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info24 - ÖV Schweiz-Europa muss Pause machen

Liebe Freunde von info24

Es tut mir sehr leid Euch mitteilen zu müssen, dass ich die info24 Seite bis auf weiteres nicht mehr bearbeiten kann. Dies gilt leider auch für die zahlreichen Nachrichten, die ich in der Zwischenzeit "meines untertauchens" erhalten habe und muss Euch dementsprechend eine Antwort schuldig bleiben.

                                                    info24 und seine Facebook-Seite müssen Pause machen...

 

 

 

Wie einige von Euch wissen sind es gesundheitliche Probleme, die mich bereits seit August 2016 (nach einem tätlichen Angriff im Nacht ICE Dortmund - München) plagen. So kam dann auch die  Umfrage Ende letzten Jahres  zustande, wie und ob ich die Seite überhaupt weiterführen solle. Nahe stehende liebe Leute haben mir mehrfach geraten gut auf mich aufzupassen, was ich mir eigentlich auch ganz fest zu Herzen nehmen wollte. Leider habe ich es aus eigener Dummheit nicht geschafft und schon wieder viel zu viel gemacht. Das Resultat war ein Zusammenbruch im Gang der eigenen Wohnung (direkt unter diesem Bild) wo ich beim folgenden unkontrollierten Sturz Wand und Boden geküsst habe. Leichtes Schädel-Hirn Trauma, gebrochene Nase und einigen anderen Blessuren sind die Folge. Vom Sturz habe ich null Erinnerung, zeitlich gesehen dürfte ich etwa eine knappe Stunde am Boden gelegen haben, bis ich mich zu meinem Wohnungsnachbar schleppen konnte; der dann Mitten in der Nacht die Rettung gerufen hat.

Nach einigen Tagen Spitalaufenthalt konnte ich nun wieder nach Hause (dies ist das "Nachher-Foto", das "Vorher-Bild" möchte ich Euch lieber nicht zumuten...) Nun ist aber eine Erholungsphase ohne elektronische Geräte von nöten. Wie lange diese dauern wird, kann ich derzeit nicht abschätzen. Weil es mich nun aber schon "etwas gelernt" hat, werde ich diesen "Wink" nun aber wirklich sehr ernst nehmen. Einzelne Beiträge wird es irgendwann bestimmt wieder geben, so hoffe ich es zumindest! Ebenso hoffe ich, dass dann einige von Euch trotzdem auch wieder dabei sein werden.

Möchte mich für den nun folgenden Unterbruch herzlich entschuldigen und danke für Euer Verstädnis.

Internette Grüsse

Marcel

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ÖBB: Im Osten viel Neues – 24 weitere Cityjet Desiro ML für den Nah- und Regionalverkehr bestellt

Neue Züge für die Ostregion: 24 zusätzliche Cityjet Desiro ML von Siemens werden künftig auf der Schiene in Wien, Niederösterreich und Burgenland unterwegs sein und den Nah- und Regionalverkehr weiter aufwerten. Mit dem Abruf vom 11. März 2019 sind 189 Züge vom Cityjet Desiro ML bestellt. Die ersten Fahrzeuge der zusätzlichen Bestellung werden ab Sommer 2020 auf Schiene sein.

Für Wien und die Ostregion hat die ÖBB 24 zusätzliche Siemens Desiro ML Cityjet bestellt                    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Cityjet-Garnituren mit 22% mehr Sitzplätzen

 

Das Bevölkerungswachstum und die zunehmende Verlagerung vom Auto auf die Schiene lassen die Fahrgastzahlen steigen. Durch die Elektrifizierung der Marchegger Ostbahn, den Ausbau der Pottendorfer Linie, der Nordbahn oder der Semmering-Verbindung, werden zudem zusätzliche Züge benötigt. Die dreiteiligen Cityjet-Garnituren verfügen über 22% mehr Sitzplätze als die Fahrzeuge, die dann durch die neuen Garnituren ersetzt werden.

 

Michaela Huber, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG: „Diese Bestellung zeigt, dass wir unsere Modernisierungsoffensive im Nah- und Regionalverkehr konsequent und im Sinne unserer Kundinnen und Kunden fortsetzen. Mit der Erweiterung der Flotte und dem Mehr an Sitzplätzen, werden wir die Verkehrsausweitungen und die erhöhte Nachfrage sehr gut abdecken können."

 

Die neuen Cityjets sind barrierefrei zugänglich und bieten den Kundinnen und Kunden Komfortsitze, grosse Tische bei der Hälfte der vis-á-vis Sitzplätze, Steckdosen, Leseleuchten, WLAN inklusive dem onboard-Portal Railnet Regio und große Monitore für die Fahrgastinformation in Echtzeit. Fahrgäste profitieren zukünftig von Fensterrollos im Fahrgastbereich und durchgehenden Gepäckablagen im Desiro ML.

