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Lückenschluss U5 in Berlin: Neue U5-Info Station im U-Bahnhof Rotes Rathaus

Der U-Bahnhof Rotes Rathaus ist einer von drei neuen U-Bahnhöfen, die im Rahmen des „Lückenschluss U5“ in Berlin gebaut werden. Nun ist der Ausbau so weit, dass Teile davon für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Die Zwischenebene des U-Bahnhofs wird ab dem  19. Juli 2019 in eine U5-Info Station verwandelt. Für Führungen kann man sich ab sofort jetzt schon anmelden.

Ab 19. Juli ist die U5-Info Station geöffnet und es sind auch Baustellenbesuche möglich                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

In der U5-Info Station kann man die Baustelle hautnah erleben und sich gleichzeitig umfassend über das Projekt informieren. Ob per Film, VR oder anhand zahlreicher Fotos, Texte und Ausstellungsstücke. Hier finden sich das Architektenmodell, Materialproben der U-Bahnhöfe oder ein verschlissener Bohrkopf vom U-Bahnhof Museumsinsel zum Bestaunen und Anfassen.

 

Bauhelme und -westen für Gross und Klein stehen ebenfalls bereit. Denn wenn es der Baustellenbetrieb zulässt, werden die Besucherinnen und Besucher noch eine bis zwei Ebenen weiter nach unten auf die Bahnsteigebene und die neue Aufstellanlage geführt, um sich vor Ort vom Baufortschritt unter der Erde zu überzeugen.

 

 

Die Eckdaten

 

- Ein Besuch der U5-InfoStation ist im Rahmen einer Führung möglich.

- Die Führungen für bis zu 20 Personenfinden jeweils dienstags und freitags bis sonn-tags um 11h, 13h und 15h statt.

- Die Führungen sind kostenfrei.

- Für die Führungen muss man sich anmelden.

- Ab sofort ist eine Anmeldung für Termine bis Ende August 2019 möglich.

- Anfang August 2019 werden weitere Termine frei geschaltet.

- Festes Schuhwerk ist dringend erforderlich.

- Der Zugang ist nicht barrierefrei.

 

Der „Lückenschluss U5“ führt die U5 (U Hönow <> S+U Alexanderplatz) mit der 2009 eröffneten U55 (S+U Brandenburger Tor <> S+U Hauptbahnhof) zusammen. Das Grossprojekt umfasst 2,2 Kilometer Tunnel und drei neue U-Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor: Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden.

 

Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für Ende 2020 geplant. Dann können die Fahrgäste der verlängerten U-Bahnlinie 5 vom Hauptbahnhof bis Hönow durchfahren können. Das Grossprojekt steht unter der Leitung der Projektgesellschaft U5, einer 100-prozentigen Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).




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Stadler liefert 55 FLIRT Akku für den Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein

Stadler ist als Sieger aus der Ausschreibung des Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH) für die Lieferung von 55 FLIRT Akku-Triebzügen mit einer Option auf weitere 50 Fahrzeuge hervorgegangen. Nach Ablauf der Einsprachefrist ist der Zuschlag nun rechtskräftig. Damit konnte sich Stadler bei der ersten Green-Technology-Ausschreibung (kein Diesel) über Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in Deutschland erfolgreich gegen andere Konzepte durchsetzen. Teil der Vergabe ist neben der Lieferung der Triebzüge die Instandhaltung der Fahrzeuge über einen Zeitraum von 30 Jahren. Der Auftragswert liegt bei rund 600 Millionen Euro.

Stadler FLIRT Akku für den Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein                                                      Visualisierung: Stadler

 

 

 

 

Der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein NAH.SH hat Stadler den Zuschlag für die Lieferung von 55 FLIRT Akku-Triebzügen erteilt. Damit ist es Stadler nach sehr kurzer Zeit gelungen, die im Rahmen der InnoTrans 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentierte Akku-Antriebstechnologie in einem grossen Verkehrsvertrag zu platzieren.

