Schweiz


Innovativ und sauber: Erste neue RhB-Rangierlokomotive in Betrieb

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert ihre Rangierlokflotte: Heute Montag wurde die erste Elektro-Akkulokomotive dem Betrieb in Chur übergeben. Mit den neuen Fahrzeugen werden Lärmemissionen deutlich und Abgasemissionen vollständig reduziert. Die RhB beschafft bei Stadler für insgesamt 21,5 Millionen Schweizer Franken sieben neue Rangierlokomotiven mit der Bezeichnung Geaf 2/2 20601 - 20607. Im Gegenzug können elf alte Rangierfahrzeuge ausgemustert werden.

Die neue Geaf 2/2 20601 und die vor der Pension stehende Gm 3/3 231 in Chur                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die neuen elektrischen Rangierlokomotiven werden primär unter Fahrleitung verkehren. Sie verfügen zudem über eine Traktionsbatterie, mit welcher die Lokomotiven auch in nicht-elektrifizierten Gleisen betrieben werden können. Lithium-Ionen-Batterien sind mittlerweile so weit entwickelt, dass sie auch für Rangierfahrzeuge auf der Schiene eine angemessene Alternative zu den bisherigen Diesellokomotiven darstellen.

 

Die neuen Fahrzeuge sind den alten Rangierlokomotiven betreffend Wirtschaftlichkeit, Umweltbelastung, Störungsanfälligkeit sowie Lärm- und Abgasemissionen überlegen. «Wichtige Pfeiler der Strategie 2030 der RhB sind die Modernisierung des Rollmaterials sowie die Förderung von Nachhaltigkeit. Es freut mich deshalb sehr, dass wir heute die erste von sieben sauberen Rangierlokomotiven in Betrieb nehmen können», so Direktor Renato Fasciati anlässlich der Betriebsübergabe der Geaf 2/2 20601 an das Rangierteam Chur.

 

Die Lokomotiven werden im Verlaufe dieses Jahres an den Bahnhöfen Landquart, Untervaz-Trimmis, Chur, Ilanz, Thusis, Davos Platz und Zernez dem Betrieb übergeben. Im Gegenzug können elf alte Rangierlokomotiven ausgemustert werden, die ihre vorgesehene Lebensdauer erreicht haben. Die am häufigsten eingesetzten Fahrzeuge wurden zunehmend stör- und wartungsanfällig. Für sie wäre ein umfangreicher Refit nötig gewesen. Allerdings hätten trotz dieser Massnahme die Betriebs- und Unterhaltskosten nicht wesentlich gesenkt werden können.

 

Die Beschaffung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) realisiert, die ebenfalls zwei neue Rangierfahrzeuge dieses Typs bestellt hat. So konnten Synergien genutzt und die Beschaffungskosten um rund 1 Million Schweizer Franken reduziert werden.

 

 

Technische Daten der neuen Rangierlokomotiven

 

 

Antrieb

 

 

Gewicht                                                                                                             30 t

Max. Anfahrzugkraft Adhäsion                                                                          75 kN

Leistung am Rad (dauernd) elektrisch                                                            500 kW

Leistung am Rad ab Traktionsbatterie                                                            200 kW

 

Max. Anhängelast bei 0 bis 2 ‰                                                                       500 t

Max. Anhängelast bei 35 ‰ (Albula)                                                                150 t

Max. Anhängelast bei 45 ‰ (Prättigau)                                                           100 t

Max. Anhängelast bei 60 ‰ (Chur-Arosa)                                                         70 t

 

Max. Geschwindigkeiten

-       elektrisch                                                                                             80 km/h

-       ab Traktionsbatterie                                                                             40 km/h

 

Raddurchmesser neu/alt                                                                              810/740 mm

 

 

 

Bremsen

 

-          Direkte Rangierbremse

-          Elektrische Nutzstrombremse (Rekuperation ins Netz oder Batterie)

-          Automatische Bremse Vakuum und Druckluft

-          Federspeicher Feststellbremse

Bremsen, Rekuperation                                                                                   -800 kW

Bremsen, laden Traktionsenergie                                                                    -200 kW


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Faktenblatt Geaf 2/2
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Die "ältere Generation" in Landquart  

Die Geaf 2/2 20601 in Chur                Fotos: Marcel Manhart




Präsentation der Geaf 2/2 20601 am 3. August 2020 in Chur

 


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Positiver Bundesgerichtsentscheid zugunsten der S3 im Zürcher Unterland

Das Bundesgericht hat zugunsten der Pendlerinnen und Pendler entschieden: Der im Dezember 2018 eingeführte Halbstundentakt der S3 zwischen Zürich Hardbrücke und Bülach bleibt bestehen. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) nimmt diesen Entscheid mit Genugtuung zur Kenntnis, weil er die langjährige Planung des ZVV stützt.

Eine S3 bereit in Bülach zur Fahrt vom Zürcher Unterland ins Zürcher Oberland nach Wetzikon        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die Züge der Linie S3 auf der S-Bahn Zürich verkehren tagsüber auf dem Streckenabschnitt von Zürich Hardbrücke über Zürich Hauptbahnhof - Stettbach - Effretikon - Pfäffikon ZH nach Wetzikon. Nach über zehn Jahre langer Planung wollte der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) Ende 2018 zusätzlich den Halbstundentakt der S3 auf dem Abschnitt zwischen Bülach und Zürich Hardbrücke am Morgen und am Abend einführen. In seinen Netznutzungsplänen für die besagte Fahrplanperiode stellte das Bundesamt für Verkehr (BAV) jedoch die benötigten sogenannten Trassen dem Güterverkehr zur Verfügung. Die S3 hätte auf diesem Abschnitt somit nur im Stundentakt fahren und die beabsichtigte Entlastung für die steigende Anzahl Fahrgäste nicht erbringen können.

 

Gegen diesen Entscheid des BAV erhob der ZVV gemeinsam mit dem Zürcher Regierungsrat und der Stadt Bülach Beschwerde. Im Herbst 2018 sprachen die Gerichtsinstanzen die benötigen Trassen als vorsorgliche Massnahme der S-Bahn zu. Seit Dezember 2018 konnte die SBB die S3 zwischen Bülach und Zürich Hardbrücke wie geplant im Halbstundentakt fahren lassen.

 

 

Erfolg vor Bundesgericht

 

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation(UVEK) zog die Beschwerde daraufhin an das Bundesgericht weiter. Dieses hat nun in seinem abschliessenden Urteil die Haltung des ZVV betreffend der S3 gestützt. Der Entscheid schützt insbesondere die Planungs- und Investitionssicherheit aller Beteiligten. Das ist zu begrüssen, denn der öffentliche Personenverkehr ist wegen der teilweise hohen Investitionssummen ein langfristiges Geschäft, das sorgfältige und verlässliche Planungen erfordert. Im vorliegenden Fall begann die Planung des ZVV bereits vor über zehn Jahren und war dem Bund bekannt. Im Hinblick auf die zusätzlichen S-Bahn-Kurse der S3 wurden auch schon zusätzliche Züge für die Flotte der Zürcher S-Bahn bestellt und gekauft.

Die Züge der S3 und der S9 verbinden das Zürcher Unterland mit dem Zürcher Oberland                      Foto: Marcel Manhart

 

 

Zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Abend verkehrt die S3 ab Bülach via Zürich Hardbrücke - Zürich HB - Stettbach - Effretikon - Pfäffikon ZH nach Wetzikon. Die S9 fährt ganztags zwischen Schaffhausen - Bülach - Zürich Hardbrücke - Zürich HB - Stettbach - Dübendorf - Schwerzenbach ZH und Uster.

 

«Ich bin sehr erfreut, der Einsatz für diese Verbindung hat sich gelohnt. Denn der Halbstundentakt der S3 zwischen Bülach und  Zürich Hardbrücke ist bereits etabliert und wird von den Pendlerinnen und Pendlern ansprechend genutzt», sagt die Präsidentin des ZVV-Verkehrsrats und Regierungsrätin Carmen Walker Späh. «Das entlastet die Kurse der S9 in den Hauptverkehrszeiten».



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Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

SBB Eurocity Zürich - München am Grenzbahnhof in St. Margrethen                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Eurocity Züge Zürich - St. Margrethen - Bregenz - Lindau -  München und umgekehrt fallen infolge Bauarbeiten auf Streckenabschnitten in Österreich (St. Margrethen - Bregenz - Lindau) und in Deutschland bis zum 13. September 2020 aus. Bis dahin fahren nur die IC-Busse nonstop zwischen den beiden Metropolen Zürich und München.

 

 

Schienenersatzverkehr Buchloe – Mindelheim und Türkheim – Bad Wörishofen

 

Auf der Zielgeraden des Bahnausbaus rückt der Bahnhof in Türkheim noch einmal ins Blickfeld. Dort tauscht die Bahn von Mittwoch, 5. August 2020, bis einschliesslich Mittwoch, 26. August 2020, vier Weichen im westlichen Bahnhofsbereich aus. Im Stellwerk und an den Signalen sind noch letzte Arbeiten nötig.

 

Im genannten Zeitraum werden die Züge zwischen Buchloe und Mindelheim sowie zwischen Türkheim und Bad Wörishofen durch Busse ersetzt. Die Busse benötigen eine etwas längere Fahrzeit als die ausfallenden Züge. Sie sind so getaktet, dass auf der Strecke München – Memmingen die Zuganschlüsse in Mindelheim und auf der Strecke Bad Wörishofen – Türkheim die Zuganschlüsse in Türkheim erreicht werden. Nicht betroffen ist der Zugverkehr von München bzw. Augsburg über Buchloe in Richtung Kempten, Füssen oder Oberstdorf.

 

 

Schienenersatzverkehr von Lindau Richtung Hergatz, Kressbronn und Lochau-Hörbranz

 

Im Sommer 2020 bündelt die Bahn die Arbeiten im Bahnknoten Lindau. In einer ebenfalls dreiwöchigen Gleissperrung von Samstag 8. August 2020, bis einschliesslich Sonntag, 30. August 2020, findet auf den Strecken von und nach Lindau eingeschränkter bzw. kein Zugverkehr statt.

 

Auch hier gibt es einen Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Lindau und Hergatz (Strecken Richtung Kempten, Memmingen und Kißlegg), zwischen Lindau und Kressbronn (Strecke Richtung Friedrichshafen) sowie Lindau und Lochau-Hörbranz (Stecke Richtung Bregenz). Da die Busse eine längere Fahrzeit haben, fahren sie in Lindau früher ab bzw. kommen dort später an als die ausfallenden Züge. Vom 27. – 30. August 2020 wird der SEV auf der Strecke Richtung Kempten/Oberstdorf bis Oberstaufen verlängert. Rollstühle und Kinderwagen können in den Bussen mitgenommen werden, Fahrräder jedoch nicht.

 

 

Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

 

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB "Astoro" Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

 

Dank der neuen Züge, die in Deutschland mit Neigetechnik unterwegs sind, den verschiedenen baulichen Anpassungen der Linie und dem neuen Durchgangsbahnhof in Lindau-Reutin kann die Fahrzeit der Strecke Zürich–München ab Dezember 2020 auf rund 4 Stunden verkürzt werden. Das ist 45 Minuten schneller im Vergleich zur derzeit baubedingten Führung via Kempten bzw. 20 Minuten schneller im Vergleich zur Fahrzeit via Memmingen vor der Baustelle.

