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Regionalverkehr Bern-Solothurn: RBS-Bahn-Angebot für die Zukunft

Bis 2030 prognostiziert der Kanton Bern für den öffentlichen Verkehr eine Nachfragezunahme von rund 30 Prozent. Das neue Fahrplanangebot des RBS sieht zwei Ausbauschritte in den Zeithorizonten 2020 und 2025 vor: Im Horizont 2020 werden die Linie S8 nach Bätterkinden verlängert und auf der Linie S7 kommen die neue Züge in den Einsatz. Im Horizont 2025 sollen mit der Einweihung des neuen RBS-Bahnhofs Bern längere Züge zwischen Solothurn und Bern verkehren können.

Tiefbahnhof vom Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) in Bern                                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Nachfrage auf den RBS-Bahnlinien S7 (Worb Dorf – Bern), S8 (Jegenstorf – Bern), S9 (Unterzollikofen – Bern) und RE (Regioexpress Solothurn – Bern), steigt bis 2030 voraussichtlich um rund 30 Prozent. In Zusammenarbeit mit den Kantonen Bern und Solothurn hat der RBS in den letzten Jahren deshalb für die Zeithorizonte 2020 und 2025 ein Fahrplankonzept mit zahlreichen Verbesserungen auf allen RBS-Bahnlinien erarbeitet.

 

 

Horizont 2020

 

Eine S-Bahn bis Bätterkinden

 

Die Linie S8 wird im Horizont 2020 halbstündlich von Jegenstorf nach Bätterkinden verlängert. Sie bedient unterwegs alle Bahnhöfe und verbindet die Ortsteile der Gemeinde Fraubrunnen im Halbstundentakt. Damit wird der Regioexpress entlastet. Für Schalunen, Büren zum Hof und Grafenried ergeben sich halbstündliche Verbindungen nach Bern und Bätterkinden (mit Umsteigen auch nach Solothurn).

 

Die Fahrzeit des Regioexpresses zwischen Solothurn und Bern wird durch die „Aufhebung“ der Zwischenhalte Schalunen, Büren zum Hof und Grafenried (neu bedient von der S8) und Geschwindigkeitserhöhungen auf der Strecke um drei Minuten auf neu 34 Minuten verkürzt. Durch die Verlängerung der S8 werden die Verkehrsströme besser verteilt. Der RE hält weiterhin in Jegenstorf, Fraubrunnen, Bätterkinden, Lohn-Lüterkofen und Biberist.

 

Neue Züge für die S7 und Verstärkung am Mittag

 

Der 7½- Minuten-Takt zwischen Bolligen und Bern wird ab 2019 auch über den Mittag gefahren (bisher nur in der Morgen- und Abendspitze). Bis 2020 werden zudem die alten „Mandarinli“ durch neue, vollklimatisierte Züge mit mehr Türen und mehr Niederflur ersetzt. Diese neuen Züge werden auch auf der Linie S9 (Unterzollikofen – Bern) eingesetzt.

 

Der Fahrplanausbau bedingt mehrere Infrastrukturausbauten, so unter anderem ein Wendegleis in Bätterkinden, Doppelspurausbauten auf der Strecke und Ausbauten der Bahnhöfe Büren z. Hof, Schalunen, Ittigen, Boll-Utzigen.

 

 

Horizont 2025

 

50 Prozent mehr Platz im RegioExpress

 

Ab dem Horizont 2025 verkehren auf dem Regioexpress neu 180 m lange Züge (statt bisher 120 m). Für die Fahrgäste bedeutet das in den Spitzenzeiten 50 Prozent mehr Platz. Dafür müssen die Perrons aller Regioexpress-Bahnhöfe verlängert und neue Fahrzeuge beschafft werden.

 

Für diesen Ausbauschritt sind weitere Aus- und Neubauten nötig, so unter anderem der Bau des neuen RBS-Bahnhofs Bern und des Depots in Bätterkinden oder auch der Umbau/Neubau der Bahnhöfe in Jegenstorf und Solothurn.

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Peter Spuhler regelt Nachfolge des Group CEO bei Stadler

Per 1. Januar 2018 übernimmt Thomas Ahlburg neu die Funktion des Group CEO von Stadler. Peter Spuhler, Mehrheitsaktionär von Stadler, konzentriert sich nach 30 Jahren in der operativen Verantwortung von Stadler auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. 1989 hatte er die Firma mit damals 18 Mitarbeitern für circa 4,5 Millionen Schweizer Franken erworben. Heute zählt das Unternehmen über 7000 Mitarbeiter und macht einen jährlichen Umsatz von über 2 Milliarden Schweizer Franken.

Peter Spuhler übergibt die Funktion des Group CEO an Thomas Ahlburg und konzentriert sich per 1.1.2018 auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten                                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

In der Funktion des Verwaltungsratspräsidenten obliegen Peter Spuhler die sieben nicht übertragbaren Aufgaben des Verwaltungsrats gemäss dem Schweizerischen Obligationenrecht. Die Anpassung der Führungsstruktur ermöglicht es Peter Spuhler darüber hinaus, sich noch stärker auf die Führung des Strategieprozesses, auf „Mergers & Acquisitions“-Projekte, die strategischen Lokalisierungsanteile bei Joint Ventures, die Begleitung des Angebotsprozesses sowie dessen Freigabe, die strategische Produktentwicklung und speziell die Intensivierung der Kundenpflege zu konzentrieren.

 

Thomas Ahlburg führt seit 2012 das grösste Werk der Stadler-Gruppe in Bussnang und ist stellvertretender Group CEO. Sein Leistungsausweis in beiden Funktionen ist hervorragend und er geniesst das volle Vertrauen des Verwaltungsrates und der Belegschaft. Nach seinem Ingenieurstudium an der ETH Zürich und an der University of Cape Town (Südafrika) war Thomas Ahlburg zehn Jahre für die internationale Beratungsfirma Booz & Company tätig. In dieser Zeit hat er berufsbegleitend an der Georg-August-Universität in Göttingen promoviert. Danach bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei MT Aerospace, unter anderem als Leiter der Business-Unit Ariane 5. Vor seinem Wechsel zu Stadler im Jahr 2012 hatte er die Leitung des Bombardier-Werks in Görlitz inne. Der ETH-Ingenieur ist 47 Jahre alt, verheiratet mit der Harfenistin Nora Ahlburg und Vater eines sechsjährigen Sohnes. Die Familie wohnt seit 2012 in Kreuzlingen. Thomas Ahlburg ist in der IHK Thurgau als Vorstandsmitglied aktiv.

 

„Mit Thomas Ahlburg übernimmt ein Wegbegleiter meine Nachfolge, der mich in den letzten Jahren aus unternehmerischer, führungstechnischer, fachkundiger und vor allem auch aus menschlicher Sicht restlos überzeugt hat. Das Werk in Bussnang ist erstklassig geführt und hat sich unter der Ägide von Thomas zu einem Vorbild für die ganze Gruppe entwickelt. Ich bin stolz und dankbar, dass Thomas Ahlburg meine Nachfolge als Group CEO antritt und ich wünsche ihm viel Erfolg und Freude in dieser Funktion“, sagt Peter Spuhler.

