Weniger als zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung haben Stadler und die SBB heute im Stadler-Werk in Valencia (Spanien) das finale Design der neuen EURO DuFour-Lokomotive für SBB Cargo Schweiz vorgestellt. Die Lokomotive ist das künftige Flaggschiff des Schienengüterverkehrs in der Schweiz.
Das Design nimmt verschiedene Elemente der SBB Flotte auf.
Dazu zählen das schwarze Fensterband und das gestreifte SBB Signet Foto: Stadler
Im September 2024 bestellte SBB Cargo Schweiz eine erste Tranche von 36 modernen Streckenlokomotiven vom Typ «EURO DuFour» bei Stadler (siehe SBB-Medienmitteilung). Für weitere 93 Fahrzeuge bestehen Optionen. Heute konnten die SBB und Stadler der Öffentlichkeit erstmals das neue Aushängeschild des Güterverkehrs der Zukunft präsentieren. Die Lokomotive erscheint im klassischen SBB Rot. Sie symbolisiert damit die Stärkung des Güterverkehrs als eine der Kernaufgaben der SBB.
Das Fahrzeugdesign setzt auf eine hohe Wiedererkennung der Lok, die langfristig die einzige Streckenlokomotive im Besitz von SBB Cargo Schweiz sein wird. Verschiedene visuelle Elemente der bestehenden SBB Flotte finden sich auf der neuen Güterlok wieder. So erinnern zum Beispiel das schwarze Fensterband und das gestreifte SBB Signet an der Seite an die ikonische Lokomotive Re 460 aus dem Personenverkehr
«Die SBB bekennt sich zu einem starken Güterverkehr. Dafür steht die neue Güterlokomotive», sagt Alexander Muhm, Leiter Güterverkehr der SBB. «Die Lok setzt technisch einen neuen Standard: Sie ist energiesparend, leistungsfähig und gerüstet für zukünftige Innovationen. Eine moderne und effiziente Flotte ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Schienengüterverkehr der SBB.»
Innovationen für einen effizienten Schienengüterverkehr
Drei technische Eigenschaften sind für einen effizienten Betrieb im Schweizer Schienengüterverkehr besonders wertvoll:
Die Streckenlokomotive trägt in der Schweiz die Typenbezeichnung «Re 494» respektive «Rea 494» für die Fahrzeuge mit Batteriemodul. Die Fahrzeuge werden im Stadler-Werk in Valencia (Spanien) gebaut. Im zweiten Halbjahr 2026 wird das Fahrzeug im Testring Velim (Tschechien) auf Herz und Nieren geprüft. Im Jahr 2027 kommt die Lok für die Zulassung erstmals in die Schweiz. Es folgen Tests, ab Ende 2027 startet die Erprobung im Betrieb von SBB Cargo Schweiz. Die Auslieferung der 36 Lokomotiven (davon 22 mit Last-Mile-Modul) der ersten Bestelltranche erfolgt kontinuierlich bis März 2029.
Die wichtige internationale Bahnverbindung zwischen Feldkirch (Österreich) und Buchs SG (Schweiz) wird umfassend erneuert. Um die Bauarbeiten gebündelt und effizient umzusetzen, ist eine durchgehende Sperre erforderlich: Vom 14. Juni 2026 bis 14. Oktober 2026 wird die rund 18 Kilometer lange eingleisige Strecke deshalb für den Zugverkehr vollständig gesperrt.
Der Bahnhof Schaan-Vaduz in Liechtenstein wird 4 Monate keine Züge mehr sehen Foto: Marcel Manhart
Die wichtige internationale Bahnverbindung zwischen Feldkirch (Österreich) und Buchs SG (Schweiz) wird umfassend erneuert und gezielt an die Anforderungen eines modernen, grenzüberschreitenden Bahnverkehrs angepasst. Die Massnahmen schaffen die Grundlage für mehr Komfort, höhere Zuverlässigkeit sowie eine langfristig stabile und leistungsfähige Verbindung zwischen Österreich, Liechtenstein und der Schweiz.
Um diese Bauarbeiten gebündelt und effizient umzusetzen, ist eine durchgehende Sperre erforderlich: Vom 14. Juni 2026 bis 14. Oktober 2026 wird die rund 18 Kilometer lange eingleisige Strecke zwischen Feldkirch und Buchs SG vollständig gesperrt. Während dieser Zeit kommt es zu deutlichen Änderungen im Bahnverkehr.
Im Zentrum der Bauarbeiten steht die umfassende Sanierung der Brückenkette entlang der Strecke, die für die langfristige Betriebssicherheit wesentlich ist. Gleichzeitig wird der mittlerweile in die Jahre gekommene Bahnhof Nendeln barrierefrei umgebaut und modernisiert. In Feldkirch entsteht mit Feldkirch Tosters eine neue, barrierefreie Haltestelle, die künftig einen attraktiven Zugang zum öffentlichen Verkehr bietet. Ergänzend dazu werden entlang der Strecke Gleise und Oberleitungen erneuert und moderne Stellwerkstechnik installiert, um den Bahnbetrieb künftig effizienter und zuverlässiger zu gestalten.
Für die Dauer der Sperre wird im Nahverkehr zwischen Feldkirch und Buchs SG ein durchgehender Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser verbindet alle wichtigen Orte entlang der Strecke, allerdings mit verlängerten Reisezeiten und teilweise abweichenden Haltepunkten.
Auch der internationale Fernverkehr bleibt aufrecht, ist jedoch mit Anpassungen verbunden: Ein Teil der Verbindungen wird über alternative Routen umgeleitet, wodurch sich die Fahrzeiten verlängern. Andere Verbindungen werden durch Direktbusse zwischen Feldkirch und Sargans ergänzt, wo Anschlüsse an den Schweizer Fernverkehr bestehen. Damit bleibt die Verbindung zwischen Österreich und der Schweiz während der gesamten Bauzeit durchgehend gesichert, wenn auch mit geänderten Reiseabläufen. Dafür ersuchen die ÖBB die Fahrgäste um Verständnis.
Zusätzlich kommt es im Zuge der Bauarbeiten in mehreren Gemeinden entlang der Strecke zu temporären Sperren von Eisenbahnkreuzungen, die im Zuge der Umbauarbeiten ebenfalls modernisiert werden. Für den Straßenverkehr sind in diesen Bereichen örtliche Umleitungen eingerichtet, die von allen Verkehrsteilnehmenden (KFZ, Fussgänger und Radfahrer) zu beachten sind.
Die ÖBB bitten alle Fahrgäste und Verkehrsteilnehmenden, sich vor Reiseantritt bzw. vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren und ausreichend Zeit einzuplanen. Aktuelle Informationen sind online, in der ÖBB App sowie über den Kundenservice verfügbar.
Mit Abschluss der Bauarbeiten steht eine nachhaltig verbesserte Bahnstrecke zur Verfügung, die den steigenden Anforderungen im regionalen und internationalen Verkehr gerecht wird und die grenzüberschreitende Mobilität langfristig stärkt.
Marcus Ender, Regionalleiter Personenverkehr ÖBB: „Auch wenn die Sperre für unsere Fahrgäste mit Einschränkungen verbunden ist, sorgen wir mit einem eng abgestimmten Ersatzkonzept dafür, dass die Mobilität in der Region und über die Grenzen hinweg verlässlich funktioniert. Mit Schienenersatzverkehr, klaren Umleitungen und abgestimmten Anschlüssen bleibt die Verbindung zwischen Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz durchgehend gewährleistet.“
Dominik Lumetzberger, Projektleiter ÖBB-Infrastruktur: „Die viermonatige Sperre ermöglicht es uns, die umfangreichen Bauarbeiten entlang der gesamten Strecke gebündelt und effizient umzusetzen und damit die Einschränkungen der Infrastruktur auf ein Minimum zu begrenzen. Mit der Sanierung der Brückenkette, der Modernisierung des Bahnhofs Nendeln, dem Neubau der Haltestelle Feldkirch Tosters sowie neuer Leit- und Sicherungstechnik schaffen wir eine nachhaltig zuverlässige Infrastruktur für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr und bieten unseren Kunden moderne Bahnhöfe und Haltestellen, die den Umstieg auf die Bahn wesentlich erleichtern.“
Fernverkehr (Österreich - Schweiz)
- Wien - Zürich: Fahrzeitverlängerung rund 1 Stunde
- Innsbruck - Zürich: Fahrzeitverlängerung rund 40 Minuten
Umleitung über St. Gallen
- 3 Railjets sowie der Eurocity Transalpin werden über St. Gallen nach Zürich umgeleitet.
- Zusätzliche Halte in St. Gallen, Winterthur und Zürich Flughafen
- Züge verkehren mit geänderten Zeiten.
- Für Reisen nach/von Buchs SG und Sargans wird ein Schienenersatzverkehr ab/bis Feldkirch eingerichtet (Blaue Linie).
- Nightjet- und EuroNight-Züge werden ebenfalls über St. Gallen umgeleitet. Dadurch kommt es zu längeren Fahrzeiten.
Eurocity "Transalpin" (Graz - Zürich)
- Abschnitt Graz - Innsbruck gemäß Jahresfahrplan
- Abschnitt Innsbruck - Zürich mit geänderten Zeiten
- Keine direkte Reisemöglichkeit Graz - Zürich; stattdessen Umstieg in Innsbruck mit rund 1,5 Stunden Aufenthalt.
3 weitere Railjets können nicht über St. Gallen umgeleitet werden.
