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PostAuto Schweiz befördert bis auf weiteres keine Fahrräder mehr

Um den Freizeitverkehr einzudämmen, hat PostAuto Schweiz entschieden, vorläufig keine Velos mehr zu transportieren. PostAuto setzt alles daran, dass Fahrgäste, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, diesen weiterhin benützen können und im Fahrzeug genügend Platz haben.

Fast sämtliche Velos die jeweils in den Postautos mitgeführt werden betreffen den Freizeitverkehr   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

PostAuto hat entschieden, bis auf weiteres keine Velos in seinen Fahrzeugen zu transportieren. Das betrifft sowohl Velos, die an einem Heckträger oder in einem Anhänger transportiert werden, wie auch Fahrräder, die im Fahrzeuginneren mitgeführt werden. PostAuto nimmt auch keine Reservationen für Velos entgegen. Die Einschränkung gilt ab sofort.

 

Mit dieser Massnahme will PostAuto einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Bei PostAuto fallen fast sämtliche Velos, die mitgeführt werden, in den Bereich des Freizeitverkehrs. Im Einklang mit dem Bundesrat appelliert PostAuto an seine Fahrgäste, gegenwärtig auf solche Fahrten zu verzichten. Nur so kann verhindert werden, dass in einem Postauto zu viele Personen mitfahren, wodurch es nicht möglich ist, den vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlenen Mindestabstand einzuhalten.

 

PostAuto setzt alles daran, zusammen mit den anderen Unternehmen des öffentlichen Verkehrs auch während der Krisenzeit ein Grundangebot aufrecht zu erhalten. Davon sollen Menschen profitieren, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind, weil sie zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren müssen. Bei allen Fahrten soll der Vorgabe «Abstand halten» Rechnung getragen werden können. Dafür werden, wenn immer möglich, genügend und ausreichend grosse Fahrzeuge eingesetzt. PostAuto hat nach der Ausdünnung der Fahrpläne an gewissen Orten bereits Verbesserungen umgesetzt, nachdem es zu Beginn der Umstellung zu einzelnen Engpässen gekommen war.

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Wiener Linien informieren über Maskenpflicht und verstärken Öffi-Angebot ab 14. April 2020

In Österreich kündigte die Bundesregierung gestern neue Schritte im Kampf gegen das Coronavirus an. So müssen ab kommenden Montag, den 13. April 2020 gemäss www.bundeskanzleramt.gv.at Öffi-Fahrgäste Mund und Nase bedecken. Ausserdem soll das öffentliche Leben in den kommenden Wochen sukzessive wieder hochgefahren werden. Dementsprechend verdichten die Wiener Linien bereits ab Dienstag, den 14. April 2020 ihre Intervalle und schaffen damit mehr Platz in den Fahrzeugen.

Breites Massnahmenpaket zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, müssen auf Beschluss der Österreichischen Bundesregierung alle, die mit den Öffis unterwegs sind, Mund und Nase bedecken. Die Wiener Linien starten umgehend eine breite Info-Offensive mit Durchsagen, Piktogrammen und Info-Botschaften über die Überkopfanzeigen in den Stationen und Haltestellen. Auch die Service- und SicherheitsmitarbeiterInnen, die im Öffi-Netz unterwegs sind, werden die Fahrgäste auf die neue Regelung hinweisen.

 

 

Verstärktes Öffi-Angebot ab Dienstag, 14. April 2020

 

In den kommenden Wochen sollen Handel und Wirtschaft sukzessive wieder hochgefahren werden. Mit Dienstag, den 14. April werden kleine Geschäfte, Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen. Die Wiener Linien reagieren und erhöhen umgehend das Öffi-Angebot und stellen ihre Fahrpläne um. U-Bahn, Strassenbahnen und Bus fahren dann wieder in einem angepassten Fahrplan analog zum Angebot des Ferienfahrplans eines Wochentags mit kurzen Intervallen. So ist die U1 untertags etwa alle drei Minuten statt alle zwei Minuten unterwegs, die Strassenbahnlinie 43 fährt alle vier Minuten statt alle drei Minuten. Die Linie 57A ist in der Morgenspitze beispielsweise statt wie bisher alle sechs Minuten alle sieben Minuten unterwegs. An Samstagen und Sonntagen gilt der Sonntagsfahrplan.

 

 

Die bisherigen Massnahmen der Wiener Linien im Überblick

 

Die Wiener Linien setzen bereits seit Mitte März parallel zu den von der Bundesregierung eingeführten COVID-19-Einschräkungen ein breites Massnahmenpaket zum Schutz aller MitarbeiterInnen und Fahrgäste um. So wie bisher weiten die Wiener Linien diese Massnahmen immer entsprechend der Gesetzeslage aber auch entsprechend ihrer Fürsorgepflichten stetig aus.

 

· Mund-Nasen-Masken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Das Unternehmen stattet seit Montag, 6. April, seine MitarbeiterInnen schrittweise mit Mund-Nasen-Masken aus. Dabei wird auch auf die hausinterne Uniform-Schneiderei zurückgegriffen, die Mehrweg-Stoffmasken für MitarbeiterInnen anfertigt.

