Mai 2019


Trainspotting-Gewinnspiel: Der kleine ICE ganz gross

Den kleinen ICE gibt’s jetzt auch als echten Zug. Seit dem 12. Mai 2019 fährt der kleine ICE gemeinsam mit der DB-Flotte durch Deutschland, um grosse und kleine Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen. Das möchten die Deutsche Bahn nun mit euch feiern und veranstaltet ein Gewinnspiel mit vielen tollen Preisen. Am 01. Juni 2019 geht's los, haltet also Ausschau nach dem kleinen ICE!

Der kleine ICE macht sich am Münchner Hauptbahnhof auf grosse Fahrt                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Am 12. Mai 2019 war der kleine ICE der perfekte Muttertagsexpress und brachte über 150 aufgeregte Kinder mit ihren Papas zu überraschten Mamas an den Frankfurter Hauptbahnhof um dort die nichts ahnenden Mütter mit grossen Blumensträussen zu überraschen. Anschliessend wurde mit der jungen Künstlerin Hanna Batka das Lied "We are" gesungen und getanzt. Zum Abschluss durften die Kinder für alle Mamas ein überdimensionales Herz formen und damit DANKE sagen. Eine Aktion, die nicht nur die Mamas, sondern auch die Kundinnen und Kunden am Bahnhof berührte.

 

Ab dem 1. Juni 2019 verastaltet die Deutsche Bahn ein Gewinnspiel mit vielen tollen Preisen, haltet also Ausschau nach dem kleinen ICE!

 

 

Habt ihr ihn entdeckt?

 

Dann macht ein Foto und ladet es ab dem 1. Juni 2019 auf der Aktionsseite hoch. Natürlich könnt ihr aber auch ohne Foto am Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptpreis winkt eine Familien-Urlaubsreise von Ameropa im Wert von 1.000€. Dazu wird es tolle weitere Preise von verschiedenen Gewinnspiel-Partnern geben – ihr könnt gespannt sein.


 

                           Alle weiteren Infos findet Ihr hier



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Mit den ÖBB umweltfreundlich zur EuroPride Vienna

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sorgen als offizieller Mobilitätspartner für eine umweltfreundliche Anreise zu den Veranstaltungen rund um die EuroPride Vienna. Zum 50. Jubiläum des LGBTIQ-Festivals, das in diesem Jahr vom 1. bis 16. Juni in Wien stattfindet, werden  eine Million Besucherinnen und Besucher in der Bundeshauptstadt erwartet.

Die ÖBB sind „Official Carrier“ der EuroPride Vienna                                                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Diversität ist bei den ÖBB gelebte Realität

 

„Als Official Carrier der EuroPride präsentieren sich die ÖBB als weltoffener, leistungsfähiger und umweltfreundlicher Mobilitätsanbieter. Diversität ist bei den ÖBB gelebte Realität“, so Andreas Matthä, CEO der ÖBB-Holding AG.

 

Michaela Huber, Vorständin ÖBB Personenverkehr AG, betont: „Die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt dazu bei, dass die ÖBB stolzer Official Carrier der EuroPride Vienna sind und wir damit den Festivalbesucherinnen und -besuchern eine umweltfreundliche An- und Abreise bieten.“ Neben speziellen Angeboten für die Anreise sowie eigenes im Design der EuroPride Vienna gekennzeichneten Railjets, Nightjets und Bussen der Vienna Airport Lines sind die ÖBB bei der abschließenden Regenbogenparade mit einem eigenen Truck im Railjet-Look vertreten. Mit Unterstützung des ÖBB-Regenbogennetzwerks QBB wird so ein weiteres sichtbares Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt.

 

 

Vielfältige Möglichkeiten zur klimafreundlichen Anreise mit den ÖBB

 

Die ÖBB bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der EuroPride ein umfassendes Mobilitätsangebot für eine klimaschonende und entspannte An- und Abreise nach Wien. So werden im Vergleich zur Anreise mit dem Privat-PKW aus Deutschland nach Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln pro Person bis zu 218,4 kg CO2 eingespart. Für die Anreise aus Österreich gibt es mit dem Railjet optimale Verbindungen mit attraktiven Sparschiene-Angeboten. Aus Salzburg und Linz verkehrt der Railjet zweimal pro Stunde und aus Graz einmal pro Stunde zum Wiener Hauptbahnhof.

 

Für EuroPride-Gäste aus den Nachbarländern bietet sich die Anreise mit dem ÖBB-Nightjet an. Ein spezielles Komplettangebot ist das Pride City Hit Package für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Dieses Komplettpaket beinhaltet die An- und Abreise zum EuroPride Festival mit Tag- oder Nachtzügen der ÖBB, Übernachtung in Wien sowie einen Queer City Pass (Öffi-Fahrkarte für Wien inklusive zahlreichen Ermäßigungen bei Sehenswürdigkeiten).

 

Auch für EuroPride Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit dem Flugzeug anreisen, haben die ÖBB ein passendes Angebot. Denn mit den Vienna Airport Lines erreichen Gäste die Veranstaltungen der EuroPride in der Wiener Innenstadt vom Flughafen bequem in 20 Minuten.


 

                  Weitere Infos finden Sie hier


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Die SBB startet mit Salt und Sunrise den Test für Gratis-Internet in 44 Intercity-Neigezügen

Ab sofort können Reisende unterwegs gratis im Internet surfen: Auf den beiden Fernverkehr-Linien IC 5 und IC 51 startete am 28. Mai 2019 in Biel/Bienne offiziell der Technologietest für Gratis-Internet im Zug. Am Test teilnehmen können Kundinnen und Kunden von Salt und Sunrise.

Der Start zum Technologietest für «SBB Freesurf» erfolgte gestern am Bahnhof Biel/Bienne                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

«SBB FreeSurf», die neue Lösung für Gratis-Internet im Zug, basiert auf der guten Mobilfunkversorgung entlang der Bahnstrecken. Sie bietet den Kunden eine schnellere, flüssigere Internetverbindung mit mehr Bandbreite im Vergleich zu WLAN im Zug. Im Beisein von Christian Aveni, Chief Business Officer Salt, Robert Wigger, Chief Business Officer Sunrise, und Peter Kummer, Chief Information Officer SBB, startete die SBB am 28. Mai 2019 am Bahnhof Biel/Bienne den Technologietest für «SBB Freesurf». Der Test erfolgt auf den 44 Intercity-Neigezügen (ICN), die mehrheitlich auf den Linien IC 5 und IC 51 zwischen Zürich–Genf, St. Gallen–Lausanne sowie Basel–Biel/Bienne verkehren. Mitmachen können Kundinnen und Kunden mit einem Smartphone mit einer Schweizer SIM-Karte von Salt oder Sunrise.

 

 

So funktioniert «SBB FreeSurf»

 

Um während des Tests gratis zu surfen, benötigen die Kunden die App «SBB FreeSurf». Nach erfolgter Anmeldung und Aktivierung erhalten sie eine Bestätigung, dass sie ab diesem Zeitpunkt kostenlos über ihren Mobilfunkanbieter surfen können. Beim Verlassen des Zuges oder beim Abschalten der Verbindung erhalten sie wieder eine Mitteilung, dass der Gratis-Internet-Zugang nicht mehr aktiv ist. Für die Registrierung ist einzig die Angabe der Mobiltelefonnummer nötig.

 

Der Technologietest ist auf mehrere Monate ausgelegt. Anschliessend wird geprüft, das Gratis-Internet auf den gesamten Fernverkehr der SBB und später auch auf den Regionalverkehr auszuweiten. Für Kunden ohne SIM-Karte, zum Beispiel Touristen, wird ebenfalls eine Lösung für kostenloses Internet im Zug geprüft. Die entsprechenden Ergebnisse werden zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert. Mit weiteren Mobilfunkanbietern, insbesondere mit Swisscom, laufen Gespräche.

 

 

Schnellere Verbindung als mit WLAN

 

SBB FreeSurf basiert auf der guten Mobilfunkversorgung entlang der Bahnstrecken – gemäss aktuellem Testbericht des Fachmagazins «Connect» ist diese in Schweizer Zügen im internationalen Vergleich hervorragend. Die Kunden erhalten so eine schnellere, flüssigere Internetverbindung mit mehr Bandbreite im Vergleich zu einem WLAN im Zug. Ein solches käme einem Flaschenhals gleich, da die WLAN-Signale vieler Nutzer gebündelt und auf wenige Verbindungen aus dem Zug ins Mobilfunknetz übertragen werden müssten. SBB FreeSurf soll nach erfolgreichem Technologietest in die App «SBB Mobile» integrieret werden.

 

 

WLAN-Lösung für internationale SBB Züge folgt Ende 2019

 

Im Gegensatz zur guten Mobilfunkversorgung mit 3G/4G/(5G) in der Schweiz verkehren Bahnen im Ausland oft auf Strecken, welche durch weniger gut versorgte Gebiete führen. Hier macht der Einsatz von WLAN Sinn: Ein WLAN-Router bündelt die jeweils vorhandenen Mobilfunknetze verschiedener Anbieter. Dadurch wird die Internetverbindung besser und Versorgungslücken einzelner Mobilfunknetze können ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund rüstet die SBB ihre internationalen Züge, die sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern verkehren, mit WLAN aus. Dieses steht Ende 2019 in ersten Kompositionen der SBB zur Verfügung.

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Stadler legt im hohen Norden weiter zu: Servicevertrag für über 100 Züge in Norwegen

Stadler hat den Auftrag zur Instandhaltung von mehr als 100 Zügen des Typs FLIRT in Norwegen von Bahnbetreiber Vy, vormals NSB, gewonnen – das ist die grösste Einzelflotte, die Stadler je unter Vertrag genommen hat. Der Vertrag umfasst FLIRT-Züge, die NSB bei Stadler im Jahr 2008 bestellt hat und in den Folgejahren laufend geliefert wurden. Stadler beginnt mit der Instandhaltung der Züge ab dem 1. Quartal 2020.

Beim Auftrag von Bahnbetreiber Vy handelt es sich in Bezug auf die Flottengrösse um den grössten je erhaltenen Service-Auftrag im wachsenden Berichtssegment Service und Komponenten                                                                        Foto: Stadler

 

 

 

 

Vy und Stadler haben den Vertrag zur Instandhaltung von mehr als 100 Zügen unterzeichnet. Es handelt sich um die von Stadler gebauten Triebzüge des Typs FLIRT. Die fünfteiligen elektrischen Triebzüge verkehren hauptsächlich im Grossraum Oslo. Der Arbeitsumfang umfasst den Full Service – präventive und korrektive Instandhaltung – ohne Drehgestellrevisionen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2024 und mit Optionen einen Auftragswert von annähernd 100 Millionen Franken.

 

Beim Auftrag von Bahnbetreiber Vy handelt es sich in Bezug auf die Flottengrösse um den grössten je erhaltenen Service-Auftrag im wachsenden Berichtssegment Service und Komponenten. Dieser Erfolg in Norwegen schraubt die Anzahl der FLIRT-Züge unter Wartung auf 620 Stück hoch – das sind 40 Prozent aller verkaufter FLIRT-Einheiten. Mit dem Full-Service von Stadler steigen nicht nur Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit an, Flottenbetreiber benötigen auch weniger Reserveeinheiten.

 

Der Auftrag von Vy führt die Reihe der jüngsten Stadler-Erfolge in den nordischen Ländern fort. In Schweden hat Stadler Anfang 2018 von Knorr-Bremse das auf Modernisierungen spezialisierte Unternehmen Swedtrac übernommen. Für Transitio sind ebenfalls in Schweden 33 vierteilige Doppelstockzüge im Bau. In Norwegen sind über die Züge von Vy hinaus in Bergen Strassenbahnen des Typs VARIOBAHN im Einsatz. In Dänemark fahren die Fahrgäste in Aarhus täglich mit von Stadler gebauten und gewarteten Strassenbahnen der Typen VARIOBAHN und TANGO zur Arbeit. Darüber hinaus wird Stadler 16 Strassenbahnen nach Odense liefern.

 

Tormod Gjermundsen, Vice President von Vy, sagt zur Auftragsvergabe an Stadler: «Wir haben mit Stadler im Schienenfahrzeugbau sehr gute Erfahrungen gemacht. Ausnahmslos alle Züge wurden termingerecht geliefert und Stadler hat es immer verstanden, auf unsere speziellen Bedürfnisse einzugehen. Unsere Erwartungen in Bezug auf die Partnerschaft im Bereich der Instandhaltung sind entsprechend hoch. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.»

 

Jürg Gygax, Leiter der Division Service von Stadler, seinerseits sagt zum heutigen Erfolg: «Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag und damit den Ausbau unserer Präsenz in Skandinavien. Wir werden alles daran setzen, die bereits jetzt hohe Verfügbarkeit der Vy-Flotte und damit die Pünktlichkeit und die Kundenzufriedenheit der Vy-Fahrgäste weiter zu steigern.»

 

Stadler wird die Instandhaltungsarbeiten in gemieteten Depots ausführen.

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Der RE 1 in Berlin und Brandenburg feiert heute sein 25-jähriges Jubiläum

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und allzeit gute Fahrt RE 1! Heute vor 25 Jahren, am 27. Mai 1994 startete der Regional-Express RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Frankfurt (Oder). Mittlerweile ist der RE 1 die wichtigste Verbindung in der Region und hat sowohl für Pendler als auch für den Tourismus eine überragende Bedeutung; dies von Magdeburg über Brandenburg sowie von Eisenhüttenstadt über Frankfurt (Oder) nach Berlin.

Der RE 1 ist seit einem Vierteljahrhundert im Takt; hier beim Zwischenhalt in Erkner                             Foto: Marcel Manhart  

 

 

 

 

Staatssekretärin Ines Jesse, Susanne Henckel und Dr. Joachim Trettin blickten bei einem gemeinsamen Termin auf die Erfolgsgeschichte der Regional-Express-Linie RE 1 zurück:

 

Ines Jesse, Brandenburger Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sagte: „Das System der Regionalexpress-Linien hat sich in den vergangenen 25 Jahren bewährt und wir haben allen Grund zu feiern. Der RE 1 hat sich zu der nachfragestärksten Linie im Land entwickelt, die wir weiter ausbauen werden. Ab 2022 werden die Züge dreimal in der Stunde unterwegs sein. Geplant ist auch die Sitzplatzkapazität zu erhöhen. Dazu werden die Züge verlängert und Bahnsteige verlängert, dort wo es notwendig ist. Dies gehört zu den Verbesserungen, mit denen wir gemeinsam mit dem Land Berlin die Qualität des Bahnverkehrs in der Hauptstadtregion steigern.“

 

Susanne Henckel, Geschäftsführerin der VBB - Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH: „Die RE 1-Linie war, ist und bleibt die Nummer 1, die Premiumlinie im VBBLand. Mit einer Pünktlichkeit von 95,3 Prozent und einer Ausfallquote von 0,3 Prozent in den ersten drei Monaten dieses Jahres ist der RE1 zuverlässig und stabil unterwegs. Immer mehr Fahrgäste wissen das zu schätzen, weshalb wir auch das Angebot kontinuierlich ausweiten.“

 

Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der Region Nordost, sagt dazu: „In den frühen 90er Jahren galt es, schnell ein zukunftsfähiges Konzept auf die Schiene zu stellen, um die Regionen mit Berlin zu vernetzen und eine Abwanderung zum PKW zu vermeiden. Gemeinsam mit den Ländern stellten wir damals unter dem Konzepttitel „Zielnetz 2000“ die Weichen für den heute so erfolgreichen Nahverkehr im Nordosten. Aus dem Konzept wurde, als erste Regional-Express-Linie Deutschlands, der RE1 geboren, der sich rasch positiv entwickelte und heute längst den Kinderschuhen entwachsen ist.“



Foto: Marcel Manhart                                             Foto: DB AG/Jet-Foto Ralf Kranert                         Foto: Marcel Manhart


 

Joachim Trettin, Ines Jesse und Susanne Henckel (v.l.n.r)                                                   Foto: DB AG/Jet-Foto Ralf Kranert 


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Schlussbericht der SUST zur Streifkollision zwischen Regio Dosto und Re 4/4 II am 17. September 2018 in Zürich HB

Am Montag, 17. September 2018, um 12:05 Uhr standen in Zürich HB im Gleis 9 ein vierteiliger Doppelstocktriebzug (Stadler KISS RABe 511 121) sowie im Gleis 10 der IC 3. Der Doppelstocktriebzug mit einer Länge von 100 m sollte als Rangierbewegung nach Zürich Vorbahnhof weggestellt werden. Der rund 200 m lange IC 3, bestehend der Lokomotive Re 4/4 II 11122 und sieben Reisezugwagen, war abfahrbereit nach Chur.

