Januar 2019


Die ersten beiden IC2000-Fahrzeuge sind komplett modernisiert

Die IC2000-Züge befördern täglich rund 180 000 Reisende und verbinden Schweizer Städte wie Genf, Basel, Bern, Brig, Zürich, St. Gallen, Luzern oder Chur. Seit letztem Sommer werden die ersten der 341 Wagen rundum erneuert und dafür bis auf den Kern ausgehöhlt. Heute präsentierte die SBB die ersten beiden modernisierten Prototypen im Werk Olten. Die ab den 1990er-Jahre beschafften Fahrzeuge bieten nach der Modernisierung noch mehr Fahrtkomfort und sind bereit für weitere 20 Betriebsjahre. Die SBB investiert über 300 Millionen Franken in diese Erneuerung.

Der modernisierte A 50 85 16-94 021-2 SBB Werk Olten                                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Rundumerneuerung der IC2000-Flotte ist die grösste Fahrzeug-Modernisierung in der Geschichte des Fernverkehrs: Über 300 Millionen Franken investiert die SBB in die Erneuerung der 341 Wagen, welche zusammen mit den Re460-Lokomotiven das Rückgrat des Schweizer Fernverkehrs sind. Die Kunden profitieren mehrfach: Mit der Modernisierung wird das Innendesign der Fahrzeuge heller, ein neues LED-Beleuchtungskonzept spart Energie und sorgt mit indirekter Beleuchtung für ein freundliches, einladendes Ambiente. Alle Wagen erhalten neue Sitzpolster und neue Teppiche. Die Steckdosen werden direkt in die neuen Abteiltische integriert, die Business-Zone wird mit einem Office-Bereich erweitert und mit induktiven Ladeflächen zum Laden von Smartphones ausgestattet. Verbessert wird auch der Mobilfunkempfang dank mobilfunkdurchlässigen Fensterscheiben, die in dieser Grössenordnung erstmals zum Einsatz kommen und für künftige Mobilfunkgenerationen wie 5G bereit sind. Die Speisewagen der IC2000-Flotte werden umgestaltet und erscheinen in einem hellen, modernen Ambiente, sie werden zudem mit neuen Tischen und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Schliesslich erhalten die WC-Kabinen der Familienwagen Wickeltische. Bereits vor der Modernisierung wurde die Anzahl Veloabstellplätze in allen 40 Wagen von 200 auf 360 erhöht.

 

Auch in die Sicherheit wird weiter investiert: Zusätzliche Sicherheitselemente wie Fahrgastsprechstellen und Branderkennungsanlagen werden neu in den Wagen angebracht. Zentral bei der Modernisierung der Fahrzeuge sind zudem die umfassenden technischen Revisionen und die frische Aussenlackierung der Wagenkasten in den SBB-Farben – mit dieser wird das Erscheinungsbild an die neueren Züge angeglichen.

 

 

Gleichzeitiges Arbeiten an 14 Wagen

 

Die Arbeiten an der IC2000-Flotte sind mit grossem Aufwand verbunden: Zwischen 2019 und 2024 werden über 120 SBB-Spezialisten täglich im Einsatz sein, um die Wagen auf Vordermann zu bringen – Mechaniker, Elektriker, Bodenleger, Schreiner, Schlosser, Maler, Logistiker, Arbeitsvorbereiter und Techniker. Die Modernisierung eines Wagens dauert 8 Wochen, jeden dritten Arbeitstag wird ein Fahrzeug fertiggestellt. Im Werk Olten wird jeweils an 14 Wagen gleichzeitig gearbeitet, dies entspricht etwas mehr als einer Komposition in gewohnter Zusammenstellung. Insgesamt werden über 32 000 Sitze neu gepolstert, 40 Kilometer Teppich verlegt und über 120 Tonnen Farbe aufgetragen. Nach der Erneuerung werden die Fahrzeuge bereit sein, weitere 20 Jahre zuverlässig auf den Schweizer Schienen zu verkehren. Nach der Prototyp-Phase ist der Start der Serienproduktion ab Ende 2019 vorgesehen. Der erste modernisierte IC2000-Zug wird voraussichtlich im Herbst 2019 eingesetzt. Neben den neuen Fernverkehrs-Doppelstockzügen ist die IC2000-Flotte mit ihrer Kapazitätsstärke auch künftig ein zentraler Bestandteil der SBB-Fernverkehrsflotte im Intercity- und Interregio-Verkehr.

 

Gemäss SBB-Flottenstrategie werden Fahrzeuge ca. in der Hälfte einer 40-jährigen Lebensdauer umfassend modernisiert, sodass sie weitere 20 Jahre zuverlässig verkehren können.

 

 

SBB-Fernverkehr in neuem Gesamtbild

 

Per 2024 sind alle Fernverkehr-Züge der SBB in einem modernen Gesamtbild und mit einem einheitlichen Einsatzkonzept unterwegs. Zentral dabei sind die vollständige Klimatisierung, die 2/1-Bestuhlung in 1. Klasse-Wagen sowie Steckdosen in 1. und 2. Klasse und Zugang mit Niederflureinstieg. In allen Intercity-Zügen wird zudem ein Speisewagen mitgeführt.





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Startschuss für stabileren Fahrplan und bessere Kundeninformation im ÖV Schweiz

Die Schweizer Bahnbranche entwickelt im Programm «smartrail 4.0» gemeinsam ein neues Verkehrsmanagement-System für die durchgängige Planung und Steuerung des Zugverkehrs. Nun konnte smartrail 4.0 erstmals mit einer Simulation die Machbarkeit beweisen. Die Kundinnen und Kunden profitieren ab 2022 von mehr und pünktlicheren Verbindungen sowie präziseren und schnelleren Informationen.

Smartrail 4.0 ist ein gemeinsames Branchenprogramm der SBB, der BLS, der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB), der Rhätischen Bahn AG (RhB) und des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV)                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die Schweiz verfügt über das europaweit am dichtest befahrende Bahnnetz. Das Branchenprogramm smartrail 4.0 hat zum Ziel, die bereits hohe Auslastung des Personen- und Güterverkehrs bei bestehender Infrastruktur nochmals um bis zu 30 Prozent zu steigern. Mit smartrail 4.0 machen die SBB, die BLS, die Schweizerische Südostbahn AG (SOB), die Rhätische Bahn AG (RhB) und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) gemeinsame Sache und führen die Bahn in die digitale Zukunft. Gemeinsam wollen sie die Kosten senken, die Kapazitäten erhöhen sowie die Pünktlichkeit und Sicherheit steigern. Ein wichtiger Baustein dazu ist ein neues, durchgängiges Verkehrsmanagement-System, welches die heutigen Systeme in der Bahnproduktion verbindet – von der lang- über die kurzfristige Fahrplanplanung bis zur Zugverkehrssteuerung.

 

Die Arbeiten dazu haben 2017 begonnen. Zeitweise haben bis zu 100 Personen daran gearbeitet. Nun konnte Ende 2018 erstmals mit einer Simulation die Machbarkeit bewiesen werden. So wurden mehrere Stunden eines Fahrplans berechnet und optimiert. Denn das neue Verkehrsmanagement-System ist fähig, bei einer Fahrplanabweichung – beispielsweise aufgrund einer Störung – in Sekundenschnelle mehrere Lösungsvarianten zu generieren und an die anderen Systeme zu kommunizieren. Es unterstützt die Mitarbeitenden, rasch die kundenfreundlichste Variante zu erkennen, den Zugverkehr entsprechend zu steuern und die Kunden zu informieren. Gleichzeitig kann das Bahnnetz besser ausgelastet werden, da das System den Fahrplan während der Erstellung laufend auf kritische Situationen überprüft und diese beheben kann. Das erhöht die Stabilität des Fahrplans und ist eine wichtige Voraussetzung, die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen. Die Reisenden profitieren insgesamt von mehr und pünktlicheren Verbindungen sowie präziseren und schnelleren Informationen.

 

Nach der erfolgreich durchgeführten Simulation geht das neue Verkehrsmanagement-Systems nun in die Realisierung. Bis 2028 soll dieses in Etappen umgesetzt werden und die heutigen Systeme ablösen. Ein erstes Etappenziel ist die kurzfristige Fahrplanplanung, bei der das Verkehrsmanagement-System ab Ende 2022 zum Einsatz kommen soll. Die Berufsprofile der Mitarbeitenden in der Fahrplanplanung und Zugverkehrssteuerung verändern sich mit dem Einsatz des neuen Verkehrsmanagements-System schrittweise. Stark repetitive und manuelle Arbeiten fallen weg. Dafür kommen den Mitarbeitern höhere Kompetenzen in der optimalen Kapazitätsnutzung und der Identifizierung der kundenfreundlichsten Störungsbehebungen zu. Das Branchenprogramm entwickelt diese Kompetenzen im Dialog mit den Bahnmitarbeitenden und begleitet sie laufend in die Zukunft.

 

 

Smartrail 4.0

 

Smartrail 4.0 ist ein gemeinsames Branchenprogramm der SBB, der BLS, der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB), der Rhätischen Bahn AG (RhB) und des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV). Gemeinsam wollen die Partner das Potenzial neuer Technologien und die Digitalisierung nutzen, um die Kapazität und die Sicherheit schrittweise weiter zu erhöhen, die Bahninfrastruktur effizienter zu nutzen, Kosten zu sparen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn längerfristig zu erhalten. Die Kunden profitieren schrittweise von mehr Zügen, einem dichteren Fahrplantakt, weniger Störungen, einer schnelleren Kommunikationsverbindung und einer besseren Information im Störungsfall.



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Zugersee Ost: Baumeisterarbeiten an Arbeitsgruppe vergeben

Die Ausbauarbeiten am Zugersee Ost werden von der ARGE ZUGO ausgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus den Firmen Marti Bauunternehmung AG, Implenia Schweiz AG, Anliker AG Bauunternehmung, Walo Bertschinger AG, Frutiger AG und PORR Suisse AG zusammen. Für den Bau der Doppelspur zwischen Zug Oberwil und Walchwil und der Ausführung der Sanierungsarbeiten entlang der Strecke Zug-Arth-Goldau hatte die «Strabag Schweiz» nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren im Jahr 2015 den Zuschlag erhalten. Wegen eines Gerichtsverfahrens verzögerte sich der Baustart um zweieinhalb Jahre.

Haltestelle Hörndli zwischen Zug Oberwil und Walchwil                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Wegen eines Gerichtsverfahrens verzögerte sich der Baustart zum Bau der Doppelspur zwischen Zug Oberwil und Walchwi um zweieinhalb Jahre. Vor der Vertragsunterzeichnung im Herbst 2018 stellte die Strabag Nachforderungen, welche für die SBB nicht nachvollziehbar waren. Auf dieser Basis war eine Einigung leider nicht möglich. Ende 2018 wurde eine Verzichtserklärung vereinbart.

 

Um die Bauarbeiten wie geplant Mitte 2019 bis Ende 2020 realisieren zu können, hat die SBB Gespräche mit bei der öffentlichen Ausschreibung zweitplatzierten Bauunternehmen geführt. Die SBB konnte die Bauarbeiten an die Arbeitsgemeinschaft ARGE ZUGO vergeben und wird den Vergabeentscheid am Mittwoch, 30. Januar 2019 auf dem Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz (Simap) publizieren.

