Schweiz


Feierliche Eröffnung der neuen Loküberdachung beim Bahnmuseum Albula in Bergün

Nach über zweijähriger Planung konnte im Frühjahr mit dem Spatenstich zum Bau der dringend notwenigen Überdachung angefangen werden und heute durfte das Bahnmuseum Albula in Bergün bei schönstem Herbstwetter die neue Loküberdachung eröffnen. Stiftungsratspräsident Yves Broggi hielt in einer emotionalen Rede wichtige Momenten in der Geschichte des Bahnmuseums Albula fest und unterstrich die Eröffnung als Meilenstein davon.

Yves Broggi bei der Eröffnungsrede der neuen Loküberdachung                           Foto: Roman Sommer / Bahnmuseum Albula

 

 

 

Nach über zweijähriger Planung konnte im Frühjahr mit dem Spatenstich zum Bau der dringend notwenigen Überdachung angefangen werden. Die Aufträge wurden von der Stiftung an Einheimische und Bündner Firmen vergeben. So stammt Beispielsweise das Holz für den Bau aus Bergün und dem nahen Albulatal. Die Stahlarbeiten sowie das elegant geschwungene Kupferdach stammen ebenfalls aus Bündner Handwerkerkunst. Das rund CHF 650'000.- teure Projekt konnte nur dank zahlreichen Gönnern und privaten Spenden verwirklicht werden.

 

Die Überdachung wird der historischen Krokodillok Ge 6/6 I 407 der Rhätischen Bahn, welche bereits Mitte September unter das Dach verschoben wurde, sowie der in Filisur remisierten RhB Ge 2/4 205 Schutz vor Wind und Wetter bieten. In der Krokodillok ist ein Fahrsimulator eingebaut, welcher den Besuchern des Bahnmuseums eine realitätsnahe Schnupperfahrt von Filisur nach Bever auf dem Führerstand ermöglicht.

 

Die Stiftung Bahnmuseum Albula ist für die Sammlung von erhaltenswertem und historischem Bahnmaterial und dessen Zugänglichmachung für die Öffentlichkeit verantwortlich. Zu diesem Zweck wurde in den Jahren 2011 / 2012 das ehemalige Zeughaus beim Bahnhof Bergün zum Bahnmuseum Albula um- und ausgebaut.

 

Für die RhB Ge 2/4 205 werden zurzeit Gelder für eine äusserliche Aufarbeitung gesucht. Diese Arbeiten sollen in der Hauptwerkstätte der RhB in Landquart durchgeführt werden so dass die Lok danach in Bergün ausgestellt werden kann.

 

 

Weitere Projekte in Zusammenarbeit mit der Rhätischen Bahn für das Bahnmuseum Albula

 

Bereits stehen weitere Projekte an. So wurde in Zusammenarbeit mit der Rhätischen Bahn die Erneuerung der Kindertour in Angriff genommen. Diese wird anlässlich der Clà Ferrovia Fahrt ins Bahnland vom kommenden 10. Dezember eröffnet werden. Somit wird der Kinderkondukteur der Rhätischen Bahn zukünftig „Kurze und Lange“ Gäste mit einer eigenen Tour im Bahnmuseum Albula begeistern.

 

Für den 15. Dezember 2017 ist dann die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Erbe verpflichtet – UNESCO Welterbe in der Schweiz“ geplant. Die Ausstellung widmet sich den UNESCO Welterbestätten in der Schweiz anlässlich des 10 Jahre UNESCO-Jubiläums der Rhätischen Bahn im 2018. Unter anderem wird die Geschicht der UNESCO sowie der Welterbestätten in der Schweiz erzählt - verschiedene Stätten werden dabei monatlich in Bergün zu Gast sein. Verwaltungsrätin und Kuratorin Esther Reinhardt sowie Stiftungsrat und Verantwortlicher für Sammlung und Archiv Gion Caprez leiten die Projektarbeiten für die kommende grosse Ausstellung.

 

 

Erfreuliche Besucherzahlen im laufenden Jahr

 

Zum ersten Mal seit der Eröffnung darf das Bahnmuseum Albula eine Steigerung der Besucher verzeichnen wie Verwaltungsrat und Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit Roman Sommer mitteilt. Mit seiner zentralen Lage im Herzen Graubündens ist das Bahnmuseum Albula in Bergün gut erreichbar und wurde im 2017 bereits von über 18'000 Besuchern angeschaut, dass einer Steigerung von über 1'000 Eintritten gegenüber Vorjahr entspricht. Somit zählt das Bahnmuseum Albula zu den grössten Bündner Museen im Kanton.

 

 

Öffnungszeiten Museum

 

Dienstag bis Freitag und Sonntag    von 10.00 bis 17.00 Uhr

Samstag und allgemeine Feiertage  von 10.00 bis 18.00 Uhr

Montags                                            geschlossen

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Der SBB Fahrplan 2018 ist online: Fernverkehr neu mit Liniennummerierung

Seit gestern ist der Fahrplan 2018 auf der Webseite sbb.ch und in der SBB Mobile App verfügbar. Die neuen Fahrzeiten gelten ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017. Mit dem Fahrplan 2018 werden die Zugbezeichnungen im Fernverkehr der SBB vereinfacht und zusammengefasst. Zudem führt die SBB die Liniennummerierung auf den nationalen IR- und IC-Zügen ein.

IC und IR erhalten neu eine Liniennummer - Chur - Zürich - Basel ist dann die IC-Linie 3                           Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Einführung von Liniennummern

 

Um den Kunden die von den S-Bahn-Systemen gewohnte einfache und sichere Orientierung auch im Fernverkehr zu ermöglichen, führt die SBB auf den Fahrplanwechsel die Liniennummerierung auch auf den nationalen IR- und IC-Zügen ein. Ziel ist es, sowohl bestehenden als auch insbesondere im öV unsicheren oder ungeübten Kunden sowie Fahrgästen aus dem Ausland die von den S-Bahn-Systemen gewohnte einfache und sichere Orientierung auch im Fernverkehr zu ermöglichen. Den Kunden sollen den Fernverkehrs als „S-Bahn Schweiz“ nutzen.

 

 

Im internationalen Personenverkehr steht der Ausbau eines attraktiven Angebots auf der Nord-Süd-Achse im Vordergrund

 

Ab 10. Dezember 2017 wird eine tägliche Verbindung zwischen Zürich und Venedig eingeführt. Zudem verkehrt pro Tag ein Zugspaar des Typs ETR 610 direkt von Frankfurt nach Mailand. Auf der Linie Zürich–Stuttgart profitieren die Kunden von einem Stundentakt.

 

 

Grössere Änderungen in der Schweiz gibt es vorwiegend in der Romandie

 

Ab dem Fahrplan 2018 hält der InterRegio auf der Strecke Genf Flughafen–Bern–Luzern neu in Nyon, Morges, Palézieux und Romont. Damit erhalten Nyon und Morges eine Direktverbindung nach Bern. Palézieux und Romont sind neu mit einer schnellen Direktverbindung an Genf und Genf Flughafen angeschlossen. Auf diesen Strecken werden überwiegend Doppelstockkompositionen des Typs IC2000 eingesetzt. Damit stehen mehr Sitzplätze zur Verfügung. Die InterRegio-Züge Genf Flughafen–Lausanne–Brig verkehren neu stündlich ohne Halt zwischen Genf und Lausanne. Damit verkürzt sich die Reisezeit zwischen dem Wallis sowie der Riviera und Genf um 11 Minuten.

Im internationalen Personenverkehr steht der Ausbau eines attraktiven Angebots auf der Nord-Süd-Achse im Vordergrund.

 

 

Effizient durchgeführte Bauarbeiten

 

Im Fahrplanjahr 2018 werden Bau- und Instandhaltungsarbeiten vermehrt im Rahmen von längeren Bauintervallen durchgeführt. Dadurch steigert die SBB die Effizienz und reduziert die Kosten. Zudem wird die Pünktlichkeit während des Tages verbessert.

 

Das Eisenbahnnetz wird täglich stark beansprucht. Jeden Tag sind 1,25 Millionen Reisende und 10 000 Züge der SBB unterwegs – Tendenz steigend. Damit die Bahninfrastruktur auch in Zukunft sicher und zuverlässig funktioniert, investiert die SBB von 2017 bis 2020 jährlich 3,2 Milliarden Franken in Instandhaltung und Ausbau. Die SBB steigert die Effizienz im Unterhalt, indem zum Beispiel die notwendigen Arbeiten möglichst gebündelt und in längeren Bauintervallen ausgeführt werden und senkt damit die Kosten.

 

Bauarbeiten sind immer ein Eingriff in das laufende Bahnsystem und beeinflussen den Verkehr stark. Damit die Betriebsstabilität während der Hauptverkehrszeiten möglichst wenig beeinträchtigt wird, verlängert die SBB die nächtlichen Zeitfenster für die Bau- und Instandhaltungsarbeiten. Deshalb wird von Sonntag bis Donnerstag im Viereck Luzern–Olten–Basel–Zürich in den Randstunden mit geringerem Passagieraufkommen ab 22 Uhr das Angebot reduziert. Zudem sperrt die SBB teilweise ganze Streckenabschnitte, was ein effizientes Bauen ermöglicht. Zum Beispiel bei den Bauarbeiten auf der Strecke Lausanne–Puidoux im Sommer 2018: Dort können die Einschränkungen für die Kunden durch eine Totalsperrung von 6 Monaten auf rund 7 Wochen reduziert und die Kosten von 46 Mio. auf 27 Mio. Franken gesenkt werden. Sämtliche Änderungen und Ersatzkonzepte werden in die gedruckten und elektronischen Fahrplänen aufgenommen und frühzeitig kommuniziert, damit sich die Kundinnen und Kunden möglichst früh über alternative Reisemöglichkeiten informieren können. Die SBB ist sich bewusst, dass Einschränkungen immer mit Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste verbunden ist. Sie bittet ihre Kunden um Verständnis.

 

 

Vereinheitlichung der Bezeichnungen

 

Mit dem Fahrplan 2018 werden die Zugbezeichnung im Fernverkehr der SBB vereinfacht und zusammengefasst. Die Bezeichnung informiert den Kunden über das Schnelligkeits- und Komfortniveau der Verbindung im nationalen Verkehr:

 

  • Die Interregio (IR) verbinden die kleinen mit den grossen Zentren der Schweiz mindestens im Stundentakt. Sie bieten ein verlässliches Basisprodukt. Optische und akustische Kundeninformation, Steckdosen, Klimatisierung und ein leistungsstarker und durchgängiger Mobilfunkempfang mittels Repeater sowie Veloselbstverlad sind Standard.
  • Die Intercity (IC) bieten eine schnelle Verbindung der grossen Zentren der Schweiz überwiegend im Halbstundentakt. Sie bieten zusätzlich zum Basisprodukt IR Verpflegungsmöglichkeiten im Restaurant/Bistro und/oder Service am Platz in der 1. Klasse, Ruhe-, Business- und Familienzone sowie reservierbare Sitzplätze. Veloselbstverlad ist Standard, teilweise reservierungspflichtig.
  • Die internationalen Züge zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern verkehren weiterhin unter ihren bisherigen, bekannten Bezeichnungen: TGV, ICE, Railjet und EuroCity. Auch im Nachtverkehr gilt dies für EuroNight bzw. Nightjet. Die internationalen Züge der SBB werden weiterhin unter der Bezeichnung Eurocity (EC) zusammengefasst.

 

Der heutige ICN wird in die Produktmarke IC integriert. Für interessierte Reisende wird in den elektronischen Fahrplanmedien weiterhin auf Züge mit Neigetechnik (ICN, ETR 610) hingewiesen.


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Liniennetzplan SBB Fernverkehr
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Rhätische Bahn modernisiert Streckennetz mit integrierter Siemens-Lösung

Das Streckennetz der Rhätische Bahn (RhB) umfasst knapp 400 Kilometer und wurde bereits vor rund 30 Jahren mit Automatisierungs- und Energietechnik von Siemens ausgestattet. Um die Bedienung der Systeme komfortabler zu gestalten und mehr Daten zum Zustand des Netzes zu erhalten, wird nun die vorhandene Technik durch eine moderne und integrierte Siemens-Lösung ersetzt. Als Pilotanlage wurde am Bahnhof Landquart die erste von 14 Stationen umgebaut.

RhB Ge 4/4 II 616 mit Siemens-Werbung in Saglianis                                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Gebirgsklima, in dem die Züge der Rhätischen Bahn (RhB) fahren, ist rau und anspruchsvoll. Die hier eingesetzte Technik muss widerstandsfähig sein und zugleich zuverlässig arbeiten. Daher kommt auf dem fast 400 Kilometer langen Streckennetz der RhB schon seit mehr als 30 Jahren Automatisierungstechnik von Siemens zum Einsatz, mit der das Energienetz lückenlos überwacht wird. Obwohl die Technik nach wie vor einwandfrei funktioniert, entschied man sich bei der RhB, die Systeme komfortabler und zeitgemässer zu gestalten. Zudem sollten detaillierte Daten zum Zustand des Netzes zugänglicher und die Fernwartung möglich werden. Als Pilotprojekt wurde im April 2016 der Bahnhof Landquart als erste von insgesamt 14 Stationen mit einer neuen, integrierten Lösung von Siemens ausgestattet.