 

 

Bahnstrecke München - Zürich wird konkurrenzfähiger

 

In einem zweiten Schritt, voraussichtlich per Ende 2021, soll dann ein weiterer Fahrzeitgewinn um 30 Minuten realisiert werden. Die effektive Fahrzeit beträgt dann noch 3 Stunden und 30 Minuten. Ermöglicht werden soll diese weitere Fahrzeitverkürzung durch einen automatisierten Wechsel zwischen den länderspezifischen Zugsicherungssystemen an den Landesgrenzen.

 

Damit entfällt der sonst übliche lange Halt zum manuellen Wechsel der Systeme an den Grenzbahnhöfen. Dieser im Fachjargon «dynamische Transition» genannte Systemwechsel bedingt eine Aufrüstung der eingesetzten Triebzüge mit dem Zugsicherungssystem ETCS Baseline 3. Die Ausrüstung der Züge erfolgt durch Alstom, dem Hersteller der Triebfahrzeuge des Typs ETR 610. Ursprünglich war die Fertigstellung der Ausrüstung der Fahrzeuge mit dem erforderlichen System bereits auf Dezember 2020 geplant. Aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung und Zulassung kann der Einsatz des neuen Systems voraussichtlich nun auf Dezember 2021 erfolgen.

 

Das neue Angebot verbessert deutlich die Konkurrenzfähigkeit der Eisenbahn im Vergleich zum Flugzeug, zum Busverkehr und zum motorisierten Individualverkehr mit mehr Kapazitäten, komfortablen Zügen und kürzerer Fahrzeit. Mit der vollständigen Elektrifizierung der Strecke endet der Einsatz der letzten Diesellok im Internationalen Personenverkehr der SBB. Die Ostschweiz, das Land Vorarlberg und München rücken näher zusammen. Gleichzeitig bestehen in München attraktive Anschlüsse an das ICE-Netz.

 

 

Fahrplaninformationen zum regionalen Bahnverkehr während den Bauarbeiten

 

Informationen zum Baufahrplan finden die Fahrgäste im Internet unter https://bauinfos.deutschebahn.com/bayern oder über die App DB-Navigator. Die Fahrplanänderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten bereits berücksichtigt. Für Reisen nach Österreich gibt es Informationen über die Website der ÖBB.

 

In Lindau macht es die Vielzahl von parallel durchzuführenden Baumassnahmen notwendig, dass die Arbeiten teilweise nachts und am Wochenende stattfinden. Wo immer möglich, werden die lärmintensiven Arbeiten tagsüber durchgeführt. Die Bündelung der Arbeiten auf einen Zeitraum ohne Zugfahrten lassen eine Zeitersparnis im weiteren Bauverlauf zu. Die Bauarbeiten werden die durch das Eisenbahn-Bundesamt festgelegten Lärmschutzgrenzen nicht überschreiten.

 

Im Einzelnen finden in Reutin letzte Gleisbauarbeiten im Bereich der neuen Verkehrsstation statt. Südlich der Verkehrsstation entsteht die neue Abstell- und Tankanlage. Der Bereich Reutin erhält zudem neue Oberleitungen. Weitere Massnahmen im Knoten Lindau betreffen den Lärmschutz – auf einer Gesamtlänge von rund 3,7 Kilometern errichtet die Bahn Schallschutzwände. Auf der Strecke nach Hergatz erneuert die Bahn auf drei Kilometer die Gleise. Auch auf der Südbahn finden im Bereich Lindau-Aeschach Oberleitungs-, Gleis- und Brückenarbeiten statt.


Eurocity 194  München Hbf (12.14)  -  Buchloe (12.59)  -  Kempten (Allgäu) Hbf (13.42)  -  Lindau Hbf (14.54) -

Bregenz (15.06) - St. Margrethen (15.29) - St. Gallen (15.55) - Winterthur (16.33) - Zürich Flughafen ( 16.48) -

Zürich HB (16.58) bei der Abfahrt am Münchner Hauptbahnhof.


Eurocity 194  München Hbf (12.14)  -  Buchloe (12.59)  -  Kempten (Allgäu) Hbf (13.42)  -  Lindau Hbf (14.54) -

Bregenz (15.06) - St. Margrethen (15.29) - St. Gallen (15.55) - Winterthur (16.33) - Zürich Flughafen ( 16.48) -

Zürich HB (16.58) bei der Einfahrt in den Schweizer Grenzbahnhof St. Margrethen.


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RhB: Faszinierend anders unterwegs - mit Schutzkonzept

Der Entscheid des Bundesrates, im öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht einzuführen, wird von der ÖV-Branche getragen. Nach den ersten Tagen zieht die Rhätische Bahn (RhB) ein positives Fazit. Die Fahrgäste halten sich fast ausnahmslos an die Maskenpflicht. Die RhB unternimmt im Berufs- und im Freizeitverkehr grosse Anstrengungen, um den Schutz von Reisenden und Mitarbeitenden zu gewährleisten. Dies erlaubt es, weitere Produkte und Erlebnisse wieder ins Angebot aufzunehmen.

Der Bernina Express Chur-Tirano ist bereits in Betrieb, ab 30. Juni folgt auch der BEX aus St. Moritz   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Vertrauen in den öffentlichen Verkehr und die Lust auf Bahnreisen steigen: Seit der Wiederaufnahme des touristischen Verkehrs am 8. Juni 2020 und dem wieder hochgefahrenen Angebot sind wieder mehr Fahrgäste mit den Zügen der RhB unterwegs. Im Schnitt ca. 60 Prozent gegenüber vor der Coronakrise. Diese Zunahme und das Ausarbeiten von Schutzkonzepten für die verschiedenen Produkte ermöglichen es der RhB, ihr Angebot weiter hochzufahren.

 

 

Bernina Express von und nach St. Moritz wird wieder in Betrieb genommen

 

Erfreulicherweise unternehmen auch wieder mehr Leute eine Reise mit dem Bernina Express. Nach wie vor verkehrt ein Zugpaar je Richtung zwischen Chur und Tirano. Dank der kontinuierlich steigenden Nachfrage kann die RhB ab 30. Juli 2020, jeweils vom Donnerstag bis am Sonntag, auch den Betrieb des Bernina Express von St. Moritz nach Tirano und umgekehrt (Züge 973/974/975/976) wieder aufnehmen. Bereits seit dem 27. Juni 2020 ist der Bernina Express Bus wieder unterwegs, welcher zwischen Tirano und Lugano für Anschluss an den Bernina Express sorgt.

 

 

Touristische Angebote mit eigenem Schutzkonzept - Essen und Trinken erlaubt

 

Ab Juli finden auch beliebte Angebote wie die Zeitreise mit Gleisbauer Reto, die Abenteuerfahrten mit dem Kinder-Kondukteur Clà Ferrovia, die Baustellenführungen des Albulatunnels oder die Tschutschu-Bahn zum Landwasserviadukt wieder statt. Für jedes der touristischen Angebote hat die RhB entsprechende Schutzmassnahmen erarbeitet. Dies betrifft auch kulinarische Genussfahrten wie den Arosa Genussexpress oder die Gourmino-Speisewagen, die täglich auf der Albulalinie unterwegs sind. Bei diesen Erlebnissen kommen die Gastro-Schutzbestimmungen zur Anwendung. Sie erlauben das Essen und Trinken im öV, und die Maske kann während dieser Zeit entfernt werden. Bei einer Buchung von Charterwagen wie zum Beispiel der rollenden Bündnerstube Stiva Retica, dem Piano Bar-Wagen oder dem InnoTren gelten ebenfalls die Gastro-Schutzbestimmungen und es kann unter Berücksichtigung der Mindestabstände in diesen Fällen vom Tragen einer Maske abgesehen werden.

 

 

Grosses Engagement für Hygiene und Sicherheit: «Clean and Safe» unterwegs

 

Nach wie vor steht der Schutz der Fahrgäste und Mitarbeitenden an erster Stelle. Das von der öV-Branche erarbeitete Schutzkonzept orientiert sich an den Vorgaben und Hygiene- und Distanzregeln des Bundesrates. Die Reinigung der Züge wurde intensiviert. Mehrmals täglich werden Kontakt- und Oberflächen wie Haltestangen, Taster, Tische, Armlehnen sowie die WCs gereinigt und desinfiziert. Auch an den Bahnhöfen wird öfter gereinigt. Reisende haben die Möglichkeit, sich auch in den offenen WC-Anlagen der Bahnhöfe die Hände entsprechend der Vorgaben zu waschen. An bedienten Bahnhöfen wurden Desinfektionsmittelspender aufgestellt. Als touristische Leistungsträgerin ist die RhB Teil der Kampagne «Clean and Safe», bei welcher die touristischen Betriebe und Anbieter mit weiteren Massnahmen ihre Gäste schützen und ihnen so einen angenehmen Aufenthalt in der Schweiz ermöglichen.


Das aktuelle ÖV-Schutzkonzept wurde mit der Maskenpflicht ergänzt

 

Die Sicherheit der Reisenden hat auch für die ÖV-Unternehmen höchste Priorität. Die Auslastung hat in den vergangenen Wochen zugenommen. Mit der Maskenpflicht zusätzlich zu den bisherigen Schutzmassnahmen kann die Prävention verstärkt werden. Die ÖV-Branche ist überzeugt, dass die Reisenden diese Vorgabe mittragen, um sich und andere zu schützen. Das per 6. Juli 2020 angepasste Schutzkonzept im öffentlichen Verkehr orientiert sich an den Massnahmen des Bundesrates und bleibt bis auf Weiteres bestehen. Es wird jeweils angepasst, falls die Strategie des Bundesrats dies erfordert oder falls es während der Umsetzung notwendig wird.


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Stäfa - Rapperswil: vier Wochen Bus statt Zug wegen Bauarbeiten

Zwischen Stäfa und Rapperswil erneuert die SBB diesen Sommer die Fahrbahn. Deshalb ist die Strecke vom Montag, 13. Juli 2020 bis und mit Freitag, 7. August 2020 für sämtliche Züge durchgehend gesperrt. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse und die Reisezeit verlängert sich dadurch. Wo immer möglich nutzt die SBB Synergien und bündelt verschiedene Bauarbeiten, um Ressourcen effizient einzusetzen. So dient die Totalsperre nebst den Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung zwischen Stäfa und Rapperswil auch dem Umbau des Bahnhofs Kempraten: Dieser wird bis im Herbst 2020 stufenfrei ausgebaut.