 

Die Nachfolge von Thomas Ahlburg für die Leitung des Werks in Bussnang übernimmt Georg Kapeller. Er ist seit 2012 Produktionsleiter in Bussnang und war zuvor über zehn Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen im Engineering bei der Firma GDELS-Mowag in Kreuzlingen tätig. Nach seinem Maschinenbaustudium in Winterthur hat Georg Kapeller berufsbegleitend ein Mechatronik- und ein Betriebswirtschafts-Nachdiplomstudium, sowie die Generalstabsausbildung absolviert. Georg Kapeller ist im Thurgau aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie in Frauenfeld. Er ist 42 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

 

Mit der von langer Hand geplanten Anpassung der Führungsstruktur ist das Unternehmen optimal auf die kommenden Herausforderungen, das weitere Wachstum und die zunehmende Internationalisierung vorbereitet. Peter Spuhler bleibt mit 80 Prozent der Aktien Haupteigentümer von Stadler. 10 Prozent der Aktien befinden sich bei der RAG Stiftung und weitere 10 Prozent bei etwa 160 Kadermitarbeitern.

 

 

Über Stadler

 

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, UK und den USA arbeiten über 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reise­zugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste dieselelektrische Lok. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

 

Stadler in weiteren Zahlen: Der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug) hat sich bereits über 1400-mal in insgesamt 17 Ländern verkauft. Auch der KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug) ist sehr gefragt: Er wurde 258-mal in 9 Ländern verkauft. Europas stärkste dieselelektrische Lok, die EURO4000, wurde in 7 Ländern 140-mal verkauft. Stadler Service hält zudem in 16 Ländern Fahrzeugflotten mit über 680 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von über 120 Millionen Kilometern instand.

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Schweizer Bahnen Kalender 2018 von Dario Häusermann

Jedes Jahr erstellt Dario Häusermann den "Schweizer Bahnen Kalender" mit den schönsten Bildern des Jahres. Somit heisst es auch im 2018: Ob Bergbahnen, Schmalspurbahnen oder die Bundesbahnen, es hat für jeden etwas dabei. Selbstverständlich wurde aber auch der Güterverkehr berücksichtigt und um noch mehr über das jeweilige Bild zu erfahren, gibt es auch dieses Jahr wieder eine Übersicht auf der Rückseite des Kalenders mit ausführlichen Informationen zu den Bildern. Dieses Jahr gibt es auch die Möglichkeit mit etwas Glück einen Kalender zu gewinnen. Auf Facebook verlosen wir unter allen teilnehmenden Personen zwei Kalender.

Cover des Kalenders "Schweizer Bahnen" von Dario Häusermann                                                           Foto: Dario Häusermann

 

 

Das Jahr 2017 neigt sich bereits schon langsam seinem Ende entgegen und somit wird es auch Zeit an den Kalender 2018 zu denken. Wie jedes Jahr erstellt Dario Dario Häusermann den "Schweizer Bahnen Kalender" mit den schönsten Bildern des Jahres. Das Titelbild im 2018 zeigt den RAe TEE II auf einer Extrafahrt bei Gurtnellen. Als Bonusbild 2018 gibt es eine Aufnahme vom Giruno bei einer Testfahrt im Sihltal.

 

 

Die Daten zum Fotokalender 2018

 

- Format 50cm x 35cm

- 13 farbige Bilder

- transparentes Deckblatt glänzend

- Spiralbindung schwarz, Aufhänger

- einzeln in Schrumpffolie verpackt

- Kalenderbild- Übersicht auf der Rückseite

- Neues Erscheinungsbild

- Neu: Kalendarium mit allen CH-Feiertagen

- Neu: Bonusbild mit aktuellem Hintergrund

 

 

Der Kalender kann per Mail (dario@schweizer-bahnen.ch) oder via Bestellformular auf der Webseite bestellt werden.

 

Preis: 29 CHF  inkl. Versand und Verpackung für die Schweiz

Preis: 25 Euro  inkl. Versand und Verpackung für nach Deutschland

 

Der Versand erfolgt mit Einzahlungsschein (Deutsches Konto vorhanden). Eine Lieferung in andere Länder ist selbstverständlich auch möglich, hier berechnen sich die Preise individuell je nach Porto.

 

 

Verlosung von zwei Kalendern

 

Auf  unserer  Facebook-Seite  verlosen wir dieses Jahr unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Kalender.

Dafür einfach  dort einen Kommentar hinterlassen und das Foto teilen  und schon nehmt ihr an der Verlosung teil!

Die  Gewinner  werden  am  15. Oktober 2017  ausgelost  und  einen  Tag  später  bekannt  gegeben.   Viel Glück!



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Die 19 Züge des Typs ETR 610 werden aufgerüstet und revidiert

Die gesamte Flotte der 19 Neigezüge des Typs ETR 610 wird für insgesamt rund 90 Millionen Franken aufgerüstet und revidiert. Grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, moderne Toiletten, neue Technik und ein besserer Mobilfunkempfang verbessern den Reisekomfort und die Zuverlässigkeit auf der Nord-Süd-Achse. Die Lieferantin Alstom startet nun mit den Arbeiten in Savigliano (Italien).

Die ETR 610 der ersten Serie gehen bei Alstom in die erste grosse Revision                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Fahrzeuge des Typs ETR 610 der ersten Serie erreichen eine Laufleistung von 2,5 Millionen Kilometer und müssen daher in die erste grosse Revision. Mit der gleichzeitigen Aufrüstung der sieben Züge aus der ersten Serie auf den Standard der zweiten Serie, werden Komfort und Technik der gesamten ETR 610 Flotte vereinheitlicht. Die Züge der ersten Serie erhalten ebenfalls grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, moderne Toiletten sowie eine Brandunterdrückungsanlage.

 

 

Einmalige Synergien bei Alstom

 

Alle 19 Züge werden bis 2020 schrittweise revidiert und dabei mit neuer Technik ausgestattet, die unter anderem auch für besseren Mobilfunkempfang mit Signalverstärkern und WiFi sorgt. Die Revision und die Aufrüstung erfolgt im Werk von Alstom. Die Firma hat bereits die Revision der ETR 610 für Trenitalia vorgenommen und abgeschlossen, so dass sie das daraus gewonnene Know-how in die Revision der ETR 610 der SBB einfliessen lassen kann. Kostenpunkt für die gesamte Aufrüstung und Revision: rund 90 Mio. Franken.

 

 

Seit Frühling 2017 ist Flotte komplett

 

Die sieben Züge der ersten Serie stammen aus der Zeit der ehemaligen Betreibergesellschaft Cisalpino: Ab Ende 2009 wurden die Züge durch SBB und TI getrennt betrieben. So verkehren in der Schweiz auch sieben ETR 610-Züge der Trenitalia. Im Jahr 2012 bestellten die SBB acht zusätzliche ETR 610 (RABe 503) und 2015 folgte eine Nachbestellung von vier weiteren Zügen. Seit Frühling 2017 ist die Flotte der SBB komplett.

 

Die Zuverlässigkeit der ETR 610 konnte im letzten Jahr dank einer Taskforce deutlich gesteigert werden. Die aufgetretenen Qualitätsprobleme bei der Neigetechnik, den Schiebetritten und den Küchengeräten konnten weitgehend behoben werden. Die Taskforce läuft parallel zu den Arbeiten in Savigliano weiter bis 2018.

