Dezember 2019


10 Jahre DB Navigator: 105 Millionen verkaufte Handy-Tickets

Wann fährt der nächste Zug? Von welchem Gleis? Gibt es eine Direktverbindung? Als mobiler Reiseberater ging die DB Navigator-App im Dezember 2009 an den Start – mit Auskünften für bundesweit 5.700 Bahnhöfe und 275.000 Haltestellen des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs sowie 54.000 weiteren Stationen in Europa. Innerhalb von zehn Jahren ist die App über 42 Millionen Mal heruntergeladen worden und heute die Nummer eins Reise-App im App Store. Rund 105 Millionen Handytickets wurden seit Einführung der mobilen Buchung verkauft. Allein 2019 ist die Zahl der Handy-Tickets im Vergleich zu 2018 um 80 Prozent gestiegen. Rund 100 Millionen Zugriffe pro Monat verzeichnet der DB Navigator aktuell.

10 Jahre DB Navigator und zwei ICE-Generationen am Berliner Hauptbahnhof                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Der DB Navigator ist einer der wichtigsten digitalen Alltagshelfer. Die rasant steigenden Nutzerzahlen sind auch ein Abbild der jüngsten Erfolgsgeschichte der Eisenbahn und des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs."

 

Innerhalb von zehn Jahren ist die App weit mehr als ein „mobiles Reisezentrum" für Smartphones geworden. Sie ist der Generalschlüssel zur öffentlichen Mobilität und digitale Reisebegleitung für alle, die sich für die umweltfreundliche Bahn entscheiden - ob im Fern-, Regional- oder Stadtverkehr. Echtzeitinfos zu Ankunfts- und Abfahrtszeiten oder zur Wagenreihung einsehen, Tickets kaufen, Wunschsitzplatz reservieren, ÖPNV-Abo hinterlegen, Push-Nachrichten zur gebuchten Verbindung erhalten oder persönliche BahnCard-Daten ändern – all das geht heute bequem und selbstverständlich per Fingerwisch 24/7 an jedem beliebigen Ort der Welt.

 

Seit Inkrafttreten des Winterfahrplans am 15. Dezember 2019 ist die Echtzeit-Wagenreihung nach der ICE-Flotte auch für IC/EC-Züge verfügbar. Parallel wurde der Komfort Check-in auf sechs IC-Linien ausgeweitet. Ausserdem wurde der 36. Verkehrsverbund integriert. Alle grossen Verkehrsverbünde sind damit im DB Navigator abgedeckt, weitere folgen 2020. Keine andere App in Deutschland vereint so viele Tarife und Ticketarten unter einem Dach. Ab Januar 2020 können zudem Fahrradkarten im DB Navigator gebucht werden.


 

 

 

 

 

 

Grafik: Deutsche Bahn (DB)



Positive Bilanz zum Weihnachtsverkehr 2019

 

Die Deutsche Bahn (DB) zieht eine positive Bilanz zum Weihnachtsverkehr. In diesem Jahr haben die Fernzüge der DB rund 2,8 Millionen Weihnachtsreisende pünktlich und zuverlässig ans Ziel gebracht. 15 Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr waren zwischen dem 20. Dezember und dem 26. Dezember 2019 in den ICE- und IC-Zügen unterwegs – das entspricht einem Plus von fast 400.000 Reisenden.

 

Weihnachten 2019 waren über 86 Prozent der ICE- und IC-/EC-Züge pünktlich. Am 24. und 26. Dezember 2019 lagen die Pünktlichkeitswerte über 90 Prozent.

 

"Wir freuen uns, so viele Menschen sicher und pünktlich zu ihren Familien und Freunden gebracht zu haben. Der Trend zum umweltfreundlichen Reisen mit der Bahn hält an und wird sich im neuen Jahr weiter verstärken. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den letzten Tagen im Einsatz waren. Durch ihr aussergewöhnliches Engagement hat der Weihnachtsreiseverkehr auch 2019 sehr gut geklappt“, so Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender von DB Fernverkehr.

 

Auch für die Reisen zum Jahreswechsel empfiehlt die DB allen Fahrgästen, möglichst mit Platzreservierung zu reisen und einen Blick in die Auskunftssysteme bahn.de oder den DB Navigator zu werfen. Besonders stark nachgefragte Züge sind dort durch einen Hinweis gekennzeichnet. Wer seine Reise flexibel gestalten kann, sollte nach Möglichkeit auf weniger nachgefragte Verbindungen ausweichen.

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Frohe Weihnachten - Joyeux Noël - Buon Natale - Merry Christmas - Vrolijk kerstfeest - God jul - Schéi Krëschtdeeg

 

Für das Interesse an  info24 - ÖV Schweiz - Europa  im abgelaufenen Jahr bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten, schöne Festtage und ein erfolgreiches 2020 bei guter Gesundheit und vielen schönen Stunden!


 

Auch die SBB bedanken sich bei ihren Kundinnen und Kunden und wünschen Ihnen frohe Festtage!

 

Tun Sie Gutes und laden Sie jetzt für CHF 1.90 Franken das SBB Weihnachtslied herunter. Die Einnahmen werden im Namen der Kundinnen und Kunden an die Glückskette gespendet.  Die detaillierten Infos dazu finden Sie hier.


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Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn sinken ab Januar 2020 um rund 10 Prozent

Ab dem 1. Januar 2020 sinken die Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn um rund 10 Prozent. Dank der reduzierten Mehrwertsteuer werden Sparpreise und Flexpreise damit deutlich günstiger. Um 10 Prozent sinken auch die Preise für die BahnCard 100, für Streckenzeitkarten, zur Mitnahme von Fahrrädern sowie für die Sitzplatzreservierung. Der Super Sparpreis – bislang für 19,90 Euro im Verkauf – reduziert sich auf 17,90 Euro. Mit BahnCard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro – das ist der niedrigste reguläre Preis für eine Fahrkarte im Fernverkehr seit der Bahnreform 1994.

Dank reduzierter Mehrwertsteuer generell niedrigere Ticketpreise für alle Fahrten im Fernverkehr  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: "Wir freuen uns für unsere Millionen Kunden im Fernverkehr in Deutschland, dass wir ihnen nun pünktlich zum 1. Januar 2020 noch attraktivere Ticketpreise im klimafreundlichsten Verkehrsmittel anbieten können. Ausdrücklich danken wir allen beteiligten politischen Partnern, die diese Entscheidung herbeigeführt haben - allen voran Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Das ist ein starker Auftakt für das klimapolitisch so wichtige neue Jahrzehnt.“

 

Noch keine Entscheidung gibt es zur BahnCard 25 und BahnCard 50. Hier müssen sich Bund und Länder einigen.

 

Insgesamt rechnet die DB allein durch die Absenkung der Mehrwertsteuer im Fernverkehr mit einem jährlichen Plus von fünf Millionen Fahrgästen. Bereits über die vergangenen fünf Jahre hinweg hat die DB rund 20 Millionen Reisende im Fernverkehr hinzugewonnen. Ende dieses Jahres werden erstmals über 150 Millionen Reisende in ICE- und IC/EC-Zügen unterwegs gewesen sein. Mit der Strategie „Starke Schiene“ setzt die DB perspektivisch auf jährlich 260 Millionen Reisende.

 

Auf die zusätzlichen Reisenden bereitet sich die DB gut vor. Derzeit erreicht die DB alle drei Wochen ein neuer ICE 4. In den kommenden Jahren investiert das Unternehmen mehr als zwölf Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Fahrzeugflotte.

 

Minus 10 Prozent heisst: Ein 119 Euro-Ticket setzt sich heute zusammen aus 100 Euro Ticketpreis netto und 19 Euro Mehrwertsteuer; ab Januar 2020 kostet das gleiche Ticket dann nur noch 107 Euro. Die Preisdifferenz von 12 Euro entspricht einer Preissenkung von rund 10 Prozent.

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Schweizer Eisenbahnkalender 2020 von Daniel Schärer

Sind Sie noch immer auf der Suche nach einem tollen Weihnachtsgeschenk? Bestellen Sie noch bis am Montag um 12 Uhr und Sie erhalten den Eisenbahnkalender 2020 pünktlich am 24. Dezember 2019 um ihn unter den Weihnachtsbaum legen zu können!

                                                                                                                                            

 

 

 

Der Kalender von Daniel Schärer bietet dieses Jahr einige Neuheiten und verspricht erneut eine grosse Abwechslung. Der Kalender enthält im Ganzen 14 farbige Bilder aus der ganzen Schweiz, beinhaltet 12 verschiedene Fahrzeugtypen und zeigt 10 Schweizer Bahnunternehmen.