Während der Streckensperre fährt die S7 nur ab Stäfa nach Winterthur                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Schwingungen, der Schienendruck und das Gewicht der schnellen und schweren Züge nutzen die Infrastruktur stark ab. Die SBB nimmt deshalb gebündelt verschiedene, regelmässig wiederkehrende Unterhaltsarbeiten vor. Bis zu 20 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen nehmen Kontrollen an technischen Komponenten vor und halten Gleis-, Fahrleitungs-, Telekom- und Sicherungsanlagen instand. Die Gleisbauteams schleifen beispielsweise mit dem Schleifzug Schienen und entfernen so kleine schuppige Oberflächenrisse auf den Schienenköpfen, welche sich durch die stete Abnutzung ergeben. Oder sie stopfen wo nötig mit einem Bauzug hochpräzis und computergesteuert Schotter unter die Schwellen und justieren so die Gleislage millimetergenau. Je besser die Pflege der Infrastruktur, desto weniger rasch wird sie abgenutzt. Das bedeutet weniger Schäden, längere Lebensdauer, tiefere Kosten, mehr Pünktlichkeit, mehr Sicherheit und eine sanftere, geräuschärmere Fahrt.

 

Die Unterhaltsarbeiten auf der Strecke Stäfa - Rapperswil dauern von Ende Juni bis voraussichtlich Anfang September 2020. Die Hauptarbeiten finden vom 13. Juli 2020 bis 7. August 2020 statt. Damit die Arbeiten rasch und sicher ausgeführt werden können, wird die Strecke in dieser Zeit für den Zugverkehr gesperrt. Reisende werden gebeten, vor Reiseantritt den Online-Fahrplan zu prüfen. Die Kosten für die Unterhaltsarbeiten betragen rund 9,8 Millionen Franken und werden über die Leistungsvereinbarung mit dem Bund finanziert.

 

 

Auswirkungen auf den S-Bahnverkehr:

  • Ausfall der S7 zwischen Stäfa und Rapperswil und Ausfall der S20 zwischen Stäfa und Zürich Hardbrücke. Reisende steigen wo möglich auf alternative S-Bahnen um oder benützen die Bahnersatzbusse der VZO.
  • Die S16 fährt täglich bis 20 Uhr ausserordentlich von Herrliberg-Feldmeilen weiter bis Stäfa.
  • Zwischen Stäfa und Rapperswil fahren tagsüber Bahnersatzbusse im Viertelstundentakt, ab 20 Uhr im Halbstundentakt. Anschlüsse von Zug auf Bus sind gewährleistet, Anschlüsse von Bus auf Zug sind nicht garantiert.

 

Auswirkungen auf den Busverkehr in Stäfa, Feldbach und Rapperswil-Jona:

  • Die Orts- und Regionalbuslinien der VZO und des Stadtbus Rapperswil-Jona fahren nach regulärem Fahrplan. Vereinzelt können die Anschlüsse an die Bahnersatzbusse nicht gewährleistet werden.
  • In Feldbach sind Anschlüsse von den Bahnersatzbussen Richtung Rapperswil auf die Linie 970 nicht gewährleistet. Reisende von Zürich nach Hombrechtikon steigen in Stäfa auf die Linie 955 um.

 

Die SBB und die VZO bitten die Kundinnen und Kunden vor Antritt der Reise jeweils den Online-Fahrplan oder die SBB-Mobile-App zu prüfen und genügend Reisezeit einzuplanen. Bei Fragen hilft das SBB Contact Center 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.) weiter.

Die SBB setzt alles daran, die Einschränkungen für die Reisenden und den Lärm für die Anwohnerinnen und Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren und bittet die Betroffenen um Verständnis.

 

 

Gebündelte Bauarbeiten in Sommerferienzeit

 

Die SBB sperrt die Strecke während der Sommerferien, damit weniger Reisende von den Einschränkungen betroffen sind. Wo immer möglich nutzt die SBB Synergien und bündelt verschiedene Bauarbeiten, um Ressourcen effizient einzusetzen. So dient die Totalsperre nebst den Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung zwischen Stäfa und Rapperswil auch dem Umbau des Bahnhofs Kempraten: Dieser wird bis im Herbst 2020 stufenfrei ausgebaut.

 

 

Bahnhof Kempraten

 

Nicht alle Bereiche im Bahnhof Kempraten entsprechen den heutigen Anforderungen an hindernisfreien Zugängen zum Zug. Der Bahnhof wird so umgebaut, dass ein stufenfreies Einsteigen möglich ist.

 

Die SBB erhöht das Perron auf eine Höhe von 55 Zentimetern. Dadurch können die Reisenden künftig stufenfrei in die Niederflurzüge eintreten. Dies entspricht den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) und ermöglicht so Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein möglichst autonomes Reisen. Stufenfreies Ein- und Aussteigen ist zudem auch für Reisende mit Gepäck oder Kinderwagen ein Komfortgewinn und beschleunigt das Umsteigen. Dies dient wiederum der Pünktlichkeit der Züge. Zudem baut die SBB eine Rampe auf der westlichen Seite des Bahnhofs Kempraten und nimmt Anpassungen an der Beleuchtung und Beschallung vor.

 

Die Kosten für die Perronerhöhung in Kempraten betragen rund 3,4 Millionen Franken und werden über die Leistungsvereinbarung mit dem Bund finanziert.

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Innovativ und sauber: Erste neue RhB-Rangierlokomotive in Betrieb

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert ihre Rangierlokflotte: Heute Montag wurde die erste Elektro-Akkulokomotive dem Betrieb in Chur übergeben. Mit den neuen Fahrzeugen werden Lärmemissionen deutlich und Abgasemissionen vollständig reduziert. Die RhB beschafft bei Stadler für insgesamt 21,5 Millionen Schweizer Franken sieben neue Rangierlokomotiven mit der Bezeichnung Geaf 2/2 20601 - 20607. Im Gegenzug können elf alte Rangierfahrzeuge ausgemustert werden.

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Positiver Bundesgerichtsentscheid zugunsten der S3 im Zürcher Unterland

Das Bundesgericht hat zugunsten der Pendlerinnen und Pendler entschieden: Der im Dezember 2018 eingeführte Halbstundentakt der S3 zwischen Zürich Hardbrücke und Bülach bleibt bestehen. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) nimmt diesen Entscheid mit Genugtuung zur Kenntnis, weil er die langjährige Planung des ZVV stützt.

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Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

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RhB: Faszinierend anders unterwegs - mit Schutzkonzept

Der Entscheid des Bundesrates, im öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht einzuführen, wird von der ÖV-Branche getragen. Nach den ersten Tagen zieht die Rhätische Bahn (RhB) ein positives Fazit. Die Fahrgäste halten sich fast ausnahmslos an die Maskenpflicht. Die RhB unternimmt im Berufs- und im Freizeitverkehr grosse Anstrengungen, um den Schutz von Reisenden und Mitarbeitenden zu gewährleisten. Dies erlaubt es, weitere Produkte und Erlebnisse wieder ins Angebot aufzunehmen.

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Stäfa - Rapperswil: vier Wochen Bus statt Zug wegen Bauarbeiten

Zwischen Stäfa und Rapperswil erneuert die SBB diesen Sommer die Fahrbahn. Deshalb ist die Strecke vom Montag, 13. Juli 2020 bis und mit Freitag, 7. August 2020 für sämtliche Züge durchgehend gesperrt. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse und die Reisezeit verlängert sich dadurch. Wo immer möglich nutzt die SBB Synergien und bündelt verschiedene Bauarbeiten, um Ressourcen effizient einzusetzen. So dient die Totalsperre nebst den Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung zwischen Stäfa und Rapperswil auch dem Umbau des Bahnhofs Kempraten: Dieser wird bis im Herbst 2020 stufenfrei ausgebaut.

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SBB CEO Vincent Ducrot: Wir machen Bahn – heute und in zehn Jahren

Vincent Ducrot ist seit dem 1. April 2020 CEO der SBB. Sein Amtsantritt fiel mitten in die Corona-Krise. Betrieblich konnte diese dank des Einsatzes der Mitarbeitenden bisher gut bewältigt werden. Aber die SBB muss mit einem Verlust im dreistelligen Millionenbereich rechnen. Die Finanzen des Unternehmens werden in nächster Zeit im Fokus stehen. Gleichzeitig galt es für den neuen CEO, die Zukunft zu planen. Das Bahnsystem muss robuster und stabiler werden. Das Kerngeschäft soll für die Kundinnen und Kunden stabilisiert und gestärkt werden. Markant erhöht werden Investitionen in die Zugsflotte. Die hohen Erwartungen an die SBB will Ducrot mit den 33'000 Mitarbeitenden erfüllen und möglichst übertreffen. Er betont: «Wir machen Bahn – heute und in zehn Jahren.»

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Für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz gilt ab 6. Juli 2020 eine Maskenpflicht

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. Juli 2020 verschiedene Massnahmen getroffen, um eine erneute Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs und der seit Mitte Juni ansteigenden Zahl der Neuansteckungen hat er entschieden, für den öffentlichen Verkehr ab Montag, 6. Juli schweizweit eine Maskenpflicht einzuführen. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Die Aufhebung von Einreisebeschränkungen für erste Drittstaaten ist für den 20. Juli 2020 vorgesehen.

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ÖBB: Internationale Nachtzugverbindungen wieder in Betrieb

Die internationalen Nachtzugverbindungen der ÖBB sind seit heute wieder aktiv. Umweltfreundlich und bequem können nun wieder von Wien aus Metropolen wie Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Rom oder Venedig erreicht werden. Nach der Corona-Krise wurde heute der erste Nightjet nach Hamburg von Bundesministerin Leonore Gewessler, ÖBB CEO Andreas Matthä und ÖBB-Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber feierlich verabschiedet.

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10 Jahre info24 - ÖV Schweiz-Europa auf Facebook

Nach der Gründung im November 2005 hat info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch den Sprung auf Facebook gewagt. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat sich aber seit Mitte März 2020 auch unsere Seite verändert. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gab) wurden keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig waren (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), haben wir verzichtet. Dafür waren dann die Berichte über das Corona-Thema in Bezug auf den ÖV umso intensiver.

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Die neue Fussgängerbrücke als attraktive Quartierverbindung über das Gleisfeld am Zürcher Hauptbahnhof nimmt Gestalt an

Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Zürich erstellt die SBB den 161 Meter langen Negrellisteg. Die neue Fussgängerbrücke überspannt das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof und schafft eine neue, attraktive Quartierverbindung der Kreise 4 und 5. Er reicht vom Gustav-Gull-Platz beim Zentralstellwerk in der Europaallee zur Zollstrasse/Klingenstrasse. Die Brückenelemente werden unter laufendem Bahnbetrieb eingeschoben. Aus bahnbetrieblichen Gründen mit nur wenigen Stützen versehen scheint er förmlich zu schweben. Der Steg trägt der Entwicklung des Zürich HB und seines Umfelds beidseits der Gleise Rechnung und bis Ende Jahr erhalten die Stadtkreise 4 und 5 so eine neue Quartierverbindung.

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AB Transitio bestellt zwölf weitere Doppelstockzüge für Mälab

AB Transitio hat zwölf weitere Doppelstockzüge bei Stadler bestellt. Der Auftragswert beträgt 133.3 Millionen Schweizer Franken. Damit löst Transitio eine Option aus einem bereits seit 2016 bestehenden Vertrag ein. Die nun bestellten Züge werden gemäss Vertrag im Herbst 2021 geliefert und verkehren anschliessend in der Region des Mälarsees westlich der Schwedischen Hauptstadt Stockholm.