 

 

Verbesserte Performance

 

Die vorhandene Technologe auf Basis der Simatic S5 wurde auf Simatic S7-315-F PN/DP migriert. Zudem ergänzen Siprotec Systeme die bisherige Schutztechnik. Ein im TIA (Totally Integrated Automation) Portal engineertes 19 Zoll Comfort Panel Simatic HMI (Human Machine Interface) TP1900 mit Touchscreen ersetzt das Blindschaltbild. Mit der neuen Technik wurde die Bedienung des gesamten Systems deutlich verbessert.

 

„Wir haben unter anderem die Mosaiktafeln in den Unterstationen durch Panels mit Touchbedienung ersetzt. Das erleichtert die Arbeit unserer Bereitschaftsteams vor Ort deutlich“, so Ursin Gabriel, Mitarbeiter im Engineering der Infrastrukturabteilung und einer der Projektverantwortlichen bei der RhB. Und Jakob Jegen, der seit mittlerweile 26 Jahren in der Wartung der Bahnstromversorgung tätig ist, ergänzt: „Das neue Panel ist viel übersichtlicher als die alten Bedientafeln. Noch dazu haben wir jetzt mehr und genauere Messwerte und Daten von der Strecke, sodass wir den Fehler besser eingrenzen und lokalisieren können.“

 

Gerade in den Wintermonaten kann es durch Schneebruch oder starken Wind zu Schäden an den Leitungen kommen. Diese Störungen müssen schnell und zuverlässig an die Leitstelle gelangen, damit sich dann ein Mitarbeiter der Bereitschaft per Remoteverbindung über das Fernwartungssystem auf das Überwachungssystem aufschalten kann.

 

„Nach der Modernisierung ist das gesamte System performanter geworden. So können wir die Störung schneller finden und an die Wartung melden“, erklärt Jegen. „Vorher mussten wir sämtliche Meldungen und Störungen auf Papier protokollieren – das war zeitaufwändig. Jetzt werden alle Daten automatisch erfasst und protokolliert, was uns die Arbeit sehr erleichtert.“

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Bundesrat will Bahnnetz bis 2035 für 11,5 Milliarden Franken ausbauen

Da die Nachfrage im Bahnverkehr in den nächsten Jahrzehnten stark wächst, muss das Schienennetz weiter ausgebaut werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. September 2017 entschieden, dafür im Rahmen des nächsten Ausbauschritts bis 2035 Investitionen im Umfang von 11,5 Milliarden Franken vorzuschlagen. Diese dienen dazu, das Angebot auf stark überlasteten Strecken zu verbessern, Ausbauten bei Privatbahnen zu ermöglichen und für den Güterverkehr Express-Verbindungen zu realisieren. Zu den Projekten, die im Ausbauschritt 2035 enthalten sind, gehören der Brüttenertunnel, der Zimmerberg-Basistunnel II sowie Ausbauten zwischen Yverdon, Lausanne und Genf, beim Bahnhof Zürich Stadelhofen und bei mittelgrossen Bahnhöfen. Die Vorlage geht nun in die Vernehmlassung.

Mit dem Ausbauschritt 2035 kann das Angebot auf überlasteten Strecken weiter verdichtet werden      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Mit dem Ausbauschritt 2035 kann das Angebot auf überlasteten Strecken sowohl im Fern- als auch im S-Bahnverkehr weiter verdichtet und damit an die stark steigende Nachfrage angepasst werden. Zwischen Bern und Zürich kann der Viertelstundentakt eingeführt werden. Ein markanter Angebotsausbau wird zwischen Lausanne und Genf realisiert und auf weiteren intensiv genutzten Strecken ermöglichen die im Ausbauschritt 2035 geplanten Investitionen die Realisierung des Halbstundentaktes, so zum Beispiel zwischen Basel und Biel, Bern und Interlaken oder Luzern und Engelberg. Weiter können dank längeren und doppelstöckigen Zügen mehr Sitzplätze angeboten werden.

 

Für die Verbesserungen sind rund 200 grössere und kleinere Infrastrukturmassnahmen nötig. Sie sollen als Ausbauschritt 2035 für rund 11,5 Milliarden Franken realisiert werden. Als Grossprojekte sind dabei der Brüttener-Tunnel zwischen Zürich und Winterthur, der Ausbau des Bahnhofs Zürich-Stadelhofen sowie der Zimmerberg-Basistunnel II vorgesehen. Weitere grosse Massnahmen sind der Ausbau der Jurasüdfuss-Strecke zwischen Yverdon, Lausanne und Genf sowie die Modernisierung der bestehenden Strecke Neuenburg–La Chaux-de-Fonds. Dazu kommen zahlreiche Ausbauten bei den Privatbahnen in allen Landesgegenden. Weiter werden verschiedene, vor allem mittelgrosse Bahnhöfe an die Erfordernisse der Behindertengleichstellung und der steigenden Passagierzahlen angepasst. Auch für den Güterverkehr sind zahlreiche Verbesserungen vorgesehen: Gezielte Ausbauten ermöglichen dem Güterverkehr Express-Verbindungen auf der Ost-West-Achse. Der Bau zusätzlicher Gleise an neuralgischen Stellen sowie neue Terminals und Rangieranlagen dienen dazu, Engpässe im Güterverkehr zu beseitigen und dessen Produktivität zu erhöhen.

 

Die Kantone haben eine Reihe weiterer Angebotsausbauten und die dafür nötigen Projekte als dringlich eingestuft. Der Bundesrat sieht für verschiedene dieser Projekte ebenfalls einen Bedarf. Die vorhandenen Mittel reichen indes nicht aus, um diese bereits mit dem Ausbauschritt 2035 zu realisieren. Diese Projekte – darunter der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels – werden für den nächsten Ausbauschritt vorgemerkt, welcher voraussichtlich in rund acht Jahren vorgelegt werden soll. Die Kantone Basel und Luzern erhalten zudem mit einer neuen Drittfinanzierungs-Lösung die Möglichkeit, zwei ihnen wichtige Projekte zusätzlich zu den vom Bund getragenen Massnahmen voranzutreiben, jedoch ohne Garantie für eine nachträgliche Erstattung durch den Bund: Basel kann die Projektierung des Herzstücks und Luzern den Bau eines Durchgangsbahnhofs finanzieren. Im Rahmen eines weiteren Ausbauschritts kann das Parlament die nachträgliche Erstattung der betreffenden Kosten durch den Bund beschliessen.

 

Eine Ausbau-Variante im Umfang von 7 Milliarden Franken mit einem Realisierungshorizont bis 2030 wird ebenfalls in die Vernehmlassung gegeben, vom Bundesrat aber verworfen: So könnte nur ein Teil der bestehenden und künftig absehbaren Engpässe beseitigt werden. Zudem wäre diese Variante weniger wirtschaftlich als der empfohlene Ausbauschritt 2035, weil die positive Wirkung auf das Gesamtnetz deutlich geringer ist.

 

Die Arbeiten für den nächsten Ausbauschritt wurden erstmals nach den neuen Grundsätzen erarbeitet, welche Volk und Parlament mit FABI im Januar 2014 beschlossen haben. Die Planungsarbeiten des Bundes erfolgten dabei in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen, Bahnen und der Güterverkehrsbranche.

 

Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. Januar 2018. Bis Ende 2018 wird der Bundesrat dem Parlament die Botschaft zum Bahnausbau 2030/2035 vorlegen. Die Beschlüsse des Parlaments unterstehen dem fakultativen Referendum.


                                                                                                                                                             Grafik: Bundesamt für Verkehr BAV

 

 

      Massnahmen und Projekte im Ausbauschritt 2035

 

 

1    Annemasse–Coppet: Leistungssteigerung Personenverkehr

      Dank Perronverlängerungen in den Bahnhöfen Tannay, Pont-Céard, Creux-de-Genthod, Genthod-Bellevue, Les Tuileries und

      Genève-Sécheron können die S-Bahn Züge zwischen Coppet und Annemasse verlängert (220 m) werden.

 

  2  Am Jurasüdfuss verkehren die Fernverkehrszüge zur Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten als Doppelstockzüge.

      Diese Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten kommen auch den Abschnitten Biel–Olten–Zürich und Zürich–Winterthur–Ostschweiz zu Gute.

      Am Genfersee wird beim RegioExpress die Häufigkeit im Abschnitt Nyon–Lausanne erhöht, so dass auf der gesamten Strecke Genf–

      Lausanne je vier Zugpaare (IC/IR und RE) pro Stunde angeboten werden.

 

  3   Das Angebot zwischen Lausanne und Martigny wird verdichtet. Der RegioExpress verkehrt von Lausanne nach St. Maurice ganztags im

       Halbstundentakt, in der Hauptverkehrszeit erfolgt eine Verlängerung nach Martigny. Im Weiteren wird in der Hauptverkehrszeit der

       RegioExpress zwischen Lausanne und Villeneuve zum Viertelstundentakt verdichtet.

       Beim Güterverkehr werden die Fahrzeiten zwischen Lausanne und Sion dank einer Expresstrasse reduziert.

 

  4   Zwischen Neuenburg und La Chaux-de-Fonds bzw. Le Locle wird das Angebot verdichtet. Der RegioExpress verkehrt ganztags

       halbstündlich zwischen Neuenburg, La Chaux-de-Fonds und Le Locle, die Fahrzeit beträgt zwischen Neuenburg und

       La Chaux-de-Fonds statt 27 neu noch 21 Minuten. Zusätzlich verkehrt halbstündlich ein Regionalzug, integral im Abschnitt

       Neuenburg–La Chaux-de-Fonds. Hierfür ist eine Modernisierung der sanierungsbedürftigen Strecke mit Aufhebung der Spitzkehre in

       Chambrelien notwendig.

 

  5   Expresstrassen Güterverkehr: Kapazitätsausbau und Leistungssteigerung

       Mehr verfügbare Trassen und kürzere Fahrzeiten während der Hauptverkehrszeiten (zum Bespiel zwischen Biel und Lausanne, durch

       den Bahnhof Bern, im Mittelland und zwischen Zürich und der Ostschweiz).
       Zwischen den Rangierbahnhöfen Lausanne Triage und Limmattal (RBL) ist eine zweite Expresstrasse pro Stunde geplant, zusätzlich

       jeweils eine Trasse zwischen Basel, Olten und Bern sowie zwischen Bern und Lausanne Triage.

       Vom RBL nach Frauenfeld, Gossau, Chur und Lugano sowie von Lausanne Triage nach Genf und Sion ermöglichen Expresstrassen eine

       Fahrzeitverkürzung.

 

  6   Zwischen Basel SBB und Aesch wird das S-Bahn-Angebot zum Viertelstundentakt verdichtet. Ebenfalls verdichtet wird das Angebot

       zwischen Basel und Delémont. Auf der Strecke Basel–Delémont–Biel wird die Einführung eines systematisierten Halbstundentaktes

       im Fernverkehr ermöglicht.

 

  7   Der IR Basel–Aarau–Zürich wird zum Halbstundentakt verdichtet. Dabei entfällt der IR Basel–Olten–Zofingen und das stündliche

       RegioExpress-Angebot Aarau–Zürich wird in das IR-Angebot Basel–Aarau–Zürich integriert. Der IC Biel–Olten–Zürich wird zum

       Halbstundentakt, der IC Bern–Zürich integral zum Viertelstundentakt verdichtet.

 

  8   Die Trassenkapazität zwischen Zofingen, Suhr und Lenzburg wird erhöht. Damit kann die zukünftig erforderliche Kapazität im

       Güterverkehr bereitgestellt werden. Auch kann der integrale Halbstundentakt im Regionalverkehr gewährleistet werden.

 

  9   Zwischen Zürich, Zug und Luzern wird das Angebot verdichtet und zwischen Zürich und Zug die Fahrzeit reduziert.

       Von Luzern nach Zürich verkehren drei Zugpaare pro Stunde, ein weiteres Zugpaar verbindet Ebikon/Rotkreuz mit Zürich. Somit werden

       zwei zusätzliche Zugpaare pro Stunde zwischen Zürich und Zug angeboten. Auch der RegioExpress von Luzern nach Olten wird zum

       Halbstundentakt verdichtet. Die neue Haltestelle Baar Sennweid wird halbstündlich bedient.

 

10   Zürich–Winterthur: Kapazitätsausbau Personen- und Güterverkehr

 

11   Zürich Stadelhofen–Zürcher Oberland, Zürich–Schaffhausen: Kapazitätsausbau Personen- und Güterverkehr

     

       Das Angebot im Fernverkehr in Richtung Ostschweiz erhöht sich auf acht Züge pro Stunde (vier in Richtung Thurgau, vier in Richtung

       St. Gallen). Auch im S-Bahn-Verkehr erfolgen zwischen Zürich und Winterthur Angebotsverdichtungen. Der Brüttener Tunnel ermöglicht

       zudem eine Fahrzeitreduktion. Darüber hinaus wird auf dem Korridor Zürich–Uster–Wetzikon und am rechten Zürichseeufer das Angebot

       ausgebaut.

       Im Güterverkehr ist eine geringfügige Steigerung der Trassenkapazität Rangierbahnhof Limmattal–Winterthur zur Hauptverkehrszeit des

       Personenverkehrs sowie eine Qualitätsverbesserung möglich.