Revisione e aggiornamento in vista per i 19 treni di tipo ETR 610

 

L'intera flotta di treni ad assetto variabile di tipo ETR 610, composta da un totale di 19 convogli, viene sottoposta a revisione e aggiornata, per un ammontare complessivo di circa 90 milioni di franchi. Portabagagli più grandi, zona famiglia, toilette moderne, nuove tecnologie e migliore ricezione della rete mobile accrescono il comfort di viaggio e l'affidabilità dei treni sull'asse nord sud. L'azienda produttrice Alstom dà ora il via ai lavori a Savigliano (Italia).

 

I veicoli di tipo ETR 610 della prima serie hanno raggiunto i 2,5 milioni di chilometri e devono quindi essere sottoposti alla prima grande revisione. Al contempo, i sette treni della prima serie vengono ammodernati e adeguati agli standard delle composizioni della seconda serie, uniformando così il livello di comfort e lo stato della tecnica dell'intera flotta ETR 610. Questi treni vengono dotati di portabagagli più ampi, di una zona famiglia, di toilette moderne e di un impianto antincendio.

 

 

Sinergie eccezionali con Alstom

 

Entro il 2020 tutti i 19 treni verranno progressivamente sottoposti a revisione e dotati di nuove tecnologie, che consentiranno ad esempio di introdurre il Wi-Fi a bordo e di migliorare la ricezione della rete mobile grazie all'installazione di amplificatori di segnale. La revisione e l'aggiornamento vengono svolti presso lo stabilimento di Alstom. Avendo già alle spalle la revisione degli ETR 610 di Trenitalia, l'azienda può sfruttare il know-how acquisito per la revisione degli ETR 610 delle FFS. La revisione e l'aggiornamento hanno un costo complessivo di circa 90 milioni di franchi.

 

 

Flotta al completo dalla primavera 2017

 

I sette treni della prima serie risalgono agli anni dell'ex società di gestione Cisalpino. A fine 2009, infatti, l'esercizio dei veicoli era stato suddiviso tra FFS e Trenitalia (TI) e ad oggi in Svizzera, oltre ai sette treni FFS, circolano anche i sette treni ETR 610 di Trenitalia. Nel 2012 le FFS hanno ordinato otto ETR 610 (RABe 503) supplementari e nel 2015 altri quattro. Dalla primavera 2017 la flotta delle FFS è al completo.

 

Nell'ultimo anno, l'affidabilità degli ETR 610 è stata notevolmente aumentata grazie all'istituzione di una task force che ha consentito di risolvere ampiamente i problemi qualitativi legati alla tecnica d'inclinazione, ai predellini retrattili e alle apparecchiature in cucina. La task force rimarrà operativa fino al 2018 parallelamente ai lavori a Savigliano.

Mise à niveau et révision des 19 trains de type ETR 610

 

Les 19 trains pendulaires de type ETR 610 vont être mis à un même niveau et révisés pour environ 90 millions de francs au total. Des porte-bagages plus grands, un espace familles, des toilettes modernes, une technique nouvelle et une réception mobile améliorée optimiseront le confort et la fiabilité du voyage sur l'axe nord-sud. Alstom, le fournisseur, commence à présent les travaux à Savigliano (Italie).

 

Cet automne, les véhicules de la première série auront parcouru 2,5 millions de kilomètres et devront subir une première grande révision. En mettant simultanément à niveau les sept trains de la première série selon les standards de la deuxième, le confort et la technique de tout le parc ETR 610 seront unifiés. Ceci implique l'agrandissement des porte-bagages, l'aménagement d'un espace familles, la modernisation des toilettes et l'installation d'un nouveau dispositif de lutte contre les incendies.

 

 

Des synergies uniques chez Alstom

 

Les 19 trains de la série feront progressivement l'objet d'une révision d'ici à 2020, prévoyant l'installation d'une nouvelle technique qui assurera entre autres une meilleure réception mobile grâce à des amplificateurs de signal et des réseaux Wi-Fi. La révision et la mise à niveau se font dans les ateliers d'Alstom. L'entreprise a déjà effectué la révision des ETR 610 pour Trenitalia. Elle peut ainsi utiliser le savoir-faire acquis pour réviser les ETR 610 des CFF. Les coûts de la mise à niveau et de la révision sont estimés à 90 millions de francs.

 

 

Parc de véhicules complet depuis le printemps 2017

 

Les sept trains de la première série remontent à l'époque de l'ancienne société exploitante, Cisalpino, dont le parc est exploité par CFF et Trenitalia depuis fin 2009. Sept trains ETR 610 de Trenitalia circulent ainsi en Suisse. Les CFF ont en outre commandé huit ETR 610 (RABe 503) en 2012 et quatre trains en 2015 qui ont maintenant tous été livrés. Le parc de véhicules est complet depuis le printemps 2017.

 

Grâce à une task force, la fiabilité des ETR 610 a été notablement améliorée l'an dernier. Les problèmes de qualité de la technique de pendulation, des marchepieds escamotables et des appareils de cuisine ont été en grande partie réglés. La task force poursuivra en parallèle ses travaux à Savigliano jusqu'en 2018.

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Bernina Gran Turismo – Neu auch auf Schiene

Bernina Gran Turismo ist ein Oldtimer-Rennen auf Strasse am Berninapass. Neu ist auch die Rhätische Bahn (RhB) mit dabei: Dank des Engagements des Veranstalters dieses Rennens bietet die RhB für Zuschauer und Nostalgiker am Rennwochenende vom 23. und 24. September 2017 Oldtimer auf Schienen – dies zum regulären Ticketpreis.

Gran Turismo aus dem RhB-Oldtimer erleben                                                                                        Foto: Rhätische Bahn (RhB)

 

 

 

448 Meter Höhenunterschied, über 50 Kurven, 5.7 Kilometer Länge und mitten in den Schweizer Alpen - dies macht die Bernina Gran Turismo aus, welche vom 22. bis 24. September 2017 auf dem Berninapass stattfindet. Bernina Gran Turismo - das ist eine gelungene Mischung aus Geschichte, Motorsport, sowie «authentic rough luxury» und ergibt ein grossartiges Erlebnis für Teilnehmer und Zuschauer. Das Bergrennen auf der für den Verkehr gesperrten Bernina Passstrasse ist offen für Sport- und Rennfahrzeuge für Baujahre in die frühen 1980er Jahre.

 

Die Strecke über 5.7 Kilometer führt von La Rösa auf 1800 Meter über Meer bis auf die Passhöhe beim Ospizio Bernina, wobei auf der spektakulären Strecke rund 500 Höhenmeter überwunden werden. Adrenalin pur inmitten einer grandiosen, hochalpinen Landschaft! Die Bernina Gran Turismo bietet eine einmalige Gelegenheit, die Schönheit des Herbstes im Engadin zu erleben. Zuschauer sind herzlich willkommen und müssen keinen Eintritt bezahlen.