 

Die Fahrzeuge sollen beginnend ab Ende 2022 in den bisher mit Diesel-Fahrzeugen betriebenen Netzen Nord und Ost zum Einsatz kommen. Im Unterschied zu Diesel-Triebzügen sind die neuen FLIRT Akku deutlich leiser, energiesparender und spurtstärker. Unter optimalen Bedingungen wurde eine Reichweite von 150 Kilometern berechnet, während die längste oberleitungsfreie Strecke in den Netzen Ost und West circa 80 Kilometer beträgt. Die Ladung erfolgt unter vorhandener Oberleitung vor allem an den Bahnhöfen Kiel, Neumünster, Flensburg, Lübeck und Lüneburg sowie auf der Strecke Osterrönfeld–Jübek. Darüber hinaus sollen an ausgewählten Stellen zusätzliche Ladevorrichtungen geschaffen und bestehende Oberleitungen verlängert werden, um so eine ideale Ladung der Batterien während der Fahrt zu ermöglichen. Für die Instandhaltung der Fahrzeuge sind Werkstätten an den Standorten Rendsburg und Neumünster vorgesehen.

 

Die zweiteiligen Fahrzeuge des Typs FLIRT Akku bieten insgesamt 198 Fahrgästen Platz, davon 124 auf Sitzplätzen. Zwei geräumige und barrierefrei erreichbare Mehrzweckbereiche sind für die Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen sowie Fahrrädern vorgesehen. Die klimatisierten und stufenlos begehbaren Fahrzeuge verfügen zudem über eine rollstuhlgerechte Toilette. Die flächendeckende Ausstattung mit WLAN, Steckdosen sowie einer Videoüberwachung der Fahrgastbereiche und einem modernen Fahrgastinformationssystem sorgen für einen zeitgemässen Fahrkomfort.

 

«Wir freuen uns, die erste Ausschreibung über Fahrzeuge mit alternativen Antrieben im Rahmen einer Innovationspartnerschaft mit der NAH.SH für uns entschieden zu haben. Seit 2016 stehen wir hier in einem engen und konstruktiven Austausch mit dem Aufgabenträger sowie dem Land Schleswig-Holstein, um die bestmögliche Lösung für einen CO2-emissionsfreien Betrieb der Strecken zu finden. Es macht uns sehr stolz, dass es uns mit dem FLIRT Akku gelungen ist, nicht nur eine ökologische und innovative Lösung gefunden zu haben, sondern auch eine klare wirtschaftliche Verbesserung zu ermöglichen. Betrachtet man die durchschnittliche Lebensdauer eines Schienenfahrzeugs von rund 30 Jahren, sind Batterie-Fahrzeuge günstiger als mit Diesel betriebene Züge», sagt Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland.

 

«Wir freuen uns auf die neuen Triebwagen. Gemeinsam mit Stadler betreten wir hier Neuland in Schleswig-Holstein. Die Elektrifizierung ohne Oberleitung ist ein spannendes Projekt, das sicher auch in anderen Regionen interessiert wahrgenommen wird. Der Zeitplan ist ehrgeizig, ich bin aber sicher, dass Stadler wie geplant die neuen Akku-Triebwagen aufs Gleis stellt», sagt NAH.SH-Geschäftsführer Bernhard Wewers.

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Züri Fäscht: S-Bahn, Tram und Bus im Dauereinsatz - Zugtaufe am Zürcher Hauptbahnhof

Am Züri Fäscht sind die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) rund um die Uhr in Betrieb. In den Festnächten von Freitag bis Sonntag werden über 600 zusätzliche S-Bahn-Fahrten und mehr als 3000 zusätzliche Tram- und Bus-Kurse angeboten. Das enorme Zusatzangebot wird nicht nur auf Stadtgebiet, sondern im gesamten Verbundgebiet und darüber hinaus bereitgestellt. Vor dem Startschuss zum Züri-Fäscht wird zudem am Freitag, 5. Juli 2019 ab 15 Uhr (kurze Ansprachen durch die Stadtpräsidentin Corine Mauch und Daria Martinoni, SBB) am Zürcher Hauptbahnhof Gleis 3 ein Twindexx auf «Zürich» getauft. Offizieller Taufakt ist zwischen 15.15 und 15.30 Uhr.