Die beiden Zugskompositionen nach der Streifkollision am Zürcher Hauptbahnhof                                       Foto: KAPO Zürich

 

 

 

Nach der Ankunft um 12:02 Uhr und dem Führerstandswechsel verlangte der Lokführer der Rangierbewegung um 12:07 Uhr in der Betriebszentrale (BZ) Ost einen Fahrweg vom Gleis 9 in das Gleis Z13 in Zürich Vorbahnhof. Der Assistent Disponent Bahnverkehr in der BZ Ost quittierte die Anforderung und erteilte dem Lokführer die Zustimmung zur Fahrt bis zum Zwergsignal. Um 12:07:25 Uhr wurde der Einstellprozess für die Fahrstrasse für den IC 3 aus dem Gleis 10 gestartet. Um 12:07:41 Uhr wechselte das Gleisabschnittsignal X10 von «Halt» auf «Fahrt». Damit signalisierten das dem Gleisabschnittsignal X10 zugehörige Zwergsignal 20A, das nachfolgende Zwergsignal 18F und die in der Fahrstrasse für den IC 3 liegenden weiteren Zwergsignale auch «Fahrt». Etwa zeitgleich fuhr die Rangierbewegung ab. Um 12:07:46 Uhr wurde dem Lokführer des IC 3 mittels Abfahrerlaubnissignal die Erlaubnis zur Abfahrt erteilt. Kurz nach der Abfahrt bemerkte er, wie ihn die neben ihm fahrende Rangierbewegung um ca. eine Wagenlänge überholte. Gegen Ende Perron realisierten beide Lokführer, dass ihre Fahrwege über die gleiche doppelte Kreuzungsweiche 18 führen werden und leiteten auf Höhe der Gleisabschnittsignale eine Schnellbremsung ein. Die Lok des IC 3 kollidierte seitlich mit dem führenden Triebkopf der Rangierbewegung.

 

 

Feststellungen

 

Alle Beteiligten waren im Besitz eines gültigen Führerausweises bzw. der erforderlichen Bescheinigung.

 

Die Fahrstrasse für den IC 3 nach Chur war eingestellt und die im Fahrweg liegenden Signale zeigten «Fahrt». Die Erlaubnis für die Abfahrt wurde mittels Abfahrerlaubnissignals erteilt. Für die Rangierbewegung vom Gleis 9 nach Zürich Vorbahnhof war zu diesem Zeitpunkt keine Fahrstrasse eingestellt. Auch war keine Fahrstrasse gespeichert. Die Aufforderung zur Einstellung einer Fahrstrasse quittierte der Assistent Disponent und erteilte dem Lokführer die Zustimmung zur Fahrt bis zum Zwergsignal.

 

Das Perron von Gleis 9 hat eine Länge von rund 450 m. Das Zwergsignal 18A befindet sich in einer Distanz von 9 m nach dem Ende des Perrons und liegt in der Flucht der zum Gleis 9 liegenden Perronkante, nach einer leichten Rechtskurve des Gleises. Die Distanz zwischen dem Zwergsignal 18A und dem Zwergsignal 18F beträgt 33.5 m.

 

Gemäss R I-301211 sind «unter Berücksichtigung der betrieblichen Notwendigkeit Rangierfahrten gegen eingestellte Zugfahrstrassen, zusätzlich zu R 300.42 Ziffer 2.3.2, erlaubt, wenn das vom Rangierleiter verlangte Zielgleis der Rangierfahrt nach der eingestellten Zugfahrstrasse liegt und kein unbegleitetes Schieben ausgeführt wird oder wenn die Bedingungen für das Einstellen des Fahrweges ohne Verlangen erfüllt sind und das Zielgleis vor oder nach der eingestellten Zugfahrstrasse liegt. Demzufolge haben Lokführer und Rangierleiter jederzeit Querfahrten von Zügen zu erwarten.»

 

Es bestand keine zeitliche Notwendigkeit, das Gleis 9 rasch zu räumen. Der nächste Zug, der in dieses Gleis einfuhr, war für 12:20 Uhr geplant.

 

Die Auswertung der Fahrdaten beider Fahrzeuge ergab, dass der IC 3 und die Rangierbewegung auf max. 28 km/h beschleunigten. Bei der Lok des IC 3 wurde ca. 200 m nach der Abfahrt eine Schnellbremsung eingeleitet. Bei der Rangierbewegung wurde nach rund 310 m Fahrweg und 47 s Fahrzeit die Not-, bzw. Schnellbremsung ausgelöst. Das Fahrzeug kam innerhalb von 33.8 m zum Stillstand.

 

Analyse

 

Zum Zeitpunkt, als der Lokführer der Rangierbewegung die Zustimmung zur Fahrt bis zum Zwergsignal erhielt, war weder für den IC 3 noch für die Rangierbewegung eine Fahrstrasse eingestellt. Das Reglement I-30121 erlaubt eine solche Zustimmung.

 

Kurze Zeit später wurde die Zugfahrstrasse für den IC 3 eingestellt, wodurch die im Fahrweg liegenden Zwergsignale «Fahrt» zeigten. Bis zum Zeitpunkt der Kollision erfolgte kein Stellbefehl für die Fahrstrasse aus dem Gleis A9 nach Zürich Vorbahnhof. Somit signalisierte das Zwergsignal 18A am Ende des Perrons von Gleis A9 «Halt».

 

Nach der Abfahrt im Gleis 9 konzentrierte sich der Lokführer der Rangierbewegung auf die Fahrt nach Zürich Vorbahnhof und sah, als er sich dem Perronende näherte, ein «Fahrt» zeigendes Zwergsignal, das er als Zustimmung für seine Fahrt interpretierte. Erst als er wahrnahm, dass sein Fahrweg und der des neben ihm parallel ausfahrenden IC 3 über die gleiche Doppelte Kreuzungsweiche führte, bemerkte er das erste, «Halt» zeigende Zwergsignal 18A auf Höhe des Gleisabschnittsignals. Die zu diesem Zeitpunkt eingeleitete Schnellbremsung reichte nicht mehr aus, um die Kollision zu verhindern.

 

Das «Halt» zeigende Zwergsignal 18A ist aufgrund der leichten Rechtskurve und der Position rechts von der Perronkantenflucht gut sichtbar.

 

Die maximal zulässige Geschwindigkeit von 40 km/h für die Zugfahrt sowie 30 km/h für die Rangierfahrt wurde von keinem der beiden Lokführer überschritten.

 

 

Schlussfolgerung

 

Die seitliche Kollision eines Zuges mit einer Rangierbewegung am 17. September 2018 im Zürich HB ist darauf zurückzuführen, dass der Lokführer der Rangierbewegung das «Fahrt» zeigende Zwergsignal 18F irrtümlich als die weitere Zustimmung für seine Fahrt wahrnahm und das erste «Halt» zeigende Zwergsignal 18A auf Höhe des Gleisabschnittsignals übersah. Nach Realisieren des Irrtums reichte der Bremsweg nicht mehr aus, um vor dem Gefahrenpunkt anzuhalten.

 

Die im vorliegenden Fall gezogenen Schlussfolgerungen wurden im Schlussbericht Reg.-Nr. 2015091801 über die Kollision einer geschobenen Rangierbewegung mit abgestellten Fahrzeugen vom 18. September 2015 in Zürich Vorbahnhof als Sicherheitsdefizit sinngemäss bereits aufgegriffen und mit der Sicherheitsempfehlung Nr. 109 behandelt. Die SUST spricht deshalb keine weitere Sicherheitsempfehlung aus und schliesst die Untersuchung nach Art. 45 VSZV mit einem summarischen Bericht ab.

 

 

Die mit dem Schlussbericht Reg.-Nr. 2015091801 an das BAV ausgesprochene Sicherheitsempfehlung Nr. 109 lautet:

 

Das BAV sollte für den Rangierdienst eine eingehende Studie über das Spannungsfeld der geltenden Vorschriften gegenüber der betrieblichen Realität durchführen und entsprechende Massnahmen umsetzen. Die Studie sollte die folgenden Themen behandeln:

Wie ordnen sich Rangierunfälle bezüglich Risiko (Häufigkeit und Ausmass) in das übrige Unfallgeschehen ein, auf welches die Eisenbahnunternehmen Einfluss haben? Inwieweit besteht hinsichtlich Risiken und möglicher Risikoentwicklung Handlungsbedarf (Risikoakzeptanz)?

  • Bestehen Defizite bei der Sicherheit im Rangierbetrieb durch die Zentralisierung der Bedienung der Stellwerkanlagen?
  • Wo bestehen Differenzen im täglichen Verhalten des Personals gegenüber den durch die Fahrdienstvorschriften vorgesehenen Regelungen für Rangierfahrten in Anlagen mit Zwergsignalen?
  • Welchen Einfluss hat ein vorschriftsgemässes Verhalten beim Rangieren in Anlagen mit Zwergsignalen auf den Betriebsablauf? Welcher Handlungsbedarf ist daraus abzuleiten?
  • Mit welchen Massnahmen kann ein allfälliger Konflikt zwischen vorschriftsgemässem Verhalten beim Rangieren in Anlagen mit Zwergsignalen und ungestörtem Betriebsablauf eliminiert werden?
  • Wie müsste ein Sicherheitsnetz aussehen, das ähnlich der Zugbeeinflussung auf sich bewegende Fahrzeuge im Rangierdienst einwirkt?
  • Welche Chancen und Risiken birgt ein vermehrter Austausch von Informationen zwischen dem beteiligten Personal von Verkehr und Infrastruktur?
  • Sind zusätzliche Hilfsmittel für einen Informationsgleichstand aller Beteiligten Verkehr und Infrastruktur sinnvoll und wie müssten die gestaltet sein?

 

 

Beteiligte Unternehmen:

 

  • Eisenbahnverkehrsunternehmen: SBB AG, Personenverkehr (SBB-P), Bern
  • Infrastrukturbetreiberin: SBB AG, Infrastruktur (SBB-I), Bern

 

 

Beteiligte Fahrzeuge:

 

  • Re 420 122-4 (Re 4/4 II 11122) mit sieben Reisezugwagen (IC 3), SBB-P
  • RABe 511 121-9 (Doppelstocktriebzug, Rangierbewegung), SBB-P

 

 

Schäden:

 

  • Verkehrsmittel: Die Lok des IC 3 wurde vorne links leicht, der Triebkopf des Doppelstocktriebzugs im Bereich der ersten, rechten Türe schwer beschädigt.
  • Infrastruktur: Leichte Beschädigung an den Schienen.

 

   Info:

  • 1 R I-30121: Ausführungsbestimmungen FDV, Lokale Bestimmungen für Zugfahrten und Rangierbewegungen, Regelwerkversion 17-0, gültig ab 01.07.2018
  • 2 FDV: Schweizerische Fahrdienstvorschriften (R 300.1-.15) vom 2. November 2015, Stand am 1. Juli 2016 (SR 742.173.001)

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SUST Summarischer Bericht
2018091701_Zürich HB.pdf
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Doppelspurausbau Goldach–Rorschach: Bus statt Zug wegen Bauarbeiten

Um die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen - St. Margrethen zu entschärfen und die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anzuschliessen (HGV-A), baut die SBB die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. An drei Wochenenden und in 82 Nächten kommt es deshalb zu Total- oder Nachtsperren. Zwischen Goldach und Rorschach verkehren Bahnersatzbusse. Die Eurocity Züge von Zürich nach München werden während diesen Sperren umgeleitet und halten nicht in St. Gallen.

Die Strecke von Rorschach Stadt nach Goldach ist bis Montagmorgen gesperrt                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die SBB baut die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. Weiter baut die SBB den Bahnhof Rorschach Stadt barrierefrei aus. Um den regulären Zugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen und die Sicherheit aller Mitarbeitenden zu gewährleisten ist es notwendig einzelne Arbeiten in der Nacht bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung auszuführen.

 

An den Wochenendsperren und in den verlängerten Nachtsperren arbeitet das Bauteam intensiv am Doppelspurausbau der Strecke Goldach - Rorschach Stadt. Der Ausbau entschärft die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen–St. Margrethen und schliesst die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland an (HGV-A). Die Bauarbeiten dauern von 2019 bis 2021 und kosten rund 40 Millionen Franken.

 

 

Bus statt Zug

  • An den Wochenenden vom 24. bis 27. Mai, vom 25. bis 28. Oktober und vom 29. November bis 2. Dezember 2019, jeweils von Freitagabend, 21.40 Uhr durchgehend bis Montagmorgen, 4.59 Uhr fallen sämtliche Züge zwischen Goldach und Rorschach aus. Stattdessen verkehren Bahnersatzbusse (betroffene Linien: IR13, S2, S3 und S4). Der Eurocity nach München wird umgeleitet und hält nicht in St. Gallen.

  • Ab 23. Juni bis 10. August 2019 und von 15. September bis 6. Dezember 2019 jeweils in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag fallen ab 21.40 Uhr sämtliche Züge zwischen Goldach und Rorschach aus. Es verkehren Bahnersatzbusse.

 

Es ergibt sich eine Reisezeitverlängerung von circa 30 Minuten. SBB, Thurbo und SOB empfehlen ihren Kunden, vor Antritt der Reise den Online-Fahrplan oder die SBB-Mobile-App zu prüfen. Bei Fragen hilft der Rail Service 0848 44 66 88, (CHF 0.08/Min.) weiter. Während der OLMA St. Gallen, vom 10. bis 20. Oktober 2019, finden keine Bauarbeiten statt.

 

 

Kurzübersicht der Bauarbeiten bis 2021

 

  • Doppelspur von Goldach bis und mit Rorschach Stadt: 1260 Meter
  • Ausbau Bahnhof Rorschach Stadt 
    • Neubau von zwei erhöhten Aussenperrons für einen stufenfreien Ein- und Austieg in die Züge
    • Neue Perrondächer auf beiden Perrons
    • Neue Personenunterführung zu den Perrons mit Treppen und Rampen für stufenfreie Zugägne zu den Perrons
  • Bushaltestellen Bahnhof Rorschach Stadt
  • Sanierung Bachdurchlässe  

 

In der Nacht vom 24. / 25. Mai 2019 erfolgte der Start zur ersten Wochenendsperre



 

Harte Nachtarbeit    -    Live aus Rorschach Stadt!
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Steigenden Passagierzahlen am Bahnhof Biel/Bienne erfordern bauliche Massnahmen

Eine Studie im Auftrag der SBB und der Stadt Biel hatte ergeben, dass die steigenden Passagierzahlen im Bahnhof Biel/Bienne mit baulichen Massnahmen abgefedert werden müssen. Nur so ist auch künftig ein sicherer und flüssiger Passagierfluss zwischen Bahnhof und Perrons gewährleistet. Mitte Mai haben die Umbauarbeiten am ehemaligen Posttunnel im Bahnhof Biel begonnen. Der bestehende Bau aus dem Jahr 1979 wird künftig als Personenunterführung genutzt. Damit schafft die SBB für die steigende Anzahl Reisender in Biel mehr Platz und bessere Zugänge zu den Perrons.