 

Um das Strassen-Bergrennen mit Zielankunft auf Ospizio Bernina zu erleben, verkehren am 23. und 24. September 2017 zwei «RhB-Oldtimer» als Extrazüge zwischen St. Moritz/Pontresina und Ospizio Bernina. Am Sonntag, 24. September 2017 verkehrt ein «RhB-Oldtimer» sogar bis nach Poschiavo und wieder zurück. Dank dem Engagement von Bernina Gran Turismo können die Extrazüge mit einem gewöhnlichen streckenbezogenen Billett ohne zusätzlichen Aufpreis genutzt werden. «Diese Kooperation mit Bernina Gran Turismo ermöglicht uns eine faszinierende Kombination aus historischem Motorsport und nostalgischen Zügen anzubieten», so Renato Fasciati, Direktor der RhB.

 

Die Zugkomposition der «RhB-Oldtimer» ist historisch und spektakulär zugleich: Die Formation des ersten Zuges besteht aus dem Bernina Krokodil Ge4/4 182 mit Baujahr 1928 gefolgt von zwei Salonwagen. Die Formation des zweiten Zuges besteht aus zwei historischen Bernina-Triebwagen mit Baujahr 1908/10, gefolgt von zwei nostalgischen Bernina-Anhängefahrzeugen sowie zwei offene Aussichtswagen.





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SBB befördert mehr Passagiere - Güterverkehr in der Schweiz unter Druck

Die SBB hat im ersten Halbjahr 2017 mehr Passagiere befördert als in der Vorjahresperiode. Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit im Personenverkehr und in den Bahnhöfen sind gestiegen. Die digitalen Verkaufskanäle legten erneut zu. Das Konzernergebnis ist gestiegen, der Schuldendeckungsgrad konnte verbessert werden. Stark unter Druck ist der Güterverkehr in der Schweiz, wie das negative Halbjahresergebnis von SBB Cargo zeigt. Der internationale Güterverkehr erzielte einen Rekordumsatz und ein positives Halbjahresergebnis; dies wird durch den langen Unterbruch der Strecke Basel–Karlsruhe beeinträchtigt werden. Die SBB unternimmt alles, um die Auswirkungen zu minimieren.

Im Personenverkehr mehr Passagiere, aber schwieriges erstes Halbjahr für SBB Cargo                          Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Kundenzufriedenheit im Personenverkehr stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,5 auf 74,8 Prozentpunkte, jene in den Bahnhöfen legte um 2,0 auf 78,5 Prozentpunkte zu. Die Kundenpünktlichkeit verzeichnete im gleichen Zeitraum einen deutlichen Anstieg um 2,1 auf 89,8 Prozentpunkte, dies trotz der baustellenbedingt anspruchsvollen Situation in der Westschweiz. Auch die Anschlusspünktlichkeit, d.h. Anteil Reisende, die ihren Anschluss erreichen, entwickelte sich positiv und legte um 0,6 auf 96,9 Prozentpunkte zu. Dies ist auf eine effizientere Baustellenplanung zurückzuführen mit mehr Arbeiten an verkehrsarmen Wochenenden.

 

Immer mehr Kunden beziehen ihre Billetts nicht mehr am Schalter: Die Selbstbedienungsquote erhöhte sich erneut um 3,1 Prozentpunkte auf 84,5 Prozent. Dabei legten die digitalen Verkaufskanäle (Mobile, Online) um 5,8 Prozentpunkte auf einen Gesamtanteil von 32,4 Prozent wiederum stark zu. Dies verdeutlicht die wachsende Bedeutung des digitalen Wandels in den SBB Vertriebskanälen.

 

 

Konzernergebnis gesteigert – RailFit20/30 auf Kurs

 

Der Anstieg des Konzernergebnisses von CHF 72 Mio. auf CHF 152 Mio. ist vor allem auf die gute Performance im Personenverkehr und bei Infrastruktur zurückzuführen. Dies zeigt sich auch im gestiegenen Betriebsergebnis. Der Free Cash Flow nach Finanzierung durch die öffentliche Hand konnte verbessert werden, während die verzinsliche Nettoverschuldung leicht anstieg. Der Schuldendeckungsgrad sank dank des erfreulichen Betriebsergebnisses von 7,5 auf 6,7. Sofern keine unerwarteten Entwicklungen eintreten, ist der vom Bund geforderte Schuldendeckungsgrad von 6,5 2017 erreichbar.

 

Ein wesentlicher Treiber ist das im September 2016 lancierte Effizienzprogramm RailFit20/30, welches Wirkung zeigt. Das Wachstum des operativen Aufwands konnte im ersten Halbjahr auf 0,5 Prozent gedrosselt werden. Die Anzahl Mitarbeitende ist gegenüber der Vorjahresperiode um 242 auf 32 875 gesunken. Die Dringlichkeit für weitere Einsparungen ist jedoch weiterhin gegeben. Dies zeigen etwa das Ergebnis von SBB Cargo oder der steigende Betriebsaufwand durch Inbetriebnahmen wie z.B. den Gotthard-Basistunnel. Mit RailFit20/30 will die SBB den Anstieg der Gesamtkosten der Bahn dämpfen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zugleich sollen mit gezielten Investitionen Ausbauten und attraktive, innovative Angebote ermöglicht werden.

 

 

Personenverkehr: Mehr Passagiere – Erträge stabilisiert

 

Im Personenverkehr zeigt sich die Wirkung der Preiserhöhungen ab Fahrplanwechsel 16/17. Gleichzeitig haben die Erträge im internationalen Personenverkehr zugenommen. Das Halbjahresergebnis ist von CHF 29,9 Mio. auf CHF 59,8 Mio. gestiegen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode waren erneut mehr Passagiere in den Zügen der SBB unterwegs (+1,3 Prozent auf 1,25 Mio. Fahrgäste täglich). Allerdings hat sich die Anzahl Personenkilometer nur leicht von 9 333 auf 9 358 Mio. erhöht. Diese Abflachung des Wachstums erklärt sich zum Teil durch den Gotthard-Basistunnel, welcher die Distanz auf der Nord/Süd-Achse verringert. Zum anderen zeigt sich die Wirkung von baustellenbedingten Streckensperrungen, bei denen die Kunden auf Bahnersatz gelenkt wurden. Ende Juni waren 469 841 Generalabonnemente im Umlauf (+2,4 Prozent). Die Anzahl Halbtaxabonnemente stieg um 4,8 Prozent auf 2 439 500.

 

 

Immobilien: Weniger Verkäufe – mehr Mietertrag

 

Das Halbjahresergebnis von SBB Immobilien ging von CHF 173 Mio. auf CHF 127 Mio. zurück. Dies ist auf weniger Immobilienverkäufe im Vergleich zur Vorjahresperiode zurückzuführen. Positiv entwickelten sich die Mieterträge Dritte, die von CHF 224 Mio. auf CHF 236 Mio. anstiegen. Der Drittumsatz in den 32 grössten Bahnhöfen erhöhte sich von CHF 780 auf CHF 796 Mio.