Am kommenden Freitag wird ein SBB Twindexx auf "Zürich" getauft                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Am Züri Fäscht vom 5. bis 7. Juli 2019 ist der öffentliche Verkehr die beste Wahl für eine schnelle und sichere An- und Rückreise. Auf sämtlichen Linien der Zürcher S-Bahn gilt in beiden Festnächten ein Spezialfahrplan: Viele Züge fahren während des ganzen Fests im Halbstundentakt. Auch die Regionalbusse im ZVV sind in beiden Festnächten im Einsatz. In der Stadt Zürich verkehren Trams und Busse durchgehend alle 15 Minuten. Ab Freitagmorgen um 6 Uhr ist das Festgelände für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Trams und Busse fahren dann bis an die umliegenden Haltestellen. Die SBB führt in beiden Festnächten zusätzliche Fernverkehrszüge nach Lenzburg–Aarau, Olten–Bern, Luzern, Basel, Chur und St. Gallen. Alle Fahrpläne sind unter www.zvv.ch oder www.sbb.ch abrufbar.

 

 

Grosser Effort der ÖV-Mitarbeitenden

 

Aufgrund des enormen ÖV-Angebots werden am Fest über 1000 zusätzliche ÖV-Mitarbeitende im Einsatz stehen, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Davon werden rund 200 Personen als Kundenlenker und -berater fungieren. Die Transportpolizei der SBB und der Sicherheitsdienst des ZVV stehen mit Vollaufgebot rund um die Uhr im Einsatz.

 

 

Tipps für die Heimreise: Spätere Rückreise planen…

 

Nach den Feuerwerken am Freitag- und Samstagabend ist insbesondere an den Bahnhöfen Zürich Stadelhofen und Zürich Enge sowie an den Tramhaltestellen mit Wartezeiten zu rechnen. Es empfiehlt sich deshalb, die Feststimmung länger zu geniessen und die Heimreise etwas später anzutreten.

 

 

… und ÖV-Tickets und Nachtzuschlag bereits bei der Hinfahrt lösen

 

Mit Vorteil kauft man die benötigten ÖV-Tickets für die Heimreise bereits bei der Hinfahrt. Dazu gehört wie an jedem Wochenende auch der Nachtzuschlag von 5 Franken, falls die Heimreise nach 1 Uhr geplant ist. So ersparen sich die Festbesucherinnen und -besucher das Anstehen vor den Ticketautomaten. Am einfachsten löst man Tickets mit der ZVV-Ticket-App oder über SBB Mobile. Der Nachtzuschlag kann auch per SMS mit dem Kennwort «NZ an die Nummer 988 gelöst werden.


 

Alle Fahrpläne sind unter  www.zvv.ch  oder  www.sbb.ch  abrufbar


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RhB-Bahnhofsgebäude in Spinas wird verschoben

Das Bahnhofsgebäude Spinas der Rhätischen Bahn (RhB) am Südportal des Albulatunnels wird am Montag, 1. Juli 2019 einen halben Meter gehoben und in einer Woche um 112 cm verschoben. Die Verschiebung steht im Zusammenhang mit dem Neubau des Albulatunnels. Bereits 2014 wurde das Wärterhäuschen in Preda, am Nordportal des Albulatunnels, verschoben.

 Das Bahnhofsgebäude in Spinas macht sich bereit für den Umzug...                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Bahnhofsgebäude Spinas muss weichen, jedoch nur 112 cm. Um das Gebäude verschieben zu können, wird es am Montag, 1. Juli 2019 um rund 50 cm mit Hubpressen angehoben. Im Verlaufe dieser Woche werden darunter Schienen verlegt. Am Montag, 8. Juli 2019, wird das Bahnhofsgebäude schliesslich um 112 cm weg vom heutigen Gleis an seinen künftigen Standort verschoben, wo die neue Unterkellerung bereits erstellt ist.

 

 

Sorgfältiger Umgang mit dem UNESCO Welterbe

 

Die Bahnhöfe Spinas und Preda werden im Zusammenhang mit dem Neubau Albulatunnel bis zur Eröffnung des neuen Tunnels modernisiert und behindertengerecht ausgebaut. Grund für die Verschiebung des Bahnhofsgebäudes Spinas ist die höhere Perronkante des neuen Bahnhofs verbunden mit der neuen Gleislage. Die Verschiebung zeigt eindrücklich den sorgfältigen Umgang der RhB mit ihrem UNESCO Welterbe. Bereits 2014 wurde das Wärterhäuschen Preda in Folge der Bauarbeiten am Albulatunnel um rund 10 Meter verschoben.