 

· Automatisches Öffnen der Türen: Bei den durchgängigen U-Bahn-Zügen auf den Linien U1 bis U4 und bei allen U6-Zügen werden die Türen automatisch geöffnet. Bei Niederflurstrassenbahnen (ULF) und Bussen werden die Türen automatisch geöffnet, wenn im Fahrzeug ein Haltewunsch bekanntgegeben wurde (Knopf drücken) oder wenn sich in der Haltestelle Fahrgäste befinden.

 

· Sperre der ersten Tür bei Bus und Hochflurstrassenbahnen: Die vorderen Türen bei Bussen und den Hochflurstrassenbahnen wurden gesperrt. Ausserdem ist im Fahrzeug der Zugang zum FahrerInnen- bzw. LenkerInnenplatz mit Absperrband versperrt. Niederflurstrassenbahnen und U-Bahn-Züge verfügen über geschlossene Fahrerkabinen.

 

· Gründliche Reinigung: Alle Stationen, alle Fahrzeuge und alle Flächen, mit denen Fahrgäste in Berührung kommen, werden täglich gründlich gereinigt, inklusive Haltegriffe, Haltestangen und Sitzflächen.

 

· Durchsagen und Infoscreen-News: In den Strassenbahnen, U-Bahn-Zügen und U-Bahn-Stationen erfolgen laufend Durchsagen und Infoscreen-News mit Gesundheits- und Verhaltenstipps, wie man sich und andere schützen kann.

 

· Fahrplananpassung und Verstärkerfahrten wo notwendig: Seit der Corona-Krise nutzen rund 80 Prozent weniger Fahrgäste die Öffis. Die Fahrzeuge waren deshalb im Samstags- bzw. Wochenendfahrplan unterwegs. Damit Spitäler und andere wichtige Arbeitsplätze auch weiterhin gut und sicher erreicht werden konnten, haben die Wiener Linien innerhalb weniger Stunden Nachschärfungen im Fahrplan durchgeführt. Insgesamt wurden acht Strassenbahn- und sieben Buslinien durch zusätzliche Fahrzeuge verstärkt.


                                                    Video aus dem Archiv


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In Leipzig hat die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen

Wie angekündigt hat am vergangenen Montag, 30. März 2020 in Leipzig die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen. Damit sind auch einige Linienänderungen für Strassenbahnen, Busse und Nightliner in Kraft getreten Gleichzeitig wurden alle Fahrpläne auf veränderte Fahrtzeiten und Anschlüsse angepasst. Darüber hinaus dehnen die Verkehrsbetriebe aufgrund der aktuellen Situation den 15-Minuten-Takt auf alle Strassenbahn- sowie auf die wichtigsten Buslinien aus.

Die zweitgrösste Haltestelle im Leipziger Liniennetz wird nun bis November umgebaut                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) im Überblick

 

Die Strassenbahnlinien 2, 8 und 16 fahren auf dem gewohnten Fahrtweg. Die Strassenbahnlinien 4 und 9 werden durch die sogenannten Baulinien 34 und 39 ersetzt. Durch die Sperrung des Tröndlinrings fahren zahlreiche Strassenbahnlinien mit Umleitung über Michaelisstraße/Zoo und Wilhelm-Leuschner-Platz. Die Haltestellen Goerdelerring, Hauptbahnhof/Westseite und Gottschedstraße können nicht bedient werden. Zum Umstieg in andere Strassenbahnlinien sollten Kunden neben dem Hauptbahnhof andere Haltestellen im Innenstadtbereich nutzen. Die LVB bitten mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die Haltestelle Leibnizstraße oder auch den Wilhelm-Leuschner-Platz zum barrierefreien Zu- und Ausstieg zu nutzen. Weitere Tipps gibt es unter www.L.de. Die LVB bitten alle Verkehrsteilnehmer um besondere gegenseitige Rücksichtnahme und Achtsamkeit.

 

Die entsprechenden Liniennetzpläne sind, wie gewohnt, an den Haltestellen, aber auch auf der Internetseite der Verkehrsbetriebe verfügbar. Alle Informationen sind auch in den Auskunftssystemen bzw. bei den Mobilitätsapps easy.Go und Leipzig mobil verfügbar.

 

 

Fahrplanwechsel vom 30. März 2020

 

Neben den baubedingten Änderungen im Fahrplan weiten die Verkehrsbetriebe den aktuell gültigen Sonderfahrplan auch auf die Buslinien aus. Der seit vergangenem Montag gültige Sonderfahrplan orientiert sich massgeblich am Sonn- und Feiertagsfahrplan, wurde jedoch für den Zeitraum montags bis freitags in den Morgenstunden deutlich ausgeweitet: Alle Strassenbahnlinien und die wichtigsten Buslinien verkehren bereits ab Betriebsbeginn im 15-Minuten-Takt. An Wochenenden wird gegen 9 Uhr vom 30- auf den 15-Minuten-Takt umgestellt. Zusätzlich werden auch die Busanbindungen aller angefahrenen Leipziger Ortschaften in Stadtrandlage montags bis freitags durch zusätzliche Verbindungen sichergestellt. Alle mit "nur an Schultagen" gekennzeichneten Fahrten finden infolge der Schulschließungen nicht statt.