 

 

SBB Cargo: Schwieriges erstes Halbjahr

 

SBB Cargo Schweiz ist wie die gesamte Schweizer Transportbranche mit Problemen ins 2017 gestartet. Das Halbjahresergebnis ging deutlich von CHF -4 Mio. auf CHF -25 Mio. zurück. Vor allem im Export-/Importverkehr war ein starker Einbruch zu verzeichnen, auch der Wagenladungsverkehr entwickelte sich rückläufig. Die gesamte Verkehrsleistung im Güterverkehr legte um 2,1 Prozent auf 8,58 Mrd. Nettotonnenkilometer zu. SBB Cargo International verzeichnete mit CHF 157 Mio. einen Umsatzrekord und steigerte das Halbjahresergebnis von CHF 3 auf CHF 8 Mio. – dies allerdings noch vor dem Unterbruch zwischen Basel und Karlsruhe vom 12. August 2017 bis voraussichtlich zum 2. Oktober 2017. Zudem kann das Potenzial der erneuerten Nord/Süd-Achse Gotthard aufgrund langer Stillstandzeiten an den Grenzen noch nicht voll ausgeschöpft werden. Hinzu kommt die baustellenbedingte Sperrung der Luino-Achse (Luino-Novara). Massnahmen wurden eingeleitet, z.B. hinsichtlich internationaler Koordination der Baustellen und Fahrpläne.

 

Das Ergebnis von SBB Cargo zeigt die Notwendigkeit für weitere Produktivitätssteigerungen, Automatisierungen und strukturelle Anpassungen. Denn das wirtschaftliche Umfeld wird anspruchsvoll bleiben, die Desindustrialisierung setzt sich fort. Am Markt kommt es zu Verlagerungen von Produktionsstandorten, zum Beispiel in der Stahlbranche, bis hin zu Geschäftsaufgaben von Kunden. Diese Verschiebungen wurden durch den schwachen Euro beschleunigt und führen zu einem weiteren Umsatzrückgang. SBB Cargo ist für die Veränderungen im Markt noch nicht flexibel genug und hat noch zu hohe Strukturkosten und aufwändige Prozesse. SBB Cargo will so rasch wie möglich in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Deshalb wurde ein Sanierungsprogramm aufgesetzt, mit dem bis 2020 nachhaltige Einsparungen von CHF 80 Mio. realisiert werden sollen. Diese Massnahmen werden zusätzlich zum bereits laufenden konzernweiten Effizienzprogramm RailFit20/30 ergriffen.

 

 

Infrastruktur mit positivem Ergebnis

 

SBB Infrastruktur verzeichnet mit CHF 15 Mio. ein positives Halbjahresergebnis (Vorjahresperiode: CHF -75,7 Mio.). Grund dafür sind unter anderem tiefere Verwaltungskosten und eine erhöhte Produktivität. Die Mittel aus der Leistungsvereinbarung hat die SBB zum Halbjahr zu 92 Prozent ausgeschöpft; die geplanten Unterhaltsmengen wurden grossmehrheitlich erreicht. Es wurden nicht alle Mittel benötigt, da die Produktivität gesteigert werden konnte. Ausserdem haben sich einige Investitionsprojekte verzögert, und es ist der SBB gelungen, die Effizienz im Unterhalt weiter zu steigern. Die SBB rechnet damit, dass über die ganze Laufzeit der Leistungsvereinbarung 2017-2020 alle Mittel verwendet werden.




SBB RailAway mit mehr Kunden, aber weniger Umsatz

 

Freizeitreisen mit dem ÖV sind nach wie vor sehr populär: Mit 736 453 Kunden hat RailAway 1,5 Prozent mehr Passagiere mit ihren Freizeitangeboten angesprochen als in der Vorjahresperiode. Schlechte Wetterbedingungen im Winter und ein Kaufrückgang bei Mehrtages- und Gruppenreisen sorgten für weniger Umsatz. Diese Entwicklung veranlasst RailAway dazu per 2018 das Kombi-Angebot zu verändern und den Kundenbedürfnissen anzupassen. Mit 736 453 Kunden hat RailAway zwar 1,5 Prozent mehr Passagiere mit ihren Freizeitangeboten angesprochen als in der Vorjahresperiode. Dennoch ging der Umsatz um 5,5 Prozent zurück.

 

Einerseits setzte RailAway im Winter 2016/2017 infolge der schlechten Wetterbedingungen weniger Snow'n'Rail-Kombis ab, die umsatzmässig stärker zu Buche schlagen als die übrigen Winterangebote im Sortiment. Des Weiteren wurden gegenüber dem Vorjahr weniger Mehrtagesreisen und weniger massgeschneiderte Gruppenreisen verkauft.

 

Nicht den Erwartungen entsprechend verlief auch der Verkauf von Angeboten im Segment «Ruhe und Entspannung» mit 23,2 Prozent weniger Verkäufen als im Vorjahr. Dies ist darauf zurückzuführen, dass nachfragestarke Produkte fehlen. Besonders begehrt waren hingegen Kunst- und Kulturangebote mit einem Plus von 53,2 Prozent. Hierzu beigetragen hat vor allem das Portfolio der Kunsthäuser in der Schweiz – allen voran die Ausstellung «Monet» in der Fondation Beyeler.

 

Gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt haben sich im Tagesausflugsbereich vor allem Angebote der Linie «Natur-/Attraktionen erleben», was allgemein einem Trend entspricht. Der Verkauf dieser Kombi-Angebote konnte um 22,5 Prozent gesteigert werden. Ebenfalls erfreulich entwickelt hat sich auch die Linie «Sommer aktiv

erleben», hierzu zählen unter anderem beliebte Wanderangebote, die sich in den Verkaufszahlen von RailAway wiederspiegeln.

 

Generell ist festzuhalten, dass Schweizerinnen und Schweizer in ihrer Freizeit gerne und oft die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Da das Sortiment an Freizeitfahrausweisen allerdings über die Jahre hinweg immer weiter ausgebaut wurde und in Ergänzung zum fix gebündelten RailAway Kombi-Angebot oft attraktiver ist, haben Kunden heute oft die Qual der Wahl bei der Buchung des Freizeitangebotes.

 

Diesem Umstand trägt RailAway mit der neu erarbeiteten Strategie Rechnung: Spätestens ab April 2018 werden ÖV-Reisende ihr Kombi-Angebot individuell zusammenstellen können. Dies bedeutet, dass künftig alle ÖV-Reisenden, ungeachtet mit welchem Fahrausweis sie reisen werden, von rabattierten Freizeitleistungen an den Bahnhöfen und auf  www.sbb.ch/freizeit  profitieren können.

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S-Bahn Rhein-Ruhr: Aus Rot wird Grün

Mitte September geht das erste Fahrzeug der S-Bahn Rhein-Ruhr im künftigen Design des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) in Betrieb. Damit startet die sukzessive Umstellung von insgesamt 48 S-Bahn-Fahrzeugen von „DB-Rot“ auf „VRR-Grün“. Bis zur Betriebsaufnahme in gut zwei Jahren werden die Fahrzeuge einem umfassenden Redesign unterzogen und an die qualitativen Anforderungen des neuen S-Bahn-Systems angepasst. Die auch im Innenbereich aufwändig umgestalteten Züge werden ab Ende 2019 auf den Linien S1 (Solingen – Dortmund) und S4 (Unna – Dortmund-Lütgendortmund) von Keolis gefahren. DB Regio NRW wird die redesignten Fahrzeuge im Auftrag des künftigen Eigentümers VRR bis mindestens 2034 instandhalten und die tägliche Verfügbarkeit garantieren.