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BÜGA-Sommeraktion des öffentlichen Verkehrs: Ganz Graubünden zum halben Preis

Auch dieses Jahr kann der Bündner Sommer einen Monat lang zum halben Preis genossen werden: Die Bündner Transportunternehmen sowie ihre Partner aus den Grenzregionen Tirol und Südtirol wiederholen die sehr beliebte Sommeraktion und offerieren das Bündner Generalabonnement (BÜGA) im Juli für 115 statt 230 Franken.

Halb zahlen und voll fahren mit der BÜGA-Sommeraktion...!                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Dank der BÜGA-Sommeraktion lässt sich Graubündens Vielfalt noch günstiger entdecken. Vom 1. bis 31. Juli 2019 erhalten Erwachsene das Monats-BÜGA 2. Klasse für 115 Franken. Jugendliche bis 25 Jahre bezahlen während der Spezialaktion 85 Franken. Familien können zusätzlich sparen: Kombiniert mit einer Junior-Karte fahren Kinder bis 16 Jahre nämlich gratis mit ihren Eltern mit. Der Sommer kann kommen!

 

 

Erhältlich am Schalter oder online

 

Das Monats-BÜGA zum halben Preis ist bei allen bedienten RhB-Bahnhöfen, bei der SBB in Chur, Landquart, Bad Ragaz und Bellinzona, bei der Matterhorn Gotthard Bahn in Sedrun sowie bei der Postauto-Verkaufsstelle in Chur erhältlich. Man bekommt es auch an allen RhB-Billettautomaten oder online unter www.büga.ch und www.sbb.ch/kaufen-buega. Neu kann das Monats-BÜGA auf den Swisspass geladen werden. Kunden profitieren von der BÜGA-Sommeraktion, sofern der erste Geltungstag des Monats-BÜGA zwischen dem 1. und 31. Juli 2019 liegt.

 

 

Ausflüge ins nahe Ausland inbegriffen

 

Ob gemächlich auf Schienen dahingleitend, auf Strassen rollend oder mit der Luftseilbahn auf die Sonnenterrasse Feldis schwebend: Das BÜGA ermöglicht Ausflüge mit den verschiedenen Leistungsträgern des öffentlichen Verkehrs. Es ist nicht nur auf dem gut ausgebauten ÖV-Netz in Graubünden gültig, sondern auch für Fahrten nach Bad Ragaz, Bellinzona, Mals und Livigno und von Maienfeld nach Balzers und über den Splügenpass nach Chiavenna. Ebenfalls gültig ist es für einen Ausflug durch das UNESCO Welterbe der Rhätischen Bahn, auf der Albula- und Berninalinie nach Tirano im Veltlin. Von dort geht es zum Beispiel mit dem Bernina Express Bus nach Lugano oder mit dem Postauto über den Stelvio- und Umbrailpass ins Val Müstair und weiter durch den Nationalpark nach Zernez. Mit dem BÜGA lässt sich ganz Graubünden mit dem öffentlichen Verkehr stressfrei entdecken.

 

 

Erfolgsgeschichte öffentlicher Verkehr

 

In Graubünden funktioniert die Transportkette mit dem öffentlichen Verkehr von Tür-zu-Tür bei jedem Wetter und an 365 Tagen im Jahr. Und zwar stündlich, auf immer mehr Strecken bereits alle 30 Minuten und in der Agglomeration sogar alle 10 Minuten. Mit einem gut ausgebauten Netz des öffentlichen Verkehrs leistet der Kanton Graubünden einen wichtigen Beitrag an Graubündens Attraktivität als Tourismus-, Arbeits- und Wohnkanton.



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SBB Cargo und Sersa werden enger zusammenarbeiten

Der Bahntechnikspezialist Sersa und SBB Cargo möchten gemeinsam mehr Züge auf die Schiene bringen. Aus diesem Grund haben sie anlässlich der «Transport Logistic»-Messe in München einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet.

SBB Cargo und Sersa pflegen bereits seit Jahren eine gute Zusammenarbeit                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das gemeinsame Ziel von SBB Cargo und der Sersa Schweiz, ein Unternehmen der Rhomberg Sersa Rail Group, ist klar: Sie möchten in der Bau- und Entsorgungsbranche mehr Verkehre auf die Schiene bringen.

 

«Dies wird uns mit wettbewerbsfähigen Logistikkonzepten inklusive eines allenfalls nötigen Strassenvor- und Nachlaufs gelingen», ist sich Rudi Hoz, Leiter Kunden- und Marktbetreuung der Sersa, sicher.