 

 

Erste Wahl für die Ostregion

 

In der Ostregion ist bei Neufahrzeugen der Desiro ML von Siemens die erste Wahl: Die Fahrzeuge können mit der Bestandsflotte Cityjet und dem Ventus Raaberbahn in der Region gekuppelt und so Synergien bei der Instandhaltung der Flotte genutzt werden. 133 von den insgesamt 189 abgerufenen ÖBB Cityjet Desiro ML werden voraussichtlich bis Mai 2021 in der Ostregion im Einsatz sein.


 

ÖBB Siemens Desiro ML "Cityjet" als S7 bei der Einfahrt in Wien Siemensstrasse;

unterwegs von Wolkersdorf im Weinviertel über  Flughafen Wien nach Wolfsthal.


Zukunftsmusik – alle Zeichen stehen auf Grün

 

Technisch punktet der Zug mit einer Länge von 75 Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h sowie einer rascheren Beschleunigung. Eine weitere Besonderheit: Der Desiro ML kann auf Batteriehybridtechnologie umgerüstet werden und könnte somit künftig auch für nicht-elektrifizierte Strecken genutzt werden.


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Wiener Linien: Weniger Falschparker im Jahr 2018

Busse und Strassenbahnen in Wien wurden im Vorjahr rund  2.300 Mal  von falsch geparkten Fahrzeugen blockiert. Das bedeutet, dass die Öffis rund sechs Mal täglich durch Falschparker an der Weiterfahrt gehindert wurden. Immerhin wurden damit 2018 rund 700 Falschparker weniger gezählt als noch im Jahr 2017.

Die Linie 5 wurde öfters von falsch geparkten Fahrzeugen behindert                                   Foto: Wiener Linien/Robert Peres

 

 

 

In enger Zusammenarbeit mit den Bezirken werden laufend Falschparker-Hotspots durch Halte- und Parkverbote erfolgreich entschärft. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass der Wegfall von wenigen Stellplätzen hunderte Öffi-NutzerInnen noch pünktlicher an ihr Ziel bringt. 2018 wurden eine Handvoll Parkplätze in der Blindengasse (Josefstadt) durch Fahrradabstellplätze und Sperrlinien ersetzt. Die Linie 5 war im Vorjahr nur mehr 13-mal blockiert, 2017 waren es noch 18-mal. Noch effektiver ist die Massnahme allerdings mit Hilfe von Gehsteigverbreiterungen: Bereits seit Anfang 2017 gibt es in der Kreuzgasse in Währing zwischen Klostergasse und Lacknergasse rund 25 Parkplätze weniger. Die Linien 9 und 42 standen vor der Maßnahme (2016) in diesem Abschnitt insgesamt 51-mal einem Falschparker gegenüber, 2017 hingegen nur noch achtmal.

 

 

Falschparken kostet Zeit und Nerven

 

Falsch geparkte Autos sind nicht nur für die Wiener Linien ein ganz besonderes Ärgernis, sondern vor allem für die Fahrgäste. Es kann bis zu 40 Minuten dauern, bis Bus und Bim weiterfahren können. Für die Fahrgäste bedeutet das „bitte warten".

 

Generell gilt: Die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, müssen immer frei bleiben. Zusätzlich sollten die Seitenspiegel eingeklappt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wartet einfach eine Bim bzw. einen Bus ab. Werden Bus und Bim blockiert, kann das mitunter mehrere hundert Euro kosten. Neben einer Verwaltungsstrafe sind auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz oder Abschleppdienst zu tragen, sowie die Überstunden des notwendigen Personals.

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Deutsche Bahn stellt neuen Fernverkehrszug „ECx" vor

Die Deutsche Bahn (DB) und der spanische Hersteller Talgo haben heute mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, den neuen Fernverkehrszug mit dem Arbeitstitel „ECx" in Berlin vorgestellt. Die lokbespannten Reisezugwagen sind sehr flexibel einsetzbar und ergänzen so die DB-Fahrzeugflotte ab 2023 ideal. Der erste Abruf von 23 Zügen im Wert von 550 Millionen Euro ist Teil eines Rahmenvertrags der DB mit dem spanischen Hersteller Talgo über bis zu 100 Mehrsystemloks und Reisezugwagen.

Talgo ECx - Mehr Komfort, mehr Verlässlichkeit, mehr Platz                                Visualisierung: Deutsche Bahn AG / Tricon AG

 

 

 

„In unserer Agenda für eine bessere Bahn haben wir angekündigt, mehr Kapazität auf der Schiene zu schaffen. Der „ECx" ermöglicht ein besseres Angebot und mehr Komfort. Dieser innovative Zug wird einen wesentlichen Beitrag leisten, noch mehr Menschen für das Bahnfahren zu begeistern", sagte Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn.

 

Die „ECx"-Züge sollen im internationalen Verkehr Berlin–Amsterdam fahren und die Fahrzeit auf dieser Strecke um rund 30 Minuten auf 5:50 Stunden verkürzen. Zudem ist der Einsatz der neuen Fahrzeuge auf touristischen Verbindungen nach Westerland (Sylt) und Oberstdorf vorgesehen.