Züge in neuem Design setzen Zeichen für die Zukunft der S-Bahn Rhein-Ruhr                                            Foto: Deutsche Bahn

 

 

 

Bereits im Dezember 2015 fiel die Entscheidung, für den Betrieb der beiden S-Bahnlinien die Gebrauchtfahrzeuge vom Typ ET 422 zu kaufen, die derzeit auf den heutigen S-Bahn-Linien verkehren und die sich in der Praxis bewährt haben. „Wichtig für einen reibungslosen Betrieb der S-Bahn sind Fahrzeuge, die nachfragegerechte Kapazitäten bieten und dem geänderten Betriebskonzept langfristig gewachsen sind“, sagt Martin Husmann, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).

 

„Für DB Regio NRW steht damit ein Rollenwechsel an“, sagt Andree Bach, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio NRW. „Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden Wettbewerber einen großen Teil der Betriebsleistung der S-Bahn Rhein-Ruhr übernehmen; zugleich starten wir in eine neue Zukunft als Instandhaltungsdienstleister für unsere Partner VRR und Keolis.“

 

Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens um die künftigen Leistungen der S-Bahn Rhein-Ruhr erhielt DB Regio NRW den Zuschlag für die Lieferung sowie Instandhaltung und Verfügbarkeit der Bestandsfahrzeuge. Die Arbeiten an diesen Zügen werden weiterhin am Werkstattstandort Essen erfolgen.

 

„Damit sichern wir nicht nur langfristig Arbeitsplätze in unserem Werk“, stellt Bach heraus. „Nach Instandhaltungsaufträgen für National Express und einem weiteren Auftrag von Keolis bestärkt uns diese Kooperation auch in der neuen Perspektive, Kapazitäten und Know-how unternehmensübergreifend anzubieten und zu nutzen.“

 

„Die S-Bahn Rhein-Ruhr ist in der Region eine Institution“, sagt Magali Euverte, Vorsitzende der Geschäftsführung von Keolis Deutschland. „Dennoch ist uns klar, dass wir hier keine Routineaufgabe übernehmen. Wir arbeiten alle gemeinsam und partnerschaftlich daran, den Bedürfnissen der Fahrgästen in Zukunft mit neuem Komfort und Service gerecht werden.“

 

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden die Gebrauchtfahrzeuge auf den Linien S1 und S4 mit circa 4,8 Millionen Zugkilometern zum Einsatz kommen. Parallel dazu wird der bisherige Takt auf einen stärker nachfrageorientierten 15/30-Minuten-Takt umgestellt, um den Kunden ein noch besseres Angebot zu machen. Auf vielen S-Bahn-Relationen wird in der Hauptverkehrszeit ein 15-Minuten-Takt etabliert, der in der Nebenverkehrszeit sowie auf nachfrageschwächeren Abschnitten auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt wird. „In Verbindung mit den modernisierten Fahrzeugen und einer nachfrageorientierten Taktung ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten S-Bahn-Verkehr in der Region“, betont Martin Husmann die Bedeutung der neuen S-Bahn Rhein-Ruhr.

 

An den Fahrzeugen werden aktuell umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Auffälligstes Merkmal wird die eigens entwickelte, weitgehend unternehmensneutrale Neulackierung im grün-lichtgrauen Look sein. „Die Gestaltung ist zeitlos-modern mit einer gestalterischen Besonderheit, die direkt ins Auge fällt“, so Martin Husmann. „Die Außenhülle der Fahrzeuge zieren Symbole aus der Region. Uns war es wichtig, die Verbundenheit der S-Bahn Rhein-Ruhr mit unserer Region auch optisch zu zeigen.“ Auch die Polster und Sitzbezüge werden erneuert und setzen mit bunten Farben Akzente im überwiegend in Grautönen gestalteten Innenraum. An den Fahrzeugenden sorgt der Tausch von jeweils vier Klappsitzen gegen Haltestangen zudem für mehr Platz zur Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern.

 

Im Rahmen des Redesigns werden die Fahrzeuge mit dynamischen Informationssystemen ausgestattet, die neben Anschluss- und Verspätungsprognosen in Echtzeit auch Infotainment-Inhalte darstellen können. Dazu werden die Einstiegsbereiche mit Monitoren versehen, ergänzend erfolgen die Detailinformationen zeitgleich via Sprachansagen. Auch über automatische Fahrgastzählsysteme verfügen die Züge künftig.

 

Modernisiert und umgebaut werden die Züge im Werk Krefeld der DB Fahrzeuginstandhaltung. Dort wird ab Herbst an jeweils drei ET 422 gleichzeitig gearbeitet, pro Fahrzeug nehmen die umfangreichen Massnahmen etwa sechs Wochen in Anspruch.

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Rheintalbahn: Verkehr rollt ab 2. Oktober 2017 wieder – fünf Tage früher als geplant

Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt am 2. Oktober 2017 wieder über die komplette Strecke. Der Deutschen Bahn (DB) und den Baufirmen ist es gelungen, den logistischen Einsatz von Personal und Maschinen nochmals zu optimieren und dadurch die Arbeiten früher als geplant abzuschliessen. „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden im Güter- und Personenverkehr. Daher ist es hilfreich, dass wir früher fertig werden“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

Hier rollt der Verkehr  ab 2. Oktober wieder,  fünf Tage früher als ursprünglich geplant                       Foto: DB AG / 14.09.2017

 

Am 12. August war es im Bereich Rastatt infolge von Vortriebsarbeiten im  Rastatter Tunnel zu einem Einbruch von Wasser und Erde in die im Bau befindliche Tunnelröhre gekommen. Oberbau und Gleise der darüber führenden Rheintalbahn senkten sich in dem Bereich ab. Zwischen Rastatt und Baden-Baden besteht seitdem eine Sperrung der wichtigen Magistrale für den Personen- und Güterverkehr. Nach bisherigen Planungen sollte der Verkehr erst am 7. Oktober wieder aufgenommen werden.

 

Bis zur Wiederinbetriebnahme der Strecke bleibt die Organisation von Umleitungsverkehren für den Güterverkehr eine große Aufgabe. Hier sorgt die vorgezogene Wiederinbetriebnahme der Gäubahn nach bereits beschleunigten Bauarbeiten am 7. September für etwas Entspannung. Zudem sind mittlerweile rund 70 zusätzliche Lokführer im Güterverkehr im Einsatz – vor allem für die Routen über Frankreich und Süddeutschland Richtung Italien. Lokführer kommen auch von Nachbarbahnen aus dem Ausland. Die Herausforderung: Diese Lokführer müssen nicht nur über die nötigen Kenntnisse der Fahrzeuge und Strecken verfügen, sondern auch Sprachkenntnisse haben.