Zusammengestellt ist der Kalender mit einem Titelblatt, 12 Monatsblätter, Übersichtsseite mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Fotos sowie einem Überraschungsbild.

 

Der Kalender hat ein tolles Format von 50cm auf 34cm und ist auf jeden Fall ein Blickfang. Der Druck wurde im Offsetverfahren ausgeführt und bietet damit die bestmögliche Bildqualität. Die Blätter sind mit einer schwarzen Spiralbindung gebunden und enthalten ebenfalls in schwarzer Farbe eine zentrale Aufhängung.

 

Für den diesjährigen Eisenbahnkalender sind einige neue Ideen und Verbesserungen miteingeflossen. Die typische Kalenderschutzfolie zu Beginn des Kalenders wurde aus umweltgedanklichen Gründen weggelassen. Um das Titelblatt dennoch gut zu schützen, wurde es nach dem Druck nochmals zusätzlich mit einem Glanzlack überzogen. Somit ist das Titelblatt nicht nur von Kratzern besser geschützt, es verleiht dem Bild auch eine zusätzliche strahlende Optik.

 

Für diejenigen die die Bilder immer so schön liebevoll ausschneiden und in Bilderrahmen legen, dürfte es besonders freuen, dass neu auch das Titelblatt nur noch am unteren Bildrand beschriftet ist. Somit entfällt die bisherige Kalenderbeschriftung quer über dem ganzen Bild und im Vordergrund steht ganz klar das Foto.

 

Ebenfalls neu im Kalender ist eine kleine Schweizerkarte, welches in jedem Monatsblatt unten im schwarzen Balken eingearbeitet wurde. Darin platziert ist der Name der Ortschaft und eine Stecknadel, um den Aufnahmeort optisch darzulegen. Diese Erneuerung ersetzt aber auf keinen Fall das bisherige Infoblatt mit den Beschreib zu den einzelnen Fotos. Es soll lediglich die Frage nach dem Aufnahmeort etwas erleichtern, um nicht immer an den Schluss blättern zu müssen. Weiter enthält der Kalender erneut ein Zusatzblatt mit einem Überraschungsbild. Soviel darf verraten werden; das Bild zeigt eine Lokaufstellung bei welcher auch eine Lok mit dabei war, die es leider in diesem Zustand nicht mehr gibt.

 

Alle Informationen in kürze:
– 14 farbige Bilder aus der ganzen Schweiz
– 12 verschiedene Fahrzeugtypen
– 10 verschiedene Bahnunternehmen
– Format XXL 50cm x 34cm
– Offsetdruck mit bester Bildqualität
– Spiralbindung mit Wandaufhängung
– Preise inkl. Versand: Schweiz 35 SFr (D und A 34€)
– Versand in weitere Länder auf Anfrage möglich

Bestellt werden kann der Kalender bei:
Daniel Schärer  per E-Mail  
dani_e189@sunrise.ch   oder  per  Telefon  0041 (0) 79 800 67 33





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SBB Eventverkehr: 2020 wird erneut anspruchsvoll

Über vier Millionen Reisende transportierte die SBB an über 300 Grossanlässe: 2019 war ein anspruchsvolles Jahr im Eventverkehr. Ähnliches gilt fürs nächste Jahr mit zahlreichen Grossveranstaltungen. Rund 1200 Extrazüge werden rollen – dies parallel zu Bauarbeiten. Die SBB bereitet sich neben den Events auch auf die Wintersaison vor: Auf der Achse Zürich/Basel - Bern - Visp - Brig werden zwischen Januar und März 2020 insgesamt 88 Zusatzzüge eingesetzt, auf der Achse Zürich - Chur sind es im gleichen Zeitraum 81 Zusatzzüge.

Bei Grossanlässen spielen der ÖV und die SBB eine zentrale Rolle                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die SBB setzte im 2019 über 2000 Extrazüge für die Event-Reisenden ein. Dies war sehr anspruchsvoll wegen Engpässen beim Rollmaterial und beim Lokpersonal. Ausserdem war das Schienennetz wegen zahlreichen Bau- und Unterhaltsarbeiten ohnehin bereits stark belastet.

 

Den grössten Aufmarsch im 2019 verzeichnete das Züri Fäscht mit rund 2,5 Millionen Besuchenden, aber auch die Fête des Vignerons in Vevey mit einer Million, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug mit 420'000 sowie das Eidgenössische Turnfest in Aarau mit 220'000 Gästen zählten zu den Grossveranstaltungen.

 

 

Olympische Jugend-Winterspiele als erste Bewährungsprobe im 2020

 

Auch 2020 stehen wiederum zahlreiche Events an: Den Anfang machen die Olympischen Jugend-Winterspiele in Lausanne vom 9. bis 22. Januar 2020 mit rund 100 000 erwarteten Besuchenden. Zudem nutzen 4000 Athletinnen und Athleten bzw. Betreuende den öffentlichen Verkehr für die Transfers. Vom 8. bis 24. Mai findet in Zürich und Lausanne die Eishockey-Weltmeisterschaft statt, gegen 400'000 Gäste dürften den Matches beiwohnen. Die SBB plant Extrazüge, damit die Eishockey-Fans an die Spiele und wieder zurückreisen können. Die SBB als Transportpartnerin befördert nebst den Fans auch verschiedene Mannschaften und Betreuungspersonen.

 

Am Wochenende des 26. bis 28. Juni 2020 steht das Eidgenössische Jodlerfest auf der Agenda, rund 12 000 Teilnehmende und 150 000 Gäste aus der ganzen Schweiz werden in Basel erwartet. Die SBB ist auch hier Transportpartnerin, für die Teilnehmenden ist die ÖV-Anreise ab Wohnort in der Festkarte inbegriffen. Der letzte Grossevent 2020 sind die Swiss Skills Berufsmeisterschaften in Bern vom 9. bis 13. September 2020, zirka 50 000 Schülerinnen und Schüler nehmen jeweils teil. Diverse Extrazüge werden rollen, um alle Schulklassen nach Bern und zurück zu bringen. Weitere SBB-Extrazüge sind geplant für die Rad-WM in Aigle / Martigny vom 20. bis 27. September 2020, die Stadionkonzerte von Rammstein, Gölä und Trauffer sowie weitere Openairs, Fussball-Länderspiele und Volksfeste.

 

 

Ausbau- und Unterhaltsarbeiten in der ganzen Schweiz

 

Auch im 2020 finden auf dem ganzen Bahnnetz der SBB diverse Bauarbeiten statt. Wo möglich, bündelt die SBB die notwendigen Arbeiten und führt diese in längeren Bauintervallen aus. Das erlaubt eine effizientere und raschere Ausführung und reduziert die Gesamtdauer von Lärm und Einschränkungen. Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind aber auch in den kommenden Jahren unvermeidbar. Sämtliche Änderungen und Ersatzkonzepte publiziert die SBB rechtzeitig in den elektronischen Fahrplänen, damit sich Reisende möglichst früh über alternative Reisemöglichkeiten informieren können. Eine Auflistung der Baustellen mit grösseren Fahrplanauswirkungen ist auf www.sbb.ch/fahrplanwechsel aufgeführt.

 

 

169 Zusatzzüge Richtung Wallis und Graubünden

 

Die SBB bereitet sich neben den Events auch auf die Wintersaison vor: Auf der Achse Zürich/Basel–Bern–Visp/Brig werden zwischen Januar und März 2020 insgesamt 88 Zusatzzüge eingesetzt, auf der Achse Zürich–Chur sind es im gleichen Zeitraum 81 Zusatzzüge. Während der ganzen Wintersportsaison stehen den Reisenden rund 114 000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung, dies auch dank Zusatzzügen und Verstärkungswagen. Am Wochenende vom 4. und 5. Januar geht die SBB von einem erhöhten Rückreiseverkehr aus, entsprechend sind bereits dann mehr Züge für die Reisenden geplant. Die SBB rät den Reisenden, wenn immer möglich die Zusatzzüge zu benutzen und vorgängig den Online-Fahrplan zu prüfen. Weitere Informationen sind auf www.sbb.ch/entspannt-reisen zu finden.

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Mit der Rhätischen Bahn zum Spenglercup nach Davos

Während der ganzen Eishockey-Saison bietet die Rhätische Bahn (RhB) den Eishockeyfans spezielle Fahrkonditionen und im Anschluss an die Abendspiele den beliebten Extrazug an. Während des vom 26. - 31. Dezember 2019 stattfindenen Spenglercups profitieren die Matchbesucher von einem Spezialangebot für die Reise nach Davos und zurück. Das Hockeybillett ist nämlich auch ein Bahnbillett.