 

Insbesondere hinsichtlich Personal- und Lokressourcen möchten die beiden Firmen enger zusammenarbeiten. Ebenfalls prüfen sie, bezüglich Behälter- und gegebenenfalls Wagenbeschaffungen gemeinsam eine engere Strategie zu verfolgen.

 

«Ausreichend und am Markt nachgefragte Transportbehältnisse zu haben, ist in dem Segment, die unsere Zusammenarbeit umfasst, ein nicht zu unterschätzender Faktor», ergänzt Stefan Heeb, Senior Key Account Manager Baulogistik bei SBB Cargo.

 

Im Rahmen der neuen Kooperation wird zudem geprüft, inwiefern gemeinsame Angebote für Ausschreibungen eingereicht werden könnten. Trotz des Kooperationsvertrags werden die beiden Firmen zu jeder Zeit als selbständige, unabhängige Parteien handeln.



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Die Totalsperre der RhB im Unterengadin dauert länger

Die Streckensperrung der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Susch und Scuol-Tarasp muss um einen Monat verlängert werden. Sie dauert neu statt bis zum 7. September bis zum 6. Oktober 2019. Grund dafür sind die Instandsetzungsarbeiten des Magnacuntunnels, die trotz zeitlicher Reserven einen zu grossen terminlichen Rückstand zum Bauprogramm haben.

Die Sanierung des Magnacuntunnels stellt die Tunnelbauer vor gosse Herausforderungen                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Technische Probleme haben den Baufortschritt behindert. Trotz Durchlaufbetrieb (24 Stunden an sieben Tagen pro Woche), kann der Rückstand innerhalb des Cluster-Fensters nicht kompensiert werden. Die 250 Meter lange Instandsetzungsstrecke des Magnacuntunnels stellt die Tunnelbauer vor unerwartet grosse technische und logistische Herausforderungen. Die komplexen Baugrundverhältnisse und Bergwasser erschweren den Baufortschritt zusätzlich.

 

Die eingeplanten Reserven sind aufgebraucht und es zeichnet sich eine Bauverzögerung von rund einem Monat ab. Frühzeitig werden jetzt die notwendigen betrieblichen Massnahmen eingeleitet. Für die Fahrgäste der RhB bedeutet die Verlängerung, dass der gut eingespielte Bahnersatzbetrieb mit Bussen bis zum neu definierten Ende der Totalsperre unverändert beibehalten wird. Auch die alternative Um-schlagsmöglichkeit für die Transportkunden der Bündner Güterbahn am Bahnhof Zernez wird weiter angeboten.

 

Der Autoverlad Vereina und die Direktverbindungen zwischen Landquart und St. Moritz sind von der Totalsperre nicht betroffen.



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S45 zwischen Wien Hütteldorf und Ottakring wegen Bauarbeiten drei Wochen gesperrt

Wie Strassen brauchen auch Bahnstrecken regelmässig einen umfassenden Unterhalt, damit die Züge sicher und pünktlich unterwegs sein können. Rund 200 S-Bahnzüge rollen täglich über die 120 Jahre alte Vorortelinie zwischen Wien Hütteldorf und Heiligenstadt. Dieses enorme Verkehrsaufkommen muss bei jeder Witterung auf der topografisch anspruchsvollen Strecke bewältigt werden.  Aus diesem Grund muss die Strecke zwischen Hütteldorf und Ottakring wegen Bauarbeiten drei Wochen gesperrt werden. Die Hauptarbeiten finden mit Beginn der Sommerferien im Zeitraum von 29. Juni bis 21. Juli 2019 statt.  Ab 22. Juli 2019 ist die S45 mit Betriebsbeginn wieder planmässig unterwegs. Zwischen Hütteldorf und Ottakring wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Ein Zug der Vorortelinie S45 in Wien Breitensee                                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Vorortelinie wird auf den technisch neuesten Stand gebracht

 

Im Zuge der Arbeiten werden rund 3,1 Kilometer Gleise und mehrere Weichen erneuert. Darüber hinaus wird der gesamte Oberbau saniert. Gleichzeitig finden Instandhaltungsmaßnahmen an den Fahrleitungsanlagen statt. Inspiziert werden bei der Gelegenheit auch die Tunnel und Viadukte des Streckenabschnittes zwischen Hernals und Hütteldorf. Im Abschnitt Breitensee werden auch Grünschnitt- und Ausholzungsarbeiten durchgeführt. Damit wird die Sicht auf sicherheitsrelevante Signale und Einbauten freigehalten und Beeinträchtigungen vorgebeugt. Die Vorarbeiten zur Gesamtsperre finden in Einzelgleissperren in den Nachstunden vom 18. bis 28. Juni jeweils von 00:35 bis 04:30 Uhr, also ausserhalb der Betriebszeiten, statt.

