Deutschland


Westbahn: Fahrplan-Update ab 14. Juni 2026

Ab dem 14. Juni 2026 gibt es einige Neuerungen im Westbahn-Fahrplan. Während sich auf einzelnen Verbindungen Fahrzeiten und Halte ändern, bleibt vieles beim Bewährten. Nachfolgend finden Sie einen Überblick der wichtigsten Änderungen.

Stadler KISS der Westbahn in Innsbruck Hbf                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Unverändert von Wien nach Salzburg und ins Salzburger Land

 

Das Westbahn Angebot zwischen Wien und Salzburg bleibt unverändert bestehen. Ausserdem fahren die Züge weiterhin dreimal täglich direkt und ohne Umstieg in den Pinzgau und Pongau. Dabei halten die Westabahn Züge ab Salzburg Hbf in Salzburg Süd, Puch Urstein, Hallein, Golling-Abtenau, Werfen, Bischofshofen, St. Johann im Pongau, Schwarzach-St.Veit, Lend, Taxenbach-Rauris, Bruck-Fusch, Zell am See, Maishofen-Saalbach und Saalfelden.

 
 

Richtung Deutschland, Innsbruck und Vorarlberg

 

Aufgrund einer Anpassung der Fahrzeiten kommt es zu diesen Änderungen:

 

  • Die Fahrzeiten von und nach München verlängern sich um bis zu 15 Minuten
  • Neu halten Züge von/nach München in Prien am Chiemsee.
  • Die beiden täglichen Verbindungen von/nach Stuttgart fahren nicht via München Hbf.
  • Für den Ein- und Ausstieg in München stehen  die Stationen München Ost und München Pasing zur Verfügung.
  • Die Fahrzeiten von und nach Innsbruck verlängern sich um bis zu 15 Minuten
  • Die Fahrzeiten über Innsbruck hinaus von und nach Vorarlberg verlängern sich um bis zu 30 Minuten
  • Ab Innsbruck Hbf hält die Westbahn in Innsbruck Westbahnhof, Imst-Pitztal, Landeck-Zams, St. Anton am Arlberg, Bludenz, Frastanz, Feldkirch, Rankweil Götzis, Altach, Hohenems, Dornbirn, Bregenz Riedenburg und Bregenz.
  • Die Halte Lindau-Reutin und Lindau Insel entfallen

 

Angebotserweiterung in den Süden

 

Bereits seit dem 29. Mai 2026 fährt die Westbahn mit einem Stadler SMILE fünfmal täglich pro Richtung von Wien Hauptbahnhof mit Zwischenhalten in Wien Meidling, Wiener Neustadt Hbf, Semmering, Bruck an der Mur, Graz Hbf, Kühnsdorf-Klopeinersee, Klagenfurt Hbf und Pörtschach am Wörthersee nach Villach Hbf.




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Ab heute auch ab Zürich: Nachtzüge der neuen Generation

Ab dem 4. Dezember 2025 verkehren Nachtzüge der neuen Generation auf der Strecke zwischen Zürich und Hamburg. Sie bringen den Reisenden mehr Komfort und dank den neuen Mini Cabins mehr Privatsphäre. Künftig sollen sie auch auf den Strecken von Zürich nach Wien und Amsterdam eingesetzt werden. Der erste neue Nightjet, der nach Hamburg verkehrt, wurde auf den Namen «City of Zürich» getauft.

v.l.n.r. Sabrina Schellenberg, Mediensprecherin SBB, Véronique Stephan, Mitglied der SBB Konzernleitung und Leiterin Markt Personenverkehr, Andreas Hauri, Stadtrat Zürich, Vorsteher Gesundheits- und Umweltdepartement, Sabine Stock, Vorständin ÖBB-Personenverkehr AG                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Ab dem 4. Dezember 2025 setzt die SBB gemeinsam mit den ÖBB auf der Nachtzuglinie Zürich–Hamburg auf allen Fahrten den Nightjet der neuen Generation ein. Die neuen Fahrzeuge bieten mehr Komfort, moderne Ausstattung und ein frisches Design. Voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2026 werden sie schrittweise auch auf den Linien Zürich–Wien sowie Zürich–Amsterdam eingesetzt. Die neuen Züge leisten einen Beitrag zur Qualitätsverbesserung im Nachtzugverkehr.

 

Zu diesem Anlass tauften Véronique Stephan, Mitglied der Konzernleitung der SBB und Leiterin Markt Personenverkehr, Dr. Sabine Stock, Vorständin ÖBB Personenverkehr AG, und Andreas Hauri, Stadtrat und Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich, einen Nightjet der neuen Generation auf den Namen «City of Zürich». «Der Zug mit dem Namen ‹City of Zürich› trägt unsere Stadt hinaus nach ganz Europa – als Symbol für Offenheit, klimafreundliche Mobilität und internationale Vernetzung», sagte Stadtrat Andreas Hauri.

 

 

Mehr Komfort dank Mini Cabins und fix montierten Betten

 

Zum Nachtzug der neuen Generation, der auf dem ÖBB-Nachtzugnetz bereits im Einsatz ist, sagte Dr. Sabine Stock: «Wir haben hier den modernsten Nachtzug Europas auf Schiene. Unsere Fahrgäste schätzen das moderne Design, den gesteigerten Komfort und die neuen Mini Cabins für mehr Privatsphäre».

 

Fix montierte Betten sorgen in den Schlaf- und Vierer-Liegewagen für ruhigen Schlaf. Im Schlafwagen comfort plus erwarten die Gäste ausserdem eine eigene Dusche und Toilette sowie eine gemütliche Sitzgelegenheit. Damit können Reisende in ihrem Abteil auch lesen oder arbeiten.

 

Die neuen modernen Mini Cabins bieten Alleinreisenden auf kleinem Raum höchsten Komfort und Privatsphäre, inklusive verschiebbarem Frühstückstisch, Spiegel und persönlicher Leselampe. Für Reisende, die zu zweit unterwegs sind, lassen sich zwei Mini Cabins durch eine Schiebetüre im Kopfbereich verbinden.

 

Die Schlaf- und Liegewagenabteile sowie Mini Cabins verfügen über ein modernes Zutrittssystem via NFC-Karte, wie es aus Hotels bekannt ist, ein eigenes Bediendisplay und USB-Lademöglichkeiten. Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität steht ein barrierefreies Abteil mit Niederflureinstieg und modernem WC zur Verfügung. Ein neues Multifunktionsabteil schafft Platz für Fahrräder und Sportausrüstung. Dank induktivem Laden und besserem Mobilfunkempfang sowie WLAN wird die Nachtfahrt in allen Abteilen noch angenehmer. Die Fahrzeuge sind mit einem neuen Fahrgastinformationssystem und Videoüberwachung ausserhalb der Kabinen ausgestattet.

 

 

Klimafreundliches Reisen über Nacht wird attraktiver

 

Mit der Einführung der neuen Nightjet-Generation leistet die SBB gemeinsam mit den ÖBB einen wichtigen Beitrag, um das klimafreundliche Reisen über Nacht noch attraktiver zu machen. Dazu sagt Véronique Stephan: «Für die SBB ist es ein wichtiger Schritt, um das Angebot im internationalen Personenverkehr weiter zu stärken und die nachhaltige, grenzüberschreitende Mobilität noch attraktiver zu machen. Die neuen Nightjets stehen für eine spürbare Qualitätsverbesserung im Nachtzugverkehr».


Tickets sind auf   www.sbb.ch     www.oebb.at    bahn.de

sowie in den Reisezentren und der jeweiligen App der Bahnen buchbar.

                           --> siehe auch www.nightjet.com


Nightjet der neuen Generation

Ein neues Reiseerlebnis

 

Der Nightjet der neuen Generation macht das Reisen über Nacht für Sie noch angenehmer: mit modernem Design, mehr Privatsphäre und höherem Komfort. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 230 km/h bringen Sie die neuen Züge klimafreundlich über Nacht in viele europäische Städte.

 

Im Schlafwagen ist das Reisen noch bequemer, denn alle Abteile verfügen über eine eigene Toilette sowie eine Duschmöglichkeit. Eine gemütliche Sitzgelegenheit ermöglicht entspanntes Arbeiten, Lesen oder Essen während der Reise. Fix montierte Betten erhöhen im Schlaf- und im neuen 4er-Liegewagen Ihren Schlafkomfort und sorgen für eine entspannte Ankunft am Reiseziel. Die neuartigen Mini Cabins für Alleinreisende bieten noch mehr Privatsphäre. Auf kompaktem Raum finden Sie darin alles Nötige für die ungestörte Nachtreise. Fahrradstellplätze für alle Radbegeisterten sowie mehr Platz für Gepäck und bspw. Ski- und Snowboardequipment gibt es im neuen Multifunktionswagen.

 

Für mobilitätseingeschränkte Reisende steht in jedem neuen Nightjet ein modernes barrierefreies Liegewagenabteil sowie barrierefreies WC zur Verfügung - sie sind bequem über einen Niederflureinstieg erreichbar.

 

 

Technische Neuerungen & Features

 

Auch zahlreiche technische Neuerungen warten auf Sie. Neu an Bord ist das kostenlose WLAN. Wer sich die Zeit bis zur Ankunft vertreiben möchte, kann damit gratis im ÖBB OnBoard-Portal Railnet night surfen, streamen und das digitale Zeitungs- und Zeitschriftenangebot kostenlos nutzen.

 

Ein modernes Fahrgastinformationssystem hält Sie jederzeit mit aktuellen Reiseinformationen up-to-date. Neben der konventionellen Steckdose gibt es für Ihre elektronischen Geräte auch Lademöglichkeiten via USB und induktiver Ladestation. Neue mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben verbessern die Netzfunktion und sorgen für stabileren Handy-Empfang.

 

In den Abteilen steht außerdem ein Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen, wie etwa Lichtsteuerung oder Serviceruf zum Bordpersonal, zur Verfügung. Die Abteile sind mit einem elektronischen Zutrittssystem mithilfe von NFC-Karten und alle Wagen mit Videoüberwachung ausgestattet, um das Sicherheitsgefühl noch weiter zu steigern.



Der erste neue Nightjet, der ab Zürich nach Hamburg verkehrt, wurde nicht ganz "hindernisfrei" auf den Namen «City of Zürich» getauft. Möge dann dafür der Start des Zuges umso besser gelingen. Wir wünschen eine allzeit gute und angenehme Fahrt!




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ÖBB präsentieren ersten upgegradeten Railjet

Die bekanntesten Züge der ÖBB Flotte erhalten ein Upgrade. Alle 60 Railjets der Bestandsflotte werden in den nächsten Jahren umfassend modernisiert. Mit über 15 Jahren auf Schiene und ungefähr nach der Hälfte ihrer geplanten Einsatzzeit werden die ÖBB Railjets in punkto Technik und Komfort auf ein neues Niveau gehoben. Bis 2031 sollen alle Bestandsgarnituren modernisiert werden und an den Qualitätsstandard der Railjets der neuen Generation angepasst sein.

ÖBB CEO Andreas Matthä und Bernhard Gritzner, Geschäftsführer der ÖBB-Technische Services       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 230 km/h fährt der Railjet (RJ) durch ganz Österreich und nach Deutschland, Italien, Ungarn, Tschechien, in die Slowakei oder in die Schweiz. Auf der Brennerstrecke zwischen München - Innsbruck - Bozen und Verona sind bereits die ersten Railjets der neuen Generation im Einsatz. Insgesamt sind 27 Railjets der neuen Generation sowie 14 neue Railjet Doppelstockzüge (Stadler KISS) für den Einsatz auf den Fernverkehrsstrecken bestellt.

 

In den nächsten Jahren werden aber auch alle 60 Railjets aus der Bestandsflotte sukzessive einem Upgrade-Programm in punkto Design, Innenausstattung und Technik unterzogen: "Mit dem Railjet Upgrade erhöhen wir den Komfort und Qualitätsstandard in unseren Zügen deutlich, um unseren Fahrgästen maximalen Reisekomfort auf der Schiene zu bieten. Die Modernisierung und der Umbau bestehender Garnituren bieten eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu neuen Fahrzeugen. Mit der ersten fertiggestellten Garnitur können wir am 12. Dezember 2025 bereits die Eröffnung des Koralmtunnels feiern,“ unterstreicht ÖBB CEO Andreas Matthä.

 

"Investitionen in die Bahn sind Investitionen in eine klimafreundliche und zukunftssichere Mobilität. Mit moderner Infrastruktur und komfortablen Zügen schaffen wir die Basis für eine erfolgreiche Mobilitätswende. Bis 2030 fliessen rund 19,7 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des österreichischen Bahnnetzes – ein klares Bekenntnis zu Qualität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Zusätzlich investieren die ÖBB rund 6,1 Milliarden Euro in ihre Fahrzeugflotte. Die modernisierten Railjets werden den Komfort und das Reiseerlebnis im Fernverkehr spürbar verbessern“, betont Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.

 

 

Einsatz der modernisierten Railjets

 

Die erste, fertig modernisierte Railjet-Garnitur **47 wird ihr Debüt im Rahmen der Eröffnung auf der Koralmbahn am 12. Dezember 2025 durch den Tunnel feiern und den Namen „Koralmjet“ tragen. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 kommt die erste upgegradete Garnitur auf der Direktverbindung zwischen Wien und Lienz zum Einsatz. Die modernisierten Züge werden zukünftig auf den Railjet-Strecken in Österreich, Deutschland, der *Schweiz, *Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Italien eingesetzt.

 

 

Das Railjet Upgrade

 

Im Zuge des Upgrades werden die alten Sitze der bestehenden Railjets in der Ersten und Zweiten Klasse gegen neue getauscht, die Sitze in der Business Class werden erneuert. Die Modernisierung umfasst zudem Fußstützen, Haltegriffe sowie größere Klapptische. Das Design der Innenausstattung passt sich ans Look & Feel des Railjet der neuen Generation an und zeichnet sich durch eine moderne Holzoptik und durchgehende Rückenlehnen an den Sitzen für mehr Privatsphäre aus. Außerdem werden die Wagen mit neuen Bodenbelägen, einem verbesserten Fahrgastinformationssystem sowie optimierten Kinderwagenabstellplätzen ausgestattet.

 

 

Wagenklassen

 

Alle Railjet-Garnituren der 1. Generation bietet drei Klassen: die Economy Class/2. Klasse, die First Class/1. Klasse und die Business Class. Die Economy Class ist in einer Sitzplatzteilung 2+2, die First Class hingegen 1+2 ausgeführt. Die Business Class in den Railjets der ÖBB verfügt über zwei Vierer-, zwei Dreier- und zwei Einer-Abteile. Die Garnituren werden mit Wagen aus der Fahrzeugfamilie Siemens Viaggio Comfort gebildet, welche auf den Modularwagen von SGP basieren.

 

Insgesamt bieten die Railjet-Garnituren 01 bis 51 nach dem Einbau von fünf Fahrradstellplätzen 404 Sitzplätze, davon 16 in der Business-, 76 in der First- und 312 in der Economy-Klasse. Die 16 Sitze der Business-Klasse befinden sich im Steuerwagen. Ein Grossraumwagen ist mit 55 Sitzplätzen der First-Klasse bestückt, in einem Wagen befinden sich das Restaurant und zehn Sitzplätze der First-Class. Drei Wagen sind Grossraumwagen mit je 80 Sitzplätzen der Economy-Class und ein Wagen ist Kuppelwagen mit 72 Sitzplätzen der Economy-Class und einseitiger Regelzug- und Stossvorrichtung.

 

Die Garnituren 52 bis 60 wurden standardmäßig mit sieben Fahrradstellplätzen ausgestattet. Ein zusätzlicher Wagen der zweiten Klasse anstelle eines erste-Klasse-Wagens erhöht die Sitzplatzkapazität auf 442 Plätze, davon 6 in der Business-, 42 in der First- und 394 in der Economy-Klasse. Für die Business-Klasse ist auf Strecken innerhalb Österreichs ein Zuschlag von 15 Euro zu zahlen, auf Strecken ausserhalb Österreichs gilt dieser Zuschlag nicht; inbegriffen ist darin ein Gratisgetränk nach Wahl, Zeitungs- sowie Am-Platz-Service. Sie ersetzte ab 1. April 2012 die zuvor angebotene Premium-Class. Diese war jedoch wirtschaftlich ein Fehlschlag: Die Premium-Klasse (die immerhin einen halben Wagen belegte) war überwiegend leer. Der Zuschlag für die Top-Klasse sank von 25 auf 15 Euro. Bauliche Veränderungen entfielen jedoch aus Kostengründen.

 

 

*Einsatz in der Schweiz und in Ungarn

 

Alle 60 ÖBB-Garnituren sind ab Werk mit Fahrzeugeinrichtungen für die Zugbeeinflussungen (PZB, LZB) für Deutschland und Österreich ausgestattet. Des Weiteren wurden bei den Wagenzügen und Lokomotiven 1 bis 23 zusätzliche Fahrzeugeinrichtungen für den erweiterten Einsatz in der Schweiz (ZUB, Integra) und Ungarn (Mirel in Steuerwagen, und EVM in Lok) eingebaut. Die Lokomotiven erhielten einen dritten Stromabnehmer mit einer schmalen Palette für die Schweiz. Da man mehr für Ungarn taugliche Einheiten benötigte, ist bei den Garnituren 29 bis 31 zusätzlich die Zugbeeinflussung Mirel im Steuerwagen und EVM in die Lokomotiven 1116 229–231 eingebaut worden. Da seit Dezember 2012 auf der Neubaustrecke Wien – St. Pölten die europäische Zugbeeinflussung ETCS Level 2 angewendet wird, wurden in allen Garnituren ETCS-Fahrzeuggeräte eingebaut.

 

 

**Hintergrund 

 

Weshalb die (relativ neue) Railjet-Garnitur Nr. 47 und nicht etwa die Garnitur Nr. 01? Dies liegt daran, dass dieser Zug am 16. September 2024 am Bahnhof Lindau-Reutin bei einer Streifkollision beschädigt wurde und ohnehin in die Werkstätte des ÖBB-Technische Services musste. Verletzt wurde damals übrigens niemand.

 




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SBB beschafft 116 Doppelstockzüge für Zürcher S-Bahn und Westschweiz bei Siemens Mobility - Stadler Rail bedauert Entscheid der SBB

Die SBB ersetzt die Doppelstockzüge der ersten Generation der Zürcher S-Bahn: Sie hat heute den Auftrag für 116 neue Fahrzeuge an den Hersteller Siemens Mobility vergeben. Siemens Mobility hat das gemäss Beschaffungsrecht vorteilhafteste Angebot gemacht. Die neuen Züge kommen ab den 2030er Jahren in der Zürcher S-Bahn und in der Westschweiz zum Einsatz.

Die SBB bestellt die neuen Züge bei Siemens Mobility - Stadler Rail bedauert den Entscheid         Foto: Marcel Manhart

 

 

Die ersten Doppelstockzüge, welche die SBB ab 1990 auf dem Netz der Zürcher S-Bahn einsetzte, trugen zum Erfolg der Zürcher S-Bahn bei. Nach 40 Jahren im Einsatz werden diese Züge nun ersetzt. Die SBB hat den Beschaffungsauftrag im Juni 2024 öffentlich ausgeschrieben.

 

Heute hat die SBB den Auftrag für 116 neue Doppelstockzüge an den Hersteller Siemens Mobility vergeben. 95 Fahrzeuge kommen ab den 2030er Jahren auf dem Netz der Zürcher S-Bahn zum Einsatz. 21 Züge werden in der Romandie auf dem Netz des RER Vaud und auf der Linie RE33 Martigny - Annemasse verkehren.

 

Zusätzlich sollen die Fahrzeuge bei künftigen Angebotsausbauten zum Einsatz kommen. Die Beschaffung umfasst deshalb die Option auf 84 weitere Fahrzeuge.

