Deutschland


Die neuen Stadler FLIRT für Go-Ahead für das E-Netz Allgäu

Die Fahrzeugproduktion der neuen Stadler FLIRT3 für Go-Ahead Bayern für das E-Netz Allgäu geht planmässig voran. In einer europaweiten Ausschreibung konnte sich Go-Ahead 2018 für den künftigen Bahnbetrieb auf dem E-Netz Allgäu durchsetzen und hat anschliessend bei Stadler 22 elektrische Triebzüge des Typs FLIRT bestellt. Den Vertrag mit einem Auftragsvolumen in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionen-Betrags hatten Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead, und Ulf Braker, Geschäftsführer von Stadler Pankow, während der InnoTrans 2018 in Berlin unterschrieben. Ab dem 12.Dezember 2021 werden die neuen elektrischen Triebzüge auf der Strecke München - Memmingen - Lindau zum Einsatz kommen.

Neuer FLIRT3 für Go-Ahead Bayern im Stadler Werk Berlin-Pankow                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Go-Ahead Deutschland gehört zum Nahverkehrskonzern Go-Ahead, der seine Wurzeln in Großbritannien hat und weltweit in mehreren Ländern aktiv ist. Mit einer neuen Website stellte sich das Eisenbahnunternehmen Go-Ahead Bayern Mitte dieses Jahres der Öffentlichkeit vor. "Wir wollen darüber informieren, wer wir sind und was wir in der Region künftig vorhaben", so Julia Bülow, Kommunikationschefin von Go-Ahead Deutschland.

 

Das Tochterunternehmen Go-Ahead Bayern mit Sitz in Augsburg hat nicht umsonst den Slogan "Ein Stück Heimat auf der Schiene.“ auf seine neue Internetseite geschrieben. Man will als Anbieter für die Region und in der Region tätig sein; sehr bewusst wurden die Züge in blau-weisser Lackierung bestellt, und auch die Internetdomain mit der Endung .bayern weist in diese Richtung. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat Go-Ahead Bayern am 17. August 2020 die formelle Lizenz als Eisenbahnverkehrsunternehmen erteilt. Damit liegt die Betriebserlaubnis vor, mit der Go-Ahead Bayern als Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig werden und Züge betreiben darf.

 

Das Unternehmen wird im Auftrag des Freistaats Bayern und des Landes Baden-Württemberg ab dem 12. Dezember 2021 den Zugbetrieb auf der Strecke Lindau – Memmingen – München starten und ab Ende 2022 dann auch die Strecken Ulm – Augsburg – München, Würzburg –Donauwörth – Augsburg und Aalen – Nördlingen – Donauwörth übernehmen.

 

Für den Einsatz auf dem E-Netz Allgäu in Baden-Württemberg und Bayern hat Go-Ahead 2018 bei Stadler 22 elektrische Triebzügen des Typs FLIRT3 bestellt. Nach deren Auslieferung verfügt Go-Ahead damit über eine Flotte von insgesamt 88 FLIRT unterschiedlichster Konfigurationen und Ausstattungen.

 

Die neuen vierteiligen Fahrzeuge sind mit einer grosszügigen Sitzgestaltung sowie Arbeitstischen und Steckdosen zum Aufladen mobiler Endgeräte an den Sitzen ausgestattet. Zusätzliche Gepäckregale ergänzen die Gepäckablagen über den Sitzen. In der Fahrzeugdecke eingelassene Kameras ermöglichen die Überwachung des Fahrgastraums und tragen somit zur Sicherheit bei. Die Fahrzeuge sind sowohl im Innenraum als auch in der Aussengestaltung im typischen blau-weissen Design gestaltet. Die 74 Meter langen Triebzüge bieten 395 Personen Platz, 200 davon sitzend in der 2. Klasse, 16 Sitzplätze sind als 1.-Klasse-Bereich ausgewiesen. Wie alle FLIRT verfügen die Fahrzeuge über helle, freundliche Fahrgastbereiche, sind barrierefrei und durchgängig niederflurig. Zwei WCs befinden sich in den Triebzügen, eins davon ist nach TSI PRM ausgestattet.

 

Die besonders gross gestalteten Mehrzweckbereiche bieten Raum für den Transport von bis zu 21 Fahrrädern, sperrigem Gepäck und Kinderwagen. Ebenso sind Rollstuhlplätze nach TSI PRM eingerichtet. Das zeitgemässe Fahrgastinformationssystem ebenso wie die fahrzeugseitige WLAN-Ausstattung erleichtern den Reisenden die minutengenaue Aktualisierung ihrer Reise. Die Fahrzeuge erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h.



"Es geht voran", postet Go-Ahead Bayern am 23. Juli 2020 auf ihrer Facebook-Seite

Die ersten vierteiligen FLIRTS werden aus dem Stadler Werk in Berlin-Pankow zur statischen

und dynamischen Inbetriebsetzung nach Velten (Brandenburg) überführt.


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Transdev erhält 64 Stadler FLIRT für die S-Bahn Hannover

Die Transdev Hannover GmbH wurde 2019 gegründet und ist ein regionales Tochterunternehmen der Transdev-Gruppe. Als grösster privater Mobilitätsanbieter in Deutschland bringt Transdev jährlich rund 270 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel und demnächst auch in Hannover: Ab dem 12. Juni 2022 wird die Transdev Hannover GmbH die neue Betreiberin für alle 10 Linien im Netz der S-Bahn Hannover. Neben den 13 bestehenden Fahrzeugen wird sie hierfür 64 neue elektrische Triebzüge des Typs FLIRT von Stadler einsetzen.

Einer der insgesamt 64 FLIRT's für die S-Bahn Hannover im Stadler Werk Berlin-Pankow                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

 

Nachdem sich die Transdev GmbH sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für den Betrieb der S-Bahn Hannover durchsetzen konnte hatte sie im November 2018 bei Stadler 64 neue elektrische Triebzüge des Typs FLIRT bestellt. Das Auftragsvolumen für die Beschaffung der Fahrzeuge liegt bei rund 320 Millionen Euro. Transdev betreibt damit in Deutschland eine Flotte von insgesamt 100 FLIRT unterschiedlicher Konfigurationen und Ausstattungen.

 

 

Die Fahrzeuge

 

Die dreiteiligen Züge für die S-Bahn Hannover verfügen auf einer Gesamtfahrzeuglänge von 68 Metern über acht Fahrgasttüren auf jeder Seite, die einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglichen. Die neuen Fahrzeuge sind mit jeweils 180 Sitz- sowie 217 Stehplätzen ausgestattet, somit finden insgesamt 397 Fahrgäste im auf der ganzen Fläche videoüberwachten Fahrgastbereich Platz.

 

Die Triebzüge sind mit einem barrierefreien Universal-WC nach TSI PRM ausgestattet und verfügen wie alle Stadler FLIRT über helle, freundliche Fahrgastbereiche, sind barrierefrei und durchgängig stufenlos begehbar. Die besonders gross gestalteten Mehrzweckbereiche bieten Raum für den Transport von bis zu zwölf Fahrrädern, sperrigem Gepäck und Kinderwagen. Sie sind mit Steckdosen zum Laden von E-Bikes sowie mit Rollstuhlplätzen nach TSI PRM ausgestattet. Das zeitgemässe Fahrgastinformationssystem in Echtzeit mit Monitoren in jedem Einstiegsbereich ebenso wie die fahrzeugseitige WLAN-Ausstattung erleichtert den Reisenden die minutengenaue Aktualisierung ihrer Reise. Die Fahrzeuge erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h.

 

Die Fahrzeugflotte für die S-Bahn Hannover setzt sich aus diesen 64 neuen Fahrzeugen sowie 13 Bestandsfahrzeugen des bisherigen Betreibers zusammen. Auch die Bestandsfahrzeuge werden sukzessive umgerüstet und verfügen dann ebenfalls über den Komfort der Neufahrzeuge.

 

 

Das Liniennetz

 

Die Transdev Hannover GmbH übernimmt von der DB Regio die zehn S-Bahnlinien rund um die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover mit Verbindungen von Nienburg und Celle im Norden bis nach Minden im Westen, Hildesheim im Osten und Paderborn im Süden. Das Streckennetz umfasst insgesamt jährlich rund 9,3 Millionen Zugkilometer.

 

Die Linien im Detail

  • S 1: Minden - Haste - Hannover
  • S 2: Haste - Hannover - Nienburg
  • S 3: Hannover - Lehrte - Hildesheim
  • S 4: Bennemühlen - Hannover - Hildesheim
  • S 5: Hannover Flughafen - Hannover - Paderborn
  • S 6: Hannover - Celle
  • S 7: Hannover - Lehrte - Celle
  • S 8: Hannover Flughafen - Hannover - Hannover Messe / Laatzen
  • S 21: Hannover - Weetzen - Barsinghausen
  • S 51: Seelze - Hannover - Hameln

Für das Betriebspersonal ist ein Personalübergang vom vorherigen Betreiber durch die Transdev Hannover GmbH vorgesehen.

Mehr Informationen hierzu finden Sie hier bei den "Fragen und Antworten" zur neuen S-Bahn Hannover ab 2022 sowie den aktuellen Stellenausschreibungen.

 

 

Die Aufgabenträger

 

Der Tätigkeitsbereich der Aufgabenträger umfasst die Planung, Organisation und die Finanzierung des Schienenpersonenverkehrs (SPNV). Sie stimmen das Fahrplanangebot ab und gewähren Finanzhilfen für Investitionen im SPNV, beispielsweise für Sanierungen von Bahnhöfen. Darüber hinaus sind die Aufgabenträger in NRW massgeblich an der Weiterentwicklung der Tariflandschaft - von den Gemeinschaftstarifen bis hin zur Umsetzung eines NRW-Tarifes - beteiligt.

 

Die enge Zusammenarbeit zwischen der Transdev Hannover GmbH und ihren Auftraggebern spielt eine wichtige Rolle. Den Zuschlag für das Netz der S-Bahn Hannover ab 2022 erteilten nach einer europaweiten Ausschreibung im Jahr 2018 die Aufgabenträger:

 

- Region Hannover (RH)

 

- Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG)

 

- Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)



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SBB und ÖBB wollen das Nachtzug-Angebot in Europa weiter ausbauen

Die SBB und die ÖBB verstärken im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit. Die beiden Bahnen wollen das bereits bestehende Angebot im Nachtzugverkehr von sechs auf zehn Linien ausbauen. Geplant sind neue Nachtzüge ab der Schweiz nach Amsterdam, Rom und Barcelona. Die SBB und die ÖBB haben heute ihre Ausbaupläne vorgestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der geplante Ausbau kann nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Schweizer Klimafonds sichergestellt werden.

Gemeinsam mit den SBB bauen die ÖBB ihr Nightjetz-Netz weiter aus                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Nachfrage im internationalen Nachtzugverkehr hat im Jahr 2019 und im laufenden Jahr bis zum Ausbruch der Corona-Krise deutlich zugenommen. Die Anzahl der Reisenden in den Nachtzügen ab der Schweiz stieg im Vergleich zum Vorjahr um über 25 Prozent. Die beiden Partnerbahnen sehen dies als nachhaltigen Trend im Kontext des stark gestiegenen Kundenbedürfnisses, umweltfreundlich und ressourcenschonend zu reisen. Nachtzüge haben eine klar nachweisbare positive Klimawirkung, da sie eine Verlagerung von anderen Verkehrsmitteln auf den Zug bewirken. Das gemeinsame Ziel von ÖBB und SBB ist, mehr Reisen auf die Bahn zu verlagern und damit einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen im Reisesektor zu leisten. Dieses Engagement steht im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens sowie dem Anliegen von Politik und Öffentlichkeit, ein attraktives Nachtreisezugnetz als wichtiges Element einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobilität in Europa zu entwickeln.

 

Mit 19 Nightjet Linien und acht weiteren Verbindungen mit Partnern betreibt die ÖBB bereits heute das grösste Nachtzugnetz Europas. Davon umfasst das Netz in Kooperation mit der SBB ab der Schweiz sechs Linien und eine weitere Verbindung. Auf diesen Erfolg aufbauend wollen die SBB und ÖBB das Angebot an Nachtzügen in Europa gemeinsam erweitern. In den vergangenen Monaten haben die Unternehmen verschiedene Ausbauoptionen intensiv geprüft und bewertet. Dank der Kooperation können die Bahnen bei der Produktion und Vermarktung des Angebots Synergien nutzen und Kosten sparen. Mit der am 11. September 2020 unterzeichneten Absichtserklärung (Letter of Intent) haben die beiden Bahnen die Strategie der Ausbaupläne von «Nightjet-Netz Schweiz 2024» vorgestellt. Die Pläne beinhalten einen Ausbau des Nightjet-Netzes ab der Schweiz auf insgesamt zehn Linien und 25 Destinationen.

 

 

Die Schwerpunkte der Ausbaupläne:

 

 

• Ab Fahrplan 2022: Neue Nightjet-Verbindung nach Amsterdam

 

Als ersten Ausbauschritt wollen die beiden Bahnen ab Dezember 2021 eine neue tägliche Nightjet-Verbindung Zürich – Basel – Frankfurt – Köln – Amsterdam aufnehmen. Das nur sehr begrenzt verfügbare für den Nachtverkehr geeignete Rollmaterial setzt einem kurzfristigen Angebotsausbau jedoch enge Grenzen. Die SBB beabsichtigt deshalb, beim deutschen Anbieter RDC Asset GmbH entsprechendes Rollmaterial zu mieten.

 

 

• Kapazitätsausbau nach Berlin, Hamburg und Prag sowie neue Verbindung nach Leipzig und Dresden

 

Die heute angebotenen Verbindungen ab Zürich über Basel nach Berlin und Hamburg erfreuen sich einer steigenden Nachfrage. Deshalb soll die Kapazität dieser Verbindungen deutlich ausgebaut werden. SBB und ÖBB wollen diese beiden Verbindungen wenn möglich ab Fahrplan 2023 mit zwei separaten Zügen auf der ganzen Strecke bedienen. Dadurch kann die Kapazität deutlich erhöht werden. Die Verbindung nach Prag soll als Zugteil des Berliner Nightjet mit Schlaf- und Liegewagen neu auch über Deutschland geführt werden. Durch die geänderte Linienführung entsteht neu eine direkte Verbindung nach Leipzig und Dresden.

 

 

• Neue Verbindungen nach Rom und Barcelona geplant

 

Eine neue Linie soll von Zürich über Bern – Brig – Domodossola nach Rom geführt werden. Geplant ist zudem eine tägliche Verbindung von Zürich über Bern – Lausanne – Genf nach Barcelona. Damit wäre auch eine direkte Anbindung der Westschweiz an das Nachtzugnetz sichergestellt. Die Einführung dieser beiden neuen Linien ist noch nicht gesichert, Abklärungen mit weiteren Partnerbahnen sind noch ausstehend.

 

Um den mittel- und langfristigen Ausbau des Nachtzugverkehrs sicherstellen zu können, investiert die ÖBB auch in neues Rollmaterial. Die neuen Nachtzug Garnituren sollen schrittweise zum Einsatz kommen.

 

 

 

SBB und ÖBB setzen sich für bessere Rahmenbedingungen bei Nachtzügen ein

 

Mit dem geplanten Ausbau wollen sich SBB, ÖBB und ihre Partnerbahnen auch für bessere verkehrspolitische Rahmenbedingungen für den Betrieb von Nachtzügen in Europa einsetzen. In der Schweiz berät das Parlament in der Herbstsession die Totalrevision des CO2-Gesetzes. Dieses sieht eine Förderung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs aus dem Klimafonds vor. Das Parlament hat letzte Woche der Förderung des internationalen Personenverkehrs inklusive Nachtzüge zugestimmt. Vorbehältlich der Schlussabstimmung und eines allfälligen Referendums würde die finanzielle Unterstützung aus dem Klimafonds der SBB ermöglichen, die hohen und defizitären Betriebskosten der Nachtzugsverbindungen auszugleichen.