Die RhB ist auch die Bahn für Eishockeyfans                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Auch am diesjährigen Spenglercup beinhaltet das Matchbillett Zusatzleistungen: Im offiziellen Stadionticket sind die Gratis-Hinfahrt mit der Rhätischen Bahn nach Davos sowie die Gratis-Rückfahrt am Spieltag oder am folgenden Tag ab Davos, jeweils in der 2. Klasse, inbegriffen.

 

Wie während der ganzen Eishockey-Saison wird auch am Spenglercup nach Spielende ein Extrazug angeboten. Dieser fährt frühestens um 23.00 Uhr oder 30 Minuten nach Spielende ab Davos Platz Richtung Chur, mit Halt an allen Stationen. Erstmals verkehrt dieses Jahr ab Landquart, nach Eintreffen des Extrazuges von Davos Platz, ein kostenpflichtiger Extrazug von Thurbo nach Rorschach. Alle Zwischenhalte sowie weitere Zugverbindungen sind im online-Fahrplan abgebildet. Motorisierten Hockeyfans aus dem Engadin steht am Autoverlad Vereina die letzte Spätverbindung zur Verfügung, welche den Verladebahnhof Selfranga um 23.50 Uhr verlässt.



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Abtransport der historischen Dampflokomotive SCB 41 von Landquart ins Verkehrshaus Luzern

Die seit Frühjahr 2017 in der Hauptwerkstätte der Rhätischen Bahn (RhB) in Landquart stationierte und dort mit viel Know-how revidierte Dampflokomotive Nr. 41 der ehemaligen Schweizerischen Centralbahn (SCB) hat heute kurz vor Mittag ihre Reise in's Verkehrshaus der Schweiz nach Luzern angetreten. Auf Initiative des seit Jahren auf die Erhaltung von historischen Kulturgütern spezialisierten Pascal Troller wurde die historisch wertvolle und mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Lok in 4'200 Stunden Arbeit wieder betriebstüchtig gemacht.

Die Lok F3 Nr. 41 der ehemaligen Schweizerischen Centralbahn vor dem Abtransport in Landquart    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Dampflokomotive F3 SCB 41 wurde im Jahre 1901 in der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) für die ehemalige Schweizerische Centralbahn (SCB) gebaut. Im Jahre 1902 wurde sie von den soeben neu gegründeten SBB übernommen und erhielt die SBB-Bezeichnung E 3/3 8410. Bis 1941 war die auch unter dem Namen "Tigerli" bekannt gewordene Rangierlokomotive in den beiden ehemaligen SBB-Kreisen l und II im Einsatz.

 

Während ihrer letzten Betriebsjahre wurde sie im Stahlwerk von Moos in Emmenbrücke LU noch als Werklokomotive Nr. 3 eingesetzt. 1972 ging die vom Stahlwerk von Moos AG endgültig ausrangierte und nun definitiv dem Abbruch geweihte Dampflokomotive schliesslich in Privatbesitz über und war während Jahren an diversen ehemaligen Industriestandorten in Zürich und zuletzt in desolatem Zustand auf dem Areal der von Moos AG in Emmenbrücke abgestellt.

 

Durch die Zusammenarbeit des Verkehrshauses der Schweiz mit Pascal Troller und der Rhätischen Bahn (RhB) ist mit der Dampflokomotive SCB 41 die einzige noch existierende, von der SLM Winterthur für die Schweizerische Centralbahn (SCB) gebaute Dampflokomotive der Nachwelt erhalten geblieben.

 

Auf Initiative des seit Jahren auf die Erhaltung von historischen Kulturgütern spezialisierten Pascal Troller  wurde diese historisch wertvolle und nun unter Denkmalschutz stehende Dampflokomotive im Frühjahr 2017 von Emmenbrücke LU nach Landquart zur Revision in die Hauptwerkstätten der RhB überführt.

 

Die für die Revision erforderlichen rund 660’000 Franken für den Erhalt der Dampflokomotive 41 konnte von Pascal Troller sichergestellt werden. Die historisch wertvolle Dampflokomotive 41 wird vorerst im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und nach ihrer technischen Abnahme im Rahmen von Publikumsfahrten in ihren ursprünglichen Heimatkantonen betriebsfähig zu sehen sein.

 

In den Hauptwerkstätten der Rhätischen Bahn in Landquart wartet bereits das nächste von Pascal Troller initiierte Projekt auf seine Umsetzung: Es ist die Revision der Brünig-Dampflokmotive HG 3/3 1068 der Ballenberg-Dampfbahn und somit die vierte Dampflokomotive, dessen Erhalt durch die Bemühungen von Pascal Troller und seinem Netzwerk sichergestellt werden konnte.


                                            Pascal Troller  zusammen mit "seinem Baby"  /   Fotos: Marcel Manhart

Download
Projektbeschrieb SCB-Dampflokomotive F 3 Nr. 41
ProjektbeschriebSCB 41.pdf
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Verlad in der RhB Hauptwerkstätte in Landquart

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Alle 14 Worbla Züge termingerecht geliefert und dreifach ausgezeichnet

Die Worbla-Flotte des RBS ist komplett: Auch das letzte Fahrzeug ist pünktlich in Worblaufen eingetroffen. Damit wurden alle 14 Züge termingerecht ausgeliefert und sind täglich zuverlässig im Einsatz. Zudem wurden die neuen Worbla-Züge mit dem renommierten German Design Award ausgezeichnet. Dies ist bereits die dritte Design-Auszeichnung für die Züge.

Sämtliche 14 Worbla-Züge wurden von Stadler termingerecht nach Worblaufen geliefert              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die 14 Worbla-Züge wurden von Stadler in Bussnang konstruiert und termingerecht nach Worblaufen geliefert. Stadler hatte die öffentliche Ausschreibung 2016 für sich entschieden, 2017 wurde mit dem Bau der Züge begonnen. Nun wird die letzte Worbla Nr. 14 in den nächsten Tagen für den Fahrgastbetrieb freigegeben. Damit werden – pünktlich zu Weihnachten – alle 14 Worbla-Züge im Fahrgastbetrieb auf den RBS-Linien S7 und S9 unterwegs sein.

 

Die erste offizielle Fahrgastfahrt mit der Worbla hatte vor knapp einem Jahr am 21. Dezember 2018 stattgefunden. Die weiteren Züge wurden seither über das Jahr verteilt geliefert und nach einem definierten Inbetriebnahmeprozess für den Fahrgastbetrieb freigegeben. Anfängliche «Kinderkrankheiten» (softwarebedingte Kupplungsprobleme) konnten in enger Zusammenarbeit mit Stadler rasch behoben werden und sind bei einer derart komplexen Einführung einer neuen Fahrzeuggeneration nicht ungewöhnlich. Mittlerweile sind die Worbla-Züge täglich zuverlässig unterwegs.

 

 

Dreifach ausgezeichnet

 

Ende November 2019 wurde die Worbla mit dem German Design Award ausgezeichnet – die dritte Design-Auszeichnung, nach dem iF Design Award im Frühling und dem Red Dot Award im Sommer 2019. Prämiert wurde die Worbla als einziger Zug in der Disziplin «Product Design», Kategorie «Aviation, Maritime and Railway». Die Jury hob insbesondere das grosszügige, klar gestaltete Interieur hervor – die Worbla wirke «insgesamt sehr modern und funktional».

 

Der German Design Award zählt zu den anerkannten Design-Wettbewerben weltweit und geniesst nicht nur in Fachkreisen hohes Ansehen. Er zeichnet jährlich verschiedene Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign aus, die in ihrer Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind.

 

 

Dank funktionalem Design maximale Platzverhältnisse

 

Das Design der Worbla-Züge wurde zusammen mit der Tricon Design entwickelt. «Ein Paradebeispiel für ein gelungenes Projekt, in dem Betreiber, Hersteller und Designer an einem Strang gezogen haben, » sagt Thomas König, Vorstand bei Tricon Design. «Von dieser Zusammenarbeit profitieren letztlich die Fahrgäste und das ist das Wichtigste! Wenn dies auch eine internationale Jury so sieht, ist das eine schöne Bestätigung für alle Beteiligten. »

 

Fabian Schmid, Direktor RBS freut sich ebenfalls über die weitere Auszeichnung: «Die Worbla-Züge sind massgeschneidert für unsere Fahrgäste, sie bieten deutlich mehr Platz und sind top modern. Schön, dass dies nicht nur den Fahrgästen, sondern auch den Design-Experten gefällt».

 

Auch Stadler freut sich über den weiteren Designpreis: «Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Wenn Design hilft, die konstruktiven Lösungen zu verbessern und den Komfort für die Fahrgäste zu erhöhen – und nicht allein ästhetische Kriterien erfüllt –, ist dies auch für uns als Schienenfahrzeughersteller gutes Design», sagt Martin Schudel, Projektleiter RBS beim Hersteller Stadler.

