Schweiz


SBB bestellt bei Stadler weitere 60 Doppelstock-Züge

Die SBB bestellt bei Stadler für rund 1,3 Milliarden Franken 60 weitere Interregio-Doppelstockzüge. Damit schafft die SBB genügend Kapazitäten für den Angebotsausbau im Regionalverkehr und erfüllt die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes im Fernverkehr. Für die 60 Züge löst die SBB eine bestehende Option ein.

SBB Stadler KISS am Bahnhof Bern bereit als IR zur Fahrt nach Zürich HB                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Mit der Beschaffung der 60 Interregio-Doppelstockzüge (IR-Dosto) verstärkt die SBB die bestehende Flotte mit einem bekannten Fahrzeugtyp. 41 der Fahrzeuge tragen dazu bei, die Altflotte zu ersetzen und die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) im Fernverkehr zu erfüllen. Dieses verlangt unter anderem bis Ende 2023 hindernisfreie Einstiege in die Züge für Personen mit eingeschränkter Mobilität. 19 der Fahrzeuge werden eingesetzt, um im Regionalverkehr in den Regionen Zürich und Westschweiz Kapazitätsengpässe zu beheben, Angebotsausbauten zu ermöglichen und mehr Komfort zu schaffen. Die ersten Fahrzeuge werden ab Fahrplan 2024 eingesetzt. Die SBB ist bereits heute in Besitz von 93 IR- resp. RE-Dosto-Fahrzeugen. Für die 60 Fahrzeuge löst die SBB eine bestehende Option ein.

 

 

Veloplätze, Multifunktionsabteile und Steckdosen

 

Der IR-Dosto ist ein Triebzug und bietet auf einer Zugslänge von 150 Metern 466 Sitzplätze. Das Niederflur-Konzept erlaubt hindernisfreies Einsteigen für alle Reisenden. Die Innenausstattung entspricht dem Fernverkehrsstandard und bietet eine 2/1-Bestuhlung in der 1. Klasse. Im ganzen Zug werden Steckdosen, leicht erreichbare Veloplätze, Multifunktionsabteile mit Platz für Kinderwagen, ausreichend Toiletten und ein modernes Informationssystem angeboten. Stadler nennt den IR-Dosto «komfortablen, innovativen, spurtstarken S-Bahn-Zug» (KISS).

 

 

 

Les CFF commandent 60 trains duplex à Stadler
 
 

Les CFF commandent 60 trains duplex InterRegio supplémentaires à Stadler pour un montant de quelque 1,3 milliard de francs. Ils atteignent ainsi les capacités requises en vue du réaménagement de l'offre en trafic régional et répondent aux directives de la loi sur l'égalité pour les handicapés en trafic grandes lignes. Les véhicules sont commandés sur la base d'une option d'achat des CFF.

 

Les 60 trains duplex InterRegio (duplex IR), un type de véhicule bien connu, viendront compléter la flotte existante des CFF. 41 véhicules remplaceront l'ancienne flotte et contribueront à la mise en œuvre des prescriptions de la loi sur l'égalité pour les handicapés (LHand) en trafic grandes lignes. Cette loi exige, entre autres, que les personnes à mobilité réduite puissent accéder en toute autonomie aux trains d'ici à 2023. En outre, 19 trains permettront de remédier aux problèmes de capacités observés en trafic régional dans la région de Zurich et en Suisse romande , de réaliser des réaménagements de l'offre et d'améliorer le confort des voyageurs. Les premiers véhicules seront mis en service dès l'horaire 2024. Les CFF possèdent d'ores et déjà 93 duplex IR et duplex RE. La commande des 60 véhicules supplémentaires repose sur une option d'achat.

 

 

Places pour vélo, compartiments multifonctionnels et prises

 

Le duplex IR est une rame automotrice de 150 mètres de long qui propose 466 places assises. Le concept de plancher surbaissé permet à tous les voyageurs de monter à bord des trains sans obstacles. L'aménagement intérieur correspond au standard du trafic grandes lignes et comprend des places assises doubles et individuelles en 1re classe. L'ensemble du train est équipé de prises, de places de vélo facilement accessibles, de compartiments multifonctionnels avec un espace pour les poussettes, de toilettes en nombre suffisant et d'un système d'information moderne. Stadler décrit le duplex IR comme un «train RER rapide, confortable et innovant» (KISS).

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Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) plant einen Ridepooling-Testbetrieb

Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen verändern sich. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, lancieren die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) einen Ridepooling-Testbetrieb. Das Angebot ermöglicht eine für Basel neuartige, fahrplanunabhängige Form der Beförderung in Fahrgemeinschaften. Geplant ist der Start des neuen Angebots noch in diesem Jahr. Die Ausschreibung für die Bereitstellung der Software erfolgte am 7. April 2021.

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) planen eine neue Mobilitätsform                                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen befinden sich im stetigen Wandel. Nebst der getakteten Mobilität werden die Ansprüche an die Mobilität zunehmend individueller. Dabei stehen neue Sharing-Angebote und Mobilitätsformen im Vordergrund. Um Erfahrungen mit der neuen Mobilitätsform zu gewinnen, testet die BVB in Basel-Stadt einen temporär befristeten Ridepooling-Pilotbetrieb. Der Test erfolgt im Parallelbetrieb zum bestehenden Nachtnetz, d.h. jeweils Freitag und Samstag abends/nachts, sowie ausschliesslich auf dem Kantonsgebiet Basel-Stadt.

 

«Ridepooling ist in diversen deutschen Städten bereits etabliert und wird aktuell auch in Zürich erprobt», sagt Direktor Bruno Stehrenberger. «Der Pilotbetrieb wird uns zeigen, ob Ridepooling auch in Basel Anklang findet. Es ist eine spannende und zukunftsweisende Ergänzung unseres Angebots».

 

Beim Ridepooling werden einzelne Fahrgäste mit ähnlichem Start und Ziel zu Fahrgemeinschaften gebündelt. Dabei richtet sich der Fahrgast nicht mehr nach einem vorgegebenen Fahrplan, sondern kann das Angebot individuell auf seine Bedürfnisse anpassen. Fahrgäste melden via App ihren Standort und das gewünschte Ziel innerhalb eines bestimmten Bediengebiets, ein Algorithmus berechnet die erwartete Abholzeit und die Fahrtdauer. Bei Ridepooling handelt es sich um «on-demand»-Verkehr, es wird also nur gefahren, wenn es effektiv auch Bedarf gibt.

 

 

Basler Verkehrs-Betriebe (BVB)

 

Die BVB betreibt als grösste Partnerin im Tarifverbund Nordwestschweiz in Basel-Stadt und Umgebung über 182 Kilometer Tram- und Buslinien. Auf 9 Tram- und 14 Buslinien sind täglich 85 Tramkompositionen und 88 Busse im Einsatz. Seit dem Jahr 2006 wird die BVB als öffentlich-rechtliche Anstalt geführt und befindet sich zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Basel-Stadt. 1336 BVB-Mitarbeitende sorgen 365 Tage im Jahr für einen reibungslosen Betrieb. Die BVB befördert jährlich fast 127 Millionen Fahrgäste. (Zahlen: Stand 31.12.2019)

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Bundesamt für Verkehr (BAV) beschliesst neue ERTMS-Strategie

Die Einführung von ERTMS (European Rail Traffic Management System) mit dem darin enthaltenen ETCS (European Train Control System) hat zum Ziel, europaweit einen einheitlichen Signalisierungs- und Zugbeeinflussungsstandard zu etablieren. Mit der Umsetzung der bisherigen ETCS-Strategie des BAV ist das Schweizer Normalspurnetz heute weitestgehend mit diesem Standard ausgerüstet. Die neue ERTMS-Strategie des BAV besteht aus einer Aktualisierung der ETCS-Strategie und einer Erweiterung um weitere Systeme wie die Sicherungsanlagen und den bahnspezifischen Mobilfunk GSM-R. Damit soll der Bahnverkehr noch leistungsfähiger und wirtschaftlicher gemacht und der grenzüberschreitende Verkehr weiter vereinfacht werden.

ETCS ist das europäisch standardisierte Zugbeeinflussungssystem, das auf dem schweizerischen Normalspurnetz

verwendet wird   (Veranschaulichung auf einem Nebengleis)                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit der Jahrtausendwende verfolgt das Bundesamt für Verkehr (BAV) mit der ETCS-Strategie das Ziel, das schweizerische Normalspurnetz mit einem europakompatiblen und damit international durchlässigen Signalisierungs- und Zugbeeinflussungssystem auszurüsten. Seit 2018 ist das Schweizer Normalspurnetz weitestgehend interoperabel befahrbar: In- und ausländische Fahrzeuge benötigen für Fahrten auf dem Schweizer Normalspurnetz nur noch eine einzige Zugbeeinflussungsausrüstung, welche europäisch standardisiert ist.

 

Im Jahr 2020 hat das BAV eine Standortbestimmung zur ETCS-Strategie vorgenommen. Es kam zum Schluss, dass sich ETCS bewährt hat. Zugleich bestehen indes relevante Optimierungspotenziale.

 

In der Folge hat das BAV das Zielbild aktualisiert und einen entsprechenden Massnahmenplan definiert. Darin werden zusätzlich zum Zugbeeinflussungssystem die relevanten Umsysteme (Stellwerke, Leit-, Dispositions- und Funksysteme) miteinbezogen. Deshalb wird die Strategie neu als ERTMS-Strategie bezeichnet. Sie sieht einerseits vor, das Potenzial der bestehenden Systeme für eine qualitativ hochstehende Bahnproduktion auszuschöpfen. Andererseits wird kurz- bis mittelfristig ein bedarfsorientierter, aber nicht flächendeckender Weiterausbau der Führerstandsignalisierung (ETCS Level 2) angestrebt. Die flächendeckende Führerstandsignalisierung bleibt das Ziel auf lange Frist.

 

Für die Umsetzung des Massnahmenplans sind die Bahnen (Massnahmenerfüllung) und das BAV (Steuerung) verantwortlich. Das BAV stellt den Infrastrukturbetreibern über die Leistungsvereinbarungen mehrere hundert Millionen Franken zur Verfügung, um die ERTMS-Strategie umzusetzen. Die Modalitäten für die Finanzierung der erforderlichen Fahrzeugausrüstungen werden gegenwärtig durch das BAV geprüft.


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Strategie ERTMS
ertms_15_04_2021.pdf
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RhB Bilanzmedienkonferenz: Verlustreiches 2020 für die Rhätische Bahn

Das Geschäftsjahr 2020 war auch bei der Rhätischen Bahn (RhB) stark geprägt von der Corona-Pandemie. Infolge massiv tieferer Betriebserträge und trotz frühzeitig eingeleiteter Sparmassnahmen resultiert für 2020 ein konsolidierter Gesamtverlust von 6.9 Millionen Schweizer Franken. Dies nach einem Gewinn von 7.1 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr. Ohne die COVID-19-Finanzhilfen von Bund und Kanton für den Regionalen Personenverkehr und den Autoverlad hätte der Verlust 19.9 Millionen Schweizer Franken betragen. Nur in den Sparten Güterverkehr und Infrastruktur wurden die finanziellen Ziele erreicht. Hohe Verluste der Tochtergesellschaften Glacier Express AG und Panoramic Gourmet AG führten in der Sparte Nebengeschäft zu einem hohen negativen Ergebnis.

