Schweiz


Fahrplanänderungen zwischen Lausanne und Brig vom 19. Juli bis 15. August 2021

Die SBB modernisiert mehrere Bahnhöfe auf der Linie Lausanne - Brig. Aufgrund der Konzentration von Grossbaustellen in den Sommermonaten muss der Fahrplan auf der Simplon-Linie vom 19. Juli bis 15. August 2021 angepasst werden. Zudem verkehren am Wochenende vom 7. und 8. August 2021 zwischen Vevey und Aigle Bahnersatzbusse.

Während den Bauarbeiten vom 19. Juli bis 15. August halten einige IR90 nicht in Vevey                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Gegenwärtig wird an mehreren Bahnhöfen der Simplon-Linie Lausanne - Brig gebaut. Die SBB baut die Publikumsanlagen um und vereinfacht den Zugang zur Bahn und zu den Perrons, insbesondere für Menschen mit Behinderungen und Reisende mit Gepäck oder Kinderwagen.

 

Betroffen sind die Bahnhöfe Lutry, Cully, La Tour-de-Peilz, Clarens, Bex, Martigny und Riddes. Auch mehrere andere Baustellen werden auf die Sommerferienzeit konzentriert, etwa der Neubau gleisquerender Brücken in La Tour-de-Peilz und Villeneuve, Gleisbauarbeiten in St-Léonard und Entwässerungsarbeiten in Evionnaz. Die Investitionskosten für diese Vorhaben betragen insgesamt rund 200 Millionen Franken.

 

Von Montag, 19. Juli bis Sonntag, 15. August 2021 verkehren die Züge zwischen Lausanne und Brig mit geändertem Fahrplan. Einige InterRegio-Züge (IR90) halten nicht in Vevey oder Leuk. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, auf andere InterRegio-, auf RegioExpress- oder Regionalzüge (RER Vaud oder RegionAlps) auszuweichen. Einige RegioExpress-Züge halten nicht in Villeneuve. Diese Verbindungen werden durch S-Bahn-Züge gewährleistet. Auch die Züge der RER Vaud und von RegionAlps im Regionalverkehr fahren mit geändertem Fahrplan und anderen Halten. Einige Verbindungen werden durch Busse ersetzt.

 

Überdies führt die SBB die grössten Arbeiten am Wochenende vom 7. und 8. August 2021 aus, insbesondere den Rückbau der Brückenprovisorien in La Tour-de-Peilz. Die Züge werden zwischen Vevey und Aigle durch Busse ersetzt. Es verkehren drei Ersatzbus-Linien in beiden Richtungen: Expressbusse (ohne Halt), Direktbusse (Halt in Montreux) und Regionalbusse (Halt an allen Stationen). Es muss mit verlängerten Reisezeiten gerechnet werden.

 

Die Reisenden werden gebeten, sich vor Reiseantritt auf www.sbb.ch zu informieren. In den Bahnhöfen der Region werden sie von Kundenbegleiterinnen und Kundenbegleitern informiert, wo sie auch mit Plakaten und mit Lautsprecherdurchsagen auf die Änderungen hingewiesen werden. Sie können sich auch rund um die Uhr telefonisch erkundigen: 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.).

 

Um die Dauer der Unterbrechungen im Bahnverkehr zu reduzieren, wird teils 24 Stunden am Tag gearbeitet. Die SBB setzt alles daran, die Lärmbelastung zu reduzieren, und bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.


Horaires modifiés entre Lausanne et Brigue du 19 juillet au 15 août 2021

 

Les CFF modernisent plusieurs gares de la ligne Lausanne - Brigue. La concentration de gros travaux sur les mois d'été nécessite la modification des horaires des trains du 19 juillet au 15 août 2021 sur la ligne du Simplon. Les trains sont en outre remplacés par des bus entre Vevey et Aigle le week-end des 7 et 8 août 2021.

 

Plusieurs gares de la ligne du Simplon Lausanne - Brigue sont actuellement en travaux. Les CFF y modifient les installations d'accueil afin de faciliter l'accès aux trains et aux quais, en particulier pour les personnes en situation de handicap et pour la clientèle avec bagages ou poussettes.

 

Les gares concernées sont Lutry, Cully, la Tour-de-Peilz, Clarens, Bex, Martigny et Riddes. Divers autres chantiers sont concentrés sur cette période de vacances, comme la réfection de ponts au-dessus des voies à la Tour-de-Peilz et Villeneuve, des travaux à la voie ferrée à St-Léonard ou encore des travaux de drainage à Evionnaz. L'investissement total de ces projets se monte à 200 millions de francs environ.

 

Du lundi 19 juillet au dimanche 15 août 2021, les trains circulent selon un horaire modifié entre Lausanne et Brigue. Certains trains Interregio (IR90) ne s'arrêtent pas à Vevey ou Loèche; la clientèle est invitée à prendre les autres trains Interregio, Regioexpress ou régionaux (RER Vaud ou Regionalps). De même, certains trains Regioexpress ne s'arrêtent pas à Villeneuve; les liaisons sont assurées par les trains RER. En trafic régional également, les trains RER Vaud et Regionalps circulent selon un horaire modifié et une desserte différente. Certaines liaisons sont effectuées par bus.

 

En outre, le week-end des 7 et 8 août 2021, les CFF concentrent les plus gros travaux sur l'espace d'un week-end, notamment l'opération de démontage de ponts provisoires à la Tour-de-Peilz. Les trains sont alors remplacés par des bus entre Vevey et Aigle. Trois lignes de bus de remplacement sont mises en place dans les deux sens : des bus express (Vevey – Aigle sans arrêt), directs (Vevey – Aigle avec arrêt à Montreux) et régionaux (tous les arrêts entre Vevey et Aigle). Il faut compter avec des temps de parcours prolongés.

 

Les clients sont priés de consulter l'horaire en ligne sur www.cff.ch avant leur voyage. Des assistants-clientèle renseignent les voyageurs dans les gares de la région. Des affiches sont disposées dans les gares et des annonces sont diffusées par haut-parleur. En outre, des informations sont disponibles par téléphone au 0848 44 66 88 (CHF 0,08/min), 24 heures sur 24.

 

Afin de raccourcir la durée de l'interruption du trafic ferroviaire, certains travaux ont lieu 24 heures sur 24. Les CFF réduisent autant que possible les nuisances sonores et remercient les riverains pour leur compréhension.


Impressionen aus Aigle und Vevey sowie eine Fahrt von Aigle nach Lausanne und zurück

 


0 Kommentare

28 Prozent mehr Bahnreisende am Gotthard nach Eröffnung des Basistunnels (GBT) 2016

In der Schweiz nahm der Personenverkehr auf der Schiene auf der Nord-Süd-Achse bis Ende 2019 deutlich zu. Dies ist eine direkte Folge der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels 2016 und des verbesserten ÖV-Angebots. Fast alle Bahnhöfe im Tessin und in Uri verzeichneten deutlich mehr Reisende. Je nach räumlichem Potenzial verstärkte sich die Dynamik im Umfeld der Bahnhöfe. Das zeigt das Monitoring Gotthard-Achse.

Nothaltestelle Sedrun im Gotthard-Basistunnel (GBT)                                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Auf der Gotthard-Achse gingen neue Grossinfrastrukturen in Betrieb: Der Gotthard-Basistunnel (GBT) Ende 2016 und der Ceneri-Basistunnel (CBT) im April 2021. Zusammen mit dem Ausbau der Zulaufstrecken ist der Transport von Lastwagen auf der Schiene mit einer Eckhöhe von vier Metern zwischen Basel und Italien nun möglich. Die neuen Infrastrukturen wirken sich auf die Entwicklung des Personen- und Güterverkehrs (alpenquerender Verkehr) sowie auf die Raumentwicklung aus, insbesondere in den Kantonen Tessin und Uri. Das Monitoring Gotthard-Achse (MGA) untersucht, wie sich die Neubauprojekte des Bahnverkehrs auf dieser Achse räumlich und verkehrlich auswirken. Die vorliegenden Zwischenergebnisse des Monitorings beziehen sich auf den Zeitraum nach Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels, aber noch vor Eröffnung des Ceneri-Basistunnels.

 

Im Personenverkehr auf der Schiene nahm die Anzahl Reisender am Gotthard zwischen 2016 und 2019 um 28 Prozent zu; schweizweit betrug die Zunahme hingegen nur ein Prozent. Der Anstieg der Fahrgastzahlen ist auf das verbesserte Verkehrsangebot auf der Gotthardbahnachse zurückzuführen, insbesondere auf die kürzeren Fahrzeiten und die höhere Frequenz. Ebenso nahm die Anzahl Bahnreisender an den Bahnhöfen zu. Dazu beigetragen hat das verbesserte ÖV-Angebot in den Kantonen Uri und Tessin. Entsprechend wurden auch mehr Abonnemente und Billette in allen untersuchten Regionen dieser Kantone verkauft.

Verlagerung von der Strasse auf die Bahn

 

Die verbesserten Bahnverbindungen halfen auch, die Strassen zu entlasten. Am Gotthard sank die Anzahl Personenwagen um rund vier Prozent, was einem Rückgang von 1000 bis 1800 Personenfahrten pro Tag entspricht. Die Zahl der Zugpassagiere ist entsprechend gestiegen – 60 bis 80 Prozent des Anstiegs der Fahrgastzahlen sind darauf zurückzuführen, dass Automobilisten vom Auto auf den Zug umgestiegen sind.

 

 

Positive Auswirkungen auf den Tourismus im Tessin

 

Die zusätzlichen Bahnfahrten sind vor allem auf Besucherinnen und Besucher von Touristenattraktionen im Tessin zurückzuführen. Das Wachstum beim Bahnverkehr geht mit der Entwicklung bei den Logiernächten einher. Trotz Konkurrenz durch ausländische Destinationen und der Frankenstärke kam es bei den Übernachtungen im Tessin zu einer deutlichen Trendumkehr, insbesondere in der Parahotellerie (2011-2015: minus sieben Prozent, 2016-2019: plus sechs Prozent).

 

 

Verstärkte Dynamik im Umfeld von Bahnhöfen

 

Es gibt erste Hinweise, dass der neue Basistunnel auch die räumliche Entwicklung beeinflusst hat. Bellinzona hat am meisten von der verbesserten Erschliessung profitiert. Dort liegen die Wachstumsraten von Bevölkerung und Beschäftigten noch über denjenigen in der Region Lugano, dasselbe gilt für die Immobilienentwicklung. Die Bevölkerung wuchs im Umfeld aller untersuchten Bahnhöfe durchschnittlich stärker als anderswo. Gebiete, die über grössere Arbeitszonen verfügen, verzeichneten deutliche Zuwachsraten bei den Arbeitsplätzen. Die Entwicklung bei kleinen und mittelgrossen Bahnhöfen in der Nähe städtischer Zentren hing stark von freien Baulandreserven und der lokalen Planung ab. Grossprojekte bei grossen Bahnhöfen tragen dazu bei, Verdichtungspotenziale auszuschöpfen. Zu erwähnen sind beispielsweise das geplante Quartier Officine in Bellinzona oder die neue Verkehrsdrehscheibe am Bahnhof Mendrisio mit dem Campus der Tessiner Fachhochschule (SUPSI).

 

Im Kanton Uri haben sich die Bahnverbindungen und das Angebot des öffentlichen Verkehrs insbesondere in Altdorf ebenfalls deutlich verbessert, was dazu beitrug, dass die Bevölkerung und die Anzahl Arbeitsplätze wuchsen. Die Pendlerbeziehungen vor allem in Richtung Luzern und Zürich nahmen zu. Mit der auf Ende 2021 geplanten vollständigen Eröffnung des neuen Kantonsbahnhofs dürfte sich dieser Trend noch verstärken.