 

 

Mehr Platz und Komfort für Reisende

 

Die neuen Doppelstockzüge sind speziell auf die Bedürfnisse von Pendlerinnen und Pendlern ausgelegt, bieten aber auch Freizeitreisenden viel Komfort. Dank grosszügigen Multifunktionszonen können Reisende auf den häufig sehr kurzen Strecken im städtischen Raum rasch ein- und aussteigen. Gleichzeitig wird Freizeitreisenden mit Gepäck oder Reisenden mit Kindern mehr Raum geboten.

 

Die neuen Züge bieten deutlich mehr Platz. Ein Zug ist rund 150 Meter lang und verfügt über rund 540 Sitzplätze und acht geräumige Multifunktionszonen zum Stehen oder Abstellen von Velos, Gepäck und Kinderwagen. In den Hauptverkehrszeiten verkehren die Züge in Doppeltraktion (300 Meter) und bieten 45 zusätzliche Sitzplätze sowie über 30 Prozent mehr Stehplätze als die Doppelstock-Pendelzüge (DPZ) der ersten Generation in gleicher Länge.

 

Zusätzlich bieten die neuen Züge:

  • niederflurige Einstiege an allen Türen, die den Zugang für alle Reisenden erleichtern
  • mehr Komfort in der 1. Klasse durch verstellbare Sitze, Klapptische und einen grösseren Sitzabstand
  • Steckdosen an den Sitzplätzen in 1. und 2. Klasse, damit Reisende ihre Geräte unterwegs laden können; die Multifunktionszonen bieten Steckdosen für das Aufladen von E-Bikes
  • eine bessere Kundeninformation im Fahrgastraum durch mehr und grössere Bildschirme; zusätzlich zeigt ein Lichtband über den Türen jeweils die richtige Ausstiegsseite an
  • zusätzliche Notsprechstellen, damit Fahrgäste im Bedarfsfall schnell Hilfe anfordern können
  • zwei Toiletten pro Zug, davon eine barrierefrei

So können Reisende ihre Zeit im Zug flexibel nutzen – ob zum Arbeiten, Entspannen oder für Ausflüge.

 

Klare Kriterien für den Grossauftrag

 

Die SBB hat den Grossauftrag gemäss den Bestimmungen des öffentlichen Beschaffungsrechts (BöB/VöB) vergeben. Die klaren, messbaren Zuschlagskriterien waren die Investitionskosten, der Betriebsaufwand, die Erfüllung der Lastenhefte, die Qualität sowie die Serviceverträge.

Siemens Mobility hat das gemäss Beschaffungsrecht vorteilhafteste Angebot eingereicht und bei den Investitionskosten, dem Betriebsaufwand (Energie/Instandhaltung) sowie im Bereich der Nachhaltigkeitskriterien am besten abgeschnitten. Das Investitionsvolumen beträgt rund 2 Milliarden Franken.

 

Mit dieser Investition stärkt die SBB die Attraktivität des Bahnverkehrs und trägt zu einer modernen, leistungsfähigen und nachhaltigen Mobilität bei.

 

Bewährter Lieferant mit Erfahrung im Segment

 

Siemens Mobility hat bereits die bewährten Doppelstockzüge der zweiten Generation der Zürcher S-Bahn gebaut, welche seit Mitte der 2000er Jahre zuverlässig für die Kundinnen und Kunden im Einsatz sind; Siemens ist einer der schweizweit grössten Industriearbeitgeber. Der Hersteller bringt umfangreiche Erfahrung in der Produktion und Zulassung von Personenzügen mit und hat in Europa in jüngster Vergangenheit zahlreiche Aufträge unter anderem in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark und Grossbritannien erfolgreich abgewickelt.

 

 

Die Eckdaten der Züge:

 

Sitzplätze: rund 540, rund 20 Prozent in 1. Klasse
Veloplätze: 16 verteilt auf 8 Multifunktionszonen
Toiletten: 2, davon 1 rollstuhlgängig
Einstiegshöhe: ausschliesslich Niederflureinstiege
Einstiegstüren: 24 insgesamt, 12 pro Seite
2 Einstiegsplattformen pro Wagen
Führerstandstür: separate Türen für Lokpersonal in die Führerstände
Länge: rund 150 Meter
Maximalgeschwindigkeit: 160 km/h

 

 

 

Stellungnahme Stadler: Entscheid der SBB wird bedauert

 

Stadler nimmt den Entscheid der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zur Vergabe eines Rahmenvertrages über 200 Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Stadler wollte die Züge in der Schweiz bauen, gemeinsam mit über 200 Zuliefer-Betrieben aus dem ganzen Land.

Am 7. November 2025 haben die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) darüber informiert, wer den Rahmenvertrag über 200 Doppelstockzüge (116 Züge im Erstabruf sowie 84 zusätzlich als Option) für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz herstellen wird. Stadler nimmt mit grossem Bedauern zur Kenntnis, dass der Zuschlag nicht an Stadler als bewährter Schweizer Hersteller der Doppelstock-Technologie geht.
 
Stadler-Doppelstockzüge mit 99 Prozent Verfügbarkeit bei der SBB

Als Schweizer Unternehmen mit ausgewiesener Kompetenz im Bau von Doppelstockzügen mit höchster Zuverlässigkeit hätte Stadler eine wirtschaftlich und technologisch überzeugende Lösung geliefert. Die bekannten KISS-Doppelstockzüge von Stadler verkehren seit 2012 erfolgreich im Netz der S-Bahn Zürich. Zudem stehen die Stadler-Doppelstockzüge in 14 Ländern mit hoher Zuverlässigkeit im tagtäglichen Einsatz: von Aserbaidschan über Deutschland bis in die USA. Stadler konnte bisher weltweit rund 700 KISS-Doppelstockzüge verkaufen – davon 192 in die Schweiz.
 
Stadler-CEO Markus Bernsteiner: «Grosse Enttäuschung»

Stadler-CEO Markus Bernsteiner: «Die Doppelstock-Züge von Stadler zählen mit einer Verfügbarkeit von 99 Prozent zu den zuverlässigsten Zügen der SBB. Dass wir trotz unseren im täglichen Einsatz der SBB bewährten und beliebten Fahrzeugen die SBB nicht mit der neuesten Technologie beliefern dürfen, ist für Stadler und unsere rund 6000 Mitarbeitenden in der Schweiz eine grosse Enttäuschung.»
 
Stadler produziert in der Schweiz

Stadler baut Züge für die Schweiz jeweils in seinen Werken in Bussnang im Thurgau und St. Margrethen im St. Galler Rheintal. Dadurch bleiben jeweils bis zu 80 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz. Weit über 200 KMUs aus der ganzen Schweiz beliefern Stadler mit Komponenten für die Züge.

Stadler bleibt auch nach diesem Entscheid der SBB stark verbunden mit dem Heimmarkt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 16’600 Mitarbeitende – davon gegen 6’000 Mitarbeitende in der Schweiz.
 
Stadler investiert kontinuierlich in neue Bahntechnologien, Ausbildung und Infrastruktur. Dies wird Stadler auch weiterhin tun.

Aufgrund der Bepunktung der SBB kann Stadler bestätigen, dass die effektive Preisdifferenz 0,6 Prozentpunkte beträgt – berechnet auf 176 Doppelstockzüge.

Stadler mit 6000 Mitarbeitern im Land, ist der einzige Anbieter mit vollständiger Herstellung der Züge in der Schweiz und nur 0,6 Prozent teuer als Siemens. Die anderen Bewertungspunkte und die Begründung der SBB wird Stadler vertieft analysieren.


Der neue Siemens SBB Doppelstockzug für die S-Bahn Zürich                                       Grafik: Siemens Mobility



Was erlaubt das Beschaffungsrecht? Was nicht?

UPDATE vom 09. November 2025

Die Vergabe neuer Doppelstockzüge an Siemens Mobility und damit einen ausländischen Hersteller hat Fragen und Kritik ausgelöst. Warum hat die SBB nicht einen inländischen Hersteller berücksichtigt? Die Antwort ist einfach: Die SBB muss den Auftrag zwingend an das Unternehmen mit dem vorteilhaftesten Angebot erteilen. «Swissness» ist gemäss Beschaffungsgesetz weder vorgesehen noch erlaubt.

1. Warum eine öffentliche Ausschreibung?


Die SBB als Unternehmen im Bundesbesitz und als Vergabestelle muss unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung möglichst kostengünstige und gute Produkte beschaffen. Das öffentliche Beschaffungsrecht (BöB / VöB) gilt für die Beschaffung von Zügen im Regionalverkehr, Fernverkehr und im internationalen Personenverkehr. Die öffentliche Ausschreibung stellt sicher, dass die Angebote transparent, fair und im Wettbewerb vergeben werden. Es wird also verhindert, dass Steuergelder verschwendet werden. Kundinnen und Kunden profitieren vom besten Angebot.

 

 

2. Wie erfolgte die Ausschreibung?

 

Die Vorbereitung der öffentlichen Ausschreibung für die neuen Doppelstückzüge ist in mehreren Schritten erfolgt. Zunächst hatte die SBB den Bedarf identifiziert und die Anforderungen an die neuen Züge festgelegt. Anschliessend sind die detaillierten Ausschreibungsunterlagen erarbeitet worden, welche die konkreten Anforderungen und Kriterien für die Vergabe enthalten. Für die Beschaffung der neuen Doppelstockzüge erfolgte eine Ausschreibung im offenen Verfahren gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht (BöB / VöB). Das heisst, jeder Rollmaterialhersteller konnte für den Auftrag eine Offerte einreichen.

 

 

3. Konnten sich die Teilnehmenden zu den Kriterien äussern?

 

Ja, die Kriterien und Anforderungen an die Ausschreibung wurden transparent dargelegt und auf der Plattform simap.ch veröffentlicht. Auf Simap sind öffentliche Ausschreibungen von den Vergabestellen zu publizieren. Gegen diese Anforderungen und Kriterien ist keine Einsprache eingegangen. Alle Anbieter haben die Kriterien akzeptiert.

 

Für die Beschaffung der neuen Züge gab es folgende Kategorien von Kriterien: Investitionskosten, Betriebsaufwand, Erfüllung der Lastenhefte, Qualität und Serviceverträge. Es ist vergaberechtlich nicht zulässig, Kriterien während der laufenden Ausschreibung neu zu gewichten oder abzuändern.

 

Nach Eingang der Offerten ist eine umfassende und sorgfältige Prüfung und Bewertung der Angebote vorgenommen worden; die Angebote sind auch mit den Anbietern bereinigt worden. Der Zuschlag ist anschliessend gemäss den veröffentlichten Eignungs- und Zuschlagskriterien an das „vorteilhafteste Angebot“ erfolgt.

 

 

4. Wie genau läuft die Bewertung der Offerten ab?

 

Die Kriterien der Ausschreibung werden von internen Fachexperten sachlich und unabhängig bewertet. Die jeweiligen internen

Fachexpert:innen bewerten die spezifischen Anforderungskriterien und sehen die Bewertungen der anderen Fachexpertenteams nicht – um subjektive Einschätzungen und Einflussnahmen zu verhindern. Eine Beeinflussung der Gesamtoffertbewertung ist daher nicht möglich.

Die interne Revision der SBB hat bestätigt, dass die Kriterien korrekt angewendet worden sind.

 

 

5. Was hat die SBB bewogen, den Auftrag an Siemens Mobility zu vergeben?

 

Die SBB hat auf ihre Ausschreibung mehrere konkurrenzfähige Angebote erhalten. Siemens Mobility hat das gemäss BöB / VöB «vorteilhafteste» Angebot eingereicht, d.h. das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot. Der Anbieter Siemens Mobility hat über alle Kriterien insgesamt am meisten Punkte erreicht. Den Unterschied haben die besseren Bewertungen insbesondere in den Bereichen Investitionskosten, Betriebsaufwand (Energiekosten/Trassenpreis und Instandhaltungskosten) und Nachhaltigkeit gemacht. Entsprechend hat die SBB Siemens Mobility den Zuschlag für den Auftrag erteilt.

 

 

6. Warum hat die SBB «Swissness» nicht höher bewertet?

 

Die SBB wissen um die hohe Bedeutung der Schweizer Industrie und vergeben eine klare Mehrheit ihrer Aufträge in die Schweiz. Investitionen in Rollmaterial des Regionalverkehrs muss die SBB wie unter Punkt 1 erläutert gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht BöB/VöB ausschreiben. Dieses schreibt klar eine Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung der Anbieterinnen und Anbieter vor. Nicht zulässig sind die Bevorzugung inländischer Unternehmen oder die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen für inländische Unternehmen – auch wenn nun teilweise das Gegenteil behauptet wird. Die SBB darf das Kriterium der Nationalität gemäss öffentlichem Beschaffungsrecht nicht zusätzlich positiv bewerten. Sie muss die Prinzipien gemäss dem öffentlichen Beschaffungsrecht einhalten.

 

 

7. Kauft die SBB ihre Züge immer im Ausland?

 

Nein. In den vergangenen 25 Jahren hat die SBB 14 Mia. Franken in neues Rollmaterial investiert. Dabei gingen 72 Prozent an Stadler Rail, 21 Prozent an Bombardier / Alstom und 7 Prozent an Siemens. Alle Ausschreibungen unterlagen dem öffentlichen Beschaffungsrecht und wurden mit dem gleichen strengen Massstab bewertet, wie die aktuelle Ausschreibung.

 

 

8. Handelt es sich beim Siemens-Zug um einen ganz neuen Zug?

 

Es handelt sich beim bestellten Zug um eine Weiterentwicklung des bewährten Zugs Desiro HC (High Capacity) von Siemens. Siemens hat die Anforderungen der SBB gemäss Pflichtenheft erfüllt. Alle drei Angebote beinhalteten Anpassungen der bestehenden Plattform-Fahrzeuge der jeweiligen Anbietern. Die SBB beschafft ihre neuen Züge gemäss folgender Strategie: Bei den neuen Fahrzeugen soll eine grosse Anzahl erprobter und standardisierter Komponenten zum Einsatz kommen. Anders gesagt: Der neue Zug wird ein weiterentwickeltes Standardprodukt mit vielen bewährten Komponenten sein.

 

 

9. Warum hat die SBB trotz offenbar geringer Unterschiede beim Preis an Siemens Mobility vergeben?

 

Es war – im Unterschied zu früheren öffentlichen Ausschreibungen – kein Kopf-an-Kopf-Rennen: Der beste Anbieter hat in Summe klar am meisten Punkte erzielt bei den Kriterien, mit denen alle einverstanden waren (siehe Punkt 3).

 

 

10. Geht nun die gesamte Auftragssumme ins Ausland?

 

Nein, auch bei diesem Projekt erfolgt ein Teil der Wertschöpfung in der Schweiz – etwa in Form von Projektabwicklungsaufgaben, Test-, Zulassungs- und Inbetriebsetzungsaktivitäten oder Instandhaltungsarbeiten während der Gewährleistungsfrist. Zudem arbeiten zahlreiche Schweizer Zulieferfirmen an diesen Projekten mit. Siemens hat in der Schweiz rund 6000 Mitarbeitende, einen Umsatz von rund 3 Mia. Euro und ist damit einer der grössten Industriearbeitgeber in der Schweiz.

 

Die Instandhaltung der neuen Fahrzeuge wird wie gewohnt durch die SBB selber in den Serviceanlagen im Raum Zürich und in der Romandie erfolgen.

 

 

11. Wie geht es nun weiter?

 

Die Unternehmen, die an der Ausschreibung teilgenommen haben, haben die Möglichkeit, innerhalb von 20 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) Beschwerde gegen den Vergabeentscheid einzureichen.

 

 

12. Ab wann kommen die neuen Züge zum Einsatz?

 

Die neuen Züge sollen ab den 2030er-Jahren auf dem Netz der Zürcher S-Bahn zum Einsatz kommen und in der Romandie auf dem Netz des RER Vaud und auf der Linie RE33 Martigny–Annemasse verkehren. Damit stärkt die SBB die Attraktivität des Bahnverkehrs und trägt zu einer modernen, leistungsfähigen, kosteneffizienten und nachhaltigen Mobilität bei.

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ICE 3neo ab sofort zwischen Berlin und Amsterdam im Einsatz

Seit 24. September 2025 verkehren mit dem ICE 3neo die modernsten und innovativsten Züge der Deutschen Bahn (DB) zwischen Berlin und Amsterdam. Sie ersetzen auf der Linie zwischen den beiden Hauptstädten schrittweise die in die Jahre gekommenen Intercity-Züge. Der erste ICE 3neo fuhr gestern um 13.53 Uhr ab Berlin Ostbahnhof in Richtung Amsterdam ab. Heute macht er sich um 8.00 Uhr in Amsterdam Centraal auf die Reise nach Berlin. Ab dem 1. November 2025 werden alle Züge auf der Verbindung Berlin - Hannover - Amsterdam ausschliesslich mit dem ICE 3neo gefahren.

Der ICE 3neo in Berlin Ostbahnhof                                       Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

 

 

 

 

Stefanie Berk, Vorständin Marketing & Vertrieb DB Fernverkehr: „Wir freuen uns sehr, dass unser Flaggschiff ICE 3neo nun schon deutlich vor dem Fahrplanwechsel zwischen Berlin und Amsterdam fährt. Damit setzen wir früher als geplant unser Versprechen um, auf dieser wichtigen internationalen Linie ICE-Züge einzusetzen. Neben neuen grenzüberschreitenden Verbindungen machen moderne Fahrzeuge das Bahnfahren in Europa noch attraktiver. Für unsere Fahrgäste bedeuten die neuen Züge im Vergleich zu den alten IC-Zügen einen Quantensprung beim Komfort und zuverlässigere Verbindungen.“

 

Die Umstellung auf die ICE 3neo wird schrittweise erfolgen. Vorerst fahren die ICE noch unter einer IC-Zugnummer, bis alle Verbindungen Berlin - Hannover - Amsterdam umgestellt sind. So behalten vorhandene Tickets ihre Gültigkeit, auch wenn auf der zuvor als IC gebuchten Leistung bereits die ersten ICE 3neo zum Einsatz kommen. Zunächst fährt der erste ICE nach Amsterdam als IC 142 und in der Gegenrichtung als IC 143. Ab Mitte Oktober 2025 kann dann bereits etwa die Hälfte der Verbindungen zwischen Berlin und Amsterdam mit ICE-Komfort angeboten werden und ab 1. November 2025 verkehren alle Direktzüge dieser Strecke als ICE.

 

Der ICE 3neo bietet ein Bordrestaurant mit 16 Plätzen und ein Bordbistro. In den beiden Wagen der 1. Klasse wird zudem ein Am-Platz-Service angeboten.

 

 

Weitere Ausstattungsmerkmale des ICE 3neo für einen verbesserten Komfort:

  • Mobilfunkdurchlässige Scheiben für stabilen Empfang
  • Moderne Zugtoiletten mit Sensorik für berührungslose Bedienfunktion
  • LED-Anzeige für Reservierungsstatus an jedem Platz
  • Eine Beleuchtung mit tageszeitabhängig wechselndem Lichtambiente
  • Tablethalter und Steckdosen an allen Plätzen, auch in der 2. Klasse
  • Zahlreiche großformatige Infomonitore in allen Fahrgasträumen
  • Fahrradstellplätze in jedem Zug
  • Neu gestaltete Gepäckregale mit mehr Stauraum
  • Ein neuer Hublift für einen leichteren Zustieg für Reisende im Rollstuhl

 

Seit dem 17. Zug: das neue ICE-Innendesign

 

Insgesamt hat die Deutsche Bahn 90 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ICE 3neo bestellt. Die ersten Züge aus dieser Bestellung konnten in Rekordzeit im Dezember 2022 in den Einsatz gehen. Ab dem 17. Zug wurde das neue ICE-Innenraumdesign  umgesetzt.  Komplett neu entwickelte Sitze sind als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort. Eine harmonische Formgebung, moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Stoffgewebe in nuancierten Farben bestimmen das neue Erscheinungsbild. Die Sitzbezüge sind in der ersten Klasse in warmen Grautönen, in der 2. Klasse in Blautönen und im Bordrestaurant in Burgundy-Rot gehalten.