Im Jahr 2020 erreichte der Kostendeckungsgrad im Personenverkehr der RhB mit 45.1% einen historischen Tiefstwert                                                                                                                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Mit gezielten Massnahmen sowie der Repriorisierung von Projekten bzw. Investitionen und dem Zurückstellen von nicht sicherheitsrelevanten und zwingenden Unterhaltsarbeiten konnten die Kosten deutlich reduziert werden. Als Reaktion auf die tiefen Frequenzen während des Shutdowns im Frühling 2020 verkehrten weniger Züge, teilweise auch ohne Zugpersonal. Die Öffnungszeiten an den Bahnhöfen wurden verkürzt. Auf Empfehlung des Bundesamts für Verkehr meldete die RhB im April Kurzarbeit von bis zu 20 Prozent an. Von Mai bis Ende Jahr erfolgte bei den Mitarbeitenden ein angeordneter konsequenter Abbau von Ferien, Mehrarbeits- und Überzeit.

 

 

Voller Einsatz unter schwierigen Bedingungen

 

Das äusserst herausfordernde 2020 war auch für die Mitarbeitenden der RhB eine grosse Belastung. Mit Inkrafttreten des ersten Shutdowns am 16. März 2020 musste auch die RhB einen Fahrplanwechsel in kürzester Zeit umsetzen und den operativen Betrieb sicherstellen. Den Mitarbeitenden gelang es, diese Herkulesaufgabe innert weniger Tage und ohne nennenswerte Probleme zu bewerkstelligen. Ebenso reibungslos konnte das System beim Lockern der Massnahmen wieder hochgefahren werden. Die ungewohnte Situation, die schnelle Entscheide und rollende Anpassungen innert kürzester Zeit verlangte, war für alle sehr herausfordernd.

 

 

Massiver Ertragseinbruch im Personenverkehr

 

Die Personenkilometer brachen um einen Drittel ein. Entsprechend sanken die Nettoerlöse aus Verkehrsleistungen in der Sparte Personenverkehr im Vergleich zum Vorjahr von CHF 98,9 Mio. auf CHF 67,9 Mio. Aufgrund der Transportpflicht konnte das Fahrplanangebot und damit die Kosten nur leicht reduziert werden. Umfangreiche Schutzmassnahmen führten zu zusätzlichen Ausgaben.

Der Kostendeckungsgrad erreichte mit 45.1% einen Tiefstwert. Dies nach dem Spitzenwert 2019 von 60.3 %.

Dank der COVID-19-Finanzhilfen von Bund und Kanton im Umfang von CHF 11,4 Mio. konnte das Spartenergebnis im Personenverkehr von brutto CHF – 18,4 Mio. auf CHF – 7,0 Mio. verbessert werden. Dies entspricht dem Wert der noch vorhandenen Reserven Art. 36 des Personenförderungsgesetzes (PBG), die damit nach der Gewinn- /Verlustverwendung 2020 vollständig aufgebraucht werden.

 

 

Starker Rückgang beim Autoverlad

 

Die Anzahl beförderter Fahrzeuge ging im Vergleich zum Vorjahr um rund 22 Prozent zurück. Der Nettoerlös fiel um 24 Prozent tiefer aus und betrug CHF 12,7 Mio. Aufgrund der beschränkten Möglichkeiten zur Kostenreduktion während der Aufrechterhaltung des Fahrplans betrug der Verlust CHF – 1,6 Mio. Dank der COVID-19-Finanzhilfe des Bundes mit einem à-fond-perdu-Betrag in gleicher Höhe ergab sich ein Spartenergebnis von Null.

 

 

Güterverkehr und Infrastruktur erreichen Ziele

 

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Güterverkehr und die Infrastruktur waren geringer als auf die anderen Sparten. Das Ergebnis in der Sparte Güterverkehr lag um CHF + 0,1 Mio. höher als im Vorjahr. Bei der Infrastruktur resultierte ein Spartenergebnis von CHF 1,8 Mio., das unmittelbar der gebundenen Reserve nach Art. 67 des Eisenbahngesetzes (EBG) zugewiesen wird. Die hohe Investitionstätigkeit zugunsten Substanzerhalt und Erneuerung der Infrastruktur konnte mehrheitlich gemäss Planung fortgeführt werden. Die Ertragsausfälle aus der Trassenpreisverrechnung wurden dank der tieferen Unterhalts- und Betriebskosten aufgefangen.

 

 

Hohe Verluste im Nebengeschäft

 

Im nicht subventionierten Nebengeschäft der RhB waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie enorm. Insgesamt resultierte ein negatives Spartenergebnis von CHF – 3,7 Mio. Die Glacier Express AG und die Panoramic Gourmet AG erlitten massive Verluste. Die Muttergesellschaften RhB und die Aktiengesellschaft Matterhorn Gotthard Bahn stellten frühzeitig notwendige Darlehen zur Verfügung. Infolge der unsicheren Wirtschaftslage und Entwicklung verbuchte die RhB die nötigen Wertberichtigungen auf den Darlehen zulasten des Jahresergebnisses 2020. Ähnliche Ertragseinbrüche verzeichneten die Segmente historische Fahrten und Bernina Express Bus.

 

 

RhB Immobilien AG mit positivem Ergebnis


Die im Juni 2020 rückwirkend auf den 1. Januar 2020 gegründete Tochtergesellschaft RhB Immobilien AG lieferte mit ihren nicht bahnbetriebsnotwendigen Immobilien einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis von rund CHF + 1,1 Mio. (exkl. Auflösung Rückstellung von CHF 27,0 Mio.).

 


Weiterhin hohe Investitionstätigkeit


Das Investitionsvolumen blieb mit CHF 415,4 Mio. hoch und hat sich gegenüber dem Vorjahr (CHF 339,4 Mio.) nochmals gesteigert. In den Substanzerhalt und den punktuellen Ausbau der Infrastruktur wurden CHF 203,5 Mio. investiert (Vorjahr CHF 255,6 Mio.). Im Verkehr und Nebengeschäft lagen die Investitionen bei CHF 211,9 Mio. (Vorjahr CHF 83,8 Mio.), hauptsächlich wegen der laufenden Beschaffung der 56 Capricorn-Triebzüge.

 


Abgeltungsvereinbarungen mit Bund und Kanton


Auf Basis der Leistungsvereinbarungen erhielt die RhB von der öffentlichen Hand Abgeltungen für ungedeckte Betriebskosten und Abschreibungen von insgesamt CHF 192,9 Mio. Davon entfielen CHF 91,2 Mio. auf die Finanzierung des Personenverkehrs, CHF 6,9 Mio. auf den Güterverkehr, CHF 1,8 Mio. auf den Autoverlad Vereina und CHF 92,9 Mio. auf die Infrastruktur (Betrieb und Abschreibungen). Darin enthalten sind auch COVID-19-Finanzhilfen à-fonds-perdu von CHF 11,4 Mio. (Personenverkehr) und CHF 1,6 Mio. (Autoverlad).

 


Solide Bilanz und enge Überwachung der Liquidität


Die flüssigen Mittel sanken, auch als Folge der deutlich tieferen Erträge und hohen Investitionen, auf rund CHF 105 Mio. Die zusätzlichen Investitionen beim Rollmaterial (Beschaffung Capricorn-Triebzüge) und in der Infrastruktur wurden durch eine 3. Anleihe von CHF 100 Mio. sowie durch Mittel der Leistungsvereinbarung finanziert. Die bedingt rückzahlbaren Darlehen des Bundes nahmen um rund CHF 155 Mio. auf CHF 1 882 Mio. zu.

 


Zukunftsaussichten


Die Entwicklung bleibt aufgrund der Corona-Pandemie nach wie vor unsicher. Eine zuverlässige Einschätzung der finanziellen Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2021 ist nicht möglich. Die RhB kann jedoch weiterhin auf die spürbare Unterstützung des Kantons Graubünden und des Bundes zählen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der RhB sind zuversichtlich, dass sich der langfristige Wachstumstrend im ÖV, gerade im Personenverkehr, in den nächsten Jahren, vielleicht etwas abgeschwächt aber doch fortsetzen wird. Die RhB ist gut aufgestellt und in verschiedenen Sparten tätig und solid unterwegs. Die Modernisierung wird weiter vorangetrieben. Dennoch ist höchste Aufmerksamkeit auf allen Ebenen nötig.


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Rhätische Bahn AG - Auszug Geschäftsbericht 2020
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BLS modernisiert den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh für rund 26 Millionen Franken

Die BLS modernisiert in den nächsten zwei Jahren den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh und investiert dafür rund 26 Millionen Franken. Sie investiert in einen zeitgemässen Bahnhof und gestaltet dabei die Bahnanlagen komplett um. Die Bauarbeiten für bequemere Zugänge zur Bahn sowie die Modernisierung der Gleis- und Bahntechnikanlagen starten in diesen Tagen mit dem Bau eines neuen Technikgebäudes. Zusammen mit der Gemeinde will die BLS das Bahnhofareal sowie das Bahnhofsumfeld aufwerten und neu beleben. Das alte Bahnhofsgebäude und der Güterschuppen weichen einem grosszügigen Bahnhofvorplatz und einer neuen Personenunterführung.

Die BLS erhöht am Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh den Kundenkomfort                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Gemeinde und die BLS wollen den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh neu beleben und zu einem Begegnungsort umgestalten. Dank höheren und längeren Perrons können Reisende künftig ebenerdig ein- und aussteigen. Die Perrons werden überdacht und durch eine neue Personenunterführung verbunden. Das alte Bahnhofsgebäude und der Güterschuppen werden zurückgebaut. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde entstehen ein neuer, grösserer Bahnhofplatz und eine öffentliche WC-Anlage.

 

Die Hauptarbeiten starten im April 2021 mit dem Bau eines neuen Technikgebäudes, in dem die Sicherungsanlagen untergebracht werden. Ab November 2021 baut die BLS die Gebäude zurück. Im Sommer 2022 wird die Strecke für einen Monat gesperrt, um die Gleisanlagen und die Fahrleitungen zu ersetzen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2023 abgeschlossen. Ab 2024 entsteht am Bahnhof eine neue Überbauung mit ungefähr 20 bis 30 Wohnungen und Platz für Geschäfte und Dienstleistungen im Erdgeschoss. Die BLS kann so das Bahnhofsumfeld beleben und zu einer neuen Begegnungszone umgestalten.

