Deutschland


Kostenloses WLAN im SÜWEX: 10.000 Nutzer pro Tag

Bereits seit Ende November 2018 und damit deutlich vor dem eigentlichen Zieltermin im Februar 2019 ist die Gesamtflotte der SÜWEX-Züge der Baureihe 429 durch Nachrüstung der WLAN-Technik online. Das kommt gut an und ist in kürzester Zeit zu einem für die Fahrgäste selbstverständlichem Angebot geworden. Rund 10.000 Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das kostenlose Angebot an Bord der Züge.

Einer der insgesamt 28 SÜWEX Stadler FLIRT der Baureihe ET 429 am Mainzer Hauptbahnhof               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Nachrüstung der insgesamt 28 Fahrzeuge wurde im vergangenen Jahr mit den Aufgabenträgern in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und im Saarland als Zusatzleistung vereinbart. Jedes Fahrzeug erhielt ein autarkes WLAN-System mit einer WLAN-Ausleuchtung im Fahrgastraum von 100 Prozent.

 

Die Aufgabenträger sowie DB Regio investierten für die Technik im Fahrzeug gemeinsam rund eine Million Euro. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 320.000 Euro, von den die Aufgabenträger 75 Prozent übernehmen.

 

Um einen leistungsfähigen WLAN-Hotspot bereitzustellen, setzt DB Regio auf ein Multi-Provider-System. Dabei wird der Zug-Router mit mehreren SIM-Karten versehen, die parallel die Netze von Telekom, Vodafone und Telefonica nutzen. Durch die Bündelung wird die Mobilfunkabdeckung deutlich gesteigert: Ist der Empfang eines Providers einmal schlechter, gibt es über die anderen beiden Netze eine Rückfallebene.

 

 

Surfen und arbeiten während der Bahnfahrt

 

Im SÜWEX wird den Fahrgästen kostenfrei pro Tag und Nutzer ein Datenvolumen in Höhe von 50 MB geboten.

Die Nutzung ist einfach: Die Fahrgäste müssen nur das WLAN an ihren Smartphones, Tablets oder Laptops aktivieren, das Netzwerk „Wifi@DB“ auswählen, die Nutzungsbedingungen akzeptieren und können sofort lossurfen.

 

 

Gemeinsames Portal mit regionalen Informationen und Unterhaltung

 

Für die Fahrgäste im SÜWEX bieten die Aufgabenträger und DB Regio Mitte ein gemeinsames Portal mit regionalem Schwerpunkt an. Auf den Speicherplatten des IT-Systems sind ein umfangreiches Informationsangebot und zahlreiche Unterhaltungselemente abgelegt. Dadurch haben die Fahrgäste unabhängig von der Mobilfunkausleuchtung ein störungsfreies und permanentes Informations- und Medienangebot. Für Pendler- und Vielfahrer sind die Newsfeeds regionaler Medien zusammengefasst. Im Bewegtbild gibt es die Tagesschau in 100 Sekunden. Für Ausflugs- und Freizeitreisen findet der Nutzer viele Tipps zu Veranstaltungen und Zielen, die mit dem SÜWEX gut zu erreichen sind. Das Portal wird abgerundet durch eine Feedbackmöglichkeit für die Fahrgäste, die für die Weiterentwicklung des Portals und zur Verbesserung des Angebots genutzt wird.

 

 

Die Fahrzeuge im SÜWEX-Netz

 

28 SÜWEX-Fahrzeuge vom Typ „FLIRT“ Baureihe ET 429 sind seit Dezember 2014 auf dem Regionalexpressnetz Südwest (SÜWEX) im Einsatz. Der SÜWEX verbindet die rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen mit den benachbarten Zentren Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt und Karlsruhe im Taktverkehr.

 

 

Das Liniennetz im Überblick

 

RE  1    Koblenz – Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim

RE 11   Koblenz – Trier – Luxemburg

RE  2    Koblenz – Mainz – Frankfurt

RE 14   Mainz – Ludwigshafen – Mannheim

RE  4    Mainz – Ludwigshafen – Karlsruhe


                       Grafik: DB 


                                                                                                                                 Fotos: Marcel Manhart

 


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Zulassung der neuen Skoda-Züge für den München-Nürnberg-Express verzögert sich weiterhin

Beim München-Nürnberg-Express bleibt das Ersatzkonzept mit Wagen im IC-Komfort und zusätzlichen Doppelstockwagen länger als erwartet bestehen. Der Grund ist, dass sich die Zulassung der geplanten neuen Skoda-Züge weiterhin verzögert. Für die Fahrgäste bedeutet das aber keine Nachteile: Sie profitieren weiterhin vom schnellsten Regionalverkehr Deutschlands. Seit 2006 wird mit ehemaligen IC-Zügen die Regionalverbindung zwischen den beiden grössten Städten im Freistaat gefahren.

Der Einsatz der neuen Skoda Fahrzeuge ist derzeit noch nicht möglich                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Im Juni 2013 hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den Zuschlag für den Regionalverkehr auf der Bahnstrecke München – Ingolstadt – Nürnberg an DB Regio Bayern erteilt. Für den Verkehr über die Neubaustrecke schloss die Deutsche Bahn mit der Firma Skoda einen Vertrag über die Lieferung von 42 Fahrzeugen (sechs Garnituren aus je sechs Reisezugwagen und je einer Lok) ab. Vertraglich vereinbart war ein Start mit Beginn des Verkehrsvertrages im Dezember 2016.

 

Dank der Ausbaustrecke München – Ingolstadt und weiter über die Schnellfahrstrecke bis Nürnberg kann man im Regionalverkehr mit bis zu Tempo 200 in gut eineinhalb Stunden zwischen der Landeshauptstadt und der Frankenmetropole reisen. Entsprechend beliebt ist die Verbindung bei Reisenden im Bahnland Bayern – weshalb die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr plant, finanziert und kontrolliert, mit neuen Zuggarnituren das Angebot deutlich ausweiten möchte. Neue Doppelstockzüge von Skoda sollen künftig für mehr Züge und mehr Platz in den Zügen sorgen. Der Einsatz dieser Fahrzeuge ist derzeit jedoch noch nicht möglich.

 

Die Verantwortlichen des Zugherstellers Skoda Transportation erklären dazu: „Momentan sind wir de facto am Ende des Genehmigungsverfahrens. Wir führen zusätzliche Messungen sowie die Dokumentation bezüglich der Zulassung des Fahrzeugbetriebes für 190 km/h durch und wir glauben fest daran, dass wir innerhalb weniger Wochen die notwendigen Genehmigungen für den Fahrgastbetrieb erhalten werden“, so Zdeněk Sváta, Vorstandsmitglied und Senior Vizepräsident für die Technik der Gruppe Škoda Transportation.

 

Für Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio Bayern, steht fest: „Eine Abnahme der sechs Skoda-Züge durch die DB erfolgt erst, wenn die Zulassung ohne Einschränkung und Auflagen erfolgt ist. Unsere Kunden werden keinesfalls zu Testfahrgästen, sondern haben zurecht einen Anspruch auf Zuverlässigkeit, gute Funktionalität und Komfort.“ Der bayerische DB-Regiochef weiter: „Ich erwarte von Skoda grösstmögliche Anstrengungen, den Lieferverzug zu begrenzen“.

 

Sobald die Zulassung für den Regelbetrieb erfolgt ist, werden die Züge im Liniendienst eingesetzt. Bis Dezember 2019 findet ein Vorlaufbetrieb zwischen München und Ingolstadt statt. „Dieser Vorlaufbetrieb dient dazu, dass unsere Mitarbeiter in Zügen und Werken mit den Fahrzeugen Praxiserfahrung sammeln können.“

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Berlin - Brandenburg: Lok der Linie RE 1 würdigt Theodor Fontane

„Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ ist eines der bekanntesten Gedichte von Theodor Fontane. Zu Ehren seines 200. Geburtstags ist eine Lok als rollende Botschafterin durch Berlin und Brandenburg unterwegs. Im Rahmen einer feierlichen Loktaufe erhielt die Lok 182 005-9 eine vollflächige Gestaltung u.a. mit dem Schriftzug „Theodor Fontane 200. Geburtstag“. Von Frankfurt (Oder) über Berlin und Potsdam bis nach Magdeburg wird die Lok auf der Linie RE1 quer durch Brandenburg und Berlin auf das Fontane Jubiläum im Besonderen in der Fontanestadt Neuruppin aufmerksam machen – auch über das Fontanejahr hinaus.

Die Lok 182 005-9 ist Botschafterin für Fontane-Jubiläum 2019 auf der Linie RE 1                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Fontane Jubiläumsjahr 2019

 

Theodor Fontane hat Brandenburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Fontanes Geburtsstadt Neuruppin ist Mittelpunkt der landesweiten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2019, und wird den 200. Geburtstag ihres großen Sohnes zum Anlass nehmen, Fontane neu zu beleuchten und Interesse an der Fontanestadt Neuruppin und der Region zu wecken.

 

 

Feierlicher Festakt mit Vertretern aus Berlin und Brandenburg

 

Taufpaten beim Festakt am Brandenburger Hauptbahnhof waren Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Ralf Reinhardt, Landrat Ostprignitz-Ruppin, Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Alexander West , Abteilungsleiter Vertragscontrolling beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie Andreas Zylka, Regionalleiter Personal DB Regio Nordost.

 

 

DB Regio Nordost ist Mobilitätspartner der Fontanestadt Neuruppin für fontane.200/Neuruppin

 

Neben der Fontane-Lok ist auch eine frisch gestaltete Lok zur Landesgartenschau 2019 (LAGA) in Wittstock/Dosse (18. April bis 6. Oktober 2019) auf der Strecke unterwegs.

 

Anlässlich des Fontane-Jahres und der Landesgartenschau (LAGA) haben die Länder Berlin und Brandenburg über den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) deutlich mehr Fahrten bei DB Regio bestellt:

 

- Der RE6 fährt täglich mit allen Zügen von und nach Berlin Gesundbrunnen (statt nur einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit)

 

- Die RB55 fährt auch am Wochenende stündlich (statt nur alle 2 Stunden)

 

- während der LAGA fährt der RE6 zwischen Neuruppin West und Wittenberge stündlich (statt nur alle 2 Stunden)

 

Der RE6 bietet während der LAGA zusätzliche Spätverbindungen gegen 22 Uhr ab Wittstock Richtung Wittenberge und Neuruppin (-Berlin).



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Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe: Verlagerung fortsetzen, Kombinierten Verkehr weiter fördern

Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im 2018 um 21,4% gesteigert und ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielt. Mit der Akquisition der ERS Railways ist Hupac erfolgreich in den Markt des maritimen Hinterlandverkehrs eingestiegen. Gemäss einer Simulation des Schweizer Kombi-Operateurs fallen die Produktivitätsgewinne der NEAT geringer aus als erwartet. Um den Verlagerungsprozess nicht zu gefährden, sollten daher die Betriebsbeiträge bis zum vollständigen Ausbau des Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen auf niedrigerem Niveau vorgesehen werden.

Hupac Siemens Vectron 193 491-8; unterwegs mit einem Kesselwagenzug von Salez nach Basel        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Im Geschäftsjahr 2018 konnte die Hupac Gruppe ihren Umsatz um 19,4% auf CHF 579,7 Mio. (EUR 502,1 Mio.) gegenüber dem Vorjahr steigern. Hauptfaktoren für das ausserordentliche Wachstum sind die positive Entwicklung im Kerngeschäft des Kombinierten Verkehrs durch die Schweiz, die Akquisition des Maritim-Operateurs ERS Railways und der Wegfall des negativen Sondereffekts des Rastatt-Unterbruchs im Vorjahr. Trotz des anspruchsvollen Marktumfelds bezüglich der Qualität der Bahninfrastruktur und der Leistung einzelner grosser Bahnen konnte Hupac ein Ergebnis von CHF 7,9 Mio. (EUR 6,8 Mio.) erwirtschaften. Dies bedeutet einen Rückgang von 29,1% gegenüber dem Vorjahr, entspricht jedoch den Erwartungen, da das Ergebnis durch einmalige Sondereffekte - vor allem Goodwill-Abschreibungen auf Akquisitionen - geprägt ist.

 

 

Neues Geschäftsfeld: maritimer Hinterlandverkehr

 

Erstmals konnte die Business Unit Maritime Logistics einen massgeblichen Beitrag zum Geschäftsergebnis der Hupac Gruppe leisten. Im Juni 2018 übernahm Hupac den Kombi-Operateur ERS Railways BV mit Sitz in Rotterdam und Hamburg, inklusive einer 47-Prozent-Beteiligung an dem in Hamburg ansässigen Eisenbahnverkehrsunternehmen boxXpress. Mit dieser Übernahme stärkt die Hupac Gruppe ihre Position im maritimen Hinterlandverkehr – ein Segment, das in den letzten Jahren ein deutliches Wachstum verzeichnet hat und auch künftig ein gesichertes Potenzial aufweist, da die Globalisierung weiterhin starke Netzwerke zwischen den Häfen und dem Hinterland benötigt.

 

Die ERS Railways wird Schritt für Schritt zum Brand der Hupac Gruppe für maritime Verkehre ausgebaut. Während das Unternehmen heute auf Verbindungen innerhalb von Deutschland fokussiert, wird das Leistungsspektrum ab Mitte des laufenden Jahres auf die Westhäfen mit Verbindungen zwischen Rotterdam und Süddeutschland ausgeweitet. Im Geschäftsjahr 2018 trug die ERS Railways mit 190.000 TEUs bzw. 92.000 Strassensendungen zum Gesamtvolumen der Hupac Gruppe bei und erwirtschaftete ein erfreuliches Ergebnis.