- Für diese Verbindungen wird ein Schienenersatzverkehr mit Direktbussen (Gelb) zwischen Feldkirch und Sargans eingerichtet
- In Sargans besteht Anschluss zum/vom Intercity nach/von Zürich.
- Für Reisende von Feldkirch nach Buchs SG und retour gibt es ebenfalls Schienenersatzverkehr mit Bussen
Hinweis
Im Zeitraum vom 15. Oktober 2026 bis 12. Dezember 2026 kommt es aufgrund von Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn weiterhin zu längeren Fahrzeiten. Ausserdem endet bzw. beginnt ein Teil der Züge in Sargans. Dort besteht Anschluss mit dem Intercity nach/von Zürich.
Nahverkehr
Nahverkehrszüge zwischen Feldkirch und Buchs SG werden im Schienenersatzverkehr (Blaue Linie) geführt
Die S-Bahnen der SBB im Zürcher Verkehrsverbund waren 2025 äusserst pünktlich unterwegs. Auch in anderen Bereichen hat die SBB die Qualitäts-Vorgaben erreicht oder übertroffen. Aufgrund dieser guten Leistungen erhält die SBB gestützt auf die Zielvereinbarung mit den neun Bestellerkantonen und dem Bund einen Bonus von rund 1,9 Millionen Franken.
ZVV DTZ SBB RABe 514 015 "Gemeinsam vorwärts" in Wädenswil auf der Linie S2 Foto: Marcel Manhart
Mit dem Claim "Gemeinsam vorwärts" und seinem visuellen Auftritt versinnbildlicht der Zürcher Verkehrsverbund den Grundgedanken des öffentlichen Verkehrs. Die Farben und Formen widerspiegeln die Buntheit und Vielfalt des gesamten ZVV-Netzes.
Im Rahmen des bewährten Bonus-Malus-Systems bewertet der ZVV die Leistungen der SBB im Zürcher S-Bahn-Netz. Gemeinsam legen ZVV und SBB die Mindestvorgaben in den Bereichen Pünktlichkeit, Anschlusssicherheit, Sauberkeit und Information im Störungsfall fest. Dadurch wird die hohe Qualität der Zürcher S-Bahn laufend kontrolliert und sichergestellt beziehungsweise verbessert. Davon profitieren die hunderttausenden Fahrgäste pro Tag im Netz der Zürcher S-Bahn.
Pünktliches Zürcher S-Bahn-System
Bei den gemessenen Linien der Zürcher S-Bahn, die von der SBB betrieben werden, erfüllten im vergangenen Jahr knapp 98% der Züge die vereinbarten Pünktlichkeitsvorgaben. Insgesamt wurde der vorgegebene Wert deutlich übertroffen, wodurch allein im Bereich der automatisch gemessenen Pünktlichkeit ein Bonus von rund 1.37 Millionen Franken resultiert. Eine hohe Pünktlichkeit ist auch eine wichtige Voraussetzung, dass die Reiseketten funktionieren und Fahrgäste ihre Anschlussverbindungen auf Bahn, Tram oder Bus erreichen. In der jährlichen verbundweiten Befragung der Fahrgäste erhielten Pünktlichkeit sowie Zuverlässigkeit der Anschlüsse positive Bewertungen von 82, respektive 79 von 100 Punkten. Auch bei der Sauberkeit und der Aufenthaltsqualität im Zug sowie Information im Störungsfall hat die SBB die Zielwerte erreicht oder übertroffen.
Bund, Kantone und SBB: Gemeinsam für eine hohe Qualität im ÖV
Die aktuelle Zielvereinbarung mit der SBB gilt zwischen dem Kanton Zürich, dem Bund und acht weiteren Kantonen, in denen die Züge der Zürcher S-Bahn verkehren. Die Besteller der Zürcher S-Bahn zahlen den Bonus gemeinsam aus. Alle Beteiligten sind weiterhin vom Nutzen dieses Anreizsystems überzeugt. Es braucht auch in Zukunft einen konstanten Fokus auf die Qualität im ÖV.
Aufgrund eines Brandes von rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne, der den ersten Ermittlungen zufolge auf einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug zurückzuführen ist, ist der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Prilly-Malley bis mindestens Mittwochabend (Betriebsschluss) unterbrochen. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren zwei Extrazüge pro Stunde und Richtung sowie zahlreiche Ersatzbusse. Die SBB setzt alles daran, den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind gross, eine Prognose für die vollständige Wiederinbetriebnahme noch nicht bekannt. Die SBB rät aktuell von Reisen zwischen Lausanne und Renens ab.
SBB CFF FFS Bahnhof Lausanne Gleis 1 mit Blick in Richtung Renens Foto: Marcel Manhart
Stand: 16. Februar 2026, 00.30 Uhr
Am Sonntag, 15. Februar 2026 gegen 20.45 Uhr gerieten im Bahnhof Lausanne beim Perron 1, Seite Renens, rund 40 Kabel zur Steuerung der Weichen und Signale in Brand. Nach den ersten Untersuchungen, die noch zu bestätigen sind, scheint ein pyrotechnischer Gegenstand aus einem Fanzug die Ursache dafür zu sein. Dank der schnellen Reaktion der Intervention SBB und der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der vielen Schäden können derzeit keine Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley verkehren. Die Fernverkehrszüge wenden in Renens und Lausanne. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren Ersatzbusse. Die Metro m1 fährt heute Montagmorgen bis 1.30 Uhr. Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer sind vor Ort.
Die SBB setzt alles daran, den Verkehr der Kundinnen und Kunden sicherzustellen und den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind jedoch sehr gross, weshalb eine genaue Prognose zur Besserung noch nicht möglich ist. Es ist mit grossen Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Lausanne und Renens am Montagmorgen zu rechnen. Die SBB rät ihren Kundinnen und Kunden, mindestens bis Montagmittag zwischen Lausanne und Renens zu reisen. Die SBB dankt ihren Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis für diese ungewollte Situation.
Update: 16. Februar 2026, 03.30 Uhr
In der Nacht wird die Schadenanalysen nach einem Brand von rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne, verursacht durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug, weitergeführt. Aktuell ist klar, dass der Schaden sehr gross ist. Viele Mitarbeitende der SBB arbeiten mit Hochdruck an der Schadensbehebung. Momentan geht die SBB davon aus, dass es den ganzen Montag Auswirkungen auf den Bahnverkehr geben wird. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren Ersatzbusse. Die SBB empfiehlt den Reisenden, entbehrliche Fahrten zwischen Lausanne und Renens zu verschieben. Die SBB dankt ihren Kundinnen und Kunden für das Verständnis.
Update: 16. Februar 2026, 06.30 Uhr
Die Reparaturarbeiten an den Kabeln haben begonnen. Angesichts des Ausmasses der Schäden sind die Arbeiten sehr aufwändig, sie dauern ungefähr sechs bis acht Stunden pro Kabel. Die Kabel sind verbrannt und damit vollständig zerstört. Zudem gibt es rund 1000 Kabelverbindungen. Zum Vergleich: Als es 2023 in Renens zu einem Kabelschaden kam, gab es 500 Verbindungen pro Kabel und diese waren nur abgeschnitten. Dadurch waren die Schäden weniger gravierend als bei einem Brand.
Während die Reparaturarbeiten an der Bahninfrastruktur zwischen Lausanne und Renens andauern, bietet die SBB Alternativen: Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren pro Stunde und Richtung zwei Extrazüge. Aktuell stehen 13 Ersatzbusse zur Verfügung. Ab 7 Uhr kommen weitere 17 Busse hinzu. Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer sind vor Ort.
Update: 16. Februar 2026, 10.00 Uhr
Die Reparaturarbeiten sind noch aufwändiger als erwartet. Die SBB setzt alles daran, den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen – der Bahnverkehr bleibt jedoch zwischen Lausanne und Prilly-Malley bis und mit Dienstag, 17. Februar, unterbrochen. Momentan sind 30 Bahnersatzbusse und zwei Shuttlebusse im Einsatz, um die Reisenden zu transportieren.
Aus heutiger Sicht wird es mindestens bis Donnerstag dauern, bis die Züge wieder normal und ohne Einschränkungen verkehren können.
Der Liveticker auf der SBB-Seite «Bahnverkehrsinformationen» wird laufend aktualisiert.
Update: 17. Februar 2026, 11.45 Uhr
Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne werden weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben und schreiten gut voran. Deshalb können die Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley voraussichtlich bereits ab Mittwoch, 18. Februar 2026, Betriebsbeginn wieder wie gewohnt verkehren. Es kann noch zu einzelnen Zugsausfällen kommen. Bis dahin verkehren zwischen Lausanne und Renens weiterhin zwei Extrazüge pro Stunde und Richtung sowie zahlreiche Ersatzbusse.
Die SBB dankt den Kundinnen und Kunden für das Verständnis während den Einschränkungen. Auslöser dafür war ein Kabelbrand, der gemäss ersten Ermittlungen durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug ausgelöst worden war. Der Dank geht auch an die zahlreichen SBB Teams, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, die Störung so rasch wie möglich zu beheben.
Update: 18. Februar 2026, 05.30 Uhr
Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne wurden in der Nacht abgeschlossen. Die Züge zwischen Lausanne und Renens verkehren daher seit heute Morgen um 04.00 Uhr wieder durchgehend. Es muss noch mit einzelnen Verspätungen und Änderungen der Zugskompositionen während des Tages gerechnet werden.