 

 

Verkaufsstelle schliesst Ende Oktober 2021

 

Heute ist der Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh durch BLS-Fahrdienstpersonal vor Ort besetzt. Diese Mitarbeitenden stellen die Weichen und Signale und verkaufen zudem Billette. Mit der Modernisierung des Bahnhofs können die Sicherungsanlagen künftig ferngesteuert werden. Dies macht den Betrieb effizienter, hat aber auch Auswirkungen auf das Personal. Weil kein Fahrdienstpersonal mehr notwendig ist, fallen auch die Synergien mit dem Billetverkauf weg. Deshalb schliesst die Verkaufsstelle Ende Oktober 2021. Die BLS hält aber an einem dichten Netz von Reisezentren fest, wo sie weiterhin umfassende und persönliche Beratung anbietet. Billette sind zusätzlich auf der App BLS Mobil erhältlich.

 

Eckdaten

  • Baubeginn Bahnhof: Mitte 2021
  • Inbetriebnahme Bahnhof: Ende 2022
  • Baubeginn Neubauprojekt Bahnhofsumfeld: ab 2024
  • Kosten: Die BLS investiert rund 26 Millionen Franken in den Bahnhof (exkl. Bahnhofsumfeld)

 

 

Was das Projekt beinhaltet

  • Anpassungen des Bahnhofs Kirchberg-Alchenflüh an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG), welches den diskriminierungsfreien Zugang zum ÖV vorschreibt. Bahninfrastruktur und Züge müssen bis Ende 2023 angepasst sein.
  • Neubau einer neuen Unterführung und eines neuen Technikgebäudes
  • Neubau eines Kiosks sowie einer WC-Anlage nach Rückbau des bestehenden Bahnhofgebäudes und des Güterschuppens
  • Neugestaltung des Bahnhofplatzes in Zusammenarbeit mit der Gemeinde
  • Es entstehen weitere Park-and-ride- und Veloparkplätze sowie eine Ladestation für Elektroautos
  • Modernisierung der Gleis- und Bahntechnikanlage
  • Fernsteuerung sämtlicher Weichen und Sicherungsanlagen wie Signale. Damit kann die BLS den Bahnbetrieb effizienter und sicherer gestalten und bei Störungen den Zugverkehr schneller regulieren. Bis anhin mussten die Weichen in Kirchberg-Alchenflüh noch vor Ort gestellt werden.



                                                                Foto: Marcel Manhart

                                                                    Visualisierung: BLS



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SBB bestellt bei Stadler weitere 60 Doppelstock-Züge

Die SBB bestellt bei Stadler für rund 1,3 Milliarden Franken 60 weitere Interregio-Doppelstockzüge. Damit schafft die SBB genügend Kapazitäten für den Angebotsausbau im Regionalverkehr und erfüllt die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes im Fernverkehr. Für die 60 Züge löst die SBB eine bestehende Option ein.

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Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) plant einen Ridepooling-Testbetrieb

Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen verändern sich. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, lancieren die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) einen Ridepooling-Testbetrieb. Das Angebot ermöglicht eine für Basel neuartige, fahrplanunabhängige Form der Beförderung in Fahrgemeinschaften. Geplant ist der Start des neuen Angebots noch in diesem Jahr. Die Ausschreibung für die Bereitstellung der Software erfolgte am 7. April 2021.

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Bundesamt für Verkehr (BAV) beschliesst neue ERTMS-Strategie

Die Einführung von ERTMS (European Rail Traffic Management System) mit dem darin enthaltenen ETCS (European Train Control System) hat zum Ziel, europaweit einen einheitlichen Signalisierungs- und Zugbeeinflussungsstandard zu etablieren. Mit der Umsetzung der bisherigen ETCS-Strategie des BAV ist das Schweizer Normalspurnetz heute weitestgehend mit diesem Standard ausgerüstet. Die neue ERTMS-Strategie des BAV besteht aus einer Aktualisierung der ETCS-Strategie und einer Erweiterung um weitere Systeme wie die Sicherungsanlagen und den bahnspezifischen Mobilfunk GSM-R. Damit soll der Bahnverkehr noch leistungsfähiger und wirtschaftlicher gemacht und der grenzüberschreitende Verkehr weiter vereinfacht werden.

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RhB Bilanzmedienkonferenz: Verlustreiches 2020 für die Rhätische Bahn

Das Geschäftsjahr 2020 war auch bei der Rhätischen Bahn (RhB) stark geprägt von der Corona-Pandemie. Infolge massiv tieferer Betriebserträge und trotz frühzeitig eingeleiteter Sparmassnahmen resultiert für 2020 ein konsolidierter Gesamtverlust von 6.9 Millionen Schweizer Franken. Dies nach einem Gewinn von 7.1 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr. Ohne die COVID-19-Finanzhilfen von Bund und Kanton für den Regionalen Personenverkehr und den Autoverlad hätte der Verlust 19.9 Millionen Schweizer Franken betragen. Nur in den Sparten Güterverkehr und Infrastruktur wurden die finanziellen Ziele erreicht. Hohe Verluste der Tochtergesellschaften Glacier Express AG und Panoramic Gourmet AG führten in der Sparte Nebengeschäft zu einem hohen negativen Ergebnis.

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BLS modernisiert den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh für rund 26 Millionen Franken

Die BLS modernisiert in den nächsten zwei Jahren den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh und investiert dafür rund 26 Millionen Franken. Sie investiert in einen zeitgemässen Bahnhof und gestaltet dabei die Bahnanlagen komplett um. Die Bauarbeiten für bequemere Zugänge zur Bahn sowie die Modernisierung der Gleis- und Bahntechnikanlagen starten in diesen Tagen mit dem Bau eines neuen Technikgebäudes. Zusammen mit der Gemeinde will die BLS das Bahnhofareal sowie das Bahnhofsumfeld aufwerten und neu beleben. Das alte Bahnhofsgebäude und der Güterschuppen weichen einem grosszügigen Bahnhofvorplatz und einer neuen Personenunterführung.

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Letzter Betriebstag und Abschied vom 750mm-spurigen Waldenburgerli

Heute ist der letzte Betriebstag auf der durch die Baselland Transport AG (BLT) betriebenen 750mm-spurigen Waldenburgerbahn (WB). Die Bahnlinie im Waldenburgertal wird von den Gleisen über das Rollmaterial bis zu den Haltestellen und dem Bahnhof in Waldenburg bis 2022 voll­ständig erneuert. Mit seiner Spurweite ist das Waldenburgerli ein Exot; als einzige Schweizer Bahn im Personenverkehr fährt sie auf einer Spurweite von 750 Millimetern. Im Rahmen der umfassenden Erneuerung wird die Bahn auf 1000 Millimeter umgespurt. Auf dieser Meterspur werden dann ab Dezember 2022 neue Stadler Tramlink Niederflurzüge unterwegs sein. Von Osterdienstag, 6. April 2021, bis Samstag, 10. Dezember 2022, ist die gesamte Strecke der Waldenburger­bahn von Liestal bis Waldenburg vollständig gesperrt und es verkehren Bahnersatzbusse.

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Fahrplanwechsel im Tessin - Mit dem Treno Gottardo bis nach Locarno

Wegen coronabedingter Verzögerungen auf Baustellen im Tessin verkehrten die Züge vom 13. Dezember 2020 bis 4. April 2021 gemäss einem Zwischenfahrplan. Ab Ostermontag, 5. April 2021 wird es mit dem Abschluss der Arbeiten auf der Strecke zwischen Contone und Tenero möglich sein, den definitiven Fahrplan 2021 einzuführen. Der Treno Gottardo der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) ist ab dann stündlich bis nach Locarno unterwegs. Am 5. April 2021 werden im Tessin von der SBB auch alle Neubaustrecken im Regionalverkehr rund um den Ceneri Basistunnel in Betrieb genommen. Damit werden durch die S-Bahn TILO auch die Tessiner Zentren untereinander schneller und häufiger verbunden. Mit der Fertigstellung der NEAT verfügt das Tessin nun über ein flexibles Regionalexpressnetz, das auch mit der übrigen Schweiz gut vernetzt ist.

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Neue Fussgängerbrücke überspannt das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof

Der Bau der neuen Fussgängerbrücke über das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof ist abgeschlossen; sie ist seit heute Nachmittag öffentlich zugänglich. Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Zürich hat die SBB den 161 Meter langen Negrellisteg erstellt. Die neue Fussgängerbrücke schafft eine neue, attraktive Quartierverbindung der Kreise 4 und 5. Der Negrellisteg reicht vom Gustav-Gull-Platz beim Zentralstellwerk in der Europaallee bis zur Zollstrasse/Klingenstrasse. Die Brückenelemente wurden unter laufendem Bahnbetrieb eingeschoben. Aus bahnbetrieblichen Gründen mit nur wenigen Stützen versehen scheint sie förmlich zu schweben. Die Brücke trägt der Entwicklung des Zürich HB und seines Umfelds beidseits der Gleise Rechnung und die Stadtkreise 4 und 5 haben damit eine neue Quartierverbindung erhalten.

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Grünes Licht für die Modernisierung des Bahnhofs Fribourg

Nach Ablauf der öffentlichen Auflage hat die SBB die Plangenehmigungsverfügung für die Modernisierung des Bahnhofs Fribourg erhalten. Die Bauarbeiten können im Frühling 2021 beginnen und werden voraussichtlich 2025 abgeschlossen.

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Unterbruch des Bahnverkehrs in Lausanne am 20. und 21. März 2021

Der Bahnhof Lausanne erlebt von Samstag, 20., bis Sonntag, 21. März 2021, ein ausserordentliches Wochenende: Die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks, das die Weichen und Signale steuert, erfordert einen fast kompletten Unterbruch des Bahnverkehrs in der Region. An diesem Wochenende gilt ein Spezialfahrplan. Das Bahnangebot wird stark eingeschränkt. Die SBB empfiehlt ihrer Kundschaft, auf Zugfahrten in der Region Lausanne möglichst zu verzichten.

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SBB Geschäftsjahr 2020: Nachfrage eingebrochen, finanzieller Rückschlag, zufriedenere Kunden

Die SBB blickt auf ein äusserst herausforderndes Jahr zurück: Nach einem guten Start ins Jahr 2020 hat Covid-19 die SBB massiv getroffen: Pro Tag wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 843'000 Reisende befördert, über ein Drittel weniger als im Vorjahr (1,32 Millionen Reisende). Die Personenkilometer sanken um 40,6 Prozent; im Fernverkehr sind sie um 43,7 Prozent gesunken und im Regionalverkehr um 32,4 Prozent. Der starke Einbruch erklärt sich durch die behördlich festgelegten Massnahmen wegen Covid-19: Viele Pendlerinnen und Pendler arbeiteten im Homeoffice, aber auch Freizeitreisende aus der Schweiz und aus dem Ausland waren aufgrund der Einschränkungen deutlich weniger unterwegs. Im internationalen Personenverkehr ist die Nachfrage noch stärker gesunken: bei den Personenkilometern um 51,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, dies aufgrund von Reisebeschränkungen und Angebotsreduktionen.