 

12   Zwischen Weinfelden und Konstanz verkehrt stündlich ein zusätzlicher Zug.

 

13   Zwischen Schwanden und Linthal wird das Angebot zum Halbstundentakt verdichtet und im Glarnerland die Einführung eines

       systematisierten Halbstundentaktes im Regionalverkehr ermöglicht.

 

14   Bundesbeitrag zur Finanzierung von grenzüberscheitenden Massnahmen: Halbstundentakt Basel–Schaffhausen–Singen

       (Elektrifizierung Hochrheinstrecke); Viertelstundentakt Basel Badischer Bahnhof–Lörrach; Angebotsausbau Basel SBB–Euroairport

 

15   BLS: Bern–Niederscherli, Bern–Frutigen, Fribourg/Freiburg–Murten/Morat–Ins, neue Haltestelle Kleinwabern

 

16   Zwischen Solothurn und Flumental wird das Angebot ganztags zum Viertelstundentakt verdichtet.

 

17   Das Angebot zwischen Frauenfeld-Wil wird zum Viertelstundentakt verdichtet, dabei wird auch die neue Haltestelle Wil-West realisiert

 

18   Zwischen Zürich HB und Adliswil bzw. Zürich Binz wird das Angebot in der Hauptverkehrszeit auf einen 7.5-Min.-Takt verdichtet

 

19   Einführung des Viertelstundentaktes Täsch–Zermatt bei gleichzeitiger halbstündlicher Führung des Regionalzugs Brig–Zermatt sowie

       zweistündlicher Glacier-Express-Züge (St. Moritz–Zermatt)

 

20   Fahrplanverdichtung RBS: Bern–Zollikofen, Bern–Deisswil, Bern–Gümligen Siloah

 

21   Der Interregio Luzern−Engelberg wird integral zum Halbstundentakt verdichtet und auf der Brünigstrecke wird das Angebot saisonal um

       drei Zugpaare pro Tag erhöht, die S55 wird stündlich bis Lungern verlängert.

 

22   Zwischen Lausanne und Orbe wird in der Spitzenzeit zusätzlich stündlich ein direkter RegioExpress angeboten.
       Zwischen Yverdon und Valeyres-sous-Montagny wird das Angebot in der Hauptverkehrszeit auf vier Zugpaare pro Stunde verdichtet.

 

23   Das Angebot von Lugano nach Ponte Tresa wird in der Hauptverkehrszeit auf einen 10-Min.-Takt verdichtet.
       Von Lugano nach Manno wird eine direkte Linie eingeführt. Die direkte Linienführung zwischen Lugano Bahnhof und Cavezzolo sowie die

       Verlängerung nach Lugano Zentrum ermöglichen erhebliche Reisezeitverkürzungen.

 

24   In Landquart wird im Zusammenhang mit dem Bahnhofsumbau ein gemeinsames Perron zwischen SBB und RhB erstellt, was den

       Personenfluss und damit auch die Anschlussqualität verbessert. Das Angebot zwischen St. Moritz und Tirano wird systematisiert.

       Um die Fahrplanstabilität auf dem Netz der RhB zu gewährleisten, wird das einspurige Streckennetz im Prättigau punktuell ausgebaut.

 

25   Die S-Bahn Wädenswil−Einsiedeln verkehrt systematisch im Halbstundentakt

 

26   Für den Güterverkehr MBC Délices–Morges wird die Kapazität entsprechend der prognostizieren Nachfrage erhöht

 

27   Zwischen Lausanne und Echallens wird das Angebot auf einen 10-Min.-Takt verdichtet

 

28   TRN: Neue Haltestelle Les Sugis

 

29   CJ: Neue Haltestelle Noirmont Sous-la-Velle

 

30   Ausbau BLT: Leimental–Bahnhof Basel SBB, Waldenburg–Liestal

 

31   Zwischen Aigle und Monthey verkehrt in der Hauptverkehrszeit ein zusätzliches, beschleunigtes Angebot im Halbstundentakt.

       Zusätzlich wird in der Hauptverkehrszeit zwischen Monthey und Champéry der Halbstundentakt eingeführt.

 

32   Zwischen Montreux und Zweisimmen wird ein integraler Stundentakt im Regionalverkehr zuzüglich einzelner beschleunigter Züge

       angeboten. Zwischen Les Avants und Montreux ergeben sich dadurch halbstündliche Verbindungen im Regionalverkehr.

       Die stündlich verkehrenden Regionalzüge ermöglichen in Montreux gute Anschlüsse an die RegioExpress-Züge von/nach

       Lausanne und in Zweisimmen an die Regionalzüge nach Spiez.

 

33   Die RegioExpress-Züge Freiburg–Romont–Broc-Fabrique zwischen Romont und Bulle werden beschleunigt

 

34   In Morges werden Perrons erhöht, verbreitert und verlängert, weiter entsteht eine neue Personenunterführung inkl. Zugangsrampe

 

35   In Lenzburg werden Perrons erhöht, verbreitert und verlängert, weiter werden Personenunterführung und Perronzugänge verbreitert

 

36   In Neuchâtel werden die Perrons erhöht und teilweise verbreitert. Verbessert wird auch der Zugang zur Passerelle

 

37   Die Anlage in Wädenswil wird neu konzeptioniert mit Aussenperrons, barrierefreien Perronzugängen und Anpassung der Unterführung

 

38   Olten: Anpassung der Perronzugänge der Gleise 1 bis 4 im Bereich Süd, eine Verbreiterung und Nutzlängeneinkürzung der

        Perrongleise 2/3, die Verbreiterung Personenunterführung Süd sowie der Rückbau des Reisezentrums auf Gl. 4 (1. Ausbauetappe)

 

39   Zürich HB SZU: Mit mehreren Kleinmassnahmen werden Perronerhöhung, Umbau Perronzugang Ost sowie eine Umgestaltung

       des Bahnhofs realisiert.

 

40   In Nyon werden Perrons erhöht, verbreitert und verlängert, weiter entsteht eine neue Personenunterführung inkl. Zugangsrampe

 

41   In Basel Bad Bf entstehen dank neuer Rampe und Lifte barrierefreie Zugänge, weiter werden Perrons abgesenkt

 

42   In Basel SBB werden eine zusätzliche Gleisquerung, zusätzliche Perronabgänge sowie Perronanpassungen realisiert


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Vernehmlassungsverfahren zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35
Erläuternder Bericht_AS 2030_35_DE_Nicht
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Neue Viertelstunden-Takte

 

- Genf–Lausanne (RegioExpress)
- Bern–Niederscherli (S-Bahn)
- Basel–Aesch (S-Bahn, ganztägig)
- Bern–Zürich (Fernverkehr)
- Zürich–Brugg AG (RegioExpress)
- S-Bahn Zürich (Zürich HB–Kloten, Zürich HB–Regensdorf–Watt, Zürich HB–Wipkingen–Zürich Flughafen, Zürich HB–Wallisellen–Winterthur,

   Winterthur–Seuzach, Winterthur–Seen, Zürich HB–Stadelhofen–Dübendorf–Uster, Zürich HB–Stadelhofen–Zollikon–Meilen)
- Zürich–Winterthur–Frauenfeld (Fernverkehr)
- Lausanne–Echallens (10 Minuten Takt)
- Yverdon–Valeyres
- Taktverdichtungen im Raum Bern (teils bis 7.5 Minuten Takt)
- Solothurn–Flumenthal (ganztägig)
- Taktverdichtung im Raum Zürich (7.5 Minuten Takt)
- Frauenfeld–Wil
- Täsch–Zermatt
- Bioggio–Lugano (10 Minuten Takt)
- Zürich–Zug (Fernverkehr)
- Neuenburg–La Chaux-de-Fonds (2 schnelle und 2 langsame Züge pro Stunde)
- Basel Badischer Bahnhof–Lörrach (Schweizer Anteil, Hauptfinanzierung durch Deutschland)
- Basel SBB–Euroairport (10 Minuten Takt) (Schweizer Anteil, Hauptfinanzierung durch Frankreich)

 

 

Neue Halbstunden-Takte

 

- Basel–Biel (Fernverkehr)
- Basel–Aarau–Zürich (Fernverkehr)
- Lausanne–St-Maurice (RegioExpress ganztägig)
- Lenzburg–Zofingen (Schliessung Taktlücken S-Bahn)
- Bern–Frutigen (RegioExpress)
- Luzern–Engelberg/Brünig
- Zürich–Luzern (InterRegio)
- Aigle–Monthey (ganztägig)
- Montreux–Les Avants (ganztägig)
- Murten–Ins
- Weinfelden–Konstanz
- Schwanden-Linthal
- Basel–Schaffhausen–Singen (Schweizer Anteil zur Elektrifizierung der Hochrheinstrecke, Hauptfinanzierung durch Deutschland)
- Halbstundentakt Zürich–Lausanne neu mit Doppelstock-Zügen für mehr Sitzplätze und Kapazität

 


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Ab Montag wieder durchgehende Züge via Basel nach Deutschland

Die Bahnstrecke Basel–Karlsruhe ist ab dem 2. Oktober 2017 wieder offen. Seit dem 12. August 2017 war die Strecke für den durchgehenden Bahnverkehr gesperrt. Mit vereinten Kräften konnte unter massgeblicher Beteiligung der SBB ein Teil der Verkehre über Ausweichrouten befördert werden. Die Auswirkungen im Güter- und Personenverkehr waren während der Sperre der deutschen Rheintalstrecke dennoch massiv. Güter mussten weiträumig umgeleitet werden, im Personenverkehr kam es zu erheblichen Einschränkungen für die Reisenden. Die logistischen Aufwendungen waren enorm. Die SBB ist erleichtert, dass die Rheintalstrecke am Montag wieder durchgehend befahren werden kann und setzt sich dafür ein, dass die internationalen Eisenbahnverkehre künftig besser koordiniert werden.

Als erster durchgehender Zug startet am Abend des 1. Oktober der Nightjet EN 470 in Zürich                 Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit dem 12. August 2017 mussten wegen des Unterbruchs der deutschen Rheintalstrecke bei Rastatt die internationalen Güterverkehre teilweise weiträumig umgeleitet werden. Auf Initiative von Andreas Meyer, CEO der SBB, hatten die Chefs der Deutschen Bahn (DB), der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) sowie der Sociéte Nationale des Chemins de Fer (SNCF) eine Task-Force auf CEO Level gebildet und sich eng abgestimmt. Dank der internationalen Koordination konnte im Verlauf der Sperre der Schienengüterverkehr zumindest teilweise über Ausweichrouten abgewickelt werden. Anstelle der rund 200 Güterzüge via Rheintalstrecke verkehrten am Schluss täglich bis zu 84 Güterzüge über Ausweichrouten.

 

 

Logistische Herausforderungen für Güterbranche enorm

 

Der Unterbruch in Rastatt hat deutlich gezeigt, wie wichtig die integrale Planung und Koordination auf dem zentralen Nord–Süd-Korridor ist. Dank der intensiven Zusammenarbeit der europäischen Bahnen konnten die Verkehre über die Umleitungsstrecken schrittweise hochgefahren werden. Allerdings werden erst die folgenden Monate zeigen, ob die sich auf andere Verkehrsträger verlagerten Güter wieder ihren Weg zurück auf die Schiene finden. Die finanziellen Auswirkungen sind daher sowohl für SBB Cargo als auch SBB Cargo International noch nicht abschätzbar. Für die entstandenen Schäden während des Unterbruchs bei Rastatt ist die SBB grösstenteils versichert.

 

 

Fall Rastatt als Chance für Verbesserungen nutzen

 

Die Bahnen müssen nun schnell die notwendigen Lehren aus dem Ereignis in Rastatt ziehen und die Chance nutzen, den internationalen Austausch zu verbessern. Die Güterverkehrstochter SBB Cargo setzt sich stark dafür ein, dass durchgängige Transportketten mit einem effizienten, direkten Umschlag (Schiff – Schiene – Strasse) an einem Standort vorangetrieben werden. Mit dem trimodalen Containerterminal «Gateway Basel Nord» wird die Voraussetzung geschaffen, entsprechende Verkehre nachfragegerecht umzuschlagen. Gerade der Unterbruch bei Rastatt zeigt exemplarisch, dass die Schweiz einen trimodalen und flexibel einsetzbaren Terminal in Basel benötigt, um bei Kapazitätsengpässen die internationalen Güterverkehrsströme (Rotterdam/Antwerpen in die Schweiz und nach Italien) weiterhin stabil abwickeln zu können.

 

Auch für die international tätige SBB Cargo International werden die Auswirkungen des mehrmonatigen Unterbruchs in Rastatt spürbar bleiben. Zwar können die für Güterkunden wesentlich teureren Verkehre über die Umleitungsrouten wieder aufgehoben werden, dennoch wird der Schienengüterverkehr noch lange Zeit benötigen, um sich von den Folgen des Streckenunterbruchs zu erholen. Die SBB setzt sich deshalb ein für ein international und europäisch abgestimmtes Betriebs- und Sicherheitskonzept für die Schiene aus einer Hand. Die Stärken der integrierten Bahn müssen künftig rascher und effektiver eingesetzt werden können. So müssen schneller Ausweichrouten definiert und der Einsatz von Personal und der Datenaustausch verbessert werden. Zudem müssen die Baustellen- und Trassenplanungen international besser koordiniert werden, so die Überzeugung der SBB.