 

 

Wachstum transalpin: erfolgreiche Verkehrsverlagerung

 

Sehr erfreulich entwickelte sich auch das Segment des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Hupac Intermodal AG 67.000 Strassensendungen zusätzlich auf die umweltfreundliche Schiene verlagern, was einem Zuwachs von 14,4% entspricht. Knapp die Hälfte davon entfällt auf die Rückgewinnung der Volumenverluste durch die siebenwöchige Sperrung der Rheintalstrecke im August/September 2017. Bereinigt um den Rastatt-Effekt konnten die Verkehrsmengen im transalpinen Verkehr durch die Schweiz um etwa 8% gesteigert werden. Wachstumsträger war erneut das Segment der Sattelauflieger. Diese Verkehre stiegen gesamthaft um 45%. Auf der Lötschberg/Simplon-Achse, welche den Transport von Sattelaufliegern mit 4-Meter-Profil ermöglicht, konnte das Volumen sogar verdoppelt werden. Mit der Eröffnung des Vier-Meter-Korridors via Gotthard-Basistunnel und der Anbindung des Terminals Busto Arsizio-Gallarate per Ende 2020 wird Hupac einen weiteren grösseren Beitrag zur Verkehrsverlagerung leisten können.

 

 

NEAT: Produktivitätssteigerungen nur teilweise erreichbar

 

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ist erkennbar, dass die seinerzeit avisierten Produktivitätsverbesserungen für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr nur zum Teil erzielt werden können. Zwar werden durch den Wegfall der Doppeltraktion auf den Bergstrecken die Bahnkosten reduziert, und dank längerer Züge können per 2021 mehr Ladeeinheiten pro Zug befördert werden. Gegenüber den heutigen Betriebsbeiträgen, die per 2024 auslaufen, verbleibt jedoch eine erhebliche Lücke, welche den Kombinierten Verkehr gegenüber der Strasse verteuert und somit die Verkehrsverlagerung gefährdet.

 

 

Folgende Faktoren schmälern die Wettbewerbsfähigkeit des Kombinierten Verkehrs

auf dem Korridor Rhein-Alpen in den kommenden Jahren:

 

  • Die Anschlussstrecken in Deutschland sind auf eine Zuglänge von 690 statt 740 Meter beschränkt. Mit einem vollständigen Ausbau des Korridors Rhein-Alpen ist frühestens 2030 zu rechnen.
  • Auf einigen Strecken bestehen weiterhin Steigungen, die eine kostenintensive Doppeltraktion erfordern: via Domodossola beträgt die Steigung 26‰, via Chiasso 15-17‰, während als Obergrenze für Flachbahnen Werte zwischen 10 und 12,5 ‰ gelten. Als Zeithorizont für den Ausbau der Strecke Lugano-Chiasso wird 2050 genannt.
  • In Italien muss die Möglichkeit des Verkehrs von Zügen mit einem Gewicht von über 1600 Tonnen geprüft werden, da die elektrischen Unterstationen derzeit keine höheren Zuggewichte erlauben.
  • Durch nicht-synchronisierte Fahrpläne zwischen der Schweiz und den Nachbarländern wird der Zeit- und folglich Produktivitätsgewinn des Gotthard-Basistunnels an den Grenzen zunichte gemacht.
  • Wegen der täglichen Störungen und der geplanten Grossbaustellen auf dem Korridor Rhein-Alpen (Rheintalstrecke, Raum Emmerich-Oberhausen) ist über das Jahr 2030 hinaus mit suboptimalen Betriebsbedingungen mit kostenintensiven Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen zu rechnen.

 

 

Verkehrsverlagerung: weitere Betriebsbeiträge ab 2024 erforderlich

 

Seit Jahren bereitet sich Hupac auf die vom Parlament beschlossene Abschaffung der Betriebsbeiträge für den Kombinierten Verkehr per Ende 2023 vor. Geringere Produktionskosten und mehr Payload pro Zug heisst die Devise, um den Wegfall der Fördermittel zu kompensieren, ohne an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Strasse zu verlieren.

 

Die Hupac rechnet damit, dass per 2024 die Hälfte der heutigen Betriebsbeiträge – rund CHF 110 Mio. für den gesamten transalpinen Kombinierten Verkehr – kompensiert werden können, in erster Linie durch die Nutzung verbesserter Zugsparameter. Auch die vom Bundesamt für Verkehr vorgesehene Senkung der Trassenpreise ab 2021 reduziert die Belastung des Güterverkehrs; sie reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um die per 2024 wegfallenden Betriebsbeiträge für den alpenquerenden Kombinierten Verkehr zu kompensieren. „Die Trassenpreise der Schweiz sind weit entfernt vom europäischen Benchmark, welcher gegenwärtig durch die Trassenpreisverbilligungen in Deutschland und den Niederlanden sogar noch weiter sinkt“, erklärt Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats der Hupac AG, anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe.

 

„Um die positive Dynamik der Verkehrsverlagerung fortzusetzen, sollten die Betriebsbeiträge der Schweiz auf niedrigerem Niveau bis ca. 2030 zur Überbrückung der bestehenden Defizite vorgesehen werden“, schlägt Bertschi vor. Erst nach dem vollständigen Ausbau des Korridors Rhein-Alpen und nach Wiederherstellung eines reibungslosen Verkehrs auf einer störungsfreien Infrastruktur kann der Kombinierte Verkehr die vollen Produktivitätsvorteile der NEAT nutzen und eigenwirtschaftlich bestehen.

 

 

Investitionen in Rollmaterial, Terminals und Digitalisierung

 

Hupac investiert konsequent in das weitere Wachstum ihrer Geschäftstätigkeit. Die Investitionen in Sachanlagen haben 2018 mit CHF 71,3 Mio. deutlich zugenommen. Die Wagenflotte wurde um 16% auf 6.891 Module erhöht. Im Fokus der Beschaffungspolitik standen 48-Fuss-Containertragwagen und Taschenwagen T3000.

 

Zentraler Faktor für die Entwicklung des Kombinierten Verkehrs sind die Umschlagterminals. Hupac verantwortet den Betrieb von einem Dutzend Terminals in der Schweiz, Italien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden über eigene Betreibergesellschaften oder aktive Beteiligungen. Um Kapazitäten für das weitere Wachstum zu sichern, verfolgt Hupac gemeinsam mit Partnern die Terminalprojekte Milano Smistamento, Piacenza und Brescia in Italien, Gateway Basel Nord in der Schweiz und Brwinów/Warschau in Polen mit Fertigstellungen bis 2023. Im vergangenen Jahr hat sich Hupac am Terminal RTC Geleen (NL) beteiligt, während im laufenden Jahr die Beteiligung am Terminal Novara CIM von 3,5% auf 47,5% erhöht wurde. Im Sommer 2019 wird die italienische Tochtergesellschaft Hupac SpA den Betrieb des Terminals Pordenone im Nordosten Italiens aufnehmen.

 

Umfangreiche Ressourcen fliessen auch in die digitale Transformation des Unternehmens. „Per Ende 2019 stellen wir allen Kunden den ‚Hupac Train Radar‘ für die Verfolgung ihrer Sendungen zur Verfügung“, kündigt Beni Kunz, CEO der Hupac Gruppe, an. Basierend auf Zugsdaten aus GPS und anderen Quellen werden verlässliche Ankunftsprognosen erarbeitet und den Kunden dynamisch zur Verfügung gestellt. Weitere Resultate der Digitalisierungsagenda der Hupac sind OCR-Gates in den Terminals, ein zuverlässiges Kapazitätsmanagement für die Beladung der Züge und eine integrierte Booking-to-Billing-Plattform.

 

 

Neue Märkte, neue Produkte

 

Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz hat die Hupac Intermodal im vergangenen Jahr die Frequenz zahlreicher Züge erhöht und verschiedene neue Verbindungen eingeführt. Insgesamt wurde das Netzwerk der Business Unit Shuttle Net um 20 Rundläufe pro Woche gestärkt. Weitere 5 Rundläufe pro Woche wurden bereits in den ersten Monaten des laufenden Jahres zwischen Karlsruhe und Busto Arsizio eingeführt. Zu den interessantesten Entwicklungen zählt die Zulassungen von Sattelaufliegern P386 auf der Verbindung Antwerp <=> Barcelona und die Aufnahme von Verkehren ab dem leistungsstarken Terminal Köln Nord. Weitere Massnahmen sind die Stärkung des Angebots für 4-Meter-Sattelauflieger zwischen Hannover bzw. Zeebrugge und Novara. Auf der Ost-West-Achse konnte die Frequenz der Züge Antwerpen <=> Schkopau/Schwarzheide und Duisburg <=> Polen erhöht werden. Über die Hubs Wien und Budapest wurde Südosteuropa mit Destinationen in Rumänien, Bulgarien, Serbien und die Türkei an das Shuttle Net der Hupac Intermodal angebunden.

 

Positiv entwickelte sich auch die Business Unit Company Shuttle mit einem Verkehrsvolumen von 41 wöchentlichen Rundläufen (Vorjahr: 32) im Auftrag einzelner Transportunternehmen. Diese übernehmen das Auslastungsrisiko der sogenannten „Company Shuttles“ und übertragen die Organisation und den Betrieb der Züge an Hupac Intermodal als Operateur.

 

Für die Business Unit Maritime Logistics plant das Tochterunternehmen ERS Railways neue Verbindungen zwischen Rotterdam und München und Nürnberg sowie eine Angebotsverdichtung auf der Verbindung Rotterdam <=> Kornwestheim. Insgesamt sollen per Mitte 2019 sieben neue Rundläufe pro Woche eingeführt werden.

 

 

Ausblick 2019: 1 Million Strassensendungen als Ziel

 

In den ersten vier Monaten des Jahres verzeichnete die Hupac Gruppe ein ausserordentliches Verkehrswachstum von 28%. Diese positive Entwicklung ist zu einem überwiegenden Teil auf die Volumen der ERS Railways zurückzuführen, welche im Juni 2018 in die Hupac Gruppe eingetreten ist. Die Verkehrsentwicklung der Hupac Intermodal blieb mit einem Wachstum von 3% leicht hinter den Erwartungen zurück.

 

Gesamthaft erwartet Hupac für 2019 eine Stabilisierung der Verkehrsnachfrage als Folge der Konjunkturabschwächung. „Wir gehen davon aus, dass wir im laufenden Jahr trotz sich abzeichnender Wirtschaftsstagnation ein Verkehrswachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erzielen und somit eine Million Strassensendung erreichen können“, so Beni Kunz.

 

Auch 2019 ist mit Belastungen durch Baustellen zum Ausbau der Zulaufstrecken zum Gotthard-Basistunnel zu rechnen. Kunz: „Mit der Inbetriebnahme des Vier-Meter-Korridors via Gotthard und Ceneri per 2021 erwarten wir deutlich mehr Effizienz und Zuverlässigkeit zugunsten der weiteren Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.“

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Eigene Gleise für die S 6 Frankfurt (Main) West - Friedberg

Im Rahmen des Programms „Frankfurt RheinMain plus“ wird die bestehende Strecke zwischen Frankfurt (Main) West und Friedberg in zwei Baustufen ausgebaut. Für die S-Bahn S 6 werden unter anderem zwei neue Gleise errichtet und die Verkehrsstationen modernisiert. Dadurch kann der S-Bahn-Verkehr künftig auf eigenen Gleisen fahren, was kürzere Fahrzeiten und einen stabilen 15-Minuten-Takt an allen Stationen ermöglicht. Die Bauarbeiten für die 1. Baustufe zwischen Frankfurt (Main) West und Bad Vilbel hatten 2018 begonnen. Bis voraussichtlich 2022 werden zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel auf rund 13 Kilometern Länge fünf Stationen modernisiert sowie 14 Eisenbahn- und Fussgängerüberführungen neu gebaut bzw. erweitert.

Eine S 6 aus Friedberg in Richtung Frankfurt (M) West fährt in Berkersheim ein                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Im Rhein-Main-Gebiet leben und arbeiten rund 5,5 Millionen Menschen. Täglich nutzen Tausende die öffentlichen Verkehrsmittel. Bereits heute umfasst das S-Bahn-Netz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes über 300 Kilometer. Strecken wie die der S 6 zwischen Frankfurt (Main) West und Friedberg stossen an ihre Kapazitätsgrenze. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten sind viele Züge unterwegs. Derzeit benötigt die S-Bahn S 6 für die rund 16 Kilometer lange Strecke von Frankfurt nach Bad Vilbel rund 26 Minuten. Dabei wird der Fahrplan durch viele Ausnahmen eingeschränkt: Abweichende Fahrzeiten je nach Uhrzeit und Richtung sowie planmässige Standzeiten, wenn schnellere Züge die S-Bahnen überholen, haben Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr.

 

Durch den Bau von zwei zusätzlichen Gleisen für die S 6 zwischen Frankfurt (Main) West und Friedberg im Rahmen des Programms „Frankfurt RheinMain plus“ können der S-Bahn-Verkehr und der Regional-/Fernverkehr voneinander getrennt werden. Bei der Nutzung von vier Gleisen können unterschiedliche Zuggeschwindigkeiten und Haltekonzeptionen berücksichtigt und aufeinander abgestimmt werden. So wird die S 6 an allen Stationen halten, die Regional- und Fernbahnen nicht. Das ermöglicht eine optimale Streckennutzung und schafft wesentliche Voraussetzungen für einen zuverlässigen Personenverkehr. Die bisher in den Fahrplan einkalkulierten Überholzeiten schnellerer Züge gehören nach dem Ausbau der Vergangenheit an, was für die S-Bahnen kürzere Fahrzeiten und einen einheitlichen 15-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends ermöglicht.

 

Dafür müssen unter anderem auf einer Länge von 29,9 Kilometern zwei neue Gleise gebaut werden. Die S-Bahn verkehrt künftig auf den östlichen Gleisen. Insgesamt elf Verkehrsstationen werden modernisiert. Alle Bahnsteige werden auf eine einheitliche Länge von 210 Metern und eine Höhe von 96 Zentimetern ab Schienenoberkante gebracht. Damit ist zukünftig das stufenlose Ein- und Aussteigen in die Züge möglich. Zusätzlich werden 36 Überführungen über Schienen, Straßen sowie Geh- und Radwege neu gebaut oder erweitert. Zudem ist vorgesehen, entlang der Strecke auf einer Länge von 31,3 Kilometern Schallschutzwände zu errichten.