 

Eine weitere Verbesserung setzen die LVB an der Haltestelle Hauptbahnhof um. Zur besseren Orientierung für Fahrgäste erhalten alle Strassenbahn- und Bushaltestellen im Bereich Hauptbahnhof veränderte Bezeichnungen der Abfahrtspunkte und die Bahnsteige am Hauptbahnhofsvorplatz eine erneuerte Wegeleitung. Aus den Gleisen 1 bis 4 am Willy-Brandt-Platz werden die Steige A bis D, um Verwechslungen mit den City-Tunnel-Bahnsteigen zu vermeiden.

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Zugunglück bei Auggen: Brückenbauteil aus Stahl und Beton auf die Gleise der Rheintalbahn gestürzt

Am Donnerstagabend ist es auf der Rheintalstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel zu einem schweren Zugunglück gekommen, bei dem ein 51-jähriger Lokführer getötet wurde. Auslöser war ein auf die Gleise gestürztes, über 100 Tonnen schweres Betonteil einer alten Brücke, die dieses Wochenende hätte abgerissen werden sollen.

Das Bild zeigt den Zug in der Nähe von Buggingen, wenige Minuten vor dem Unglück               Leserfoto: Tobias Schmidt

 

 

 

 

Ein Zug der Rollenden Autobahn, der RAlpin AG, fuhr nördlich von Basel im baden-württembergischen Auggen in einen Brückenteil. Gemäss Angaben der zuständigen deutschen Behörden ist es ein Betonteil einer alten Brücke, die dieses Wochenende hätte abgerissen werden sollen, welches in den Gleisbereich gestürzt ist. Durch den Aufprall wurde die Betonplatte über den Puffern in den Führerstand gedrückt und über 100 m vor dem Zug hergeschoben. Der Begleitwagen hinter der Lok schob sich teilweise unter die Maschine.

 

Das Unglück ist kurz nach 19.30 Uhr passiert, wie BLS-Mediensprecher Stefan Dauner auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Der Zug war um 19.19 Uhr von Freiburg im Breisgau in Richtung Italien abgefahren.

 

Der betroffene RAlpin-Zug 43635 von Freiburg Gbf nach Novara wurde mit der BLS Cargo Re 485 004 geführt; verantwortlich für den Bahnverkehr bis Basel ist allerdings SBB Cargo International. Im Auftrag von RAlpin fahren BLS Cargo und SBB Cargo International die Züge der Rollenden Landstrasse gemeinschaftlich, wobei die SBB Cargo International die deutschen und italienischen Streckenabschnitte betrieblich verantwortet. Der 51-jährige Lokführer war bei MEV Deutschland angestellt.

 

Sven Flore, CEO von SBB Cargo International, ist tief betroffen: "Ich bin bestürzt und bedaure dieses tragische Zugunglück zutiefst. In Gedanken sind wir beim verunglückten Lokführer und seinen Angehörigen – mein aufrichtiges Beileid. Den Verletzten wünschen wir rasch gute Besserung."

 

In der Nacht auf Freitag hatte die Polizei den Unfallort abgesperrt, nachdem die Leiche des Lokführers geborgen und die Verletzten gerettet worden waren. Nach Angaben der Polizei befanden sich zehn Lkw-Fahrer im Waggon hinter der Lok. Einer der zehn im Personenwagon befindlichen Lkw-Fahrer war zunächst eingeklemmt und musste geborgen werden, zwei weitere zogen sich leichte Verletzungen zu, sieben weitere Lkw-Fahrer blieben unverletzt.

 

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, äusserte sich tief betroffen: "Unsere Gedanken sind jetzt bei dem verunglückten Lokführer und seinen Angehörigen. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung."

 

Der betroffene Streckenabschnitt bleibt voraussichtlich bis Mittwoch, 08. April 2020 in die Abendstunden, für den Zugverkehr gesperrt. Züge im Fernverkehr aus/in Richtung Norden enden/beginnen in Freiburg (Breisgau) Hbf. Zwischen Freiburg (Breisgau) Hbf und Müllheim (Baden) sowie zwischen Basel Bad Bf und Schliengen fahren noch die Züge des Regionalverkehrs. Zwischen Schliengen und Müllheim (Baden) ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die detaillierten Informationen zum Zugverkehr finden Sie hier auf der Seite der Deutschen Bahn.


Durch den Aufprall wurde die Betonplatte über den Puffern in den Führerstand gedrückt


 

Rola, die rollende Autobahn - Das Unternehmen RAlpin AG

 

Lastwagen, Anhänger- und Sattelzüge werden durch die Lastwagenfahrer an speziellen Terminals auf den Zug  verladen und die Fahrer reisen in einem Begleitwagen mit. Seit 2001 betreibt die RAlpin die Rola zwischen Freiburg im Breisgau und Novara. Die Rola ist ein wichtiger Baustein der schweizerischen Transitverkehrspolitik und bietet eine ökonomische und ökologische Lösung die Schweizer Alpen zu queren.