 

 

Monitoring Gotthard Achse (MGA)

Im Projekt MGA untersuchen die Bundesämter für Raumentwicklung (ARE), Verkehr (BAV), Strassen (ASTRA), Umwelt (BAFU) sowie die Kantone Tessin und Uri seit 2015 die Auswirkungen des Bahnausbaus auf der Gotthardachse. Phase A, die 2017 endete, untersuchte Trends, bevor der Gotthard-Basistunnel (GBT) eröffnet wurde. Phase B des Monitorings wird untersuchen, wie sich der 2016 eröffnete GBT, das im April 2021 vollständige Angebot am Ceneri-Basistunnel, der 4-Meter-Korridor für den Güterverkehr und der neue Kantonsbahnhofs Altdorf auswirken. Die hier vorgestellten Zwischenergebnisse der Phase B betrachten die Jahre 2016-2019 und sind nicht von der Covid-19-Pandemie beeinflusst. Die Schlussergebnisse der Phase B liegen 2023 vor, eine weitere abschliessende Auswertung (Phase C) ist ab 2025 geplant.



0 Kommentare

Zugtaufe / Battezzato il Giruno Ticino

Sabato 12 giugno, alla presenza delle Autorità cantonali, è stato battezzato il Giruno dedicato al Canton Ticino, con il nome di «Giruno Ticino». Il treno è stato battezzato da due fortunati vincitori del concorso delle FFS, nominati per l'occasione madrina e padrino.

Battezzato il Giruno Ticino SBB RABe 501 001                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Sabato 12 giugno è stato battezzato il Giruno Ticino. All'evento erano presenti il Presidente del Gran Consiglio Nicola Pini, il Consigliere di Stato Claudio Zali, la direttrice FFS Regione Sud Roberta Cattaneo e due fortunati vincitori del concorso "diventa madrina/padrino del Giruno Ticino" organizzato dalle FFS. Al termine della cerimonia, le FFS hanno consegnato lo stemma cantonale alle autorità cantonali.

 

In seguito all'introduzione dell'orario 2021 e all'inaugurazione della galleria di base del Monte Ceneri, i collegamenti a lunga percorrenza da Basilea/Zurigo verso Chiasso/Milano hanno potuto beneficiare di notevoli riduzioni del tempo di percorrenza e di una maggiore frequenza. Sull'asse nord-sud i treni Giruno rappresentano la colonna portante del traffico ferroviario; rivestono inoltre un ruolo chiave nel garantire i collegamenti tra la Svizzera e l'Italia.

 

 

I nuovi treni Giruno a basso impatto ambientale

 

I convogli Giruno sono alimentati con energia idroelettrica, un elemento importantissimo per limitare al minimo l'impatto ambientale. La strategia delle FFS in quest'ottica è chiara; in quanto fornitore di servizi di mobilità le FFS si impegnano a favore di una sostenibilità a 360 gradi sul piano economico, ecologico e sociale. Entro il 2025 le FFS puntano a produrre tutta la corrente di trazione da fonti rinnovabili ed entro il 2030 intendono raggiungere l'impatto climatico zero.

 

 

Le caratteristiche del Giruno

 

Il Giruno offre ai passeggeri un totale di 810 posti a sedere in doppia trazione (405 posti in singola trazione) con una lunghezza massima di 400 metri. I treni sono dotati di un accesso a pianale ribassato per le diverse altezze dei binari in Svizzera, in Austria, in Italia e in Germania. Questo moderno convoglio su-pera i requisiti della legge sui disabili, contando circa il doppio dei posti a sede-re e dei WC accessibili alle sedie a rotelle. Il Giruno dispone inoltre di: prese su tutti i sedili, toilette separate per uomini e donne, vani multifunzione e compar-timenti per biciclette, ampi portabagagli e un moderno concetto di illuminazio-ne LED a risparmio energetico. La flotta Giruno conta 29 convogli.

 

Il nome Giruno deriva da «girun», che in romancio significa poiana.

 

 

______________________________________________________________________________________________

 

 

Zweite Feier für den ersten Giruno

 

 

Der SBB RABe 501 001 hat am 12. Juni 2021 das Wappen vom Kanton Tessin erhalten und wurde im Beisein kantonaler Behörden sowie zwei glücklichen Gewinnern eines SBB-Wettbewerbs getauft. An der (zugegebenermassen etwas kleineren...) Veranstaltung als beim ersten Mal in Berlin nahmen Grossratspräsident Nicola Pini, Staatsrat Claudio Zali, die Direktorin der SBB Region Süd Roberta Cattaneo sowie zwei glückliche Gewinner des von der SBB organisierten Wettbewerbs «Taufpate/Patin des Giruno Ticino werden» teil.

 

Die erste "grosse Feier" hatte der RABe 501 001 mit dem Auftritt bzw. der ersten öffentlichen Präsentation an der InnoTrans 2016 in Berlin. Damals nannte Stadler den Zug noch EC250 (Projektname in Anlehnung an die Höchstgeschwindigkeit). Ab August 2017 ist es dann (ebenfalls nach einem ausgeschriebenen Publikums-Wettbewerb) der SMILE (Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug) geworden.

 

Seine erste Fahrt als "Giruno Ticino" machte der RABe 501 001 anschliessend an die Taufe nach Cadenazzo (zum Abrehen, damit für die nächste fahrplanmässige Fahrt die beiden Wagenklassen auch am richtigen Ort sind) und anschliessend via Ceneri Basistunnel weiter nach Chiasso.



Die Erstbestellung durch die SBB von insgesamt 29 Zügen hat Stadler im Oktober 2014 erhalten, diese Bestellung ist überdies mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge verbunden.

 

Am 18. Mai 2017 feierte Stadler zusammen mit der SBB den Roll-out des neuen Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzuges

 

Erstmals mit Kundinnen und Kunden unterwegs war der neue Gotthardzug am 8. Mai 2019.

 

Die erste Zugstaufe eines Giruno war am 8. August 2019 mit dem RABe 501 003 auf den Namen "San Gottardo".

 

Die erste Zugstaufe auf einen Kantonsnamen am 31. August 2019 mit dem RABe 501 007 "Uri".

 

Ein Jahr vor der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels folgte am 15. Dezember 2019 die Taufe des RABe 501 008 auf "Ceneri 2020".


0 Kommentare

Die Rhätische Bahn digitalisiert ihre Gleismessung

Der Rhätischen Bahn (RhB) als Meterspur- und Gebirgsbahn stellen sich in bahntechnischen Bereichen oft andere Herausforderungen als beispielsweise den SBB: Nicht selten braucht es spezielle, massgeschneiderte Lösungen. Diese sind meist aufwändiger als herkömmliche und das Angebot ist kleiner als im Normalspurbereich. Wo möglich und sinnvoll erarbeitet die RhB gemeinsam mit geeigneten Partnern eigene Lösungen. Jüngstes Beispiel ist ein neues digitales Diagnosesystem für die Gleismessung. Dieses wurde am 7./8. Juni 2021 interessierten Meterspurbahnen und Medien präsentiert.

ARGE FahrwegDiagnose Messwagen im Interventionsstützpunkt der RhB in Landquart                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Voraussetzung für eine sichere, ruhige und für die Reisenden komfortable Zugfahrt sind regelmässig kontrollierte und tadellos unterhaltene Gleise. Bereits kleinste Fehler am Gleis oder Abweichungen der Gleislage können Auswirkungen auf die sogenannte Laufruhe eines Zuges und im Extremfall auch auf die Sicherheit haben.

 

 

Analoge vs. digitale Gleismessung

 

Vorwiegend händische Messungen, Beobachtungen und das menschliche Gespür sind Möglichkeiten, die Gleislage analog zu kontrollieren und Korrekturen oder Reparaturen zu veranlassen: Lokführerinnen und Lokführer nehmen Veränderungen beim Triebfahrzeug wie auch bei der Laufruhe des Zuges wahr. Die Mitarbeiter des Bahndienstes achten bei regelmässigen Streckenbegehungen auf sichtbare Gleisfehler, und auch auf speziellen Kontrollfahrten wird anhand der Laufruhe eines Zuges die Gleislage bewertet. Digitale Messungen liefern mehr und genauere Informationen. Spezialisierte Software ermöglicht eine detaillierte Auswertung der Daten und Vergleiche sowie eine zuverlässige Prognose für auszuführende Arbeiten, den Gleisunterhalt und die Gleiserneuerung. Dies sowohl in arbeitstechnischer als auch in finanzieller Hinsicht.

 

 

Ein Messfahrzeug für Meterspurbahnen

 

Mit der technischen Entwicklung wuchs bei den Bahnen der Wunsch, die Messungen zu automatisieren, um genauere Informationen über die Gleislage zu erhalten. Während sich bei der Normalspur der Einsatz von Gleismessfahrzeugen schon früh etablierte, war der Markt im Meterspurbereich eher klein. 2012 startete die RhB mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt für ein Diagnosefahrzeug für die Meterspur. Bei ersten Lösungen wurden die Messinstrumente auf einer Lokomotive auf- und nach der Messung wieder abgebaut. Das erste Diagnosefahrzeug aus dem Jahr 2017 basierte auf einem Standardfahrzeug, das mit verschiedenen Sensoren und Empfängern ausgestattet war. Die neuste Entwicklung ist ein autonomes Fahrzeug, bei welchem die Mess-Sensorik über eine Fernsteuerung bedient wird, so dass der Wagen ohne Begleitpersonal mitgeführt werden kann. Dieser Messwagen wurde letztes Jahr erstmals auf den Netzen von Schweizer Meterspurbahnen eingesetzt. Beim Anlass vom 7./8. Juni 2021 beim Interventionsstützpunkt (ISP) der RhB in Landquart wurde der Messwagen nun weiteren interessierten Meterspurbahnen und Medien vorgeführt.

 

 

Das «Gspüri» des Menschen bleibt wichtig

 

Mit dem Einsatz eines Messwagens erhalten die Bahnen eine digitale Unterstützung, um einzelne Fehler zu finden und Prognosen zu erstellen, die es ihnen erlauben, ihre Bahninfrastruktur noch sicherer und kosteneffizienter zu pflegen. Bei der Präsentation in Landquart wurde von den Verantwortlichen der RhB und der «ARGE FahrwegDiagnose» jedoch mehrmals betont, dass trotz modernster Technik nicht auf die Beobachtungen der Lokführerinnen und Lokführer, Streckenwärter sowie weiterer Fachpersonen verzichtet werden kann. Das menschliche «Gspüri» bleibe wichtig.

 

 

Die «ARGE FahrwegDiagnose»

 

Die drei Firmen Sersa Maschineller Gleisbau AG, iNovitas AG und Kistler Instrumente AG haben sich zur Arbeitsgemeinschaft «ARGE FahrwegDiagnose» zusammengeschlossen. Im Fokus der ARGE stehen die Schweizer Meterspurbahnen. Mit umfassenden Dienstleistungen begleitet und unterstützt die «ARGE FahrwegDiagnose» die Meterspurbahnen in den Bereichen Messtechnik, Geomatik sowie Eisenbahnbau und -erhaltung.


Download
Faktenblatt ARGE FahrwegDiagnose
210527_Factbox_ARGE_Fahrwegdiagnose.docx
Microsoft Word Dokument 1.3 MB

Download
Faktenblatt Gleismessung
20210608_Gleismessung Fakten.docx
Microsoft Word Dokument 1.3 MB

Anlässlich dem Festakt 30 Jahre ICE-Verkehr in Deutschland hat heute Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Hauptbahnhof den XXL-ICE4 Triebzug Nr. 9457 auf den Namen "Bundesrepublik Deutschland" getauft. Gleichzeitig hat der ebenfalls 13-teilige ICE4 Tz Nr. 9456 und mit 374 Meter längste Zug der ICE-Flotte bei der Rhätischen Bahn (RhB) am Interventionsstützpunkt (ISP) in Landquart über den Zaun geschaut...
...und wir waren "Mitten drin"    😉 ❤️ 🙂

0 Kommentare

SBB FLIRT3 RABe 523 112 der RER Vaud in Aigle auf den Namen «Grande Eau» getauft

Der Kanton Waadt, die Gemeinde Aigle, die Transports publics du Chablais (TPC) und die SBB haben heute in Aigle den fabrikneuen Stadler FLIRT3 RABe 523 112 auf den Namen «Grande Eau» getauft. Die Anbindung von Aigle an die S-Bahn vom Kanton Waadt (RER Vaud) zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der RER Vaud dar, die sich in einer fortlaufenden Entwicklung befindet. Ein Zeichen dafür sind auch die neuen 14 FLIRT Triebzüge der neusten Generation.