 

Mit dem „ECx" bietet die Deutsche Bahn ihren Fahrgästen echten ICE-Komfort: Dazu gehören neben WLAN auch viel Platz für Gepäck, ein Bordbistro sowie Fahrgastinformation mit Echtzeitdaten. In Sachen Barrierefreiheit setzt der Zug neue Maßstäbe: Der stufenlose Einstieg auf Bahnsteighöhe erleichtert allen Fahrgästen das Reisen und versetzt Rollstuhlfahrer in die Lage, künftig selbständig an Bord zu kommen. Der „ECx" ist auch strategischer Vorreiter: Zukünftig werden alle Fahrzeugausschreibungen für Neufahrzeuge im Fernverkehr die besonders kundenfreundlichen Einstiege enthalten.

 

„Die Bahnkunden erwarten zu Recht hochmoderne, zuverlässige und komfortable Züge. Die DB ist mit ihrem „ECx" von Talgo hier genau auf der richtigen Schiene. Besonders hervorzuheben ist die niedrige Fußbodenhöhe von durchgehend 76 cm. Damit ist ein stufenloser Einstieg von allen Bahnsteigen in Standardhöhe möglich. Damit setzt die Bahn neue Maßstäbe für Barrierefreiheit und Reisekomfort, die wir zur Erhöhung der Fahrgastzahlen brauchen. Ich freue mich besonders, dass die neuen Züge ab 2023 auf der Marschbahn nach Sylt, auf der Allgäubahn nach Oberstdorf und auf der internationalen Verbindung Amsterdam–Berlin eingesetzt werden sollen", sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

 

„Der Abschluss dieses Vertrages ist für Talgo nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine große Verantwortung. Wir werden das beste Produkt an einen der anspruchsvollsten Kunden der Welt liefern: die Deutsche Bahn. Wir werden jedoch auch die Erwartungen und Anforderungen aus Deutschland erfüllen, dem Land, in dem wir seit dem Jahr 1994 präsent sind", sagte José María de Oriol Fabra, Vorstandsvorsitzender Patentes Talgo S.L.U.

 

Ein Zugverband des „ECx" besteht aus jeweils einer Mehrsystemlok mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometer und 17 Reisezugwagen. Die insgesamt 570 Sitzplätze teilen sich in 85 Sitzplätze der 1. Klasse und 485 Sitzplätze der 2. Klasse auf.

 


 

Die DB wird die neuen Fernverkehrszüge zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 auf der zweistündlichen Verbindung Berlin-Amsterdam einsetzen. Die Fahrzeit wird sich auf dieser Strecke um rund 30 Minuten auf 5:50 Stunden verkürzen. Das ist möglich, weil durch den Einsatz der Mehrsystemlok ein Lokwechsel an der Grenze wegfällt. Zudem wird der „ECx“ zu touristischen Zielen an die Nordsee und in die Alpen fahren: Ab Sommer 2024 ist der Einsatz auf den Strecken Westerland–Köln, Westerland–Frankfurt–Karlsruhe, Westerland–Berlin sowie Oberstdorf–Köln geplant.

 

Die neuen Züge werden zunächst im Probebetrieb eingesetzt, um die fabrikneuen Fahrzeuge auf Herz und Nieren zu testen. Die Erkenntnisse aus dem Betrieb sowie die Rückmeldungen der Fahrgäste und Mitarbeiter werden bei der Weiterentwicklung der Züge berücksichtigt. Der „ECx“ wird alte Intercity-1-Züge ersetzen.

       


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S-Bahn Berlin: Einschränkungen auf S1 und S7 infolge Bauarbeiten in Potsdam

Im Südwesten Berlins wird es vom 14. bis 25. März 2019 zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr kommen. Die Linien S1 und S7 werden in dieser Zeit unterbrochen. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Laut der Berliner S-Bahn sind Bauarbeiten und Anpassungen an der Sicherungstechnik notwendig, bevor ein zweites Gleis zwischen Potsdam Hauptbahnhof und der Station Babelsberg in Betrieb genommen werden kann. Die S1 wird vom 14. bis 18. März 2019 zwischen den Stationen Wannsee und Schlachtensee gesperrt sein. Die S7 wird vom 14. bis zum morgen des 25. März (1.30h) zwischen Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof gesperrt.

Anstelle der S-Bahn werden Reisende gebetan die Züge des Regionalverkehrs zu benützen              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Potsdamer fahren ab 25. März 2019 mit der S-Bahn schneller nach Berlin - dann wird auf einem Teilstück zwischen Babelsberg und Potsdam

Hauptbahnhof ein zweites Gleis in Betrieb genommen. Positiver Effekt: ein flüssigerer Zugbetrieb und eine Fahrzeitverkürzung von rund drei Minuten in beide Richtungen.

 

Zuvor sind noch umfangreiche Anpassungen an der Sicherungstechnik ZBS (überwacht den Zug) erforderlich, weshalb es auf der S1 und S7 Sperrungen und Einschränkungen geben wird.