 

 

Seit dem 31. Zug hat der ICE 3neo weitere Verbesserungen für die Reisenden erhalten:

  • In der 1. Klasse gibt es eine induktive Lademöglichkeit für Smartphones.
  • Das neue Eiche-Holzdekor an Sitzen und Wänden sowie eine Ambiente-Fußbodenbeleuchtung macht die Züge noch wohnlicher.
  • Auf den Toiletten lässt sich jetzt der Abfallbehälter berührungslos öffnen (zusätzlich zu berührungslosen Seifen-/Desinfektionsmittelspender und der WC-Spülung).
  • Im Universal-WC gibt es einen Baby-/Kleinkindsitz, der den Toilettenbesuch für alleinreisende Elternteile erleichtert.

 

Die Fahrgäste mögen den ICE 3neo. Im Vergleich aller ICE-Baureihen werden Komfort und Design von den Fahrgästen bei Fahrten mit diesem Zug auf der Spitzenposition bewertet.

 

Bereits seit Sommer 2024 setzt die DB in die Niederlande und nach Belgien auf Verbindungen von/nach Frankfurt (Main) den neuen ICE 3neo ein. Das Fahrzeug zeichnet sich durch eine besonders hohe Zuverlässigkeit aus: Zugausfälle konnten auf den Verbindungen Frankfurt–Brüssel und Frankfurt–Amsterdam seitdem deutlich reduziert werden. Das zeigt: Investitionen in neue Züge zahlen sich aus.

Die Verbindung Berlin–Amsterdam verkehrt je Richtung sechs Mal täglich in rund sechs Stunden Fahrzeit. Zusätzlich fährt ein Zug pro Tag und Richtung zwischen Hannover und Amsterdam.



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Design der neuen Fahrzeuge für S-Bahn München vorgestellt

Am 25. September 2024 hat Hersteller Siemens Mobility gemeinsam mit dem bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter das Aussendesign der Neufahrzeuge für die S-Bahn München vorgestellt. Der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern und Münchner S-Bahn-Chef, Heiko Büttner, sowie Karl Blaim, CFO von Siemens Mobility, berichteten über die Fortschritte des Projekts.

Das neue Aussendesign der S-Bahn München auf der  InnoTrans 2024                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Die ersten der insgesamt 90 fabrikneuen Fahrzeuge des Herstellers Siemens Mobility sollen ab Ende 2028 ausgeliefert werden. Das Aussendesign der neuen S-Bahn-Fahrzeuge setzt auf ein modernes Rautenmuster und die Farben Weiss und „Bahnland Bayern“-Blau. Verkehrsminister Bernreiter: „Die neuen Münchner S-Bahnen zeigen künftig, wer hinter ihnen steht: der Freistaat Bayern, der mehr als zwei Milliarden Euro in dieses Projekt investiert. Deshalb ist es nur konsequent, dass die modernsten S-Bahn-Züge Deutschlands im Design unserer Nahverkehrsmarke unterwegs sind. Doch es geht nicht nur um neue Farben, denn die Außengestaltung der S-Bahnen macht den Fahrgästen auch die Orientierung künftig so leicht wie möglich.“

 

Zu diesem Zweck kombiniert das Außendesign, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Designstudio neomind, digitale und statische Elemente. So zeigt ein durchgängiges LED-Band im oberen Bereich die jeweilige Linienfarbe an. Die neue Münchner S-Bahn setzt auf einen starken Hell-Dunkel-Kontrast, der besonders für barrierefreie Orientierung sorgt: Schwarzgraue Türen heben sich deutlich vom hellen Hintergrund der Außenhülle ab, und spezielle Bereiche für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen sind in „Bahnland Bayern“-Blau markiert. Diese Zonen werden zusätzlich durch gut sichtbare Piktogramme gekennzeichnet, wie sie bereits in den modernisierten Münchner S-Bahn-Fahrzeugen vom Typ ET 423 sowohl außen als auch innen verwendet werden. Das markante „S“ am Zugkopf weist das Fahrzeug zudem auf den ersten Blick als S-Bahn aus.

 

 

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern und Geschäftsleiter der S-Bahn München:

 

„Unser Projektteam arbeitet zusammen mit den Partnern aktuell noch am letzten Feinschliff, damit die XXL-S-Bahnen pünktlich in Produktion gehen können. Die neuen Fahrzeuge werden bundesweit Standards setzen. Erstmals sind 200 Meter lange S-Bahn-Züge komplett durchgängig und bieten viel Kapazität und Komfort für mehr als 1.800 Fahrgäste. Mit einem einzigen Fahrzeug können wir so in der Rush-Hour bis zu 1.500 Autos ersetzen und zeigen in der Stauhauptstadt München, was die Starke Schiene leisten kann.“

 

Die neuen Züge bieten modernste Ausstattung: Dank breiter Türen, großzügiger Einstiegsbereiche und kompletter Durchgängigkeit können die Fahrgäste schneller ein- und aussteigen und sich leichter im Zug verteilen. Fünf große Mehrzweckbereiche sorgen zudem dafür, dass Reisende mit Fahrrädern oder Kinderwagen schnell einen passenden Platz finden. Mehr Beinfreiheit, tageszeitabhängige Beleuchtung, USB-Steckdosen, WLAN, mobilfunkdurchlässige Fenster und viele weitere Annehmlichkeiten machen die Fahrzeuge besonders komfortabel. Eine leistungsfähige Klimaanlage sorgt bei Außentemperaturen von bis zu 45 Grad für angenehme Temperaturen im Fahrzeuginnenraum. 
Mehr als 160 Innen- und Außendisplays informieren auf einem völlig neuen Niveau in Echtzeit über Fahrtverlauf, Stationen und Auslastung. Schon vor dem Ausstieg wissen Fahrgäste dadurch, wo sich am Bahnsteig Treppen oder Aufzüge befinden.
Karl Blaim, CFO und Geschäftsführer von Siemens Mobility:
„Wir freuen uns, zusammen mit dem Staatsminister Bernreiter, das weiß-blau-graue Außendesign der neuen S-Bahn-Züge für München vorstellen zu können. Das Projekt verläuft planmäßig und die Produktion wird im Jahr 2025 starten. Wir sind stolz darauf, dass die Fahrgäste in München und Umgebung in Zukunft in komfortablen, hochmodernen Zügen reisen werden, die dank Siemens Bahntechnologie, die auch aus Bayern kommt, besonders zuverlässig und zukunftssicher sind.“
Die neuen S-Bahnen für München zeichnen sich durch optimierte Lebenszyklus-Kosten, höchste Energieeffizienz, 100 Prozent Verfügbarkeit, minimierte Instandhaltungskosten, maximierte Netzkapazität und größten Fahrgastkomfort aus. So haben die Züge eine hohe Anzahl von redundanten Komponenten und sind mit dem Analyse- und Instandhaltungssystem Railigent X ausgestattet, das Teil der offenen, digitalen Business-Plattform Siemens Xcelerator ist. Mittels Automatisierung und künstlicher Intelligenz sorgt es für höchstmögliche Verfügbarkeit der Züge.
Die Züge sind zudem mit dem modernen Zugbeeinflussungssystem European Train Control System [ETCS] ausgestattet und ermöglichen über Automatic Train Operation [ATO] grundsätzlich hochautomatisiertes Fahren.

Auf der InnoTrans in Berlin hat der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter das Außendesign der Neufahrzeuge für die S-Bahn München vorgestellt. Der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern und Münchner S-Bahn-Chef, Heiko Büttner, sowie Karl Blaim, CFO von Siemens Mobility, berichteten über die Fortschritte des Projekts.                   Visualisierung: BEG/Neomind GmbH

Heiko Büttner, Geschäftsleiter der S-Bahn München, Bayerischer Verkehrsminister Christian Bernreiter, Karl Blaim, CFO und Geschäftsführer von Siemens Mobility, Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayrische Eisenbahngesellschaf                 Foto: Siemens Mobility



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Stadler auf der InnoTrans 2024 in Berlin: Innovative Lösungen für Bahnverkehr der Zukunft

Stadler steht für die Zukunft des Bahnverkehrs. Das stellt der Technologieführer von Schienenfahrzeugen mit alternativen Antrieben auch auf der InnoTrans 2024 vom 24. bis 27. September in Berlin wieder unter Beweis. Acht innovative, nachhaltige Fahrzeug­konzepte werden auf der Weltleitmesse präsentiert, dazu alle Neuerungen aus den Bereichen Service sowie der Signaltechnik, mit denen Stadler zum Anbieter ganzheitlicher Mobilitätslösungen wird. Im Zentrum des Auftritts stehen die alternativen, umwelt­freundlichen Antriebslösungen, die inzwischen für nahezu das komplette Portfolio zur Verfügung stehen und lokal CO2-emissionsfreies Bahnfahren ermöglichen.

KISS Cityjet für die ÖBB im Bau beim Stadler Werk in St. Margrethen                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Auf der InnoTrans zu sehen ist einerseits der für die ÖBB Personenverkehr AG gebaute Doppelstock-Triebzug KISS, von dem in einem Rahmenauftrag über 186 Triebzüge bislang 79 Fahrzeuge bestellt wurden. Sie werden in vier Varianten geliefert, vier- und sechsteilig für den Nahverkehr, sechsteilig für den Fernverkehr und fünfteilig für den CAT-Flughafenzug. Sie bilden künftig die moderne, fahrgast- und umweltfreundliche Erweiterung der Cityjet- und Railjet-Flotte, die die ÖBB im Personennah- und -fernverkehr einsetzt.

 

Türen auf beim KISS-Cityjet


Von aussen ist der neue Cityjet vielen Trainspottern schon bekannt. Auf der InnoTrans werden nun die Türen geöffnet und auch das Interieur präsentiert: Reisende erwartet bequeme Sitze, eine Klimaautomatik, Steckdosen in jeder Sitzplatzreihe, Gratis-WLAN, Monitore mit Echtzeitinformationen und Videoüberwachung. Niederflureinstiege sorgen für einen barrierefreien Zutritt, Mehrzweckbereiche neben den Ein-/Ausstiegen für individuell gestaltbarem Stauraum. Für Reisende in Rollstühlen stehen Einstellplätze mit höhen ver­stellbaren Seitenwandtischen zur Verfügung.

Die vierteiligen Cityjets sind ca. 105 m lang und verfügen über eine Sitzplatzkapazität von 373 Personen, die sechsteiligen Garnituren haben eine Länge von ca. 160 m und bieten bis zu 593 Passagieren Platz. Die Höchstgeschwindigkeit der Doppelstock-Triebzüge beträgt 160 km/h, die Leistung am Rad 4.000 kW (kontinuierlich).

  • Präsentation KISS (ÖBB-Cityjet)
  • Gleis T08/40, 25.09.2024, 14:00 Uhr

 

 

 

Die Feuerwehr auf Schienen

 

Eine Neuentwicklung der besonderen Art wird auf der InnoTrans mit dem Lösch- und Rettungstriebzug präsentiert, den Stadler im Auftrag der Rail Equipment GmbH für die ÖBB Infrastruktur AG baut. Technisches Highlight ist sein trimodaler Elektro-Hybrid-Antrieb, der sowohl aus der Oberleitung als auch über starke, unterflur-verbaute Traktionsbatterien oder von einem Dieselgenerator mit Energie versorgt werden kann. Das Fahrzeug ist damit im Einsatzfall völlig autark und kann zum Beispiel eigenständig in verrauchten Tunnelröhren operieren, um Menschen in Sicherheit zu bringen und brennende Fahrzeuge zu löschen.

 

Der Rettungstriebzug bietet im Notfall über 300 Menschen Platz, die im Inneren wirksam vor Rauchgasen geschützt sind, weil die gesamte Zuggarnitur druckertüchtigt (permanent leichter Überdruck) und die Klimaanlage mit Spezialfiltern ausgestattet ist. Für die Brandbekämpfung hat er 40.000 l Wasser und 1.000 l Schaummittel an Bord, die über leistungsstarke Löschsysteme entweder mit 10 bar (Normaldruck für die klassische Brandbekämpfung) oder mit 100 bar (Sprühnebel zu Kühl- oder Präventionszwecken) ausgebracht werden können.

Der Zug ist zweiteilig, mit einer Länge von 68 m, durchgängig begehbar und bis zu 160 km/h schnell – in beide Richtungen. Bei der ÖBB trägt er den Namen „Servicejet“, was auf seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten hinweist. Er wird nicht nur im Notfall, sondern auch für regelmässige Service- und Instandhaltungsarbeiten genutzt und verfügt über genügend Leistung, havarierte Züge mit bis zu 2.000 t Gewicht abschleppen oder einen defekten Zug mit Strom versorgen zu können – auch ohne Oberleitung. Ausserdem kann er je nach Einsatzfall mit unterschiedlich zusammengestellten Rollcontainern beladen werden, die an den Tunnelportalen bereitstehen.

  • Präsentation Lösch- und Rettungstriebzug, ÖBB Rail Equipment
  • Gleis T08/50, 25.09.2024, 15:30 Uhr

 

 

FLIRT mit alternativem Antrieb

 

 

Der „Flinke, Leichte, Innovative Regional-Triebzug“ – kurz FLIRT, von dem Stadler bislang mehr als 2.500 Fahrzeuge auf der ganzen Welt verkauft hat, wird auf der InnoTrans als batterieelektrische Kundenvariante zu sehen sein.

 

Präsentiert wird eins von 44 durch DB Regio bestellten Fahrzeugen, mit denen zukünftig im südwestdeutschen Pfalznetz ein lokal CO2-freier Nahverkehrsbetrieb realisiert, und die heute eingesetzten Dieselfahrzeuge Schritt für Schritt abgelöst werden sollen. Federführender Auftraggeber ist der Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, weitere beteiligte Aufgabenträger die Länder Baden-Württemberg und das Saarland.

 

Auf den elektrifizierten Strecken fährt der FLIRT Akku wie ein klassischer Elektrotriebwagen unter Fahrdraht und lädt dabei gleichzeitig die Traktionsbatterien. Auch jeder Bremsvorgang führt Energie zurück. Wo der Fahrdraht endet, fährt er im Batteriebetrieb weiter. Die ausgewiesene Reichweite im reinen Batteriebetrieb beträgt mindestens 80 km, hinzu kommt eine betriebliche Reserve. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h und ein luftgefedertes Fahrwerk sorgt für hohe Laufruhe.

 

Mit 55,5 m ist der zweiteilige FLIRT Akku für das Pfalznetz etwas länger als der klassische FLIRT, was grösstmögliche Fahrgastkapazität garantiert. Insgesamt finden 325 Personen Platz, 172 davon auf Sitzplätzen. Der Triebzug ist durchgängig klimatisiert, mit WLAN ausgestattet und verfügt über grosszügige Multifunktionsabteile an allen Einstiegsbereichen. Darüber hinaus bietet ein besonderer Loungebereich hinter einem der zwei Führerstände ein neuartiges Reisegefühl.

  • Präsentation FLIRT Akku, Deutsche Bahn, Pfalznetz
  • Gleis T10/40, 26.09.2024, 11:00 Uhr

 

 

Neuer Komfort auf der Centovalli-Bahn

 

Eine massgeschneiderte Lösung aus dem Bereich „Tailor Made“ präsentiert Stadler mit dem neuen, elektrischen Niederflurzug für die Centovalli-Bahn. Nahezu pünktlich zu ihrem 100-jährigen Jubiläum zeigt Stadler einen von insgesamt acht meterspurigen Triebzügen, die in drei- und vierteiligen Varianten an Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi (FART) den Schweizer Betreiber der Schmalspurbahn geliefert werden. Bei Bedarf können die Fahrzeuge geteilt und auch als zweiteilige Garnituren eingesetzt werden.

 

Die neuen Triebzüge werden aus der DC-Oberleitung mit 1200V versorgt und bewältigen auf der Centovalli-Bahn maximale Steigungen von 6% im reinen Adhäsionsbetrieb. Sie sind in den verschiedenen Ausführungen 63,4 m, 48,9 m bzw. 34,5 m lang und können in der Langversion 338 Passagiere (128 Sitzplätze, 210 Stehplätze), in der dreiteiligen Variante 258 Reisende (95/168) und in der zweiteiligen Variante 174 Fahrgäste (49/125) transportieren. Ausgestattet mit Niederflureinstiegen, Luftfederung, Klimaanlage und Fahrgastinformationssystem bieten sie modernen Komfort und sind mit Rollstuhlstellplätzen und behinderten­gerechten Toiletten für mobilitätseingeschränkte Personen ausgestattet. Neu und modern ist auch das Design der Triebzüge, das künftig das Erscheinungsbild der Centovalli-Bahn prägt.

  • Präsentation Meterspurbahn, Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi
  • Gleis T09/50, 26.09.2024, 14:30 Uhr

 

 

U-Bahn für die Mobilitätswende

 

Massgeschneidert auf die speziellen Bedürfnisse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind auch die neuen Wagen für die U-Bahn. Für das historisch gewachsene U-Bahnsystem der deutschen Hauptstadt mussten zwei Fahrzeugtypen entwickelt werden: Die Baureihe JK mit 2,40 m breiten Wagen für die Linien mit Kleinprofil und die Baureihe J mit einer Wagenbreite von 2,65 m für die neueren Strecken mit Grossprofil. Je nach Verkehrsfrequenz können sie in unterschiedlichen Zuglängen und -konfigurationen realisiert werden. Die Baureihe JK besteht aus zwei- oder vierteiligen Fahrzeugen, die zu Sechs- oder Acht-Wagen-Zügen zusammengestellt werden können. Die Baureihe J besteht aus einer Kombination von End- und Mittelwagen, die zu Zwei-, Vier- und Sechs-Wagen-Fahrzeugen gekuppelt werden können.

 

Alle neuen U-Bahn-Wagen bieten grosse, barrierefreie Einstiege für den schnellen Fahrgast-wechsel, viel Platz in den Durchgängen und geräumige Mehrzweckbereiche mit Raum für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Die hellen und freundlichen Innenräume vermitteln ein gutes Sicherheitsgefühl und für die schnelle Orientierung der Fahrgäste kommt ein modernes Fahrgastinformationssystem in Echtzeit zum Einsatz.

 

Die BVG und Stadler haben im Rahmenvertrag einen Lieferumfang von bis zu 1.500 Wagen vereinbart. Damit ist es die grösste Fahrzeugbeschaffung in der Geschichte der BVG. Fix bestellt sind aktuell 376 Wagen. Durch die grosse Anzahl baugleicher Züge erhöht sich die Kompatibilität innerhalb der Flotte und damit die betriebliche Flexibilität im Bahnbetrieb. Begleitend zur Lieferung der Züge übernimmt Stadler auch die Ersatzteilversorgung über eine Laufzeit von 32 Jahren.

Auf der Messe präsentiert Stadler eine zweiteilige Wagengarnitur des Typs JK mit 25,5 m Länge, die durchgängig begehbar ist und über 28 Sitzplätze und 114 Stehplätze verfügt. Die Antriebsleistung beträgt 540 kW, die Höchstgeschwindigkeit 70 km/h.

  • Präsentation U-Bahn JK, BVG, Berlin
  • T10/50, 26.09.2024, 16:15 Uhr

 

 

RS ZERO: Relaunch eines Klassikers

 

 

Der Stadler Regio-Shuttle RS1 ist seit 25 Jahren eines der beliebtesten Fahrzeuge im deutschen Schienenregionalverkehr. Rund 500 Fahrzeuge dieses Erfolgsmodells sind derzeit in Deutschland im Einsatz. Sie haben dazu beigetragen, wirtschaftliche und attraktive Angebote auf Nebenstrecken mit geringer Verkehrsdichte zu schaffen.

 

An diese Erfolgsgeschichte knüpft nun der RS ZERO an, allerdings mit vollständig dekarbonisiertem Antrieb: Angeboten wird der neue RS ZERO wahlweise mit Batterie- oder Wasserstoff-Antrieb.