 

 

Was ist das Programm „Frankfurt RheinMainplus“?

 

Das Projekt „Frankfurt (Main) West – Bad Vilbel – Friedberg (S 6)“ gehört zum Programm Frankfurt RheinMain plus (kurz: FRMplus). Dieser Masterplan für den Ausbau des Schienennetzes sorgt dafür, dass Millionen Menschen in Zukunft noch schneller, bequemer und barrierefrei ans Ziel kommen. Der Bund, das Land Hessen, die Stadt Frankfurt, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn kooperieren dabei und machen den Schienenverkehr in der Region fit für die Zukunft. Bis 2030 fließen so dank FRMplus mehr als 12 Milliarden Euro in die Infrastruktur. Der Nah- und Fernverkehr im Rhein-Main-Gebiet und in ganz Hessen wird von diesen Projekten profitieren.



 

Unterwegs in einer S 6 von Frankfurt (Main) West nach Eschersheim



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Zusätzliche Erkundungsbohrungen am beschädigten Tunnel Rastatt erforderlich

Im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie Tunnel Rastatt sowie zur Planung des Weiterbaus sind zusätzliche Untersuchungen des Baugrundes im Bereich der Unterquerung der Rheintalbahn notwendig. Dazu wird die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt zusammen mit der Deutschen Bahn südlich des Fussgängerstegs in Rastatt-Niederbühl, westlich der Gleise, weitere Bohrungen durchführen.

Die SBB Cargo International 189 290-0 im "speziellen Rastattless-Look" am Bahnhof Rastatt            Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Die Rheintalbahn gehört zu den wichtigsten europäischen Schienenstrecken; im Güterverkehr verbindet sie die Nordseehäfen mit dem Mittelmeerraum, im Personenverkehr beispielsweise die ICE-Linien aus Hamburg / Köln - Frankfurt mit Basel. Am 12. August 2017 kam es gegen 11.00 Uhr im Rahmen von Tunnelbauarbeiten im neuen Rastatter Tunnel zu Gleisabsenkungen südlich von Rastatt. An der Baustelle waren Wasser, Sand und Kies in den gerade fertigen Tunnelabschnitt gesickert, der die bestehende Trasse der Rheintalbahn unterquert. Die Schienen sackten ab, sieben Wochen lang konnte keiner der sonst täglich rund 300 Züge fahren. Zehntausende Pendler mussten auf Busse umsteigen. Im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie des Tunnels in Rastatt sowie zur Planung des Weiterbaus sind nun zusätzliche Untersuchungen des Baugrundes im Bereich der Unterquerung der Rheintalbahn notwendig.

 

Dazu wird die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt zusammen mit der Deutschen Bahn südlich des Fussgängerstegs in Rastatt-Niederbühl, westlich der Gleise, weitere Bohrungen durchführen. Die Arbeiten starten in der kommenden Woche und werden voraussichtlich rund drei Wochen dauern. Gearbeitet wird ausschliesslich unter der Woche und tagsüber. Durch die eingesetzten Bohrgeräte kann es für die Anwohner zu Lärmbeeinträchtigungen kommen. Dafür bittet die Bahn ausdrücklich um Entschuldigung.

 

Im Anschluss sind weitere Erkundungsbohrungen im Bereich der Unterquerung der Rheintalbahn in Niederbühl geplant. Über diese Arbeiten informiert die Bahn rechtzeitig.

 

Das Schlichtungsverfahren zwischen der Deutschen Bahn und der ARGE Tunnel Rastatt wurde im September 2017 vereinbart, um langwierige Gerichtsprozesse zu vermeiden. Zur vertiefenden Erkundung des Baugrundes wurden bereits zwischen Mai und Oktober 2018 über 60 Bohrungen im Bereich der Schadensstelle und in dessen Umfeld durchgeführt. Im Februar und März 2019 wurde weiteres Bodenmaterial entnommen und untersucht. Die Ergebnisse sollen weitere Hinweise auf die Schadensursachen liefern und dienen als Grundlage für die Planungen zum Weiterbau.


Download
Anwohnerinfos zu den Erkundungsbohrungen am Tunnel Rastatt
Erkundungsbohrungen_Niederbuehl.pdf
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Über 3 Millionen Euro für Lärmschutz in Berlin investiert

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurden in Berlin im Jahr 2018 rund 3 Millionen Euro für aktive und passive Schallschutzmassnahmen investiert. Insgesamt errichtete die Deutsche Bahn (DB) rund 1,9 Kilometer neue Schallschutzwände. Wie schon in 2018 wird der Schwerpunkt in 2019 auch im Bezirk Berlin-Pankow im Ortsteil Blankenburg liegen.

Kürzlich neu aufgestellte Schallschutzwände im Bezirk Berlin-Pankow                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

In Berlin wurde seit 2001 eine Gesamtstreckenlänge von 22 Kilometern vollständig lärmsaniert. Dafür haben Bund und DB über 11 Millionen Euro investiert.

 

 

Das übergeordnete Ziel: Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020

 

Die Deutsche Bahn hat eine „Zwei-Säulen-Strategie für mehr Lärmschutz“ entwickelt: Die Umrüstung der Güterwagen auf die Flüsterbremse und Schallschutzmaßnahmen an den Strecken. „Mit 53.000 Güterwagen rollen bereits 85 Prozent unserer Güterwagen leiser durch Deutschland und an rund 1.800 Streckenkilometern haben wir die Anwohner vom Lärm entlastet. Deshalb werden wir unser Versprechen einlösen und den Schienenlärm an den Strecken bis 2020 halbieren. Wir wollen mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene und dafür brauchen wir die Akzeptanz der Menschen“, so Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der DB.

 

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Nachdem 2016 die Auslösewerte um 3 dB(A) abgesenkt wurden, erarbeiteten DB und Bund ein neues Gesamtkonzept, dass seit Anfang 2019 gültig ist. Im Ergebnis können künftig rund 2.200 Städte und Gemeinden vom Lärmsanierungsprogramm profitieren, wobei sich der Gesamtbedarf der zu sanierenden Strecken auf 6.500 Kilometer erhöht hat – eine Steigerung von 75 Prozent.



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Allianz pro Schiene begrüsst Scheuers Forderung nach niedrigerer Mehrwertsteuer im Eisenbahn-Fernverkehr

Als „wichtiges Signal für mehr Klimaschutz im Verkehr“ hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, den Vorstoss von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für eine Absenkung der Mehrwertsteuer im Eisenbahn-Fernverkehr bezeichnet. „Eine Absenkung der Mehrwertsteuer macht Bahnfahren billiger und ist gut und wichtig für den Klimaschutz“, sagte Flege am vergangenen Mittwoch in Berlin. „Der Bundesverkehrsminister übernimmt damit eine wichtige Empfehlung der Regierungskommission Klimaschutz im Verkehr.“

Senkung des Steuersatzes im Bahn Fernverkehr ist ein wichtiges Signal für Klimaschutz                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Absenkung im Fernverkehr entlastet von unnötiger Bürokratie

 

Aus Sicht von Flege trägt eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes im Fernverkehr auch dazu bei, Bürokratie abzubauen. Derzeit zahlen Bahnkunden nur im Nahverkehr den ermässigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Im Fernverkehr aber wird ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent fällig. „Wenn die Bundesregierung diese willkürliche Unterscheidung aufhebt, befreit sie auch die Bahnunternehmen von unnötiger Bürokratie. Dadurch wird Bahnfahren nicht nur billiger, sondern auch einfacher“, so Flege.

 

In der steuerlichen Benachteiligung von Bahnreisen über 50 Kilometer sieht die Allianz pro Schiene ein wesentliches Hemmnis für eine klimaschonende Verkehrsmittelwahl. Besonders deutlich wird dies bei grenzüberschreitenden Reisen. Wer mit der Bahn zum Beispiel von Frankfurt nach Brüssel reist, zahlt für den Streckenanteil in Deutschland 19 Prozent Mehrwertsteuer. Beim Flugticket dagegen verzichtet der Staat völlig auf die Mehrwertsteuer. „Wer es ernst meint mit dem Klimaschutz, muss die steuerliche Benachteiligung des umweltfreundlichen Schienenverkehrs beenden“, betonte Flege.


                                                                                                                                                                  Quelle: Allinaz pro Schiene


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Sicherheit von Güterzügen: Weitere Anstrengungen nötig

Die Betriebskontrollen, welche das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) bei Güterzügen durchführt, zeigen, dass bei diesen das angestrebte Sicherheitsniveau noch nicht erreicht wird. Die Bahnen, aber auch die weiteren Beteiligten wie Wagenhalter, Verlader und Instandhaltungsstellen müssen ihre Anstrengungen für einen sicheren Güterverkehr verstärken. Um dies zu erreichen, prüft das BAV zusätzliche Massnahmen.

Das Bundesamt für Verkehr fordert, dass internationale Züge bereits in den Abgangsterminals sorgfältig kontrolliert werden  

                                                                                                                                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

2018 kontrollierte das BAV fast 7000 Wagen von rund 400 Güterzügen. Die Kontrollen ergaben, dass die Qualität der Güterzüge noch nicht befriedigend ist und sich die Lage gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert hat. Die Qualität der Güterzüge verharrt auf einem insgesamt unbefriedigenden Niveau. Die Qualitätsansprüche, welche sich die Branche selber gesetzt hat (über den europaweit anwendbaren «Allgemeinen Vertrag für die Verwendung von Güterwagen (AVV)»), werden zu einem beträchtlichen Anteil nicht erreicht.

 

Bei seinen Kontrollen entdeckte das BAV unter anderem mangelhafte Bremssohlen, Löcher in Planen der Ladeeinheiten, ungesicherte Höhenverstellungen bei Stützböcken für Sattelauflieger sowie Mängel an den Rädern. Zudem stellte das BAV erhebliche Probleme beim Bereitstellen der Daten für den Lokführer («Bremsrechnung») fest. Kontrollen beim Transport gefährlicher Güter zeigten Mängel bei den Tankkennzeichnungen bzw. der Eignung der Ladeeinheit für das abgefüllte Gut, sowie bei Kennzeichnungen und der Übermittlung von Daten auf.

 

Wenn das BAV bei seinen Kontrollen Güterwagen mit nicht tolerierbaren Sicherheitsdefiziten entdeckt, verlangt es die Behebung vor Ort. Sind die Mängel wiederkehrend, fordert es vom betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen systematische Verbesserungen.

 

 

Weitere Massnahmen werden geprüft

 

Das BAV hat Ende 2018 alle Verkehrsunternehmen über die bestehenden Probleme informiert und verlangt Massnahmen zur Verbesserung. Es wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und prüft weitere Massnahmen, um die Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie die weiteren beteiligten Akteure wie Wagenhalter, Verlader und Instandhaltungsstellen stärker in die Pflicht zu nehmen.

 

Die Schweiz stellt dem Schienengüterverkehr mit der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) eine moderne, leistungsfähige und sichere Infrastruktur bereit. Für einen stabilen und sicheren Betrieb wird von den Güterbahnen und den übrigen beteiligten Akteuren erwartet, dass sie ihren Verkehr in hoher Qualität abwickeln. Dazu gehört nebst der Pünktlichkeit insbesondere, dass sämtliche Sicherheits-Anforderungen erfüllt sind.

 

Da rund zwei Drittel des Güterverkehrs im Transit durch die Schweiz fährt, tauscht das BAV regelmässig Informationen zur Sicherheit der Güterzüge mit den ausländischen Aufsichtsbehörden aus. Damit die Sicherheitsbestimmungen auf der ganzen Transportkette eingehalten werden können, müssen internationale Züge bereits in den Abgangsterminals sorgfältig kontrolliert werden. Das BAV wird das Thema der Sicherheit von Güterzügen 2019 auch im Rahmen des Austausches der europäischen Aufsichtsbehörden erneut aufnehmen.

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Sechs Monate lang Fahrplaneinschränkungen im Raum Lindau - Memmingen

Die Deutsche Bahn setzt die Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau - Memmingen - Buchloe (- München) fort, und zwar im Abschnitt  Hergatz -  Aichstetten. Ab sofort bis einschliesslich 6. Oktober 2019 kommt es zu Fahrplaneinschränkungen im Abschnitt Hergatz -  Aichstetten. Im Fernverkehr werden die EC-Züge der Verbindung Zürich - München grundsätzlich im gesamten Jahresfahrplan über Kempten statt über Memmingen geführt, sind nun aber von dieser Sperre teilweise auch betroffen.

Die EC-Züge Zürich HB - München Hbf verkehren derzeit nur bis Lindau                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

Im Zuge der Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau - Memmingen - Buchloe (- München) kommt es ab sofort zu grösseren Fahrplaneinschränkungen im Regionalverkehr. Im Fernverkehr verkehren die EC-Züge der Verbindung Zürich - München im gesamten Jahresfahrplan über Kempten statt über Memmingen. Vom 10. - 29. April 2019, am Wochenende 17. - 19. Mai 2019 sowie vom 22. Juli bis 8. September 2019 fallen die EC-Züge zwischen Lindau und München aber ganz aus. Alternativ besteht die Möglichkeit, IC-Busse zwischen Zürich und München zu nutzen.

 

 

Vollsperrung Aichstetten – Hergatz bis 15. September 2019

 

Die Züge aus Richtung Memmingen fahren nur bis Aichstetten und werden zwischen Aichstetten und Lindau bzw. Hergatz durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt. Schnellbusse fahren zwischen Aichstetten und Lindau über die Autobahn und halten unterwegs nur in Leutkirch und Wangen. Daneben fahren weitere SEV-Busse zwischen Aichstetten und Hergatz, die in Leutkirch, Kißlegg und Wangen halten. Diese Busse haben in Hergatz Anschluss an die Züge, die auf der Strecke Kempten – Immenstadt – Lindau planmäßig fahren.