 

Im Detail:

  • S1 Wannsee <> Zehlendorf gesperrt
    Nacht 14./15. März 2019 (Do/Fr) 22 bis 6 Uhr
    Ersatzverkehr mit Bussen
  • S1 Wannsee <> Schlachtensee gesperrt
    15. März 2019 (Fr) 6 Uhr durchgehend bis 18. März 2019 (Mo) 1.30 Uhr
    Ersatzverkehr mit Bussen
  • S7 Westkreuz <> Potsdam Hbf gesperrt
    14. März 2019 (Do) 22 Uhr durchgehend bis 18. März 2019 (Mo) 1.30 Uhr
    geänderte Linienführung: Ahrensfelde <> Westkreuz <> Messe Süd <> Pichelsberg
    Ersatzverkehr mit Bussen ab/bis Messe-Süd
  • S7 Wannsee <> Potsdam Hbf gesperrt
    18. März 2019 (Mo) 4 Uhr durchgehend bis 25. März 2019 (Mo) 1.30 Uhr
    Ersatzverkehr mit Bussen

 

Zusätzlich werden vom 18. März 2019 (Mo) bis 22. März 2019 (Fr) in der Zeit von ca. 6 bis 7 Uhr, von ca. 9 bis 15 Uhr sowie von ca. 18 bis 21 Uhr die Fahrten der RB21 (Griebnitzsee <> Golm <> Königs Wusterhausen/Wustermark) im Auftrag der S-Bahn Berlin ab/bis Wannsee verlängert. Bitte nutzen Sie zwischen Berlin und Potsdam Hbf auch die Züge des Regionalverkehrs RE1, RE7, RB22.




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Der neue ÖBB Cityjet TALENT3 ist in Vorarlberg angekommen

Der erste ÖBB Cityjet TALENT3 ist seit heute Mittag auf Vorarlbergs Schienen unterwegs. Die Zuggarnituren des Herstellers Bombardier gehören zu den modernsten Regionalzügen der Welt. Sie ersetzen im Laufe des heurigen Jahres die bisherigen Garnituren vom Typ Talent 1. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens für das Schienennetz in Österreich, Deutschland und der Schweiz ist der erste Zug in Vorarlberg zu Messfahrten unterwegs.

Der ÖBB Cityjet TALENT 3 ist ab sofort zu Messfahrten in Vorarlberg unterwegs                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Vor mehr als zwei Jahren hat sich Bombardier bei einer europaweiten, sehr anspruchsvollen Ausschreibung als Bestbieter durchgesetzt. Im Dezember 2016 erfolgte die Bestellung. Seit heute ist der erste von insgesamt 21 neuen Regionalzügen zum ersten Mal auf den Schienen Vorarlbergs unterwegs: Um 11.40 Uhr fuhr der ÖBB Cityjet TALENT3 des Herstellers Bombardier durch das Westportal des Arlbergtunnels. Er wurde von Mobilitäts-Landesrat Johannes Rauch, ÖBB-Regionalmanager Gerhard Mayer, Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Hillbrand und Bombardier-Austria-Geschäftsführer Christian Diewald in Empfang genommen.

 

„Mit diesen modernen Zügen leiten wir eine neue Ära im öffentlichen Verkehr in Vorarlberg ein“, freute sich Landesrat Johannes Rauch beim Empfang am Bahnhof Langen am Arlberg. „Wir wollen in Vorarlberg den besten öffentlichen Verkehr ausserhalb der Großstadt Wien bieten. Heute haben wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel gemacht.

 

“Gerhard Mayer, Regionalmanager für den ÖBB-Personenverkehr in Vorarlberg, erklärte: „Dieses hochmoderne und flexible Fahrzeug bietet unseren Fahrgästen sehr hohen Komfort. Es verdient zurecht das Qualitätssiegel ÖBB Cityjet.“ Damit die Fahrzeuge den Betrieb auch rechtzeitig aufnehmen können, seien noch einige Vorbereitungen nötig, so Mayer. „Unser Fahrzeuglieferant Bombardier arbeitet mit Hochdruck dran, dass alle notwendigen Zulassungen erwirkt werden können.“

 

 

Multitalent auf Schienen

 

Mit 104,5 Metern ist der ÖBB Cityjet TALENT3 der längste Elektrotriebzug, den die ÖBB künftig im Nah-und Regionalverkehr einsetzen. Er beschleunigt in etwas über 28 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die barrierefreien sechsteiligen Garnituren verfügen über rund 300 Sitzplätze; um die Hälfte mehr als das Vorgängermodell Talent 1.

 

Die verstellbaren Komfortsitze haben Fuss-und Armstützen sowie Steckdosen und Klapptische. Die Züge haben mobilfunkoptimierte Fensterscheiben, WLAN, ein innovatives Beleuchtungssystem sowie ein modernes Fahrgastinformationssystem und eine umweltfreundliche Klimaautomatik.