 

 

Personenverkehr am 2. Oktober noch mit Einschränkungen

 

Als erste durchgehende Züge sind die am 1. Oktober 2017 am Abend startenden Züge EuroNight/Nightjet EN 470/471 in Zürich beziehungsweise der Gegenzug in Deutschland geplant. Am Montag, 2. Oktober 2017, müssen die Kundinnen und Kunden bedingt durch die Fahrplanumstellung noch mit Einschränkungen rechnen. Ein Umstieg in Basel SBB wird bei einzelnen Zügen noch notwendig sein. Ab dem 3. Oktober 2017 wird der Zugverkehr auf der deutschen Rheintalstrecke wieder vollumfänglich aufgenommen werden. Bedingt durch die Ausfälle deutscher Züge setzte die SBB auf verschiedenen Strecken im Inland Ersatzzüge älterer Bauart ein. Dies teilweise mit Komforteinbussen für Schweizer Kunden.

 

Der Online Fahrplan unter www.sbb.ch/fahrplan ist ab sofort angepasst und die Fahrpläne von und nach Deutschland können wieder durchgängig abgefragt werden. Die SBB bedankt sich bei Ihren Kunden im Güter- und Personenverkehr für das Verständnis im Zusammenhang mit dem Unterbruch in Rastatt.

 

 

Auch die Güterzüge kehren ab Anfang Oktober wieder auf die Rheintalbahn zurück

 

Der Güterverkehr auf der Rheintalbahn wird gleich in den ersten Oktobertagen mit hohem Aufkommen auf diese wichtige internationale Trasse zurückkehren. Dies geht aus den Trassenanmeldungen der Güterverkehrsunternehmen hervor, die nach Abschluss der Reparaturarbeiten im Bereich Rastatt ab kommenden Montag die Rheintalbahn wieder befahren können. Damit enden die umfangreichen Umleitungsverkehre der letzten Wochen auf den Alternativstrecken. An Spitzentagen, wie dem 5. Oktober 2017 sind bereits 175 Güterzüge angemeldet.

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Feierliche Eröffnung der neuen Loküberdachung beim Bahnmuseum Albula in Bergün

Nach über zweijähriger Planung konnte im Frühjahr mit dem Spatenstich zum Bau der dringend notwenigen Überdachung angefangen werden und heute durfte das Bahnmuseum Albula in Bergün bei schönstem Herbstwetter die neue Loküberdachung eröffnen. Stiftungsratspräsident Yves Broggi hielt in einer emotionalen Rede wichtige Momenten in der Geschichte des Bahnmuseums Albula fest und unterstrich die Eröffnung als Meilenstein davon.

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Der SBB Fahrplan 2018 ist online: Fernverkehr neu mit Liniennummerierung

Seit gestern ist der Fahrplan 2018 auf der Webseite sbb.ch und in der SBB Mobile App verfügbar. Die neuen Fahrzeiten gelten ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017. Mit dem Fahrplan 2018 werden die Zugbezeichnungen im Fernverkehr der SBB vereinfacht und zusammengefasst. Zudem führt die SBB die Liniennummerierung auf den nationalen IR- und IC-Zügen ein.

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Rhätische Bahn modernisiert Streckennetz mit integrierter Siemens-Lösung

Das Streckennetz der Rhätische Bahn (RhB) umfasst knapp 400 Kilometer und wurde bereits vor rund 30 Jahren mit Automatisierungs- und Energietechnik von Siemens ausgestattet. Um die Bedienung der Systeme komfortabler zu gestalten und mehr Daten zum Zustand des Netzes zu erhalten, wird nun die vorhandene Technik durch eine moderne und integrierte Siemens-Lösung ersetzt. Als Pilotanlage wurde am Bahnhof Landquart die erste von 14 Stationen umgebaut.

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Bundesrat will Bahnnetz bis 2035 für 11,5 Milliarden Franken ausbauen

Da die Nachfrage im Bahnverkehr in den nächsten Jahrzehnten stark wächst, muss das Schienennetz weiter ausgebaut werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. September 2017 entschieden, dafür im Rahmen des nächsten Ausbauschritts bis 2035 Investitionen im Umfang von 11,5 Milliarden Franken vorzuschlagen. Diese dienen dazu, das Angebot auf stark überlasteten Strecken zu verbessern, Ausbauten bei Privatbahnen zu ermöglichen und für den Güterverkehr Express-Verbindungen zu realisieren. Zu den Projekten, die im Ausbauschritt 2035 enthalten sind, gehören der Brüttenertunnel, der Zimmerberg-Basistunnel II sowie Ausbauten zwischen Yverdon, Lausanne und Genf, beim Bahnhof Zürich Stadelhofen und bei mittelgrossen Bahnhöfen. Die Vorlage geht nun in die Vernehmlassung.

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Ab Montag wieder durchgehende Züge via Basel nach Deutschland

Die Bahnstrecke Basel–Karlsruhe ist ab dem 2. Oktober 2017 wieder offen. Seit dem 12. August 2017 war die Strecke für den durchgehenden Bahnverkehr gesperrt. Mit vereinten Kräften konnte unter massgeblicher Beteiligung der SBB ein Teil der Verkehre über Ausweichrouten befördert werden. Die Auswirkungen im Güter- und Personenverkehr waren während der Sperre der deutschen Rheintalstrecke dennoch massiv. Güter mussten weiträumig umgeleitet werden, im Personenverkehr kam es zu erheblichen Einschränkungen für die Reisenden. Die logistischen Aufwendungen waren enorm. Die SBB ist erleichtert, dass die Rheintalstrecke am Montag wieder durchgehend befahren werden kann und setzt sich dafür ein, dass die internationalen Eisenbahnverkehre künftig besser koordiniert werden.

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Direkter und bequemer von der Europaallee zum Hauptbahnhof Zürich

Beim Hauptbahnhof in Zürich kommen die Reisenden seit heute morgen von der Europaallee, einem der wegweisenden Entwicklungsareale der SBB, über neue Treppen, drei Rolltreppen oder den Lift zum Zug. Dabei lässt sich ausserdem Kunst erleben: Im Dach des neuen Zugangs hat der deutsche Künstler Carsten Höller ein Denkmal zu Ehren von Hans Künzi als Förderer des öffentlichen Verkehrs realisiert.

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Regionalverkehr Bern-Solothurn: RBS-Bahn-Angebot für die Zukunft

Bis 2030 prognostiziert der Kanton Bern für den öffentlichen Verkehr eine Nachfragezunahme von rund 30 Prozent. Das neue Fahrplanangebot des RBS sieht zwei Ausbauschritte in den Zeithorizonten 2020 und 2025 vor: Im Horizont 2020 werden die Linie S8 nach Bätterkinden verlängert und auf der Linie S7 kommen die neue Züge in den Einsatz. Im Horizont 2025 sollen mit der Einweihung des neuen RBS-Bahnhofs Bern längere Züge zwischen Solothurn und Bern verkehren können.

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Peter Spuhler regelt Nachfolge des Group CEO bei Stadler

Per 1. Januar 2018 übernimmt Thomas Ahlburg neu die Funktion des Group CEO von Stadler. Peter Spuhler, Mehrheitsaktionär von Stadler, konzentriert sich nach 30 Jahren in der operativen Verantwortung von Stadler auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. 1989 hatte er die Firma mit damals 18 Mitarbeitern für circa 4,5 Millionen Schweizer Franken erworben. Heute zählt das Unternehmen über 7000 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 2 Milliarden Schweizer Franken.

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Schweizer Bahnen Kalender 2018 von Dario Häusermann

Jedes Jahr erstellt Dario Häusermann den "Schweizer Bahnen Kalender" mit den schönsten Bildern des Jahres. Somit heisst es auch im 2018: Ob Bergbahnen, Schmalspurbahnen oder die Bundesbahnen, es hat für jeden etwas dabei. Selbstverständlich wurde aber auch der Güterverkehr berücksichtigt und um noch mehr über das jeweilige Bild zu erfahren, gibt es auch dieses Jahr wieder eine Übersicht auf der Rückseite des Kalenders mit ausführlichen Informationen zu den Bildern. Dieses Jahr gibt es auch die Möglichkeit mit etwas Glück einen Kalender zu gewinnen. Auf Facebook verlosen wir unter allen teilnehmenden Personen zwei Kalender.

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Die 19 Züge des Typs ETR 610 werden aufgerüstet und revidiert

Die gesamte Flotte der 19 Neigezüge des Typs ETR 610 wird für insgesamt rund 90 Millionen Franken aufgerüstet und revidiert. Grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, moderne Toiletten, neue Technik und ein besserer Mobilfunkempfang verbessern den Reisekomfort und die Zuverlässigkeit auf der Nord-Süd-Achse. Die Lieferantin Alstom startet nun mit den Arbeiten in Savigliano (Italien).

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Bernina Gran Turismo – Neu auch auf Schiene

Bernina Gran Turismo ist ein Oldtimer-Rennen auf Strasse am Berninapass. Neu ist auch die Rhätische Bahn (RhB) mit dabei: Dank des Engagements des Veranstalters dieses Rennens bietet die RhB für Zuschauer und Nostalgiker am Rennwochenende vom 23. und 24. September 2017 Oldtimer auf Schienen – dies zum regulären Ticketpreis.

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SBB befördert mehr Passagiere - Güterverkehr in der Schweiz unter Druck

Die SBB hat im ersten Halbjahr 2017 mehr Passagiere befördert als in der Vorjahresperiode. Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit im Personenverkehr und in den Bahnhöfen sind gestiegen. Die digitalen Verkaufskanäle legten erneut zu. Das Konzernergebnis ist gestiegen, der Schuldendeckungsgrad konnte verbessert werden. Stark unter Druck ist der Güterverkehr in der Schweiz, wie das negative Halbjahresergebnis von SBB Cargo zeigt. Der internationale Güterverkehr erzielte einen Rekordumsatz und ein positives Halbjahresergebnis; dies wird durch den langen Unterbruch der Strecke Basel–Karlsruhe beeinträchtigt werden. Die SBB unternimmt alles, um die Auswirkungen zu minimieren.

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Startschuss zur Weiterentwicklung WankdorfCity

Heute haben die Stadt, die SBB und die Mobiliar mit dem Spatenstich auf dem Baufeld WankdorfCity 2 die Weiterentwicklung dieses dynamischen Stadtteils eingeläutet. Am mit dem öffentlichen Verkehr sehr gut erreichbaren Standort entstehen bis Anfang 2020 im IT-Gebäude «Byte» der SBB moderne Arbeitsplätze für rund 1800 Mitarbeitende. Die Mobiliar bringt als Investorin bis Ende 2019 mit dem Gebäudekomplex TRIO zusätzliches Leben ins Quartier. Dieser umfasst nebst Retail- und Büroflächen auch 72 Wohnungen, ein von SV betriebenes Hotel sowie 158 Wohneinheiten für Studierende und Lehrkräfte. Beide Bauprojekte werden von Losinger Marazzi ausgeführt.

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InnoTrans 2018 Berlin: Weltleitmesse gefragt wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. In wenigen Tagen endet die Anmeldefrist für die InnoTrans 2018. Bereits jetzt – rund ein Jahr vor der nächsten Veranstaltung – zeichnet sich für den Branchenprimus eine beeindruckende Wiederbeteiligungsquote ab. Der aktuelle Buchungsstand übertrifft die Vergleichswerte der Vorveranstaltung um 25 Prozent.

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Nationale Fernverkehrskonzession: BLS offeriert mehr Bahn und neue Züge

Die BLS hat ein Konzessionsgesuch für zwei Intercity- und drei RegioExpress-Linien eingereicht. Diese Linien sollen schrittweise ab 2020 mit neuen Zügen und attraktivem Service bedient werden. Damit folgt die BLS der Einladung des Bundes, sich an der Marktöffnung im Schweizerischen Eisenbahnfernverkehr aktiv zu beteiligen. Ziel ist es, das Bahnsystem mit Wettbewerb zu beleben und gegenüber der heutigen Monopolsituation einen spürbaren Mehrwert für die Fahrgäste zu schaffen. Die BLS ist dabei weiterhin an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der SBB interessiert. Mit dem Wiedereinstieg in den Fernverkehr würde die BLS 290 neue Stellen schaffen.

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Nationale Fernverkehrskonzession: SBB reicht Konzessionsgesuch für 15 Jahre ein

Die SBB hat heute beim BAV die Erneuerung der schweizweiten Fernverkehrskonzession für weitere 15 Jahre beantragt. Der Antrag der SBB entlastet Bund und Kantone um jährlich bis zu 30 Mio. Franken. In den letzten zehn Jahren hat die SBB den nationalen Fernverkehr erfolgreich geplant, produziert und zum Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs der Schweiz entwickelt. Die Kundenzufriedenheit konnte laufend gesteigert werden. Zur Neuvergabe der Fernverkehrskonzession hatte das BAV einen Wettbewerb der Ideen lanciert; im Februar wurden die Gespräche dazu am runden Tisch mit dem BAV und den Bahnen ohne Ergebnis beendet. Die SBB hat die Gespräche weitergeführt und konnte mit der SOB Anfang Juli eine Einigung erzielen. Die BLS ist nicht auf das SBB Kooperationsangebot eingetreten. Die SBB ist auch jetzt zu einer Kooperation bereit, wenn diese unter einer schweizweiten Konzession erfolgt. Dabei muss für Kunden ein deutlicher Mehrwert resultieren, die Gesamtsystemkosten dürfen nicht steigen, und die betriebliche Machbarkeit muss gewährleistet sein.