 

 

Mitnahme von Fahrrädern

 

Beginnend am 1. Mai 2019 bis zum 15. September 2019 werden die Schnellbusse (Aichstetten ab Richtung Lindau um 09:23 Uhr, 11:23 Uhr, 13:23 Uhr, 15:23 Uhr und 17:25 Uhr sowie von Lindau ab in Richtung Aichstetten um 09:06 Uhr, 11:06 Uhr, 13:06 Uhr, 15:06 Uhr, 17:06 Uhr und 19:06 Uhr) von einem Fahrzeug für Fahrradtransporte begleitet. Während des oben genannten Zeitraumes verkehren die Radbusse an jedem Samstag und Sonntag, den gesetzlichen Feiertagen sowie in den Pfingstferien zusätzlich von Montag bis Freitag.

 

An einigen Wochenenden im August und September finden noch Restarbeiten an der Oberleitung zwischen Memmingen und Aichstetten statt. An diesen Tagen fahren die SEV-Busse von/bis Memmingen.

 

 

Vollsperrung Kißlegg – Hergatz vom 16. September - 6. Oktober 2019

 

Ab 16. September 2019 beschränken sich die Bauarbeiten drei Wochen lang auf den kürzeren Abschnitt Kißlegg – Hergatz. Zwischen Memmingen und Kißlegg verkehren dann wieder alle Züge. Zwischen Kißlegg und Lindau fahren nur einzelne Züge; die ausfallenden Züge werden durch Busse ersetzt. Die SEV-Busse halten jeweils an den Bahnhöfen. Sie sind nur eingeschränkt barrierefrei.

 

Alle Fahrplanänderungen im Fern- und Regionalverkehr sowie Hinweise zu den SEV-Haltestellen finden die Fahrgäste im Internet unter https://bauinfos.deutschebahn.com/baden-w. Die Fahrplanänderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten bereits berücksichtigt. Telefonisch ist der Kundendialog der Deutschen Bahn unter der Rufnummer 01806 99 66 33 zu erreichen (20 ct/Anruf aus dem Festnetz; Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf).

 

 

Investitionen von rund 145 Millionen Euro in 2019 für die ABS48

 

Im Rahmen der Elektrifizierung der Bahnstrecke (München -) Buchloe – Memmingen – Lindau (ABS48) wird der Bau der Oberleitung in diesem Sommer im 40 Kilometer langen Abschnitt zwischen Aichstetten und Hergatz fortgesetzt. Neben dem Errichten von Oberleitungsmasten baut die Bahn unter anderem auch neue Gleise und elf Kilometer Schallschutzwände. Drei Bahnübergänge werden umgebaut und sechs Brücken neu gebaut. Die Bahnhöfe Wangen und Kißlegg werden barrierefrei. Auf der zweigleisigen Strecke Hergatz – Lindau laufen der Bahnverkehr und die Bauarbeiten an Brücken und Weichen weitgehend parallel.

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Kostenloses WLAN im SÜWEX: 10.000 Nutzer pro Tag

Bereits seit Ende November 2018 und damit deutlich vor dem eigentlichen Zieltermin im Februar 2019 ist die Gesamtflotte der SÜWEX-Züge der Baureihe 429 durch Nachrüstung der WLAN-Technik online. Das kommt gut an und ist in kürzester Zeit zu einem für die Fahrgäste selbstverständlichem Angebot geworden. Rund 10.000 Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das kostenlose Angebot an Bord der Züge.

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Zulassung der neuen Skoda-Züge für den München-Nürnberg-Express verzögert sich weiterhin

Beim München-Nürnberg-Express bleibt das Ersatzkonzept mit Wagen im IC-Komfort und zusätzlichen Doppelstockwagen länger als erwartet bestehen. Der Grund ist, dass sich die Zulassung der geplanten neuen Skoda-Züge weiterhin verzögert. Für die Fahrgäste bedeutet das aber keine Nachteile: Sie profitieren weiterhin vom schnellsten Regionalverkehr Deutschlands. Seit 2006 wird mit ehemaligen IC-Zügen die Regionalverbindung zwischen den beiden grössten Städten im Freistaat gefahren.

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Berlin - Brandenburg: Lok der Linie RE 1 würdigt Theodor Fontane

„Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ ist eines der bekanntesten Gedichte von Theodor Fontane. Zu Ehren seines 200. Geburtstags ist eine Lok als rollende Botschafterin durch Berlin und Brandenburg unterwegs. Im Rahmen einer feierlichen Loktaufe erhielt die Lok 182 005-9 eine vollflächige Gestaltung u.a. mit dem Schriftzug „Theodor Fontane 200. Geburtstag“. Von Frankfurt (Oder) über Berlin und Potsdam bis nach Magdeburg wird die Lok auf der Linie RE1 quer durch Brandenburg und Berlin auf das Fontane Jubiläum im Besonderen in der Fontanestadt Neuruppin aufmerksam machen – auch über das Fontanejahr hinaus.

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Bilanz-Medienkonferenz der Hupac Gruppe: Verlagerung fortsetzen, Kombinierten Verkehr weiter fördern

Die Hupac Gruppe hat ihr Verkehrsvolumen im 2018 um 21,4% gesteigert und ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielt. Mit der Akquisition der ERS Railways ist Hupac erfolgreich in den Markt des maritimen Hinterlandverkehrs eingestiegen. Gemäss einer Simulation des Schweizer Kombi-Operateurs fallen die Produktivitätsgewinne der NEAT geringer aus als erwartet. Um den Verlagerungsprozess nicht zu gefährden, sollten daher die Betriebsbeiträge bis zum vollständigen Ausbau des Güterverkehrskorridors Rhein-Alpen auf niedrigerem Niveau vorgesehen werden.

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Eigene Gleise für die S 6 Frankfurt (Main) West - Friedberg

Im Rahmen des Programms „Frankfurt RheinMain plus“ wird die bestehende Strecke zwischen Frankfurt (Main) West und Friedberg in zwei Baustufen ausgebaut. Für die S-Bahn S 6 werden unter anderem zwei neue Gleise errichtet und die Verkehrsstationen modernisiert. Dadurch kann der S-Bahn-Verkehr künftig auf eigenen Gleisen fahren, was kürzere Fahrzeiten und einen stabilen 15-Minuten-Takt an allen Stationen ermöglicht. Die Bauarbeiten für die 1. Baustufe zwischen Frankfurt (Main) West und Bad Vilbel hatten 2018 begonnen. Bis voraussichtlich 2022 werden zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel auf rund 13 Kilometern Länge fünf Stationen modernisiert sowie 14 Eisenbahn- und Fussgängerüberführungen neu gebaut bzw. erweitert.

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Zusätzliche Erkundungsbohrungen am beschädigten Tunnel Rastatt erforderlich

Im Rahmen des Beweiserhebungs- und Schlichtungsverfahrens zur Havarie Tunnel Rastatt sowie zur Planung des Weiterbaus sind zusätzliche Untersuchungen des Baugrundes im Bereich der Unterquerung der Rheintalbahn notwendig. Dazu wird die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt zusammen mit der Deutschen Bahn südlich des Fussgängerstegs in Rastatt-Niederbühl, westlich der Gleise, weitere Bohrungen durchführen.

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Über 3 Millionen Euro für Lärmschutz in Berlin investiert

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurden in Berlin im Jahr 2018 rund 3 Millionen Euro für aktive und passive Schallschutzmassnahmen investiert. Insgesamt errichtete die Deutsche Bahn (DB) rund 1,9 Kilometer neue Schallschutzwände. Wie schon in 2018 wird der Schwerpunkt in 2019 auch im Bezirk Berlin-Pankow im Ortsteil Blankenburg liegen.

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Allianz pro Schiene begrüsst Scheuers Forderung nach niedrigerer Mehrwertsteuer im Eisenbahn-Fernverkehr

Als „wichtiges Signal für mehr Klimaschutz im Verkehr“ hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, den Vorstoss von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für eine Absenkung der Mehrwertsteuer im Eisenbahn-Fernverkehr bezeichnet. „Eine Absenkung der Mehrwertsteuer macht Bahnfahren billiger und ist gut und wichtig für den Klimaschutz“, sagte Flege am vergangenen Mittwoch in Berlin. „Der Bundesverkehrsminister übernimmt damit eine wichtige Empfehlung der Regierungskommission Klimaschutz im Verkehr.“

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Sicherheit von Güterzügen: Weitere Anstrengungen nötig

Die Betriebskontrollen, welche das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) bei Güterzügen durchführt, zeigen, dass bei diesen das angestrebte Sicherheitsniveau noch nicht erreicht wird. Die Bahnen, aber auch die weiteren Beteiligten wie Wagenhalter, Verlader und Instandhaltungsstellen müssen ihre Anstrengungen für einen sicheren Güterverkehr verstärken. Um dies zu erreichen, prüft das BAV zusätzliche Massnahmen.

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Sechs Monate lang Fahrplaneinschränkungen im Raum Lindau - Memmingen

Die Deutsche Bahn setzt die Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau - Memmingen - Buchloe (- München) fort, und zwar im Abschnitt  Hergatz -  Aichstetten. Ab sofort bis einschliesslich 6. Oktober 2019 kommt es zu Fahrplaneinschränkungen im Abschnitt Hergatz -  Aichstetten. Im Fernverkehr werden die EC-Züge der Verbindung Zürich - München grundsätzlich im gesamten Jahresfahrplan über Kempten statt über Memmingen geführt, sind nun aber von dieser Sperre teilweise auch betroffen.

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5 Jahre IRE Berlin-Hamburg mit Geburtstagsüberraschung

Seit dem 14. April 2014 verbindet der IRE Berlin-Hamburg die Metropolen Berlin und Hamburg mit den Ausflugszielen Rathenow, Stendal, Salzwedel, Uelzen und Lüneburg. Anlässlich des morgigen 5. Geburtstags gibt es ein besonderes Angebot. Wer am 14. April 2019 online bucht und den Online-Code LHY9MXU6 eingibt, erhält einen Rabatt von 10 Euro auf die einfache Fahrt oder auch auf die Hin- und Rückfahrt.

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Berlin: Einigung in den BVG-Tarifverhandlungen - weitere Streiks abgewendet

Gemeinsame Presseerklärung von KAV Berlin und ver.di Berlin-Brandenburg: Nach zum Teil sehr schwierigen Tarifverhandlungen für die rund 14.400 Beschäftigten der BVG AÖR und der BT Berlin Transport GmbH ist am heutigen Freitag der Durchbruch gelungen. Mit dem Abschluss wird die Bezahlung der unter den Geltungsbereich des TV-N Berlin fallenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich verbessert.

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Deutsche Bahn fordert Hersteller Siemens und Bombardier zur Ausbesserung von ICE-4-Wagenkästen auf

An verschiedenen DB ICE-4-Zügen entspricht die Fertigungsqualität einzelner Wagenkastenrohbauten nicht den vertraglich vereinbarten hohen Qualitätsanforderungen. Dies könnte langfristig zu einem höheren Wartungsaufwand führen. Die Sicherheit der Fahrzeuge ist davon unberührt. Alle ICE-4-Fahrzeuge waren und sind jederzeit sicher, wie die Deutsche Bahn heute mitteilte.

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BVG Berlin: Nach dem Streik sorgen Graffiti für weitere Ausfälle

Nach dem 24-stündigen Streik der Gewerkschaft Verdi sind U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der BVG seit dem frühen Dienstagmorgen, ca. 3:30 Uhr, wieder in Betrieb. Die ersten Straßenbahnen und Busse verliessen gegen 3:00 Uhr die Betriebshöfe, rechtzeitig zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs waren alle Linien bei Tram und Bus wieder im regulären Takt. Die von Subunternehmern betriebenen Buslinien sowie die Fähren der BVG waren vom Streik nicht betroffen.

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Alle Wege führen nach Strom: Berlins Busflotte wird elektrisch

Die grösste Busflotte Deutschlands wird elektrisch. In Berlin hat die BVG heute gemeinsam mit den Herstellern Solaris und Mercedes-Benz die neuen Elektro-Eindecker vorgestellt. Je 15 Fahrzeuge der Typen Urbino 12 electric (Solaris) und eCitaro (Mercedes-Benz) werden noch in diesem Jahr in den Dienst gehen. Bis 2030 soll dann die gesamte Busflotte auf E-Antrieb umgestellt sein. So lautet das gemeinsame Ziel des Landes Berlin und der BVG.

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info24 - ÖV Schweiz-Europa muss Pause machen

Liebe Freunde von info24

Es tut mir sehr leid Euch mitteilen zu müssen, dass ich die info24 Seite bis auf weiteres nicht mehr bearbeiten kann. Dies gilt leider auch für die zahlreichen Nachrichten, die ich in der Zwischenzeit "meines untertauchens" erhalten habe und muss Euch dementsprechend eine Antwort schuldig bleiben.

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Deutsche Bahn stellt neuen Fernverkehrszug „ECx" vor

Die Deutsche Bahn (DB) und der spanische Hersteller Talgo haben heute mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, den neuen Fernverkehrszug mit dem Arbeitstitel „ECx" in Berlin vorgestellt. Die lokbespannten Reisezugwagen sind sehr flexibel einsetzbar und ergänzen so die DB-Fahrzeugflotte ab 2023 ideal. Der erste Abruf von 23 Zügen im Wert von 550 Millionen Euro ist Teil eines Rahmenvertrags der DB mit dem spanischen Hersteller Talgo über bis zu 100 Mehrsystemloks und Reisezugwagen.