 

 

 

Wichtige Kundeninformation

 

Die Hauptarbeiten finden mit Beginn der Sommerferien im Zeitraum von 29. Juni, ab 01:00 Uhr, bis 22. Juli, 00:30 Uhr, statt. Während der Hauptbauphase wird es zu vier Arbeitseinsätzen während der Nachtstunden kommen. Geplante lärmintensive Arbeiten mit Grossbaumaschinen finden ausschliesslich tagsüber statt. Ab 22. Juli 2019 ist die S45 mit Betriebsbeginn wieder planmässig unterwegs.

 

Während der Hauptsperre wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Hütteldorf und Ottakring eingerichtet. Die ersten Busse verkehren laut ausgehängten Fahrplänen von Betriebsbeginn bis 06.00 Uhr im 10 Minutentakt. Von 06.00 bis 19.00 Uhr im 5 Minutentakt. Ab 19.00 Uhr bis Betriebsschluss wieder im 10 Minutentakt.

 

Zwischen dem Bahnhof Ottakring und Heiligenstadt fährt die S-Bahn planmässig.

 

 

Ombudsmann-Hotline

 

Für Fragen in Zusammenhang mit den Baumassnahmen steht ein Ombudsmann unter der Telefonnummer 0699/81446970 zur Verfügung.

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Wiener Linien U6-„Cool"-Offensive: Nachrüstung mit Klimaanlagen läuft auf Hochtouren

Die Temperaturen steigen und noch viele heisse Sommertage stehen unmittelbar bevor. Der Grossteil der Fahrzeuge ist längst klimatisiert. Die Züge der U6, die als älteste U-Bahn Wiens noch nicht vollständig mit Klimaanlagen ausgestattet ist, werden aktuell auf Hochtouren nachgerüstet. Drei von vier Wagons eines jeden Zuges sind bereits klimatisiert, also drei Viertel aller Züge. Der Rest wird heuer und nächstes Jahr nachgerüstet.

Drei von vier Wagons aller U6-Züge bereits klimatisiert – Rest folgt bis 2020                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

„Die Wiener Linien verwenden ein innovatives Modell, bei dem die Klimaanlage am Dach sowohl zum Kühlen als auch zum Heizen verwendet werden kann. Nach dem erfolgreichen Test im Vorjahr geht die Nachrüstung nun zügig voran, dafür werden vier Millionen Euro investiert", so Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer: „Die U6 ist als oberirdisch geführte Linie besonders von Hitzetagen betroffen. Deshalb kommen wir dem Wunsch unserer Fahrgäste nach und schaffen rasch neue Klimaanlagen an."

 

 

Ab Sommer 2020 nur mehr klimatisierte U6-Züge im Einsatz

 

„Wir kämpfen auf allen Ebenen gegen die durch den Klimawandel bedingten Hitzeinseln in unserer Stadt. Wir haben ein großes Cooling-Paket geschnürt, im Rahmen dessen wir Brunnen, Nebelduschen, Fassadenbegrünungen, Baumpflanzungen und neue Grünflächen finanzieren", so Sima. Im Kampf gegen den Klimawandel leisten die Öffis einen zentraler Beitrag und natürlich sind die Öffis selber auch „cool" – und die letzten noch ungekühlten Fahrzeuge werden nun mit Klimaanlagen nachgerüstet, damit sich alle wohlfühlen", so Sima.

 

 

U6-Züge mit Sonnenschutzfolien und Lüftungskiemen ausgestattet

 

Um kurzfristig für Abkühlung zu sorgen, wurden bereits die noch nicht klimatisierten Waggons mit Lüftungskiemen und Sonnenschutzfolien ausgestattet. Diese sorgen für kühlen Fahrwind und senken die Temperaturen in den Fahrzeugen um bis zu vier Grad.