Taufe des FLIRT3 RABe 523 112 auf den Namen «Grande Eau»  am  4. Juni 2021 in Aigle                    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit dem 13. Dezember 2020 bedienen die Linien S2 und S5 der S-Bahn im Kanton Waadt (RER Vaud) den Bahnhof Aigle. Neben diesen beiden neuen S-Bahn Verbindungen wird der Bahnhof auch vom Interregio (Linie IR90 mit zwei Halten pro Stunde und Richtung) und dem Regioexpress (ein Halt pro Stunde und Richtung) bedient. Dieser Angebotssprung für ganz Chablais konnte coronabedingt zur Eröffnung im Dezember 2020 nicht gefeiert werden und wurde heute nachgeholt.

 

Die neuen FLIRT-Züge sind seit Juni 2021 auch auf den Waadtländer Linien im Einsatz. Anlässlich dieser wichtigen Etappe in der Entwicklung der RER Vaud hat die SBB zusammen mit Vertreter (-innen) von Kanton und Gemeinde am Freitag, 4. Juni 2021 den fabrikneuen Stadler FLIRT3 RABe 523 112 auf den Namen «Grande Eau» getauft. Für den Kanton Waadt anwesend war Nuria Gorrite, Staatsrätin und Vorsteherin des Departements Infrastruktur und Personal. Frédéric Borloz, Verwaltungsratspräsident der TPC (Transports Publics du Chablais) und Gemeindepräsident von Aigle sowie Alain Barbey, SBB Regionaldirektor für die Westschweiz, waren die weiteren offiziellen Personen an der Zugtaufe.

 

Die «Grande Eau» ist ein rund 26 km langer Nebenfluss der Rhône im Kanton Waadt, das Quellgebiet befindet sich südlich der Ortschaft Les Diablerets. Mehrere Quellbäche sammeln sich im Talkessel Creux de Champ auf rund 1400 m ü. M. zur Grande Eau. Bei Aigle tritt die Grande Eau (grosses Wasser) in das Rhônetal ein und westlich von Aigle mündet sie auf 385 m ü. M. in die Rhône.

 

Die 14 neuen Flirt-Züge ergänzen und verstärken nach und nach die Flotte der RER Vaud, indem sie mehr Kapazität und mit den nächsten Angebotsentwicklungen mehr Züge im Waadtländer Netz bieten. Um das Sitzplatzangebot für die Kundinnen und Kunden zu erhöhen, werden ab Ende des Jahres auf den beiden Linien S1 und S5 auch KISS Doppelstock-Züge zum Einsatz kommen.

 

Die RER Vaud wird aber auch künftig weiter verbessert: Ab August 2022 werden die Waadtländer S-Bahn Verbindungen zwischen Lausanne und dem Vallée de Joux nach dem Umbau des Bahnhofs Kunden, die zwischen dem Vallée de Joux und Lausanne reisen, profitieren dann von stündlichen Direktverbindungen.

 

Diese kontinuierliche Weiterentwicklung des Regionalbahnangebots und des Fahrgastkomforts ist Teil des im Klimaplan bekräftigten Wunsches des Kantons, eine langfristig multimodale und nachhaltige Mobilität für alle Waadtländerinnen und Waadtländer zu fördern. Neben der Finanzierung eines immer dichter werdenden Angebots wurden für die RER Vaud für Klima und Mobilität seit 2009 bedeutende kantonale Infrastrukturinvestitionen in der Grössenordnung von 115 Millionen Franken getatigt.



Nächster Halt - Prochain arrêt Aigle

 

Insbesondere auch dank den neusten Verbesserungen ist die Gemeinde Aigle und die Region Chablais verkehrstechnisch sehr gut erschlossen; der öffentliche Verkehr im Waadtländer Chablais hat eine lange Tradition.

 

Am 10. Juni 1857 wurde der Bahnhof Aigle am Abschnitt Villeneuve – Bex der Eisenbahnlinie von Lausanne nach Sion eingeweiht. Drei Privatbahnen, die jetzt in die Transports Publics du Chablais (TPC) fusioniert worden sind, haben ihren Ausgangspunkt in Aigle. Dies sind die Aigle–Leysin-Bahn (AL), eröffnet am 6. November 1900, die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC), seit dem 2. April 1907, und die Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD), seit dem 22. Dezember 1913.

 


Un train CFF Flirt baptisé au nom de «Grande Eau» pour célébrer les développements du RER Vaud

 

Le Canton de Vaud, la Commune d'Aigle, les Transports publics du Chablais (TPC) et les CFF ont baptisé ce vendredi 4 juin 2021 à Aigle une nouvelle rame Flirt au nom de «Grande Eau». La desserte d'Aigle par le RER Vaud depuis décembre 2020 représente une étape importante pour un RER Vaud en constant développement, tout comme l'arrivée de 14 nouvelles rames Flirt de nouvelle génération.

 

Depuis le 13 décembre 2020, les lignes S2 et S5 du RER Vaud desservent la gare d'Aigle. En plus de ces deux nouvelles liaisons RER, la gare du Chablais est desservie par les Interregio (IR90, deux arrêts par heure et par sens) et les Regioexpress (une liaison par heure et par sens). Ce saut d'offres pour l'ensemble du Chablais, par le jeu notamment des correspondances assurées par les TPC, n'avait pas été célébré en raison de la pandémie.

 

Depuis le mois de juin 2021, des nouvelles rames Flirt sont également engagées sur les lignes vaudoises. Afin de marquer cette étape importante du développement du RER Vaud, Nuria Gorrite, Cheffe du Département des infrastructures et des ressources humaines, Frédéric Borloz, président du Conseil d'administration des TPC et Syndic de la commune d'Aigle et Alain Barbey, directeur régional des CFF pour la Suisse romande ont baptisé ce vendredi 4 juin 2021 une rame Flirt de nouvelle génération du nom de «Grande Eau».

 

14 nouvelles rames Flirt viennent progressivement compléter et renforcer la flotte du RER Vaud, en offrant davantage de capacités, puis, avec les prochains développements de l'offre, davantage de trains sur le réseau vaudois. Afin d'augmenter le nombre de places assises pour les clients, de nouveaux trains seront également mis en service sur le RER Vaud dès la fin de l'année: trois rames duplex (au lieu d'une actuellement) circuleront sur les lignes S1 et S5 notamment.

 

Les améliorations du RER Vaud se poursuivent: dès le mois d'août 2022, les liaisons du RER Vaud entre Lausanne et la Vallée de Joux se feront sans changement de train, grâce au rebroussement au Day, rendu possible par la transformation de la gare. Les clients voyageant entre la Vallée de Joux et Lausanne profiteront ainsi de liaisons directes toutes les heures.

 

Ce développement continu de l'offre régionale ferroviaire et du confort pour les voyageurs s'inscrit dans la volonté du Canton, réaffirmée dans son Plan climat, de favoriser sur le long terme une mobilité multimodale et durable pour l'ensemble des Vaudoises et Vaudois. Outre le financement d'une offre toujours plus dense, d'importants investissements cantonaux pour l'infrastructure, de l'ordre de 115 millions, ont été déployés depuis 2009 pour le RER Vaud, avec pour objectif majeur d'encourager au report modal, levier essentiel pour diminuer l'impact de la mobilité sur le climat.


0 Kommentare

Fahrplanänderungen zwischen Lausanne und Brig vom 19. Juli bis 15. August 2021

Die SBB modernisiert mehrere Bahnhöfe auf der Linie Lausanne - Brig. Aufgrund der Konzentration von Grossbaustellen in den Sommermonaten muss der Fahrplan auf der Simplon-Linie vom 19. Juli bis 15. August 2021 angepasst werden. Zudem verkehren am Wochenende vom 7. und 8. August 2021 zwischen Vevey und Aigle Bahnersatzbusse.

mehr lesen 0 Kommentare

28 Prozent mehr Bahnreisende am Gotthard nach Eröffnung des Basistunnels (GBT) 2016

In der Schweiz nahm der Personenverkehr auf der Schiene auf der Nord-Süd-Achse bis Ende 2019 deutlich zu. Dies ist eine direkte Folge der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels 2016 und des verbesserten ÖV-Angebots. Fast alle Bahnhöfe im Tessin und in Uri verzeichneten deutlich mehr Reisende. Je nach räumlichem Potenzial verstärkte sich die Dynamik im Umfeld der Bahnhöfe. Das zeigt das Monitoring Gotthard-Achse.

mehr lesen 0 Kommentare

Zugtaufe / Battezzato il Giruno Ticino

Sabato 12 giugno, alla presenza delle Autorità cantonali, è stato battezzato il Giruno dedicato al Canton Ticino, con il nome di «Giruno Ticino». Il treno è stato battezzato da due fortunati vincitori del concorso delle FFS, nominati per l'occasione madrina e padrino.

mehr lesen 0 Kommentare

Die Rhätische Bahn digitalisiert ihre Gleismessung

Der Rhätischen Bahn (RhB) als Meterspur- und Gebirgsbahn stellen sich in bahntechnischen Bereichen oft andere Herausforderungen als beispielsweise den SBB: Nicht selten braucht es spezielle, massgeschneiderte Lösungen. Diese sind meist aufwändiger als herkömmliche und das Angebot ist kleiner als im Normalspurbereich. Wo möglich und sinnvoll erarbeitet die RhB gemeinsam mit geeigneten Partnern eigene Lösungen. Jüngstes Beispiel ist ein neues digitales Diagnosesystem für die Gleismessung. Dieses wurde am 7./8. Juni 2021 interessierten Meterspurbahnen und Medien präsentiert.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB FLIRT3 RABe 523 112 der RER Vaud in Aigle auf den Namen «Grande Eau» getauft

Der Kanton Waadt, die Gemeinde Aigle, die Transports publics du Chablais (TPC) und die SBB haben heute in Aigle den fabrikneuen Stadler FLIRT3 RABe 523 112 auf den Namen «Grande Eau» getauft. Die Anbindung von Aigle an die S-Bahn vom Kanton Waadt (RER Vaud) zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der RER Vaud dar, die sich in einer fortlaufenden Entwicklung befindet. Ein Zeichen dafür sind auch die neuen 14 FLIRT Triebzüge der neusten Generation.

mehr lesen 0 Kommentare

Heute vor 30 Jahren starteten die ersten ICE-Züge

Mit dem ICE 1 startete die Deutsche Bahn 1991 in die Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Am 29. Mai 1991 wurde der ICE-Betrieb mit einer Sternfahrt von Bonn, Hamburg, Mainz, Stuttgart und München zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eingeweiht. Nachdem die Züge parallel in den Bahnhof eingefahren waren, stellte Bundespräsident Richard von Weizsäcker um 12.00 Uhr symbolisch das Ausfahrsignal auf "Fahrt" und sagte: "Der Hochgeschwindigkeitsverkehr in der Bundesrepublik Deutschland ist damit eröffnet." Dem Triebfahrzeugführer des planmässigen Premieren-ICE übergab er symbolisch den Schlüssel für den Zug. Am 2. Juni 1991 fuhr der erste reguläre ICE um 5.53 Uhr in Hamburg-Altona Richtung München ab; in der Gegenrichtung erfolgte die Abfahrt in München um 6:41 Uhr.

mehr lesen 0 Kommentare

Strecke Zürich HB - Zürich Wipkingen während eines Jahres gesperrt

Der Bahnhof Zürich Wipkingen wird ab Frühling 2023 bis 2025 modernisiert. Anstelle des Mittelperrons erhält der Bahnhof zwei Aussenperrons und wird nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BehiG) umgebaut. Gleichzeitig wird das 120-jährige Wipkinger Viadukt saniert. Von Dezember 2023 bis Dezember 2024 wird die Strecke Zürich HB - Zürich Wipkingen gesperrt. Die Fernverkehrszüge werden umgeleitet, die S24 fällt zwischen HB und Wipkingen aus. Ausserdem plant die SBB bis 2025 diverse Bestandteile der Bahninfrastruktur auf dem Abschnitt Wipkinger Viadukt -  Bahnhof Wipkingen -  Tunnelportal - Bahnhof Oerlikon zu sanieren. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, plant die SBB, einen Grossteil der Arbeiten während einer einjährigen Streckensperrung auszuführen.

