Schweiz


Andreas Meyer tritt 2020 als CEO der SBB zurück

Andreas Meyer, CEO der SBB AG seit 2007, hat in diesem Frühjahr beschlossen, spätestens auf Ende des nächsten Jahres zurückzutreten. Er hat den Verwaltungsrat frühzeitig über seine Absichten informiert und wird bis zur Übernahme durch die Nachfolge die Verantwortung für das Unternehmen innehaben und einen reibungslosen Übergang sicherstellen. Der Verwaltungsrat hat die Suche für eine Neubesetzung der CEO-Funktion bereits eingeleitet.

An der Medienkonferenz zum Halbjahresergebnis kündigte Andreas Meyer seinen Rücktritt an          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

«Der Zeitpunkt für die Ankündigung meines Rücktritts wurde mit dem Verwaltungsrat frühzeitig festgelegt und entspricht meiner Intention, vor dem 60. Altersjahr eine neue berufliche Phase einzuleiten», sagte SBB CEO Andreas Meyer anlässlich der Medienkonferenz zum Halbjahresergebnis 2019. «Ich nehme bis zum Rücktritt die volle Verantwortung für das Unternehmen wahr und gehe die aktuellen Herausforderungen mit hoher Priorität an».

 

Der jetzige Zeitpunkt sei richtig für einen Wechsel, weil der Strategieprozess 2020 im nächsten Jahr abgeschlossen werde. Ferner zeichne sich in den nächsten Jahren ein Generationenwechsel in verschiedenen Führungspositionen ab. Er wolle die Wahl eines neuen Führungsteams seiner Nachfolge überlassen. «Ich freue mich auf eine neue Phase in meinem Berufsleben», sagte Meyer, «in der ich meine Erfahrungen vermehrt in strategische Aufgaben und ausgewählte Projekte einbringen möchte, u.a. in Verwaltungsräten, und in der Begleitung von Startups sowie in gemeinnützigen Organisationen».

 

«Wir bedauern, aber verstehen den Schritt von Andreas Meyer», sagte Monika Ribar, Präsidentin des SBB Verwaltungsrates. «Er führt seit 13 Jahren das komplexe Unternehmen SBB und hat es verstanden, daraus ein modernes Service Public-Unternehmen zu gestalten. Im Rahmen der Nachfolgeplanung waren wir mit Andreas Meyer ständig im Gespräch und haben auch diesen Schritt gemeinsam abgestimmt». Der Zeitpunkt der Rücktrittsankündigung war bereits im Mai 2019 zwischen Verwaltungsrat und CEO festgelegt und gleichzeitig die Suche der Nachfolge in die Wege geleitet worden.

 

Der Verwaltungsrat habe auch angesichts des tragischen Unfalls von Anfang August und der damit aufgeworfenen Fragen volles Vertrauen in Andreas Meyer und die Konzernleitung : «Es ist eine anspruchsvolle Situation, die sie zu bewältigen haben. Die getroffenen Massnahmen sind zielführend und werden mit grossem Engagement und Verantwortungsgefühl von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angegangen», erklärte Monika Ribar. Mit Blick zurück auf Meyers bisherige Amtszeit sagte sie: «Andreas Meyer hat die integrierte Bahn durchgesetzt, um die uns viele Länder beneiden, und etliche Grossprojekte erfolgreich bewältigt». Zudem sei es ihm gelungen, ein starkes Kader mit gutem Spirit aufzubauen und die Transformation der SBB zu einem modernen Unternehmen im Besitz und Dienst der Schweiz voranzutreiben.

 

Andreas Meyer ist seit Januar 2007 CEO der SBB. Dank grosser finanzieller Unterstützung durch die Öffentlichkeit gehöre die SBB zu den besten Bahnen der Welt, sagte Meyer. Daraus habe er «immer die Verantwortung gespürt, mit unseren 33'000 Mitarbeitenden bessere Leistungen für unsere Kunden mit weniger öffentlichen Geldern zu erzielen und damit einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz zu leisten.»

 

In seiner Amtszeit hat die SBB ihr Angebot deutlich steigern können – bei stabilen Preisen in den vergangenen Jahren. Wichtige Meilensteine waren die Neupositionierung von SBB Cargo, welche in die schwarzen Zahlen geführt wurde, und SBB Immobilien, die als eigenständige Division zu einem tragenden Standbein der SBB ausgebaut wurde. Zudem konnte beim Netzzustand Transparenz geschaffen und Verbesserungen erzielt sowie die Sanierung der SBB Pensionskasse in die Wege geleitet werden. In Meyers Amtszeit fällt auch die Digitalisierung der Kundenangebote und der Arbeitsmittel bis in den Führerstand. Zu den schwierigen Momenten gehörte der Streik im Industriewerk Bellinzona 2008, die stark verzögerte Inbetriebnahme des neuen FV-Dosto und zuletzt Fragen zur Sicherheit.


 

Die persönlichen Worte von Andreas Meyer zum angekündigten Rücktritt


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Erstes Halbjahr 2019: SBB hat deutlich mehr Kunden befördert − betrieblich anspruchsvoll

Heute hat die SBB zur Medienkonferenz zum Halbjahresergebnis 2019 geladen und über Details informiert. Die Nachfrage ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: Im ersten Halbjahr 2019 hat die SBB täglich 1,29 Millionen Passagiere befördert (Vorjahresperiode 1,25 Millionen). Das ist auf das Grundwachstum im Personenverkehr, aber auch auf die hohe Nachfrage nach den vermehrt angebotenen Sparbilletten zurückzuführen. Die Anzahl Generalabonnemente ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4 Prozent, diejenige der Halbtaxabonnemente um 3,8 Prozent gestiegen. Mehr als 3 Millionen Reisende haben ein Halbtax- oder Generalabonnement; das sind rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung.

Medienkonferenz zum Halbjahresergebnis 2019 am SBB Hauptsitz in Bern Wankdorf                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Über den Sommer 2019 hat die SBB eine ausserordentliche betriebliche Leistung erbracht mit mehr als 1900 Extrazügen für zahlreiche Grossveranstaltungen wie die Fête des Vignerons oder das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest – dies trotz Herausforderungen wie den verspäteten Fernverkehrs-Doppelstockzügen von Bombardier und vielen Bau- und Unterhaltsarbeiten. Dies führte einerseits zu knappen Ressourcen beim Personal und beim Rollmaterial und forderte andererseits von den SBB Mitarbeitenden viele Zusatzarbeiten, insbesondere bei den Kundenbegleitern oder beim Lokpersonal.

 

Überschattet wird das laufende Jahr durch den tragischen Arbeitsunfall eines Kundenbegleiters Anfang August. Die SBB hat erste Sofortmassnahmen umgesetzt und weitere Sonderprüfungen eingeleitet. Hinweisen und Meldungen der Mitarbeitenden geht das Sicherheitsmanagement der SBB auf den Grund. Der Unfall wird durch die SUST untersucht.

 

Die Kundenpünktlichkeit im Personenverkehr blieb mit 90,7 Prozent (Vorjahresperiode 90,7 Prozent) stabil, leicht verschlechtert hat sich die Anschlusspünktlichkeit auf einen Wert von 97,0 Prozent (Vorjahr 97,2 Prozent). In der Westschweiz und im Tessin sowie auch einzelnen Strecken sind die Werte niedriger. Die SBB arbeitet seit Anfang 2019 an einem Programm, um die Pünktlichkeit auch in den kommenden Jahren bei Angebotserweiterungen, weiteren Unterhaltsarbeiten und Ausbauten zu verbessern. Erste Massnahmen sind im Hinblick auf den Fahrplanwechsel geplant. Die Kundenzufriedenheit im Personenverkehr blieb im ersten Halbjahr stabil (+0,1 auf 75,5 Punkte).

 

Das Konzernergebnis für das erste Halbjahr 2019 liegt bei 279 Millionen Franken (Vorjahr 292 Millionen Franken). Das gibt der SBB im zweiten Halbjahr Handlungsspielraum für weitere Preissenkungen und Serviceverbesserungen zugunsten der Kunden im Umfang von 60 Millionen Franken.

 

Der Schuldendeckungsgrad liegt bei 5,81 und fällt damit leicht schlechter aus als im Vorjahr (Wert 5,57); die Höchstgrenze des Bundes beträgt 6,5.

 

Zusätzlich 60 Millionen Franken für Preissenkungen und Serviceverbesserungen
  • Die SBB bedankt sich bei den Kunden für ihre Geduld in diesem betrieblich anspruchsvollen Jahr.
  • Den GA-Kunden dankt sie mit einer Gutschrift auf deren Kundenkonto in der Höhe von 100 Franken für GA 1. Klasse und 50 Franken für GA 2. Klasse.
  • Halbtax-Kunden profitieren von den zusätzlichen Sparbilletten und haben bereits Anfang August Gutschriften im Umfang von 39 Millionen Franken erhalten.
  • Die SBB erhöht die Rabattsumme für Sparbillette um 20 Millionen Franken auf insgesamt 120 Millionen Franken. Sparbillette führen zu Mehrverkehr für den öV und zu einer Verlagerung auf schwach ausgelastete Züge.
  • Zudem investiert die SBB zusätzlich 8 Millionen Franken in die Sauberkeit von Zügen, mehr Präsenz in Zügen und an Bahnhöfen, in Spezialangebote im Speisewagen und für Schulreisen sowie in Rabatte von 50 Prozent auf SBB Zusatzleistungen wie Gepäcktransporte.
  • Mit den Preissenkungen und Serviceverbesserungen 2019 geht die SBB weit über das hinaus, was mit dem Preisüberwacher für 2019 vereinbart worden ist.

 

Ferientage oder Prämie für Mitarbeitende

Alle dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten SBB Mitarbeitenden erhalten als Dank und Anerkennung für den Sondereffort wahlweise zwei zusätzliche Ferientage oder einer Prämie von 800 Franken.


Das Halbjahresergebnis im Personenverkehr beträgt 124,3 Millionen Franken (Vorjahr 115,2 Millionen Franken). Hauptgrund ist die positive Entwicklung bei den Erträgen. Die geleisteten Personenkilometer sind insgesamt um 6,2 Prozent angestiegen, im Regionalverkehr um 4,0 Prozent, im Fernverkehr um 7,0 Prozent. Gleichzeitig war wegen den fehlenden Bombardier Doppelstockzügen mehr älteres Rollmaterial im Einsatz, was die Aufwände für den Flottenunterhalt und die Abschreibungen reduzierte. Mittlerweile sind 19 neue Fernverkehrs-Doppelstockzüge im Einsatz.

 

Der internationale Personenverkehr hat sich im ersten Halbjahr positiv entwickelt. Gestiegen ist die Nachfrage nach Nachtzügen, etwa nach Hamburg und Berlin. Das ist Ausdruck des wachsenden Kundenbedürfnisses, weite Distanzen klimafreundlich im Zug zurückzulegen. Mit dem Fahrplan 2020 baut die SBB den internationalen Schienenpersonenverkehr aus, um den Kunden eine Alternative zum Fliegen anzubieten.

 

Beim Verkauf von Billetten ist die Selbstbedienungsquote von 87,4 auf 90,1 Prozent gestiegen. 49,9 Prozent aller Billette wurden via digitale Kanäle verkauft (Vorjahr 38,1 Prozent).

 

Im Bereich Immobilien lag der Mietertrag Dritte bei 266 Millionen Franken (Vorjahr 248 Millionen Franken). Deutlich angestiegen ist der Drittumsatz in den 32 grössten Bahnhöfen von 829 Millionen Franken auf 864 Millionen Franken. Die Kundenzufriedenheit an den Bahnhöfen lag bei 79,9 Punkten (Vorjahr 78,2 Punkte). Das Halbjahresergebnis von Immobilien beträgt 179 Millionen Franken (Vorjahr 147 Millionen Franken). Diese Zunahme ist auch auf Gewinne aus Immobilienverkäufen in der Höhe von 56 Millionen Franken zurückzuführen. In den nächsten Jahren werden sich Gewinne aus Immobilienverkäufen auf tieferem Niveau einpendeln.

 

Die finanzielle Situation im Güterverkehr bleibt anspruchsvoll: Das Ergebnis von SBB Cargo Schweiz beträgt trotz dem Abbau von 9 Millionen Franken staatlichen Abgeltungen 0,25 Millionen Franken (Vorjahr 2,16 Millionen Franken). Cargo International schliesst im Halbjahr mit 1,02 Millionen Franken (Vorjahr 1,64 Millionen Franken) ab. Insgesamt erreichte SBB Cargo aufgrund von Konsolidierungen ein Ergebnis von -0,13 Millionen Franken (Vorjahr 3,40 Millionen Franken). SBB Cargo hat im ersten Halbjahr sowohl im System- als auch im Einzel-Wagenladungsverkehr Mengen verloren. Denn die Nachfrage in den Branchen Stahl, Holz und Chemie ist tiefer ausgefallen als ursprünglich mit den Kunden geplant. Der Trend zu massgeschneiderten Logistikmodellen setzt sich fort, hier kann SBB Cargo bei Projektlösungen wie dem Transport von Bauaushuben wachsen.

 

SBB Infrastruktur verzeichnet ein Halbjahresergebnis von 9,6 Millionen Franken (Vorjahr 63,8 Millionen Franken). Dies ist vor allem auch auf tiefere Betriebsbeiträge des Bundes zurückzuführen. Der Bereich Netz verzeichnet mit -5,2 Millionen Franken ein leicht negatives Ergebnis. Der Bereich Energie trug 14,8 Millionen Franken bei; dieser Betrag fliesst in Reinvestitionen von Energieanlagen.