 

 

Umfangreiches Massnahmenpaket für die U6

 

Neben der Nachrüstung mit Klimageräten, Sonnenschutzfolien und Lüftungskiemen haben die Wiener Linien die historischen U6-Stationen saniert und in mehr Sauberkeitsmassnahmen investiert. Ausserdem sorgen Beklebungen auf den Bahnsteigen in besonders hoch frequentierten Stationen für schnelleres Ein- und Aussteigen und damit mehr Pünktlichkeit.

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Schweizerische Südostbahn (SOB): Verkehrsertrag wieder gesteigert

An der 18. Generalversammlung der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) präsentierte Verwaltungsratspräsident Hans Altherr ein erfreuliches Jahresergebnis. Die Südostbahn steigerte die Verkehrserträge auch im vergangenen Geschäftsjahr und weist dank zwei Sondereffekten einen Jahresgewinn von CHF 20,8 Mio. aus. Auch ohne diese Sondereffekte läge der Gewinn leicht höher als im Vorjahr. Die umsatzstarken Linien «Ringzug S4» und «Voralpen-Express» haben wiederum massgeblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen.

Zu den umsatzstärksten Linien zählt Ringzug auf der S4;  hier unterwegs in Mols am Walensee         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die SOB steigerte die Verkehrserträgeim 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,9% auf CHF 53,6 Mio. Be-reits im vergangenen Geschäftsjahr konnte sie eine Zunahme von 4,5% ausweisen. Die umsatzstarken Linien «Ringzug S4» und «Voralpen-Express» haben wiederum massgeblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Im Berichtsjahr reisten 13,37 Mio. Fahrgäste mit der SOB (Vorjahr: 13,55 Mio.).Der regionale Personenverkehr bezog mit CHF 53,5 Mio. CHF 4,7 Mio. weniger Abgeltungen als im Vorjahr (CHF 58,2 Mio.). In der Sparte «Infrastruktur» sanken die Abgeltungen um CHF 1,2 Mio. auf CHF 44,6 Mio. Den «Übrigen Ertrag» steigertedie SOB von CHF 30,9 Mio. auf CHF 33,6 Mio.

 

 

Dank Sondereffekten mehr Gewinn

 

Die Südostbahnerwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr 2018 dank zwei Sondereffekten einen Jahresgewinn von CHF 20,8 Mio. (Vorjahr: CHF 4,0 Mio.). Zum einen schloss sie die Sanierung der Pensionskasse per 30. Juni 2018 erfolgreich ab und konnte die restliche Rückstellung im Umfang von CHF 13,6 Mio. über den ausserordentlichen Ertragauflösen. Zum anderen verzeichnete der nicht abgeltungsberechtigte Bereich durch den Verkauf von Grundstücken und neuen Mietverträgen ein positives Ergebnis von CHF 2,9 Mio. Das restliche Ergebnis von CHF 4,3 Mio. liegt CHF 0,3 Mio. über dem Vorjahrund ergibtsich mit CHF 2,5 Mio. ausder Sparte «Regionaler Personenverkehr» und CHF 1,8 Mio. aus der Sparte «Infrastruktur».

 

 

Ines Furler neuim Verwaltungsrat

 

Der zurückgetretene Verwaltungsrat Hans Flury wird durch Ines Furler ersetzt.Hans Flury vertrat seit 2010 den Bund im Aufsichtsgremium der SOB. Zudem war er seit 2010 Mitglied des Finanz-und Prü-fungsausschussesdes SOB-Verwaltungsrates und seit 2014 dessen Leiter. An seiner Stelle wird künftig Ines Furler die Interessen desgrössten Aktionärs wahrnehmen.Verwaltungsratspräsident Hans Altherr dankteHans Flury für seinen grossenund langjährigen Einsatz für dieSOB. «Ich schätze Hans Flury als Personwie auch als kompetenten Finanzfachmann sehr und wünsche ihm alles Gute», so Hans Altherran der heutigen Generalversammlung.

 

 

Fernverkehrszug «Traverso»

 

Am 6. Juni 2018 feierte die SOB gemeinsam mit dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler und Gästen aus Wirtschaft und Politik in Erlen den Roll-out des neuen «Traverso» für die Voralpen-Express-Strecke zwischen St. Gallen und Luzern. Die Entwicklung und Bauzeit der Niederflurtriebzüge dauerte knapp zwei Jahre. Seit Mitte 2018 testet Stadler die kupferfarbenen Fernverkehrszüge auf «Herz und Nieren», so unter anderem bei verschiedenen Bremstests oder in der Klimakammer in Olten.