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ÖV Schweiz: Einführung der Spartageskarte für alle Kunden

Die ÖV-Branche will den Freizeitverkehr in der Schweiz attraktiver gestalten und auch Anreize für Neukundinnen und Kunden schaffen. Mit der am 6. September 2017 lancierten Spartageskarte können Kunden ab einem Preis von 29 Franken in der ganzen Schweiz uneingeschränkt den öffentlichen Verkehr nutzen. Die Spartageskarte wird bis zu 30 Tagen im Voraus verkauft, es stehen unterschiedliche Kontingente pro Reisetag zur Verfügung. Die Spartageskarte ist ab sofort mit oder ohne Halbtax-Abo über den Verkaufskanal Online und in einigen Wochen auch über Mobile erhältlich.

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Bahnhofreisebüro Wipkingen wird per Ende 2017 geschlossen

Der Verwaltungsrat der Bahnhofreisebüro Wipkingen AG hat sich im Einvernehmen mit der Geschäftsführung nach einer umfassenden Analyse der Perspektiven des Unternehmens entschieden, einer ausserordentlichen Generalversammlung am 20. September 2017 die Liquidation der Gesellschaft per Ende 2017 zu beantragen.

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Europaallee Zürich schliesst an die Langstrasse an

Am 2. September 2017 öffnet das Kulturhaus KOSMOS seine Türen. Auf dem gleichen Baufeld H ist bereits seit Mai 2017 das 25hours Hotel Langstrasse erfolgreich in Betrieb. Zusammen bilden sie an dieser Nahtstelle zum Quartier den Auftakt zur Europaallee von der Langstrasse her.

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Das Kursbuch lebt weiter: IGöV, VCS und Pro Bahn geben den umfassenden Reiseplaner heraus

Das Kursbuch 2018 für Bahnen, Schiffe und Seilbahnen in der Schweiz wird neu von der IGöV, dem VCS und Pro Bahn herausgegeben. Mit freundlicher Unterstützung der SBB ist es gelungen, das Kursbuch in limitierter Auflage in einem kompakten Band zu produzieren. Der umfassende Reiseplaner kann per sofort beim VCS bestellt werden.

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Baustart für bessere Verbindungen am rechten Zürichseeufer

Im Rahmen der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn baut die SBB beim Bahnhof Herrliberg-Feldmeilen ein Wendegleis. Dies ermöglicht die Einführung der neuen S20. Sie bringt den Fahrgästen entlang des rechten Seeufers in Zukunft mehr und bessere Verbindungen von und nach Zürich. Baustart ist am 4. September 2017.

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Der neue Bahnhof St. Moritz ist eröffnet

Der neue Bahnhof St. Moritz der Rhätischen Bahn (RhB) wurde heute in Anwesenheit von Regierungsrat Mario Cavigelli, der einheimischen Bevölkerung und geladener Gäste im Rahmen einer Feier offiziell eröffnet. St. Moritz hat jetzt einen modernen und kundenfreundlichen Bahnhof. Im Rahmen von Bahnhofsführungen wurde der Öffentlichkeit nicht nur der Bahnhof, sondern damit verbunden auch das neue Mosaik in der Personenunterführung, erstellt aus 2,2 Millionen Glaskeramikplatten, vorgestellt.

 

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Rheintalbahn: Schulterschluss der grossen Europäischen Eisenbahnen

Europäischer Schulterschluss der grossen Eisenbahnen: Die Chefs der deutschen, schweizerischen, österreichischen und französischen Bahnen haben auf Initiative von SBB CEO Andreas Meyer eine enge Kooperation vereinbart, um die Auswirkungen der Rheintalsperrung auf den Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass die Strecke erst am 7. Oktober wieder in Betrieb genommen werden kann, verständigten sich die Deutsche Bahn (DB), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sowie die Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) auf ein umfangreiches Massnahmenpaket.

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Rhätische Bahn und Matterhorn Gotthard Bahn gliedern den Glacier Express in eine eigenständige AG aus

Die Rhätische Bahn (RhB) und die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn) legen die Organisation und Verantwortung für den Glacier Express in einer eingenständigen AG zusammen. Damit wird die Neupositionierung eines der internationalen Aushängeschilder des Schweizer Tourismus weiter vorangetrieben. Ziel ist es, den Glacier Express einheitlich am Markt zu positionieren und auf die digitalen Herausforderungen auszurichten. Mit der Einführung neuer Kurzstreckenangebote zwischen Chur und Brig 2017 und dem Entscheid der Erneuerung der Panoramawagen bis 2020, wurden bereits eine erste Massnahme umgesetzt, die Tagesausflüge mit dem Glacier Express noch attraktiver macht. Die beiden Bahnen beteiligen sich je zu 50% an der neuen Gesellschaft. Die Geschäftsführung der Glacier Express AG unterliegt Annemarie Meyer.

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Mit einem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel

Stadler hat im Rahmen eines Wettbewerbs am Tag der offenen Tür einen Namen für seine neue Fahrzeugfamilie der Hochgeschwindigkeitszüge gefunden: SMILE. Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug, der bei Stadler bisher unter der technischen Bezeichnung EC250 lief, wurde der breiten Öffentlichkeit am Roll-out vom 18. Mai 2017 in Bussnang im Beisein der SBB und der Bundespräsidentin Doris Leuthard präsentiert. Die SBB hat als erste Bahnbetreiberin 29 dieser Züge bestellt und nennt sie „Giruno“. Der SMILE steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Stadler-Produkten FLIRT, KISS und TANGO.

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Moderne Interventionsfahrzeuge für die Rhätische Bahn für den Ernstfall

Die Rhätische Bahn (RhB) hat in enger Zusammenarbeit mit der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) ein netzweites Stützpunkt- und Rettungskonzept ausgearbeitet. Dabei werden Feuerwehren für den Einsatz auf der Bahn aus- und weitergebildet und sukzessive mit entsprechenden Fahrzeugen ausgerüstet. Am 17. August 2017 wurden diese sechs neuen Zweiweginterventionsfahrzeuge (ZWF) im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht.

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RhB Bahnhof Rhäzüns: Eine Linde zur Einweihung

Der Bahnhof Rhäzüns der Rhätischen Bahn (RhB) wurde in den beiden letzten Jahren für insgesamt 7 Millionen Schweizer Franken modernisiert und behindertengerecht umgebaut. Anlässlich der Einweihung des neuen Bahnhofs heute Montag, 14. August 2017, wurde eine neue Linde gepflanzt und die Fahrgäste wurden frühmorgens mit Kaffee und Gipfeli überrascht.

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Kanton Glarus verzichtet auf Mitbestellung der S2 und S27

Seit Juni 2014 kann die S2 Ziegelbrücke - Zürich Flughafen aufgrund von übergeordneten Trassenkonflikten Bilten und weitere Bahnhöfe in der Obermarch nur noch zu Randzeiten bedienen. Als Alternativprodukt verkehrt seither die S27 von Ziegelbrücke nach Siebnen-Wangen. Nun werden ab kommenden Dezember die S-Bahnverbindungen der S2 und S27 aufgrund der tiefen Frequenzen und der unverhältnismässig hohen Kosten vom Kanton Glarus nicht mehr mitfinanziert. Bilten wird neu mit der Buslinie 524 im Halbstundentakt erschlossen.

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SBB Pläne zwischen Bellinzona und Chiasso: Grossinvestitionen und Mobilitätsrevolution bis 2020

Am heutigen Medienanlass im Tessin zog eine Delegation von SBB-Vertretern unter der Leitung von CEO Andreas Meyer Bilanz über die ersten acht Monate seit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels. Gleichzeitig blickte die SBB in die Zukunft, die von der Mobilitätsrevolution und Grossinvestitionen geprägt sein wird.

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Der zweite Sernftalbahn-Triebwagen ist zurück

Der ehemalige Sernftalbahn-Triebwagen BDe 4/4 Nr. 5 kam am Dienstag, 25. Juli 2017 nach Hause, mit verschiedenen Fotohalten im Glarnerland. Der Wagenkasten verbrachte einige Monate für die Restaurierung inklusive Original-SeTB-Anstrich in einer Fachwerkstätte in Rumänien. In den Tagen vor dem Transport in die Schweiz wurden bei Stern+Hafferl in Oberösterreich die Drehgestelle montiert und die Beschriftung angebracht.

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Prose führt eine umfangreiche Testkampagne im Auftrag von Bombardier durch

In einer umfangreich angelegten Testkampagne prüfen Prose-Ingenieure den neuen Fernverkehrs-Doppelstocktriebzug (FV DoSto) „Twindexx“ der Firma Bombardier. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben 62 dieser Züge bestellt, die in Zukunft das Rückgrat des schweizerischen Fernverkehres bilden sollen.

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Neue Gleisanlagen in Rapperswil bereit für den Fahrplanwechsel im Dezember

Am vergangenen Wochenende hat das Bauteam die letzte der gesamthaft 40 neuen Weichen im Bahnhof Rapperswil eingebaut. Mit dem Erreichen dieses Meilensteins sind die Gleisanlagen nun bereit für die Inbetriebnahme mit dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017.

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Clà Ferrovia besucht Freunde im Norden und im Süden

Am kommenden Wochenende bietet sich die Gelegenheit, mit dem Kinder-Kondukteur der Rhätischen Bahn (RhB) zwei der eindrücklichsten Bündner Landschaften zu erleben: Am Freitag, 28. Juli 2017 reist Clà Ferrovia mit seinen kleinen und grossen Gästen erstmals ins Gletscherland am Berninapass. Dort besucht er seinen Freund Grummo, einen Riesen. Und am Samstag, 29. Juli 2017 eilt Clà Ferrovia dem wilden Mann, dem Um Selvadi, zu Hilfe. Dieser ist in der Ruinaulta von einem unsichtbaren Loch verschluckt worden. Die Abenteuerfahrten mit Clà Ferrovia richten sich an Kinder ab 4 Jahren.

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Stadler gewinnt Service-Auftrag in den Niederlanden und baut neues Depot in Hengelo

Am 18. Juli 2017 hat das niederländische Nahverkehrsunternehmen Syntus den Auftrag für die Instandhaltung von 16 Stadler-FLIRT an Stadler vergeben. Die Laufzeit des Service-Vertrages beträgt 15 Jahre. Stadler investiert für die Instandhaltung der Fahrzeuge in ein neues Depot in Hengelo.

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Zürich: Längere Haltestellenkanten und bessere Veloführung am Central

Die Tramgleise am Central müssen ersetzt werden. Dabei werden die vier Haltestelleninseln so angepasst, dass sie neu von längeren Tramkompositionen der Linien 4 und 15 angefahren werden können. Mittels einer Spuranpassung wird die Sicherheit für Velofahrende verbessert. Die Ende April 2017 gestarteten Arbeiten sind derzeit in der intensivsten Bauphase und dauern noch bis Ende November 2017.

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Strategie 2020 – 2023 des Zürcher Verkehrsverbunds

Der Zürcher Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat die Strategie 2020–2023 des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV. Gleichzeitig beantragt er einen Rahmenkredit für den ZVV von 709 Millionen Franken für die Fahrplanperiode 2018/2019. Das Defizit des ZVV nimmt in den nächsten zwei Jahren insgesamt leicht ab. Damit erfüllt er die Vorgaben der kantonalen Leistungsüberprüfung 2016 (Lü16) sowie seine eigenen Ziele: Das Defizit soll sich mittelfristig nur im Rahmen des Wirtschaftswachstums entwickeln und der Kostendeckungsgrad soll sich weiter verbessern. Beim Verkehrsangebot sind nach der Fertigstellung der dritten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn vorerst keine grösseren Anpassungen möglich.

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Kundeninformation: Die SBB installiert neue Anzeiger auf den Perrons

Die SBB führt neue digitale Anzeiger auf den Perrons ein. Dank der dynamischen Anzeige können die Informationen besser an die Kundenbedürfnisse und an die Situation im Bahnbetrieb angepasst werden. Die ersten Anzeiger werden in Freiburg installiert.

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Keine Preiserhöhungen im Schweizer ÖV – Einführung einer Spartageskarte für alle

Die Schweizer ÖV-Branche hat entschieden, für das nächste Jahr auf eine nationale Preiserhöhung zu verzichten. Die Branche setzt damit die Absicht um, künftige Preiserhöhungen wenn möglich zu vermeiden. Obschon die Trassenpreiserhöhungen des vergangenen Jahres mit den im Dezember 2016 eingeführten Preiserhöhungen nicht vollständig kompensiert werden konnten, ist es gelungen, die Preise stabil zu halten. Die Gründe dafür sind die fortlaufenden Effizienz- und Produktivitätssteigerungen und die greifenden Kostensenkungsmassnahmen der Unternehmen. Um die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs weiter zu verbessern, führt die Branche im September eine attraktive Spartageskarte für alle Kunden ein.

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SOB fährt ab 2020 zwei Linien für die SBB

Die Schweizerische Südostbahn (SOB) und die SBB haben eine langfristige Zusammenarbeit beschlossen. Gemäss einer heute unterzeichneten Vereinbarung, fährt und vermarktet die SOB ab Dezember 2020 zwei Linien der SBB im Co-Branding. Dies wird in eigener betrieblicher Verantwortung erfolgen, aber unter dem Dach einer einheitlichen SBB Fernverkehrskonzession. Die Kooperation der beiden Bahnen bringt einen direkten Nutzen für die Bahnkunden.