 

 

Vorarbeiten starten im März 2019 – Hauptarbeiten folgen von Juni 2019 bis Ende 2020

 

Die Vorarbeiten können wie geplant im März 2019 starten. Die Hauptarbeiten werden von Juni 2019 bis Ende 2020 ausgeführt, wofür die Strecke zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau komplett gesperrt werden muss. Züge werden in dieser Zeit umgeleitet oder durch ein verstärktes Busangebot ersetzt. Über die Details der Fahrplananpassungen wird Anfang April 2019 informiert. Dank der Streckensperrung können die Arbeiten in einer kürzeren Bauzeit ausgeführt werden und haben weniger Emissionen für die Anwohnenden zur Folge.



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ÖBB brachten in Kitzbühel über 50'000 Fans sicher ins Ziel

Das diesjährige Rennwochenende in Kitzbühel stellte auch die ÖBB vor Herausforderungen. Doch hohe Flexibilität und voller Einsatz machten sich bezahlt. Das Mobilitätskonzept mit 300 Zughalten, 160 Zusatzzügen und 75.000 Sitzplätzen hat sich wieder bewährt: Rund 50.000 Fans haben das Angebot auf der Schiene genutzt.

Die Kitzbüheler S-Bahn war im dichten Taktverkehr zuverlässig unterwegs                                            Foto: ÖBB / Wucherer

 

 

 

Wenn es auf der berühmt-berüchtigten Streif in Kitzbühel um Hundertstel auf Schnee geht, dann herrscht schon traditionell auch auf der Schiene Hochbetrieb. Am Hahnenkammwochenende sind Schienen, Weichen, Signale und Bahnsteige rund um Kitzbühel von vornherein den höchsten Anforderungen ausgesetzt.

 

Bereits zum 23. Mal haben die ÖBB heuer im Auftrag des Veranstalters, des Kitzbüheler Skiclubs, das Mobilitätskonzept mit dem dichtesten Zugfahrplan des Jahres umgesetzt. Nach drei Tagen mit insgesamt 300 Zughalten, 160 Zusatzzügen und 75.000 Sitzplätzen für die Fans ziehen die ÖBB zufrieden Bilanz: Die Mobilität auf der Schiene hat bestens funktioniert.

 

Die witterungsbedingte Umstellung des Rennprogramms hat jedoch auch die ÖBB vor Herausforderungen gestellt. Der Zugverkehr musste aufgrund der geänderten Beginnzeiten der Bewerbe an allen Tagen umgeplant werden. Zur Abfahrt am Freitag waren deutlich mehr Fahrgäste als üblich am ersten Renntag zu verzeichnen, die mit zehn zusätzlichen Shuttlezügen bewältigt werden konnten. Am Samstag waren Schneefall und Eisbildung an den Zügen die härtesten Gegner. Insgesamt haben jedoch wieder rund 50.000 Fans das Angebot auf der Schiene genutzt.

 

Trotz aller Schwierigkeiten waren die ÖBB-Züge während des gesamten Hahnenkammwochenendes verlässlich, stau- und stressfrei für die Besucher unterwegs und sorgten für eine sichere Mobilität zu den Rennen. „Ein Renn- und Bahnwochenende mit viel Flexibilität und Einsatz liegt hinter uns. Wir haben das Zugangebot auf die Bewerbe und Beginnzeiten angepasst. Zusätzlich waren Eis und Schnee eine Herausforderung“, bilanziert ÖBB-Einsatzleiter Markus Moser.

 

 

Das Konzept der Kitzbüheler S-Bahn

 

Das Konzept ist ausgeklügelt, altbewährt und dennoch immer wieder eine Herausforderung. Auf den rund 20 Bahnkilometern mit sechs ÖBB Bahnhöfen zwischen Kirchberg – Kitzbühel und St. Johann in Tirol wurde ein dichter Taktverkehr eingerichtet, ähnlich der Wiener S-Bahn oder U-Bahn. Auch wurden die S-Bahnen in doppelter Stärke, also mit jeweils rund 400 Sitzplätzen geführt. Die Fans konnten die Züge auf diesem Abschnitt kostenlos benützen. Entlang der Bahnstrecke hat der Veranstalter in Oberndorf in Tirol (aus Richtung Salzburg/München) und Kirchberg in Tirol (aus Richtung Innsbruck) offizielle und kostenlose Hahnenkamm-Großparkplätze für PKW zur Verfügung gestellt um für die Fans einen bequemen Umstieg auf den ÖBB-Hahnenkamm-Express zu ermöglichen. Mit den Shuttlezügen gelangten die Fans direkt ins Zielgelände - zu den Spitzenzeiten waren die Züge im 8-10 Minutentakt unterwegs.

 

 

ÖBB-Grossaufgebot für die Fans, Einsatzleitung sorgte für Flexibilität

 

Am Rennwochenende Freitag bis Sonntag standen insgesamt rund 75.000 zusätzliche Sitzplätze für die Skifans zur Verfügung. Die breiten und weitgehend stufenlosen Einstiege der modernen Fahrzeuge haben für eine rasche Abwicklung in den Stationen gesorgt. In Summe haben rund 340 ÖBB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Lokführer, Fahrdienstleiter, Zugbegleiter, Verschubmitarbeiter, Kundenlenker und dem Sicherheits- und Reinigungspersonal am Rennwochenende für eine funktionierende Gesamtabwicklung gesorgt. Die ÖBB-Einsatzleitung vor Ort hat sich heuer besonders bewährt, weil so sehr flexibel auf die aktuelle Situation reagiert werden konnte.

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Alstom präsentiert den Wasserstoffzug in sechs Bundesländern in Deutschland

Von Ende Januar bis Mitte Februar 2019 ist Alstoms Coradia iLint in Deutschland auf Tour. Der Wasserstoff-Brennstoffzellenzug ist der weltweit erste seiner Art. Alstom präsentiert seine einsatzbereite Wasserstofftechnologie in sechs Bundesländern und demonstriert damit eine emissionsfreie Alternative auf nichtelektrifizierten Strecken. Die Roadshow beginnt in Rheinland-Pfalz, anschliessend geht es nach Baden-Württemberg, dann nach Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg.

Coradia iLint Roadshow zeigt einsatzbereite Wasserstofftechnologie in Deutschland                            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

„Die Roadshow ist eine tolle Möglichkeit für Fahrgäste, Presse und Politik unseren Coradia iLint kennenzulernen. Unsere Technologie ist einsatzbereit. Sie repräsentiert eine existierende Alternative für Strecken ohne Oberleitung und teilelektrifizierte Linien und bietet, wesentlich leiser als ein konventioneller Dieseltriebzug, exzellenten Fahrgastkomfort“, sagt Dr. Jörg Nikutta, Geschäftsführer für Alstom in Deutschland und Österreich.

 

Seit September 2018 sind die ersten zwei Wasserstoffzüge von Alstom im Elbe-Weser Netz im regelmäßigen Fahrgasteinsatz. Ab 2021 setzt die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) 14 Coradia iLint ein und wird mit den umweltfreundlichen Brennstoffzellenzügen Reisende zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude im regulären Einsatz befördern.

 

Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt. Dieser komplett emissionsfreie Zug ist geräuscharm und gibt lediglich Wasserdampf und Kondenswasser ab. Der Coradia iLint zeichnet sich durch mehrere verschiedene Innovationen aus: saubere Energieumwandlung, flexible Energiespeicherung in Batterien sowie intelligentes Management von Antriebskraft und verfügbarer Energie. Gezielt entwickelt für den Einsatz auf nichtelektrifizierten Strecken, ermöglicht er einen sauberen, nachhaltigen Zugbetrieb unter Beibehaltung einer hohen Leistung.

 

Der Coradia iLint wurde von den Alstom-Teams in Salzgitter, Alstoms Kompetenzzentrum für Regionalzüge, und in Tarbes (Frankreich), Alstoms Kompetenzzentrum für Antriebssysteme, entwickelt.



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Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben - Jeweils mehr Angebot ab 2019, 2022 sowie 2025

Jetzt steht das Vergabeergebnis fest, welche Bahnverkehrsunternehmen die Strecken in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab 2022 bedienen werden. DB Regio und die ODEG entscheiden die Vergabe für sich. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hatte das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durchgeführt. Mit dem Netz Elbe-Spree bringen die vier beteiligten Bundesländer mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität auf die Schiene. Fünf Millionen mehr Zugkilometer werden ab 2022 gefahren, die Kapazitäten werden durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht. 17 RegionalExpress- und Regionalbahnlinien, der FlughafenExpress FEX – insgesamt 28 Millionen Zugkilometer gehören dazu.

Im  Raum  Potsdam  wird  das  Angebot  auf  den  Regionalbahnlinien  RB21,  RB 22  und  RB23  neu  geordnet.  

Alle  Linien  werden  mit  runderneuerten  Talent 2  Triebzügen  bedient                             Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Linienverläufe ab 2022

 

RE1 Magdeburg – Brandenburg (H.) – Berlin – Frankfurt (O.) – Eisenhüttenstadt – Cottbus; 

RE2 Nauen – Berlin – Cottbus;  RE7 Dessau – Berlin – Lübbenau – Senftenberg; RE8a Wismar – Wittenberge – Berlin – Flughafen BER; 

RE7 Dessau – Berlin – Lübbenau – Senftenberg; 

RE8a Wismar – Wittenberge – Berlin – Flughafen BER; 

RE8b Berlin – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda/Finsterwalde; 

RB10 Nauen – Berlin; 

RB14 Nauen – Berlin;

RB17 Wismar – Schwerin – Ludwigslust (– Wittenberge) (ab Dez 2024)

RB20 Oranienburg - Golm – Potsdam-Griebnitzsee; 

RB21 Potsdam – Golm – Berlin Gesundbrunnen; 

RB22 Königs Wusterhausen – Flughafen BER – Golm - Potsdam-Griebnitzsee;

RB23 Golm – Potsdam – Berlin – Flughafen BER; 

RB24a Eberswalde – Berlin - Flughafen BER; 

RB24b Flughafen BER – Wünsdorf-Waldstadt; 

RB32a Oranienburg – Berlin – Flughafen BER; 

RB32b Flughafen BER – Ludwigsfelde;

RB33 Potsdam – Beelitz – Jüterbog; 

RB37 Beelitz – Potsdam-Rehbrücke (–Berlin); 

RB51 Rathenow – Brandenburg (Havel); 

FEX Berlin Hbf – Berlin Ostkreuz – Flughafen BER.

 

 

 

Im Netz Elbe-Spree werden die Kapazitäten ab 2022 durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht: 

 

RE1: Zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) wird das Angebot in der Hauptverkehrszeit auf drei statt zwei Fahrten pro Stunde verdichtet. Im Kernabschnitt zwischen Erkner und Potsdam entsteht damit ein 20-Minuten-Takt. Es werden sechsteilige Neufahrzeuge vom Typ  Desiro HC eingesetzt, die eine Kapazität von 637 Sitzplätzen aufweisen. Gegenüber dem aktuellen Angebot mit zwei Zügen pro Stunde und rund 600 Sitzplätzen wird die Kapazität in der Hauptverkehrszeit somit um bis zu 55 Prozent erhöht. 
 