Die SBB dankt den Kundinnen und Kunden für das Verständnis während den Einschränkungen. Auslöser dafür war ein Kabelbrand, der gemäss ersten Ermittlungen durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug ausgelöst worden war. Der Dank geht auch an die zahlreichen SBB Teams, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, die Störung so rasch wie möglich zu beheben.
Ein Blick auf beschädigte Kabel Fotos: SBB CFF FFS
Die starke Nachfrageentwicklung auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) führt in Spitzenzeiten zu Kapazitätsengpässen. Aus Erfahrung rechnet die RhB über die Feiertage mit einem grossen Fahrgastaufkommen, vor allem von Tagestouristen. Um die Situation zu verbessern, wurden wo möglich nochmals die Kapazitäten erhöht und weitere Massnahmen erarbeitet, um die Züge an Spitzentagen zu entlasten und das Reiseerlebnis für die Fahrgäste und die Arbeitssituation der Mitarbeitenden an den Bahnhöfen und in den Zügen zu verbessern.
Der Bernina Express am Bahnhof St. Moritz vor der Abfahrt nach Tirano Foto: Marcel Manhart
Gegenüber dem Vorjahr wurden 600 zusätzliche Plätze je Richtung geschaffen, indem der Fahrplan mit einem täglichen zusätzlichen Regio-Zug je Richtung und einem zusätzlichen Bernina Express Tirano – St. Moritz – Tirano erweitert wurde. Zur Gewährleistung der Sicherheit in den Zügen und auf den Perrons sowie des Reiseerlebnisses während der Fahrt wird zudem an den erwarteten Spitzenverkehrstagen vom 26. Dezember 2025 bis am 5. Januar 2026 an den Bahnhöfen in Tirano und St. Moritz der Zugang zu den Zügen gelenkt und wo nötig beschränkt. Folglich kann es zu Wartezeiten kommen. Erwartete Spitzenzeiten (Erfahrungswerte aus den Vorjahren) sind auf der Süd-Nord-Verbindung Tirano – St. Moritz zwischen 7 Uhr und 13 Uhr und auf der Nord-Süd-Verbindung St. Moritz – Tirano zwischen 13 Uhr und 18 Uhr. Reisenden wird empfohlen, mehr Reisezeit einzuplanen und allenfalls andere Reisezeiten oder Reisetage zu wählen.
Schleusensystem an den Bahnhöfen St. Moritz und Tirano
Um den Personenfluss und den Zugang zu den Zügen möglichst effizient gestalten zu können, werden in St. Moritz und in Tirano Kundenlenkungsmassnahmen umgesetzt. Dazu gibt es an beiden Bahnhöfen getrennte Zugänge für Gruppen und Einzelreisende mit Sitzplatzreservation im Bernina Express oder übrigen reservierbaren Zügen sowie einen Zugang für Einzelreisende ohne Sitzplatzreservation. Durch das Abzählen der Wartenden werden jeweils nur so viele Reisende ohne Reservation zu den Zügen gelassen, wie Kapazität vorhanden ist. Für ankommende Reisende wird sowohl am Bahnhof St. Moritz als auch am Bahnhof Tirano ein Ausgangskorridor freigehalten. Die RhB setzt an beiden Bahnhöfen zusätzliches Personal für die Kundenlenkung ein.
Weniger als zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung haben Stadler und die SBB heute im Stadler-Werk in Valencia (Spanien) das finale Design der neuen EURO DuFour-Lokomotive für SBB Cargo Schweiz vorgestellt. Die Lokomotive ist das künftige Flaggschiff des Schienengüterverkehrs in der Schweiz.
Die wichtige internationale Bahnverbindung zwischen Feldkirch (Österreich) und Buchs SG (Schweiz) wird umfassend erneuert. Um die Bauarbeiten gebündelt und effizient umzusetzen, ist eine durchgehende Sperre erforderlich: Vom 14. Juni 2026 bis 14. Oktober 2026 wird die rund 18 Kilometer lange eingleisige Strecke deshalb für den Zugverkehr vollständig gesperrt.
Die S-Bahnen der SBB im Zürcher Verkehrsverbund waren 2025 äusserst pünktlich unterwegs. Auch in anderen Bereichen hat die SBB die Qualitäts-Vorgaben erreicht oder übertroffen. Aufgrund dieser guten Leistungen erhält die SBB gestützt auf die Zielvereinbarung mit den neun Bestellerkantonen und dem Bund einen Bonus von rund 1,9 Millionen Franken.
Aufgrund eines Brandes von rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne, der den ersten Ermittlungen zufolge auf einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug zurückzuführen ist, ist der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Prilly-Malley bis mindestens Mittwochabend (Betriebsschluss) unterbrochen. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren zwei Extrazüge pro Stunde und Richtung sowie zahlreiche Ersatzbusse. Die SBB setzt alles daran, den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind gross, eine Prognose für die vollständige Wiederinbetriebnahme noch nicht bekannt. Die SBB rät aktuell von Reisen zwischen Lausanne und Renens ab.
Die starke Nachfrageentwicklung auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) führt in Spitzenzeiten zu Kapazitätsengpässen. Aus Erfahrung rechnet die RhB über die Feiertage mit einem grossen Fahrgastaufkommen, vor allem von Tagestouristen. Um die Situation zu verbessern, wurden wo möglich nochmals die Kapazitäten erhöht und weitere Massnahmen erarbeitet, um die Züge an Spitzentagen zu entlasten und das Reiseerlebnis für die Fahrgäste und die Arbeitssituation der Mitarbeitenden an den Bahnhöfen und in den Zügen zu verbessern.
Während des Spengler Cups vom 26. bis 31. Dezember 2025 hält die Rhätische Bahn (RhB) für Eishockeyfans attraktive Angebote bereit: Das Matchticket ist auch ein RhB-Zugbillett, und Fans profitieren vom beliebten Extrazug nach den Abendspielen sowie dem Nachtzug von Davos nach Chur. Zudem sorgen die ÖV-Partner Schweizerische Südostbahn (SOB) und SBB Thurbo nach den Abendspielen für Anschluss bis Zürich HB bzw. Rorschach.
Da der Bahnhof Flums bisher den Anforderungen an hindernisfreien Zugängen zum Zug nicht genügt hat, wurde er von der SBB so umgebaut, damit er dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) entspricht. Am 29. November 2025 wurde die Rampe auf den Zwischenperron erstmals freigegeben; so wie auch der stufenfreie Zugang vom Bahnhof her. Vom stufenfreien Ein- und Aussteigen zu den Zügen profitieren nebst Reisenden mit eingeschränkter Mobilität auch Reisende mit Kinderwagen, Rollkoffern oder Fahrrädern. Die Hauptarbeiten haben im September 2024 gestartet und wurden nun pünktlich zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 abgeschlossen sein.
Ab dem 4. Dezember 2025 verkehren Nachtzüge der neuen Generation auf der Strecke zwischen Zürich und Hamburg. Sie bringen den Reisenden mehr Komfort und dank den neuen Mini Cabins mehr Privatsphäre. Künftig sollen sie auch auf den Strecken von Zürich nach Wien und Amsterdam eingesetzt werden. Der erste neue Nightjet, der nach Hamburg verkehrt, wurde auf den Namen «City of Zürich» getauft.
Da der Bahnhof Flums bisher den Anforderungen an hindernisfreien Zugängen zum Zug nicht genügt hat, wurde er von der SBB so umgebaut, damit er dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) entspricht. Heute wurde nun die Rampe auf den Zwischenperron erstmals freigegeben; so wie auch der stufenfreie Zugang vom Bahnhof her. Vom stufenfreien Ein- und Aussteigen zu den Zügen profitieren nebst Reisenden mit eingeschränkter Mobilität auch Reisende mit Kinderwagen, Rollkoffern oder Fahrrädern. Die Hauptarbeiten haben im September 2024 gestartet und werden pünktlich zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 abgeschlossen sein.
Zahlreiche Transportkunden von SBB Cargo Schweiz haben neue Verträge im Einzelwagenladungsverkehr (EWLV) mit einer Laufzeit bis zu zehn Jahre unterzeichnet. Neuverträge konnten unter anderem mit der Migros, fenaco, Stahl Gerlafingen und den Schweizer Salinen abgeschlossen werden. Damit setzen über 95 Prozent aller Kunden weiterhin und langfristig auf den EWLV. Diese Vertragsabschlüsse sind ein Meilenstein in der Neuausrichtung des Schienengüterverkehrs.
Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 bringt in der Nordwestschweiz den grössten Angebotsausbau seit 20 Jahren. Dazu gehören der Viertelstundentakt zwischen Basel und Liestal, der Halbstundentakt zwischen Basel und Biel sowie die Wiedereinführung der Direktverbindung zwischen Basel und der Genferseeregion. Reisende können zudem mehrere europäische Destinationen besser mit dem Zug erreichen.
Bis voraussichtlich Mitte 2028 baut die SBB in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Winterthur 66 Stadtwohnungen sowie Flächen für Büro, Gesundheit, Bildung und Detailhandel. Die bestehende Velostation wird zudem um 510 Plätze erweitert. Am 21. November 2025 haben Vertreterinnen und Vertreter von der Stadt Winterthur und der SBB gemeinsam den Grundstein gelegt.