 



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Arbeiten im Ceneri-Basistunnel gegenwärtig unterbrochen

Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Corona-Virus hat der Bundesrat die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz eingestuft. Beim Ceneri-Basistunnel sind die Arbeiten gegenwärtig unterbrochen.

 

A causa della situazione attuale e il propagarsi del Coronavirus, il Consiglio federale ha clas-sificato la situazione in Svizzera come “straordinaria” secondo la legge sulle epidemie. Alla Galleria di base del Ceneri i lavori sono attualmente sospesi.

                                                                                                                                                                  Foto: AlpTransit Gotthard AG

 

 

 

Die AlpTransit Gotthard AG hat vom Kanton Tessin zwar eine Ausnahmenbewilligung bekommen, um die mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels (CBT) zusammenhängenden Arbeiten fortsetzen zu dürfen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die behördlichen Verhaltens- und Hygienevorschriften eingehalten werden, damit der Gesundheitsschutz aller Mitarbeitenden gewähreistet ist.

 

Testfahrten, welche durch Probefahrleiter und Lokführer zusammen durchgeführt werden müssen, sind derzeit nicht möglich, weil der erforderliche 2-Meter-Abstand im Führerstand nicht eingehalten werden kann. In Absprache zwischen ATG und SBB wird der Testbetrieb (Testfahrten) deshalb bis am 19. April 2020 ausgesetzt. In der Zwischenzeit wird die Testplanung überarbeitet.

 

In Bezug auf Erhaltungstätigkeiten (Unterhalt und Instandhaltung) prüft die ATG zusammen mit den beteiligten Unternehmern zurzeit alle Prozesse, Instruktionsvorschriften und Kontrollmassnahmen, um die Einhaltung aller Regeln sicherzustellen. Sie wird sodann entscheiden, ob und zu welchem Zeitpunkt die Erhaltungstätigkeiten gemäss Bewilligung des Kantons fortgeführt werden können. Bis dann finden keine Arbeiten statt.

 

Ende April 2020 wird die ATG aufgrund der Situation und des aktuellen Standes des Testbetriebes zusammen mit dem BAV und der SBB beurteilen, welche Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Inbetriebnahme des CBT und dessen geplante Eröffnung im September resp. Dezember 2020 zu erwarten sind.

 

 

 

Alla Galleria di base del Ceneri i lavori sono attualmente sospesi

 

A causa della situazione attuale e il propagarsi del Coronavirus, il Consiglio federale ha clas-sificato la situazione in Svizzera come “straordinaria” secondo la legge sulle epidemie.

 

AlpTransit San Gottardo SA ha ricevuto un'autorizzazione eccezionale dal Canton Ticino per poter pro-seguire i lavori relativi alla messa in esercizio della Galleria di base del Ceneri (GbC). È assolutamente indispensabile che le norme ufficiali in materia di comportamento e igiene vengano osservate in modo da garantire la protezione della salute di tutti i dipendenti.

 

Le corse di prova, che devono essere eseguite dal responsabile delle prove insieme al macchinista, al momento non sono possibili perché la distanza richiesta di 2 metri in cabina non può essere mante-nuta. D’intesa tra ATG e FFS, l’esercizio di prova (corse di prova) sarà quindi sospeso fino al 19 aprile 2020. Nel frattempo, la pianificazione dell’esercizio di prova viene rielaborata.

 

Per quanto riguarda le attività di manutenzione, ATG sta attualmente esaminando insieme agli imprenditori coinvolti tutti i processi, le istruzioni e le misure di controllo atte a garantire il rispetto di tutte le regole. Deciderà quindi se e in quale momento le attività di manutenzione possano proseguire secondo l'approvazione del Cantone. Fino ad allora, nessun lavoro avrà luogo.

 

A fine aprile 2020 ATG insieme all’UFT in funzione della momentanea situazione e allo stato attuale dell’esercizio di prova, valuterà i possibili effetti sull’ulteriore corso della messa in esercizio della GbC e la sua prevista inaugurazione a settembre rispettivamente a dicembre 2020.

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WEKO: Grünes Licht für Partnerschaft SBB Cargo - Swiss Combi AG

Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat heute dem Einstieg der Swiss Combi AG bei der SBB Cargo AG grünes Licht gegeben. Damit ist die rechtliche Voraussetzung für die Partnerschaft erfüllt: Die Logistikdienstleister Planzer, Camion Transport, Galliker und Bertschi übernehmen insgesamt 35 Prozent am führenden Gütertransportunternehmen der Schweiz.

Die SBB begrüsst den Entscheid der Wettbewerbskommission                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die SBB begrüsst den Entscheid der Wettbewerbskommission und sieht sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass diese Partnerschaft die SBB Cargo AG insbesondere im System-Wagenladungsverkehr und im Kombinierten Verkehr nachhaltig stärkt. Die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn in der Logistikkette der Kunden wird weiter steigen, und die Verkehrsträger können nach ihren Stärken eingesetzt werden. Die Güterbahn wird weiterhin Dienstleistungen in der Logistikkette aller bisheriger Kunden erbringen; sie will neue Kunden gewinnen und die Auslastung erhöhen. Zuverlässigkeit und Effizienz können weiter verbessert werden.