SBB steht für modernen Service Public

Moderner Service Public heisst, für Kunden und Besteller entlang der strategischen Ziele und mit betriebswirtschaftlicher Führung bessere Leistungen mit weniger Geld zu erbringen. Die SBB muss mit ihrem Gewinn ihre Investitionen refinanzieren und die Verschuldungsziele des Eigentümers erreichen. Dieser Gewinn liegt aktuell bei rund 500 Millionen Franken jährlich. Alle darüber hinausgehenden Produktivitätssteigerungen geben der SBB Handlungsspielraum für Investitionen in ein weiter verbessertes Preis-Leistungsverhältnis, in Service- und Qualitätsverbesserungen sowie in Innovationen zugunsten von Kunden und Bestellern. Im Sinne des bewussten Umgangs mit Steuergeldern sind Produktivitätssteigerungen somit Mittel zum Zweck: Jeder Franken aus dem Gewinn fliesst ins Bahnsystem zurück.

32'300 SBB Mitarbeitende arbeiten täglich mit grossem Engagement daran, die Bahn im Griff zu haben. Jeden Tag befördert die SBB 1,29 Millionen Reisende und 205'000 Tonnen Güter. Ihr attraktives Angebot und ihre zuverlässigen Leistungen für Kunden und Besteller halten die Schweiz zusammen und verbinden die Regionen.

Die Bahn braucht weniger Platz und Energie als andere Verkehrsträger und schont das Klima, vor allem wenn schlecht ausgelastete Züge mehr benutzt werden. Mit der Verlagerung von Personen- und Güterverkehr von der Strasse und aus der Luft auf die Schiene leistet die SBB einen positiven Beitrag an eine ressourcenschonende und klimafreundliche Schweiz. Die Leistung der SBB ist somit ein Beitrag an die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und ihrer Regionen.

 



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Halbjahresergebnis 2019 – Stadler in der Spur

Stadler hat im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 1.1 Milliarden Schweizer Franken erzielt. Der Auftragseingang entwickelt sich weiterhin sehr erfreulich: Er beläuft sich im ersten Halbjahr auf rund 2.3 Milliarden Franken und liegt damit rund 1.5 Milliarden Franken über dem Vorjahresergebnis. Der Auftragsbestand steigt damit auf einen neuen Höchststand von 14.4 Milliarden Schweizer Franken. Der Ebit liegt per 30. Juni 2019 bei rund 46.9 Millionen Schweizer Franken, im Vorjahreszeitraum waren es 35.2 Millionen Schweizer Franken. Bei der Bewertung des Halbjahresergebnisses gilt es zu berücksichtigen, dass in der Regel im ersten Halbjahr rund ein Drittel des Umsatzes anfällt, in der zweiten Jahreshälfte folgen zwei Drittel.

Stadler ist am 12. April 2019  erfolgreich  an der Schweizer Börse gestartet und befindet sich trotz wirtschaftspolitisch schwierigem Umfeld weitgehend auf Kurs                                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die Halbjahresziele konnten teilweise übertroffen werden. Der Auftragseingang für das erste Halbjahr beläuft sich auf 2.3 Milliarden Schweizer Franken und liegt damit 1.5 Milliarden Franken über dem Vorjahr (Zunahme um 178 Prozent). Insgesamt ergibt sich damit zum 30. Juni 2019 ein Auftragsbestand von 14.4 Milliarden Schweizer Franken. Der konsolidierte Umsatz beträgt 1.1 Milliarden Schweizer Franken und liegt 40 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Ebit liegt per 30. Juni 2019 bei 46.9 Millionen Schweizer Franken, im Vorjahr waren es 35.2 Millionen Schweizer Franken.

 

Das wirtschaftspolitische Umfeld ist weiterhin schwierig. Währungsverwerfungen und die damit verbundene Erstarkung des Schweizer Franken bleiben auch im zweiten Halbjahr eine Herausforderung für Stadler. Ins Gewicht fallen insbesondere das Britische Pfund, die Schwedische und Norwegische Krone sowie der Euro.

 

Für den Umsatz – in den beiden Berichtsegmenten Rolling Stock sowie Service und Components – gilt, dass in der Regel im ersten Halbjahr circa ein Drittel anfällt, in der zweiten Jahreshälfte folgen die weiteren beiden Drittel. Grund dafür ist eine sehr konservative Rechnungs- und Umsatzlegung der Aufträge. Erst bei der Ablieferung des jeweiligen Fahrzeugs wird der Umsatz gelegt. Da traditionell gegen Ende Jahr die Fahrplanwechsel anstehen, werden in der zweiten Jahreshälfte mehr Züge in Betrieb genommen als in der ersten. Dies erklärt den deutlich höheren Umsatzanteil im zweiten Halbjahr. Die Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungskosten hingegen fallen über das Jahr verteilt grösstenteils gleichmässig an. Dies führt dazu, dass die Profitabilität und der betriebliche Geldfluss der ersten Jahreshälfte in der Regel deutlich tiefer liegen als im zweiten Halbjahr.

 

Der Netto-Geldfluss aus Betriebstätigkeit konnte auf -137.5 Millionen Franken von -156.0 Millionen Franken im Vorjahr gesteigert werden. Der Free Cash Flow liegt bei -294.7 Millionen Schweizer Franken gegenüber -184.8 Millionen Schweizer Franken in der Vorjahresperiode. Die Abnahme des Free Cash Flow ist hauptsächlich zurückzuführen auf eine höhere Zunahme des Net Working Capital um 217.6 Millionen Schweizer Franken (gegenüber einer Zunahme von 198.7 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr) sowie substantieller Investitionen in der Höhe von 153.9 Millionen Schweizer Franken (gegenüber 49.9 Millionen Franken in der Vorjahresperiode) für die Bereitstellung der Kapazitäten zur Abwicklung des hohen Bestellungsbestandes.

 

 

Erfreulicher Auftragseingang

 

Mit der wachsenden Bevölkerung und dem Trend zur Urbanisierung nimmt der Bedarf an modernen und umweltschonenden Mobilitätslösungen weltweit weiter zu. Dies führt bei Stadler zu einem sehr erfreulichen, kontinuierlich wachsenden Auftragseingang. Im Berichtsegment Rolling Stock beläuft sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr auf 1.7 Milliarden Schweizer Franken. Darin eingerechnet sind nur Aufträge, bei welchen die rechtsgültige Vertragsunterschrift stattgefunden hat und die Finanzierung seitens des Kunden geklärt ist. Aufträge mit laufenden Einsprachefristen oder Finanzierungsverhandlungen verbucht Stadler noch nicht als Auftragseingang. Mit 14.4 Milliarden Franken erreicht damit der Auftragsbestand ein neues Allzeithoch.

 

 

FLIRT Akku: Neuartige Ladetechnologie

 

Besonders zu erwähnen ist in Bezug auf den Auftragseingang der deutsche Markt. In Deutschland sind im ersten Halbjahr Aufträge für mehrere hundert Millionen Schweizer Franken eingegangen. Hervorzuheben ist der Auftrag für die Lieferung von 55 FLIRT Akku für Schleswig-Holstein. Stadler konnte sich damit gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und innert sehr kurzer Zeit eine neue richtungsweisende Ladetechnologie für batteriegestützte Antriebe an den Markt bringen. Die Batterien können während der Fahrt auf kurzen Oberleitungsabschnitten geladen werden. Die Bestellung zeugt von grossem Vertrauen in die Innovationsfähigkeit des Schienenfahrzeugherstellers.

 

Einen strategisch wichtigen Erfolg konnte Stadler auch in Skandinavien erzielen: Mit dem Verkauf von 60 Lokomotiven an die finnische VR Group wurde dort die Präsenz von Stadler weiter gestärkt.

 

In den USA konnte Stadler dieses Frühjahr einen Auftrag für 127 METRO-Züge platzieren. Für Stadler war dies der erste grosse METRO-Auftrag in den USA und in Bezug auf die Anzahl Fahrzeugeinheiten der grösste Auftrag überhaupt. Da sich die finale Vertragsunterschrift aufgrund einer Einsprache, die inzwischen beigelegt werden konnte, verzögert hat, wird dieser Auftragseingang jedoch voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr erfasst.

 

Mit den Vergaben in Deutschland, Norwegen und den USA hat Stadler in strategisch relevanten Wachstumsmärkten im Bereich Rolling Stock weitere Erfolge erzielt.

 

Aktuell befinden sich bei Stadler etwa 150 Aufträge in der Abwicklung und ebenso viele in der Garantie. Bei der Produktion der 58 FLIRT für East Anglia zeichnen sich Pönalenrisiken ab. Die Zulassung für die bimodalen (BMU) und elektrischen (EMU) Triebzüge wurde zwar in Rekordzeit erreicht, jedoch verzögert sich aktuell die Abnahme durch den Kunden.

 

 

Servicegeschäft weiter im Aufwind

 

Der Auftragseingang im Berichtsegment Service und Components liegt im ersten Halbjahr 2019 bei 602.6 Millionen Schweizer Franken und liegt damit deutlich über Vorjahresniveau. Im Mai konnte Stadler Service einen Vertrag für die Instandhaltung von über 100 Zügen des Bahnbetreibers Vy in Norwegen abschliessen. Es ist die grösste Einzelflotte, die Stadler je unter Vertrag genommen hat. Im Bereich Modernisierung und Refit konnte Stadler Service in Deutschland zwei grosse Aufträge von Bogestra und Netinera gewinnen. Volumenmässig eher kleinere, aber sehr wichtige Aufträge vor dem Hintergrund der Digitalisierung, sind die Aufträge zum Einbau des Stadler Diagnosesystems (RDS-System).

 

Seit Juni führt Stadler Service erfolgreich den integrierten Fullservice für GoAhead im Passagierbetrieb in Deutschland aus. Und in Grossbritannien übernimmt Stadler nach der Lieferung der 52 neuen METRO-Züge für Merseytravel in Liverpool auch für 35 Jahre die Verantwortung für die Instandhaltung der Züge im hochmodernen neuen Depot in Liverpool-Kirkdale.

 

 

Signalling gewinnt an Bedeutung

 

Seit 2016 ist bei Stadler der kontinuierliche Aufbau des firmeneigenen Signalling-Bereichs im Gang. Am Signalling-Standort Wallisellen arbeiten mehrere Teams von hochqualifizierten Ingenieuren an der Umsetzung der Signalling-Strategie für die Produkte Vollbahnen, Nebenbahnen und Metro. Erste Erfolge haben sich bereits letztes Jahr eingestellt: Das von Stadler mit Mermec im Joint Venture AngelStar entwickelte ETCS-Zugbeeinflussungssystem GUARDIA kommt bei den neuen FLIRT-Zügen der BLS zum Einsatz. Aktuell laufen entsprechende Projekte auch in Polen, Ungarn, Slowenien, Italien und Deutschland. Darüber hinaus zeichnen sich weitere Projekte ab und die Zulassung für Stadler GUARDIA wird derzeit in neun Ländern erwirkt. Anfang 2020 wird Stadler Signalling in eine eigene rechtliche Einheit überführt.

 

 

Kapazitätsausbau in allen Regionen

 

Im Heimmarkt Schweiz baut Stadler in St. Margrethen ein neues Produktionswerk. Die Arbeiten laufen nach Plan, sodass bereits gegen Ende 2019 die ersten Hallen bezogen werden können. Mit dem neuen Produktionsstandort werden die Produktionsbedingungen im Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge – heute noch in Altenrhein – optimiert und die Wettbewerbsfähigkeit von Stadler gesteigert. Die Investition von über 85 Millionen Schweizer Franken ist ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck.

 

In den USA konnte Stadler im Frühjahr das neue Werk in Salt Lake City beziehen, im Mai dieses Jahres wurde offiziell seine Eröffnung gefeiert. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 60 Millionen Schweizer Franken (brutto). Das Werk ist für 350 Arbeitsplätze ausgelegt.

 

In Deutschland wird der Standort in Berlin Pankow mit einer neuen Produktionshalle, die optimal auf die Bedürfnisse des Kompetenzzentrums für Strassen- und Stadtbahnen sowie von Metro-Fahrzeugen ausgerichtet ist, erweitert. Das neue Betriebskonzept umfasst über den Bau der Produktionshalle hinaus in einer späteren Phase ebenfalls optimierte Flächen für Logistik und Inbetriebsetzung.

 

Stadler Service hat überdies in Herne ein Depot zur Instandhaltung der S-Bahn Rhein-Ruhr gebaut und in Betrieb genommen. Die Investition belief sich auf über 30 Millionen Schweizer Franken. In Polen hat Stadler Service in Lodz ein neues Depot für 7 Millionen Schweizer Franken gebaut und wird im September 2019 mit den Instandhaltungsarbeiten am neuen Standort fortfahren.

 

 

Erfolgreicher Börsengang

 

Seit dem 12. April 2019 ist die Stadler Rail AG an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange notiert. Der stark beachtete Börsengang kann als grosser Erfolg verbucht werden. Der Kurs hat sich seit dem ersten Handelstag erfreulich entwickelt. Gegenüber dem Ausgabepreis von 38 Franken erhöhte er sich um über 15 Prozent per 28. Juni 2019. Die Aktie ist sehr breit gestreut: Per 30. Juni 2019 zählte Stadler über 27‘000 Aktionärinnen und Aktionäre, darunter ein grosser Anteil Kleinaktionärinnen und -aktionäre. Rund 20 Prozent der Aktionäre besitzen nicht mehr als 50 Aktien.

 

Nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption sind im Zuge des Börsengangs von Stadler insgesamt 40‘250‘000 bestehende Aktien und damit 40.25 Prozent des Aktienkapitals platziert worden. Das Platzierungsvolumen entsprach 1.5 Milliarden Franken. Peter Spuhler hält direkt und indirekt über die PCS Holding AG 39.7 Prozent des Aktienkapitals von Stadler. Weitere zehn Prozent hält die deutsche RAG-Stiftung. Die Kosten für den IPO-Prozess gehen voll zulasten des verkaufenden Aktionärs.

