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BAV bescheinigt dem Schweizer Regionalverkehr eine gute Qualität

Die Qualität im öffentlichen regionalen Personenverkehr in der Schweiz ist gut: Züge, Busse und Haltestellen sind in der Regel in ordentlichem Zustand, Billett-Entwerter und Automaten funktionieren und die Sitze sind mehrheitlich in Ordnung. Dies gilt für alle Regionen der Schweiz und unabhängig von den einzelnen Transportunternehmen. Verbesserungspotential besteht bei der Information der Kundinnen und Kunden und der Sauberkeit, vorab bei den Haltestellen. Dies geht aus einem Bericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor.

Die Qualität im regionalen Personenverkehr hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Zum dritten Mal veröffentlicht das Bundesamt für Verkehr (BAV) einen Bericht zur Qualität im regionalen Personenverkehr in der Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt der Bericht 2018 stabile bis leicht verbesserte Ergebnisse. Gute bis sehr gute Werte erreichen die Unternehmen bei der Ordnung und bezüglich Schäden in Zug und Bus: Es liegen kaum Abfälle oder Zeitungen herum, Sitze und Abfallbehälter sind meistens unbeschädigt und die WCs funktionieren in der Regel. Auch Kompetenz und Verhalten des Fahrpersonals in den Bussen werden wiederum sehr gut bewertet.

 

Bei der Sauberkeit und der Kundeninformation an Haltestellen sind im Vergleich zum Vorjahr zwar Fortschritte festzustellen. Sowohl an Haltestellen wie auch in Zügen und Bussen resultieren hinsichtlich dieser beiden Kriterien aber nach wie vor die tiefsten Bewertungen. In den Fahrzeugen wird zum Beispiel die nächste Haltestelle mangelhaft angekündigt. Bezüglich Sauberkeit schneiden das Fahrzeug-Äussere sowie Fenster und Glasscheiben teilweise schlecht ab. Aufgrund der beträchtlichen Unterschiede zwischen den Unternehmen geht das BAV davon aus, dass grosses Potential für Verbesserungen besteht.

 

Das BAV hat für alle Bereiche Mindeststandards festgelegt. Diese sind ambitioniert: So müssen zum Beispiel für eine genügende Beurteilung bei der Sauberkeit in den Fahrzeugen 95 bzw. 96 von 100 Punkten erreicht werden. In der Gesamtbeurteilung verfehlen rund 12 Prozent (2017: 13 Prozent) der Unternehmen den Mindeststandard bei den Bussen, bei den Zügen sind es rund 23 Prozent (unverändert) und bei den Haltestellen rund 24 Prozent (40 Prozent) der Unternehmen.

 

Der öffentliche regionale Personenverkehr wird vom Bund und den Kantonen subventioniert. Mit dem Qualitätsmesssystems Regionaler Personenverkehr (QMS RPV) können Bund und Kantone die Qualität der bestellten und mitfinanzierten Leistungen messen, auswerten und dokumentieren sowie schweizweit nach einheitlicher Methode vergleichen. Die Ergebnisse der Unternehmen werden regelmässig analysiert. Im Rahmen von Angebots- und/oder Zielvereinbarungen können den Unternehmen bei Bedarf Verbesserungsziele gesetzt werden.

 

Das QMS RPV befindet sich weiterhin im Aufbau. Noch nicht fertig umgesetzt ist die Pünktlichkeitsmessung. Zahlreichen Transportunternehmen fehlt vorderhand das nötige technische System zur Datenbereitstellung. In diesem Bereich erwartet das BAV im Laufe dieses Jahres von den Unternehmen deutliche Fortschritte.

 

Pro Jahr werden durch Testkunden mehr als 40'000 Erhebungen in Fahrzeugen und an Haltestellen bei rund 1200 Bahn- und Buslinien des subventionierten RPV durchgeführt. Der eigenwirtschaftliche Fernverkehr und der von den Kantonen und/oder Gemeinden subventionierte Ortsverkehr werden mit dem QMS RPV nicht analysiert.


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Die Ergebnisse nach Transportunternehmen
QMS RPV TRV 2018 Resultate pro TU.pdf
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Stadler liefert weitere energieeffiziente Hybrid-Lokomotiven für die europäischen Güterkorridore

Stadler hat mit dem European Loc Pool (ELP) einen Vertrag über weitere zehn sechsachsige Hybrid-Lokomotiven unterzeichnet. Der ELP will mit den neuen Lokomotiven seine Flotte und die führende Position im Verleasen von Hybrid-Lokomotiven ausbauen.

Neue Stadler Lokomotiven für den European Loc Pool (ELP)                                                                                        Foto: Stadler

 

 

 

Iñigo Parra, CEO von Stadler Valencia, und Willem Goosen, CEO des European Loc Pool, haben einen Vertrag über den Bau und die Lieferung von zehn Co'Co'-Hybrid-Lokomotiven unterschrieben. Der Vertrag ist Teil eines Rahmenvertrags für insgesamt 100 Lokomotiven. Der Rahmenvertrag sieht die Möglichkeit vor, dass der ELP weitere Loks bestellen kann, es ist allerdings keine Mindestbestellmenge enthalten.

 

 

Charakteristik der Lokomotiven

 

Die Stadler-Loks für den ELP bestechen mit hoher Zugkraft dank sechs Achsen – Co’Co’-Achsfolge – und einem Leistungsbereich von 2.8 MW im dieselelektrischen Betrieb und bis zu 6.15 MW im Betrieb unter Oberleitung. Eine einzige Co’Co’-Hybrid-Lok ersetzt Kompositionen mit zwei vorgespannten Bo’Bo’-Loks bei gleichem Zuggewicht auf vielen Strecken der EU-Güterkorridore. Dabei führt die neue innovative Drehgestell-Technologie zu relativ niedrigem Infrastrukturverschleiss und tiefen Trassenkosten. Die Hybrid-Lokomotiven sind auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken einsetzbar. Dabei ist ein Wechsel des Antriebs von elektrischer Speisung aus der Oberleitung auf Diesel während der Fahrt möglich. Die Hybrid-Lokomotiven werden in deutscher Konfiguration (15 kV + 25 kV AC und 1 x 2.8 MW-Dieselmotor) ausgerüstet. Sie sind mit ETCS und Funkfernsteuerung ausgerüstet.

 

Iñigo Parra sagt: «Wir sind stolz, dass uns der ELP als Hersteller der neuen Hybridlokomotiven ausgewählt hat. Für Stadler ist dieser Auftrag ein weiteres Bekenntnis für umweltfreundliche und energieeffiziente Transportleistungen auf den Güterkorridoren Europas.»

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Kostenloses WLAN im SÜWEX: 10.000 Nutzer pro Tag

Bereits seit Ende November 2018 und damit deutlich vor dem eigentlichen Zieltermin im Februar 2019 ist die Gesamtflotte der SÜWEX-Züge der Baureihe 429 durch Nachrüstung der WLAN-Technik online. Das kommt gut an und ist in kürzester Zeit zu einem für die Fahrgäste selbstverständlichem Angebot geworden. Rund 10.000 Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das kostenlose Angebot an Bord der Züge.

Einer der insgesamt 28 SÜWEX Stadler FLIRT der Baureihe ET 429 am Mainzer Hauptbahnhof               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Nachrüstung der insgesamt 28 Fahrzeuge wurde im vergangenen Jahr mit den Aufgabenträgern in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und im Saarland als Zusatzleistung vereinbart. Jedes Fahrzeug erhielt ein autarkes WLAN-System mit einer WLAN-Ausleuchtung im Fahrgastraum von 100 Prozent.

 

Die Aufgabenträger sowie DB Regio investierten für die Technik im Fahrzeug gemeinsam rund eine Million Euro. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 320.000 Euro, von den die Aufgabenträger 75 Prozent übernehmen.

 

Um einen leistungsfähigen WLAN-Hotspot bereitzustellen, setzt DB Regio auf ein Multi-Provider-System. Dabei wird der Zug-Router mit mehreren SIM-Karten versehen, die parallel die Netze von Telekom, Vodafone und Telefonica nutzen. Durch die Bündelung wird die Mobilfunkabdeckung deutlich gesteigert: Ist der Empfang eines Providers einmal schlechter, gibt es über die anderen beiden Netze eine Rückfallebene.

 

 

Surfen und arbeiten während der Bahnfahrt

 

Im SÜWEX wird den Fahrgästen kostenfrei pro Tag und Nutzer ein Datenvolumen in Höhe von 50 MB geboten.