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S-Bahn Berlin: Einschränkungen auf S1 und S7 infolge Bauarbeiten in Potsdam

Im Südwesten Berlins wird es vom 14. bis 25. März 2019 zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr kommen. Die Linien S1 und S7 werden in dieser Zeit unterbrochen. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Laut der Berliner S-Bahn sind Bauarbeiten und Anpassungen an der Sicherungstechnik notwendig, bevor ein zweites Gleis zwischen Potsdam Hauptbahnhof und der Station Babelsberg in Betrieb genommen werden kann. Die S1 wird vom 14. bis 18. März 2019 zwischen den Stationen Wannsee und Schlachtensee gesperrt sein. Die S7 wird vom 14. bis zum morgen des 25. März (1.30h) zwischen Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof gesperrt.

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Lindau 2019 im Zeichen der Bahnbaustellen

In diesem und im kommenden Jahr hat sich die Bahn in Lindau viel vorgenommen. Der Umbau der Gleisanlagen kommt ab April 2019 voll in Fahrt. Von Bahnübergängen bis zum elektronischen Stellwerk wird an neun Stellen eine moderne Infrastruktur entstehen. 13 neue Weichen, 4000 Meter neues Gleis und 200 Kilometer Kabel sind einzubauen und zu verlegen. Vor allem in den Sommerferien werden die Anwohner ein umfangreiches Baugeschehen vorfinden und Zugreisende müssen auf Ersatzbusse umsteigen.

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Internationaler Tag der Frau - Gedanken von und mit den ÖBB

Der Internationale Frauentag ist ein Welttag, der seit 1921 jährlich am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen jedoch bereits in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Vielfalt und Chancengleichheit sind wichtige Anker in einer modernen Unternehmensstrategie – auch bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB): Eine eigene Diversity-Beauftragte verfolgt das Ziel, zu einer guten Mischung von Männern und Frauen im gesamten Konzern zu kommen – im eher frauentypischen Personalbereich gleichermassen wie im männertypischen Triebfahrzeugbereich.

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Stärkung der Position in Europa: BLS Cargo übernimmt Crossrail

BLS Cargo hat am 5. März 2019 eine Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktienanteile der belgischen Güterbahn Crossrail unterzeichnet. Mit der Übernahme stärkt BLS Cargo ihre Position auf dem Nord-Süd-Güterverkehrskorridor und den Zugang zu den belgischen Häfen.

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Schweizer App FAIRTIQ gewinnt Billion Journey Project in England

Im Rahmen eines mehrstufigen Bewerbungsverfahrens zur Verbesserung des ÖV-Systems in Grossbritannien hat sich die Schweizer Ticketing-App FAIRTIQ Ende Januar 2019 in London gegen eine starke internationale Konkurrenz durchgesetzt. Das Berner Start-up kann die Applikation nun auf der Insel einführen. Von den Mitbewerbern wurde FAIRTIQ überdies mit dem «Cohort Award» für das vielversprechendste Produkt ausgezeichnet.

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DB Intercity-2-Doppelstockzüge kommen erst ab Dezember 2020 nach Zürich

Um die Stabilität des Angebots auch in Zukunft aufrechtzuerhalten, verschiebt die DB die Einführung der in jeder Stunde umsteigefreien Verbindung von Stuttgart nach Zürich voraussichtlich um ein Jahr auf Dezember 2020. Für die Kundinnen und Kunden wird es aufgrund der zeitlichen Verschiebung des endgültigen Fahrplankonzepts nicht zu Verschlechterungen kommen. Die DB wird das bisherige Fahrtenangebot zwischen Stuttgart und Zürich in bewährter Kooperation mit der SBB weiterführen. Dabei fahren im Zwei-Stunden-Takt durchgehende SBB Züge und ergänzend alle zwei Stunden die neuen Intercity-2-Doppelstockzüge der DB, bei denen in Singen ein Umstieg in SBB-Züge nach Zürich erforderlich ist.

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S-Bahn Berlin fährt Erfolge mit Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS ein

Vor gut einem halben Jahr hat die S-Bahn Berlin ihr bisher umfassendstes Qualitätsprogramm S-Bahn PLUS vorgestellt – für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service. Erstes Fazit: Es wirkt!

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Stadler investiert bis zu 70 Millionen Euro in den Standort Berlin

Stadler erweitert seinen Standort in Berlin. Das neue Betriebskonzept umfasst nicht nur den Bau einer neuen Produktionshalle, sondern schafft auch neuen und optimierten Raum für Logistik und Inbetriebsetzung. Mit dem Ausbau rüstet sich der Schienenfahrzeughersteller noch besser für die Abwicklung von Grossprojekten. Die Investition ist zudem ein klares Bekenntnis zum zweitgrössten Standort der Stadler-Unternehmensgruppe.

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Wichtige Vertragsverlängerungen mit zwei Grosskunden für SBB Cargo

Im Januar hat SBB Cargo mit zwei Grosskunden mehrjährige Vertragsverlängerungen unterzeichnet: Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit DB Cargo im Alpentransit wird um weitere drei Jahre fortgesetzt. Auch der Vertrag mit der Schweizerischen Post konnte um weitere vier Jahre verlängert werden.

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Siemens liefert 56 Regionalzüge für Augsburger Netze

Der Betreiber Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH hat Siemens Mobility mit der Lieferung von 56 Regionaltriebzügen beauftragt. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz im durchgehend elektrifizierten Teil der "Augsburger Netze" im Südwesten Bayerns vorgesehen. Insgesamt werden 44 dreiteilige elektrische Triebzüge vom Typ Mireo sowie zwölf fünfteilige elektrische Doppelstocktriebzüge vom Typ Desiro HC geliefert. Beide Fahrzeugtypen sind betrieblich miteinander kuppelbar und ermöglichen damit eine flexible Anpassung an die Fahrgastnachfrage. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 400 Millionen Euro. Der Start des Fahrgastbetriebs ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 geplant.

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Neue Züge der DB für die Dreieichbahn

Mit der Enthüllung des neuen Schriftzuges „Dreieichbahn" haben Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte, Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer der Rhein-Main Verkehrsverbund GmbH (RMV), Christel Fleischmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DADINA und Andreas Maatz, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF), am vergangenen Donnerstag am Hauptbahnhof Frankfurt (Main) das neue Fahrzeug vom Typ PESA Link für die Dreieichbahn vorgestellt.

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Alstom präsentiert den Wasserstoffzug in sechs Bundesländern in Deutschland

Von Ende Januar bis Mitte Februar 2019 ist Alstoms Coradia iLint in Deutschland auf Tour. Der Wasserstoff-Brennstoffzellenzug ist der weltweit erste seiner Art. Alstom präsentiert seine einsatzbereite Wasserstofftechnologie in sechs Bundesländern und demonstriert damit eine emissionsfreie Alternative auf nichtelektrifizierten Strecken. Die Roadshow beginnt in Rheinland-Pfalz, anschliessend geht es nach Baden-Württemberg, dann nach Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg.

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Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben - Jeweils mehr Angebot ab 2019, 2022 sowie 2025

Jetzt steht das Vergabeergebnis fest, welche Bahnverkehrsunternehmen die Strecken in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ab 2022 bedienen werden. DB Regio und die ODEG entscheiden die Vergabe für sich. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hatte das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durchgeführt. Mit dem Netz Elbe-Spree bringen die vier beteiligten Bundesländer mehr Angebote, mehr Züge und mehr Qualität auf die Schiene. Fünf Millionen mehr Zugkilometer werden ab 2022 gefahren, die Kapazitäten werden durch eine dichtere Taktung und längere Züge erhöht. 17 RegionalExpress- und Regionalbahnlinien, der FlughafenExpress FEX – insgesamt 28 Millionen Zugkilometer gehören dazu.

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DB Cargo und Siemens Mobility schliessen Rahmenvertrag über 100 Multisystem-Lokomotiven

Siemens Mobility und die DB Cargo AG haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 100 Multisystem-Lokomotiven abgeschlossen. Gleichzeitig mit der Unterzeichnung hat die Güterbahn der DB 40 Mehrsystem-Lokomotiven vom Typ Vectron abgerufen. Die Lokomotiven sind für den grenzüberschreitenden Verkehr in mehreren europäischen Ländern vorgesehen. Die Auslieferung der Fahrzeuge beginnt im Februar 2019 und wird im Juni 2020 abgeschlossen sein.

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Mehr Zeit einplanen für Reisen auf der Strecke Berlin - Hannover

Fernverkehrsreisende, die die ICE-Linie 10 (Berlin-Hannover-Hamm-Köln/Düsseldorf), ICE-Linie 12 (Berlin-Braunschweig-Frankfurt/M-Basel-Interlaken), ICE-Linie 13 (Berlin-Braunschweig-Frankfurt/M Flughafen) sowie die IC-Linie 77 (Berlin-Hannover-Amsterdam Centraal) vom 12. Januar 2019 bis 17. Mai 2019 nutzen wollen, müssen sich auf eine verlängerte Reisezeit von bis zu 30 Minuten einstellen. Ausserdem gibt es für diese Linien in Berlin teilweise geänderte Haltebahnhöfe und geänderte Abfahrts- und Ankunftszeiten.

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Erfreuliche Fahrgastzahlen für den ÖBB Nightjet

Zwei Jahre nach der Übernahme der Nachtzüge von der Deutschen Bahn (DB) steigern die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit ihren Nightjet Zügen die Fahrgastzahlen in der Nacht. Nach europaweit 1,4 Millionen Fahrgästen 2017 waren es 1,6 Millionen im vergangenen Jahr, wie aus Mitteilungen der ÖBB an die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hervorgeht.

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S-Bahn Berlin: Umfangreiche Arbeiten im Nord-Süd-Tunnel sowie zwischen Westkreuz - Spandau

In Berlin wurden in den vergangenen Jahren bereits die Nord-Süd- und die Ost-West-Strecken sowie 2018 der Ring mit dem Zugbeeinflussungssystem für die S-Bahn Berlin (ZBS) ausgestattet und in Betrieb genommen. Nun ist die S-Bahn-Strecke zwischen Westkreuz und Spandau an der Reihe. Ausserdem machen notwendige Instandhaltungsarbeiten eine Sperrung des Nord-Süd-Tunnels nötig. Gleisbauer, Techniker und Reinigungskräfte bringen die Infrastruktur auf Vordermann.

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Tschüüüüsss 2018 und gute Fahrt in's neue Jahr

ÖBB Taurus "Spirit of Europe" in Mols am Walensee                       Auch wir werden im nächsten Jahr "etwas kürzer" treten...

 

 

 

Tschüüüüsss 2018 und gute Fahrt in's neue Jahr!  Für das Interesse an  info24 - ÖV Schweiz - Europa  im abgelaufenen Jahr bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen Euch allen ein erfolgreiches 2019 bei guter Gesundheit und vielen schönen Stunden!

 

Ebenso herzlich möchten wir uns für die rege Teilname an unserer  Umfrage  bedanken, ob und wie es im 2019 mit info24 weitergehen soll. Es freut uns natürlich, dass die Seite mehrheitlich gefällt. Bei insgesamt 283 Stimmen liegt die Zahl fürs Weitermachen bei 230:53, was in etwa 81:19% entspricht. Besonderen Dank auch für die zahlreichen Kommentare und Nachrichten, die wir intensiv gelesen und diskutiert haben. Kurz zusammengefasst lautet das Motto: "Weniger ist oftmals auch mehr" und auch wenn es keine täglichen Beiträge mehr gibt würden die meisten mit dabei bleiben.

 

Es geht weiter, aber auch wir werden im nächsten Jahr "etwas kürzer" treten...

 

Sehr gerne könnt Ihr uns auch weiterhin via Website oder Facebook Eure Anregungen und Kritiken mitteilen, DANKE VIELMALS!

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Die BVG in Berlin feiert den 90. Geburtstag

In vier Tagen beginnt das neue Jahr. Für die BVG ist der 1. Januar 2019 ein ganz besonderes Datum. Vor genau 90 Jahren rollten die ersten Busse und Bahnen unter diesem Namen durch die Metropole Berlin. Die Gründung der damaligen Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft, die am 1. Januar 1929 den Betrieb aufnahm, geht auf Ernst Reuter zurück. Als Stadtrat für Verkehr des Berliner Magistrats führte er die drei grossen Verkehrsunternehmen der Stadt, die Berliner Straßenbahn-Betriebs-Gesellschaft, die Hochbahngesellschaft und die Allgemeine Berliner Omnibus AG, zusammen.

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Frohe Weihnachten - Merry Christmas - Joyeux Noël - Buon Natale

                                                                                           Foto: Marcel Manhart

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Wir setzen uns zur Ruhe - Ihr habt das Wort!

                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Das Jahr 2018 neigt sich mit grossen Schritten seinem Ende entgegen. Nach der Gründung im November 2005 ist  "info24  -  ÖV Schweiz - Europa"  knappe 5 Jahre später am 18. Juni 2010 - als eine der ersten Bahnseiten überhaupt - Facebook beigetreten. Eine lange Zeit, in der wir dort täglich aktuelles berichtet, Fotos und Videos gepostet haben. Ganz besonders gefreut haben uns aber auch die zahlreichen Bilder von Leserinnen und Leser, so dass wir eigene Fotoalben mit Leserfotos machen konnten. Toll auch die vielen Rätsel-Bilder, wo wir von Euch immer wieder neues erfahren und lernen durften. Im laufe der Zeit sind wir nun bei 1'175 solcher Rätsel-Fotos angekommen. Dies ist der Moment Euch allen einfach einmal wieder ganz herzlich DANKE zu sagen für das Mitmachen, Eure Treue und Interesse an info24. Danken möchten wir aber auch allen Verkehrsunternehmen - die uns immer wieder interessante Einblicke gewährt haben - und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die stets angenehme und freundliche Zusammenarbeit!

 

Für uns ist nun die Zeit gekommen einmal ein wenig inne zu halten und Euch das Wort zu geben! Einige wenige von Euch wussten es bereits seit einigen Monaten, dass wir an einem Scheidepunkt sind, wie und ob überhaupt es mit unserer Seite im neuen Jahr weitergehen soll. Seit längerem schon stand im Vordergrund info24 per Ende 2018 einzustellen.

