Der neue Fahrplan bringt zahlreiche Veränderungen mit
sich
Foto: Marcel Manhart
Die wichtigsten Neuerungen in Kürze
Basel–Liestal und Basel–Biel–Lausanne
Nach umfassenden Infrastrukturausbauten kann der S-Bahn-Viertelstundentakt zwischen Liestal und Basel SBB eingeführt werden. Im Fernverkehr gibt es neu in Zusammenarbeit mit der BLS einen
Halbstundentakt zwischen Basel SBB und Biel/Bienne via Delémont. Basel wird mit dem IC51 wieder direkt an die Genferseeregion, nach Lausanne, angebunden.
Nationale Nachtverbindungen
Die SBB bietet die im Jahr 2025 eingeführten Nachtverbindungen im Fernverkehr weiterhin testweise, aber neu praktisch an jedem Wochenende an. Sie bringen Nachtschwärmer:innen spät nach Hause und
Fluggäste früh zum Flughafen. Die neuen Nachtverbindungen fahren auf der Strecke Bern–Olten–Zürich HB(–Zürich Flughafen)–Winterthur. In Bern, Olten und Zürich besteht Anschluss an Nacht-S-Bahnen
und Nachtbusse.
Weitere Informationen auf der SBB Webseite «Zusätzliche Frühverbindungen an den Flughafen
Zürich».
Ebenfalls an fast allen Wochenenden verkehren Nachtzüge auf den Strecken Fribourg/Freiburg–Lausanne–Genève‑Aéroport, Sion–Lausanne–Genève‑Aéroport und Biel/Bienne–Lausanne mit Anschluss in Renens
nach Genève-Aéroport.
Weitere Informationen auf der SBB Webseite «Zusätzliche Frühverbindungen an den Flughafen
Genf».
Deutschschweiz–Chiasso
Dank zusätzlicher EC-Verbindungen sowie der Verlängerung eines IC2 von Lugano bis nach Chiasso gibt es einen durchgehenden Stundentakt zwischen der Deutschschweiz und Chiasso.
Chur–Zürich
Freizeitreisende sowie Pendlerinnen und Pendler zwischen Graubünden und Zürich profitieren neu auch unter der Woche von einem durchgehenden Halbstundentakt des IC3.
Saisonale Direktzüge Zürich–Einsiedeln und Zürcher Oberland–Chur
Der RE25 bringt Reisende an ausgewählten Winterwochenenden wieder direkt von Zürich nach Einsiedeln an den Weihnachtsmarkt und ins Wintersportgebiet. Zudem verkehren an einzelnen Wochenenden im
Rahmen eines Markttests Direktzüge von Rapperswil nach Chur.
Die SBB und ihre Partnerbahnen bauen: Für einen zuverlässigen Bahnbetrieb und mehr Angebot
Die SBB unterhält eines der meistbefahrenen Bahnnetze der Welt. Auch in den nächsten Jahren werden die Unterhaltsarbeiten weiter zunehmen. Denn was so intensiv genutzt wird, muss gepflegt werden,
damit die Züge auch künftig sicher ans Ziel kommen. Die SBB unterhält aber nicht nur ihr bestehendes Netz, sondern baut es auch im Auftrag des Bundes weiter aus, damit langfristig neue Angebote
geschaffen werden. Auch in den Nachbarländern wird weiterhin viel gebaut. Die zahlreichen Baustellen führen dazu, dass sich teilweise die Reisezeiten verlängern oder Reisende häufiger umsteigen
müssen. Vor Baustellen mit grösseren Auswirkungen in der Schweiz informiert die SBB rechtzeitig über ihre Kanäle.
Eine Übersicht über die wichtigsten Baustellen und daraus resultierende Fahrplanänderungen in Europa
finden Sie auf der SBB Webseite «Baustellen & Fahrplanänderungen».
Die SBB empfiehlt, vor Antritt jeder Reise den Online-Fahrplan zu prüfen. Über die SBB Mobile App können die Kundinnen und
Kunden zudem ihre persönliche Pendelstrecke einrichten. Dank abonnierten Push-Benachrichtigungen werden Reisende so auch ohne Fahrplanabfrage über Störungen oder Fahrplanabweichungen durch
Baustellen informiert.
Schweiz–Dänemark–Schweden
Die neue Nachtzug-Verbindung Basel SBB–Kopenhagen–Malmö verkehrt ab 15. April 2026 mit jeweils drei Verbindungen pro Woche und Richtung. Abfahrt in Basel SBB ist jeweils mittwochs, freitags und
sonntags, während die Abfahrt in Malmö und Kopenhagen (Kobenhavns Lufthavn) donnerstags, samstags und montags erfolgt. Der Betrieb ist nur möglich, falls er im Rahmen des CO2-Gesetzes finanziell
vom Bund unterstützt wird.