Die Nutzung ist einfach: Die Fahrgäste müssen nur das WLAN an ihren Smartphones, Tablets oder Laptops aktivieren, das Netzwerk „Wifi@DB“ auswählen, die Nutzungsbedingungen akzeptieren und können sofort lossurfen.

 

 

Gemeinsames Portal mit regionalen Informationen und Unterhaltung

 

Für die Fahrgäste im SÜWEX bieten die Aufgabenträger und DB Regio Mitte ein gemeinsames Portal mit regionalem Schwerpunkt an. Auf den Speicherplatten des IT-Systems sind ein umfangreiches Informationsangebot und zahlreiche Unterhaltungselemente abgelegt. Dadurch haben die Fahrgäste unabhängig von der Mobilfunkausleuchtung ein störungsfreies und permanentes Informations- und Medienangebot. Für Pendler- und Vielfahrer sind die Newsfeeds regionaler Medien zusammengefasst. Im Bewegtbild gibt es die Tagesschau in 100 Sekunden. Für Ausflugs- und Freizeitreisen findet der Nutzer viele Tipps zu Veranstaltungen und Zielen, die mit dem SÜWEX gut zu erreichen sind. Das Portal wird abgerundet durch eine Feedbackmöglichkeit für die Fahrgäste, die für die Weiterentwicklung des Portals und zur Verbesserung des Angebots genutzt wird.

 

 

Die Fahrzeuge im SÜWEX-Netz

 

28 SÜWEX-Fahrzeuge vom Typ „FLIRT“ Baureihe ET 429 sind seit Dezember 2014 auf dem Regionalexpressnetz Südwest (SÜWEX) im Einsatz. Der SÜWEX verbindet die rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen mit den benachbarten Zentren Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt und Karlsruhe im Taktverkehr.

 

 

Das Liniennetz im Überblick

 

RE  1    Koblenz – Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim

RE 11   Koblenz – Trier – Luxemburg

RE  2    Koblenz – Mainz – Frankfurt

RE 14   Mainz – Ludwigshafen – Mannheim

RE  4    Mainz – Ludwigshafen – Karlsruhe


                       Grafik: DB 


                                                                                                                                 Fotos: Marcel Manhart

 


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Zulassung der neuen Skoda-Züge für den München-Nürnberg-Express verzögert sich weiterhin

Beim München-Nürnberg-Express bleibt das Ersatzkonzept mit Wagen im IC-Komfort und zusätzlichen Doppelstockwagen länger als erwartet bestehen. Der Grund ist, dass sich die Zulassung der geplanten neuen Skoda-Züge weiterhin verzögert. Für die Fahrgäste bedeutet das aber keine Nachteile: Sie profitieren weiterhin vom schnellsten Regionalverkehr Deutschlands. Seit 2006 wird mit ehemaligen IC-Zügen die Regionalverbindung zwischen den beiden grössten Städten im Freistaat gefahren.

Der Einsatz der neuen Skoda Fahrzeuge ist derzeit noch nicht möglich                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Im Juni 2013 hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den Zuschlag für den Regionalverkehr auf der Bahnstrecke München – Ingolstadt – Nürnberg an DB Regio Bayern erteilt. Für den Verkehr über die Neubaustrecke schloss die Deutsche Bahn mit der Firma Skoda einen Vertrag über die Lieferung von 42 Fahrzeugen (sechs Garnituren aus je sechs Reisezugwagen und je einer Lok) ab. Vertraglich vereinbart war ein Start mit Beginn des Verkehrsvertrages im Dezember 2016.

 

Dank der Ausbaustrecke München – Ingolstadt und weiter über die Schnellfahrstrecke bis Nürnberg kann man im Regionalverkehr mit bis zu Tempo 200 in gut eineinhalb Stunden zwischen der Landeshauptstadt und der Frankenmetropole reisen. Entsprechend beliebt ist die Verbindung bei Reisenden im Bahnland Bayern – weshalb die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr plant, finanziert und kontrolliert, mit neuen Zuggarnituren das Angebot deutlich ausweiten möchte. Neue Doppelstockzüge von Skoda sollen künftig für mehr Züge und mehr Platz in den Zügen sorgen. Der Einsatz dieser Fahrzeuge ist derzeit jedoch noch nicht möglich.

 

Die Verantwortlichen des Zugherstellers Skoda Transportation erklären dazu: „Momentan sind wir de facto am Ende des Genehmigungsverfahrens. Wir führen zusätzliche Messungen sowie die Dokumentation bezüglich der Zulassung des Fahrzeugbetriebes für 190 km/h durch und wir glauben fest daran, dass wir innerhalb weniger Wochen die notwendigen Genehmigungen für den Fahrgastbetrieb erhalten werden“, so Zdeněk Sváta, Vorstandsmitglied und Senior Vizepräsident für die Technik der Gruppe Škoda Transportation.

 

Für Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio Bayern, steht fest: „Eine Abnahme der sechs Skoda-Züge durch die DB erfolgt erst, wenn die Zulassung ohne Einschränkung und Auflagen erfolgt ist. Unsere Kunden werden keinesfalls zu Testfahrgästen, sondern haben zurecht einen Anspruch auf Zuverlässigkeit, gute Funktionalität und Komfort.“ Der bayerische DB-Regiochef weiter: „Ich erwarte von Skoda grösstmögliche Anstrengungen, den Lieferverzug zu begrenzen“.

 

Sobald die Zulassung für den Regelbetrieb erfolgt ist, werden die Züge im Liniendienst eingesetzt. Bis Dezember 2019 findet ein Vorlaufbetrieb zwischen München und Ingolstadt statt. „Dieser Vorlaufbetrieb dient dazu, dass unsere Mitarbeiter in Zügen und Werken mit den Fahrzeugen Praxiserfahrung sammeln können.“

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Die Worbla gefällt den RBS-Fahrgästen

Beim Regionalverkehr Bern - Solothurn sind bereits sechs von insgesamt 14 neuen Worbla-Zügen im Fahrgastbetrieb. In einer Umfrage unter den RBS-Fahrgästen zeigte sich ein erstes, sehr positives Stimmungsbild. Im Laufe des 2019 sollen die weiteren Fahrzeuge auf den Linien S7 und S9 in Betrieb gehen und bis 2020 alle alten Mandarinli ersetzt haben.

Die RBS-Fahrgäste fühlen sich in der neuen Worbla vom Hersteller Stadler wohl                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Ende 2018 absolvierte die erste Worbla ihre erste Fahrgastfahrt. Mittlerweile sind sechs Worblas im regelmässigen Einsatz auf der Linie S7 zwischen Worb Dorf und Bern. Die weiteren Worblas werden sukzessive geliefert und auf den Linien S7 und S9 in Betrieb genommen.

 

 
Die RBS-Fahrgäste fühlen sich wohl


Der «Zug voller Ideen» wurde von Beginn an mit der Bevölkerung und den RBS-Fahrgästen gemeinsam entwickelt. In einer Umfrage konnten die RBS-Fahrgäste im Frühling 2018 ihre Meinung zum neuen Zug abgeben. Das erste Stimmungsbild ist sehr positiv: 87 % der RBS-Fahrgäste fühlen sich in der Worbla wohl oder sehr wohl.
 
«Ich bin gerade eingestiegen und dachte nur ‹Woooww!›» - ein zufriedener RBS-Fahrgast
 
Über 500 Einzelkommentare wurden abgegeben zu einer Vielzahl von Themen vom Gesamteindruck über die Abfalleimer bis hin zu der Verteilung der Sitzplätze:      
 
«Sehr gelungene Bahn. Sehr hell, schönes Design, bequem, übersichtlich. Das einzige.. dä Chüderchübu han ig chlei müäse suäche; äs Pictogramm wär kei seich. Isch aber äs Detail.. 😉 Gratuliere. Gfaut mir sehr guät.» - ein zufriedener RBS-Fahrgast

 

 
Deutliche Verbesserung beim Ein- und Ausstieg


80 % der Teilnehmenden gaben an, beim Ein- und Aussteigen im Vergleich zum alten Mandarinli eine deutlich spürbare Verbesserung wahrzunehmen. Auch die Niederflureintritte an allen Türen stiessen auf deutliche Zustimmung:

«Herzlichen Dank für die neuen rollstuhlgängigen Züge. Endlich kann ich als Rollstuhlfahrer in jeden Wagen einsteigen und bin nicht mehr "DAS HINDERNIS", wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin.» - ein zufriedener RBS-Fahrgast
 
Im Vergleich zum Mandarinli wurde auch der Sitzabstand erhöht. Auch dies sorgt für Freude bei den RBS-Fahrgästen:
 
«Endlich genug Platz für meine langen Beine 👍» - ein zufriedener RBS-Fahrgast
 


Bestätigung für den Einbezug von Beginn an


Der RBS wertet die Ergebnisse der Umfrage als eine Bestätigung für das gewählte Vorgehen, die RBS-Fahrgäste von Beginn an in die Beschaffung einzubeziehen.