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Der Kohlekasten der RhB-Dampflok Nr. 1 ist voll – Bald startet die Reaktivierung

Mit grosser Freude konnte die Projektgruppe «RHÆTIA» letzten Freitag, 12. März 2021, das Ende der Spendenaktion für die erste und älteste RhB-Dampflok von 1889 verkünden. Der Abschluss fand in sehr kleinem Rahmen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Insgesamt 595 Bahnbegeisterte aus 11 Nationen haben der privaten «Projektgruppe RHÆTIA» fast eine Million Franken gespendet, damit die Gründerzuglok der Rhätischen Bahn bald wieder dampfen kann. Für die Projektgruppe startet damit die heisse Phase der Restaurierung dieser wertvollen Dampflok, damit sie bald wieder auf dem Schienennetz der RhB mit Gästen unterwegs und das touristische historische Reiseangebot in Graubünden bereichern kann.

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Stadler: Starkes zweites Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise

Stadler konnte im vergangenen Jahr trotz der Pandemie zahlreiche neue Aufträge im Gesamtwert von 4.33 Milliarden Schweizer Franken gewinnen. Damit liegt der Bestellungseingang erwartungsgemäss rund 15 Prozent unter dem ausserordentlich hohen Vorjahreswert (2019: 5.12 Milliarden Schweizer Franken). Während es bei vereinzelten bedeutenden Vergabeentscheiden aufgrund der Corona-Krise und der Rechtsmittelnutzung von Mitbewerbern zu Verzögerungen gekommen ist, nimmt Stadler keinen Nachfrageeinbruch wahr. Es kam weder zu Stornierungen laufender Aufträge noch wurden Ausschreibungen ausgesetzt. Der Auftragsbestand steigt auf über 16 Milliarden Schweizer Franken (2019: 15 Milliarden Schweizer Franken) und sichert Stadler eine solide Grundauslastung.

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Bahnhof Lausanne wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert

Der Bahnhof Lausanne stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Die Perrons sind nicht lang genug für 400-Meter-Züge, sie sind auch nicht breit genug. Insbesondere in den Spitzenzeiten ist in den Zugangsbereichen zu den Zügen die Kapazitätsgrenze erreicht. Ein umfassendes Modernisierungsprojekt zugunsten der Reisenden sorgt künftig für besseren Komfort und reibungsloses Umsteigen. Zudem werden die ÖV-Kundinnen und -Kunden sowie die Lausanner Bevölkerung im neuen Bahnhof Lausanne ein breites und attraktives Dienstleistungs- und Ladenangebot finden. Nachdem 2019 das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Baupläne genehmigte, wurden gegen diesen Entscheid zwei Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) erhoben. Diese hat das BVGer im November 2020 abgewiesen und nachdem bis Januar 2021 keine (noch möglichen) Einsprachen beim Bundesgericht mehr eingegangen sind, ist die Baubewilligung damit nun rechtskräftig geworden. Der Beginn der Hauptarbeiten ist für Sommer 2021 und der Abschluss aller Arbeiten für 2031 geplant.

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In eigener Sache - Informationslinks zum Bahnverkehr in Europa

Schweren Herzens muss ich Euch mitteilen, dass es mir aus persönlichen Gründen nach 15 Jahren Website und über 10 Jahren auf Facebook nicht mehr möglich ist, die info24 Seite im bisherigen "intensiven Rahmen" weiterzuführen und ich bitte Euch um Verständnis, dass ich drezeit auch keine Nachrichten beantworten kann. Trotzdem hoffe ich auf eine gute Zu(g)kunft und dass noch nicht alle Türen ganz geschlossen sind und der Zug für info24 - ÖV Schweiz - Europa defintiv abgefahren ist.  Ob es reduziert noch etwas weitergehen könnte werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.
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Die Schweizerische Südostbahn startet in den Fernverkehr

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) ist ein eigenständiges Bahnunternehmen, das jährlich rund 13 Millionen Fahrgäste bewegt und ein eigenes 123 Kilometer langes Schienennetz unterhält. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 übernimmt die SOB mit dem «Treno Gottardo» die Gotthard-Bergstrecke und steigt damit auch in den Fernverkehr ein. Mit dem neuen Angebot bietet sie ab Zürich / Basel / Luzern eine umsteigefreie Direktverbindungen in die Tourismusregionen an, verdoppelt ihre Produktionsleistung und schafft über 200 Arbeitsplätze.

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Projekt fahrBAR: Restaurierung und Wiederinbetriebnahme eines legendären Barwagens

Ganz nach dem Motto "aus alt mach neu“ restaurieren junge Bahnliebhaber im Kanton Graubünden einen alten Bahnwagen, mit der Vision einer modernen Barwagengastronomie, die jede Menge Platz für Bierkultur, Kulinarik, Begegnungen und verrückte Ideen bietet. Die fahrBAR soll neue Akzente auf dem Netz der Rhätischen Bahn (RhB) setzen. Dank dem mobilen Eventlokal können nicht nur Partys, Konzerte und Kulturveranstaltungen, wie Degustationen oder Poetry Slam in neuer Form stattfinden, sondern auch fahrplanmässige Personenzüge auf dem RhB-Schienennetz mit einem Barwagen bereichert werden.

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Goldach - Rorschach: Bus statt Zug wegen Bauarbeiten am Wochenende

Um die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen - St. Margrethen zu entschärfen und die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anzuschliessen (HGV-A), baut die SBB die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt seit 2019 zur Doppelspur aus. Aufgrund der Bauarbeiten ist diese Strecke am Wochenende vom 27. bis 29. November 2020 für den Zugverkehr gesperrt. Es fahren Bahnersatzbusse.

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Basel SBB: Ersatz von Weichen führt zu Fahrplaneinschränkungen

Ab dem kommenden Wochenende erneuern die SBB und die DB Netz AG im Umfeld des Bahnhofs Basel SBB mehrere Weichen. Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es zu diversen Fahrplaneinschränkungen, so am 28. und 29. November 2020 zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof sowie am 5. und 6. sowie am 12. und 13. Dezember 2020 zwischen Basel SBB und Olten. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

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Bahnangebot ab der Schweiz nach Italien und Frankreich wird reduziert

Die aktuelle Situation und die verschärften Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus haben zu einem deutlichen Nachfrage-Rückgang im internationalen Bahnverkehr geführt. In Absprache mit Trenitalia, SNCF und TGV Lyria wird das Angebot zwischen der Schweiz und Italien sowie Frankreich reduziert: Nach Italien werden ab 9. November 2020 fünf Verbindungen ausgesetzt, im Verkehr von und nach Frankreich wird das Angebot ab sofort auf zwei Verbindungen zwischen Genf und Paris und eine Verbindung Zürich/Basel–Paris reduziert.

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Nachtnetze im Schweizer ÖV werden bis auf weiteres eingestellt

Als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt in der Schweiz eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen stellen die Transportunternehmen aus diesem Grund die Nachtnetze ein, die jeweils am Wochenende in den frühen Morgenstunden betrieben werden. Nicht betroffen von der Massnahme sind die regulären Spätverbindungen.

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Geburtstagsfahrt mit dem Roten Doppelpfeil «Churchill» der SBB

Der Rote Doppelpfeil SBB RAe 4/8 1021 wurde an der Schweizer Landesausstellung 1939 als Prestigeobjekt und Beispiel Schweizer Wertarbeit präsentiert. Den legendären Beinamen "Churchill" bekam er 1946, als Sir Winston Churchill mit diesem Zug als Staatsgast durch die Schweiz reiste und so ist er bis heute als "Churchill-Pfeil" respektive "Churchill-Doppelpfeil" bekannt. Wo er auftaucht, ist dem "Churchill-Pfeil" Bewunderung gewiss und so ist es auch Konrad Matt ergangen, als er vor etlichen Jahren an den Gleisen stand und Züge fotografierte. Da ist Koni die Idee gekommen zu seinem 80. Geburtstag im Mai 2020 Gäste für eine Zugfahrt einzuladen. Wegen Corona noch verschoben wurde diese Fahrt dann am 04. Oktober 2020 Wirklichkeit.

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Bahnhof Luzern: Totalsperre wegen Ersatz der Bahnstromanlage

Die SBB ersetzt derzeit im Bahnhof Luzern die Bahnstromanlage. Die Hauptarbeiten finden am Wochenende vom 7./8. November 2020 statt. Dafür wird der Bahnhof Luzern für den Bahnverkehr gesperrt. Die SBB bittet die Reisenden, ihre Verbindung vor Reiseantritt im Online-Fahrplan zu prüfen.

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Weltleitmesse InnoTrans Berlin auf 2022 verschoben

Angesichts der dynamischen Lage rund um die Corona-Pandemie und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit wird die InnoTrans auf 2022 verschoben. Dies hat die Messe Berlin in Abstimmung mit internationalen Marktführern und führenden Verbänden entschieden. Die dreizehnte Ausgabe der Weltleitmesse für Verkehrstechnik findet vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin statt.

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ÖBB präsentieren neuen Fahrplan: Mehr Züge – mehr Platz – mehr Sicherheit - Nachtzugnetz wächst

Am 13. Dezember 2020 tritt europaweit ein neuer Fahrplan in Kraft. Die ÖBB bieten den Fahrgästen Verbesserungen bei Nah- und Fernverkehrsverbindungen und setzen weiterhin auf sicheres, klimafreundliches und komfortables Reisen. "Mit unseren Kapazitätsausweitungen im Nah- und Fernverkehr, neuen Nachtzugverbindungen und Investitionen in moderne Züge gestalten wir das Bahnfahren für unsere Fahrgäste zukünftig noch komfortabler. Die Bahn steht nicht nur für klimafreundliches und bequemes Reisen, auch in Zeiten von Corona ist man mit den ÖBB sicher unterwegs. Trotz grosser finanzieller Herausforderung haben wir uns entschlossen, dieses Jahr beim Fahrplanwechsel unsere Ticketpreise nicht zu erhöhen“, so ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

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Neuchâtel: Bauarbeiten für einen besseren Zugang zu den Zügen

Am Bahnhof Neuchâtel haben am 19. Oktober 2020 die Arbeiten für einen komfortableren Einstieg in die Züge begonnen. In mehreren Bauphasen werden alle Perrons durchgehend auf die Standardhöhe von 55 Zentimetern angehoben. Ausserdem wird der Bahnhof für das Befahren mit Doppelstockzügen weiter fit gemacht und die Einfahrgeschwindigkeit zu den Gleisen 6 und 7 erhöht. Die Arbeiten dauern bis November 2021.