Die Umbauarbeiten an der Unterführung haben keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Umbauarbeiten der Unterführung, die 1979 als Zugang für den Güterumschlag gebaut wurde und jetzt für die Reisenden zugänglich gemacht wird, haben am 13. Mai begonnen und dauern bis im November 2019. Im Rahmen des Umbaus saniert die SBB die bestehende Passage und baut Treppen und Lifte für mehr Zugänge zu den Perrons. Wie bisher wird auch die neue Unterführung nicht durchgehend, sondern lediglich über die Westseite des Bahnhofs zugänglich sein.

 

 

Effiziente Lösung bei steigenden Passagierzahlen

 

Damit auch künftig ein sicherer und flüssiger Passagierfluss zwischen Bahnhof und Perrons gewährleistet ist, wird der alte Posttunnel saniert und zur Personenunterführung umgebaut. Das Projekt der neuen Personenunterführung ist ein Beispiel effizienter Umnutzung existierender Infrastrukturen: Der Zugang für Zulieferer wurde 1979 gebaut, um Lieferungen der Post zum Zug zu bringen. Die Bauarbeiten kosten die SBB rund 3,3 Millionen Franken.

 

 

Keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr

 

Die Umbauarbeiten an der Unterführung haben keine Auswirkungen auf den Bahnverkehr. An den Wochenenden kann es allerdings zu Gleisänderungen kommen. Die SBB empfiehlt daher ihren Kundinnen und Kunden vor Reiseantritt den Online-Fahrplan zu konsultieren und einen Blick auf die Anzeigetafeln im Bahnhof zu werfen. Gewisse Arbeiten müssen nachts und am Wochenende stattfinden, damit der Betrieb des vielbefahrenen Bahnhofs Biel/Bienne aufrechterhalten werden kann.

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«Zukunft Bahnhof Bern»: Projektstand – gestaffelte Inbetriebnahme der Bahnhof-Ausbauten - Tag der offenen Baustelle

In den letzten Monaten hat eine vom Bundesamt für Verkehr (BAV) koordinierte Arbeitsgruppe intensiv analysiert, ob sich die infolge von Beschwerden entstandene Verzögerung des Baustarts von gewissen RBS-Bauarbeiten aufholen lässt. Leider zeigt sich: Die Verzögerung kann weder durch die Optimierung von Bauabläufen noch durch alternative Bauweisen aufgeholt werden. Mit der Inbetriebnahme des RBS-Bahnhofs ist aus heutiger Sicht neu Ende 2027 statt 2025 zu rechnen.

Die Projekte der SBB an «Zukunft Bahnhof Bern» sind terminlich auf Kurs                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Der Bau bzw. die Planung der verschiedenen Projekte der SBB an «Zukunft Bahnhof Bern» sind terminlich auf Kurs. Da sie aber eine hohe Abhängigkeit zum Bau des neuen RBS-Bahnhofs haben, wird sich die Verzögerung des RBS-Projekts auch auf die Projekte der SBB auswirken. Die Inbetriebnahme der Unterführung «Mitte» und des Zugangs Bubenberg verschieben sich nach heutigem Stand auf voraussichtlich Mitte 2027, der Zugang Länggasse kann im Jahr 2029 eröffnet werden.

 

 

Städtische Verkehrsmassnahmen nicht tangiert

 

Die Projektierung der Verkehrsmassnahmen der Stadt Bern schreitet plangemäss voran. Die Terminverzögerungen von RBS und SBB haben keine Auswirkungen auf die baulichen und technischen Rahmenbedingungen der geplanten Massnahmen im Bahnhofumfeld. Es bleibt das Ziel der Stadt Bern, die baulichen Massnahmen – vorbehältlich der Genehmigung durch die Stimmberechtigten – per Ende 2025 umzusetzen, damit der öffentliche Raum im Umfeld des Bahnhofs möglichst früh von Baustellen und Behinderungen entlastet werden kann.

 

Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Bern erfolgt damit gestaffelt. Wie bereits bei den grossen Bahnhofumbauten in den 1960er- und 1970er-Jahren ist keine «grosse Eröffnung» des Bahnhofs Bern vorgesehen, sondern verschiedene Eröffnungstermine der einzelnen ZBB-Projektteile.

 

 

Baustellen schreiten nichtsdestotrotz voran

 

Nichtsdestotrotz schreiten die Arbeiten auf den Baustellen von RBS und SBB gut voran, die Fortschritte sind deutlich sichtbar. Auf der Grossen Schanze hat die SBB mit dem Schacht für die zukünftige Treppen- und Liftanlage des Zugangs Länggasse die geplante Tiefe von rund 30 Metern Tiefe erreicht. Der Tunnelvortrieb schreitet planmässig voran.

 

Die Verlängerung des Perrons 9/10 erstellt die SBB von der Westseite her, mit allen notwendigen Elektrotrassen, Fundamenten für die Treppenaufgänge sowie für das neue, begehbare Perrondach. Ab Sommer 2019 beginnen überdies die Sanierungsarbeiten an den Dächern der «Welle» im Bahnhof Bern. Auch in der bestehenden Bahnhofsunterführung stehen verschiedene Arbeiten an, um die Aufenthaltsqualität laufend zu verbessern.

 

Am Wochenende vom 29./30. Juni 2019 nimmt die SBB das grösste elektronische Stellwerk der Schweiz in Betrieb – eine wichtige Voraussetzung für die Bauarbeiten und den Betrieb von Zukunft Bahnhof Bern. Bedingt durch die verschiedenen Bauarbeiten im Grossraum Bern kommt es bis November 2019 auf gewissen Strecken zu temporären Fahrplananpassungen oder reduziertem Sitzplatzangebot. Die SBB bittet darum die Reisenden, ihre Verbindungen im stets aktuell gehaltenen Online-Fahrplan zu überprüfen.

 

Der RBS hat in den letzten Monaten an der Laupenstrasse die strassen- und schienenseitigen Plattformen in Betrieb nehmen können. Von der Plattform über den Gleisen der SBB wird nun der Zugangsschacht ausgehoben; durch diesen Schacht erfolgen im Anschluss der Ausbruch der Bahnhofskavernen (ab Oktober 2020) und der Bau des eigentlichen RBS-Bahnhofs.

 

Im Eilgut konnte der RBS die erste Phase des Deckelbaus abschliessen und die ersten Gleise bereits wieder verlegen. Nun wird mit der zweiten Phase dieser komplexen Betonkonstruktion im östlichen Teil des Eilgutareals begonnen. Im Hirschenpark haben die Aushubarbeiten für die Baugrube begonnen. Die Baugrube wird rund 160 Meter lang und 32 Meter breit und von der höchsten Stelle aus rund 30 Meter in die Tiefe reichen. Von hier aus wird ab Sommer 2020 der etwa ein Kilometer lange Zugangstunnel zum neuen RBS-Bahnhof gegraben.

 

 

Tag der offenen Baustelle

 

Machen Sie sich selbst ein Bild, wie die ZBB-Baustellen fortschreiten: Am Samstag, 25. Mai 2019, öffnen wir die Schranken und Tore der verschiedenen ZBB-Baustellen und laden Sie herzlich zu einem Tag der offenen Baustelle ein. Kommen Sie vorbei erleben Sie an über einem Dutzend Standorten in der Stadt Bern, was alles zum Grossprojekt der drei Bauherren SBB, RBS und Stadt Bern gehört. Stehen Sie auf Boden, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist, betrachten Sie die Baustellen aus der Nähe oder informieren Sie sich an den Infoständen über die aktuellen und kommenden Bauarbeiten von «Zukunft Bahnhof Bern». Der Besuch ist selbstverständlich kostenlos.



                                                                                         Fotos: Marcel Manhart



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Bahn für Europa: ICE in Brüssel auf den Namen "Europa/Europe" getauft

Kurz vor der Europawahl wurde heute im Bahnhof Brüssel-Süd (Bruxelles-Midi/Brussel-Zuid) ein ICE der Deutschen Bahn (DB) auf den Namen "Europa/Europe" getauft. Die Taufe nahmen die nachfolgenden Personen vor: Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der DB, Maroš Šefčovič, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, François Bellot, belgischer Minister der Mobilität, Sophie Dutordoir, Vorsitzende des Vorstands der Belgischen Eisenbahnen (SNCB) und Volker Timmermann, Geschäftsträger der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Königreich Belgien.

Der ICE Triebzug Nr. 4601 "Europa/Europe" am Bahnhof Bruxelles-Midi                              Foto: Oliver Lang / Deutsche Bahn

 

 

 

 

Erst im April 2019 hat die DB ihr tägliches Angebot zwischen Frankfurt/Main und Brüssel wochentags um eine zusätzliche Verbindung zur Mittagszeit erweitert und damit einen durchgängigen Zweistundentakt zwischen beiden Städten geschaffen. Die ICE-Züge fahren jetzt bis zu sieben Mal pro Tag und Richtung.

 

Richard Lutz: „Mit unseren grenzüber-schreitenden Verbindungen bringen wir die Menschen Europas Tag für Tag zusammen. Damit sind die Bahnen Botschafter der europäischen Idee. Mobilität und Logistik sind die Lebensadern unserer Gesellschaft.“

 

Maroš Šefčovič: „Immer mehr Bürger wollen in Europa pünktlich, verlässlich und umweltfreundlich reisen. Der neue ‚Europa-Zug‘ zwischen Brüssel und Frankfurt begegnet diesem Wunsch. Denn Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen unseren großen Städten über die Landesgrenzen hinweg entsprechen unserer europäischen Vision eines einheitlichen europäischen Eisenbahnraumes und sauberer Mobilität. Alle Verkehrssektoren müssen zur Dekarbonisierung beitragen.“

 

François Bellot: „Diese Erweiterung des Angebots zwischen unseren beiden Ländern unter der Bezeichnung ‚Europa‘ deckt den Bedarf unserer Bürger, die in ihrer Art zu leben, zu arbeiten und zu reisen jeden Tag von den engen Verbindungen zwischen unseren Ländern innerhalb der Europäischen Union profitieren“. Der Minister unterstreicht ebenfalls, dass „in Zeiten der Klima- und Mobilitätsherausforderungen die Eisenbahn eine effiziente Alternative darstellt, die ökologischer ist als viele andere Transportmittel.“ Er bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit zwischen den deutschen und belgischen Eisenbahnunternehmen, die diese neue Verbindung erst ermöglicht.

 

Sophie Dutordoir: „Das erweiterte ICE-Angebot stärkt die Position Brüssels als die zentrale Drehscheibe des europäischen Schienennetzes. Dies ist das Kernstück der Strategie der SNCB. Die europäischen Eisenbahnen haben einen zentralen gesellschaftlichen Auftrag. Gerade in der derzeitigen Situation, die geprägt ist von Staus auf der Straße und dem Kampf gegen den Klimawandel, bietet die Schiene mehr denn je eine sichere, nachhaltige, komfortable und wettbewerbsfähige Mobilitätslösung. Sie ist eine echte Alternative zum Pkw und zu Kurzstreckenflügen.“

 

Volker Timmermann: „Deutschland und Belgien sind engste Partner und als Gründungsmitglieder der Europäischen Union dem europäischen Gedanken in besonderer Weise verbunden. Wie wichtig wir füreinander sind, spiegelt sich auch im Ausbau des grenzüberschreitenden Hochgeschwindigkeitsverkehrs im Herzen Europas wider. Dass ein ICE mit dem Namen ‚Europa/Europe‘ Brüssel und Frankfurt ab heute verbindet, wenige Tage vor der Wahl zum Europäischen Parlament, ist ein Grund zur Freude!“

 

Der getaufte Zug ist ein ICE 3 Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe 406. Dabei handelt es sich um die mehrsystemfähige Variante (ICE 3M) der Baureihe 403. Der Taufname ist am ersten und letzten Wagen auf beiden Seiten angebracht. Er wird auf der Verbindung Frankfurt/Main–Köln–Brüssel eingesetzt.

Insgesamt wurden siebzehn Züge gebaut. Die ICE-3M-Züge (darunter drei der Niederländischen Eisenbahnen) verkehren hauptsächlich nach Amsterdam und Brüssel, kommen jedoch seit der Umstellung der ICE-Linie nach Frankreich auf die Baureihe 407 auch vermehrt innerhalb Deutschlands zum Einsatz. Mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h sind sie gemeinsam mit den Zügen der Baureihe 403 die schnellsten Reisezüge in Deutschland. Im fahrplanmässigen Betrieb in Deutschland erreichen sie bis zu 300 km/h.




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BAV bescheinigt dem Schweizer Regionalverkehr eine gute Qualität

Die Qualität im öffentlichen regionalen Personenverkehr in der Schweiz ist gut: Züge, Busse und Haltestellen sind in der Regel in ordentlichem Zustand, Billett-Entwerter und Automaten funktionieren und die Sitze sind mehrheitlich in Ordnung. Dies gilt für alle Regionen der Schweiz und unabhängig von den einzelnen Transportunternehmen. Verbesserungspotential besteht bei der Information der Kundinnen und Kunden und der Sauberkeit, vorab bei den Haltestellen. Dies geht aus einem Bericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor.

Die Qualität im regionalen Personenverkehr hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Zum dritten Mal veröffentlicht das Bundesamt für Verkehr (BAV) einen Bericht zur Qualität im regionalen Personenverkehr in der Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt der Bericht 2018 stabile bis leicht verbesserte Ergebnisse. Gute bis sehr gute Werte erreichen die Unternehmen bei der Ordnung und bezüglich Schäden in Zug und Bus: Es liegen kaum Abfälle oder Zeitungen herum, Sitze und Abfallbehälter sind meistens unbeschädigt und die WCs funktionieren in der Regel. Auch Kompetenz und Verhalten des Fahrpersonals in den Bussen werden wiederum sehr gut bewertet.

 

Bei der Sauberkeit und der Kundeninformation an Haltestellen sind im Vergleich zum Vorjahr zwar Fortschritte festzustellen. Sowohl an Haltestellen wie auch in Zügen und Bussen resultieren hinsichtlich dieser beiden Kriterien aber nach wie vor die tiefsten Bewertungen. In den Fahrzeugen wird zum Beispiel die nächste Haltestelle mangelhaft angekündigt. Bezüglich Sauberkeit schneiden das Fahrzeug-Äussere sowie Fenster und Glasscheiben teilweise schlecht ab. Aufgrund der beträchtlichen Unterschiede zwischen den Unternehmen geht das BAV davon aus, dass grosses Potential für Verbesserungen besteht.

 

Das BAV hat für alle Bereiche Mindeststandards festgelegt. Diese sind ambitioniert: So müssen zum Beispiel für eine genügende Beurteilung bei der Sauberkeit in den Fahrzeugen 95 bzw. 96 von 100 Punkten erreicht werden. In der Gesamtbeurteilung verfehlen rund 12 Prozent (2017: 13 Prozent) der Unternehmen den Mindeststandard bei den Bussen, bei den Zügen sind es rund 23 Prozent (unverändert) und bei den Haltestellen rund 24 Prozent (40 Prozent) der Unternehmen.

 

Der öffentliche regionale Personenverkehr wird vom Bund und den Kantonen subventioniert. Mit dem Qualitätsmesssystems Regionaler Personenverkehr (QMS RPV) können Bund und Kantone die Qualität der bestellten und mitfinanzierten Leistungen messen, auswerten und dokumentieren sowie schweizweit nach einheitlicher Methode vergleichen. Die Ergebnisse der Unternehmen werden regelmässig analysiert. Im Rahmen von Angebots- und/oder Zielvereinbarungen können den Unternehmen bei Bedarf Verbesserungsziele gesetzt werden.