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Berlin - Brandenburg: Lok der Linie RE 1 würdigt Theodor Fontane

„Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ ist eines der bekanntesten Gedichte von Theodor Fontane. Zu Ehren seines 200. Geburtstags ist eine Lok als rollende Botschafterin durch Berlin und Brandenburg unterwegs. Im Rahmen einer feierlichen Loktaufe erhielt die Lok 182 005-9 eine vollflächige Gestaltung u.a. mit dem Schriftzug „Theodor Fontane 200. Geburtstag“. Von Frankfurt (Oder) über Berlin und Potsdam bis nach Magdeburg wird die Lok auf der Linie RE1 quer durch Brandenburg und Berlin auf das Fontane Jubiläum im Besonderen in der Fontanestadt Neuruppin aufmerksam machen – auch über das Fontanejahr hinaus.

Die Lok 182 005-9 ist Botschafterin für Fontane-Jubiläum 2019 auf der Linie RE 1                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Fontane Jubiläumsjahr 2019

 

Theodor Fontane hat Brandenburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Fontanes Geburtsstadt Neuruppin ist Mittelpunkt der landesweiten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2019, und wird den 200. Geburtstag ihres großen Sohnes zum Anlass nehmen, Fontane neu zu beleuchten und Interesse an der Fontanestadt Neuruppin und der Region zu wecken.

 

 

Feierlicher Festakt mit Vertretern aus Berlin und Brandenburg

 

Taufpaten beim Festakt am Brandenburger Hauptbahnhof waren Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Ralf Reinhardt, Landrat Ostprignitz-Ruppin, Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Alexander West , Abteilungsleiter Vertragscontrolling beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie Andreas Zylka, Regionalleiter Personal DB Regio Nordost.

 

 

DB Regio Nordost ist Mobilitätspartner der Fontanestadt Neuruppin für fontane.200/Neuruppin

 

Neben der Fontane-Lok ist auch eine frisch gestaltete Lok zur Landesgartenschau 2019 (LAGA) in Wittstock/Dosse (18. April bis 6. Oktober 2019) auf der Strecke unterwegs.

 

Anlässlich des Fontane-Jahres und der Landesgartenschau (LAGA) haben die Länder Berlin und Brandenburg über den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) deutlich mehr Fahrten bei DB Regio bestellt:

 

- Der RE6 fährt täglich mit allen Zügen von und nach Berlin Gesundbrunnen (statt nur einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit)

 

- Die RB55 fährt auch am Wochenende stündlich (statt nur alle 2 Stunden)

 

- während der LAGA fährt der RE6 zwischen Neuruppin West und Wittenberge stündlich (statt nur alle 2 Stunden)

 

Der RE6 bietet während der LAGA zusätzliche Spätverbindungen gegen 22 Uhr ab Wittstock Richtung Wittenberge und Neuruppin (-Berlin).



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Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe: Verlagerung fortsetzen, Kombinierten Verkehr weiter fördern

Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im 2018 um 21,4% gesteigert und ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielt. Mit der Akquisition der ERS Railways ist Hupac erfolgreich in den Markt des maritimen Hinterlandverkehrs eingestiegen. Gemäss einer Simulation des Schweizer Kombi-Operateurs fallen die Produktivitätsgewinne der NEAT geringer aus als erwartet. Um den Verlagerungsprozess nicht zu gefährden, sollten daher die Betriebsbeiträge bis zum vollständigen Ausbau des Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen auf niedrigerem Niveau vorgesehen werden.

Hupac Siemens Vectron 193 491-8; unterwegs mit einem Kesselwagenzug von Salez nach Basel        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Im Geschäftsjahr 2018 konnte die Hupac Gruppe ihren Umsatz um 19,4% auf CHF 579,7 Mio. (EUR 502,1 Mio.) gegenüber dem Vorjahr steigern. Hauptfaktoren für das ausserordentliche Wachstum sind die positive Entwicklung im Kerngeschäft des Kombinierten Verkehrs durch die Schweiz, die Akquisition des Maritim-Operateurs ERS Railways und der Wegfall des negativen Sondereffekts des Rastatt-Unterbruchs im Vorjahr. Trotz des anspruchsvollen Marktumfelds bezüglich der Qualität der Bahninfrastruktur und der Leistung einzelner grosser Bahnen konnte Hupac ein Ergebnis von CHF 7,9 Mio. (EUR 6,8 Mio.) erwirtschaften. Dies bedeutet einen Rückgang von 29,1% gegenüber dem Vorjahr, entspricht jedoch den Erwartungen, da das Ergebnis durch einmalige Sondereffekte - vor allem Goodwill-Abschreibungen auf Akquisitionen - geprägt ist.

 

 

Neues Geschäftsfeld: maritimer Hinterlandverkehr

 

Erstmals konnte die Business Unit Maritime Logistics einen massgeblichen Beitrag zum Geschäftsergebnis der Hupac Gruppe leisten. Im Juni 2018 übernahm Hupac den Kombi-Operateur ERS Railways BV mit Sitz in Rotterdam und Hamburg, inklusive einer 47-Prozent-Beteiligung an dem in Hamburg ansässigen Eisenbahnverkehrsunternehmen boxXpress. Mit dieser Übernahme stärkt die Hupac Gruppe ihre Position im maritimen Hinterlandverkehr – ein Segment, das in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum verzeichnet hat und auch künftig ein gesichertes Potenzial aufweist, da die Globalisierung weiterhin starke Netzwerke zwischen den Häfen und dem Hinterland benötigt.

 

Die ERS Railways wird Schritt für Schritt zum Brand der Hupac Gruppe für maritime Verkehre ausgebaut. Während das Unternehmen heute auf Verbindungen innerhalb von Deutschland fokussiert, wird das Leistungsspektrum ab Mitte des laufenden Jahres auf die Westhäfen mit Verbindungen zwischen Rotterdam und Süddeutschland ausgeweitet. Im Geschäftsjahr 2018 trug die ERS Railways mit 190.000 TEUs bzw. 92.000 Strassensendungen zum Gesamtvolumen der Hupac Gruppe bei und erwirtschaftete ein erfreuliches Ergebnis.

 

 

Wachstum transalpin: erfolgreiche Verkehrsverlagerung

 

Sehr erfreulich entwickelte sich auch das Segment des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Hupac Intermodal AG 67.000 Strassensendungen zusätzlich auf die umweltfreundliche Schiene verlagern, was einem Zuwachs von 14,4% entspricht. Knapp die Hälfte davon entfällt auf die Rückgewinnung der Volumenverluste durch die siebenwöchige Sperrung der Rheintalstrecke im August/September 2017. Bereinigt um den Rastatt-Effekt konnten die Verkehrsmengen im transalpinen Verkehr durch die Schweiz um etwa 8% gesteigert werden. Wachstumsträger war erneut das Segment der Sattelauflieger. Diese Verkehre stiegen gesamthaft um 45%. Auf der Lötschberg/Simplon-Achse, welche den Transport von Sattelaufliegern mit 4-Meter-Profil ermöglicht, konnte das Volumen sogar verdoppelt werden. Mit der Eröffnung des Vier-Meter-Korridors via Gotthard-Basistunnel und der Anbindung des Terminals Busto Arsizio-Gallarate per Ende 2020 wird Hupac einen weiteren grösseren Beitrag zur Verkehrsverlagerung leisten können.

 

 

NEAT: Produktivitätssteigerungen nur teilweise erreichbar

 

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ist erkennbar, dass die seinerzeit avisierten Produktivitätsverbesserungen für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr nur zum Teil erzielt werden können. Zwar werden durch den Wegfall der Doppeltraktion auf den Bergstrecken die Bahnkosten reduziert, und dank längerer Züge können per 2021 mehr Ladeeinheiten pro Zug befördert werden. Gegenüber den heutigen Betriebsbeiträgen, die per 2024 auslaufen, verbleibt jedoch eine erhebliche Lücke, welche den Kombinierten Verkehr gegenüber der Strasse verteuert und somit die Verkehrsverlagerung gefährdet.