 

 

Änderungen im Management

 

Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung haben im ersten Halbjahr 2019 einige Änderungen erfahren, die grösstenteils Konsequenz eines von langer Hand geplanten Generationenwechsels waren. So hat Jure Mikolčić am 1. Februar 2019 die Leitung der Division Deutschland übernommen. Markus Bernsteiner hat am 1. Juni 2019 von Markus Sauerbruch die Leitung des Werkes in Altenrhein übernommen. Vertriebschef Peter Jenelten hat ebenfalls im Mai sein Amt an Ansgar Brockmeyer übergeben und hat nach 19 Jahren in die PCS Holding in Frauenfeld gewechselt. An der Generalversammlung im März 2019 wurde Barbara Egger-Jenzer, ehemalige Berner Regierungsrätin, als erste Frau in den Verwaltungsrat von Stadler gewählt. Mitte Juli musste Stadler leider vom Tod des überaus geschätzten, langjährigen Verwaltungsratsmitgliedes Dr. Werner Müller (seit 2003), ehemaliger deutscher Bundeswirtschaftsminister, Kenntnis nehmen.

 

 

Ausblick

 

Stadler ist in einem wachsenden, jedoch wirtschaftspolitisch schwierigen Marktumfeld gut positioniert. Das erste Halbjahr verlief erwartungsgemäss. Aktuell sieht sich Stadler jedoch mit Herausforderungen aufgrund der nachteiligen Wechselkursentwicklung, der Abschwächung des Wirtschaftswachstums, der geopolitischen Turbulenzen sowie der verspäteten Abnahme von Fahrzeugen im Auftrag East Anglia konfrontiert. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im ersten Halbjahr geht Stadler für das gesamte Geschäftsjahr bei gleichbleibenden Wechselkursen von einem Umsatz in der Höhe von 3.5 Milliarden Schweizer Franken und einer Ebit-Marge in der Höhe von 7 Prozent aus.

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Giruno RABe 501 007 «Uri» – Erste Zugstaufe auf Kantonsnamen

Mit dem SBB RABe 501 007-5 ist heute der erste der neuen internationalen Hochgeschwindigkeitszüge Giruno auf einen Kantonsnamen getauft worden. Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Uri, der Gemeinde Erstfeld und der SBB enthüllten im Bahnhof Erstfeld den Namen «Uri» und das Kantonswappen am neuen Zug für den Nord-Süd-Verkehr. Die Bevölkerung war anschliessend zu einer Fahrt nach Bellinzona und zurück eingeladen. Ab Dezember 2019 führt die SBB die neuen Flotte schrittweise auf der Nord-Süd-Achse ein.

Feierliche Zugtaufe vom SBB Giruno RABe 501 007 «Uri» am Bahnhof Erstfeld                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die SBB sowie Vertreterinnen und Vertreter des Kantons Uri und der Gemeinde Erstfeld tauften heute im Bahnhof Erstfeld den ersten Zug ihrer Giruno-Flotte auf einen Kantonsnamen – «Uri». Der SBB Leiter Personenverkehr, Toni Häne, der Urner Regierungsrat Dimitri Moretti und die Erstfelder Gemeindepräsidentin Pia Tresch feierten das Ereignis mit der Bevölkerung. Diese war im Anschluss an die Taufe eingeladen, mit dem neuen Hochgeschwindigkeitszug durch den Gotthard-Basistunnel nach Bellinzona und zurück über die Bergstrecke zu reisen.

 

 

Wappen der historischen Gotthardlokomotive Ae 6/6 schmücken Giruno

 

Am 23. September 1953 war in Altdorf der Prototyp Ae 6/6 mit der Loknummer 11402 auf den Namen «Uri» getauft worden. Die historische Lok ist heute im Besitz der Stiftung Historisches Erbe der SBB und konnte anlässlich der heutigen Taufe in Erstfeld besichtigt werden. Diese war zu ihrer besten Zeit, in den 1950er bis Ende 1970er Jahren, die Gotthardlokomotive schlechthin. Rund 70 Jahre nachdem die Ae-6/6-Lok die Gotthardbahn bereits einmal modernisiert hat, bringt nun der Giruno als Zug für den neuen Gotthard- und den neuen Ceneri-Basistunnel einen weiteren Modernisierungsschub.

 

 

Neuer Zug mit grossem Potenzial

 

Die neue Giruno-Flotte des Schweizer Herstellers Stadler besteht aus 29 Fahrzeugen. Seit August 2019 fahren erste Züge mit Fahrgästen auf der Gotthardachse, der fahrplanmässige Einsatz folgt ab dem 15. Dezember 2019 von Basel/Zürich bis Lugano/Chiasso und ab Frühjahr 2020 weiter bis Mailand. Ab Eröffnung des Kantonsbahnhofs in Altdorf ab Ende 2021 halten die 2-stündlichen IC21 Basel – Lugano – Basel in Altdorf. Bis dahin ermöglicht die SBB vereinzelte Halte in Flüelen.

 

Der Giruno bietet den Passagieren in Doppeltraktion insgesamt 810 Sitzplätze. Ausserdem verfügt er über Steckdosen an allen Sitzplätzen, geschlechtergetrennte Toiletten, Multifunktions- und Veloabteile, grosse Gepäckablagen und ein modernes Beleuchtungskonzept mit energiesparenden LED-Lampen. Giruno ist eine aus dem Rätoromanischen abgeleitete Bezeichnung für Mäusebussard.

 

 

Neuer internationaler Gotthardzug Giruno spart CO2

 

Der Kanton Uri ist grösster Stromproduzent für die SBB. Rund 40 Prozent des Bahnstrombedarfs der SBB wird hier produziert. Die SBB fährt mit Wasserkraft und vermeidet so grosse Mengen CO2. Infolge der aktuellen Debatte um den Klimawandel stieg im ersten Halbjahr 2019 die Nachfrage im internationalen Schienenverkehr stark an. Die SBB will die Chancen im internationalen Verkehr auch mit dem neuen Zug Giruno nutzen.

 

 

Die weiteren Giruno-Züge

 

Die SBB bietet jedem Kanton an, einen der neuen Züge nach sich zu benennen. Dabei werden die historischen Kantonswappen der Lokomotiven Ae 6/6 wiederverwendet. Sowohl die Ae 6/6 als auch der Giruno sind Beispiele für die Schweizer Zug- und Lokomotiv-Baukunst. Lokomotiven mit Kantons- und Gemeindewappen zu schmücken, ist auf einen Brauch aus England zurückzuführen. Damals taufte jeder Kanton in einer feierlichen Zeremonie «seine» Ae 6/6. Drei der 29 Giruno-Züge werden auf die Namen «San Gottardo», «Sempione» und «Monte Ceneri» getauft, die restlichen 26 Züge werden nach den Schweizer Kantonen benannt. Am 8. August wurde der erste Giruno auf den Namen «San Gottardo» getauft. In den nächsten Monaten sind weitere Giruno-Zugstaufen geplant. Am 26. September wird der Giruno «Thurgau» und am 23. November der Giruno «Zürich» getauft. Im Dezember findet die Taufe des Giruno «Monte Ceneri» im Tessin statt.



 

Einfahrt des IR 26 2313 aus Luzern - Arth-Goldau in den Bahnhof Erstfeld

und Auftakt zu den Feierlichkeiten zur  Taufe des Giruno RABe 501 007-5


 

Taufe des RABe 501 007-5 auf den Kanton «Uri»


 

Im Anschluss  an  die  Zugstaufe  war die Bevölkerung  eingeladen,  mit dem  Giruno durch den

Gotthard-Basistunnel nach Bellinzona und über die Bergstrecke zurück nach Erstfeld zu reisen.


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Starke Schweizer Partnerin beteiligt sich an SBB Cargo AG

Die Swiss Combi AG – bestehend aus den Logistikdienstleistern Planzer, Camion Transport, Galliker sowie Bertschi – übernimmt 35 Prozent der SBB Cargo AG und wird Partnerin des führenden Gütertransportunternehmens der Schweiz. Die geplante Partnerschaft stärkt die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene und erhöht die Auslastung im System-Wagenladungsverkehr und im Kombinierten Verkehr nachhaltig. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn in der Logistikkette der Kunden weiter steigen und die Verkehrsträger werden nach ihren Stärken eingesetzt. Die Übernahme bedarf der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden.

Swiss Combi AG ist neue Partnerin von SBB Cargo AG                                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die SBB hat mit der Swiss Combi AG eine Partnerin für die SBB Cargo AG gefunden, die vom Geschäftsmodell der Güterbahn überzeugt ist und sich für die gemeinsame Entwicklung des Güterverkehrs in der Schweiz einsetzen wird.

 

Die Swiss Combi AG besteht aus den Logistikdienstleistern Planzer Holding AG (40%), Camion Transport AG (40%), Bertschi AG (10%) und Galliker Holding AG (10%). Die Swiss Combi AG wird 35 Prozent der Aktien von «Schweizerische Bundesbahnen SBB Cargo AG», nachfolgend SBB Cargo AG genannt, übernehmen. Mehrheitsaktionärin bleibt die SBB AG mit einem Anteil von 65 Prozent. Durch die Minderheitsbeteiligungen wird die SBB Cargo AG nachhaltig gestärkt. Die Güterbahn wird weiterhin Dienstleistungen in der Logistikkette aller bisheriger Kunden erbringen; sie will neue Kunden gewinnen und die Auslastung erhöhen. Zuverlässigkeit und Effizienz sollen weiter verbessert werden.

 

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Voraussetzung für den Einstieg ist die Genehmigung der Beteiligung durch die Wettbewerbsbehörden. Der Entscheid wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Auf diesen Zeitpunkt hin wird SBB Cargo International AG aus der SBB Cargo AG herausgelöst und direkt der SBB AG unterstellt. Das internationale Geschäft war nicht Teil des Angebotes.

 

 

Verlagerung auf die Schiene wird gestärkt

 

Die an der Swiss Combi AG beteiligten Unternehmen wollen künftig mehr Mengen auf der Schiene transportieren statt auf der Strasse. Die Transporte für die Kunden werden dadurch klimafreundlicher und die Auslastung im System-Wagenladungsverkehr und im Kombinierten Verkehr erhöht. Damit steigt die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn in der Logistikkette der Kunden und die Verkehrsträger werden nach ihren Stärken eingesetzt: Die Bahn für lange Distanzen zwischen Wirtschaftsräumen, die Strasse für die Feinverteilung zum Endkunden. Das Wissen der Partnerin im Transport- und Lagerlogistikbereich trägt dazu bei, weitere Potenziale z.B. im Bereich der Ver- und Entsorgung in dicht besiedelten Gebieten oder neuen Tor-zu-Tor-Logistiklösungen für die Kunden zu realisieren.

 

 

Kein zusätzlicher Stellenabbau

 

Die Partnerschaft hat keinen zusätzlichen Stellenabbau zur Folge. Wie am 1. März 2018 informiert, ist die SBB Cargo AG daran, das Unternehmen schlank aufzustellen: Dank vereinfachter Abläufe wird die Güterbahn künftig mit weniger Mitarbeitenden im Zentralbereich auskommen. Bei den Rangiermitarbeitenden werden die in den nächsten Jahren anstehende Pensionierungen durch Automation kompensiert, gleichzeitig werden die Berufsbilder weiterentwickelt. Der per Mai 2019 in Kraft getretene Gesamtarbeitsvertrag für die Mitarbeitenden der SBB Cargo AG läuft unverändert weiter.

 

 

Nils Planzer und Josef Jäger vertreten Swiss Combi AG im Verwaltungsrat, Eric Grob wird externer Verwaltungsrat

 

Seit Anfang 2019 wird die Güterbahn als eigenständige SBB Konzerngesellschaft über den Verwaltungsrat des Teilkonzerns Cargo Schweiz geführt; dies ist Voraussetzung für den Eintritt der Partnerin. Nach erfolgreicher Prüfung durch die Wettbewerbskommission wird der Verwaltungsrat der SBB Cargo AG aus maximal sieben Mitgliedern bestehen. Davon stellt die SBB AG zwei Vertreter und hat die Möglichkeit, bis zu vier Mitglieder zu bestimmen. Bis zur Generalversammlung im zweiten Quartal 2020 sind es SBB CEO Andreas Meyer als Verwaltungsratspräsident sowie CFO Christoph Hammer. Die Swiss Combi AG wird ebenfalls zwei Verwaltungsräte stellen, nämlich Nils Planzer sowie Josef Jäger. Dazu kommt per viertes Quartal 2019 Eric Grob als unabhängiger Verwaltungsrat: Eric Grob besitzt Beratungserfahrung aus der Transport- und Logistikindustrie. Zwischen 2008 und 2016 hat er als Partner beim Beratungsunternehmen McKinsey SBB Cargo im Rahmen von mehreren Projekten beraten. Weiter hat er diverse Mandate für andere Bahn- und Logistikunternehmen im europäischen Ausland geleitet.

 

 

Zitate:

 

• Andreas Meyer, CEO SBB AG: «Nachdem Cargo die schwarzen Zahlen erreicht hatte, entstand vor fünf Jahren die Idee einer Partnerschaft nach dem Vorbild von SBB Cargo International. Mit dieser Kooperation sind nun wichtige Weichen für die nächste Etappe der Weiterentwicklung des Geschäfts von SBB Cargo Schweiz gestellt.»

 

• Nils Planzer, VRP Swiss Combi AG: «Wir sind sehr stolz, gemeinsam mit der SBB und unseren Partnern die Erfolgsgeschichte der Schweizer Güterbahn weiterzuführen und gemeinsam am Ziel der Wirtschaftlichkeit zu arbeiten. Dabei liegt uns auch die Förderung des Modal Splits (Anteil Transporte Strasse/Schiene) zugunsten der Schiene sehr am Herzen».

 

• Nicolas Perrin, CEO SBB Cargo AG: «Die geballte Logistikkompetenz der Partner wird den Schienengüterverkehr stärken und einen Beitrag zur Verlagerung von Gütern von der Strasse auf die Schiene leisten. Damit bleiben wir langfristig das stabile Rückgrat der Schweizer Wirtschaft mit innovativen, umweltfreundlichen und bezahlbaren Lösungen für unsere Kunden.»