 

Aber "einfach so aufhören" möchten wir auch nicht, denn wir alle sind info24 und nicht zuletzt dank den vielen Leserfotos auf unserer Facebook Seite ist es ja auch Eure Seite! Deshalb sind wir nun auf Eure Kommentare gespannt, wie Ihr darüber denkt!?!

Gerne könnt Ihr uns auch mit dem Kontakt-Formular eine persönliche Nachricht senden und / oder an der Facebook Umfrage teilnehmen.

 

 

Schreibt uns doch einfach was Euch an der Seite gefällt und was nicht.

 

Falls Ihr meint, dass wir reduziert weitermachen sollten: Gibt es Bereiche auf die wir "ruhig verzichten" können? Sollten wir uns auf gewisse Dinge konzentrieren, anderes weglassen? Wünscht Ihr Euch beispielsweise auch eher Beiträge aus der Schweiz oder eher International? Würdet Ihr auch noch auf "info24 - ÖV Schweiz - Europa" mit dabei sein, wenn nicht mehr tägliche News oder Bilder / Videos gepostet würden? Weniger ist ja manchmal auch mehr...!?

 

 

Danke sehr für Eure Meinungen, in den nächsten Tagen habt Ihr das Wort und wir werden vorerst einmal "schweigen...!"

 

 

Herzlichst Euer Marcel

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10 Jahre Flughafen-S-Bahn Hamburg: 60 Millionen Fahrgäste

Die S-Bahn-Anbindung zum Flughafen ist in Hamburg nicht mehr wegzudenken. Genau heute, am 11. Dezember 2018 fahren die roten Züge seit 10 Jahren in 25 Minuten direkt vom Hauptbahnhof zum Hamburg Airport. Die Fahrgastzahlen sind in dieser Zeit um 88 Prozent gestiegen. Im Jahr 2009 haben bereits 4,1 Millionen Fahrgäste die S-Bahn zum Hamburg Airport genutzt, im Jahr 2018 werden es etwa 7,7 Millionen Fahrgäste sein. Insgesamt waren 60 Millionen Fahrgäste in der letzten Dekade auf der Strecke unterwegs.

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Deutsche Bahn: 80 Prozent Ökostromanteil bis 2030

Die Deutsche Bahn setzt in den kommenden Jahren auf einen immer höheren Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien. Allein in diesem Jahr steigt der Ökostromanteil am Bahnstrom um 13 Prozentpunkte. Bis zum Jahr 2030 will die DB den Anteil von Ökostrom am Bahnstrom auf 80 Prozent erhöhen. Die Bahn werde in den kommenden Jahren 50 Millionen Euro zusätzlich in den aktiven Klimaschutz investieren sagte der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz heute auf einer Pressekonferenz.

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ICE-Verkehr auf Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main ab 18. November wieder planmässig

Die Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt(Main) ist ab Sonntag, 18. November 2018, wieder zweigleisig befahrbar. Die Reparaturarbeiten an den beschädigten Gleisen sind weitgehend abgeschlossen.

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Modernisierungsarbeiten im DB Reisezentrum Wolfsburg

Die Deutsche Bahn modernisiert von Donnerstag, 15. November bis Sonntag, 18. November 2018 das DB Reisezentrum im Hauptbahnhof Wolfsburg. Aufgrund der umfänglichen Arbeiten ist das Reisezentrum in dieser Zeit geschlossen. Fachkundige Reiseberater stehen in dieser Zeit zu den bekannten Öffnungszeiten zur persönlichen Beratung und Unterstützung am Automaten zur Verfügung. Zusätzlich können die Kunden die unten genannten alternativen Vertriebswege nutzen.

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Kooperation zwischen WESTbahn und Meridian ermöglicht ab April 2019 umsteigefreie Verbindung zwischen Wien und München

In enger Zusammenarbeit der WESTbahn mit dem Meridian und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, wird es ab April 2019 täglich drei durchgehende Verbindungen je Richtung zwischen Wien und München geben. Das umsteigefreie Angebot verlängert die Linie WESTgreen vom Wiener Westbahnhof über Salzburg Hauptbahnhof weiter bis nach München.

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DB ICE 4 erhält ETCS-Zulassung in Deutschland

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat den ICE 4 für den Betrieb mit dem Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS) in Deutschland zugelassen. Damit kann der ICE 4 wie geplant auf der mit diesem System ausgerüsteten Strecke zwischen München und Berlin den Betrieb zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn am 9. Dezember 2018 aufnehmen.

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Stadler erhält Auftrag für 64 FLIRT für die S-Bahn Hannover

Die Transdev GmbH konnte sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für den Betrieb der S-Bahn Hannover durchsetzen. Ab Ende 2021 wird die Transdev-Tochter NordWestBahn den Betrieb der S-Bahn auf zwölf Strecken rund um die niedersächsische Landeshauptstadt übernehmen. Neben den 13 bestehenden Fahrzeugen wird sie hierfür 64 neue elektrische Triebzüge des Typs FLIRT von Stadler einsetzen. Das Auftragsvolumen für die Beschaffung der Fahrzeuge liegt bei rund 320 Millionen Euro. Transdev betreibt damit in Deutschland eine Flotte von insgesamt 100 FLIRT unterschiedlicher Konfigurationen und Ausstattungen.

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Schnellfahrstrecke Frakfurt-Köln ab 18. November wieder zweigleisig befahrbar - DB weist Spekulationen zu Brandursache bei ICE 511 zurück

Die Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln ist ab 18. November 2018 wieder zweigleisig befahrbar. Die ICE-Züge verkehren dann wie gewohnt nach dem regulären Fahrplan. Aufgrund von Geschwindigkeitsreduzierungen sind noch geringfügige Verspätungen von wenigen Minuten möglich. Anfang Dezember wird die Strecke komplett wiederhergestellt sein. Die Deutsche Bahn weist die Spekulationen von „Report Mainz“ zum Brand des ICE 511 am 12. Oktober 2018 als haltlos zurück. Eine angebliche Überbrückung des sogenannten Buchholzrelais als Auslöser des Fahrzeugbrands kann nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen der DB-Experten definitiv ausgeschlossen werden.

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Stadler lässt den FLIRT Akku von der Leine

Stadler hat im Rahmen einer exklusiven Fahrt erstmals den neuen FLIRT Akku und damit die batteriebetriebene Ausführung der FLIRT-Typenreihe den Medien präsentiert. Ausgelegt für nicht- oder nur teilelektrifizierte Strecken ist das energieeffiziente und geräuscharme Fahrzeug flexibel einsetzbar.

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Die Schotten fahren ein: Welcome to Berlin

Berlin bekommt neue Doppeldecker. Nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Wartefrist haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am heutigen Montag den Zuschlag für die Beschaffung an das schottische Unternehmen Alexander Dennis erteilt. Nach aktueller Planung wird Deutschlands grösstes Nahverkehrsunternehmen aus dem geschlossenen Rahmenvertrag vorerst 200 dreiachsige Doppeldecker mit moderner Euro-6-Antriebstechnik abrufen.

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Züge fahren wieder über Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main

Seit heute Samstag fahren wieder Züge auf der Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln. Die Strecke musste wegen eines ICE-Brands am 12. Oktober 2018 in beide Richtungen gesperrt werden. Es entstand ein erheblicher Schaden an der Infrastruktur. Um den Zugverkehr schnellstmöglich wieder aufzunehmen, wurde in einem ersten Schritt das weniger beschädigte Gleis befahrbar gemacht. Der Zugverkehr ist gemäss DB heute gut angelaufen. Mehr als zwei Drittel der regulären Züge fahren jetzt wieder. Auf dem betroffenen Gleisabschnitt wird vorerst mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren, weshalb es noch zu Einschränkungen und Haltausfällen kommt.

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Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bleibt noch länger gesperrt

Nach dem Brand von zwei Wagen des ICE 511 auf der Fahrt von Köln Hbf (05.55) nach München Hbf (10.27) zwischen Siegburg/Bonn und Montabaur bleibt die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main noch länger gesperrt. Analysen durch Fachleute haben ergeben, dass diese voraussichtlich bis Ende Woche gesperrt bleiben muss. Die Züge werden in dieser Zeit zwischen Köln und Frankfurt über Koblenz und Mainz umgeleitet und fahren deshalb bis zu 90 Minuten länger. Die Halte in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd entfallen.

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S-Bahn München testet „First come, first served-Prinzip“ auf der Stammstrecke

Pünktlichere Züge auf der Stammstrecke; daran arbeitet die S-Bahn München schon lange mit Hochdruck. Ab morgen Montag testet sie in Zusammenarbeit mit der DB Netz AG für fünf Tage jeweils morgens zwischen 6.00 und 9.30 Uhr die Einfahrt der Züge in die Stammstrecke nach dem „First come, first served“-Prinzip. Fahrgäste müssen sich darauf einstellen, dass die Züge in Pasing und am Ostbahnhof sowie an den Stammstrecken-Stationen dazwischen bis zu zwei Minuten früher als im Fahrplan ausgewiesen losfahren können.

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Bayerns längste Baustelle 2018 vor dem Abschluss

Von Ende März bis zum 15. Oktober 2018 konnte sich der rund 100 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Geltendorf und Leutkirch als Bayerns längste Baustelle des Jahres bezeichnen. In diesem Teil der Strecke München - Lindau hat die DB Netz nun ein Bündel von Massnahmen zur Elektrifizierung und Beschleunigung des Zugverkehrs durchgeführt. Ziel ist, die Fahrzeit von München nach Zürich ab Ende 2020 um rund eine Stunde auf nur noch drei Stunden und 30 Minuten zu senken.

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Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bleibt bis mindestens Sonntagabend gesperrt

Nach dem Brand von zwei Wagen des ICE 511 auf der Fahrt von Köln Hbf (05.55) nach München Hbf (10.27) zwischen Siegburg/Bonn und Montabaur bleibt die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bis mindestens Sonntagabend gesperrt. Die Züge werden in dieser Zeit zwischen Köln und Frankfurt über Koblenz und Mainz umgeleitet und fahren deshalb bis zu 80 Minuten länger. Die Halte in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd entfallen. Reisende können von Montabaur mit dem Regionalzug nach Koblenz und dann weiter nach Köln fahren. Reisende von Limburg Süd können nach Limburg und von dort aus mit dem Regionalzug nach Frankfurt fahren.

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Nachwuchs bei den grossen Gelben in Berlin

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat in seiner heutigen Sitzung die Zustimmung für den Abschluss eines Rahmenvertrages zur Lieferung neuer Doppeldeckomnibusse erteilt. Dieser Rahmenvertrag ermöglicht es der BVG, Doppeldeckomnibusse mit moderner Euro-6-Dieseltechnologie zu beschaffen.

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Anpassungen bei der internationalen Zulassung neuer Züge und Lokomotiven

Heute muss ein neuer Zug, der für den Verkehr in mehreren Ländern vorgesehen ist, von jedem betroffenen Land zugelassen werden. Ab Juni 2019 wird diese Aufgabe bei der ERA (European Railway Agency) zentralisiert:  Diese Stelle wird alle Mehrländerzulassungen und die einheitliche Sicherheitsbescheinigung erteilen. Für nationale Anträge in der Schweiz bleibt das BAV (Bundesamt für Verkehr) die Bewilligungsbehörde. Die schweizerische Regelung soll nun entsprechend angepasst werden. Somit werden die Interoperabilität und für die Schweizer Bahnbranche eine effiziente Abwicklung internationaler Zulassungsanträge weiterhin sichergestellt.

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S-Bahn Berlin: Kleiner Eingriff, grosse Wirkung für die Pünktlichkeit

Es sind nur zwei kleine, schwarze Kästen, die auf die flache Hand passen – doch sie machen viel Ärger, wenn sie nicht funktionieren: die Relais 4K05 und 4K06. Die S-Bahn Berlin hat jetzt einen weiteren Baustein ihrer Qualitätsoffensive umgesetzt und in allen Zügen der Baureihe 481 insgesamt 1.000 dieser Tür-Relais vorsorglich ausgetauscht. Die beiden Ersatzteile sind eine der Hauptursachen von Türstörungen und damit mitverantwortlich für Verspätungen und Zugausfälle.

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DB Fahrplan 2019: Neue und verbesserte Angebote im Fernverkehr

Neue Züge, mehr Sitzplatzkapazität und häufigere Fahrten auf nachfragestarken Verbindungen – das sind die Neuerungen im Fahrplanangebot 2019 der Deutschen Bahn (DB). Zeitgleich mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 erhöht die DB die Fernverkehrspreise um durchschnittlich 0,9 Prozent und bleibt damit deutlich unterhalb der aktuellen Inflationsrate. Buchungsstart für den neuen Fahrplan mit allen Angeboten ist der 16. Oktober 2018. Wer bis zum 8. Dezember 2018 seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen.

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Deutsche Bahn bestellt bei Siemens weitere ICE-4-Züge

Die Deutsche Bahn (DB) vergrössert ihre Flotte und bestellt achtzehn weitere 7-teilige ICE-4-Züge sowie 50 zusätzliche Triebwagen bei Siemens Mobility. Mit diesen Triebwagen können 50 bisher als 12-teilige Ausführung bestellte ICE 4 auf 13-teilige Züge erweitert werden. Ermöglicht wird diese flexible Konfiguration durch die innovative Antriebstechnik und die komplett neu entwickelte Fahrzeugsteuerung. Die Auslieferung der jetzt georderten 7-Teiler soll im Sommer 2023 beginnen. Die Auslieferung der 13-Teiler beginnt 2021, wenn die Auslieferung der fünfzig 12-Teiler abgeschlossen ist. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 610 Millionen Euro. Der Zulieferanteil von Bombardier Transportation liegt bei etwa einem Drittel.

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LITRA: Die Schweiz bleibt Europameister im Bahnfahren

Nirgends in Europa fährt man häufiger und weiter mit der Bahn als in der Schweiz. Durchschnittlich 72-mal pro Jahr fährt jede Person in der Schweiz mit der Bahn. Dabei werden 2463 km zurückgelegt. Dies zeigen die neusten Zahlen von Eurostat.