 

 

Folgende Faktoren schmälern die Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs

auf dem Korridor Rhein-Alpen in den kommenden Jahren:

 

  • Die Anschlussstrecken in Deutschland sind auf eine Zuglänge von 690 statt 740 Meter beschränkt. Mit einem vollständigen Ausbau des Korridors Rhein-Alpen ist frühestens 2030 zu rechnen.
  • Auf einigen Strecken bestehen weiterhin Steigungen, die eine kostenintensive Doppeltraktion erfordern: via Domodossola beträgt die Steigung 26‰, via Chiasso 15-17‰, während als Obergrenze für Flachbahnen Werte zwischen 10 und 12,5 ‰ gelten. Als Zeithorizont für den Ausbau der Strecke Lugano-Chiasso wird 2050 genannt.
  • In Italien muss die Möglichkeit des Verkehrs von Zügen mit einem Gewicht von über 1600 Tonnen geprüft werden, da die elektrischen Unterstationen derzeit keine höheren Zuggewichte erlauben.
  • Durch nicht-synchronisierte Fahrpläne zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wird der Zeit- und folglich Produktivitätsgewinn des Gotthard-Basistunnels an den Grenzen zunichte gemacht.
  • Wegen der täglichen Störungen und der geplanten Grossbaustellen auf dem Korridor Rhein-Alpen (Rheintalstrecke, Raum Emmerich-Oberhausen) ist über das Jahr 2030 hinaus mit suboptimalen Betriebsbedingungen mit kostenintensiven Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen zu rechnen.

 

 

Verkehrsverlagerung: weitere Betriebsbeiträge ab 2024 erforderlich

 

Seit Jahren bereitet sich Hupac auf die vom Parlament beschlossene Abschaffung der Betriebsbeiträge für den Kombinierten Verkehr per Ende 2023 vor. Geringere Produktionskosten und mehr Payload pro Zug heisst die Devise, um den Wegfall der Fördermittel zu kompensieren, ohne an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Strasse zu verlieren.

 

Die Hupac rechnet damit, dass per 2024 die Hälfte der heutigen Betriebsbeiträge – rund CHF 110 Mio. für den gesamten transalpinen Kombinierten Verkehr – kompensiert werden können, in erster Linie durch die Nutzung verbesserter Zugsparameter. Auch die vom Bundesamt für Verkehr vorgesehene Senkung der Trassenpreise ab 2021 reduziert die Belastung des Güterverkehrs; sie reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um die per 2024 wegfallenden Betriebsbeiträge für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr zu kompensieren. „Die Trassenpreise der Schweiz sind weit entfernt vom europäischen Benchmark, welcher gegenwärtig durch die Trassenpreisverbilligungen in Deutschland und den Niederlanden sogar noch weiter sinkt“, erklärt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats der Hupac AG, anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe.

 

„Um die positive Dynamik der Verkehrsverlagerung fortzusetzen, sollten die Betriebsbeiträge der Schweiz auf niedrigerem Niveau bis ca. 2030 zur Überbrückung der bestehenden Defizite vorgesehen werden“, schlägt Bertschi vor. Erst nach dem vollständigen Ausbau des Korridors Rhein-Alpen und nach Wiederherstellung eines reibungslosen Verkehrs auf einer störungsfreien Infrastruktur kann der Kombinierte Verkehr die vollen Produktivitätsvorteile der NEAT nutzen und eigenwirtschaftlich bestehen.

 

 

Investitionen in Rollmaterial, Terminals und Digitalisierung

 

Hupac investiert konsequent in das weitere Wachstum ihrer Geschäftstätigkeit. Die Investitionen in Sachanlagen haben 2018 mit CHF 71,3 Mio. deutlich zugenommen. Die Wagenflotte wurde um 16% auf 6.891 Module erhöht. Im Fokus der Beschaffungspolitik standen 48-Fuss-Containertragwagen und Taschenwagen T3000.

 

Zentraler Faktor für die Entwicklung des Kombinierten Verkehrs sind die Umschlagterminals. Hupac verantwortet den Betrieb von einem Dutzend Terminals in der Schweiz, Italien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden über eigene Betreibergesellschaften oder aktive Beteiligungen. Um Kapazitäten für das weitere Wachstum zu sichern, verfolgt Hupac gemeinsam mit Partnern die Terminalprojekte Milano Smistamento, Piacenza und Brescia in Italien, Gateway Basel Nord in der Schweiz und Brwinów/Warschau in Polen mit Fertigstellungen bis 2023. Im vergangenen Jahr hat sich Hupac am Terminal RTC Geleen (NL) beteiligt, während im laufenden Jahr die Beteiligung am Terminal Novara CIM von 3,5% auf 47,5% erhöht wurde. Im Sommer 2019 wird die italienische Tochtergesellschaft Hupac SpA den Betrieb des Terminals Pordenone im Nordosten Italiens aufnehmen.

 

Umfangreiche Ressourcen fliessen auch in die digitale Transformation des Unternehmens. „Per Ende 2019 stellen wir allen Kunden den ‚Hupac Train Radar‘ für die Verfolgung ihrer Sendungen zur Verfügung“, kündigt Beni Kunz, CEO der Hupac Gruppe, an. Basierend auf Zugsdaten aus GPS und anderen Quellen werden verlässliche Ankunftsprognosen erarbeitet und den Kunden dynamisch zur Verfügung gestellt. Weitere Resultate der Digitalisierungsagenda der Hupac sind OCR-Gates in den Terminals, ein zuverlässiges Kapazitätsmanagement für die Beladung der Züge und eine integrierte Booking-to-Billing-Plattform.

 

 

Neue Märkte, neue Produkte

 

Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz hat die Hupac Intermodal im vergangenen Jahr die Frequenz zahlreicher Züge erhöht und verschiedene neue Verbindungen eingeführt. Insgesamt wurde das Netzwerk der Business Unit Shuttle Net um 20 Rundläufe pro Woche gestärkt. Weitere 5 Rundläufe pro Woche wurden bereits in den ersten Monaten des laufenden Jahres zwischen Karlsruhe und Busto Arsizio eingeführt. Zu den interessantesten Entwicklungen zählt die Zulassungen von Sattelaufliegern P386 auf der Verbindung Antwerp <=> Barcelona und die Aufnahme von Verkehren ab dem leistungsstarken Terminal Köln Nord. Weitere Massnahmen sind die Stärkung des Angebots für 4-Meter-Sattelauflieger zwischen Hannover bzw. Zeebrugge und Novara. Auf der Ost-West-Achse konnte die Frequenz der Züge Antwerpen <=> Schkopau/Schwarzheide und Duisburg <=> Polen erhöht werden. Über die Hubs Wien und Budapest wurde Südosteuropa mit Destinationen in Rumänien, Bulgarien, Serbien und die Türkei an das Shuttle Net der Hupac Intermodal angebunden.

 

Positiv entwickelte sich auch die Business Unit Company Shuttle mit einem Verkehrsvolumen von 41 wöchentlichen Rundläufen (Vorjahr: 32) im Auftrag einzelner Transportunternehmen. Diese übernehmen das Auslastungsrisiko der sogenannten „Company Shuttles“ und übertragen die Organisation und den Betrieb der Züge an Hupac Intermodal als Operateur.

 

Für die Business Unit Maritime Logistics plant das Tochterunternehmen ERS Railways neue Verbindungen zwischen Rotterdam und München und Nürnberg sowie eine Angebotsverdichtung auf der Verbindung Rotterdam <=> Kornwestheim. Insgesamt sollen per Mitte 2019 sieben neue Rundläufe pro Woche eingeführt werden.

 

 

Ausblick 2019: 1 Million Strassensendungen als Ziel

 

In den ersten vier Monaten des Jahres verzeichnete die Hupac Gruppe ein ausserordentliches Verkehrswachstum von 28%. Diese positive Entwicklung ist zu einem überwiegenden Teil auf die Volumen der ERS Railways zurückzuführen, welche im Juni 2018 in die Hupac Gruppe eingetreten ist. Die Verkehrsentwicklung der Hupac Intermodal blieb mit einem Wachstum von 3% leicht hinter den Erwartungen zurück.