 

Aus Sicht der DB ist es erfreulich, dass die vereinbarte Kooperation zwischen den großen europäischen Bahnen Früchte trägt. DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Meine Kollegen und ich stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Eisenbahnern in der Schweiz, in Österreich und in Frankreich. Die Zusammenarbeit funktioniert, und dafür sind wir dankbar.“



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Komfortabel und verlässlich mit der Bahn nach München zum Oktoberfest

Am 16. September 2017 um 12.00 Uhr beginnt in München auf der Theresienwiese das 184. Oktoberfest und dauert bis zum 3. Oktober 2017 um 23.30 Uhr. Zum grössten Volksfest der Welt putzt sich die Weltstadt mit Herz heraus. Auch die Deutsche Bahn AG blickt mit Vorfreude, neuen Ideen und der Fortschreibung des Sicherheitskonzeptes auf das kommende Oktoberfest. Denn "auch in turbulenten Festzeiten wollen wir für einen pünktlichen, sicheren Betrieb sorgen", sagt der Vorsitzende der Geschäftsleitung der S-Bahn München, Heiko Büttner. Verschiedene Geschäftsbereiche der Deutschen Bahn AG haben sich gemeinsam Lösungen überlegt, um den Bahnbetrieb auch dann verlässlich und pünktlich zu organisieren, wenn absoluter Hochbetrieb herrscht. "Wir gehen von knapp drei Millionen zusätzlichen Fahrgästen zur Wiesn aus. Allein mit der S-Bahn München reisen gut 100.000 Menschen mehr am Tag, damit sind im S-Bahn-Netz insgesamt rund 950.000 Fahrgäste täglich unterwegs", so Büttner. Neue Absperrungen an den unterirdischen Verkehrsstationen sowie Einzäunungen entlang des Gleisvorfeldes in Richtung Laim sollen beispielsweise verhindern, dass Personen unbeabsichtigt auf die Schienen oder in den Stammstreckentunnel gelangen.

Vom Münchner Hauptbahnhof aus erreicht man das Wiesn-Festgelände über den Ausgang Bayerstraße nach einem kurzem Fussweg in 10-15 Minuten                                                                                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

 

S-Bahn München und DB Regio Bayern organisieren Grosseinsatz

 

• Sonderfahrten aus allen bayerischen Regionen

• 430 S-Bahn-Fahrten mehr

• 20-Minuten-Takt bis weit nach Mitternacht

 

 

„Wer zum Oktoberfestbesuch bei uns einsteigt, fährt dreifach besser: sicherer, preiswerter und in jedem Fall viel geselliger als bei einer einsamen Autofahrt“, sagt Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München. Gemeinsam mit DB Regio setzt die Bahn in Bayern mehr als 500 zusätzliche Züge an den 18 Wiesntagen aufs Gleis.

 

Allein bei der S-Bahn München, die im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) unterwegs ist, gibt es während des Oktoberfestes insgesamt 430 zusätzliche Fahrten, weitere 250 Züge ergänzen den Abendfahrplan auf den Außenästen. Dadurch entsteht bis weit nach Mitternacht auf allen Linien ein durchgehender 20-Minuten-Takt. Über 1000 Züge sind zudem mit zusätzlichem Platzangebot (Vollzug statt Kurzzug) unterwegs. „Alles, was rollen kann, ist im Einsatz“, sagt Heiko Büttner mit Blick auf Personal und Material.

Für Kunden der S-Bahn empfiehlt er als Fahrkarte das Wiesn-Tagesticket, das in allen Verkehrsmitteln des MVV– und falls es etwas später bei der After-Hour werden sollte – bis 6 Uhr des Folgetags gültig ist. Mehr Informationen unter www.s-bahn-muenchen.de.

Im Regionalverkehr verstärken DB Regio Bayern und die Südostbayernbahn viele Züge (z.B. Verbindungen des Donau-Isar-Express und der Werdenfelsbahn) mit zusätzlichen Zugteilen und bieten im Auftrag der BEG über 100 zusätzliche Zugfahrten an. Vor allem an den Wochenenden verbinden die Sonderzüge den Münchner Hauptbahnhof mit folgenden Zielen:

  • Nürnberg u.a. über Ingolstadt und Pfaffenhofen
  • Würzburg über Ochsenfurt, Ansbach und Treuchtlingen
  • Donauwörth über Meitingen, Augsburg und Mering
  • Augsburg über Mering
  • Ulm über Günzburg, Dinkelscherben, Augsburg und Mering
  • Kempten u.a. über Kaufbeuren, Buchloe und Kaufering

Die Sonderzüge sind ab sofort im Internet unter www.bahn.de/bayern  bzw.  www.s-bahn-muenchen.de  aufgeführt. Für sonstige Fragen rund um den Zugverkehr zum Oktoberfest ist der Kundendialog der Bahn unter der Rufnummer 089 20 355 000 zu erreichen.

 

 

Weil das subjektive Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl eng zusammen hängen, investieren sowohl die S-Bahn wie auch Station& Service in eine verstärkte Reinigung. „In unseren Zügen sind rund um die Uhr Reinigungskräfte im Einsatz. Während der Wiesn entfernen wir ein Drittel mehr Müll als gewöhnlich aus den Zügen – über den gesamten Zeitraum vermutlich über 30 Tonnen“, erklärt Büttner. Sowohl die S-Bahnen als auch die Regionalzüge werden an den Wendebahnhöfen häufiger gesäubert. Die Unterwegsreinigung bzw. die Reinigung an den Wendebahnhöfen der S-Bahnen wird in die Abendstunden verlängert.

 

 

Zahlreiche Kräfte von DB Sicherheit im Einsatz

 

Mehr als 130 zusätzliche Sicherheits- und Servicekräfte werden sowohl am Hauptbahnhof wie auch an der Hackerbrücke mit im Einsatz sein und gemeinsam mit der Bundespolizei für eine noch bessere Lenkung der Reisenden sorgen: „Das Sicherheitskonzept hat sich sehr bewährt“, erläutert Torsten Malt, Chef von DB-Sicherheit in Bayern. „Speziell an unserem ,Wiesnbahnhof Hackerbrücke‘ können wir gemeinsam mit der Bundes- und Landespolizei genau den Zugang zum Bahnsteig und somit in die Züge regeln.“   

 

 

Saubere Sache: Der Münchner Hauptbahnhof

 

Die Bahn ist mit Blick auf Führerschein und Parkplatznöte das sicherste und günstigste Verkehrsmittel, um das Münchner Oktoberfest zu besuchen. „Wir wollen uns zugleich den Besuchern aus aller Welt von unserer sympathischen Seite zeigen. Wir freuen uns darauf, wieder der erste Anlaufpunkt in der Stadt zu sein“, sagt Heiko Hamann, Leiter des Münchner Bahnhofsmanagements. „Darum haben wir im Sommer nochmal kräftig investiert.“  Neue Scheiben in den Eingangsbereichen des Hauptbahnhofs, neue Toiletten, noch zuverlässigere Rolltreppen und frische Bodenbeläge – an vielen Ecken der Stationen in München hat Hamanns Team in den vergangenen Wochen Hand angelegt.