 

Die Swiss Combi AG – bestehend aus den Logistikdienstleistern Planzer Holding AG (40%), Camion Transport AG (40%), Bertschi AG (10%) und Galliker Holding AG (10%) – wird 35 Prozent der Aktien der SBB Cargo AG übernehmen. Mehrheitsaktionärin bleibt die SBB AG mit einem Anteil von 65 Prozent. Mit der nun erfolgten Genehmigung der Wettbewerbsbehörde wird die SBB Cargo International AG aus der SBB Cargo AG herausgelöst und direkt der SBB AG unterstellt.

 

 

Eric Grob wird Verwaltungsratspräsident, SBB und Swiss Combi AG stellen je zwei Vertreter

 

Seit Anfang 2019 wird die Güterbahn als eigenständige SBB Konzerngesellschaft über den Verwaltungsrat von SBB Cargo Schweiz geführt; dies ist Voraussetzung für den Eintritt der Partnerin. Per Generalversammlung von Ende April 2020 wird sich der Verwaltungsrat neu konstituieren und aus fünf Mitgliedern bestehen: Eric Grob als unabhängiger Verwaltungsrat wird Präsident, SBB CFO Christoph Hammer bleibt im Verwaltungsrat, und Nicolas Perrin übernimmt das Mandat des ehemaligen SBB CEO Andreas Meyer. Die Swiss Combi AG wird zwei Verwaltungsräte stellen, nämlich Nils Planzer sowie Josef Jäger. Die neue CEO der SBB Cargo AG, Désirée Baer, hat ihr Amt am 1. März 2020 nach einem einmonatigen Einführungsprogramm angetreten.

 

 

SBB Cargo AG: Die Nr. 1 im Schweizer Schienengüterverkehr

 

Die SBB ist mit mehr als einem Viertel Anteil an der gesamten Güterverkehrsleistung das führende Unternehmen im Schweizer Güterverkehr. Davon entfallen knapp 16 Prozent auf SBB Cargo Schweiz, welche als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft die grossen Wirtschaftsräume verbindet. 2019 transportierte die SBB Cargo AG 32,8 Mio. Nettotonnen Güter im Wagenladungs-, Ganzzugs- und im kombinierten Verkehr in der Schweiz. Die SBB Cargo International AG ist die führende Anbieterin im alpenquerenden Schienengüterverkehr durch die Schweiz mit einem Marktanteil von 38,4 Prozent.

 

Der Umsatz der SBB Cargo AG betrug 2019 712 Mio. CHF. Die Flotte umfasst 5 038 Güterwagen, 293 Strecken- und 84 Rangierlokomotiven. SBB Cargo AG wurde 2001 als privatrechtliche AG als Tochtergesellschaft der SBB gegründet und beschäftigte im Schweizer Geschäft per Ende 2019 2 220 FTE. Der Hauptsitz befindet sich in Olten.

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Neuer SBB CEO: Vincent Ducrot übernimmt die Leitung

Der 57-jährige Freiburger Vincent Ducrot hat am 1. April 2020 die Leitung der SBB übernommen. Er folgt auf Andreas Meyer, der sein Amt per Ende März  2020 nach mehr als 13 Jahren abgegeben hat.

 

Âgé de 57 ans, le Fribourgeois Vincent Ducrot a repris la direction des CFF le 1er avril 2020. Il assure ainsi la succession d'Andreas Meyer, qui a quitté ses fonctions fin mars après plus de 13 ans au sein de l'entreprise.

Die SBB Verwaltungsratspraesidentin Monika Ribar, Mitte,  und  der  abtretende  SBB  CEO,  Andreas Meyer, links,  bei  der symbolischen  und  coronatauglichen  Stabsuebergabe  an  den  neuen  CEO,  Vincent Ducrot, rechts, am Dienstag, 31. März vor dem SBB Hauptsitz in Bern.                                                                                                                                Foto: SBB CFF FFS

 

 

 

«Die Stabsübergabe an einen neuen CEO ist immer ein spezieller Moment. In einer Krisensituation erst recht», sagte Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar. Der SBB und dem öffentlichen Verkehr komme nun zugute, dass mit Vincent Ducrot eine sehr erfahrene Führungspersönlichkeit die Leitung übernehme, die in der ÖV-Branche, in der Politik und bei den Sozialpartnern sehr gut vernetzt sei. Ducrot hat von 1993 bis 2011 bei der SBB gearbeitet. Zwischen 2011 und 2019 war er Generaldirektor der Freiburger Verkehrsbetriebe TPF.

 

«Ich übernehme meine neue Aufgabe in einer Zeit, die für alle sehr anspruchsvoll ist», sagte Vincent Ducrot. Seine erste Aufgabe sei es, die SBB und den öffentlichen Schienenverkehr durch die Krise zu führen. Er empfinde grossen Respekt und Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitenden für ihren Einsatz in dieser schwierigen Situation. Zentrale Aufgabe der SBB und des öffentlichen Verkehrs sei es, den Bahnbetrieb in den nächsten Wochen aufrecht zu erhalten und das Grundangebot für Menschen und Wirtschaft sicherzustellen. «Zudem müssen wir uns darauf vorbereiten, den Betrieb nach der Krise geordnet hochzufahren», sagte Ducrot. Auch seien mittelfristige Auswirkungen für die SBB, die öffentliche Hand und die Kunden im Auge zu behalten.