 

Gesamthaft erwartet Hupac für 2019 eine Stabilisierung der Verkehrsnachfrage als Folge der Konjunkturabschwächung. „Wir gehen davon aus, dass wir im laufenden Jahr trotz sich abzeichnender Wirtschaftsstagnation ein Verkehrswachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erzielen und somit eine Million Strassensendung erreichen können“, so Beni Kunz.

 

Auch 2019 ist mit Belastungen durch Baustellen zum Ausbau der Zulaufstrecken zum Gotthard-Basistunnel zu rechnen. Kunz: „Mit der Inbetriebnahme des Vier-Meter-Korridors via Gotthard und Ceneri per 2021 erwarten wir deutlich mehr Effizienz und Zuverlässigkeit zugunsten der weiteren Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.“

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Wieder historische Fahrten zwischen Davos und Filisur

Ab dem nächstem Wochenende ist sie wieder unterwegs: die historische Zugskomposition, welche täglich fahrplanmässig zwischen Davos und Filisur verkehrt. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr, bietet die Rhätische Bahn (RhB) vom 11. Mai 2019 bis zum 27. Oktober 2019 wieder Gelegenheit, in längst vergangenen Zeiten zu schwelgen und Bündner Bahnkultur zu erleben.

Das Team der RhB freut sich die beliebten Fahrten auch in diesem Jahr anbieten zu können                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Jeweils am Vormittag und Nachmittag verkehrt die geschichtsträchtige Zugskomposition aus den 1920er Jahren zwischen Davos Platz und Filisur. Sie besteht aus der Kult-Lokomotive Krokodil, nostalgischen grünen Bahnwagen der 1. und 2. Klasse, offenen Aussichtswagen und zwei Güterwagen für den Velotransport.

 

In knapp 40 Minuten führt die Reise durch die wildromantische Zügenschlucht, über den berühmten Wiesnerviadukt bis nach Filisur im UNESCO Welterbe RhB. Dabei legt der Lokführer drei «Langsamfahrten» ein, damit die Gäste die beeindruckende Landschaft geniessen und faszinierende Erinnerungsfotos schiessen können.

 

Die täglichen historischen Fahrten zwischen Davos Platz und Filisur können mit den normalen Fahrkarten ohne Aufpreis genutzt werden. Auch die Gästekarte der Gemeinde Filisur und die Davos Klosters Card sind gültig. Beim Ausflug in vergangene Bahnzeiten kann man sich auch verpflegen: In Zusammenarbeit mit der IG Zügen-Landwasser, wird auch dieses Jahr am Bahnhof Wiesen das «Züga-Beizli» geführt.

 

 

Fahrplan 11. Mai bis 27. Oktober 2019

 

Davos Platz ab: 10.18 Uhr  -  Filisur an: 10.53 / ab: 11.06  -  Davos Platz an: 11.50

Davos Platz ab: 16.18 Uhr  -  Filisur an: 16.53 / ab: 17.06  -  Davos Platz an: 17.50

 

Änderungen der Zugkomposition bleiben vorbehalten. Ein Einsatz der Lok Ge 4/4 I (BoBo 1) ist teilweise möglich.




                       Die historische Zugskomposition am Bahnhof Davos Platz     -     Fotos: Marcel Manhart


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Der neue Gotthardzug «Giruno» ist mit Kundinnen und Kunden unterwegs

Heute war der neue Gotthardzug «Giruno» der SBB erstmals mit Kundinnen und Kunden unterwegs. Die Erstfahrt als fahrplanmässiger Zug war auf der Interregio-Linie 46 als IR 2417 von Zürich HB (10.10) nach Erstfeld (11.23). In einer ersten Phase kommt der «Giruno» nun ab 13. Mai 2019 als Interregio zwischen Basel und Zürich zum Einsatz, später verkehrt er dann auf der Gotthardachse bis ins Tessin.

Kurz vor seiner Erstfahrt ab Zürich HB: Vorhang auf für den «Giruno»                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit Ende 2016 ist der Gotthard-Basistunnel – der längste Eisenbahntunnel der Welt – in Betrieb, Ende 2020 vollendet der Ceneri-Basistunnel die Flachbahn durch die Alpen. Im Hinblick auf die dadurch erwartete Nachfragesteigerung, hat die SBB bei Stadler 29 Triebzüge bestellt, die bis zu 250 km/h schnell fahren können. Stadler nennt die Züge «SMILE», die SBB hat ihnen den Namen «Giruno» gegeben.

 

 

Heute fuhr der SBB «Giruno» RABe 501 006 erstmals mit Kundinnen und Kunden auf den Interregio-Linien 46 und 26:

  • Erstfahrt als IR 46 2417
    • Zürich HB (10.10) – Arth-Goldau (10.53) – Erstfeld (11.23)
  • Folgefahrt als IR 26 2320
    • Erstfeld (11.34) – Arth-Goldau (12.14) – Luzern (12.54) – Olten (13.30) – Basel SBB (13.55)

Als weitere Premiere war dies die erste kommerzielle Fahrt eines Fernverkehrszuges in der Schweiz mit ETCS Baseline 3.

 

 

Gelenkte Einsätze zwischen Basel und Zürich

 

Ab 13. Mai 2019 ist jeweils von Montag - Freitag ein «Giruno» im gelenkten Einsatz auf folgenden Zügen vorgesehen:

  • IR 36 2067 Basel SBB (10.37) - Brugg AG (11.20) - Zürich HB (11.52) - Zürich Flughafen (12.04)
  • IR 36 2072 Zürich Flughafen (12.56) - Zürich HB (13.10) - Brugg AG (13.41) - Basel SBB (14.24)
  • IR 37 2285 Basel SBB (19.43) - Aarau (20.23) - Zürich HB (20.52)
  • IR 37 2284 Zürich HB (21.08) - Aarau (21.36) - Basel SBB (22.13)

Da weiterhin auch Testfahrten stattfinden, ist jederzeit ein Ersatz durch anderes Rollmaterial möglich. Ziel ist es, bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 möglichst viel Erfahrung mit den neuen Zügen zu sammeln, damit die technische Reife sowie auch die betrieblichen Abläufe optimiert werden können. Ab Dezember 2019 sollen die Züge schrittweise in den Fahrplan integriert werden – sie verkehren zuerst im nationalen Verkehr von Basel SBB und Zürich HB nach Lugano beziehungsweise Chiasso und voraussichtlich ab Frühjahr 2020 weiter bis nach Milano.


 

Einfahrt am Zürcher Hauptbahnhof zur anschliessenden Erstfahrt mit

Kundinnen und Kunden als IR 2417 Zürich HB (10.10) - Erstfeld (11.23)


 

        Fotoalbum: Erstfahrt "Giruno"


 

Nach  der Fahrt  als  IR 2320  von  Erstfeld (11.34)  nach  Basel SBB (13.55)

war der erste kommerzielle Einsatz beendet, der Giruno wird weggestellt



Des voyageurs à bord du «Giruno», le nouveau train du Gothard

 

En ce 8 mai 2019, le nouveau train du Gothard circulera pour la première fois avec des voyageurs à son bord. Il sera d’abord mis en service comme InterRegio sur la ligne Bâle CFF–Zurich Aéroport, puis sur l’axe du Gothard jusqu’au Tessin.

 

Le tunnel de base du Saint-Gothard, le plus long tunnel ferroviaire du monde, est en service depuis la fin 2016. À la fin 2020, le tunnel de base du Ceneri parachèvera le réseau à faible déclivité à travers les Alpes. Prévoyant une importante augmentation de la demande sur cette nouvelle transversale alpine, les CFF ont commandé auprès de Stadler 29 rames automotrices pouvant atteindre la vitesse de 250 km/h. Stadler avait donné à ces trains le nom de «Smile»; les CFF les ont rebaptisés «Giruno».

 

Le 8 mai, le «Giruno» circulera pour la première fois avec des voyageurs à son bord. L’objectif est d’acquérir le plus d’expérience possible avec les nouveaux trains d’ici le changement d’horaire de décembre 2019 afin d’optimiser la maturité technique et les processus opérationnels. À partir de décembre 2019, les trains seront progressivement intégrés à l’horaire. Ils circuleront dans un premier temps en trafic national sur les lignes entre Bâle CFF ou Zurich gare centrale et Lugano/Chiasso et devraient circuler jusqu’à Milan dès le printemps 2020.