Zwischen Berlin und Nauen fährt künftig ein zusätzlicher Zug pro Stunde. Die neue Linie RE8 fährt von Wismar und Wittenberge kommend über Nauen und Falkensee nach Berlin. Sie übernimmt damit die Linienführung des bisherigen RE2, der sich auf die Strecke Nauen – Cottbus konzentriert. Gemeinsam mit den Linien RB10 und RB14 gibt es dann vier Züge pro Stunde zwischen Nauen und Berlin, von denen drei auch in Brieselang, Finkenkrug, Seegefeld und Albrechtshof halten. Die Sitzplatzkapazität wird deutlich auf über 2.000 Plätze pro Stunde ausgeweitet. 
 
Berlin – Lübbenau – Cottbus/Senftenberg: Auf der Linie RE2 wird – zunächst in den Spitzenzeiten – das Angebot zwischen Berlin und Lübbenau verdichtet. In der Hauptverkehrszeit fahren auf der Linie zwei Züge pro Stunde. Nach dem Infrastrukturausbau wird das Angebot auf einen ganztägigen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Cottbus ausgebaut. Die Städte Lübben, Lübbenau und Cottbus erhalten mit der so neu gebildeten Linie RE20 auch einen stündlichen Direktanschluss an den Flughafen BER. Neu fährt die Linie RE7 zwischen Berlin und Senftenberg. Sie übernimmt den Verkehr von der heutigen Linie RB24 und bedient auch dieselben Halte. In den Hauptverkehrszeiten wird das Sitzplatzangebot auf 420 statt heute 300 erhöht. Gemeinsam mit den auf fünf Doppelstockwagen verlängerten Zügen der RE2 und den Verdichterleistungen wird das Platzangebot zwischen Lübbenau und Berlin verdoppelt. Zudem fahren alle Züge nun neu auf die Berliner Stadtbahn und bedienen u.a. den Alexanderplatz und den Hauptbahnhof. 
 
Berlin – Beelitz – Bad Belzig: Die Linie RE7 wird zwischen Bad Belzig und Berlin Wannsee ganztags auf zwei Züge pro Stunde verdichtet. Zum Einsatz kommen runderneuerte Talent 2-Triebwagen, die in Spitzenzeiten pro Fahrt 420 Sitzplätze aufweisen. Die in Wannsee endenden und beginnenden Züge haben einen kurzen Anschluss in Richtung Berlin. Gemeinsam mit der neuen Linie RB37, die zwischen Beelitz und Berlin die heutige RB33 ersetzt, besteht zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee ganztägig ein Angebot von drei Zügen in der Stunde. 
 
Berlin – Zossen – Elsterwerda: Auf der Strecke fährt künftig die Linie RE8 nach Elsterwerda und neu auch nach Finsterwalde. Sie folgt damit auf die heutige Linie RE5, die ab 2022 neu zwischen der Ostsee und Berlin fahren wird. Nach Fertigstellung des Lückenschlusses der Dresdner Bahn in Berlin wird das Angebot zwischen Berlin und Wünsdorf-Waldstadt in den Spitzenzeiten auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Gemeinsam mit der Linie RB24 aus und in Richtung Flughafen BER verkehren dann drei Züge pro Stunde zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Blankenfelde. Auf der Linie RE8 kommen runderneuerte KISS-Triebzüge zum Einsatz, die zurzeit auf den Linien RE2 und RE4 fahren.

 

Das Angebot zum Flughafen BER wird deutlich aufgewertet. Der zunächst halbstündlich zwischen Berlin Hbf, Berlin Ostkreuz und Flughafen BER pendelnde FlughafenExpress FEX wird mit der für 2025 vorgesehenen Inbetriebnahme der Dresdner Bahn auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt. Durch den kürzeren Linienweg direkt über Südkreuz kann dann auch die Fahrzeit auf ca. 20 Minuten reduziert werden. Es kommen die vom RE1 bekannten Züge mit fünf, runderneuerten Doppelstockwagen zum Einsatz, die speziell für den Flughafenverkehr ausgestattet sind.

 

Der Flughafen BER wird zudem durch die Linien RB24 und RB32 im 30-Minuten-Takt an die östlichen Bezirke Berlins angebunden – die Linien fahren mit Halten in Schöneweide, Ostkreuz, Lichtenberg und Hohenschönhausen weiter ins Umland nach Oranienburg und Eberswalde. Im Süden Berlins werden mit den beiden Linien Ludwigsfelde und Wünsdorf-Waldstadt direkt an den Flughafen angebunden. An den Endstationen sind weiterführende Anschlüsse, z.B. Richtung Jüterbog oder Angermünde, vorgesehen. Auch hier kommen Züge mit fünf umfangreich modernisierten Doppelstockwagen zum Einsatz.

 

Potsdam: Im Raum Potsdam wird das Angebot auf den Regionalbahnlinien neu geordnet und die Platzkapazität erweitert. Mit der Linie RB21 wird eine neue Direktverbindung zwischen Potsdam, Berlin-Spandau und Berlin Gesundbrunnen eingerichtet, die auch am Wochenende den Universitätsstandort Golm direkt an Berlin anbindet. Auf der Linie RB22 in Richtung Flughafen BER wird das Sitzplatzangebot um zwei Drittel auf 270 erhöht. Die Verbindung von Golm über Griebnitzsee auf die Berliner Stadtbahn übernimmt die neue Linie RB23 mit einer Kapazität von 420 Sitzplätzen pro Zug. Alle Linien werden mit runderneuerten Talent 2 Triebzügen bedient.

 

Die Linie RB33 erhält zudem eine neue Linienführung und fährt, von Jüterbog kommend, von Beelitz Stadt aus neu über Schwielowsee nach Potsdam Hbf. In Potsdam-Pirschheide besteht Anschluss zu den Zügen der Linie RB22 aus und in Richtung Flughafen BER. Dazu werden bis 2022 neue Bahnsteige an den Gleisen des Berliner Außenrings errichtet. Hier kommen größere Fahrzeuge mit rund 140 Sitzplätzen zum Einsatz. Auf der Linie RB51 fahren die Züge weiterhin im Stundentakt zwischen Rathenow und Brandenburg, das Angebot wird jedoch durch neue Fahrzeuge aufgewertet. Hier kommen künftig Fahrzeuge mit einer Kapazität von 140 Sitzplätzen zum Einsatz.

 

 

Mehrangebot bereits ab diesem Jahr

 

Bereits in diesem Jahr werden auf mehreren Linien Verbesserungen für die Fahrgäste eingeführt. Auf zahlreichen Linien – die teilweise nicht zum Netz Elbe-Spree gehören – wurden und werden die Kapazitäten erhöht:  RE2 und 7 sowie RB10, 12, 13, 25, 26.

 

 

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation 

 

Ab 2022 werden den Fahrgästen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten in Neufahrzeugen angeboten. Auch die Gebrauchtfahrzeuge werden umgebaut und runderneuert. Jeder Zug wird von Servicepersonal begleitet. Alle Züge werden über einen kostenlosen WLAN-Netzzugang verfügen. Die Anzahl der Monitore erhöht sich, je nach Fahrzeugtyp um bis zu 100 Prozent. Sitze in Reihenbestuhlung erhalten auf den Linien RE1 und RE7 einen Klapptisch in den Rückseiten der entsprechenden Sitze. Der RE1 empfängt künftig mit breiteren Türen: 1,4 statt 1,2 Meter Breite und einem Catering. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze – ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und am Fahrzeug angezeigt werden (siehe Pilotprojekt www.vbb.de/radimregio). Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ wird künftig der Umfang der Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als Auslastung je Fahrzeug dargestellt: So können Fahrgäste bereits vor der Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen. Echtzeitdaten werden jetzt auch bei den Busersatzverkehren geliefert. 

 

 

Barrierefreiheit

 

Die Barrierefreiheit wird ausgebaut. Die sogenannten Servicemittelwagen werden bei den Neufahrzeugen ab einer Dreiteiligkeit über zwei unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

 

 

Erhöhte subjektive Sicherheit 

 

Zugteile können im neuen Angebot grundsätzlich abgeschlossen werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, die subjektive Sicherheit der Fahrgäste durch stärker belegte Abschnitte zu erhöhen.

 

 

Anteile in vier Bundesländern 

 

Der grösste Anteil der Verkehrsleistung im Netz Elbe-Spree liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

 

 

Beginn, Betriebsstufen und Dresdner Bahn 

 

Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022. Der Zuschnitt der Linien beinhaltet zwei Betriebsstufen: Die erste berücksichtigt den Infrastrukturzustand ohne die im Bau befindliche Dresdner Bahn in Berlin. Nach Inbetriebnahme können weitere Verbesserungen für die Fahrgäste erreicht werden. Insbesondere der FEX und der RE8 auf dem Südast können dann erheblich beschleunigt werden. Für die zweite Betriebsstufe ergeben sich veränderte Laufwege für die Linien RE8, RB10, RB14, RB23, RB24, RB32 und FEX; neu eingeführt wird die Linie RE20 Berlin Hbf – Flughafen BER – Cottbus.

 

 

Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal

 

Es wird – wie bisher – eine Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal geben. Jede|r Triebfahrzeugführer|in, Zugbereitsteller|in oder Kundenbetreuer|in kann davon ausgehen, beim neuen Betreiber, zu denselben Konditionen wie zuvor, weiter beschäftigt zu werden.

 

 

Betriebsvorbereitung 

 

Das Vergabeverfahren konnte rechtzeitig abgeschlossen werden, um die ordnungsgemäße Betriebsaufnahme im Dezember 2022 abzusichern. Die Verkehrsunternehmen haben jetzt fast vier Jahre Zeit, die vorhandenen Fahrzeuge umzubauen bzw. die neuen Fahrzeuge zu beschaffen, Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom bisherigen Betreiber zu regeln. Der VBB wird den Prozess intensiv begleiten. Insbesondere sollen die Fahrzeugumbauten nicht zu Einschränkungen im Betrieb führen; DB Regio und ODEG werden adäquate Ersatzfahrzeuge bereitstellen.

 

Netz Elbe-Spree – Leistungen, Anteile und Betreiber

 

Die zu vergebenden Linien wurden in vier Lose aufgeteilt, um für die Region einen wettbewerblichen Markt zu gewährleisten. Auf diese Weise konnten wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und Wettbewerbspreise erzielt werden. Ein Bieter konnte maximal zwei Lose gewinnen, wobei Los 1 und Los 2 nicht an denselben Bieter vergeben werden konnten.

 

Mit dem Gewinn der Lose 1 und 4 fährt die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 sieben neue Linien. Die grösste Linie wird der RE1 zwischen Magdeburg – Berlin – Frankfurt (Oder) – Cottbus.