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Fahrplaneinschränkungen zwischen Frick und Brugg wegen Abschlussarbeiten am Bözbergtunnel

Die SBB realisiert im Auftrag des Bundes bis 2020 einen 4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Achse. Somit können dereinst auch Sattelauflieger mit einer Höhe von vier Metern auf der Bahn transportiert werden. Das grösste Einzelprojekt ist der Neubau des Bözbergtunnels im Kanton Aargau. Bevor die SBB den neuen Bözbergtunnel in Betrieb nehmen kann, sind jedoch noch Abschlussarbeiten nötig. Deshalb kommt es zwischen Basel SBB und Brugg vom 23. Oktober bis 5. November 2020 zu Fahrplaneinschränkungen und es fahren Busse statt Züge. Die SBB empfiehlt Reisenden, den Fahrplan frühzeitig zu prüfen.

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Maskenpflicht im ÖV gilt neu schweizweit auch an Bahnhöfen mitsamt Perrons, Unterführungen und Bushaltestellen

Der Bundesrat hat heute an einer ausserordentlichen Sitzung mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen. Ab Montag, 19. Oktober 2020 sind im öffentlichen Raum spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten. In öffentlich zugänglichen Innenräumen muss eine Maske getragen werden. Eine Maskenpflicht gilt zudem in allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen.

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DB und SBB bauen das Bahnangebot zwischen Deutschland und der Schweiz in den kommenden Jahren weiter aus

Die Deutsche Bahn (DB) und die SBB bauen das Angebot im internationalen Personenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz mittelfristig weiter aus, unter anderem mit neuen Direktverbindungen von Hamburg ins Tessin und neuen Verbindungen von Deutschland ins Wallis. Ausserdem soll die Fahrzeit zwischen Destinationen der beiden Länder weiter verkürzt werden. Die beiden Bahnen haben dazu heute eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

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Deutliche Verbesserung für Fahrgäste zwischen Singen und Schaffhausen

Zur Verbesserung der Kapazität und damit auch der Fahrplanstabilität auf der Strecke Singen - Schaffhausen hat DB Regio bei einem gemeinsamen Termin in Schaffhausen mit Vertretern des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und dem Kanton Schaffhausen den Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs zugesagt. Mit dem Einsatz eines Triebwagens der Baureihe 426 als fünftes Fahrzeug soll der Zugverkehr für die Kundinnen und Kunden künftig wieder stabil laufen.

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Der erste RhB-Capricorn heisst Piz Ela

Am 9. Oktober 2020 wurde in Filisur der erste der neuen Capricorn-Triebzüge der Rhätischen Bahn (RhB) offiziell getauft.

Das Fahrzeug Nummer 3111 erhielt den Namen «Piz Ela». Taufpaten waren Regierungsrat Marcus Caduff und Luzi C. Schutz, Gemeindepräsident von Bergün Filisur. Mit dem Corona-bedingt kleinen Festakt wurden auch die Erlebnistage am Wahrzeichen Graubündens eröffnet. Vom 10. bis 18. Oktober 2020 erwartet Familien, Bahn-, Kultur- und Naturinteressierte ein abwechslungsreiches Programm im Albula- und Landwassertal.

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RhB: Bahnersatzbusse Küblis - Klosters infolge Fahrleitungsstörung

Ein schöner Sonntag mit Prachtswetter und vielen Ausflugstouristen im Kanton Graubünden. Doch bereits um ca. 09.30 Uhr stellte die Netzleitstelle der Rhätischen Bahn (RhB) heute Vormittag einen Kurzschluss fest. Um 09.32 Uhr kam dann beim RCC in Landquart die Meldung herein, dass ein RegioExpress auf seiner Fahrt von Landquart in Richtung Davos die Fahrleitung heruntergerissen hat. Aufgrund dieser Meldung war dann sofort klar, dass es einen längeren Betriebsunterbruch auf der Strecke Küblis - Klosters gibt und sicher Arbeit vor Ort nötig ist.  Eine genaue Dauer war anfangs allerdings noch nicht abschätzbar. Ebenso rasch wurden Chauffeure und Postautos für einen Bahnersatzbetrieb zwischen Küblis und Klosters aufgeboten.

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Halbzeit beim Doppelspurausbau Goldach - Rorschach Stadt

Um die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen - St. Margrethen zu entschärfen und die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anzuschliessen (HGV-A), baut die SBB im Auftrag des Bundes und in Absprache mit dem Kanton St. Gallen sowie der Stadt Rorschach die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. Die 2019 begonnenen Bauarbeiten dauern bis 2021. Die Inbetriebnahme der Doppelspur von Goldach nach Rorschach Stadt ist für Juni 2021 geplant, die Fertigstellung am Bahnhof Rorschach Stadt für Dezember 2021. Während der Bauzeit kommt es an drei Wochenenden und in 82 Nächten zu Total- oder Nachtsperren. Zwischen Goldach und Rorschach verkehren dann jeweils Bahnersatzbusse.

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Corona belastet das Halbjahresergebnis der BVZ Gruppe

Die BVZ Gruppe mit ihren Produktmarken Gornergrat Bahn und Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) sowie deren Tochterunternehmung Glacier Express weist für das erste Halbjahr 2020 ein durch das Coronavirus massiv beeinträchtigtes Ergebnis aus. Das zu erwartete Defizit im Regionalverkehr kann grösstenteils mit selbst erwirtschafteten Reserven gedeckt werden. Damit der Service Public-Auftrag auch in Zukunft erfüllt werden kann, hat die öffentliche Hand für darüberhinausgehende Verluste ihre finanzielle Unterstützung zugesichert.

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SBB und ÖBB wollen das Nachtzug-Angebot in Europa weiter ausbauen

Die SBB und die ÖBB verstärken im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit. Die beiden Bahnen wollen das bereits bestehende Angebot im Nachtzugverkehr von sechs auf zehn Linien ausbauen. Geplant sind neue Nachtzüge ab der Schweiz nach Amsterdam, Rom und Barcelona. Die SBB und die ÖBB haben heute ihre Ausbaupläne vorgestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der geplante Ausbau kann nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Schweizer Klimafonds sichergestellt werden.

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Elektrifizierung Allgäu – nach zweieinhalb Jahren Bauzeit folgen nun drei Monate Testbetrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke München - Lindau (ABS 48) nun weitgehend am Ziel angekommen. Im Sommer fanden die letzten Tätigkeiten an Gleisen und Oberleitungsanlagen statt. Alle grösseren Bauwerke, wie Brücken und Stellwerke konnten bereits früher vollendet werden. Seit Ende August 2020 stehen auch alle Streckenabschnitte unter Strom.

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Feierlicher Roll-out: BLS und Stadler präsentieren erstmals den FLIRT der neuesten Generation

Der erste von 58 neuen Zügen für die BLS ist fertig gebaut. Stadler und BLS haben den Zug des Typs FLIRT heute in Erlen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen des sogenannten Roll-outs wurden die neuen Züge auf den Namen MIKA getauft. Sie ersetzen drei ältere Fahrzeugtypen und stellen den geplanten Angebotsausbau auf dem Streckennetz der BLS sicher. Die Züge gehen ab 2021 schrittweise in Betrieb. Mit dem FLIRT der neusten Generation kommt erstmals das von Stadler entwickelte ETCS-Zugsicherungssystem GUARDIA auf Schweizer Schienen zum Einsatz.

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Instandsetzung Arosertunnel erfordert Bahnersatzbetrieb Litzirüti - Arosa

Die Instandsetzung des 1914 in Betrieb genommenen Arosertunnels der Rhätischen Bahn (RhB) erfordert insgesamt rund zehn Monate Sperre für den gesamten Bahnverkehr. Für die Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt von Litzirüti bis Arosa vom kommenden Montag, 7. September 2020 bis 29. November 2020, und von Mitte April 2021 bis Ende November 2021 deshalb für den Zugverkehr gesperrt. Es verkehrt ein leistungsfähiger Ersatzbetrieb mit Bussen zwischen Litzirüti und Arosa. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten an allen Bahnhöfen bleiben unverändert.

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Mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

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Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

Stadler war trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht von einem Nachfrageeinbruch betroffen und konnte weiterhin von einer führenden Marktposition profitieren. Es wurden keine laufenden Aufträge storniert und bereits im ersten Halbjahr 2020 hat Stadler neue Aufträge im Gesamtwert von 3.1 Milliarden Schweizer Franken gewonnen, davon 1.2 Milliarden Schweizer Franken im Bereich Service & Components. Das entspricht insgesamt einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Auftragsbestand steigt damit nochmals um 12 Prozent gegenüber dem Stand per Ende 2019 auf rekordhohe 16.8 Milliarden Schweizer Franken, davon über 4 Milliarden aus dem Segment Service & Components.

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Stadt Zürich lanciert neue Mobilitäts-App ZüriMobil

Wer in Zürich mit ÖV, Velo, E-Trottinett, Auto oder zu Fuss unterwegs ist, erhält nun Unterstützung durch die neue Mobilitäts-App "ZüriMobil", diese zeigt städtische Transportangebote auf einen Blick. Mit der App der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) können Nutzer ihre Tramfahrt planen oder auch Mobility-Autos, Publibikes und E-Trottinets mieten. Neben Haltestellen und Linienführung des öffentlichen Verkehrs sind auch Carsharing-, Bikesharing- sowie E-Scooter-Standorte ersichtlich. 

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BAV bewilligt Aufnahme des Probebetriebs durch die SBB im Ceneri-Basistunnel

Knapp drei Wochen vor der feierlichen Eröffnung des Ceneri-Basistunnels am 4. September 2020 hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) heute den SBB die Bewilligung für den Probebetrieb erteilt. Die Probefahrten werden ab September bis Dezember 2020 mit kommerziellen Güter- und Personenzügen durchgeführt. Sie bilden die letzte Vorbereitungsphase vor der fahrplanmässigen Inbetriebnahme Mitte Dezember 2020.

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Fragen und Antworten zum Bahnverkehr in Zeiten von Corona

Bei den europäischen Bahnen gilt wieder weitgehend der reguläre Fahrplan und auch Services wie Bahngastronomie werden wieder angeboten. Ausserdem gilt im öffentlichen Verkehr die Maskentragpflicht und es wird dringend gebeten die weiteren Schutzmassnahmen zu befolgen. Im heutigen Beitrag finden Sie die von der Deutschen Bahn (DB) zusammengestellten Informationen. Die Schutzkonzepte in anderen Ländern sind teilweise unterschiedlich und deshalb haben wir die Links zu den wichtigsten Bahnen in Europa nachfolgend ebenfalls aufgeführt. Dort können Sie sich jeweils tagesaktuell informieren.

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Busersatz für die Regionalzüge zwischen Fribourg und Givisiez/Schmitten am kommenden Wochenende

Der Ausbau der Bahnanlagen im Osten des Bahnhofs Fribourg/Freiburg erfordert von Freitag, 14. August 2020 um 20.20 Uhr bis Sonntag, 16. August 2020 Betriebsschluss den Ersatz der Züge durch Busse zwischen Fribourg und Givisiez sowie zwischen Freiburg und Schmitten.