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Bertelsmann und Berliner U-Bahnbauer verwandeln U5-Bahnhof in Underground-Galerie

Das internationale Medienunternehmen Bertelsmann und die für den Berliner U-Bahnbau verantwortliche Projektgesellschaft U5 verwandeln den künftigen Kreuzungsbahnhof „Unter den Linden“ in eine Underground-Galerie: Am 27. und 28. Oktober 2018 werden dort unter dem Motto „BAU X KUNST“ grossformatige Werke des Berliner Plein-Air-Malers Christopher Lehmpfuhl ausgestellt, die sich dem Baugeschehen auf dem nahegelegenen Schlossplatz widmen: Über zehn Jahre hinweg dokumentierte Lehmpfuhl, wie erst der einstige Palast der Republik abgetragen und dann nach und nach das Stadtschloss samt Humboldt Forum neu errichtet wurden. Mehrere Gemälde entstanden dabei auch auf dem Dach der Bertelsmann-Repräsentanz. Lehmpfuhls Freilicht-Malerei wird nun erstmalig für kurze Zeit unter der Erde präsentiert.

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DB investiert zusätzlich über eine Milliarde Euro in neue Züge

Die Deutsche Bahn (DB) bestellt zusätzliche ICE-4-Züge. Sie stockt damit die bisherigen Investitionen von 5,3 Milliarden Euro um weitere 700 Millionen Euro auf. Der Aufsichtsrat des Konzerns gab dazu am Mittwoch grünes Licht. Das neue Flaggschiff des Fernverkehrs, der zwölfteilige ICE 4, erhält ausserdem einen zusätzlichen Wagen und wird mit dann 375 Metern zur längsten Zugeinheit der DB-Flotte. 50 der bereits bestellten 100 Züge werden auf diese Weise verlängert. Darüber hinaus investiert die DB rund 320 Millionen Euro für die Modernisierung des ICE 1.

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Neues Design für das neue S-Bahnfahrzeug Siemens Mireo ab Dezember 2020

In der S-Bahn-Werkstatt Ludwigshafen haben die für das Angebot im Schienenpersonennahverkehr verantwortlichen Aufgabenträger der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz (Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd) und Hessen (Verkehrsverbund Rhein-Neckar) sowie die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) das neue Aussendesign des künftigen S-Bahn-Fahrzeuges vom Typ Mireo für das erweiterte S-Bahn-Netz Los 2 vorgestellt.

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Reduzierte Verfügbarkeit der Astoro Flotte der SBB

Aktuell können sechs Astoro-Züge nicht eingesetzt werden. Die Federn in den Drehgestellen weisen nicht die geforderte Dauerfestigkeit auf und müssen ersetzt werden. Die SBB bemüht sich, die Auswirkungen für Kunden so gering wie möglich zu halten.

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200 Jahre Cannstatter Volksfest: Grösseres Platzangebot bei S-Bahn und in Regionalzügen

Wenn das Cannstatter Volksfest vom 28. September bis 14. Oktober 2018 das zweihundertjährige Jubiläum feiert ist die Deutsche Bahn vorbereitet. Durch den Einsatz von mehr Fahrzeugen bietet die S-Bahn Stuttgart während der Festtage über 800.000 zusätzliche Sitzplätze an. Das Platzangebot wird an allen Festtagen auf sämtlichen Linien erhöht. Zudem werden auf der S 1 zwischen Plochingen und Stuttgart-Vaihingen am Wochenende/Feiertag zusätzliche Züge eingesetzt. Dadurch wird auf diesem Linienabschnitt ein 15-Minuten-Takt angeboten. Auch im Regionalverkehr werden nachgefragte Züge verstärkt.

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InnoTrans zeigt sich auch 2018 als Motor der Bahnbranche

Die Schiene boomt – das zeigt die erfolgreiche Bilanz der InnoTrans 2018. Nach vier Messetagen schloss die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik am 21. September 2018 ihre Tore. Zurück bleiben hochzufriedene Aussteller und Fachbesucher. Auf dem komplett belegten Berliner Messegelände präsentierten 3.062 Aussteller aus 61 Ländern das gesamte Produkt- und Service-Repertoire der Mobilitätsbranche. Mit dabei: über 400 Innovationen, 155 Weltpremieren und 155 Fahrzeuge. Alternative Antriebe, batterie- und brennstoffzellenbetriebene Züge und Elektrobusse für den Stadtverkehr gehörten zu den Top-Themen der Messe. 161.157 internationale Messegäste kamen in die deutsche Hauptstadt, um sich an den Fachbesuchertagen über das umfangreiche Branchenangebot zu informieren. 153.421 davon waren Fachbesucher aus 149 Ländern. Die Publikumstage lockten am Wochenende noch einmal rund 12.000 Privatbesucher auf das Gleis- und Freigelände der InnoTrans.

 

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Nach Sturmtief „Fabienne“: Insbesondere Franken und Niederbayern betroffen

Nach Durchzug des Sturmtiefs „Fabienne“ insbesondere durch Nordbayern hat die Deutsche Bahn (DB) in der Nacht intensiv daran gearbeitet, betroffene Strecken zu räumen und entstandene Schäden zu reparieren. Teilweise werden die Instandsetzungsarbeiten der beschädigten Oberleitungen und Signalanlagen andauern. Derzeit sind acht schwere Bergungs- und Reparaturfahrzeuge, so genannte Turmtriebwagen im gesamten bayerischen Schienennetz im Einsatz.

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Team Stuttgart Sieger der 1. Bus Europameisterschaft

Gelungene Premiere auf dem BVG-Betriebshof Indira-Gandhi-Straßein Berlin: Bei der ersten Europameisterschaft der Busfahrerinnen und Busfahrer zeigten am Samstag Teams aus 21 Städten von Reykjavik bis Moskau und von Göteborg bis Madrid ihr fahrerisches Können. Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe und das Rahmenprogramm für die ganze Familie. Die Sieger dieser 1. Bus EM kommen aus Stuttgart, Gewinner sind alle!

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Stadler gewinnt einen Auftrag von Go-Ahead über 22 Triebzüge des Typs FLIRT

Go-Ahead beauftragt Stadler mit der Lieferung von 22 elektrischen Triebzügen des Typs FLIRT für den Einsatz auf dem E-Netz Allgäu in Baden-Württemberg und Bayern. Der Vertrag mit einem Auftragsvolumen in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionen-Betrags haben Stefan Krispin, Geschäftsführer von Go-Ahead, und Ulf Braker, Geschäftsführer von Stadler Pankow, während der InnoTrans in Berlin unterschrieben.

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Deutsche Bahn mit umfangreichem Programm auf den Publikumstagen der InnoTrans 2018

Zu den Publikumstagen der InnoTrans am 22. und 23. September 2018 präsentiert sich die Deutsche Bahn jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit zahlreichen Aktionen im DB Pavillon sowie an mehreren Standorten des Freigeländes.

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Stadler enthüllt den Zug für Greater Anglia, der das Bahnfahren in Ostanglien in die Neuzeit führen wird

Heute präsentiert Stadler an der InnoTrans zusammen mit Greater Anglia und Rock Rail den ersten bimodalen Triebzug (BMU) aus der neuen Zugflotte für Ostanglien. Es ist das erste Mal, dass ein FLIRT für Grossbritannien öffentlich gezeigt wird.

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Stadler präsentiert METRO-Zug für die Glasgow Subway, eines der ältesten U-Bahn-Netzwerke der Welt

Stadler hat heute im Konsortium mit Ansaldo STS und zusammen mit Strathclyde Partnership for Transport der Weltöffentlichkeit einen der neuen Züge für die Glasgow Subway präsentiert. Mit diesem Auftrag über 17 METRO-Fahrzeuge stellt sich der Schweizer Zughersteller der Herausforderung, Züge für ein Netzwerk mit ungewöhnlich schmaler Spur und engen Tunnels zu bauen.

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Deutsche Bahn und Siemens Mobility unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Ideenzug

Die Deutsche Bahn und Siemens Mobility haben heute auf der InnoTrans, der führenden Leitmesse für Schienen- und Verkehrstechnik, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit beim Ideenzug von DB Regio beschlossen. Eine entsprechende Vereinbarung haben Prof. Dr. Sabina Jeschke, DB-Vorstand Digitalisierung und Technik, Dr. Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG und Sabrina Soussan, Chief Executive Officer (CEO) der Siemens Mobility in Berlin unterzeichnet.

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Stadler und Transitio präsentieren den Doppelstockzug für Mälardalstrafik in seinem schnellsten nordischen Format

Stadler präsentiert heute gemeinsam mit dem schwedischen Leasingunternehmen für Schienenfahrzeuge Transitio den elektrischen Doppelstocktriebzug für Mälardalstrafik (vormals Mälab). Die Züge werden unter dem Markennamen Mälartåg verkehren und auf vier Strecken westlich von Stockholm um den Mälarsee eingesetzt. Der Auftrag für Mälardalstrafik ist der erste Abruf aus dem Rahmenvertrag, den Stadler mit Transitio im Jahr 2014 abgeschlossen hat. Nach Vertragsunterzeichnung im April 2016 hat Stadler das imposante Fahrzeug in nur rund zwei Jahren auf die Schiene gebracht.

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Neuste Generation der sechsachsigen EURODUAL-Lokomotive an der InnoTrans

Die EURODUAL von Stadler steht für maximale Energieeffizienz, Leistung und Zuverlässigkeit – somit auch für maximale Wirtschaftlichkeit auf Seiten der Bahnbetreiber. Die leistungsstarke Lokomotive ist dafür ausgelegt, die durch gemischten Verkehr geprägten europäischen Korridore mit hoher Geschwindigkeit zu passieren. Durch das hochmoderne Adhäsionskontrollsystem und eine beachtliche Zugkraft von bis zu 500 kN kann die EURODUAL die grösste Schleppkapazität auf dem europäischen Markt bieten. Gleichzeitig wird die Umweltbelastung minimiert dank einer Recyclingrate von 97.71 Prozent und eines reduzierten Lärm- und Abgasausstosses. Der verbaute CAT C175-16 Generator erfüllt die neuesten europäischen Normen der Stufe IIIB und Stufe V.

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Aus Berlin für Berlin: Stadler und Siemens stellen den ersten Halbzug der neuen S-Bahn vor

Das Herstellerkonsortium aus Stadler und Siemens und die S-Bahn Berlin haben heute auf der Innotrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, den ersten Halbzug der neuen S-Bahn für die deutsche Hauptstadt vorgestellt. Das vierteilige Fahrzeug wird ab 2021 auf dem Teilnetz Ring/Südost verkehren.

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DB auf der InnoTrans 2018: Digitale Technologien für höhere Qualität und mehr Kapazität bei der Eisenbahn

Die Entwicklung und der Einsatz digitaler Technologien stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts der Deutschen Bahn (DB) auf der InnoTrans 2018 vom 18. bis 21. September in Berlin. Die DB zeigt neue Lösungen, mit denen der stetig wachsenden Mobilitätsnachfrage und den damit verbundenen Herausforderungen begegnet werden kann. Stichworte in diesem Zusammenhang sind hier ausgeschöpfte Ressourcen an Parkraum und Straßen in den Metropolregionen, zunehmende Pendlerverkehre, Feinstaub und Klimaschutz.

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InnoTrans 2018: Noch dichter, noch innovativer, noch informativer

Die InnoTrans kann beginnen: Ab morgen präsentieren sich 3.062 Branchenunternehmen und Institutionen aus 61 Ländern auf dem Berliner Messegelände – ein neuer Ausstellerrekord. Das bleiben nicht die einzigen Spitzenwerte: Über 400 Innovationen der globalen Bahnbranche werden vom 18. bis 21. September 2018 vorgestellt – 146 davon sind Weltpremieren. Auf dem einzigartigen Gleis- und Freigelände sowie auf dem Bus Display können Fachbesucher 155 Fahrzeuge begutachten und mitunter im fahrenden Betrieb testen. Die ausländische Beteiligung bleibt mit über 62 Prozent gewohnt hoch. Das zeigt: Die InnoTrans ist und bleibt die führende Marketing-Plattform der globalen Bahnindustrie. Mehr als 130.000 Fachbesucher von allen Kontinenten werden an den vier Tagen in Berlin erwartet.

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In Berlin findet die erste Europameisterschaft der Busfahrerinnen und Busfahrer statt

Busfans und jene, die es noch werden wollen, sollten sich den kommenden Samstag, 22. September 2018 ganz dick im Kalender markieren. Denn an diesem Tag steigt auf dem BVG-Betriebshof Indira-Gandhi-Straße von 10 bis 17 Uhr die erste Europameisterschaft der Busfahrerinnen und Busfahrer. Gemischte Zweierteams von Verkehrsbetrieben aus 21 europäischen Städten – von Reykjavík bis Budapest, von Paris bis Moskau ­– kämpfen auf einem Parcours mit sieben Stationen um Europas Bus-Krone.

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Siemens meldet Lieferverzug für Zugsicherung an – Stadler Giruno auch betroffen, jedoch pünktliche Inbetriebsetzung nicht gefährdet

Um einen grenzüberquerenden Betrieb zu ermöglichen soll der Stadler "SMILE" / SBB "Giruno" neben der Schweiz auch in Deutschland, Österreich und Italien zugelassen werden. Nun hat Siemens Verspätung für die Lieferung des Zugsicherungssystems angemeldet. Mit Gegenmassnahmen konnte sichergestellt werden, dass die Verspätung aktuell keinen Einfluss auf die Inbetriebsetzung in der Schweiz und in Italien per Ende 2019 hat. Jedoch wird sich aufgrund der Lieferverzüge von Siemens die Zulassung des Giruno für den grenzüberschreitenden Betrieb mit Deutschland und Österreich verzögern.