mehr lesen 0 Kommentare

Stadler Rail-Aktionäre stimmen allen Anträgen des Verwaltungsrates zu

An der 30. Generalversammlung der Stadler Rail AG haben die Aktionärinnen und Aktionäre heute alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.

mehr lesen 0 Kommentare

Start in den Fernverkehr und Coronapandemie prägen SOB-Geschäftsjahr 2020

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) blickt auf ein prägendes Jahr 2020 zurück. Erfolgreich verlief mit dem Treno Gottardo der Start in den Fernverkehr. Wegen der Coronapandemie sanken die Verkehrserträge und Fahrgastzahlen. Für das Geschäftsjahr 2020 weist die SOB einen Verlust von 6,4 Millionen Franken aus. Während die Coronapandemie die Südostbahn unerwartet traf, waren die Vorinvestitionen für den Eintritt in den Fernverkehr einkalkuliert.

mehr lesen 0 Kommentare

Die erste und letzte Zugfahrt via San Bernardino

Mit der Einstellung des Museumsbetriebes im Dezember 2013 wurde es still im Misox. Nachdem die Bahn mittlerweile über weite Strecken abgebaut wurde und ein Museum in Grono gescheitert ist, hat der ehemalige RhB Triebwagen BDe 4/4 491 seine letzte grosse Fahrt angetreten. Der letzte Zeitzeuge des Fahrzeugparks der ehemaligen Misoxerbahn wurde in der Nacht von Dienstag 27. auf Mittwoch 28. April 2021 über die A13 von Grono nach Landquart transportiert!

mehr lesen 0 Kommentare

S-Bahn TILO verbindet die Tessiner Zentren nun schneller und häufiger

Wegen coronabedingter Verzögerungen auf Baustellen verkehrten die Züge im Tessin vom 13. Dezember 2020 bis 4. April 2021 gemäss einem Zwischenfahrplan. Mit dem Abschluss der Arbeiten auf der Strecke zwischen Contone und Tenero anfangs April wurde es möglich, den definitiven Fahrplan 2021 einzuführen. Am Ostermontag, 5. April 2021 hat die SBB dann auch alle Neubaustrecken im Regionalverkehr rund um den Ceneri Basistunnel in Betrieb genommen. Damit werden durch die S-Bahn TILO auch die Tessiner Zentren untereinander schneller und häufiger verbunden. Mit der Fertigstellung der NEAT verfügt das Tessin nun über ein flexibles Regionalexpressnetz, das auch mit der übrigen Schweiz gut vernetzt ist.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB bestellt bei Stadler weitere 60 Doppelstock-Züge

Die SBB bestellt bei Stadler für rund 1,3 Milliarden Franken 60 weitere Interregio-Doppelstockzüge. Damit schafft die SBB genügend Kapazitäten für den Angebotsausbau im Regionalverkehr und erfüllt die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes im Fernverkehr. Für die 60 Züge löst die SBB eine bestehende Option ein.

mehr lesen 0 Kommentare

Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) plant einen Ridepooling-Testbetrieb

Die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen verändern sich. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, lancieren die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) einen Ridepooling-Testbetrieb. Das Angebot ermöglicht eine für Basel neuartige, fahrplanunabhängige Form der Beförderung in Fahrgemeinschaften. Geplant ist der Start des neuen Angebots noch in diesem Jahr. Die Ausschreibung für die Bereitstellung der Software erfolgte am 7. April 2021.

mehr lesen 0 Kommentare

Bundesamt für Verkehr (BAV) beschliesst neue ERTMS-Strategie

Die Einführung von ERTMS (European Rail Traffic Management System) mit dem darin enthaltenen ETCS (European Train Control System) hat zum Ziel, europaweit einen einheitlichen Signalisierungs- und Zugbeeinflussungsstandard zu etablieren. Mit der Umsetzung der bisherigen ETCS-Strategie des BAV ist das Schweizer Normalspurnetz heute weitestgehend mit diesem Standard ausgerüstet. Die neue ERTMS-Strategie des BAV besteht aus einer Aktualisierung der ETCS-Strategie und einer Erweiterung um weitere Systeme wie die Sicherungsanlagen und den bahnspezifischen Mobilfunk GSM-R. Damit soll der Bahnverkehr noch leistungsfähiger und wirtschaftlicher gemacht und der grenzüberschreitende Verkehr weiter vereinfacht werden.

mehr lesen 0 Kommentare

RhB Bilanzmedienkonferenz: Verlustreiches 2020 für die Rhätische Bahn

Das Geschäftsjahr 2020 war auch bei der Rhätischen Bahn (RhB) stark geprägt von der Corona-Pandemie. Infolge massiv tieferer Betriebserträge und trotz frühzeitig eingeleiteter Sparmassnahmen resultiert für 2020 ein konsolidierter Gesamtverlust von 6.9 Millionen Schweizer Franken. Dies nach einem Gewinn von 7.1 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr. Ohne die COVID-19-Finanzhilfen von Bund und Kanton für den Regionalen Personenverkehr und den Autoverlad hätte der Verlust 19.9 Millionen Schweizer Franken betragen. Nur in den Sparten Güterverkehr und Infrastruktur wurden die finanziellen Ziele erreicht. Hohe Verluste der Tochtergesellschaften Glacier Express AG und Panoramic Gourmet AG führten in der Sparte Nebengeschäft zu einem hohen negativen Ergebnis.

mehr lesen 0 Kommentare

BLS modernisiert den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh für rund 26 Millionen Franken

Die BLS modernisiert in den nächsten zwei Jahren den Bahnhof Kirchberg-Alchenflüh und investiert dafür rund 26 Millionen Franken. Sie investiert in einen zeitgemässen Bahnhof und gestaltet dabei die Bahnanlagen komplett um. Die Bauarbeiten für bequemere Zugänge zur Bahn sowie die Modernisierung der Gleis- und Bahntechnikanlagen starten in diesen Tagen mit dem Bau eines neuen Technikgebäudes. Zusammen mit der Gemeinde will die BLS das Bahnhofareal sowie das Bahnhofsumfeld aufwerten und neu beleben. Das alte Bahnhofsgebäude und der Güterschuppen weichen einem grosszügigen Bahnhofvorplatz und einer neuen Personenunterführung.

mehr lesen 0 Kommentare

Letzter Betriebstag und Abschied vom 750mm-spurigen Waldenburgerli

Heute ist der letzte Betriebstag auf der durch die Baselland Transport AG (BLT) betriebenen 750mm-spurigen Waldenburgerbahn (WB). Die Bahnlinie im Waldenburgertal wird von den Gleisen über das Rollmaterial bis zu den Haltestellen und dem Bahnhof in Waldenburg bis 2022 voll­ständig erneuert. Mit seiner Spurweite ist das Waldenburgerli ein Exot; als einzige Schweizer Bahn im Personenverkehr fährt sie auf einer Spurweite von 750 Millimetern. Im Rahmen der umfassenden Erneuerung wird die Bahn auf 1000 Millimeter umgespurt. Auf dieser Meterspur werden dann ab Dezember 2022 neue Stadler Tramlink Niederflurzüge unterwegs sein. Von Osterdienstag, 6. April 2021, bis Samstag, 10. Dezember 2022, ist die gesamte Strecke der Waldenburger­bahn von Liestal bis Waldenburg vollständig gesperrt und es verkehren Bahnersatzbusse.

mehr lesen 0 Kommentare

Fahrplanwechsel im Tessin - Mit dem Treno Gottardo bis nach Locarno

Wegen coronabedingter Verzögerungen auf Baustellen im Tessin verkehrten die Züge vom 13. Dezember 2020 bis 4. April 2021 gemäss einem Zwischenfahrplan. Ab Ostermontag, 5. April 2021 wird es mit dem Abschluss der Arbeiten auf der Strecke zwischen Contone und Tenero möglich sein, den definitiven Fahrplan 2021 einzuführen. Der Treno Gottardo der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) ist ab dann stündlich bis nach Locarno unterwegs. Am 5. April 2021 werden im Tessin von der SBB auch alle Neubaustrecken im Regionalverkehr rund um den Ceneri Basistunnel in Betrieb genommen. Damit werden durch die S-Bahn TILO auch die Tessiner Zentren untereinander schneller und häufiger verbunden. Mit der Fertigstellung der NEAT verfügt das Tessin nun über ein flexibles Regionalexpressnetz, das auch mit der übrigen Schweiz gut vernetzt ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Neue Fussgängerbrücke überspannt das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof

Der Bau der neuen Fussgängerbrücke über das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof ist abgeschlossen; sie ist seit heute Nachmittag öffentlich zugänglich. Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Zürich hat die SBB den 161 Meter langen Negrellisteg erstellt. Die neue Fussgängerbrücke schafft eine neue, attraktive Quartierverbindung der Kreise 4 und 5. Der Negrellisteg reicht vom Gustav-Gull-Platz beim Zentralstellwerk in der Europaallee bis zur Zollstrasse/Klingenstrasse. Die Brückenelemente wurden unter laufendem Bahnbetrieb eingeschoben. Aus bahnbetrieblichen Gründen mit nur wenigen Stützen versehen scheint sie förmlich zu schweben. Die Brücke trägt der Entwicklung des Zürich HB und seines Umfelds beidseits der Gleise Rechnung und die Stadtkreise 4 und 5 haben damit eine neue Quartierverbindung erhalten.

mehr lesen 0 Kommentare

Grünes Licht für die Modernisierung des Bahnhofs Fribourg

Nach Ablauf der öffentlichen Auflage hat die SBB die Plangenehmigungsverfügung für die Modernisierung des Bahnhofs Fribourg erhalten. Die Bauarbeiten können im Frühling 2021 beginnen und werden voraussichtlich 2025 abgeschlossen.

mehr lesen 0 Kommentare

Unterbruch des Bahnverkehrs in Lausanne am 20. und 21. März 2021

Der Bahnhof Lausanne erlebt von Samstag, 20., bis Sonntag, 21. März 2021, ein ausserordentliches Wochenende: Die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks, das die Weichen und Signale steuert, erfordert einen fast kompletten Unterbruch des Bahnverkehrs in der Region. An diesem Wochenende gilt ein Spezialfahrplan. Das Bahnangebot wird stark eingeschränkt. Die SBB empfiehlt ihrer Kundschaft, auf Zugfahrten in der Region Lausanne möglichst zu verzichten.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB Geschäftsjahr 2020: Nachfrage eingebrochen, finanzieller Rückschlag, zufriedenere Kunden

Die SBB blickt auf ein äusserst herausforderndes Jahr zurück: Nach einem guten Start ins Jahr 2020 hat Covid-19 die SBB massiv getroffen: Pro Tag wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 843'000 Reisende befördert, über ein Drittel weniger als im Vorjahr (1,32 Millionen Reisende). Die Personenkilometer sanken um 40,6 Prozent; im Fernverkehr sind sie um 43,7 Prozent gesunken und im Regionalverkehr um 32,4 Prozent. Der starke Einbruch erklärt sich durch die behördlich festgelegten Massnahmen wegen Covid-19: Viele Pendlerinnen und Pendler arbeiteten im Homeoffice, aber auch Freizeitreisende aus der Schweiz und aus dem Ausland waren aufgrund der Einschränkungen deutlich weniger unterwegs. Im internationalen Personenverkehr ist die Nachfrage noch stärker gesunken: bei den Personenkilometern um 51,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, dies aufgrund von Reisebeschränkungen und Angebotsreduktionen.

mehr lesen 0 Kommentare

Der Kohlekasten der RhB-Dampflok Nr. 1 ist voll – Bald startet die Reaktivierung

Mit grosser Freude konnte die Projektgruppe «RHÆTIA» letzten Freitag, 12. März 2021, das Ende der Spendenaktion für die erste und älteste RhB-Dampflok von 1889 verkünden. Der Abschluss fand in sehr kleinem Rahmen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Insgesamt 595 Bahnbegeisterte aus 11 Nationen haben der privaten «Projektgruppe RHÆTIA» fast eine Million Franken gespendet, damit die Gründerzuglok der Rhätischen Bahn bald wieder dampfen kann. Für die Projektgruppe startet damit die heisse Phase der Restaurierung dieser wertvollen Dampflok, damit sie bald wieder auf dem Schienennetz der RhB mit Gästen unterwegs und das touristische historische Reiseangebot in Graubünden bereichern kann.