 

Die ÖBB sind der grösste Anbieter im Nachtverkehr in Europa und haben im Rahmen der bestehenden Zusammenarbeit wesentlich zum Erhalt von Nachtzügen ab der Schweiz beigetragen. «Wir sind vom Erfolg des Nightjets überzeugt. Mit der SBB als starke Partnerin können wir den Ausbau des Nightjet Netzes weiter vorantreiben. Wir investieren in neue Züge, 13 Nightjet-Garnituren der neusten Generation werden ab Ende 2022 im Einsatz sein. Mit den zusätzlichen Verbindungen und modernen Wagen wird das Nachtzugreisen noch attraktiver», so Andreas Matthä, CEO der ÖBB.

 

SBB-CEO Vincent Ducrot ist überzeugt, dass die Nachfrage nach Bahnreisen für schnelle Tagesverbindungen und für Nachtzüge weiter zunehmen wird. «Diese Entwicklung ist nachhaltig und die Nachfrage nach umweltfreundlicher und ressourcenschonender Mobilität wird weiter steigen».

 

Für die SBB und die ÖBB ist der Nachtverkehr ein wichtiger Beststandteil des gesamten Angebots mit einem grossen Synergiepotenzial zu den Tagesverbindungen. Ein attraktives Angebot auf der Schiene unterstützt das Ziel, den Flugverkehr im Kurzstreckenbereich auf die Bahn zu verlagern.

 

 

Nachtzüge haben eine nachweisbar positive Klimawirkung

 

Nachtzüge haben eine klar nachweisbare Klimawirkung, da sie eine Verlagerung von Reisen vom Flugzeug, Auto oder Bus auf den Zug bewirken. Nach eigenen Schätzungen der SBB beläuft sich die Klimawirkung des heute bestehenden Nachtzugverkehrs ab der Schweiz auf eine Einsparung von rund 50.000 Tonnen CO2 jährlich. Dies entspricht dem durchschnittlichen, jährlichen Ausstoss von 30.000 Autos.

 

Zürich ist mit dem Angebot von Nachtzügen nach Hamburg, Berlin, Wien, Graz, Budapest, Prag und Zagreb bereits heute der zweitgrösste Hub für Nachtverkehre in Europa. Nur in Wien starten und enden mehr Nachtzüge als in Zürich.



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Nightjet-Netz Schweiz 2024
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Elektrifizierung Allgäu – nach zweieinhalb Jahren Bauzeit folgen nun drei Monate Testbetrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke München - Lindau (ABS 48) nun weitgehend am Ziel angekommen. Im Sommer fanden die letzten Tätigkeiten an Gleisen und Oberleitungsanlagen statt. Alle grösseren Bauwerke, wie Brücken und Stellwerke konnten bereits früher vollendet werden. Seit Ende August 2020 stehen auch alle Streckenabschnitte unter Strom.

Im Dezember 2020 startet mit dem ETR 610 der elektrische Zugbetrieb in die Schweiz                        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

"Nun folgt die Phase der Inbetriebsetzung. Dabei testen wir alle Anlagen millimetergenau. Die drei Monate bis zum Beginn des elektrischen Zugverkehrs sind genau durchgeplant," so Projektleiter Matthias Neumaier.  Ende September 2020 führt die DB Tests an der Bahsntromversorgung durch. Dabei kommt erstmals ein elektrischer Zug auf die Strecke.

 

Ab Anfang Oktober 2020 folgen Messfahrten für den Neigetechnikbetrieb und für die Oberleitung. Die Fahrten werden mit dem zukünftig eingesetzten Schweizer EuroCity-Zug ETR 610 (SBB "Astoro" RABe 503) durchgeführt. Da die Messfahrten mit bis zu 176 km/h auch im Hochgeschwindigkeitsbereich stattfinden werden, ist es notwendig, die Bahnübergänge im jeweiligen Messabschnitt zeitweise zusätzlich mit Bahnübergangsposten zu sichern. Die Schranken können dann zwischen 10 und bis zu 25 Minuten geschlossen sein. Die einzelnen Streckenabschnitte werden mit 5 bis 6 Versuchsfahrten befahren. Die Bahn bittet die Straßenverkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

Für die im Neigetechnikbetrieb gefahrenen höheren Geschwindigkeiten wird noch ein zusätzliches Sicherungssystem zur Geschwindigkeitsüberwachung installiert und bis Mitte November 2020 in Betrieb gesetzt. Anschliessend können dann Fahrten zur Lokführerschulung stattfinden.

 

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 wird das Fahrplanangebot auf der Strecke Zürich - St. Gallen - Lindau - München - mit neu sechs Zügen pro Richtung täglich - deutlich ausgebaut. Dies bedeutet eine Verdoppelung der Direktverbindungen und Sitzplätze zwischen diesen beiden Städten. Dank der neuen Züge mit Neigetechnik verkürzt sich die Fahrzeit der EC-Verbindung Zürich - München von heute ca. 4 Stunden 45 Minuten auf rund 4 Stunden.

 

In das Projekt Elektrifizierung Allgäu, das die 155 Kilometer lange Verbindung von Geltendorf bei München bis Lindau umfasst, sind 500 Millionen Euro investiert worden. Für den Lärmschutz entlang der Strecke wurden dabei rund 100 Millionen aufgewendet. Mit einem speziellen Schallmesswagen werden Anfang Oktober 2020 auch diese Emissionen gemessen. In den kommenden Wochen finden noch kleinere Schallschutz-Restarbeiten statt. So werden z. B. in Westerheim die Wandelemente in die bereits vorbereitete Schallschutzkonstruktion eingesetzt und in Buxheim noch eine kleine Lücke geschlossen. Ansonsten finden Bauarbeiten und Schallschutzarbeiten im Zuge der ABS 48 nur noch im Stadtgebiet von Lindau statt.

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RRX: Baugenehmigung für den Bereich Bochum erteilt

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt des Grossprojekts Rhein-Ruhr-Express (RRX) erteilt. Der Planfeststellungsabschnitt 5b umfasst die Ausbaumassnahmen auf dem Bochumer Stadtgebiet. Damit liegt nun nach Köln, Leverkusen, Langenfeld und Essen auf dem fünften Abschnitt Baurecht vor.

RRX auf der Linie RE11 am Bochumer Hauptbahnhof                                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Der Beschluss wird ab heute Montag, 07. September 2020 bis Sonntag, 20. September 2020 bei der Stadt Bochum (im Foyer des technischen Rathauses, Hans-Böckler-Str. 19, Bochum) der Öffentlichkeit zur Einsicht ausgelegt. Online steht er auf der Website www.rheinruhrexpress.de zum Download zur Verfügung.

 

Der Abschnitt 5b verläuft quer durch Bochum von der Stadtgrenze zu Essen bis zur Stadtgrenze zu Dortmund. Insgesamt umfasst er rund 17 Kilometer Strecke. Für den geplanten 15-Minuten-Takt des RRX sind im Bochumer Hauptbahnhof Anpassungen an Weichen und an der Signaltechnik sowie die Verlängerung des Bahnsteigs 2 nötig. Ausserdem erfordert die Taktverdichtung den Bau einer Verbindungskurve von der S-Bahn auf die Strecke nach Witten in Bochum-Langendreer. Durch die Verlagerung von Regionalzügen von den Fernbahngleisen auf die S-Bahn-Gleise und den Einbau von zusätzlichen Weichen im Bereich Bochum Hbf, kann der RRX auf den Fernbahngleisen verkehren, ohne dass zwei zusätzliche durchgehende Gleise gebaut werden müssen. Hierdurch wird der Eingriff in die Umwelt und die angrenzenden Flächen so gering wie möglich gehalten.

 

Im Ausbaubereich am Hauptbahnhof Bochum und in Bochum-Langendreer ist der Neubau von insgesamt drei Schallschutzwänden mit Höhen bis zu vier Metern vorgesehen. Gebäude, die trotz dieser Massnahme weiterhin über den entsprechenden Grenzwerten liegen, haben Anspruch auf passiven Schallschutz und werden postalisch informiert.



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Mit FAIRTIQ wird Bus- und Bahnfahren im VVO in Sachsen einfacher

FAIRTIQ ist ein innovatives Startup aus Bern mit dem Ziel, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr so leicht wie möglich zu machen. Die von FAIRTIQ entwickelte und betriebene, gebührenfreie Ticketing-App kann bereits für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Schweiz sowie in Teilen Deutschlands und inVorarlberg und Linz genutzt werden. Als erster Verbund in Sachsen führt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) – und mit ihm die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) – die innovative Ticketing-App FAIRTIQ in allen Verkehrsmitteln ein. Damit können die Kunden bargeld- und kontaktlos fahren und haben automatisch immer das richtige Ticket in der Tasche.

Mit der FAIRTIQ-App haben die Fahrgäste automatisch immer das richtige Ticket in der Tasche        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

 

"Einfach einsteigen und mitfahren ohne sich vorher mit dem Tarif beschäftigen zu müssen – mit dem Check-in/Check-out-System von FAIRTIQ machen wir Fahrten durch den ganzen Verbund noch einfacher“, erklärt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO (Verkehrsverbund Oberelbe)  und unterstreicht: "Die Fahrgäste wollen nur fahren und das Ticket ist Mittel zum Zweck. Mit FAIRTIQ setzen wir genau diese Idee um: Statt vorher über das passende Ticket nachzudenken, können die Fahrgäste nun einsteigen und das System kümmert sich um die Abrechnung. “Wer die mit dem iPhone und Android-Smartphones kompatible App nutzt, braucht im gesamten Verkehrsverbund keine Fahrkarte mehr zu kaufen: Beim Einsteigen in Bus oder Bahn genügt eine Wischbewegung in der App, um den Fahrtantritt zu erfassen. Ein weiterer Wisch beim Aussteigen beendet die Fahrt.

 

"Durch die Standortermittlung erkennt die App, welche Strecke gefahren wurde und berechnet das Ticket“, erläutert Andreas Hemmersbach, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB)"Bei mehreren Einzelfahrten erkennt FAIRTIQ zudem, ob nicht ein Tagesticket die bessere Wahl wäre und berechnet dann automatisch nur diesen günstigeren Preis.“ In Dresden beispielsweise bedeutet das: Wer eine Strecke in einer Tarifzone hin und zurück fährt, braucht sich nicht vorab zu überlegen, ob später vielleicht noch eine dritte Fahrt folgt. Die erste und zweite Strecke wird mit jeweils 2,50 Euro berechnet und ab der dritten und jeder weiteren Fahrt am gleichen Tag wird die Abbuchung beim Tageskartenpreis von 6,50 Euro gekappt.

 

Ein Vorteil für Abo-Kunden, die manchmal in benachbarte Tarifzonen fahren: Sie können ihre Monatskarte digital in der App hinterlegen. Diese wird dann durch FAIRTIQ bei allen Fahrten berücksichtigt. So entfallen der Vorab-Kauf und die Entwertung von passenden Anschlusstickets, wenn manseine Stammzone mal verlässt. Die App berechnet dann nur den zusätzlichen Betrag für die weiteren Tarifzonen. Bei der Kontrolle zeigt der Fahrgast einfach App und Monatskarte vor. Die FAIRTIQ-App selbst ist gebührenfrei und kann im App Store (iOS) bzw. Google PlayStore (Android) heruntergeladen werden. Bezahlt werden kann per Kreditkarte (Visa- undMastercard), PayPal und Lastschriftverfahren. Die Kunden müssen dafür lediglich bei der Registrierung einmalig die entsprechenden Bezahldaten hinterlegen. Zunächst bildet dieFAIRTIQ-App den kompletten VVO-Tarif für Einzelpersonen ab. Auch Fahrten mit Fähren und Bergbahnen im Verkehrsverbund lassen sich damit begleichen.

 

"Wir freuen uns, dass wir mit der neuen Kooperation in Sachsen die Verbreitung von FAIRTIQ in Deutschland weiter ausbauen“, sagt FAIRTIQ-CEO Gian-Mattia Schucan. Die Ticketing-App des innovativen, vielfach preisgekrönten Schweizer Start-ups wird nun in insgesamt sechs Verkehrsgebieten in Deutschland angeboten. Mit mehr als einer Million Fahrten pro Monat vor der Corona-Krise ist FAIRTIQ die weltweit erfolgreichste Check- in/Check-out-Lösung im öffentlichen Nahverkehr.

 

 

Über FAIRTIQ

 

FAIRTIQ ist ein innovatives Startup aus Bern mit dem Ziel, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr soleicht wie möglich zu machen. Die von FAIRTIQ entwickelte und betriebene, gebührenfreie Ticketing-Appkann bereits für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Schweiz sowie in Teilen Deutschlands und in Vorarlberg und Linz genutzt werden. Mit insgesamt über 15 Millionen Fahrten ist sie zurzeit die weltweit erfolgreichste, komplett auf Smartphones basierende Check-in/Check-out-Lösung, verfügbar für iPhone undAndroid. Die Partner von FAIRTIQ sind Verkehrsbetriebe und Verbünde in der Schweiz, in Österreich,Deutschland, Liechtenstein und Frankreich. Neben der Reiseerfassung bietet die FAIRTIQ-Partnerschaft den Verkehrsbetrieben auch umfangreiche Möglichkeiten zur Tarifgestaltung und im digitalen Marketing sowieeinen Bestpreis-Algorithmus. Die App kann mit einmaliger Registrierung in allen beteiligten Regioneninternational genutzt werden.

 

 

So funktioniert eine Reise mit FAIRTIQ

 

Vor dem Einsteigen in Zug, Tram, Bus oder Schiff checkt sich der Fahrgast in der App mit einer Wischbewegungein. Damit hat er oder sie eine gültige Fahrkarte für den gesamten öffentlichen Verkehr in der entsprechenden Region. Am Zielort angekommen, beendet ein weiterer “Wisch” die Kostenerfassung. Die App erkennt die gefahrene Strecke anhand der Standortermittlung und verrechnet das preisoptimale Ticket. Falls der Wert einer Einzelfahrt den Preis für eine Tageskarte übersteigt, zahlt der Kunde nachträglich nur den günstigeren Tarif. Damit der Reisende nicht vergisst auszuchecken, erinnert FAIRTIQ am Ende der Reise mittels Smartphone-Sensoren automatisch daran.

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Moderne Fahrzeuge für Nürnbergs älteste U-Bahn-Linie

Die U1 ist die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien und auch die mit den höchsten Fahrgastzahlen. Nach rund 40 Jahren haben die 42 Doppeltriebwagen des Typs DT1 ausgedient. Sie werden nun nach und nach durch 21 Vier-Wagen-Gliederzüge des Typs G1 ersetzt und sind ausschliesslich auf der mit Fahrern betriebenen U1 im Einsatz. Der Auftrag ging im Jahr 2015 an Siemens und eine Reihe von Subunternehmer. Nun ist es soweit: Die ersten drei Fahrzeuge der neuen VAG-Baureihe G1 wurden am 19. August 2020 offiziell in Betrieb genommen. Seit dem 20. August 2020 ist der G1 tagsüber vorerst einmal zwischen Fürth Stadthalle und Aufseßplatz als zusätzlicher Zug unterwegs.

Neuer U-Bahn-Zug der VAG-Baureihe G1 an der Haltestelle Fürth Stadthalle                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Bei den VAG Nürnberg ist die neue U-Bahn des Typs G1 vom Hersteller Siemens Mobility nun im Fahrgastbetrieb unterwegs, drei Fahrzeuge der neuen VAG-Baureihe G1 wurden am 19. August 2020 offiziell in Betrieb genommen. Seit dem 20. August 2020 ist der G1 tagsüber vorerst einmal zwischen Fürth Stadthalle und Aufseßplatz als zusätzlicher Zug unterwegs.

 

Die 21 Vier-Wagen-Gliederzüge des Typs G1 sollen die 42 noch im Betrieb befindlichen DT1-Modelle nach und nach ablösen. Die neuen Züge werden in etwa die Länge von zwei gekoppelten Doppeltriebwagen haben und komplett durchgängig sein. Die Fahrzeuge sind klimatisiert und haben einen Schiebetritt an den Türen, sodass die Züge nun auch barrierefrei zugänglich sind. Die neuen Züge sind ausschliesslich für den Betrieb mit Fahrer auf der U1 vorgesehen. Allerdings ist der von Siemens entwickelte Zug auch für den automatischen Betrieb ausgelegt und vorgerüstet.