Weitere Informationen in der SBB News «SBB Nachtzug nach Malmö ab April 2026».
Schweiz–Italien
Italien-Reisende können sich über zwei zusätzliche Züge pro Richtung zwischen Zürich und Milano Centrale freuen. Zudem wird die bestehende Direktverbindung nach Bologna bis Florenz verlängert.
Der bisherige direkte Zug nach Genua verkehrt zwischen Ende März und Ende Mai sowie im Oktober künftig weiter südlich bis La Spezia. Am Wochenende fährt der Zug neu noch weiter südlich bis
Livorno. Von Juni bis September ist das Angebot aufgrund von Bauarbeiten in Italien aktuell nicht gesichert.
Schweiz–Deutschland
Auch Reisende zwischen Deutschland und der Schweiz können sich auf einen Angebotsausbau freuen: Erstmals verkehren ICE direkt von Brig nach Deutschland. Zudem gibt es neu insgesamt vier
Direktverbindungen zwischen Deutschland und Chur. Für Reisende nach Deutschland baut die SBB ihren Gepäckservice aus: Reisende können ihr Gepäck zuhause abholen und an ihr Reiseziel
transportieren lassen. Damit ermöglicht die SBB ihnen eine entspannte Zugreise ohne Koffer und Gepäck.
Weitere Informationen auf der SBB Webseite «Reisegepäck ins Ausland».
Schweiz–Frankreich
Die saisonale Direktverbindung Lausanne–Marseille wird im Jahr 2026 für ein Jahr ausgebaut. Reisende gelangen neu bereits von April und bis Oktober direkt von Lausanne an die französische
Mittelmeerküste und zurück – jeweils von Donnerstag bis Montag. Im Juli und August verkehren die Züge wie bisher täglich.
Es wird viel gebaut – in der Schweiz und im Ausland
Die SBB unterhält eines der meistbefahrenen Bahnnetze der Welt. Auch in den nächsten Jahren werden die Unterhaltsarbeiten weiter zunehmen. Denn was so intensiv genutzt wird, muss gepflegt werden,
damit die Züge auch künftig sicher ans Ziel kommen. Die SBB unterhält aber nicht nur ihr bestehendes Netz, sondern baut es auch weiter aus, damit langfristig neue Angebote geschaffen werden. Auch
in den Nachbarländern wird weiterhin viel gebaut. Die zahlreichen Baustellen führen dazu, dass sich teilweise die Reisezeiten verlängern oder Reisende häufiger umsteigen müssen.
Eine Übersicht über die wichtigsten Baustellen
und daraus resultierende Fahrplanänderungen finden Sie hier
Die SBB empfiehlt, vor Antritt jeder Reise den Online-Fahrplan auf sbb.ch oder in der SBB Mobile App zu prüfen. Über die SBB Mobile App können die Kundinnen und Kunden zudem ihre persönliche
Pendelstrecke einrichten. Dank abonnierten Push-Benachrichtigungen werden Reisende so auch ohne Fahrplanabfrage über Störungen oder Fahrplanabweichungen durch Baustellen informiert.
Weiterführende Informationen zum neuen Fahrplan
Verbindungen in die Nachbarländer
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Im Jahr 2026 gibt es für Italienreisende neue Verbindungen und Destinationen. So verkehren zwischen Zürich und Milano ab 2026 zwei zusätzliche Züge pro Richtung, die den
Reiseverkehr zwischen den beiden Metropolen weiter verbessern. Freizeit- und Geschäftsreisende erhalten dadurch eine grössere Flexibilität auf der beliebten Strecke.
Zusätzlich wird die Direktverbindung nach Bologna bis nach Florenz verlängert. Der bisherige direkte Zug nach Genua verkehrt von Ende März bis Ende der Herbstferien künftig
weiter südlich bis La Spezia und erschliesst so beliebte Sommerreiseziele umsteigefrei. Im Winter endet der Zug in Milano Centrale. Die SBB trägt damit der saisonal
unterschiedlichen Nachfrage Rechnung.
- Ab Fahrplanwechsel verkehrt von Stuttgart jeder zweite Zug nur bis Singen, von dort fährt planmässig ein Zug nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB,
wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind. Damit soll sichergestellt werden, dass für die Reisenden in der Schweiz zusammen mit dem RE48 jede halbe Stunde ein
Zug von Schaffhausen in Richtung Zürich pünktlich verkehrt.