 

Stadler bietet mit dieser Innovation das Beste aus zwei Welten: Die Tugenden des bewährten RS1 werden bewahrt und gleichzeitig werden die modernsten und umweltschonenden Antriebstechnologien integriert. Mit der Verkehrswende, die den Klimawandel stoppen soll, wird zudem deutlich mehr Verkehr auf die Schiene verlagert. Dafür müssen in Deutschland und Europa alte Strecken, die meist nicht elektrifiziert sind, reaktiviert werden.

 

Der RS ZERO überbrückt die fehlende Elektrifizierung und bietet dabei je nach den Kunden­bedürfnissen die zwei zukunftsfähigsten Technologien zur Auswahl an: Eine batterie-elektrische Ausführung und eine Variante mit Wasserstoff-Power-Pack. Damit schliesst der RS ZERO die Lücke für den lokal CO2-emissionsfreien Betrieb von Nebenstrecken. Wie auch schon der RS1 steht der RS ZERO als ein- oder zweiteiliges Fahrzeug zur Verfügung, bietet eine Platzkapazität von 70 bis 150 Sitzplätzen und hat den grössten Niederflurbereich aller Fahrzeuge seiner Klasse.

 

Auf der InnoTrans präsentiert Stadler den Prototyp des RS ZERO als einteiliges Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb. Stadler zeigt die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten mit eingerichtetem Mehrzweckbereich für z.B. die Fahrradmitnahme, Kinderwagen und sperriges Gepäck, Lounge- und Komfortzonen, Standard- und Privacy Sitzen, einem Rollstuhlplatz, WC sowie einem Train Office.

  • Präsentation RS ZERO
  • Gleis T09/40, 24.09.2024, 14:00 Uhr

 

 

Erster kompletter Tram-Train der Kooperation «TramTrain – Das Projekt» für Deutschland und Österreich

 

Sechs Verkehrsunternehmen aus Deutschland und Österreich – bestehend aus VBK – Verkehrs­betriebe Karlsruhe GmbH, AVG – Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH, Saarbahn Netz GmbH, Schiene Oberösterreich GmbH, Schiene Salzburg GmbH und Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb – schlossen sich unter Weiterführung einer Initiative aus dem Unterausschuss «Regionalstadtbahn» des VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) zu einer Kooperation zusammen und erteilten Stadler vor zwei Jahren den bislang grössten Auftrag in der Geschichte von Stadler. Er beinhaltet als Hauptbestandteil die Lieferung von bis zu 504 Niederflurfahrzeugen des Typs CITYLINK, 246 davon sind bereits fix bestellt. Der Rahmenvertrag umfasst neben der Fahrzeugherstellung auch einen auf bis zu 32 Jahre angelegten Instandhaltungsvertrag.

 

Auf der InnoTrans 2024 wird nun erstmals der komplette Zug ausgestellt. Das auf der Messe präsentierte Fahrzeug wird von der Saarbahn eingesetzt, die als erster Betreiber Fahrzeuge in Betrieb nehmen wird. Ausgestattet ist der Tram-Train mit den neuesten Technologien in Bezug auf das Traktionssystem, die Signal- und Funksysteme sowie die Kommunikation und Fahrgastinformation.

Der CITYLINK bildet die gemeinsame Fahrzeugplattform für die Tram-Trains, die für das Konsortium gebaut werden. Das erlaubt, die Fahrzeuge weitgehend zu standardisieren und zugleich flexibel auf die Bedürfnisse und infrastrukturellen Gegebenheiten bei den sechs Verkehrsunternehmen einzugehen. Der CITYLINK ist eine modular aufgebaute, barrierefreie Niederflur-Stadtbahn-Familie, die einen hohen Sicherheitsstandard und Fahrkomfort bietet.

 

Alle Fahrzeuge werden in dreiteiliger Ausführung geliefert und unterscheiden sich je nach Kunde und Einsatzort in Anzahl der Türen, Einstiegs- und Kupplungshöhe und Lackierung. Auch die Innenausstattung erfolgt individuell, während zum Beispiel die Klimaanlage für Fahrgast- und Fahrerraum oder das LED-Lichtsystem in jedem Zug gleich ist. Ebenfalls ein Fixpunkt in allen Zügen ist der geräumige Mehrzweckbereich mit barrierefreien Abstellmöglichkeiten.

 

Der CITYLINK ist Eisenbahn und Strassenbahn zugleich und ermöglicht die umsteigefreie Verbindung aus Umlandgemeinden in die Innenstädte. Das präsentierte Fahrzeug für die Saarbahn ist ein Zweirichtungsfahrzeug mit einer Länge von 37 m und einer Wagenbreite von 2,65 m. Im Innenraum stehen 100 komfortable Sitzplätze und 133 Stehplätze zur Verfügung, unterwegs ist es wie alle CITYLINK mit bis zu 100 km/h.

  • Präsentation CITYLINK, Kooperation «TramTrain – Das Projekt»
  • Gleis T09/45, 24.09.2024, 15:30 Uhr

 

 

Class 99: die bimodale Co’Co’-Lok

 

Ein weiteres Highlight ist die neue Lokomotive Class 99, wovon 30 Stück für die britische Beacon Rail gebaut, um dann von GB Railfreight betrieben zu werden. Die Class 99 basiert auf dem bewährten Konzept der EURODUAL-Lokomotiven, und verfügt über einen dualen Antrieb. Sie kann daher sowohl rein elektrisch als auch dieselelektrisch betrieben werden. In dieser Kombination lässt sich die bimodale Class 99 ebenso auf nicht-elektrifizierten wie auf elektrifizierten Bahnstrecken einsetzen. Sie wird im täglichen Betrieb Lokomotiven mit reinem Diesel-Antrieb ersetzen und somit dazu beitragen, die Emissionen im britischen Schienenverkehr deutlich zu reduzieren.

 

Die Lokomotiven sind an das britische Umgrenzungsprofil angepasst und damit schmaler und niedriger als ihre kontinentalen EURODUAL-Schwestern. Sie erreichen trotzdem auch eine Geschwindigkeit von 120 km/h und bieten ebenfalls die stärkste Zugkraft einer europäischen Streckenlok mit 500 kN.

 

Die Bezeichnung Co’Co’ steht für die Anzahl und die Anordnung der angetriebenen Achsen – bei der Class 99 wie bei allen EURODUAL-Lokomotiven sechs. Die neueste 3-Achs-Drehgestell­technologie sorgt für ausgezeichnete Traktion und gleichzeitig geringe Gleiskräfte.

Die beiden Fahrerkabinen der Class 99 wurden wie alle Stadler-Lokomotiven mit Fokus auf das Betriebspersonal entwickelt. Sie bieten optimale Sicht nach aussen, einen mittig angeordneten Sitz und einen hohen Komfort. Darüber hinaus erlauben Kamerasysteme eine direkte Sicht auf Stromabnehmer, den Rangierbereich und nach vorne, insbesondere bei schlechten Wetterver­hältnissen. In die Fahrzeugsteuerung ist ein fortgeschrittenes Ferndiagnosesystem integriert. Das Zugsicherungssystem kombiniert die beiden, auf britischen Schienennetzen erforderlichen Schutzsysteme AWS und TPWS. Die Lokomotive wird für den Einbau des ETCS-Systems vorbereitet.

  • Präsentation Class 99, Beacon Rail and GB Railfreight
  • Gleis T04/19, 25.09.2024, 11:00 Uhr





Fabrikneuer ÖBB Servicejet am 03. Januar 2024 in St. Margrethen anlässlich einer Testfahrt nach Sulgen


Fabrikneuer ÖBB Servicejet bei der Vorbeifahrt am 05. Januar 2024 in Rorschach Hafen

auf dem Weg von Erlen nach St. Margrethen








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Vollständige Wiederinbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels am 2. September 2024 - Giruno fährt nach Deutschland

Die SBB geht davon aus, dass der Gotthard-Basistunnel ab dem 02. September 2024 wieder vollständig für Reise- und Güterzüge zur Verfügung steht. Die Instandsetzungsarbeiten sind abgeschlossen. Nun folgen die Test- und Probefahrten. Ab diesem Zeitpunkt geht dann auch die trinationale Direktverbindung Frankfurt (Main) - Zürich HB - Milano Centrale in Betrieb; diese wird mit einem Stadler Giruno  (SBB RABe 501) geführt.

SBB RABe 501 027 "Kanton Schaffhausen" bei der ersten fahrplanmässigen Fahrt eines Stadler Giruno nach Deutschland am 09. Juni 2024 als EC 472 Zürich HB (14.34) - Frankfurt (Main) Hbf (18.44)                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage im Misox analysiert die SBB die Situation laufend. Aktuell sind die verfügbaren Kapazitäten im Personen- und Güterverkehr auf der Gotthard-Achse ausreichend. Die SBB bietet auf der Gotthard-Achse von Freitag bis Sonntag insgesamt 11'000 zusätzliche Sitzplätze gegenüber den anderen Wochentagen an. Die Auslastung einzelner Züge kann über die Belegungsprognose im Online-Fahrplan abgerufen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit, Sitzplätze zu reservieren. Sollte die Nachfrage steigen, könnte die SBB darauf reagieren, indem sie beispielsweise zusätzliche Züge einsetzen würde.

 

Als wichtiger Meilenstein beim gemeinsamen Ausbau des Bahnangebots zwischen der Schweiz und Deutschland verkehrte zum "kleinen Fahrplanwechsel vom 09. Juni 2024 mit dem RABe 501 027 "Kanton Schaffhausen" erstmals ein Giruno auf der Strecke zwischen Zürich HB und Frankfurt (Main) Hbf. Ab dem 02. September 2024 geht dann auch die trinationale Direktverbindung Frankfurt (Main) - Zürich HB - Milano Centrale mit einem Stadler Giruno in Betrieb.

 

Ab Fahrplan 2026 soll der Giruno systematisch auch weitere Städte im deutschen Netz anfahren. So ist das Fahrzeug für zusätzliche Direktverbindungen vorgesehen; unter anderem zwischen Bern/Brig und Nordrhein-Westfalen, Chur/Zürich und Hamburg, sowie Chur/Zürich und Berlin. Für den geplanten Ausbau des Angebotes hat die SBB bekanntermassen 2022 sieben weitere Giruno bestellt.

 

Seit der Entgleisung eines Güterzugs im Gotthard-Basistunnel am 10. August 2023 hat die SBB die Arbeiten zur Wiederinstandsetzung mit Hochdruck vorangetrieben. Diese schreiten weiterhin wie geplant voran. Die SBB geht heute davon aus, dass sie am 02. September 2024 den längsten Eisenbahntunnel der Welt wieder vollständig in Betrieb nehmen kann. Damit verkehren alle Züge wieder mit Fahrzeiten wie vor der Entgleisung, womit sich die Reisezeit für die Kundinnen und Kunden im Vergleich zur Umleitung über die Panoramastrecke um eine Stunde verkürzt. Sie gelangen damit wieder in weniger als zwei Stunden von Zürich nach Lugano.

 

Ab der vollständigen Wiederinbetriebnahme kann die SBB ihren Kundinnen und Kunden auch erstmals einen vollständigen Halbstundentakt im Fernverkehr zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin anbieten. Ausserdem verkehren ab diesem Zeitpunkt auch die Direktzüge aus der Schweiz nach Bologna und Genua wieder, ebenso wie der Eurocity Basel–Luzern–Milano und die trinationale Verbindung Frankfurt–Zürich–Milano, auf der neu der Giruno verkehrt.

 

 

Test- und Probebetrieb

 

Bevor die SBB die Weströhre des Gotthard-Basistunnels wieder vollständig in Betrieb nehmen kann, führt sie einen Test- und Probebetrieb durch. Damit werden die Funktionen aller Anlagen und Systeme umfassend überprüft – ähnlich wie dies vor der Inbetriebnahme des Tunnels im Jahr 2016 gemacht worden war. Im Testbetrieb werden unter anderem Fahrten mit leeren Zügen durchgeführt, um die neuen Anlagen, insbesondere die Fahrbahn, zu testen und das Zusammenspiel aller Systeme zu prüfen. Im Rahmen des Probebetriebs ab Mitte August verkehren fahrplanmässige Züge, welche von Süden nach Norden durch den Gotthard-Basistunnel fahren, wieder durch die Weströhre. Ausserdem werden einzelne Züge durch die Weströhre des Gotthard-Basistunnels umgeleitet, die gemäss Fahrplan über die Panoramastrecke verkehren.

 

Im Hinblick auf die geplante Wiederinbetriebnahme wird die SBB dem Bundesamt für Verkehr (BAV) eine umfassende Dokumentation zu den durchgeführten Arbeiten sowie die erforderlichen Sicherheitsnachweise einreichen. Voraussetzung für die vollständige Wiederinbetriebnahme am 02. September 2024 ist die Freigabe des BAV.

 

 

Regelmässige Unterhaltsarbeiten im Gotthard-Basistunnel

 

Der Unterhalt eines Tunnels mit einer Länge von 57 Kilometern ist eine Daueraufgabe. So finden regelmässig Unterhaltsarbeiten im Gotthard-Basistunnel statt. Die SBB hat die unfallbedingte (Teil-)sperre der Weströhre nach der Entgleisung genutzt, um zahlreiche bereits vorher geplante Unterhaltsarbeiten vorzuziehen. Unabhängig von der Entgleisung im vergangenen August sind schon seit Längerem Planungen für regelmässige mehrtägige Unterhaltsfenster im Gang. Während diesen wird es auch zu Umleitungen über die Panoramastrecke und somit zu längeren Fahrzeiten kommen. Detailliertere Informationen zu den Unterhaltsfenstern wird die SBB kommunizieren, wenn diese bekannt sind und die Betriebserfahrungen seit dem Ereignis vom 10. August 2023 eingearbeitet sind. Sie steht dazu in engem Austausch mit dem BAV.

 

 

Massnahmen zur Vermeidung von Ereignissen und zur Minimierung von Auswirkungen

 

Der Abschlussbericht zur Unfallursache der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) steht noch aus. In einem Zwischenbericht hat die SUST festgehalten, dass ein Radscheibenbruch zur Entgleisung führte. Die SBB besitzt im Güter- und Personenverkehr keine Wagen mit entsprechenden Radsätzen, jedoch sind solche bei anderen europäischen Wagenhaltern des Güterverkehrs im Einsatz und verkehren auch in der Schweiz. Aufgrund des internationalen Einsatzes des betroffenen Radtyps braucht es Massnahmen, die auf europäischer Ebene definiert werden. Dies hat die SUST in ihrem Zwischenbericht festgehalten. Nach dem Erscheinen des Zwischenberichts der SUST hat das BAV über die europäischen Eisenbahnbehörden einen Aufruf lanciert. Damit hat es alle Wagenhalter in Europa, die Güterwagen mit ähnlichen Rädern aufweisen, aufgefordert, diese zu prüfen und nötigenfalls ausser Betrieb zu nehmen. Die SBB begrüsst, dass das BAV die Umsetzung entsprechender Massnahmen angestossen hat.

 

Die SBB hat den Unfall intern ebenfalls analysiert und unternimmt alles, um ähnliche Ereignisse verhindern bzw. deren Auswirkungen so stark wie möglich einschränken zu können. Zu den Massnahmen, um Ereignisse zu verhindern, gehören beispielsweise die frühzeitige Erkennung von notwendigen Instandhaltungsmassnahmen an Zügen mittels Zustands- und Bilddaten sowie der vermehrte Einsatz von Zugkontrolleinrichtungen. Um im Falle eines Ereignisses die Auswirkungen so stark wie möglich zu reduzieren und eine allfällige Entgleisung frühzeitig zu erkennen, prüft die SBB, bei den Spurwechseln im und vor dem Gotthard-Basistunnel streckenseitige Entgleisungsdetektoren zu installieren. Aufgrund der nötigen Zeit für die Planung und Installation solcher Anlagen sowie der komplexen Einbindung in die bestehenden Systeme geht die SBB davon aus, dass die erwähnten Massnahmen mittelfristig umgesetzt werden können.

 

Als zusätzliche unmittelbar umsetzbare Massnahme wird die Geschwindigkeit im Bereich der beiden Portal-Spurwechsel vor dem Gotthard-Basistunnel ab der vollständigen Wiederinbetriebnahme temporär auf 160 km/h reduziert, um im Fall eines sehr unwahrscheinlichen erneuten Ereignisses die Auswirkungen zu reduzieren. Die Geschwindigkeitsreduktion hat keinen Einfluss für die Kundinnen und Kunden oder die Anschlüsse im Tessin und in der Deutschschweiz, führt aber dazu, dass es weniger Fahrzeitreserven gibt, um beispielsweise Verspätungen aufzuholen. Im Gotthard-Basistunnel können die Personenzüge wie bisher mit bis zu 230 km/h fahren.

Schaden zu einem grossen Teil versichert

 

Die SBB geht aktuell von einer Sachschadenssumme, inklusive Ertragsausfällen, von rund 150 Millionen Franken aus. Davon sind rund 140 Millionen Franken versichert. Die Schätzgenauigkeit liegt für beide Zahlen bei +/- 20 Prozent.

 

 

Angebotsausbau ab Fahrplan 2026

 

Die DB und die SBB bauen das Angebot im internationalen Personenverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland weiter aus. Vor der Corona-Pandemie stieg die Nachfrage nach Zugreisen Richtung Deutschland kontinuierlich. Heute befindet sie sich bereits wieder auf dem Niveau von 2019. Voraussichtlich ab 2026 werden mehr direkte Verbindungen via Basel zu verschiedenen Destinationen in Deutschland angeboten.

 

Für den geplanten Angebotsausbau hat die SBB bei Stadler sieben weitere Giruno-Züge bestellt. Diese erfüllen die Geschwindigkeitsvoraussetzung von 250km/h für den Einsatz auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken der DB. Die Züge werden zwischen der Schweiz und Deutschland via Basel verkehren. Die Investition beträgt rund 250 Millionen CHF. Diese sieben Fahrzeuge sind Teil der bestehenden Optionsrechte, welche die SBB bei der Ausschreibung der Giruno publiziert hatte. Die bestehenden 29 Giruno wurden 2014 bestellt. Am 10. Mai 2021 wurde der 29. Giruno ausgeliefert. Die Züge verkehren heute bereits zwischen Basel/Zürich bis nach Lugano/Mailand und weiter nach Genua, Bologna und Venedig.

 

Mit dem Angebotsausbau geht die vollständige Umstellung aller ICE-Verbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland auf den ICE 4, den modernsten Zug der DB, sowie der Einsatz von Giruno-Kompositionen der SBB in Deutschland einher.

 

 

Schwerpunkte des Angebotsausbaus voraussichtlich ab Fahrplan 2026 sind:

 

  • Die Anzahl an Direktverbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland wird von heute 26 auf 35 tägliche Verbindungen erhöht.
  • Zwei neue Direktverbindungen pro Tag von Hamburg über Basel nach Lugano stärken das Angebot auf der Nord-Süd-Achse durch den Gotthard. Mit dem Einsatz des Giruno auf dieser Linie besteht die Option, künftig weitere direkte Verbindungen von Deutschland bis nach Mailand anzubieten.
  • Mit dem neuen Konzept werden zudem neue Direktverbindungen von Deutschland über Bern in das Wallis geschaffen.
  • Der Einsatz der ICE 4 auf der Linie Dortmund – Köln – Basel ermöglicht neue Direktverbindungen aus Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, in die Schweiz.
  • Der zukünftige Halbstundentakt auf der Strecke Zürich – Chur schafft die Möglichkeit, zusätzliche Direktverbindungen aus Deutschland nach Chur anzubieten.
  • Die Reisezeit zwischen Frankfurt und Zürich reduziert sich um 20 Minuten auf 3 Stunden und 40 Minuten.