mehr lesen 0 Kommentare

Stadler: Starkes zweites Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise

Stadler konnte im vergangenen Jahr trotz der Pandemie zahlreiche neue Aufträge im Gesamtwert von 4.33 Milliarden Schweizer Franken gewinnen. Damit liegt der Bestellungseingang erwartungsgemäss rund 15 Prozent unter dem ausserordentlich hohen Vorjahreswert (2019: 5.12 Milliarden Schweizer Franken). Während es bei vereinzelten bedeutenden Vergabeentscheiden aufgrund der Corona-Krise und der Rechtsmittelnutzung von Mitbewerbern zu Verzögerungen gekommen ist, nimmt Stadler keinen Nachfrageeinbruch wahr. Es kam weder zu Stornierungen laufender Aufträge noch wurden Ausschreibungen ausgesetzt. Der Auftragsbestand steigt auf über 16 Milliarden Schweizer Franken (2019: 15 Milliarden Schweizer Franken) und sichert Stadler eine solide Grundauslastung.

mehr lesen 0 Kommentare

Bahnhof Lausanne wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert

Der Bahnhof Lausanne stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Die Perrons sind nicht lang genug für 400-Meter-Züge, sie sind auch nicht breit genug. Insbesondere in den Spitzenzeiten ist in den Zugangsbereichen zu den Zügen die Kapazitätsgrenze erreicht. Ein umfassendes Modernisierungsprojekt zugunsten der Reisenden sorgt künftig für besseren Komfort und reibungsloses Umsteigen. Zudem werden die ÖV-Kundinnen und -Kunden sowie die Lausanner Bevölkerung im neuen Bahnhof Lausanne ein breites und attraktives Dienstleistungs- und Ladenangebot finden. Nachdem 2019 das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Baupläne genehmigte, wurden gegen diesen Entscheid zwei Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) erhoben. Diese hat das BVGer im November 2020 abgewiesen und nachdem bis Januar 2021 keine (noch möglichen) Einsprachen beim Bundesgericht mehr eingegangen sind, ist die Baubewilligung damit nun rechtskräftig geworden. Der Beginn der Hauptarbeiten ist für Sommer 2021 und der Abschluss aller Arbeiten für 2031 geplant.

mehr lesen 0 Kommentare

In eigener Sache - Informationslinks zum Bahnverkehr in Europa

Schweren Herzens muss ich Euch mitteilen, dass es mir aus persönlichen Gründen nach 15 Jahren Website und über 10 Jahren auf Facebook nicht mehr möglich ist, die info24 Seite im bisherigen "intensiven Rahmen" weiterzuführen und ich bitte Euch um Verständnis, dass ich drezeit auch keine Nachrichten beantworten kann. Trotzdem hoffe ich auf eine gute Zu(g)kunft und dass noch nicht alle Türen ganz geschlossen sind und der Zug für info24 - ÖV Schweiz - Europa defintiv abgefahren ist.  Ob es reduziert noch etwas weitergehen könnte werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.
mehr lesen 0 Kommentare

Die Schweizerische Südostbahn startet in den Fernverkehr

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) ist ein eigenständiges Bahnunternehmen, das jährlich rund 13 Millionen Fahrgäste bewegt und ein eigenes 123 Kilometer langes Schienennetz unterhält. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 übernimmt die SOB mit dem «Treno Gottardo» die Gotthard-Bergstrecke und steigt damit auch in den Fernverkehr ein. Mit dem neuen Angebot bietet sie ab Zürich / Basel / Luzern eine umsteigefreie Direktverbindungen in die Tourismusregionen an, verdoppelt ihre Produktionsleistung und schafft über 200 Arbeitsplätze.

mehr lesen 0 Kommentare

Projekt fahrBAR: Restaurierung und Wiederinbetriebnahme eines legendären Barwagens

Ganz nach dem Motto "aus alt mach neu“ restaurieren junge Bahnliebhaber im Kanton Graubünden einen alten Bahnwagen, mit der Vision einer modernen Barwagengastronomie, die jede Menge Platz für Bierkultur, Kulinarik, Begegnungen und verrückte Ideen bietet. Die fahrBAR soll neue Akzente auf dem Netz der Rhätischen Bahn (RhB) setzen. Dank dem mobilen Eventlokal können nicht nur Partys, Konzerte und Kulturveranstaltungen, wie Degustationen oder Poetry Slam in neuer Form stattfinden, sondern auch fahrplanmässige Personenzüge auf dem RhB-Schienennetz mit einem Barwagen bereichert werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Goldach - Rorschach: Bus statt Zug wegen Bauarbeiten am Wochenende

Um die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen - St. Margrethen zu entschärfen und die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anzuschliessen (HGV-A), baut die SBB die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt seit 2019 zur Doppelspur aus. Aufgrund der Bauarbeiten ist diese Strecke am Wochenende vom 27. bis 29. November 2020 für den Zugverkehr gesperrt. Es fahren Bahnersatzbusse.

mehr lesen 0 Kommentare

Basel SBB: Ersatz von Weichen führt zu Fahrplaneinschränkungen

Ab dem kommenden Wochenende erneuern die SBB und die DB Netz AG im Umfeld des Bahnhofs Basel SBB mehrere Weichen. Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es zu diversen Fahrplaneinschränkungen, so am 28. und 29. November 2020 zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof sowie am 5. und 6. sowie am 12. und 13. Dezember 2020 zwischen Basel SBB und Olten. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

mehr lesen 0 Kommentare

Bahnangebot ab der Schweiz nach Italien und Frankreich wird reduziert

Die aktuelle Situation und die verschärften Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus haben zu einem deutlichen Nachfrage-Rückgang im internationalen Bahnverkehr geführt. In Absprache mit Trenitalia, SNCF und TGV Lyria wird das Angebot zwischen der Schweiz und Italien sowie Frankreich reduziert: Nach Italien werden ab 9. November 2020 fünf Verbindungen ausgesetzt, im Verkehr von und nach Frankreich wird das Angebot ab sofort auf zwei Verbindungen zwischen Genf und Paris und eine Verbindung Zürich/Basel–Paris reduziert.

mehr lesen 0 Kommentare

Nachtnetze im Schweizer ÖV werden bis auf weiteres eingestellt

Als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt in der Schweiz eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen stellen die Transportunternehmen aus diesem Grund die Nachtnetze ein, die jeweils am Wochenende in den frühen Morgenstunden betrieben werden. Nicht betroffen von der Massnahme sind die regulären Spätverbindungen.

mehr lesen 0 Kommentare

Geburtstagsfahrt mit dem Roten Doppelpfeil «Churchill» der SBB

Der Rote Doppelpfeil SBB RAe 4/8 1021 wurde an der Schweizer Landesausstellung 1939 als Prestigeobjekt und Beispiel Schweizer Wertarbeit präsentiert. Den legendären Beinamen "Churchill" bekam er 1946, als Sir Winston Churchill mit diesem Zug als Staatsgast durch die Schweiz reiste und so ist er bis heute als "Churchill-Pfeil" respektive "Churchill-Doppelpfeil" bekannt. Wo er auftaucht, ist dem "Churchill-Pfeil" Bewunderung gewiss und so ist es auch Konrad Matt ergangen, als er vor etlichen Jahren an den Gleisen stand und Züge fotografierte. Da ist Koni die Idee gekommen zu seinem 80. Geburtstag im Mai 2020 Gäste für eine Zugfahrt einzuladen. Wegen Corona noch verschoben wurde diese Fahrt dann am 04. Oktober 2020 Wirklichkeit.

mehr lesen 1 Kommentare

Bahnhof Luzern: Totalsperre wegen Ersatz der Bahnstromanlage

Die SBB ersetzt derzeit im Bahnhof Luzern die Bahnstromanlage. Die Hauptarbeiten finden am Wochenende vom 7./8. November 2020 statt. Dafür wird der Bahnhof Luzern für den Bahnverkehr gesperrt. Die SBB bittet die Reisenden, ihre Verbindung vor Reiseantritt im Online-Fahrplan zu prüfen.

mehr lesen 0 Kommentare

Weltleitmesse InnoTrans Berlin auf 2022 verschoben

Angesichts der dynamischen Lage rund um die Corona-Pandemie und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit wird die InnoTrans auf 2022 verschoben. Dies hat die Messe Berlin in Abstimmung mit internationalen Marktführern und führenden Verbänden entschieden. Die dreizehnte Ausgabe der Weltleitmesse für Verkehrstechnik findet vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin statt.

mehr lesen 0 Kommentare

ÖBB präsentieren neuen Fahrplan: Mehr Züge – mehr Platz – mehr Sicherheit - Nachtzugnetz wächst

Am 13. Dezember 2020 tritt europaweit ein neuer Fahrplan in Kraft. Die ÖBB bieten den Fahrgästen Verbesserungen bei Nah- und Fernverkehrsverbindungen und setzen weiterhin auf sicheres, klimafreundliches und komfortables Reisen. "Mit unseren Kapazitätsausweitungen im Nah- und Fernverkehr, neuen Nachtzugverbindungen und Investitionen in moderne Züge gestalten wir das Bahnfahren für unsere Fahrgäste zukünftig noch komfortabler. Die Bahn steht nicht nur für klimafreundliches und bequemes Reisen, auch in Zeiten von Corona ist man mit den ÖBB sicher unterwegs. Trotz grosser finanzieller Herausforderung haben wir uns entschlossen, dieses Jahr beim Fahrplanwechsel unsere Ticketpreise nicht zu erhöhen“, so ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

mehr lesen 0 Kommentare

Neuchâtel: Bauarbeiten für einen besseren Zugang zu den Zügen

Am Bahnhof Neuchâtel haben am 19. Oktober 2020 die Arbeiten für einen komfortableren Einstieg in die Züge begonnen. In mehreren Bauphasen werden alle Perrons durchgehend auf die Standardhöhe von 55 Zentimetern angehoben. Ausserdem wird der Bahnhof für das Befahren mit Doppelstockzügen weiter fit gemacht und die Einfahrgeschwindigkeit zu den Gleisen 6 und 7 erhöht. Die Arbeiten dauern bis November 2021.

mehr lesen 0 Kommentare

Fahrplaneinschränkungen zwischen Frick und Brugg wegen Abschlussarbeiten am Bözbergtunnel

Die SBB realisiert im Auftrag des Bundes bis 2020 einen 4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Achse. Somit können dereinst auch Sattelauflieger mit einer Höhe von vier Metern auf der Bahn transportiert werden. Das grösste Einzelprojekt ist der Neubau des Bözbergtunnels im Kanton Aargau. Bevor die SBB den neuen Bözbergtunnel in Betrieb nehmen kann, sind jedoch noch Abschlussarbeiten nötig. Deshalb kommt es zwischen Basel SBB und Brugg vom 23. Oktober bis 5. November 2020 zu Fahrplaneinschränkungen und es fahren Busse statt Züge. Die SBB empfiehlt Reisenden, den Fahrplan frühzeitig zu prüfen.

mehr lesen 0 Kommentare

Maskenpflicht im ÖV gilt neu schweizweit auch an Bahnhöfen mitsamt Perrons, Unterführungen und Bushaltestellen

Der Bundesrat hat heute an einer ausserordentlichen Sitzung mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen. Ab Montag, 19. Oktober 2020 sind im öffentlichen Raum spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten. In öffentlich zugänglichen Innenräumen muss eine Maske getragen werden. Eine Maskenpflicht gilt zudem in allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen.

mehr lesen 0 Kommentare

DB und SBB bauen das Bahnangebot zwischen Deutschland und der Schweiz in den kommenden Jahren weiter aus

Die Deutsche Bahn (DB) und die SBB bauen das Angebot im internationalen Personenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz mittelfristig weiter aus, unter anderem mit neuen Direktverbindungen von Hamburg ins Tessin und neuen Verbindungen von Deutschland ins Wallis. Ausserdem soll die Fahrzeit zwischen Destinationen der beiden Länder weiter verkürzt werden. Die beiden Bahnen haben dazu heute eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

mehr lesen 0 Kommentare

Deutliche Verbesserung für Fahrgäste zwischen Singen und Schaffhausen

Zur Verbesserung der Kapazität und damit auch der Fahrplanstabilität auf der Strecke Singen - Schaffhausen hat DB Regio bei einem gemeinsamen Termin in Schaffhausen mit Vertretern des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und dem Kanton Schaffhausen den Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs zugesagt. Mit dem Einsatz eines Triebwagens der Baureihe 426 als fünftes Fahrzeug soll der Zugverkehr für die Kundinnen und Kunden künftig wieder stabil laufen.

mehr lesen 0 Kommentare

Der erste RhB-Capricorn heisst Piz Ela

Am 9. Oktober 2020 wurde in Filisur der erste der neuen Capricorn-Triebzüge der Rhätischen Bahn (RhB) offiziell getauft.