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Das ICE-Angebot zwischen Deutschland und der Schweiz wird ausgebaut. Erstmals gelangen Reisende umsteigefrei von Brig nach Berlin, Köln und Hamburg. Darüber hinaus wird die
Zahl der Direktverbindungen bis und ab Chur auf vier tägliche Züge pro Richtung erhöht, was die Anbindung des Kantons Graubünden deutlich verbessert. Erstmals verkehren auf
zwei Verbindungen pro Richtung zwischen Basel SBB und Hamburg Giruno-Züge der SBB. Aufgrund des geänderten Angebotskonzepts gibt es die beiden Verbindungen mit den
EC-Wagenzügen zwischen Interlaken Ost / Zürich und Dortmund / Hamburg nicht mehr.
- Ab Fahrplanwechsel verkehren auf der Nachtzuglinie von Zürich nach Hamburg erstmals die ÖBB-Nightjets der neuen Generation. Diese verfügen über modernes Design, mehr Privatsphäre,
Velostellplätze, barrierefreie Abteile und zahlreiche weitere Annehmlichkeiten. Fix montierte Betten, Mini-Cabins für Alleinreisende sowie eigene Duschmöglichkeiten und WCs im
Schlafwagen sorgen für zusätzlichen Komfort.
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Für Nachtzugliebhaber gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Im nächsten Jahr werden neue Nightjet-Züge der ÖBB auf den Verbindungen nach Hamburg, Amsterdam und Wien eingesetzt. Damit
erhöht sich der Komfort bei nächtlichen Reisen, beispielsweise dank den neuen Mini Cabins sowie eigenen Toiletten und Duschen in allen Schlafwagenabteilen.
Verbindungen im nationalen Fernverkehr
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Neu gibt es einen Halbstundentakt zwischen Basel SBB und Biel/Bienne. Im Wechsel verkehren IC51 Basel SBB–Lausanne und IR56 (BLS) Basel SBB–Biel/Bienne. Damit gibt es wieder
eine direkte Verbindung zwischen Basel, dem Jura und dem Arc lémanique. Neu verkehren die IC ab Lausanne–Biel/Bienne halbstündlich abwechselnd weiter nach Zürich und Basel.
Zwischen Biel/Bienne und Zürich verkehrt neu der IR55. Der IR56 der BLS (Biel/Bienne–Basel SBB) erweitert das Angebot auf dieser Strecke zu einem Halbstundentakt Richtung
Basel. In Zürich besteht vom IR55 Anschluss auf den IC1, der weiter nach Zürich Flughafen, Winterthur und St. Gallen fährt, kein Anschluss mehr besteht auf den Montag bis
Freitag zweistündlich verkehrenden IC5 zwischen Zürich HB und St. Gallen. Dieser wiederum verkehrt nur noch zwischen St. Gallen und Zürich und nicht weiter in Richtung Westen.
Grund sind die erforderlichen Eigenschaften der Züge: Zwischen Zürich HB und St. Gallen werden Neigezüge benötigt, zwischen Zürich und Biel dagegen Rollmaterial, das schnell
beschleunigen kann – eine Eigenschaft, die auf Neigezüge nicht zutrifft. Der IR55 wird mit niederflurigen Doppelstockzügen geführt und ermöglicht dadurch ein bequemes,
ebenerdiges Ein- und Aussteigen. Auf dem IR56 kommen ebenfalls barrierefreie MIKA-Züge der BLS zum Einsatz
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Der IR36 Basel SBB–Frick–Zürich HB (–Zürich Flughafen) hält neu halbstündlich in Stein-Säckingen und Möhlin. Damit erhalten die beiden Orte eine direkte stündliche Anbindung
an den Flughafen Zürich. Der IR36 und die S1 bilden zusammen zwischen Stein-Säckingen, Möhlin, Rheinfelden und Basel SBB einen ungefähren Viertelstundentakt.
Verbindungen im Regionalverkehr
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Dank umfassender Infrastrukturausbauten, darunter der neue Bahnhof Liestal, das Entflechtungsbauwerk Muttenz und der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB, wird der
S-Bahn-Viertelstundentakt zwischen Liestal und Basel SBB eingeführt. Neben der bestehenden S3-Linie, die von Olten über Liestal nach Basel SBB und weiter nach Laufen verkehrt,
wird zusätzlich die neue S33-Linie eingerichtet, die direkt zwischen Liestal und Basel SBB pendelt. Es ist geplant, dass letztere in den Hauptverkehrszeiten bis nach Sissach
fahren wird, um die Anbindung in der Region weiter zu verbessern.