Nuovo treno del San Gottardo «Giruno»: via alle corse con i clienti

 

Oggi, 8 maggio 2019, il nuovo treno del San Gottardo «Giruno» ha trasportato per la prima volta i clienti delle FFS. In una prima fase il «Giruno» viene impiegato come In-terRegio tra Basilea e Zurigo Aeroporto, successivamente circolerà sull’asse del San Gottardo fino in Ticino.

 

La ferrovia di pianura attraverso le Alpi – che da fine 2016 può contare sulla galleria di base del San Gottardo, il tunnel ferroviario più lungo al mondo – sarà completata a fine 2020 con la galleria di base del Monte Ceneri. Per far fronte all’atteso aumento della domanda, le FFS hanno commissionato a Stadler 29 elettrotreni in grado di raggiungere una velocità di 250 km/h. Questi treni sono stati denominati «Smile» da Stadler e «Giruno» dalle FFS.

 

L’8 maggio hanno preso il via le corse del «Giruno» con i clienti. L’obiettivo è acquisire quanta più esperienza possibile entro il cambiamento d’orario di dicembre 2019, in modo tale da poter ottimizzare la maturità tecnica e i processi operativi dei nuovi treni. Stando a quanto previsto, da dicembre 2019 i treni verranno gradualmente integrati nell’orario: circoleranno dapprima nel traffico nazionale da Basilea FFS e Zurigo HB a Lugano/Chiasso e, presumibilmente dalla primavera 2020, proseguiranno fino a Milano.


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SBB Fahrplan 2020: Mehr Verbindungen und moderneres Rollmaterial

Die SBB löst ihr Kundenversprechen 2020 ein: International noch besser verbunden, neue, komfortablere Züge, zahlreichere Verbindungen sowie kürzere Reisezeiten. Ab Fahrplan 2020 geht mit dem «Léman Express» in der Region Genf zudem die grösste grenzüberschreitende S-Bahn Europas in Betrieb.

Giruno und FV-Dosto: Der nationale Fernverkehr steht im Zeichen neuer Fahrzeuge                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Damit der öffentliche Verkehr in der Schweiz auch in Zukunft ein starkes Rückgrat hat, entwickelt die SBB das Bahnangebot ständig weiter und investiert in neue Infrastrukturen und modernes Rollmaterial. Die SBB löst mit dem Fahrplan 2020 ihr Versprechen, Regionen zu verbinden, konsequent ein. Der neue Fahrplan, der am 15. Dezember 2019 in Kraft tritt, bringt Änderungen im Angebot – international, national und in den Regionen.

 

Die Giruno-Triebzüge  kommen im Laufe des Jahres 2019 auf ihren künftigen Haupteinsatzstrecken ins Tessin durch den Gotthard-Basistunnel ab Basel bzw. Zürich zum Einsatz. 2020 werden diese auch sukzessive auf den internationalen Verbindungen als Eurocity durch den Gotthard-Basistunnel nach Milano eingesetzt. Die Reisenden profitieren damit von modernen Zügen mit Niederflureinstieg, grossen Gepäckablagen und mehr Komfort.

 

Bis jetzt hat die SBB zwölf FV-Dosto in Betrieb genommen  und  setzt  diese  auf  den Strecken IR 13 Chur - St. Gallen - Zürich und IR 37 Zürich -  Basel ein. Mit dem Fahrplanwechsel werden schrittweise weitere Fahrzeuge auf diesen Strecken eingesetzt. Wie bekannt, verkehren ab Dezember 2019 die FV-Dosto auch als IC-Züge auf der Strecke IC 3 Basel - Zürich - Chur.

 

Die Ende März 2019 vorgestellten, modernisierten Doppelstockzüge IC2000  kommen 2019 sukzessive schweizweit zum Einsatz und bieten verbesserten Komfort. Zudem beginnt 2019 der Umbau der Doppelstock-Triebzüge der RegioExpress-Linien. Die 1. Klasse wird u.a. mit der Anpassung der Sitzanordnung auf 3 Sitze pro Reihe aufgewertet, und in der 2. Klasse werden Steckdosen am Platz eingebaut.

 

 

 

Internationaler Verkehr mit mehr Verbindungen und neuen Fahrzeugen

 

TGV Lyria, die schweizerisch-französische Tochtergesellschaft der SBB, strukturiert per Fahrplanwechsel 2020 das Angebot neu. Ab Zürich, Basel, Genf und Lausanne gibt es mehr Verbindungen in die französische Hauptstadt mit gesteigertem Komfort und mehr Sitzplätzen in neuen Zügen. Zwar kann aus fahrplantechnischen Gründen die Direktverbindung Bern–Paris bedauerlicherweise nicht mehr angeboten werden, doch ist die Anbindung der SBB Züge Bern–Basel an sechs tägliche Paris-Verbindungen ab Basel in beide Richtungen gewährleistet, die Reisezeit verlängert sich um eine halbe Stunde. Im Rahmen von einem runden Tisch ist die SBB mit den betroffenen Kantonen Bern, Solothurn, Baselland und Basel-Stadt im Gespräch. Weitere Details zu den Verbindungen nach Paris sind der heutigen Kommunikation von TGV Lyria  zu entnehmen.

 

Im Verkehr mit Deutschland ersetzt die DB in Kooperation mit der SBB den Typ ICE 1 auf den Verbindungen via Basel nach Zürich–Chur und nach Bern–Interlaken durch neue Züge des Typs ICE 4.

 

Im Verkehr Zürich–Stuttgart bleibt es vorerst beim aktuellen Angebot einer stündlichen Verbindung mit täglich sieben Direktverbindungen und sieben Umsteigeverbindungen in Singen.

 

 

«Léman Express» wird grösste grenzüberschreitende S-Bahn Europas

 

Für Pendler in der Agglomeration Genf verkürzen und verändern sich ab dem 15. Dezember die Wege. Ab diesem Tag hat Genf seine eigene «echte» S-Bahn, welche nicht nur 45 Stationen auf einer Streckenlänge von 230 Kilometern, sondern auch Nationen verbindet. Die sechs Linien des «Léman Express» verkehren zwischen Coppet im Kanton Waadt, Genf und verschiedenen Endpunkten im benachbarten Frankreich. So gibt es neue, umsteigefreie Verbindungen von Coppet/Genf nach Annemasse, aber auch bis Evian-les-Bains, Annecy und St-Gervais-les-Bains-Le-Fayet. Damit profitiert künftig eine Million Menschen in der Schweiz und Frankreich vom neuen, zeitgemässen öV-Angebot mit 240 Verbindungen pro Tag.

 

Die Grundlage und das Rückgrat für das S-Bahn-Netz bildet die neue Tunnelstrecke von Genf nach Annemasse (CEVA) mit fünf Zwischenstationen, die nach acht Jahren Bauzeit eröffnet wird. Auf den Linien des «Léman Express» kommen 39 neue S-Bahn-Züge Schweizer und französischer Bauart zum Einsatz. Zusätzlich wird der halbstündliche RegioExpress Vevey−Genf bis Annemasse verlängert (Stundentakt am Wochenende). Neu verkehrt er zudem stündlich bereits ab St-Maurice (VS). Die Kundinnen und Kunden aus dem Unterwallis geniessen dadurch mehr Kapazität und Direktverbindungen in Richtung Lausanne−Genf. Das Unterwallis wird mit dem RegioExpress stündlich entlang des Genfersees mit Frankreich verbunden.



Zahlreiche regionale Anpassungen

 


Mittelland:

• Turgi−Aarau−Zofingen−Sursee (S29)
  Die S29 Turgi−Aarau verkehrt mit Fahrplan 2020 ab Aarau stündlich weiter Richtung Olten (nonstop) und wird

  mit der S8 Olten−Sursee verknüpft zur neuen S29 Turgi−Aarau−Olten−Zofingen−Sursee.

  Dadurch entsteht stündlich eine umsteigefreie Verbindung von Sursee nach Aarau.

• Integraler Halbstundentakt Langenthal−Olten−Langenthal (S23)
  Die S23 verkehrt zwischen Langenthal und Olten bis 20 Uhr neu von Montag bis Freitag durchgehend im Halbstundentakt.

  Mit vier neuen Zugspaaren werden die bisherigen Taktlücken bis 20 Uhr geschlossen. Die stündlichen Direktverbindungen

  zwischen Langenthal–Aarau–Lenzburg–Brugg–Baden bleiben bestehen.