 

Das QMS RPV befindet sich weiterhin im Aufbau. Noch nicht fertig umgesetzt ist die Pünktlichkeitsmessung. Zahlreichen Transportunternehmen fehlt vorderhand das nötige technische System zur Datenbereitstellung. In diesem Bereich erwartet das BAV im Laufe dieses Jahres von den Unternehmen deutliche Fortschritte.

 

Pro Jahr werden durch Testkunden mehr als 40'000 Erhebungen in Fahrzeugen und an Haltestellen bei rund 1200 Bahn- und Buslinien des subventionierten RPV durchgeführt. Der eigenwirtschaftliche Fernverkehr und der von den Kantonen und/oder Gemeinden subventionierte Ortsverkehr werden mit dem QMS RPV nicht analysiert.


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Die Ergebnisse nach Transportunternehmen
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Stadler liefert weitere energieeffiziente Hybrid-Lokomotiven für die europäischen Güterkorridore

Stadler hat mit dem European Loc Pool (ELP) einen Vertrag über weitere zehn sechsachsige Hybrid-Lokomotiven unterzeichnet. Der ELP will mit den neuen Lokomotiven seine Flotte und die führende Position im Verleasen von Hybrid-Lokomotiven ausbauen.

Neue Stadler Lokomotiven für den European Loc Pool (ELP)                                                                                        Foto: Stadler

 

 

 

Iñigo Parra, CEO von Stadler Valencia, und Willem Goosen, CEO des European Loc Pool, haben einen Vertrag über den Bau und die Lieferung von zehn Co'Co'-Hybrid-Lokomotiven unterschrieben. Der Vertrag ist Teil eines Rahmenvertrags für insgesamt 100 Lokomotiven. Der Rahmenvertrag sieht die Möglichkeit vor, dass der ELP weitere Loks bestellen kann, es ist allerdings keine Mindestbestellmenge enthalten.

 

 

Charakteristik der Lokomotiven

 

Die Stadler-Loks für den ELP bestechen mit hoher Zugkraft dank sechs Achsen – Co’Co’-Achsfolge – und einem Leistungsbereich von 2.8 MW im dieselelektrischen Betrieb und bis zu 6.15 MW im Betrieb unter Oberleitung. Eine einzige Co’Co’-Hybrid-Lok ersetzt Kompositionen mit zwei vorgespannten Bo’Bo’-Loks bei gleichem Zuggewicht auf vielen Strecken der EU-Güterkorridore. Dabei führt die neue innovative Drehgestell-Technologie zu relativ niedrigem Infrastrukturverschleiss und tiefen Trassenkosten. Die Hybrid-Lokomotiven sind auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken einsetzbar. Dabei ist ein Wechsel des Antriebs von elektrischer Speisung aus der Oberleitung auf Diesel während der Fahrt möglich. Die Hybrid-Lokomotiven werden in deutscher Konfiguration (15 kV + 25 kV AC und 1 x 2.8 MW-Dieselmotor) ausgerüstet. Sie sind mit ETCS und Funkfernsteuerung ausgerüstet.

 

Iñigo Parra sagt: «Wir sind stolz, dass uns der ELP als Hersteller der neuen Hybridlokomotiven ausgewählt hat. Für Stadler ist dieser Auftrag ein weiteres Bekenntnis für umweltfreundliche und energieeffiziente Transportleistungen auf den Güterkorridoren Europas.»

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Kostenloses WLAN im SÜWEX: 10.000 Nutzer pro Tag

Bereits seit Ende November 2018 und damit deutlich vor dem eigentlichen Zieltermin im Februar 2019 ist die Gesamtflotte der SÜWEX-Züge der Baureihe 429 durch Nachrüstung der WLAN-Technik online. Das kommt gut an und ist in kürzester Zeit zu einem für die Fahrgäste selbstverständlichem Angebot geworden. Rund 10.000 Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das kostenlose Angebot an Bord der Züge.

Einer der insgesamt 28 SÜWEX Stadler FLIRT der Baureihe ET 429 am Mainzer Hauptbahnhof               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Nachrüstung der insgesamt 28 Fahrzeuge wurde im vergangenen Jahr mit den Aufgabenträgern in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und im Saarland als Zusatzleistung vereinbart. Jedes Fahrzeug erhielt ein autarkes WLAN-System mit einer WLAN-Ausleuchtung im Fahrgastraum von 100 Prozent.

 

Die Aufgabenträger sowie DB Regio investierten für die Technik im Fahrzeug gemeinsam rund eine Million Euro. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 320.000 Euro, von den die Aufgabenträger 75 Prozent übernehmen.

 

Um einen leistungsfähigen WLAN-Hotspot bereitzustellen, setzt DB Regio auf ein Multi-Provider-System. Dabei wird der Zug-Router mit mehreren SIM-Karten versehen, die parallel die Netze von Telekom, Vodafone und Telefonica nutzen. Durch die Bündelung wird die Mobilfunkabdeckung deutlich gesteigert: Ist der Empfang eines Providers einmal schlechter, gibt es über die anderen beiden Netze eine Rückfallebene.

 

 

Surfen und arbeiten während der Bahnfahrt

 

Im SÜWEX wird den Fahrgästen kostenfrei pro Tag und Nutzer ein Datenvolumen in Höhe von 50 MB geboten.

Die Nutzung ist einfach: Die Fahrgäste müssen nur das WLAN an ihren Smartphones, Tablets oder Laptops aktivieren, das Netzwerk „Wifi@DB“ auswählen, die Nutzungsbedingungen akzeptieren und können sofort lossurfen.

 

 

Gemeinsames Portal mit regionalen Informationen und Unterhaltung

 

Für die Fahrgäste im SÜWEX bieten die Aufgabenträger und DB Regio Mitte ein gemeinsames Portal mit regionalem Schwerpunkt an. Auf den Speicherplatten des IT-Systems sind ein umfangreiches Informationsangebot und zahlreiche Unterhaltungselemente abgelegt. Dadurch haben die Fahrgäste unabhängig von der Mobilfunkausleuchtung ein störungsfreies und permanentes Informations- und Medienangebot. Für Pendler- und Vielfahrer sind die Newsfeeds regionaler Medien zusammengefasst. Im Bewegtbild gibt es die Tagesschau in 100 Sekunden. Für Ausflugs- und Freizeitreisen findet der Nutzer viele Tipps zu Veranstaltungen und Zielen, die mit dem SÜWEX gut zu erreichen sind. Das Portal wird abgerundet durch eine Feedbackmöglichkeit für die Fahrgäste, die für die Weiterentwicklung des Portals und zur Verbesserung des Angebots genutzt wird.

 

 

Die Fahrzeuge im SÜWEX-Netz

 

28 SÜWEX-Fahrzeuge vom Typ „FLIRT“ Baureihe ET 429 sind seit Dezember 2014 auf dem Regionalexpressnetz Südwest (SÜWEX) im Einsatz. Der SÜWEX verbindet die rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen mit den benachbarten Zentren Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt und Karlsruhe im Taktverkehr.

 

 

Das Liniennetz im Überblick

 

RE  1    Koblenz – Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim

RE 11   Koblenz – Trier – Luxemburg

RE  2    Koblenz – Mainz – Frankfurt

RE 14   Mainz – Ludwigshafen – Mannheim

RE  4    Mainz – Ludwigshafen – Karlsruhe


                       Grafik: DB 


                                                                                                                                 Fotos: Marcel Manhart

 


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Zulassung der neuen Skoda-Züge für den München-Nürnberg-Express verzögert sich weiterhin

Beim München-Nürnberg-Express bleibt das Ersatzkonzept mit Wagen im IC-Komfort und zusätzlichen Doppelstockwagen länger als erwartet bestehen. Der Grund ist, dass sich die Zulassung der geplanten neuen Skoda-Züge weiterhin verzögert. Für die Fahrgäste bedeutet das aber keine Nachteile: Sie profitieren weiterhin vom schnellsten Regionalverkehr Deutschlands. Seit 2006 wird mit ehemaligen IC-Zügen die Regionalverbindung zwischen den beiden grössten Städten im Freistaat gefahren.

Der Einsatz der neuen Skoda Fahrzeuge ist derzeit noch nicht möglich                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Im Juni 2013 hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den Zuschlag für den Regionalverkehr auf der Bahnstrecke München – Ingolstadt – Nürnberg an DB Regio Bayern erteilt. Für den Verkehr über die Neubaustrecke schloss die Deutsche Bahn mit der Firma Skoda einen Vertrag über die Lieferung von 42 Fahrzeugen (sechs Garnituren aus je sechs Reisezugwagen und je einer Lok) ab. Vertraglich vereinbart war ein Start mit Beginn des Verkehrsvertrages im Dezember 2016.

 

Dank der Ausbaustrecke München – Ingolstadt und weiter über die Schnellfahrstrecke bis Nürnberg kann man im Regionalverkehr mit bis zu Tempo 200 in gut eineinhalb Stunden zwischen der Landeshauptstadt und der Frankenmetropole reisen. Entsprechend beliebt ist die Verbindung bei Reisenden im Bahnland Bayern – weshalb die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr plant, finanziert und kontrolliert, mit neuen Zuggarnituren das Angebot deutlich ausweiten möchte. Neue Doppelstockzüge von Skoda sollen künftig für mehr Züge und mehr Platz in den Zügen sorgen. Der Einsatz dieser Fahrzeuge ist derzeit jedoch noch nicht möglich.

 

Die Verantwortlichen des Zugherstellers Skoda Transportation erklären dazu: „Momentan sind wir de facto am Ende des Genehmigungsverfahrens. Wir führen zusätzliche Messungen sowie die Dokumentation bezüglich der Zulassung des Fahrzeugbetriebes für 190 km/h durch und wir glauben fest daran, dass wir innerhalb weniger Wochen die notwendigen Genehmigungen für den Fahrgastbetrieb erhalten werden“, so Zdeněk Sváta, Vorstandsmitglied und Senior Vizepräsident für die Technik der Gruppe Škoda Transportation.

 

Für Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio Bayern, steht fest: „Eine Abnahme der sechs Skoda-Züge durch die DB erfolgt erst, wenn die Zulassung ohne Einschränkung und Auflagen erfolgt ist. Unsere Kunden werden keinesfalls zu Testfahrgästen, sondern haben zurecht einen Anspruch auf Zuverlässigkeit, gute Funktionalität und Komfort.“ Der bayerische DB-Regiochef weiter: „Ich erwarte von Skoda grösstmögliche Anstrengungen, den Lieferverzug zu begrenzen“.

 

Sobald die Zulassung für den Regelbetrieb erfolgt ist, werden die Züge im Liniendienst eingesetzt. Bis Dezember 2019 findet ein Vorlaufbetrieb zwischen München und Ingolstadt statt. „Dieser Vorlaufbetrieb dient dazu, dass unsere Mitarbeiter in Zügen und Werken mit den Fahrzeugen Praxiserfahrung sammeln können.“

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Die Worbla gefällt den RBS-Fahrgästen

Beim Regionalverkehr Bern - Solothurn sind bereits sechs von insgesamt 14 neuen Worbla-Zügen im Fahrgastbetrieb. In einer Umfrage unter den RBS-Fahrgästen zeigte sich ein erstes, sehr positives Stimmungsbild. Im Laufe des 2019 sollen die weiteren Fahrzeuge auf den Linien S7 und S9 in Betrieb gehen und bis 2020 alle alten Mandarinli ersetzt haben.

Die RBS-Fahrgäste fühlen sich in der neuen Worbla vom Hersteller Stadler wohl                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Ende 2018 absolvierte die erste Worbla ihre erste Fahrgastfahrt. Mittlerweile sind sechs Worblas im regelmässigen Einsatz auf der Linie S7 zwischen Worb Dorf und Bern. Die weiteren Worblas werden sukzessive geliefert und auf den Linien S7 und S9 in Betrieb genommen.

 

 
Die RBS-Fahrgäste fühlen sich wohl


Der «Zug voller Ideen» wurde von Beginn an mit der Bevölkerung und den RBS-Fahrgästen gemeinsam entwickelt. In einer Umfrage konnten die RBS-Fahrgäste im Frühling 2018 ihre Meinung zum neuen Zug abgeben. Das erste Stimmungsbild ist sehr positiv: 87 % der RBS-Fahrgäste fühlen sich in der Worbla wohl oder sehr wohl.
 
«Ich bin gerade eingestiegen und dachte nur ‹Woooww!›» - ein zufriedener RBS-Fahrgast
 
Über 500 Einzelkommentare wurden abgegeben zu einer Vielzahl von Themen vom Gesamteindruck über die Abfalleimer bis hin zu der Verteilung der Sitzplätze:      
 
«Sehr gelungene Bahn. Sehr hell, schönes Design, bequem, übersichtlich. Das einzige.. dä Chüderchübu han ig chlei müäse suäche; äs Pictogramm wär kei seich. Isch aber äs Detail.. 😉 Gratuliere. Gfaut mir sehr guät.» - ein zufriedener RBS-Fahrgast

 

 
Deutliche Verbesserung beim Ein- und Ausstieg


80 % der Teilnehmenden gaben an, beim Ein- und Aussteigen im Vergleich zum alten Mandarinli eine deutlich spürbare Verbesserung wahrzunehmen. Auch die Niederflureintritte an allen Türen stiessen auf deutliche Zustimmung:

«Herzlichen Dank für die neuen rollstuhlgängigen Züge. Endlich kann ich als Rollstuhlfahrer in jeden Wagen einsteigen und bin nicht mehr "DAS HINDERNIS", wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin.» - ein zufriedener RBS-Fahrgast
 
Im Vergleich zum Mandarinli wurde auch der Sitzabstand erhöht. Auch dies sorgt für Freude bei den RBS-Fahrgästen:
 
«Endlich genug Platz für meine langen Beine 👍» - ein zufriedener RBS-Fahrgast
 


Bestätigung für den Einbezug von Beginn an


Der RBS wertet die Ergebnisse der Umfrage als eine Bestätigung für das gewählte Vorgehen, die RBS-Fahrgäste von Beginn an in die Beschaffung einzubeziehen.

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Berlin - Brandenburg: Lok der Linie RE 1 würdigt Theodor Fontane

„Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ ist eines der bekanntesten Gedichte von Theodor Fontane. Zu Ehren seines 200. Geburtstags ist eine Lok als rollende Botschafterin durch Berlin und Brandenburg unterwegs. Im Rahmen einer feierlichen Loktaufe erhielt die Lok 182 005-9 eine vollflächige Gestaltung u.a. mit dem Schriftzug „Theodor Fontane 200. Geburtstag“. Von Frankfurt (Oder) über Berlin und Potsdam bis nach Magdeburg wird die Lok auf der Linie RE1 quer durch Brandenburg und Berlin auf das Fontane Jubiläum im Besonderen in der Fontanestadt Neuruppin aufmerksam machen – auch über das Fontanejahr hinaus.

Die Lok 182 005-9 ist Botschafterin für Fontane-Jubiläum 2019 auf der Linie RE 1                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Fontane Jubiläumsjahr 2019

 

Theodor Fontane hat Brandenburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Fontanes Geburtsstadt Neuruppin ist Mittelpunkt der landesweiten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2019, und wird den 200. Geburtstag ihres großen Sohnes zum Anlass nehmen, Fontane neu zu beleuchten und Interesse an der Fontanestadt Neuruppin und der Region zu wecken.

 

 

Feierlicher Festakt mit Vertretern aus Berlin und Brandenburg

 

Taufpaten beim Festakt am Brandenburger Hauptbahnhof waren Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Ralf Reinhardt, Landrat Ostprignitz-Ruppin, Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Alexander West , Abteilungsleiter Vertragscontrolling beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie Andreas Zylka, Regionalleiter Personal DB Regio Nordost.