Mit dem "kleinen Fahrplanwechsel" vom 09. Juni 2024 ist erstmals auch ein Stadler Giruno fahrplanmässig nach Deutschland gefahren:

SBB RABe 501 027 "Kanton Schaffhausen" bei der Abfahrt am 09. Juni 2024 am Zürcher Hauptbahnhof als EC 472 Zürich HB (14.34) - Basel SBB (15.28/15.38) - Basel Bad Bf (15.44/15.52) - Freiburg (Breisgau) Hbf (16.24) - Ringsheim/Europa-Park (16.42) - Karlsruhe Hbf (17.31) - Mannheim Hbf (18.00) - Frankfurt (Main) Hbf (18.44).

Leserfotos aus Frankfurt (Main):


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Auch in Berlin ist die DB und die BVG auf die Fussball-EM gerüstet

Die Deutsche Bahn (DB) ist bereit für das grösste Sportevent des Jahres in Deutschland. Als grösste Gastgeberin der Bundesrepublik und offizielle Nationale Partnerin der EURO 2024™ empfängt die DB ab Mitte Juni Fussballfans aus ganz Europa in der Hauptstadt. Rund um die sechs Begegnungen in Berlin erwartet die DB zehntausende zusätzliche Gäste in der Stadt. Seit vielen Monaten laufen deshalb die Vorbereitungen, um den Besucherinnen und Besucher die An- und Abreise auf der klimafreundlichen Schiene so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

Der im Design der Host City Berlin beklebte S-Bahn Zug am Berliner Ostbahnhof            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

An den großen Berliner Bahnhöfen, insbesondere am Hauptbahnhof, stockt die DB das Personal deutlich auf. Insgesamt sind an den Spieltagen über 50 zusätzliche mehrsprachige Reisendenlenker:innen im Einsatz. Sie unterstützen Fans und Besucher:innen bei der Orientierung am Bahnhof. Zentrale Anlaufstelle am Berliner Hauptbahnhof ist der Welcome Desk: hier beraten DB-Mitarbeitende die nationalen wie internationalen Fans bei ihrer Anreise und allen Themen rund um die UEFA EURO 2024™. Auch die Wegeleitung wird erweitert. An den großen Berliner Bahnhöfen verstärkt die DB zudem die Reinigung.

 

Bahnhofsmanagerin Monika Jung: „Europas größter Kreuzungsbahnhof empfängt Europa. Wir sagen schon jetzt „herzlich willkommen“ und freuen uns sehr, dass es bald los geht. Die EM wird für alle Mitarbeitenden an den Bahnhöfen eine anstrengende, anspruchsvolle, aber vor allem erfüllende und einmalige Zeit. Uns treibt viel mehr, als nur ein guter Gastgeber zu sein. Wenn sich viele Fans für die klimafreundliche Bahn entscheiden, wird das die grünste und nachhaltigste EM aller Zeiten.“

 

 

Sicherheit während der EM

 

Die DB hat bereits langjährige Erfahrung mit Großveranstaltungen und Events. Seit mehreren Monaten bereitet sie sich intensiv und in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden und der UEFA auf die größere Nachfrage im Rahmen der UEFA EURO 2024™ vor. Klar ist: Die Sicherheit der Fahrgäste steht immer an erster Stelle. Bereits seit Anfang 2023 laufen die intensiven Vorbereitungen hinsichtlich der Securitymaßnahmen. Dabei setzt die DB auch auf enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Bundespolizei und der UEFA.

 

 

So fährt die S-Bahn zur EM

 

Die S-Bahn Berlin verstärkt auf Bestellung der Länder Berlin und Brandenburg das Zugangebot mit zusätzlichen Zügen zum Olympiastation, zu den Fanzonen am Brandenburger Tor bzw. am Reichstag und im Spätverkehr sowie mit dem Einsatz längerer Züge.

 

S-Bahnchef Peter Buchner: „Mit mehr und längeren Zügen sorgen wir während der EM dafür, dass unsere Gäste aus ganz Europa mit der S-Bahn zuverlässig zu den Spielen ins Olympiastadion und zum Fanfest am Brandenburger Tor kommen. An den Turniertagen fahren wir bis spät in die Nacht. Um dieses Angebot zu stemmen, leisten unsere Triebfahrzeugführer mehr als 300 Schichten zusätzlich.“

 

Für die An- und Abreise zu den sechs EM-Begegnungen im Berliner Olympiastadion verdreifacht sich die Kapazität: Zwischen Innenstadt und Olympiastadion verkehren dann sechs statt zwei Züge innerhalb von 20 Minuten – fast alle drei Minuten ein Zug. Auf diesen Verbindungen fahren durchgängig S-Bahnen mit acht Wagen. Damit können pro Stunde rund 21.600 Personen in/aus Richtung Innenstadt und 7.200 in/aus Richtung Spandau mit der S-Bahn an- und abreisen.

 

Für die Fans, die in der Fanzone am Brandenburger Tor feiern wollen, bietet die S-Bahn auch auf der Stadtbahn und auf den wichtigen Nordsüd-Verbindungen mehr Fahrten an. Bei späten Spielen werden zur Abreise zwischen 23 und 2 Uhr zusätzliche Züge auf der S1 zwischen Gesundbrunnen und Schöneberg sowie auf der S5 zwischen Westkreuz und Mahlsdorf eingesetzt. Während des gesamten Turniers fahren die Züge im Innenstadtbereich auch im Abendverkehr und am Wochenende mit längeren Zügen.

 

An Spieltagen im Olympiastadion sowie bei Veranstaltungen auf der Fanzone am Brandenburger Tor beginnen der Nachtverkehr im 30-Minutentakt in den Nächten zu Sonnabend und Sonntag sowie die Betriebspause unter der Woche ca. eine Stunde später. Somit besteht auf allen Linien abends ein 20-Minutentakt bis ca. 2.00 Uhr, am Finaltag bis ca. 2.30 Uhr.

 

Um eine klimafreundliche Anreise in modernen und komfortablen Zügen zu ermöglichen, können die Inhaber:innen von Stadion-Eintrittskarten in der EURO 2024 App eine kostenlose Fahrkarte abrufen. Dieser Fan Pass ist nur in der EURO 2024 App verfügbar. Er enthält ein 36-Stunden-Ticket für den ÖPNV im gesamten VBB-Gebiet, das von 6 Uhr am Spieltag bis 18 Uhr am Folgetag gilt. So können Fans auch nach dem Spiel noch die Hauptstadtregion erkunden.

 

Das zusätzliche Fahrtangebot zur EM wird sukzessive in der Fahrplanauskunft des Verkehrsverbunds und der S-Bahn unter sbahn.berlin und in der S-Bahn-App zu sehen sein.

 

Im Fernverkehr steht zur An- und Abreise die größte ICE-Flotte aller Zeiten bereit, die mittlerweile auf über 400 Fahrzeuge anwachsen ist. Diese Züge werden im Turnierzeitraum alle rollen. Während des Turniers wird die DB allein 14 EM-Sonderzüge jeden Tag anbieten. Insgesamt bedeutet das knapp 10.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag.

 

 

 

Auch die BVG ist auf das Fussball-Grossereignis gut vorbereitet

 

Voller Einsatz, dribbelstark und routiniert, mit Torinstinkt und Ausdauer, Fairness und Erfahrung – und natürlich immer auf Ballhöhe. So sieht in wenigen Worten das Konzept der BVG für das kommende sportliche Großereignis aus. Seit Monaten laufen die Vorbereitungen in Deutschlands größtem Nachverkehrsunternehmen, um – gemeinsam mit der S-Bahn Berlin – allen Fans eine entspannte und pünktliche Anreise zum Stadion oder zur Feiermeile in Mitte zu ermöglichen.

 

Weil ein internationales Turnier aber viel mehr bedeutet als Fahrplantabellen und Dienstpläne, wollen die BVGer*innen auch ihren Teil zu guter Stimmung und positiver Begeisterung beitragen. Kolleg*innen aus vielen Bereichen des Unternehmens haben sich freiwillig für eine besondere Aktion gemeldet.

 

Fans der in Berlin spielenden Mannschaften können sich in den U-Bahnhöfen auf eine Begrüßung in ihrer Landessprache freuen. Alle Stimmen dafür kommen von BVG-Mitarbeitenden, die damit ebenso für Gastfreundschaft stehen wie für die Vielfalt, die Berlin und die BVG auszeichnen. Die Ansagen wurden in den letzten Wochen aufgenommen und sind an den Spieltagen vor allem entlang der U1 und U2 zu hören. Natürlich wird auch die reguläre Fahrgastinformation entsprechend angepasst und verstärkt. Ein vereinfachter Netzplan erleichtert Fans die Orientierung im U- und S-Bahnnetz.

 

Stimmung statt Gedränge lautet das Motto der BVG dann am U-Bahnhof Olympia-Stadion. Vor allem nach Spielende sollen die Fans entspannt zum Zug kommen. Trotz dichter Takte kann es dabei erfahrungsgemäß vorkommen, dass der denkmalgeschützte U-Bahnhof kurzfristig wegen Überfüllung geschlossen werden muss. Dann ist sogenanntes Crowdmanagement gefragt. Beim DFB-Pokalfinale hat die BVG dafür ein neues Konzept erfolgreich getestet, das jetzt fortgesetzt wird. Damit niemand die Geduld verliert oder hitzige Situationen entstehen, wird es auf dem Vorplatz mehrsprachige Durchsagen geben. Außerdem sorgt ein DJ dort für gute Laune beim Warten.

 

 

U-Bahn: Ein neues Ziel für die U1

 

„Ihr könnt entspannt feiern, wir fahren euch. So lautet während des gesamten Turniers die Devise", sagt BVG-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk. „Das Wichtigste bei allem ist: Bleibt freundlich und gelassen – auch wenn es mal etwas voll wird. Unsere Kolleg*innen sind Fans wie ihr und geben ihr Bestes, damit alle eine gute Zeit in Berlin haben. Nehmt Rücksicht und achtet auf euch und aufeinander. So werden die nächsten Wochen zum Sommermärchen 2024."

 

Natürlich kümmert sich die BVG nicht nur um die gute Laune, sondern sorgt auch für ein bestmögliches Verkehrsangebot. Das beginnt schon rund um die Fanfeiern in Mitte. An den Spieltagen wird die U5 deutlich länger als üblich im dichten Takt unterwegs sein. Bis zum Betriebsschluss fahren die Züge auf dem Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Frankfurter Allee alle fünf Minuten.

 

Rund um die Feierzone wurden und werden bis zum Anpfiff außerdem zahlreiche Standorte für die Leihfahrzeuge der BVG-Mobilitätsplattform Jelbi geschaffen. Fans – natürlich nur nüchterne – finden dort das passende Gefährt, vor allem Sharing-Bikes und E-Tretroller, um zum nächsten Bahnhof (oder weiter) zu kommen. Insgesamt 13 Jelbi-Punkte gibt es in Kürze im Bereich Tiergarten zwischen Brandenburger Tor und Großem Stern. Rund die Hälfte ist schon eingerichtet. Im gesamten Bezirk Mitte sind es dann über 100 Jelbi-Standorte. Rund um die Fanmeile ist die Jelbi-Fußpatrouille der Sharing-Anbieter unterwegs, um für ein ordentliches Abstellen der Fahrzeuge zu sorgen.

 

Für die An- und Abreise zum Stadion bekommt die Linie U1 zeitweise eine andere Linienführung. Wenn in Berlin gekickt wird, fährt sie von nachmittags bis in den Abend zwischen Warschauer Straße und Olympia-Stadion. Die Züge sind alle 10 Minuten unterwegs. Die U2 fährt alle 5 Minuten bis zum Stadionbahnhof (alle 10 Minuten weiter bis Ruhleben) und bis in den späten Abend im dichten Takt. Auf dem Abschnitt zwischen Wittenbergplatz und Olympia-Stadion fahren damit 18 U-Bahnen pro Stunde. Die U1 zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße pausiert in diesen Zeiten. Fahrgäste können auf diesem kurzen Abschnitt auf die Linienbusse der Linien M19 und M29 ausweichen.

 

 

 

Die Fans profitieren von einem Kombiticket-Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB): Bei den Tickets zu den Spielen in Berlin ist die kostenlose Nutzung des ÖPNV im gesamten Verbundgebiet des VBB von 6 Uhr am Spieltag bis 18 Uhr des Folgetages inklusive.

 

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Bodensee Ticket gilt jetzt auch bis Aadorf und im Thurgau

Die Zone Süd des grenzüberschreitenden Bodensee Tickets für Bahn, Bus und Fähre wurde zum 24. April 2024 in der Ostschweiz erweitert. Damit ergeben sich nun auch ab Aadorf und Wil SG und aus dem Thurgauer Bezirk Münchwilen preisgünstige und einfache Ausflugsmöglichkeiten mit dem öffentlichen Verkehr in der internationalen Bodenseeregion. Dazu gehört auch die jetzt eröffnete Landesgartenschau in Wangen im Allgäu mit Beteiligung der Stadt Wil.

                                                                                                                                            Grafik: ÖV Bodenseeraum

 

Die Stadt Wil SG ist Gaststadt bei der Landesgartenschau im baden-württembergischen Wangen im Allgäu. Auf Anregung der Stadt haben die Geschäftsstelle ÖV Bodenseeraum, die Kantone St.Gallen und Thurgau sowie der Tarifverbund Ostwind eine kurzfristige Erweiterung des Bodensee Tickets umsetzen können. Neu gilt die Zone Süd auch in den Ostwind-Zonen 915 bis 919 und 977, also auf den Zügen über Uzwil hinaus bis Aadorf, von Bussnang bis Bazenheid und zwischen Wil SG und Frauenfeld sowie auf allen Stadt- und Regionalbussen in diesem Raum.

 

                                                                                                                                            Grafik: Tarifverbund Ostwind

 

 

Diese Verbesserung wird dauerhaft von den grenzüberschreitend kooperierenden Tarif- und Verkehrsverbünden mit den Verkehrs- und Schifffahrtsunternehmen eingeführt.

 

Die Erweiterung des Bodensee Tickets ermöglicht eine nachhaltige, grenzenlose Mobilität im Ausflugs-Eldorado der internationalen Bodenseeregion. Inklusive der Zone Süd lassen sich viele Ziele ab einem Tagespreis von 47 Franken ganz unkompliziert mit Bahn, Bus und Fähre ansteuern, mit Halbtax oder GA für 36 Franken. Dabei sind alle Highlights erreichbar – auch der Bregenzerwald in Vorarlberg, und Ziele im weiteren Umfeld des Bodensees wie die Landesgartenschau 2024 in Wangen im Allgäu.

 

Familien und Kleingruppen (ein bis zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) zahlen gemeinsam 89 Franken für einen ganzen Tag mit Bahn, Bus und den zwei seequerenden Fährverbindungen im Bodenseeraum. Wer als Inhaber eines Generalabonnement nur die einzelne Zonen Ost, West oder Ost+West benötigt, erhält diese zu einem rabattierten Preis. Erhältlich ist das Bodensee Ticket am Bahnschalter, am Automaten sowie im Bus.

 

Mit dem Bodensee Ticket wird der Besuch der Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024 aus der Ostschweiz einfacher. Die Stadt Wil ist als Gaststadt mit der Stiftung Hof Wil und eigenen Gärten mit von der Partie. Das Bodensee Ticket bietet mit seiner Erweiterung gute Möglichkeiten zur klimafreundlichen und bequemen Anreise mit dem öffentlichen Verkehr. Die Landesgartenschau Wangen im Allgäu 2024 dauert noch bis zum 6. Oktober 2024.



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Westbahn: Fahrplan-Update ab 14. Juni 2026

Ab dem 14. Juni 2026 gibt es einige Neuerungen im Westbahn-Fahrplan. Während sich auf einzelnen Verbindungen Fahrzeiten und Halte ändern, bleibt vieles beim Bewährten. Nachfolgend finden Sie einen Überblick der wichtigsten Änderungen.

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Ab heute auch ab Zürich: Nachtzüge der neuen Generation

Ab dem 4. Dezember 2025 verkehren Nachtzüge der neuen Generation auf der Strecke zwischen Zürich und Hamburg. Sie bringen den Reisenden mehr Komfort und dank den neuen Mini Cabins mehr Privatsphäre. Künftig sollen sie auch auf den Strecken von Zürich nach Wien und Amsterdam eingesetzt werden. Der erste neue Nightjet, der nach Hamburg verkehrt, wurde auf den Namen «City of Zürich» getauft.

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ÖBB präsentieren ersten upgegradeten Railjet

Die bekanntesten Züge der ÖBB Flotte erhalten ein Upgrade. Alle 60 Railjets der Bestandsflotte werden in den nächsten Jahren umfassend modernisiert. Mit über 15 Jahren auf Schiene und ungefähr nach der Hälfte ihrer geplanten Einsatzzeit werden die ÖBB Railjets in punkto Technik und Komfort auf ein neues Niveau gehoben. Bis 2031 sollen alle Bestandsgarnituren modernisiert werden und an den Qualitätsstandard der Railjets der neuen Generation angepasst sein.

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SBB beschafft 116 Doppelstockzüge für Zürcher S-Bahn und Westschweiz bei Siemens Mobility - Stadler Rail bedauert Entscheid der SBB

Die SBB ersetzt die Doppelstockzüge der ersten Generation der Zürcher S-Bahn: Sie hat heute den Auftrag für 116 neue Fahrzeuge an den Hersteller Siemens Mobility vergeben. Siemens Mobility hat das gemäss Beschaffungsrecht vorteilhafteste Angebot gemacht. Die neuen Züge kommen ab den 2030er Jahren in der Zürcher S-Bahn und in der Westschweiz zum Einsatz.

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ICE 3neo ab sofort zwischen Berlin und Amsterdam im Einsatz

Seit 24. September 2025 verkehren mit dem ICE 3neo die modernsten und innovativsten Züge der Deutschen Bahn (DB) zwischen Berlin und Amsterdam. Sie ersetzen auf der Linie zwischen den beiden Hauptstädten schrittweise die in die Jahre gekommenen Intercity-Züge. Der erste ICE 3neo fuhr gestern um 13.53 Uhr ab Berlin Ostbahnhof in Richtung Amsterdam ab. Heute macht er sich um 8.00 Uhr in Amsterdam Centraal auf die Reise nach Berlin. Ab dem 1. November 2025 werden alle Züge auf der Verbindung Berlin - Hannover - Amsterdam ausschliesslich mit dem ICE 3neo gefahren.

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Design der neuen Fahrzeuge für S-Bahn München vorgestellt

Am 25. September 2024 hat Hersteller Siemens Mobility gemeinsam mit dem bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter das Aussendesign der Neufahrzeuge für die S-Bahn München vorgestellt. Der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern und Münchner S-Bahn-Chef, Heiko Büttner, sowie Karl Blaim, CFO von Siemens Mobility, berichteten über die Fortschritte des Projekts.

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Stadler auf der InnoTrans 2024 in Berlin: Innovative Lösungen für Bahnverkehr der Zukunft

Stadler steht für die Zukunft des Bahnverkehrs. Das stellt der Technologieführer von Schienenfahrzeugen mit alternativen Antrieben auch auf der InnoTrans 2024 vom 24. bis 27. September in Berlin wieder unter Beweis. Acht innovative, nachhaltige Fahrzeug­konzepte werden auf der Weltleitmesse präsentiert, dazu alle Neuerungen aus den Bereichen Service sowie der Signaltechnik, mit denen Stadler zum Anbieter ganzheitlicher Mobilitätslösungen wird. Im Zentrum des Auftritts stehen die alternativen, umwelt­freundlichen Antriebslösungen, die inzwischen für nahezu das komplette Portfolio zur Verfügung stehen und lokal CO2-emissionsfreies Bahnfahren ermöglichen.

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Vollständige Wiederinbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels am 2. September 2024 - Giruno fährt nach Deutschland

Die SBB geht davon aus, dass der Gotthard-Basistunnel ab dem 02. September 2024 wieder vollständig für Reise- und Güterzüge zur Verfügung steht. Die Instandsetzungsarbeiten sind abgeschlossen. Nun folgen die Test- und Probefahrten. Ab diesem Zeitpunkt geht dann auch die trinationale Direktverbindung Frankfurt (Main) - Zürich HB - Milano Centrale in Betrieb; diese wird mit einem Stadler Giruno  (SBB RABe 501) geführt.

