegenheiten im Ministerium für Verkehrswesen der Tschechischen Republik, sowie Jiří Svoboda, Generaldirektor der Správa železnic, zeichneten in Dresden eine entsprechende Vereinbarung.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab Dezember 2020 die modernen SBB "Astoro" Triebzüge des Typs ETR 610 zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Deutsche Bahn modernisiert 54 Doppelstockwagen für die Strecke Frankfurt (Main) - Limburg (Lahn)

Bis Dezember 2021 modernisiert DB Regio Mitte insgesamt 54 Doppelstockwagen und zehn Lokomotiven der Baureihe 146.1 für den künftigen Einsatz auf den RMV-Linien RE 20 und RB 22, die beide zwischen Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Limburg (Lahn) verkehren. Das Redesign ist Bestandteil des ab Dezember 2021 neu geltenden Verkehrsvertrages. Den Zuschlag für den Weiterbetrieb dieser Linien erhielt DB Regio nach europaweiter Ausschreibung durch den RMV im März 2018 für weitere 15 Jahre.

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Senat, Bahn und VCD legen Kompromissvorschlag zur Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona vor

Der Bahnhof Hamburg-Altona ist Reisenden aus ganz Europa ein Begriff und ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Mittlerweile über 100 Jahre alt, ist er aber den Anforderungen, die bis zu 130.000 Reisende pro Tag stellen, nicht mehr gewachsen. Deshalb wird der Fernbahnhof in den Norden Altonas verlegt, während der S-Bahnhof am bisherigen Standort bestehen bleibt. Im Klageverfahren Bahnhof Altona/Diebsteich haben die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Deutsche Bahn mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD Nord e.V.) nun einen Kompromiss zur Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona erzielt. Die Verhandlungspartner vereinbaren deutliche Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des neuen Bahnhofs und des Angebots für die Fahrgäste. Nach Zustimmung auch der künftigen Bürgerschaft wird der VCD seine Klage gegen das Grossprojekt zurückziehen.

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BVG sucht 500 Berlinerinnen und Berliner für eine persönliche Verkehrserhebung

Mehr als 1,1 Milliarden Fahrgäste verteilen sich jährlich auf die 156 Bus-, 22 Strassenbahn-, 10 U-Bahn- und 6 Fährlinien der Berliner Verkehrsbetriebe – Tendenz steigend. Und die Angebotsplaner der BVG arbeiten ständig daran, dieses Angebot auszubauen, Fahrpläne, Anschlüsse und Verbindungen zu optimieren, damit die Berlinerinnen und Berliner und die vielen Besucher der Stadt in Zukunft noch besser an ihr Ziel kommen. Im Verlaufe dieses Jahres wollen die Berliner Verkehrsbetriebe eine neue Methode der Datenerhebung erproben und testen in Zusammenarbeit mit dem Mobility-Startup MOTIONTAG eine nutzerunterstützte und smartphone-basierte Art der Verkehrserhebung. Gesucht werden 500 Berlinerinnen und Berliner, die mit Hilfe der BVG MeinTag-App ihr Verkehrsverhalten zwischen Februar und Juli 2020 aufzeichnen. Herkömmliche Datenquellen werden so ergänzt, Planungsverfahren beschleunigt und der ÖPNV bedarfs- und klimagerecht gestaltet.

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Nachhaltigkeit in der DB Bordgastronomie: Mineralwasser von share ab sofort im Bordrestaurant in ICE- und IC/EC-Zügen

Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) können seit 1. Februar 2020 in der Bordgastronomie in ICE- und IC/EC-Zügen die nachhaltigen Mineralwasser-Flaschen des Start-up share kaufen – und so Bauprojekte für Trinkwasserbrunnen weltweit finanzieren sowie Plastik sparen.

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Zahl der internationalen Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans steigt an

Vom 22. bis 25. September 2020 präsentieren 23 internationale Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans in Berlin ihre innovativen Mobilitätslösungen, so viele wie nie zuvor. Die Fachbesucher dürfen sich unter anderem auf zukunftsweisende und emissionssparende Verkehrskonzepte aus Österreich, Italien, Ungarn, der Türkei, Lettland, Japan, Dubai, Russland und China freuen.