 

 

DB Regio Nordost ist Mobilitätspartner der Fontanestadt Neuruppin für fontane.200/Neuruppin

 

Neben der Fontane-Lok ist auch eine frisch gestaltete Lok zur Landesgartenschau 2019 (LAGA) in Wittstock/Dosse (18. April bis 6. Oktober 2019) auf der Strecke unterwegs.

 

Anlässlich des Fontane-Jahres und der Landesgartenschau (LAGA) haben die Länder Berlin und Brandenburg über den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) deutlich mehr Fahrten bei DB Regio bestellt:

 

- Der RE6 fährt täglich mit allen Zügen von und nach Berlin Gesundbrunnen (statt nur einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit)

 

- Die RB55 fährt auch am Wochenende stündlich (statt nur alle 2 Stunden)

 

- während der LAGA fährt der RE6 zwischen Neuruppin West und Wittenberge stündlich (statt nur alle 2 Stunden)

 

Der RE6 bietet während der LAGA zusätzliche Spätverbindungen gegen 22 Uhr ab Wittstock Richtung Wittenberge und Neuruppin (-Berlin).



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Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe: Verlagerung fortsetzen, Kombinierten Verkehr weiter fördern

Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im 2018 um 21,4% gesteigert und ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielt. Mit der Akquisition der ERS Railways ist Hupac erfolgreich in den Markt des maritimen Hinterlandverkehrs eingestiegen. Gemäss einer Simulation des Schweizer Kombi-Operateurs fallen die Produktivitätsgewinne der NEAT geringer aus als erwartet. Um den Verlagerungsprozess nicht zu gefährden, sollten daher die Betriebsbeiträge bis zum vollständigen Ausbau des Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen auf niedrigerem Niveau vorgesehen werden.

Hupac Siemens Vectron 193 491-8; unterwegs mit einem Kesselwagenzug von Salez nach Basel        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Im Geschäftsjahr 2018 konnte die Hupac Gruppe ihren Umsatz um 19,4% auf CHF 579,7 Mio. (EUR 502,1 Mio.) gegenüber dem Vorjahr steigern. Hauptfaktoren für das ausserordentliche Wachstum sind die positive Entwicklung im Kerngeschäft des Kombinierten Verkehrs durch die Schweiz, die Akquisition des Maritim-Operateurs ERS Railways und der Wegfall des negativen Sondereffekts des Rastatt-Unterbruchs im Vorjahr. Trotz des anspruchsvollen Marktumfelds bezüglich der Qualität der Bahninfrastruktur und der Leistung einzelner grosser Bahnen konnte Hupac ein Ergebnis von CHF 7,9 Mio. (EUR 6,8 Mio.) erwirtschaften. Dies bedeutet einen Rückgang von 29,1% gegenüber dem Vorjahr, entspricht jedoch den Erwartungen, da das Ergebnis durch einmalige Sondereffekte - vor allem Goodwill-Abschreibungen auf Akquisitionen - geprägt ist.

 

 

Neues Geschäftsfeld: maritimer Hinterlandverkehr

 

Erstmals konnte die Business Unit Maritime Logistics einen massgeblichen Beitrag zum Geschäftsergebnis der Hupac Gruppe leisten. Im Juni 2018 übernahm Hupac den Kombi-Operateur ERS Railways BV mit Sitz in Rotterdam und Hamburg, inklusive einer 47-Prozent-Beteiligung an dem in Hamburg ansässigen Eisenbahnverkehrsunternehmen boxXpress. Mit dieser Übernahme stärkt die Hupac Gruppe ihre Position im maritimen Hinterlandverkehr – ein Segment, das in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum verzeichnet hat und auch künftig ein gesichertes Potenzial aufweist, da die Globalisierung weiterhin starke Netzwerke zwischen den Häfen und dem Hinterland benötigt.

 

Die ERS Railways wird Schritt für Schritt zum Brand der Hupac Gruppe für maritime Verkehre ausgebaut. Während das Unternehmen heute auf Verbindungen innerhalb von Deutschland fokussiert, wird das Leistungsspektrum ab Mitte des laufenden Jahres auf die Westhäfen mit Verbindungen zwischen Rotterdam und Süddeutschland ausgeweitet. Im Geschäftsjahr 2018 trug die ERS Railways mit 190.000 TEUs bzw. 92.000 Strassensendungen zum Gesamtvolumen der Hupac Gruppe bei und erwirtschaftete ein erfreuliches Ergebnis.

 

 

Wachstum transalpin: erfolgreiche Verkehrsverlagerung

 

Sehr erfreulich entwickelte sich auch das Segment des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Hupac Intermodal AG 67.000 Strassensendungen zusätzlich auf die umweltfreundliche Schiene verlagern, was einem Zuwachs von 14,4% entspricht. Knapp die Hälfte davon entfällt auf die Rückgewinnung der Volumenverluste durch die siebenwöchige Sperrung der Rheintalstrecke im August/September 2017. Bereinigt um den Rastatt-Effekt konnten die Verkehrsmengen im transalpinen Verkehr durch die Schweiz um etwa 8% gesteigert werden. Wachstumsträger war erneut das Segment der Sattelauflieger. Diese Verkehre stiegen gesamthaft um 45%. Auf der Lötschberg/Simplon-Achse, welche den Transport von Sattelaufliegern mit 4-Meter-Profil ermöglicht, konnte das Volumen sogar verdoppelt werden. Mit der Eröffnung des Vier-Meter-Korridors via Gotthard-Basistunnel und der Anbindung des Terminals Busto Arsizio-Gallarate per Ende 2020 wird Hupac einen weiteren grösseren Beitrag zur Verkehrsverlagerung leisten können.

 

 

NEAT: Produktivitätssteigerungen nur teilweise erreichbar

 

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ist erkennbar, dass die seinerzeit avisierten Produktivitätsverbesserungen für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr nur zum Teil erzielt werden können. Zwar werden durch den Wegfall der Doppeltraktion auf den Bergstrecken die Bahnkosten reduziert, und dank längerer Züge können per 2021 mehr Ladeeinheiten pro Zug befördert werden. Gegenüber den heutigen Betriebsbeiträgen, die per 2024 auslaufen, verbleibt jedoch eine erhebliche Lücke, welche den Kombinierten Verkehr gegenüber der Strasse verteuert und somit die Verkehrsverlagerung gefährdet.

 

 

Folgende Faktoren schmälern die Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs

auf dem Korridor Rhein-Alpen in den kommenden Jahren:

 

  • Die Anschlussstrecken in Deutschland sind auf eine Zuglänge von 690 statt 740 Meter beschränkt. Mit einem vollständigen Ausbau des Korridors Rhein-Alpen ist frühestens 2030 zu rechnen.
  • Auf einigen Strecken bestehen weiterhin Steigungen, die eine kostenintensive Doppeltraktion erfordern: via Domodossola beträgt die Steigung 26‰, via Chiasso 15-17‰, während als Obergrenze für Flachbahnen Werte zwischen 10 und 12,5 ‰ gelten. Als Zeithorizont für den Ausbau der Strecke Lugano-Chiasso wird 2050 genannt.
  • In Italien muss die Möglichkeit des Verkehrs von Zügen mit einem Gewicht von über 1600 Tonnen geprüft werden, da die elektrischen Unterstationen derzeit keine höheren Zuggewichte erlauben.
  • Durch nicht-synchronisierte Fahrpläne zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wird der Zeit- und folglich Produktivitätsgewinn des Gotthard-Basistunnels an den Grenzen zunichte gemacht.
  • Wegen der täglichen Störungen und der geplanten Grossbaustellen auf dem Korridor Rhein-Alpen (Rheintalstrecke, Raum Emmerich-Oberhausen) ist über das Jahr 2030 hinaus mit suboptimalen Betriebsbedingungen mit kostenintensiven Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen zu rechnen.

 

 

Verkehrsverlagerung: weitere Betriebsbeiträge ab 2024 erforderlich

 

Seit Jahren bereitet sich Hupac auf die vom Parlament beschlossene Abschaffung der Betriebsbeiträge für den Kombinierten Verkehr per Ende 2023 vor. Geringere Produktionskosten und mehr Payload pro Zug heisst die Devise, um den Wegfall der Fördermittel zu kompensieren, ohne an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Strasse zu verlieren.

 

Die Hupac rechnet damit, dass per 2024 die Hälfte der heutigen Betriebsbeiträge – rund CHF 110 Mio. für den gesamten transalpinen Kombinierten Verkehr – kompensiert werden können, in erster Linie durch die Nutzung verbesserter Zugsparameter. Auch die vom Bundesamt für Verkehr vorgesehene Senkung der Trassenpreise ab 2021 reduziert die Belastung des Güterverkehrs; sie reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um die per 2024 wegfallenden Betriebsbeiträge für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr zu kompensieren. „Die Trassenpreise der Schweiz sind weit entfernt vom europäischen Benchmark, welcher gegenwärtig durch die Trassenpreisverbilligungen in Deutschland und den Niederlanden sogar noch weiter sinkt“, erklärt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats der Hupac AG, anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe.

 

„Um die positive Dynamik der Verkehrsverlagerung fortzusetzen, sollten die Betriebsbeiträge der Schweiz auf niedrigerem Niveau bis ca. 2030 zur Überbrückung der bestehenden Defizite vorgesehen werden“, schlägt Bertschi vor. Erst nach dem vollständigen Ausbau des Korridors Rhein-Alpen und nach Wiederherstellung eines reibungslosen Verkehrs auf einer störungsfreien Infrastruktur kann der Kombinierte Verkehr die vollen Produktivitätsvorteile der NEAT nutzen und eigenwirtschaftlich bestehen.

 

 

Investitionen in Rollmaterial, Terminals und Digitalisierung

 

Hupac investiert konsequent in das weitere Wachstum ihrer Geschäftstätigkeit. Die Investitionen in Sachanlagen haben 2018 mit CHF 71,3 Mio. deutlich zugenommen. Die Wagenflotte wurde um 16% auf 6.891 Module erhöht. Im Fokus der Beschaffungspolitik standen 48-Fuss-Containertragwagen und Taschenwagen T3000.

 

Zentraler Faktor für die Entwicklung des Kombinierten Verkehrs sind die Umschlagterminals. Hupac verantwortet den Betrieb von einem Dutzend Terminals in der Schweiz, Italien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden über eigene Betreibergesellschaften oder aktive Beteiligungen. Um Kapazitäten für das weitere Wachstum zu sichern, verfolgt Hupac gemeinsam mit Partnern die Terminalprojekte Milano Smistamento, Piacenza und Brescia in Italien, Gateway Basel Nord in der Schweiz und Brwinów/Warschau in Polen mit Fertigstellungen bis 2023. Im vergangenen Jahr hat sich Hupac am Terminal RTC Geleen (NL) beteiligt, während im laufenden Jahr die Beteiligung am Terminal Novara CIM von 3,5% auf 47,5% erhöht wurde. Im Sommer 2019 wird die italienische Tochtergesellschaft Hupac SpA den Betrieb des Terminals Pordenone im Nordosten Italiens aufnehmen.

 

Umfangreiche Ressourcen fliessen auch in die digitale Transformation des Unternehmens. „Per Ende 2019 stellen wir allen Kunden den ‚Hupac Train Radar‘ für die Verfolgung ihrer Sendungen zur Verfügung“, kündigt Beni Kunz, CEO der Hupac Gruppe, an. Basierend auf Zugsdaten aus GPS und anderen Quellen werden verlässliche Ankunftsprognosen erarbeitet und den Kunden dynamisch zur Verfügung gestellt. Weitere Resultate der Digitalisierungsagenda der Hupac sind OCR-Gates in den Terminals, ein zuverlässiges Kapazitätsmanagement für die Beladung der Züge und eine integrierte Booking-to-Billing-Plattform.

 

 

Neue Märkte, neue Produkte

 

Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz hat die Hupac Intermodal im vergangenen Jahr die Frequenz zahlreicher Züge erhöht und verschiedene neue Verbindungen eingeführt. Insgesamt wurde das Netzwerk der Business Unit Shuttle Net um 20 Rundläufe pro Woche gestärkt. Weitere 5 Rundläufe pro Woche wurden bereits in den ersten Monaten des laufenden Jahres zwischen Karlsruhe und Busto Arsizio eingeführt. Zu den interessantesten Entwicklungen zählt die Zulassungen von Sattelaufliegern P386 auf der Verbindung Antwerp <=> Barcelona und die Aufnahme von Verkehren ab dem leistungsstarken Terminal Köln Nord. Weitere Massnahmen sind die Stärkung des Angebots für 4-Meter-Sattelauflieger zwischen Hannover bzw. Zeebrugge und Novara. Auf der Ost-West-Achse konnte die Frequenz der Züge Antwerpen <=> Schkopau/Schwarzheide und Duisburg <=> Polen erhöht werden. Über die Hubs Wien und Budapest wurde Südosteuropa mit Destinationen in Rumänien, Bulgarien, Serbien und die Türkei an das Shuttle Net der Hupac Intermodal angebunden.

 

Positiv entwickelte sich auch die Business Unit Company Shuttle mit einem Verkehrsvolumen von 41 wöchentlichen Rundläufen (Vorjahr: 32) im Auftrag einzelner Transportunternehmen. Diese übernehmen das Auslastungsrisiko der sogenannten „Company Shuttles“ und übertragen die Organisation und den Betrieb der Züge an Hupac Intermodal als Operateur.

 

Für die Business Unit Maritime Logistics plant das Tochterunternehmen ERS Railways neue Verbindungen zwischen Rotterdam und München und Nürnberg sowie eine Angebotsverdichtung auf der Verbindung Rotterdam <=> Kornwestheim. Insgesamt sollen per Mitte 2019 sieben neue Rundläufe pro Woche eingeführt werden.

 

 

Ausblick 2019: 1 Million Strassensendungen als Ziel

 

In den ersten vier Monaten des Jahres verzeichnete die Hupac Gruppe ein ausserordentliches Verkehrswachstum von 28%. Diese positive Entwicklung ist zu einem überwiegenden Teil auf die Volumen der ERS Railways zurückzuführen, welche im Juni 2018 in die Hupac Gruppe eingetreten ist. Die Verkehrsentwicklung der Hupac Intermodal blieb mit einem Wachstum von 3% leicht hinter den Erwartungen zurück.

 

Gesamthaft erwartet Hupac für 2019 eine Stabilisierung der Verkehrsnachfrage als Folge der Konjunkturabschwächung. „Wir gehen davon aus, dass wir im laufenden Jahr trotz sich abzeichnender Wirtschaftsstagnation ein Verkehrswachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erzielen und somit eine Million Strassensendung erreichen können“, so Beni Kunz.

 

Auch 2019 ist mit Belastungen durch Baustellen zum Ausbau der Zulaufstrecken zum Gotthard-Basistunnel zu rechnen. Kunz: „Mit der Inbetriebnahme des Vier-Meter-Korridors via Gotthard und Ceneri per 2021 erwarten wir deutlich mehr Effizienz und Zuverlässigkeit zugunsten der weiteren Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.“

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Wieder historische Fahrten zwischen Davos und Filisur

Ab dem nächstem Wochenende ist sie wieder unterwegs: die historische Zugskomposition, welche täglich fahrplanmässig zwischen Davos und Filisur verkehrt. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr, bietet die Rhätische Bahn (RhB) vom 11. Mai 2019 bis zum 27. Oktober 2019 wieder Gelegenheit, in längst vergangenen Zeiten zu schwelgen und Bündner Bahnkultur zu erleben.