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Bundesamt für Verkehr: Gefahrguttransporte per Bahn sind sicherer geworden

Die Risiken für Bevölkerung und Umwelt durch den Transport von Benzin, Brenngas, Chlor und weiteren gefährlichen Gütern per Eisenbahn sind zurückgegangen. Das zeigt die Aktualisierung des Screenings, welches das Bundesamt für Verkehr (BAV) periodisch durchführt. Wo nötig, müssen die Bahnen Massnahmen zur Risikominderung prüfen und umsetzen.

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DB Update zum internationalen Zugsangebot nach den Grenzöffnungen

Zusammen mit ihren europäischen Partnerbahnen fährt die Deutsche Bahn (DB) das Angebot an grenzüberscheitenden Verbindungen schrittweise wieder hoch. "Bis Ende Juni nehmen wir den internationalen Fernverkehr in alle Länder wieder auf. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. So lassen sich viele touristisch interessante Ziele bei unseren europäischen Nachbarn wieder gut und komfortabel mit dem Zug erreichen", sagt DB-Fernverkehrschef Michael Peterson.

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Weitere 20 Capricorn-Triebzüge für die Rhätische Bahn

Der Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) hat die neue Strategie 2030 verabschiedet. Sie basiert auf der Eignerstrategie des Kantons Graubünden, in welcher die Regierung als Haupteignerin die Ziele und Erwartungen an die RhB festgelegt hat. Für zwei strategische Schwerpunkte zur Umsetzung der Eignerstrategie hat die Alpenbahn nun grünes Licht erhalten: Die RhB kann weitere 20 Capricorn-Triebzüge bestellen und ihr Immobiliengeschäft professionalisieren.

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DB ICE4 verbindet Deutschland mit dem Berner Oberland

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni 2020 verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein. Die touristische Nachfrage aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, durch die Corona-Krise ist diese jedoch vorübergehend stark zurückgegangen.

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Im IR von St. Moritz nach Chur dank Frontkamera zuvorderst mit dabei

Die Rhätische Bahn (RhB) und die Firma Livesystems warten mit einer Neuheit auf. Was man aus Flugzeugen kennt, gibt es jetzt auch auf der Schiene: Reisende haben auf der Albulalinie von St. Moritz nach Chur den gleichen Ausblick wie der Lokführer. Möglich macht dies eine am Steuerwagen montierte Kamera, welche ihre Aufnahmen direkt auf die Bildschirme im Zug überträgt.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB  "Astoro"  Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Wiederaufnahme der grenzüberschreitenden TILO-Verbindungen nach Italien

Mit der vollständigen Öffnung der Grenzen zwischen der Schweiz und Italien, nimmt TILO die grenzüberschreitenden Verbindungen ab dem 15. Juni 2020 wieder auf. Mit dieser Änderung kehrt das Angebot von TILO, abgesehen von wenigen Einschränkungen, praktisch zur Normalität zurück. Die von den schweizerischen und italienischen Behörden vorgesehenen Schutzmassnahmen für den öffentlichen Verkehr bleiben in Kraft und die Situation wird ständig überwacht

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SBB Fahrplan 2021: Grossteil des geplanten Angebots wird eingeführt, vereinzelt kommt es zu Verzögerungen

Wegen der Corona-Pandemie ist der Wechsel auf den Fahrplan 2021 anspruchsvoll. Die SBB kann zwar den Grossteil des geplanten Angebots am 13. Dezember 2020 umsetzen; einzelne Angebote können voraussichtlich aber nur verzögert eingeführt werden. Insgesamt bringt der Fahrplan 2021 viele Verbesserungen im Personen- und Güterverkehr in der Schweiz und international.

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RhB-Aktionsangebote: «Allegra - Willkommen zurück in Graubünden»

Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen des touristischen Verkehrs, nimmt die Rhätische Bahn (RhB) diesen am kommenden Montag, 8. Juni 2020 wieder auf. Unter dem Motto «Allegra – Willkommen zurück in Graubünden» hält die Alpenbahn, in Zusammenarbeit mit den Bündner Transportunternehmen, viele Sonderangebote bereit. Dabei vertraut sie auf die vielen Freunde der RhB und Graubündens, die nach der langen Zeit zuhause wieder Lust auf einen Ausflug verspüren.

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Die SBB fährt ab 8. Juni 2020 weitgehend wieder das gesamte Angebot

Die SBB fährt mit wenigen Ausnahmen ab dem 8. Juni 2020 wieder das gesamte Angebot. Die Speisewagen öffnen wieder. Internationale Verbindungen werden in den nächsten Wochen in Absprache mit den Partnerbahnen schrittweise in Betrieb genommen. Das Schutzkonzept bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

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Wiederaufnahme des touristischen Verkehrs bei der Rhätischen Bahn

Mit der weiteren Lockerung der Massnahmen gegen das Coronavirus darf auch die Schweizer Tourismusbranche, unter Einhaltung der dafür ausgearbeiteten Schutzkonzepte, wieder loslegen. Die Rhätische Bahn (RhB) ist in den Startlöchern und wird ihren touristischen Verkehr am Montag, 8. Juni 2020 wieder aufnehmen. Nach einem fast dreimonatigen Aussetzen der touristischen Angebote ist man bei der Bündner Alpenbahn sehr erleichtert, dass es bald wieder losgeht. Unter dem Titel «Allegra, herzlich willkommen zurück in Graubünden» hält die RhB viele Sonderangebote bereit. Die Züge des regionalen Personenverkehrs (RPV), also die nicht touristischen Züge, verkehren ab 8. Juni 2020 wieder mit Normalfahrplan. Ausgenommen bleibt der grenzüberschreitende Personenverkehr. Die Züge verkehren vorerst bis/ab Campocologno.

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Schweizer ÖV macht weiteren Schritt zum Regelbetrieb

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz nimmt ab dem 6. respektive 8. Juni 2020 wieder weitgehend den Normalbetrieb auf. Dies betrifft insbesondere Linien des rein touristischen Verkehrs wie Panoramazüge, Bergbahnen und Schiffe, die momentan nicht verkehren, sowie Services wie die Bahngastronomie, Gruppenreservationen und den Gepäcktransport. Das gültige Schutzkonzept für den ÖV wurde um diese Angebote und Services ergänzt und bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

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Zahnradbahnen ins Appenzellerland dürfen vorerst weiter fahren

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen haben geprüft, ob auf den drei Zahnradbahnlinien Altstätten Stadt−Gais, Rorschach Hafen − Heiden und Rheineck − Walzenhausen sinnvolle Alternativen zum heutigen Bahnangebot möglich sind. Die Ergebnisse liegen nun vor. Für jede der drei Linien gibt es unterschiedliche Lösungen.

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InnoTrans Berlin: Neuer Termin im April 2021 positiv aufgenommen

Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans findet normalerweise alle zwei Jahre in Berlin statt. Im Jahr 2018 informierten sich 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern auf der Veranstaltung. Aufgrund der aktuellen Situation musste die für September 2020 geplante Messe auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben werden. Diese Entscheidung stösst auf grosse Unterstützung der Mobilitätsbranche und Verantwortlichen der InnoTrans verzeichnen ein rundum positives Feedback.

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Deutsche Bahn Bahn baut Angebot im In- und Ausland weiter aus

Die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot weiter hoch. Kunden steht damit ab dem Pfingstwochenende ein deutlich grösseres Angebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Wiederaufnahme der touristischen ICE- und IC-Linien werden auch besonders nachgefragte ICE-Städteverbindungen verstärkt: München - Dortmund via Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln, München - Dortmund via Stuttgart und Köln sowie Basel - Dortmund via Karlsruhe und Köln. Hier setzt die Bahn Züge mit der doppelten Zahl an Sitzplätzen (Doppeltraktion) ein. Auch im Regionalverkehr der DB geht es voran: Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Fahrplanangebot bereits wieder bei 95 Prozent.

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UPDATE zum internationalen Zugverkehr zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

Schritt für Schritt werden auch die grenzüberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wieder aufgenommen. Es gelten jedoch weiterhin die behördlichen Anordnungen der Länder. Ebenso zu beachten sind die aktuellen Einreisebeschränkungen beim Grenzübertritt. Nach Deutschland fahren ab dem kommenden Montag, 25. Mai 2020, unter anderem auch die ICE Züge auf der Linie Chur - Zürich - Basel - Hamburg sowie Interlaken - Bern - Basel - Berlin wieder planmässig. Nach Österreich wird mit den Regio und REX-Zügen der Grenz-Nahverkehr von Buchs SG nach Feldkirch sowie von St. Margrethen nach Bregenz wieder aufgenommen. Bereits seit dem 11. Mai 2020 verkehren nach Frankreich wieder TGV-Züge zwischen Basel und Paris sowie zwischen Genf und Paris. Der grenzüberschreitende Verkehr mit Italien bleibt hingegen bis auf weiteres eingestellt.

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Thomas Ahlburg verlässt Stadler - Peter Spuhler übernimmt das Amt als Group CEO ad interim

Führungswechsel bei Stadler: Aufgrund von Differenzen hinsichtlich der strategischen und organisatorischen Weiterentwicklung von Stadler haben der Verwaltungsrat und der Group CEO Dr. Thomas Ahlburg entschieden, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufzulösen. Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler übernimmt das Amt als Group CEO ad interim.

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Bahnhof Zürich Wipkingen wird bis 2025 modernisiert und behindertengerecht umgebaut

Der Bahnhof Zürich Wipkingen wird ab Frühling 2023 modernisiert. Anstelle des Mittelperrons erhält der Bahnhof zwei Aussenperrons und wird nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BehiG) umgebaut. Ausserdem plant die SBB bis 2025 diverse Bestandteile der Bahninfrastruktur auf dem Abschnitt Wipkinger Viadukt -  Bahnhof Wipkingen -  Tunnelportal - Bahnhof Oerlikon zu sanieren. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, plant die SBB, einen Grossteil der Arbeiten während einer einjährigen Streckensperrung Zürich HB - Zürich Wipkingen zwischen Dezember 2023 und Dezember 2024 auszuführen.

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SBB, Thurbo und RegionAlps schreiben 194 einstöckige S-Bahn-Triebzüge aus

Gemeinsam mit Thurbo und RegionAlps hat die SBB gestern 194 einstöckige S-Bahn-Triebzüge ausgeschrieben. Die Bahnunternehmen benötigen neues Rollmaterial, um auch weiterhin einen leistungsfähigen und klimafreundlichen öffentlichen Verkehr anbieten zu können. Die Züge sollen primär bisherige einstöckige S-Bahn-Triebzüge ersetzen, die ausrangiert werden müssen. SBB, Thurbo und RegionAlps setzen bewusst auf ein bewährtes Fahrzeugkonzept und keine Neuentwicklung. Die Beschaffung wird in einem mehrstufigen Verfahren durchgeführt. Der Entscheid, welche Lieferanten zu einer zweiten Stufe der Ausschreibung zugelassen werden, soll Ende 2020 erfolgen.

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SBB erlässt oder reduziert Geschäftsmieten während Lockdown

Die SBB unterstützt ihre Geschäftsmieterinnen und -mieter substanziell: Wer von behördlichen Schliessungen betroffen ist, zahlt für die Dauer des Lockdowns keine Miete. Das sind primär Laden- und Gastrobetriebe in den Bahnhöfen. Betriebe, die offen bleiben durften, erhalten Mietzinsreduktionen, deren Höhe vom Umsatzrückgang abhängt.