 

 

Auch die Fahrgäste sind zufrieden

 

Bei den RBS-Fahrgästen kommen die neuen Züge ebenfalls sehr gut an. Die Worbla überzeugt dabei insbesondere durch die grosszügigen Platzverhältnisse und den vielen Türen, die ein rasches und einfaches Ein- und Ausstiegen ermöglichen.

 

Die Worblas verkehren auf den Linien S7 und S9 und ersetzen die über 40 Jahre alten, prägenden «Mandarinli», von denen vergangene Woche die beiden letzten verbliebenen Zugkompositionen zum Abschied nochmals im Fahrgastbetrieb eingesetzt worden waren.

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Ab 2020 noch einfacher in die Jungfrau Region gelangen

Ab 2020 ist es noch einfacher und komfortabler, nach Interlaken und in die Jungfrau Region zu gelangen. Ab Juni 2020 wird auf der Direktverbindung von/nach Berlin via Basel - Frankfurt der neue DB ICE 4 eingesetzt. Zudem wird es möglich sein, eine Zugreise von/nach Interlaken inklusive Flugticket der Swiss zu buchen. Die SBB, die Jungfraubahnen, der Kanton Bern, Jungfrau Region Tourismus und Interlaken Tourismus begegnen zusammen dem erwarteten Gästezuwachs durch die V-Bahn und unterzeichneten heute eine gemeinsame Absichtserklärung.

DB ICE 4 am Bahnhof Interlaken Ost anlässlich einer Testfahrt Mitte August 2019                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Dank der projektierten V-Bahn, insbesondere durch die Eröffnung der 3S-Bahn Eiger Express durch die Jungfraubahnen am 12. Dezember 2020, wird die Bedeutung der Tourismusdestination Jungfrau Region weiter gestärkt. In der Tradition der visionären Pionierleistungen beim Bau der Jungfraubahn 1896–1912 entsteht bis Dezember 2020 die V-Bahn. Vom neuen Terminal in Grindelwald aus führt eine 3S-Bahn zum Eigergletscher sowie eine neue 10er-Gondelbahn zum Männlichen – spektakuläre Aussichten und deutlich verkürzte Reisezeiten inklusive, sprich 47 Minuten schneller auf dem Eigergletscher. 

 

 

Dem Gästezuwachs gemeinsam begegnen

 

Dem erwarteten Gästezuwachs gilt es mit gemeinsamen Initiativen zu begegnen. Deshalb beschlossen der Kanton Bern, die Jungfraubahnen, Jungfrau Region Tourismus, Interlaken Tourismus und die SBB eine langfristige Zusammenarbeit. Am 16. Dezember 2019 unterzeichneten die fünf Partner dazu eine Absichtserklärung. Das gemeinsame Arbeitsprogramm zielt insbesondere auf Verbesserungen im Fernverkehr, im internationalen Personenverkehr, bei massgeschneiderten Services und Synergien im Vertrieb und der Vermarktung ab. Unterzeichnet haben für den Kanton Bern Christoph Ammann, Regierungspräsident, für die Jungfraubahnen Urs Kessler, CEO, für die Jungfrau Region Tourismus AG Marc Ungerer, Geschäftsführer, für Interlaken Tourismus Daniel Sulzer, Direktor, für die Schweizerischen Bundesbahnen SBB Andreas Meyer, CEO und Michel Berchtold, Regionenleiter SBB Mitte.

 

 

Verbesserungen für die Einheimischen und für Gäste

 

Unmittelbar erlebbar ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit bei der Reise in die Jungfrau Region. Auf Direktverbindungen von und nach Deutschland werden ab Juni 2020 die neuen ICE4-Züge eingesetzt. Für die Reisenden von und nach Interlaken Ost bedeutet dies mehr Sitzplätze und Komfort. Weiter profitieren die Kundinnen und Kunden von einer kostenlosen Internetverbindung im Zug durch den Internetzugang über eine WLAN-Lösung auf internationalen Zügen.

 

Ab nächstem Jahr wird es auch möglich sein, eine Zugreise von/nach Interlaken inklusiv Flugticket der Swiss zu buchen. Für zahlreiche Angebote in der Region, wie zum Beispiel die Fahrt auf die Schynige Platte, mit der Firstbahn oder der Männlichenbahn ist der SwissPass der einfache, digitale Schlüssel. Die am Grindelwald Terminal mögliche Miete von Wintersportausrüstung und Skidepots erlaubt den Kundinnen und Kunden eine sorglose Anreise ohne Skiausrüstung im Zug. Dank digitalen Orientierungshilfen an den Schlüsselbahnhöfen werden die Kundinnen und Kunden einfach und stressfrei ans Ziel geführt. Und die Anbindung der nationalen Sortimente an internationale Tarife ermöglicht ab 2021 ein durchgängiges, grenzüberschreitendes und vereinfachtes Ticketing.

 

 

Vorteile auch für die lokale Bevölkerung

 

Von dieser Zusammenarbeit der fünf Partner profitiert auch die lokale Bevölkerung, indem ihr bessere öV-Verbindungen zur Verfügung stehen und sie von einer Zunahme des motorisierten Individualverkehrs entlastet wird. So gibt es mittelfristig direkte Zugverbindungen vom und zum Flughafen Zürich. Langfristig soll dann auch ein direkter Halbstundentakt zwischen Bern und Interlaken Ost folgen.

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Ein Jahr vor Ceneri 2020: Ziele und Herausforderungen der SBB

In 363 Tagen, am 12. und 13. Dezember 2020, wird der Ceneri-Basistunnel in Betrieb genommen. Zum heutigen Start des Countdowns am Bahnhof Lugano waren der Tessiner Regierungsratspräsident Christian Vitta und der CEO der SBB, Andreas Meyer anwesend. Mit der bevorstehenden Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels rücken viele neue Möglichkeiten näher: Der Tunnel wird die Pünktlichkeit, die Kapazität und das Angebot auf der Nord-Süd-Achse steigern. Bis dahin gilt es aber noch einige Herausforderungen zu meistern. So muss der 4-Meter-Korridor durchgehend fertiggestellt werden, die zahlreichen laufenden Baustellen im Tessin abgeschlossen, der Ausbau am Ostufer des Zugersees vorangetrieben, der nationalen und internationalen Personenverkehr koordiniert und die Verfügbarkeit von genügend Sitzplätzen sichergestellt werden. Die SBB wird sich am Rail Summit vom 3. September 2020 mit den wichtigsten Partnern des europäischen Bahnverkehrs über die Möglichkeiten austauschen, die sich dank Ceneri 2020 eröffnen.

Roberta Trevisan, Andreas Meyer und Christian Vitta heute in Lugano                                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Heute am frühen Nachmittag haben der Tessiner Regierungsratspräsident Christian Vitta und der CEO der SBB, Andreas Meyer, am Bahnhof Lugano den Startschuss für den Countdown zur Eröffnung des Ceneri-Basistunnels gegeben. Anwesend waren auch die Stadtpräsidenten von Lugano, Locarno und Bellinzona. Anschliessend wurde ein Zug der neuen Giruno-Flotte auf den Namen «Ceneri 2020» getauft. Am 13. Dezember 2020 ist es dann soweit: Der 15,4 Kilometer lange Ceneri-Basistunnel wird mit dem ersten Zug von 06.03 Uhr Richtung Norden in Betrieb genommen. In Lugano, Locarno und Bellinzona werden zu diesem Anlass Feierlichkeiten stattfinden, mit denen der Kanton diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam mit der SBB würdigen wird. Bis dahin steht noch ein arbeitsintensives Jahr an, aber die SBB ist auf dem richtigen Weg.

 

 

Noch viele Baustellen auf der Nord-Süd-Achse

 

Bis zur Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels gibt es auf der Nord-Süd-Achse noch einiges zu tun. Allein im Kanton Tessin wird bis zur Eröffnung noch auf über 20 Baustellen auf dem Streckennetz gearbeitet. Hinzu kommt der Ausbau der Tunnelprofile zur Fertigstellung des 4-Meter-Korridors, auf dem grössere Güterzüge verkehren können. Auch die imposante Baustelle am Ostufer des Zugersees, die im Tessin momentan kürzere Anschlusszeiten verursacht, besteht noch bis Dezember 2020. Die SBB ist aber zuversichtlich, dass alle Etappen, die für eine pünktliche Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels entscheidend sind, fristgerecht abgeschlossen werden. Auch im Personenverkehr sind noch einige Herausforderungen zu meistern, insbesondere die Verfügbarkeit von Sitzplätzen in bestimmten Perioden, etwa während der Feiertagsbrücken oder zur Ferienzeit, aber auch zu bestimmten Uhrzeiten, wenn besonders viele Reisende unterwegs sind. Nach der Fertigstellung des 4-Meter-Korridors kann die SBB auch auf der Nord-Süd-Achse Doppelstock-Fernverkehrszüge einsetzen und damit die Sitzplatzzahl erhöhen.