 

Weitere ODEG-Linien im Netz Elbe-Spree:


RE8a   Wismar – Wittenberge – Flughafen BER                           
RE8b   Berlin Hbf (tief) – Baruth – Elsterwerda / Finsterwalde     
RB17   Wismar – Schwerin Hbf – Ludwigslust [- Wittenberge]    
RB33   Jüterbog – Beelitz Stadt – Potsdam Hbf                             
RB37   Beelitz Stadt – Potsdam Rehbrücke – Berlin Wannsee 
RB51   Rathenow – Brandenburg Hbf   

 

 

Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität ist das Motto für die Offensive, die wir gemeinsam in den zurückliegenden Jahren im Schienenpersonennahverkehr gestartet haben. Die Vorgaben für das Netz Elbe-Spree zählen genauso dazu, wie das Projekt i2030, die Ausbaumaßnahmen an der Ostbahn oder die Erhöhung der Kapazitäten auf einigen Strecken in diesem Jahr. Nun kommt es auf die Bahnunternehmen an, unsere Vorgaben umzusetzen.” 

Verkehrssenatorin Regine Günther: „Ich freue mich, dass die Metropolregion Berlin-Brandenburg mit dieser Vergabe noch schneller zusammenwächst. Für Berlin wird es mit dem neuen Netz Elbe-Spree entscheidende Verbesserungen im Pendlerverkehr geben: mehr Fahrten und mehr Sitzplätze auf den wichtigsten Verbindungen von und nach Berlin, etwa aus Potsdam und aus Falkensee. Die vereinbarten Zusatzkapazitäten schon ab April 2019 bringen schnell die dringend benötigten besseren Verbindungen Richtung Nauen und Bad Belzig. Auch der neue FlughafenExpress FEX zum BER wird eine wichtige Rolle spielen.” 

 

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Ich möchte mich ganz herzlich beim VBB-Vergabeteam bedanken. Eine solche Ausschreibung, mit insgesamt 28 Millionen Zugkilometern, einem Mehrangebot von 30 Prozent und einem bunten Strauß an Innovationen hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Stolz bin ich auf die hohen Qualitätsstandards, die wir, im Sinne der Fahrgäste, setzen konnten sowie die konkreten Angebotsverbesserungen, die in Form von zusätzlichen Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen spürbar werden. Dass dieses Paket für die beteiligten Länder auch finanzierbar bleibt, ist dem gelungenen Wettbewerb zu verdanken.“ 

 

ODEG-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann: „Die ODEG bedankt sich beim VBB und den Ländern für das große Vertrauen, welches in uns durch den Zuschlag der Lose 1 und 4 gesetzt wird. Die ODEG-Signale sind damit erneut auf Wachstum gesetzt. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und wissen, das wird nicht einfach, aber gelingen. Mit dem heutigen Tag starten wir mit der Umsetzung des Betriebskonzeptes, von A wie Ausbildung, über F wie Fahrzeugumbau, W wie Werkstatterweiterung bis Z wie Züge beim Hersteller beauftragen. Es gibt also viel zu tun." 

 

DB Regio Vorsitzender Dr. Joachim Trettin: „Dies ist die bestmögliche Variante für DB Regio Nordost, wir freuen uns sehr! Die Ausschreibung sah vor, dass nicht mehr als zwei Lose gewonnen werden konnten und schloss unter anderem auch aus, dass Los 1 und 2 gleichzeitig an einen Anbieter gehen. Deshalb ist der Gewinn der Lose 2 und 3 für uns eine sehr positive Nachricht. Langfristig werden wir mit dieser Loskombination unser Leistungsvolumen sogar leicht ausbauen. Dies hilft, Arbeitsplätze in den Zügen und Werken abzusichern. Wir freuen uns nun darauf, künftig unsere Fahrgäste auf den genannten Linien begrüßen zu dürfen und dabei modernisierte Fahrzeuge mit mehr Komfortmerkmalen anzubieten.“



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DB Cargo und Siemens Mobility schliessen Rahmenvertrag über 100 Multisystem-Lokomotiven

Siemens Mobility und die DB Cargo AG haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 100 Multisystem-Lokomotiven abgeschlossen. Gleichzeitig mit der Unterzeichnung hat die Güterbahn der DB 40 Mehrsystem-Lokomotiven vom Typ Vectron abgerufen. Die Lokomotiven sind für den grenzüberschreitenden Verkehr in mehreren europäischen Ländern vorgesehen. Die Auslieferung der Fahrzeuge beginnt im Februar 2019 und wird im Juni 2020 abgeschlossen sein.

Siemens Vectron für die DB Cargo AG                                                                                                          Foto: SIemens Mobility

 

 

 

"Erst im Sommer 2017 hat DB Cargo 60 Loks bei uns bestellt. Der Abschluss eines neuen Rahmenvertrags steht für die erfolgreiche Abwicklung des Vorprojekts und die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge", sagt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.

 

"Der Vectron MS ist eine besonders energieeffiziente Lokomotive, die den grenzüberschreitenden Verkehr ohne Lokwechsel erlaubt. Dies ermöglicht es DB Cargo, auf den europäischen Relationen noch bessere Leistungen für die Kunden zu erbringen", sagt Steffen Bobsien, Leiter European Assets & Technology DB Cargo. Die Lokomotiven für DB Cargo verfügen über eine Leistung von 6,4 Megawatt und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, sie sind mit den erforderlichen nationalen Zugsicherungssystemen sowie mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet.

 

Siemens Mobility hat den Vectron bereits über 800 Mal an insgesamt 41 Kunden verkauft. Die Lokomotiven sind in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.

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Wien - Bratislava: Finissage im Kunst­-Zug T.R.A.M.

Seit Februar 2018 war mit dem Kunst­-Zug T.R.A.M. ein ganz besonderer Zug auf der Strecke zwischen Wien und Bratislava unterwegs. Außen kreativ beklebt und im Inneren künstlerisch gestaltet, hat der Kunst-Zug T.R.A.M. nicht nur den kulturellen Austausch zwischen Wien und Bratislava gefördert, sondern den Reisenden auch ein ungewöhnliches künstlerisches Erlebnis geboten. Der Zug verkehrte fast ein ganzes Jahr lang planmäßig elf Mal täglich über Marchegg zwischen den beiden Hauptstädten. Über 500.000 Reisende kamen mit Kunst und Kultur in Berührung, kuratiert von MuseumsleiterInnen wie Monika Sommer, Gottfried Gusenbauer oder Martin Sturm, entwickelt von namhaften KünstlerInnen wie Nicole Six, Paul Petritsch oder Marta Kopyt, die T.R.A.M. für ein Jahr ihr Aussehen gab. Hunderte Reisende nutzten die Gelegenheit, um beim Guest table mit dem österreichischen Botschafter Helfried Carl Platz zu nehmen und zu diskutieren.

Die  Fahrende  Kunstgalerie  belebte  fast  ein  Jahr  lang  den  kulturellen  Austausch  zwischen  Wien  und  Bratislava      

                                                                                                                                                                   Foto: Walter Petrouschek

 

 

 

 

Am 16. Januar 2019 wurde der Kunst-Zug T.R.A.M. im Rahmen einer Finissage offiziell verabschiedet. Mit dabei waren zahlreiche europäische Künstlerinnen und Künstler sowie Ehrengäste aus den beiden Nachbarstädten Wien und Bratislava. Die künstlerischen Installationen und kreativen Interventionen im Zug hauchten dem kulturellen Austausch zwischen den beiden Städten neues Leben ein.

 

 

Fahrende Galerie findet mit Finissage ihr Ende

 

Im Rahmen einer Zugfahrt von Wien nach Bratislava und wieder zurück hatten die Teilnehmer die Gelegenheit zum grenzüberschreitenden Kulturaustausch, der allen voran von Veronica Kaup-Hasler (Wiener Wissenschafts- und Kulturstadträtin), Michaela Huber (Vorständin ÖBB-Personenverkehr), Filip Hlubocký (CEO ZSSK), Helfried Carl (österreichischer Botschafter in Pressburg) und Peter Mišik (slowakischer Botschafter in Wien) intensiv genutzt wurde.

 

Neben den verschiedenen künstlerischen Darbietungen, hatten die zahlreichen Gäste ein letztes Mal die Gelegenheit während der Bahnfahrt die Flip books, kleinformatigen Daumenkino-Bücher, zu betrachten, via WagonWideWeb in einem digitalen Reiselogbuch zu surfen und künstlerisch gestaltete Häppchen, sogenannte Transdelicious, zu genießen.

 

„Der Kunst-Zug T.R.A.M. hat seit Februar 2018 die Kunstszenen von Österreich und der Slowakei verbunden. In Zusammenarbeit mit 26 Partnerinstitutionen haben wir den Passagieren vier Ausstellungen, 39 Performances und 91 internationale Künstler vorgestellt. Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist T.R.A.M. zur größten Kulturveranstaltung geworden, die je zwischen Wien und Bratislava stattfand,“ fasst Juraj Čarný, T.R.A.M. Kurator, den Erfolg des Projektes zusammen.

 

 

25 Jahre bilaterale Beziehungen zwischen Österreich und der Slowakei

 

Der Projektname T.R.A.M. verweist auf die alte Pressburger Bahn. Sie hat Wien und Pressburg bereits ab 1914 verbunden. In den vergangenen Monaten hat der Kunst-Zug, die kulturelle Mobilität tausender Reisender gefördert und ein ungewöhnliches künstlerisches Erlebnis geboten. Das Erinnerungsjahr 2018 war gespickt mit geschichtsträchtigen Jubiläen. „25 Jahre bilaterale Beziehungen zwischen Österreich und der Slowakei“ fanden im offiziellen Gedenken vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit.

 

Um dieses Ereignis dennoch angemessen zu würdigen, riefen die Österreichische Botschaft und das Österreichische Kulturforum in Bratislava in Zusammenarbeit mit dem Curatorial Studies Institute das Kunstprojekt „T.R.A.M. – Zeitreise Wien-Pressburg“ ins Leben. Das Herzstück des Projektes bildete dabei die künstlerisch gestaltete Zuggarnitur der ÖBB und der ZSSK, der Eisenbahngesellschaft der Slowakei.



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Coop bietet eine Aktions-Tageskarte für den Schweizer ÖV an

Coop bietet vom 21. Januar 2019 bis zum bis 17. Februar 2019 wieder eine Aktions-Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz an. Mit dieser Spezial-Tageskarte reisen Sie für nur CHF 49.--  (auch ohne Halbtax-ABO) einen ganzen Tag lang kreuz und quer durchs Land und entdecken dabei die schönsten Freizeitorte mit Zug, Postauto, Schiff, Tram und Bus. Die Tageskarten sind aber nur "solange Vorrat" erhältich und müssen bis 17. März 2019 genutzt werden, ein Umtausch oder eine Erstattung ist nicht möglich.

Die SBB Re 460 065 hat zwar kurz vor Weihnachten die "Pro Montagna" Werbung verloren, dafür bietet Coop wiederum eine Aktions-Tageskarte an.                                                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Zum Preis von CHF 49.-- bietet Coop bis zum 17. Februar 2019 solange Vorrat eine Spezial-Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz an. Das Angebot ist exklusiv in Coop Supermärkten mit Kiosk oder Kundendienst sowie im Coop City und im Interdiscount erhältlich.