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BAV gleist Massnahmen auf, um finanzielle Einbussen bei Transportunternehmen aufzufangen

Nach dem Einbruch bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) und dem Rückgang beim Schienengüterverkehr infolge der Corona-Krise hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) umgehend reagiert. Mit der früheren Auszahlung bereits vereinbarter Subventionen stellte es sicher, dass die Transportunternehmen über genügend flüssige Mittel verfügen. Bis Ende April zahlte das BAV rund 500 Millionen Franken vorzeitig aus.Nun erarbeitet es mittel- und langfristige Unterstützungsmassnahmen, die dem Parlament in diesem Sommer vorgelegt werden sollen.

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Appenzeller Bahnen und Frauenfeld-Wil-Bahn prüfen Fusion

Die Verwaltungsräte der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) und der Appenzeller Bahnen (AB) haben entschieden, die Fusion der beiden Bahnen näher zu prüfen. Ziel ist, bis Ende Jahr die Grundlagen für einen Entscheid auszuarbeiten. Falls die Vorprüfungen positiv ausfallen, werden die Verwaltungsräte den Generalversammlungen von FWB und AB vom Juni 2021 die Fusion beantragen.

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Marktanteil der Schiene beim alpenquerenden Güterverkehr bleibt bei gut 70 Prozent

Im letzten Jahr wurden auf Strasse und Schiene weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Die Anzahl Lastwagenfahrten sank auf knapp 900'000. Da auch die Bahnen weniger Güter transportierten, beträgt ihr Anteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr unverändert 70.5 Prozent.

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Verkehrsbetriebe Zürich: Maske auf in Tram und Bus

Parallel zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben kehren per 11. Mai 2020 auch die Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr der Stadt Zürich wieder (vermehrt) zurück. Für ein gesundes Miteinander bitten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) ihre Fahrgäste, Stosszeiten zu meiden und in Tram und Bus Maske zu tragen. Die Cobra-Trams gehen mit gutem Beispiel voran.

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Erste Auslegeordnung beim Zürcher Verkehrsverbund zu den Corona-Auswirkungen beim ÖV

Nach sieben Wochen mit eingeschränktem Verkehrsangebot fahren die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ab Montag, 11. Mai 2020, grösstenteils wieder gemäss regulärem Fahrplan. Es gilt das nationale Schutzkonzept, das unter anderem das Tragen einer Maske empfiehlt, sobald die Abstandsregel nicht mehr eingehalten werden kann. Auch bei der Begleitung der Fahrzeuge und den Ticketkontrollen gilt wieder der Normalzustand. Die finanziellen Folgen der Coronakrise für den ZVV wiegen schwer: Das jährliche Defizit könnte sich um über 100 Millionen Franken erhöhen.

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SOB-Fahrplanangebot per 11. Mai 2020 wieder weitgehend normal

Am 11. Mai 2020 löst die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) den Übergangsfahrplan ab. In einem Schritt setzt sie weitgehend wieder das normale Fahrplanangebot sowie das von den Systemführerinnen ÖV (SBB/Postauto) in Absprache mit den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Gesundheit (BAG) ausgearbeitete ÖV-Schutzkonzept um.

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Siemens Mobility verkauft 1000. Vectron-Lokomotive

Siemens Mobility hat die 1000. Vectron-Lokomotive verkauft. Bestellt wurde die Jubiläums-Lokomotive von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Die Lokomotiven werden im Siemens Mobility-Werk in München-Allach gebaut. Der Auftrag der DSB umfasst acht Wechselstrom-Loks. Damit wurden bis dato insgesamt 1003 Vectron-Loks an 49 Kunden in 16 Ländern verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert.

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Mehr RER Fribourg dank einer Partnerschaft zwischen SBB und TPF

Nach der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Givisiez und Freiburg im Dezember 2019 geht der Ausbau der RER Fribourg | Freiburg dank einer Partnerschaft zwischen den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) weiter. Die beiden Transportunternehmen haben im vergangenen Dezember eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Mit dieser Annäherung können die Synergien auf dem Netz weiter optimiert werden, insbesondere bei der Angebotsplanung sowie dem Rollmaterial und dessen Unterhalt. Dadurch kann das Angebot verbessert werden, namentlich zwischen Freiburg, Düdingen und Schmitten sowie zwischen Romont und Freiburg in Richtung Murten und Neuenburg, ohne dass die Abgeltungen, welche die Besteller leisten müssen, im selben Mass steigen.

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Stadler Rail Aktionäre stimmen allen Anträgen des Verwaltungsrates zu

An der der ersten Generalversammlung der Stadler Rail AG seit dem Börsengang im vergangenen Jahr haben die Aktionärinnen und Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Neu in den Verwaltungsrat wurde Doris Leuthard gewählt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.

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Schutzkonzept für den Schweizer ÖV und weiterer Angebotsausbau im Fern- und Regionalverkehr

Am 11. Mai 2020 bauen die Schweizer Transportunternehmen ihr Angebot deutlich aus. SBB und Postauto haben als Systemführerinnen ÖV in Absprache mit den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Gesundheit (BAG) ein Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr entwickelt: Kundinnen und Kunden des ÖV wird dringend das Tragen von Hygienemasken empfohlen, falls der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann. Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen und schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden. Billette sind möglichst online, in Apps oder am Automaten zu kaufen sowie an Schaltern kontaktlos zu bezahlen. Auf touristische Reisen ist gemäss Empfehlung des BAG weiterhin zu verzichten. Das Schutzkonzept des ÖV setzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der Kunden. Die Transportunternehmen verstärken Reinigung und Desinfektion und informieren zu den Verhaltensregeln. Der Schutz der Mitarbeitenden hat für die Unternehmungen im öffentlichen Verkehr ebenfalls höchste Priorität.

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Lyss - Kerzers: Dreimonatige Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten

Künftig gelangen Reisende in den Bahnhöfen Lyss und Aarberg stufenfrei in die Züge. Hierfür baut die SBB die Perrons aus. Gleichzeitig führt sie zwischen Lyss und Kerzers Unterhaltsarbeiten aus. Zwischen dem 4. Mai 2020 und dem 25. Juli 2020 hat dies Fahrplanänderungen zur Folge. Die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) werden erfüllt.

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Gutes Ergebnis für die Südostbahn im Geschäftsjahr 2019

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) blickt auf ein positives Jahr 2019 zurück. Sie weist einen Jahresgewinn von CHF 3,7 Mio. aus. Im vergangenen Geschäftsjahr reisten 13,66 Mio. Fahrgäste mit der SOB (plus 2% zum Vorjahr). Die Verkehrserträge sind  gegenüber  2018  von  CHF 53,6 Mio  um  rund  2%  auf  CHF 52,5 Mio.  gesunken,  dies unter anderem auch wegen des veränderten Verteilschlüssels des Tarifverbunds Ostwind.

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Am Bahnhof Biel/Bienne geht am Montag die neue Personenunterführung in Betrieb

Weil immer mehr Bahnreisende den Bahnhof Biel/Bienne benutzen, hat die SBB den ehemaligen Posttunnel zu einer zusätzlichen Personenunterführung umgebaut. Die Arbeiten hatten im Mai 2019 begonnen und verzögerten sich zuletzt wegen des landesweiten Baustellenstopps im Zuge der Covid-19-Krise, sind nun aber abgeschlossen. Mit der neuen Unterführung schafft die SBB mehr Platz und bessere Zugänge zu den Perrons.

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Rekordergebnis im 2019 und schwieriges 2020 für die Rhätische Bahn

Das Geschäftsjahr 2019 war für die Rhätische Bahn (RhB) sehr erfolgreich, die Bündner Bahn verzeichnete mit CHF 5,4 Mio. ein Rekordergebnis. Insbesondere das Ertrags- und Nachfragewachstum beim Personenverkehr und Autoverlad trugen wesentlich dazu bei. Der Kostendeckungsgrad im Personenverkehr übertraf erstmals die Marke von 60 Prozent. In der Sparte Güterverkehr wurden die Vorjahreswerte nicht erreicht. Die Sparte Infrastruktur wies einen hohen Gewinn zugunsten der Reserven aus. Dies hauptsächlich infolge tieferer Kosten für Traktionsenergie und Unterhalt. Nach einem verheissungsvollen Start in den ersten beiden Monaten 2020, macht der RhB im laufenden Jahr die unvorhersehbare Entwicklung der Coronakrise Sorgen.

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Bundesamt für Verkehr: Ausbau des Bahnnetzes weitgehend auf Kurs

Die Erweiterung des Eisenbahnnetzes kam im vergangenen Jahr grösstenteils plangemäss voran. Dies zeigt der neue Standbericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) zu den verschiedenen Ausbauprogrammen. Die bedeutendsten Angebotsverbesserungen fanden im vergangenen Jahr im Raum Genf statt. Mit dem Léman Express auf der neuen Verbindung Cornavin - Eaux-Vives - Annemasse (CEVA) konnte das grösste grenzüberschreitende S-Bahn-System Europas in Betrieb genommen werden. Auch für den Güterverkehr wurden 2019 wichtige Ausbauten in Betrieb genommen.

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Angebot im öffentlichen Verkehr in der Schweiz wird schrittweise erhöht

Abgestimmt auf Wirtschaft und Gesellschaft baut auch der öffentliche Verkehr in der Schweiz sein Angebot wieder aus. Bei der SBB und einzelnen Transportunternehmen wird dieser Angebotsausbau schrittweise ab dem 27. April 2020 umgesetzt. Priorität haben ÖV-Angebote für Arbeitnehmende sowie Schülerinnen und Schüler. Auf nicht unbedingt nötige Fahrten und Reisen ist gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiterhin zu verzichten. Ein umfassender Angebotsausbau im ÖV erfolgt am 11. Mai 2020.

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Grünes Licht für die S-Bahn Liechtenstein; dazu soll im Ländle ein Fernverkehrshalt realisiert werden

Nach erfolgreichen Verhandlungen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, der Republik Österreich und den ÖBB, wurde heute von Österreichs Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler und Liechtensteins zuständigem Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch die abschliessende Absichtserklärung für das Projekt S-Bahn Liechtenstein abgegeben. Die geplante S-Bahn Liechtenstein soll die bestehende S-Bahn Vorarlberg und die S-Bahn St. Gallen zu einem regionalen Gesamtsystem verbinden. In Ergänzung zum Nahverkehrsangebot soll in Zukunft auch ein Fernverkehrshalt in Nendeln realisiert werden.

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Der öffentliche Verkehr in der Schweiz soll schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren

Nach der Ankündigung des Bundesrates zur Lockerung der Corona-Massnahmen soll auch der öffentliche Verkehr, abgestimmt auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Schweiz, wieder zur Normalität zurückkehren. Der ÖV wird in den nächsten Wochen schrittweise das Angebot erhöhen. Erste regionale Anpassungen erfolgen ab 27. April 2020. Am 11. Mai 2020 folgt voraussichtlich die Rückkehr zum Normalbetrieb. Priorität haben ÖV-Angebote für Arbeitnehmende sowie Schülerinnen und Schüler.