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Auch in Berlin ist die DB und die BVG auf die Fussball-EM gerüstet

Die Deutsche Bahn (DB) ist bereit für das grösste Sportevent des Jahres in Deutschland. Als grösste Gastgeberin der Bundesrepublik und offizielle Nationale Partnerin der EURO 2024™ empfängt die DB ab Mitte Juni Fussballfans aus ganz Europa in der Hauptstadt. Rund um die sechs Begegnungen in Berlin erwartet die DB zehntausende zusätzliche Gäste in der Stadt. Seit vielen Monaten laufen deshalb die Vorbereitungen, um den Besucherinnen und Besucher die An- und Abreise auf der klimafreundlichen Schiene so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

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Ab dem 28. März 2024 fahren die Züge wieder durchgehend von Zürich nach Stuttgart

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet noch bis zum 27. März 2024 an der Schieneninfrastruktur auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen. Dabei bündelt sie Baumassnahmen für den Digitalen Knoten Stuttgart im Bereich Stuttgart-Vaihingen/Flughafen/Böblingen, den Einschub des Würmviadukts in Ehningen, die Arbeiten für den zweigleisigen Ausbau zwischen Horb und Neckarhausen sowie umfangreiche Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten am Oberbau. Ab dem 28. März 2024 fahren die Züge dann wieder durchgehend.

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Wohnzimmergefühl bei 300 km/h: erster ICE mit neuem Innendesign jetzt auf der Schiene

Heute feiert das neue ICE-Innendesign im 17. ICE 3neo (Triebzug Nr. 8017) Premiere. Es zeichnet sich durch zahlreiche Neuerungen aus: Die komplett neu entwickelten Sitze sind als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort.

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Wiederaufnahme des direkten Zugverkehrs von Zürich nach Stuttgart verschiebt sich auf 24. November 2023

Bei den Arbeiten der Deutschen Bahn (DB) für den zweigleisigen Ausbau  auf der Gäubahn zwischen Horb und Neckarhausen sowie für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Horb kommt es zu Verzögerungen im Bauablauf. Grund sind Material- und Personalengpässe. Die DB wird die Strecke erst am 24. November 2023 wieder eingleisig für den Zugverkehr öffnen können. Ursprünglich war dies für den 27. Oktober vorgesehen. Die Bahn wird entsprechend weiterhin einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Die Gesamtinbetriebnahme ist für Februar 2024 geplant.

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90 Güterzüge pro Tag verkehren ab 23. August durch Gotthard-Basistunnel

Wie von der SBB angekündigt, kann die Oströhre des Gotthard-Basistunnels ab 23. August 2023 vom Güterverkehr befahren werden. Rund 90 Güterzüge pro Tag werden durch den Basistunnel verkehren können, zusätzlich rund 20 Züge über die Panoramastrecke. Im Reiseverkehr wird das Angebot ab dem 24. August 2023 verbessert. Züge von und nach Italien verkehren wieder direkt. Das Sitzplatzangebot im nationalen Verkehr ist nur noch leicht eingeschränkt. Auch spontane Tagesausflüge ins Tessin sind wieder gut möglich.

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Reparatur von Gotthard-Basistunnel wird mehrere Monate dauern

Die Schäden nach dem Unfall in der Weströhre sind deutlich grösser als zunächst abschätzbar. Die Reparaturarbeiten sind aufwändig und werden mehrere Monate dauern. Priorität hat aktuell die Inbetriebnahme der unbeschädigten Oströhre. Der Güterverkehr kann diese voraussichtlich ab dem 23. August 2023 wieder befahren. Der Reiseverkehr muss bis auf Weiteres über die Panoramastrecke umgeleitet werden. Die SBB sucht zusammen mit dem Bundesamt für Verkehr nach Lösungen, damit auch Reisezüge baldmöglichst durch die Oströhre fahren können.

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Während fast 5 Monaten keine direkten Züge von Zürich nach Stuttgart

Vom Sommer bis in den Herbst 2023 erfolgen auf der Gäubahn weitere Bauarbeiten zum zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Horb und Sulz. Gleichzeitig werden zwischen Tuttlingen und Engen Stützmauern saniert. Dies führt dazu, dass im Zeitraum vom 03. Juni bis 26. Oktober 2023 keine direkten Züge mehr zwischen Zürich und Stuttgart verkehren können.

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Neue Busse für die Linie X85 zwischen Lübeck und Fehmarn

Seit dem 8. Januar 2023 hat die Autokraft GmbH mit fünf komfortablen Reisebussen im NAH.SH Design die Fahrten zwischen Lübeck und Fehmarn aufgenommen. Die Doppelstockbusse ersetzen für die Bauzeit der Fehmarnbelt Hinterlandanbindung als Buslinie X85 die Züge zwischen Lübeck und Puttgarden nördlich von Neustadt. Sie lösen nun die Interimsfahrzeuge ab, die seit dem Start des Schienenersatzverkehrs am 31. August 2022 im Einsatz waren. DB Regio Schleswig Holstein, als Betreiberin der Strecke Hamburg - Lübeck - Puttgarden hat im Rahmen des neuen Verkehrsvertrages die Busleistungen an die Autokraft GmbH vergeben. Aufgrund des Aus- und Neubaus der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung fahren nördlich von Neustadt (Holstein) aktuell keine Züge mehr.

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DB Intercity KISS von Zürich über die Gäubahn nach Stuttgart

Ab heute fährt der erste DB Intercity 2K über die Gäubahn und trägt den Namen "Naturpark Schönbuch“. Damit erhält das Naherholungsgebiet zu seinem 50-jährigen Bestehen einen eigenen IC als Botschafter. Der Zug ist einer von acht sechsteiligen Intercity 2K (KISS)-Zügen, die zwischen Zürich und Stuttgart zunehmend zum Einsatz kommen. Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) reisen in den Doppelstock-Intercityzügen des Herstellers Stadler besonders komfortabel und mit 100 Prozent Ökostrom.

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Berliner Verkehrsbetriebe: Ausgezeichneter Klang

In den vergangenen Wochen konnten sich die Macherinnen und Macher über gleich drei hochkarätige Auszeichnungen für die BVG freuen. Los ging es mit dem Berliner Marketingpreis, der Ende September 2022 vergeben wurde. Am heutigen Freitag wird der BVG-Sound mit dem Red Dot Award ausgezeichnet, einem der bekanntesten Design-Preise im deutschsprachigen Raum. Und – last but not least – auch auf der internationalen Bühne tönt Deutschlands grösstes Nahverkehrsunternehmen preiswürdig. Der Lohn ist eine Auszeichnung in Silber bei den London International Awards (LIA). Die BVG wird dort neben weltweit agierenden Unternehmen wie McDonalds, Rexona und Fiat prämiert.

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Berlin: Bahn frei für Klimaschutz

"Auch die heisseste Stadt muss cool bleiben“, so prangt es in grossen Buchstaben an der Seite der neu gestalteten "Klima-Tram“, die an diesem Montag, 17. Oktober 2022, zum ersten Mal auf Tour durch die Stadt Berlin geht. Die blau-roten Streifen zeigen, wie die Durchschnittstemperaturen seit 1850 immer weiter ansteigen – und die Botschaft ist unübersehbar: Es wird warm. Viel zu warm, wenn wir nicht endlich handeln.

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Mit dem heutigen Tag ist die InnoTrans 2022 zu Ende gegangen - ein vorläufiges Fazit

Die gesamte Welt der Verkehrstechnik und Mobilität traf sich vom 20.09. – 23.09.2022 auf der Weltleitmesse InnoTrans in Berlin. Nach vier Jahren fand die Messe zum 13. Mal wieder auf dem Berliner Messegelände statt und verzeichnete eine ähnlich große Nachfrage wie ihre Vorgänger. Zahlreiche Besucher, hohe Internationalität und viele Geschäftsabschlüsse kennzeichnen die InnoTrans 2022 ebenso wie die breite Marktabdeckung und hohe Innovationsdichte. Mit 250 Weltpremieren präsentierten die Aussteller so viele Neuheiten wie noch nie zuvor. Auf dem Gleis- und Freigelände erwarteten die Fachbesucher 128 Fahrzeuge und Exponate.

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InnoTrans 2022: Stadler setzt neue Massstäbe in Sachen nachhaltiger Mobilität

Stadler präsentiert an seinem grossen Bahnhof an der InnoTrans in Berlin Weltpremieren mit innovativen und nachhaltigen Antriebslösungen im Schienenverkehr. Zum ersten Mal stellt Stadler unter anderem seinen mit Wasserstoff betriebenen Triebzug FLIRT H2 für den amerikanischen Personenverkehr vor.

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Stadler veröffentlicht ein neues Buch über seine Entwicklung

Stadler hat sein 80-jähriges Bestehen zum Anlass genommen, ein neues Buch über seine Geschichte und damit auch ein Stück Schweizer Bahngeschichte herauszugeben. Das unterhaltsame Lesebuch «Stadler – Von Bussnang in die Welt» ist mit seinen Geschichten über Stadler eine wertvolle Ergänzung zu dem 2010 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buch «Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug» von Autor Theo Weiss. Das neue Buch ist im Webshop unter stadlerrail.shop erhältlich.

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Baustart am Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim

Die Deutsche Bahn hat mit den Bauarbeiten für den neuen Abstellbahnhof in Stuttgart-Untertürkheim begonnen, dies ist der letzte Stuttgart-21-Abschnitt im Stuttgarter Talkessel. Auf dem Gelände des früheren Rangierbahnhofs entsteht ein moderner Abstellbahnhof. Insgesamt werden auf knapp zwölf Hektar Fläche 8,5 Kilometer Gleis verlegt. Auf diesen werden nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 Züge abgestellt.

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DB beginnt in Stuttgart mit der Ausrüstung der S-Bahn-Stammstrecke mit Digitaltechnik

Wenn die Deutsche Bahn dieses Jahr während der Sommerferien die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke fortsetzt und dazu den Tunnel in Stuttgart erneut und für den Zugverkehr sperrt, fährt die S-Bahn wieder Halbstundentakt auf geänderten Linien.

• Die S-Bahn hält wie im vergangenen Jahr im Hauptbahnhof an den Gleisen 1 bis 5 

Busse fahren zu den innerstädtischen S-Bahn-Stationen weiter

• Die S15 verbindet auf direktem Weg Stationen im Norden mit Stuttgart-Vaihingen im Süden

 

                                                 --->     mit UPDATE vom 18. August 2022     <---

 

                                                 --->     mit UPDATE vom 19. August 2022     <---

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Nach Notvergabe: DB Regio NRW übernimmt ab 1. Februar 2022 S-Bahn Rhein-Ruhr und Ruhr-Sieg-Netz

Nach dem Aus von Abellio übernimmt DB Regio NRW ab dem 1. Februar 2022 die S-Bahn Rhein-Ruhr und das Ruhr-Sieg-Netz. Über die Notvergabe haben die Aufgabenträger für den Nahverkehr in NRW heute entschieden. DB Regio NRW fährt künftig die S-Bahn-Rhein-Ruhr mit den Linien S2, S3, S9, RB 32, RB 40 und RE 49. Erst 2019 hatte DB Regio NRW das wichtige S-Bahn-Netz im Herzen NRW's an Abellio übergeben. Auch für die Ruhr-Sieg-Strecken mit den Linien RE 16 und RB 46 und RB 91 übernimmt DB Regio NRW ab 1. Februar 2022 den Betrieb. Bereits 2019 war DB Regio NRW bei der Notvergabe für Keolis/Eurobahn eingesprungen und fährt seitdem auch die Linien S1 und S4.

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Connecting Europe Express: Sonderzug zum «Jahr der Schiene» im Zeichen der klimafreundlichen Mobilität

Im europäischen Jahr der Schiene verkehrt der «Connecting Europe Express». Der Sonderzug symbolisiert den Beitrag der Bahn für den Klimaschutz. Am 27. und 28. September 2021 macht er Halt in der Schweiz. Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB-CEO Vincent Ducrot sind in Zürich zugestiegen und mit Vertretern von Verkehrsverbänden nach Bern gereist. Sie bekräftigten den Willen der Schweiz, die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter zu stärken, um sie für die Passagiere und die Wirtschaft noch attraktiver zu machen – und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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Neues ICE-Werk Nürnberg: Standortvorauswahl geht in nächste Runde

Die Standortsuche der Deutschen Bahn für ein neues ICE-Werk im Raum Nürnberg kommt voran. Aus der bisherigen Vorauswahl der DB von neun möglichen Standorten scheiden sechs als ungeeignet aus. Der Standort an der MUNA Feucht, der Bereich südlich der MUNA sowie der Standort Allersberg/Pyrbaum/Roth werden noch bis Ende des Jahres abschliessend untersucht. Dann beginnt das Raumordnungsverfahren, an dessen Ende die Regierung von Mittelfranken jeweils die Raumverträglichkeit der drei Standorte bewertet. Bis zum Frühjahr 2022 steht dann der für das Werk am besten geeignete Standort fest. Für diesen wird die DB anschließend eine konkrete Planung erstellen.

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Zerstörungen in historischem Ausmass: DB zieht nach Flutkatastrophe eine erste Zwischenbilanz

Etwa eine Woche nach den schweren Unwettern in NRW und Rheinland-Pfalz zieht die Deutsche Bahn (DB) eine erste Zwischenbilanz. Vorstand Anlagen- und Instandhaltungsmanagement der DB Netz AG, Dr. Volker Hentschel: "In dieser Dimension wurde unsere Infrastruktur noch nie auf einen Schlag zerstört. Wir stehen vor einem gewaltigen Kraftakt.“

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Vordereinstieg bei den BVG-Bussen in Berlin startet wieder

In Berlin öffnet bei den Bussen der BVG in wenigen Tagen auch wieder die vordere Tür. Zugleich startet am kommenden Montag, 12. Juli 2021, ein Pilotversuch zum kontaktlosen Ticketkauf. Fahrscheine können dann ausschliesslich bargeldlos bezahlt werden. Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.

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Heute vor 30 Jahren starteten die ersten ICE-Züge

Mit dem ICE 1 startete die Deutsche Bahn 1991 in die Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Am 29. Mai 1991 wurde der ICE-Betrieb mit einer Sternfahrt von Bonn, Hamburg, Mainz, Stuttgart und München zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eingeweiht. Nachdem die Züge parallel in den Bahnhof eingefahren waren, stellte Bundespräsident Richard von Weizsäcker um 12.00 Uhr symbolisch das Ausfahrsignal auf "Fahrt" und sagte: "Der Hochgeschwindigkeitsverkehr in der Bundesrepublik Deutschland ist damit eröffnet." Dem Triebfahrzeugführer des planmässigen Premieren-ICE übergab er symbolisch den Schlüssel für den Zug. Am 2. Juni 1991 fuhr der erste reguläre ICE um 5.53 Uhr in Hamburg-Altona Richtung München ab; in der Gegenrichtung erfolgte die Abfahrt in München um 6:41 Uhr.

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Happy Birthday - Der Berliner Hauptbahnhof wird 15

Unglaublich, wie die Zeit vergeht, der Kleene ist auch schon mitten im Teenager-Alter; der Berliner Hauptbahnhof feiert heute seinen fünfzehnten Geburtstag! Seit seiner Eröffnung am 26. Mai 2006 – pünktlich zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland – ist der Hauptbahnhof Herz und Motor des Berliner Schienennetzes. Hier kommen Touristinnen und Touristen an, hier fahren die Berlinerinnen und Berliner ab, und das bequem und klimafreundlich auf der Schiene. Anlässlich seines Teenager-Geburtstags zieht die Deutsche Bahn (DB) eine Bilanz.

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140 Jahre elektrische Straßenbahn - 140 Jahre E-Mobility

Es ist kein klassisches Jubiläum. Aber es ist ein Jahrestag mit Symbolkraft in Zeiten von Klimawandel und Mobilitätswende. Vor genau 140 Jahren, am 16. Mai 1881, fuhr die erste elektrische Straßenbahn mit Fahrgästen durch das damals noch eigenständige Lichterfelde, heute ein Ortsteil Berlins. Es war nicht nur der Beginn der Ära der „Elektrischen“ in der deutschen Hauptstadt. Es war der Beginn der Ära der elektrischen Schienenbahnen zur Personenbeförderung weltweit.

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DB stockt mit saisonalen Verbindungen Sommerfahrplan auf - Neu gehts erstmals auch im ICE ohne Umsteigen von Berlin zum Bodensee

Die Deutsche Bahn hat ihre Planungen für den Sommerfahrplan 2021 abgeschlossen. Ab Anfang Juli bietet die DB ihren Reisenden zahlreiche zusätzliche Verbindungen in beliebte Ferienregionen Deutschlands und nach Österreich an. Urlaubsziele wie Rügen, die ost- und nordfriesischen Inseln, Tirol und der Bodensee sind noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. Zusammen mit weiteren saisonalen Verbindungen stehen damit täglich über 10.000 Sitzplätze zusätzlich in den ICE- und IC-Zügen zur Verfügung. Alle Verbindungen sind ab dem 13. Mai 2021 buchbar.

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Mit der neuen Berliner U-Bahn auf Zeitreise in die Zukunft

Berlin bekommt neue U-Bahnen. Ein virtuelles 360°-Modell lädt jetzt zum Entdecken und Erleben der zukünftigen Züge ein. In Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum und dem Hersteller Stadler wird mit Wiedereröffnung des Museums am 1. Juni 2021 auch ein lebensgroßes Modell in einer Ausstellung zu sehen sein – Seite an Seite mit einem der ältesten U-Bahnwagen Deutschlands.

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Stadler Rail-Aktionäre stimmen allen Anträgen des Verwaltungsrates zu

An der 30. Generalversammlung der Stadler Rail AG haben die Aktionärinnen und Aktionäre heute alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.

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Stadler fürchtet Industriespionage in Deutschland

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler befürchtet, dass seine Betriebsgeheimnisse in fremde Hände geraten könnten. Man betrachte es mit Sorge, dass die deutsche Tochtergesellschaft des russischen Konkurrenten Transmashholding (TMH) in Zukunft die Wartung der Regionalzüge für den Bahnbetreiber Go-Ahead Bayern übernehme, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Welt am Sonntag.  Von einem "Wirtschaftskrimi". schreibt die Augsburger Allgemeine. "Besonders kritisch sehen wir dabei, dass es sich hier um russische Wettbewerber handelt, die in den europäischen Markt drängen und so Zugang zu geschützter und dem Betriebsgeheimnis unterliegender Technologie erhalten könnten", erklärte der Sprecher.

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ICE-Werk Nürnberg: Standortsuche geht in die nächste Phase

Die Deutsche Bahn (DB) baut ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg und investiert dafür rund 400 Millionen Euro. Mehr als 450 Menschen werden im zehnten Werkstandort des DB-Fernverkehrs hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze finden. Die Suche möglicher Standorte für das Werk im Vorfeld der Genehmigungsverfahren hat neun mögliche Gebiete ergeben. Diese werden in den kommenden Monaten eingehend geprüft und bewertet. Die Betriebsaufnahme ist für 2028 geplant. Mittelpunkt des Werks ist eine 450 Meter lange Wartungshalle. Auf sechs Gleisen können dort pro Tag bis zu 25 ICE-Züge fit gemacht werden.

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Auch in Berlin ist der Vordereinstieg beim Bus ab 3. Mai wieder möglich

Bei den Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe BVG öffnet bald auch wieder die vordere Tür. Mit dem, bis auf wenige Ausnahmen, abgeschlossenen Umbau der Fahrerarbeitsplätze in den Linienbussen können Fahrgäste ab Montag, 3. Mai 2021, wieder vorne einsteigen. Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.