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InnoTrans 2018: Mehr Highlights aus der globalen Bahnindustrie als jemals zuvor

Mit dem sechsteiligen Elektrotriebfahrzeug Cityjet, dem DB Regio Ideenzug oder einer Hybridrangierlokomotive aus China kommt auf der InnoTrans 2018 die Zukunft ins Rollen. Die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik übertrifft mit erstmals über 3.000 Ausstellern aus 61 Ländern alle bisherigen Spitzenwerte. Ähnlich beeindruckend liest sich die Liste der Fahrzeuge, Innovationen und Weltpremieren: 155 Fahrzeugexponate und über 400 Innovationen – davon 146 Weltpremieren – können die internationalen Fachbesucher vom 18. bis 21. September 2018 auf dem Berliner Messegelände live begutachten.

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Modernisierung der Rügendammbrücke zwischen Stralsund und Altefähr

Wegen umfangreicher Bauarbeiten wird die Rügendammbrücke ab dem 17. September 2018 bis einschliesslich 31. Oktober 2018 zwischen Stralsund und Altefähr gesperrt. In dieser Zeit besteht zwischen Stralsund und den Bahnhöfen auf der Insel kein Zugverkehr, dafür fahren ersatzweise Busse. Fahrgäste beachten bitte die bis zu 68 Minuten früheren/späteren Fahrzeiten der Busse. Die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen in den Bussen des Ersatzverkehrs ist nur eingeschränkt möglich, wobei Fahrräder Nachrang haben. Das Buspersonal entscheidet im Einzelfall über die Fahrradmitnahme. Im Abschnitt Stralsund – Rostock fahren die Züge planmässig.

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Siemens nimmt RRX-Instandhaltungswerk offiziell in Betrieb

Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit hat Siemens Mobility am 6. September 2018 das neu errichtete Instandhaltungswerk für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) offiziell in Betrieb genommen. Im Rail Service Center in Dortmund-Eving werden künftig 75 Mitarbeiter die 82 elektrischen Triebzüge des RRX vom Typ Desiro HC über einen Zeitraum von 32 Jahren warten und instandhalten. Das digitalisierte und papierlose Konzept sorgt dafür, dass die vertraglich vereinbarte Verfügbarkeit der Fahrzeuge von über 99 Prozent gesichert werden kann.

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Der BerlKönig rollt durch Berlin

Seit dem heutigen Freitag um 17 Uhr rollt der BerlKönig durch Berlin. Das neue On-Demand-Ridesharing-Angebot ist eine Kooperation der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ViaVan, einem Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und dem Technologieunternehmen Via. Der Dienst ergänzt zunächst innerhalb des östlichen S-Bahn-Rings – zum Beispiel in Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg – den bestehenden ÖPNV. Beim Projekt „BerlKönig“ handelt es sich aktuell um den weltweit grössten Einsatz von On-Demand-Shuttles durch einen ÖPNV-Betreiber.

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Fünf Jahre Video-Verkauf: Deutsche Bahn zieht positive Bilanz

Was als Pilotprojekt im Jahr 2013 mit zunächst fünf Video-Reisezentren an der Schwarzwaldbahn begann, ist mittlerweile ein etabliertes Vertriebsformat. Heute gibt es bei der Deutschen Bahn 43 Video-Reisezentren bzw. Video-Schalter in acht Bundesländern. Davon entfallen allein auf Baden-Württemberg zwölf Video-Reisezentren sowie ein Video-Schalter in Tübingen als Ergänzung innerhalb des dortigen klassischen Reisezentrums. Zwei der bundesweit derzeit sechs Video-Zentralen, in denen die Reiseberater sitzen, befinden sich in Baden-Württemberg, nämlich in Ludwigsburg und Villingen. Bis Ende 2018 sollen deutschlandweit 35 neue Standorte mit Video-Funktion hinzukommen, überwiegend in Nordrhein-Westfalen. Seit 2013 wurde der Video-Verkauf bereits über 350.00 Mal genutzt, davon allein etwa 128.000 Mal in Baden-Württemberg.

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Siemens Mobility präsentiert erste autonom fahrende Strassenbahn der Welt

Siemens Mobility stellt im Rahmen der InnoTrans 2018 gemeinsam mit der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH das Forschungsprojekt zur weltweit ersten autonom fahrenden Strassenbahn vor. Auf einem sechs Kilometer langen Teilstück des Potsdamer Tramnetzes präsentiert Siemens Mobility von 18. bis 21. September 2018 einen Erprobungsträger im realen Strassenverkehr.

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Hupac Gruppe verzeichnet Verkehrswachstum von 8%

Im ersten Halbjahr 2018 erzielte die Hupac Gruppe eine Verkehrssteigerung von 8,0%. Besonders erfreulich entwickelte sich der transalpine Verkehr durch die Schweiz mit einem Plus von 9,4%. Seit Juni 2018 trägt auch die ERS Railways zum positiven Gruppenergebnis bei.

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Lückenlos barrierefrei im Münchner Hauptbahnhof

Alle Gleise des Münchner Hauptbahnhofs sind nun barrierefrei erreichbar und haben ein zeitgemässes Erscheinungsbild für Bahnreisende. Der Münchner Hauptbahnhof hat aus historischen Gründen so genannte Flügelbahnhöfe, die vor mehr als 100 Jahren durch verschiedene lokale Bahngesellschaften bedient wurden. Die Erhöhung der Bahnsteige von 38 Zentimeter auf 76 Zentimeter sorgt dafür, dass auch Fernverkehrszüge im Holzkirchner Flügelbahnhof verkehren können. Die bayerische Verkehrsministerin Ilse Aigner und der bayerische Konzernbevollmächtigte, Klaus-Dieter Josel haben den grundlegend sanierten Holzkirchner Flügelbahnhof offiziell eröffnet.

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DB weist Diskriminierungsvorwürfe von Flixtrain bei Trassenvergabe zurück

Der Fernbusanbieter Flixmobility sieht sein neues Angebot Flixtrain bei der Trassenvergabe durch die Bahn diskriminiert. Flixmobility-Geschäftsführer André Schwämmlein sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» von gestern Samstag: «Was wir bekommen haben, ist kaum wirtschaftlich zu betreiben.»  Die Vorwürfe der Diskriminierung bei der Trassenvergabe weisen die DB entschieden zurück: "Die Trassenvergabe ist ein offizielles und standardisiertes Verfahren, bei dem die Regulierungsbehörde eingebunden ist. Flixtrain versucht offenbar weiterhin in der Öffentlichkeit Stimmung gegen die DB zu machen."

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InnoTrans 2018 – The Future of Mobility live erleben

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 137.391 Fachbesucher aus 119 Ländern informierten sich 2016 bei 2.955 Ausstellern aus 60 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. In diesem Jahr werden mehr als 3.000 Aussteller in Berlin auf dem grössten Schienenevent der Welt ihre Produkte auf 200.000 Quadratmetern in 41 Hallen und auf über 3.500 laufenden Metern Gleis präsentieren. Vom 18. bis 21. September 2018 berichten wir auf unserer info24 Facebook-Seite täglich live aus Berlin. Freuen Sie sich auf die Neuheiten! Auch wenn Sie nicht auf Facebook angemeldet sind können Sie unsere Bilder und Beiträge sehen, die Seite ist öffentlich.

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DB Regio Bayern neuer Premium-Partner des Eishockey-Erstligisten ERC Ingolstadt

Der Eishockeyclub ERC Ingolstadt und DB Regio Bayern wollen zukünftig bei Promotion und Kommunikation innerhalb und ausserhalb des ERC-Stadions eng zusammen arbeiten. Das Partner-Paket umfasst für DB Regio Bayern diverse Werbeflächen in der Saturn Arena, darunter eine Spielfeldbande. Bei einem Heimspiel in der Saison 2018/19 wird DB Regio Bayern als „Partner des Tages“ präsentiert. Das Unternehmen mit Sitz in München unterstützt den ERC Ingolstadt künftig bei der clubinternen Fan-Wahl zum „Panther (Spieler) des Monats“. Zudem haben die Bahn-Tochter und der DEL-Champion von 2014 gemeinsame Aussenwerbekampagnen geplant.

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„Köln, für uns bist du ein Gefühl“ – die S-Bahn Köln feiert „ihre“ Stadt

DB Regio widmet Köln eine eigene Imagekampagne; inklusive einem Gewinnspiel. Bereits seit 1975 gehört die S-Bahn Köln wie selbstverständlich zum Kölner Stadtbild und ist bei allen grossen Themen – von Karneval bis Fussball – stets präsent. Grund genug für die Deutsche Bahn, der Stadt am Rhein mit einer grossen Imagekampagne einmal „Danke“ zu sagen.

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Verbesserte Zusammenarbeit im internationalen Krisenmanagement

Heute jährt sich der Totalunterbruch von Rastatt. Nach dem Ereignis stand das Umleitungskonzept erst nach zwölf Tagen bereit. Als Lehre daraus hat die SBB zusammen mit den europäischen Kollegen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit intensiviert und ein Notfallhandbuch erarbeitet.

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Spatenstich zur Modernisierung des Dortmunder Hauptbahnhofs im Rahmen der Initiative „1von150: Moderne Bahnhöfe in NRW“

Jetzt rollen die Bagger am Dortmunder Hauptbahnhof an, einem der wichtigsten Bahn-Knotenpunkte in Nordrhein-Westfalen. Mit einem symbolischen Spatenstich haben vergangene Woche Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes NRW, Ute Möbus, Vorstand Finanzen/Controlling der DB Station&Service, Jörg Seelmeyer, Bahnhofsmanager der DB für den Bereich Dortmund, sowie Manfred Sauer, Bürgermeister der Stadt Dortmund, den Startschuss für die Modernisierung der Verkehrsstation des Dortmunder Hauptbahnhofs gegeben.

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Siemens und Berliner Verkehrsbetriebe einigen sich

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Siemens-Konzern haben sich nach vertrauensvollen und kooperativen Gesprächen verständigt und verzichten im Zusammenhang mit der Bestellung von neuen U-Bahnwagen auf eine gerichtliche Entscheidung.

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Geheimnisvolle Ausflugziele zwischen Aachen, Köln und Siegen entdecken

Mit einer Strecke von über 170 km Länge verbindet der Rhein-Sieg-Express (RE 9) insgesamt 24 Haltepunkte im südlichen NRW sowie im nördlichen Rheinland-Pfalz zwischen Aachen, Köln und Siegen. Aber wo geniesst man ein frisches Kölsch in stilechter Atmosphäre? Welches ist die beste Eisdiele in Aachen? Wo kann man einen 84 Meter breiten Wasserfall bestaunen? Diese und weitere Geheimtipps entlang der Regionalexpress-Strecke RE 9 haben zwei Bloggerinnen nun in einer Broschüre im Auftrag des Rhein-Sieg-Express (RSX) zusammengetragen.

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Sommerbaustelle Feldmoching - Freising (- München Flughafen) ab 27. Juli bis 10. September 2018

Mit einem grossen Bündel von Baumassnahmen wird das Schienennetz nördlich von München fit gemacht. Der direkte Anschluss von Ostbayern an den Münchner Flughafen wird hergestellt („Neufahrner Kurve“), S-Bahn-Stationen werden barrierefrei ausgebaut sowie Schienen und Weichen auf mehr als 33 Kilometer Streckenlänge erneuert. Insgesamt werden in kurzer Zeit mehr als 60 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Die Konzentration und Bündelung dieser Arbeiten auf die Sommerferien verschont Bahnreisende vor monatelangen Behinderungen durch Baustellen. Dafür muss vom 28. Juli 2018 bis 10. September 2018 für sechs Wochen die Strecke zwischen Feldmoching und Freising  für Züge weitgehend gesperrt werden.

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Neuer Internet-Auftritt der S-Bahn Berlin

Die S-Bahn Berlin präsentiert sich im Internet ab sofort mit einem neuen, modernen und und nutzerfreundlichen Auftritt. Für die Kundinnen und Kunden bietet die Website tolle neue Funktionalitäten, so ist man mit dynamischen Fahrgastinformationen auf dem Laufenden. Die Fahrplanauskunft der neuesten Generation findet auch bei Störungen im Netz die individuell beste Fahrtroute. Fahrpreisinformationen sind verständlich aufbereitet, dass jeder schnell und übersichtlich das für ihn passende Ticket findet. Daneben gibt es auch eine extra Rubrik für Touristen (jetzt auch auf Englisch),  dort finden Berlin-Besucher die wichtigsten Infos für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

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Neue Schienen zwischen Berlin Charlottenburg und Tiergarten erfordern S-Bahn Sperre

Zwischen Berlin Charlottenburg und Tiergarten erneuert die Deutsche Bahn auf rund 6.000 Metern die Schienen. Vom 23. Juli 2018 um 4 Uhr bis zum 3. August 2018 um 1.30 Uhr können die Züge der S-Bahnlinien S3, S5, S7 und S9 in diesem Abschnitt nicht fahren. Es verkehren Bahnersatz-Busse, zudem kann die Baustelle mit den Linien RE 1, RE 2, RE 7, RB 14, RB 21, RB 22, U2 und U9 umfahren werden.

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Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS für Berlin und Brandenburg

Die S-Bahn Berlin hat ihr bisher umfassendstes Qualitätsprogramm S-Bahn PLUS zur Verbesserung von Pünktlichkeit, Qualität und Service gestartet. Mehr als 30 Millionen Euro will die Deutsche Bahn dafür einsetzen. Mit dem Geld sollen unter anderem Bahnhöfe baulich aufgewertet, hunderte Anlagen der Sicherungs- und Leittechnik ausgetauscht sowie zusätzlich 100 Triebfahrzeugführer pro Jahr ausgebildet werden. In bereichsübergreifenden Projektteams haben 50 Mitarbeiter in den vergangenen Monaten die komplexen Betriebsabläufe unter die Lupe genommen und ein Programm erarbeitet, das aus rund 180 Bausteinen besteht.

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