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Digitale InnoTrans Vorschau ab September 2020 - Virtual Market Place bietet zahlreiche neue digitale Angebote

Bekannterweise wurde die für September geplante InnoTrans auf dem Berliner Messegelände auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben. Trotzdem ermöglicht die InnoTrans bereits ab September 2020 einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights der Weltleitmesse für Verkehrstechnik im kommenden Jahr. Bei der digitalen InnoTrans-Preview ab dem 21. September 2020 dreht sich alles um Innovationen in den Segmenten Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction.

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Zugausfälle: Corona-Krise verzögert Lokführer-Ausbildung bei der SBB

Die SBB hat Rekrutierung und Ausbildung von Lokpersonal stark intensiviert. Im Herbst 2020 werden rund 340 Lokführerinnen und Lokführer in Ausbildung sein. Trotz dieser Offensive bleiben die Bestände vorerst knapp. Die Coronavirus-Krise verschärft die Situation zusätzlich, da die Ausbildung mit Verzögerung bzw. im Rahmen von aufwändigen Schutzkonzepten durchgeführt werden muss. Mit einer deutlichen Entspannung kann erst ab Mitte 2021 gerechnet werden. Deshalb fährt die SBB gewisse Leistungen, die in Folge der Covid-19-Krise ausgesetzt wurden, nicht wieder hoch.

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Innovativ und sauber: Erste neue RhB-Rangierlokomotive in Betrieb

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert ihre Rangierlokflotte: Heute Montag wurde die erste Elektro-Akkulokomotive dem Betrieb in Chur übergeben. Mit den neuen Fahrzeugen werden Lärmemissionen deutlich und Abgasemissionen vollständig reduziert. Die RhB beschafft bei Stadler für insgesamt 21,5 Millionen Schweizer Franken sieben neue Rangierlokomotiven mit der Bezeichnung Geaf 2/2 20601 - 20607. Im Gegenzug können elf alte Rangierfahrzeuge ausgemustert werden.

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Positiver Bundesgerichtsentscheid zugunsten der S3 im Zürcher Unterland

Das Bundesgericht hat zugunsten der Pendlerinnen und Pendler entschieden: Der im Dezember 2018 eingeführte Halbstundentakt der S3 zwischen Zürich Hardbrücke und Bülach bleibt bestehen. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) nimmt diesen Entscheid mit Genugtuung zur Kenntnis, weil er die langjährige Planung des ZVV stützt.

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Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

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RhB: Faszinierend anders unterwegs - mit Schutzkonzept

Der Entscheid des Bundesrates, im öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht einzuführen, wird von der ÖV-Branche getragen. Nach den ersten Tagen zieht die Rhätische Bahn (RhB) ein positives Fazit. Die Fahrgäste halten sich fast ausnahmslos an die Maskenpflicht. Die RhB unternimmt im Berufs- und im Freizeitverkehr grosse Anstrengungen, um den Schutz von Reisenden und Mitarbeitenden zu gewährleisten. Dies erlaubt es, weitere Produkte und Erlebnisse wieder ins Angebot aufzunehmen.

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Stäfa - Rapperswil: vier Wochen Bus statt Zug wegen Bauarbeiten

Zwischen Stäfa und Rapperswil erneuert die SBB diesen Sommer die Fahrbahn. Deshalb ist die Strecke vom Montag, 13. Juli 2020 bis und mit Freitag, 7. August 2020 für sämtliche Züge durchgehend gesperrt. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse und die Reisezeit verlängert sich dadurch. Wo immer möglich nutzt die SBB Synergien und bündelt verschiedene Bauarbeiten, um Ressourcen effizient einzusetzen. So dient die Totalsperre nebst den Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung zwischen Stäfa und Rapperswil auch dem Umbau des Bahnhofs Kempraten: Dieser wird bis im Herbst 2020 stufenfrei ausgebaut.

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SBB CEO Vincent Ducrot: Wir machen Bahn – heute und in zehn Jahren

Vincent Ducrot ist seit dem 1. April 2020 CEO der SBB. Sein Amtsantritt fiel mitten in die Corona-Krise. Betrieblich konnte diese dank des Einsatzes der Mitarbeitenden bisher gut bewältigt werden. Aber die SBB muss mit einem Verlust im dreistelligen Millionenbereich rechnen. Die Finanzen des Unternehmens werden in nächster Zeit im Fokus stehen. Gleichzeitig galt es für den neuen CEO, die Zukunft zu planen. Das Bahnsystem muss robuster und stabiler werden. Das Kerngeschäft soll für die Kundinnen und Kunden stabilisiert und gestärkt werden. Markant erhöht werden Investitionen in die Zugsflotte. Die hohen Erwartungen an die SBB will Ducrot mit den 33'000 Mitarbeitenden erfüllen und möglichst übertreffen. Er betont: «Wir machen Bahn – heute und in zehn Jahren.»

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Für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz gilt ab 6. Juli 2020 eine Maskenpflicht

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 verschiedene Massnahmen getroffen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni ansteigenden Zahl der Neuansteckungen hat er entschieden, für den öffentlichen Verkehr ab Montag, 6. Juli schweizweit eine Maskenpflicht einzuführen. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Die Aufhebung von Einreisebeschränkungen für erste Drittstaaten ist für den 20. Juli 2020 vorgesehen.

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ÖBB: Internationale Nachtzugverbindungen wieder in Betrieb

Die internationalen Nachtzugverbindungen der ÖBB sind seit heute wieder aktiv. Umweltfreundlich und bequem können nun wieder von Wien aus Metropolen wie Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Rom oder Venedig erreicht werden. Nach der Corona-Krise wurde heute der erste Nightjet nach Hamburg von Bundesministerin Leonore Gewessler, ÖBB CEO Andreas Matthä und ÖBB-Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber feierlich verabschiedet.

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10 Jahre info24 - ÖV Schweiz-Europa auf Facebook

Nach der Gründung im November 2005 hat info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch den Sprung auf Facebook gewagt. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat sich aber seit Mitte März 2020 auch unsere Seite verändert. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gab) wurden keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig waren (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), haben wir verzichtet. Dafür waren dann die Berichte über das Corona-Thema in Bezug auf den ÖV umso intensiver.

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Die neue Fussgängerbrücke als attraktive Quartierverbindung über das Gleisfeld am Zürcher Hauptbahnhof nimmt Gestalt an

Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Zürich erstellt die SBB den 161 Meter langen Negrellisteg. Die neue Fussgängerbrücke überspannt das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof und schafft eine neue, attraktive Quartierverbindung der Kreise 4 und 5. Er reicht vom Gustav-Gull-Platz beim Zentralstellwerk in der Europaallee zur Zollstrasse/Klingenstrasse. Die Brückenelemente werden unter laufendem Bahnbetrieb eingeschoben. Aus bahnbetrieblichen Gründen mit nur wenigen Stützen versehen scheint er förmlich zu schweben. Der Steg trägt der Entwicklung des Zürich HB und seines Umfelds beidseits der Gleise Rechnung und bis Ende Jahr erhalten die Stadtkreise 4 und 5 so eine neue Quartierverbindung.

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AB Transitio bestellt zwölf weitere Doppelstockzüge für Mälab

AB Transitio hat zwölf weitere Doppelstockzüge bei Stadler bestellt. Der Auftragswert beträgt 133.3 Millionen Schweizer Franken. Damit löst Transitio eine Option aus einem bereits seit 2016 bestehenden Vertrag ein. Die nun bestellten Züge werden gemäss Vertrag im Herbst 2021 geliefert und verkehren anschliessend in der Region des Mälarsees westlich der Schwedischen Hauptstadt Stockholm.

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Bundesamt für Verkehr: Gefahrguttransporte per Bahn sind sicherer geworden

Die Risiken für Bevölkerung und Umwelt durch den Transport von Benzin, Brenngas, Chlor und weiteren gefährlichen Gütern per Eisenbahn sind zurückgegangen. Das zeigt die Aktualisierung des Screenings, welches das Bundesamt für Verkehr (BAV) periodisch durchführt. Wo nötig, müssen die Bahnen Massnahmen zur Risikominderung prüfen und umsetzen.

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DB Update zum internationalen Zugsangebot nach den Grenzöffnungen

Zusammen mit ihren europäischen Partnerbahnen fährt die Deutsche Bahn (DB) das Angebot an grenzüberscheitenden Verbindungen schrittweise wieder hoch. "Bis Ende Juni nehmen wir den internationalen Fernverkehr in alle Länder wieder auf. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. So lassen sich viele touristisch interessante Ziele bei unseren europäischen Nachbarn wieder gut und komfortabel mit dem Zug erreichen", sagt DB-Fernverkehrschef Michael Peterson.

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Weitere 20 Capricorn-Triebzüge für die Rhätische Bahn

Der Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) hat die neue Strategie 2030 verabschiedet. Sie basiert auf der Eignerstrategie des Kantons Graubünden, in welcher die Regierung als Haupteignerin die Ziele und Erwartungen an die RhB festgelegt hat. Für zwei strategische Schwerpunkte zur Umsetzung der Eignerstrategie hat die Alpenbahn nun grünes Licht erhalten: Die RhB kann weitere 20 Capricorn-Triebzüge bestellen und ihr Immobiliengeschäft professionalisieren.

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DB ICE4 verbindet Deutschland mit dem Berner Oberland

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni 2020 verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein. Die touristische Nachfrage aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, durch die Corona-Krise ist diese jedoch vorübergehend stark zurückgegangen.

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Im IR von St. Moritz nach Chur dank Frontkamera zuvorderst mit dabei

Die Rhätische Bahn (RhB) und die Firma Livesystems warten mit einer Neuheit auf. Was man aus Flugzeugen kennt, gibt es jetzt auch auf der Schiene: Reisende haben auf der Albulalinie von St. Moritz nach Chur den gleichen Ausblick wie der Lokführer. Möglich macht dies eine am Steuerwagen montierte Kamera, welche ihre Aufnahmen direkt auf die Bildschirme im Zug überträgt.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB  "Astoro"  Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Wiederaufnahme der grenzüberschreitenden TILO-Verbindungen nach Italien

Mit der vollständigen Öffnung der Grenzen zwischen der Schweiz und Italien, nimmt TILO die grenzüberschreitenden Verbindungen ab dem 15. Juni 2020 wieder auf. Mit dieser Änderung kehrt das Angebot von TILO, abgesehen von wenigen Einschränkungen, praktisch zur Normalität zurück. Die von den schweizerischen und italienischen Behörden vorgesehenen Schutzmassnahmen für den öffentlichen Verkehr bleiben in Kraft und die Situation wird ständig überwacht

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SBB Fahrplan 2021: Grossteil des geplanten Angebots wird eingeführt, vereinzelt kommt es zu Verzögerungen

Wegen der Corona-Pandemie ist der Wechsel auf den Fahrplan 2021 anspruchsvoll. Die SBB kann zwar den Grossteil des geplanten Angebots am 13. Dezember 2020 umsetzen; einzelne Angebote können voraussichtlich aber nur verzögert eingeführt werden. Insgesamt bringt der Fahrplan 2021 viele Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr in der Schweiz und international.