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Aufgrund der Einführung des Halbstundentakts im Fernverkehr zwischen Basel SBB und Biel/Bienne wird die S3 künftig nur noch zwischen Olten und Laufen verkehren. Reisende, die
in Richtung Delémont fahren möchten, können den IC51 und den neuen IR56 nutzen, um ihre Ziele zu erreichen.
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In der S-Bahn Basel erhalten die Zusatz-S-Bahnen teilweise neue Fahrpläne zur Hauptreisezeit. Zudem erhalten diese Züge neu Liniennummern: Die S11 verkehrt zwischen Basel SBB,
Stein-Säckingen und während den Hauptreisezeiten am Morgen ab Laufenburg. Die S31 zwischen Basel SBB und Laufen, die S32 während den Hauptreisezeiten am Morgen zwischen
Sissach und Basel (ohne Halt in Frenkendorf und Pratteln).
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Auch im Jura wird der Fahrplan neu gestaltet. Der Abschnitt Porrentruy–Bonfol wird in das Angebot der SBB integriert. Es verkehren neu jeweils stündlich die Linien R1
Delémont–Delle, R11 Porrentruy–Delle, R2 Delémont–Bonfol
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Im Wallis, der Ostschweiz sowie im Raum Winterthur kommen im Laufe des Jahres 2026 auf einigen Linien die neuen einstöckigen Triebzüge Flirt Evo zum Einsatz. Sie bringen für
die Reisenden zahlreiche Verbesserungen. Dazu gehören neu gestaltete und grosszügige Multifunktionszonen, mehr Stauraum für Velos, Kinderwagen und Gepäck sowie guter
Mobilfunk- und Datenempfang für unterwegs und Steckdosen in allen Abteilen.
Baustellen im In- und Ausland
Was intensiv genutzt wird, muss auch gepflegt werden, damit die Züge auch künftig sicher ans Ziel kommen. Auch 2026 hat es sowohl auf dem Schweizer Schienennetz als auch demjenigen in den
Nachbarländern diverse Baustellen.
Die wichtigsten Fahrplananpassungen wegen Baustellen in der Deutschschweiz und im Tessin:
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Aufgrund intensiver Bautätigkeiten im Mittelland kommt es auf verschiedenen Streckenabschnitten in den Regionen Basel / Zürich / Bern / Biel/Bienne phasenweise vor allem in
den Abendstunden und an verschiedenen Wochenenden zu abweichenden Fahrtzeiten oder teilweise Ausfällen auf verschiedenen IC-, IR-, RE-, TGV-Verbindungen sowie im
Regionalverkehr.
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Seit 2025 finden im Gotthard-Basistunnel regelmässig längere Unterhaltsfenster statt, um Anlagen zu ersetzen, welche das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Diese sind
zweimal jährlich jeweils im Winter und im Sommer vorgesehen und führen zu einer Teilsperre des Gotthard-Basistunnels. Es kommt dadurch zu Änderungen bei den Halten und
insbesondere im Winter zu Ausfällen und Umleitungen über die Panoramastrecke, wobei immer einzelne Verbindungen durch den Basistunnel angeboten werden. Die genauen Daten für
das Jahr 2026 werden zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.
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Im Tessin führen Bauarbeiten im Sommer vom 20. Juli bis 3. September 2026 zu diversen Fahrplanänderungen. Während dieser Zeit fallen die Linien S10, S20, S90 und RE80 auf
einigen Abschnitten aus. Es verkehren andere Verbindungen und / oder Bahnersatzbusse.
Die wichtigsten Fahrplananpassungen wegen Baustellen bei Verbindungen nach Frankreich
Die wichtigsten Fahrplananpassungen wegen Baustellen bei Verbindungen nach Italien
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In Italien wird noch mindestens bis Sommer 2027 zwischen Domodossola und Milano der Vier-Meter-Korridor ausgebaut, was dem alpenquerenden Güterverkehr zugutekommt. Auch 2026
kann deshalb, wie bereits in den vorhergehenden Jahren, jeweils von Montag bis Freitag, ein Zug weniger pro Richtung zwischen Basel‒Bern‒Milano und Genf‒Brig‒Milano verkehren.
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Vom 27. Juli bis 23. August 2026 steht südlich von Como nur ein Gleis zur Verfügung, wodurch die Linie RE 80 nur bis Lugano bzw. Como und nicht bis Milano verkehren kann.
Zwischen 24. August und 3. September 2026 ist die Strecke komplett gesperrt, es verkehren weder die EC-Züge noch die Züge der Linie RE80 nach Milano. Ein Ersatzkonzept wird
derzeit ausgearbeitet.