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Stadler Giruno fährt erstmals durch den Gotthard-Basistunnel

Am Sonntag, 2. Juli 2017, hat der EC250 zum ersten Mal den Gotthard-Basistunnel durchquert. Als nächstes sind für den Giruno Hochtastfahrten auf dem Eisenbahntestring in Tschechien zu bestehen. Für den Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler war die erste Durchfahrt des EC250 – wenn auch nur mit 100 km/h – durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt ein voller Erfolg. Die Fahrt hat gezeigt, dass der EC250 für die Erfüllung der Vorgaben in Bezug auf die extremen Umgebungsbedingungen im Tunnel gewappnet ist.

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Freie Fahrt in den Ferien: graubündenPASS inklusive

Das ist ein Steilpass für Graubünden-Fans und alle, die es werden wollen: Wer drei oder mehr Nächte im grössten Schweizer Kanton Ferien macht, der macht definitiv vorwärts. Mit einem geschenkten GA auf Zeit – dem graubündenPASS – hat sie oder er nämlich 384 Kilometer Graubünden im Sack. Und das ist noch nicht alles: Die Initiative der Rhätischen Bahn (RhB) und Bündner Hoteliers eröffnet den Gästen nicht nur freie Fahrt mit Bahn, Postautos und Regionalbussen, sondern bietet darüber hinaus viele vergünstigte Freizeitangebote.

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Hauptuntersuchung Combino: Zweites FCB-Drämmli für Basel

Die BVB hat die zweite Hauptuntersuchung eines Combino-Trams erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Pilotprojekts wurden diverse Fahrzeugkomponenten gewartet und wenn nötig ausgewechselt, elektronische Systeme angepasst und der Innenraum aufgefrischt. Gleichzeitig wurde das Tram neu lackiert – rotblau.

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In Zürich Wollishofen wird die gesamte Fahrleitung ersetzt

Die Fahrleitungsanlage im ganzen Bahnhof Zürich Wollishofen stammt noch aus der Zeit der Erstelektrifizierung in den 1920-er Jahren und hat nun das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Damit auch in Zukunft ein möglichst störungsfreier, sicherer und pünktlicher Bahnbetrieb gewährleistet ist, muss sie vollständig erneuert werden. Dazu ersetzt das Bauteam von Mitte Juni bis Anfang Juli 2017 rund 8 Kilometer Fahrdraht, die Tragseile sowie Masten und Joche. Gleichzeitig montiert die SBB 72 neue Fahrleitungsfundamente und baut 82 alte Fundamente zurück.

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BÜGA-Sommeraktion des öffentlichen Verkehrs in Graubünden

Nach der erfolgreichen Aktion in den letzten zwei Jahren kann auch dieses Jahr ein Monat lang der Bündner Sommer zum halben Preis genossen werden. Die Bündner Transportunternehmen sowie ihre Partner aus den Grenzregionen Tirol und Südtirol offerieren in einer Sommeraktion das Bündner Generalabonnement (BÜGA) für einen Monat zum halben Preis – für 115 statt 230 Franken.

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Verkehrsbetriebe Glattal: 7,7 Prozent Wachstum im 2016

An der heutigen Generalversammlung präsentierte der Verwaltungsrat den Aktionären der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) ein Wachstum von 7,7 Prozent bei den Fahrgastzahlen und eine ausgeglichene Bilanz. VBG-Direktor Matthias Keller informierte über Servicequalität und Unfallzahlen.

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Mit dem ZVV-Ferien Pass den Kanton Zürich entdecken

Mit dem ZVV-Ferien Pass geniessen Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren während fünf Wochen freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im ZVV-Gebiet. Zusätzlich profitieren sie von zahlreichen Gratisangeboten und Aktionen. Neu in diesem Sommer sind vergünstigte Kinotickets in fast alle Kinos im Kanton, Gratistickets für ein FCZ-Meisterschaftsspiel oder ein vergünstigter Eintritt in den Skillspark Winterthur. Der ZVV-Ferien Pass ist ab dem 20. Juni 2017 erhältlich.

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Roll-out des ersten bimodalen Stadler FLIRT

Stadler präsentierte am 15. Juni 2017 in Bussnang den ersten bimodalen FLIRT – bestimmt für die Region Valle d’Aosta. Im Beisein des Kunden und italienischen Gästen – Bahnbetreiber, Regionenvertreter aus dem Valle d’Aosta, dem Piemont, aus Molise und Kalabrien und Medienvertreter – präsentiert Stadler den ersten FLIRT mit bimodalem Antrieb. Das umweltfreundliche Fahrzeug ist für elektrifizierte Strecken mit 3 kV Gleichstrom und für nichtelektrifizierte mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgerüstet. Herausragend ist die niedrige Achslast, die max. 18 Tonnen beträgt.

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«SBB Green Class» neu mit Elektrovelo

Als Erweiterung von «SBB Green Class», dem Kombiangebot mit u.a. Generalabonnement 1. Klasse und einem Elektroauto BMWi3, lanciert die SBB «SBB Green Class E-Bike». Zum neuen Angebot für die kombinierte Mobilität gehört ein SwissPass mit Generalabonnement 1. Klasse oder 2. Klasse und ein E-Bike der Marke Stromer. Als einjähriger Markttest in Zusammenarbeit mit Stromer, m-way, Mobility, Allianz, Forum Velostationen und «Battere» konzipiert wird «SBB Green Class E-Bike» von der ETH Zürich wissenschaftlich begleitet. Für ein Jahr bekommen rund 300 Testkunden zu einem Fixpreis ein umfassendes, flexibles und umweltfreundliches Mobilitätsangebot. Die SBB erhofft sich Erkenntnisse für die Gestaltung der Tür-zu-Tür-Mobilität. Schon heute zeigt sich: die Kunden von «SBB Green Class» schätzen die gesamtheitliche Mobilitätslösung, welche verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll kombiniert und damit die Umwelt schont.

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SBB-Schalterabbau vorerst gestoppt: Nationalrat setzt wichtiges Zeichen für den Service-Public

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz ist hocherfreut über den Entscheid des Nationalrats, den Abbau der bedienten SBB-Drittverkaufsstellen um zwei Jahre aufzuschieben. Der VCS hat sich für dieses Anliegen mit einer Petition eingesetzt, die von 32’000 Menschen unterschrieben wurde. Nun ist es am Ständerat, diesen Entscheid zu bestätigen.

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Stadler verzeichnet rekordhohen Bestellungseingang

2016 war für Stadler ein erfolgreiches Jahr. Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller konnte einen rekordhohen Bestellungseingang von 4,9 Mia. CHF verbuchen. Trotz anhaltend starken Frankenkurses liegen Umsatz und Jahresergebnis im Durchschnitt. Zudem führt Stadler zwei neue Gesellschaften in seiner Organisation. Hinzugekommen sind in den letzten zwölf Monaten Stadler Chemnitz und das Joint Venture Solaris Tram. Gleichzeitig mit dem Roll-out des Giruno feiert Stadler sein 75jähriges Firmenjubiläum.

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RhB Bahnhof Küblis: Einweihung mit Volksfest

Der Bahnhof Küblis der Rhätischen Bahn (RhB) wurde in den beiden letzten Jahren für insgesamt 26 Millionen Schweizer Franken modernisiert und behindertengerecht umgebaut. Anlässlich der Einweihung des neuen Bahnhofs heute Samstag, organisierte die RhB zusammen mit der Gemeinde Küblis einen Tag der offenen Türe des neuen Bahnhofs verbunden mit einem Bahnhofsfest.

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Schweizerische Südostbahn: Erfolgreich und zukunftsgerichtet

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) hat ein erfolgreiches Jahr 2016 hinter sich und blickt zuversichtlich in die Zukunft. An der Generalversammlung in Wattwil präsentierte Verwaltungsratspräsident Hans Altherr ein positives Jahresergebnis und Projekte wie die Rollmaterialbeschaffung für den Voralpen-Express oder die digitale Mobilitätsplattform „Abilio“. Elisabeth Beéry und Peter Jans wurden in den Verwaltungsrat gewählt.

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Die Rhätische Bahn als wesentlicher Wirtschaftsfaktor Graubündens

An der 129. Generalversammlung der Rhätischen Bahn (RhB) vom 2. Juni 2017 in Versam zog Verwaltungsratspräsident Stefan Engler eine positive Bilanz des Geschäftsjahres 2016. Trotz anspruchsvollem Marktumfeld stieg die Nachfrage im Personen- und Güterverkehr um 4 Prozent resp. 3.3 Prozent. RhB-Direktor Renato Fasciati und RhB-Finanzchef Silvio Briccola betonten die Bedeutung der RhB als touristische Kooperationspartnerin und wesentlicher Wirtschaftsfaktor Graubündens.

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Rhätische Bahn: Neubau zweite Hinterrheinbrücke in Reichenau

Seit über 100 Jahren führen die Albula- und die Surselvalinie über die Hinterrheinbrücke bei Reichenau-Tamins. Mit ihrer einspurigen Trassierung vermag die bestehende Brücke die betrieblichen Anforderungen aufgrund des stetigen Angebotsausbaus nicht mehr zu erfüllen. Die Rhätische Bahn baut deshalb parallel zur bestehenden Brücke einen zweite Hinterrheinbrücke sowie ein zusätzliches, 600 m langes Bahntrassee von der Ausfahrt Reichenau-Tamins bis ins Gebiet Reichenau-Farsch. Dadurch können die zwei Linien getrennt und die Fahrplanstabilität erhöht werden.

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Fahrplanentwurf 2018 für den Schweizer ÖV ab heute online

Seit heute Montag ist der Fahrplanentwurf 2018 für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz im Internet online. Ab sofort haben Sie die Möglichkeit zum Fahrplanentwurf 2018 Stellung zu nehmen. Die Vernehmlassung ist bis Sonntag, 18. Juni 2017 möglich. Wichtige Merkmale sind Angebotsanpassungen im Westen und Änderungen im Abendverkehr im Mittelland infolge erhöhter Bautätigkeit sowie Einführung der neuen Produktmarkenstrategie im Fernverkehr. Gültig ist der neue Fahrplan ab 10. Dezember 2017 und bis zum 08. Dezember 2018.

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Zeitreise ins UNESCO Welterbe: Unterwegs mit RhB-Gleismonteur Reto

Die Albulalinie als Teil des UNESCO Welterbes „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“ wird zum Schauplatz einer neuen inszenierten Führung: Die vom Bündner Theatermacher Roman Weishaupt konzipierte Zeitreise nimmt Besucherinnen und Besucher mit in die Welt von Gleismonteur Reto. Die Führung bietet einmalige Einblicke hinter die Bahnkulissen und in die Zeit der Bahnpioniere. Die Zeitreise mit Gleismonteur Reto findet jeden Mittwoch vom 7. Juni bis zum 27. September 2017 statt.

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Streckensperre Feldkirch – Buchs SG infolge Bauarbeiten

Die ÖBB betreiben im Bundesland Vorarlberg 34 Bahnhöfe und ein 106 Kilometer langes Streckennetz. Die rund 19 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von Feldkirch nach Buchs SG verbindet die drei Länder Österreich, Liechtenstein und Schweiz. Für einen sicheren und pünktlichen Zugverkehr sowie einen ruhigeren Lauf der Züge führt die ÖBB-Infrastruktur AG vom Montag, 29. Mai 2017 bis Sonntag, 2. Juli 2017 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durch. Während diesem Zeitraum wird die Strecke für den gesamten Bahnverkehr gesperrt. Für die Railjet-Züge Wien - Zürich - Wien sowie den Eurocity "Transalpin" Graz - Zürich - Graz verkehren zwischen Feldkirch und Buchs SG bzw. Sargans Bahnersatzbusse. Von Buchs SG und Sargans ist die Weiterreise mit dem Regelangebot der SBB gewährleistet. Die Nachtzüge werden via St. Margrethen umgeleitet.

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Ausstellernachfrage für InnoTrans 2018 so stark wie nie

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Die InnoTrans 2018 öffnet vom 18. bis 21. September 2018 ihre Tore in Berlin. Laut Early-Bird-Zwischenstand wird auch die 12. Ausgabe der InnoTrans noch internationaler und umfassender. Noch nie gab es nach Ablauf der Frühbucherfrist so viele Anmeldungen.

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Positive Bilanz und weiterer Angebotsausbau auf der internationalen Nord-Süd-Achse

Die Zusammenarbeit zwischen den italienischen Staatsbahnen (FS) und der SBB hat seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im vergangenen Jahr weiter an Fahrt aufgenommen. Renato Mazzoncini, CEO der italienischen Staatsbahnen (FS), und SBB CEO Andreas Meyer haben anlässlich eines Treffens in Mailand eine positive Bilanz der Kooperation auf der Nord-Süd-Achse gezogen und die Eckwerte des künftigen Angebotsausbaus im Personen- und Güterverkehr besprochen. Die Pünktlichkeit im internationalen Verkehr zwischen der Schweiz und Italien konnte zwar verbessert werden, weitere Optimierungen von Qualität und Komfort und der Angebotsausbau stehen im Fokus der künftigen Zusammenarbeit. Unter anderem soll ab Mitte Juni eine Verbindung am Wochenende und ab Dezember 2017 eine tägliche Verbindung Zürich-Venedig eingeführt werden. Ab 2021 soll die Reisezeit von Zürich nach Mailand auf 3 Stunden verkürzt werden.