 

Für einen höheren Fahrgastkomfort und optimierten Fahrgastfluss beauftragte die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg die Siemens AG im November 2015 mit der Lieferung von 21 vierteiligen Zügen vom Typ G1. Der Auftrag beinhaltet zwei Optionen über weitere 13 Fahrzeuge, welche 2018 und 2019 eingelöst wurden.

 

Die Komponenten der G1-Züge entstehen an unterschiedlichen Standorten. Gebaut werden die U-Bahnen im Siemens-Werk in Wien. Aus Nürnberg kommen Kernkomponenten, wie beispielsweise der Antriebsstromrichter, die Motoren, der Hilfsbetriebeumrichter und die verbaute Leittechnik. In Erlangen erfolgen das Projektmanagement, die Entwicklung und die Servicebetreuung.

 

 

Durchgängig, modern und grosszügig

 

Am auffälligsten ist beim G1 der Durchgang zwischen allen Wagenteilen. Sie sind fest miteinander verbunden, sodass Fahrgäste komplett durchgehen können. Gegenüber dem heutigen, sogenannten Langzugbetrieb, bei dem zwei Doppeltriebwagen gekuppelt werden, fallen je zwei Fahrerstände und Hilfsbetriebeumrichter für die Stromversorgung weg. Das senkt die Anschaffungskosten und das Gewicht, was sich positiv auf den Energieverbrauch auswirkt. Die Durchgängigkeit bietet zudem mehr Platz für die Fahrgäste. Im vorderen und hinteren Eingangsbereich sind die Sitze längs angeordnet, die Freiflächen für Rollstühle, Kinderwagen, Rollatoren oder Fahrräder befinden sich hinter dem Fahrerstand und im Bereich der Übergänge. So staut es sich im Türbereich weniger. Die zehn Zentimeter breiteren Türen beschleunigen den Fahrgastwechsel. Schiebetritte, zur Spaltüberbrückung zwischen Zug und Bahnsteig, ermöglichen einen barrierefreien Zugang. Damit ist unsere U-Bahn-Flotte fast vollständig ohne Spalt zugänglich.

 

Auch aussen sind die neuen Züge flott unterwegs. In den VAG-Unternehmensfarben - rot, weiss - kommen sie freundlich, transparent und modern daher. Das Design wurde übrigens auf der Grundlage einer Designstudie in Zusammenarbeit mit dem Münchner Büro ergon3Design entwickelt.

 

 

Einsteigen oder nicht: Ampelfarben an den Türen

 

Bei den alten DT1-Zügen überwachen die Fahrer das Öffnen und Schließen der Türen mittels Sichtkontrolle entlang des Bahnsteigs. Bei den G1-Zügen ist diese Kontrolle komplett technisch abgesichert. So wie es bei den Zügen DT3 und DT3-F bereits Standard ist. Neu dageben ist: Den Status des Fahrgastwechsels oder die Zugabfahrt zeigen LED-Lichtbänder, außen und innen an den Türen, an. Rot heißt Stopp, Grün Einsteigen.

 

Die neuen Züge bieten breitere Fahrgasttüren mit einer innovativen LED-Lichtsignalisierung. Zusammen mit einem durchgängigen Fahrgastraum in den vierteiligen Zügen verbessert das den Fahrgastfluss. Zudem sorgen automatische Schiebetritte an allen Türen für einen optimalen barrierefreien Ein- und Ausstieg. Der durchgängige, hell und freundlich gestaltete Innenraum mit grosszügigen Mehrzweckbereichen vermittelt subjektive Sicherheit und sorgt für einen angenehmen Aufenthalt. Auch für die Fahrer/innen wurde auf hohen Komfort am Arbeitsplatz geachtet: Der Fahrerstand ist so eingerichtet, dass sie den Zug sowohl im Stehen als auch im Sitzen führen können. Die vierteiligen U-Bahnzüge nahmen am 20. August 2020 den Fahrgastbetrieb auf.

 

 

Nürnbergs älteste U-Bahn-Linie

 

Die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien und auch die mit den höchsten Fahrgastzahlen ist die U-Bahn-Linie U1. Ihre Strecke reicht vom Nürnberger Stadtteil Langwasser über die Messe und den Nürnberger Hauptbahnhof bis in die Nachbarstadt Fürth.

Mit insgesamt 18,5 Kilometern Länge und 27 Stationen (von insgesamt 48 Stationen im Stadtgebiet Nürnberg/Fürth) wird die Linie U1 werktags insbesondere von vielen Pendlern und Schülern genutzt. Die Fahrgastzahlen steigen zudem besonders bei Grossveranstaltungen wie dem Nürnberger Christkindlesmarkt und zu Messezeiten stark an.



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Datenblatt Baureihe G1
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Mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

SBB "Astoro" Triebzug RABe 503 022 (ETR 610 2. Serie)                                                                              Foto: Marcel Manhart   

 

 

 

 

Mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels wird das Jahrhundertwerk NEAT finalisiert. Zusammen mit der Fertigstellung des 4-Meter-Korridors profitiert der europäische Güterverkehr von mehr Kapazitäten und schnelleren und klimafreundlichen Verbindungen durch die Schweiz. Sattelaufleger mit einer Eckhöhe von vier Metern können verlagert sowie Züge von bis zu 750 Metern Länge via Luino geführt werden. Bei optimaler internationaler Abstimmung werden ab Dezember 2020 zwischen Rotterdam und Mailand im Güterverkehr zwei Stunden gewonnen. Zusammen mit der Fertigstellung der Arbeiten am Zugersee Ostufer werden auch für den Personenverkehr die Kapazitäten für nationale und internationale Verbindungen erhöht und die Fahrzeiten verkürzt. Neu können Verbindungen von und ins Tessin mit Doppelstockzügen bedient werden.



Die wichtigsten Angebotsverbesserungen im internationalen Personenverkehr und im nationalen Fernverkehr im Überblick
 
 
 
Mehr und schnellere Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse Gotthard
 
 
 
Mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels und der Fertigstellung der Bauarbeiten am Zugersee Ostufer sinkt die Fahrzeit von Zürich nach Lugano auf weniger als zwei Stunden, die Fahrt von Zürich nach Mailand dauert neu noch 3 Stunden 17 Minuten. Gleichzeitig wird das Angebot ab Zürich nach Mailand auf täglich zehn Direktverbindungen ausgebaut. Eingesetzt werden in erster Linie die neu beschafften Giruno-Züge. Gegenüber dem aktuellen Fahrplan mit der Sperre am Zugersee-Ostufer verkürzen sich die Reisezeiten somit um rund 20 Minuten. Zwischen Zürich und Arth-Goldau wird zudem wochentags der durchgängige Halbstundentakt eingeführt, ohne Beeinträchtigung des Regionalverkehrs.

Ab Basel gibt es neu fünf Direktverbindungen pro Tag nach Mailand, davon verkehren zwei via Luzern–Gotthard–Chiasso und drei via Bern–Brig–Domodossola. Der Fahrzeitgewinn zwischen Basel SBB und Lugano bei den Verbindungen zur vollen Stunde beträgt gegenüber 2016 insgesamt 51 Minuten.

Mit dem Fahrplanwechsel tritt auch die Kooperation mit der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) in Kraft. Unter der integralen Fernverkehrskonzession der SBB fährt die SOB neu stündlich alternierend von Basel und Zürich via Arth-Goldau über die Gotthard-Panoramastrecke nach Locarno. Diese Strecke vermarktet die SOB unter der Linienbezeichnung «Treno Gottardo». Eingesetzt werden die modernen Niederflurtriebzüge vom Typ Traverso. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie erfolgt die vollständige Umsetzung bis Locarno erst ab 5. April 2021. Bis dahin verkehrt die SOB zwischen Basel/Zürich und Bellinzona.
 
 
 
Mehr Verbindungen ab Zürich nach München, St. Gallen und Chur
 
 
 
Im internationalen Personenverkehr wird das Fahrplanangebot auf der Strecke Zürich–St. Gallen–München für die Kunden mit neu sechs Zügen pro Richtung täglich deutlich ausgebaut. Dies bedeutet eine Verdoppelung der Direktverbindungen und Sitzplätze zwischen diesen beiden Städten. Dank der neuen Züge des Typs Astoro mit Neigetechnik verkürzt sich die Fahrzeit der EC-Verbindung Zürich–München von heute ca. 4 Stunden 45 Minuten auf rund 4 Stunden.

Zwischen Zürich und St. Gallen werden ab dem Fahrplanwechsel zudem mehr schnelle Verbindungen mit einer Reisezeit von neu 59 Minuten angeboten. Auf dem IC1 zwischen St. Gallen und Genf Flughafen via Bern wird grösstenteils der neue, moderne FV-Dosto eingesetzt, welcher die Kapazitäten auf der Ost-West-Achse erhöht. Zwischen Zürich HB und St. Gallen hält der IC1 neu auch in Zürich Oerlikon, Wil SG, Uzwil, Flawil und Gossau. Für die schnellere Reisezeit von 59 Minuten sorgt neu der IC5, der nur noch in Winterthur und Zürich Flughafen halten wird.

Ab Zürich in Richtung Chur wird das Angebot des IC3 in den Abendstunden um eine Stunde verlängert und in den Zeiten hoher touristischer Nachfrage auf einen durchgehenden Halbstundentakt verdichtet. Damit ergeben sich deutlich bessere Verbindungen in die Bündner Ferienregionen.
 
 
 
Veränderungen im Raum Bern, Olten, Luzern
 
 
 
Zwischen Olten und Bern betreibt die BLS ab dem Fahrplanwechsel unter der integralen Fernverkehrskonzession der SBB neu den IR35 Bern–Olten (heutiger RE Bern-Olten).

Um der grossen Nachfrage auf dem Abschnitt Luzern–Zug–Zürich nachzukommen, setzt die SBB auf den IR70 die neuen FV-Dosto ein, welche über mehr Sitzplätze verfügen. Der Halt in Thalwil entfällt aus betrieblichen Gründen. Ab Zürich HB verkehrt der IR70 nach einem Aufenthalt von knapp 20 Minuten weiter als IR13 via Flughafen, St. Gallen nach Chur. Zusammen mit dem IR75 Luzern–Zug–Zürich–Weinfelden–Konstanz besteht neu zweimal pro Stunde eine direkte Verbindung Luzern–Zürich Flughafen.

Die wichtigsten Angebotsveränderungen im Regionalverkehr in der Deutschschweiz:
 
 
 
Mittelland: Startschuss für mehr und bessere Verbindungen dank Vierspurausbau Olten–Aarau
 
 
 
Die Inbetriebnahme des Vierspurausbaus Olten–Aarau (Eppenbergtunnel) bringt ab dem Fahrplanwechsel mehr Verbindungen und bessere Anschlüsse für die Kundinnen und Kunden. Die S29 verkehrt neu zwischen 5.30 und 22.30 Uhr im Halbstundentakt zwischen Turgi-Aarau-Zofingen. Somit entsteht eine neue, schnelle Direktverbindung von Zofingen nach Aarau (ohne Halt zwischen Olten und Aarau). Die S11 Aarau–Zürich HB–Winterthur–Seuzach/Wila hält neu integral in Othmarsingen. Zudem verkehren die Zusatzzüge der S11 während der Hauptverkehrszeit neu täglich statt nur wochentags. Weiter halten neu alle Züge des RegioExpress Olten–Wettingen an der Haltestelle Wildegg. Die S26 aus Olten–Schönenwerd vermittelt neu in Aarau (statt bisher Lenzburg) Anschluss an den RegioExpress nach Zürich HB.

Am Samstag und Sonntag verkehren neu jeweils am Morgen zwei Zugpaare zwischen Olten–Aarau–Arth-Goldau und am Abend von Arth-Goldau nach Aarau.
 
 
 
S23 hält am Wochenende in Dulliken
 
 
 
Der Halt Dulliken auf der S23 kann vorerst nur am Wochenende eingeführt werden. Grund dafür sind Bauarbeiten in den Bahnhöfen Mägenwil und Lenzburg, für welche aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit reduziert werden muss. Die dafür benötigte Fahrzeit führt dazu, dass der Halt Dulliken nicht integral angeboten werden kann. Als Ersatz verkehren werktags Busse zwischen Dulliken und Däniken, welche in Däniken den Anschluss von und auf die S23 sicherstellen.
 
 
 
Zentralschweiz
 
 
 
Nach Fertigstellung der Arbeiten am Zugersee-Ostufer verkehrt die S2 wieder direkt zwischen Baar Lindenpark–Zug–Arth-Goldau–Erstfeld. Der Umweg mit Umsteigen in Rotkreuz entfällt, und neu wird Walchwil Hörndli halbstündlich bedient. Der Fahrplan der S3 wird abends ausgebaut. Für das Freiamt bringt der Fahrplanwechsel erstmalig einen neuen morgendlichen Zusatzzug von Muri über Rotkreuz via Cham nach Zug.

Olten–Luzern: Der RE Olten–Luzern hält neu auch in Rothenburg. Reisende nach Luzern profitieren von neu drei statt nur zwei Verbindungen pro Stunde. Dafür kann der Halt in Aarburg-Oftringen auf dieser Verbindung nicht mehr angeboten werden.
 
 
 
Ostschweiz/Zürich
 
 
 

Der RegioExpress Herisau–St. Gallen–Konstanz fährt abends länger. Im Netz der Zürcher S-Bahn hält die S11 auf dem Abschnitt Winterthur–Wila neu in Rämismühle-Zell.


Weitere Informationen und Details zu den Angebotsänderungen je nach Region sind hier verfügbar:

Regionen Mittelland und Nordwestschweiz
Kantone LU, ZG, SZ, UR
Region Ostschweiz
Region Zürich


 

Lokführermangel und verzögerte Ausbildung führen zu zwischenzeitlichen
Angebotseinschränkungen


Die SBB hat in der Vergangenheit bei der Bedarfs-, Einsatz- und Ausbildungsplanung des Lokpersonals Fehler gemacht. Die Planungen wurden 2019 korrigiert und auf den effektiven Bedarf ausgerichtet. Trotzdem fehlen der SBB per Ende August 2020 211 Lokführerinnen und Lokführer. Die Corona-Krise hat die angespannte Situation zusätzlich verschärft, da viele Aus- und Weiterbildungskurse während Monaten nicht durchgeführt werden konnten. Folglich verschiebt sich der Abschluss der Ausbildungsklassen um zwei bis vier Monate. Um den Unterbestand auszugleichen, hatte die SBB bereits im letzten Sommer zusätzliche Ausbildungsklassen gebildet, die nun im Verlauf der Jahre 2021 und 2022 abschliessen. Im November befinden sich bei der SBB insgesamt 340 Lokführer gleichzeitig in Ausbildung. Der Unterbestand beim Lokpersonal wird sich bis Mai 2021 auf rund 110 Personen halbieren. Allen Lokführerinnen und Lokführern und den Einsatzplanern gebührt ein grosses Dankeschön für ihren grossen Effort.

Die SBB hat neben gewissen Zugsverbindungen, die in der Folge der Covid-19-Krise wegen fehlenden Lokführern nicht wieder in Betrieb genommen wurden (Medienmitteilung vom 5. August 2020), weitere Angebotseinschränkungen geprüft. Nun wurden zusätzliche Massnahmen für die Regionen Westschweiz, Mittelland und Nordwestschweiz sowie Zürich festgelegt. Diese treten ab dem 7. September 2020 in Kraft und dauern bis zum Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2020. Durchschnittlich fallen an den Werktagen von den über 9000 rund 200 (2.2 Prozent) der Verbindungen aus.

Eine Übersicht über die Massnahmen ist hier verfügbar.

Für die SBB ist trotz reduziertem Angebot zentral, dass die Transportketten im Rahmen des Möglichen bestehen bleiben und die Reisenden befördert werden können. Dazu werden wo möglich und sinnvoll Bahnersatzbusse eingesetzt. Trotzdem müssen die Kundinnen und Kunden mit verlängerten Reisezeiten rechnen. Mittels aktiver Kundenlenkung und Kommunikation werden Reisende über die Einschränkungen informiert und auf alternative Verbindungen gelenkt. Sämtliche Anpassungen sind im Online-Fahrplan abgebildet. Die SBB unternimmt ihr Möglichstes, um die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten und bittet für allfällige Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Gemäss heutiger Planung kann die SBB ab dem Fahrplanwechsel das Angebot wieder vollumfänglich produzieren – mit Ausnahme der Romandie, wo gewisse Einschränkungen bis April 2021 bestehen bleiben. Zwar kann der RER Vaud wie geplant mit dem Fahrplanwechsel in Betrieb genommen werden. Der Léman Express verkehrt hingegen bis April 2021 gemäss angepasstem Konzept.