 

 

Konditionen der Spezial-Tageskarte

  • erhältlich für die 2. Klasse
  • erhalten Sie auch ohne Halbtax-Abo
  • gilt nur für eine Person an einem Tag
  • bietet freie Fahrt auf den GA-Bereichsstrecken (alle Strecken der SBB, der meisten Privatbahnen und von PostAuto, auf Schiffen sowie in Trams und Bussen in vielen Schweizer Städten). Eine detaillierte Übersicht finden Sie unter sbb.ch/tageskarte.
  • ist von Montag bis Sonntag sowie an allgemeinen Feiertagen ohne zeitliche Einschränkung gültig. Zuschläge und Reservierungen sind in der Spezial-Tageskarte nicht inbegriffen.
  • ermöglicht Halbtax-Kundinnen und -Kunden, Tagesklassenwechsel sowie vergünstigte streckenbezogene Klassenwechsel zu kaufen. Kundinnen und Kunden ohne Halbtax können einen streckenbezogenen Klassenwechsel zum vollen Preis kaufen. 
  • ermöglicht Halbtax-Kundinnen und -Kunden, vergünstigte Anschlussbillette für eine Fahrt ausserhalb des GA-Geltungsbereichs zu kaufen. Kundinnen und Kunden ohne Halbtax können Anschlussbillette zum vollen Preis kaufen.
  • muss bis spätestens 17. März 2019 eingelöst werden, keine Erstattung, kein Umtausch.
  • kann mit Junior-Karte und Kinder-Mitfahrkarte kombiniert werden.
  • ermöglicht Ihnen den Bezug ermässigter Freizeitleistungen der meisten RailAway-Kombis.

 

 

Weitere Gutscheine und Angebote beim Kauf einer Spezial-Tageskarte

 

 

25 Franken Rabatt aufs Halbtax

 

Lösen Sie diesen Gutschein zwischen dem 21. Januar und dem 17. März 2019 an einer bedienten Verkaufsstelle des Öffentlichen Verkehrs ein und profitieren Sie vom vergünstigten Halbtax für 160 statt 185 Franken. Das Angebot ist nur gültig für Neukunden.

 

 

Klassenwechsel zur Spezial-Tageskarte für 25 Franken

 

Wieso nicht einmal in der 1. Klasse kreuz und quer durch die Schweiz reisen? So haben Sie mehr Platz, mehr Beinfreiheit und kommen noch entspannter an. Bezahlen Sie 25 Franken mehr und Sie können mit der Spezial-Tageskarte den ganzen Tag 1. Klasse fahren.

Der Klassenwechsel muss vor Reiseantritt gekauft werden.

 

 

Gutschein für Bahngastronomie

 

Entdecken Sie das Angebot der SBB Bahngastronomie und profitieren Sie von 20 Prozent Rabatt in den SBB Restaurants. Um vom Rabatt zu profitieren, geben Sie bitte diesen Gutschein während Ihrer Bestellung dem Servicepersonal. Der Gutschein ist bis zum 17. März 2019 gültig und nicht kumulierbar mit anderen Rabattaktionen.



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Der erste neue Zug von Aargau Verkehr ist da

Aargau Verkehr (AVA) beschafft fünf 3-teilige und 60 Meter lange Züge ABe 4/12 für die Strecken zwischen Aarau und Menziken bzw. Schöftland. Nun ist der erste dieser neuen, komfortablen Züge in Suhr eingetroffen. Die Fahrgäste können ab ca. Ende Mai 2019 die Reise in diesem modernen Fahrzeug geniessen.

Der erste von Stadler angelieferte ABe 4/12 ist am 18. Januar 2019 in Suhr eingetroffen                         Foto: Aargau Verkehr

 

 

 

Für Aargau Verkehr und die Fahrgäste im Wynental und Suhrental beginnt eine neue Zugs-Ära. Der erste von fünf 3-teiligen und 60 Meter langen Züge wurde nun von Stadler Rail ausgeliefert. Diese Fahrzeugbeschaffung ist Teil einer Angebotserweiterung und Flottenmodernisierung. Der Kundennutzen wird gesteigert und die Platzkapazität erhöht. Für Dr. Severin Rangosch, CEO von Aargau Verkehr, ein schöner Moment: «Ich freue mich sehr, dass wir unseren Fahrgästen im Wynental und Suhrental sukzessive moderne und komfortable Fahrzeuge anbieten können. Diese Rollmaterialbeschaffung ist zudem ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung des künftigen Mehrverkehrs».

 

 

Anlieferung auf der Schiene

 

Der erste Zug verlies am Freitag frühmorgens das Stadlerwerk in Bussnang. Auf sogenannten Tiefladewagen wurde der Zug nach Suhr transportiert, wo er über eine Rampe auf das Meterspurnetz von Aargau Verkehr abgeladen wurde. Von dort wurde der Zug durch einen Lokführer von Aargau Verkehr erstmals selbständig nach Schöftland in die Werkstatt überführt. Nun beginnt die eigentliche Inbetriebsetzungsphase (Testfahrten, Schulungsfahrten, etc.), die bis zur Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) dauern wird.

 

 

Neue, komfortable Fahrzeuggeneration

 

Die neuen Züge mit einer Länge von 60 Metern umfassen drei Wagen und sind durchgängig begehbar. Das Platzangebot ist mit 117 Sitzplätzen deutlich grösser als bei den 40-Meter-Zügen, welche heute im Einsatz sind. Alle Züge sind klimatisiert sowie mit elektronischer Fahrgastinformation und einem modernen Zugssicherungssystem ausgerüstet. Der hohe Niederfluranteil ermöglicht einen einfachen Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste. Das grosszügige Multifunktionsabteil im Zwischenwagen bietet genügend Platz für Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck und Fahrräder. Alle Kompositionen verfügen über ein 1.Klasse-Abteil.

 

 

Zugseinweihung

 

Die offizielle Zugseinweihung und die Präsentation für die Bevölkerung findet am 18. Mai 2019 in Schöftland statt. Ab diesem Tag können die Fahrgäste die Fahrt in diesem neuen Fahrzeug geniessen. Die restlichen vier Fahrzeuge werden sukzessive ausgeliefert, sodass ab Dezember 2019 alle neuen Züge im Einsatz stehen.


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Niederflurtriebzug Aargau Verkehr (AVA)
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Aargau Verkehr stellt sich vor
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Stadler gewinnt Auftrag für zehn FLIRT von der weissrussischen Eisenbahn

Am 17. Januar 2019 haben die weissrussische Eisenbahndirektion und Stadler einen Vertrag über die Lieferung von zehn neuen FLIRT für den interregionalen Personenverkehr unterschrieben. Die Höchstgeschwindigkeit der Züge beträgt 160 km/h. Der erste Zug soll 2020 ausgeliefert werden.

Die 10 neuen FLIRT sind auf Basis der 7-teiligen IC-FLIRT die seit August 2016 im Einsatz sind                             Foto: Stadler

 

 

 

Vladimir Balakhonov, stellvertretender Leiter der weissrussischen Eisenbahn, und Philipp Brunner, CEO Stadler Minsk, haben am 17. Januar 2019 den Vertrag mit der weissrussischen Eisenbahn für die Lieferung von zehn fünfteiligen elektrisch angetriebenen Zügen des Typs FLIRT unterschrieben. Die Höchstgeschwindigkeit der Züge beträgt 160 km/h. Der erste Zug soll 2020 ausgeliefert werden.

 

«Die heutige Vertragsunterzeichnung», so Vladimir Balakhonov, «setzt die Entwicklung des neuen Personenverkehrsprojekts fort, das die weissrussische Eisenbahn seit 2010 realisiert, um ein integriertes Verkehrssystem in Weissrussland zu schaffen. Es zielt darauf ab, den Bedarf der Bevölkerung an Verkehrsdienstleistungen effektiv zu decken. Darüber hinaus beweist es die Entwicklung der weissrussischen Eisenbahn und ihre Bereitschaft, bedeutende soziale Projekte durchzuführen, die den Fahrgästen Verkehrsleistungen auf europäischem Niveau bieten werden.»

 

«Dieser Auftrag stärkt unsere Präsenz auf dem weissrussischen Markt», ergänzt Philipp Brunner, «und wir danken der weissrussischen Eisenbahn für ihr Vertrauen in die hohe Qualität unseres Rollmaterials.»

 

 

Mehr über die Züge

 

Die siebenteiligen Intercityzüge des Typs FLIRT, die seit dem August 2016 auf der Strecke der weissrussischen Eisenbahn zwischen Minsk und Gomel verkehren, dienen als Grundlage für die neuen Züge. Diese sind 92.96 Meter lang und 3.48 Meter breit. Jeder Zug bietet 260 Sitzplätze, davon 16 in der ersten Klasse. Die Sitze zeichnen sich durch individuell verstellbare Rücken- und Armlehnen aus. Der Fahrgastraum der ersten Klasse wird durch eine elektrisch betriebene Glaswand abgetrennt und ist mit Zugbegleiter-Ruftasten ausgestattet. Beim Drücken einer solchen Taste erhält der Zugbegleiter ein Audio-/Videosignal im Zugbegleiterraum. Zudem sind ein Bereich für grosses Gepäck und eine Garderobe vorgesehen. Im Fahrgastraum der zweiten Klasse werden komfortable Sitze mit Armlehnen in einer Drei-plus-Zwei-Anordnung eingebaut.

 

Die neuen Züge verfügen über Verpflegungsautomaten im Fahrgastraum. Überdies wird ein Multifunktionsabteil für Passagiere mit Kinderwagen, Fahrrädern und grossem Gepäck verfügbar sein. In den neuen FLIRT wird jedes Fenster mit einem Sonnenschutzrollo ausgestattet, das flexibel fixiert werden kann. Informationen über die Wagen- und Sitznummern sowie alle Bedieninformationen werden für blinde und sehbehinderte Menschen auch in Blindenschrift angegeben. Jeder Zug verfügt über drei Toiletten. Davon ist eine für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt.

 

Die elektrisch angetriebenen Züge werden mit kabellosem Zugang zum Internet (Wi-Fi) und einem System zur Stärkung des GSM-Signals ausgestattet. Zur Steigerung der Effektivität des Fahrbetriebs, werden zudem die Daten über den Standort des Zuges, die Strecke und den Energieverbrauch an die Server der weissrussischen Eisenbahn übermittelt.

 

Die zu liefernden Züge entsprechen allen technischen Normen der Zollunion (TR CU 001/2011) und fügen sich nahtlos in die bestehende Flotte der weissrussischen Eisenbahn mit bereits 18 FLIRT ein. Sie werden auf den meistgenutzten elektrifizierten Abschnitten des weissrussischen Eisenbahnnetzes eingesetzt.

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Dank Grosseinsatz kann PostAuto den Fahrplan ab Chur einhalten

Beim Grossbrand am Mittwochabend ist die Hälfte der PostAuto-Flotte des Standorts Chur zerstört worden. Trotzdem haben es die Mitarbeitenden in kürzester Zeit über Nacht geschafft, dass auch in den nächsten Tagen sämtliche Kurse im Grossraum Chur zuverlässig verkehren. PostAuto ist mit Hochdruck daran, die Ersatzflotte für die kommenden Wochen zu organisieren.