 


Zentralschweiz:

• Sursee−Luzern−Baar (S1)
  Neue Frühverbindungen: Die Kapazität der S1 Sursee−Luzern−Baar wird gezielt ausgebaut mit zusätzlichen

  Verbindungen und Fahrzeugen (Doppelkompositionen).

• Modernisierte Züge im Seetal
  Die 15 Fahrzeuge der S9 Luzern−Lenzburg sowie S99 Luzern−Hochdorf werden modernisiert und erhalten ein modernes

  Kundeninformationssystem, eine verbesserte Einstiegsplattform sowie neue Hochfrequenz-Fenster für besseren Mobilfunkempfang.

 


Nordwestschweiz:

• «Läufelfingerli» (S9)
  Verbesserung der Anschlüsse auf die Fernverkehrszüge in Olten und Sissach. Die Reisezeit für Pendler

  nach Basel, Zürich, Bern oder Luzern verkürzt sich dadurch bis zu einer halben Stunde.

 

 

 

Zeitlich befristete Angebotseinschränkungen wegen Bauarbeiten

 

Auch im Fahrplanjahr 2020 baut die SBB das Bahnnetz aus und unterhält die bestehenden Anlagen, damit auch künftig ein pünktlicher und sicherer Betrieb gewährleistet werden kann. Durch diese Investitionen kann die SBB der gesteigerten Nachfrage (plus 50% Bahnreisende bis 2040) ein innovatives Angebot mit höheren Kapazitäten und noch mehr Flexibilität gegenüberstellen. Die Weiterentwicklung der Bahninfrastruktur führt zu zeitlich befristeten Einschränkungen des Angebots.

 

Ab dem 9. Juni 2019 bis am 12. Dezember 2020 wird die Bahnstrecke zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau wegen Bauarbeiten bekanntlich komplett gesperrt. Die Fahrzeit im Fernverkehr zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin verlängert sich um 8 bis 15 Minuten. Auch im Regionalverkehr kommt es zu grossen Anpassungen.

 

Vorausgesetzt, dass bis Ende Mai die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, starten die Bauarbeiten für den Vierspurausbau und das Wendegleis Liestal im Juni 2019. Der Vierspurausbau ermöglicht einen flüssigeren Betrieb mit mehr Zügen. Das Wendegleis ist eine der Voraussetzungen für den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel–Liestal. Der Vierspurausbau bedingt Einschränkungen zwischen Basel und Olten voraussichtlich ab Ende Dezember 2019. Für Anschlussreisende von Bern–Olten auf den TGV Lyria nach Paris verlängert sich die Reisezeit um eine halbe Stunde, da der heute knappe Anschluss in Basel künftig nicht mehr möglich ist.

 

Vom Oktober 2019 bis April 2020 werden beim Bahnhof Zürich Flughafen Gleise erneuert. Fernverkehrszüge werden umgeleitet und verkehren teilweise nicht über Zürich Flughafen.

 

 

Fahrplanentwurf ab 29. Mai 2019 im Internet abrufbar

 

Ab Mittwoch, 29. Mai 2019, ist die Seite www.fahrplanentwurf.ch online. Allfällige Fahrplanbegehren und Unstimmigkeiten in den Fahrplanentwürfen können bis Sonntag, 16. Juni 2019, gemeldet werden. Stellungnahmen sind mit dem vorbereiteten Online-Formular direkt an die für den öffentlichen Verkehr zuständigen Stellen der Kantone zu richten. Diese werden die Eingaben prüfen und wenn möglich berücksichtigen oder als Planungsgrundlage für die kommenden Fahrplanjahre vormerken.


 

 

Horaire 2020: mise en service du Léman Express
 
   

Le Léman Express, RER transfrontalier de l'agglomération genevoise, sera mis en service à l'horaire 2020. Six trains par heure et par sens viendront irriguer le centre de l'agglomération entre Genève et Annemasse et transporter les 50'000 clients attendus chaque jour. Plusieurs autres améliorations de l'offre ferroviaire sont prévues en Suisse romande dès le changement d'horaire du 15 décembre 2019.

   

À partir du changement d'horaire du dimanche 15 décembre 2019, le Léman Express deviendra le plus grand réseau RER transfrontalier d'Europe, avec ses 45 gares et 230 kilomètres de lignes. Les lignes Léman Express L1, L2, L3 et L4 relieront Coppet / Genève à Evian-les-Bains, Annecy, Saint-Gervais-les-Bains-Le-Fayet et Annemasse, sans changement. Les lignes L5 et L6 relieront Genève et La Plaine/Bellegarde.

 

Le coup d'envoi de ce réseau est rendu possible par l'achèvement de la ligne CEVA (Cornavin – Eaux-Vives – Annemasse) et de ses cinq nouvelles gares (Lancy-Pont-Rouge, Lancy-Bachet, Genève-Champel, Genève-Eaux-Vives et Chêne-Bourg) au terme de huit ans de travaux.

 

Au centre du réseau, sur la ligne Genève – Annemasse, les clients disposeront de six trains par heure et par sens (quatre RER avec arrêt à toutes les gares et deux RegioExpress avec arrêt à Lancy-Pont-Rouge et Eaux-Vives). En semaine, les trains Léman Express circuleront de 5h à 00h30 au cœur du réseau. Les temps de parcours dans l'agglomération seront fortement réduits par rapport à aujourd'hui : le trajet Genève – Annemasse par exemple ne prendra que 22 minutes.

 

Les travaux de mise en service représentent un grand défi et se déroulent selon les délais prévus. L'homologation des véhicules est attendue pour cet été. Les formations du personnel de ce projet très complexe ont déjà commencé et les premières courses d'essai de trains auront lieu dès l'été.

 

 

Le RegioExpress « Léman » prolongé à ses deux extrémités

 

Grâce à la fin des travaux au tunnel de Burier (entre Montreux et Vevey), le RegioExpress (trains Duplex regio) qui relie actuellement chaque demi-heure Vevey à Genève sera prolongé à ses deux extrémités. Il aura comme nouveau terminus Annemasse, et sera prolongé une fois par heure de Vevey à Saint-Maurice.

 

Grâce à ce RegioExpress, le Chablais bénéficiera ainsi d'une offre régulière, sans changement, vers l'Arc lémanique jusqu'au cœur de Genève et au-delà. Villeneuve, par exemple, profitera ainsi d'une relation par heure sans changement pour St-Maurice et Genève / Annemasse. Ce prolongement permettra en outre la desserte chaque heure de la gare de Bex. A noter que le RegioExpress sera exploité avec des trains Duplex Regio plus longs, permettant un gain de places assises de 40% sur l'entier de la ligne.

 

 

Autres adaptations en Suisse romande

 

Les horaires de l'InterRegio 90 (IR 90, Genève Aéroport – Brigue) seront adaptés afin de rétablir les correspondances à Lausanne entre l'IR90 et l'IR15 (Genève Aéroport – Lucerne) toutes les heures. La gare de Loèche bénéficiera en outre de liaisons directes supplémentaires avec l'IR 90.

 

Dans l'Arc jurassien, c'est un train « Flirt » moderne qui assurera dès le changement d'horaire les trois allers-retours journaliers entre Neuchâtel et Frasne permettant une connexion aux TGV Lyria. L'adaptation de l'offre Lyria par Vallorbe, dès le 15 décembre, nécessitera de revoir les horaires de ces trains (départs de Neuchâtel à 7h06 et 16h06 au lieu de 8h06 et 18h06 ; départ de 12h06 inchangé).

 

 

Trafic national

 

En trafic national, ce sont surtout les mises en service de nouveaux trains et de compositions modernisées qui caractérisent cet horaire 2020. Les nouveaux trains Giruno seront mis en service en tant qu'IC2 et IC21 entre Bâle / Zurich et Lugano. Ils circuleront ensuite au courant de l'année 2020 sur les relations Eurocity le long de l'axe du Gothard en direction de Milan.

 

Le nouveau train duplex grandes lignes de Bombardier poursuit son exploitation sur les lignes IR13 et IR37 entre Bâle, Zurich et Coire. Sa fiabilité s'améliore et de nouvelles compositions circuleront dès le changement d'horaire sur la ligne IC3 Bâle – Coire. Ces trains seront mis en service en tant qu'IC1 sur l'axe est-ouest dès que les CFF disposeront de véhicules opérationnels en nombre suffisant.

 

Enfin, les trains duplex actuels IC2000 sont en cours de modernisation. Ils offrent un meilleur confort et seront mis en service progressivement.