Auswirkungen verzögerter Inbetriebnahmen auf den Fahrplan 2021

Die Corona-Pandemie hat zu einem temporären Baustellenstopp und somit zu Verzögerungen in Bauprojekten sowie zu Verzögerungen bei der Zulassung und Einführung von neuem Rollmaterial geführt. Betroffen ist primär die Nord-Süd-Achse. Im Tessin werden die Doppelspurausbauten zwischen Contone und Tenero erst im Frühjahr 2021 für einen Vollausbau des Angebots bereitstehen, bis dahin gilt ein Übergangsfahrplan mit beschränktem Angebotsausbau. Im Berner Jura sowie auf dem Netz der Basler S-Bahn erfolgt der Ersatz des bestehenden Rollmaterials durch Domino-Züge voraussichtlich in der ersten Hälfte 2021. Aufgrund der noch laufenden Abschlussarbeiten im Gotthard-Basistunnel kann per Fahrplanwechsel noch nicht die volle Kapazität von 260 Trassen für den Güterverkehr und 65 Trassen für den Personenverkehr pro Tag angeboten werden kann. Die heute verfügbare Gesamtkapazität von 270 Trassen pro Tag reicht aber aus, um die aktuelle Nachfrage sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr abzudecken. Im Schnitt verkehren zurzeit täglich 140 Züge durch den Tunnel.

 

ZVV sehr besorgt über Ausdünnung des S-Bahn-Angebotes

 

Wegen Lokführermangels setzt die SBB im Kanton Zürich mindestens bis zum Fahrplanwechsel mehrere S-Bahn-Kurse aus. Der Zürcher Verkehrsverbund ist über diese Angebotsreduktion nicht erfreut: Mit Blick auf die steigenden Frequenzen und im Hinblick auf die Winterzeit drohen Engpässe und negative Auswirkungen auf die Fahrgäste im Gebiet des ZVV. Der ZVV verlangt von der SBB, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

 

Wegen Fehlern in der Personalplanung verfügt die SBB seit geraumer Zeit über zu wenige Lokführerinnen und -führer. Da die Coronakrise zu Verlängerungen bei der Lokführerausbildung führt, hat sich die Personalsituation bei der SBB zusätzlich akzentuiert. Aus diesem Grund lässt die SBB im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) in den Hauptverkehrszeiten etliche S-Bahn-Kurse und ganze S-Bahn-Linien ausfallen. Die SBB hat heute die Medien orientiert.

 

 

Attraktivität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs leiden

 

Dass die SBB nicht imstande ist, die bestellten S-Bahn-Leistungen zu liefern, ist äusserst bedauerlich und ein trauriges Novum in der Geschichte der Zürcher S-Bahn. Die Leidtragenden sind in erster Linie die Fahrgäste: Ihnen stehen weniger Verbindungen und weniger Platz zur Verfügung. Zudem können nicht mehr überall funktionierende Reiseketten gewährleistet werden. Dies ist vor allem mit Blick auf die Fahrgastzahlen besorgniserregend: Seit dem Ende der Sommerferien steigt die Auslastung der S-Bahnen wieder merklich an, und erfahrungsgemäss sind im Herbst und Winter wetterbedingt am meisten Passagiere im öV unterwegs. Für ganze S-Bahnlinien können sodann auch keine sinnvollen und attraktiven Ersatzdienste mit Bussen angeboten werden.

 

 

Reduktion auf ein Minimum beschränken

 

Als Besteller des S-Bahn-Angebots kann der ZVV keinen Einfluss auf die Personalplanung der SBB nehmen. Die schwierige Situation, in der sich die SBB befindet, ist teilweise nachvollziehbar, und die bereits ergriffenen Massnahmen betreffend Ausbildung der Lokführer sind zu begrüssen. Dennoch erwartet der ZVV stellvertretend für seine Fahrgäste, dass die SBB das Ausmass der Angebotsreduktion räumlich wie auch zeitlich auf ein Minimum beschränkt und schnellstmöglich zum Normalfahrplan zurückkehrt.

 

 

Umfang des Angebotsabbaus

 

Die meisten der betroffenen Kurse wurden ursprünglich im Lockdown ausgesetzt und hätten während des Sommers im Rahmen der Wiederaufnahme des vollständigen Regelfahrplans wieder hochgefahren werden sollen. Als Folge des Lokführermangels verzögerte sich dies aber. Konkret handelt es sich um die meisten Kurse der S20 am rechten Seeufer, die S21 im Furttal am Nachmittag, zwei Kurse der S23 zwischen Zürich und Winterthur sowie die S42 als Direktverbindung vom Aargauer Freiamt nach Zürich. Ab dem 6. September dünnen die SBB das Angebot zusätzlich punktuell weiter aus. So wird die S21 im Furttal neu komplett eingestellt. Die Regelung soll, so die Aussagen der SBB Stand heute, bis zum Fahrplanwechsel im Dezember gelten.

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Berlin: 100 Tage vor Eröffnung der neuen Strecke erfolgt der Start der U5-InfoTour

Am 4. Dezember 2020 ist es in Berlin endlich so weit: Die neue U5 fährt durch. Von Hönow bis Hauptbahnhof, von Hauptbahnhof bis Hönow. Über 150.000 Fahrgäste werden auf der Strecke täglich erwartet. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke erfolgt die Eröffnung von zwei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, direkt vor dem Berliner Regierungssitz, sowie Unter den Linden, dem Umsteigebahnhof zwischen U5 und U6. Die Eröffnung des technisch anspruchsvollsten U-Bahnhofs Museumsinsel erfolgt im Sommer 2021. 

Bis voraussichtlich November 2020 ist die U55 für den Lückenschluss zur U5 noch gesperrt               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Viele Jahre U-Bahnbau liegen dann hinter uns und den Berlinerinnen und Berlinern: 2010 fand der symbolische Spatenstich statt; 2012 begannen die Bauarbeiten zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor. Seit dem ist viel geschehen: Der Abriss eines Stücks U6-Alttunnel und der unmittelbar darauf erfolgte Neubau des U6-Bahnhofs Unter den Linden, Tunnelvortriebsmaschine Bärlinde und der Durchbruch am Brandenburger Tor, die Herstellung der Pilzkopfstützen am U-Bahnhof Rotes Rathaus die Rekordvereisung am U-Bahnhof Museumsinsel, um nur einige Meilensteine zu nennen.

 

Um diese Höhepunkte noch einmal Revue passieren zu lassen und die Vorfreude auf den Termin noch weiter zu steigern, eröffnen die BVG am 26. August 2020 – genau 100 Tage vor dem Inbetriebnahmetermin der neuen U5 – eine U5- InfoTour: Corona-konform an der Oberfläche zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor. An 10 Infopunkten werden die Arbeiten im Untergrund der vergangenen Jahre noch einmal erfahrbar: Mit Hilfe von zahlreichen Texten, Fotografien und Filmen, werden die die am Bau beteiligten Personen ebenso gezeigt, wie eine virtuelle Begehungen der drei U-Bahnhöfe.

 

 

Die U5-InfoTour ist teilweise auch online nachvollziehbar

 

Der „Lückenschluss U5“ führt die U5 (U Hönow <> S+U Alexanderplatz) mit der 2009 eröffneten U55 (S+U Brandenburger Tor <> S+U Hauptbahnhof) zu einer neuen Strecke, der neuen U5, zusammen. Das Großprojekt umfasst 2,2 Kilometer Tunnel und drei neue U-Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor: Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für den 4. Dezember 2020 vorgesehen. Das Großprojekt steht unter der Leitung der BVG Projektgesellschaft, einer 100- prozentigen Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). 


                                   

Hier gehts zur U5-Info-Tour


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Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

Stadler war trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht von einem Nachfrageeinbruch betroffen und konnte weiterhin von einer führenden Marktposition profitieren. Es wurden keine laufenden Aufträge storniert und bereits im ersten Halbjahr 2020 hat Stadler neue Aufträge im Gesamtwert von 3.1 Milliarden Schweizer Franken gewonnen, davon 1.2 Milliarden Schweizer Franken im Bereich Service & Components. Das entspricht insgesamt einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Auftragsbestand steigt damit nochmals um 12 Prozent gegenüber dem Stand per Ende 2019 auf rekordhohe 16.8 Milliarden Schweizer Franken, davon über 4 Milliarden aus dem Segment Service & Components.

Neue Go-Ahead FLIRT für das E-Netz Allgäu im Stadler Werk Berlin-Pankow                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Im Gegensatz zur sehr soliden Auftragslage war Stadler allerdings von deutlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf Umsatz, Profitabilität und Cashflow betroffen. Es kam insbesondere zu Unterbrüchen in den Lieferketten sowie zu Reisebeschränkungen für Mitarbeiter, Kunden und Zulassungsbehörden. Die stark ausgedünnten Fahrpläne der Bahnbetreiber hatten zudem unter den Erwartungen liegende Umsätze im Segment Service & Components zur Folge. Insgesamt sank der Umsatz in der Berichtsperiode auf 934.7 Millionen Schweizer Franken, ein Rückgang um 16 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2019. Die temporäre Werkschliessung für drei Wochen in Valencia sowie das massive Herunterfahren der Produktionskapazitäten in Salt Lake City hatten ebenfalls einen entsprechend negativen Einfluss auf den Umsatz und Ebit

 


Segment Rolling Stock
 
Im Berichtsegment Rolling Stock beläuft sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr auf 1.9 Milliarden Schweizer Franken und liegt damit 12 Prozent über der Vorjahresperiode. Auch der Auftragsbestand wächst im Vergleich zum Jahresende 2019 um 4 Prozent auf ein neues Rekordhoch von 12.8 Milliarden Schweizer Franken. Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich hingegen in einem Umsatzrückgang von 21 Prozent auf 788.8 Millionen Schweizer Franken (Vorjahresperiode: 1.002 Milliarden Schweizer Franken). Durch den teilweise mehrwöchigen Lockdown in zahlreichen Ländern kam es zu Unterbrüchen in den Liefer- und Transportketten. Von 148 Aufträgen, die sich bei Stadler in der Abwicklung befinden, waren etwa 20 Aufträge direkt von Verzögerungen der Zulieferindustrie betroffen. Weiter führten Einschränkungen der Reisetätigkeit von Kunden, Mitarbeitenden und insbesondere der Zulassungsbehörden zu verzögerten Zulassungen und Fahrzeugabnahmen. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich die entsprechenden Umsätze verschieben und Schlussrechnungen für die Fahrzeuge erst verzögert gestellt werden können.

 

 

Segment Service & Components
 
Der Auftragseingang im Berichtsegment Service & Components liegt im ersten Halbjahr 2020 bei 1.2 Milliarden Schweizer Franken und hat sich damit gegenüber dem Vorjahresniveau nahezu verdoppelt. Damit steigt der Auftragsbestand im Segment Service & Components auf 4.1 Milliarden Schweizer Franken und trägt nun knapp einen Viertel zum Auftragsbestand von Stadler bei. Das Berichtssegment Service & Components erreichte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 145.9 Millionen Schweizer Franken. Damit liegt der Umsatz mit einem Anstieg von 29 Prozent zwar klar über der ersten Jahreshälfte 2019, allerdings auch deutlich unter den eigenen Erwartungen. Da langfristige Serviceverträge in der Regel anhand der Kilometerleistung der Fahrzeuge abgegolten werden, haben sich die stark ausgedünnten Fahrpläne der Bahnbetreiber direkt auf den Umsatz im Segment Service & Components ausgewirkt.

 

 

Ebit, Reingewinn und Cashflow von Covid-19 beeinträchtigt
 
Der Ebit beläuft sich in der ersten Jahreshälfte 2020 auf 5 Millionen Schweizer Franken (0.5 Prozent Ebit-Marge), gegenüber 46.9 Millionen Schweizer Franken (4.2 Prozent Ebit-Marge) in der Vorjahresperiode. Der Rückgang der Profitabilität ist im Wesentlichen durch tiefere Volumen aufgrund Corona-bedingter Verschiebungen von Umsätzen und durch Unterbrüche in den Lieferketten begründet. Die Umsätze im Segment Service & Components lagen mit der Ausdünnung der Fahrpläne im öffentlichen Verkehr und der daraus folgenden Reduktion der gefahrenen Kilometer zudem unter den bereitgestellten Kapazitäten, welche mit laufenden Kosten einhergehen.
 
Der Geschäftsgang von Stadler ist grundsätzlich einer starken Saisonalität ausgesetzt, welche typischerweise zu bedeutend höheren Umsätzen, Profitabilität und Cashflows in der zweiten Jahreshälfte führt. Dies äussert sich in der Regel darin, dass rund ein Drittel der Umsätze in der ersten, und die restlichen zwei Drittel in der zweiten Jahreshälfte erwirtschaftet werden. Der saisonale Einfluss wirkt sich verstärkt auf den Ebit, die Ebit-Marge sowie den Cashflow aus. Die Corona-Krise hat diese Effekte zusätzlich verstärkt.
 
Auf Stufe Reingewinn verbuchte Stadler im ersten Halbjahr 2020 einen Gewinn von 15.7 Millionen Schweizer Franken gegenüber 27.5 Millionen Schweizer Franken in der Vorjahresperiode, was einem Rückgang um 43 Prozent entspricht.
 
Die Nettoverschuldung betrug per 30. Juni 2020 417.1 Millionen Schweizer Franken gegenüber -5.6 Millionen Schweizer Franken per 31. Dezember 2019. Die Zunahme der Nettoverschuldung ist insbesondere auf verzögerte Abnahmen und Fakturierungen von Fahrzeugen zurückzuführen. Viele Fahrzeuge sind fertig gebaut und bereit für die Zulassung und Abnahme. Aufgrund von Reisebeschränkungen konnten jedoch Stadler-Mitarbeitende nicht in die entsprechenden Länder reisen, wodurch die neuen Fahrzeuge nicht zugelassen und von den Kunden nicht abgenommen werden konnten. Deshalb wurden auch die entsprechenden Schlussrechnungen noch nicht gestellt und geplante Zahlungseingänge blieben aus, was mit einem Anstieg des Nettoumlaufvermögens um 259.9 Millionen Schweizer Franken einhergeht und den Cashflow entsprechend belastet. Zudem hat Stadler weiterhin stark in die Bereitstellung der Kapazitäten zur Abwicklung des hohen Auftragsbestandes investiert.

 

 

Ausblick: Deutlich stärkeres zweites Halbjahr erwartet
 
Stadler erwartet in der zweiten Jahreshälfte eine starke Erhöhung des Umsatzes und der Profitabilität gegenüber dem ersten Halbjahr 2020. Stadler geht davon aus, dass aufgrund eingeleiteter Sofortmassnahmen die durch die Corona-Krise ausgelösten Verzögerungen in den Zulassungs- und Abnahmeprozessen in der zweiten Jahreshälfte teilweise kompensiert werden können. Deshalb erwartet Stadler für das Jahr 2020, unter der Annahme, dass sich die Corona-bedingten Einflüsse auf die Lieferketten, Zulassungen und Fahrzeugabnahmen stabilisieren sowie unter stabilen Wechselkursen, eine leicht negative Umsatzentwicklung gegenüber 2019 sowie eine Ebit-Marge von über 5 Prozent. Die Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von circa 60 Prozent des Nettoergebnisses sowie die mittelfristigen Finanzziele einer Ebit-Marge von 8 bis 9 Prozent ab dem Jahr 2023 werden weiterhin bestätigt.