 

Teile der Inneneinrichtung sind modular und können je nach Saison ausgetauscht werden. Im Winter stehen genügend Skiabstellflächen zur Verfügung, im Sommer bietet der Zug bis zu 42 Fahrradabstellplätze an. „Dieser sogenannte Multi-Use-Bereich ist etwas komplett Neues am Markt“, betont der Geschäftsführer von Bombardier Österreich, Christian Diewald. Er begrüßte die erste Zuggarnitur am Montag persönlich in Vorarlberg.

 

 

Enger Zeitplan

 

Der Auftrag über 21 Garnituren ist der erste Abruf aus dem Rahmenvertrag, den die ÖBB nach einer europaweiten Ausschreibung Ende 2016 an den Hersteller Bombardier erteilt hat. Die ÖBB haben in dieser Ausschreibung über 5000 Anforderungen an das neue Fahrzeug gestellt und Bombardier möchte den Anforderungen mit dem TALENT3 gerecht werden.

 

Seit dem Zuschlag arbeitet Bombardier im Werk Hennigsdorf bei Berlin an der Adaptierung, Fertigung und Zulassung des für Vorarlberg vorgesehenen ÖBB Cityjet TALENT3. Österreich-Geschäftsführer Diewald: „Alle beteiligten Partner unternehmen große Anstrengungen, um den engen Zeitplan zu halten und die Züge rechtzeitig zur Gymnaestrada in Betrieb zu stellen. Bei der Entwicklung und beim Bau haben die Teams von ÖBB und Bombardier eng zusammengearbeitet. Auf das Ergebnis sind wirschon heute sehr stolz.

 

“Bis zum Einsatz der ersten neuen Zuggarnituren sind noch umfangreiche Messreihen vorgesehen, bei denen der ÖBB Cityjet TALENT3 auf Herz und Nieren geprüft wird. Diese sind notwendig, um die Sicherheit der Fahrzeuge im Rahmen der Zulassung nachzuweisen. In einem weiteren Schritt wird das Fahrzeug auch in Deutschland und in der Schweiz zugelassen. Für den Betriebsstart müssen neben der Zulassung auch noch umfangreiche betriebliche Vorbereitungen wie Personalschulungen durchgeführt werden.

 

 

Rückgrat im öffentlichen Verkehr

 

Für den Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg, Christian Hillbrand, ist der Einsatz der neuen Zuggarnituren „ein entscheidender Schritt im Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Vorarlberg“. Angesichts der laufenden Zuwächse bei den Fahrgastzahlen sei eine Erweiterung der Sitzplatzkapazitäten gerade auf der Schiene wichtig: „Sie ist das Rückgrat im öffentlichen Verkehr in Vorarlberg.“ Mit den neuen Zügen werde auch die Verbindung von Zugfahren und Fahrradfahren selbstverständlich werden: „Wir schaffen eine neue Kultur umweltfreundlicher Mobilität.“

 

 

Factbox:ÖBB Cityjet TALENT3

 

-304 Komfortsitze im Winter / 275 im Sommer

-160 km/h Höchstgeschwindigkeit

-mobilfunkoptimierte Fenster, WLAN, moderne Fahrgastinformation, Steckdosen

-umweltfreundliche Klimaautomatik

-bis zu 42 Fahrrad-Abstellplätze im Sommer / Skiabstellflächen im Winter



 

Der erste ÖBB Cityjet TALENT3 fährt in Vorarlberg ein...!


 

Im Schneegestöber von Langen am Arlberg wurde der erste ÖBB Cityjet TALENT 3

in Vorarlberg feierlich in Empfang genommen!


 

...aber auch "ÖBB-Taurus-Musik" und Lautsprecherdurchsage meinen:

"Cityjet TALENT 3,  herzlich willkommen in Vorarlberg!


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Lindau 2019 im Zeichen der Bahnbaustellen

In diesem und im kommenden Jahr hat sich die Bahn in Lindau viel vorgenommen. Der Umbau der Gleisanlagen kommt ab April 2019 voll in Fahrt. Von Bahnübergängen bis zum elektronischen Stellwerk wird an neun Stellen eine moderne Infrastruktur entstehen. 13 neue Weichen, 4000 Meter neues Gleis und 200 Kilometer Kabel sind einzubauen und zu verlegen. Vor allem in den Sommerferien werden die Anwohner ein umfangreiches Baugeschehen vorfinden und Zugreisende müssen auf Ersatzbusse umsteigen.

Die Bauarbeiten in Lindau bedingen für Bahnreisende teilweise auch umsteigen auf Ersatzbusse       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

„Wir versuchen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Aber wenn man mitten in einer Stadt arbeitet, geht es leider nicht ohne Staub und Lärm“, so DB-Projektleiter Michael Katz. 2019 will die Bahn vier Projektziele erreichen: Mit neuer Stellwerkstechnik mehr Kapazitäten auf den Gleisen schaffen, Bahnübergänge erneuern bzw. beseitigen, in Reutin die passenden Gleisanlagen für den künftigen Bahnhof herstellen sowie die die durchgängige Elektrifizierung bis zur Grenze vorbereiten.