 

 

Nouvel horaire en ligne dès le 29 mai 2019

 

Le site www.projet-horaire.ch est en ligne dès le mercredi 29 mai 2019. Les remarques au sujet de l'horaire peuvent être déposées jusqu'au dimanche 16 juin 2019. Les prises de positions sont à envoyer via le formulaire en ligne idoine directement aux offices cantonaux responsables des transports publics.


Più collegamenti e materiale rotabile all’avanguardia

 

 

Le FFS mantengono la promessa per il 2020: migliori collegamenti internaziona-li, nuovi treni più comodi, collegamenti più frequenti e tempi di viaggio ridotti. Inoltre, con il «Léman Express» entra in servizio la più grande rete celere regionale transfrontaliera d’Europa.

 

Affinché i trasporti pubblici in Svizzera possano disporre di basi forti anche in futuro, le FFS sviluppano continuamente l’offerta ferroviaria e investono in nuove infrastrutture e materiale rotabile all’avanguardia. Con l’orario 2020 le FFS tengono fede alla promessa di collegare le regioni. Il nuovo orario, che entrerà in vigore il 15 dicembre 2019, apporta modifiche nell’offerta – a livello internazionale, nazionale e regionale.

 

 

Traffico internazionale: più collegamenti e nuovi veicoli

 

Con il cambiamento d’orario 2020 TGV Lyria, l’affiliata svizzero-francese delle FFS, riorganizza la propria offerta. Saranno intensificati i collegamenti da Zurigo, Basilea, Ginevra e Losanna verso la capitale francese, con un maggior comfort e più posti a sedere in nuovi treni. Il collegamento diretto Berna–Parigi non potrà più essere offerto: in compenso sarà garantita la coincidenza dei treni FFS Berna–Basilea con sei collegamenti giornalieri Basilea–Parigi, in entrambe le direzioni. Nell’ambito di una tavola rotonda vi sono attualmente delle discussioni in corso tra le FFS e i cantoni coinvolti di Berna, Soletta, Basilea Campagna e Basilea Città. Maggiori dettagli sui collegamenti per Parigi sono riportati nel comunicato stampa odierno di TGV Lyria.

 

Nel traffico con la Germania, in collaborazione con le FFS, la Deutsche Bahn sostituirà i treni del tipo ICE 1 con nuovi treni del tipo ICE 4 nei collegamenti via Basilea per Zurigo–Coira e per Berna–Interlaken.

 

Sulla tratta Zurigo–Stoccarda sarà per il momento mantenuta l’attuale offerta che consiste in un collegamento all’ora: sette collegamenti diretti e sette collegamenti con cambio a Singen giornalieri.

 

 

Traffico a lunga percorrenza nazionale: veicoli nuovi e modernizzati

 

Gli elettrotreni Giruno verranno introdotti nel corso del 2019 sulle loro tratte d’impiego principale tra il Ticino e Basilea / Zurigo attraverso la galleria di base del San Gottardo. Nel 2020 verranno progressivamente impiegati anche nei collegamenti internazionali come EuroCity per Milano, sempre attraverso la galleria di base del San Gottardo. I viaggiatori disporranno così di moderni treni con accesso a pianale ribassato, grandi spazi per i bagagli e un maggiore comfort.

 

Sinora le FFS hanno messo in servizio dodici bipiano TLP sulle tratte IR 13 Coira–San Gallo–Zurigo e IR 37 Basilea–Zurigo–San Gallo. Con il cambiamento d’orario su queste tratte verranno gradualmente inseriti altri veicoli. Come già reso noto, da dicembre 2019 i bipiano TLP circoleranno anche come treni InterCity sulla tratta IC 3 Basilea–Zurigo–Coira.

 

I bipiano TLP IC2000 ammodernati, presentati a fine marzo 2019, saranno introdotti progressivamente nel corso del 2019 e offriranno un maggiore comfort. Inoltre nel 2019 ha inizio la trasformazione delle composizioni automotrici a due piani delle linee RegioExpress: la 1ª classe viene rivalorizzata anche attraverso una nuova disposizione con tre sedili per ogni fila e in 2ª classe vengono montate prese elettriche al posto.

 

 

«Léman Express»: la più grande rete celere regionale transfrontaliera d’Europa

 

A partire dal 15 dicembre per i pendolari nell’agglomerato di Ginevra cambiano e si accorciano i tragitti. Ginevra avrà allora una sua «vera» rete celere, che oltre a 45 stazioni su una tratta di 230 chilometri collega tra loro anche due nazioni. Le sei linee del «Léman Express» collegano Coppet nel Cantone di Vaud con Ginevra e diversi punti della vicina Francia. Ci saranno ad esempio nuovi collegamenti diretti da Coppet e Ginevra verso Annemasse, ma anche per Evian-les-Bains, Annecy e St-Gervais-les-Bains-Le Fayet. In futuro un milione di persone in Svizzera e Francia usufruirà di una nuova, moderna offerta dei trasporti pubblici con 240 collegamenti al giorno.

 

La base e la spina dorsale della rete celere regionale è costituita dalla nuova tratta in galleria da Ginevra ad Annemasse (CEVA) con cinque stazioni intermedie, che sarà inaugurata dopo otto anni di lavori. Sulle linee del «Léman Express» saranno impiegati 39 nuovi treni della rete celere, di costruzione svizzera e francese. In più, il RegioExpress che circola ogni mezz’ora da Vevey−Ginevra fino ad Annemasse viene prolungato (con cadenza oraria nel fine settimana) e inoltre circolerà ogni ora già da St-Maurice (VS). In questo modo la clientela del Basso Vallese potrà usufruire di una maggiore capacità e collegamenti diretti in direzione di Losanna−Ginevra. Con il RegioExpress il Basso Vallese sarà collegato ogni ora con la Francia lungo il lago Lemano.

 

 

Limitazioni temporanee dell’offerta a causa dei lavori di costruzione

 

Anche per l’anno di orario 2020 le FFS amplieranno la rete ferroviaria e sottoporranno a manutenzione gli impianti esistenti, in modo da garantire anche in futuro un esercizio più puntuale e sicuro. Grazie a questi investimenti le FFS possono reagire all’incremento della domanda (50 per cento di viaggiatori in più entro il 2040) con un’offerta innovativa, caratterizzata da maggiori capacità e ancora più flessibile. L’ulteriore sviluppo dell’infrastruttura ferroviaria comporta alcune limitazioni temporanee dell’offerta.

 

Dal 9 giugno 2019 al 12 dicembre 2020, la tratta ferroviaria tra Zugo Oberwil e Arth-Goldau sarà completamente chiusa al traffico per lavori.

Il tempo di percorrenza tra la Svizzera tedesca e il Ticino si allungherà quindi di 8-15 minuti. Sono previsti importanti cambiamenti anche nel traffico regionale.

 

Se entro fine maggio sarà disponibile la licenza di costruzione, nel mese di giugno 2019 prenderanno il via i lavori di costruzione per l’ampliamento a quattro binari e per il binario d’inversione a Liestal. Il potenziamento a quattro binari consente un esercizio più fluido e con più treni. Il binario d’inversione rappresenta uno dei presupposti per la cadenza al quarto d’ora sulla S-Bahn tra Basilea e Liestal. Il potenziamento a quattro binari implicherà restrizioni tra Basilea e Olten presumibilmente dalla fine di dicembre 2019. Per i viaggiatori in coincidenza da Berna–Olten sul TGV Lyria in direzione di Parigi, il tempo di viaggio si allungherà di mezz’ora poiché non sarà più possibile prendere la coincidenza a Basilea.

 

Dall’ottobre 2019 fino ad aprile 2020 verranno rinnovati i binari della stazione di Zurigo Aeroporto. I treni del traffico a lunga percorrenza saranno dirottati e circoleranno in parte non via Zurigo Aeroporto.

 

 

Progetto d’orario dal 29 maggio online

 

Da mercoledì 29 maggio 2019 sarà online la pagina www.progetto-orario.ch. Fino a domenica 16 giugno 2019 sarà possibile inviare richieste e segnalare eventuali incongruenze nelle bozze d’orario. Le prese di posizione dovranno essere trasmesse mediante il modulo online direttamente ai servizi cantonali competenti per i trasporti pubblici. Questi ultimi le esamineranno e se possibile ne terranno conto oppure le considereranno per la pianificazione d’orario dei prossimi anni.

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