Beim Brand in der Einstellhalle entstand grosser Sachschaden                                          Foto: Kantonspolizei Graubünden

 

 

 

 

Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden erhielt am 16. Januar 2019 kurz nach 20.45 Uhr die Meldung, dass es in der Postgarage brennt. Mit der Gesamtfeuerwehr Chur, der Feuerwehr Domat/Ems-Felsberg sowie der Betriebsfeuerwehr Ems Chemie stand rund eine Hundertschaft von Feuerwehrleuten für die Brandbekämpfung im Einsatz. Gemeinsam mit Drittpersonen wurden knapp fünfzig Personen aus angrenzenden Wohnhäusern evakuiert. Die Feuerwehrleute brachten den Brand unter Kontrolle. Ein Polizist der Stadtpolizei Chur welcher beim Ersteinsatz vor Ort war, wurde wegen Atembeschwerden ins Kantonsspital Graubünden transportiert. Die Rettung Chur war während der Löscharbeiten mit einer Ambulanz vor Ort.

 

 

Sachschaden

 

Die Einstellhalle, in diese integriert ist eine Tankstelle, wurde komplett beschädigt. Die Tankstelle konnte bei der Brandbekämpfung geschützt werden und wurde nach ersten Erkenntnissen nur oberirdisch beschädigt. In der Einstellhalle befanden sich über 20 einsatzfähige Postautos, zu reparierende Fahrzeuge sowie Privatfahrzeuge von Angestellten. Nach ersten Erkenntnisse brannten diese komplett ab. An nahe abgestellten Fahrzeugen sowie an angrenzenden Gebäudeteilen entstand ebenfalls Sachschaden. Dieser beträgt nach ersten Erkenntnissen insgesamt mehrere Millionen Franken. Die Stadtpolizei Chur sperrte mit einem Aufgebot von über fünfzehn Personen die Umgebung ab. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelt die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände, die zum Brand führten.

 

Zwanzig Postautos sind beim Brand total zerstört worden. Das entspricht fast der Hälfte der PostAuto-Flotte für den Standort Chur. PostAuto schätzt den Schaden allein für die Fahrzeuge momentan auf 7,5 Millionen Franken.

 

Noch in der Nacht auf Donnerstag haben die PostAuto-Mitarbeitenden für Ersatzfahrzeuge gesorgt. Diese sind umgehend nach Chur gefahren worden und standen zuverlässig in den frühen Morgenstunden bereit. So ist es möglich, den Reisenden nahtlos bis und mit Wochenende einen ganz normalen Betrieb ab Chur anzubieten. Auch für die Zeit danach ist PostAuto zuversichtlich: Eine Taskforce ist mit Hochdruck daran, Postautos aus der ganzen Schweiz als Ersatzfahrzeuge für Chur zu organisieren. Falls nicht genügend eigene Fahrzeuge zur Verfügung stehen, wird PostAuto andere Transportbetriebe für Ersatzbusse anfragen. Fahrgästen wird empfohlen, vor dem Antritt ihrer Reise ab Chur sicherheitshalber den Onlinefahrplan oder die App zu konsultieren.

 

PostAuto dankt den Blaulichtorganisationen und den Kolleginnen und Kollegen vor Ort für ihren grossen Einsatz.

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Die Bahnlinien Altstätten-Gais, Rorschach−Heiden und Rheineck−Walzenhausen werden überprüft

Zusammen mit einem Ingenieurbüro klären die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, ob kundenfreundlichere Alternativen zum heutigen Bahnangebot machbar und nötig sind. Geprüft werden Varianten, die von der Optimierung der heutigen Angebote über die Erschliessung mit Bussen bis hin zur Umstellung auf einen automatischen Bahnbetrieb reichen. Grund für die Überprüfung sind sinkende Nachfragezahlen sowie eine tiefe Wirtschaftlichkeit. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich Ende Juni 2019 vor.

Der Zug der Appenzeller Bahnen verkehrt stündlich von Altstätten Stadt nach Gais                             Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Bahnlinien Altstätten Stadt - Gais (S24), Rorschach Hafen - Heiden (S25) und Rheineck - Walzenhausen (S26) weisen seit Jahren eine tendenziell rückläufige Nachfrage auf. Auch die Wirtschaftlichkeit bewegt sich je nach Linie unter der Schwelle von 30 Prozent, die gemäss Bund eine Überprüfung auslöst, ob alternative Angebote mit einem besseren Kosten-Nutzen Verhältnis möglich sind. Ausserdem stehen in den nächsten Jahren grössere Investitionen in die Erneuerung der Infrastruktur und der Fahrzeuge an. Deshalb haben die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen im Rahmen ihrer aktuellen ÖV-Programme und in Absprache mit dem Bundesamt für Verkehr sowie den Appenzeller Bahnen (AB) beschlossen, alternative Betriebskonzepte für die drei Bahnlinien zu prüfen.

 

Geprüft werden verschiedene Varianten, die von der Optimierung der heutigen Angebote über die Erschliessung mit Bussen bis hin zur Umstellung auf automatischen Bahnbetrieb reichen. Dabei spielen auch Faktoren wie die touristische Bedeutung, die Erschliessungsfunktion sowie Spitzenbelastungen der einzelnen Linien eine Rolle.

 

In einer Begleitgruppe werden die Anliegergemeinden und die Tourismusorganisationen in den Prozess einbezogen. In dieser nehmen neben Vertretern der Fachämter beider Kantone und der AB die beiden zuständigen Regierungsräte Dölf Biasotto und Bruno Damann, die Stadt- und Gemeindepräsidenten der Anliegergemeinden sowie die Präsidentin von Appenzellerland Tourismus Einsitz. Der Schlussbericht der Studie wird voraussichtlich Ende Juni 2019 vorliegen.

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In der Erfolgsspur: Stadler liefert weitere Züge nach Apulien

Stadler gewinnt einen weiteren Anschlussauftrag in Apulien von den Ferrovie Appulo Lucane (FAL). Der Rahmenvertrag umfasst acht dreiteilige Schmalspur-Dieseltriebzüge im Wert von 45.6 Millionen Euro. Gleichzeitig ist die Erstbestellung von vier Zügen im Wert von 22.8 Millionen Euro unterzeichnet worden. Die neuen Züge werden innert 24 Monaten ausgeliefert.

Neue Triebzüge für die Ferrovie Appulo Lucane (FAL)                                                                                           Foto: Stadler

 

 

 

Avvocato Rosario Almiento, FAL-Präsident, und Maurizio Oberti, Stadler-Verkaufsleiter Italien, haben einen Rahmenvertrag über acht und den Vertrag für die Erstbestellung von vier dreiteiligen Tailor-made-Triebzügen unterschrieben. Mit den vier bestellten Zügen wird die FAL über total 23 Schmalspur-Dieselfahrzeuge der neusten Generation verfügen – das ist die grösste und modernste Schmalspurfahrzeugflotte in ganz Italien. Die Fahrzeuge kommen auf dem 950-Millimeter-Schmalspurnetz in Apulien und der angrenzenden Basilikata zum Einsatz. Unter anderem wird die Strecke Bari-Altamura-Matera befahren werden. Die Lieferung der vier bestellten Fahrzeuge ist innerhalb von 24 Monaten geplant.

 

 

Mehr über die Züge

 

Die Wagenkasten der neuen FAL-Züge bestehen aus der leichtgewichtigen Stadler-Aluminium- Verbundbauweise. Die Achslast beträgt infrastrukturschonende zwölf Tonnen. Die gut 52.5 Meter langen, niederflurigen Züge verfügen über schadstoffarme, leistungsstarke Dieselmotoren der Effizienzklasse lllB. 154 Fahrgäste finden einen Sitzplatz. Inklusive Stehplätzen beträgt das Fassungsvermögen 306 Personen. Die Führerstände und die Fahrgasträume sind klimatisiert. Den Fahrgästen steht überdies eine behindertengerechte Toilette zur Verfügung. Die Züge können auch in Doppel- oder Dreifachtraktion geführt wenn, wenn dies aus betrieblichen Gründen erforderlich sein sollte.

Dreiteiliger Triebzug für die Ferrovie Appulo Lucane (FAL)                                                                                       Foto: Stadler


Sulla scia del successo: Stadler consegna nuovi treni in Puglia

 

Stadler si aggiudica una nuova commessa in Puglia con le Ferrovie Appulo Lucane (FAL). Il contratto comprende quattro automotrici diesel-elettriche a scartamento ridotto a tre carrozze per un valore di 22,8 milioni di euro con un’opzione per altri quattro treni; le nuove automotrici verranno consegnate entro 24 mesi.


L’avvocato Rosario Almiento, Presidente delle FAL, e l’ingegner Maurizio Oberti, Direttore Sales di Stadler Italia, hanno sottoscritto un contratto per quattro automotrici diesel-elettriche a tre carrozze del valore di 22,8 milioni di euro con un’opzione per altri quattro treni. Insieme con i quattro nuovi treni ordinati, le FAL disporranno di un totale di 23 veicoli diesel-elettrici a scartamento ridotto di ultima generazione – la più grande e moderna flotta di veicoli a scartamento ridotto in Italia. I veicoli saranno utilizzati sulla rete a scartamento 950 millimetri in Puglia e in Basilicata. Tra le altre, i treni percorreranno la tratta Bari-Altamura-Matera; la consegna dei quattro veicoli ordinati è prevista entro 24 mesi.

 


Principali caratteristiche tecniche dei treni


Le casse dei nuovi treni FAL sono realizzate in lega leggera di alluminio. Il treno offre una quota a pianale ribassato pari a circa il 50% per facilitare l’accesso a bordo. Il carico assiale di inferiore a dodici tonnellate contribuisce a proteggere l’infrastruttura. I treni complessivamente lunghi 52,5 metri sono equipaggiati con potenti motori diesel a basse emissioni della classe Euro lllB. Il treno offre 154 posti a sedere; inclusi i posti in piedi, la capacità complessiva è pari a di 306 passeggeri. Le cabine di guida e i compartimenti viaggiatori sono dotati di impianti di climatizzazione indipendenti. Le cabine inoltre sono accessibili dall’esterno mediante porte dedicate. Il treno dispone di una toilette per passeggeri diversamente abili; se necessario per ragioni operative, i treni possono anche essere utilizzati in trazione doppia o tripla.

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SBB Cargo ist seit 1. Januar 2019 eine eigenständige Konzerngesellschaft

Die SBB löst die bisherige Division Güterverkehr aus dem Konzern und führt sie seit Anfang Jahr als eine eigenständige Konzerngesellschaft. Die Entflechtung der SBB Cargo AG vom SBB Konzern erfolgt im Jahr 2019 schrittweise. Damit legt die SBB die Basis, um die Drittbeteiligung an der SBB Cargo AG noch in diesem Jahr zu realisieren. Zentral ist, den Kunden im Güterverkehr ein weiterhin hochstehendes Angebot zu bieten und das Unternehmen wettbewerbsfähig auszurichten. Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Nach dem finanziellen Rückschlag im Jahr 2017 konnte die Division Güterverkehr das Ergebnis 2018 stark verbessern.