Die wichtigsten Fahrplananpassungen wegen Baustellen bei Verbindungen nach Deutschland
- Ab Fahrplanwechsel verkehrt von Stuttgart jeder zweite Zug nur bis Singen, von dort fährt planmässig ein Zug nach Zürich. Zudem verkehrt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB,
wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind. Damit soll sichergestellt werden, dass für die Reisenden in der Schweiz zusammen mit dem RE48 jede halbe Stunde ein
Zug von Schaffhausen in Richtung Zürich pünktlich verkehrt.
- Auch das ICE-Angebot wird ausgebaut. Erstmals gelangen Reisende umsteigefrei von Brig nach Berlin und von Köln/Dortmund und Hamburg nach Brig. Darüber hinaus wird die Zahl der
Direktverbindungen bis und ab Chur auf vier tägliche Züge pro Richtung erhöht, was die Anbindung des Kantons Graubünden deutlich verbessert. Erstmals verkehren auf zwei Verbindungen
pro Richtung, zwischen Basel SBB und Hamburg, Giruno-Züge der SBB. Aufgrund des geänderten Angebotskonzepts werden die beiden Verbindungen mit den EC-Wagenzügen zwischen Interlaken
Ost / Zürich und Dortmund / Hamburg nicht mehr angeboten.
- Aufgrund von noch nicht fertiggestellten Infrastrukturausbauten der Deutschen Bahn im Raum Rastatt und Haltingen/Weil am Rhein verlängert sich die Fahrzeit der ICE-Linien Hamburg–
Hannover–Frankfurt–Basel SBB. Weil die Züge später in Basel SBB eintreffen respektive früher Richtung Norden abfahren, können die Züge dieser Linie ab dem Fahrplan 2026/2027 für zwei
Jahre nicht mehr bis Zürich und Chur verkehren und starten beziehungsweise enden in Basel SBB. In diesem Zusammenhang ergeben sich auch Fahrplanänderungen bei den bis Basel SBB
geführten Zügen des Regionalverkehrs der DB.
- Vom 7. Februar bis 31. Oktober 2026 kommt es zwischen München und Buchloe auf der Strecke Zürich–München zu Fahrplanänderungen. Der Grund ist, dass auf gewissen Gleisabschnitte
auf dieser Strecke in Deutschland im laufenden Jahr die Streckengeschwindigkeit auf mehreren Kilometern reduziert werden muss. Im Eurocity-Verkehr von Zürich nach München kommt es zu
Fahrzeitverlängerungen von rund 10 Minuten, im Verkehr von München nach Zürich fährt der Eurocity ab München in Richtung Zürich 5 Minuten früher ab. Auf die Anschlüsse in der Schweiz
hat die Anpassung keine Auswirkungen.
Die wichtigsten Fahrplananpassungen wegen Baustellen bei Verbindungen nach Österreich / Ungarn / Slowakei
Vom 6. Januar bis 30. Januar 2026 ist die Strecke zwischen Innsbruck und Hall im Tirol (Wörgl) durchgehend für den Zugverkehr gesperrt. Die Nightjet werden via St. Margrethen–Bregenz–Allgäu (DB)
umgeleitet und verkehren voraussichtlich bis/ab Zürich HB mit geänderten Fahrzeiten. Die Railjet Xpress und EuroCity enden, bzw. beginnen in Innsbruck.
Zwischen Buchs SG und Feldkirch gibt es vom 14. Juni bis zum 14. Oktober 2026 eine Totalsperre. Einzelne Railjet-Verbindungen von und nach Wien, von Linz sowie einzelne EC-Verbindungen von und
nach Innsbruck werden via St. Margrethen umgeleitet. Die weiteren Railjet-Verbindungen fallen aus. Für Reisende nach Graz bestehen Anschlüsse in Innsbruck, für Reisende nach Budapest und
Bratislava in Wien. Die Nachtzüge werden via St. Margrethen umgeleitet. Bei den umgeleiteten Zügen verlängert sich die Reisezeit um eine Stunde und es kommt zu früheren Abfahrts- bzw. späteren
Ankunftszeiten. Zusätzlich verkehren Bahnersatzbusse zwischen Sargans und Feldkirch.
Zwischen dem 15. Oktober bis 12. Dezember 2026 verlängern sich die Fahrzeiten zwischen Zürich und Salzburg um bis zu einer Stunde. Die Nightjet verkehren mit geänderten Fahrzeiten ab/bis Zürich
HB. Die ersten und letzten drei Züge der Railjet Xpress /EC verkehren mit geänderten Fahrzeiten. Die restlichen Züge der Railjet Xpress beginnen, bzw. enden in Sargans.
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