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Stadler: Starkes zweites Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise

Stadler konnte im vergangenen Jahr trotz der Pandemie zahlreiche neue Aufträge im Gesamtwert von 4.33 Milliarden Schweizer Franken gewinnen. Damit liegt der Bestellungseingang erwartungsgemäss rund 15 Prozent unter dem ausserordentlich hohen Vorjahreswert (2019: 5.12 Milliarden Schweizer Franken). Während es bei vereinzelten bedeutenden Vergabeentscheiden aufgrund der Corona-Krise und der Rechtsmittelnutzung von Mitbewerbern zu Verzögerungen gekommen ist, nimmt Stadler keinen Nachfrageeinbruch wahr. Es kam weder zu Stornierungen laufender Aufträge noch wurden Ausschreibungen ausgesetzt. Der Auftragsbestand steigt auf über 16 Milliarden Schweizer Franken (2019: 15 Milliarden Schweizer Franken) und sichert Stadler eine solide Grundauslastung.

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In eigener Sache - Informationslinks zum Bahnverkehr in Europa

Schweren Herzens muss ich Euch mitteilen, dass es mir aus persönlichen Gründen nach 15 Jahren Website und über 10 Jahren auf Facebook nicht mehr möglich ist, die info24 Seite im bisherigen "intensiven Rahmen" weiterzuführen und ich bitte Euch um Verständnis, dass ich drezeit auch keine Nachrichten beantworten kann. Trotzdem hoffe ich auf eine gute Zu(g)kunft und dass noch nicht alle Türen ganz geschlossen sind und der Zug für info24 - ÖV Schweiz - Europa defintiv abgefahren ist.  Ob es reduziert noch etwas weitergehen könnte werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.
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Berlin tief verbunden. Die neue U5 ist eröffnet

Am heutigen Freitag, den 4. Dezember 2020, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die neue Linie U5 in Betrieb genommen. Mit 22 Kilometern Streckenlänge zwischen Hönow und Hauptbahnhof ist sie ab sofort die zweitlängste U-Bahnlinie der Hauptstadt. Kurz nach 12 Uhr mittags hielten erstmals Züge mit Fahrgästen auf den beiden neuen U-Bahnhöfen Rotes Rathaus und Unter den Linden.

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Basel SBB: Ersatz von Weichen führt zu Fahrplaneinschränkungen

Ab dem kommenden Wochenende erneuern die SBB und die DB Netz AG im Umfeld des Bahnhofs Basel SBB mehrere Weichen. Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es zu diversen Fahrplaneinschränkungen, so am 28. und 29. November 2020 zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof sowie am 5. und 6. sowie am 12. und 13. Dezember 2020 zwischen Basel SBB und Olten. Der Online-Fahrplan ist angepasst.

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DB: Sanierung der Schnellfahrstrecken wird 2021 fortgesetzt

Die Sanierung der Schnellfahrstrecken der Deutschen Bahn (DB) geht in die nächste Runde: Ab dem 24. April 2021 stehen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover - Würzburg die nächsten Arbeiten an. Bis zum 16. Juli 2021 tauscht die DB zwischen Göttingen und Kassel insgesamt 75 Kilometer Gleis, 72.000 Schwellen, 95.000 Tonnen Schotter und 48 Weichen aus. Die DB investiert 114 Millionen Euro und macht damit die Strecke wieder fit für die Zukunft.

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Berlin: Die Züge rollen zum neu eröffneten Flughafenbahnhof BER

Bahn frei für den Zugverkehr zum Flughafen Berlin-Brandenburg. Am 25. Oktober 2020 hat die DB den Auftakt gegeben und den Verkehr zum neuen Flughafenbahnhof eröffnet. Zur Anbindung des neuen Hauptstadt-Flughafens wurden eigens zwei neue Bahnhöfe gebaut: der unterirdische barrierefreie Flughafenbahnhof, direkt unter dem Terminal - und der Bahnhof Waßmannsdorf. Die Station zwischen dem alten Bahnhof Schönefeld und dem neuen BER bindet den Schönefelder Ortsteil ab sofort an das S-Bahnnetz an. Der neue Flughafenbahnhof heisst nun offiziell "Flughafen BER – Terminal 1-2“.

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Weltleitmesse InnoTrans Berlin auf 2022 verschoben

Angesichts der dynamischen Lage rund um die Corona-Pandemie und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit wird die InnoTrans auf 2022 verschoben. Dies hat die Messe Berlin in Abstimmung mit internationalen Marktführern und führenden Verbänden entschieden. Die dreizehnte Ausgabe der Weltleitmesse für Verkehrstechnik findet vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin statt.

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ÖBB präsentieren neuen Fahrplan: Mehr Züge – mehr Platz – mehr Sicherheit - Nachtzugnetz wächst

Am 13. Dezember 2020 tritt europaweit ein neuer Fahrplan in Kraft. Die ÖBB bieten den Fahrgästen Verbesserungen bei Nah- und Fernverkehrsverbindungen und setzen weiterhin auf sicheres, klimafreundliches und komfortables Reisen. "Mit unseren Kapazitätsausweitungen im Nah- und Fernverkehr, neuen Nachtzugverbindungen und Investitionen in moderne Züge gestalten wir das Bahnfahren für unsere Fahrgäste zukünftig noch komfortabler. Die Bahn steht nicht nur für klimafreundliches und bequemes Reisen, auch in Zeiten von Corona ist man mit den ÖBB sicher unterwegs. Trotz grosser finanzieller Herausforderung haben wir uns entschlossen, dieses Jahr beim Fahrplanwechsel unsere Ticketpreise nicht zu erhöhen“, so ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

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DB und SBB bauen das Bahnangebot zwischen Deutschland und der Schweiz in den kommenden Jahren weiter aus

Die Deutsche Bahn (DB) und die SBB bauen das Angebot im internationalen Personenverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz mittelfristig weiter aus, unter anderem mit neuen Direktverbindungen von Hamburg ins Tessin und neuen Verbindungen von Deutschland ins Wallis. Ausserdem soll die Fahrzeit zwischen Destinationen der beiden Länder weiter verkürzt werden. Die beiden Bahnen haben dazu heute eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

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An den Ferienwochenenden gilt in der S-Bahn Mitteldeutschland ein Ticket für zwei Fahrgäste

Seit Juni fährt die S-Bahn Mitteldeutschland nach den vorangegangenen Corona-Einschränkungen wieder das fahrplanmässige Angebot. Als Mobilitätspartner im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) beteiligt sich DB Regio an der Aktion "2 auf 1“: An drei Wochenenden in den bevorstehenden Herbstferien kann jeder Fahrgast mit einem gültigen Einzelfahrschein oder einer 24-Stunden-Karte kostenfrei eine weitere Person mitnehmen. Die Aktion gilt an den Wochenenden 17. und 18. Oktober, 24. und 25. Oktober sowie 31. Oktober und 1. November 2020 in S-Bahn, Nahverkehrszug, Tram und Bus und richtet sich an alle Fahrgäste im Verbundgebiet.

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Deutliche Verbesserung für Fahrgäste zwischen Singen und Schaffhausen

Zur Verbesserung der Kapazität und damit auch der Fahrplanstabilität auf der Strecke Singen - Schaffhausen hat DB Regio bei einem gemeinsamen Termin in Schaffhausen mit Vertretern des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und dem Kanton Schaffhausen den Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs zugesagt. Mit dem Einsatz eines Triebwagens der Baureihe 426 als fünftes Fahrzeug soll der Zugverkehr für die Kundinnen und Kunden künftig wieder stabil laufen.

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DB baut mit dem Fahrplan 2021 ihren Fernverkehr weiter aus

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 baut die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr aus. Vor allem die zentralen Achsen Hamburg - Berlin, NRW - Berlin und München - Zürich profitieren davon. Auch der Ausbau und die Modernisierung der Fernverkehrsflotte schreiten voran. Somit stehen Ende des Jahres täglich 13'000 zusätzliche Sitzplätze in neuen Zügen zur Verfügung. DB-Fernverkehrschef Michael Peterson: "Zum 13. Dezember bringen wir mehr Angebot, Komfort und mehr Sitzplätze in neuen Zügen auf die Schiene als je zuvor. Wir starten zwischen Hamburg und Berlin erstmals einen Halbstundentakt und geben unseren Kunden damit einen Vorgeschmack auf den Deutschlandtakt.“

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Nach LKW-Unfall auf der A40: Ab Montag verkehrt die S1 wieder zwischen Essen und Mülheim-Styrum

Nach dem schweren Unfall eines Tank-LKW am 17. September 2020 können weitere Verbesserungen des Ersatzkonzeptes erwirkt werden. Ab Montag, 12. Oktober 2020, setzt die DB einen Pendelzug der S-Bahnlinie S1 zwischen Essen Hbf und Mülheim-Styrum ein. Parallel dazu laufen die Planungen für Behelfsbrücken auf Hochtouren. In den Herbstferien kann mit den Arbeiten begonnen werden. Ausserdem sind die Statik- und Materialprüfungen der benachbarten Brückenbauwerke weiter fortgeschritten, Ergebnisse sind im Laufe der kommenden Woche zu erwarten.

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Modernisierung der Strecke Dortmund - Hamm geht in die nächste Phase

Die DB setzt die Modernisierung ihrer Infrastruktur auf der Strecke zwischen Dortmund und Hamm fort. Vom 9. bis zum 26. Oktober 2020 laufen vier verschiedene Massnahmen, vor allem im Abschnitt rund um Kamen. In dieser Zeit ist die Strecke für den Zugverkehr gesperrt, denn die Experten der Bahn arbeiten an vier Baustellen gleichzeitig; an neuen Oberleitungen, Lärmschutzwänden, sowie am Bau einer Eisenbahnüberführung. Ausserdem finden letzte Arbeiten zur Modernisierung des Kamener Bahnhofs statt.

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Siemens Mobility gewinnt Deutschen Mobilitätspreis 2020

Das Projekt "RRX – digital und optimal vernetzt" von Siemens Mobility gewinnt den Deutschen Mobilitätspreis 2020. Eine hochkarätig besetzte Expertenjury hat das Projekt aus rund 300 Bewerbungen ausgewählt. Das Projekt sei ein wertvoller Beitrag zur Erreichung einer flexibel vernetzten und zukunftsweisenden Mobilität und stelle ein leuchtendes Beispiel für den Standort Deutschland dar, so das Urteil der Jury.

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Neues ICE-Werk für die Bahn-Metropole Nürnberg

Die Deutsche Bahn (DB) baut ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg und investiert dafür rund 400 Millionen Euro. Mehr als 450 Menschen werden im zehnten Werkstandort des DB-Fernverkehrs hochwertige und zukunftssichere Arbeitsplätze finden. Die Genehmigungsverfahren laufen dazu nun an. Die Betriebsaufnahme ist für 2028 geplant. Das neue Werk wird zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben. Mittelpunkt des Werks ist eine 450 Meter lange Wartungshalle. Auf sechs Gleisen können dort pro Tag bis zu 25 ICE-Züge fit gemacht werden.

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Die neuen Stadler FLIRT für Go-Ahead für das E-Netz Allgäu

Die Fahrzeugproduktion der neuen Stadler FLIRT3 für Go-Ahead Bayern für das E-Netz Allgäu geht planmässig voran. In einer europaweiten Ausschreibung konnte sich Go-Ahead 2018 für den künftigen Bahnbetrieb auf dem E-Netz Allgäu durchsetzen und hat anschliessend bei Stadler 22 elektrische Triebzüge des Typs FLIRT bestellt. Den Vertrag mit einem Auftragsvolumen in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionen-Betrags hatten Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead, und Ulf Braker, Geschäftsführer von Stadler Pankow, während der InnoTrans 2018 in Berlin unterschrieben. Ab dem 12.Dezember 2021 werden die neuen elektrischen Triebzüge auf der Strecke München - Memmingen - Lindau zum Einsatz kommen.

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Transdev erhält 64 Stadler FLIRT für die S-Bahn Hannover

Die Transdev Hannover GmbH wurde 2019 gegründet und ist ein regionales Tochterunternehmen der Transdev-Gruppe. Als grösster privater Mobilitätsanbieter in Deutschland bringt Transdev jährlich rund 270 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel und demnächst auch in Hannover: Ab dem 12. Juni 2022 wird die Transdev Hannover GmbH die neue Betreiberin für alle 10 Linien im Netz der S-Bahn Hannover. Neben den 13 bestehenden Fahrzeugen wird sie hierfür 64 neue elektrische Triebzüge des Typs FLIRT von Stadler einsetzen.

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SBB und ÖBB wollen das Nachtzug-Angebot in Europa weiter ausbauen

Die SBB und die ÖBB verstärken im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit. Die beiden Bahnen wollen das bereits bestehende Angebot im Nachtzugverkehr von sechs auf zehn Linien ausbauen. Geplant sind neue Nachtzüge ab der Schweiz nach Amsterdam, Rom und Barcelona. Die SBB und die ÖBB haben heute ihre Ausbaupläne vorgestellt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der geplante Ausbau kann nur mit finanzieller Unterstützung aus dem Schweizer Klimafonds sichergestellt werden.

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Elektrifizierung Allgäu – nach zweieinhalb Jahren Bauzeit folgen nun drei Monate Testbetrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke München - Lindau (ABS 48) nun weitgehend am Ziel angekommen. Im Sommer fanden die letzten Tätigkeiten an Gleisen und Oberleitungsanlagen statt. Alle grösseren Bauwerke, wie Brücken und Stellwerke konnten bereits früher vollendet werden. Seit Ende August 2020 stehen auch alle Streckenabschnitte unter Strom.

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RRX: Baugenehmigung für den Bereich Bochum erteilt

Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt des Grossprojekts Rhein-Ruhr-Express (RRX) erteilt. Der Planfeststellungsabschnitt 5b umfasst die Ausbaumassnahmen auf dem Bochumer Stadtgebiet. Damit liegt nun nach Köln, Leverkusen, Langenfeld und Essen auf dem fünften Abschnitt Baurecht vor.

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Mit FAIRTIQ wird Bus- und Bahnfahren im VVO in Sachsen einfacher

FAIRTIQ ist ein innovatives Startup aus Bern mit dem Ziel, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr so leicht wie möglich zu machen. Die von FAIRTIQ entwickelte und betriebene, gebührenfreie Ticketing-App kann bereits für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Schweiz sowie in Teilen Deutschlands und inVorarlberg und Linz genutzt werden. Als erster Verbund in Sachsen führt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) – und mit ihm die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) – die innovative Ticketing-App FAIRTIQ in allen Verkehrsmitteln ein. Damit können die Kunden bargeld- und kontaktlos fahren und haben automatisch immer das richtige Ticket in der Tasche.

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Moderne Fahrzeuge für Nürnbergs älteste U-Bahn-Linie

Die U1 ist die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien und auch die mit den höchsten Fahrgastzahlen. Nach rund 40 Jahren haben die 42 Doppeltriebwagen des Typs DT1 ausgedient. Sie werden nun nach und nach durch 21 Vier-Wagen-Gliederzüge des Typs G1 ersetzt und sind ausschliesslich auf der mit Fahrern betriebenen U1 im Einsatz. Der Auftrag ging im Jahr 2015 an Siemens und eine Reihe von Subunternehmer. Nun ist es soweit: Die ersten drei Fahrzeuge der neuen VAG-Baureihe G1 wurden am 19. August 2020 offiziell in Betrieb genommen. Seit dem 20. August 2020 ist der G1 tagsüber vorerst einmal zwischen Fürth Stadthalle und Aufseßplatz als zusätzlicher Zug unterwegs.

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Mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

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Berlin: 100 Tage vor Eröffnung der neuen Strecke erfolgt der Start der U5-InfoTour

Am 4. Dezember 2020 ist es in Berlin endlich so weit: Die neue U5 fährt durch. Von Hönow bis Hauptbahnhof, von Hauptbahnhof bis Hönow. Über 150.000 Fahrgäste werden auf der Strecke täglich erwartet. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke erfolgt die Eröffnung von zwei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, direkt vor dem Berliner Regierungssitz, sowie Unter den Linden, dem Umsteigebahnhof zwischen U5 und U6. Die Eröffnung des technisch anspruchsvollsten U-Bahnhofs Museumsinsel erfolgt im Sommer 2021. 

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Stadler geht trotz Corona-Krise gestärkt ins zweite Halbjahr

Stadler war trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht von einem Nachfrageeinbruch betroffen und konnte weiterhin von einer führenden Marktposition profitieren. Es wurden keine laufenden Aufträge storniert und bereits im ersten Halbjahr 2020 hat Stadler neue Aufträge im Gesamtwert von 3.1 Milliarden Schweizer Franken gewonnen, davon 1.2 Milliarden Schweizer Franken im Bereich Service & Components. Das entspricht insgesamt einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Auftragsbestand steigt damit nochmals um 12 Prozent gegenüber dem Stand per Ende 2019 auf rekordhohe 16.8 Milliarden Schweizer Franken, davon über 4 Milliarden aus dem Segment Service & Components.

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BVG und Stadler stellen vor: Die Zug(k)unft der Berliner U-Bahn

Ab 2022 erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die ersten neuen U-Bahn-Wagen der Baureihen «J» und «JK» von Stadler für den Einsatz in der deutschen Hauptstadt. Mit der Flottenerneuerung wird das Rückgrat der Berliner Mobilität fit gemacht für die Zukunft. Ein historisch klug entwickeltes Liniennetz, architektonisch spannende Bahnhöfe aus verschiedenen Jahrzehnten, dichte Takte und Betriebszeiten beinahe rund um die Uhr machen die U-Bahn zu einem der Aushängeschilder und Leistungsträger Berlins. Im Jahr 2019 nutzten fast 600 Millionen Fahrgäste die verkehrsgelben Züge der BVG. Mit den modernen Fahrzeugen kommt ein weiterer Grund hinzu, auf die U-Bahn umzusteigen.

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Hitzewelle: DB zieht positive Bilanz

Trotz teils extremer Temperaturen sind die Züge der DB in den vergangenen Wochen verlässlich unterwegs gewesen. Nur 0,18 Prozent der Fernverkehrszüge konnten ihre Fahrt hitzebedingt nicht wie geplant zu Ende führen.

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Fragen und Antworten zum Bahnverkehr in Zeiten von Corona

Bei den europäischen Bahnen gilt wieder weitgehend der reguläre Fahrplan und auch Services wie Bahngastronomie werden wieder angeboten. Ausserdem gilt im öffentlichen Verkehr die Maskentragpflicht und es wird dringend gebeten die weiteren Schutzmassnahmen zu befolgen. Im heutigen Beitrag finden Sie die von der Deutschen Bahn (DB) zusammengestellten Informationen. Die Schutzkonzepte in anderen Ländern sind teilweise unterschiedlich und deshalb haben wir die Links zu den wichtigsten Bahnen in Europa nachfolgend ebenfalls aufgeführt. Dort können Sie sich jeweils tagesaktuell informieren.

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Digitale InnoTrans Vorschau ab September 2020 - Virtual Market Place bietet zahlreiche neue digitale Angebote

Bekannterweise wurde die für September geplante InnoTrans auf dem Berliner Messegelände auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben. Trotzdem ermöglicht die InnoTrans bereits ab September 2020 einen ersten Vorgeschmack auf die Highlights der Weltleitmesse für Verkehrstechnik im kommenden Jahr. Bei der digitalen InnoTrans-Preview ab dem 21. September 2020 dreht sich alles um Innovationen in den Segmenten Railway Technology, Railway Infrastructure, Public Transport, Interiors und Tunnel Construction.

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Die Deutsche Bahn macht sich schick: Neue Unternehmensbekleidung kommt zum 1. August 2020

Die Neue ist endlich da – und sie ist wirklich ein Hingucker! Ab dem 1. August 2020 tragen zehntausende DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zügen, Bussen, an Bahnhöfen und in Reisezentren die neue, moderne Unternehmensbekleidung in den Farben Burgundy und Blau. 