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Weicherneuerung beim Bahnhof Bern führt zu Einschränkungen im Fahrplan

Auf der Ostseite des Bahnhofs Bern werden zwischen April und Juni 28 Weichen ersetzt. Die Weicherneuerung erfolgt in drei Etappen und mehreren Phasen. 2020 werden insgesamt 28 Weichen ersetzt, 2021 folgt die Erneuerung weiterer 13 Weichen und 2022 werden die restlichen 7 Weichen erneuert.  In der nun anstehenden zweite Phase 2020 wird vom 16. bis 26 April im 24-Stunden-Schichtbetrieb gearbeitet. Dennoch müssen Reisende mit Einschränkungen rechnen. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

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BAV hat Eisenbahn-Angebotskonzept 2035 aktualisiert

Mit dem Ausbauschritt 2035 hat das Parlament 2019 zahlreiche Ausbauten auf dem Schweizer Schienennetz beschlossen. Nun hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) das dazu gehörende Angebotskonzept 2035 aktualisiert. Dieses zeigt, wo und wie oft per 2035 welche Bahnverbindungen angeboten werden können. Das Angebotskonzept 2035 wird im Laufe der kommenden Jahre noch zahlreiche Änderungen erfahren, ehe der definitive Fahrplan 2035 daraus abgeleitet wird.

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Schweizer ÖV-Branche entschädigt Abo-Kunden mit 100 Millionen Franken

Die Nachfrage im öffentlichen Verkehr in der Schweiz ist seit dem Beginn der «Ausserordentlichen Lage» um rund 80 Prozent eingebrochen. Der Branche entgehen monatlich rund 500 Millionen Franken an Erträgen. Rund 150’000 Kundinnen und Kunden haben ihr GA hinterlegt. Gleichzeitig stellt der ÖV im Auftrag des Bundes ein reduziertes Grundangebot für die Schweiz sicher. Trotz dieser schwierigen Situation erhalten Inhaberinnen und Inhaber eines General-, Verbund-, Strecken- und Moduljahresabonnements 15 Tage zusätzliche Kulanz. Auch Monatsabonnentinnen und -abonnenten werden entschädigt, hingegen erhalten Kundinnen und Kunden von Halbtaxabos oder Ausflugsabos keine Entschädigung.

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PostAuto Schweiz befördert bis auf weiteres keine Fahrräder mehr

Um den Freizeitverkehr einzudämmen, hat PostAuto Schweiz entschieden, vorläufig keine Velos mehr zu transportieren. PostAuto setzt alles daran, dass Fahrgäste, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, diesen weiterhin benützen können und im Fahrzeug genügend Platz haben.

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Zugunglück bei Auggen: Brückenbauteil aus Stahl und Beton auf die Gleise der Rheintalbahn gestürzt

Am Donnerstagabend ist es auf der Rheintalstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel zu einem schweren Zugunglück gekommen, bei dem ein 51-jähriger Lokführer getötet wurde. Auslöser war ein auf die Gleise gestürztes, über 100 Tonnen schweres Betonteil einer alten Brücke, die dieses Wochenende hätte abgerissen werden sollen.

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Arbeiten im Ceneri-Basistunnel gegenwärtig unterbrochen

Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Corona-Virus hat der Bundesrat die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz eingestuft. Beim Ceneri-Basistunnel sind die Arbeiten gegenwärtig unterbrochen.

 

A causa della situazione attuale e il propagarsi del Coronavirus, il Consiglio federale ha clas-sificato la situazione in Svizzera come “straordinaria” secondo la legge sulle epidemie. Alla Galleria di base del Ceneri i lavori sono attualmente sospesi.

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WEKO: Grünes Licht für Partnerschaft SBB Cargo - Swiss Combi AG

Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat heute dem Einstieg der Swiss Combi AG bei der SBB Cargo AG grünes Licht gegeben. Damit ist die rechtliche Voraussetzung für die Partnerschaft erfüllt: Die Logistikdienstleister Planzer, Camion Transport, Galliker und Bertschi übernehmen insgesamt 35 Prozent am führenden Gütertransportunternehmen der Schweiz.

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Neuer SBB CEO: Vincent Ducrot übernimmt die Leitung

Der 57-jährige Freiburger Vincent Ducrot hat am 1. April 2020 die Leitung der SBB übernommen. Er folgt auf Andreas Meyer, der sein Amt per Ende März  2020 nach mehr als 13 Jahren abgegeben hat.

 

Âgé de 57 ans, le Fribourgeois Vincent Ducrot a repris la direction des CFF le 1er avril 2020. Il assure ainsi la succession d'Andreas Meyer, qui a quitté ses fonctions fin mars après plus de 13 ans au sein de l'entreprise.

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TGV Lyria stellt Betrieb zwischen Frankreich und den Bahnhöfen Basel und Genf bis auf Weiteres ein

Als Folge der neuen staatlichen Richtlinien in Frankreich vom 24. März 2020 mit denen die Lockdown-Massnahmen weiter verstärkt wurden, kommt es bei allen TGV-Verbindungen zu erheblichen Einschränkungen. TGV Lyria informiert hiermit seine Fahrgäste, dass in diesem Zusammenhang sämtliche Verbindungen von TGV Lyria zwischen Frankreich und den Bahnhöfen Basel und Genf ab morgen Samstag, 28. März 2020 bis auf Weiteres eingestellt werden.

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Info Links zum öffentlichen Verkehr in Europa

Der öffentliche Verkehr wurde in den letzten Tagen europaweit weiter eingeschränkt. Da sich die Situation im Bahnverkehr täglich, ja fast schon stündlich ändert, haben wir hier die wichtigsten Links zusammengestellt, wo Sie sich jeweils über die aktuelle Lage informieren können. Gesunde Fahrgäste, die eine Reise zwingend antreten müssen, sind gebeten:
1. vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen
2. ihre Billette elektronisch zu kaufen (zum Beispiel auf der Website oder in der App des Transportunternehmens)
3. die Hygieneanweisungen der Behördenzu befolgen

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BAV unterstützt ÖV und Schienengüterverkehr mit Sondermassnahmen

Das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) will dazu beitragen, dass die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs (ÖV) und des Schienengüterverkehrs während der Corona-Pandemie zahlungsfähig bleiben und sich auf die Aufrechterhaltung des Betriebs konzentrieren können. Es hat deshalb Sondermassnahmen bei der Finanzierung und für das Bahn- und Trampersonal beschlossen. Zudem hat das BAV die Betriebskontrollen und Audits im Rahmen der Sicherheitsüberwachung vorübergehend ausgesetzt. Der sichere ÖV-Betrieb bleibt gewährleistet.

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Bei der Rhätischen Bahn bleibt der Stundentakt gewährleistet

Die Schweizer Transportunternehmen reduzieren auf Anordnung der Systemführer SBB und PostAuto und in Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den kantonalen Instanzen das Angebot. Die Fahrplananpassung erfolgt ab Donnerstag, 19. März 2020, schrittweise und gilt bis mindestens 26. April 2020. Als erste Massnahme bei der Rhätischen Bahn (RhB) verkehrt ab Samstag, 21. März 2020 der Autoverlad Vereina statt im Halbstunden- im Stundentakt. Ab Donnerstag, 26. März 2020, wird auch bei den Reisezügen vom Halbstunden- auf den Stundentakt reduziert.

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Schweizer ÖV-Angebot wird ab Montag markant reduziert - Übergangsfahrplan wird in drei Schritten umgesetzt

Der Online-Fahrplan wird laufend angepasst. In der Umstellungsphase bis am 26. März 2020 ist der Online-Fahrplan jeweils spätestens um 20 Uhr am Vorabend für den Folgetag aktuell.

 

Transportunternehmen bitten Fahrgäste vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.

 

Die ÖV-Branche setzt in dieser ausserordentlichen Lage alles daran, ein Grundangebot an öffentlichem Verkehr für die Gesellschaft und die Wirtschaft aufrecht zu erhalten. Das ÖV-Grundangebot ermöglicht die Umsetzung der «Social Distancing»-Empfehlungen des Bundes. Die Züge fahren wenn immer möglich in maximaler Länge. Die Billettpflicht gilt weiterhin. SBB und Postauto haben als Systemführerinnen für den ÖV auf Schiene und Strasse zusammen mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) Grundsätze zur Angebotsreduktion im ÖV verabschiedet. Gemäss diesen hat die SBB das Ausdünnungskonzept in äusserst kurzer Zeit erarbeitet.

Der Übergangsfahrplan wird ab Donnerstag, 19. März 2020, in drei Schritten umgesetzt. Die grössten Änderungen werden ab Montag, 23. März, für die Kundinnen und Kunden spürbar.

Der Übergangsfahrplan gilt bis auf weiteres, mindestens bis zum 26. April 2020.

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Schweizer ÖV-Angebot wird ab Donnerstag schrittweise reduziert

Mit den heute kommunizierten Massnahmen des Bundesrats zur Eindämmung des Coronavirus wird das gesellschaftliche Leben in der Schweiz weiter eingeschränkt. Vor diesem Hintergrund und weil mit Personalausfällen zu rechnen ist, reduzieren die Schweizer Transportunternehmen auf Anordnung von SBB und PostAuto und in Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr das Angebot vorausschauend und geordnet. Die Fahrplananpassung erfolgt ab Donnerstag, 19. März 2020, Schritt für Schritt und gilt bis auf Weiteres. Eine so tiefgreifende Fahrplananpassung innert weniger Tage hat es bisher noch nie gegeben. Die Grundversorgung ist gewährleistet, es wird jedoch zu Ausfällen, Verspätungen und Anschlussbrüchen kommen. Die Transportunternehmen bitten die Reisenden, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu konsultieren.

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info24 - ÖV Schweiz-Europa wird sich verändern

 

Nach der Gründung im November 2005 ist info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch Facebook beigetreten. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus wird sich aber auch unsere Seite verändern. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gibt) werden bis auf weiteres keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig sind (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), werden wir verzichten. Über wichtige Themen in Bezug auf den ÖV werden wir aber in reduzierter Form weiterhin berichten.

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Der reguläre ÖV in der Schweiz fährt weiterhin gemäss Fahrplan - Der touristische Verkehr sowie der Zugverkehr nach Österreich wird eingestellt

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Empfehlungen für den öffentlichen Verkehr der Schweiz erlassen. Diese gelten voraussichtlich bis zum 26. April 2020. Nebst Empfehlungen an die ÖV-Nutzer hat das BAG auch Empfehlungen an die ÖV-Unternehmen abgegeben. Der Bundesrat hat die SBB AG für den gesamten Schienenverkehr und die PostAuto AG für den öffentlichen Verkehr auf der Strasse und bei Trams damit beauftragt, entsprechende Anordnungen zu treffen und diese in Absprache mit dem Bundesamt für Verkehr umzusetzen. Das Grundangebot im ÖV soll aufrechterhalten werden. Der touristische Verkehr, Extrafahrten und Gruppenreisen werden abgesagt. Den Fahrgästen wird vom BAG empfohlen, möglichst nicht in den Stosszeiten zu fahren, damit die Auslastung gleichmässig tief bleibt.