 

 

Eine Alpentransversale für den Güterverkehr der Zukunft

 

Mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels wird das letzte Teilstück der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) fertiggestellt. Insgesamt wurden in dieses Projekt rund 22,8 Milliarden Franken investiert. Der neue Korridor zwischen Nord- und Südeuropa fördert die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene. Er verkürzt die Fahrzeit der Güterzüge um bis zu zwei Stunden und erhöht dank dem 4-Meter-Korridor die Kapazität (750 Meter lange Kompositionen). Die Basis dafür bildet eine verbesserte Zusammenarbeit der europäischen Bahnunternehmen, die es in Zukunft ermöglicht, die Fahrpläne besser zu koordinieren, die Standzeiten an den Grenzbahnhöfen genauer abzustimmen und die Fahrzeiten optimaler zu synchronisieren.

 

 

Chance Ceneri 2020: neue Möglichkeiten im nationalen und internationalen Personenverkehr

 

Auch der Personenverkehr profitiert von der Fertigstellung der NEAT. So werden die Reisezeiten im Nord-Süd-Verkehr weiter verkürzt, sowohl im nationalen und internationalen Verkehr als auch im Regionalverkehr im Kanton Tessin. In diesem Zusammenhang ist die von der SBB seit Jahren geförderte nationale und internationale Zusammenarbeit unerlässlich. Diese hat dafür gesorgt, dass die SBB zusammen mit den Eisenbahnunternehmen der Nachbarländer das Angebot laufend ausbauen konnte. Die vier europäischen Partner verfolgen das gemeinsame Ziel, im Personenverkehr mehr Verbindungen anzubieten und die Reisezeit zu senken. Die SBB möchte zusammen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) auch die Nachtzugverbindungen von der und in die Schweiz ausbauen.

 

Nach der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels dauert die Fahrt von Zürich nach Lugano rund 2 Stunden. Die Fahrt von Zürich nach Mailand dauert, aufgrund der eingeplanten Reserven, zunächst 3 Stunden 17 Minuten. Auf diese Weise sorgen die SBB und Trenitalia für einen zuverlässigen grenzquerenden Verkehr. Gegenüber dem Fahrplan, der seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels gilt, verkürzt sich die Reisezeit somit um 9 bis 13 Minuten. Das Ziel ist, die Reisezeit von Zürich nach Mailand künftig auf 3 Stunden 2 Minuten zu verkürzen. Zu diesem Zweck ist in Chiasso ein dynamischer Übergang ohne Halt zum Wechseln des Stromabnehmers notwendig. Die SBB und die Schweiz möchten den Rail Summit vom 3. September 2020 nutzen, um den europäischen Partnern die geplanten Verbesserungen nach Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels und die sich ergebenden Perspektiven zu präsentieren. Somit ist der Rail Summit ein entscheidendes Treffen, damit die Chance Ceneri 2020 gemeinsam optimal genutzt werden kann. Gleichentags findet eine Konferenz der europäischen Verkehrsminister statt. Die offizielle Eröffnung des Tunnels erfolgt einen Tag später am 4. September 2020.

 

 

Revolution im Tessiner Regionalverkehr

 

Einen Quantensprung im Öffentlichen Verkehr wird der Kanton Tessin erleben: Die Fahrzeit zwischen Lugano und Bellinzona verkürzt sich um 15 Minuten, zwischen Locarno und Lugano um 25 Minuten. So entsteht eine eigentliche S-Bahn, welche die Ballungszentren des Kantons miteinander verbindet. Um den erwarteten Zuwachs der Fahrgastzahlen von 30 Prozent bei Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels und den damit einhergehenden Fahrplanausbau aufzufangen, erweitert TILO die Fahrzeugflotte: Zehn neue FLIRT-Kompositionen wurden bereits bestellt, und im Laufe des Jahres 2020 werden 40 neue Lokführer ausgebildet.

 

 

Taufe des neuen Giruno «Ceneri 2020»

 

Am heutigen Anlass wurde ein Zug der neuen Giruno-Flotte auf den Namen «Ceneri 2020» getauft. Das Fahrzeug mit seinem besonderen Anstrich, der den neuen Tunnel versinnbildlicht, zeugt von einem wahr gewordenen Traum: Der modernste Schweizer Zug fährt durch die modernsten Schweizer Eisenbahntunnels. Der «Ceneri 2020» gehört zu den 29 Kompositionen, die ab heute Schritt für Schritt auf der Nord-Süd-Achse eingeführt werden. Sie verkehren von Basel und Zürich nach Lugano und ab Frühling 2020 bis nach Mailand. Ab 2021 sind Fahrten in weitere italienische Städte vorgesehen. Nach der Taufe des Giruno «San Gottardo» am 8. August 2019 in Bellinzona ist der «Ceneri 2020» der zweite Giruno, der im Tessin getauft wird.




 

SBB Giruno RABe 501 008-3 "Ceneri 2020"

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Gli obiettivi e le sfide delle FFS a un anno dal Ceneri 2020

Mancano 363 giorni alla messa in esercizio della galleria di base del Monte Ceneri, che avverrà il 12-13 dicembre 2020. Oggi, presso la stazione di Lugano, il Presidente del Consiglio di stato Christian Vitta e il CEO delle FFS Andreas Meyer hanno dato il via al conto alla rovescia per l’epocale evento. Il Ceneri rappresenta una grande opportunità e permetterà di migliorare la puntualità, la capacità e l’offerta sull’asse nord-sud. Le sfide restano tuttavia molte: il completamento del Corridoio di 4 metri e dei numerosi cantieri attivi in Ticino, il prosieguo del cantiere sulla sponda est del Lago di Zugo, la coordinazione nel traffico viaggiatori internazionale e nazionale e la disponibilità di posti a sedere rappresentano obiettivi impegnativi. Le FFS, insieme ai principali partner delle ferrovie europee, affronteranno il tema Opportunità Ceneri 2020 in occasione del Rail Summit, previsto il 3 settembre 2020.

Roberta Trevisan, Andreas Meyer e Christian Vitta oggi a Lugano                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Nel primo pomeriggio di oggi, presso la stazione FFS di Lugano, il Presidente del Consiglio di stato Christian Vitta e il CEO delle FFS Andreas Meyer hanno fatto scattare il conto alla rovescia per l’apertura della galleria di base del Monte Ceneri. Presenti anche i Sindaci delle Città di Lugano, Locarno e Bellinzona. A seguire è stato battezzato un treno della nuova flotta Giruno, con il nome “Ceneri 2020”.

Il 13 dicembre 2020 il nuovo tunnel di base del Monte Ceneri, della lunghezza di 15,4 km, sarà messo in esercizio, con il primo treno in direzione nord che vi transiterà alle ore 06.03. In quell’occasione il Ticino sarà in festa, con le tre principali città del Cantone, Lugano, Locarno e Bellinzona a celebrare congiuntamente con le FFS l’importante traguardo raggiunto. Il percorso di avvicinamento a questo epocale evento resta impegnativo. Le FFS sono sulla buona strada.

 

 

L’asse nord-sud ancora soggetto a numerosi cantieri

 

Fino alla messa in esercizio della nuova galleria, la situazione sull’asse nord-sud resterà impegnativa. Nel solo Canton Ticino la rete ferroviaria sarà ancora confrontata con oltre 20 cantieri e con il completamento del Corridoio di 4 metri, grazie al quale le gallerie disporranno di profili più alti per favorire il passaggio di treni merci più capienti. Anche l’imponente cantiere sulla sponda est del Lago di Zugo, causa diretta di tempi di coincidenza più brevi in Ticino, sarà ancora attivo e si concluderà a dicembre 2020. Ciononostante, le FFS sono fiduciose di poter concludere tutti i passi necessari che consentiranno una puntuale messa in esercizio della nuova galleria di base del Monte Ceneri. Anche nel traffico viaggiatori le sfide restano molte, in particolare quelle legate alla disponibilità di posti a sedere in determinati periodi dell’anno, come i ponti festivi o i periodi di vacanza, o fasce orarie di grande afflusso; con il completamento del Corridoio di 4 metri, nel traffico nazionale le FFS avranno la possibilità di ricorrere ai treni bipiano a lunga percorrenza anche sull’asse nord-sud, così da poter mettere a disposizione un numero maggiore di posti a sedere.