Die bekanntesten Züge der ÖBB Flotte erhalten ein Upgrade. Alle 60 Railjets der Bestandsflotte werden in den nächsten Jahren umfassend modernisiert. Mit über 15 Jahren auf Schiene und ungefähr nach der Hälfte ihrer geplanten Einsatzzeit werden die ÖBB Railjets in punkto Technik und Komfort auf ein neues Niveau gehoben. Bis 2031 sollen alle Bestandsgarnituren modernisiert werden und an den Qualitätsstandard der Railjets der neuen Generation angepasst sein.
Am zweitletzten Novemberwochende 2025 nimmt die SBB zwischen Pfäffikon SZ und Altendorf ein neues Güterüberholgleis und ein neues Stellwerk in Betrieb. Dieses ermöglicht ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 auch an Werktagen den durchgehenden IC-Halbstundentakt zwischen Zürich und Chur. Für die Inbetriebnahme der neuen Anlagen müssen Bahnstrecken abschnittsweise gesperrt werden. Es verkehren Bahnersatzbusse, einzelne Züge werden umgeleitet.
Die SBB ersetzt die Doppelstockzüge der ersten Generation der Zürcher S-Bahn: Sie hat heute den Auftrag für 116 neue Fahrzeuge an den Hersteller Siemens Mobility vergeben. Siemens Mobility hat das gemäss Beschaffungsrecht vorteilhafteste Angebot gemacht. Die neuen Züge kommen ab den 2030er Jahren in der Zürcher S-Bahn und in der Westschweiz zum Einsatz.
Am Bahnhof Lausanne fand am 1. September 2025 eine Baustellenbesichtigung mit Bundesrat Albert Rösti, der SBB sowie den Lausanner, Waadtländer und Genfer Behörden statt. Die Projektpartner haben den Dialog und den Einsatz begrüsst, mit denen dieses ehrgeizige Projekt vorangebracht werden konnte. Durch die Verbreiterung und Verlängerung der Perrons soll das Umsteigen vereinfacht, der Komfort verbessert und die Personenaufnahmekapazität des Bahnhofs verdoppelt werden. Bis heute wurden bereits rund 530 Millionen Franken in dieses Grossprojekt im Stadtzentrum investiert, das insgesamt 1,7 Milliarden Franken kostet.
Heute haben die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Stadler in Wien erstmalig den KISS-Doppelstockzug vorgestellt. Die insgesamt 14 bestellten Züge sollen schrittweise ab Ende 2026 auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg zum Einsatz kommen – mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Sie bieten rund 20 Prozent mehr Sitzplätze und setzen neue Massstäbe bei Komfort und Barrierefreiheit.
Aufgrund von Unterhaltsarbeiten ist der Zugverkehr am Bahnhof Zürich Flughafen vom 17. Januar bis 10. Februar 2025 an vier Wochenenden eingeschränkt. Die Bauarbeiten haben Zugausfälle und geänderte Fahrzeiten zur Folge. Weitere Unterhaltsarbeiten finden vom 21. März bis 24. März 2025, vom 11. Mai bis 07. Juli 2025 sowie vom 10. August bis zum 04. Oktober 2025 statt. Die SBB empfiehlt, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Nach umfassenden Bauarbeiten verkehren ab dem 15. Dezember 2024 wieder Züge über das Wipkinger Viadukt. Reisende gelangen am Bahnhof Zürich Wipkingen stufenfrei auf die Perrons und in die Züge.
Die Hauptarbeiten für den Doppelspurausbau im St. Galler Rheintal sind abgeschlossen. So können die Fernverkehrszüge ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2024 im Halbstundentakt zwischen Sargans und St. Gallen verkehren. Diesen Meilenstein für die Reisenden und den öffentlichen Verkehr (ÖV) haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, ÖV und Tourismus heute an einem Anlass gewürdigt.
Seit Eröffnung des Vereinatunnels der Rhätischen Bahn (RhB) am 19. November 1999 hat sich die Vereinalinie zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Stetig steigende Frequenzen beim Autoverlad sowie die gute Auslastung der Reisezüge unterstreichen die Beliebtheit der wintersicheren Verbindung vom Prättigau ins Unterengadin, von welcher auch der Güterverkehr profitiert. In den 25 Jahren seines Bestehens wurden beim Vereinatunnel zahlreiche Investitionen in die Sicherheit, die Infrastruktur und das Rollmaterial getätigt. Und auch in Zukunft stehen weitere Verbesserungen an.
Trenitalia (Italienische Staatsbahnen FS) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB CFF FFS) erneuern ihre Zusammenarbeit und bieten ab 2026 neue Eurocity-Verbindungen zwischen Italien und der Schweiz an.
Rinnovo della cooperazione fra Trenitalia (Gruppo FS Italiane) e le Ferrovie Federali Svizzere (FFS) e nuovi collegamenti Eurocity fra Italia e Svizzera a partire dal 2026.
Die SBB hat heute mit der Stadt Chur, dem Kanton Graubünden und der RhB in Chur drei Züge getauft. Damit bekräftigen die Partner ihr gemeinsames Engagement für den öffentlichen Verkehr im Kanton Graubünden. Dies zeigt sich auch bei der Weiterentwicklung des Bahnangebots.
Stadler steht für die Zukunft des Bahnverkehrs. Das stellt der Technologieführer von Schienenfahrzeugen mit alternativen Antrieben auch auf der InnoTrans 2024 vom 24. bis 27. September in Berlin wieder unter Beweis. Acht innovative, nachhaltige Fahrzeugkonzepte werden auf der Weltleitmesse präsentiert, dazu alle Neuerungen aus den Bereichen Service sowie der Signaltechnik, mit denen Stadler zum Anbieter ganzheitlicher Mobilitätslösungen wird. Im Zentrum des Auftritts stehen die alternativen, umweltfreundlichen Antriebslösungen, die inzwischen für nahezu das komplette Portfolio zur Verfügung stehen und lokal CO2-emissionsfreies Bahnfahren ermöglichen.
Der Streckenabschnitt zwischen Feldkirch in Österreich und Buchs in der Schweiz ist zwar nur rund 18 Kilometer lang, hat aber für den internationalen Bahnverkehr eine besondere Bedeutung.
Über den eingleisigen Abschnitt von Österreich über Liechtenstein in die Schweiz rollen im internationalen Personenfernverkehr die Railjets aus Budapest / Bratislava - Wien nach Zürich sowie der
Eurocity "Transalpin" von Graz nach Zürich. Züge des grenzüberschreitenden Personennahverkehrs von Feldkirch nach Buchs SG fahren derzeit nur zu den Hauptverkehrszeiten von Montag - Freitag.
Dieser eingleisige Streckenabschnitt ist aber auch eine wichtige Verbindung für den Güterverkehr.
Statt neue Züge zu kaufen, modernisiert die BLS in ihrer Werkstätte Bönigen die alten Autozüge. Herzstück des Projekts ist der Umbau ausrangierter S-Bahn ABt Steuerwagen zu neuen BDt Steuerwagen für den Autoverlad am Lötschberg und am Simplon. Auch die in die Jahre gekommenen Verladewagen werden auf den neusten Stand der Technik gebracht. Zudem kommen künftig modernere Lokomotiven zum Einsatz.
Die SBB geht davon aus, dass der Gotthard-Basistunnel ab dem 02. September 2024 wieder vollständig für Reise- und Güterzüge zur Verfügung steht. Die Instandsetzungsarbeiten sind abgeschlossen. Nun folgen die Test- und Probefahrten. Ab diesem Zeitpunkt geht dann auch die trinationale Direktverbindung Frankfurt (Main) - Zürich HB - Milano Centrale in Betrieb; diese wird mit einem Stadler Giruno (SBB RABe 501) geführt.
Nach intensiven Bauarbeiten und der Stabilisierung des Hangs konnte die SBB den Bahnbetrieb zwischen Rorschach und St. Gallen heute Montag wieder aufnehmen. Aufgrund der erforderlichen Sanierungsarbeiten kann der Bahnverkehr bis im Herbst nur eingleisig geführt werden. Es kommt weiterhin zu Fahrplaneinschränkungen.
Am Samstag, 8. Juni 2024 feierte die Rhätische Bahn (RhB) die offizielle Eröffnung des neuen Albulatunnels. Die über 300 geladenen Gäste aus der Bahnbranche sowie Politik, Wirtschaft und Tourismus erlebten ein abwechslungsreiches Programm in den Festzelten bei den Tunnelportalen in Spinas und Preda. Und dazwischen – im neuen Tunnel – sorgte eine Lichtshow für viel Begeisterung. Als Ehrengast machte Bundesrat Dr. Albert Rösti der RhB seine Aufwartung.
Nach intensiven Bauarbeiten und der Stabilisierung des Hangs kann die SBB den Bahnbetrieb zwischen St. Gallen und Rorschach ab Montag, 10. Juni 2024 wieder aufnehmen. Aufgrund der erforderlichen Sanierungsarbeiten kann der Bahnverkehr bis im Herbst nur eingleisig geführt werden. Es kommt weiterhin zu Fahrplaneinschränkungen.
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und Stadler haben eine Vertragsoption für die Herstellung und Lieferung von 33 neuen Triebzügen des Typs FLIRT Evo unterzeichnet. Der Abruf erfolgte im Rahmen des grössten Rahmenvertrags in der Schweizer Eisenbahngeschichte zur Lieferung von maximal 510 einstöckigen Triebzügen. Sie werden ab Ende 2030 zwischen der Schweiz und Frankreich verkehren, um auch im Regionalverkehr Direktverbindungen bzw. den 30-Minuten-Takt anbieten zu können. Diese Vertragsunterzeichnung bestätigt einmal mehr den internationalen Erfolg unseres Bestsellers FLIRT. Die neuen FLIRT Evo für Frankreich werden wie auch die Fahrzeuge des ersten Abrufs am Fertigungsstandort in Bussnang (TG) produziert.