Das Fahrzeug Nummer 3111 erhielt den Namen «Piz Ela». Taufpaten waren Regierungsrat Marcus Caduff und Luzi C. Schutz, Gemeindepräsident von Bergün Filisur. Mit dem Corona-bedingt kleinen Festakt wurden auch die Erlebnistage am Wahrzeichen Graubündens eröffnet. Vom 10. bis 18. Oktober 2020 erwartet Familien, Bahn-, Kultur- und Naturinteressierte ein abwechslungsreiches Programm im Albula- und Landwassertal.

mehr lesen 0 Kommentare

RhB: Bahnersatzbusse Küblis - Klosters infolge Fahrleitungsstörung

Ein schöner Sonntag mit Prachtswetter und vielen Ausflugstouristen im Kanton Graubünden. Doch bereits um ca. 09.30 Uhr stellte die Netzleitstelle der Rhätischen Bahn (RhB) heute Vormittag einen Kurzschluss fest. Um 09.32 Uhr kam dann beim RCC in Landquart die Meldung herein, dass ein RegioExpress auf seiner Fahrt von Landquart in Richtung Davos die Fahrleitung heruntergerissen hat. Aufgrund dieser Meldung war dann sofort klar, dass es einen längeren Betriebsunterbruch auf der Strecke Küblis - Klosters gibt und sicher Arbeit vor Ort nötig ist.  Eine genaue Dauer war anfangs allerdings noch nicht abschätzbar. Ebenso rasch wurden Chauffeure und Postautos für einen Bahnersatzbetrieb zwischen Küblis und Klosters aufgeboten.

mehr lesen 0 Kommentare

Halbzeit beim Doppelspurausbau Goldach - Rorschach Stadt

Um die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen - St. Margrethen zu entschärfen und die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anzuschliessen (HGV-A), baut die SBB im Auftrag des Bundes und in Absprache mit dem Kanton St. Gallen sowie der Stadt Rorschach die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. Die 2019 begonnenen Bauarbeiten dauern bis 2021. Die Inbetriebnahme der Doppelspur von Goldach nach Rorschach Stadt ist für Juni 2021 geplant, die Fertigstellung am Bahnhof Rorschach Stadt für Dezember 2021. Während der Bauzeit kommt es an drei Wochenenden und in 82 Nächten zu Total- oder Nachtsperren. Zwischen Goldach und Rorschach verkehren dann jeweils Bahnersatzbusse.

mehr lesen 0 Kommentare

Corona belastet das Halbjahresergebnis der BVZ Gruppe

Die BVZ Gruppe mit ihren Produktmarken Gornergrat Bahn und Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) sowie deren Tochterunternehmung Glacier Express weist für das erste Halbjahr 2020 ein durch das Coronavirus massiv beeinträchtigtes Ergebnis aus. Das zu erwartete Defizit im Regionalverkehr kann grösstenteils mit selbst erwirtschafteten Reserven gedeckt werden. Damit der Service Public-Auftrag auch in Zukunft erfüllt werden kann, hat die öffentliche Hand für darüberhinausgehende Verluste ihre finanzielle Unterstützung zugesichert.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB und ÖBB wollen das Nachtzug-Angebot in Europa weiter ausbauen

Die SBB und die ÖBB verstärken im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit. Die beiden Bahnen wollen das bereits bestehende Angebot im Nachtzugverkehr von sechs auf zehn Linien ausbauen. Geplant sind neue Nachtzüge ab der Schweiz nach Amsterdam, Rom und Barcelona. Die SBB und die ÖBB haben heute ihre Ausbaupläne vorgestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der geplante Ausbau kann nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Schweizer Klimafonds sichergestellt werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Elektrifizierung Allgäu – nach zweieinhalb Jahren Bauzeit folgen nun drei Monate Testbetrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke München - Lindau (ABS 48) nun weitgehend am Ziel angekommen. Im Sommer fanden die letzten Tätigkeiten an Gleisen und Oberleitungsanlagen statt. Alle grösseren Bauwerke, wie Brücken und Stellwerke konnten bereits früher vollendet werden. Seit Ende August 2020 stehen auch alle Streckenabschnitte unter Strom.

mehr lesen 0 Kommentare

Feierlicher Roll-out: BLS und Stadler präsentieren erstmals den FLIRT der neuesten Generation

Der erste von 58 neuen Zügen für die BLS ist fertig gebaut. Stadler und BLS haben den Zug des Typs FLIRT heute in Erlen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen des sogenannten Roll-outs wurden die neuen Züge auf den Namen MIKA getauft. Sie ersetzen drei ältere Fahrzeugtypen und stellen den geplanten Angebotsausbau auf dem Streckennetz der BLS sicher. Die Züge gehen ab 2021 schrittweise in Betrieb. Mit dem FLIRT der neusten Generation kommt erstmals das von Stadler entwickelte ETCS-Zugsicherungssystem GUARDIA auf Schweizer Schienen zum Einsatz.

mehr lesen 0 Kommentare

Instandsetzung Arosertunnel erfordert Bahnersatzbetrieb Litzirüti - Arosa

Die Instandsetzung des 1914 in Betrieb genommenen Arosertunnels der Rhätischen Bahn (RhB) erfordert insgesamt rund zehn Monate Sperre für den gesamten Bahnverkehr. Für die Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt von Litzirüti bis Arosa vom kommenden Montag, 7. September 2020 bis 29. November 2020, und von Mitte April 2021 bis Ende November 2021 deshalb für den Zugverkehr gesperrt. Es verkehrt ein leistungsfähiger Ersatzbetrieb mit Bussen zwischen Litzirüti und Arosa. Die Abfahrts- und Ankunftszeiten an allen Bahnhöfen bleiben unverändert.

mehr lesen 0 Kommentare

Mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

mehr lesen 0 Kommentare

Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

Stadler war trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht von einem Nachfrageeinbruch betroffen und konnte weiterhin von einer führenden Marktposition profitieren. Es wurden keine laufenden Aufträge storniert und bereits im ersten Halbjahr 2020 hat Stadler neue Aufträge im Gesamtwert von 3.1 Milliarden Schweizer Franken gewonnen, davon 1.2 Milliarden Schweizer Franken im Bereich Service & Components. Das entspricht insgesamt einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Auftragsbestand steigt damit nochmals um 12 Prozent gegenüber dem Stand per Ende 2019 auf rekordhohe 16.8 Milliarden Schweizer Franken, davon über 4 Milliarden aus dem Segment Service & Components.

mehr lesen 0 Kommentare

Stadt Zürich lanciert neue Mobilitäts-App ZüriMobil

Wer in Zürich mit ÖV, Velo, E-Trottinett, Auto oder zu Fuss unterwegs ist, erhält nun Unterstützung durch die neue Mobilitäts-App "ZüriMobil", diese zeigt städtische Transportangebote auf einen Blick. Mit der App der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) können Nutzer ihre Tramfahrt planen oder auch Mobility-Autos, Publibikes und E-Trottinets mieten. Neben Haltestellen und Linienführung des öffentlichen Verkehrs sind auch Carsharing-, Bikesharing- sowie E-Scooter-Standorte ersichtlich. 

mehr lesen 0 Kommentare

BAV bewilligt Aufnahme des Probebetriebs durch die SBB im Ceneri-Basistunnel

Knapp drei Wochen vor der feierlichen Eröffnung des Ceneri-Basistunnels am 4. September 2020 hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) heute den SBB die Bewilligung für den Probebetrieb erteilt. Die Probefahrten werden ab September bis Dezember 2020 mit kommerziellen Güter- und Personenzügen durchgeführt. Sie bilden die letzte Vorbereitungsphase vor der fahrplanmässigen Inbetriebnahme Mitte Dezember 2020.

mehr lesen 0 Kommentare

Fragen und Antworten zum Bahnverkehr in Zeiten von Corona

Bei den europäischen Bahnen gilt wieder weitgehend der reguläre Fahrplan und auch Services wie Bahngastronomie werden wieder angeboten. Ausserdem gilt im öffentlichen Verkehr die Maskentragpflicht und es wird dringend gebeten die weiteren Schutzmassnahmen zu befolgen. Im heutigen Beitrag finden Sie die von der Deutschen Bahn (DB) zusammengestellten Informationen. Die Schutzkonzepte in anderen Ländern sind teilweise unterschiedlich und deshalb haben wir die Links zu den wichtigsten Bahnen in Europa nachfolgend ebenfalls aufgeführt. Dort können Sie sich jeweils tagesaktuell informieren.

mehr lesen 0 Kommentare

Busersatz für die Regionalzüge zwischen Fribourg und Givisiez/Schmitten am kommenden Wochenende

Der Ausbau der Bahnanlagen im Osten des Bahnhofs Fribourg/Freiburg erfordert von Freitag, 14. August 2020 um 20.20 Uhr bis Sonntag, 16. August 2020 Betriebsschluss den Ersatz der Züge durch Busse zwischen Fribourg und Givisiez sowie zwischen Freiburg und Schmitten.

mehr lesen 0 Kommentare

Digitale InnoTrans Vorschau ab September 2020 - Virtual Market Place bietet zahlreiche neue digitale Angebote

Bekannterweise wurde die für September geplante InnoTrans auf dem Berliner Messegelände auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben. Trotzdem ermöglicht die InnoTrans bereits ab September 2020 einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights der Weltleitmesse für Verkehrstechnik im kommenden Jahr. Bei der digitalen InnoTrans-Preview ab dem 21. September 2020 dreht sich alles um Innovationen in den Segmenten Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction.

mehr lesen 0 Kommentare

Zugausfälle: Corona-Krise verzögert Lokführer-Ausbildung bei der SBB

Die SBB hat Rekrutierung und Ausbildung von Lokpersonal stark intensiviert. Im Herbst 2020 werden rund 340 Lokführerinnen und Lokführer in Ausbildung sein. Trotz dieser Offensive bleiben die Bestände vorerst knapp. Die Coronavirus-Krise verschärft die Situation zusätzlich, da die Ausbildung mit Verzögerung bzw. im Rahmen von aufwändigen Schutzkonzepten durchgeführt werden muss. Mit einer deutlichen Entspannung kann erst ab Mitte 2021 gerechnet werden. Deshalb fährt die SBB gewisse Leistungen, die in Folge der Covid-19-Krise ausgesetzt wurden, nicht wieder hoch.

mehr lesen 0 Kommentare

Innovativ und sauber: Erste neue RhB-Rangierlokomotive in Betrieb

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert ihre Rangierlokflotte: Heute Montag wurde die erste Elektro-Akkulokomotive dem Betrieb in Chur übergeben. Mit den neuen Fahrzeugen werden Lärmemissionen deutlich und Abgasemissionen vollständig reduziert. Die RhB beschafft bei Stadler für insgesamt 21,5 Millionen Schweizer Franken sieben neue Rangierlokomotiven mit der Bezeichnung Geaf 2/2 20601 - 20607. Im Gegenzug können elf alte Rangierfahrzeuge ausgemustert werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Positiver Bundesgerichtsentscheid zugunsten der S3 im Zürcher Unterland