 

 

Wichtigste Auftragseingänge
 
Einen wichtigen Auftrag konnte Stadler gleich zu Beginn des Jahres in Ungarn verbuchen: Der staatliche Bahnbetreiber MÁV-START hat im Januar 2020 21 weitere Doppelstock-Triebzüge des Typs KISS aus dem seit 2017 bestehenden Rahmenvertrag abgerufen und damit nun insgesamt 40 Züge bestellt. Bei den Tailor-Made-Fahrzeugen konnte die langjährige Zusammenarbeit mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGBahn) fortgesetzt werden. Im März 2020 bestellte die MGBahn zwölf dreiteilige Zahnrad-Triebzüge in der ersten von zwei Etappen zur umfassenden Modernisierung ihres Rollmaterials. Insgesamt ist die Beschaffung von 27 Triebzügen vorgesehen. Auch im Nordosten Englands kommen vermehrt Stadler-Fahrzeuge zum Einsatz: Auf dem Netz von Tyne and Wear Metro im Raum Newcastle verkehren künftig 46 METRO-Züge, die im Februar 2020 bestellt wurden. Damit werden Fahrgäste in allen U-Bahnen Grossbritanniens ausserhalb Londons – in Liverpool, Glasgow und neu auch in Newcastle – in naher Zukunft mit Stadler-METRO-Zügen reisen. In Deutschland ist Stadler im März 2020 als Sieger aus der Ausschreibung der Berliner Verkehrsbetriebe für die Lieferung von bis zu 1500 Wagen für den Einsatz im U-Bahn-Netz der deutschen Hauptstadt hervorgegangen. Der Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen von bis zu drei Milliarden Euro umfasst auch die Ersatzteilversorgung über einen Zeitraum von 32 Jahren

 

 

Fahrzeuge für Greater Anglia erfolgreich abgenommen
 
Für Greater Anglia konnten alle 58 FLIRT erfolgreich ausgeliefert und vom Kunden abgenommen werden. Die Züge fahren bereits im fahrplanmässigen Betrieb und bezüglich Verzugspönalen konnte mit dem Kunden eine Einigung gefunden werden.

 

 

Rasch von Cyberangriff erholt
 
Im Mai wurde das IT-Netzwerk von Stadler mit Schadsoftware angegriffen. Dank vollständiger und funktionsfähiger Backup-Daten und dem grossen Einsatz des IT-Teams waren kurzzeitige operative Einschränkungen schnell überwunden und die betroffenen Systeme konnten sehr rasch wieder hochgefahren werden.

 

 

Erste Länderzulassung für Zugsicherungssystem (ETCS) GUARDIA
 
Seit 2016 ist bei Stadler der kontinuierliche Aufbau des firmeneigenen Signalling-Bereichs im Gang. Am Signalling-Standort Wallisellen arbeiten mehrere Teams von hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren an der Umsetzung der Signalling-Strategie für die Produkte Vollbahnen, Nebenbahnen und Metro. Stadlers Joint Venture AngelStar konnte die erste Länderzulassung für die eigene ETCS-Lösung GUARDIA im Juni in Polen erfolgreich erwirken. In der Schweiz hat GUARDIA vom Bundesamt für Verkehr (BAV) bereits im April 2019 die generische Zulassung erhalten. Nun folgt die Typenzulassung und im Frühjahr 2021 geht die BLS mit GUARDIA auf ihren Stadler-Fahrzeugen in Betrieb. Neben Deutschland laufen Zulassungsverfahren in weiteren neun Ländern.



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Die neuen Stadler FLIRT für Go-Ahead für das E-Netz Allgäu

Die Fahrzeugproduktion der neuen Stadler FLIRT3 für Go-Ahead Bayern für das E-Netz Allgäu geht planmässig voran. In einer europaweiten Ausschreibung konnte sich Go-Ahead 2018 für den künftigen Bahnbetrieb auf dem E-Netz Allgäu durchsetzen und hat anschliessend bei Stadler 22 elektrische Triebzüge des Typs FLIRT bestellt. Den Vertrag mit einem Auftragsvolumen in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionen-Betrags hatten Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead, und Ulf Braker, Geschäftsführer von Stadler Pankow, während der InnoTrans 2018 in Berlin unterschrieben. Ab dem 12.Dezember 2021 werden die neuen elektrischen Triebzüge auf der Strecke München - Memmingen - Lindau zum Einsatz kommen.

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Transdev erhält 64 Stadler FLIRT für die S-Bahn Hannover

Die Transdev Hannover GmbH wurde 2019 gegründet und ist ein regionales Tochterunternehmen der Transdev-Gruppe. Als grösster privater Mobilitätsanbieter in Deutschland bringt Transdev jährlich rund 270 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel und demnächst auch in Hannover: Ab dem 12. Juni 2022 wird die Transdev Hannover GmbH die neue Betreiberin für alle 10 Linien im Netz der S-Bahn Hannover. Neben den 13 bestehenden Fahrzeugen wird sie hierfür 64 neue elektrische Triebzüge des Typs FLIRT von Stadler einsetzen.

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SBB und ÖBB wollen das Nachtzug-Angebot in Europa weiter ausbauen

Die SBB und die ÖBB verstärken im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit. Die beiden Bahnen wollen das bereits bestehende Angebot im Nachtzugverkehr von sechs auf zehn Linien ausbauen. Geplant sind neue Nachtzüge ab der Schweiz nach Amsterdam, Rom und Barcelona. Die SBB und die ÖBB haben heute ihre Ausbaupläne vorgestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der geplante Ausbau kann nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Schweizer Klimafonds sichergestellt werden.

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Elektrifizierung Allgäu – nach zweieinhalb Jahren Bauzeit folgen nun drei Monate Testbetrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke München - Lindau (ABS 48) nun weitgehend am Ziel angekommen. Im Sommer fanden die letzten Tätigkeiten an Gleisen und Oberleitungsanlagen statt. Alle grösseren Bauwerke, wie Brücken und Stellwerke konnten bereits früher vollendet werden. Seit Ende August 2020 stehen auch alle Streckenabschnitte unter Strom.

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RRX: Baugenehmigung für den Bereich Bochum erteilt

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt des Grossprojekts Rhein-Ruhr-Express (RRX) erteilt. Der Planfeststellungsabschnitt 5b umfasst die Ausbaumassnahmen auf dem Bochumer Stadtgebiet. Damit liegt nun nach Köln, Leverkusen, Langenfeld und Essen auf dem fünften Abschnitt Baurecht vor.

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Mit FAIRTIQ wird Bus- und Bahnfahren im VVO in Sachsen einfacher

FAIRTIQ ist ein innovatives Startup aus Bern mit dem Ziel, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr so leicht wie möglich zu machen. Die von FAIRTIQ entwickelte und betriebene, gebührenfreie Ticketing-App kann bereits für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Schweiz sowie in Teilen Deutschlands und inVorarlberg und Linz genutzt werden. Als erster Verbund in Sachsen führt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) – und mit ihm die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) – die innovative Ticketing-App FAIRTIQ in allen Verkehrsmitteln ein. Damit können die Kunden bargeld- und kontaktlos fahren und haben automatisch immer das richtige Ticket in der Tasche.

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Moderne Fahrzeuge für Nürnbergs älteste U-Bahn-Linie

Die U1 ist die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien und auch die mit den höchsten Fahrgastzahlen. Nach rund 40 Jahren haben die 42 Doppeltriebwagen des Typs DT1 ausgedient. Sie werden nun nach und nach durch 21 Vier-Wagen-Gliederzüge des Typs G1 ersetzt und sind ausschliesslich auf der mit Fahrern betriebenen U1 im Einsatz. Der Auftrag ging im Jahr 2015 an Siemens und eine Reihe von Subunternehmer. Nun ist es soweit: Die ersten drei Fahrzeuge der neuen VAG-Baureihe G1 wurden am 19. August 2020 offiziell in Betrieb genommen. Seit dem 20. August 2020 ist der G1 tagsüber vorerst einmal zwischen Fürth Stadthalle und Aufseßplatz als zusätzlicher Zug unterwegs.

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Mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

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Berlin: 100 Tage vor Eröffnung der neuen Strecke erfolgt der Start der U5-InfoTour

Am 4. Dezember 2020 ist es in Berlin endlich so weit: Die neue U5 fährt durch. Von Hönow bis Hauptbahnhof, von Hauptbahnhof bis Hönow. Über 150.000 Fahrgäste werden auf der Strecke täglich erwartet. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke erfolgt die Eröffnung von zwei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, direkt vor dem Berliner Regierungssitz, sowie Unter den Linden, dem Umsteigebahnhof zwischen U5 und U6. Die Eröffnung des technisch anspruchsvollsten U-Bahnhofs Museumsinsel erfolgt im Sommer 2021. 

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Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

Stadler war trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht von einem Nachfrageeinbruch betroffen und konnte weiterhin von einer führenden Marktposition profitieren. Es wurden keine laufenden Aufträge storniert und bereits im ersten Halbjahr 2020 hat Stadler neue Aufträge im Gesamtwert von 3.1 Milliarden Schweizer Franken gewonnen, davon 1.2 Milliarden Schweizer Franken im Bereich Service & Components. Das entspricht insgesamt einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Auftragsbestand steigt damit nochmals um 12 Prozent gegenüber dem Stand per Ende 2019 auf rekordhohe 16.8 Milliarden Schweizer Franken, davon über 4 Milliarden aus dem Segment Service & Components.

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BVG und Stadler stellen vor: Die Zug(k)unft der Berliner U-Bahn

Ab 2022 erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die ersten neuen U-Bahn-Wagen der Baureihen «J» und «JK» von Stadler für den Einsatz in der deutschen Hauptstadt. Mit der Flottenerneuerung wird das Rückgrat der Berliner Mobilität fit gemacht für die Zukunft. Ein historisch klug entwickeltes Liniennetz, architektonisch spannende Bahnhöfe aus verschiedenen Jahrzehnten, dichte Takte und Betriebszeiten beinahe rund um die Uhr machen die U-Bahn zu einem der Aushängeschilder und Leistungsträger Berlins. Im Jahr 2019 nutzten fast 600 Millionen Fahrgäste die verkehrsgelben Züge der BVG. Mit den modernen Fahrzeugen kommt ein weiterer Grund hinzu, auf die U-Bahn umzusteigen.

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Hitzewelle: DB zieht positive Bilanz

Trotz teils extremer Temperaturen sind die Züge der DB in den vergangenen Wochen verlässlich unterwegs gewesen. Nur 0,18 Prozent der Fernverkehrszüge konnten ihre Fahrt hitzebedingt nicht wie geplant zu Ende führen.

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Fragen und Antworten zum Bahnverkehr in Zeiten von Corona

Bei den europäischen Bahnen gilt wieder weitgehend der reguläre Fahrplan und auch Services wie Bahngastronomie werden wieder angeboten. Ausserdem gilt im öffentlichen Verkehr die Maskentragpflicht und es wird dringend gebeten die weiteren Schutzmassnahmen zu befolgen. Im heutigen Beitrag finden Sie die von der Deutschen Bahn (DB) zusammengestellten Informationen. Die Schutzkonzepte in anderen Ländern sind teilweise unterschiedlich und deshalb haben wir die Links zu den wichtigsten Bahnen in Europa nachfolgend ebenfalls aufgeführt. Dort können Sie sich jeweils tagesaktuell informieren.

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Digitale InnoTrans Vorschau ab September 2020 - Virtual Market Place bietet zahlreiche neue digitale Angebote

Bekannterweise wurde die für September geplante InnoTrans auf dem Berliner Messegelände auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben. Trotzdem ermöglicht die InnoTrans bereits ab September 2020 einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights der Weltleitmesse für Verkehrstechnik im kommenden Jahr. Bei der digitalen InnoTrans-Preview ab dem 21. September 2020 dreht sich alles um Innovationen in den Segmenten Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction.

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Die Deutsche Bahn macht sich schick: Neue Unternehmensbekleidung kommt zum 1. August 2020

Die Neue ist endlich da – und sie ist wirklich ein Hingucker! Ab dem 1. August 2020 tragen zehntausende DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zügen, Bussen, an Bahnhöfen und in Reisezentren die neue, moderne Unternehmensbekleidung in den Farben Burgundy und Blau. 

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DB legt Halbjahreszahlen 2020 vor - Corona lässt Umsatz und Ergebnis einbrechen

Mit Rekordinvestitionen stemmt sich die Deutsche Bahn (DB) gegen die Folgen der Corona-Pandemie, um wieder auf einen Wachstumspfad zurückzukehren. Einstweilen hat die weltweite Infektionswelle auch die DB wirtschaftlich hart getroffen und im ersten Halbjahr 2020 Umsatz und Ergebnis einbrechen lassen. Daher schliesst die DB die ersten sechs Monate mit einem operativen Verlust (EBIT bereinigt) in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ab. Hinzukommen ausserordentliche Effekte, die vor allem durch eine Sonderabschreibung auf die DB-Tochter Arriva von 1,4 Milliarden Euro geprägt sind. Zusammen führt dies im ersten Halbjahr zu einem Ergebnis nach Steuern von minus 3,7 Milliarden Euro.

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Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

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Nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung in Rüdesheim am Rhein

Der Start der Deutschen Bahn in ein Jahrzehnt der Investitionen ist auch in Rüdesheim am Rhein zu spüren. Nach vielen Jahren aktiver Nutzung wurde die Fussgängerunterführung "Rottland“ in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Rüdesheim am Rhein erneuert und nun in Betrieb genommen. Drei weitere Fussgängerunterführungen sowie eine Eisenbahnüberführung, ein neuer Bahnhof und eine Schallschutzwand im Stadtgebiet sind bereits in Planung. Insgesamt werden in den nächsten Jahren über 60 Millionen Euro in Bahnprojekte im Bereich des international beliebten Reiseziels investiert.

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ÖBB: Internationale Nachtzugverbindungen wieder in Betrieb

Die internationalen Nachtzugverbindungen der ÖBB sind seit heute wieder aktiv. Umweltfreundlich und bequem können nun wieder von Wien aus Metropolen wie Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Rom oder Venedig erreicht werden. Nach der Corona-Krise wurde heute der erste Nightjet nach Hamburg von Bundesministerin Leonore Gewessler, ÖBB CEO Andreas Matthä und ÖBB-Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber feierlich verabschiedet.

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10 Jahre info24 - ÖV Schweiz-Europa auf Facebook

Nach der Gründung im November 2005 hat info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch den Sprung auf Facebook gewagt. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat sich aber seit Mitte März 2020 auch unsere Seite verändert. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gab) wurden keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig waren (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), haben wir verzichtet. Dafür waren dann die Berichte über das Corona-Thema in Bezug auf den ÖV umso intensiver.

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DB Update zum internationalen Zugsangebot nach den Grenzöffnungen

Zusammen mit ihren europäischen Partnerbahnen fährt die Deutsche Bahn (DB) das Angebot an grenzüberscheitenden Verbindungen schrittweise wieder hoch. "Bis Ende Juni nehmen wir den internationalen Fernverkehr in alle Länder wieder auf. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. So lassen sich viele touristisch interessante Ziele bei unseren europäischen Nachbarn wieder gut und komfortabel mit dem Zug erreichen", sagt DB-Fernverkehrschef Michael Peterson.

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DB ICE4 verbindet Deutschland mit dem Berner Oberland

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni 2020 verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein. Die touristische Nachfrage aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, durch die Corona-Krise ist diese jedoch vorübergehend stark zurückgegangen.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB  "Astoro"  Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Zusätzliche ICE-Züge in die Urlaubsregionen

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihr touristisches Angebot für diesen Sommer weiter aus. Zusätzlich zu den bereits wieder aufgenommenen ICE- und IC-Linien werden die beliebten Urlaubsziele Rügen, Ostfriesische Inseln und Tirol somit noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. DB Fernverkehrs-Chef Michael Peterson: "Ein breites Verkehrsangebot für den Deutschland-Tourismus ist in diesem Jahr wichtiger denn je.“ Mit den drei zusätzlichen Direktverbindungen baut die Deutsche Bahn deshalb ihre touristischen Kapazitäten nochmals aus.

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In Stralsund entsteht eine neue Bereitstellungsanlage für ICE und IC-Züge

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in die Zukunft des Fernverkehrs im Nordosten Deutschlands. In Stralsund entsteht für 22 Millionen Euro bis zum Jahresende eine neue Bereitstellungsanlage für ICE- und Intercity-Züge. Der neue Boxenstopp der Bahn befindet sich auf einer Fläche westlich des Hauptbahnhofs, auf der künftig bis zu sieben Fernverkehrszüge gleichzeitig für ihren nächsten Einsatz vorbereitet werden können. Die Leistungsfähigkeit der neuen Anlage ist auf den verstärkten Einsatz von modernen und komfortablen ICE-Triebzügen an die Küste ausgelegt.