 

 

SBB Cargo AG: Partnerstrategie

 

Der Eintritt der neuen Partnerin ist Abschluss eines von langer Hand geplanten Prozesses: Bereits 1999 war SBB Cargo in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft umgewandelt worden mit dem Ziel, Joint Ventures mit Dritten eingehen zu können. Nach dem Scheitern der Partnerschaft mit Trenitalia entschied sich SBB Cargo 2003 für den Markteintritt in Deutschland und Italien im Alleingang. Sowohl die Expansionen auf der Nord-Süd-Achse als auch im Binnenverkehr führten aber zu Verlusten. In der Folge wurde der Binnenverkehr konsequent saniert. Das Transitgeschäft lagerte SBB Cargo im Jahr 2010 aus und gründete zusammen mit der Hupac (25%) im Jahr 2011 die SBB Cargo International AG. Damit wurde eine starke Schweizer Kooperation geschaffen, die sich auch über schwierige Phasen (Wirtschaftseinbruch, Frankenstärke) bewährte.

 

Die SBB Cargo AG schrieb 2013 erstmals seit 40 Jahren wieder schwarze Zahlen. Das Unternehmen weist heute einen klaren Track Record der Fokussierung und Stabilisierung aus und konnte 2018 mit positivem Ergebnis abschliessen. Staatliche Abgeltungen wurden von über 25 Mio. CHF im Jahr 2011 auf null per Anfang 2019 abgebaut. Trotzdem konnte SBB Cargo im ersten Halbjahr 2019 im Schweizer und im internationalen Geschäft ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Die finanzielle Situation bleibt anspruchsvoll. Der Trend zu massgeschneiderten Logistikmodellen setzt sich fort, hier kann SBB Cargo insbesondere bei Projektlösungen wie dem Transport von Bauaushuben wachsen (Ganzzug: + 2% Umsatzwachstum vgl. Vorjahr). Gleichzeitig hat SBB Cargo im ersten Halbjahr sowohl im System- als auch im Einzel-Wagenladungsverkehr Mengen verloren (Umsatz -7% bzw. -5% vgl. Vorjahr). Denn die Nachfrage in den Branchen Stahl, Holz und Chemie ist tiefer ausgefallen, als ursprünglich mit den Kunden geplant.

 

Im Rahmen der Totalrevision des Gütertransportgesetzes (GüTG) 2015 regte die SBB an, SBB Cargo eigenständiger zu positionieren. Bundesrat und Parlament stimmten 2017 der Öffnung des Aktionariats für eine Minderheitsbeteiligung zu, die nun mit Eintritt der Partnerin umgesetzt wird. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit im Markt weiter zu erhöhen und sich auf das weitere Wachstum zu konzentrieren: Laut Bundesamt für Raumentwicklung ARE wird der Güterverkehr auf der Schiene gemessen an Tonnenkilometer in der Schweiz von 2010 bis 2040 um 44,7% wachsen. Das entspricht einer jährlichen Zunahme von 1,2%.

 

 

SBB Cargo AG: Die Nr. 1 im Schweizer Schienengüterverkehr

 

Die SBB ist mit mehr als einem Viertel Anteil an der gesamten Güterverkehrsleistung das führende Unternehmen im Schweizer Güterverkehr. Davon entfallen knapp 16 Prozent auf SBB Cargo AG, welche als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft die grossen Wirtschaftsräume verbindet. Jährlich transportiert SBB Cargo AG rund 29,8 Mio. Nettotonnen Güter im

Wagenladungs-, Ganzzugs- und im kombinierten Verkehr innerhalb der Schweiz – dies entspricht knapp 10'000 Lastwagenfahrten pro Tag. SBB Cargo International AG ist der führende Anbieter im alpenquerenden Schienengüterverkehr durch die Schweiz mit einem Marktanteil von 38,1 Prozent.

 

Der Umsatz der SBB Cargo AG betrug 2018 742 Mio. CHF. Die Flotte umfasst 5'324 Güterwagen, 313 Strecken- und 76 Rangierlokomotiven. Die SBB Cargo AG wurde 1999 als privatrechtliche AG als Tochtergesellschaft der SBB gegründet und beschäftigte im Schweizer Geschäft per Ende 2018 2'275 Mitarbeitende. Der Hauptsitz befindet sich in Olten.

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Andreas Meyer tritt 2020 als CEO der SBB zurück

Andreas Meyer, CEO der SBB AG seit 2007, hat in diesem Frühjahr beschlossen, spätestens auf Ende des nächsten Jahres zurückzutreten. Er hat den Verwaltungsrat frühzeitig über seine Absichten informiert und wird bis zur Übernahme durch die Nachfolge die Verantwortung für das Unternehmen innehaben und einen reibungslosen Übergang sicherstellen. Der Verwaltungsrat hat die Suche für eine Neubesetzung der CEO-Funktion bereits eingeleitet.

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Erstes Halbjahr 2019: SBB hat deutlich mehr Kunden befördert − betrieblich anspruchsvoll

Heute hat die SBB zur Medienkonferenz zum Halbjahresergebnis 2019 geladen und über Details informiert. Die Nachfrage ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: Im ersten Halbjahr 2019 hat die SBB täglich 1,29 Millionen Passagiere befördert (Vorjahresperiode 1,25 Millionen). Das ist auf das Grundwachstum im Personenverkehr, aber auch auf die hohe Nachfrage nach den vermehrt angebotenen Sparbilletten zurückzuführen. Die Anzahl Generalabonnemente ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4 Prozent, diejenige der Halbtaxabonnemente um 3,8 Prozent gestiegen. Mehr als 3 Millionen Reisende haben ein Halbtax- oder Generalabonnement; das sind rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung.

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Halbjahresergebnis 2019 – Stadler in der Spur

Stadler hat im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 1.1 Milliarden Schweizer Franken erzielt. Der Auftragseingang entwickelt sich weiterhin sehr erfreulich: Er beläuft sich im ersten Halbjahr auf rund 2.3 Milliarden Franken und liegt damit rund 1.5 Milliarden Franken über dem Vorjahresergebnis. Der Auftragsbestand steigt damit auf einen neuen Höchststand von 14.4 Milliarden Schweizer Franken. Der Ebit liegt per 30. Juni 2019 bei rund 46.9 Millionen Schweizer Franken, im Vorjahreszeitraum waren es 35.2 Millionen Schweizer Franken. Bei der Bewertung des Halbjahresergebnisses gilt es zu berücksichtigen, dass in der Regel im ersten Halbjahr rund ein Drittel des Umsatzes anfällt, in der zweiten Jahreshälfte folgen zwei Drittel.

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Giruno RABe 501 007 «Uri» – Erste Zugstaufe auf Kantonsnamen

Mit dem SBB RABe 501 007-5 ist heute der erste der neuen internationalen Hochgeschwindigkeitszüge Giruno auf einen Kantonsnamen getauft worden. Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Uri, der Gemeinde Erstfeld und der SBB enthüllten im Bahnhof Erstfeld den Namen «Uri» und das Kantonswappen am neuen Zug für den Nord-Süd-Verkehr. Die Bevölkerung war anschliessend zu einer Fahrt nach Bellinzona und zurück eingeladen. Ab Dezember 2019 führt die SBB die neuen Flotte schrittweise auf der Nord-Süd-Achse ein.

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Starke Schweizer Partnerin beteiligt sich an SBB Cargo AG

Die Swiss Combi AG – bestehend aus den Logistikdienstleistern Planzer, Camion Transport, Galliker sowie Bertschi – übernimmt 35 Prozent der SBB Cargo AG und wird Partnerin des führenden Gütertransportunternehmens der Schweiz. Die geplante Partnerschaft stärkt die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene und erhöht die Auslastung im System-Wagenladungsverkehr und im Kombinierten Verkehr nachhaltig. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn in der Logistikkette der Kunden weiter steigen und die Verkehrsträger werden nach ihren Stärken eingesetzt. Die Übernahme bedarf der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden.

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Teilbezug des Stadler-Werks in St. Margrethen steht kurz bevor

Stadler hat heute zusammen mit dem St. Galler Stände- und Regierungsrat Benedikt Würth und Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen, sowie weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft die Aufrichte des neuen Stadler-Werks in St. Margrethen gefeiert. Mit der Aufrichte läutet Stadler die letzte Bauphase des neuen Kompetenzzentrums für Doppelstocktriebzüge ein. Das neue Werk wird optimal auf die Bedürfnisse des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers ausgerichtet sein und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Stadler weiter stärken. Die Investition in den Standort im Dreiländereck ist auch eine Investition in den Werkplatz Schweiz und beläuft sich auf über 80 Millionen Schweizer Franken.

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Mit Strom durch das Allgäu – drei Viertel der Elektrifizierungsarbeiten sind vollendet

Schneller, leiser und sicherer mit der Bahn durch das Allgäu - für diese Ziele fliessen auf einer Länge von 157 Kilometern in den drei Jahren Bauzeit seit 2018 fast 650 Millionen Euro in die Schieneninfrastruktur. Darunter sind mehr als 150 Millionen Euro für den grossen Umbau der Bahnanlagen im Stadtgebiet Lindau. Nun ist Halbzeit und DB Netz hat rund drei Viertel des Ausbaus durchgeführt. Auf über 100 Kilometern Strecken ist die Oberleitung errichtet. An neun Stellen sind bereits die Gleise abgesenkt und sechs neue Stellwerke errichtet. Während 2018 die Arbeiten vor allem im östlichen Teil zwischen Memmingen und Geltendorf stattfanden, sind nun die Abschnitte rund um Wangen und weiter Richtung Bodensee im Fokus.

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Tag der offenen Baustelle am Albulatunnel bei der Rhätischen Bahn

Am 31. August 2019 bietet die Rhätische Bahn (RhB) der Öffentlichkeit zum zweiten Mal einen exklusiven Einblick in den Neubau des Albulatunnels. Die Besucherinnen und Besucher vom Tag der offenen Baustelle in Preda erwarten Baustellenführungen mit Tunnelbesichtigung, Attraktionen für Kinder sowie eine Festwirtschaft.

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Grosses Fest zur Eröffnung des modernisierten Bahnhof Poschiavo

Nach dreijähriger Bauzeit feiert die Rhätische Bahn (RhB) am Samstag, 24. August 2019 die Wiedereröffnung des erneuerten Bahnhofs Poschiavo. Die RhB lädt die einheimische Bevölkerung und weitere Interessierte zum Bahnhofsfest ein. Führungen vermitteln den Besucherinnen und Besuchern Informationen zum Projekt und geben Einblick in die erneuerten Räumlichkeiten und Anlagen. Zudem sind der Maschinenpark des Bahndienstes sowie die historischen Bernina-Fahrzeuge des Vereins Historic RhB zu bestaunen. Während des ganzen Tages sorgt eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl. Das Bahnhofsfest dauert von 9 Uhr bis 16 Uhr.

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Deutsche Bahn erhält Auftrag für Fahrzeugmodernisierung der SBB Einheitswagen IV

Die SBB führt seit 2017 umfassende Modernisierungsarbeiten am Wagentyp EW IV durch. Insgesamt werden 203 der 496 Einheiten für 90 Millionen Franken komplett überholt. Die Arbeiten an 93 Wagen hat die SBB heute an die Deutsche Bahn vergeben. Die externe Vergabe war notwendig, weil die SBB eigenen Werke und Anlagen aufgrund der vielen gleichzeitig laufenden Fahrzeugmodernisierungen und -revisionen bereits stark ausgelastet sind

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SBB und ÖBB wollen gemeinsam einen starken Nachtverkehr in Europa

Die SBB und die ÖBB werden im internationalen Personenverkehr ihre langjährige Zusammenarbeit verstärken. Die beiden Partnerbahnen wollen das bereits bestehende Angebot sowohl für Tagesverbindungen als auch im Nachtzugverkehr ausbauen.

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Sofortmassnahmen nach tödlichem Unfall: Abfertigungsprozess überprüft und Sonderkontrolle für alle Türen der EW IV gestartet

Die SBB hat nach dem tragischen Unfall eines Chefs Kundenbegleitung den Abfertigungsprozess überprüft: Dieser ist für Mitarbeitende und Reisende sicher. Die SBB hat alle Kundenbegleiter nochmals über den bewährten Prozess informiert. Dieser muss zwingend eingehalten werden. Als weitere Sofortmassnahme unterzieht die SBB alle Türen des Wagentyps EW IV in den kommenden Wochen einer Sonderkontrolle – zusätzlich zur normalen Kontrolle der Türen, die alle sieben bis zehn Tage erfolgt. Die SBB hat eine Taskforce eingesetzt, um die Sofortmassnahmen zu erarbeiten, umzusetzen und laufend zu überprüfen. Sicherheit hat für die SBB oberste Priorität. Die Unfalluntersuchung selbst ist Aufgabe von SUST und Staatsanwaltschaft.

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Erste Giruno-Zugstaufe: RABe 501 003 im Tessin auf "San Gottardo" getauft

Heute Nachmittag wurde der erste Giruno-Zug im Bahnhof Bellinzona offiziell auf den Namen «San Gottardo» getauft, zugefallen ist diese Ehre dem RABe 501 003-4. In Anwesenheit der SBB Spitze, der politischen Behörden der Stadt Bellinzona sowie der Kantone Tessin, Uri und Graubünden wurde der neue Triebzug geehrt. Ab Dezember 2019 erfolgt die schrittweise Einführung der neuen Flotte auf der Nord-Süd-Achse. Neben Komfort und technischen Innovationen steht der Zug auch für die Mobilität der Zukunft. Die aktuelle Debatte um den Klimawandel hat die Nachfrage im internationalen Schienenverkehr stark ansteigen lassen.

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Ungebrochenes Wachstum beim Personenverkehr in der Schweiz

Auch im zweiten Quartal 2019 wächst in der Schweiz der Personenverkehr auf der Schiene weiter, wie der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (LITRA) heute mitteilt. Der Trend nach einer Zunahme des Personenverkehrs auf der Schiene setzt sich im zweiten Quartal fort. Während der Personenverkehr auf der Schiene deutlich wächst, schwächelt der Güterverkehr.