 

Richtig los geht es Anfang April 2019 in Aeschach mit Weichenarbeiten. Zweieinhalb Wochen lang, hauptsächlich in den Osterferien, vom 10. bis zum 29. April 2019 muss der Zugverkehr von Lindau nach Hergatz unterbrochen und auf Ersatzbusse umgestiegen werden. Die Eurocity Züge Zürich - München verkehren in diesem Zeitraum nur bis Lindau. Gleiches gilt für mehrere Wochenenden im Mai, Juli und August 2019. Gleiches gilt für mehrere Wochenenden im Mai, Juli und August 2019.

 

Bauschwerpunkt wird weitgehend in den Sommerferien sein. Vom 22. Juli bis 9. September 2019 wechselt die Bahn zwischen Aeschach und der Grenze rund 4.000 Meter Gleise aus und baut elf Weichen neu ein. Gleichzeitig bereitet die Bahn die Errichtung der neuen Verkehrsstation in Reutin mit Fundamentgründungen vor. Im kommenden Jahr können die neuen Bahnsteige errichtet werden. In diesen sieben Wochen ist auch kein Zugverkehr nach Bregenz möglich, dafür der Umstieg auf Ersatzbusse nötig. Ebenfalls im Sommer erneuert die Bahn auch mehrere Übergänge: die Holdereggenstraße, die Eichwaldstraße und den Campingplatz Zech.

 

Eine andere wichtige Baustelle für Lindau ist die Beseitigung des Bahnübergangs Bregenzer Straße. Seit Februar werden schon Bohrpfähle gesetzt. Von Ende März bis Anfang Juli 2019 werden 8500 Kubikmeter Erdreich ausgehoben und abtransportiert. Gleichzeitig errichtet die DB eine neue Eisenbahnbrücke und schiebt sie anschließend ein. Nach Fertigstellung im kommenden Jahr können dann Radfahrer und Fußgänger ohne Schranke untendurch auf die Insel fahren.

 

Bahntechnisches Highlight wird Anfang September 2019 die Fertigstellung des neuen Stellwerkes sein. Es stellt sozusagen das Zentralhirn des gesamten Zugverkehrs dar. Per Mausklick werden dann 61 Weichen und 155 Signale gesteuert. 200 Kilometer Kabel müssen dazu verlegt und miteinander verbunden werden.

 

Die verschiedenen Bauarbeiten der DB im Stadtgebiet Lindau dienen in diesem Jahr dem durchgehenden Verkehr München-Zürich. Michael Katz: „2019 steht im Zeichen der Fernverkehrsmaßnahmen. Ende des Jahres werden wir die wichtigsten bahntechnischen Voraussetzungen für die schnellen Verkehre geschaffen haben. Und 2020 liegt der Fokus der Bautätigkeiten dann auf dem Bahnhof in Reutin und der Anbindung zur Insel.“

 

Im kommenden Jahr nimmt der neue Fernverkehrshalt Gestalt an, ab Dezember 2020 können Züge in Reutin halten. Ausserdem wird die Oberleitung auf dem Seedamm erneuert und die Sanierung des westlichen Seedamms wird durchgeführt. Danach erfolgt der Lückenschluss der Elektrifizierung zwischen Bahnhof Lindau Insel und Aeschach. Der Neubau der Abstellanlage auf dem Festland wird fortgesetzt und bis Mitte 2021 betriebsbereit sein.

 

Über das Lindauer Stadtgebiet hinaus sind auch weitere baubedingte Streckensperrungen zu beachten. Zwischen 12. April und 6. Oktober 2019 ist im Rahmen der Elektrifizierung Lindau - München der Abschnitt zwischen Aichstetten und Hergatz vollständig gesperrt. Die Eurocity-Züge weichen über Kempten aus. Zwischen Hergatz und Memmingen werden Busse fahren.

 

Vom 4. März bis 21. Dezember 2019 finden Bauarbeiten auf der Südbahn statt. Zwischen Aulendorf und Ulm müssen verschiedene Abschnitte immer wieder gesperrt werden, so dass Fahrgäste in Busse umsteigen müssen. Zwischen 16. September und 12. Dezember 2019 beginnen zwischen Lindau und Friedrichshafen die Ausbauarbeiten der mit Streckensperrung und Ersatzbussen.

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Der Streckenausbau zwischen Wien und Bratislava geht zügig voran

Die Bahnstrecke zwischen Wien Stadlau und der Staatsgrenze bei Marchegg in Richtung Bratislava wird derzeit unter laufendem Bahnbetrieb elektrifiziert und abschnittsweise zweigleisig ausgebaut. Das stärkt die Verbindung zwischen den beiden EU-Hauptstädten und verkürzt die Fahrzeit um bis zu 25 Minuten. Im Zuge des Ausbaus werden aber auch die Bahnhöfe und Haltestellen entlang der Strecke modernisiert und barrierefrei gestaltet. Ausserdem werden sämtliche Eisenbahnkreuzungen aufgelassen und durch Unter- oder Überführungen ersetzt.