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InnoTrans Berlin: Neuer Termin im April 2021 positiv aufgenommen

Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans findet normalerweise alle zwei Jahre in Berlin statt. Im Jahr 2018 informierten sich 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern auf der Veranstaltung. Aufgrund der aktuellen Situation musste die für September 2020 geplante Messe auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben werden. Diese Entscheidung stösst auf grosse Unterstützung der Mobilitätsbranche und Verantwortlichen der InnoTrans verzeichnen ein rundum positives Feedback.

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Deutsche Bahn Bahn baut Angebot im In- und Ausland weiter aus

Die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot weiter hoch. Kunden steht damit ab dem Pfingstwochenende ein deutlich grösseres Angebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Wiederaufnahme der touristischen ICE- und IC-Linien werden auch besonders nachgefragte ICE-Städteverbindungen verstärkt: München - Dortmund via Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln, München - Dortmund via Stuttgart und Köln sowie Basel - Dortmund via Karlsruhe und Köln. Hier setzt die Bahn Züge mit der doppelten Zahl an Sitzplätzen (Doppeltraktion) ein. Auch im Regionalverkehr der DB geht es voran: Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Fahrplanangebot bereits wieder bei 95 Prozent.

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UPDATE zum internationalen Zugverkehr zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

Schritt für Schritt werden auch die grenzüberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wieder aufgenommen. Es gelten jedoch weiterhin die behördlichen Anordnungen der Länder. Ebenso zu beachten sind die aktuellen Einreisebeschränkungen beim Grenzübertritt. Nach Deutschland fahren ab dem kommenden Montag, 25. Mai 2020, unter anderem auch die ICE Züge auf der Linie Chur - Zürich - Basel - Hamburg sowie Interlaken - Bern - Basel - Berlin wieder planmässig. Nach Österreich wird mit den Regio und REX-Zügen der Grenz-Nahverkehr von Buchs SG nach Feldkirch sowie von St. Margrethen nach Bregenz wieder aufgenommen. Bereits seit dem 11. Mai 2020 verkehren nach Frankreich wieder TGV-Züge zwischen Basel und Paris sowie zwischen Genf und Paris. Der grenzüberschreitende Verkehr mit Italien bleibt hingegen bis auf weiteres eingestellt.

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Wiedereröffnung des DB Museums Nürnberg mit vielseitigem Sonderprogramm und neuen Ausstellungen

Am 19. Mai 2020 öffnet das DB Museum in Nürnberg seine Pforten wieder für Besucherinnen und Besucher. Mitte März wurde das Haus als präventive Massnahme zur Eindämmung von COVID-19 geschlossen. Umso mehr freut sich das Team darauf, nach rund zwei Monaten endlich wieder Gäste im Museum begrüssen zu dürfen. Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: "Lange Zeit hat im DB Museum das Wichtigste gefehlt – unsere Besucherinnen und Besucher. Daher ist es uns eine grosse Freude, dass Haus endlich wieder zu öffnen und neben einem vielseitigen Sonderprogramm gleich zwei neue Ausstellungen zeigen zu können.“

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Marktanteil der Schiene beim alpenquerenden Güterverkehr bleibt bei gut 70 Prozent

Im letzten Jahr wurden auf Strasse und Schiene weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Die Anzahl Lastwagenfahrten sank auf knapp 900'000. Da auch die Bahnen weniger Güter transportierten, beträgt ihr Anteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr unverändert 70.5 Prozent.

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BEG schreibt Regional­verkehr im Netz Regensburg/Donautal aus

Die Bayerische Eisenbahn­ge­sell­schaft (BEG), die den Schienen­per­so­nen­nah­verkehr (SPNV) in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hat die Ausschreibung für den Regional­verkehr im Netz Regensburg/Donautal veröffentlicht. In einem offenen europa­weiten Wettbe­werbs­ver­fahren ermittelt die BEG den künftigen Betreiber auf der Donautalbahn zwischen Ulm, Ingolstadt und Regensburg sowie auf der Strecke Nürnberg – Regensburg – Plattling.

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Siemens Mobility verkauft 1000. Vectron-Lokomotive

Siemens Mobility hat die 1000. Vectron-Lokomotive verkauft. Bestellt wurde die Jubiläums-Lokomotive von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Die Lokomotiven werden im Siemens Mobility-Werk in München-Allach gebaut. Der Auftrag der DSB umfasst acht Wechselstrom-Loks. Damit wurden bis dato insgesamt 1003 Vectron-Loks an 49 Kunden in 16 Ländern verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert.

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S-Bahn Berlin Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn werden ausgeschrieben - Betriebsstart ist Ende 2027

Die Länder Berlin und Brandenburg haben sich nach intensiven Gesprächen am 02. Mai 2020 auf eine gemeinsame Linie bei der geplanten Vergabe der beiden S-Bahn-Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn verständigt. Die wesentlichen Eckpunkte des Berliner Senatsbeschlusses vom November 2019 bleiben dabei erhalten: Ziel bei dieser grössten Ausschreibung in der Berliner S-Bahn-Geschichte ist ein effektiver Wettbewerb mit dem Ergebnis vernünftiger Preise bei dauerhaft guter Qualität.

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Berlin: Busse und Bahnen kehren ab Montag zum Regelfahrplan zurück

Die Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren ab kommendem Montag wieder nach dem Regelfahrplan. Nach Fahrgastrückgängen um bis zu 75 Prozent hatte die BVG ihr Angebot in den vergangenen Wochen um maximal 13 Prozent angepasst. So konnte trotz der sehr dynamischen und unvorhersehbaren Entwicklungen in der Corona-Krise ein langfristig zuverlässiges und planbares Angebot für die Berlinerinnen und Berliner sichergestellt werden. Ausser Betrieb bleibt die U55, hier stehen langfristig geplante Massnahmen zur Anbindung an die U5 an. Einige davon finden bereits ab der kommenden Woche statt, eine Vollsperrung ab Anfang Juni 2020 war ohnehin geplant.

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DB Regio erhält Zuschlag im Vergabe­ver­fahren Franken-Südthü­ringen

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat heute mitgeteilt, dass der Wettbewerb im Vergabeverfahren "Netz Franken-Südthüringen" zugunsten der DB entschieden wurde. DB Regio betreibt ab Dezember 2023 weiterhin die Regional­express-Linien (RE) Nürnberg – Sonneberg und Nürnberg – Saalfeld / – Würzburg sowie die Regionalbahn (RB) Bamberg – Kronach. Auch fünf tägliche RE-Verbin­dungen von Nürnberg und Coburg nach Erfurt über die Neubau­strecke wurden beauftragt.

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DB verlängert Sonderkulanz zur Stornierung von Fahrausweisen bis 4. Mai 2020

Die DB hat ihre Kulanzregelungen erneut angepasst. Die Sonderkulanz mit der Möglichkeit, bis 13. März 2020 gekaufte Tickets schnell und einfach online in einen drei Jahre gültigen Gutschein umzuwandeln, verlängert die DB für alle Tickets mit Reisedatum bis zum 4. Mai 2020. Zusätzlich macht die DB ihren Kunden für Reisen nach dem 4. Mai 2020 das Angebot, jedes bis einschliesslich 13. März 2020 gebuchte Fernverkehrsticket für Fahrten bis einschliesslich 31. Oktober 2020 flexibel ohne Zugbindung zu nutzen. Mit der Verordnung der Kontaktsperren in Deutschland ab dem 13. März hat die Deutsche Bahn eine weitreichende Kulanz und seitdem die Stornierung und flexible Nutzung von rund fünf Millionen Fahrten ermöglicht. Seit dem 2. April kann die Stornierung eines bei der Deutschen Bahn online oder mobil gebuchten Tickets auch schnell und direkt selbständig online gemacht werden.

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Aus drei wird eins: Markenzusammenführung bei Meridian, BOB und BRB

Zwei Unternehmen, vier Netze und drei Marken: Die Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH betreiben vier Netze in Bayern, verteilt auf drei Marken. Um es Fahrgästen verständlicher zu machen und nur noch mit einem Absender aufzutreten, fallen die Marken Meridian und BOB sukzessive weg und werden durch BRB ersetzt. Die beiden Unternehmen, Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH, bleiben unverändert bestehen. Mit BRB als Markennamen, ausgeschrieben Bayerische Regiobahn, werden die Unternehmen bereits ihrer regionalen Expertise gerecht.

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U1 und U3 in Berlin Kreuzberg wegen Bauarbeiten ein Jahr lang gesperrt

Nach Ostern beginnen wie geplant die bereits Ende 2018 angekündigten Sanierungsarbeiten an den Bauwerken von Deutschlands ältester U-Bahnstrecke. Ab Dienstag, den 14. April 2020, arbeitet die BVG rund zwölf Monate lang am Kreuzberger Hochbahnviadukt; an Gleisen, Stromanlagen und Brücken der Linien U1 und U3. Der U-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Kottbusser Tor und Warschauer Straße ist während der Arbeiten unterbrochen. Mitte Juni verlängert sich die Streckensperrung für eine Woche bis zum U-Bahnhof Hallesches Tor.

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Sanierung der Schnellfahrstrecke Stuttgart - Mannheim beginnt

Nach rund 30 Jahren Hochgeschwindigkeitsverkehr startet am Wochenende die Sanierung der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim. Bis zum 31. Oktober 2020 werden in 205 Tagen auf der wichtigen Fernverkehrsachse, auf der jährlich rund 24 Millionen Fahrgäste unterwegs sind, umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Baupensum ist enorm: Auf 99 Kilometern werden 440.000 Tonnen Schotter, 190 Kilometer Gleise, 54 Weichen und 300.000 Schwellen für rund 183 Millionen Euro erneuert.

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In Leipzig hat die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen

Wie angekündigt hat am vergangenen Montag, 30. März 2020 in Leipzig die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen. Damit sind auch einige Linienänderungen für Strassenbahnen, Busse und Nightliner in Kraft getreten Gleichzeitig wurden alle Fahrpläne auf veränderte Fahrtzeiten und Anschlüsse angepasst. Darüber hinaus dehnen die Verkehrsbetriebe aufgrund der aktuellen Situation den 15-Minuten-Takt auf alle Strassenbahn- sowie auf die wichtigsten Buslinien aus.

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Zugunglück bei Auggen: Brückenbauteil aus Stahl und Beton auf die Gleise der Rheintalbahn gestürzt

Am Donnerstagabend ist es auf der Rheintalstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel zu einem schweren Zugunglück gekommen, bei dem ein 51-jähriger Lokführer getötet wurde. Auslöser war ein auf die Gleise gestürztes, über 100 Tonnen schweres Betonteil einer alten Brücke, die dieses Wochenende hätte abgerissen werden sollen.

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DB 2019: Erstmals über 150 Millionen Reisende im Fernverkehr - Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht absehbar

Mit rund 151 Millionen Reisenden im Fernverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) einen neuen Fahrgastrekord erzielt und damit erstmals die Marke von 150 Millionen überschritten. Im Vergleich zum bereits starken Vorjahr nutzten 2019 nochmals 1,9 Prozent oder 2,8 Millionen Reisende mehr die ICE- und IC-Züge der DB – der fünfte Anstieg in Folge. Der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns wuchs in diesem Zeitraum um knapp ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro. Mit Spitzenausgaben für Schienennetz, Bahnhöfe und Züge baute die DB die grösste Investitionsoffensive ihrer Geschichte aus. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) sank gegenüber dem Vorjahr infolge hoher Zukunftsausgaben um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

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Info Links zum öffentlichen Verkehr in Europa

Der öffentliche Verkehr wurde in den letzten Tagen europaweit weiter eingeschränkt. Da sich die Situation im Bahnverkehr täglich, ja fast schon stündlich ändert, haben wir hier die wichtigsten Links zusammengestellt, wo Sie sich jeweils über die aktuelle Lage informieren können. Gesunde Fahrgäste, die eine Reise zwingend antreten müssen, sind gebeten:
1. vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen
2. ihre Billette elektronisch zu kaufen (zum Beispiel auf der Website oder in der App des Transportunternehmens)
3. die Hygieneanweisungen der Behördenzu befolgen

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Gemeinsam gegen Corona: DB schliesst Pakt mit EVG und GDL

Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen keine betriebsbedingten Kündigungen aus Anlass der Corona-Krise fürchten. Der Konzern und die Gewerkschaften haben dies jetzt in einer Vereinbarung ausgeschlossen. Diese regelt auch zusätzliche Arbeitsbefreiungen für Beschäftigte mit Kindern, Entgeltfortzahlungen, flexiblen Ausgleich versäumter Arbeitszeiten und sichert die Mitsprache der Betriebsräte bei Kurzarbeit. Die DB beschäftigt in Deutschland rund 200'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Empfehlungen der DB betreffend Stornierung von Fahrausweisen

Ab dem 2. April 2020 können Sie die Stornierung Ihres bei der Deutschen Bahn online oder mobil gebuchten Tickets schnell und direkt selbständig durchführen. Da das Anfragevolumen per Kontaktformular derzeit aussergewöhnlich hoch ist und es deshalb auch zu längeren Wartezeiten kommt empfieht die DB  dringend, zu warten, bis die neue Funktion zur Verfügung steht. Neben den bestehenden tariflichen Erstattungsregelungen gewährt die DB für alle bis einschliesslich 13. März 2020 gekauften Tickets für Reisen zwischen dem 13. März und 30. April 2020 weitgehende Sonderkulanzregelungen. Reisende mit Flexpreis Fernverkehr oder Flexpreis Business Tickets, bei denen eine kostenfreie Stornierung möglich ist, nutzen bitte die üblichen Stornierungswege.

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info24 - ÖV Schweiz-Europa wird sich verändern

 

Nach der Gründung im November 2005 ist info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch Facebook beigetreten. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus wird sich aber auch unsere Seite verändern. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gibt) werden bis auf weiteres keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig sind (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), werden wir verzichten. Über wichtige Themen in Bezug auf den ÖV werden wir aber in reduzierter Form weiterhin berichten.

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DB-Chef Dr. Richard Lutz: Wir weiten Kulanzregelungen für unsere Kunden aus

"Die Bahn ist Teil der Lebensadern dieses Landes. Jeden Tag bringen wir Millionen von Menschen und Gütern sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel. Deshalb wollen und werden wir unseren Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft leisten und den Bahnbetrieb so lange und so gut wie möglich aufrechterhalten", das sagte heute der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz in Berlin. "Natürlich haben wir Verständnis dafür, wenn unsere Kunden in der aktuellen Situation ihre gebuchte Reise noch einmal überdenken wollen. Aus diesem Grund haben wir uns bei der DB entschieden, eine deutschlandweite Sonderkulanz-Regelung einzurichten."

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In den Bussen bitte hinten einsteigen

Ab heute Donnerstag wird bis auf weiteres der Ein- und Ausstieg an der ersten Tür bei allen Bussen der BVG ausgesetzt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für alle Fahrgäste minimiert werden.

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Neue DB Intercity Doppelstockzüge (ex WESTbahn) auf Schiene

Die Deutsche Bahn hat ihr Angebot im Osten deutlich ausgebaut: Seit gestern Sonntag, 8. März, fahren zwischen Dresden, Berlin und Rostock im zwei-Stunden-Takt die neuen von der WESTbahn übernommenen Doppelstockzüge. Damit stehen täglich 5.000 zusätzliche Plätze für Fahrgäste zur Verfügung. Die neuen Züge haben zwei Reisecafés, WLAN, Platz für Fahrräder und einen Familienbereich. Wie bereits zuvor bei der WESTbahn wird auch für die Züge bei der DB ein Unterhalt beim ÖBB TS (Technische Services) Werk Jedlersdorf in Wien gemacht. Als willkommener Nebeneffekt ist dadurch auch die neue Intercity-Nachtverbindung von Wien über Berlin nach Rostock entstanden.