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SüdLeasing bestellt im Auftrag von SBB Cargo International bei Siemens 20 Lokomotiven vom Typ Vectron MS

SBB Cargo International AG hat in Zusammenarbeit mit der SüdLeasing GmbH 20 Lokomotiven vom Typ Vectron MS bei Siemens Mobility bestellt. Die Lokomotiven werden von SBB Cargo International bei SüdLeasing über ein langfristiges Mietkonzept mit flexibler Laufzeit angemietet. Zudem hat SBB Cargo International bei Siemens Mobility eine Option für 20 weitere Fahrzeuge erworben.

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So fährt die SBB durch die Hitzewelle

Diese Woche bringt der Sommer auch in der Schweiz erneut Temperaturen von über 30 Grad. Die anhaltende Hitze wird auch das Roll- und Schienenmaterial der SBB beanspruchen. Wie die Bahn die Herausforderungen der nächsten Tage zu meistern gedenkt, erklärten SBB-Verantwortliche am Montag den Medienleuten am Bahnhof Olten.

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Züri Fäscht: S-Bahn, Tram und Bus im Dauereinsatz - Zugtaufe am Zürcher Hauptbahnhof

Am Züri Fäscht sind die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) rund um die Uhr in Betrieb. In den Festnächten von Freitag bis Sonntag werden über 600 zusätzliche S-Bahn-Fahrten und mehr als 3000 zusätzliche Tram- und Bus-Kurse angeboten. Das enorme Zusatzangebot wird nicht nur auf Stadtgebiet, sondern im gesamten Verbundgebiet und darüber hinaus bereitgestellt. Vor dem Startschuss zum Züri-Fäscht wird zudem am Freitag, 5. Juli 2019 ab 15 Uhr (kurze Ansprachen durch die Stadtpräsidentin Corine Mauch und Daria Martinoni, SBB) am Zürcher Hauptbahnhof Gleis 3 ein Twindexx auf «Zürich» getauft. Offizieller Taufakt ist zwischen 15.15 und 15.30 Uhr.

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BÜGA-Sommeraktion des öffentlichen Verkehrs: Ganz Graubünden zum halben Preis

Auch dieses Jahr kann der Bündner Sommer einen Monat lang zum halben Preis genossen werden: Die Bündner Transportunternehmen sowie ihre Partner aus den Grenzregionen Tirol und Südtirol wiederholen die sehr beliebte Sommeraktion und offerieren das Bündner Generalabonnement (BÜGA) im Juli für 115 statt 230 Franken.

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SBB Cargo und Sersa werden enger zusammenarbeiten

Der Bahntechnikspezialist Sersa und SBB Cargo möchten gemeinsam mehr Züge auf die Schiene bringen. Aus diesem Grund haben sie anlässlich der «Transport Logistic»-Messe in München einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet.

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Die Totalsperre der RhB im Unterengadin dauert länger

Die Streckensperrung der Rhätischen Bahn (RhB) zwischen Susch und Scuol-Tarasp muss um einen Monat verlängert werden. Sie dauert neu statt bis zum 7. September bis zum 6. Oktober 2019. Grund dafür sind die Instandsetzungsarbeiten des Magnacuntunnels, die trotz zeitlicher Reserven einen zu grossen terminlichen Rückstand zum Bauprogramm haben.

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Schweizerische Südostbahn (SOB): Verkehrsertrag wieder gesteigert

An der 18. Generalversammlung der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) präsentierte Verwaltungsratspräsident Hans Altherr ein erfreuliches Jahresergebnis. Die Südostbahn steigerte die Verkehrserträge auch im vergangenen Geschäftsjahr und weist dank zwei Sondereffekten einen Jahresgewinn von CHF 20,8 Mio. aus. Auch ohne diese Sondereffekte läge der Gewinn leicht höher als im Vorjahr. Die umsatzstarken Linien «Ringzug S4» und «Voralpen-Express» haben wiederum massgeblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen.

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Rhätische Bahn: Ein verlängertes Wochenende im Zeichen der Bahnkultur

Die Rhätische Bahn (RhB) rief, und die Bahnfreunde kamen in Scharen: Am Pfingstwochenende vom 8. bis 10. Juni 2019 drehte sich in Bergün alles um die faszinierende RhB-Bahnkultur. Das zweite Bahnfestival lockte an den drei Festivaltagen gut 2'000 Besucherinnen und Besucher ins Albulatal. In enger Zusammenarbeit mit dem Bahnmuseum Albula und Bergün Filisur Tourismus sowie der tatkräftigen Unterstützung von Helfern und Voluntaris ist es erneut gelungen, mit einem abwechslungsreichen Programm Bahnfreunde und Familien zu begeistern. Besonders beliebt waren die historischen Shuttlefahrten zwischen Bergün - Preda und Samedan, das Familienprogramm mit dem Kinder-Kondukteur Clà Ferrovia und die Spieldisziplinen der TrainGames. Auch die Baustellenführungen beim Neubau des Albualtunnels waren sehr gut gebucht, so dass kurzfristig zusätzliche Führer aufgeboten wurden.

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Kürzere Fahrzeiten, mehr Kapazität und bessere Pünktlichkeit dank «Chance Ceneri 2020»

In der gemeinsamen Absichtserklärung «Chance Ceneri 2020» vereinbaren die drei Bahnchefs von DB, SBB und FS Italiane – Richard Lutz, Andreas Meyer und Gianfranco Battisti – den Quantensprung in Europas Mobilität mit vereinten Kräften anzugehen. Ziel sind schnellere und mehr Verbindungen für Güter und Reisende, bessere Pünktlichkeit und einfacherer Kauf internationaler Billette.

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GV der Rhätischen Bahn am Tor zum Vereina

An der 131. Generalversammlung der Rhätischen Bahn (RhB) von heute Freitag war der Vereinatunnel der rote Faden: VR-Präsident Stefan Engler und Direktor Renato Fasciati begrüssten die über 500 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre in der Arena in Klosters unter einer Abbildung des Tunnelportals. Und im Verlauf der Versammlung wurde die knapp 19 Kilometer lange Röhre in kurzen Film-Clips thematisiert. Der Grund: Der Vereinatunnel hat dieses Jahr ein rundes Jubiläum. Am 19. November 2019 ist es 20 Jahre her seit seiner Eröffnung.

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Der «Voralpen-Express» bei Swissminiatur in Melide

Swissminiatur ist um eine Attraktion reicher. Der bei Jung und Alt beliebte Freizeitpark in Melide feiert sein 60-jähriges Jubiläum und weiht ein Modell des neuen, kupferfarbenen «Voralpen-Express» der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) ein.

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Start der Bauarbeiten am östlichen Zugersee-Ufer

Die SBB baut die Zufahrten zum Gotthard weiter aus. Dazu zählt auch der Bau der neuen 1,7 Kilometer langen Doppelspur bei Walchwil. Der Ausbau bringt mehr Verbindungen für den Fernverkehr auf der Nord-Süd Gotthardachse aber auch für den Regionalverkehr. Heute erfolgte der Baustart am Installationsplatz in Walchwil gemeinsam mit den Kantonen Schwyz, Uri und Zug sowie der Gemeinde Walchwil. Ab dem 9. Juni 2019 bis am 12. Dezember 2020 wird die Bahnstrecke zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau komplett gesperrt. Aufgrund der Streckensperre ändert der Fahrplan auf der Nord-Süd-Achse teilweise stark. Reisende müssen mit angepassten Fahrzeiten, Gleisänderungen und verlängerter Reisezeit rechnen. Kundinnen und Kunden werden gebeten, ihre Verbindungen ab dem 9. Juni 2019 im angepassten Online-Fahrplan zu prüfen.

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SBB verbessert Kundeninformation mit Belegungsprognose im Zug

Reisende können sich ab sofort noch besser über das Angebot an freien Plätzen im Zug informieren. Seit dem 28. Mai 2019 bietet die SBB auf der App SBB Mobile eine wagenscharfe Belegungsprognose an. Die SBB vereinheitlicht zudem die Kundeninformation im Bahnhof und bei geplanten Bauarbeiten.

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Die SBB startet mit Salt und Sunrise den Test für Gratis-Internet in 44 Intercity-Neigezügen

Ab sofort können Reisende unterwegs gratis im Internet surfen: Auf den beiden Fernverkehr-Linien IC 5 und IC 51 startete am 28. Mai 2019 in Biel/Bienne offiziell der Technologietest für Gratis-Internet im Zug. Am Test teilnehmen können Kundinnen und Kunden von Salt und Sunrise.

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Schlussbericht der SUST zur Streifkollision zwischen Regio Dosto und Re 4/4 II am 17. September 2018 in Zürich HB

Am Montag, 17. September 2018, um 12:05 Uhr standen in Zürich HB im Gleis 9 ein vierteiliger Doppelstocktriebzug (Stadler KISS RABe 511 121) sowie im Gleis 10 der IC 3. Der Doppelstocktriebzug mit einer Länge von 100 m sollte als Rangierbewegung nach Zürich Vorbahnhof weggestellt werden. Der rund 200 m lange IC 3, bestehend der Lokomotive Re 4/4 II 11122 und sieben Reisezugwagen, war abfahrbereit nach Chur.

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Doppelspurausbau Goldach–Rorschach: Bus statt Zug wegen Bauarbeiten

Um die Kapazitätsengpässe auf der Linie St. Gallen - St. Margrethen zu entschärfen und die Ostschweiz an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anzuschliessen (HGV-A), baut die SBB die heute einspurige Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. An drei Wochenenden und in 82 Nächten kommt es deshalb zu Total- oder Nachtsperren. Zwischen Goldach und Rorschach verkehren Bahnersatzbusse. Die Eurocity Züge von Zürich nach München werden während diesen Sperren umgeleitet und halten nicht in St. Gallen.

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Steigenden Passagierzahlen am Bahnhof Biel/Bienne erfordern bauliche Massnahmen

Eine Studie im Auftrag der SBB und der Stadt Biel hatte ergeben, dass die steigenden Passagierzahlen im Bahnhof Biel/Bienne mit baulichen Massnahmen abgefedert werden müssen. Nur so ist auch künftig ein sicherer und flüssiger Passagierfluss zwischen Bahnhof und Perrons gewährleistet. Mitte Mai haben die Umbauarbeiten am ehemaligen Posttunnel im Bahnhof Biel begonnen. Der bestehende Bau aus dem Jahr 1979 wird künftig als Personenunterführung genutzt. Damit schafft die SBB für die steigende Anzahl Reisender in Biel mehr Platz und bessere Zugänge zu den Perrons.

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«Zukunft Bahnhof Bern»: Projektstand – gestaffelte Inbetriebnahme der Bahnhof-Ausbauten - Tag der offenen Baustelle

In den letzten Monaten hat eine vom Bundesamt für Verkehr (BAV) koordinierte Arbeitsgruppe intensiv analysiert, ob sich die infolge von Beschwerden entstandene Verzögerung des Baustarts von gewissen RBS-Bauarbeiten aufholen lässt. Leider zeigt sich: Die Verzögerung kann weder durch die Optimierung von Bauabläufen noch durch alternative Bauweisen aufgeholt werden. Mit der Inbetriebnahme des RBS-Bahnhofs ist aus heutiger Sicht neu Ende 2027 statt 2025 zu rechnen.

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BAV bescheinigt dem Schweizer Regionalverkehr eine gute Qualität

Die Qualität im öffentlichen regionalen Personenverkehr in der Schweiz ist gut: Züge, Busse und Haltestellen sind in der Regel in ordentlichem Zustand, Billett-Entwerter und Automaten funktionieren und die Sitze sind mehrheitlich in Ordnung. Dies gilt für alle Regionen der Schweiz und unabhängig von den einzelnen Transportunternehmen. Verbesserungspotential besteht bei der Information der Kundinnen und Kunden und der Sauberkeit, vorab bei den Haltestellen. Dies geht aus einem Bericht des Bundesamts für Verkehr (BAV) hervor.

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Die Worbla gefällt den RBS-Fahrgästen

Beim Regionalverkehr Bern - Solothurn sind bereits sechs von insgesamt 14 neuen Worbla-Zügen im Fahrgastbetrieb. In einer Umfrage unter den RBS-Fahrgästen zeigte sich ein erstes, sehr positives Stimmungsbild. Im Laufe des 2019 sollen die weiteren Fahrzeuge auf den Linien S7 und S9 in Betrieb gehen und bis 2020 alle alten Mandarinli ersetzt haben.

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Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe: Verlagerung fortsetzen, Kombinierten Verkehr weiter fördern

Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im 2018 um 21,4% gesteigert und ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielt. Mit der Akquisition der ERS Railways ist Hupac erfolgreich in den Markt des maritimen Hinterlandverkehrs eingestiegen. Gemäss einer Simulation des Schweizer Kombi-Operateurs fallen die Produktivitätsgewinne der NEAT geringer aus als erwartet. Um den Verlagerungsprozess nicht zu gefährden, sollten daher die Betriebsbeiträge bis zum vollständigen Ausbau des Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen auf niedrigerem Niveau vorgesehen werden.

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Wieder historische Fahrten zwischen Davos und Filisur

Ab dem nächstem Wochenende ist sie wieder unterwegs: die historische Zugskomposition, welche täglich fahrplanmässig zwischen Davos und Filisur verkehrt. Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr, bietet die Rhätische Bahn (RhB) vom 11. Mai 2019 bis zum 27. Oktober 2019 wieder Gelegenheit, in längst vergangenen Zeiten zu schwelgen und Bündner Bahnkultur zu erleben.