 

 

Extra-Tipps der Deutschen Bahn für Bahnreisende:

 

Dabei gibt es von der Deutschen Bahn noch drei Tipps für Wiesnbesucher, die den Besuch für alle Bahnreisende noch entspannter gestalten lassen:

  • Alu-beschichtete Luftballone können vor allem in den Tunnelstationen der Stammstrecke bei Berührung mit der Oberleitung den gesamten Bahn-Verkehr zum Erliegen bringen. Die Mitnahme ist deshalb verboten. Die DB Sicherheit wird darauf ein besonderes Auge werfen. Wer dennoch in der Station einen Ballon verliert, sollte sofort das Sicherheitspersonal ansprechen. Denn: Bei einen Stromausfall in der Oberleitung kommt niemand mehr so schnell nach Hause.
  • Besonders zu heißen Wiesn-Zeiten, bsp. bei der abendlichen Anreise an Wochenenden, sollte man direkt den kurzen Fußmarsch vom Hauptbahnhof zur Theresienwiese wählen, um somit Tram- und U-Bahnen zu entlasten. Auszubildende des Bahnhofsmanagements München weisen am Hauptbahnhof auf diese Alternative hin, ihr Motto ist dabei bezeichnend für den unmittelbaren Umkreis der Theresienwiese: „Z' Fuaß samma schnella“
  • Angesichts des Rucksack- und Taschenverbotes auf der Theresienwiese sollten Besucher ihr Gepäck in den Schließfächern und der Gepäckaufbewahrung am Hauptbahnhof abgeben. Deren Kapazitäten sind aber nicht unendlich. Auch im Bahnhof Pasing oder am Ostbahnhof gibt es weitere Schließfächer. Bester Tipp: möglichst ganz ohne große Taschen und Rucksäcke anreisen. Ein großer Geldbeutel genügt für den Wiesnbesuch vollauf, bemerkte bekanntlich der Festwirte-Sprecher. Für kleines Geld gibt es ein MVV-Wiesn-Ticket am DB-Automaten (gilt im S-Bahn-Bereich München).

 

Die Verbindungen zur Wiesn

 

Kleiner Tipp: Die Station "Theresienwiese" ist natürlich am stärksten überlastet.

Weichen Sie am besten auf andere Haltestellen bzw. Linien rund um das Oktoberfest aus.

 

S-Bahn:

  • S1 bis S8 zur Hackerbrücke
    (Fahrtzeiten: ca. 10 Minuten vom Ostbahnhof, 5 Minuten vom Marienplatz, 2 Minuten vom Hauptbahnhof)
  • S7 und S20 bis Heimeranplatz, weiter mit U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe
    (Fahrtzeit ca. 10 Minuten vom Hauptbahnhof aus.)


U-Bahn:

  • U3 oder U6 bis Goetheplatz und Poccistraße
    (Fahrtzeit ca. 4 Minuten vom Marienplatz.)
  • U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe
    (ca. 1-2 Minuten vom Haupbahnhof)


Bus:

  • MetroBus-Linie 53 bis Haltestelle Schwanthalerhöhe
  • MetroBus-Linie 58 bis Haltestelle Georg-Hirth-Platz, Beethovenplatz oder GoetheplatzMetroBus-Linie 62 bis Haltestelle Hans-Fischer-Straße, Poccistraße oder Herzog-Ernst-Platz
  • StadtBus-Linie 134 bis Haltestelle Theresienhöhe oder Schwanthalerhöhe


Straßenbahn:

  • Linie 18 oder 19 bis Haltestelle Holzapfelstraße oder Hermann-Lingg-Straße
  • Die Linien 16 und 17 bringen Sie bis zur Haltestelle Hackerbrücke, von wo es allerdings noch etwa ein Kilometer Fußweg bis zur Festwiese ist.


Und falls es mal gar nicht weiter geht, dann einfach zu Fuß den Massen folgen - viele Wege führen zum Oktoberfest:

 

Vom Hauptbahnhof aus empfehlen wir Ihnen den kurzen Fußweg von 10-15 Minuten. Verlassen Sie den Hauptbahnhof am Ausgang Bayerstraße und folgen Sie dieser etwa 300 Meter nach rechts. Biegen Sie links in die Hermann-Lingg-Straße ein, nach etwa 400 Metern erreichen Sie die Festwiese. Oder folgen Sie einfach am Ausgang Bayerstraße den vielen Oktoberfestbesuchern: viele Wege führen zur Wiesn!

 

 

Ein Ticket nach Maß - das Wiesn Tagesticket 2017

 

So geht’s zur Wiesn: mit dem Wiesn-Tagesticket - erhältlich nur an den roten DB Automaten. Sie bekommen automatisch die richtige Fahrkarte von Ihrem Standort aus. Das Wiesn-Tagesticket ist gültig in allen Verkehrsmitteln des MVV und bis 6 Uhr des Folgetages und ermöglicht somit auch nach Mitternacht noch eine entspannte Heimreise nach dem Oktoberfestbesuch.

 

In oans, zwoa, drei Schritten zur Wiesn:

  • Tippen Sie auf dem Startbildschirm die Fläche "Verkehrsverbund" mit dem MVV-Logo an.
    Tippen Sie dann das Maßkrug-Logo an.

    Anhand des Standortes des Automaten wird automatisch das notwendige Tagesticket bis zum Oktoberfest berechnet und das entsprechende Wiesn-Tagesticket für die Tarifzone vorgeschlagen. Dabei ist es unerheblich, ob der Fahrgast direkt zur Hackerbrücke oder zur Theresienwiese fährt oder weitere Haltestellen, wie Hauptbahnhof, Schwanthalerhöhe oder Hans-Fischer-Straße nutzt.
  • Wählen Sie eine Einzel- oder Gruppentageskarte.
    Für Gruppen bis zu fünf Erwachsenen, gibt es das Wiesn-Tagesticket als Gruppen-Tageskarte. Auch für Familien bietet sich das Wiesn-Tagesticket als Gruppen-Tageskarte an, wobei zwei Kinder zwischen 6 und 14 Jahren als ein Erwachsener zählen. Kinder unter 6 Jahren sind frei.
  • Sie wollen sofort losfahren? Wählen Sie "Ausgabe mit Entwertung".
    Sie wollen Tickets auf Vorrat kaufen? Wählen Sie "Ausgabe ohne Entwertung".




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U-Bahnlegende in Berlin fährt wieder

In Berlin kehrt eine U-Bahnlegende zurück! Nach einer gründlichen Aufarbeitung können die letzten erhaltenen vier Wagen der Baureihe EIII (sprich E drei) jetzt wieder für Sonderfahrten eingesetzt werden. Wie angekündigt erleben sie ihre Premiere nach einem längeren Werkstattaufenthalt auf der U5 anlässlich der Internationalen Gartenausstellung IGA Berlin 2017.

Vom 16. September 2017 bis zum 14. Oktober 2017 ist der Zug jeweils samstags zwischen den Bahnhöfen Biesdorf-Süd und Hönow unterwegs (Fahrplan untenstehend zum Downwoad). Für die Mitfahrt in diesem liebevoll restaurierten Stück U-Bahngeschichte reicht ein normaler BVG-Fahrschein.

I'll be back - EIII 1914 fährt wieder                                                                                                                    Foto: BVG / Andreas Süß

 

 

Die Baureihe EIII ist gleichermaßen ein Kuriosum in der historischen U-Bahnflotte wie ein Zeugnis der Berliner Teilung. Nachdem der Versuch der DDR gescheitert war, für den Einsatz auf der damaligen Linie E (heute U5) eigenständig eine neue Baureihe E zu entwickeln, wurde auf ausgemusterte S-Bahnwagen als Rohmaterial zurückgegriffen. Für die Produktion der Baureihe EIII wurden vor allem die Drehgestelle und die Steuerung (z.B. Fahrschalter, Schaltwerk) der ehemaligen S-Bahnwagen verwendet. Insgesamt wurden 86 Einheiten so gebaut. Noch bis 1994 war die Baureihe regulär im Einsatz.


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