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RhB-Aktionsangebote: «Allegra - Willkommen zurück in Graubünden»

Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen des touristischen Verkehrs, nimmt die Rhätische Bahn (RhB) diesen am kommenden Montag, 8. Juni 2020 wieder auf. Unter dem Motto «Allegra – Willkommen zurück in Graubünden» hält die Alpenbahn, in Zusammenarbeit mit den Bündner Transportunternehmen, viele Sonderangebote bereit. Dabei vertraut sie auf die vielen Freunde der RhB und Graubündens, die nach der langen Zeit zuhause wieder Lust auf einen Ausflug verspüren.

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Die SBB fährt ab 8. Juni 2020 weitgehend wieder das gesamte Angebot

Die SBB fährt mit wenigen Ausnahmen ab dem 8. Juni 2020 wieder das gesamte Angebot. Die Speisewagen öffnen wieder. Internationale Verbindungen werden in den nächsten Wochen in Absprache mit den Partnerbahnen schrittweise in Betrieb genommen. Das Schutzkonzept bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

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Wiederaufnahme des touristischen Verkehrs bei der Rhätischen Bahn

Mit der weiteren Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus darf auch die Schweizer Tourismusbranche, unter Einhaltung der dafür ausgearbeiteten Schutzkonzepte, wieder loslegen. Die Rhätische Bahn (RhB) ist in den Startlöchern und wird ihren touristischen Verkehr am Montag, 8. Juni 2020 wieder aufnehmen. Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen der touristischen Angebote ist man bei der Bündner Alpenbahn sehr erleichtert, dass es bald wieder losgeht. Unter dem Titel «Allegra, herzlich willkommen zurück in Graubünden» hält die RhB viele Sonderangebote bereit. Die Züge des regionalen Personenverkehrs (RPV), also die nicht touristischen Züge, verkehren ab 8. Juni 2020 wieder mit Normalfahrplan. Ausgenommen bleibt der grenzüberschreitende Personenverkehr. Die Züge verkehren vorerst bis/ab Campocologno.

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Schweizer ÖV macht weiteren Schritt zum Regelbetrieb

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz nimmt ab dem 6. respektive 8. Juni 2020 wieder weitgehend den Normalbetrieb auf. Dies betrifft insbesondere Linien des rein touristischen Verkehrs wie Panoramazüge, Bergbahnen und Schiffe, die momentan nicht verkehren, sowie Services wie die Bahngastronomie, Gruppenreservationen und den Gepäcktransport. Das gültige Schutzkonzept für den ÖV wurde um diese Angebote und Services ergänzt und bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

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Zahnradbahnen ins Appenzellerland dürfen vorerst weiter fahren

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen haben geprüft, ob auf den drei Zahnradbahnlinien Altstätten Stadt−Gais, Rorschach Hafen − Heiden und Rheineck − Walzenhausen sinnvolle Alternativen zum heutigen Bahnangebot möglich sind. Die Ergebnisse liegen nun vor. Für jede der drei Linien gibt es unterschiedliche Lösungen.

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InnoTrans Berlin: Neuer Termin im April 2021 positiv aufgenommen

Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans findet normalerweise alle zwei Jahre in Berlin statt. Im Jahr 2018 informierten sich 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern auf der Veranstaltung. Aufgrund der aktuellen Situation musste die für September 2020 geplante Messe auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben werden. Diese Entscheidung stösst auf grosse Unterstützung der Mobilitätsbranche und Verantwortlichen der InnoTrans verzeichnen ein rundum positives Feedback.

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Deutsche Bahn Bahn baut Angebot im In- und Ausland weiter aus

Die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot weiter hoch. Kunden steht damit ab dem Pfingstwochenende ein deutlich grösseres Angebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Wiederaufnahme der touristischen ICE- und IC-Linien werden auch besonders nachgefragte ICE-Städteverbindungen verstärkt: München - Dortmund via Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln, München - Dortmund via Stuttgart und Köln sowie Basel - Dortmund via Karlsruhe und Köln. Hier setzt die Bahn Züge mit der doppelten Zahl an Sitzplätzen (Doppeltraktion) ein. Auch im Regionalverkehr der DB geht es voran: Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Fahrplanangebot bereits wieder bei 95 Prozent.

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UPDATE zum internationalen Zugverkehr zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

Schritt für Schritt werden auch die grenzüberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wieder aufgenommen. Es gelten jedoch weiterhin die behördlichen Anordnungen der Länder. Ebenso zu beachten sind die aktuellen Einreisebeschränkungen beim Grenzübertritt. Nach Deutschland fahren ab dem kommenden Montag, 25. Mai 2020, unter anderem auch die ICE Züge auf der Linie Chur - Zürich - Basel - Hamburg sowie Interlaken - Bern - Basel - Berlin wieder planmässig. Nach Österreich wird mit den Regio und REX-Zügen der Grenz-Nahverkehr von Buchs SG nach Feldkirch sowie von St. Margrethen nach Bregenz wieder aufgenommen. Bereits seit dem 11. Mai 2020 verkehren nach Frankreich wieder TGV-Züge zwischen Basel und Paris sowie zwischen Genf und Paris. Der grenzüberschreitende Verkehr mit Italien bleibt hingegen bis auf weiteres eingestellt.

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Thomas Ahlburg verlässt Stadler - Peter Spuhler übernimmt das Amt als Group CEO ad interim

Führungswechsel bei Stadler: Aufgrund von Differenzen hinsichtlich der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung von Stadler haben der Verwaltungsrat und der Group CEO Dr. Thomas Ahlburg entschieden, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen. Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler übernimmt das Amt als Group CEO ad interim.

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Bahnhof Zürich Wipkingen wird bis 2025 modernisiert und behindertengerecht umgebaut

Der Bahnhof Zürich Wipkingen wird ab Frühling 2023 modernisiert. Anstelle des Mittelperrons erhält der Bahnhof zwei Aussenperrons und wird nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BehiG) umgebaut. Ausserdem plant die SBB bis 2025 diverse Bestandteile der Bahninfrastruktur auf dem Abschnitt Wipkinger Viadukt -  Bahnhof Wipkingen -  Tunnelportal - Bahnhof Oerlikon zu sanieren. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, plant die SBB, einen Grossteil der Arbeiten während einer einjährigen Streckensperrung Zürich HB - Zürich Wipkingen zwischen Dezember 2023 und Dezember 2024 auszuführen.

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SBB, Thurbo und RegionAlps schreiben 194 einstöckige S-Bahn-Triebzüge aus

Gemeinsam mit Thurbo und RegionAlps hat die SBB gestern 194 einstöckige S-Bahn-Triebzüge ausgeschrieben. Die Bahnunternehmen benötigen neues Rollmaterial, um auch weiterhin einen leistungsfähigen und klimafreundlichen öffentlichen Verkehr anbieten zu können. Die Züge sollen primär bisherige einstöckige S-Bahn-Triebzüge ersetzen, die ausrangiert werden müssen. SBB, Thurbo und RegionAlps setzen bewusst auf ein bewährtes Fahrzeugkonzept und keine Neuentwicklung. Die Beschaffung wird in einem mehrstufigen Verfahren durchgeführt. Der Entscheid, welche Lieferanten zu einer zweiten Stufe der Ausschreibung zugelassen werden, soll Ende 2020 erfolgen.

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SBB erlässt oder reduziert Geschäftsmieten während Lockdown

Die SBB unterstützt ihre Geschäftsmieterinnen und -mieter substanziell: Wer von behördlichen Schliessungen betroffen ist, zahlt für die Dauer des Lockdowns keine Miete. Das sind primär Laden- und Gastrobetriebe in den Bahnhöfen. Betriebe, die offen bleiben durften, erhalten Mietzinsreduktionen, deren Höhe vom Umsatzrückgang abhängt.

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BAV gleist Massnahmen auf, um finanzielle Einbussen bei Transportunternehmen aufzufangen

Nach dem Einbruch bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) und dem Rückgang beim Schienengüterverkehr infolge der Corona-Krise hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) umgehend reagiert. Mit der früheren Auszahlung bereits vereinbarter Subventionen stellte es sicher, dass die Transportunternehmen über genügend flüssige Mittel verfügen. Bis Ende April zahlte das BAV rund 500 Millionen Franken vorzeitig aus.Nun erarbeitet es mittel- und langfristige Unterstützungsmassnahmen, die dem Parlament in diesem Sommer vorgelegt werden sollen.

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Appenzeller Bahnen und Frauenfeld-Wil-Bahn prüfen Fusion

Die Verwaltungsräte der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) und der Appenzeller Bahnen (AB) haben entschieden, die Fusion der beiden Bahnen näher zu prüfen. Ziel ist, bis Ende Jahr die Grundlagen für einen Entscheid auszuarbeiten. Falls die Vorprüfungen positiv ausfallen, werden die Verwaltungsräte den Generalversammlungen von FWB und AB vom Juni 2021 die Fusion beantragen.

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Marktanteil der Schiene beim alpenquerenden Güterverkehr bleibt bei gut 70 Prozent

Im letzten Jahr wurden auf Strasse und Schiene weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Die Anzahl Lastwagenfahrten sank auf knapp 900'000. Da auch die Bahnen weniger Güter transportierten, beträgt ihr Anteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr unverändert 70.5 Prozent.

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Verkehrsbetriebe Zürich: Maske auf in Tram und Bus

Parallel zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben kehren per 11. Mai 2020 auch die Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr der Stadt Zürich wieder (vermehrt) zurück. Für ein gesundes Miteinander bitten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) ihre Fahrgäste, Stosszeiten zu meiden und in Tram und Bus Maske zu tragen. Die Cobra-Trams gehen mit gutem Beispiel voran.

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Erste Auslegeordnung beim Zürcher Verkehrsverbund zu den Corona-Auswirkungen beim ÖV

Nach sieben Wochen mit eingeschränktem Verkehrsangebot fahren die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab Montag, 11. Mai 2020, grösstenteils wieder gemäss regulärem Fahrplan. Es gilt das nationale Schutzkonzept, das unter anderem das Tragen einer Maske empfiehlt, sobald die Abstandsregel nicht mehr eingehalten werden kann. Auch bei der Begleitung der Fahrzeuge und den Ticketkontrollen gilt wieder der Normalzustand. Die finanziellen Folgen der Coronakrise für den ZVV wiegen schwer: Das jährliche Defizit könnte sich um über 100 Millionen Franken erhöhen.