 

 

Una trasversale alpina per il traffico merci del futuro

 

Con l’apertura della galleria di base del Monte Ceneri sarà posato l’ultimo tassello della Nuova Ferrovia Transalpina (NFTA) per un investimento complessivo di 22.8 miliardi di franchi. Il nuovo corridoio tra il nord e il sud dell’Europa incentiverà ulteriormente il trasbordo di merci dalla strada alla rotaia, permetterà di ridurre fino a 2 ore i tempi di percorrenza dei treni merci e ne aumenterà le capacità (fino a 750 metri di lunghezza), grazie al Corridoio di 4 metri. Basilare in tal senso la migliorata cooperazione tra le aziende ferroviarie europee, che permette un migliore coordinamento per gli orari futuri, un’armonizzazione dei tempi di sosta presso le stazioni di confine e una sincronizzazione adattata degli intervalli.

 

 

Opportunità Ceneri 2020 nel traffico nazionale e internazionale

 

Anche il traffico viaggiatori trarrà importanti benefici dalla completata trasversale alpina. Grazie ad essa i tempi di percorrenza tra nord e sud e viceversa si ridurranno ulteriormente, sia nel traffico nazionale e internazionale sia nel traffico regionale in Ticino. In questo senso risulta fondamentale la cooperazione a livello nazionale e internazionale, promossa da diversi anni a questa parte dalle FFS, grazie alla quale l’offerta - in collaborazione con altre ferrovie dei Paesi confinanti - è stata costantemente ampliata. I quattro partner europei hanno come obiettivi comuni l’aumento del numero di collegamenti nel traffico viaggiatori e la riduzione dei tempi di viaggio. Non da ultimo, insieme alle Ferrovie federali austriache (ÖBB), le FFS intendono sviluppare ulteriormente la rete di treni notturni da e per la Svizzera.

 

Con il completamento del Ceneri i treni a lunga percorrenza impiegheranno circa 2 ore da Zurigo a Lugano e inizialmente 3 ore e 17 minuti da Zurigo a Milano, a causa delle riserve pianificate. In questo modo le FFS e Trenitalia assicurano un traffico transfrontaliero affidabile. La durata del viaggio sarà ridotta di circa 9-13 minuti rispetto all’orario implementato dopo l’apertura della galleria di base del San Gottardo. L’obiettivo è un tempo di percorrenza Zurigo–Milano di 3 ore e 2 minuti; per assicurarlo sarà necessaria la transizione dinamica a Chiasso, grazie alla quale non sarà più necessaria la sosta al confine per il cambio di pantografo. Le FFS e la Svizzera intendono sfruttare il Rail Summit del 3 settembre 2020 per presentare insieme ai principali partner delle ferrovie europee i miglioramenti previsti nel dopo-Ceneri, ai quali ne seguiranno altri; il Rail Summit rappresenta così un incontro determinante per poter trarre di comune accordo il massimo dall’opportunità Ceneri 2020. Lo stesso giorno si terrà una conferenza dei ministri europei dei trasporti. Il tunnel sarà inaugurato ufficialmente il 4 settembre 2020.

 

 

La rivoluzione nel traffico regionale in Ticino

 

Sarà tuttavia il traffico regionale in Ticino a vivere un vero e proprio salto quantico nel trasporto pubblico; i tempi di percorrenza tra Lugano e Bellinzona si ridurranno di circa 15 minuti, tra Locarno e Lugano di circa 25 minuti e nascerà a tutti gli effetti una “S-Bahn” che avvicinerà i maggiori centri abitati del Cantone. Per far fronte alla prevista crescita dell’utenza, stimata nell’ordine del 30% nell’immediato dopo-Ceneri, e al conseguente aumento dei collegamenti TILO prevede un incremento della propria flotta; sono stati infatti ordinati 10 nuovi convogli Flirt e nel corso del 2020 saranno formati circa 40 nuovi macchinisti.

 

 

Battezzato un nuovo treno Giruno “Ceneri 2020”

 

Nella giornata odierna è stato anche battezzato un treno della nuova flotta Giruno, con il nome “Ceneri 2020”. Il veicolo, vestito con un’apposita livrea che richiama il nuovo tunnel, rappresenta un sogno diventato realtà, il più moderno treno svizzero che percorre le più moderne gallerie ferroviarie svizzere. Il “Ceneri 2020” è uno dei 29 nuovi convogli che a partire da oggi saranno gradualmente introdotti sull’asse nord-sud, da Basilea/Zurigo fino a Lugano e, dalla primavera 2020, fino a Milano. Dal 2021 è inoltre previsto il proseguimento del viaggio da Milano verso altre destinazioni in Italia. Dopo il Giruno “San Gottardo” lo scorso 8 agosto a Bellinzona, il “Ceneri 2020” è il secondo del suo tipo ad essere battezzato in Ticino.



 

Roberta Trevisan, comunicazione FFS


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Vincent Ducrot wird neuer SBB CEO

Der SBB Verwaltungsrat hat den 57-jährigen Freiburger Vincent Ducrot zum CEO der SBB ernannt. Der heutige Generaldirektor der Freiburger Verkehrsbetriebe TPF folgt Anfang April 2020 auf Andreas Meyer, der sein Amt per Ende März abgibt. Ducrot kennt den öffentlichen Verkehr der Schweiz bestens. Er hat bereits von 1993 bis 2011 bei der SBB gearbeitet, davon während zehn Jahren als Leiter Fernverkehr.

Vincent Ducrot wird Nachfolger von Andreas Meyer als SBB CEO                                                                  Foto: SBB / Anouk Ilg

 

 

 

«Vincent Ducrot kennt die integrierte Bahn à fond und ist in der ÖV-Branche, in der Politik und mit den Sozialpartnern sehr gut vernetzt», sagte Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar vor den Medien. Für die SBB gehe es in einer Zeit mit starkem Verkehrswachstum und sehr vielen Bauarbeiten darum, «das Kerngeschäft zu stabilisieren und zu verbessern, aber auch Weiterentwicklungen sorgfältig anzugehen. Vincent Ducrot ist die ideale Persönlichkeit für die kommenden Herausforderungen».

 

 

Der designierte SBB CEO betonte, ihm sei der Dialog mit Mitarbeitenden, Kunden, Bestellern und Sozialpartnern sehr wichtig. Im Bahnbetrieb sei zentral, mit Qualität zu überzeugen: «Sicherheit, Pünktlichkeit, Sauberkeit stehen für mich an erster Stelle», sagte Ducrot. «Dazu gehört auch eine gute Kundeninformation für die Reisenden, insbesondere im Störungsfall». Er freue sich, zur SBB zurückzukehren.

 

Vincent Ducrot leitet die TPF seit acht Jahren sehr erfolgreich und ist seit 2017 Vizepräsident des Verbands öffentlicher Verkehr VöV. Er wird seine Aufgabe als SBB CEO am 1. April 2020 antreten. Der heutige CEO Andreas Meyer wird auf Ende März zurücktreten; der Verwaltungsrat bedankte sich für seine grossen Leistungen zugunsten der SBB.

 

 

Wichtigste Stationen des designierten SBB CEO Vincent Ducrot

 

Seit Juli 2011: Generaldirektor Transports public fribourgeois TPF

1999 – 2011: SBB, Leiter Fernverkehr

2009 – 2010: SBB, Leiter Personenverkehr a.i.

1997 – 1998: SBB, Expo.02-Delegierter

1993 – 1997: SBB Informatik, Verantwortlicher Produkte-Software

 

Ausbildung

 

• Elektroingenieur Eidg. Technische Hochschule Lausanne EPFL

• Nachdiplom in technischen Betriebswissenschaften ETH Zürich

• Certified Projects Director IPMA Level A

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RBS «Mandarinli»-Züge nach 45 Jahren zum letzten Mal unterwegs

Ab heute bis Ende dieser Woche fahren die «Mandarinli»-Züge des RBS (Regionalverkehr Bern-Solothurn) ein letztes Mal offiziell im Fahrgastbetrieb, bevor sie vollumfänglich durch die neuen Worbla-Züge abgelöst werden. Die über 45-Jährigen Züge, die als erste S-Bahn-Fahrzeuge der Schweiz bekannt wurden, haben das Worblental – aber auch den RBS – stark geprägt.

Unter dem Hashtag #TschüssMandarinli konnten die Fahrgäste ihre Lieblinge verabschieden              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Ab heute Montag, 9. bis Sonntag, 15. Dezember 2019 sind die letzten zwei verbliebenen «Mandarinli»-Züge des RBS zum letzten Mal im regulären Fahrgastbetrieb auf der Linie S7 unterwegs. Die Mandarinli werden bis Ende Jahr durch die neuen, von den Fahrgästen mitentwickelten «Worbla»-Züge abgelöst. In den letzten 45 Jahren hat das Mandarinli, welches im Sommer auf Grund der fehlenden Klimaanlage auch als «Ofenmandarinli» bekannt wurde, nicht nur das Worblental, sondern auch den RBS stark geprägt.