«Allpott» – mit diesem Mundartwort für «häufig, oft, immer wieder» kündigen der Kanton St.Gallen, der Verein St.Galler Rheintal, die Region Sarganserland-Werdenberg sowie die dort und im benachbarten Fürstentum Liechtenstein tätigen Transportunternehmen den neuen, verbesserten Fahrplan an. Das ausgebaute Bahn- und Busangebot soll noch mehr Personen dazu bewegen, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.
Die Bahnstrecke zwischen St. Gallen St. Fiden und Goldach bleibt bis am *3. Juni 2024 gesperrt. Nach einem Hangrutsch muss der instabile Hang
gesichert werden. Mehrere Fern- und Regionalverkehrslinien sind betroffen. Es verkehren Bahnersatzbusse. Die Eurocity Züge der Linie Zürich - München werden ohne Zwischenhalte zwischen Winterthur
und St. Margrethen umgeleitet.
*UPDATE vom 24. Mai 2024: Die Bahnstrecke zwischen St. Gallen St. Fiden und Goldach bleibt nach dem Erdrutsch vom Pfingstsonntag länger unterbrochen.
Aufgrund der herausfordernden Gegebenheiten kann der Bahnverkehr voraussichtlich erst am 10. Juni 2024 wieder aufgenommen werden.
Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden bauen das Nachtnetz aus. In den Regionen Wil, Toggenburg, Bischofszell, St.Gallen-Bodensee, Rheintal sowie in Appenzell Ausserrhoden verkehren in der Nacht zukünftig mehr S-Bahnen und Busse. Zahlreiche Ortschaften werden neu oder besser erschlossen. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich im Rahmen des Fahrplanentwurfs 2025 zum neuen Nachtnetz zu äussern.
Die Zone Süd des grenzüberschreitenden Bodensee Tickets für Bahn, Bus und Fähre wurde zum 24. April 2024 in der Ostschweiz erweitert. Damit ergeben sich nun auch ab Aadorf und Wil SG und aus dem Thurgauer Bezirk Münchwilen preisgünstige und einfache Ausflugsmöglichkeiten mit dem öffentlichen Verkehr in der internationalen Bodenseeregion. Dazu gehört auch die jetzt eröffnete Landesgartenschau in Wangen im Allgäu mit Beteiligung der Stadt Wil.
Auf der Simplon-Achse zwischen Domodossola und Mailand werden von RFI (Rete Ferroviaria italiana) umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Diese führen zu einer vollständigen Unterbrechung der internationalen Linie in diesem Sommer. Es werden Ersatzbusverbindungen eingerichtet. Reisende nach Mailand müssen mit einer zusätzlichen Fahrzeit von mindestens einer Stunde rechnen.
Die vor einem Monat bekanntgegebenen und ab dem 11. März 2024 in Kraft tretenden Produktionsanpassungen bei der Rhätischen Bahn (RhB) haben zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Vertreterinnen
und Vertreter der Regionen, Politikerinnen und Politiker sowie öV-Benutzerinnen und -Benutzer meldeten sich zu Wort. Seit der Bekanntgabe der temporären Massnahmen führten die RhB und der Kanton
mit den von den Produktionsanpassungen am stärksten betroffenen Regionen konstruktive Gespräche. Am Freitag, 23. Februar 2024 präsentierte die RhB anlässlich einer Medienkonferenz in Chur
Verbesserungen zugunsten von Pendlern und Freizeitreisenden. Dem Schutz der Mitarbeitenden wird weiterhin grosse Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet noch bis zum 27. März 2024 an der Schieneninfrastruktur auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Singen. Dabei bündelt sie Baumassnahmen für den Digitalen Knoten Stuttgart im Bereich Stuttgart-Vaihingen/Flughafen/Böblingen, den Einschub des Würmviadukts in Ehningen, die Arbeiten für den zweigleisigen Ausbau zwischen Horb und Neckarhausen sowie umfangreiche Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten am Oberbau. Ab dem 28. März 2024 fahren die Züge dann wieder durchgehend.
Im vergangenen Jahr und auch im noch jungen 2024 kann sich die Rhätische Bahn (RhB) über eine noch nie dagewesene Nachfrage freuen. Gleichzeitig macht ihr der Lokführermangel zu schaffen. Obwohl noch nie so viele Lokführerinnen und Lokführer bei der RhB beschäftigt waren und trotz zahlreicher Massnahmen, welche in den letzten Monaten erarbeitet und umgesetzt wurden, reichen die aktuellen Personalkapazitäten nicht aus, alle Dienste abzudecken. Um einer weiteren Überbelastung des Lokpersonals entgegenzuwirken und kurzfristige Zugsausfälle zu verhindern, hat die RhB in Rücksprache mit den Bestellern Bund und Kanton Graubünden punktuelle Anpassungen in der Produktion beschlossen. Das aktualisierte Angebot ist ab dem 11. März 2024 gültig und im Online-Fahrplan abgebildet.
Die Rhätische Bahn (RhB) steuert auf ein Rekordergebnis zu: Noch nie waren so viele Fahrgäste mit der RhB unterwegs. Das Jahr 2023 wird das bisherige Spitzenjahr 2019 übertreffen. Gleichzeitig macht der Arbeitskräftemangel, insbesondere beim Lokpersonal, der Bündner Bahn zu schaffen. Um einer weiteren Überbelastung entgegenzuwirken, wurden für das Jahr 2024 punktuelle Massnahmen beschlossen.
Ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2023 fahren zwischen Zürich HB und Wipkingen für ein Jahr keine Züge mehr. Grund ist der Umbau vom Bahnhof Zürich Wipkingen sowie die Sanierung am Mauerwerkviadukt und an verschiedenen Brücken zwischen Wipkingen und dem Hauptbahnhof. Anstelle des Mittelperrons gibt es in Zürich Wipkingen zwei Aussenperrons. Von Oerlikon her endet die S24 an einem provisorisch erstellten Hilfsperron und wendet hier auf die Gegenrichtung.
Der neue Fahrplan bringt dort zusätzliche Verbindungen, wo die Nachfrage am stärksten wächst. Touristisch beliebte Destinationen wie das Wallis und Graubünden werden noch besser angeschlossen. Dazu kommen weitere zielgerichtete Verbesserungen. Für den Unterhalt und den Ausbau des Schienennetzes wird auch 2024 viel unternommen; entsprechend hat es auf dem ganzen Netz viele Baustellen. Die SBB setzt alles daran, dass sich die Reisenden auf zuverlässige Verbindungen verlassen können.
Die BLS verbindet Menschen und Regionen – und neu auch Eishockey-Clubs und deren Fans: Ab der Saison 2023/24 ist die BLS Partnerin des SC Bern, des HC Fribourg-Gottéron, des EHC Biel-Bienne und der SCL Tigers. Sichtbar wird die Partnerschaft mit dem neuen Hockey-Zug, der am 11. November 2023 am Bahnhof Bern Brünnen Westside eingeweiht wurde.
Wer ab November 2023 an drei oder mehr Tagen pro Monat im Zürcher Verkehrsverbund ein Ticket in der ZVV-App kauft, profitiert im Rahmen des Markttests zum ZVV Bonus jeweils im Folgemonat automatisch von einer Gutschrift für weitere Fahrten. Mit diesem im schweizerischen ÖV einzigartigen Modell kommen auch Fahrgäste, die kein Abonnement oder keine Multikarte lösen, in den Genuss von Rabatten. Das steigert die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs und soll helfen, die Verlagerungsziele des Kantons Zürich und des Bundes zu erreichen.
Ab Dezember 2024 verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Sargans und St. Gallen im Halbstundentakt. Dafür baut die SBB die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus. Nachdem die achtmonatige Totalsperre zwischen Buchs SG und Altstätten SG zu Ende gegangen ist, haben am 30. Oktober 2023 die Bauarbeiten zwischen Buchs SG und Sargans begonnen. Dies führt bis zum 25. Oktober 2024 zu Fahrplanänderungen.
Im Prättigau werden zwischen Fideris und Küblis die Trassen der Nationalstrasse A28, der RhB-Linie Landquart – Davos und der Lokalstrasse Fideris – Küblis auf einer Länge von 3.5 km vollständig neu angelegt. Für die Projektierung der neuen Kunstbauten auf dem Abschnitt Äuli – Dalvazza hat die Rhätische Bahn (RhB) als federführende Auftraggeberin der Bauherrschaft, bestehend aus dem Bundesamt für Strassen (ASTRA), dem Tiefbauamt Graubünden (TBA) und der RhB, einen Projektwettbewerb durchgeführt. Die Ergebnisse wurden heute an der Fachhochschule Graubünden in Chur präsentiert.
Ab Dezember 2024 verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Sargans und St. Gallen im Halbstundentakt. Dafür baut die SBB die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus. Die Totalsperre zwischen Buchs SG und Altstätten SG endet am 29. Oktober 2023. Am 30. Oktober 2023 beginnen die Bauarbeiten zwischen Sargans und Buchs SG. Dies führt bis zum 25. Oktober 2024 zu Fahrplanänderungen.