Die Entflechtung der SBB Cargo AG vom SBB Konzern erfolgt 2019 schrittweise                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die SBB will die Wettbewerbsfähigkeit der SBB Cargo AG im Markt weiter erhöhen und mit Partnern zusammen die Vorteile der integrierten Bahn nutzen. Deshalb ist SBB Cargo seit Anfang Jahr neu eine eigenständige Konzerngesellschaft; Grundlage dafür war die Gründung der privatrechtlichen Aktiengesellschaft SBB Cargo AG im Jahr 1999. Die weitere Entflechtung vom SBB Konzern erfolgt nun schrittweise im Verlauf von 2019. 

 

Als eigenständige Konzerngesellschaft wird es SBB Cargo möglich sein, die angekündigte finanzielle Minderheitsbeteiligung (vgl. Medienmitteilung vom September 2018) einfacher umzusetzen. Diese ermöglicht der SBB Cargo AG und den Minderheitsinvestoren eine stärkere Mitgestaltung bei der künftigen Ausrichtung des Güterverkehrs auf der Schiene.  

 

 

Voraussetzungen geschaffen für Partnerschaft im Jahr 2019

 

Aufgrund der Ausgliederung der SBB Cargo AG gehört der Leiter der Güterbahn nicht mehr der SBB Konzernleitung an; er wird neu über den Verwaltungsrat von SBB Cargo geführt. Er verfügt aber in der SBB Konzernleitung über ein Mitspracherecht bei allen Themen, die den Güterverkehr betreffen, wie z.B. Leistungsvereinbarungen mit dem Bund, Netz- und Fahrplanplanung, Ausbauschritte, «smartrail4.0» oder Gebiets- und Arealentwicklungen. Ausserdem wird der Verwaltungsrat der SBB Cargo AG erneuert mit dem Ziel, die Gesellschaft stärker nach aussen zu öffnen. Ein neues externes Verwaltungsratsmitglied soll im Frühjahr 2019 eingesetzt werden, die Suche läuft. Die Ernennung des neuen Verwaltungsratspräsidenten ist für die Zeit nach dem Einstieg des neuen Partners bzw. der neuen Partner vorgesehen.  

 

Die Marktansprache für eine Partnerschaft mit SBB Cargo hat Interessenten aus dem In- und Ausland angezogen. Die Offerten werden derzeit geprüft und verhandelt. Entscheide werden im Verlauf des Jahres fallen. 

 

 

Ergebnis bereits zwei Jahre früher wieder positiv

 

Die SBB Cargo AG will für ihre Kunden auch in Zukunft einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Güterverkehr auf der Schiene sicherstellen und den System-Wagenladungsverkehr in Wirtschaftsräumen mit grossen Gütermengen weiter stärken. Dieser hat sich mit einem leichten Umsatzwachstum von 1.7% im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Der kleinteilige Einzel-Wagenladungsverkehr nahm gegenüber Vorjahr erneut um 2.4% ab und steht immer stärker unter Druck. Deshalb überprüft SBB Cargo aktuell gemeinsam und vorausschauend mit ihren Kunden, ob es Alternativen zu einer fixen täglichen Bedienung gibt. Dabei ist die SBB auf viel Verständnis gestossen; Überraschungen wird es keine geben. 

 

Nach dem Rückschlag im Jahr 2017 hat die Güterbahn nicht nur im ersten Halbjahr 2018 einen Gewinn verzeichnen können, sie schliesst auch gesamthaft das Jahr 2018 deutlich besser als im Vorjahr ab und ist wieder zurück in den schwarzen Zahlen. Damit stabilisiert SBB Cargo AG ihr Ergebnis und steigert es bereits zwei Jahre vor der ursprünglichen Zielsetzung des Sanierungsplans markant. Die Zahlen zeigen, dass das aktuelle Sanierungs- und Weiterentwicklungsprogramm greift. Damit will SBB Cargo auch die in diesem Jahr wegfallenden Abgeltungen ausgleichen. Ziel ist, bis 2023 nachhaltig reinvestitionsfähig zu werden. 

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Mehr Zeit einplanen für Reisen auf der Strecke Berlin - Hannover

Fernverkehrsreisende, die die ICE-Linie 10 (Berlin-Hannover-Hamm-Köln/Düsseldorf), ICE-Linie 12 (Berlin-Braunschweig-Frankfurt/M-Basel-Interlaken), ICE-Linie 13 (Berlin-Braunschweig-Frankfurt/M Flughafen) sowie die IC-Linie 77 (Berlin-Hannover-Amsterdam Centraal) vom 12. Januar 2019 bis 17. Mai 2019 nutzen wollen, müssen sich auf eine verlängerte Reisezeit von bis zu 30 Minuten einstellen. Ausserdem gibt es für diese Linien in Berlin teilweise geänderte Haltebahnhöfe und geänderte Abfahrts- und Ankunftszeiten.

In den nächsten vier Monaten gibt es Fahrplanänderungen zwischen Berlin und Hannover                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

In der Zeit vom 12. Januar 2019 bis 17. Mai 2019 werden die Anlagen der Linearen Zugbeeinflussung (LZB) auf der Strecke Berlin–Hannover erneuert. Diese Signaltechnik ist für das Fahren von Zügen mit Geschwindigkeiten von über 160 km/h notwendig. Die Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Hannover ist für eine Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h ausgelegt.

 

Dazu wird die derzeit in Betrieb befindliche LZB-Anlage ausser Betrieb genommen und durch eine neue, nach Stand der Technik, ersetzt. Während der Zeit der Abschaltung muss die maximale Geschwindigkeit in den betroffenen Streckenabschnitten auf 160 km/h herabgesetzt werden. Die Arbeiten erfolgen in den drei Abschnitten Vorsfelde–Oebisfelde, Nahrstedt–Staffelde und Ribbeck– Wustermark nacheinander von West nach Ost.

 

Die Arbeiten wurden langfristig geplant und sind in den Informations- und Buchungssystemen hinterlegt. Dabei ist die Fahrzeitverlängerung zwischen Berlin und Hannover bzw. Braunschweig bei den ICE-Zügen von 20 bis 30 Minuten und bei den IC-Zügen von rund 5 Minuten in den Fahrplan eingearbeitet.

 

Die DB bittet alle betroffenen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Die Verbindungen mit Echtzeitinformationen liegen in der Reiseauskunft auf  www.bahn.de/aktuell, in der  DB Navigator-App  und bei www.bahn.de/reiseauskunft  vor.

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SBB ist unzufrieden mit Zuverlässigkeit der FV-Dosto von Bombardier

Im ersten Monat des fahrplanmässigen Betriebs kam es beim neuen Doppelstockzug für den Fernverkehr (FV-Dosto) immer wieder zu Zugsaufällen und Verspätungen. Die SBB entschuldigt sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten und fordert vom Hersteller Bombardier Verbesserungen.

Bombardier FV-Dosto am Zürcher Hauptbahnhof als IR 37 nach Basel SBB                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Für die Kundinnen und Kunden und das Personal der SBB ist die Zuverlässigkeit der FV-Dosto im ersten Betriebsmonat nicht akzeptabel. Die Züge verkehren seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 auf der Interregio-Strecke Chur - St. Gallen - Zürich HB -  Basel SBB (IR13/37). Bombardier und SBB sind mit Hochdruck daran, die Betriebsstabilität der FV-Dosto zu verbessern. Aufgrund des Fahrplans kann im St. Galler Rheintal nicht auf den Einsatz der neuen, spurtstarken Züge verzichtet werden.

 

 

Hersteller Bombardier ist gefordert

 

Die SBB erwartet vom Hersteller Bombardier, dass die noch bestehenden Mängel, insbesondere die Türstörungen sowie die Störungen bei der Leittechnik (Software) und der Traktion umgehend behoben werden. Diese machen aktuell zwei Drittel aller Störungen aus. Bombardier muss zusätzliche Massnahmen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und zur Verbesserung der Laufruhe in tieferen Geschwindigkeitsbereichen ergreifen. Bereits umgesetzt wurde eine Begleitung aller Züge durch Techniker von Bombardier und eine zusätzliche Begleitung durch erfahrenes SBB Lok- und Zugpersonal, eine neue Softwareversion zur Verbesserung der Türstörungen und eine präventive Erstwartung aller Türen durch Bombardier.

 

 

Einsatz auf IC1-Linie erst bei stabilem Betrieb

 

Geplant ist ein Einsatz der neuen Züge auf der Strecke St. Gallen–Genf Flughafen (IC1). Die SBB wird das aktuelle Einsatzgebiet aber erst dann erweitern, wenn die bestehenden zwölf Fahrzeuge im täglichen Betrieb als IR13/37 über mehrere Wochen verlässlich eingesetzt werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt verkehren IC2000- und EW IV-Fahrzeuge.

 

 

SBB setzt Behindertengleichstellungsgesetz beim FV-Dosto um

 

Die neuen Züge sind hindernisfrei und halten sämtliche Vorschriften ein, einschliesslich das Behindertengleichstellungsgesetz. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem sorgfältig begründeten  Urteil vom 20. November 2018  der SBB Recht gegeben und die Beschwerde von Inclusion Handicap fast vollständig abgewiesen. Die SBB hat heute die Eingangsanzeige des Bundesgerichts erhalten, dass Inclusion Handicap das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts angefochten hat. Die Beschwerde ist uns noch nicht zugestellt worden, weshalb sich die SBB dazu nicht äussern kann. Die SBB hat eine Betriebsbewilligung vom Bundesamt für Verkehr für die aktuell eingesetzten Züge. Deshalb hat der Weiterzug keinen Einfluss auf die aktuelle Betriebssituation der eingesetzten Bombardier-Züge.

 

 

 

 

Fiabilité insatisfaisante du train duplex de Bombardier

 

Durant son premier mois de service commercial, le nouveau train duplex grandes lignes a connu des pannes et des retards. Les CFF présentent leurs excuses à leur clientèle pour les désagréments occasionnés et demandent au fournisseur, Bombardier, de procéder à des améliorations.

 

Après un mois d’exploitation en service commercial, la fiabilité du train duplex grandes lignes n’est pas encore au point. Les trains circulent depuis le changement d’horaire de décembre 2018 sur la ligne Interregio Coire - St-Gall - Zurich - Bâle (IR13/37). Bombardier et les CFF travaillent actuellement intensivement pour améliorer la fiabilité de ces trains.

 

 

Un défi pour le fournisseur

 

Les CFF attendent de leur fournisseur, Bombardier, que les lacunes actuelles soient réglées le plus vite possible. En particulier les dérangements aux portes, les pannes de logiciel et de traction, qui comptent pour deux tiers des dérangements. Bombardier doit en outre prendre des mesures supplémentaires pour améliorer la fiabilité et le confort de circulation dans les vitesses réduites.

 

 

Des mesures ont déjà été mises en œuvre comme la présence à bord d’un technicien, l’accompagnement par des pilotes chevronnés sur ce type de véhicule, l’amélioration de logiciels de gestion des portes et une première révision préventive des portes par Bombardier.