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Der neue Gotthardzug «Giruno» ist mit Kundinnen und Kunden unterwegs

Heute war der neue Gotthardzug «Giruno» der SBB erstmals mit Kundinnen und Kunden unterwegs. Die Erstfahrt als fahrplanmässiger Zug war auf der Interregio-Linie 46 als IR 2417 von Zürich HB (10.10) nach Erstfeld (11.23). In einer ersten Phase kommt der «Giruno» nun ab 13. Mai 2019 als Interregio zwischen Basel und Zürich zum Einsatz, später verkehrt er dann auf der Gotthardachse bis ins Tessin.

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SBB Fahrplan 2020: Mehr Verbindungen und moderneres Rollmaterial

Die SBB löst ihr Kundenversprechen 2020 ein: International noch besser verbunden, neue, komfortablere Züge, zahlreichere Verbindungen sowie kürzere Reisezeiten. Ab Fahrplan 2020 geht mit dem «Léman Express» in der Region Genf zudem die grösste grenzüberschreitende S-Bahn Europas in Betrieb.

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Bernina Express fährt neu auch ab Landquart nach Tirano

Der Bernina Express der Rhätischen Bahn (RhB) fährt ab dem 11. Mai 2019 neu auch ab Landquart in die Valposchiavo und weiter bis ins italienische Tirano. Die Strecke durch das Prättigau verlängert das Vergnügen um knapp 45 Kilometer. Dabei überquert der Bernina Express zwischen Davos und Filisur mit dem Wiesener Viadukt die höchste Brücke der RhB. Wer es mag, auch im offenen Aussichtswagen.

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Der SBB FV-Dosto - Bombardier Twindexx - ist stabiler unterwegs

Die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge verkehren dank diverser Verbesserungen stabiler als Ende 2018. Bei weiterhin positiver Entwicklung wird die SBB in den nächsten Wochen weitere Züge von Bombardier in den Betrieb aufnehmen. Es werden laufend weitere Massnahmen zur Erhöhung der Betriebsstabilität und des Fahrkomforts umgesetzt. Im Auftrag des Bundesamts für Verkehr (BAV) hat die SBB die Neigung der Einstiegsrampen durch unabhängige Experten messen lassen.

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Radio 24 feiert seinen 40. Geburtstag mit einem Jubiläumstram

Zu seinem 40. Geburtstag schickt Radio 24 ein Jubiläumstram auf die Reise "kreuz und quer" durch die Stadt Zürich.

Was im November 1979 als Piratensender vom italienischen Pizzo Groppera aus begann, ist heute hinter Energy Zürich der zweitgrösste Privatradiosender der Schweiz. Der damalige Gründer war der Zürcher Medienpionier Roger Schawinski. Das VBZ Cobra-Tram Be 5/6 3031 steht für 40 Jahre Herz, Spass, Musik, Passion, News und Zürich!

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Sicherheit von Güterzügen: Weitere Anstrengungen nötig

Die Betriebskontrollen, welche das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) bei Güterzügen durchführt, zeigen, dass bei diesen das angestrebte Sicherheitsniveau noch nicht erreicht wird. Die Bahnen, aber auch die weiteren Beteiligten wie Wagenhalter, Verlader und Instandhaltungsstellen müssen ihre Anstrengungen für einen sicheren Güterverkehr verstärken. Um dies zu erreichen, prüft das BAV zusätzliche Massnahmen.

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Basel SBB: Frischzellenkur für die historischen Perronhallen

Die SBB setzt im Bahnhof Basel SBB ab einer fussballfeldgrossen Arbeitsbühne die historischen Perronhallen instand. Die Arbeiten für das 34-Millionen-Franken-Projekt dauern noch bis 2023 und beinhalten zudem eine neue, hellere Beleuchtung sowie eine bessere Kundeninformation.

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Die Rhätische Bahn und Stadler präsentieren erstmals den neuen Flügeltriebzug «Capricorn»

Die Rhätische Bahn (RhB) und Stadler haben heute mit circa 120 Gästen aus Wirtschaft und Politik den Roll-out des neuen «Capricorn» (Rätoromanisch für Steinbock) für den grössten Kanton der Schweiz gefeiert und den neuen Triebzug zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Mit diesen Zügen ist in Graubünden erstmals der Flügelzugbetrieb möglich. Damit kann auf einspurigen Strecken der Halbstundentakt ohne aufwendige Streckenausbauten realisiert werden. Insgesamt baut Stadler für die RhB 36 vierteilige Züge. Es ist die grösste Beschaffung von neuem Rollmaterial in der Geschichte der RhB.

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Stadler Rail AG legt den Angebotspreis bei 38 Franken fest und wird an der SIX Swiss Exchange kotiert

Stadler Rail AG («Stadler», das «Unternehmen»), ein weltweit führender, spezialisierter Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen mit Hauptsitz in Bussnang, Schweiz, hat das Bookbuilding-Verfahren für den Börsengang («IPO») erfolgreich abgeschlossen und den Angebotspreis bei 38 Franken je Aktie festgelegt.

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RhB schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück

Die Rhätische Bahn (RhB) schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Der Jahresgewinn erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 1,7 Millionen Franken. Die Nachfrage im Personenverkehr stieg um knapp 3 Prozent: Mehr als 12 Millionen Fahrgäste legten insgesamt 359 Millionen Kilometer (Vorjahr 349 Millionen) auf dem RhB-Streckennetz zurück. Die Sparten Güterverkehr und Autoverlad entwickelten sich ebenfalls positiv. Die RhB investierte zudem rund 272 Millionen Franken, hauptsächlich in die Infrastruktur und das Rollmaterial.

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Osterverkehr: SBB bieten 45.000 zusätzliche Sitzplätze in den Süden

Die SBB hat sich für das erwartet hohe Verkehrsaufkommen im Osterverkehr gewappnet. Aufgrund der Ferienkonstellation, erwartet die SBB für Ostern 2019 noch mehr Reisende als im Vorjahr. Mit rund 45.000 zusätzlichen Sitzplätzen bietet die Bahn zwischen Gründonnerstag und Ostermontag staufreies Reisen. Insgesamt verkehren 33 Zusatzzüge ins Tessin beziehungsweise retour. Die SBB empfiehlt, die Reise frühzeitig zu planen, sich über Zusatzzüge zu informieren und Sitzplätze frühzeitig zu reservieren.

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Der SBB-Gotthardzug "Giruno" hat die Betriebsbewilligung erhalten

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat dem neuen Hochgeschwindigkeitszug SMILE von Stadler (SBB Giruno RABe 501) eine Betriebsbewilligung für 200 km/h in Einzeltraktion auf dem Schweizer Netz erteilt. Wie die SBB heute mitteilt, plant sie, den Giruno ab Frühsommer 2019 schrittweise in den Betrieb zu nehmen.

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Bauarbeiten am östlichen Zugersee: Ab Juni gilt ein neuer Fahrplan auf der Gotthard-Achse

Damit mehr Reisende von schnelleren und bequemeren Verbindungen in den Süden und auch von einem guten Angebot im Regionalverkehr profitieren können, baut die SBB die Zufahrten zum Gotthard aus – so auch zwischen Zug und Arth-Goldau. Ab dem 9. Juni 2019 bis am 12. Dezember 2020 wird die Bahnstrecke zwischen Zug Oberwil und Arth-Goldau wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Dank dem Bau einer neuen 1,7 Kilometer langen Doppelspur bei Walchwil profitieren künftig Reisende von mehr, schnelleren und bequemeren Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse und von einem guten Angebot im Regionalverkehr. Aufgrund der Streckensperre ändert der Fahrplan auf der Nord-Süd-Achse teilweise stark. Reisende können auch weiterhin für sämtliche Verbindungen den öffentlichen Verkehr nutzen, müssen aber mit angepassten Fahrzeiten, Gleisänderungen und Reisezeitverlängerungen rechnen. Kundinnen und Kunden werden gebeten, ihre Verbindungen ab dem 9. Juni 2019 im bereits  jetzt angepassten Online-Fahrplan zu prüfen. Vom 14. April 2020 bis 12. Dezember 2020 wird dann zusätzlich auch die Strecke zwischen Zug und Zug Oberwil gesperrt.

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Die neuste SBB-Instandhaltungshalle für Züge ist feierlich eröffnet

Die SBB hat heute Vormittag in Olten ihre neuste und modernste Instandhaltungshalle für Züge feierlich eröffnet. Im Beisein des Oltner Stadtpräsidenten Martin Wey wurde zudem ein neuer Fernverkehrs-Doppelstockzug auf den Namen «Olten» getauft.

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info24 - ÖV Schweiz-Europa muss Pause machen

Liebe Freunde von info24

Es tut mir sehr leid Euch mitteilen zu müssen, dass ich die info24 Seite bis auf weiteres nicht mehr bearbeiten kann. Dies gilt leider auch für die zahlreichen Nachrichten, die ich in der Zwischenzeit "meines untertauchens" erhalten habe und muss Euch dementsprechend eine Antwort schuldig bleiben.

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Lindau 2019 im Zeichen der Bahnbaustellen

In diesem und im kommenden Jahr hat sich die Bahn in Lindau viel vorgenommen. Der Umbau der Gleisanlagen kommt ab April 2019 voll in Fahrt. Von Bahnübergängen bis zum elektronischen Stellwerk wird an neun Stellen eine moderne Infrastruktur entstehen. 13 neue Weichen, 4000 Meter neues Gleis und 200 Kilometer Kabel sind einzubauen und zu verlegen. Vor allem in den Sommerferien werden die Anwohner ein umfangreiches Baugeschehen vorfinden und Zugreisende müssen auf Ersatzbusse umsteigen.

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Internationaler Tag der Frau - Gedanken von und mit den ÖBB

Der Internationale Frauentag ist ein Welttag, der seit 1921 jährlich am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen jedoch bereits in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Vielfalt und Chancengleichheit sind wichtige Anker in einer modernen Unternehmensstrategie – auch bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB): Eine eigene Diversity-Beauftragte verfolgt das Ziel, zu einer guten Mischung von Männern und Frauen im gesamten Konzern zu kommen – im eher frauentypischen Personalbereich gleichermassen wie im männertypischen Triebfahrzeugbereich.

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Stärkung der Position in Europa: BLS Cargo übernimmt Crossrail

BLS Cargo hat am 5. März 2019 eine Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktienanteile der belgischen Güterbahn Crossrail unterzeichnet. Mit der Übernahme stärkt BLS Cargo ihre Position auf dem Nord-Süd-Güterverkehrskorridor und den Zugang zu den belgischen Häfen.

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RhB: Bahnersatz im Unterengadin zwischen Susch und Scuol-Tarasp wegen Bauarbeiten

Für die Sanierung des Magnacun- und des Giarsuntunnels der Rhätischen Bahn (RhB) wird vom 11. März 2019 bis 7. September 2019 die Strecke zwischen Susch und Scuol-Tarasp für den Zugverkehr gesperrt. Die RhB nutzt die Totalsperre, um weitere Projekte effizient umzusetzen und Baukosten zu sparen. Insgesamt investiert sie 88 Millionen Franken. Während der halbjährigen Sperrung verkehren im Unterengadin Bahnersatzbusse mit leicht angepassten Fahrzeiten. Für die Transportkunden der Bündner Güterbahn wird eine alternative Umschlagsmöglichkeit am Bahnhof Zernez angeboten. Der Autoverlad Vereina und die Direktverbindungen zwischen Landquart und St. Moritz sind nicht betroffen.

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Ständerat stockt Budget für Schweizer Bahnnetz auf

Für knapp 12 Milliarden Franken will der Bundesrat das Schweizer Bahnnetz ausbauen. Der Ständerat unterstützt den sogenannten Ausbauschritt 2035, möchte aber zusätzliche Projekte realisieren. Die Mehrkosten betragen 919 Millionen Franken.

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Die Rhätische Bahn wird zur Marathon Bahn

Wenn am 10. März 2019 der 51. Engadin Skimarathon über die Bühne geht, sind auch die Rhätische Bahn (RhB) und ihr Transportpartner Engadin Bus gefordert. Die RhB ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die kostenlose An- und Rückfahrt. Dies bedingt eine frühzeitige und umfassende Planung.

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Neues «seven25-Abo» ersetzt «Gleis7» und bietet für junge ÖV-Kunden GA-Komfort ab 19 Uhr

Der öffentliche Verkehr macht das Reisen für Jugendliche preislich attraktiver, einfacher und flexibler: Das per 1. Mai 2019 eingeführte Jugendsortiment umfasst zwei neue Angebote, die sich an die Reisebedürfnisse von jungen ÖV-Kunden richten: Mit dem neuen Abo «seven25» sind Jugendliche ab 19.00 Uhr für monatlich 39 Franken wie mit einem GA unterwegs; für ein ganzes Jahr gibts das ABO für 390 Franken. Das neue Halbtax Jugend, die Eintrittskarte zum ÖV, gibt es bereits ab CHF 100.- im Jahr.

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Bundesamt für Verkehr BAV: Weiterentwicklung des Zugsicherungssystems ETCS

Die Schweiz ist bei der Einführung des standardisierten Zugsicherungssystems ETCS europaweit führend. Dank der flächendeckenden Ausrüstung mit ETCS kann das gesamte schweizerische Normalspurnetz seit 2018 mit nur noch einem Zugsicherungssystem befahren werden. Das Vorgehen bei der weiteren Ausrüstung mit der Führerstandssignalisierung ETCS Level 2 soll im Lichte der technologischen Entwicklungen nächstes Jahr neu beurteilt werden.

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Schweizer App FAIRTIQ gewinnt Billion Journey Project in England

Im Rahmen eines mehrstufigen Bewerbungsverfahrens zur Verbesserung des ÖV-Systems in Grossbritannien hat sich die Schweizer Ticketing-App FAIRTIQ Ende Januar 2019 in London gegen eine starke internationale Konkurrenz durchgesetzt. Das Berner Start-up kann die Applikation nun auf der Insel einführen. Von den Mitbewerbern wurde FAIRTIQ überdies mit dem «Cohort Award» für das vielversprechendste Produkt ausgezeichnet.