Das Bundesgericht hat zugunsten der Pendlerinnen und Pendler entschieden: Der im Dezember 2018 eingeführte Halbstundentakt der S3 zwischen Zürich Hardbrücke und Bülach bleibt bestehen. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) nimmt diesen Entscheid mit Genugtuung zur Kenntnis, weil er die langjährige Planung des ZVV stützt.

mehr lesen 0 Kommentare

Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

mehr lesen 0 Kommentare

RhB: Faszinierend anders unterwegs - mit Schutzkonzept

Der Entscheid des Bundesrates, im öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht einzuführen, wird von der ÖV-Branche getragen. Nach den ersten Tagen zieht die Rhätische Bahn (RhB) ein positives Fazit. Die Fahrgäste halten sich fast ausnahmslos an die Maskenpflicht. Die RhB unternimmt im Berufs- und im Freizeitverkehr grosse Anstrengungen, um den Schutz von Reisenden und Mitarbeitenden zu gewährleisten. Dies erlaubt es, weitere Produkte und Erlebnisse wieder ins Angebot aufzunehmen.

mehr lesen 0 Kommentare

Stäfa - Rapperswil: vier Wochen Bus statt Zug wegen Bauarbeiten

Zwischen Stäfa und Rapperswil erneuert die SBB diesen Sommer die Fahrbahn. Deshalb ist die Strecke vom Montag, 13. Juli 2020 bis und mit Freitag, 7. August 2020 für sämtliche Züge durchgehend gesperrt. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse und die Reisezeit verlängert sich dadurch. Wo immer möglich nutzt die SBB Synergien und bündelt verschiedene Bauarbeiten, um Ressourcen effizient einzusetzen. So dient die Totalsperre nebst den Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung zwischen Stäfa und Rapperswil auch dem Umbau des Bahnhofs Kempraten: Dieser wird bis im Herbst 2020 stufenfrei ausgebaut.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB CEO Vincent Ducrot: Wir machen Bahn – heute und in zehn Jahren

Vincent Ducrot ist seit dem 1. April 2020 CEO der SBB. Sein Amtsantritt fiel mitten in die Corona-Krise. Betrieblich konnte diese dank des Einsatzes der Mitarbeitenden bisher gut bewältigt werden. Aber die SBB muss mit einem Verlust im dreistelligen Millionenbereich rechnen. Die Finanzen des Unternehmens werden in nächster Zeit im Fokus stehen. Gleichzeitig galt es für den neuen CEO, die Zukunft zu planen. Das Bahnsystem muss robuster und stabiler werden. Das Kerngeschäft soll für die Kundinnen und Kunden stabilisiert und gestärkt werden. Markant erhöht werden Investitionen in die Zugsflotte. Die hohen Erwartungen an die SBB will Ducrot mit den 33'000 Mitarbeitenden erfüllen und möglichst übertreffen. Er betont: «Wir machen Bahn – heute und in zehn Jahren.»

mehr lesen 0 Kommentare

Für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz gilt ab 6. Juli 2020 eine Maskenpflicht

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 verschiedene Massnahmen getroffen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni ansteigenden Zahl der Neuansteckungen hat er entschieden, für den öffentlichen Verkehr ab Montag, 6. Juli schweizweit eine Maskenpflicht einzuführen. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Die Aufhebung von Einreisebeschränkungen für erste Drittstaaten ist für den 20. Juli 2020 vorgesehen.

mehr lesen 1 Kommentare

ÖBB: Internationale Nachtzugverbindungen wieder in Betrieb

Die internationalen Nachtzugverbindungen der ÖBB sind seit heute wieder aktiv. Umweltfreundlich und bequem können nun wieder von Wien aus Metropolen wie Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Rom oder Venedig erreicht werden. Nach der Corona-Krise wurde heute der erste Nightjet nach Hamburg von Bundesministerin Leonore Gewessler, ÖBB CEO Andreas Matthä und ÖBB-Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber feierlich verabschiedet.

mehr lesen 0 Kommentare

10 Jahre info24 - ÖV Schweiz-Europa auf Facebook

Nach der Gründung im November 2005 hat info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch den Sprung auf Facebook gewagt. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat sich aber seit Mitte März 2020 auch unsere Seite verändert. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gab) wurden keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig waren (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), haben wir verzichtet. Dafür waren dann die Berichte über das Corona-Thema in Bezug auf den ÖV umso intensiver.

mehr lesen 1 Kommentare

Die neue Fussgängerbrücke als attraktive Quartierverbindung über das Gleisfeld am Zürcher Hauptbahnhof nimmt Gestalt an

Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Zürich erstellt die SBB den 161 Meter langen Negrellisteg. Die neue Fussgängerbrücke überspannt das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof und schafft eine neue, attraktive Quartierverbindung der Kreise 4 und 5. Er reicht vom Gustav-Gull-Platz beim Zentralstellwerk in der Europaallee zur Zollstrasse/Klingenstrasse. Die Brückenelemente werden unter laufendem Bahnbetrieb eingeschoben. Aus bahnbetrieblichen Gründen mit nur wenigen Stützen versehen scheint er förmlich zu schweben. Der Steg trägt der Entwicklung des Zürich HB und seines Umfelds beidseits der Gleise Rechnung und bis Ende Jahr erhalten die Stadtkreise 4 und 5 so eine neue Quartierverbindung.

mehr lesen 0 Kommentare

AB Transitio bestellt zwölf weitere Doppelstockzüge für Mälab

AB Transitio hat zwölf weitere Doppelstockzüge bei Stadler bestellt. Der Auftragswert beträgt 133.3 Millionen Schweizer Franken. Damit löst Transitio eine Option aus einem bereits seit 2016 bestehenden Vertrag ein. Die nun bestellten Züge werden gemäss Vertrag im Herbst 2021 geliefert und verkehren anschliessend in der Region des Mälarsees westlich der Schwedischen Hauptstadt Stockholm.

mehr lesen 0 Kommentare

Bundesamt für Verkehr: Gefahrguttransporte per Bahn sind sicherer geworden

Die Risiken für Bevölkerung und Umwelt durch den Transport von Benzin, Brenngas, Chlor und weiteren gefährlichen Gütern per Eisenbahn sind zurückgegangen. Das zeigt die Aktualisierung des Screenings, welches das Bundesamt für Verkehr (BAV) periodisch durchführt. Wo nötig, müssen die Bahnen Massnahmen zur Risikominderung prüfen und umsetzen.

mehr lesen 0 Kommentare

DB Update zum internationalen Zugsangebot nach den Grenzöffnungen

Zusammen mit ihren europäischen Partnerbahnen fährt die Deutsche Bahn (DB) das Angebot an grenzüberscheitenden Verbindungen schrittweise wieder hoch. "Bis Ende Juni nehmen wir den internationalen Fernverkehr in alle Länder wieder auf. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. So lassen sich viele touristisch interessante Ziele bei unseren europäischen Nachbarn wieder gut und komfortabel mit dem Zug erreichen", sagt DB-Fernverkehrschef Michael Peterson.

mehr lesen 0 Kommentare

Weitere 20 Capricorn-Triebzüge für die Rhätische Bahn

Der Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) hat die neue Strategie 2030 verabschiedet. Sie basiert auf der Eignerstrategie des Kantons Graubünden, in welcher die Regierung als Haupteignerin die Ziele und Erwartungen an die RhB festgelegt hat. Für zwei strategische Schwerpunkte zur Umsetzung der Eignerstrategie hat die Alpenbahn nun grünes Licht erhalten: Die RhB kann weitere 20 Capricorn-Triebzüge bestellen und ihr Immobiliengeschäft professionalisieren.

mehr lesen 0 Kommentare

DB ICE4 verbindet Deutschland mit dem Berner Oberland

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni 2020 verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein. Die touristische Nachfrage aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, durch die Corona-Krise ist diese jedoch vorübergehend stark zurückgegangen.

mehr lesen 0 Kommentare

Im IR von St. Moritz nach Chur dank Frontkamera zuvorderst mit dabei

Die Rhätische Bahn (RhB) und die Firma Livesystems warten mit einer Neuheit auf. Was man aus Flugzeugen kennt, gibt es jetzt auch auf der Schiene: Reisende haben auf der Albulalinie von St. Moritz nach Chur den gleichen Ausblick wie der Lokführer. Möglich macht dies eine am Steuerwagen montierte Kamera, welche ihre Aufnahmen direkt auf die Bildschirme im Zug überträgt.

mehr lesen 0 Kommentare

Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB  "Astoro"  Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

mehr lesen 0 Kommentare

Wiederaufnahme der grenzüberschreitenden TILO-Verbindungen nach Italien

Mit der vollständigen Öffnung der Grenzen zwischen der Schweiz und Italien, nimmt TILO die grenzüberschreitenden Verbindungen ab dem 15. Juni 2020 wieder auf. Mit dieser Änderung kehrt das Angebot von TILO, abgesehen von wenigen Einschränkungen, praktisch zur Normalität zurück. Die von den schweizerischen und italienischen Behörden vorgesehenen Schutzmassnahmen für den öffentlichen Verkehr bleiben in Kraft und die Situation wird ständig überwacht

mehr lesen 0 Kommentare

SBB Fahrplan 2021: Grossteil des geplanten Angebots wird eingeführt, vereinzelt kommt es zu Verzögerungen

Wegen der Corona-Pandemie ist der Wechsel auf den Fahrplan 2021 anspruchsvoll. Die SBB kann zwar den Grossteil des geplanten Angebots am 13. Dezember 2020 umsetzen; einzelne Angebote können voraussichtlich aber nur verzögert eingeführt werden. Insgesamt bringt der Fahrplan 2021 viele Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr in der Schweiz und international.

mehr lesen 0 Kommentare

RhB-Aktionsangebote: «Allegra - Willkommen zurück in Graubünden»

Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen des touristischen Verkehrs, nimmt die Rhätische Bahn (RhB) diesen am kommenden Montag, 8. Juni 2020 wieder auf. Unter dem Motto «Allegra – Willkommen zurück in Graubünden» hält die Alpenbahn, in Zusammenarbeit mit den Bündner Transportunternehmen, viele Sonderangebote bereit. Dabei vertraut sie auf die vielen Freunde der RhB und Graubündens, die nach der langen Zeit zuhause wieder Lust auf einen Ausflug verspüren.

mehr lesen 0 Kommentare

Die SBB fährt ab 8. Juni 2020 weitgehend wieder das gesamte Angebot

Die SBB fährt mit wenigen Ausnahmen ab dem 8. Juni 2020 wieder das gesamte Angebot. Die Speisewagen öffnen wieder. Internationale Verbindungen werden in den nächsten Wochen in Absprache mit den Partnerbahnen schrittweise in Betrieb genommen. Das Schutzkonzept bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

mehr lesen 0 Kommentare

Wiederaufnahme des touristischen Verkehrs bei der Rhätischen Bahn

Mit der weiteren Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus darf auch die Schweizer Tourismusbranche, unter Einhaltung der dafür ausgearbeiteten Schutzkonzepte, wieder loslegen. Die Rhätische Bahn (RhB) ist in den Startlöchern und wird ihren touristischen Verkehr am Montag, 8. Juni 2020 wieder aufnehmen. Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen der touristischen Angebote ist man bei der Bündner Alpenbahn sehr erleichtert, dass es bald wieder losgeht. Unter dem Titel «Allegra, herzlich willkommen zurück in Graubünden» hält die RhB viele Sonderangebote bereit. Die Züge des regionalen Personenverkehrs (RPV), also die nicht touristischen Züge, verkehren ab 8. Juni 2020 wieder mit Normalfahrplan. Ausgenommen bleibt der grenzüberschreitende Personenverkehr. Die Züge verkehren vorerst bis/ab Campocologno.