S80 nach Wien Hütteldorf und REX nach Bratislava an der neuen Haltestelle Wien Aspern Nord          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Nachdem der Wiener Bauabschnitt schon im vergangenen Dezember inklusive der neu errichteten Haltestelle Wien Aspern Nord eröffnet wurde, starten im niederösterreichischen Abschnitt parallel zu den Arbeiten an der Strecke auch die Arbeiten am ersten Bahnübergang. Die L5 erhält auf Höhe des Bahnhofs Raasdorf anstelle des schienengleichen Übergangs eine Überführung – die Wartezeiten am geschlossenen Schranken gehören somit ab Herbst dieses Jahres der Vergangenheit an.

 

Bis es soweit ist, gibt es allerdings auch Einschränkungen auf der Strasse: Für die Arbeiten an der künftigen Strassenüberführung der L5 über die Bahnstrecke bei Raasdorf muss ab 15. März 2019, 11.00 Uhr, der Bahnübergang komplett gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung für den Strassenverkehr wird eingerichtet. Nur Fussgänger haben die Möglichkeit, den Bahnübergang über einen eigens errichteten Steg zu passieren. Autofahrer müssen für die Umleitung über die L11 und die L2 bzw. die L6 und die L2 zwischen fünf und zehn Minuten mehr Zeit einplanen. Im Oktober 2019 soll die neue Strasse dann eröffnet werden.


S80 in Wien Stadlau       Foto: Marcel Manhart

Eisenbahnkreuzung Raasdorf         Foto: ÖBB/Gerald Düller




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Internationaler Tag der Frau - Gedanken von und mit den ÖBB

Der Internationale Frauentag ist ein Welttag, der seit 1921 jährlich am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen jedoch bereits in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Vielfalt und Chancengleichheit sind wichtige Anker in einer modernen Unternehmensstrategie – auch bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB): Eine eigene Diversity-Beauftragte verfolgt das Ziel, zu einer guten Mischung von Männern und Frauen im gesamten Konzern zu kommen – im eher frauentypischen Personalbereich gleichermassen wie im männertypischen Triebfahrzeugbereich.

Frauen sind vielfältig wie die ÖBB - Josefin am Wiener Hauptbahnhof, eine Frau mit viel Talent          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die ÖBB haben vor Jahren einen guten Weg eingeschlagen. Ihnen ist bewusst, dass sie ein stark Männer dominierter Konzern sind. Das erklärte Ziel ist daher, den allgemeinen Anteil von Frauen im ÖBB-Konzern bis 2023 auf über 16 Prozent zu heben (vgl. Gleichstellungsziele Diversity-Charta 2023). Im Fokus dabei steht der Frauenanteil bei der Neubesetzung von Führungspositionen, bei Neuaufnahmen, bei der Lehrlingsausbildung sowie bei Weiterbildungsprogrammen und in Aufsichtsräten. Die Frauenquote der ÖBB liegt aktuell bei rund 13 Prozent, bei den Lehrlingen konzernweit 16,4 Prozent. Da ist noch Potential nach oben: Die ÖBB wollen sich hier weiter steigern.

 

 

Diversity-Beauftragte bei den ÖBB

 

Als einer der wenigen Konzerne in Österreich verfolgen die ÖBB eine nachhaltige Personalstrategie für die Umsetzung zur Erhöhung des Frauenanteils. Dafür wurde die Frauenförderung mit einer Diversity-Beauftragten institutionalisiert. Denn die ÖBB müssen und wollen wie ihre KundInnen denken – ein großer Teil der Fahrgäste ist schließlich weiblich. Zur Förderung von Frauen setzt sie mit ihrem Team daher eine Reihe an Maßnahmen: angefangen von Chancengleichheit im Recruiting Prozess über Karriereworkshops und Netzwerkveranstaltungen, von Weiterbildungsangeboten im Bereich Gender & Diversity Management bis hin zu Cross Mentoring-Programmen.

 

Um diese Punkte mit einer Familie vereinbaren zu können, unterstützen die ÖBB ihre MitarbeiterInnen mit TIMI’S MINI MINTS-Kindergärten, Kinderbetreuung während der Ferien, Fenster-, Landesfeiertagen oder schulfreien Tagen sowie mit Flying Nannies und einem Elternnetzwerk.

 

 

Frauen in technischen Berufen bei den ÖBB

 

Speziell bei der jüngeren Generation setzen die ÖBB auch in den technischen Lehrberufen an. Beim  Girls!Tech Camp  oder Tagen der offenen Tür wollen sie die Mädchen für technische Projekte begeistern. So haben die ÖBB bei den technischen Lehrlingen einen sehr hohen Mädchenanteil von elf Prozent. Im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche ist das ein Erfolg, der weiter gesteigert werden soll.