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DB legt Halbjahreszahlen 2020 vor - Corona lässt Umsatz und Ergebnis einbrechen

Mit Rekordinvestitionen stemmt sich die Deutsche Bahn (DB) gegen die Folgen der Corona-Pandemie, um wieder auf einen Wachstumspfad zurückzukehren. Einstweilen hat die weltweite Infektionswelle auch die DB wirtschaftlich hart getroffen und im ersten Halbjahr 2020 Umsatz und Ergebnis einbrechen lassen. Daher schliesst die DB die ersten sechs Monate mit einem operativen Verlust (EBIT bereinigt) in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ab. Hinzukommen ausserordentliche Effekte, die vor allem durch eine Sonderabschreibung auf die DB-Tochter Arriva von 1,4 Milliarden Euro geprägt sind. Zusammen führt dies im ersten Halbjahr zu einem Ergebnis nach Steuern von minus 3,7 Milliarden Euro.

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Baufinale Allgäu: Letzte Zugausfälle für Elektrifizierung mit Schienenersatzverkehren

Ausflügler mit der Bahn ab München in Richtung Allgäu und Bodensee sollten sich im August und September 2020 vorab über den Fahrplan informieren. Denn sowohl zwischen Buchloe und Mindelheim als auch auf den Strecken von Lindau Richtung Hergatz, Friedrichshafen und Bregenz kommt es jeweils für gut drei Wochen zu Gleissperrungen mit Schienenersatzverkehr. Im Fernverkehr fallen die Eurocity-Züge München - Kempten - Lindau - Bregenz - Zürich u.a. auch wegen Bauarbeiten in Österreich bis und mit 13. September 2020 aus.

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Nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung in Rüdesheim am Rhein

Der Start der Deutschen Bahn in ein Jahrzehnt der Investitionen ist auch in Rüdesheim am Rhein zu spüren. Nach vielen Jahren aktiver Nutzung wurde die Fussgängerunterführung "Rottland“ in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Rüdesheim am Rhein erneuert und nun in Betrieb genommen. Drei weitere Fussgängerunterführungen sowie eine Eisenbahnüberführung, ein neuer Bahnhof und eine Schallschutzwand im Stadtgebiet sind bereits in Planung. Insgesamt werden in den nächsten Jahren über 60 Millionen Euro in Bahnprojekte im Bereich des international beliebten Reiseziels investiert.

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ÖBB: Internationale Nachtzugverbindungen wieder in Betrieb

Die internationalen Nachtzugverbindungen der ÖBB sind seit heute wieder aktiv. Umweltfreundlich und bequem können nun wieder von Wien aus Metropolen wie Zürich, Hamburg, Düsseldorf, Rom oder Venedig erreicht werden. Nach der Corona-Krise wurde heute der erste Nightjet nach Hamburg von Bundesministerin Leonore Gewessler, ÖBB CEO Andreas Matthä und ÖBB-Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber feierlich verabschiedet.

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10 Jahre info24 - ÖV Schweiz-Europa auf Facebook

Nach der Gründung im November 2005 hat info24 - ÖV Schweiz-Europa knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 als eine der ersten Bahnseiten auch den Sprung auf Facebook gewagt. Während dieser Zeit haben wir rastlos über den öffentlichen Verkehr berichtet, Fotos und Videos gemacht. Zum 10-jährigen Facebook-Jubiläum wäre eigentlich den ganzen Monat Juni 2020 hindurch an mehreren Tagen ein grosses "Special" geplant gewesen. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat sich aber seit Mitte März 2020 auch unsere Seite verändert. Aktuelle Anlässe (soweit es sie überhaupt noch gab) wurden keine mehr besucht und auch auf Fahrten im ÖV, die nicht zwingend notwendig waren (z.B. nur um Bahnfotos oder Videos zu machen), haben wir verzichtet. Dafür waren dann die Berichte über das Corona-Thema in Bezug auf den ÖV umso intensiver.

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DB Update zum internationalen Zugsangebot nach den Grenzöffnungen

Zusammen mit ihren europäischen Partnerbahnen fährt die Deutsche Bahn (DB) das Angebot an grenzüberscheitenden Verbindungen schrittweise wieder hoch. "Bis Ende Juni nehmen wir den internationalen Fernverkehr in alle Länder wieder auf. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. So lassen sich viele touristisch interessante Ziele bei unseren europäischen Nachbarn wieder gut und komfortabel mit dem Zug erreichen", sagt DB-Fernverkehrschef Michael Peterson.

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DB ICE4 verbindet Deutschland mit dem Berner Oberland

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) bauen ihre Partnerschaft weiter aus: Ab dem 14. Juni 2020 verkehrt der Hochgeschwindigkeitszug ICE4 täglich zwischen Deutschland und Interlaken und umgekehrt. Mit der Direktanbindung an die Jungfraubahnen soll die Destination Jungfraujoch Gäste aus Deutschland noch attraktiver und schneller erreichbar sein. Die touristische Nachfrage aus Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, durch die Corona-Krise ist diese jedoch vorübergehend stark zurückgegangen.

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Neue Flotte mit kürzeren Reisezeiten und mehr Verbindungen von Zürich nach München ab Dezember 2020

Wie bereis darüber berichtet baut die SBB ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember das EuroCity-Angebot in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern DB und ÖBB auf der Strecke Zürich - München markant aus. Auf der neu vollständig elektrifizierten Strecke kommen ab 13. Dezember 2020 die modernen SBB  "Astoro"  Triebzüge RABe 503 (ETR 610 2. Serie) zum Einsatz. Das Angebot erhöht sich von derzeit 3 auf künftig 6 Fahrten pro Tag und Richtung, die Anzahl der Sitzplätze um rund 60 Prozent. Die Fahrzeit wird um 20 bis 45 Minuten auf rund 4 Stunden verkürzt. In einem zweiten Schritt soll eine weitere Fahrzeitverkürzung auf 3 Stunden 30 Minuten erfolgen.

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Zusätzliche ICE-Züge in die Urlaubsregionen

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihr touristisches Angebot für diesen Sommer weiter aus. Zusätzlich zu den bereits wieder aufgenommenen ICE- und IC-Linien werden die beliebten Urlaubsziele Rügen, Ostfriesische Inseln und Tirol somit noch öfter, bequemer und schneller erreichbar. DB Fernverkehrs-Chef Michael Peterson: "Ein breites Verkehrsangebot für den Deutschland-Tourismus ist in diesem Jahr wichtiger denn je.“ Mit den drei zusätzlichen Direktverbindungen baut die Deutsche Bahn deshalb ihre touristischen Kapazitäten nochmals aus.

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In Stralsund entsteht eine neue Bereitstellungsanlage für ICE und IC-Züge

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in die Zukunft des Fernverkehrs im Nordosten Deutschlands. In Stralsund entsteht für 22 Millionen Euro bis zum Jahresende eine neue Bereitstellungsanlage für ICE- und Intercity-Züge. Der neue Boxenstopp der Bahn befindet sich auf einer Fläche westlich des Hauptbahnhofs, auf der künftig bis zu sieben Fernverkehrszüge gleichzeitig für ihren nächsten Einsatz vorbereitet werden können. Die Leistungsfähigkeit der neuen Anlage ist auf den verstärkten Einsatz von modernen und komfortablen ICE-Triebzügen an die Küste ausgelegt.

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InnoTrans Berlin: Neuer Termin im April 2021 positiv aufgenommen

Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik InnoTrans findet normalerweise alle zwei Jahre in Berlin statt. Im Jahr 2018 informierten sich 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern auf der Veranstaltung. Aufgrund der aktuellen Situation musste die für September 2020 geplante Messe auf den 27. bis 30. April 2021 verschoben werden. Diese Entscheidung stösst auf grosse Unterstützung der Mobilitätsbranche und Verantwortlichen der InnoTrans verzeichnen ein rundum positives Feedback.

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Deutsche Bahn Bahn baut Angebot im In- und Ausland weiter aus

Die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot weiter hoch. Kunden steht damit ab dem Pfingstwochenende ein deutlich grösseres Angebot zur Verfügung. Zusätzlich zur Wiederaufnahme der touristischen ICE- und IC-Linien werden auch besonders nachgefragte ICE-Städteverbindungen verstärkt: München - Dortmund via Nürnberg, Frankfurt am Main und Köln, München - Dortmund via Stuttgart und Köln sowie Basel - Dortmund via Karlsruhe und Köln. Hier setzt die Bahn Züge mit der doppelten Zahl an Sitzplätzen (Doppeltraktion) ein. Auch im Regionalverkehr der DB geht es voran: Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Fahrplanangebot bereits wieder bei 95 Prozent.

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UPDATE zum internationalen Zugverkehr zwischen der Schweiz und den Nachbarländern

Schritt für Schritt werden auch die grenzüberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wieder aufgenommen. Es gelten jedoch weiterhin die behördlichen Anordnungen der Länder. Ebenso zu beachten sind die aktuellen Einreisebeschränkungen beim Grenzübertritt. Nach Deutschland fahren ab dem kommenden Montag, 25. Mai 2020, unter anderem auch die ICE Züge auf der Linie Chur - Zürich - Basel - Hamburg sowie Interlaken - Bern - Basel - Berlin wieder planmässig. Nach Österreich wird mit den Regio und REX-Zügen der Grenz-Nahverkehr von Buchs SG nach Feldkirch sowie von St. Margrethen nach Bregenz wieder aufgenommen. Bereits seit dem 11. Mai 2020 verkehren nach Frankreich wieder TGV-Züge zwischen Basel und Paris sowie zwischen Genf und Paris. Der grenzüberschreitende Verkehr mit Italien bleibt hingegen bis auf weiteres eingestellt.

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Wiedereröffnung des DB Museums Nürnberg mit vielseitigem Sonderprogramm und neuen Ausstellungen

Am 19. Mai 2020 öffnet das DB Museum in Nürnberg seine Pforten wieder für Besucherinnen und Besucher. Mitte März wurde das Haus als präventive Massnahme zur Eindämmung von COVID-19 geschlossen. Umso mehr freut sich das Team darauf, nach rund zwei Monaten endlich wieder Gäste im Museum begrüssen zu dürfen. Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: "Lange Zeit hat im DB Museum das Wichtigste gefehlt – unsere Besucherinnen und Besucher. Daher ist es uns eine grosse Freude, dass Haus endlich wieder zu öffnen und neben einem vielseitigen Sonderprogramm gleich zwei neue Ausstellungen zeigen zu können.“

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Marktanteil der Schiene beim alpenquerenden Güterverkehr bleibt bei gut 70 Prozent

Im letzten Jahr wurden auf Strasse und Schiene weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Die Anzahl Lastwagenfahrten sank auf knapp 900'000. Da auch die Bahnen weniger Güter transportierten, beträgt ihr Anteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr unverändert 70.5 Prozent.

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BEG schreibt Regional­verkehr im Netz Regensburg/Donautal aus

Die Bayerische Eisenbahn­ge­sell­schaft (BEG), die den Schienen­per­so­nen­nah­verkehr (SPNV) in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hat die Ausschreibung für den Regional­verkehr im Netz Regensburg/Donautal veröffentlicht. In einem offenen europa­weiten Wettbe­werbs­ver­fahren ermittelt die BEG den künftigen Betreiber auf der Donautalbahn zwischen Ulm, Ingolstadt und Regensburg sowie auf der Strecke Nürnberg – Regensburg – Plattling.

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Siemens Mobility verkauft 1000. Vectron-Lokomotive

Siemens Mobility hat die 1000. Vectron-Lokomotive verkauft. Bestellt wurde die Jubiläums-Lokomotive von den Dänischen Staatsbahnen (DSB). Die Lokomotiven werden im Siemens Mobility-Werk in München-Allach gebaut. Der Auftrag der DSB umfasst acht Wechselstrom-Loks. Damit wurden bis dato insgesamt 1003 Vectron-Loks an 49 Kunden in 16 Ländern verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert.

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S-Bahn Berlin Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn werden ausgeschrieben - Betriebsstart ist Ende 2027

Die Länder Berlin und Brandenburg haben sich nach intensiven Gesprächen am 02. Mai 2020 auf eine gemeinsame Linie bei der geplanten Vergabe der beiden S-Bahn-Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn verständigt. Die wesentlichen Eckpunkte des Berliner Senatsbeschlusses vom November 2019 bleiben dabei erhalten: Ziel bei dieser grössten Ausschreibung in der Berliner S-Bahn-Geschichte ist ein effektiver Wettbewerb mit dem Ergebnis vernünftiger Preise bei dauerhaft guter Qualität.

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Berlin: Busse und Bahnen kehren ab Montag zum Regelfahrplan zurück

Die Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren ab kommendem Montag wieder nach dem Regelfahrplan. Nach Fahrgastrückgängen um bis zu 75 Prozent hatte die BVG ihr Angebot in den vergangenen Wochen um maximal 13 Prozent angepasst. So konnte trotz der sehr dynamischen und unvorhersehbaren Entwicklungen in der Corona-Krise ein langfristig zuverlässiges und planbares Angebot für die Berlinerinnen und Berliner sichergestellt werden. Ausser Betrieb bleibt die U55, hier stehen langfristig geplante Massnahmen zur Anbindung an die U5 an. Einige davon finden bereits ab der kommenden Woche statt, eine Vollsperrung ab Anfang Juni 2020 war ohnehin geplant.

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DB Regio erhält Zuschlag im Vergabe­ver­fahren Franken-Südthü­ringen

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat heute mitgeteilt, dass der Wettbewerb im Vergabeverfahren "Netz Franken-Südthüringen" zugunsten der DB entschieden wurde. DB Regio betreibt ab Dezember 2023 weiterhin die Regional­express-Linien (RE) Nürnberg – Sonneberg und Nürnberg – Saalfeld / – Würzburg sowie die Regionalbahn (RB) Bamberg – Kronach. Auch fünf tägliche RE-Verbin­dungen von Nürnberg und Coburg nach Erfurt über die Neubau­strecke wurden beauftragt.

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DB verlängert Sonderkulanz zur Stornierung von Fahrausweisen bis 4. Mai 2020

Die DB hat ihre Kulanzregelungen erneut angepasst. Die Sonderkulanz mit der Möglichkeit, bis 13. März 2020 gekaufte Tickets schnell und einfach online in einen drei Jahre gültigen Gutschein umzuwandeln, verlängert die DB für alle Tickets mit Reisedatum bis zum 4. Mai 2020. Zusätzlich macht die DB ihren Kunden für Reisen nach dem 4. Mai 2020 das Angebot, jedes bis einschliesslich 13. März 2020 gebuchte Fernverkehrsticket für Fahrten bis einschliesslich 31. Oktober 2020 flexibel ohne Zugbindung zu nutzen. Mit der Verordnung der Kontaktsperren in Deutschland ab dem 13. März hat die Deutsche Bahn eine weitreichende Kulanz und seitdem die Stornierung und flexible Nutzung von rund fünf Millionen Fahrten ermöglicht. Seit dem 2. April kann die Stornierung eines bei der Deutschen Bahn online oder mobil gebuchten Tickets auch schnell und direkt selbständig online gemacht werden.

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Aus drei wird eins: Markenzusammenführung bei Meridian, BOB und BRB

Zwei Unternehmen, vier Netze und drei Marken: Die Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH betreiben vier Netze in Bayern, verteilt auf drei Marken. Um es Fahrgästen verständlicher zu machen und nur noch mit einem Absender aufzutreten, fallen die Marken Meridian und BOB sukzessive weg und werden durch BRB ersetzt. Die beiden Unternehmen, Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH, bleiben unverändert bestehen. Mit BRB als Markennamen, ausgeschrieben Bayerische Regiobahn, werden die Unternehmen bereits ihrer regionalen Expertise gerecht.

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U1 und U3 in Berlin Kreuzberg wegen Bauarbeiten ein Jahr lang gesperrt

Nach Ostern beginnen wie geplant die bereits Ende 2018 angekündigten Sanierungsarbeiten an den Bauwerken von Deutschlands ältester U-Bahnstrecke. Ab Dienstag, den 14. April 2020, arbeitet die BVG rund zwölf Monate lang am Kreuzberger Hochbahnviadukt; an Gleisen, Stromanlagen und Brücken der Linien U1 und U3. Der U-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Kottbusser Tor und Warschauer Straße ist während der Arbeiten unterbrochen. Mitte Juni verlängert sich die Streckensperrung für eine Woche bis zum U-Bahnhof Hallesches Tor.

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Sanierung der Schnellfahrstrecke Stuttgart - Mannheim beginnt

Nach rund 30 Jahren Hochgeschwindigkeitsverkehr startet am Wochenende die Sanierung der Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim. Bis zum 31. Oktober 2020 werden in 205 Tagen auf der wichtigen Fernverkehrsachse, auf der jährlich rund 24 Millionen Fahrgäste unterwegs sind, umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Baupensum ist enorm: Auf 99 Kilometern werden 440.000 Tonnen Schotter, 190 Kilometer Gleise, 54 Weichen und 300.000 Schwellen für rund 183 Millionen Euro erneuert.

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In Leipzig hat die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen

Wie angekündigt hat am vergangenen Montag, 30. März 2020 in Leipzig die Modernisierung der Haltestelle Goerdelerring begonnen. Damit sind auch einige Linienänderungen für Strassenbahnen, Busse und Nightliner in Kraft getreten Gleichzeitig wurden alle Fahrpläne auf veränderte Fahrtzeiten und Anschlüsse angepasst. Darüber hinaus dehnen die Verkehrsbetriebe aufgrund der aktuellen Situation den 15-Minuten-Takt auf alle Strassenbahn- sowie auf die wichtigsten Buslinien aus.

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Zugunglück bei Auggen: Brückenbauteil aus Stahl und Beton auf die Gleise der Rheintalbahn gestürzt

Am Donnerstagabend ist es auf der Rheintalstrecke zwischen Freiburg im Breisgau und Basel zu einem schweren Zugunglück gekommen, bei dem ein 51-jähriger Lokführer getötet wurde. Auslöser war ein auf die Gleise gestürztes, über 100 Tonnen schweres Betonteil einer alten Brücke, die dieses Wochenende hätte abgerissen werden sollen.

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DB 2019: Erstmals über 150 Millionen Reisende im Fernverkehr - Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht absehbar

Mit rund 151 Millionen Reisenden im Fernverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) einen neuen Fahrgastrekord erzielt und damit erstmals die Marke von 150 Millionen überschritten. Im Vergleich zum bereits starken Vorjahr nutzten 2019 nochmals 1,9 Prozent oder 2,8 Millionen Reisende mehr die ICE- und IC-Züge der DB – der fünfte Anstieg in Folge. Der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns wuchs in diesem Zeitraum um knapp ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro. Mit Spitzenausgaben für Schienennetz, Bahnhöfe und Züge baute die DB die grösste Investitionsoffensive ihrer Geschichte aus. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) sank gegenüber dem Vorjahr infolge hoher Zukunftsausgaben um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

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Info Links zum öffentlichen Verkehr in Europa

Der öffentliche Verkehr wurde in den letzten Tagen europaweit weiter eingeschränkt. Da sich die Situation im Bahnverkehr täglich, ja fast schon stündlich ändert, haben wir hier die wichtigsten Links zusammengestellt, wo Sie sich jeweils über die aktuelle Lage informieren können. Gesunde Fahrgäste, die eine Reise zwingend antreten müssen, sind gebeten:
1. vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen
2. ihre Billette elektronisch zu kaufen (zum Beispiel auf der Website oder in der App des Transportunternehmens)
3. die Hygieneanweisungen der Behördenzu befolgen

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Gemeinsam gegen Corona: DB schliesst Pakt mit EVG und GDL

Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen keine betriebsbedingten Kündigungen aus Anlass der Corona-Krise fürchten. Der Konzern und die Gewerkschaften haben dies jetzt in einer Vereinbarung ausgeschlossen. Diese regelt auch zusätzliche Arbeitsbefreiungen für Beschäftigte mit Kindern, Entgeltfortzahlungen, flexiblen Ausgleich versäumter Arbeitszeiten und sichert die Mitsprache der Betriebsräte bei Kurzarbeit. Die DB beschäftigt in Deutschland rund 200'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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