Das Team der RhB freut sich die beliebten Fahrten auch in diesem Jahr anbieten zu können                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Jeweils am Vormittag und Nachmittag verkehrt die geschichtsträchtige Zugskomposition aus den 1920er Jahren zwischen Davos Platz und Filisur. Sie besteht aus der Kult-Lokomotive Krokodil, nostalgischen grünen Bahnwagen der 1. und 2. Klasse, offenen Aussichtswagen und zwei Güterwagen für den Velotransport.

 

In knapp 40 Minuten führt die Reise durch die wildromantische Zügenschlucht, über den berühmten Wiesnerviadukt bis nach Filisur im UNESCO Welterbe RhB. Dabei legt der Lokführer drei «Langsamfahrten» ein, damit die Gäste die beeindruckende Landschaft geniessen und faszinierende Erinnerungsfotos schiessen können.

 

Die täglichen historischen Fahrten zwischen Davos Platz und Filisur können mit den normalen Fahrkarten ohne Aufpreis genutzt werden. Auch die Gästekarte der Gemeinde Filisur und die Davos Klosters Card sind gültig. Beim Ausflug in vergangene Bahnzeiten kann man sich auch verpflegen: In Zusammenarbeit mit der IG Zügen-Landwasser, wird auch dieses Jahr am Bahnhof Wiesen das «Züga-Beizli» geführt.

 

 

Fahrplan 11. Mai bis 27. Oktober 2019

 

Davos Platz ab: 10.18 Uhr  -  Filisur an: 10.53 / ab: 11.06  -  Davos Platz an: 11.50

Davos Platz ab: 16.18 Uhr  -  Filisur an: 16.53 / ab: 17.06  -  Davos Platz an: 17.50

 

Änderungen der Zugkomposition bleiben vorbehalten. Ein Einsatz der Lok Ge 4/4 I (BoBo 1) ist teilweise möglich.




                       Die historische Zugskomposition am Bahnhof Davos Platz     -     Fotos: Marcel Manhart


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Der neue Gotthardzug «Giruno» ist mit Kundinnen und Kunden unterwegs

Heute war der neue Gotthardzug «Giruno» der SBB erstmals mit Kundinnen und Kunden unterwegs. Die Erstfahrt als fahrplanmässiger Zug war auf der Interregio-Linie 46 als IR 2417 von Zürich HB (10.10) nach Erstfeld (11.23). In einer ersten Phase kommt der «Giruno» nun ab 13. Mai 2019 als Interregio zwischen Basel und Zürich zum Einsatz, später verkehrt er dann auf der Gotthardachse bis ins Tessin.

Kurz vor seiner Erstfahrt ab Zürich HB: Vorhang auf für den «Giruno»                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit Ende 2016 ist der Gotthard-Basistunnel – der längste Eisenbahntunnel der Welt – in Betrieb, Ende 2020 vollendet der Ceneri-Basistunnel die Flachbahn durch die Alpen. Im Hinblick auf die dadurch erwartete Nachfragesteigerung, hat die SBB bei Stadler 29 Triebzüge bestellt, die bis zu 250 km/h schnell fahren können. Stadler nennt die Züge «SMILE», die SBB hat ihnen den Namen «Giruno» gegeben.

 

 

Heute fuhr der SBB «Giruno» RABe 501 006 erstmals mit Kundinnen und Kunden auf den Interregio-Linien 46 und 26:

  • Erstfahrt als IR 46 2417
    • Zürich HB (10.10) – Arth-Goldau (10.53) – Erstfeld (11.23)
  • Folgefahrt als IR 26 2320
    • Erstfeld (11.34) – Arth-Goldau (12.14) – Luzern (12.54) – Olten (13.30) – Basel SBB (13.55)

Als weitere Premiere war dies die erste kommerzielle Fahrt eines Fernverkehrszuges in der Schweiz mit ETCS Baseline 3.

 

 

Gelenkte Einsätze zwischen Basel und Zürich und ab August 2019 auch auf der Gotthardstrecke

 

Ab 13. Mai 2019 ist jeweils von Montag - Freitag ein «Giruno» im gelenkten Einsatz auf folgenden Zügen vorgesehen:

  • IR 36 2067 Basel SBB (10.37) - Brugg AG (11.20) - Zürich HB (11.52) - Zürich Flughafen (12.04)
  • IR 36 2072 Zürich Flughafen (12.56) - Zürich HB (13.10) - Brugg AG (13.41) - Basel SBB (14.24)
  • IR 37 2285 Basel SBB (19.43) - Aarau (20.23) - Zürich HB (20.52)
  • IR 37 2284 Zürich HB (21.08) - Aarau (21.36) - Basel SBB (22.13)

Ab Anfangs Juni 2019 ist zusätzlich ein Einsatz auf folgenden Zügen vorgesehen:

  • IR 36 2055 Basel SBB (04.37) - Brugg AG (05.20) - Zürich HB (05.52) - Zürich Flughafen (06.04)
  • IR 36 2060 Zürich Flughafen (06.56) - Zürich HB (07.10) - Brugg AG (07.41) - Basel SBB (08.24)
  • IR 36 2063 Basel SBB (08.37) - Brugg AG (09.20) - Zürich HB (09.52) - Zürich Flughafen (10.04)
  • IR 36 2068 Zürich Flughafen (10.56) - Zürich HB (11.10) - Brugg AG (11.41) - Basel SBB (12.24)
  • IR 36 2071 Basel SBB (12.37) - Brugg AG (13.20) - Zürich HB (13.52) - Zürich Flughafen (14.04)
  • IR 36 2076 Zürich Flughafen (14.56) - Zürich HB (15.10) - Brugg AG (15.41) - Basel SBB (16.24)
  • IR 36 2079 Basel SBB (16.37) - Brugg AG (17.20) - Zürich HB (17.52) - Zürich Flughafen (18.04)
  • IR 36 2084 Zürich Flughafen (18.56) - Zürich HB (19.10) - Brugg AG (19.41) - Basel SBB (20.24)

Ab 20. August 2019 ist zusätzlich ein Einsatz auf der Gotthardstrecke von Basel via Luzern nach Lugano vorgesehen:

  • IC 21 675 Basel SBB (13.04) - Luzern (14.18) - Arth-Goldau (15.05) - Bellinzona (15.59) - Lugano (16.26)
  • IC 21 688 Lugano (17.34) - Bellinzona (18.02) - Arth-Goldau (18.58) - Luzern (19.54) - Basel SBB (20.55)

 

Da weiterhin auch Testfahrten stattfinden, ist jederzeit ein Ersatz durch anderes Rollmaterial möglich. Ziel ist es, bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 möglichst viel Erfahrung mit den neuen Zügen zu sammeln, damit die technische Reife sowie auch die betrieblichen Abläufe optimiert werden können. Ab Dezember 2019 sollen die Züge schrittweise in den Fahrplan integriert werden – sie verkehren zuerst im nationalen Verkehr von Basel SBB und Zürich HB nach Lugano beziehungsweise Chiasso und voraussichtlich ab Frühjahr 2020 weiter bis nach Milano.


 

Einfahrt am Zürcher Hauptbahnhof zur anschliessenden Erstfahrt mit

Kundinnen und Kunden als IR 2417 Zürich HB (10.10) - Erstfeld (11.23)


 

        Fotoalbum: Erstfahrt "Giruno"


 

Nach  der Fahrt  als  IR 2320  von  Erstfeld (11.34)  nach  Basel SBB (13.55)

war der erste kommerzielle Einsatz beendet, der Giruno wird weggestellt

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SBB Fahrplan 2020: Mehr Verbindungen und moderneres Rollmaterial

Die SBB löst ihr Kundenversprechen 2020 ein: International noch besser verbunden, neue, komfortablere Züge, zahlreichere Verbindungen sowie kürzere Reisezeiten. Ab Fahrplan 2020 geht mit dem «Léman Express» in der Region Genf zudem die grösste grenzüberschreitende S-Bahn Europas in Betrieb.

Giruno und FV-Dosto: Der nationale Fernverkehr steht im Zeichen neuer Fahrzeuge                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Damit der öffentliche Verkehr in der Schweiz auch in Zukunft ein starkes Rückgrat hat, entwickelt die SBB das Bahnangebot ständig weiter und investiert in neue Infrastrukturen und modernes Rollmaterial. Die SBB löst mit dem Fahrplan 2020 ihr Versprechen, Regionen zu verbinden, konsequent ein. Der neue Fahrplan, der am 15. Dezember 2019 in Kraft tritt, bringt Änderungen im Angebot – international, national und in den Regionen.

 

Die Giruno-Triebzüge  kommen im Laufe des Jahres 2019 auf ihren künftigen Haupteinsatzstrecken ins Tessin durch den Gotthard-Basistunnel ab Basel bzw. Zürich zum Einsatz. 2020 werden diese auch sukzessive auf den internationalen Verbindungen als Eurocity durch den Gotthard-Basistunnel nach Milano eingesetzt. Die Reisenden profitieren damit von modernen Zügen mit Niederflureinstieg, grossen Gepäckablagen und mehr Komfort.

 

Bis jetzt hat die SBB zwölf FV-Dosto in Betrieb genommen  und  setzt  diese  auf  den Strecken IR 13 Chur - St. Gallen - Zürich und IR 37 Zürich -  Basel ein. Mit dem Fahrplanwechsel werden schrittweise weitere Fahrzeuge auf diesen Strecken eingesetzt. Wie bekannt, verkehren ab Dezember 2019 die FV-Dosto auch als IC-Züge auf der Strecke IC 3 Basel - Zürich - Chur.

 

Die Ende März 2019 vorgestellten, modernisierten Doppelstockzüge IC2000  kommen 2019 sukzessive schweizweit zum Einsatz und bieten verbesserten Komfort. Zudem beginnt 2019 der Umbau der Doppelstock-Triebzüge der RegioExpress-Linien. Die 1. Klasse wird u.a. mit der Anpassung der Sitzanordnung auf 3 Sitze pro Reihe aufgewertet, und in der 2. Klasse werden Steckdosen am Platz eingebaut.

 

 

 

Internationaler Verkehr mit mehr Verbindungen und neuen Fahrzeugen

 

TGV Lyria, die schweizerisch-französische Tochtergesellschaft der SBB, strukturiert per Fahrplanwechsel 2020 das Angebot neu. Ab Zürich, Basel, Genf und Lausanne gibt es mehr Verbindungen in die französische Hauptstadt mit gesteigertem Komfort und mehr Sitzplätzen in neuen Zügen. Zwar kann aus fahrplantechnischen Gründen die Direktverbindung Bern–Paris bedauerlicherweise nicht mehr angeboten werden, doch ist die Anbindung der SBB Züge Bern–Basel an sechs tägliche Paris-Verbindungen ab Basel in beide Richtungen gewährleistet, die Reisezeit verlängert sich um eine halbe Stunde. Im Rahmen von einem runden Tisch ist die SBB mit den betroffenen Kantonen Bern, Solothurn, Baselland und Basel-Stadt im Gespräch. Weitere Details zu den Verbindungen nach Paris sind der heutigen Kommunikation von TGV Lyria  zu entnehmen.

 

Im Verkehr mit Deutschland ersetzt die DB in Kooperation mit der SBB den Typ ICE 1 auf den Verbindungen via Basel nach Zürich–Chur und nach Bern–Interlaken durch neue Züge des Typs ICE 4.

 

Im Verkehr Zürich–Stuttgart bleibt es vorerst beim aktuellen Angebot einer stündlichen Verbindung mit täglich sieben Direktverbindungen und sieben Umsteigeverbindungen in Singen.

 

 

«Léman Express» wird grösste grenzüberschreitende S-Bahn Europas

 

Für Pendler in der Agglomeration Genf verkürzen und verändern sich ab dem 15. Dezember die Wege. Ab diesem Tag hat Genf seine eigene «echte» S-Bahn, welche nicht nur 45 Stationen auf einer Streckenlänge von 230 Kilometern, sondern auch Nationen verbindet. Die sechs Linien des «Léman Express» verkehren zwischen Coppet im Kanton Waadt, Genf und verschiedenen Endpunkten im benachbarten Frankreich. So gibt es neue, umsteigefreie Verbindungen von Coppet/Genf nach Annemasse, aber auch bis Evian-les-Bains, Annecy und St-Gervais-les-Bains-Le-Fayet. Damit profitiert künftig eine Million Menschen in der Schweiz und Frankreich vom neuen, zeitgemässen öV-Angebot mit 240 Verbindungen pro Tag.

 

Die Grundlage und das Rückgrat für das S-Bahn-Netz bildet die neue Tunnelstrecke von Genf nach Annemasse (CEVA) mit fünf Zwischenstationen, die nach acht Jahren Bauzeit eröffnet wird. Auf den Linien des «Léman Express» kommen 39 neue S-Bahn-Züge Schweizer und französischer Bauart zum Einsatz. Zusätzlich wird der halbstündliche RegioExpress Vevey−Genf bis Annemasse verlängert (Stundentakt am Wochenende). Neu verkehrt er zudem stündlich bereits ab St-Maurice (VS). Die Kundinnen und Kunden aus dem Unterwallis geniessen dadurch mehr Kapazität und Direktverbindungen in Richtung Lausanne−Genf. Das Unterwallis wird mit dem RegioExpress stündlich entlang des Genfersees mit Frankreich verbunden.



Zahlreiche regionale Anpassungen

 


Mittelland:

• Turgi−Aarau−Zofingen−Sursee (S29)
  Die S29 Turgi−Aarau verkehrt mit Fahrplan 2020 ab Aarau stündlich weiter Richtung Olten (nonstop) und wird

  mit der S8 Olten−Sursee verknüpft zur neuen S29 Turgi−Aarau−Olten−Zofingen−Sursee.

  Dadurch entsteht stündlich eine umsteigefreie Verbindung von Sursee nach Aarau.

• Integraler Halbstundentakt Langenthal−Olten−Langenthal (S23)
  Die S23 verkehrt zwischen Langenthal und Olten bis 20 Uhr neu von Montag bis Freitag durchgehend im Halbstundentakt.

  Mit vier neuen Zugspaaren werden die bisherigen Taktlücken bis 20 Uhr geschlossen. Die stündlichen Direktverbindungen

  zwischen Langenthal–Aarau–Lenzburg–Brugg–Baden bleiben bestehen.

 


Zentralschweiz:

• Sursee−Luzern−Baar (S1)
  Neue Frühverbindungen: Die Kapazität der S1 Sursee−Luzern−Baar wird gezielt ausgebaut mit zusätzlichen

  Verbindungen und Fahrzeugen (Doppelkompositionen).

• Modernisierte Züge im Seetal
  Die 15 Fahrzeuge der S9 Luzern−Lenzburg sowie S99 Luzern−Hochdorf werden modernisiert und erhalten ein modernes

  Kundeninformationssystem, eine verbesserte Einstiegsplattform sowie neue Hochfrequenz-Fenster für besseren Mobilfunkempfang.

 


Nordwestschweiz:

• «Läufelfingerli» (S9)
  Verbesserung der Anschlüsse auf die Fernverkehrszüge in Olten und Sissach. Die Reisezeit für Pendler

  nach Basel, Zürich, Bern oder Luzern verkürzt sich dadurch bis zu einer halben Stunde.

 

 

 

Zeitlich befristete Angebotseinschränkungen wegen Bauarbeiten

 

Auch im Fahrplanjahr 2020 baut die SBB das Bahnnetz aus und unterhält die bestehenden Anlagen, damit auch künftig ein pünktlicher und sicherer Betrieb gewährleistet werden kann. Durch diese Investitionen kann die SBB der gesteigerten Nachfrage (plus 50% Bahnreisende bis 2040) ein innovatives Angebot mit höheren Kapazitäten und noch mehr Flexibilität gegenüberstellen. Die Weiterentwicklung der Bahninfrastruktur führt zu zeitlich befristeten Einschränkungen des Angebots.