 

Die weibliche Verstärkung ist aber nicht nur bei Lehrlingen, sondern in allen technischen Berufen sehr wichtig. Deshalb sind die ÖBB in diesem Segment als potenzieller Arbeitgeber sehr aktiv: Zu den bereits genannten Beispielen zählen auch Unternehmensbesuche im Rahmen des Töchtertags oder die Kooperation mit dem Österreichischen Frauenlauf. Dabei gelten für Frauen UND Männer stets die gleichen Grundsätze: Respekt über fachliches Know-how erarbeiten. So sind die Gleisbautechnikerinnen oder Anlagetechnikerinnen in der ÖBB-Infrastruktur genauso engagiert und arbeiten ausgezeichnet, wie ihre männlichen Kollegen. Manchmal müssen sie sich einfach nur mehr (zu)trauen und einfach so sein, wie sie sind!

 

Frauen müssen nicht ihren Mann stehen. Sie brauchen auch keine männlichen Rollenbilder zu erfüllen. Frauen können in jedem Beruf und in jeder Branche erfolgreich sein, für die ihr Herz schlägt. Daher Schluss mit den Klischees! Frauen müssen einfach nur so sein, wie sie sind: vielseitig! Genauso steht ihnen auch die Welt der ÖBB offen. Ob Alt ob Jung, ob Führungskraft oder Teammitglied – die ÖBB bieten eine berufliche Vielfalt, die vom technischen Tiefbau bis zum hochkomplexen Finanzmanagement reicht und im Bereich der Mobilität an sozialer Vielfalt kaum zu überbieten ist. Die Vereinbarkeit mit dem Privatleben ist dabei für Frauen und Männer gleichermassen gegeben. Im Konzern arbeiten ProfisportlerInnen und Alleinerziehende genauso wie Workaholics und Reiselustige. Denn bei rund 40.000 MitarbeiterInnen gibt es diverse Konstellationen mit unterschiedlichen Aspekten des Lebens.

Annelies Pfeifer

Beruf: Mitarbeiterin im Controlling

Privat: Sie ist eine begnadete Chorsängerin und gibt Konzerte

Renate Leidinger

Beruf: Postbuslenkerin

Privat: Sie ist Mutter mit Leidenschaft und lernt oft mit ihren zwei jugendlichen Kindern

Silvia Angelo

Beruf: Vorständin ÖBB-Infrastruktur AG

Privat: Sie ist Boxerin mit Leib und Seele

                           Hier ein paar Beispiele:

 

 

 

     -->  Für mehr Infos den Namen der Person anklicken

 

 

 

 

 

Anja Granitz

Beruf: 1. Lehrjahr Elektrotechnik- Anlagen und Betriebstechnik

Privat: Sie ist ein „Kinojunkie“ und liebt alte Filme, Horrorfilme, science fiction

 

   

                                Fotos: ÖBB / Emily Muellner



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Stärkung der Position in Europa: BLS Cargo übernimmt Crossrail

BLS Cargo hat am 5. März 2019 eine Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktienanteile der belgischen Güterbahn Crossrail unterzeichnet. Mit der Übernahme stärkt BLS Cargo ihre Position auf dem Nord-Süd-Güterverkehrskorridor und den Zugang zu den belgischen Häfen.

Siemens Vectron von BLS Cargo mit einem KV-Zug in Lahr (Schwarzw)                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Crossrail gehörte bisher dem internationalen Logistikdienstleister Rhenus und ist in Belgien und Deutschland als Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig. Rhenus und BLS Cargo haben am 5. März 2019 die Übernahme von 100% der Anteile von Crossrail durch BLS Cargo rückwirkend auf den 1. Januar 2019 vereinbart. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

 

BLS Cargo erwirtschaftet rund einen Drittel ihres Umsatzes mit Verkehren, die in Belgien starten oder enden. Vor allem für die Züge, die auf der rechten Rheinstrecke via Deutschland verkehren, arbeitet BLS Cargo bereits seit zwei Jahren eng mit Crossrail zusammen. Dabei fährt Crossrail im Auftrag von BLS Cargo in Deutschland und Belgien.

 

BLS Cargo und Crossrail haben vergleichbare schlanke Strukturen und konzentrieren sich gemeinsam auf den Güterkorridor Belgien – Deutschland – Schweiz – Italien. Crossrail verantwortet heute mit rund 180 Mitarbeitern 70 Millionen Euro Umsatz. «Crossrail ist uns als Korridoranbieter sehr ähnlich und wir ergänzen uns zudem geografisch perfekt», so Dirk Stahl, CEO von BLS Cargo. Durch die Übernahme sichert sich BLS Cargo nachhaltig den Zugang zu Transportleistungen in Belgien und Deutschland. «Mit der Übernahme können wir uns noch besser auf dem Nord-Süd-Korridor positionieren und den wichtigen Anschluss nach Belgien und an die Häfen Antwerpen und Zeebrügge sichern und ausbauen», kommentiert Dirk Stahl.

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