mehr lesen 0 Kommentare

Schweizer ÖV macht weiteren Schritt zum Regelbetrieb

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz nimmt ab dem 6. respektive 8. Juni 2020 wieder weitgehend den Normalbetrieb auf. Dies betrifft insbesondere Linien des rein touristischen Verkehrs wie Panoramazüge, Bergbahnen und Schiffe, die momentan nicht verkehren, sowie Services wie die Bahngastronomie, Gruppenreservationen und den Gepäcktransport. Das gültige Schutzkonzept für den ÖV wurde um diese Angebote und Services ergänzt und bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

mehr lesen 0 Kommentare

Zahnradbahnen ins Appenzellerland dürfen vorerst weiter fahren

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen haben geprüft, ob auf den drei Zahnradbahnlinien Altstätten Stadt−Gais, Rorschach Hafen − Heiden und Rheineck − Walzenhausen sinnvolle Alternativen zum heutigen Bahnangebot möglich sind. Die Ergebnisse liegen nun vor. Für jede der drei Linien gibt es unterschiedliche Lösungen.

mehr lesen 0 Kommentare

InnoTrans Berlin: Neuer Termin im April 2021 positiv aufgenommen

Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans findet normalerweise alle zwei Jahre in Berlin statt. Im Jahr 2018 informierten sich 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern auf der Veranstaltung. Aufgrund der aktuellen Situation musste die für September 2020 geplante Messe auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben werden. Diese Entscheidung stösst auf grosse Unterstützung der Mobilitätsbranche und Verantwortlichen der InnoTrans verzeichnen ein rundum positives Feedback.

mehr lesen 0 Kommentare

Deutsche Bahn Bahn baut Angebot im In- und Ausland weiter aus

Die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot weiter hoch. Kunden steht damit ab dem Pfingstwochenende ein deutlich grösseres Angebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Wiederaufnahme der touristischen ICE- und IC-Linien werden auch besonders nachgefragte ICE-Städteverbindungen verstärkt: München - Dortmund via Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln, München - Dortmund via Stuttgart und Köln sowie Basel - Dortmund via Karlsruhe und Köln. Hier setzt die Bahn Züge mit der doppelten Zahl an Sitzplätzen (Doppeltraktion) ein. Auch im Regionalverkehr der DB geht es voran: Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Fahrplanangebot bereits wieder bei 95 Prozent.

mehr lesen 0 Kommentare

UPDATE zum internationalen Zugverkehr zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

Schritt für Schritt werden auch die grenzüberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wieder aufgenommen. Es gelten jedoch weiterhin die behördlichen Anordnungen der Länder. Ebenso zu beachten sind die aktuellen Einreisebeschränkungen beim Grenzübertritt. Nach Deutschland fahren ab dem kommenden Montag, 25. Mai 2020, unter anderem auch die ICE Züge auf der Linie Chur - Zürich - Basel - Hamburg sowie Interlaken - Bern - Basel - Berlin wieder planmässig. Nach Österreich wird mit den Regio und REX-Zügen der Grenz-Nahverkehr von Buchs SG nach Feldkirch sowie von St. Margrethen nach Bregenz wieder aufgenommen. Bereits seit dem 11. Mai 2020 verkehren nach Frankreich wieder TGV-Züge zwischen Basel und Paris sowie zwischen Genf und Paris. Der grenzüberschreitende Verkehr mit Italien bleibt hingegen bis auf weiteres eingestellt.

mehr lesen 0 Kommentare

Thomas Ahlburg verlässt Stadler - Peter Spuhler übernimmt das Amt als Group CEO ad interim

Führungswechsel bei Stadler: Aufgrund von Differenzen hinsichtlich der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung von Stadler haben der Verwaltungsrat und der Group CEO Dr. Thomas Ahlburg entschieden, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen. Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler übernimmt das Amt als Group CEO ad interim.

mehr lesen 0 Kommentare

Bahnhof Zürich Wipkingen wird bis 2025 modernisiert und behindertengerecht umgebaut

Der Bahnhof Zürich Wipkingen wird ab Frühling 2023 modernisiert. Anstelle des Mittelperrons erhält der Bahnhof zwei Aussenperrons und wird nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BehiG) umgebaut. Ausserdem plant die SBB bis 2025 diverse Bestandteile der Bahninfrastruktur auf dem Abschnitt Wipkinger Viadukt -  Bahnhof Wipkingen -  Tunnelportal - Bahnhof Oerlikon zu sanieren. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, plant die SBB, einen Grossteil der Arbeiten während einer einjährigen Streckensperrung Zürich HB - Zürich Wipkingen zwischen Dezember 2023 und Dezember 2024 auszuführen.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB, Thurbo und RegionAlps schreiben 194 einstöckige S-Bahn-Triebzüge aus

Gemeinsam mit Thurbo und RegionAlps hat die SBB gestern 194 einstöckige S-Bahn-Triebzüge ausgeschrieben. Die Bahnunternehmen benötigen neues Rollmaterial, um auch weiterhin einen leistungsfähigen und klimafreundlichen öffentlichen Verkehr anbieten zu können. Die Züge sollen primär bisherige einstöckige S-Bahn-Triebzüge ersetzen, die ausrangiert werden müssen. SBB, Thurbo und RegionAlps setzen bewusst auf ein bewährtes Fahrzeugkonzept und keine Neuentwicklung. Die Beschaffung wird in einem mehrstufigen Verfahren durchgeführt. Der Entscheid, welche Lieferanten zu einer zweiten Stufe der Ausschreibung zugelassen werden, soll Ende 2020 erfolgen.

mehr lesen 0 Kommentare

SBB erlässt oder reduziert Geschäftsmieten während Lockdown

Die SBB unterstützt ihre Geschäftsmieterinnen und -mieter substanziell: Wer von behördlichen Schliessungen betroffen ist, zahlt für die Dauer des Lockdowns keine Miete. Das sind primär Laden- und Gastrobetriebe in den Bahnhöfen. Betriebe, die offen bleiben durften, erhalten Mietzinsreduktionen, deren Höhe vom Umsatzrückgang abhängt.

mehr lesen 0 Kommentare

BAV gleist Massnahmen auf, um finanzielle Einbussen bei Transportunternehmen aufzufangen

Nach dem Einbruch bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) und dem Rückgang beim Schienengüterverkehr infolge der Corona-Krise hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) umgehend reagiert. Mit der früheren Auszahlung bereits vereinbarter Subventionen stellte es sicher, dass die Transportunternehmen über genügend flüssige Mittel verfügen. Bis Ende April zahlte das BAV rund 500 Millionen Franken vorzeitig aus.Nun erarbeitet es mittel- und langfristige Unterstützungsmassnahmen, die dem Parlament in diesem Sommer vorgelegt werden sollen.

mehr lesen 0 Kommentare

Appenzeller Bahnen und Frauenfeld-Wil-Bahn prüfen Fusion

Die Verwaltungsräte der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) und der Appenzeller Bahnen (AB) haben entschieden, die Fusion der beiden Bahnen näher zu prüfen. Ziel ist, bis Ende Jahr die Grundlagen für einen Entscheid auszuarbeiten. Falls die Vorprüfungen positiv ausfallen, werden die Verwaltungsräte den Generalversammlungen von FWB und AB vom Juni 2021 die Fusion beantragen.

mehr lesen 0 Kommentare

Marktanteil der Schiene beim alpenquerenden Güterverkehr bleibt bei gut 70 Prozent

Im letzten Jahr wurden auf Strasse und Schiene weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Die Anzahl Lastwagenfahrten sank auf knapp 900'000. Da auch die Bahnen weniger Güter transportierten, beträgt ihr Anteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr unverändert 70.5 Prozent.

mehr lesen 0 Kommentare

Verkehrsbetriebe Zürich: Maske auf in Tram und Bus

Parallel zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben kehren per 11. Mai 2020 auch die Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr der Stadt Zürich wieder (vermehrt) zurück. Für ein gesundes Miteinander bitten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) ihre Fahrgäste, Stosszeiten zu meiden und in Tram und Bus Maske zu tragen. Die Cobra-Trams gehen mit gutem Beispiel voran.

mehr lesen 0 Kommentare

Erste Auslegeordnung beim Zürcher Verkehrsverbund zu den Corona-Auswirkungen beim ÖV

Nach sieben Wochen mit eingeschränktem Verkehrsangebot fahren die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab Montag, 11. Mai 2020, grösstenteils wieder gemäss regulärem Fahrplan. Es gilt das nationale Schutzkonzept, das unter anderem das Tragen einer Maske empfiehlt, sobald die Abstandsregel nicht mehr eingehalten werden kann. Auch bei der Begleitung der Fahrzeuge und den Ticketkontrollen gilt wieder der Normalzustand. Die finanziellen Folgen der Coronakrise für den ZVV wiegen schwer: Das jährliche Defizit könnte sich um über 100 Millionen Franken erhöhen.

mehr lesen 0 Kommentare

SOB-Fahrplanangebot per 11. Mai 2020 wieder weitgehend normal

Am 11. Mai 2020 löst die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) den Übergangsfahrplan ab. In einem Schritt setzt sie weitgehend wieder das normale Fahrplanangebot sowie das von den Systemführerinnen ÖV (SBB/Postauto) in Absprache mit den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Gesundheit (BAG) ausgearbeitete ÖV-Schutzkonzept um.

mehr lesen 0 Kommentare

Siemens Mobility verkauft 1000. Vectron-Lokomotive

Siemens Mobility hat die 1000. Vectron-Lokomotive verkauft. Bestellt wurde die Jubiläums-Lokomotive von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Die Lokomotiven werden im Siemens Mobility-Werk in München-Allach gebaut. Der Auftrag der DSB umfasst acht Wechselstrom-Loks. Damit wurden bis dato insgesamt 1003 Vectron-Loks an 49 Kunden in 16 Ländern verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert.

mehr lesen 0 Kommentare

Mehr RER Fribourg dank einer Partnerschaft zwischen SBB und TPF

Nach der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Givisiez und Freiburg im Dezember 2019 geht der Ausbau der RER Fribourg | Freiburg dank einer Partnerschaft zwischen den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) weiter. Die beiden Transportunternehmen haben im vergangenen Dezember eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Mit dieser Annäherung können die Synergien auf dem Netz weiter optimiert werden, insbesondere bei der Angebotsplanung sowie dem Rollmaterial und dessen Unterhalt. Dadurch kann das Angebot verbessert werden, namentlich zwischen Freiburg, Düdingen und Schmitten sowie zwischen Romont und Freiburg in Richtung Murten und Neuenburg, ohne dass die Abgeltungen, welche die Besteller leisten müssen, im selben Mass steigen.

mehr lesen 0 Kommentare

Stadler Rail Aktionäre stimmen allen Anträgen des Verwaltungsrates zu

An der der ersten Generalversammlung der Stadler Rail AG seit dem Börsengang im vergangenen Jahr haben die Aktionärinnen und Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Neu in den Verwaltungsrat wurde Doris Leuthard gewählt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.

mehr lesen 0 Kommentare

Schutzkonzept für den Schweizer ÖV und weiterer Angebotsausbau im Fern- und Regionalverkehr

Am 11. Mai 2020 bauen die Schweizer Transportunternehmen ihr Angebot deutlich aus. SBB und Postauto haben als Systemführerinnen ÖV in Absprache mit den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Gesundheit (BAG) ein Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr entwickelt: Kundinnen und Kunden des ÖV wird dringend das Tragen von Hygienemasken empfohlen, falls der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen und schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden. Billette sind möglichst online, in Apps oder am Automaten zu kaufen sowie an Schaltern kontaktlos zu bezahlen. Auf touristische Reisen ist gemäss Empfehlung des BAG weiterhin zu verzichten. Das Schutzkonzept des ÖV setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der Kunden. Die Transportunternehmen verstärken Reinigung und Desinfektion und informieren zu den Verhaltensregeln. Der Schutz der Mitarbeitenden hat für die Unternehmungen im öffentlichen Verkehr ebenfalls höchste Priorität.

mehr lesen 0 Kommentare

Lyss - Kerzers: Dreimonatige Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten

Künftig gelangen Reisende in den Bahnhöfen Lyss und Aarberg stufenfrei in die Züge. Hierfür baut die SBB die Perrons aus. Gleichzeitig führt sie zwischen Lyss und Kerzers Unterhaltsarbeiten aus. Zwischen dem 4. Mai 2020 und dem 25. Juli 2020 hat dies Fahrplanänderungen zur Folge. Die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) werden erfüllt.

mehr lesen 0 Kommentare