Bei den Arbeiten der Deutschen Bahn (DB) für den zweigleisigen Ausbau auf der Gäubahn zwischen Horb und Neckarhausen sowie für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Horb kommt es zu Verzögerungen im Bauablauf. Grund sind Material- und Personalengpässe. Die DB wird die Strecke erst am 24. November 2023 wieder eingleisig für den Zugverkehr öffnen können. Ursprünglich war dies für den 27. Oktober vorgesehen. Die Bahn wird entsprechend weiterhin einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Die Gesamtinbetriebnahme ist für Februar 2024 geplant.
Im Rahmen des Ausbauschritts 2025 des Bundes baut die SBB die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus. Aus diesem Grund ist die Bahnstrecke zwischen Buchs SG und Altstätten SG seit 27. Februar 2023 gesperrt. Der Doppelspurausbau zwischen Oberriet und Oberriet Nord (2,8 Kilometer) kommt planmässig voran. Ein weiterer Doppelspurabschnitt (0,9 Kilometer) wird in Buchs SG Nord gebaut. Anpassungen wird es auch am Bahnhof Oberriet geben und der Bahnhof Rüthi SG wird zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut. Ausserdem erfolgt die Erneuerung der bestehenden Gleise entlang der Doppelspurausbauten. Ab 30. Oktober 2023 verkehren die Züge dann wieder durchgehend.
Wie von der SBB angekündigt, kann die Oströhre des Gotthard-Basistunnels ab 23. August 2023 vom Güterverkehr befahren werden. Rund 90 Güterzüge pro Tag werden durch den Basistunnel verkehren können, zusätzlich rund 20 Züge über die Panoramastrecke. Im Reiseverkehr wird das Angebot ab dem 24. August 2023 verbessert. Züge von und nach Italien verkehren wieder direkt. Das Sitzplatzangebot im nationalen Verkehr ist nur noch leicht eingeschränkt. Auch spontane Tagesausflüge ins Tessin sind wieder gut möglich.
Die Schäden nach dem Unfall in der Weströhre sind deutlich grösser als zunächst abschätzbar. Die Reparaturarbeiten sind aufwändig und werden mehrere Monate dauern. Priorität hat aktuell die Inbetriebnahme der unbeschädigten Oströhre. Der Güterverkehr kann diese voraussichtlich ab dem 23. August 2023 wieder befahren. Der Reiseverkehr muss bis auf Weiteres über die Panoramastrecke umgeleitet werden. Die SBB sucht zusammen mit dem Bundesamt für Verkehr nach Lösungen, damit auch Reisezüge baldmöglichst durch die Oströhre fahren können.
Im Rahmen des Ausbauschritts 2025 des Bundes baut die SBB die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus. Aus diesem Grund ist die Bahnstrecke zwischen Buchs SG und Altstätten SG seit 27. Februar 2023 gesperrt. Der Doppelspurausbau zwischen Oberriet und Oberriet Nord (2,8 Kilometer) kommt planmässig voran. Ein weiterer Doppelspurabschnitt (0,9 Kilometer) wird in Buchs SG Nord gebaut. Anpassungen wird es auch am Bahnhof Oberriet geben und der Bahnhof Rüthi SG wird zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut. Ausserdem erfolgt die Erneuerung der bestehenden Gleise entlang der Doppelspurausbauten. Ab 30. Oktober 2023 verkehren die Züge dann wieder durchgehend und es beginnt die Intensivbauphase zwischen Buchs SG und Sargans.
Ab dem 17. Juli 2023 sind die ersten der 60 neuen Interregio-Doppelstockzüge im Einsatz. Damit bietet die SBB den Reisenden mehr Komfort. Verkehren werden die Züge in der Region Zürich/Mittelland und Westschweiz.
An der diesjährigen Generalversammlung der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG vom 21. Juni 2023 präsentierte VBG-Direktor Matthias Keller trotz den letzten Nachwirkungen der Pandemie viel Positives. Dank des ausserordentlichen Einsatzes im vergangenen Jahr wurden erneut eine hohe Zufriedenheit der Fahrgäste und bedeutsame Meilensteine erreicht. Darüber hinaus übertraf die Entwicklung der Fahrgastzahlen sämtliche Erwartungen.
Gewohnt souverän führte der ausscheidende RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler heute durch die 135. Generalversammlung der Rhätischen Bahn. Diese fand in der Mehrzweckhalle des Schulhauses Cumpogna in Tiefencastel, in seiner Heimatgemeinde Albula/Alvra, statt.. Er konnte den Aktionärinnen und Aktionären eine erfreuliche Nachricht überbringen: Die Rhätische Bahn ist wieder gut in Fahrt. Insbesondere der Personenverkehr hat sich von der «Corona-Baisse» schneller erholt als erwartet, und die RhB darf sich über eine stetig wachsende Nachfrage freuen.
Ab Mitte Mai 2023 baut die SBB den Bahnhof Zürich Wipkingen um, damit die Reisenden die Perrons und Züge zukünftig stufenfrei erreichen können. Die Inbetriebnahme findet am 15. Dezember 2024 statt; die Abschlussarbeiten dauern bis Frühling 2025. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, wird die Strecke Zürich HB - Zürich Wipkingen von Dezember 2023 bis Dezember 2024 gesperrt. Dadurch fällt die S24 zwischen Zürich HB und Zürich Wipkingen aus. Reisenden wird empfohlen, Tram- und Busverbindungen zu benützen. Die übrigen Verbindungen werden umgeleitet.
Am Bahnhof Langenthal baut die SBB in Zusammenarbeit mit der Stadt die Bahnzugänge um, so dass der Bahnhof den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) entspricht. Das Fahrplanangebot bleibt unverändert, während den Bauarbeiten kann es aber zu Einschränkungen kommen. Örtliche Umleitungen werden signalisiert. Die Arbeiten für das Teilprojekt SBB dauern voraussichtlich bis Ende 2024.
Vom Sommer bis in den Herbst 2023 erfolgen auf der Gäubahn weitere Bauarbeiten zum zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Horb und Sulz. Gleichzeitig werden zwischen Tuttlingen und Engen Stützmauern saniert. Dies führt dazu, dass im Zeitraum vom 03. Juni bis 26. Oktober 2023 keine direkten Züge mehr zwischen Zürich und Stuttgart verkehren können.
Die Flotte der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) erhält speziellen Zuwachs: Ab heute Samstag verkehrt auf dem Netz der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) ein Tram im Traverso-Design. Das kupferfarbene Tram soll Fahrgäste zu Entdeckungsreisen einladen – in der Stadt Zürich und der Schweiz.
Aargau Verkehr zieht anlässlich der ersten 100 Betriebstage der neuen Limmattal Bahn eine positive Zwischenbilanz. Nach dem erfolgreichen Betriebsstart im Dezember 2022 hat sich der Betrieb der Stadtbahn eingespielt und verläuft zuverlässig mit hohen Pünktlichkeitswerten. Die Limmattal Bahn erfreut sich hoher Beliebtheit und wurde seit ihrer Betriebsaufnahme bereits von rund 1.5 Millionen Fahrgästen genutzt.
Zurzeit fahren die Goldenpass Express-Züge nur zwischen Montreux und Zweisimmen. Grund dafür ist eine erhöhte Abnutzung der Weichen durch die Fahrten auf dem BLS-Netz zwischen Zweisimmen und Interlaken. Zusammen analysieren die BLS und die MOB die Ursache, die Auswertung der Ergebnisse wird jedoch Zeit in Anspruch nehmen.
Am 30. Januar 2023 starteten die ersten Elektropostautos in Graubünden. Von den klimafreundlichen Fahrzeugen profitieren sowohl die Fahrgäste wie auch die Anwohner einer Postauto-Linie. Postauto führt die ersten Batteriefahrzeuge in Graubünden gemeinsam mit der Bündner Energieversorgerin Repower ein.
Im Herbst 2021 hat die Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) den Pilotbetrieb von Elektrobussen auf ihrer Innovationslinie 759 gestartet. Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase wurden plangemäss per Ende Februar 2023 sieben zusätzliche Elektrobusse in Betrieb genommen. Damit ist die Linie 759 die erste vollständig elektrifizierte Buslinie der VBG und mit 27 Kilometer die längste Elektrobus-Linie der Schweiz. Die Elektrobusse verkehren im neuen VBG-grünen Design.
SBB und Alstom haben sich geeinigt: Alstom wird die SBB als Ausgleich für die verzögerte Lieferung der FV-Dosto-Flotte mit verschiedenen Leistungen entschädigen, was in etwa dem Gegenwert von sechs FV-Dosto-Zügen entspricht. Die Zusammenarbeit geht weiter: SBB und Alstom arbeiten unverändert daran, den FV-Dosto weiter zu optimieren. Der Zug gehört heute zu den zuverlässigsten Flotten der SBB und bildet das Rückgrat des Fernverkehrs in der Schweiz.
Ab Dezember 2024 verkehren die Züge zwischen St. Gallen und Sargans im Halbstundentakt. Der dafür nötige Doppelspurausbau geht nun in eine wichtige Phase. Für diese wird die Bahnstrecke zwischen Altstätten SG und Buchs SG von 27. Februar 2023 bis 29. Oktober 2023 gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse.
Ab heute fährt der erste DB Intercity 2K über die Gäubahn und trägt den Namen "Naturpark Schönbuch“. Damit erhält das Naherholungsgebiet zu seinem 50-jährigen Bestehen einen eigenen IC als Botschafter. Der Zug ist einer von acht sechsteiligen Intercity 2K (KISS)-Zügen, die zwischen Zürich und Stuttgart zunehmend zum Einsatz kommen. Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB) reisen in den Doppelstock-Intercityzügen des Herstellers Stadler besonders komfortabel und mit 100 Prozent Ökostrom.