 

Ab dem 9. Juni 2019 bis am 12. Dezember 2020 wird die Bahnstrecke zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau wegen Bauarbeiten bekanntlich komplett gesperrt. Die Fahrzeit im Fernverkehr zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin verlängert sich um 8 bis 15 Minuten. Auch im Regionalverkehr kommt es zu grossen Anpassungen.

 

Vorausgesetzt, dass bis Ende Mai die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, starten die Bauarbeiten für den Vierspurausbau und das Wendegleis Liestal im Juni 2019. Der Vierspurausbau ermöglicht einen flüssigeren Betrieb mit mehr Zügen. Das Wendegleis ist eine der Voraussetzungen für den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel–Liestal. Der Vierspurausbau bedingt Einschränkungen zwischen Basel und Olten voraussichtlich ab Ende Dezember 2019. Für Anschlussreisende von Bern–Olten auf den TGV Lyria nach Paris verlängert sich die Reisezeit um eine halbe Stunde, da der heute knappe Anschluss in Basel künftig nicht mehr möglich ist.

 

Vom Oktober 2019 bis April 2020 werden beim Bahnhof Zürich Flughafen Gleise erneuert. Fernverkehrszüge werden umgeleitet und verkehren teilweise nicht über Zürich Flughafen.

 

 

Fahrplanentwurf ab 29. Mai 2019 im Internet abrufbar

 

Ab Mittwoch, 29. Mai 2019, ist die Seite www.fahrplanentwurf.ch online. Allfällige Fahrplanbegehren und Unstimmigkeiten in den Fahrplanentwürfen können bis Sonntag, 16. Juni 2019, gemeldet werden. Stellungnahmen sind mit dem vorbereiteten Online-Formular direkt an die für den öffentlichen Verkehr zuständigen Stellen der Kantone zu richten. Diese werden die Eingaben prüfen und wenn möglich berücksichtigen oder als Planungsgrundlage für die kommenden Fahrplanjahre vormerken.


 

 

Horaire 2020: mise en service du Léman Express
 
   

Le Léman Express, RER transfrontalier de l'agglomération genevoise, sera mis en service à l'horaire 2020. Six trains par heure et par sens viendront irriguer le centre de l'agglomération entre Genève et Annemasse et transporter les 50'000 clients attendus chaque jour. Plusieurs autres améliorations de l'offre ferroviaire sont prévues en Suisse romande dès le changement d'horaire du 15 décembre 2019.

   

À partir du changement d'horaire du dimanche 15 décembre 2019, le Léman Express deviendra le plus grand réseau RER transfrontalier d'Europe, avec ses 45 gares et 230 kilomètres de lignes. Les lignes Léman Express L1, L2, L3 et L4 relieront Coppet / Genève à Evian-les-Bains, Annecy, Saint-Gervais-les-Bains-Le-Fayet et Annemasse, sans changement. Les lignes L5 et L6 relieront Genève et La Plaine/Bellegarde.

 

Le coup d'envoi de ce réseau est rendu possible par l'achèvement de la ligne CEVA (Cornavin – Eaux-Vives – Annemasse) et de ses cinq nouvelles gares (Lancy-Pont-Rouge, Lancy-Bachet, Genève-Champel, Genève-Eaux-Vives et Chêne-Bourg) au terme de huit ans de travaux.

 

Au centre du réseau, sur la ligne Genève – Annemasse, les clients disposeront de six trains par heure et par sens (quatre RER avec arrêt à toutes les gares et deux RegioExpress avec arrêt à Lancy-Pont-Rouge et Eaux-Vives). En semaine, les trains Léman Express circuleront de 5h à 00h30 au cœur du réseau. Les temps de parcours dans l'agglomération seront fortement réduits par rapport à aujourd'hui : le trajet Genève – Annemasse par exemple ne prendra que 22 minutes.

 

Les travaux de mise en service représentent un grand défi et se déroulent selon les délais prévus. L'homologation des véhicules est attendue pour cet été. Les formations du personnel de ce projet très complexe ont déjà commencé et les premières courses d'essai de trains auront lieu dès l'été.

 

 

Le RegioExpress « Léman » prolongé à ses deux extrémités

 

Grâce à la fin des travaux au tunnel de Burier (entre Montreux et Vevey), le RegioExpress (trains Duplex regio) qui relie actuellement chaque demi-heure Vevey à Genève sera prolongé à ses deux extrémités. Il aura comme nouveau terminus Annemasse, et sera prolongé une fois par heure de Vevey à Saint-Maurice.

 

Grâce à ce RegioExpress, le Chablais bénéficiera ainsi d'une offre régulière, sans changement, vers l'Arc lémanique jusqu'au cœur de Genève et au-delà. Villeneuve, par exemple, profitera ainsi d'une relation par heure sans changement pour St-Maurice et Genève / Annemasse. Ce prolongement permettra en outre la desserte chaque heure de la gare de Bex. A noter que le RegioExpress sera exploité avec des trains Duplex Regio plus longs, permettant un gain de places assises de 40% sur l'entier de la ligne.

 

 

Autres adaptations en Suisse romande

 

Les horaires de l'InterRegio 90 (IR 90, Genève Aéroport – Brigue) seront adaptés afin de rétablir les correspondances à Lausanne entre l'IR90 et l'IR15 (Genève Aéroport – Lucerne) toutes les heures. La gare de Loèche bénéficiera en outre de liaisons directes supplémentaires avec l'IR 90.

 

Dans l'Arc jurassien, c'est un train « Flirt » moderne qui assurera dès le changement d'horaire les trois allers-retours journaliers entre Neuchâtel et Frasne permettant une connexion aux TGV Lyria. L'adaptation de l'offre Lyria par Vallorbe, dès le 15 décembre, nécessitera de revoir les horaires de ces trains (départs de Neuchâtel à 7h06 et 16h06 au lieu de 8h06 et 18h06 ; départ de 12h06 inchangé).

 

 

Trafic national

 

En trafic national, ce sont surtout les mises en service de nouveaux trains et de compositions modernisées qui caractérisent cet horaire 2020. Les nouveaux trains Giruno seront mis en service en tant qu'IC2 et IC21 entre Bâle / Zurich et Lugano. Ils circuleront ensuite au courant de l'année 2020 sur les relations Eurocity le long de l'axe du Gothard en direction de Milan.

 

Le nouveau train duplex grandes lignes de Bombardier poursuit son exploitation sur les lignes IR13 et IR37 entre Bâle, Zurich et Coire. Sa fiabilité s'améliore et de nouvelles compositions circuleront dès le changement d'horaire sur la ligne IC3 Bâle – Coire. Ces trains seront mis en service en tant qu'IC1 sur l'axe est-ouest dès que les CFF disposeront de véhicules opérationnels en nombre suffisant.

 

Enfin, les trains duplex actuels IC2000 sont en cours de modernisation. Ils offrent un meilleur confort et seront mis en service progressivement.

 

 

Nouvel horaire en ligne dès le 29 mai 2019

 

Le site www.projet-horaire.ch est en ligne dès le mercredi 29 mai 2019. Les remarques au sujet de l'horaire peuvent être déposées jusqu'au dimanche 16 juin 2019. Les prises de positions sont à envoyer via le formulaire en ligne idoine directement aux offices cantonaux responsables des transports publics.


Più collegamenti e materiale rotabile all’avanguardia

 

 

Le FFS mantengono la promessa per il 2020: migliori collegamenti internaziona-li, nuovi treni più comodi, collegamenti più frequenti e tempi di viaggio ridotti. Inoltre, con il «Léman Express» entra in servizio la più grande rete celere regionale transfrontaliera d’Europa.

 

Affinché i trasporti pubblici in Svizzera possano disporre di basi forti anche in futuro, le FFS sviluppano continuamente l’offerta ferroviaria e investono in nuove infrastrutture e materiale rotabile all’avanguardia. Con l’orario 2020 le FFS tengono fede alla promessa di collegare le regioni. Il nuovo orario, che entrerà in vigore il 15 dicembre 2019, apporta modifiche nell’offerta – a livello internazionale, nazionale e regionale.

 

 

Traffico internazionale: più collegamenti e nuovi veicoli

 

Con il cambiamento d’orario 2020 TGV Lyria, l’affiliata svizzero-francese delle FFS, riorganizza la propria offerta. Saranno intensificati i collegamenti da Zurigo, Basilea, Ginevra e Losanna verso la capitale francese, con un maggior comfort e più posti a sedere in nuovi treni. Il collegamento diretto Berna–Parigi non potrà più essere offerto: in compenso sarà garantita la coincidenza dei treni FFS Berna–Basilea con sei collegamenti giornalieri Basilea–Parigi, in entrambe le direzioni. Nell’ambito di una tavola rotonda vi sono attualmente delle discussioni in corso tra le FFS e i cantoni coinvolti di Berna, Soletta, Basilea Campagna e Basilea Città. Maggiori dettagli sui collegamenti per Parigi sono riportati nel comunicato stampa odierno di TGV Lyria.

 

Nel traffico con la Germania, in collaborazione con le FFS, la Deutsche Bahn sostituirà i treni del tipo ICE 1 con nuovi treni del tipo ICE 4 nei collegamenti via Basilea per Zurigo–Coira e per Berna–Interlaken.

 

Sulla tratta Zurigo–Stoccarda sarà per il momento mantenuta l’attuale offerta che consiste in un collegamento all’ora: sette collegamenti diretti e sette collegamenti con cambio a Singen giornalieri.

 

 

Traffico a lunga percorrenza nazionale: veicoli nuovi e modernizzati

 

Gli elettrotreni Giruno verranno introdotti nel corso del 2019 sulle loro tratte d’impiego principale tra il Ticino e Basilea / Zurigo attraverso la galleria di base del San Gottardo. Nel 2020 verranno progressivamente impiegati anche nei collegamenti internazionali come EuroCity per Milano, sempre attraverso la galleria di base del San Gottardo. I viaggiatori disporranno così di moderni treni con accesso a pianale ribassato, grandi spazi per i bagagli e un maggiore comfort.

 

Sinora le FFS hanno messo in servizio dodici bipiano TLP sulle tratte IR 13 Coira–San Gallo–Zurigo e IR 37 Basilea–Zurigo–San Gallo. Con il cambiamento d’orario su queste tratte verranno gradualmente inseriti altri veicoli. Come già reso noto, da dicembre 2019 i bipiano TLP circoleranno anche come treni InterCity sulla tratta IC 3 Basilea–Zurigo–Coira.

 

I bipiano TLP IC2000 ammodernati, presentati a fine marzo 2019, saranno introdotti progressivamente nel corso del 2019 e offriranno un maggiore comfort. Inoltre nel 2019 ha inizio la trasformazione delle composizioni automotrici a due piani delle linee RegioExpress: la 1ª classe viene rivalorizzata anche attraverso una nuova disposizione con tre sedili per ogni fila e in 2ª classe vengono montate prese elettriche al posto.

 

 

«Léman Express»: la più grande rete celere regionale transfrontaliera d’Europa

 

A partire dal 15 dicembre per i pendolari nell’agglomerato di Ginevra cambiano e si accorciano i tragitti. Ginevra avrà allora una sua «vera» rete celere, che oltre a 45 stazioni su una tratta di 230 chilometri collega tra loro anche due nazioni. Le sei linee del «Léman Express» collegano Coppet nel Cantone di Vaud con Ginevra e diversi punti della vicina Francia. Ci saranno ad esempio nuovi collegamenti diretti da Coppet e Ginevra verso Annemasse, ma anche per Evian-les-Bains, Annecy e St-Gervais-les-Bains-Le Fayet. In futuro un milione di persone in Svizzera e Francia usufruirà di una nuova, moderna offerta dei trasporti pubblici con 240 collegamenti al giorno.

 

La base e la spina dorsale della rete celere regionale è costituita dalla nuova tratta in galleria da Ginevra ad Annemasse (CEVA) con cinque stazioni intermedie, che sarà inaugurata dopo otto anni di lavori. Sulle linee del «Léman Express» saranno impiegati 39 nuovi treni della rete celere, di costruzione svizzera e francese. In più, il RegioExpress che circola ogni mezz’ora da Vevey−Ginevra fino ad Annemasse viene prolungato (con cadenza oraria nel fine settimana) e inoltre circolerà ogni ora già da St-Maurice (VS). In questo modo la clientela del Basso Vallese potrà usufruire di una maggiore capacità e collegamenti diretti in direzione di Losanna−Ginevra. Con il RegioExpress il Basso Vallese sarà collegato ogni ora con la Francia lungo il lago Lemano.

 

 

Limitazioni temporanee dell’offerta a causa dei lavori di costruzione

 

Anche per l’anno di orario 2020 le FFS amplieranno la rete ferroviaria e sottoporranno a manutenzione gli impianti esistenti, in modo da garantire anche in futuro un esercizio più puntuale e sicuro. Grazie a questi investimenti le FFS possono reagire all’incremento della domanda (50 per cento di viaggiatori in più entro il 2040) con un’offerta innovativa, caratterizzata da maggiori capacità e ancora più flessibile. L’ulteriore sviluppo dell’infrastruttura ferroviaria comporta alcune limitazioni temporanee dell’offerta.

 

Dal 9 giugno 2019 al 12 dicembre 2020, la tratta ferroviaria tra Zugo Oberwil e Arth-Goldau sarà completamente chiusa al traffico per lavori.

Il tempo di percorrenza tra la Svizzera tedesca e il Ticino si allungherà quindi di 8-15 minuti. Sono previsti importanti cambiamenti anche nel traffico regionale.

 

Se entro fine maggio sarà disponibile la licenza di costruzione, nel mese di giugno 2019 prenderanno il via i lavori di costruzione per l’ampliamento a quattro binari e per il binario d’inversione a Liestal. Il potenziamento a quattro binari consente un esercizio più fluido e con più treni. Il binario d’inversione rappresenta uno dei presupposti per la cadenza al quarto d’ora sulla S-Bahn tra Basilea e Liestal. Il potenziamento a quattro binari implicherà restrizioni tra Basilea e Olten presumibilmente dalla fine di dicembre 2019. Per i viaggiatori in coincidenza da Berna–Olten sul TGV Lyria in direzione di Parigi, il tempo di viaggio si allungherà di mezz’ora poiché non sarà più possibile prendere la coincidenza a Basilea.

 

Dall’ottobre 2019 fino ad aprile 2020 verranno rinnovati i binari della stazione di Zurigo Aeroporto. I treni del traffico a lunga percorrenza saranno dirottati e circoleranno in parte non via Zurigo Aeroporto.

 

 

Progetto d’orario dal 29 maggio online

 

Da mercoledì 29 maggio 2019 sarà online la pagina www.progetto-orario.ch. Fino a domenica 16 giugno 2019 sarà possibile inviare richieste e segnalare eventuali incongruenze nelle bozze d’orario. Le prese di posizione dovranno essere trasmesse mediante il modulo online direttamente ai servizi cantonali competenti per i trasporti pubblici. Questi ultimi le esamineranno e se possibile ne terranno conto oppure le considereranno per la pianificazione d’orario dei prossimi anni.

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Bernina Express fährt neu auch ab Landquart nach Tirano

Der Bernina Express der Rhätischen Bahn (RhB) fährt ab dem 11. Mai 2019 neu auch ab Landquart in die Valposchiavo und weiter bis ins italienische Tirano. Die Strecke durch das Prättigau verlängert das Vergnügen um knapp 45 Kilometer. Dabei überquert der Bernina Express zwischen Davos und Filisur mit dem Wiesener Viadukt die höchste Brücke der RhB. Wer es mag, auch im offenen Aussichtswagen.