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SBB reduziert Angebot im Verkehr nach Italien

Die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Italien haben auch Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr zwischen Italien und der Schweiz. Seit gestern enden die direkten Züge aus der Schweiz nach Venedig in Mailand. Weitere Anpassungen erfolgen ab morgen Donnerstag.

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Auch 2020 Sparbillette für mindestens 100 Millionen Franken

Die Kundinnen und Kunden der SBB profitieren in diesem Jahr bereits zum dritten aufeinanderfolgenden Mal von Sparbilletten. Der Umfang beträgt mindestens 100 Millionen Franken; das entspricht dem Niveau des Vorjahres.

 

Cette année, les clients des CFF profitent pour la troisième fois consécutive des billets dégriffés. Les CFF en proposeront pour un total de 100 millions de francs au minimum, ce qui correspond au niveau de l'an passé.

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Die SBB im Jahr 2019: Stark steigende Nachfrage – betrieblich anspruchsvolles Jahr

An der Bilanzmedienkonferenz präsentierte die SBB heute an ihrem Hauptsitz in Bern Wankdorf die detaillierten Zahlen des vergangenen Jahres. Die SBB beförderte 2019 täglich 1,3 Millionen Reisende (+6 Prozent), so viele wie nie zuvor. Hinzu kamen 2000 Extrazüge für den Eventverkehr im Sommer, auch das ein Höchstwert. Mit knappen Ressourcen beim Personal und Rollmaterial haben die SBB Mitarbeitenden besonders im Sommer einen Sondereffort geleistet.

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Im neuen Golden Pass Express ab Sommer 2021 umsteigefrei von Montreux nach Interlaken

Ab Sommer 2021 wird der Golden Pass Express um ein weiteres Highlight reicher: Mit einer neuen technischen Innovation wird eine 145-jährige Vision dann zur Tatsache. Die von der Die Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) bei Stadler bestellten neuen Schmalspurwagen sind derzeit im Stadler Werk Bussnang im Bau und ermöglichen ab dann die umstiegfreie Fahrt von Montreux bis nach Interlaken Ost.

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Stadler präsentiert seine Jahresergebnisse

Stadler hat 2019 so viele Züge verkauft wie noch nie. Der Auftragseingang für das Jahr 2019 beläuft sich auf 5.1 Milliarden Schweizer Franken und liegt über 700 Millionen Franken über dem Vorjahr. Davon sind über 833 Millionen Schweizer Franken im Berichtssegment Service & Components angefallen. Der Auftragsbestand wächst damit auf ebenfalls rekordhohe 15 Milliarden Schweizer Franken. Stadler hat in den vergangenen Jahren in neue Technologien investiert und konnte gleich für mehrere Innovationen viel früher als erwartet Kunden gewinnen. Dazu zählen Digitalisierungsprojekte, neue Antriebstechnologien mit Akku und Wasserstoff sowie ein komplett neu entwickeltes Strassenbahnmodell. Investitionen in das Wachstum und Mehrkosten in Projekten (insbesondere Greater Anglia) haben Ebit und Ebit-Marge belastet. Ebenso hatten Wechselkursveränderungen, insbesondere zwischen dem Schweizer Franken und der norwegischen sowie der schwedischen Krone einen negativen Einfluss auf das operative Ergebnis. Infolge des rekordhohen Bestellungseingangs wurde das Ergebnis auch durch höher als ursprünglich erwartete Verkaufsaufwände beeinflusst.

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Start der Arbeiten für durchgehenden S11-Halbstundentakt Aarau–Zürich

Die Heitersbergstrecke Aarau - Lenzburg - Killwangen-Spreitenbach auf der Ost–West-Achse wird im dichten Mischverkehr befahren. Dies bedeutet, dass sowohl schnelle Fernverkehrszüge, als auch regelmässig haltende S-Bahnzüge und langsamere Güterzüge die Strecke intensiv nutzen. Diese intensive Nutzung verumöglicht weitere Angebotsausbauten. Die nachfragestarke S-Bahnlinie S11 verkehrt aus diesem Grund zwischen Aarau und Zürich bloss zur Hauptverkehrszeit im Halbstundentakt. Die SBB nimmt deshalb ab 2. März 2020 die Hauptarbeiten für die Verbindungslinie zwischen Mägenwil und Birr auf. Sie ist das Herzstück des 160-Millionen-Franken-Projekts Leistungssteigerung Rupperswil–Mägenwil und ermöglicht ab Ende 2023 den durchgehenden Halbstundentakt der S11 zwischen Aarau und Zürich.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab Dezember 2020 die modernen SBB "Astoro" Triebzüge des Typs ETR 610 zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Léman 2030 bringt die Güter auf die Schiene

Auf der Strecke Genève - Lausanne hat die SBB zwischen Coppet und Founex ein neues Überholgleis für den Güterverkehr in Betrieb genommen. Damit kann das Angebot im Personenverkehr ausgebaut werden, ohne die Güterverkehrskapazitäten einzuschränken. Bei dieser Gelegenheit haben die SBB, die Kantone Waadt und Genf sowie das Bundesamt für Verkehr (BAV) ihre Absicht bekräftigt, den Anteil der Bahn am Güterverkehr zu erhöhen. Dies stärkt eine nachhaltige Wirtschaft und schützt dank einem tieferen CO2-Ausstoss das Klima.

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Die 44 Intercity-Neigezüge der SBB werden für weitere 20 Betriebsjahre fit gemacht

Es wird die grösste Fahrzeug-Modernisierung in der Geschichte des SBB Fernverkehrs: Die 44 Intercity-Neigezüge (ICN) werden nach je sechs Millionen gefahrenen Kilometern von Grund auf erneuert. Die Arbeiten sind zwischen 2021 und 2029 im SBB Werk Yverdon-les-Bains geplant.

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Nach einem Topjahr 2019 feiert der Glacier Express 2020 das 90-jährige Jubiläum

2019 war ein Topjahr für den Glacier Express – der «langsamste Schnellzug der Welt» weist die zweithöchste Gästezahl in seiner Geschichte aus. Geprägt von der erfolgreichen Einführung der Excellence Class, einem Anstieg der Gästezahlen um 10 Prozent auf 258'000 sowie der Auszeichnung mit dem Milestone Award war das Jahr 2019 für den Glacier Express überaus erfolgreich.

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Zürcher S-Bahn: Zuverlässiger Betrieb im 2019

Die S-Bahnen im Zürcher Verkehrsverbund haben 2019 die Vorgaben hinsichtlich Pünktlichkeit, Sauberkeit sowie Informationsfluss bei Störungen erreicht und teils übertroffen. Dafür erhält die SBB einen Bonus von 1,7 Millionen Franken. Die Bewertungen basieren auf automatisierten Zeitmessungen und Fahrgastbefragungen.

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Zahl der internationalen Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans steigt an

Vom 22. bis 25. September 2020 präsentieren 23 internationale Verkehrsunternehmen auf der InnoTrans in Berlin ihre innovativen Mobilitätslösungen, so viele wie nie zuvor. Die Fachbesucher dürfen sich unter anderem auf zukunftsweisende und emissionssparende Verkehrskonzepte aus Österreich, Italien, Ungarn, der Türkei, Lettland, Japan, Dubai, Russland und China freuen.

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Neues Angebot von TGV Lyria 2020 nach Paris von Reisenden stark nachgefragt

Trotz der Betriebsstörungen Anfang Jahr wegen des Streiks in Frankreich sind die Reisenden der Bahn treu geblieben. Seit dem Streikende nutzen sie das Angebot Lyria 2020 rege. Dieses ist seit dem 22. Januar ab Basel, Zürich, Genf und Lausanne in seinem ganzen Umfang verfügbar. Die Ergebnisse spiegeln den grossen Zuspruch wider, verzeichnet TGV Lyria doch eine Verkehrszunahme von 15 Prozent seit dem 20. Januar, d.h. in den ersten zehn Tagen des Vollbetriebs mit dem Angebot TGV Lyria 2020 im Vergleich zur gleichen Vorjahresperiode.

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Stadler gibt vorläufige Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2019 bekannt

Stadler steuert gemäss noch ungeprüften Kennzahlen auf einen rekordhohen Auftragseingang von über 5 Milliarden Schweizer Franken sowie einen rekordhohen Auftragsbestand hin. Insbesondere im Bereich Service wurden die Erwartungen beim Auftragseingang deutlich übertroffen. Stadler hat in den vergangenen Jahren in neue Technologien investiert und konnte diese viel früher als erwartet erfolgreich an den Markt bringen. Dazu zählen Digitalisierungsprojekte, neue Antriebstechnologien mit Akku und Wasserstoff sowie ein komplett neu entwickeltes Strassenbahnmodell. Aufgrund dieser Investitionen in neue Produkte inklusive Verkaufskosten, den Mehrkosten in einzelnen Aufträgen, insbesondere im Projekt East Anglia, dem Mitarbeiteraufbau sowie den Wechselkursverwerfungen in der Norwegischen und Schwedischen Krone bleiben Umsatz, Ebit und Ebit-Marge hinter den Erwartungen zurück. Die mittelfristigen Finanzziele werden bestätigt.

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SBB macht den Bahnhof Bern Wankdorf fit für die Zukunft

Die SBB plant zusammen mit der Stadt Bern den Bahnhof Wankdorf von morgen: Die heutige Passerelle soll einer Unterführung inklusive Velostation weichen. Die Pläne liegen vom 3. Februar bis 3. März 2020 öffentlich auf.

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Interdiscount und Coop bieten eine Aktions-Tageskarte für den Schweizer ÖV an

Interdiscount und Coop bieten vom 20. Januar 2020 bis zum bis 16. Februar 2020 wieder eine Aktions-Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz an. Mit dieser Spezial-Tageskarte reisen Sie für nur CHF 49.--  (auch ohne Halbtax-ABO) einen ganzen Tag lang kreuz und quer durchs Land und entdecken dabei die schönsten Freizeitorte mit Zug, Postauto, Schiff, Tram und Bus. Die Tageskarten sind aber nur "solange Vorrat" erhältich und müssen bis 15. März 2020 genutzt werden, ein Umtausch oder eine Erstattung ist nicht möglich.

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Keine halben Sachen: Voralpen-Express bleibt Voralpen-Express

Für die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) ist und bleibt der Voralpen-Express eine wichtige Marke, die den Passagieren seit Jahren vertraut ist. Die SOB wird die Bezeichnung Voralpen-Express weiterhin einsetzen. Der Begriff Panoramaexpress wird seit Dezember 2019 schweizweit als technische Bezeichnung der Zugkategorie verwendet.

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Wieder RhB-Shuttlezüge während des WEFs in Davos

Nach den positiven Erfahrungen im letzten Jahr, bietet die Rhätische Bahn (RhB) auch während des diesjährigen WEFs Shuttlezüge zwischen den Bahnhöfen Davos Dorf und Davos Platz, mit einer temporären Haltestelle «Kongresszentrum / Hertistrasse», an. Vom Montag, 20. bis Freitag, 24. Januar 2020 verkehren pro Stunde und Richtung drei Shuttlezüge. Ergänzend ist der Verkehrsbetrieb der Gemeinde Davos innerorts auf drei Linien mit Sprinter-Postautos unterwegs. Die grossen Linienbusse des Verkehrsbetriebs Davos fahren während des WEFs nur zwischen Glaris und Bahnhof Platz sowie zwischen Laret und Bahnhof Dorf. Die Linien der Seitentäler verkehren gemäss normalem Winterfahrplan. Der WEF-Fahrplan ist im online-Fahrplan abgebildet.

