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Unterbruch des Bahnverkehrs zwischen Lausanne und Prilly-Malley

Aufgrund eines Brandes von rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne, der den ersten Ermittlungen zufolge auf einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug zurückzuführen ist, ist der Bahnverkehr zwischen Lausanne und Prilly-Malley bis mindestens Mittwochabend (Betriebsschluss) unterbrochen. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren zwei Extrazüge pro Stunde und Richtung sowie zahlreiche Ersatzbusse. Die SBB setzt alles daran, den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind gross, eine Prognose für die vollständige Wiederinbetriebnahme noch nicht bekannt. Die SBB rät aktuell von Reisen zwischen Lausanne und Renens ab.

SBB CFF FFS Bahnhof Lausanne Gleis 1 mit Blick in Richtung Renens                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Stand: 16. Februar 2026, 00.30 Uhr

 

Am Sonntag, 15. Februar 2026  gegen 20.45 Uhr gerieten im Bahnhof Lausanne beim Perron 1, Seite Renens, rund 40 Kabel zur Steuerung der Weichen und Signale in Brand. Nach den ersten Untersuchungen, die noch zu bestätigen sind, scheint ein pyrotechnischer Gegenstand aus einem Fanzug die Ursache dafür zu sein. Dank der schnellen Reaktion der Intervention SBB und der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.

 

Vor diesem Hintergrund und angesichts der vielen Schäden können derzeit keine Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley verkehren. Die Fernverkehrszüge wenden in Renens und Lausanne. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren Ersatzbusse. Die Metro m1 fährt heute Montagmorgen bis 1.30 Uhr. Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer sind vor Ort.

 

Die SBB setzt alles daran, den Verkehr der Kundinnen und Kunden sicherzustellen und den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Die Schäden sind jedoch sehr gross, weshalb eine genaue Prognose zur Besserung noch nicht möglich ist. Es ist mit grossen Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Lausanne und Renens am Montagmorgen zu rechnen. Die SBB rät ihren Kundinnen und Kunden, mindestens bis Montagmittag zwischen Lausanne und Renens zu reisen. Die SBB dankt ihren Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis für diese ungewollte Situation. 

 

Update: 16. Februar 2026, 03.30 Uhr

 

In der Nacht wird die Schadenanalysen nach einem Brand von rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne, verursacht durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug, weitergeführt. Aktuell ist klar, dass der Schaden sehr gross ist. Viele Mitarbeitende der SBB arbeiten mit Hochdruck an der Schadensbehebung. Momentan geht die SBB davon aus, dass es den ganzen Montag Auswirkungen auf den Bahnverkehr geben wird. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren Ersatzbusse. Die SBB empfiehlt den Reisenden, entbehrliche Fahrten zwischen Lausanne und Renens zu verschieben. Die SBB dankt ihren Kundinnen und Kunden für das Verständnis.

 

 

Update: 16. Februar 2026, 06.30 Uhr

 

Die Reparaturarbeiten an den Kabeln haben begonnen. Angesichts des Ausmasses der Schäden sind die Arbeiten sehr aufwändig, sie dauern ungefähr sechs bis acht Stunden pro Kabel. Die Kabel sind verbrannt und damit vollständig zerstört. Zudem gibt es rund 1000 Kabelverbindungen. Zum Vergleich: Als es 2023 in Renens zu einem Kabelschaden kam, gab es 500 Verbindungen pro Kabel und diese waren nur abgeschnitten. Dadurch waren die Schäden weniger gravierend als bei einem Brand.

 

Während die Reparaturarbeiten an der Bahninfrastruktur zwischen Lausanne und Renens andauern, bietet die SBB Alternativen: Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehren pro Stunde und Richtung zwei Extrazüge. Aktuell stehen 13 Ersatzbusse zur Verfügung. Ab 7 Uhr kommen weitere 17 Busse hinzu. Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer sind vor Ort.

 

Update: 16. Februar 2026, 10.00 Uhr

 

Die Reparaturarbeiten sind noch aufwändiger als erwartet. Die SBB setzt alles daran, den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder aufzunehmen – der Bahnverkehr bleibt jedoch zwischen Lausanne und Prilly-Malley bis und mit Dienstag, 17. Februar, unterbrochen. Momentan sind 30 Bahnersatzbusse und zwei Shuttlebusse im Einsatz, um die Reisenden zu transportieren.

 

Aus heutiger Sicht wird es mindestens bis Donnerstag dauern, bis die Züge wieder normal und ohne Einschränkungen verkehren können.

 

Der Liveticker auf der SBB-Seite «Bahnverkehrsinformationen» wird laufend aktualisiert.

 

 

Update: 17. Februar 2026, 11.45 Uhr

 

Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne werden weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben und schreiten gut voran. Deshalb können die Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley voraussichtlich bereits ab Mittwoch, 18. Februar 2026, Betriebsbeginn wieder wie gewohnt verkehren. Es kann noch zu einzelnen Zugsausfällen kommen. Bis dahin verkehren zwischen Lausanne und Renens weiterhin zwei Extrazüge pro Stunde und Richtung sowie zahlreiche Ersatzbusse.

 

Die SBB dankt den Kundinnen und Kunden für das Verständnis während den Einschränkungen. Auslöser dafür war ein Kabelbrand, der gemäss ersten Ermittlungen durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug ausgelöst worden war. Der Dank geht auch an die zahlreichen SBB Teams, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, die Störung so rasch wie möglich zu beheben.

 

Update: 18. Februar 2026, 05.30 Uhr

 

Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne wurden in der Nacht abgeschlossen. Die Züge zwischen Lausanne und Renens verkehren daher seit heute Morgen um 04.00 Uhr wieder durchgehend. Es muss noch mit einzelnen Verspätungen und Änderungen der Zugskompositionen während des Tages gerechnet werden.

 

Die SBB dankt den Kundinnen und Kunden für das Verständnis während den Einschränkungen. Auslöser dafür war ein Kabelbrand, der gemäss ersten Ermittlungen durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug ausgelöst worden war. Der Dank geht auch an die zahlreichen SBB Teams, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, die Störung so rasch wie möglich zu beheben.



Ein Blick auf beschädigte Kabel                                                                              Fotos: SBB CFF FFS


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