Es ist vollbracht: Die Rhätische Bahn (RhB) fuhr heute Samstagnachmittag auf der UNESCO Welterbestrecke vom Albulatunnel in Preda bis zum weltbekannten Landwasserviadukt kurz nach Filisur den längten Reisezug der Welt. Mehrere tausend Gäste und Bahnfans besuchten den Publikumsevent in Bergün oder positionierten sich entlang der Strecke, um diese einmalige Fahrt mitzuerleben. Ab Sonntag, 30. Oktober 2022, gilt wieder der normale Fahrplan.
In Oberriet SG haben heute Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamts für Verkehr, des Kantons St. Gallen, der Gemeinden im Rheintal und der SBB den Doppelspurausbau im St. Galler Rheintal eingeläutet. Der Ausbau ermöglicht ab Dezember 2024 einen durchgehenden Halbstundentakt zwischen St. Gallen und Sargans.
In knapp einem Monat ist es so weit: Die Rhätische Bahn (RhB) unternimmt auf der UNESCO Welterbestrecke vom Albulatunnel in Preda bis zum weltbekannten Landwasserviadukt kurz nach Filisur den Versuch, den längsten Reisezug der Welt fahren zu lassen. Die insgesamt 3'000 Tickets für den Publikumsevent in Bergün wurden Anfang August innert weniger Tage verkauft. Der Weltrekordversuch wird vom Medienpartner Blick TV per Livestream übertragen. Unterdessen sind weitere Details zum Event und zu Attraktionen im Bahndorf Bergün bekannt.
Die gesamte Welt der Verkehrstechnik und Mobilität traf sich vom 20.09. – 23.09.2022 auf der Weltleitmesse InnoTrans in Berlin. Nach vier Jahren fand die Messe zum 13. Mal wieder auf dem Berliner Messegelände statt und verzeichnete eine ähnlich große Nachfrage wie ihre Vorgänger. Zahlreiche Besucher, hohe Internationalität und viele Geschäftsabschlüsse kennzeichnen die InnoTrans 2022 ebenso wie die breite Marktabdeckung und hohe Innovationsdichte. Mit 250 Weltpremieren präsentierten die Aussteller so viele Neuheiten wie noch nie zuvor. Auf dem Gleis- und Freigelände erwarteten die Fachbesucher 128 Fahrzeuge und Exponate.
Stadler präsentiert an seinem grossen Bahnhof an der InnoTrans in Berlin Weltpremieren mit innovativen und nachhaltigen Antriebslösungen im Schienenverkehr. Zum ersten Mal stellt Stadler unter anderem seinen mit Wasserstoff betriebenen Triebzug FLIRT H2 für den amerikanischen Personenverkehr vor.
Stadler hat sein 80-jähriges Bestehen zum Anlass genommen, ein neues Buch über seine Geschichte und damit auch ein Stück Schweizer Bahngeschichte herauszugeben. Das unterhaltsame Lesebuch «Stadler – Von Bussnang in die Welt» ist mit seinen Geschichten über Stadler eine wertvolle Ergänzung zu dem 2010 erschienenen und inzwischen vergriffenen Buch «Stadler – Von der Stollenlokomotive zum Doppelstockzug» von Autor Theo Weiss. Das neue Buch ist im Webshop unter stadlerrail.shop erhältlich.
UPDATE vom 04. August 2022
Das Vorhaben der RhB, am 29. Oktober 2022 den weltweit längsten Reisezug über die Albulalinie fahren zu lassen, stösst auf grosses Interesse. Die insgesamt 3'000 Tickets für das Erleben
des Weltrekordversuchs vor Ort in Bergün konnten online auf der Internetseite www.rhb.ch/weltrekord gekauft werden und sind bereits ausverkauft!
Auch dieses Jahr kann der Bündner Sommer einen Monat lang zum halben Preis genossen werden: Die Bündner Transportunternehmen sowie ihre Partner aus den Grenzregionen Tirol und Südtirol wiederholen die sehr beliebte Sommeraktion und offerieren das Bündner Generalabonnement (BÜGA) im Juli für 115 statt 230 Franken.
Heute wurde der Sommer-Baustellenfahrplan vorgestellt. Dieser weicht wesentlich vom normalen Fahrplan im Tessin ab und gilt vom 16. Juni bis 28. August 2022. Grund dafür sind zahlreiche Arbeiten an der Bahninfrastruktur, um den Komfort und die Effizienz zu verbessern. Um die Unannehmlichkeiten für die Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten während der Sommerferien durchgeführt, wenn weniger Schülerinnen und Pendler unterwegs sind. Die Reisenden werden gebeten, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan oder die App SBB Mobile zu konsultieren.
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Thurbo, RegionAlps und Stadler haben einen Rahmenvertrag über bis zu 510 einstöckige Triebzüge des Typs FLIRT unterzeichnet. Es handelt sich um die grösste Ausschreibung in der Schweizer Bahngeschichte. In einem ersten Abruf liefert Stadler 286 Fahrzeuge mit einem Auftragsvolumen von rund 2 Milliarden Schweizer Franken.
Es wird die grösste Fahrzeug-Modernisierung in der Geschichte des SBB Fernverkehrs: Die 44 Intercity-Neigezüge (ICN) werden nach je sechs Millionen gefahrenen Kilometern von Grund auf erneuert. Die Arbeiten sind zwischen 2021 und 2029 im SBB Werk Yverdon-les-Bains geplant.
Vor 175 Jahren fuhr in der Schweiz die erste Eisenbahn. Zum Jubiläum organisiert die ÖV-Branche fünf Anlässe in allen Landesteilen. Der digitale Festführer ist seit dem 9. März 2022 online. Im SBB Werk in Yverdon-les-Bains sind je eine Lok von SBB Personenverkehr und von SBB Cargo im Jubiläumskleid enthüllt worden.
Der bestehende RBS-Bahnhof Bern wurde 1965 eröffnet. Konzipiert für täglich rund 16'000 Fahrgäste, benutzen ihn heute bis zu 60'000 Passagiere pro Tag. Mit dem Bau des neuen RBS-Bahnhofs wird die Kapazität den heutigen Bedürfnissen und der prognostizierten Entwicklung angepasst. Anspruchsvolle geologische Verhältnisse, Altlasten, die Corona-Pandemie und fehlende Möglichkeiten zur Beschleunigung verzögern nun aber die Bauarbeiten am hochkomplexen Grossprojekt Zukunft Bahnhof Bern. Anstatt Ende 2027 wird der neue RBS-Bahnhof voraussichtlich erst Mitte 2029 in Betrieb genommen.
Der Bahnhof Zürich Wipkingen wird ab Frühling 2023 modernisiert. Anstelle des Mittelperrons erhält der Bahnhof zwei Aussenperrons und wird nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BehiG) umgebaut. Ausserdem plant die SBB bis 2025 diverse Bestandteile der Bahninfrastruktur auf dem Abschnitt Wipkinger Viadukt - Bahnhof Wipkingen - Tunnelportal - Bahnhof Oerlikon zu sanieren. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, plant die SBB, einen Grossteil der Arbeiten während einer einjährigen Streckensperrung Zürich HB - Zürich Wipkingen zwischen Dezember 2023 und Dezember 2024 auszuführen.
Auch das zweite Geschäftsjahr im Zeichen von Corona hat bei der Rhätischen Bahn (RhB) deutliche Spuren hinterlassen. Der wechselhafte Verlauf der Pandemie forderte Unternehmen und Mitarbeitende heraus. Nach einem schwierigen Start ins 2021, mit vielen Unsicherheiten und schwachen Frequenzen, folgte ab Mitte Jahr und bis in den Herbst hinein eine Periode mit «Licht», Optimismus und besseren Frequenzen. Die negative Entwicklung der Coronasituation in den letzten Wochen wirft allerdings wieder ihren «Schatten» auf Erträge und Frequenzen. Die RhB geht für das Geschäftsjahr 2021, nach der Defizitdeckung der abgeltungsberechtigten Geschäfte durch Bund und Kanton, von einem Verlust von 3 Millionen Franken aus.
Die SBB schafft mit dem Fahrplanwechsel zusätzliche Verbindungen für Freizeitreisende und Berufspendler:innen, so wird beispielsweise der IC5 Genève Aéroport - Zürich HB - St. Gallen stündlich bis nach Rorschach verlängert. Internationale Zugreisen werden schneller und bequemer dank des Nachtzugs nach Amsterdam und einem zusätzlichen Zug von Basel nach Mailand.
Die SBB beschafft gemeinsam mit den Tochterunternehmen Thurbo und RegionAlps 286 neue einstöckige Triebzüge für den Regionalverkehr. Als Sieger der grössten Ausschreibung in der Schweizer Bahngeschichte ist Stadler hervorgegangen. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) erteilen gemeinsam mit Thurbo und RegionAlps Stadler den Zuschlag für einen Rahmenvertrag für bis zu 510 neue einstöckige Triebzüge des Typs FLIRT. Es ist das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot. Als Erstabruf ist eine Bestellung von 286 Fahrzeugen mit einem Auftragsvolumen von rund zwei Milliarden Schweizer Franken vorgesehen. Der Abschluss des Vertrags soll nach Ablauf der 20-tägigen Rekursfrist erfolgen.