 

Die Mandarinli galten bei der Einführung im Jahr 1974 als regelrechte Pioniere im Bahnverkehr. Das Mandarinli wurde bekannt als das erste S-Bahn-Fahrzeug der Schweiz, mit seiner zur damaligen Zeit raschen Beschleunigung sowie den breiten Türen und grossen Plattformen – und in Kombination mit der Einführung des Taktfahrplans (damals in der Schweiz ebenfalls wegweisend).

 

 

Bevölkerung durfte Farbe der Züge bestimmen

 

Mit der Ergänzung der Kompositionen um den Mittelwagen in den Jahren 2001/2002 und der gleichzeitigen Erhöhung der entsprechenden Perronbereiche wurde schliesslich auch der ebenerdige Ein-stieg in den Zug gewährleistet. Der RBS galt diesbezüglich als Vorreiter im Bahnverkehr.

 

Das heute populäre RBS-Orange ist ebenfalls mit der damaligen Einführung der Mandarinli verknüpft. Ähnlich wie die Fahrgäste bei den neuen Worbla-Zügen über den Namen bestimmen konnten, so wurde das heutige Orange der Züge damals durch die Bevölkerung im Rahmen einer Umfrage gewünscht. Der RBS ist dem Orange bis heute treu geblieben.

 

 

Abschiedsgrüsse der Fahrgäste

 

Mit dem Umstieg von den Mandarinli-Zügen auf die modernen Worbla-Züge geht eine prägende Ära zu Ende – und eine neue beginnt. Nach den letzten Fahrten werden die letzten beiden Mandarinli als Reserve noch behalten, aber im Normalfall nicht mehr im Fahrgastbetrieb im Einsatz stehen.

 

Die Fahrgäste konnten sich im Vorfeld der Fahrten über die Social-Media-Kanäle unter dem Hashtag #TschüssMandarinli von den Zügen verabschieden. Die besten Abschiedsgrüsse sind während den letzten Fahrten in den Zügen aufgehängt.

 

Der Fahrplan der Mandarinli während dieser Woche finden Sie unter: rbs.ch/tschuess-mandarinli

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Feier zur Spendenaktion für die RhB-Dampflok Nr. 1 «RHÆTIA» in der Hauptwerkstätte Landquart

Der Verein Dampffreunde der Rhätischen Bahn aus Bonaduz und der Samedner Club 1889 haben unter ihrem Dachverband historic RhB letztes Jahr mit viel Herzblut und Eigeninitiative eine grosse private Spendenaktion gestartet. Unter dem Motto «Unsere Nr. 1 braucht Kohle» und mit einer eigenen Spendenhomepage konnten sehr viele Bahnliebhaber und Technikinteressierte aus Graubünden, der Schweiz und dem Ausland erreicht werden, welche ihre Portemonnaies grosszügig für die erste und älteste Dampflok der RhB, der «RHÆTIA» von 1889 öffneten. Das nahe Jahresende ist eine gute Zeit für eine kurze Bilanz und in diesem Sinne haben die Projektverantwortlichen heute Spender, Gönner und Partner in die Hauptwerkstätte der Rhätische Bahn AG in Landquart zu einer kleinen Feier eigeladen.

Der Vorstand von historic RhB  Christiph Bucher, Fredy Pfister, Koni Zingg, Andreas Jenny, Christian Meyer, Eugen Rohner,  Roman Cathomas, Enrico Pirovino und Hans Jakob Schutz (v.l.n.r.) an der Feier in Landquart                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Was die zwei Vereine unter dem gemeinsamen Auftritt «Projektgruppe RHÆTIA» alles in einem Jahr erreicht haben, ist beeindruckend und zeugt vom grossen Interesse weiter Kreise an der historischen RhB.  Am 9. November letzten Jahres schenkte die RhB der Projektgruppe zum Auftakt der Spendenaktion grossflächige Werbung auf einer ihrer Loks.  Diese wurde in einer kleinen Feier in der Hauptwerkstätte in Landquart offiziell eingeweiht, indem sie RhB-Direktor Renato Fasciati dem Leiter der Projektgruppe sowie Präsident der Dampffreunde der RhB, Christian Meyer, übergab.

 

Diese modernere elektrische RhB-Lok ist eine gute Kampagnenbotschafterin, weil Lokomotiven mit grossflächiger Werbung in weiten Kreisen der Bahnliebhaber aus dem In- und Ausland viel beachtet werden — sie sind überall im Kanton in der schönen Landschaft anzutreffen. Das zentrale Element der Werbelok ist ein Spendenbarometer, welcher aus einem Balken mit 19 weissen Feldern besteht. Jedes Mal, wenn mehr als 50'000 Franken gesammelt wurden, wird ein symbolisches Kohlenbrikett auf ein Feld aufgeklebt.

 

 

Eine kleine Feier zum Jahresabschluss

 

Überrascht vom grossen Erfolg bzw. den vielen symbolischen Kohlenbriketts, welche der Projektgruppe RHÆTIA in erstaunlich kurzer Zeit überreicht wurden, haben die Projektverantwortlichen heute Spender, Gönner und Partner zu einer kleinen Feier in der Hauptwerkstätte der Rhätischen Bahn nach Landquart eingeladen. Dabei wurde der Spendenbarometer auf der Ge 4/4 II 616 mit dem neuen Spendenstand enthüllt und gleichzeitig konnte man sich bei den Spendern bedanken. Der aktuelle und sehr erfreuliche Spendenstand beträgt mit dem heutigen Tag exakt 822'341 Franken und es durfte auf ein vegangenes Kampagnenjahr mit einem grossartiger Erfolg zurückgeblickt werden. Bereits wenige Wochen nach dem Start wurden zwei kleinere und die zwei grossen deutschen Modellbahnhersteller auf die Spendenaktion aufmerksam. Sie waren spontan bereit, die Werbelok in unterschiedlichen Massstäben produzieren zu lassen und jeweils einen Teil des Verkaufserlöses in den Spendentopf der Projektgruppe zu geben.

 

 

Wie ein paar Beispiele zeigen, waren der Fantasie im Zuge zahlreicher privater Sammelaktionen schier keine Grenzen gesetzt:

 

• Die Bündner Bahnvereine gaben anfangs Jahr gemeinsam einen Ansteckpin heraus in der Art, wie sie früher auf den steifen Hüten des Bahnpersonal zur Anwendung kamen. Vom Reinerlös ging ein «Spendenfünfliber» jeweils in die Spendenkasse.

 

• Ein pensionierter Drogerieleiter aus Liechtenstein sammelte im Laden seiner Nachfolger über die Festtage mehrere Tausend Franken.

 

• Mit einem ähnlichen Resultat feierte ein Mitglied des Club 1889 kürzlich an der Zürcher Goldküste Geburtstag, nicht ohne eine Spendenkasse prall füllen zu lassen.

 

• Das Bahnmuseum Albula Bergün versteigerte anlässlich des Bahnfestivals von Anfang Juni nicht mehr gebrauchte Gegenstände und Bilder aus dem Museumsfundus und am gleichen Anlass konnten die Mitglieder der Dampffreunde mit einem aus Deutschland gespendeten Glückrad an ihrem Stand fast 1000 Franken einnehmen.

 

• Rührend war der Grund für eine Geldspende eines weiteren Gönners: In seiner Jugend vor fast 40 Jahren las er zwischen Thusis und Tiefencastel die Namensschilder der Tunnels auf, die durch neue ersetzt worden waren und über einen Monat lang im Gras lagen. Dazu musste er aber unerlaubterweise durch die Tunnels selber schreiten. Sein immer noch leicht schlechtes Gewissen über diese Tat bewegte ihn dazu, pro abgeschrittenen Meter einen Franken zu spenden.

 

• Auf besonders grosses Interesse stiess das Produkt einer spontanen Zusammenarbeit der Projektgruppe RHÆTIA mit einer Domleschger Genossenschaftsbrauerei: Mit einer eigens gestalteten Etikette konnten über 1000 Flaschen des flaschengegärten «Bier No. 1» über diverse Verkaufskanäle in Nordbünden verkauft werden.

 

• Die sehr zahlreichen Bahnfotografen aus aller Welt können bei historic RhB einen Fotopass zu 30 Franken kaufen und werden im Gegenzug laufend über die durch Bündner Bahnvereine und der RhB selber organisierte historische Fahrten informiert. Der Reinerlös aus dem Passverkauf brachte wiederum einige Tausend Franken für die RhB-Dampflok Nr. 1 zusammen.