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Corona-Virus: DB umfassend vorbereitet

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute mitgeteilt, dass sie auf eine weitere Ausbreitung von Covid-19 in Deutschland umfassend vorbereitet ist. In Zügen und Bussen der DB gelten die bekannten Vorsorgehinweise des Robert-Koch-Instituts wie gründliches Händewaschen oder die schnelle Entsorgung von benutzten Taschentüchern. Die DB ist in ständigem Austausch mit den Gesundheitsbehörden von Bund und Ländern, dem Bundesinnenministerium sowie dem Bundesverkehrsministerium, denen jeweils weitere Entscheidungen zum Bahnbetrieb obliegen. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen für Bahnkunden keinerlei Einschränkungen. 

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Neue Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag soll Reisezeit halbieren

Deutschland und Tschechien möchten auf der Schiene weiter zusammen wachsen! Heute haben beide Länder, der Freistaat Sachsen, die Deutsche Bahn sowie die tschechische Netzgesellschaft Správa železnic ihre Zusammenarbeit für eine neue grenzüberschreitende Bahnverbindung zwischen Dresden und Prag bekräftigt. Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michal Fridrich, Leiter der Abteilung für internationale und europäische Angelegenheiten im Ministerium für Verkehrswesen der Tschechischen Republik, sowie Jiří Svoboda, Generaldirektor der Správa železnic, zeichneten in Dresden eine entsprechende Vereinbarung.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab Dezember 2020 die modernen SBB "Astoro" Triebzüge des Typs ETR 610 zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Deutsche Bahn modernisiert 54 Doppelstockwagen für die Strecke Frankfurt (Main) - Limburg (Lahn)

Bis Dezember 2021 modernisiert DB Regio Mitte insgesamt 54 Doppelstockwagen und zehn Lokomotiven der Baureihe 146.1 für den künftigen Einsatz auf den RMV-Linien RE 20 und RB 22, die beide zwischen Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Limburg (Lahn) verkehren. Das Redesign ist Bestandteil des ab Dezember 2021 neu geltenden Verkehrsvertrages. Den Zuschlag für den Weiterbetrieb dieser Linien erhielt DB Regio nach europaweiter Ausschreibung durch den RMV im März 2018 für weitere 15 Jahre.

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Senat, Bahn und VCD legen Kompromissvorschlag zur Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona vor

Der Bahnhof Hamburg-Altona ist Reisenden aus ganz Europa ein Begriff und ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Mittlerweile über 100 Jahre alt, ist er aber den Anforderungen, die bis zu 130.000 Reisende pro Tag stellen, nicht mehr gewachsen. Deshalb wird der Fernbahnhof in den Norden Altonas verlegt, während der S-Bahnhof am bisherigen Standort bestehen bleibt. Im Klageverfahren Bahnhof Altona/Diebsteich haben die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Deutsche Bahn mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD Nord e.V.) nun einen Kompromiss zur Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona erzielt. Die Verhandlungspartner vereinbaren deutliche Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des neuen Bahnhofs und des Angebots für die Fahrgäste. Nach Zustimmung auch der künftigen Bürgerschaft wird der VCD seine Klage gegen das Grossprojekt zurückziehen.

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BVG sucht 500 Berlinerinnen und Berliner für eine persönliche Verkehrserhebung

Mehr als 1,1 Milliarden Fahrgäste verteilen sich jährlich auf die 156 Bus-, 22 Strassenbahn-, 10 U-Bahn- und 6 Fährlinien der Berliner Verkehrsbetriebe – Tendenz steigend. Und die Angebotsplaner der BVG arbeiten ständig daran, dieses Angebot auszubauen, Fahrpläne, Anschlüsse und Verbindungen zu optimieren, damit die Berlinerinnen und Berliner und die vielen Besucher der Stadt in Zukunft noch besser an ihr Ziel kommen. Im Verlaufe dieses Jahres wollen die Berliner Verkehrsbetriebe eine neue Methode der Datenerhebung erproben und testen in Zusammenarbeit mit dem Mobility-Startup MOTIONTAG eine nutzerunterstützte und smartphone-basierte Art der Verkehrserhebung. Gesucht werden 500 Berlinerinnen und Berliner, die mit Hilfe der BVG MeinTag-App ihr Verkehrsverhalten zwischen Februar und Juli 2020 aufzeichnen. Herkömmliche Datenquellen werden so ergänzt, Planungsverfahren beschleunigt und der ÖPNV bedarfs- und klimagerecht gestaltet.

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Nachhaltigkeit in der DB Bordgastronomie: Mineralwasser von share ab sofort im Bordrestaurant in ICE- und IC/EC-Zügen

Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) können seit 1. Februar 2020 in der Bordgastronomie in ICE- und IC/EC-Zügen die nachhaltigen Mineralwasser-Flaschen des Start-up share kaufen – und so Bauprojekte für Trinkwasserbrunnen weltweit finanzieren sowie Plastik sparen.

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Zahl der internationalen Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans steigt an

Vom 22. bis 25. September 2020 präsentieren 23 internationale Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans in Berlin ihre innovativen Mobilitätslösungen, so viele wie nie zuvor. Die Fachbesucher dürfen sich unter anderem auf zukunftsweisende und emissionssparende Verkehrskonzepte aus Österreich, Italien, Ungarn, der Türkei, Lettland, Japan, Dubai, Russland und China freuen.

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DB BahnCard 25 und 50 ab sofort zehn Prozent günstiger

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Preise für die BahnCard 25 und 50 wie angekündigt flächendeckend um 10 Prozent reduziert. Damit gibt die DB nun auch die Mehrwertsteuerabsenkung für die BahnCard 25 und 50 in vollem Umfang an die Kunden weiter. Die Preise waren zuvor seit 2014 stabil. Mit BahnCard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro; das ist der niedrigste reguläre Preis für eine Fahrkarte im Fernverkehr seit der Bahnreform 1994.

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S-Bahn Berlin: So läuft die Sanierung für schwere Fälle der Baureihe 481

Die Sanierung der Baureihe 481 steht bei der S-Bahn Berlin in diesem Jahr im Mittelpunkt: Rund 90 Fahrzeuge sollen allein 2020 runderneuert aus dem Werk in Schöneweide rollen. Ziel ist, sie für den Weiterbetrieb von rund zehn Jahren fit zu machen. Gebaut zwischen 1997 und 2004 werden sie nach ihrem Facelifting der neuen Baureihe 483/484, die 2021 in Betrieb geht, zum Verwechseln ähnlich sehen. Doch Aussehen ist nicht alles - vor allem für einen zuverlässigen Weiterbetrieb wird vieles neu gemacht.

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ODEG fährt neu zwischen Rostock und Rügen bzw. Züssow

Mit dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2019 hat die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) in Mecklenburg-Vorpommern den Betrieb der Linien RE9 Rostock – Stralsund – Binz/Sassnitz und RE10 Rostock – Stralsund – Züssow aufgenommen. Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat durch eine Direktvergabe der ODEG den Zuschlag erteilt. Die Deutsche Bahn (DB) hatte das Vergabeverfahren angezweifelt. Mit insgesamt rund 1,8 Millionen Zugkilometern pro Jahr sind vorerst zwei Jahre Vertragslaufzeit vereinbart. Bis voraussichtlich März 2020 kommen erst einmal sechs von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) angemietete Siemens Desiro ML Cityjet zum Einsatz.

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DB im Dezember 2019 mit bester Pünktlichkeit seit 2016

Zum Jahresende haben die Züge des DB-Fernverkehrs deutlich in der Pünktlichkeit zugelegt. Die ICE- und IC-Flotte war im Dezember 2019 mit 79,1 Prozent Pünktlichkeit unterwegs und stellt damit den seit 2016 geltenden besten Dezember-Wert ein.

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Bahnhof Kaub am Rhein: Dachgerippe ohne Dächer

Zwei lange Dachgerippe ohne Dächer lassen im rheinland-pfälzischen Rhein-Städtchen Kaub auf den Bahnsteigen des Bahnhofs wartende Fahrgäste schon seit Jahren im Regen stehen. Abhilfe verspricht die Deutsche Bahn erst für 2024: Dann werde dort im Zuge einer Modernisierung auch ein "Wetterschutzhaus" errichtet.

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Stadler liefert 14 Strassenbahnen der nächsten Fahrzeug-Generation für die HEAG mobilo Darmstadt

Stadler ist als Sieger aus der Ausschreibung der HEAG mobilo GmbH für die Lieferung von 14 Strassenbahnen mit einer Option auf bis zu weitere 30 Fahrzeuge hervorgegangen. Damit ist es Stadler gelungen, innerhalb kürzester Zeit erstmalig seine neue Strassenbahnfamilie erfolgreich am Markt zu platzieren. Der Auftragswert liegt bei rund 62 Millionen Euro.

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10 Jahre DB Navigator: 105 Millionen verkaufte Handy-Tickets

Wann fährt der nächste Zug? Von welchem Gleis? Gibt es eine Direktverbindung? Als mobiler Reiseberater ging die DB Navigator-App im Dezember 2009 an den Start – mit Auskünften für bundesweit 5.700 Bahnhöfe und 275.000 Haltestellen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs sowie 54.000 weiteren Stationen in Europa. Innerhalb von zehn Jahren ist die App über 42 Millionen Mal heruntergeladen worden und heute die Nummer eins Reise-App im App Store. Rund 105 Millionen Handytickets wurden seit Einführung der mobilen Buchung verkauft. Allein 2019 ist die Zahl der Handy-Tickets im Vergleich zu 2018 um 80 Prozent gestiegen. Rund 100 Millionen Zugriffe pro Monat verzeichnet der DB Navigator aktuell.

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Frohe Weihnachten - Joyeux Noël - Buon Natale - Merry Christmas - Vrolijk kerstfeest - God jul - Schéi Krëschtdeeg

 

Für das Interesse an  info24 - ÖV Schweiz - Europa  im abgelaufenen Jahr bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten, schöne Festtage und ein erfolgreiches 2020 bei guter Gesundheit und vielen schönen Stunden!

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Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn sinken ab Januar 2020 um rund 10 Prozent

Ab dem 1. Januar 2020 sinken die Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn um rund 10 Prozent. Dank der reduzierten Mehrwertsteuer werden Sparpreise und Flexpreise damit deutlich günstiger. Um 10 Prozent sinken auch die Preise für die BahnCard 100, für Streckenzeitkarten, zur Mitnahme von Fahrrädern sowie für die Sitzplatzreservierung. Der Super Sparpreis – bislang für 19,90 Euro im Verkauf – reduziert sich auf 17,90 Euro. Mit BahnCard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro – das ist der niedrigste reguläre Preis für eine Fahrkarte im Fernverkehr seit der Bahnreform 1994.

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DB investiert 13 Millionen Euro in ICE Werk Basel Bad Bf

Die Deutsche Bahn (DB ) hat heute das neue Instandhaltungsgleis für den ICE 4 im Werk Basel in Betrieb genommen. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 kommt der ICE 4 auf der Linie Hamburg - Zürich - Chur auch in der Schweiz zum Einsatz. Im Juni 2020 wird mit Berlin - Interlaken Ost eine weitere Linie im grenzüberschreitenden Verkehr auf den ICE 4 umgestellt. Damit bietet die DB künftig 20 Prozent mehr Kapazität Richtung Schweiz. Für die Wartung dieser neuen Züge hat die DB rund 13 Millionen Euro in ein neues Instandhaltungsgleis investiert. Mit Basel, Berlin, Dortmund, Frankfurt (Main), Hof, Köln, Leipzig, Hamburg und München betreibt DB Fernverkehr  an insgesamt neun Standorten Instandhaltungswerke.

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Grünes Licht für S4 von Hamburg-Altona nach Bad Oldesloe

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bahn-Chef Dr. Richard Lutz haben heute das Finanzierungsabkommen zum Bau der S-Bahn-Linie S4 (Ost) unterzeichnet. Die zukünftige S4 (Ost) verbindet Hamburg-Altona mit Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein. Im gesamten Einzugsgebiet erhalten rund 250.000 Menschen durch die neue Linie einen Anschluss an das Hamburger S- und U-Bahn-Netz. Weil die S-Bahn auf eigenen Gleisen fahren wird, gewinnt der Güter- und Fernverkehr zwischen beiden Bundesländern deutlich an Kapazität. Sowohl für den Personen-, als auch den Güterverkehr zwischen Hamburg und Lübeck bedeutet dies mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sowie das Potential, Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

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DB präsentiert und tauft einen ICE 4 am Zürcher Hauptbahnhof

Ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2019 kommt der ICE 4 der Deutschen Bahn (DB) im Schweizverkehr zum Einsatz. Für die Fahrgäste auf der Verbindung Hamburg - Basel - Zürich - Chur heisst das mehr Service, Komfort und Zuverlässigkeit bei Reisen in die Schweiz. Ab Juni 2020 folgt die Verbindung Berlin - Basel - Bern - Interlaken. Die Sitzplatzkapazität der täglich 40 Direktverbindungen in die Schweiz erhöht sich dadurch um 20 Prozent. Schon heute nutzen jährlich 4,3 Millionen Reisende das Angebot.

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SBB und Partnerbahnen bauen Angebot im internationalen Bahnverkehr in Europa aus

Die Deutsche Bahn (DB) und die französischen Staatsbahnen (SNCF) bauen gemeinsam mit der SBB das Angebot im internationalen Bahnverkehr weiter aus. Die Partnerbahnen tragen damit der Entwicklung und der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz und der gestiegenen Nachfrage Rechnung. An einem gemeinsamen Anlass in Zürich haben SBB, DB, SNCF und TGV Lyria ihre neusten Züge für den internationalen Verkehr vorgestellt. Die Kapazitäten auf den wichtigsten Achsen aus der Schweiz und aus den Nachbarländern in die Schweiz werden deutlich ausgebaut.

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Europa mit dem Zug - Entspannt ins neue Jahr

Ein Adventsbesuch auf den Stuttgarter Weihnachtsmarktt, Silvesterparty in London oder eine Skitourenwoche in Skandinavien - auch die kalte Jahreszeit weckt die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer. Für Umweltbewusste bietet der VCS neu die Onlineplattform "Europa mit dem Zug" - eine Website voller Informationen, Inspirationsquellen, Tipps und Tricks, wie es sie bisher noch nicht auf einer Plattform zusammengefasst gab.

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Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 geht in Frankfurt die neue S-Bahn Station Gateway Gardens in Betrieb

In Frankfurt (Main), nordwestlich des Frankfurter Kreuzes, direkt gegenüber dem Terminal 2 des Frankfurter Flughafens, entsteht ein neuer Stadtteil. Das Quartier auf dem Gelände der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung „Gateway Gardens“ erhält Büro- und Konferenzgebäude, Hotels sowie Gastronomie- und Einzelhandelsflächen. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird die neue S-Bahn Station "Gateway Gardens“ in Betrieb gehen.  Für eine direkte und leistungsfähige Anbindung von "Gateway Gardens“ an den öffentlichen Personennahverkehr wird die bestehende S-Bahn-Trasse zwischen Frankfurt Stadion und Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof in Richtung Osten verlegt. Die S-Bahn-Anbindung von "Gateway Gardens“ ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms "Frankfurt RheinMain Plus“.

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Berliner Congress Center: Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte prämiert

Mit dem Bundesteilhabepreis werden "Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte" prämiert, die vorbildlich für den inklusiven Sozialraum und bundesweit in Kommunen oder ländlichen Räumen übertragbar sind. Er wird ab 2019 jährlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vergeben. Der Preis soll Vorbilder der gelungenen inklusiven Sozialraumgestaltung auszeichnen. Im Jahr 2019 ist das Thema die "Inklusive Mobilität". Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury bestimmt und heute bei den Inklusionstagen im Berliner Congress Center durch Bundesminister Hubertus Heil verliehen.

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Aktionsbillett Schweiz - Deutschland bei Coop und Interdiscount

Ab heute und bis 24. November 2019 verkaufen Coop und Interdiscount solange Vorrat ein Aktionsbillett für CHF 79.-- für eine Hin- und Rückfahrt ab einem Schweizer Haltepunkt / Wohnort (via GA-Bereichsstrecken) nach einem Ort in Deutschland, der mit ICE / EC / IC (gilt in D nur in dieser Zugkategorie) erreichbar ist. Eingelöst werden kann das Ticket zwischen dem 6. Januar und dem  31. März 2020 (letzter Rückreisetag).