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SOB-Fahrplanangebot per 11. Mai 2020 wieder weitgehend normal

Am 11. Mai 2020 löst die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) den Übergangsfahrplan ab. In einem Schritt setzt sie weitgehend wieder das normale Fahrplanangebot sowie das von den Systemführerinnen ÖV (SBB/Postauto) in Absprache mit den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Gesundheit (BAG) ausgearbeitete ÖV-Schutzkonzept um.

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Siemens Mobility verkauft 1000. Vectron-Lokomotive

Siemens Mobility hat die 1000. Vectron-Lokomotive verkauft. Bestellt wurde die Jubiläums-Lokomotive von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Die Lokomotiven werden im Siemens Mobility-Werk in München-Allach gebaut. Der Auftrag der DSB umfasst acht Wechselstrom-Loks. Damit wurden bis dato insgesamt 1003 Vectron-Loks an 49 Kunden in 16 Ländern verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert.

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Mehr RER Fribourg dank einer Partnerschaft zwischen SBB und TPF

Nach der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Givisiez und Freiburg im Dezember 2019 geht der Ausbau der RER Fribourg | Freiburg dank einer Partnerschaft zwischen den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) weiter. Die beiden Transportunternehmen haben im vergangenen Dezember eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Mit dieser Annäherung können die Synergien auf dem Netz weiter optimiert werden, insbesondere bei der Angebotsplanung sowie dem Rollmaterial und dessen Unterhalt. Dadurch kann das Angebot verbessert werden, namentlich zwischen Freiburg, Düdingen und Schmitten sowie zwischen Romont und Freiburg in Richtung Murten und Neuenburg, ohne dass die Abgeltungen, welche die Besteller leisten müssen, im selben Mass steigen.

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Stadler Rail Aktionäre stimmen allen Anträgen des Verwaltungsrates zu

An der der ersten Generalversammlung der Stadler Rail AG seit dem Börsengang im vergangenen Jahr haben die Aktionärinnen und Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Neu in den Verwaltungsrat wurde Doris Leuthard gewählt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.

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Schutzkonzept für den Schweizer ÖV und weiterer Angebotsausbau im Fern- und Regionalverkehr

Am 11. Mai 2020 bauen die Schweizer Transportunternehmen ihr Angebot deutlich aus. SBB und Postauto haben als Systemführerinnen ÖV in Absprache mit den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Gesundheit (BAG) ein Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr entwickelt: Kundinnen und Kunden des ÖV wird dringend das Tragen von Hygienemasken empfohlen, falls der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen und schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden. Billette sind möglichst online, in Apps oder am Automaten zu kaufen sowie an Schaltern kontaktlos zu bezahlen. Auf touristische Reisen ist gemäss Empfehlung des BAG weiterhin zu verzichten. Das Schutzkonzept des ÖV setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der Kunden. Die Transportunternehmen verstärken Reinigung und Desinfektion und informieren zu den Verhaltensregeln. Der Schutz der Mitarbeitenden hat für die Unternehmungen im öffentlichen Verkehr ebenfalls höchste Priorität.

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Lyss - Kerzers: Dreimonatige Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten

Künftig gelangen Reisende in den Bahnhöfen Lyss und Aarberg stufenfrei in die Züge. Hierfür baut die SBB die Perrons aus. Gleichzeitig führt sie zwischen Lyss und Kerzers Unterhaltsarbeiten aus. Zwischen dem 4. Mai 2020 und dem 25. Juli 2020 hat dies Fahrplanänderungen zur Folge. Die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) werden erfüllt.

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Gutes Ergebnis für die Südostbahn im Geschäftsjahr 2019

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) blickt auf ein positives Jahr 2019 zurück. Sie weist einen Jahresgewinn von CHF 3,7 Mio. aus. Im vergangenen Geschäftsjahr reisten 13,66 Mio. Fahrgäste mit der SOB (plus 2% zum Vorjahr). Die Verkehrserträge sind  gegenüber  2018  von  CHF 53,6 Mio  um  rund  2%  auf  CHF 52,5 Mio.  gesunken,  dies unter anderem auch wegen des veränderten Verteilschlüssels des Tarifverbunds Ostwind.

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Am Bahnhof Biel/Bienne geht am Montag die neue Personenunterführung in Betrieb

Weil immer mehr Bahnreisende den Bahnhof Biel/Bienne benutzen, hat die SBB den ehemaligen Posttunnel zu einer zusätzlichen Personenunterführung umgebaut. Die Arbeiten hatten im Mai 2019 begonnen und verzögerten sich zuletzt wegen des landesweiten Baustellenstopps im Zuge der Covid-19-Krise, sind nun aber abgeschlossen. Mit der neuen Unterführung schafft die SBB mehr Platz und bessere Zugänge zu den Perrons.

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Rekordergebnis im 2019 und schwieriges 2020 für die Rhätische Bahn

Das Geschäftsjahr 2019 war für die Rhätische Bahn (RhB) sehr erfolgreich, die Bündner Bahn verzeichnete mit CHF 5,4 Mio. ein Rekordergebnis. Insbesondere das Ertrags- und Nachfragewachstum beim Personenverkehr und Autoverlad trugen wesentlich dazu bei. Der Kostendeckungsgrad im Personenverkehr übertraf erstmals die Marke von 60 Prozent. In der Sparte Güterverkehr wurden die Vorjahreswerte nicht erreicht. Die Sparte Infrastruktur wies einen hohen Gewinn zugunsten der Reserven aus. Dies hauptsächlich infolge tieferer Kosten für Traktionsenergie und Unterhalt. Nach einem verheissungsvollen Start in den ersten beiden Monaten 2020, macht der RhB im laufenden Jahr die unvorhersehbare Entwicklung der Coronakrise Sorgen.

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Bundesamt für Verkehr: Ausbau des Bahnnetzes weitgehend auf Kurs

Die Erweiterung des Eisenbahnnetzes kam im vergangenen Jahr grösstenteils plangemäss voran. Dies zeigt der neue Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) zu den verschiedenen Ausbauprogrammen. Die bedeutendsten Angebotsverbesserungen fanden im vergangenen Jahr im Raum Genf statt. Mit dem Léman Express auf der neuen Verbindung Cornavin - Eaux-Vives - Annemasse (CEVA) konnte das grösste grenzüberschreitende S-Bahn-System Europas in Betrieb genommen werden. Auch für den Güterverkehr wurden 2019 wichtige Ausbauten in Betrieb genommen.

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Angebot im öffentlichen Verkehr in der Schweiz wird schrittweise erhöht

Abgestimmt auf Wirtschaft und Gesellschaft baut auch der öffentliche Verkehr in der Schweiz sein Angebot wieder aus. Bei der SBB und einzelnen Transportunternehmen wird dieser Angebotsausbau schrittweise ab dem 27. April 2020 umgesetzt. Priorität haben ÖV-Angebote für Arbeitnehmende sowie Schülerinnen und Schüler. Auf nicht unbedingt nötige Fahrten und Reisen ist gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiterhin zu verzichten. Ein umfassender Angebotsausbau im ÖV erfolgt am 11. Mai 2020.

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Grünes Licht für die S-Bahn Liechtenstein; dazu soll im Ländle ein Fernverkehrshalt realisiert werden

Nach erfolgreichen Verhandlungen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, der Republik Österreich und den ÖBB, wurde heute von Österreichs Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler und Liechtensteins zuständigem Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch die abschliessende Absichtserklärung für das Projekt S-Bahn Liechtenstein abgegeben. Die geplante S-Bahn Liechtenstein soll die bestehende S-Bahn Vorarlberg und die S-Bahn St. Gallen zu einem regionalen Gesamtsystem verbinden. In Ergänzung zum Nahverkehrsangebot soll in Zukunft auch ein Fernverkehrshalt in Nendeln realisiert werden.

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Der öffentliche Verkehr in der Schweiz soll schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren

Nach der Ankündigung des Bundesrates zur Lockerung der Corona-Massnahmen soll auch der öffentliche Verkehr, abgestimmt auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Schweiz, wieder zur Normalität zurückkehren. Der ÖV wird in den nächsten Wochen schrittweise das Angebot erhöhen. Erste regionale Anpassungen erfolgen ab 27. April 2020. Am 11. Mai 2020 folgt voraussichtlich die Rückkehr zum Normalbetrieb. Priorität haben ÖV-Angebote für Arbeitnehmende sowie Schülerinnen und Schüler.

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Weicherneuerung beim Bahnhof Bern führt zu Einschränkungen im Fahrplan

Auf der Ostseite des Bahnhofs Bern werden zwischen April und Juni 28 Weichen ersetzt. Die Weicherneuerung erfolgt in drei Etappen und mehreren Phasen. 2020 werden insgesamt 28 Weichen ersetzt, 2021 folgt die Erneuerung weiterer 13 Weichen und 2022 werden die restlichen 7 Weichen erneuert.  In der nun anstehenden zweite Phase 2020 wird vom 16. bis 26 April im 24-Stunden-Schichtbetrieb gearbeitet. Dennoch müssen Reisende mit Einschränkungen rechnen. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

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BAV hat Eisenbahn-Angebotskonzept 2035 aktualisiert

Mit dem Ausbauschritt 2035 hat das Parlament 2019 zahlreiche Ausbauten auf dem Schweizer Schienennetz beschlossen. Nun hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) das dazu gehörende Angebotskonzept 2035 aktualisiert. Dieses zeigt, wo und wie oft per 2035 welche Bahnverbindungen angeboten werden können. Das Angebotskonzept 2035 wird im Laufe der kommenden Jahre noch zahlreiche Änderungen erfahren, ehe der definitive Fahrplan 2035 daraus abgeleitet wird.

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Schweizer ÖV-Branche entschädigt Abo-Kunden mit 100 Millionen Franken

Die Nachfrage im öffentlichen Verkehr in der Schweiz ist seit dem Beginn der «Ausserordentlichen Lage» um rund 80 Prozent eingebrochen. Der Branche entgehen monatlich rund 500 Millionen Franken an Erträgen. Rund 150’000 Kundinnen und Kunden haben ihr GA hinterlegt. Gleichzeitig stellt der ÖV im Auftrag des Bundes ein reduziertes Grundangebot für die Schweiz sicher. Trotz dieser schwierigen Situation erhalten Inhaberinnen und Inhaber eines General-, Verbund-, Strecken- und Moduljahresabonnements 15 Tage zusätzliche Kulanz. Auch Monatsabonnentinnen und -abonnenten werden entschädigt, hingegen erhalten Kundinnen und Kunden von Halbtaxabos oder Ausflugsabos keine Entschädigung.

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PostAuto Schweiz befördert bis auf weiteres keine Fahrräder mehr

Um den Freizeitverkehr einzudämmen, hat PostAuto Schweiz entschieden, vorläufig keine Velos mehr zu transportieren. PostAuto setzt alles daran, dass Fahrgäste, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, diesen weiterhin benützen können und im Fahrzeug genügend Platz haben.

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