 

 

Kantonale Beteiligung

 

Der Kanton Graubünden teilte am 22. August 2019 in einer Medienmitteilung mit, dass er das Restaurationsprojekt der RhB-Dampflok Nr. 1 mit maximal 160’000 unterstützt. Für diese Zusage hat die Projektgruppe RHÆTIA vorgängig ein Dossier eingereicht, welches die kantonale Denkmalpflege überzeugte. Hervorgehoben wird vom Kanton Graubünden die Möglichkeit, mit der Dampflok RHÆTIA einen Gründerzug aus den Jahren 1889 - 1897 zu bilden, welcher den technisch-touristischen Aufschwung und den Übergang der Landquart-Davos-Bahn zur Rhätischen Bahn erlebbar machen wird.

 

 

Schierser Dorffest und zweitägiger Spendenzug

 

Die Höhepunkte der bisherigen Spendenaktion war einerseits das Schierser Dorffest, welches am 24./25. August gemeinsam mit der Gemeinde und den örtlichen Vereinen durchgeführt wurde. Eine vielbeachtete Attraktion dabei war besonders ein Dampf-Shuttlezug zwischen Landquart und Küblis, der viele Besucher anlockte. Anderseits zog Ende September ein kleiner, von der Projektgruppe RHÆTIA organisierter Dampfextrazug, welcher in zwei Tagen von Samedan über Davos bis nach Landquart verkehrte, viele Besucher auf die Schienen. Die Fahrt fand ein grosses Echo in den Fachmedien und gleich zwei grosse Sponsoren. Die Raiffeisenbank Engiadina Val Müstair überreichte auf dem Perron von Samedan Fredy Pfister, Präsident vom Club 1889, einen grösseren Check und Christian Meyer durfte im Bahnhof Davos von der Region Prättigau/Davos einen Check über 25'000 in Empfang nehmen, welcher einen Franken pro steuerzahlenden Einwohner repräsentierte.



 

Die RhB Ge 4/4 II 616 ist die "Spender-Werbelok"


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DB investiert 13 Millionen Euro in ICE Werk Basel Bad Bf

Die Deutsche Bahn (DB ) hat heute das neue Instandhaltungsgleis für den ICE 4 im Werk Basel in Betrieb genommen. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 kommt der ICE 4 auf der Linie Hamburg - Zürich - Chur auch in der Schweiz zum Einsatz. Im Juni 2020 wird mit Berlin - Interlaken Ost eine weitere Linie im grenzüberschreitenden Verkehr auf den ICE 4 umgestellt. Damit bietet die DB künftig 20 Prozent mehr Kapazität Richtung Schweiz. Für die Wartung dieser neuen Züge hat die DB rund 13 Millionen Euro in ein neues Instandhaltungsgleis investiert. Mit Basel, Berlin, Dortmund, Frankfurt (Main), Hof, Köln, Leipzig, Hamburg und München betreibt DB Fernverkehr  an insgesamt neun Standorten Instandhaltungswerke.

Seit Dezember 2019 werden in Basel Bad auch ICE 4 bereitgestellt und gewartet                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Jürgen Lange, Beauftragter der DB-Konzernleitung für die deutschen Strecken auf Schweizer Gebiet, Matthias Gramer, verantwortlich für den Bereich Bereitstellung und Instandhaltung der DB Fernverkehr AG und Silvio Müller, Leiter des ICE Werks Basel, gaben heute die Einfahrt für den ersten ICE 4 in das 120 Meter lange Gleis frei. Der Umbau des Gleises startete im September 2018 und erfolgte während des laufenden Wartungsbetriebs, um rechtzeitig zum Fahrplanwechsel 2019/2020 in Betrieb zu gehen.

 

„Die Millioneninvestitionen machen das Werk Basel im Sinne einer starken Schiene fit für die Zukunft, gerade im Hinblick auf die voranschreitende Modernisierung der DB-Fernverkehrsflotte“, betonte Jürgen Lange. „Die Besonderheit bei der Wartung und Instandhaltung von Zügen hier in Basel ist die gleichzeitige Anwendung von Schweizer und Deutschem Regelwerk“, so Lange weiter.

 

Im ICE-Werk-Basel kümmern sich 155 Mitarbeiter im Zweischichtsystem um die Instandhaltung und Bereitstellung der Fernverkehrszüge der DB im gesamten Südwesten. Täglich werden hier 6-ICE-Züge und 2 IC-Züge gewartet.

 

Das DB-Instandhaltungswerk Basel hat eine lange Historie. Es wurde bei seiner Inbetriebnahme 1913 ursprünglich für die Wartung von Dampflokomotiven konzipiert. Seit dieser Zeit wurde das Werk immer wieder auf die Anforderungen der jeweiligen neuen Zuggenerationen angepasst. Für die nächsten Monate sind in Basel Bad Bf weitere Investitionen in eine neue Lagerhalle für Großersatzteile und Abstellgleise für ICE geplant.

 

 

Daten und Fakten: ICE-Instandhaltungswerk Basel

 

Betriebsfläche: circa 20.000 Quadratmeter

 

Werkstatt: ca. 5.000 Quadratmeter

 

Baureihen: Bereitstellung und Instandhaltung der ICE-Baureihen ICE1, ICE3und an IC1 möglich. Schwerpunkt liegt bei ICE 3.

Seit Dezember 2019 werden auch ICE 4 bereitgestellt und gewartet

 

Anlagen: 1 Werkshalle mit insgesamt 6 Behandlungsgleisen und einer Gesamtlänge von 650 Meter

2 Aussenbehandlungsgleisen mit 400 Meter Länge

1 Aussenreinigungsanlage

 

Bereitstellung: 12 Züge werden täglich bereitgestellt:

Innen- und Aussenreinigung, Wasserversorgung und -entsorgung, Logistik Bordgastronomie, Aufspielen der Zugdaten (zum Beispiel Fahrtverlauf, Reservierungsdaten)

 

Instandhaltung: Im Durchschnitt werden täglich 6 ICE-Züge und 2 IC-Züge gewartet und repariert.

Dazu gehören verschiedene grosse und kleine Instandhaltungsintervalle.

 

Mitarbeiter: 155 Mitarbeiter, teilweise im Zweischichtsystem

 

Berufe: zum Beispiel Lokrangierführer, Zugbereitsteller, Mechaniker, Elektriker, kaufmännische Angestellte, Ingenieure

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SBB Cargo International gründet SBB Cargo Nederland B.V

SBB Cargo International hat SBB Cargo Nederland gegründet. Mit der Gründung der SBB Cargo Nederland bekräftigt SBB Cargo International ihre Marktführerschaft auf der Nord-Süd-Achse. Freek Hilkemeijer ist der neue Geschäftsführer der niederländischen Tochter mit Sitz in Rotterdam.

SBB Cargo International hat SBB Cargo Nederland gegründet                                                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Ab dem Fahrplanwechsel 2019/2020 fährt SBB Cargo International die Streckenleistung erster Verkehre komplett in Eigenproduktion. Durch die Gründung einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft wird die Position von SBB Cargo International weiter gestärkt. Tochtergesellschaften bestehen bereits in Deutschland und Italien. Die Qualität wird dank grenzüberschreitender Durchführung und Planung der Züge auf der gesamten Achse Niederlande-Italien gesteigert. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von Dritten reduziert. SBB Cargo International setzt auch in Zukunft auf die Zusammenarbeit mit den langjährigen Kooperationspartnern wie Rangierdienstleistern.

 

Freek Hilkemeijer ist der neue Geschäftsführer der SBB Cargo Nederland B.V. Er verfügt über 20 Jahre Bahnerfahrung, war bis 2013 u.a. als Manager Operation und Manager Quality, Safety & Environment bei HTRS Nederland tätig und leitet seit 2014 seine eigene Beratungsfirma, die Rail Competence B.V. «Freek Hilkemeijer hat uns in dieser Funktion bereits lange beraten und kennt unser Unternehmen gut. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Freek für die Funktion begeistern konnten», sagte Sven Flore CEO der SBB Cargo International AG anlässlich der Vertragsunterzeichnung Ende November in Olten.

 

Auf Basis bewährter und professioneller Rekrutierung wird die niederländische Tochter eigene Lokführer vor Ort einstellen können. Zu Beginn werden interoperable Lokführer von SBB Cargo Deutschland eingesetzt.

 

Der Standort des neuen Unternehmens befindet sich ab dem 1. Januar 2020 am Albert Plesmanweg 107B in Rotterdam.

 

Mit diesem Schritt setzt SBB Cargo International einen weiteren Meilenstein auf ihrem erfolgreichen Weg um und bekräftigt ihre Marktführerschaft von fast 40 Prozent auf der Nord-Süd-Achse durch die Schweiz.

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