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DB BahnCard 25 und 50 ab sofort zehn Prozent günstiger

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Preise für die BahnCard 25 und 50 wie angekündigt flächendeckend um 10 Prozent reduziert. Damit gibt die DB nun auch die Mehrwertsteuerabsenkung für die BahnCard 25 und 50 in vollem Umfang an die Kunden weiter. Die Preise waren zuvor seit 2014 stabil. Mit BahnCard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro; das ist der niedrigste reguläre Preis für eine Fahrkarte im Fernverkehr seit der Bahnreform 1994.

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S-Bahn Berlin: So läuft die Sanierung für schwere Fälle der Baureihe 481

Die Sanierung der Baureihe 481 steht bei der S-Bahn Berlin in diesem Jahr im Mittelpunkt: Rund 90 Fahrzeuge sollen allein 2020 runderneuert aus dem Werk in Schöneweide rollen. Ziel ist, sie für den Weiterbetrieb von rund zehn Jahren fit zu machen. Gebaut zwischen 1997 und 2004 werden sie nach ihrem Facelifting der neuen Baureihe 483/484, die 2021 in Betrieb geht, zum Verwechseln ähnlich sehen. Doch Aussehen ist nicht alles - vor allem für einen zuverlässigen Weiterbetrieb wird vieles neu gemacht.

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ODEG fährt neu zwischen Rostock und Rügen bzw. Züssow

Mit dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2019 hat die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) in Mecklenburg-Vorpommern den Betrieb der Linien RE9 Rostock – Stralsund – Binz/Sassnitz und RE10 Rostock – Stralsund – Züssow aufgenommen. Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat durch eine Direktvergabe der ODEG den Zuschlag erteilt. Die Deutsche Bahn (DB) hatte das Vergabeverfahren angezweifelt. Mit insgesamt rund 1,8 Millionen Zugkilometern pro Jahr sind vorerst zwei Jahre Vertragslaufzeit vereinbart. Bis voraussichtlich März 2020 kommen erst einmal sechs von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) angemietete Siemens Desiro ML Cityjet zum Einsatz.

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DB im Dezember 2019 mit bester Pünktlichkeit seit 2016

Zum Jahresende haben die Züge des DB-Fernverkehrs deutlich in der Pünktlichkeit zugelegt. Die ICE- und IC-Flotte war im Dezember 2019 mit 79,1 Prozent Pünktlichkeit unterwegs und stellt damit den seit 2016 geltenden besten Dezember-Wert ein.

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Bahnhof Kaub am Rhein: Dachgerippe ohne Dächer

Zwei lange Dachgerippe ohne Dächer lassen im rheinland-pfälzischen Rhein-Städtchen Kaub auf den Bahnsteigen des Bahnhofs wartende Fahrgäste schon seit Jahren im Regen stehen. Abhilfe verspricht die Deutsche Bahn erst für 2024: Dann werde dort im Zuge einer Modernisierung auch ein "Wetterschutzhaus" errichtet.

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Stadler liefert 14 Strassenbahnen der nächsten Fahrzeug-Generation für die HEAG mobilo Darmstadt

Stadler ist als Sieger aus der Ausschreibung der HEAG mobilo GmbH für die Lieferung von 14 Strassenbahnen mit einer Option auf bis zu weitere 30 Fahrzeuge hervorgegangen. Damit ist es Stadler gelungen, innerhalb kürzester Zeit erstmalig seine neue Strassenbahnfamilie erfolgreich am Markt zu platzieren. Der Auftragswert liegt bei rund 62 Millionen Euro.

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10 Jahre DB Navigator: 105 Millionen verkaufte Handy-Tickets

Wann fährt der nächste Zug? Von welchem Gleis? Gibt es eine Direktverbindung? Als mobiler Reiseberater ging die DB Navigator-App im Dezember 2009 an den Start – mit Auskünften für bundesweit 5.700 Bahnhöfe und 275.000 Haltestellen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs sowie 54.000 weiteren Stationen in Europa. Innerhalb von zehn Jahren ist die App über 42 Millionen Mal heruntergeladen worden und heute die Nummer eins Reise-App im App Store. Rund 105 Millionen Handytickets wurden seit Einführung der mobilen Buchung verkauft. Allein 2019 ist die Zahl der Handy-Tickets im Vergleich zu 2018 um 80 Prozent gestiegen. Rund 100 Millionen Zugriffe pro Monat verzeichnet der DB Navigator aktuell.

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