 

Im Übrigen sei für ihn der Bahnbetrieb am Wichtigsten: Sicherheit, Pünktlichkeit und Qualität. Die Stossrichtungen dazu wird der neue SBB CEO nach der üblichen Einarbeitungszeit von 100 Tagen darlegen.

 

 

Wichtigste Stationen des neuen SBB CEO Vincent Ducrot

 

Seit Juli 2011: Generaldirektor Transports public fribourgeois TPF

1999 – 2011: SBB, Leiter Fernverkehr

2009 – 2010: SBB, Leiter Personenverkehr a.i.

1997 – 1998: SBB, Expo.02-Delegierter

1993 – 1997: SBB Informatik, Verantwortlicher Produkte-Software

 

Ausbildung

 

• Elektroingenieur Eidg. Technische Hochschule Lausanne EPFL

• Nachdiplom in technischen Betriebswissenschaften ETH Zürich

• Certified Projects Director IPMA Level A


Nouveau CEO des CFF: Entrée en fonction de Vincent Ducrot

Âgé de 57 ans, le Fribourgeois Vincent Ducrot a repris la direction des CFF le 1er avril 2020. Il assure ainsi la succession d'Andreas Meyer, qui a quitté ses fonctions fin mars après plus de 13 ans au sein de l'entreprise.

 

«Le passage de témoin à un nouveau CEO est toujours un moment spécial, et tout particulièrement en cette période de crise», explique la Présidente du Conseil d'administration, Monika Ribar. La grande expérience de dirigeant de Vincent Ducrot ainsi que ses nombreux contacts au sein de la branche des transports publics, des milieux politiques et avec les partenaires sociaux représentent un atout de taille pour les CFF et les transports publics. Vincent Ducrot a travaillé entre 1993 et 2011 aux CFF. De 2011 à 2019, il a ensuite occupé le poste de directeur général des Transports publics fribourgeois (TPF).

 

«J'entre en fonction à un moment qui est très difficile pour nous tous», reconnaît Vincent Ducrot. Sa première mission: guider les CFF et les transports ferroviaires publics à travers cette période de crise. Il éprouve une grande admiration et de la reconnaissance pour les collaborateurs et leur engagement en cette période difficile. Pour lui, la mission essentielle des CFF et des transports publics au cours des prochaines semaines consiste à maintenir l'exploitation ferroviaire et à garantir l'offre de base pour les voyageurs et les acteurs économiques. «Nous devons par ailleurs nous préparer en vue de la reprise de l'exploitation à la fin de la crise», rappelle Vincent Ducrot. Dans ce cadre, il conviendra notamment de garder un œil sur les conséquences à moyen terme pour les CFF, les pouvoirs publics et les clients.

 

De manière générale, il accorde la priorité à l'exploitation ferroviaire, et à la garantie de la sécurité, de la ponctualité et de la qualité. Le nouveau CEO présentera ses axes stratégiques à l'issue de la phase d'introduction habituelle de 100 jours.

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ÖBB und WESTbahn: Rasche Stärkung des Bahnsektors essentiell

Der europäische Schienenverkehr gewährleistet als unverzichtbares Rückgrat des Alltags die Mobilität vieler Millionen Menschen und den Transport von Waren aller Art. Damit dies möglich ist, leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter staatlicher und privater Bahn- und Infrastrukturbetreiber, aber auch ihre Zulieferer (beispielsweise im Catering, in Frachtterminals oder in der Wartung) täglich einen unschätzbaren Beitrag.

Der Schienenverkehr benötigt schnelle und unbürokratische Unterstützung auf europäischer und nationaler Ebene

                                                                                                                                                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

„Alle notwendigen Bus- und Zugverbindungen bleiben aufrecht, damit die Menschen weiterhin sicher an ihren Arbeitsplatz kommen. Der Schienengüterverkehr bildet das Rückgrat der Warentransporte in ganz Europa, um alle Menschen auch weiterhin mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Bereits jetzt muss aber auch sichergestellt werden, dass Unternehmen im Schienenverkehr ausreichend Unterstützung erhalten, um nach der Krise den Vollbetrieb rasch wieder aufnehmen zu können,“ so Andreas Matthä CEO der ÖBB und Chairman des Verbandes der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (CER).