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40'000 Besucher am Tag der offenen Tür bei Stadler

Stadler feiert dieses Jahr sein 75-Jahr-Jubiläum und hat deshalb heute an den Standorten in Bussnang, Altenrhein und Winterthur seine Türen geöffnet. Insgesamt besuchten rund 40'000 Personen die drei Stadler-Werke. Alleine in Bussnang wurden rund 28'000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Auf sehr grosses Interesse stiess der neue Gotthard-Zug der SBB, welcher in Bussnang besichtigt werden konnte.

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SBB-Fahrplan 2018 mit Angebotsausbau und mehr Bauarbeiten

Der Fokus beim diesjährigen Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 liegt in der Romandie. Die SBB bietet mehr Direktverbindungen und mehr Sitzplätze an. Im Fahrplanjahr 2018 werden Bau- und Instandhaltungsarbeiten vermehrt im Rahmen von längeren Bauintervallen und Totalsperren durchgeführt. Dadurch steigert die SBB die Effizienz und reduziert die Kosten. Zudem wird die Pünktlichkeit während des Tages verbessert.

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Roll-out Giruno: Stadler präsentiert den neuen Gotthard-Zug

Stadler feiert heute im Beisein der SBB den Roll-out des Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzuges Giruno. In feierlichem Rahmen und mit der Bundespräsidentin Doris Leuthard als Ehrengast präsentiert der Schweizer Schienenfahrzeughersteller nach nur zweieinhalb Jahren Entwicklungs- und Bauzeit den neuen Hochgeschwindigkeitstriebzug Giruno zum ersten Mal in Fahrt. Für den neuen Gotthard-Zug, der mit speziellem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden ist, startet nun das Zulassungsverfahren für die vier Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Ab Ende 2019 wird der Giruno durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt fahren und die Schweizer Städte Zürich und Basel mit Mailand, und später auch mit Frankfurt verbinden. Insgesamt baut Stadler für die Schweizerische Bundesbahn 29 elfteilige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzüge. Die Bestellung ist überdies mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge verbunden.

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Der Direkte Verkehr - ein Pfeiler des ÖV-Vorzeigemodells Schweiz

Im öffentlichen Verkehr in der Schweiz gilt der Grundsatz, dass man für eine Reise nur ein Billett oder Abonnement braucht - auch wenn sie mit verschiedenen Unternehmen, beispielsweise SBB, RhB und Postauto, stattfindet. Dieser sogenannte Direkte Verkehr (DV) erleichtert das Reisen und ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das ÖV-Vorzeigemodell Schweiz. Weil die Kundinnen und Kunden immer öfter und weiter fahren, muss der DV weiter gestärkt werden.

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TPF hat die 30-Millionen-Passagiergrenze ist überschritten

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe / Transports publics fribourgeois (TPF) haben im Jahre 2016 fast 100 Mal die Bevölkerung des Kantons Freiburg befördert und damit die 30-Millionen-Passagiergrenze überschritten. In Bezug auf die Finanzen lässt die Unternehmensgruppe ein positives Ergebnis mit einem Ertragsüberschuss von 2,4 Millionen Franken (5,1 im Jahre 2015) für einen konsolidierten Umsatz von 135,1 Millionen Franken (131,4 im Jahre 2015) verlauten.

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Einweihung Einstellhalle von RhB Historic in Samedan

Was lange währt, wird endlich gut!  Das Warten auf die neue Einstellhalle für historische Bahnwagen hat sich gelohnt:

Am kommenden Wochenende wird in Samedan die "schönste Einstellhalle Graubündens" eingeweiht! Der elegante Holzbau passt bestens am südöstlichen Ende des Bahnhofareals in Samedan und ist Teil der Albulalinie. Da dieses Gebiet der Rhätischen Bahn mit den dazugehörigen Bahnanlagen in die UNESCO Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde, musste das neue Gebäude den gestellten denkmalpflegerischen Ansprüchen gerecht werden.

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Stadler liefert 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge nach Stockholm

Stadler hat sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und baut für Stockholm Transport (SL) 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf circa 232 Millionen Schweizer Franken. Die EMU (Electrical Multiple Units) werden auf der Strecke Roslagsbanan eingesetzt und verbinden Stockholm mit Bezirken im Norden und Osten der schwedischen Hauptstadt. Die Spurweite von 891 mm ist weltweit einzigartig. Die Notwendigkeit einer Spezialanfertigung kommt Stadler entgegen: Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist mit dem Tailor-Made-Bereich gross geworden und generiert damit nach wie vor zwischen 12 und 15 Prozent seines gruppenweiten Umsatzes.

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Bahnhofumbau mit Umspuranlage in Zweisimmen ist auf Kurs

Im Rahmen der Modernisierung des Bahnhofs Zweisimmen werden die Gleise in Richtung Saanenland und Lenk neu gebaut. Die BLS und die MOB können die Arbeiten planmässig abschliessen und den modernisierten Bahnhof Mitte Dezember 2017 in Betrieb nehmen. Die umspurfähigen Personenwagen werden voraussichtlich ab Ende 2019 zwischen Montreux und Interlaken Ost verkehren.

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SBB Tochter Swiss Travel System 2016 mit Rekordumsatz

Die Swiss Travel System AG in Zürich ist eine Marketing-Gesellschaft, die im Jahr 2011 von der SBB, Schweiz Tourismus, und fünf Schweizer Privatbahnen (BLS, MOB, MGB, JB, RhB) gegründet wurde. Der Swiss Travel Pass ist der Schlüssel zum öffentlichen Verkehrsnetz der Schweiz. Mit einem einzigen Fahrausweis können Reisende mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz drei, vier, acht oder 15 Tage lang die ganze Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff erkunden. Das Jahr 2016 geht für die SBB Tochtergesellschaft STS AG mit einem Rekordergebnis in die Firmengeschichte ein. Der Umsatz von über 104 Millionen Franken bedeutet einen Zuwachs von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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BLS fährt neu im 2-Stunden-Takt von Bern nach Domodossola

Die BLS verbessert das Bahnangebot am Simplon: Ab Sonntag, 09. Juli 2017 fahren Pendler und Freizeitreisende im 2-Stunden-Takt zwischen Bern und Domodossola via Spiez, Kandersteg und Brig. Auf die Angebotsverbesserung im regionalen Bahnverkehr zwischen Brig und Domodossola hat sich die BLS mit den zuständigen Behörden – mit dem Kanton Wallis, der „Agenzia della Mobilità Piemontese“ und dem Bundesamt für Verkehr – geeinigt.

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Wie die Fernverkehrskonzession in der Schweiz erneuert wird

Per Ende 2017 läuft die bestehende Fernverkehrskonzession in der Schweiz grösstenteils aus.

Gemäss Personenbeförderungsverordnung können interessierte Bahnen bis Anfang September Gesuche beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingeben. Dieses hat den Fernverkehr auf Basis des Raumkonzepts Schweiz in einer Wegleitung "Grundsätze für den Fernverkehr" nachvollziehbar definiert.

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Stadler liefert bis zu 40 Doppelstockzüge an MÁV-START

Die ungarische Eisenbahngesellschaft MÁV-START Zrt. und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über den Kauf von 40 elektrischen sechsteiligen Doppelstocktriebzügen unterschrieben. In der ersten Tranche hat MÁV-START zehn Kompositionen für insgesamt 195 Mio. Euro bestellt. Die neuen Triebzüge werden die ersten Doppelstockzüge in der Geschichte der ungarischen Eisenbahn sein und voraussichtlich im Herbst 2019 in Verkehr gesetzt.

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Die Rhätische Bahn  hat die Trendwende geschafft

Die Rhätische Bahn (RhB) schaut auf ein solides Geschäftsjahr 2016 zurück und präsentiert ein positives Jahresergebnis von 358'000 Franken. Trotz des nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeldes verzeichnete die RhB im letzten Jahr im Personenverkehr ein erfreuliches Nachfragewachstum von 4 Prozent. Anlässlich der Bilanzmedienkonferenz sprach Verwaltungsratspräsident Stefan Engler denn auch von einer Trendwende. Die Sparten Güterverkehr und Autoverlad schliessen mit einem leicht positiven Betriebsergebnis ab. Dank konsequenter Überwachung des Budgets und stetiger Suche nach Effizienzsteigerungsmassnahmen konnten die Kosten in allen Bereichen im Griff gehalten werden.

Das Investitionsvolumen fiel mit fast 325 Millionen Franken erwartungsgemäss hoch aus.

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Neue Panoramareise lässt Mythos Gotthard aufleben

Am Gotthard führt die SBB die erfolgreiche Schweizer Tradition der Panoramazüge weiter. Ab Karfreitag, 14. April 2017, können nationale und internationale Gäste das Herz der Schweiz neu erleben. Die frisch lancierte Reise mit dem Gotthard Panorama Express führt von Luzern mit dem Dampfschiff nach Flüelen und weiter mit dem Panoramazug über die Gotthard-Panoramastrecke ins Tessin. Unterwegs werden den Reisenden Inszenierungen und Informationen zur Geschichte und Bedeutung der historischen Gotthardroute geboten. Neu verkehrt an Wochenenden zudem ein zusätzlicher Direktzug von Zürich nach Bellinzona und zurück.

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Die SBB Website ist seit heute Nachmittag im neuen Design

SBB.ch ist die meistbesuchte Internetplattform der Schweiz. Seit heute Nachmittag erscheint die Website in einem völlig neuen Design. Vom Smartphone bis zum Grossbildschirm passt sich der Internetauftritt neu automatisch der Displaygrösse an. Neben einer optimierten Fahrplanabfrage können die Kunden von attraktiven Freizeitangeboten und vom neu gestalteten Bahnhofsbereich profitieren.

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Nacharbeiten während drei Nächten nach der Entgleisung im Bahnhof Luzern

Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch, 22. März 2017, musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden. Nun sind – wie nach solchen Arbeiten üblich – Nacharbeiten nötig. Diese finden ab Sonntagabend während drei Nächten statt.

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Bahnhof Winterthur: Intensive Bauphase im April 2017

Die im Sommer 2015 gestarteten Bauarbeiten für die Leistungssteigerung des Bahnhofs Winterthur schreiten planmässig voran. Im April 2017 steht eine intensive Bauphase bevor. So muss für Vorbereitungsarbeiten zur Verlängerung und Verbreiterung des Perrons an Gleis 1 ein neuer unterirdischer Notausgang aus dem benachbarten Stellwerksraum gebaut werden.

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Baueingabe für die Sanierung des Südtrakts vom Hauptbahnhof Zürich erfolgt

Im Hauptbahnhof Zürich ist nach knapp 150 Jahren eine Generalsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes notwendig. Voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 wird die SBB mit den Instandsetzungsarbeiten des Südtrakts beginnen. Am vergangen Freitag erfolgte die Baueingabe beim Hochbaudepartement der Stadt Zürich. Bereits ab Anfang April 2017 werden die Arbeitstechniken an der innenliegenden Fassade erprobt.

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Neues Modul-Abo für Pendler von/nach Graubünden

Bereits seit mehreren Jahrzehnten können Pendler in Graubünden die Mobilität mit dem BÜGA auf einem einzigen Fahrausweis günstig beziehen. Ab heute wird dieser Komfort auch für Pendler von/nach Graubünden angeboten. Mit dem Modul-Abo können die Kunden Streckenabonnemente mit einer Zone kombinieren und profitieren dabei von einem Rabatt. Das Modul-Abo löst das bisherige Inter-Abo ab und wird auf dem Swiss Pass ausgestellt.

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IC Bus München - Mailand hält ab 7. April 2017 auch in Chur

Die bestehende IC Bus-Linie München - Mailand wird ab dem 7. April 2017 in beiden Richtungen einen Zwischenstopp im Schweizerischen Chur einlegen. Die Busse fahren morgens ab der bayerischen Landeshauptstadt in Richtung Alpen und mittags zurück. Donnerstags bis montags kommt in beiden Richtungen eine zweite Abfahrt am Nachmittag hinzu. Die Fahrzeit vom Münchener ZOB aus beträgt rund 3 ½ Stunden. In Chur bestehen bequeme Anschlüsse für die Weiterreise per Bahn in die Wander- und Skigebiete Graubündens.

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Neues Bahnhofgebäude in Bulle -   Architekturwettbewerb ausgeschrieben

Der Bau des Gebäudekomplexes des neuen Bahnhofs Bulle, der sich zwischen den Gleisen des neuen Bahnhofs und der Rue Albert Rieter erheben wird, sowie die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, werden verwirklicht. Der Wettbewerb, der den Regeln des öffentlichen Auftragswesens unterliegt, wurde am Freitag, dem 17. März 2017, ausgeschrieben. Die Ausschreibung im öffentlichen Amtsblatt und im elektronischen Informationssystem für die öffentliche Auftragsvergabe (SIMAP) dient als Anreiz für Total- und Generalunternehmen, die sowohl die mit dem Bau verbundenen Studien als auch die Realisierung des gesamten Projekts wahrnehmen können. Das Letztere wird auf rund 100 Millionen Franken geschätzt, ohne die Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Räume einzurechnen.