 

 

Engagement sur la ligne IC1 uniquement lorsque l’exploitation sera stable

 

Il est prévu d’engager les nouveaux trains sur la ligne Genève-Aéroport–St. Gall. Toutefois les CFF n’étendront le périmètre d’engagement actuel de ces trains que lorsque les douze véhicules actuels auront démontré durant plusieurs semaines leur fiabilité dans l’exploitation en tant qu’IR 13/37. Dans l’intervalle, les trains de la ligne IC1 continueront d’être assurés par des véhicules IC 2000 et VU IV.

 

 

Les CFF appliquent la loi sur l’égalité des personnes handicapées dans les trains Duplex TGL

 

Les CFF ont reçu le 10 janvier 2019 la notification du Tribunal fédéral indiquant qu’Inclusion Handicap avait contesté le jugement du Tribunal fédéral administratif. Les CFF ne commentent pas la procédure en cours. Les CFF disposent d’une licence d’exploitation délivrée par l’Office fédéral des transports pour les trains actuellement exploités. Ce nouvel élément n’a pas d’influence sur l’exploitation actuell.

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SBB reduziert dank Digitalisierung teure Spitzen im Bahnstromverbrauch

Zukünftig wird die SBB den Bahnstromverbrauch zu den Spitzenzeiten automatisch und gezielt reduzieren. Die dafür benötigte Software ist nun im Einsatz. So stärkt die SBB die Bahnstrom-Verfügbarkeit und senkt Kosten für die Energieproduktion.

Mit der "Takt-Spinne" am Zürcher Hauptbahnhof starten viele Züge fast gleichzeitig                              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Es ist 7.00 Uhr im Bahnhof Zürich, in den nächsten zehn Minuten werden aus der Haupthalle und den beiden Durchgangsbahnhöfen insgesamt 22 Züge in alle Himmelsrichtungen losfahren. Das gleiche Bild wie am Zürcher Hauptbahnhof zeigt sich an ganz vielen Bahnhöfen der Schweiz. Dank des 1982 eingeführten Taktfahrplans haben die Reisenden so gute Anschlussverbindungen und Umsteigemöglichkeiten.

 

Der Taktfahrplan sorgt aber auch dafür, dass der Leistungsbedarf im Bahnstromnetz nach den vollen und halben Stunden schlagartig zunimmt. An kalten Tagen sorgen Zug- und Weichenheizungen für einen zusätzlichen Leistungsbedarf. Mit wachsendem Verkehrsaufkommen und immer leistungsfähigeren Zügen nimmt der maximale Leistungsbedarf weiter zu. Damit kommen die bestehenden Kraftwerke und *Frequenzumformer langfristig an ihre Leistungsgrenzen.

 

 

Smarter Leistungsbezug statt neue Anlagen

 

Um die Züge auch weiterhin zuverlässig mit der nötigen Leistung versorgen zu können, setzt die SBB künftig auch auf eine Softwarelösung statt einzig auf zusätzliche Anlagen wie neue Frequenzumrichter. Konkret funktioniert die Software – die so genannte «Lastmanagement-Laststeuerung» – wie folgt:

 

Sobald sich eine hohe Auslastung – im Fachjargon «Lastspitze» genannt – im SBB Netz abzeichnet, werden Zug- und Weichenheizungen für bis maximal etwas 40 Sekunden automatisch ausgeschaltet. Der Energiebedarf der Heizungen wird so zeitlich verschoben – die Lastspitze also geglättet. Und das ganz ohne Auswirkung auf das Temperaturempfinden der Reisenden.

 

 

Praxisresultate überzeugen – Laststeuerung im Betrieb

 

Die SBB hat die Basisversion der Laststeuerung im vergangenen Winter auf Herz und Nieren geprüft. Die Grundfunktionen der Software haben einwandfrei funktioniert. Im vergangenen Jahr wurde die Laststeuerung für den produktiven Betrieb vorbereitet, der nun im Januar 2019 startet. Ab diesem Zeitpunkt können die ersten Weichen- und Wagenheizungen gesteuert werden.

 

Die SBB wird in den folgenden Jahren laufend weitere Wagen und Weichen an die Laststeuerung anbinden – bis 2023 soll die ganze Flotte ausgerüstet sein. Damit wird *Smart Grid – die intelligente Steuerung von Verbrauchern im Zusammenspiel mit der Stromerzeugung, und -speicherung – bei der SBB Realität.

 

 

Leistungsbedarf von 150‘000 Haushalten

 

Mit der ersten Etappe des Lastmanagements hat sich die SBB zum Ziel gesetzt, bis 2023 die maximalen Lastspitzen um 70 Megawatt zu senken. Dies entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Leistungsbedarf von 150‘000 Haushalten. Gleichzeitig wird die SBB in den nächsten Jahren im Rahmen des Programms smartrail 4.0 prüfen, ob auch die elektrischen Motoren der Lokomotiven und Triebfahrzeuge in ähnlicher Weise beeinflusst werden können.

 

Vereinfacht gesagt:

In Zukunft soll Lastmanagement die Antriebsleistung der Züge kurzfristig einschränken können ohne dass Züge dadurch verspätet werden.

 

 

Höhere Verfügbarkeit – tiefere Kosten

 

Da die SBB sowohl Energie in eigenen Kraftwerken produziert, wie auch Energie verbraucht, kann sie Produktion und Verbrauch im eigenen Einflussbereich gezielt optimieren. Statt in zusätzliche und teure Stromproduktionsanlagen zu investieren, setzt die SBB auch auf Verbraucherseite an. Damit leistet sie gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Energiestrategie des Bundes.

 

 

*Glossar

  • Smart Grid: Ein Smart Grid ist ein intelligentes Stromnetz, in dem Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher miteinander kommunizieren und sich selber koordinieren.

  • Frequenzumformer: Normaler «Haushaltstrom» hat eine Frequenz von 50 Hertz (Hz). Der «Bahnstrom» hat eine Frequenz von 16,7 Hz – das ist historisch gewachsen. Die Wasserkraftwerke der SBB produzieren «Bahnstrom» mit 16,7 Hz. Der Energieverbrauch kann aber nicht zu jeder Zeit allein aus unserer Wasserkraft gedeckt werden. Deshalb kauft die SBB Energie aus dem «Landesnetz» zu und wandelt sie in den Frequenzumformern auf 16,7 Hz «Bahnstrom» um.



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S-Bahn Berlin: Umfangreiche Arbeiten im Nord-Süd-Tunnel sowie zwischen Westkreuz - Spandau

In Berlin wurden in den vergangenen Jahren bereits die Nord-Süd- und die Ost-West-Strecken sowie 2018 der Ring mit dem Zugbeeinflussungssystem für die S-Bahn Berlin (ZBS) ausgestattet und in Betrieb genommen. Nun ist die S-Bahn-Strecke zwischen Westkreuz und Spandau an der Reihe. Ausserdem machen notwendige Instandhaltungsarbeiten eine Sperrung des Nord-Süd-Tunnels nötig. Gleisbauer, Techniker und Reinigungskräfte bringen die Infrastruktur auf Vordermann.

Ersatzverkehr Linie Nord ab Friedrichstraße nach Gesundbrunnen                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Notwendige Instandhaltungsarbeiten machen eine Sperrung des Nord-Süd-Tunnels der S-Bahn Berlin nötig. Gleisbauer, Techniker und Reinigungskräfte bringen die Infrastruktur auf Vordermann. Daher wird es folgende Sperrungen geben:

 

Von Freitag, 4. Januar, 22 Uhr bis Montag, 7. Januar, 1.30 Uhr, sowie

von Freitag, 11. Januar, 22 Uhr bis Montag 14. Januar, 1.30 Uhr

 

fallen die Züge der Linien S1, S2, S25 und S26 zwischen Yorkstraße (Großgörschenstraße) bzw. Yorkstraße und Gesundbrunnen aus. Die Verlängerung der S46 am Samstag und Sonntagnachmittag bis bzw. ab Gesundbrunnen entfällt. Fahrgäste umfahren den gesperrten Abschnitt möglichst mit den Ringbahnlinien S41/S42 oder mit der fast parallel verkehrenden U-Bahn-Linie U6.

 

Vorwiegend zur lokalen Anbindung werden zwei Ersatzverkehrslinien mit Bussen eingerichtet:

 

Linie Süd: Yorckstraße (in Höhe Haus-Nr. 53) <> Anhalter Bahnhof <> Potsdamer Platz/Voßstraße <> Bushaltestelle „Behrenstraße/Wilhelmstraße“ (Halt für Brandenburger Tor) <> Friedrichstraße (Reichstagufer, zwischen Tränenpalast und Spree) sowie

 

Linie Nord: Nord Friedrichstraße (Am Weidendamm) <> Oranienburger Straße <> Nordbahnhof (Julie-Wolfthorn-Straße/Gartenstraße/Brunnenstraße) <> Humboldthain <> Gesundbrunnen (Hanne-Sobek-Platz)

 

Die S-Bahn Berlin informiert über das veränderte Verkehrsangebot im Internet unter www.sbahn.berlin. Fahralternativen bieten auch die Fahrinfo-Apps der DB und des VBB.

 

 

 

ZBS-Testlauf ab 7. Januar 2018:

10 Tage keine S-Bahnen zwischen Westkreuz und Spandau

 

 

In den vergangenen Jahren wurden bereits die Nord-Süd-, die Ost-West-Strecken sowie 2018 der Ring mit dem Zugbeeinflussungssystem für die S-Bahn Berlin (ZBS) ausgestattet und in Betrieb genommen. Nun ist die S-Bahn-Strecke zwischen Westkreuz und Spandau an der Reihe.

 

Das System, das eine automatische Zwangsbremsung auslöst, wenn versehentlich die Geschwindigkeit überschritten oder ein Haltesignal missachtet wird, ist bereits im Sommer eingebaut worden. Nun erfolgt die Inbetriebnahme. Dazu werden diverse Abnahmen, ein Softwarewechsel und zahlreiche Messfahrten durchgeführt. In dieser Zeit können die S-Bahnzüge der Linien S 3 und S 9 zwischen Westkreuz und Spandau nicht fahren. Vom Montag 7. Januar 2019, 4 Uhr bis Donnerstag 17. Januar 2019, 1.30 Uhr besteht zwischen dem S-Bahnhof Westkreuz und Spandau ein Ersatzverkehr mit Bussen.

 

Bitte nutzen Sie auch die folgenden Umfahrungsmöglichkeiten:

  • Züge des Bahnregionalverkehrs: RE2, RE4, RE6, RB10, RB13, RB14
  • U7: Eignet sich besonders zwischen Charlottenburg (U-Bf Wilmersdorfer Straße) und Rathaus Spandau.
  • U2: Eignet sich für Fahrgäste nach Olympiastadion ab Zoologischer Garten bzw. Kaiserdamm (Messe Nord/ICC). Achtung: Der U-Bf Olympia-Stadion (U2) liegt rund 800 Meter Fußweg vom S-Bf Olympiastadion (S 3, S 9) entfernt.
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