 

Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn und Präsident von ALLRAIL, dem Verband der unabhängigen Bahnverkehrsunternehmen in Europa, fügt hinzu: „Wir alle müssen in diesen Wochen zusammenstehen. Ein trotz Einschränkungen stabiler öffentlicher Verkehr trägt im Moment ganz besonders dazu bei, dass Wege, die unerlässlich sind, auch durchgeführt werden können und somit ein Stück Normalität erhalten bleibt.“

 

Die COVID-19 Pandemie stellt den Schienenverkehr dennoch vor enorme Herausforderungen. Trotz der stark zurückgegangenen Nachfrage wird der Personenverkehr aufrechterhalten, da viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin zu ihrer Arbeitsstelle gelangen müssen. Der Güterverkehr garantiert auch in der Krise die Versorgung mit wichtigen Konsumgütern, vor allem Nahrungsmitteln und medizinischen Produkten. Gleichzeitig können die zurückgehenden Einnahmen die Kosten der Unternehmen keineswegs decken, selbst wenn diese aufgrund von Kurzarbeit verringert werden konnten. Damit Mobilität und Logistik auf der Schiene weiterhin, aber vor allem auch in der Zeit nach Eindämmung des Virus verlässlich funktionieren und private wie staatliche Unternehmen gesichert weiterbestehen können, ist die Unterstützung des Sektors essentiell.

 

 

Gemeinsamer Brief der europäischen Verbände an die EU

 

Mit einem gemeinsamen Brief haben sich wichtige Interessensvertretungen im Eisenbahnsektor auf europäischer Ebene CER, ERFA, ALLRAIL, UIP und UIRRdaher an die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Margrethe Vestager, die Kommissarin für Transport, Adina Valean, und die Kommissarin für Kohäsion und Reformen, Elisa Ferreira, gewandt. In dem Schreiben heben die Verbände die bedrohlichen wirtschaftlichen Auswirkungen der nationalen Quarantäne-Maßnahmen auf den Schienenverkehr hervor, der ja gerade in den letzten Jahren durch zusätzliche Anbieter und neu aufgenommene Tag- und auch Nachtverbindungen stark an Attraktivität gewonnen hat.

 

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssen (nicht zuletzt im Sinne des Green Deal) sicherstellen, dass Unternehmen im Schienenverkehr schnell und unbürokratisch Unterstützung bekommen, um rasch wieder den Vollbetrieb aufnehmen zu können. Dazu zählen Maßnahmen wie eine temporäre Anpassung bei der Vergabe von Staatshilfe, um unmittelbar im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus stehende Schäden kompensieren zu können sowie Steuererleichterungen und Finanzhilfen, die die kurzfristige Liquidität im Unternehmen sichern.

 

Längerfristig müssen auch Investitionen für die Schieneninfrastrukturprojekte gesichert und weiter gefördert werden, da sie sich direkt und positiv auf die regionalen und nationalen Volkswirtschaften auswirken. Die Beibehaltung der Investitionen in Eisenbahnprojekte ist eine notwendige wirtschaftliche Lebensader für die gesamte EU-Wirtschaft.

 

Die Aufgabe, durch die Aufrechterhaltung des Personen- und Güterverkehrs Sicherheit und Verlässlichkeit zu bieten, übernehmen wir als Unternehmen gern. Allerdings möchten wir nicht nur als verlässlicher Mobilitätspartner für unsere Reisenden da sein, sondern auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristig einen sicheren Arbeitsplatz bieten können. Sie alle sowie unsere Zulieferer leisten hervorragende Arbeit – in ganz besonderem Maß in der aktuellen schwierigen Situation. Aus diesem Grund ist die Zusage von EU-Unterstützung für den Schienenverkehr besonders rasch notwendig.

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TGV Lyria stellt Betrieb zwischen Frankreich und den Bahnhöfen Basel und Genf bis auf Weiteres ein

Als Folge der neuen staatlichen Richtlinien in Frankreich vom 24. März 2020 mit denen die Lockdown-Massnahmen weiter verstärkt wurden, kommt es bei allen TGV-Verbindungen zu erheblichen Einschränkungen. TGV Lyria informiert hiermit seine Fahrgäste, dass in diesem Zusammenhang sämtliche Verbindungen von TGV Lyria zwischen Frankreich und den Bahnhöfen Basel und Genf ab morgen Samstag, 28. März 2020 bis auf Weiteres eingestellt werden.

Corona zwingt TGV Lyria für weitreichende Massnahmen                                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit dem Auftreten von Covid-19 war TGV Lyria bestrebt, ihren Auftrag der Mobilitätssicherung weiterhin wahrzunehmen, indem sichergestellt wurde, dass zwingend notwendige Reisen nach wie vor unter den bestmöglichen Bedingungen angetreten werden können.

 

TGV Lyria hat ihren Verkehrsplan regelmässig an die staatlichen Richtlinien in Frankreich und der Schweiz angepasst, mit denen die Reisetätigkeit der Bevölkerung beschränkt werden sollten. So wurden in einem ersten Schritt die von TGV Lyria angebotenen Verbindungen reduziert und schliesslich auf Fahrten zwischen Paris und den beiden Grenzbahnhöfen Basel und Genf beschränkt.

 

Die Aktualisierungen des Verkehrsplans erfolgen in Echtzeit, um sicherzustellen, dass die Passagiere über zuverlässige Informationen und ausreichend Zeit verfügen, um eine Ausweichlösung zu finden.

 

Als Folge der neuen staatlichen Richtlinien in Frankreich vom 24. März 2020 mit denen die Lockdown-Massnahmen weiter verstärkt wurden, kommt es bei allen TGV-Verbindungen zu erheblichen Einschränkungen.