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Neue van Hool Doppelstockbusse bei PostAuto Graubünden

Seit kurzem sind bei PostAuto Graubünden am Standort Chur neue van Hool Doppelstockbusse im Einsatz. Die vier neuen Fahrzeuge hätten die älteren Neoplan Doppelstöcker schrittweise ersetzen sollen. Der Brand in der Postauto Garage in Chur vor einem Monat hat nun zu einem "scharfen Schnitt" geführt. In der Nacht vom 16. zum 17. Januar 2019 sind beim Grossbrand insgesamt 20 Postautos total zerstört worden, darunter auch alle vier Neoplan Doppelstockbusse. Als "Glück im Unglück" darf bezeichnet werden, dass die neuen van Hool Doppelstöcker damals noch nicht geliefert waren, ansonsten sie wohl auch dem Brand zum Opfer gefallen wären.

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DB Intercity-2-Doppelstockzüge kommen erst ab Dezember 2020 nach Zürich

Um die Stabilität des Angebots auch in Zukunft aufrechtzuerhalten, verschiebt die DB die Einführung der in jeder Stunde umsteigefreien Verbindung von Stuttgart nach Zürich voraussichtlich um ein Jahr auf Dezember 2020. Für die Kundinnen und Kunden wird es aufgrund der zeitlichen Verschiebung des endgültigen Fahrplankonzepts nicht zu Verschlechterungen kommen. Die DB wird das bisherige Fahrtenangebot zwischen Stuttgart und Zürich in bewährter Kooperation mit der SBB weiterführen. Dabei fahren im Zwei-Stunden-Takt durchgehende SBB Züge und ergänzend alle zwei Stunden die neuen Intercity-2-Doppelstockzüge der DB, bei denen in Singen ein Umstieg in SBB-Züge nach Zürich erforderlich ist.

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BLS baut bis 2023 rund 170 Vollzeitstellen ab und stellt Massnahmen zur Effizienzsteigerung vor

Im November 2018 hatte die BLS AG angekündigt, dass sie ihre Kosten bis 2023 um jährlich 50 bis 60 Millionen Franken senkt. Nun hat sie das Massnahmenpaket zur Sicherstellung ihrer Wettbewerbsfähigkeit definiert. Dieses enthält auch Investitionen für die Anschaffung notwendiger IT-Systeme zur Automatisierung von Geschäftsabläufen.

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Wichtige Vertragsverlängerungen mit zwei Grosskunden für SBB Cargo

Im Januar hat SBB Cargo mit zwei Grosskunden mehrjährige Vertragsverlängerungen unterzeichnet: Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit DB Cargo im Alpentransit wird um weitere drei Jahre fortgesetzt. Auch der Vertrag mit der Schweizerischen Post konnte um weitere vier Jahre verlängert werden.

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Hohe Kundenzufriedenheit bei der Rhätischen Bahn

Um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu messen, führt die Rhätische Bahn (RhB) alle zwei Jahre eine Fahrgastbefragung durch. Das Ergebnis der repräsentativen Befragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut bescheinigt der Bündner Bahn allgemein eine hohe Kundenzufriedenheit.

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Der SEV fährt mit eigener Lok ins Jubiläumsjahr

Der Schweizerische Eisenbahnerverband (SEV) begeht 2019 sein 100-Jahr-Jubiläum. Zum Auftakt der Feiern hat die grösste Gewerkschaft des öffentlichen Verkehrs heute Samstag ihre eigene Lokomotive eingeweiht. Die SBB Re 460 113-4 wird nun ein Jahr lang im SEV-Jubiläumsdesign auf dem SBB-Netz unterwegs sein. Bei dieser Gelegenheit hat SEV-Präsident Giorgio Tuti an die Gründung des SEV 1919 erinnert, ein Jahr nach dem Landesstreik, aber auch auf bevorstehende Herausforderungen hingewiesen. Im Vordergrund stehen die Umwälzungen der Arbeit wegen der Digitalisierung und die wachsende Liberalisierung im öffentlichen Verkehr. Weiter hat er das Jubiläumsprogramm vorgestellt, dessen Mittelpunkt ein Bus bildet, der durch die Schweiz tourt, um SEV-Mitgliedern, Personal und Kunden des öffentlichen Verkehrs vor Ort zu begegnen.

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Ein neuer inspirierender Bahnwagen bei der RhB: Der InnoTren

Ab heute Freitag ist er unterwegs: Der modern eingerichtete Innovations- und Sitzungsbahnwagen der Rhätischen Bahn (RhB) bringt neuen Schwung in die Schweizer Meeting-Kultur und zugleich kreative Ideen ins Rollen. Inspiriert von der vorbeiziehenden Bündner Bergwelt können Teams mit bis zu 15 Teilnehmenden unternehmerische Schlüsselfragen, Innovations-Workshops oder klassische Sitzungen unterwegs abhalten. Der InnoTren ist in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur, Zühlke sowie der RhB entstanden.

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Die ersten beiden IC2000-Fahrzeuge sind komplett modernisiert

Die IC2000-Züge befördern täglich rund 180 000 Reisende und verbinden Schweizer Städte wie Genf, Basel, Bern, Brig, Zürich, St. Gallen, Luzern oder Chur. Seit letztem Sommer werden die ersten der 341 Wagen rundum erneuert und dafür bis auf den Kern ausgehöhlt. Heute präsentierte die SBB die ersten beiden modernisierten Prototypen im Werk Olten. Die ab den 1990er-Jahre beschafften Fahrzeuge bieten nach der Modernisierung noch mehr Fahrtkomfort und sind bereit für weitere 20 Betriebsjahre. Die SBB investiert über 300 Millionen Franken in diese Erneuerung.

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Startschuss für stabileren Fahrplan und bessere Kundeninformation im ÖV Schweiz

Die Schweizer Bahnbranche entwickelt im Programm «smartrail 4.0» gemeinsam ein neues Verkehrsmanagement-System für die durchgängige Planung und Steuerung des Zugverkehrs. Nun konnte smartrail 4.0 erstmals mit einer Simulation die Machbarkeit beweisen. Die Kundinnen und Kunden profitieren ab 2022 von mehr und pünktlicheren Verbindungen sowie präziseren und schnelleren Informationen.

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Zugersee Ost: Baumeisterarbeiten an Arbeitsgruppe vergeben

Die Ausbauarbeiten am Zugersee Ost werden von der ARGE ZUGO ausgeführt. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus den Firmen Marti Bauunternehmung AG, Implenia Schweiz AG, Anliker AG Bauunternehmung, Walo Bertschinger AG, Frutiger AG und PORR Suisse AG zusammen. Für den Bau der Doppelspur zwischen Zug Oberwil und Walchwil und der Ausführung der Sanierungsarbeiten entlang der Strecke Zug-Arth-Goldau hatte die «Strabag Schweiz» nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren im Jahr 2015 den Zuschlag erhalten. Wegen eines Gerichtsverfahrens verzögerte sich der Baustart um zweieinhalb Jahre.

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Coop bietet eine Aktions-Tageskarte für den Schweizer ÖV an

Coop bietet vom 21. Januar 2019 bis zum bis 17. Februar 2019 wieder eine Aktions-Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz an. Mit dieser Spezial-Tageskarte reisen Sie für nur CHF 49.--  (auch ohne Halbtax-ABO) einen ganzen Tag lang kreuz und quer durchs Land und entdecken dabei die schönsten Freizeitorte mit Zug, Postauto, Schiff, Tram und Bus. Die Tageskarten sind aber nur "solange Vorrat" erhältich und müssen bis 17. März 2019 genutzt werden, ein Umtausch oder eine Erstattung ist nicht möglich.

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Der erste neue Zug von Aargau Verkehr ist da

Aargau Verkehr (AVA) beschafft fünf 3-teilige und 60 Meter lange Züge ABe 4/12 für die Strecken zwischen Aarau und Menziken bzw. Schöftland. Nun ist der erste dieser neuen, komfortablen Züge in Suhr eingetroffen. Die Fahrgäste können ab ca. Ende Mai 2019 die Reise in diesem modernen Fahrzeug geniessen.

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Dank Grosseinsatz kann PostAuto den Fahrplan ab Chur einhalten

Beim Grossbrand am Mittwochabend ist die Hälfte der PostAuto-Flotte des Standorts Chur zerstört worden. Trotzdem haben es die Mitarbeitenden in kürzester Zeit über Nacht geschafft, dass auch in den nächsten Tagen sämtliche Kurse im Grossraum Chur zuverlässig verkehren. PostAuto ist mit Hochdruck daran, die Ersatzflotte für die kommenden Wochen zu organisieren.

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Die Bahnlinien Altstätten-Gais, Rorschach−Heiden und Rheineck−Walzenhausen werden überprüft

Zusammen mit einem Ingenieurbüro klären die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, ob kundenfreundlichere Alternativen zum heutigen Bahnangebot machbar und nötig sind. Geprüft werden Varianten, die von der Optimierung der heutigen Angebote über die Erschliessung mit Bussen bis hin zur Umstellung auf einen automatischen Bahnbetrieb reichen. Grund für die Überprüfung sind sinkende Nachfragezahlen sowie eine tiefe Wirtschaftlichkeit. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich Ende Juni 2019 vor.

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SBB Cargo ist seit 1. Januar 2019 eine eigenständige Konzerngesellschaft

Die SBB löst die bisherige Division Güterverkehr aus dem Konzern und führt sie seit Anfang Jahr als eine eigenständige Konzerngesellschaft. Die Entflechtung der SBB Cargo AG vom SBB Konzern erfolgt im Jahr 2019 schrittweise. Damit legt die SBB die Basis, um die Drittbeteiligung an der SBB Cargo AG noch in diesem Jahr zu realisieren. Zentral ist, den Kunden im Güterverkehr ein weiterhin hochstehendes Angebot zu bieten und das Unternehmen wettbewerbsfähig auszurichten. Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Nach dem finanziellen Rückschlag im Jahr 2017 konnte die Division Güterverkehr das Ergebnis 2018 stark verbessern.

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SBB ist unzufrieden mit Zuverlässigkeit der FV-Dosto von Bombardier

Im ersten Monat des fahrplanmässigen Betriebs kam es beim neuen Doppelstockzug für den Fernverkehr (FV-Dosto) immer wieder zu Zugsaufällen und Verspätungen. Die SBB entschuldigt sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten und fordert vom Hersteller Bombardier Verbesserungen.

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SBB reduziert dank Digitalisierung teure Spitzen im Bahnstromverbrauch

Zukünftig wird die SBB den Bahnstromverbrauch zu den Spitzenzeiten automatisch und gezielt reduzieren. Die dafür benötigte Software ist nun im Einsatz. So stärkt die SBB die Bahnstrom-Verfügbarkeit und senkt Kosten für die Energieproduktion.

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Erfreuliche Fahrgastzahlen für den ÖBB Nightjet

Zwei Jahre nach der Übernahme der Nachtzüge von der Deutschen Bahn (DB) steigern die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit ihren Nightjet Zügen die Fahrgastzahlen in der Nacht. Nach europaweit 1,4 Millionen Fahrgästen 2017 waren es 1,6 Millionen im vergangenen Jahr, wie aus Mitteilungen der ÖBB an die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hervorgeht.

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Tschüüüüsss 2018 und gute Fahrt in's neue Jahr

ÖBB Taurus "Spirit of Europe" in Mols am Walensee                       Auch wir werden im nächsten Jahr "etwas kürzer" treten...

 

 

 

Tschüüüüsss 2018 und gute Fahrt in's neue Jahr!  Für das Interesse an  info24 - ÖV Schweiz - Europa  im abgelaufenen Jahr bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen Euch allen ein erfolgreiches 2019 bei guter Gesundheit und vielen schönen Stunden!

 

Ebenso herzlich möchten wir uns für die rege Teilname an unserer  Umfrage  bedanken, ob und wie es im 2019 mit info24 weitergehen soll. Es freut uns natürlich, dass die Seite mehrheitlich gefällt. Bei insgesamt 283 Stimmen liegt die Zahl fürs Weitermachen bei 230:53, was in etwa 81:19% entspricht. Besonderen Dank auch für die zahlreichen Kommentare und Nachrichten, die wir intensiv gelesen und diskutiert haben. Kurz zusammengefasst lautet das Motto: "Weniger ist oftmals auch mehr" und auch wenn es keine täglichen Beiträge mehr gibt würden die meisten mit dabei bleiben.

 

Es geht weiter, aber auch wir werden im nächsten Jahr "etwas kürzer" treten...

 

Sehr gerne könnt Ihr uns auch weiterhin via Website oder Facebook Eure Anregungen und Kritiken mitteilen, DANKE VIELMALS!

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Zusatzzüge für den Wintersport und Eventverkehr: 2019 wird zum Spitzenjahr für die SBB

Die SBB brachte dieses Jahr rund drei Millionen Reisende an über 300 Grossanlässe; dazu setzte sie über 800 Extrazüge und 1300 Züge mit Verstärkungswagen ein. 2019 wird dann zum eigentlichen Eventjahr: Bei fünf Grossveranstaltungen und weiteren Anlässen werden rund 1300 Zusatzzüge verkehren. Die SBB bereitet sich nicht nur auf Events, sondern auch auf den Ferien- und Freizeitverkehr vor: Als Transportpartnerin sorgt sie zu Beginn des neuen Jahres dafür, dass rund 600 Jugendliche ins Skilager an die Lenk reisen können. An den Wochenenden von Januar bis Ende März 2019 rechnet die SBB dann wieder mit einem erhöhten Reisenden-Aufkommen auf den Strecken von Basel, Bern und Zürich in Richtung Wallis sowie von Basel und Zürich in Richtung Graubünden.