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Bahnhof Luzern nach Entgleisung am Montag in Betrieb

Die Instandstellungsarbeiten können in der kommenden Nacht abgeschlossen werden, es wurde rund um die Uhr gearbeitet Mit Betriebsbeginn am Montag verkehren die Züge von und nach Luzern wieder gemäss Fahrplan. Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch bei der Ausfahrt musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden.

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Neue Weichen für das Lindauer Schienennetz führen zu Fahrplanänderungen

Die DB Netz AG erneuert auf der Insel /Lindau Hbf, sowie auf dem Damm zwischen dem Festland und der Insel, in den nächsten Wochen insgesamt 18 Weichen. Nachdem letztes Jahr die erste Bauphase (Erneuerung von 10 Weichen) erfolgreich beendet worden ist, folgt nun die 2. Bauphase. Die Vorarbeiten begannen bereits Anfang März 2017, nun starten die eigentlichen Umbauarbeiten. Für die Bahnreisenden kommt es deshalb sowohl im Nahverkehr, wie auch im Fernverkehr zu grösseren Fahrplanabweichungen.

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Neuer Bernina Express Bus und modernes Infosystem bei der RhB

Er ist da: Der neue Bernina Express Bus, welcher ab dem 17. April 2017 zwischen Tirano und Lugano verkehren wird, wird heute Freitag und morgen Samstag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – zusammen mit einem Bernina Express Panoramawagen auf dem Alexanderplatz in Chur. Anlässlich der Präsentation der beiden Fahrzeuge wird dem Publikum auch das neue, moderne Informationssystem im Bernina Express der Rhätischen Bahn (RhB) vorgestellt.

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Entgleisung Luzern – Bahnhof bleibt bis Montagfrüh gesperrt

Aktueller vom Stand 23. März 2017 um 14.45 Uhr: Gestern Mittwoch um 13.56 Uhr sind zwei Waggons des EuroCity 158 Mailand – Basel von Trenitalia bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Luzern aus den Schienen gesprungen. Die Ursache ist noch unklar. Der vierte Wagen der Zugskomposition des Typs ETR 610 von Trenitalia ist zur Seite gekippt und hat den Bahnstrom unterbrochen. Der Bahnhof Luzern bleibt wegen der umfassenden Reparaturarbeiten bis voraussichtlich Montagfrüh 27. März 2017 nicht befahrbar. Ausnahme: Die Züge der Zentralbahn verkehren ohne Einschränkungen. Die SBB rät von Reisen von und nach Luzern ab. Ein Busersatzbetrieb mit beschränkten Kapazitäten ist in Betrieb. Es ist mit deutlich längeren Reisezeiten zu rechnen. Die SBB entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

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Mehr Passagiere und Güter sowie gestiegener Konzerngewinn  bei den SBB im 2016

2016 war für die SBB ein erfolgreiches Jahr: Sie beförderte täglich 1,25 Mio. Passagiere, mehr als je zuvor. Ebenso erreichte die Güterverkehrsleistung einen Höchststand. Kundenzufriedenheit und Pünktlichkeit sind gestiegen, trotz hoher Bautätigkeit. Das Schienennetz wurde noch nie so intensiv genutzt. Die digitalen Absatzkanäle setzten ihren Aufwärtstrend fort. Das Konzernergebnis stieg dank Einmaleffekten um CHF 135 Mio. auf CHF 381 Mio., das Betriebsergebnis hingegen ist gesunken. Der Güterverkehr erreichte trotz des schwierige wirtschaftlichen Umfelds wieder ein positives Ergebnis. Für die Bahninfrastruktur investierte die SBB letztmals CHF 123 Mio. aus eigenwirtschaftlichen Mitteln. Die Entgelte der öffentlichen Hand stiegen um 7,7 Prozent, insbesondere wegen Folgekosten neuer Infrastrukturen.

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RhB-Unfall bei Tiefencastel: Untersuchungsbericht bestätigt Unvorhersehbarkeit

Gut zweieinhalb Jahre nach dem Ereignis hat die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) ihren Bericht zum Unfall vom 13. August 2014 bei Tiefencastel veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Erdrutsch, welcher zur Entgleisung eines Reisezuges der Rhätischen Bahn (RhB) geführt hatte, nicht vorhersehbar war und die RhB auf dem betroffenen Streckenabschnitt die Gefahr richtig eingeschätzt hat. Beim Unfall waren 16 Personen verletzt worden. Neun Tage nach dem Unglück verstarb ein verletzter Fahrgast. Die Rhätische Bahn bedauert den Unfall sehr.

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BVZ Gruppe mit sehr gutem Ergebnis im Geschäftsjahr 2016

Die BVZ Gruppe konnte das Geschäftsjahr 2016 mit einem um 2.3 Prozent gewachsenen Ertrag von CHF 143 Millionen abschliessen. Der Gewinn lag mit einem Zuwachs von 11.5 Prozent auf CHF 8.7 Millionen deutlich über dem Vorjahr. Insbesondere die Gornergrat Bahn entwickelte sich sehr positiv. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividendenerhöhung von CHF 11.00 auf CHF 12.00 je Aktie.

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ZVV: Start der öffentlichen Auflage der Fahrpläne 2018 und 2019

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat zusammen mit den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden und den Regionalen Verkehrskonferenzen den Fahrplanentwurf für die Jahre 2018 und 2019 erarbeitet. Hauptauslöser für die meisten Änderungen ist die Fertigstellung der dritten und letzten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn. Vom 13. bis zum 29. März 2017 ist der Fahrplanentwurf auf www.zvv.ch/fahrplanverfahren aufgeschaltet. Die Bevölkerung kann Einsicht nehmen und bis zum 31. März 2017 Begehren an die Wohngemeinde richten.

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Kapazität der Bahnanlagen im Raum Bern wird ausgebaut

Die Planungspartner Bundesamt für Verkehr (BAV), Kanton Bern, BLS und SBB haben Richtungsentscheide zum Ausbau der Kapazitäten der Bahnanlagen im Raum Bern im Zeithorizont 2030 getroffen. Vorgesehen sind namentlich neue Entflechtungsbauwerke in Holligen, südlich des Bahnhofs Wankdorf und in Gümligen. Im Gegenzug wird auf ein drittes Gleis im Aaretal und einen Teil des Ausbaus der Gleisanlagen bei der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Bern verzichtet. Zusammen ermöglichen diese Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 1,4 Milliarden Franken mehr Verbindungen im Regional- und Fernverkehr und eine bessere Pünktlichkeit.

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SBB und SNCF unterzeichnen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express

In der Zusammenarbeit zwischen der SBB und der SNCF ist heute ein entscheidender Schritt erfolgt: Die Chefs der beiden Bahnunternehmen haben in Paris einen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express unterzeichnet. Diese zukünftige grenzüberschreitende S-Bahn wird über 40 Bahnhöfe der Kantone Waadt und Genf sowie der Region Auvergne-Rhône-Alpes und somit über eine Million Einwohner bedienen.

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Flotte komplett – der 19. ETR 610 / RABe 503 ist abgeliefert

Unterwegs Richtung Norden: Der letzte von insgesamt 19 Zügen des Typs ETR 610 / RABe 503 hat die Werkshalle von Alstom in Savigliano (IT) verlassen. Damit ist die Neigezugflotte, die auf der Simplon- und Gotthardachse bis Mailand verkehrt, komplett.

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Ewigi Liebi: Das erfolgreichste Schweizer Musical ist zurück

Das Warten hat ein Ende: «Ewigi Liebi – Das Musical» kehrt ab 2. März 2017 pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum für kurze Zeit zurück auf die Bühne! Für dieses Jubiläum gräbt sich natürlich auch die Murmelifamilie wieder den Weg in die MAAG Halle in Zürich. Das erfolgreichste Schweizer Musical von Autor Roman Riklin und Regisseur Dominik Flaschka begeisterte während fünf Jahren über 650’000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Von «Alperose» bis zum «Schwan» sind die Ohrwürmer der grossen helvetischen Sänger und Bands geschickt in eine humorvolle und spannende Geschichte rund um Liebe, Verrat und Missverständnisse verpackt.

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BAV schickt Definition und Zielbild für Eisenbahn-Fernverkehr in Konsultation

Der Eisenbahn-Fernverkehr ist historisch gewachsen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat ihn nun auf Basis des Raumkonzepts Schweiz klar definiert und vom regionalen Personenverkehr abgegrenzt. Der Fernverkehr hat die Aufgabe, die verschiedenen Regionen der Schweiz miteinander und mit dem Ausland zu verbinden. Um die raumplanerischen Ziele zu unterstützen und Verkehr und Siedlung aufeinander abzustimmen, soll der Fernverkehr in ein Basis- und ein Premiumnetz unterteilt werden. Abgestufte Vorgaben zu Haltepolitik, Verpflegung, Zugbegleitung und weiteren Kriterien dienen dazu, den Nutzen für die Kunden zu erhöhen. Das BAV hat heute den Kantonen die neuen Grundsätze zur Vorkonsulation zugestellt. Welche Elemente bereits bei der Neuvergabe der Konzession auf Ende 2017 umgesetzt werden, wird im Rahmen des anstehenden Konzessionsverfahrens geprüft.

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Mit günstigen Mitfahrbilletten gemeinsam durch die Schweiz

Nach dem Erfolg der letzten Jahre bietet der öffentliche Verkehr auch in diesem Jahr wieder die Mitfahrbillette an: Abonnements- und Tageskartenbenutzer können vom 27. Februar 2017 bis zum 21. Mai 2017 für 38 Franken einen ganzen Tag lang eine Begleitperson mitnehmen. Das Angebot wird zeitlich von etwas über einem Monat auf neu rund drei Monate ausgebaut.

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Verwaltungsgericht Zürich bezeichnet Trambeschaffung der VBZ als „nicht sonderlich transparent“

Stadler hat mit Erstaunen vom Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts Zürich zur Beschwerde von Stadler gegen das Vergabeverfahren der VBZ Kenntnis genommen. Das Gericht hat der Beschwerde gegen die Beschaffung von bis zu 140 Strassenbahnen keine aufschiebende Wirkung erteilt. Zwar bezeichnet das Gericht das Vergabeverfahren als „nicht sonderlich transparent“, stellt aber das öffentliche Interesse an einer raschen Vergabe über das öffentliche Interesse an einer korrekten Vergabe. Diesen weitreichenden Beschluss fällt das Gericht acht Monate nach Einreichung der Beschwerde und sechs Jahre nach Beginn der Ausschreibung, ohne auf die einzelnen Beschwerdepunkte eingegangen zu sein.

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Erfolgreiche Ski-WM für die Rhätische Bahn

Die Ski-WM vom 6. bis 19. Februar 2017 in St. Moritz bescherte der Rhätischen Bahn (RhB) ein Mehrfaches der üblichen Frequenzen nach und von St. Moritz. Dabei ist die Leistung der RhB als «official supplier» bemerkenswert: Reisen für gewöhnlich pro Tag nach und von St. Moritz gut 3200 Fahrgäste an und ab, waren es an den Renntagen bis zu viermal so viele. Spitzentage waren Samstag und Sonntag, 11. und 12. Februar 2017, mit insgesamt 14'500 resp. 12'500 An- und Abreisenden. Insgesamt beförderte die RhB während der Ski-WM 84'000 Reisende von und nach St. Moritz, was im Schnitt 7000 pro Tag ergibt.

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Hohe Kundenzufriedenheit bei der Rhätischen Bahn

Um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu messen, führt die Rhätische Bahn (RhB) alljährlich eine Fahrgastbefragung durch. Das Ergebnis der repräsentativen Befragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut bescheinigt der Bündner Bahn allgemein eine hohe Kundenzufriedenheit. Sehr positiv bewertet wurden die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Zug- und Verpflegungspersonals. Verbesserungspotenzial sehen die Kunden beim Preis-/Leistungsverhältnis und dem Gepäckstauraum. Der Mittelwert beträgt 4.2 auf der 5er-Skala und liegt dabei auf demselben hohen Niveau wie bei der letzten Erhebung. Die Erkenntnisse aus der Kundenbefragung dienen der RhB als Basis für eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungen.

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SNCF Logistics neuer Partner von BLS Cargo

Die BLS verkauft 45 Prozent der Aktienanteile an ihrer Güterverkehrstochter BLS Cargo an SNCF Logistics. Die neue Partnerschaft zwischen den beiden Güterbahnen stärkt das erfolgreiche Geschäftsmodell auf dem Nord-Süd-Güterverkehrskorridor.

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SBB Strategie 2020: Mehrwert für Kunden schaffen – Effizienz erhöhen

Mit ihrer Strategie 2020 stellt die SBB die Weichen für die Mobilität der Zukunft. Die SBB will eine starke Bahn bleiben sowie ein vertrauenswürdiger Mobilitätsdienstleister und Entwicklungspartner sein. Sie kombiniert die Stärken der Bahn mit dem Potenzial neuer Technologien. Daraus resultieren Innovationen wie neue Services für die Reise von Tür zu Tür, digitale Bahnhöfe, intelligente Güterwagen oder auch Kapazitätssteigerungen dank weiterentwickelter Bahntechnik. An einer Medienveranstaltung hat die SBB Innovationsprojekte aus Personenverkehr, Immobilien, Güterverkehr und Infrastruktur gezeigt.

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