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Bahnstrecke Brig–Domodossola: Bahnersatzverkehr wegen Unterhaltsarbeiten

In der Zeit vom 7. Januar 2020 bis 27. März 2020 führt die italienische Bahninfrastrukturgesellschaft RFI zwischen Iselle und Varzo Unterhaltsarbeiten durch. Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Brig und Domodossola ist in dieser Zeit jeweils von Montag bis Freitag von 10.15 bis 14.15 Uhr eingeschränkt.  Zwischen Brig und Iselle verkehren Shuttle-Züge, zwischen Iselle und Domodossola Bahnersatzbusse.

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Zürich Flughafen: zweite Bauphase führt zu geändertem Baufahrplan

Die SBB erneuert im Bahnhof Zürich Flughafen von Mitte Oktober 2019 bis Ende März 2020 die Gleise. Am 6. Januar 2020 beginnt die SBB mit Arbeiten an den Gleisen 3 und 4. Dies führt zu Änderungen am Baufahrplan: Nun sind Züge in Ost-West-Richtung betroffen. Die Anbindung des Flughafen ist sichergestellt.

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Frohe Weihnachten - Joyeux Noël - Buon Natale - Merry Christmas - Vrolijk kerstfeest - God jul - Schéi Krëschtdeeg

 

Für das Interesse an  info24 - ÖV Schweiz - Europa  im abgelaufenen Jahr bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten, schöne Festtage und ein erfolgreiches 2020 bei guter Gesundheit und vielen schönen Stunden!

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Schweizer Eisenbahnkalender 2020 von Daniel Schärer

Sind Sie noch immer auf der Suche nach einem tollen Weihnachtsgeschenk? Bestellen Sie noch bis am Montag um 12 Uhr und Sie erhalten den Eisenbahnkalender 2020 pünktlich am 24. Dezember 2019 um ihn unter den Weihnachtsbaum legen zu können!

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SBB Eventverkehr: 2020 wird erneut anspruchsvoll

Über vier Millionen Reisende transportierte die SBB an über 300 Grossanlässe: 2019 war ein anspruchsvolles Jahr im Eventverkehr. Ähnliches gilt fürs nächste Jahr mit zahlreichen Grossveranstaltungen. Rund 1200 Extrazüge werden rollen – dies parallel zu Bauarbeiten. Die SBB bereitet sich neben den Events auch auf die Wintersaison vor: Auf der Achse Zürich/Basel - Bern - Visp - Brig werden zwischen Januar und März 2020 insgesamt 88 Zusatzzüge eingesetzt, auf der Achse Zürich - Chur sind es im gleichen Zeitraum 81 Zusatzzüge.

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Mit der Rhätischen Bahn zum Spenglercup nach Davos

Während der ganzen Eishockey-Saison bietet die Rhätische Bahn (RhB) den Eishockeyfans spezielle Fahrkonditionen und im Anschluss an die Abendspiele den beliebten Extrazug an. Während des vom 26. - 31. Dezember 2019 stattfindenen Spenglercups profitieren die Matchbesucher von einem Spezialangebot für die Reise nach Davos und zurück. Das Hockeybillett ist nämlich auch ein Bahnbillett.

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Abtransport der historischen Dampflokomotive SCB 41 von Landquart ins Verkehrshaus Luzern

Die seit Frühjahr 2017 in der Hauptwerkstätte der Rhätischen Bahn (RhB) in Landquart stationierte und dort mit viel Know-how revidierte Dampflokomotive Nr. 41 der ehemaligen Schweizerischen Centralbahn (SCB) hat heute kurz vor Mittag ihre Reise in's Verkehrshaus der Schweiz nach Luzern angetreten. Auf Initiative des seit Jahren auf die Erhaltung von historischen Kulturgütern spezialisierten Pascal Troller wurde die historisch wertvolle und mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Lok in 4'200 Stunden Arbeit wieder betriebstüchtig gemacht.

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Alle 14 Worbla Züge termingerecht geliefert und dreifach ausgezeichnet

Die Worbla-Flotte des RBS ist komplett: Auch das letzte Fahrzeug ist pünktlich in Worblaufen eingetroffen. Damit wurden alle 14 Züge termingerecht ausgeliefert und sind täglich zuverlässig im Einsatz. Zudem wurden die neuen Worbla-Züge mit dem renommierten German Design Award ausgezeichnet. Dies ist bereits die dritte Design-Auszeichnung für die Züge.

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Ab 2020 noch einfacher in die Jungfrau Region gelangen

Ab 2020 ist es noch einfacher und komfortabler, nach Interlaken und in die Jungfrau Region zu gelangen. Ab Juni 2020 wird auf der Direktverbindung von/nach Berlin via Basel - Frankfurt der neue DB ICE 4 eingesetzt. Zudem wird es möglich sein, eine Zugreise von/nach Interlaken inklusive Flugticket der Swiss zu buchen. Die SBB, die Jungfraubahnen, der Kanton Bern, Jungfrau Region Tourismus und Interlaken Tourismus begegnen zusammen dem erwarteten Gästezuwachs durch die V-Bahn und unterzeichneten heute eine gemeinsame Absichtserklärung.

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Ein Jahr vor Ceneri 2020: Ziele und Herausforderungen der SBB

In 363 Tagen, am 12. und 13. Dezember 2020, wird der Ceneri-Basistunnel in Betrieb genommen. Zum heutigen Start des Countdowns am Bahnhof Lugano waren der Tessiner Regierungsratspräsident Christian Vitta und der CEO der SBB, Andreas Meyer anwesend. Mit der bevorstehenden Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels rücken viele neue Möglichkeiten näher: Der Tunnel wird die Pünktlichkeit, die Kapazität und das Angebot auf der Nord-Süd-Achse steigern. Bis dahin gilt es aber noch einige Herausforderungen zu meistern. So muss der 4-Meter-Korridor durchgehend fertiggestellt werden, die zahlreichen laufenden Baustellen im Tessin abgeschlossen, der Ausbau am Ostufer des Zugersees vorangetrieben, der nationalen und internationalen Personenverkehr koordiniert und die Verfügbarkeit von genügend Sitzplätzen sichergestellt werden. Die SBB wird sich am Rail Summit vom 3. September 2020 mit den wichtigsten Partnern des europäischen Bahnverkehrs über die Möglichkeiten austauschen, die sich dank Ceneri 2020 eröffnen.

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Gli obiettivi e le sfide delle FFS a un anno dal Ceneri 2020

Mancano 363 giorni alla messa in esercizio della galleria di base del Monte Ceneri, che avverrà il 12-13 dicembre 2020. Oggi, presso la stazione di Lugano, il Presidente del Consiglio di stato Christian Vitta e il CEO delle FFS Andreas Meyer hanno dato il via al conto alla rovescia per l’epocale evento. Il Ceneri rappresenta una grande opportunità e permetterà di migliorare la puntualità, la capacità e l’offerta sull’asse nord-sud. Le sfide restano tuttavia molte: il completamento del Corridoio di 4 metri e dei numerosi cantieri attivi in Ticino, il prosieguo del cantiere sulla sponda est del Lago di Zugo, la coordinazione nel traffico viaggiatori internazionale e nazionale e la disponibilità di posti a sedere rappresentano obiettivi impegnativi. Le FFS, insieme ai principali partner delle ferrovie europee, affronteranno il tema Opportunità Ceneri 2020 in occasione del Rail Summit, previsto il 3 settembre 2020.

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Vincent Ducrot wird neuer SBB CEO

Der SBB Verwaltungsrat hat den 57-jährigen Freiburger Vincent Ducrot zum CEO der SBB ernannt. Der heutige Generaldirektor der Freiburger Verkehrsbetriebe TPF folgt Anfang April 2020 auf Andreas Meyer, der sein Amt per Ende März abgibt. Ducrot kennt den öffentlichen Verkehr der Schweiz bestens. Er hat bereits von 1993 bis 2011 bei der SBB gearbeitet, davon während zehn Jahren als Leiter Fernverkehr.

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RBS «Mandarinli»-Züge nach 45 Jahren zum letzten Mal unterwegs

Ab heute bis Ende dieser Woche fahren die «Mandarinli»-Züge des RBS (Regionalverkehr Bern-Solothurn) ein letztes Mal offiziell im Fahrgastbetrieb, bevor sie vollumfänglich durch die neuen Worbla-Züge abgelöst werden. Die über 45-Jährigen Züge, die als erste S-Bahn-Fahrzeuge der Schweiz bekannt wurden, haben das Worblental – aber auch den RBS – stark geprägt.

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Feier zur Spendenaktion für die RhB-Dampflok Nr. 1 «RHÆTIA» in der Hauptwerkstätte Landquart

Der Verein Dampffreunde der Rhätischen Bahn aus Bonaduz und der Samedner Club 1889 haben unter ihrem Dachverband historic RhB letztes Jahr mit viel Herzblut und Eigeninitiative eine grosse private Spendenaktion gestartet. Unter dem Motto «Unsere Nr. 1 braucht Kohle» und mit einer eigenen Spendenhomepage konnten sehr viele Bahnliebhaber und Technikinteressierte aus Graubünden, der Schweiz und dem Ausland erreicht werden, welche ihre Portemonnaies grosszügig für die erste und älteste Dampflok der RhB, der «RHÆTIA» von 1889 öffneten. Das nahe Jahresende ist eine gute Zeit für eine kurze Bilanz und in diesem Sinne haben die Projektverantwortlichen heute Spender, Gönner und Partner in die Hauptwerkstätte der Rhätische Bahn AG in Landquart zu einer kleinen Feier eigeladen.

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DB investiert 13 Millionen Euro in ICE Werk Basel Bad Bf

Die Deutsche Bahn (DB ) hat heute das neue Instandhaltungsgleis für den ICE 4 im Werk Basel in Betrieb genommen. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 kommt der ICE 4 auf der Linie Hamburg - Zürich - Chur auch in der Schweiz zum Einsatz. Im Juni 2020 wird mit Berlin - Interlaken Ost eine weitere Linie im grenzüberschreitenden Verkehr auf den ICE 4 umgestellt. Damit bietet die DB künftig 20 Prozent mehr Kapazität Richtung Schweiz. Für die Wartung dieser neuen Züge hat die DB rund 13 Millionen Euro in ein neues Instandhaltungsgleis investiert. Mit Basel, Berlin, Dortmund, Frankfurt (Main), Hof, Köln, Leipzig, Hamburg und München betreibt DB Fernverkehr  an insgesamt neun Standorten Instandhaltungswerke.

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SBB Cargo International gründet SBB Cargo Nederland B.V

SBB Cargo International hat SBB Cargo Nederland gegründet. Mit der Gründung der SBB Cargo Nederland bekräftigt SBB Cargo International ihre Marktführerschaft auf der Nord-Süd-Achse. Freek Hilkemeijer ist der neue Geschäftsführer der niederländischen Tochter mit Sitz in Rotterdam.

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