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Frohe Weihnachten - Merry Christmas - Joyeux Noël - Buon Natale

                                                                                           Foto: Marcel Manhart

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Ein Weihnachtsgeschenk für die RBS-Fahrgäste: Die erste Worbla fährt

Drei von insgesamt 14 Worbla-Zügen lieferte Stalder im 2018 an den RBS. Seit Sommer 2018 läuft die Inbetriebsetzung, seit heute Mittag ist die erste Worbla im regulären Betrieb auf der Linie S7. Die allererste Fahrgastfahrt hat um 11.38 Uhr zwischen Bern und Bolligen stattgefunden. Im Laufe des 2019 sollen die weiteren 13 Fahrzeuge auf den Linien S7 und S9 in Betrieb gehen und bis 2020 alle alten Mandarinli ersetzt haben.

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Die RhB schaut auf ein gutes, intensives 2018 zurück

Das zu Ende gehende Jahr war für die Rhätische Bahn (RhB) sehr intensiv, brachte aber auch schöne Erfolge: An der traditionellen Jahresmedienkonferenz schauten RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler und RhB-Direktor Renato Fasciati zufrieden auf das 2018 zurück. Im Jubiläumsjahr «10 Jahre UNESCO Welterbe RhB» konnten über 3 % mehr Fahrgäste als im Vorjahr begrüsst werden. Grosse Projekte wie der Bau der neuen Hinterrheinbrücke oder der Neubau des Albulatunnels wurden vollendet oder ein grosses Stück weitergebracht. Auch wurde kräftig in die Digitalisierung investiert, um für die diesbezüglichen Herausforderungen gewappnet zu sein. Durchgeführt wurde die Medienkonferenz im neuen «InnoTren», einem zum rollenden Sitzungs- und Innovationsraum umgebauten Panoramawagen, der Ende Januar 2019 offiziell lanciert wird.

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SBB beschafft sieben neue Züge für Bern–La Chaux-de-Fonds

Ab Dezember 2020 übernimmt die SBB die Linie Bern–La Chaux-de-Fonds von der BLS. Dazu beschafft sie bei Stadler Rail sieben neue Züge des Typs Flirt für rund 65 Millionen Franken. Die Züge erhalten den Namen «Mouette» und weisen eine komfortable Innenausstattung für den Fernverkehr auf.

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Wir setzen uns zur Ruhe - Ihr habt das Wort!

                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Jahr 2018 neigt sich mit grossen Schritten seinem Ende entgegen. Nach der Gründung im November 2005 ist  "info24  -  ÖV Schweiz - Europa"  knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 - als eine der ersten Bahnseiten überhaupt - Facebook beigetreten. Eine lange Zeit, in der wir dort täglich aktuelles berichtet, Fotos und Videos gepostet haben. Ganz besonders gefreut haben uns aber auch die zahlreichen Bilder von Leserinnen und Leser, so dass wir eigene Fotoalben mit Leserfotos machen konnten. Toll auch die vielen Rätsel-Bilder, wo wir von Euch immer wieder neues erfahren und lernen durften. Im laufe der Zeit sind wir nun bei 1'175 solcher Rätsel-Fotos angekommen. Dies ist der Moment Euch allen einfach einmal wieder ganz herzlich DANKE zu sagen für das Mitmachen, Eure Treue und Interesse an info24. Danken möchten wir aber auch allen Verkehrsunternehmen - die uns immer wieder interessante Einblicke gewährt haben - und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die stets angenehme und freundliche Zusammenarbeit!

 

Für uns ist nun die Zeit gekommen einmal ein wenig inne zu halten und Euch das Wort zu geben! Einige wenige von Euch wussten es bereits seit einigen Monaten, dass wir an einem Scheidepunkt sind, wie und ob überhaupt es mit unserer Seite im neuen Jahr weitergehen soll. Seit längerem schon stand im Vordergrund info24 per Ende 2018 einzustellen.

 

Aber "einfach so aufhören" möchten wir auch nicht, denn wir alle sind info24 und nicht zuletzt dank den vielen Leserfotos auf unserer Facebook Seite ist es ja auch Eure Seite! Deshalb sind wir nun auf Eure Kommentare gespannt, wie Ihr darüber denkt!?!

Gerne könnt Ihr uns auch mit dem Kontakt-Formular eine persönliche Nachricht senden und / oder an der Facebook Umfrage teilnehmen.

 

 

Schreibt uns doch einfach was Euch an der Seite gefällt und was nicht.

 

Falls Ihr meint, dass wir reduziert weitermachen sollten: Gibt es Bereiche auf die wir "ruhig verzichten" können? Sollten wir uns auf gewisse Dinge konzentrieren, anderes weglassen? Wünscht Ihr Euch beispielsweise auch eher Beiträge aus der Schweiz oder eher International? Würdet Ihr auch noch auf "info24 - ÖV Schweiz - Europa" mit dabei sein, wenn nicht mehr tägliche News oder Bilder / Videos gepostet würden? Weniger ist ja manchmal auch mehr...!?

 

 

Danke sehr für Eure Meinungen, in den nächsten Tagen habt Ihr das Wort und wir werden vorerst einmal "schweigen...!"

 

 

Herzlichst Euer Marcel

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Ab Dezember 2021 fahren Stadler FLIRT stündlich von Chur nach Bern

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) und Stadler haben heute den Vertrag über die Lieferung von zwölf weiteren FLIRT-Zügen unterschrieben. Die SOB fährt ab dem 12. Dezember 2021 unter einer Fernverkehrskonzession der SBB im Stundentakt die Linie Chur–Zürich–Bern. Auf dieser neuen SOB-Linie sollen die «Traverso» Fernverkehrszüge eingesetzt werden.

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Einführung neuer Hybridkupplungen bei SBB Cargo

Von der Einführung neuer Hybridkupplungen verspricht sich SBB Cargo schnellere Prozesse, attraktivere Arbeitsbedingungen und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Strassenverkehr. In einer ersten Phase werden im SBB Industriewerk in Bellinzona 12 Streckenlokomotiven des Typs Re 420 umgerüstet, bei 5 Loks ist der Einbau dieser Kupplung bereits erfolgt.

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Vier Kantone und SBB setzen auf Bahnausbau und städtebauliche Entwicklung in der Ostschweiz

Mit der Unterzeichnung der "Gesamtperspektive Ostschweiz" am 07. Dezember 2018 in St. Gallen bekräftigen die Vertreter der Kantone Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und der SBB, das Angebot im Personen- und Güterverkehr auszubauen. Die Eisenbahninfrastruktur und die Entwicklung der Areale rund um die wichtigen Bahnhöfe werden aufeinander abgestimmt. Gemeinsames Ziel ist es, Mehrwerte für die Bevölkerung, die beteiligten Kantone und involvierten Städte zu schaffen und attraktive Perspektiven für die Region aufzuzeigen.

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RhB-Bahnhöfe sind bereit für die Elektromobilität

Repower und die Rhätische Bahn (RhB) haben elf Bündner Bahnhöfe mit PLUG’N ROLL-Ladestationen ausgerüstet. Mit dem neuen Angebot an touristisch wichtigen Bahnhöfen wird der wachsenden Nachfrage nach Ladepunkten für Elektroautos Rechnung getragen. Diese Woche wurde die Ladestation am Bahnhof Davos Platz eröffnet. Auch für müde E-Biker gibt es bald ein neues Angebot.

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Die neuen Eisenbahnkalender von Daniel Schärer und Pascal Hartmann

Heute möchten wir Euch die zwei neusten Werke von den beiden leidenschaftlichen Fotografen Daniel Schärer und Pascal Hartmann vorstellen; ihre Eisenbahnkalender für 2019 stehen in den Startlöchern. Während Daniel seinem Kalender mit schweizweiten und abwechslungsreichen Bildern treu bleibt, hat sich Pascal einem neuen Thema angenommen. Das diesjährige Thema widmet er der Matterhorn-Gotthardbahn.

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Schweizer Bahnen Kalender 2019 von Dario Häusermann

Jedes Jahr erstellt Dario Häusermann den "Schweizer Bahnen Kalender" mit den schönsten Bildern des Jahres. Dazu sind viele kleine, jedoch markante Änderungen bekanntzugeben. So ist neu jeder Kalender mit einem QR-Code versehen, über welchen sämtliche Bilder hochaufgelöst heruntergeladen werden können. Eine Schweizer Karte innenseitig dient zur geografischen Veranschaulichung aller gewählten Fotostandorte. Im weiteren finden sich auf der Rückseite ausführlichere Hintergrundinformationen.

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Neue Züge für TILO: FNM und Stadler unterzeichnen Rahmenvertrag

FNM S.p.A. und Stadler haben heute in Mailand einen Rahmenvertrag für die Lieferung von elektrisch angetriebenen, interoperablen Zweisystem-Zügen für den Betrieb in Italien und der Schweiz unterschrieben. Gleichzeitig ist der Liefervertrag für neun Züge inklusive Wartung im Wert von annähernd 115 Millionen Euro unterzeichnet worden. Zusammen mit den am 21. November 2018 von der FNM bestellten FLIRT DMU wächst die Stadler-Flotte in Italien auf über 200 Züge an.

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100 Jahre Circus Knie: SBB und Familie Knie taufen zwei Lokomotiven

Im nächsten Jahr feiert der Circus Knie sein 100-Jahr-Jubiläum und zu diesem Anlass sind heute in Rapperswil SG zwei "Circus-Lokomotiven" getauft worden; einerseits die SBB Cargo Lokomotive Re 420 294-1 und für den Personenverkehr die SBB Re 460 058-1. Die beiden Loks wurden im Beisein des St. Galler Regierungspräsidenten Stefan Kölliker, dem Stadpräsidenten von Rapperswil-Jona, Martin Stöckling, Andreas Meyer CEO SBB AG und der Familie Knie getauft.

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Zwischenstand Standortentscheid «RBS-Bahnhof Jegenstorf 2025»

Zwei Varianten für den Bahnhof Jegenstorf 2025 wurden der Jegenstorfer Bevölkerung im Winter 2017 zur Mitwirkung vorgelegt. Möglichst bis Ende 2018 wollen der Gemeinderat Jegenstorf und der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) gemeinsam den Entscheid über den Bahnhofstandort treffen. Nach eingehender Prüfung haben sich die Projektpartner für unterschiedliche Favoriten ausgesprochen. Für den definitiven Entscheid bedarf es jedoch noch weiterer konkreter Abklärungen.

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SBB initiiert zusammen mit Sozialpartnern den schweizweit ersten Digitalisierungsfonds

Der schweizweit erste Digitalisierungsfonds beschäftigt sich mit den langfristigen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die SBB und deren Mitarbeitenden. Die SBB speist diesen Fonds mit zehn Millionen Schweizer Franken. Das Geld wird gezielt für Studien und Projekte eingesetzt, welche die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und Arbeitsplätze der SBB aufzeigen. Die Resultate sollen handlungsweisend für die Gestaltung zukünftiger Rahmenbedingungen sein. Zudem sollen Weiterentwicklungsprogramme gestaltet werden für bestehende sowie zukünftige Berufsgruppen, die sich aufgrund der Digitalisierung stark verändern.

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Neues Zugsicherungssystem von Stadler wird erstmals bei den neuen BLS-Zügen eingebaut

Das von Stadler und dem Joint Venture ANGELSTAR entwickelte ETCS-Zugsicherungssystem GUARDIA kommt erstmals bei den neuen FLIRT-Zügen der BLS zum Einsatz – ein wichtiger Meilenstein für den neuen Stadler-Geschäftsbereich Signalling. Position, Geschwindigkeit und weitere Daten werden dem Lokführer angezeigt und an die Zentrale übermittelt. Gleichzeitig können Daten wie die Fahrerlaubnis empfangen werden.

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Neue SBB Fernverkehrs-Doppelstockzüge ab Dezember 2018 im fahrplanmässigen Einsatz

Wie heisst es doch so schön: "Was lange währt, wird endlich gut!" Das soll nun auch für die neuen Bombardier Twindexx Züge für die SBB gelten! Nach mehrjähriger Verzögerung werden sie jetzt zum Fahrplanwechsel in die Rollmaterial-Jahresplanung eingebunden und ab 9. Dezember 2018 fahrplanmässig eingesetzt. Auf der Ost-West-Achse der IC Linie 1 bringen die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge (FV-Dosto) den Kunden mehr Komfort und mehr Sitzplätze. Die Züge verkehren als bis zu 400m lange Kompositionen und bieten rund 1'300 Sitzplätze. Sie verfügen über Servicezonen wie Restaurant und Familienwagen sowie Multifunktionszonen für Reisende mit eingeschränkter Mobilität, Veloselbstverlad und Gepäck. Der FV-Dosto verkehrt zudem als Interregio (IR)-Version auf der Linie des IR 13 von Chur-St. Gallen-Zürich HB. Aufgrund der Verlängerung des IR 13 als IR 37 auf manchen Fahrten bis Basel SBB, profitieren auch die Kunden des IR 37 auf der Strecke Zürich–Aarau–Basel von den neuen Zügen.

 

UPDATE vom 06. Dezember 2018

Der Einsatz der FV-Dosto im neuen Fahrplan erfolgt wie geplant zwischen Chur, St. Gallen, Zürich und Basel.

Auf der IC1-Linie zwischen St. Gallen und Genève-Aéroport verkehren die ersten Züge voraussichtlich vor Weihnachten.

 

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Horaires modifiés à Genève le week-end des 24 et 25 novembre

Des travaux d’entretien ont lieu le week-end des 24 et 25 novembre 2018 dans la région genevoise. Les chantiers nécessitent le remplacement de certains trains par des bus et certains horaires sont modifiés.

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Exklusives Reisen der Extraklasse – die Excellence Class im Glacier Express setzt neue Massstäbe

So luxuriös war die Bahnfahrt durch und über die Schweizer Alpen noch nie. In der neuen Excellence Class geniessen die Gäste höchsten Komfort und dank garantiertem Fensterplatz beste Aussichten. Verwöhnt werden alle mit einem persönlichen Service und kulinarischen Höhenflügen aus der Bordküche. Auf komfortablen Loungestühlen geht es über 291 Brücken und durch 91 Tunnels auf die 8-stündige Fahrt zwischen St. Moritz und Zermatt. Abwechslung bietet ein Gang in die wageneigene Glacier-Bar.

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