 

TGV Lyria informiert hiermit seine Fahrgäste, dass in diesem Zusammenhang sämtliche Verbindungen von TGV Lyria zwischen Frankreich und den Bahnhöfen Basel und Genf ab morgen Samstag, 28. März 2020 bis auf Weiteres eingestellt werden.

 

Die Teams von TGV Lyria bleiben uneingeschränkt im Einsatz und bewerten die Lage täglich neu, um den Betrieb so rasch als möglich und gemäss den staatlichen Richtlinien wieder aufnehmen zu können.


 

Infos zum Umtausch / Rückerstattung der Fahrausweise finden sie   hier  bei  TGV  Lyria


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DB 2019: Erstmals über 150 Millionen Reisende im Fernverkehr - Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht absehbar

Mit rund 151 Millionen Reisenden im Fernverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) einen neuen Fahrgastrekord erzielt und damit erstmals die Marke von 150 Millionen überschritten. Im Vergleich zum bereits starken Vorjahr nutzten 2019 nochmals 1,9 Prozent oder 2,8 Millionen Reisende mehr die ICE- und IC-Züge der DB – der fünfte Anstieg in Folge. Der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns wuchs in diesem Zeitraum um knapp ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro. Mit Spitzenausgaben für Schienennetz, Bahnhöfe und Züge baute die DB die grösste Investitionsoffensive ihrer Geschichte aus. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) sank gegenüber dem Vorjahr infolge hoher Zukunftsausgaben um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

Umsatz gestiegen • Gewinn gesunken • Zukunftsausgaben haben in den nächsten Jahren Vorrang, was sich in niedrigeren Ergebnissen widerspiegeln wird • Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht absehbar                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Ziel sei es, „die Leistungsfähigkeit der Eisenbahn in Deutschland substanziell zu steigern", erklärte Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, zur Bilanz des Geschäftsjahres 2019. „Zukunftsausgaben haben in den nächsten Jahren Vorrang, was sich mittelfristig in niedrigeren Ergebnissen widerspiegeln wird."

 

Positive Fahrgastzahlen bestätigten den mit der Strategie „Starke Schiene" eingeschlagenen Kurs. So steigerte auch der DB-Regionalverkehr in Deutschland 2019 die Zahl der Reisenden auf der Schiene um 1,6 Prozent auf knapp zwei Milliarden Fahrgäste. „Wir sehen klare Anzeichen für eine Verkehrsverlagerung auf die klimafreundliche Schiene", bilanzierte Lutz.

 

Bei der Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr legte die DB 2019 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 695 Millionen auf 98,4 Milliarden Personenkilometer zu. DB Regio konnte 2019 erstmals wieder seinen saldierten Auftragsbestand vergrößern. Das heißt: die von Wettbewerbern für künftige Verkehre gewonnenen Zugkilometer waren höher als die verlorenen Anteile.

 

Die Betriebsleistung auf dem Schienennetz nahm 2019 erneut zu. Die Nachfrage erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 1,09 Milliarden Trassenkilometer. Der Anteil DB-externer Bahnen kletterte auf 33,8 Prozent (2018: 32,2 Prozent).

 

Deutlich gestiegen sind 2019 die Nettoinvestitionen. Sie legten gegenüber 2018 um 41 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zu – ein neuer Spitzenwert, auch wenn er aufgrund einer geänderten Bilanzierungsweise nur bedingt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar ist. Auch die Bruttoinvestitionen, vor allem in die Infrastruktur, wurden ausgebaut. Der Grossteil aller Mittel fliesst weiterhin in den Aus- und Umbau in Deutschland: für mehr Qualität und Zuverlässigkeit, neue Züge und zusätzliches Personal.

 

Die Nettofinanzschulden entwickelten sich mit 24,2 Milliarden Euro etwas besser als erwartet und blieben damit unterhalb der mit dem Bund vereinbarten Verschuldungsgrenze.

 

Finanzvorstand Dr. Levin Holle: „Unsere Aufgabe ist es, trotz sehr hoher Investitionen und zusätzlicher Belastungen durch die Corona-Pandemie weiterhin die finanzielle Stabilität der DB sicherzustellen." Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der globalen Corona-Krise sind in ihrer genauen Höhe derzeit noch nicht absehbar.

 

 

Logistik und Güterverkehr

 

DB Schenker erzielte 2019 mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 538 Millionen Euro den dritten Rekord in Folge. Mit Ausnahme der Luftfracht, die branchenweit Rückgänge verzeichnete, legten alle Geschäfte in der Leistung zu. Die europäische Nahverkehrstochter DB Arriva hat sich in einem von starkem Wettbewerb geprägten Umfeld 2019 beim operativen Ergebnis leicht unterhalb des Vorjahresniveaus entwickelt.

 

Die Verkehrsleistung bei DB Cargo sank um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weil die Nachfrage in konjunkturabhängigen Branchen wie Stahl und Automobil zurückgeht, ist davon auszugehen, dass ein nachhaltiges Wachstum des Schienengüterverkehrs trotz aller Kraftanstrengungen noch einige Zeit brauchen wird.



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