 

Im September 2018 präsentierte Stadler zusammen mit der SOB den neuen Niederflurtriebzug «Traverso» an der InnoTrans in Berlin. Mit über 3000 Ausstellern aus 60 Ländern ist die InnoTrans die internationale Weltleitmesse der Branche. Über 150'000 Fachbesucher nahmen an der Messe teil. «Das Echo der Besucher aus aller Welt zum ‹Traverso› war durchwegs positiv und mit der Farbe Kupfer, die Hochwertigkeit und Gediegenheit symbolisiert, war der Zug der Farbtupfer an der InnoTrans», freut sich Hans Altherr. Seit Anfang Juni 2019 setzt die SOB den «Traverso» Zug um Zug im regulären Umlauf des Voralpen-Express ein und ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 ersetzen sechs achtteilige «Traverso» das alte Rollmaterial auf der Strecke zwischen St. Gallen und Luzern.

 

Auch die Swissminiatur ist um eine Attraktion reicher. Der bei Jung und Alt beliebte Freizeitpark in Melide feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum und hat am 6. Juni 2019 ein Modell des neuen, kupferfarbenen «Voralpen-Express» eingeweiht.

 

 

Zweite Fernverkehrslinie

 

Die Strecke Bern–Zürich–Chur ist nach der Gotthard-Bergstrecke die zweite Linie der im Juli 2017 vereinbarten Kooperation zwischen der SOB und der SBB. Ab Dezember 2021 bietet die Südostbahn den Reisenden eine stündliche Direktverbindung von der Bundeshauptstadt in den Bündner Kantonshauptort Chur unter dem Namen «Aare Linth» an. Dazu hat die SOB im Dezember 2018 zwölf weitere Niederflur-triebzüge bei Stadler bestellt. Die erste Fernverkehrslinie der SOB von Basel/Zürich über die Gotthard-Bergstrecke nach Locarno betreibt die SOB im Rahmen der Kooperation ab Dezember 2020. Die Gotthard-Bergstrecke vermarktet sie unter der Linienbezeichnung «Treno Gottardo». Die im Dezember 2017 bestellten elf Fernverkehrszüge «Traverso» werden im nächsten Jahr ausgeliefert. «Mit dem Einstieg in den Fernverkehr fährtdie SOB die drei grössten Städte der Deutschschweiz an und ist zudem im Kanton Tessin präsent», erklärt Hans Altherr.

 

 

Überbauung «Bahnhof Süd Wattwil»

 

Im Herzen von Wattwil, direkt beim Bahnhof, bauen die SOB und die Asga Pensionskasse Genossenschaft 75 moderne und funktionale 2 ½ und 3 ½ Zimmer-Mietwohnungen und 1800 Quadratmeter Gewerbefläche. Baustart war im Frühling 2018. Am 15. August 2018 legten die SOB und die Asga zusammen mit der Priora AG Generalunternehmung den traditionellen Grundstein für die Überbauung am Bahnhof. Die Kosten betragen rund 30 Millionen Franken. Ab 1. Dezember 2019 sind die ersten Wohnungen bezugsbereit.

 

 

Totalsperre zwischen St. Gallen und Wittenbach

 

Nach einer neunwöchigen Totalsperre endeten im September 2018 die Instandsetzungsarbeiten im Bruggwald- und Galgentobeltunnel. Im Bruggwaldtunnel baute die Südostbahn erstmals eine schotterlose Fahrbahn ein. Gleichzeitig erneuerte siedie Gleise und die Sicherungsanlage am Bahnhof Wittenbach.

 

 

Grosse Bauprojekte im 2019

 

Im Jahr 2019 erneuert die SOB die Bahnstrecke zwischen Wattwil und Krummenau. Zudem saniert sie den Sitterviadukt und den Sturzeneggtunnel. Die Strecke Wattwil–Nesslau–Neu St. Johann ist vom 3. Juni bis 15. September 2019 gesperrt und die Strecke zwischenSt. Gallen Haggen und Herisau vom 6. Juli bis 9. August 2019.Während den Sperrungenverkehren Bahnersatzbusse.



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