Ab 11. Mai 2019 fährt der Bernina-Express auch von Landquart aus direkt nach Tirano                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Reise beginnt auf der Geburtsstrecke der Rhätischen Bahn, Landquart – Klosters, die 1889 eröffnet wurde. Sie führt durch das Prättigau mit seinen charmanten Walsersiedlungen. Danach erklimmt der Bernina Express den Wolfgangpass Richtung Landwassertal. Am Bahnhof Davos Platz angekommen, wird ein offener Aussichtswagen angehängt. Bis Tirano bietet er die Möglichkeit, die Bündner Landschaft noch intensiver zu geniessen und sich den Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen.

 

 

Neu mit warmer Verpflegung im Zug

 

Die Fahrzeit des Bernina Express von Landquart nach Tirano beträgt rund fünf Stunden. In diesen kann sich schon mal der Magen melden. Dank einer Zusammenarbeit mit dem Ristorante Alp Grüm auf dem Berninapass können im Zug hausgemachte Pizzoccheri genossen werden.

 

 

Fahrplan

 

Landquart ab: 8.37  -  Davos Platz ab: 9.51 - Poschiavo an: 12.54  - Tirano  an: 13.33

Tirano ab: 15.13 - Poschiavo ab: 15.56 -  Davos Platz an: 18.47 - Landquart an: 20.13

 

 

Pauschalangebot «Bernina Diavolezza Express»

 

Reisende des Bernina Express ab Landquart können exklusiv das Pauschalangebot «Bernina Diavolezza Express» buchen. Dadurch wird die Reise im Panoramazug mit einem Ausflug zur Bergstation Diavolezza auf 2 978 m ü. M. kombiniert. Nach dem grandiosem Ausblick von der Panoramaterrasse auf die Gletscherwelt des Berninamassivs geht es mit dem Bernina Ex-press weiter nach Poschiavo oder Tirano.




                                                                                        Fotos: Marcel Manhart


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Der SBB FV-Dosto - Bombardier Twindexx - ist stabiler unterwegs

Die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge verkehren dank diverser Verbesserungen stabiler als Ende 2018. Bei weiterhin positiver Entwicklung wird die SBB in den nächsten Wochen weitere Züge von Bombardier in den Betrieb aufnehmen. Es werden laufend weitere Massnahmen zur Erhöhung der Betriebsstabilität und des Fahrkomforts umgesetzt. Im Auftrag des Bundesamts für Verkehr (BAV) hat die SBB die Neigung der Einstiegsrampen durch unabhängige Experten messen lassen.

SBB Bombardier Twindexx RABDe 502 006-5 als IR 37 am Bahnhof Basel SBB                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Seit Dezember 2018 wurden rund 4500 Fahrten und über 700 000 Kilometer mit dem FV-Dosto zurückgelegt. Der Hersteller Bombardier hat zusammen mit Sublieferanten seither verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Betriebsstabilität umgesetzt. So wurden die Türsoftware auf den neusten Stand gebracht und Türwartungsarbeiten und Mängelbehebungen durchgeführt. Die Betriebsstabilität zeigt einen deutlich positiven Trend. In den letzten Tagen waren keine Zugsausfälle zu verzeichnen. Bombardier wird in den kommenden Monaten die Fahrzeugsoftware weiter optimieren.

 

Auch bei der Laufruhe konnten Fortschritte erzielt werden. An einem Testzug wurde das Radprofil geändert und die Software der Wankkompensationssteuerung angepasst. Unabhängige Messungen haben eine spürbare Verbesserung gezeigt. Bis zum Fahrplanwechsel Dezember 2019 ist die Umsetzung der ersten Massnahmen zur Verbesserung der Laufruhe an den restlichen Fahrzeugen vorgesehen.

 

 

SBB plant, weitere Fahrzeuge in den Einsatz zu nehmen

 

Die SBB sieht vor, schrittweise weitere Fahrzeuge auf der InterRegio-Strecke IR13/37 zwischen Chur, St. Gallen, Zürich und Basel einzusetzen. Voraussichtlich ab Dezember 2019 wird der FV-Dosto auf der InterCity-Strecke IC3 zwischen Basel–Zürich–Chur verkehren. Das Lokpersonal und die Kundenbegleiter aus dieser Region verfügen dann bereits über viel Betriebserfahrung und können dadurch zu einer hohen Betriebsstabilität mitbeitragen.

 

Der Einsatz auf der IC1-Strecke zwischen St. Gallen und Genève Aéroport wird dann aufgenommen, wenn genügend betriebstaugliche Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

 

 

Umsetzung der Auflage des Bundesverwaltungsgerichts

 

Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hatte mit seinem Entscheid vom 20. November 2018 bestätigt, dass der neue Zug die massgebenden Normen und die Vorgaben des Behindertengleichstellungsrechts erfüllt. Gemäss BVGer muss die SBB den Nachweis erbringen, dass pro Fahrzeug ein Ein- und Ausstieg bei Wagen mit Rollstuhlabteil sowie in die Verpflegungszone beim Speisewagen eine Neigung von maximal 15 Prozent aufweist.

 

Im Auftrag des BAV hat die SBB die Neigung der Einstiegsrampen von drei Zügen (IC200, IR200, IR100) durch unabhängige Experten messen lassen. Die Neigungen der Einstiegsrampen lagen im Durchschnitt über alle drei Züge bei 14.8%. 69 von 76 Rampen waren korrekt. Bei sieben Rampen gab es kleine Überschreitungen, was gemäss Bombardier den Fertigungstoleranzen zuzuschreiben ist. Bei zwei markierten Rollstuhleingängen betrugen die Abweichungen 0,1 und 0,3%, was bei einer Rampenlänge von 785 mm eine Differenz von 0,8 mm bzw. 2,4 mm bedeutet. Alle Rampen der bereits produzierten Züge werden kontrolliert und wenn nötig angepasst. Zudem wird Bombardier bei der Produktion der weiteren Fahrzeuge sicherstellen, dass die Normen eingehalten werden. Die Messresultate liegen nun dem BAV vor.

 

Inclusion Handicap hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts am Bundesgericht angefochten. Das Gerichtsverfahren ist noch hängig. Der Weiterzug hat jedoch keinen Einfluss auf den Einsatz der neuen Züge.

 

 

Barrierefreiheit bei der SBB

 

Die SBB nimmt das Thema Barrierefreiheit und Behindertengleichstellung sehr ernst. So soll mobilitätseingeschränkten Personen – z.B. Reisenden im Rollstuhl, älteren Personen, Reisenden mit Kinderwagen oder grossem Gepäck – das möglichst hindernisfreie Nutzen der Züge ermöglicht werden. Die SBB investiert erhebliche Mittel in die Behindertenfreundlichkeit ihrer Züge und in die Infrastruktur. Reisende im Rollstuhl, Geh- und Sehbehinderte sowie geistig Behinderte erhalten kostenlose Unterstützung beim Ein- und Aussteigen. Allein im Jahr 2018 organisierte die SBB für rund 10 Millionen Franken knapp 150 000 Einsätze. Dafür standen schweizweit 78 Mitarbeitende im Einsatz. Aktuell können 78 Prozent aller möglichen Verbindungen mit dem Rollstuhl genutzt werden und 61 Prozent der Reisenden können in den Bahnhöfen der SBB durch Perronerhöhungen, Rampen und Lifte barrierefrei ein- oder aussteigen. Ausserdem unterhält die SBB das SBB Call Center Handicap, das mobilitätseingeschränkten Kundinnen und Kunden bei der Planung und Durchführung von Zugreisen zur Seite steht.

 

 

Zur Erinnerung FV-Dosto: Eine Ausschreibung nach öffentlichem Beschaffungsrecht

 

Am 29. April 2009 hat die SBB einen auf die Bedürfnisse der Reisenden und der Schweizer Infrastruktur sowie des Fahrplankonzeptes abgestimmten Zug ausgeschrieben. Die modernen und komfortablen Züge sollen mehr Sitzplätze und ein besseres Angebot schaffen.

 

Dem Entscheid ging ein Ausschreibungsverfahren gemäss Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB/VöB) voraus. Bombardier hat explizit bestätigt, über die entsprechenden Fähigkeiten und Ressourcen zu verfügen, die vertraglichen Leistungen termingerecht zu erbringen und hat weitreichende vertragliche Absicherungen angeboten. Im Rahmen des eng gestrickten Korsetts des öffentlichen Beschaffungsrechts, gab es für die Bewertung der Offerten keinen Handlungsspielraum: Bombardier hat die geforderten Kriterien klar am besten erfüllt.

 

Der neue Fernverkehrs-Doppelstockzug FV-Dosto sorgt mit bis zu 1300 Sitzplätzen für mehr Kapazität. Er verfügt über helle und grosszügige Innenausstattung, Steckdosen an jedem Sitzplatz in der 1. und 2. Klasse, rollstuhlgängige Abteile und Toiletten, WCs mit Wickeltischen sowie Kinderwagen- und Veloplätze über den Zug verteilt. Die druckertüchtigten Wagen reduzieren Ohrendruck bei Tunnelfahrten und Zugsbegegnungen bei hoher Geschwindigkeit.


 

Bereitstellung  des  Bombardier  Twindexx  SBB  RABDe 502 006-5 "Olten" am 01. Mai 2019

am Zürcher Hauptbahnhof für die Fahrt als IR 37 2262 Zürich HB (10.08) - Basel SBB (11.13).


Circulation du train duplex TGL: amélioration de la stabilité des trains

 

Grâce à plusieurs améliorations, les nouveaux trains duplex pour le trafic grandes lignes circulent de manière plus stable qu'à la fin 2018. Alors qu'une tendance positive se poursuit, les CFF vont mettre en service d'autres trains de Bombardier ces prochaines semaines. Des mesures continues d'amélioration sont mises en place pour améliorer la stabilité de l'exploitation et le confort de roulement. Sur mandat de l'Office fédéral des transports (OFT), les CFF ont fait mesurer la pente des rampes d'accès par des experts indépendants.

 

Depuis décembre 2018, les trains duplex TGL ont effectué 4500 courses, ce qui représente plus de 700 000 kilomètres parcourus. Bombardier, le fabricant, ainsi que ses sous-traitants, ont pris depuis diverses mesures d'amélioration de la stabilité de l'exploitation. Le logiciel qui commande les portes a été optimisé, et des travaux de maintenance des portes et des levées de dérangements ont été réalisés. La tendance à la stabilisation de l'exploitation est nettement positive. Aucun train n'a été supprimé ces derniers jours. Ces prochains mois, Bombardier continuera d'optimiser les logiciels du matériel roulant.

 

En matière de stabilité de marche aussi, des progrès ont été faits. Le profil des roues d'un train de test a été modifié et les logiciels de gestion de la compensation du roulis ont été adaptés. Des mesures indépendantes ont confirmé des améliorations notables. La mise en œuvre des premières mesures d'amélioration de la stabilité de marche des autres véhicules est prévue d'ici au changement d'horaire de décembre 2019.

 

 

Les CFF prévoient de mettre d'autres véhicules en service

 

Les CFF prévoient de faire circuler progressivement d'autres véhicules sur la ligne InterRegio IR13/37 entre Coire, Saint-Gall, Zurich et Bâle. À partir de décembre 2019, il est prévu que le train duplex TGL circule sur la ligne InterCity IC3, entre Bâle, Zurich et Coire. Le personnel des locomotives et les assistants clientèle de cette région auront alors acquis une grande expérience de l'exploitation, ce qui leur permettra de contribuer à une stabilité élevée de l'exploitation.

 

L'introduction sur la ligne IC1 entre Saint-Gall et Genève Aéroport interviendra lorsque nous disposerons de véhicules opérationnels en nombre suffisant.

 

 

Application de l'arrêt du Tribunal administratif fédéral

 

Dans son arrêt du 20 novembre 2018, le Tribunal administratif fédéral (TAF) confirme que le nouveau train satisfait aux normes et prescriptions déterminantes du droit en matière d'égalité des personnes handicapées. Les CFF doivent apporter la preuve, et ce pour chaque véhicule, que l'accès aux voitures comprenant un compartiment pour fauteuils roulants et à l'espace de restauration de la voiture-restaurant présente une déclivité maximale de 15%.

 

Sur mandat de l'Office fédéral des transports (OFT), les CFF ont fait mesurer la pente des rampes d'accès de trois trains (IC200, IR200, IR100) par des experts indépendants. Les pentes des rampes d'accès sont en moyenne de 14,8% dans les trois trains. 69 des 76 rampes d'accès étaient conformes. Pour sept rampes, des légers dépassements ont été constatés qui, selon Bombardier, sont dûs aux tolérances de finition. Un écart de 0,1% et 0,3% a été constaté sur deux rampes d'accès ce qui représente, pour une longueur de rampe de 785 millimètres, une différence de 0,8 et 2,4 millimètres. Toutes les rampes des trains déjà construites seront contrôlées et modifiées si nécessaire. De plus, Bombardier veillera au respect des normes lors de la production des véhicules à venir. Les résultats des mesures sont à présent dans les mains de l'OFT.

 

Inclusion Handicap a fait recours contre l'arrêt du Tribunal administratif fédéral. La procédure est encore en cours. Elle n'a toutefois aucun impact sur la mise en service des nouveaux trains.

 

 

L'accessibilité aux CFF

 

Les CFF prennent très au sérieux le thème de l'égalité pour les handicapés. Les personnes à mobilité réduite, par exemple les personnes en fauteuil roulant, les personnes âgées, les voyageurs avec des poussettes ou des bagages encombrants doivent pouvoir autant que possible accéder aux trains sans obstacle. Les CFF investissent d'importants moyens dans l'accessibilité de leurs trains et de leurs infrastructures pour les personnes à mobilité réduite. Les voyageurs en fauteuil roulant, mais aussi les personnes handicapées moteur, malvoyantes ou souffrant d'un handicap mental bénéficient d'un soutien gratuit pour entrer et sortir des trains. En 2018, les CFF ont organisé près de 150'000 interventions, pour un montant de près de 10 millions de francs, à l'aide de 78 collaborateurs répartis dans toute la Suisse. Actuellement, 78% des liaisons possibles sont accessibles en fauteuil roulant, et 61% des voyageurs peuvent y accéder dans les gares des CFF grâce à des surélévations de quais, des rampes et des ascenseurs. De plus, les CFF ont mis en place le Call Center Handicap, qui aide les voyageurs à mobilité réduite dans la planification et la réalisation de leur voyage en train.

 

 

Duplex TGL: un appel d'offres conforme au droit des marchés publics

 

Le 29 avril 2009, les CFF ont lancé un appel d'offres relatif à un train adapté aux besoins des voyageurs ainsi qu'aux spécificités des infrastructures et des horaires suisses. Modernes et confortables, ces trains offrent davantage de places assises et une meilleure offre.

 

Cette décision a été précédée d'une procédure conduite d'après la loi fédérale et l'ordonnance sur les marchés publics (LMP/OMP). L'entreprise Bombardier a explicitement confirmé qu'elle disposait des capacités et des ressources requises pour fournir les prestations prévues par le contrat dans les délais, et a proposé des garanties contractuelles étendues. Le cadre particulièrement strict du droit des marchés publics n'offrait aucune marge de manœuvre pour l'évaluation des offres. Bombardier répondait le mieux aux critères définis.

 

Avec ses 1300 places assises au maximum, le nouveau train duplex pour le trafic grandes lignes offre davantage de capacités. Il présente un aménagement intérieur clair et spacieux, des prises électriques à chaque place assise en 1re et 2e classes, des compartiments et des toilettes accessibles en fauteuil roulant, des WC dotés de tables à langer ainsi que des emplacements pour poussettes et vélos dans tout le train. Les voitures étanches à la pression permettront de réduire la pression dans les oreilles en cas de passage dans un tunnel ou de croisement avec un train à vitesse élevée.

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