Im europäischen Jahr der Schiene verkehrt der «Connecting Europe Express». Der Sonderzug symbolisiert den Beitrag der Bahn für den Klimaschutz. Am 27. und 28. September 2021 macht er Halt in der Schweiz. Bundesrätin Simonetta Sommaruga und SBB-CEO Vincent Ducrot sind in Zürich zugestiegen und mit Vertretern von Verkehrsverbänden nach Bern gereist. Sie bekräftigten den Willen der Schweiz, die Bahn im nationalen und internationalen Verkehr weiter zu stärken, um sie für die Passagiere und die Wirtschaft noch attraktiver zu machen – und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
| • |
Folgen der Covid-19-Pandemie weiterhin erheblich. Im ersten Halbjahr 2021 täglich 763'000 Passagiere unterwegs, 41 Prozent weniger als 2019.
|
|
| • |
Nachfrage steigt wieder, aber nur langsam, aktuell Auslastung 25 Prozent unter 2019. Bis zur vollständigen Erholung der Passagierzahlen wird es noch einige Zeit dauern. Aber längerfristig wird Bahn wieder stark wachsen.
|
|
| • |
Kundenzufriedenheit ist gestiegen, betriebliche Lage war mehrheitlich stabil, Pünktlichkeit gut, mit regionalen Unterschieden. Der Dank dafür geht an die 33'500 Mitarbeitenden.
|
|
| • |
Trotz Coronakrise und abgestimmt mit dem Eigner hat SBB Grundauftrag sichergestellt und treibt Ausbauschritte und Angebotsentwicklungen voran.
|
|
| • |
Daraus resultiert Halbjahresverlust −389 Millionen Franken; bereinigt fällt er um 30 Millionen höher aus als in Vorjahresperiode.
|
|
| • |
Finanzielle Situation bleibt sehr angespannt: Verschuldung stark angestiegen, dank Unterstützung Bund Liquidität bis Ende 2021 gesichert.
|
|
| • |
Ziel von Bund und SBB ist langfristig robuste Finanzierung des Unternehmens. SBB trägt mit Sparmassnahmen und Effizienzsteigerungen dazu bei. |
|
Die Standseilbahn zwischen Cossonay-ville und Penthalaz wurde während eines Jahres umfassend modernisiert. In dieser Zeit standen den Fahrgästen Ersatzbusse zur Verfügung. Seit dem 23. August 2021 ist der Funiculaire Cossonay - Penthalaz nun wieder in Betrieb. Um den Einsatz grösserer Wagen zu ermöglichen wurden sowohl die Berg-, als auch die Talstation umgebaut.
Die SBB modernisiert mehrere Bahnhöfe auf der Linie Lausanne - Brig. Aufgrund der Konzentration von Grossbaustellen in den Sommermonaten muss der Fahrplan auf der Simplon-Linie vom 19. Juli bis 15. August 2021 angepasst werden. Zudem verkehren am Wochenende vom 7. und 8. August 2021 zwischen Vevey und Aigle Bahnersatzbusse.
In der Schweiz nahm der Personenverkehr auf der Schiene auf der Nord-Süd-Achse bis Ende 2019 deutlich zu. Dies ist eine direkte Folge der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels 2016 und des verbesserten ÖV-Angebots. Fast alle Bahnhöfe im Tessin und in Uri verzeichneten deutlich mehr Reisende. Je nach räumlichem Potenzial verstärkte sich die Dynamik im Umfeld der Bahnhöfe. Das zeigt das Monitoring Gotthard-Achse.
Sabato 12 giugno, alla presenza delle Autorità cantonali, è stato battezzato il Giruno dedicato al Canton Ticino, con il nome di «Giruno Ticino». Il treno è stato battezzato da due fortunati vincitori del concorso delle FFS, nominati per l'occasione madrina e padrino.
Der Rhätischen Bahn (RhB) als Meterspur- und Gebirgsbahn stellen sich in bahntechnischen Bereichen oft andere Herausforderungen als beispielsweise den SBB: Nicht selten braucht es spezielle, massgeschneiderte Lösungen. Diese sind meist aufwändiger als herkömmliche und das Angebot ist kleiner als im Normalspurbereich. Wo möglich und sinnvoll erarbeitet die RhB gemeinsam mit geeigneten Partnern eigene Lösungen. Jüngstes Beispiel ist ein neues digitales Diagnosesystem für die Gleismessung. Dieses wurde am 7./8. Juni 2021 interessierten Meterspurbahnen und Medien präsentiert.
Der Kanton Waadt, die Gemeinde Aigle, die Transports publics du Chablais (TPC) und die SBB haben heute in Aigle den fabrikneuen Stadler FLIRT3 RABe 523 112 auf den Namen «Grande Eau» getauft. Die Anbindung von Aigle an die S-Bahn vom Kanton Waadt (RER Vaud) zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der RER Vaud dar, die sich in einer fortlaufenden Entwicklung befindet. Ein Zeichen dafür sind auch die neuen 14 FLIRT Triebzüge der neusten Generation.
Mit dem ICE 1 startete die Deutsche Bahn 1991 in die Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Am 29. Mai 1991 wurde der ICE-Betrieb mit einer Sternfahrt von Bonn, Hamburg, Mainz, Stuttgart und München zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eingeweiht. Nachdem die Züge parallel in den Bahnhof eingefahren waren, stellte Bundespräsident Richard von Weizsäcker um 12.00 Uhr symbolisch das Ausfahrsignal auf "Fahrt" und sagte: "Der Hochgeschwindigkeitsverkehr in der Bundesrepublik Deutschland ist damit eröffnet." Dem Triebfahrzeugführer des planmässigen Premieren-ICE übergab er symbolisch den Schlüssel für den Zug. Am 2. Juni 1991 fuhr der erste reguläre ICE um 5.53 Uhr in Hamburg-Altona Richtung München ab; in der Gegenrichtung erfolgte die Abfahrt in München um 6:41 Uhr.
Der Bahnhof Zürich Wipkingen wird ab Frühling 2023 bis 2025 modernisiert. Anstelle des Mittelperrons erhält der Bahnhof zwei Aussenperrons und wird nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BehiG) umgebaut. Gleichzeitig wird das 120-jährige Wipkinger Viadukt saniert. Von Dezember 2023 bis Dezember 2024 wird die Strecke Zürich HB - Zürich Wipkingen gesperrt. Die Fernverkehrszüge werden umgeleitet, die S24 fällt zwischen HB und Wipkingen aus. Ausserdem plant die SBB bis 2025 diverse Bestandteile der Bahninfrastruktur auf dem Abschnitt Wipkinger Viadukt - Bahnhof Wipkingen - Tunnelportal - Bahnhof Oerlikon zu sanieren. Um effizient zu bauen und die Auswirkungen auf Anwohnende und Reisende zu minimieren, plant die SBB, einen Grossteil der Arbeiten während einer einjährigen Streckensperrung auszuführen.
An der 30. Generalversammlung der Stadler Rail AG haben die Aktionärinnen und Aktionäre heute alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Aktionärinnen und Aktionäre haben Peter Spuhler als Verwaltungsratspräsident sowie alle weiteren zur Wahl stehenden Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräte bestätigt. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus hatten die Aktionärinnen und Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter abgegeben.
Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) blickt auf ein prägendes Jahr 2020 zurück. Erfolgreich verlief mit dem Treno Gottardo der Start in den Fernverkehr. Wegen der Coronapandemie sanken die Verkehrserträge und Fahrgastzahlen. Für das Geschäftsjahr 2020 weist die SOB einen Verlust von 6,4 Millionen Franken aus. Während die Coronapandemie die Südostbahn unerwartet traf, waren die Vorinvestitionen für den Eintritt in den Fernverkehr einkalkuliert.
Mit der Einstellung des Museumsbetriebes im Dezember 2013 wurde es still im Misox. Nachdem die Bahn mittlerweile über weite Strecken abgebaut wurde und ein Museum in Grono gescheitert ist, hat der ehemalige RhB Triebwagen BDe 4/4 491 seine letzte grosse Fahrt angetreten. Der letzte Zeitzeuge des Fahrzeugparks der ehemaligen Misoxerbahn wurde in der Nacht von Dienstag 27. auf Mittwoch 28. April 2021 über die A13 von Grono nach Landquart transportiert!
Wegen coronabedingter Verzögerungen auf Baustellen verkehrten die Züge im Tessin vom 13. Dezember 2020 bis 4. April 2021 gemäss einem Zwischenfahrplan. Mit dem Abschluss der Arbeiten auf der Strecke zwischen Contone und Tenero anfangs April wurde es möglich, den definitiven Fahrplan 2021 einzuführen. Am Ostermontag, 5. April 2021 hat die SBB dann auch alle Neubaustrecken im Regionalverkehr rund um den Ceneri Basistunnel in Betrieb genommen. Damit werden durch die S-Bahn TILO auch die Tessiner Zentren untereinander schneller und häufiger verbunden. Mit der Fertigstellung der NEAT verfügt das Tessin nun über ein flexibles Regionalexpressnetz, das auch mit der übrigen Schweiz gut vernetzt ist.
Die SBB bestellt bei Stadler für rund 1,3 Milliarden Franken 60 weitere Interregio-Doppelstockzüge. Damit schafft die SBB genügend Kapazitäten für den Angebotsausbau im Regionalverkehr und erfüllt die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes im Fernverkehr. Für die 60 Züge löst die SBB eine bestehende Option ein.