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DB setzt Digitalisierungsoffensive fort: Künftig steuern 280 digitale Stellwerke Zugverkehr in Deutschland

Der Zugverkehr auf dem 33.400 Kilometer langen Streckennetz in Deutschland wird künftig von 280 digitalen Stellwerken (DSTW) gesteuert. In den kommenden Jahren lösen High-Tech-Stellwerke sukzessive die über 2.600 Stellwerke diverser Bauarten aus vielen Jahrzehnten ab. Das erste digitale Stellwerk für den Betrieb auf einer Fernverkehrsstrecke nimmt die Deutsche Bahn heute in Rostock-Warnemünde in Betrieb.

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Ueli Schwizer aus Walenstadt stellt sich und seine Jahreskalender vor

Es gibt viele schöne Jahreskalender und manchmal fragt man sich auch, ob Wandkalender im Zeitalter von Computer- und Handykalendern überhaupt noch gebraucht werden. Wir denken schon, denn sie sind natürlich auch als Wandschmuck gedacht, die einem durch das Jahr begleiten. In diesem Jahr hat Ueli Schwizer gleich drei verschiedene Exemplare zusammengestellt, der mit dem Kalender "Norwegische Modellbahnträume 2020" eine Premiere hat. Aufgrund von seinem Interesse an Eisenbahnen in Modell und Vorbild unterstützt uns Ueli auch tatkräftig bei info24 und dafür bedanken wir uns recht herzlich!

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Der neue DB Fahrplan 2020 bringt den ICE 4 in die Schweiz

Im neuen Fahrplan kann die Deutsche Bahn immer stärker auf ihr neues Flaggschiff ICE 4 setzen. Zum Fahrplanwechsel kommt der ICE 4 erstmals entlang des Oberrheins und in der Schweiz zum Einsatz. Ab Dezember 2019 wird die ICE-Verbindung Hamburg–Frankfurt/Main–Karlsruhe–Basel–Zürich–Chur weitgehend mit dem ICE 4 gefahren, die bislang mit dem ICE 1 bedient wurde. Ab Juni 2020 kommt dann die ICE-Verbindung Berlin–Frankfurt/Main–Karlsruhe–Basel–Bern–Interlaken hinzu.

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Ausbau und Elektrifizierung der Hochrheinbahn

Ein weiterer wichtiger Schritt für das Projekt Ausbau und Elektrifizierung der Hochrheinbahn: Gestern vereinbarten das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Kanton Basel-Stadt, die beiden Landkreise Waldshut und Lörrach sowie die Deutsche Bahn weitere Modernisierungsmassnahmen im Rahmen des Ausbaus und der Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Basel und Erzingen. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung im Schlössle Laufenburg wurden die DB-Unternehmen beauftragt, die weiteren Planungsleistungen des Streckenausbaus in Angriff zu nehmen.

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InnoTrans 2020 Berlin: Gemeinsam die Herausforderungen der Mobilität angehen

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 3.062 Ausstellern aus 61 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die 13. InnoTrans findet vom 22. bis 25. September 2020 auf dem Berliner Messegelände statt. Ein Jahr vor Eröffnung der dreizehnten InnoTrans  ist die Fläche in sämtlichen Themenbereichen ausgebucht. Zu den fünf Messesegmenten zählen Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Ein Grund für die ungebrochen hohe Nachfrage ist der aktuelle Wandlungsprozess der Mobilität. Klimaschonende Verkehrslösungen werden eines der Leitthemen der InnoTrans 2020 sein.

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Bahnhof Ennepetal wird fit gemacht für den Rhein-Ruhr-Express

Der Bahnhof Ennepetal wird fit gemacht für den Rhein-Ruhr-Express (RRX). Damit die neuen RRX-Züge auf der Linie des RE 4 im Vorlaufbetrieb zum Fahrplanwechsel 2020/2021 am Bahnhof Ennepetal halten können, sind an der Station Modernisierungsarbeiten notwendig. Zum Thema "Lärmsanierung in Ennepetal" lädt die Deutsche Bahn die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Bahnstrecken zu einer Informationsveranstaltung ein, diese findet am Mittwoch, 9. Oktober 2019 um 19 Uhr im Haus Ennepetal statt.

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Deutsche Bahn engagiert sich für den olympischen und paralympischen Nachwuchs und unterstützt 50. Jubiläum

Eine bunt gebrandete DB-Lokomotive mit dem Schriftzug „50 Jahre Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ ist ab heute auf dem Streckennetz der DB unterwegs. Unter dem Motto „Erreiche Deine eigenen Ziele“ wurde die Jubiläums-Lok 101 098-2 am Berliner Hauptbahnhof von Jürgen Kornmann, Leiter Marketing & PR der Deutschen Bahn, Thomas Härtel, Vorstandsvorsitzender Deutsche Schulsportstiftung, sowie der Olympionikin Britta Steffen und dem Paralympioniken Markus Rehm vorgestellt.

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DB kauft zusätzlich 30 Hochgeschwindigkeitszüge • Klimakabinett stärkt Bahnsektor in Deutschland zusätzlich mit über 20 Milliarden Euro

Mit ihrer neuen Strategie „Starke Schiene“ setzt die Deutsche Bahn mehr denn je auf Wachstum. Nachdem die Bundesregierung heute angekündigt hat, die Mehrwertsteuer auf Fahrkarten im Fernverkehr von 19 auf 7 Prozent zu senken, treibt die DB umgehend den Ausbau ihrer Zugflotte für den Hochgeschwindigkeitsverkehr voran. Bereits ab Ende 2022 sollen 30 zusätzliche ICE-Züge auf deutschen Schnellfahrstrecken zum Einsatz kommen und mit Tempo 300 auf wichtigen Verbindungen das Angebot für die Reisenden erheblich verbessern. Die DB schreibt den Auftrag jetzt aus.

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Startschuss für Machbarkeitsstudie: Zusätzlicher Fernbahntunnel mit Tiefbahnhof soll Engpass im Knoten Frankfurt langfristig auflösen

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Jens Bergmann, Vorstand DB Netz AG, haben in Frankfurt den Startschuss zur Erarbeitung einer vertieften Machbarkeitsstudie für einen Fernbahntunnel zum Frankfurter Hauptbahnhof gegeben. Unterstützt wird das Vorhaben vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und dem Regionalverband FrankfurtRheinMain.

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Taskforce für S-Bahn München: Zusätzliche Werkstattkapazitäten stehen im Fokus

Eine Taskforce der Deutschen Bahn nimmt die angespannte Fahrzeugsituation der S-Bahn München in den Fokus. „Derzeit werden 97 Prozent der vertraglich vereinbarten Verkehrsleistung geliefert“, sagt der bayerische Bahnchef Klaus-Dieter Josel, „nun geht es darum, eine Lösung für die restlichen drei Prozent zu finden – und damit die für die Fahrgäste wichtigen Taktverstärker der S3 und S8 wieder auf die Schiene zu schicken.“ Josel koordiniert die Aktivitäten einer Taskforce konzernübergreifend.

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Halbjahresergebnis 2019 – Stadler in der Spur

Stadler hat im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 1.1 Milliarden Schweizer Franken erzielt. Der Auftragseingang entwickelt sich weiterhin sehr erfreulich: Er beläuft sich im ersten Halbjahr auf rund 2.3 Milliarden Franken und liegt damit rund 1.5 Milliarden Franken über dem Vorjahresergebnis. Der Auftragsbestand steigt damit auf einen neuen Höchststand von 14.4 Milliarden Schweizer Franken. Der Ebit liegt per 30. Juni 2019 bei rund 46.9 Millionen Schweizer Franken, im Vorjahreszeitraum waren es 35.2 Millionen Schweizer Franken. Bei der Bewertung des Halbjahresergebnisses gilt es zu berücksichtigen, dass in der Regel im ersten Halbjahr rund ein Drittel des Umsatzes anfällt, in der zweiten Jahreshälfte folgen zwei Drittel.

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Mit Strom durch das Allgäu – drei Viertel der Elektrifizierungsarbeiten sind vollendet

Schneller, leiser und sicherer mit der Bahn durch das Allgäu - für diese Ziele fliessen auf einer Länge von 157 Kilometern in den drei Jahren Bauzeit seit 2018 fast 650 Millionen Euro in die Schieneninfrastruktur. Darunter sind mehr als 150 Millionen Euro für den grossen Umbau der Bahnanlagen im Stadtgebiet Lindau. Nun ist Halbzeit und DB Netz hat rund drei Viertel des Ausbaus durchgeführt. Auf über 100 Kilometern Strecken ist die Oberleitung errichtet. An neun Stellen sind bereits die Gleise abgesenkt und sechs neue Stellwerke errichtet. Während 2018 die Arbeiten vor allem im östlichen Teil zwischen Memmingen und Geltendorf stattfanden, sind nun die Abschnitte rund um Wangen und weiter Richtung Bodensee im Fokus.

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Deutsche Bahn erhält Auftrag für Fahrzeugmodernisierung der SBB Einheitswagen IV

Die SBB führt seit 2017 umfassende Modernisierungsarbeiten am Wagentyp EW IV durch. Insgesamt werden 203 der 496 Einheiten für 90 Millionen Franken komplett überholt. Die Arbeiten an 93 Wagen hat die SBB heute an die Deutsche Bahn vergeben. Die externe Vergabe war notwendig, weil die SBB eigenen Werke und Anlagen aufgrund der vielen gleichzeitig laufenden Fahrzeugmodernisierungen und -revisionen bereits stark ausgelastet sind

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SBB und ÖBB wollen gemeinsam einen starken Nachtverkehr in Europa

Die SBB und die ÖBB werden im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit verstärken. Die beiden Partnerbahnen wollen das bereits bestehende Angebot sowohl für Tagesverbindungen als auch im Nachtzugverkehr ausbauen.

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BVG plant in Berlin mehr Rufbusse am Stadtrand

Berlin und das brandenburgische Umland wachsen wieder ein Stück näher zusammen. Mit einem neuen digitalen Rufbusangebot schafft die BVG eine schnelle und komfortable Verbindung zwischen Schulzendorf sowie einem Teil von Zeuthen und dem U-Bahnhof Rudow. Drei Kleinbusse sind ab dem kommenden Montag, 5. August 2019, unter dem Namen BerlKönig BC zu pendlerfreundlichen Zeiten unterwegs. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

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SBB fährt bis 2027 weiter auf dem „Seehas“ und der Wiesentalbahn

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hat sich mit der SBB GmbH, der deutschen Tochter der Schweizerischen Bundesbahnen, über den künftigen Zuschussbedarf für den „Seehas“ und die Wiesentalbahn geeinigt. Die SBB wird damit den „Seehas“ (Konstanz - Singen - Engen) und die Wiesentalbahn (S5 Weil – Lörrach – Steinen und S6 Basel SBB – Lörrach – Zell) bis Dezember 2027 weiter betreiben.

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Drei von vier Deutschen fordern bei Investitionen Vorrang für die Schiene statt für die Strasse

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen fordert von der Politik eine Verkehrswende und eine Abkehr von der Vorfahrt für die Strasse. Mehr als drei von vier Bürgern (76 Prozent) wünschen laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Allianz pro Schiene, dass der Staat mehr in die Schiene als in die Strasse investiert oder zumindest gleich viel. „Noch immer legt der Bund bei seinen Verkehrsausgaben den Schwerpunkt auf die Strasse“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene heute in Berlin. „Die Menschen wollen das nicht mehr. Die Bevölkerung drängt massiv auf einen Vorrang für das umwelt- und klimafreundliche Verkehrsmittel Eisenbahn“, so Flege. „Wer heute noch Strassenpolitik betreibt, macht eine Politik gegen die Menschen.“

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SüdLeasing bestellt im Auftrag von SBB Cargo International bei Siemens 20 Lokomotiven vom Typ Vectron MS

SBB Cargo International AG hat in Zusammenarbeit mit der SüdLeasing GmbH 20 Lokomotiven vom Typ Vectron MS bei Siemens Mobility bestellt. Die Lokomotiven werden von SBB Cargo International bei SüdLeasing über ein langfristiges Mietkonzept mit flexibler Laufzeit angemietet. Zudem hat SBB Cargo International bei Siemens Mobility eine Option für 20 weitere Fahrzeuge erworben.

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DB unterzeichnet Kaufvertrag mit österreichischer WESTbahn für 17 neuwertige KISS Doppelstockzüge

Die Deutsche Bahn (DB) beschleunigt den Ausbau ihres Angebots im Fernverkehr. Mit dem kurzfristigen Kauf von 17 hochwertigen Doppelstockzügen, die bisher bei der österreichischen WESTbahn im Einsatz sind, verstärkt der Konzern seine Intercity-Flotte. Die Fahrzeuge sind grösstenteils erst zwei Jahre alt und haben bei Kunden höchste Zufriedenheitswerte erreicht.

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Lückenschluss U5 in Berlin: Neue U5-Info Station im U-Bahnhof Rotes Rathaus

Der U-Bahnhof Rotes Rathaus ist einer von drei neuen U-Bahnhöfen, die im Rahmen des „Lückenschluss U5“ in Berlin gebaut werden. Nun ist der Ausbau so weit, dass Teile davon für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Die Zwischenebene des U-Bahnhofs wird ab dem  19. Juli 2019 in eine U5-Info Station verwandelt. Für Führungen kann man sich ab sofort jetzt schon anmelden.

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Stadler liefert 55 FLIRT Akku für den Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein

Stadler ist als Sieger aus der Ausschreibung des Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH) für die Lieferung von 55 FLIRT Akku-Triebzügen mit einer Option auf weitere 50 Fahrzeuge hervorgegangen. Nach Ablauf der Einsprachefrist ist der Zuschlag nun rechtskräftig. Damit konnte sich Stadler bei der ersten Green-Technology-Ausschreibung (kein Diesel) über Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in Deutschland erfolgreich gegen andere Konzepte durchsetzen. Teil der Vergabe ist neben der Lieferung der Triebzüge die Instandhaltung der Fahrzeuge über einen Zeitraum von 30 Jahren. Der Auftragswert liegt bei rund 600 Millionen Euro.

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Kürzere Fahrzeiten, mehr Kapazität und bessere Pünktlichkeit dank «Chance Ceneri 2020»

In der gemeinsamen Absichtserklärung «Chance Ceneri 2020» vereinbaren die drei Bahnchefs von DB, SBB und FS Italiane – Richard Lutz, Andreas Meyer und Gianfranco Battisti – den Quantensprung in Europas Mobilität mit vereinten Kräften anzugehen. Ziel sind schnellere und mehr Verbindungen für Güter und Reisende, bessere Pünktlichkeit und einfacherer Kauf internationaler Billette.

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Trainspotting-Gewinnspiel: Der kleine ICE ganz gross

Den kleinen ICE gibt’s jetzt auch als echten Zug. Seit dem 12. Mai 2019 fährt der kleine ICE gemeinsam mit der DB-Flotte durch Deutschland, um grosse und kleine Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen. Das möchten die Deutsche Bahn nun mit euch feiern und veranstaltet ein Gewinnspiel mit vielen tollen Preisen. Am 01. Juni 2019 geht's los, haltet also Ausschau nach dem kleinen ICE!

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Der RE 1 in Berlin und Brandenburg feiert heute sein 25-jähriges Jubiläum

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und allzeit gute Fahrt RE 1! Heute vor 25 Jahren, am 27. Mai 1994 startete der Regional-Express RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder). Mittlerweile ist der RE 1 die wichtigste Verbindung in der Region und hat sowohl für Pendler als auch für den Tourismus eine überragende Bedeutung; dies von Magdeburg über Brandenburg sowie von Eisenhüttenstadt über Frankfurt (Oder) nach Berlin.

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Bahn für Europa: ICE in Brüssel auf den Namen "Europa/Europe" getauft

Kurz vor der Europawahl wurde heute im Bahnhof Brüssel-Süd (Bruxelles-Midi/Brussel-Zuid) ein ICE der Deutschen Bahn (DB) auf den Namen "Europa/Europe" getauft. Die Taufe nahmen die nachfolgenden Personen vor: Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der DB, Maroš Šefčovič, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, François Bellot, belgischer Minister der Mobilität, Sophie Dutordoir, Vorsitzende des Vorstands der Belgischen Eisenbahnen (SNCB) und Volker Timmermann, Geschäftsträger der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien.

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